Neue Wege in der Seelsorge (24.03.2020)

Die Coronakrise führt zu schmerzlichen und so noch nie dagewesenen Einschränkungen im kirchlichen Leben. Keine öffentlichen Gottesdienste, keine Zusammenkünfte, keine Gruppen in den Pfarren … solche erschwerten Bedingungen lassen aber kreative und neue Wege finden. Verganenen Sonntag ging Pater Walter, Pfarrer in Pfaffstätten, zu der Zeit, wo sonst die Messe gefeiert wird, mit dem Allerheiligsten durch die Gassen und Straßen der Gemeinde, um die Gläubigen in den Häusern und auf den Straßen zu segnen. Viele warteten am Gartenzaun oder hinter den Fenstern auf den Besuch und den Segen, andere waren bei einem Spaziergang und freuten sich, unerwartet gesegnet zu werden. Jemand grüßte sogar mit einem Musikstück am Garteneingang, ein anderer schrieb den Dank auf eine Tafel am Gartenzaun. Bürgermeister Christoph Kainz nahm für diese eucharistische Prozession eine Grußbotschaft auf, die in sozialen Medien veröffentlicht wurde. In allen Pfarren bemühen wir uns, den Menschen so nahe wie möglich zu sein und zu zeigen, dass in diesen schwierigen Gott uns nahe ist.
Foto: eucharistisher Segen in Pfaffstätten.