Liturgie ist Begegnung mit der Schönheit Gottes (07.07.07)

Im Jahre 1969 hat der Diener Gottes Papst Paul VI. im Auftrag des 2. Vatikanischen Konzils einen neuen Messritus für den lateinischen Teil der katholischen Kirche verbindlich eingeführt. Bei uns im Stift Heiligenkreuz wurde damals sofort und mit Freude auf diesen neuen Messritus umgestellt und wir erleben diesen nachkonziliaren Ritus als etwas, das wirklich dem eucharistischen Mysterium, dem Opfer Christi gerecht wird. Die am 7. 7. 2007 von Papst Benedikt XVI. gegebene Erlaubnis, den vorkonziliaren sog. tridentinischen Ritus als „außerordentliche Form“ (–> Summorum Pontificum) zu verwenden, berührt uns in Heiligenkreuz daher nicht, denn wir pflegen und lieben die „ordentliche Form“ der römischen Liturgie… – Das 2. Vatikanische Konzil hat übrigens das Latein nicht abgeschafft, es hat bloß die Landessprache erlaubt. Wir in Heiligenkreuz haben daher den neuen Ritus übernommen, zugleich aber das Latein als Liturgiesprache beibehalten: also feiern wir sowohl das Chorgebet, als auch die Heilige Messe auf Lateinisch (2x in der Woche haben wir die Heilige Messe auf Deutsch; in unseren Pfarren ist die Heilige Messe freilich immer Deutsch, wie das ja allgemein üblich ist). Es ist uns ein Anliegen, dass die Schönheit der Liturgie etwas von der Schönheit Gottes erfahrbar macht. PS: Um die Heilige Messe gut auf lateinisch – wie gesagt: im nachkonziliaren Ritus – mitfeiern zu können, haben wir einen eigenen MESSBEHELF LATEINISCH-DEUTSCH herausgegeben (64 Seiten), den kann man im Klosterladen um 2,-Euro bestellen: –> klosterladen@stift-heiligenkreuz.at