Archiv 2020

Aktuelles:


Wegen Coronakrise: erstmals muss die Jugendvigil ausfallen! (31.03.2020)

Jeden ersten Freitag im Monat ist Jugendvigil im Stift Heiligenkreuz. Und das schon seit mehr als 20 Jahren. Wieviele junge Leute waren da in dieser langen Zeit schon dabei!? Wieviele haben neu zu Jesus, zu den Sakramenten, zum Glauben gefunden!? Wieviele haben neue Freunde,...
Jeden ersten Freitag im Monat ist Jugendvigil im Stift Heiligenkreuz. Und das schon seit mehr als 20 Jahren. Wieviele junge Leute waren da in dieser langen Zeit schon dabei!? Wieviele haben neu zu Jesus, zu den Sakramenten, zum Glauben gefunden!? Wieviele haben neue Freunde, ja sogar ihren Ehepartner kennen gelernt!? Wieviele haben Klarheit, Kraft und neue Freude mitgenommen!? Zum ersten Mal in der Geschichte muss jetzt im April die Jugendvigil ausfallen. Das ist diesmal sogar besonders traurig, denn der Österreichische Jugendbischof Stephan Turnovsky hatte für April sein Kommen zugesagt. Aufgrund der Maßnahmen gegen Corona geht es nicht anders. Gebe Gott, dass so bald wie möglich Jugendvigil sein kann. Jugendseelsorger Pater Johannes Paul hat eine Videobotschaft an die Jugendlichen gemacht. Foto: das war bei der Jugendvigil im März … im April muss die Kirche leider leer bleiben.

Stift Heiligenkreuz nicht vom Coronavirus verschont (30.03.2020)

Die Coronakrise wirft ihren Schatten auch auf unsere Gemeinschaft. Nicht nur, dass unser Leben völlig verändert ist – drei junge Mitbrüder wurden positiv auf Corona getestet. Alle drei haben Gott sei Dank einen milden Krankheitsverlauf und es geht ihnen den Umständen...
Die Coronakrise wirft ihren Schatten auch auf unsere Gemeinschaft. Nicht nur, dass unser Leben völlig verändert ist – drei junge Mitbrüder wurden positiv auf Corona getestet. Alle drei haben Gott sei Dank einen milden Krankheitsverlauf und es geht ihnen den Umständen entsprechend gut. Freilich müssen sie sich in Quarantäne halten. Von unseren Infirmaren werden sie versorgt und via Livestream können sie an der Liturgie teilnehmen. Für einige weitere Mitbrüder gibt es jetzt Tests – auch sie sind in Zimmerquarantäne. Die gute Nachricht lautet im Augenblick: allen unseren alten Mitbrüdern geht es gut. Sie haben derzeit einen eigenen Essens- und Gebetsbereich um das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten. Wir sind aber zu besonderer Vorsicht verpflichtet! Mit der zuständigen Gesundheitsbehörde sind wir laufend in Kontakt. Beten wir in diesen Tagen viel für einander! Foto: Fastentuch in der Abteikirche.

Viele Gottesdienstübertragungen online! (29.03.2020)

Aufgrund der Coronakrise gibt es ja dezeit keine öffentliche Teilnahme an Gottesdiensten. Das ist ein echter Schmerz, denn die Liturgie ist Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens. Wie können wir ohne die Sakramente leben? Wie können wir ohne die Gemeinschaft...
Aufgrund der Coronakrise gibt es ja dezeit keine öffentliche Teilnahme an Gottesdiensten. Das ist ein echter Schmerz, denn die Liturgie ist Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens. Wie können wir ohne die Sakramente leben? Wie können wir ohne die Gemeinschaft mit Christus leben? Umso mehr sind wir in dieser Zeit angehalten zu Hause zu beten, die Heilige Schrift zu lesen, die Beziehung mit Gott zu pflegen. Gott sei Dank gibt es die Möglichkeit über die Medien die Heilige Messe mitzufeiern. Aus Heiligenkreuz gibt es sehr viele Angebote – siehe hier! – und auch aus unseren Prioraten und einigen Pfarren werden Messen gestreamt. Auch die Messe des Papstes, die von Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn, von Missio mit Pater Karl – Pater Karl hat sehr wertvolle Tipps für die Feier der Messe über die Medien gegeben – und viele andere kann man online mit erleben. Auch aus dem Priorat Stiepel gibt es schöne Glaubenszeugnisse. Foto: Pater Isaak und die Mitbrüder in Neuzelle haben ein reiches Online-Angebot.

