Sommerliche Ruhe im Kloster (15.07.08)

Zur Zeit ist in unserer klösterlichen Gemeinschaft sommerliche Ruhe eingekehrt. Der heilige Benedikt geißelt zwar in seiner Regel die Faulheit und den Müssiggang. Und tatsächlich: Ein Kloster ist nicht ein Ort des Nichts-Tuns, sondern ein Ort, wo wir Mönche versuchen eine Harmonie zwischen beidem, zwischen Gebet und Arbeit herzustellen. Die Arbeit ist uns Mönchen etwas Heiliges, denn sie verbindet uns mit unserem Herrn Jesus Christus und den Aposteln, die körperlich gearbeitet haben. Aber Erholung brauchen auch wir. Und so sind wir für Ferien dankbar. Viele Mitbrüder sind in Ferien, wir erleben im Haus eine Zeit des Durchatmens und Erholens. Allerdings ist das Kloster voll mit Gästen, weil viele zu uns kommen, gerade um an dieser Ruhe Anteil zu haben. Foto: P. Pirmin und P. Raynald im Garten.