Wussten Sie schon, dass der heilige Benedikt gleich zwei Gedenktage hat?
Nur fünf Heilige – die Gottesmutter Maria ausgenommen, die mehrere Marienfeste hat – werden zweimal im Kirchenjahr gefeiert: der heilige Josef, Johannes der Täufer, die Apostelfürsten Petrus und Paulus sowie in der benediktinischen Familie der heilige Benedikt. Von ihm begehen wir am 21. März seinen Heimgang zu Gott (Transitus), und heute, am 11. Juli, feiert ihn die Kirche als Patron Europas.
Mit seiner Benediktsregel hat Benedikt, der Vater und Gesetzgeber des abendländischen Mönchtums, das geistliche und kulturelle Fundament Europas entscheidend geprägt. Seine Regel verbindet Gebet, geistliche Lesung und gemeinschaftliches Leben mit der täglichen Arbeit (ora, lege et labora). Bis heute leben schätzungsweise über 45.000 Ordensleute in mehr als 2.000 Klöstern weltweit nach der Regel des heiligen Benedikt.
Gerade in unserer Zeit möge der heilige Benedikt Fürsprecher für Europa sein und uns neu lehren, Gott zu suchen, den Frieden zu bewahren und das christliche Fundament unseres Kontinents lebendig zu halten – und das beginnt im eigenen Herzen, ganz konkret im Alltag.
Hl. Benedikt, bitte für uns!
Foto: Transitus des hl. Benedikt: Das Gesicht des hl. Benedikt ist erleuchtet durch den Gnadenstrom, der auf ihn im Sterben herabkommt. Im hellen Schein strahlt die Hostie, die ihm als Wegzehrung gereicht wird. Nach der Schilderung des hl. Gregor stützen ihn seine Brüder , damit er aufrecht den Heiland empfangen konnte. (Gemälde von Clemens Fuchs in der Kreuzkirche)
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Unsere Kirche ist ein Haus Gottes. Während liturgischer Feiern (Beerdigungen, Hochzeiten, …) sind Sakristei und Kirche nicht zu besichtigen. Informationen erhalten Sie an der Pforte oder hier.
Die täglichen Zeiten für das Chorgebet:
5.15 Uhr
Vigilien
6.00 Uhr
Laudes
6.25 Uhr
Konventmesse
12.00 Uhr
Terz und Sext
12.55 Uhr
Non
18.00 Uhr
Gesungene
Lateinische Vesper
19.45 Uhr
Komplet und
Salve Regina