Totengedächtnis am 1./2. November (02.11.08)

In einem Kloster wie Heiligenkreuz ist die "Memoria", das "Gedächtnis" an jene Mitbrüder, die dieses Haus seit 1133 aufgebaut haben und auf deren Schultern wir heute stehen, selbstverständlich. Jeden Tag lesen wir zu Mittag die Namen der Mitbrüder vor, die durch die Jahrhunderte am jeweiligen Tag gestorben sind. So entsteht eine geistige Verbindung. Zu Allerheiligen ist bei uns der Ortsfriedhof immer gesteckt voll, weil auch die Gläubigen der Opens external link in new windowStiftspfarre wissen, wie wichtig es ist, für die Verstorbenen zu beten. Und im Kloster stehen überall dort, wo Stifter, Gönner, Mitbrüder begraben sind – etwa im Kapitelsaal und im Kreuzgang – Totenlichter, um der Verstorbenen zu gedenken. Wir beten in diesen Tagen für die armen Seelen, dass "in paradisum deducant vos angeli – Engel mögen sie ins Pardies geleiten". So beginnt ja unsere CD, Music for Paradise. Foto: Ein Menschenmeer zwischen den Gräbern bei der Gräbersegnung am Allerheiligentag auf dem Heiligenkreuzer Friedhof.