Nach 16 Jahren als Abt wird er in die Seelsorge zurückgehen.
Am heutigen Hochfest des hl. Ordensvaters Bernhard hat Abt Maximilian Heim OCist angekündigt, dass er zu Kreuzerhöhung, am 14. September 2026, nach zwei Amtsperioden sein Amt in jüngere Hände legen möchte.
Nach 16 erfüllten und herausfordernden Jahren und nach 30-jährigem Dienst in der Leitung des Stiftes als Abt, Prior und Novizenmeister sowie Abtpräses der Österreichischen Zisterzienserkongregation (2016-2025), möchte er in die Seelsorge zurückkehren und als Theologe wirken.
Am 14. September 2026, dem Fest der Kreuzerhöhung, wird Abt Maximilian sein Amt zurücklegen. Danach wählen die über 80 Mönche mit feierlicher Profess den Nachfolger aus ihren Reihen.
Abtpräses Pius Maurer OCist (Stift Lilienfeld): „Abt Maximilian hat seinen Wahlspruch „Cor ad cor loquitur“- „Das Herz spricht zum Herzen“ gelebt – mit Gottvertrauen und großem Einsatz die Mönche von Heiligenkreuz in herausfordernden Zeiten geleitet. Er übergibt eine lebendige Gemeinschaft, die über die Grenzen Österreichs ausstrahlt. Fast 10 Jahre hat er außerdem die Österreichische Zisterzienserkongregation geführt bis zu seiner plötzlichen Herzerkrankung im vergangenen Jahr. Die Wahl der neuen Leitung findet Mitte September statt. Nach Rücksprache mit dem Ordensdikasterium in Rom wird kein Abt, sondern ein Administrator für drei Jahre gewählt, da mehr als ein Drittel der Wahlberechtigten noch nie an einer Abtwahl teilgenommen hat.“
Prior Johannes Paul Chavanne OCist: „Abt Maximilian hat jahrzehntelang mit Hingabe und Liebe Leitungsverantwortung in unserer jungen und wachsenden Gemeinschaft getragen. In dieser Zeit ist sehr viel Gutes und Bleibendes gewachsen – ein Erbe für die Zukunft. Wir sagen dafür von Herzen Danke und Vergelts Gott!“
Abt Maximilian Heim OCist: „In großer Dankbarkeit blicke ich auf die vergangenen 16 Jahre als Abt zurück. In Anbetracht meiner Herzerkrankung im vergangenen Jahr und nach zwei Amtsperioden, ist für mich jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, diese Aufgabe in jüngere Hände zu legen. Ich freue mich sehr, weiterhin im Dienst des Stiftes als Seelsorger und Theologe tätig zu sein. Meine Dankbarkeit gilt vor allem meinen Mitbrüdern in Heiligenkreuz, Stiepel, Neuzelle und dem Neukloster wie auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Stiftspfarren für das gute Miteinander.“
Videoclip: Gruß an die Freunde des Stiftes
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