XV. Ordenssynode des Zisterzienserordens beendet (30.09.07)

Der Zisterzienserorden wird vom alle 5 Jahre stattfindenden Generalkapitel geleitet, in der Zwischenzeit vom Generalabt und der Ordenssynode (siehe www.ocist.org). Die XV. Ordenssynode war von 24.-28. September in Rom mit sehr erfreulichen Berichte aus Vietnam: Dort ist der Orden auf 429 Mönche und Nonnen gewachsen (das ist ein Drittel des Gesamtordens!), der Zustrom an jungen Berufungen ist im Herzen Asiens überwältigend. –  Auch in Europa gibt es einige Frauen- und Männerklöster, die gleichsam übergehen an Berufungen: Sostrup in Dänemark, Boulaur in Frankreich, Heiligenkreuz in Österreich… Die meisten anderen Klöster haben immerhin ausreichend Berufungen; einigen aber geht es sehr schlecht: Von den 12 Kongregationen des Zisterzienserordens (dies ist ein regionaler bzw. historisch-gewachsener Zusammenschluss einzelner Klöster) werden daher erstmals zwei Kongregationen nicht von Äbten, sondern von Äbtissinnen geleitet – weil die Männerklöster regelrecht wegestorben sind…  Foto: Kardinal Franc Rode interpretiert vor den Äbten und Äbtissinnen der Ordenssynode die Heiligenkreuzer Ansprache von Papst Benedikt XVI. als Grundlage der Theologie des monastischen Lebens aus.