Mitbrüderliche Gemeinschaft macht stark (16.03.2019)

In der betenden Sprache der Liturgie sprechen wir einander oft mit „Bruder“ oder „Schwester“ an. Innerhalb von klösterlichen Gemeinschaften sprechen wir auch von Mitbrüdern und Mitschwestern, mit denen wir gemeinsam unterwegs sind. Die Kirche kann man als Familie Gottes verstehen: in Christus sind wir Kinder des Vaters und deshalb sind die anderen nicht anonyme Fremde sondern Brüder und Schwestern. Wie sehr würde sich das Miteinander verändern, wenn wir das nicht nur so oft sagen würden, sondern mehr mit Leben füllen würden!? Die ganze Welt sähe anders aus, wenn wir uns Menschen als eine gemeinsame Familie verstehen würden. Darin steckt die Kraft zur Veränderung, die der Glaube an Jesus Christus uns schenken kann!
Foto: mitbrüderlicher Austausch im Priorenhof in Heiligenkreuz.