Gebetsgemeinschaft mit dem Papst (28.03.2020)

Dass wir Mönche gemeinsam vor dem Fernseher sind, kommt eigentlich so gut wie nie vor. Gestern Abend lud Papst Franziskus anlässlich der weltweiten Coronakrise zu einem gemeinsamen Gebet ein und gab den Segen ‚Urbi et Orbi‘, der unter den gewöhnlichen Bedingungen...
Dass wir Mönche gemeinsam vor dem Fernseher sind, kommt eigentlich so gut wie nie vor. Gestern Abend lud Papst Franziskus anlässlich der weltweiten Coronakrise zu einem gemeinsamen Gebet ein und gab den Segen ‚Urbi et Orbi‘, der unter den gewöhnlichen Bedingungen (innere Abkehr von der Sünde, Kommunionempfang und Beichte sobald das wieder möglich ist!) mit einem vollkommenen Ablass verbunden ist. Das haben wir natürlich gemeinsam verfolgt und uns im Gebet mit dem Papst und allen Christen auf der ganzen Welt verbunden. Diese bewegenden Bilder und die starken Worte des Papstes und das intensive Gebet sollte man wirklich gesehen haben. Hier gibt es die Andacht mit deutschem Kommentar zum nachsehen. Herr, lebeniger und wahrer Gott, hab‘ Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt. Hier die Litanei, die bei der Andacht gebetet wurde. Foto: Live aus dem Vatikan – wir beteten gemeinsam Papst Franziskus um ein Ende der Coronapandemie und für die Menschen unserer Zeit. Gebet vor dem heiligen Kreuz (26.03.2020)

Gebet vor dem heiligen Kreuz (26.03.2020)

Wir beten gemeinsam: „Gott, allmächtiger Vater, das Geheimnis des Kreuzes ist unsere Kraft, denn durch deinen Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, wurde der Baum des Paradieses zum Baum des Heiles, indem du durch den Tod deines Sohnes am Kreuz die ganze Welt erlöst hast....
Wir beten gemeinsam: „Gott, allmächtiger Vater, das Geheimnis des Kreuzes ist unsere Kraft, denn durch deinen Sohn, unseren Herrn Jesus Christus, wurde der Baum des Paradieses zum Baum des Heiles, indem du durch den Tod deines Sohnes am Kreuz die ganze Welt erlöst hast. Ich will in meinem Leben nichts anderes sein, als ein Freund, ein Diener und Bote des Kreuzes. Ich bitte Dich: Mach mich bereit, mein ganzes Leben unter dieses Geheimnis zu stellen. Du kennst die Kreuze, die mich belasten, du allein kennst alle meine Anliegen … in denen ich dich um Erhörung bitte. Gewähre, Herr, dass dein Heiliges Kreuz mir in diesem Leben Trost und Zuversicht, Kraft und Stärke, Freude und Hoffnung gebe, damit ich dieses Kreuz in der Ewigkeit schauen darf als leuchtendes Zeichen des Sieges. Amen.“ Dieses Gebet stammt von Abt Karl Braunstorfer († 1978).

Corona bringt viele Umstellungen im Kloster (24.03.2020)

So gut wie alle unsere Mitarbeiter sind derzeit coronabedingt auf Urlaub … das bringt viele Umstellungen für uns. Denn Küche, Wäscherei, Reinigung etc. müssen ja weiterhin gewährleistet sein. Derzeit werden alle Tätigkeiten des Haushalts von Mönchen übernommen....
So gut wie alle unsere Mitarbeiter sind derzeit coronabedingt auf Urlaub … das bringt viele Umstellungen für uns. Denn Küche, Wäscherei, Reinigung etc. müssen ja weiterhin gewährleistet sein. Derzeit werden alle Tätigkeiten des Haushalts von Mönchen übernommen. Trotz der Veränderung ist das eine gute gemeinschaftliche Erfahrung für uns. Es geht anders, aber es geht gut. Vorrangig ist derzeit vor allem die Gesundheit von uns allen – den Mitarbeitern und den Mönchen. Die Küche wird aktuell von Pater Markus, der ein gelernter Koch ist, und von Frater Korbinian, der ein gelernter Fleischhacker ist, geführt. Vergelt’s Gott allen für ihren Einsatz in dieser herausfordernden Zeit. Foto: stellvertretend für viele – auch Mönche! – , die dieser Tage außergewöhnliches leisten: Pater Markus und Frater Korbinian in der Stiftsküche.

