Der jüdische Hintergrund von Ostern (28.03.13.)

Das Paschafest (deutsch: Osterfest) war für die Juden das Fest des Lämmerschlachtens. Die Tötung eines unschuldigen, waffenlosen Lammes diente im jüdischen Kult der Entsündigung bzw. Entsühnung: um durch das stellvertretende Opfer eines Tieres die Sünden loszuwerden. Das Lamm wurde geschechtet, also getötet, indem man das Blut aus dem Körper ausfließen lies. Blut galt als „Sitz des Lebens“. Der Hohepriester besprengte am Versöhnungstag das Innerste des Allerheiligsten – hinter dem Vorhang – mit Blut. Damit sollte das ganze Volk entsühnt werden. Jesus stirbt als „Lamm Gottes, das die Sünden der Welt hinwegnimmt“ (Johannes 1,27). Daher, so heißt es in der Bibel, sollt ihr wissen, „dass ihr aus eurer sinnlosen Lebensweise nicht um einen vergänglichen Preis losgekauft wurdet, nicht um Silber oder Gold, sondern mit dem kostbaren Blut Christi, des Lammes ohne Fehl und Makel.“ (1 Petrus 1,18f.) Foto: Jesus stirbt unschuldig wie ein Lamm für uns Sünder, er versöhnt uns mit Gott. Sosehr liebt uns Gott.