Wussten Sie schon, warum Mönche ihre Hände unter der Kukulle oder dem Habit verhüllen?
Auf den ersten Blick wirkt es vielleicht ungewohnt. Tatsächlich ist diese Geste ein altes Zeichen der Ehrfurcht. Schon in der christlichen Kunst werden heilige Dinge oft mit verhüllten Händen empfangen oder gereicht– als Ausdruck des Respekts vor dem Heiligen. Auch die Zisterzienser haben diesen Brauch bewahrt: Wer gerade nichts in den Händen hält, verbirgt diese in der Liturgie unter den weiten Ärmeln der Kukulle oder unter dem Skapulier. So erinnert die äußere Haltung daran, dass wir vor Gott nicht mit Besitzansprüchen, sondern mit offenen Herzen stehen. Denn wahre Ehrfurcht beginnt nicht bei den Händen, sondern im Herzen. – „Dient dem Herrn in Ehrfurcht.“ (Ps 2,11)
Vieles Interessante darüber finden Sie auch in dem Buch „Usus“.
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Unsere Kirche ist ein Haus Gottes. Während liturgischer Feiern (Beerdigungen, Hochzeiten, …) sind Sakristei und Kirche nicht zu besichtigen. Informationen erhalten Sie an der Pforte oder hier.
Die täglichen Zeiten für das Chorgebet:
5.15 Uhr
Vigilien
6.00 Uhr
Laudes
6.25 Uhr
Konventmesse
12.00 Uhr
Terz und Sext
12.55 Uhr
Non
18.00 Uhr
Gesungene
Lateinische Vesper
19.45 Uhr
Komplet und
Salve Regina