"…adstare coram te et tibi ministrare…" (25.08.10).

"Wir danken Dir, dass Du uns berufen hast, vor Dir zu stehen und Dir zu dienen", heißt es in einem Eucharistischen Hochgebet der Heiligen Messe. Wir Mönche stehen jeden Tag stundenlang vor Gott. Das ist unsere Hauptaufgabe. Wenn wir uns Richtung Altar drehen, dann lassen wir zudem die langen weißen Ärmel der Kukullen seitlich hinunterhängen. Wir stehen also "manibus demissis", mit "hängenden Händen", ganz hilflos und zugleich ganz bereit vor Gott. Das ist unsere Berufung. Nach den überaus gnadenreichen Feierlichkeiten, von denen 25 Mitbrüder betroffen waren, kehrt jetzt wieder normaler Klosterrhythmus ein. Viele nützen die verbleibenden Wochen bis zum Beginn des Semesters noch für Ferien. Foto: Ein Bild von oben auf uns betende Mönche, wie wir uns zum Gebet zum Altar wenden.