Alles Wichtige zum Papstbesuch in Mariazell, Wien und Heiligenkreuz finden Sie unter –> www.papstbesuch.at

Warum kommt der Papst auch nach Heiligenkreuz?

Papst Benedikt war immer schon mit Österreich verbunden und hat früher hier oft seine Ferien verbracht. Wegen dieser persönlichen Verbundenheit hat er die Einladung zum 850-Jahr-Jubiläum der Basilika von Mariazell am 8. Sept. 2007 angenommen. Natürlich wird er auch die Bundeshauptstadt Wien besuchen. Wir freuen uns sehr, dass er auch in das Stift Heiligenkreuz kommt. Warum? Wir können nicht in das Herz des Heiligen Vaters schauen, und Papst Benedikt XVI. wird es uns ja vermutlich am 9. September selbst sagen. Einstweilen können wir nur Vermutungen anstellen:
Papst Benedikt hat sich mit unserem Stift Heiligenkreuz ja einen symbolischen, ja „typologischen“ Ort an der Via Sacra nach Mariazell ausgesucht, der für vieles steht:
– für das Pilgern nach Mariazell: Heiligenkreuz ist eine wichtige Station an der Via Sacra, wegen Mariazell kommt der Heilige Vater ja nach Österreich!
– für benediktinische Beständigkeit: Heiligenkreuz war seit der Gründung 1133 nie aufgehoben und ist das älteste durchgend bestehende Zisterzienserkloster der Welt.
– für Priesterausbildung: An der Päpstlichen Hochschule studieren zur Zeit 170 Studenten, davon 110 Ordensleute und Priesterkandidaten.
– für Seelsorge und pastorale Offenheit: Heiligenkreuz betreut 19 Pfarren und die Zisterzienser sind in so vielem tätig, besonders in der Jugendseelsorge und in der gastfreundlichen Offenheit für Suchende.
– für Lebendigkeit und Zukunft: durch den guten Zugang an Berufungen konnte Heiligenkreuz 1988 in Bochum ein neues Kloster gründen, derzeit ist das Stift voll mit jungen Berufungen und ist mit 72 Mönchen auf einem personellen Höchststand seit 200 Jahren.
Der Besuch bei uns ehrt also zugleich viel Wertvolles in der Kirche Österreichs. Denn klösterliches Leben, Spiritualität, Pfarrseelsorge, Priesterausbildung und Berufungen… gibt es ja nicht nur bei uns…

Bitte bete täglich!

„Zeige uns Jesus!“Auf dem Weg nach Mariazell macht der Heilige Vater in Heiligenkreuz, an der Via Sacra, bei uns im Stift Heiligenkreuz Station. Bitte bereiten wir uns geistlich gut vor und beten wir täglich das Vorbereitungsgebet:
„Heilige Maria, Mutter Gottes, Du hast der Welt das wahre Licht geschenkt, Jesus, deinen Sohn: Gottes Sohn. Du hast dich ganz dem Ruf Gottes überantwortet und bist so zum Quell der Güte geworden, die aus ihm strömt. Zeige uns Jesus. Führe uns zu ihm. Lehre uns ihn kennen und ihn lieben, damit auch wir selbst wahrhaft Liebende und Quelle lebendigen Wassers werden können inmitten einer dürstenden Welt.“
Bild: Gnadenbild von Mariazell. Die Gottesmutter zeigt auf einen Granatapfel in der Hand ihres Sohnes: der fruchtbare samenreiche Granatapfel mit seinen 12 Innenkammern war in der mittelalterlichen Theologie der Zisterzieserväter immer Bild für die „Frucht der Erlösung“ und damit Bild für die heilige Kirche. Beten wird, dass wir die lebendige und fruchtbare Kirche werden wir mit dem Heiligen Vater zu Füßen der Muttergottes heuer erleben dürfen…
Heiliger Vater, unser Zisterziensermotto gilt allen, Ihnen aber ganz besonders: „Patent portae, magis cor! – Unsere Türen stehen offen, noch mehr unsere Herzen!“

Chronogramm zum Papstbesuch in Heiligenkreuz

Unser P. Walter Ludwig OCist hat sich seinen klugen Kopf zerbrochen und nun ein gutes Chronogramm entworfen, das anlässlich des Papstbesuches am 9. September 2007 an der Außenseite der Päpstlichen Hochschule unter dem Papstwappen angebracht werden soll.
Die Ziffernsumme der M, D, C, L, V und I ergibt genau 2007: 

BENEDICTO
PASTORI VNIVERSALI
HVIVS ATHENAEI PONTIFICII
PATRONO
GRATO ANIMO VOVIT
SANCTA CRVX

kann ungefähr so übersetzt werden:
Benedikt, dem Hirten der Welt,
dem Patron dieser Päpstlichen Hochschule
dankt von Herzen Heiligenkreuz

Ergibt tatsächlich die Jahreszahl 2007. Auf der –> Homepage der Lateinlehrer Österreichs gibt es noch mehrere Chronogramme für den Heiligen Vater!