„Wir ehren vor allem Maria…“ (11.08.11.)

So heißt es im 1. Eucharistischen Hochgebet. Für uns Zisterzienser ist die Marienliebe gleichsam ein Markenzeichen des Ordenscharismas. Unsere Väter haben darum alle Klöster der jungfräulichen Gottesmutter Maria geweiht. Am Eingang eines Zisterzienserklosters, bei der Pforte, findet sich daher zumeist ein Marienbild oder eine Marienstatue. Das bedeutet: Maria ist die Pförtner, die Beschützerin, die Herrin des Klosters. Außerdem sind alle Zisterzienserkirchen dem Geheimnis der Aufnahme Mariens in den Himmel geweiht, am 15. August ist unser Patrozinium. Darum werden um den 15. August herum auch die Einkleidungen und Professen gefeiert, – weil Ordensleben gleichsam ein „Himmelfahrtskommando“ an der Hand der Muttergottes ist. Foto: Maria als Klosterpförtnerin, barocke Klosterfporte von Heiligenkreuz.