Ratschenbuben auch in Heiligenkreuz unterwegs (21.03.08)

Bei uns gibt es nicht nur „Hochliturgie“, sondern auch das „Normale“. Unser Frater Johannes Paul hat eine nette Truppe von Ministranten zusammen, die auch ratschen gehen. Das Ratschen soll das Gebetsläuten ersetzen, denn von Gründonnerstag-Abend bis in die Osternacht schweigen die Glocken wegen des Leidens, Sterbens und Begabens-Seins Christi. Dabei schaut auch immer ein kleiner Lohn für die Ratschenbuben heraus, wenn sie von Haus zu Haus gehen und für ihren Dienst sammeln. Fr. Johannes Paul hatte heuer eine „geniale“ Idee: Er war mit den Ratschenbuben beim großen Kreuzweg, wo immerhin 250 Gläubige waren, da haben die geratscht  – und dann haben sie auch um eine kleine Gabe gebeten… Recht so! Auf unserem hohen Turm von 1672 steht übrigens eine große Ratsche, die von einigen erwachsenen Heiligenkreuzern immer am Karsamstag Mittag angeworfen wird und dann über das ganze Dorf klappert. – Foto: Frater Johannes Paul mit den Ministranten vor Start des Ratschens.