"Zwentendorf ist etwas, auf das wir Österreicher stolz sein sollten!" (12.03.11.)

Jetzt, wo wir darum beten müssen, dass eine Atomkatastrophe in Japan abgewendet werden kann, sind "natürlich" wieder alle gegen Kernenergie. Doch die oben zitierte Aussage von unserem Pater Karl ist schon zwei Jahre alt; nach dem Hochschulausflug im Mai 2010, der in das leerstehende Zwentendorf führte, hat er wiederholt in den Medien auf den nie-in-Betrieb-genommenen Atommeiler aufmerksam gemacht (Opens external link in new windowhier ein Artikel in "Die Zeit"). Viele haben 1978 über Österreich gelacht, dass wir um Milliarden ein Atomkraftwerk gebaut haben, – um es dann aufgrund einer Verwicklung von ökologischen Bedenken und polititischem Kalkül NIE in Betrieb zu nehmen. Doch es war eine Entscheidung, auf die wir Österreicher sehr stolz sein sollten. Wir beten, dass die Verantwortlichen sich überlegen, wie man ohne todesgefährliche Energien in die Zukunft gehen kann. Uns Christen darf die Bewahrung der Schöpfung nicht egal sein; wir dürfen zukünftigen Generationen keine Rechnungen hinterlassen, die sie nie und nimmer bezahlen können. Foto: Pater Karl vor dem Gott-sei-Dank- NICHT-Atomkraftwerk Zwentendorf.