Wir geben hier eine Klarstellung der Pressestelle der Erzdiözese Wien wieder, der wir uns voll anschließen:  (12.05.2007)

Wien, 12.5.07 (KAP) „Eine Geschichte, die keine ist“: Die Pressestelle der Erzdiözese Wien hat am Samstag eine „profil“-Darstellung über die angebliche sexuelle Belästigung eines Heiligenkreuzer Mönchs durch einen Bischofsvikar und „Versäumnisse“ der Kirchenleitung in diesem Zusammenhang zurückgewiesen. Nachdem der Mönch Beschuldigungen erhoben hatte, sei die in der Erzdiözese Wien übliche Vorgangsweise eingehalten worden: Die von Prof. Max Friedrich geleitete „Ombudsstelle für Missbrauchsfälle“ wurde befasst, der Beschuldigte konnte glaubhaft darlegen, dass die Vorwürfe unbegründet sind, es fand ein Gespräch eines Therapeuten mit dem angeblichen „Opfer“ und dem Beschuldigten statt, das mit dem Einvernehmen endete, dass es keine Gründe für die Beschuldigung gibt. „Daher bestand für die Kirchenleitung, insbesondere für den Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, kein Grund zum Einschreiten“, so die Pressestelle. Um den angeblich Belästigten, der sich seit einigen Jahren in einem Zustand befindet, der psychotherapeutische Sorge notwendig macht, kümmere man sich von kirchlicher Seite intensiv, auch der Abt von Heiligenkreuz nehme sich um ihn an. (ende) – 12.05.2007 11:37 – K200703837