Alberich Rabensteiner wurde am 28. Jänner 1875 in Villanders in Südtirol geboren und trat 1898 in das Zisterzienserstift Heiligenkreuz ein. Am 25. Juli 1903 empfing er die Priesterweihe. Als Kaplan im Neukloster zu Wiener Neustadt gründete er 1905 die Marianische Kongregation, aus der viele geistliche Berufungen für Heiligenkreuz hervorgingen. Nach segensreichen Jahren als Seelsorge in den Stiftspfarren St. Valentin, Sulz und Gaaden wirkte P. Alberich als Feldgeistlicher im Ersten Weltkrieg. Schließlich wurde er 1918 Prior unsere Priorats Neukloster in Wiener Neustadt. Er war ein religiöser Feuergeist, der aus einer tiefen eucharistischen und marianischen Frömmigkeit heraus lebte; Rosenkranz und Kreuzweg betete er jeden Tag schon vor 5 Uhr früh. Als Südtiroler war ihm die Herz-Jesu-Verehrung ein besonderes Anliegen. Im Frühjahr 1945 wurde Wiener Neustadt insgesamt fünfzehnmal wegen seiner Rüstungs- und Industrieanlagen bombardiert. P. Alberich musste in diesen Monaten hunderte Tote einsegnen und stand den Verletzten und Sterbenden bei.
Am Ostermontag, den 2. April 1945, zog die russische Armee in die Stadt ein. P. Alberich floh nicht, sondern kümmerte sich um die Verletzten und Leichen, die auf der Straße lagen und mutwillig von den russischen Panzern überrollt wurden. Er wurde dabei von einem russischen Offizier gesehen, der ihm daraufhin nachstellte, hoch auf dem Ross in die Neuklosterkirche ritt und P. Alberich Rabensteiner direkt vor dem Bernhardsaltar erschoss. P. Alberich wurde im Kreuzgang des Neuklosters bestattet. Er wurde in das „Martyrologium des 20. Jahrhunderts“ der Erzdiözese Wien aufgenommen und im Heiligen Jahr 2025 als Zeuge der Hoffnung bekannt gemacht.
Hören Sie hier auch eine Predigt von Abt Maximilian über das Leben von P. Alberich Rabensteiner.
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Vigilien
6.00 Uhr
Laudes
6.25 Uhr
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Non
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Gesungene
Lateinische Vesper
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Komplet und
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