Neue Wege in der Seelsorge (24.03.2020)

Die Coronakrise führt zu schmerzlichen und so noch nie dagewesenen Einschränkungen im kirchlichen Leben. Keine öffentlichen Gottesdienste, keine Zusammenkünfte, keine Gruppen in den Pfarren … solche erschwerten Bedingungen lassen aber kreative und neue Wege finden....
Die Coronakrise führt zu schmerzlichen und so noch nie dagewesenen Einschränkungen im kirchlichen Leben. Keine öffentlichen Gottesdienste, keine Zusammenkünfte, keine Gruppen in den Pfarren … solche erschwerten Bedingungen lassen aber kreative und neue Wege finden. Verganenen Sonntag ging Pater Walter, Pfarrer in Pfaffstätten, zu der Zeit, wo sonst die Messe gefeiert wird, mit dem Allerheiligsten durch die Gassen und Straßen der Gemeinde, um die Gläubigen in den Häusern und auf den Straßen zu segnen. Viele warteten am Gartenzaun oder hinter den Fenstern auf den Besuch und den Segen, andere waren bei einem Spaziergang und freuten sich, unerwartet gesegnet zu werden. Jemand grüßte sogar mit einem Musikstück am Garteneingang, ein anderer schrieb den Dank auf eine Tafel am Gartenzaun. Bürgermeister Christoph Kainz nahm für diese eucharistische Prozession eine Grußbotschaft auf, die in sozialen Medien veröffentlicht wurde. In allen Pfarren bemühen wir uns, den Menschen so nahe wie möglich zu sein und zu zeigen, dass in diesen schwierigen Gott uns nahe ist. Foto: eucharistisher Segen in Pfaffstätten.

Beichte in der Coronakrise (23.03.2020)

In „normalen“ Zeiten ist das Stift Heiligenkreuz ein Ort an dem viele das Sakrament der Buße und der Versöhnung, die heilige Beichte empfangen. Gerade vor Ostern empfangen viele in der Beichte die Versöhnung, den Frieden und die Befreiung von Jesus. Aufgrund der Coronakrise...
In „normalen“ Zeiten ist das Stift Heiligenkreuz ein Ort an dem viele das Sakrament der Buße und der Versöhnung, die heilige Beichte empfangen. Gerade vor Ostern empfangen viele in der Beichte die Versöhnung, den Frieden und die Befreiung von Jesus. Aufgrund der Coronakrise ist das derzeit auch nicht wirklich möglich. Papst Franziskus hat daher auf die Möglichkeit der Liebesreue hingewiesen. Wenn die sakramentale Einzelbeichte nicht möglich ist, soll man dieses Gebet zu Gott sprechen und innerlich den Vorsatz fassen bei nächster Gelegenheit das Sakrament der Beichte zu empfangen: „Mein Gott, aus ganzem Herzen bereue ich alle meine Sünden, nicht nur wegen der gerechten Strafen, die ich dafür verdient habe, sondern vor allem, weil ich dich beleidigt habe, das höchste Gut, das würdig ist, über alles geliebt zu werden. Darum nehme ich mir fest vor, mit Hilfe deiner Gnade nicht mehr zu sündigen und die Gelegenheit zur Sünde zu meiden. Amen.“

Vertrauen auf die Macht des Gebetes! (21.03.2020)

„Die Not lehrt beten“, so heißt ein altes Sprichwort … ob dieser Tage die Menschen mehr beten als sonst, ob das Gebet intensiver ist als sonst, dass weiß nur Gott. Wir empfinden die Coronakrise aber jedenfalls als einen Aufruf die eigene Gottesbeziehung neu zu pflegen...
„Die Not lehrt beten“, so heißt ein altes Sprichwort … ob dieser Tage die Menschen mehr beten als sonst, ob das Gebet intensiver ist als sonst, dass weiß nur Gott. Wir empfinden die Coronakrise aber jedenfalls als einen Aufruf die eigene Gottesbeziehung neu zu pflegen und zu vertiefen. Gott hat alles in der Hand. Wer glaubt, der hat die sichere Hoffnung, dass alles gut wird und alles Sinn hat. In Ihm, dem lebendigen und wahren Gott, finden wir Halt, Freude und Kraft – gerade in schweren Zeiten. Jeden Freitag halten wir im Stift Heiligenkreuz jetzt eine eucharistische Bittprozession. Wir beten: „Von Krankheit, Seuche, Krieg, Not und allem Bösen, erlöse uns oh Herr!“ Foto: abendliche Bittprozession mit dem in der Eucharistie gegenwärtigen Herrn Jesus Christus.

Vergelt’s Gott allen ‘Helden des Alltags’ (20.03.2020)

‚Helden des Alltags‘ – dieser Tage werden sie besonders hervorgehoben und ihr unersetzbarer Einsatz für uns alle gewürdigt. Auch bei uns im Kloster gibt es viele solcher Helden: Mitbrüder haben für die Dauer der Maßnahmen gegen Corona die Küche und die Wäscherei...
‚Helden des Alltags‘ – dieser Tage werden sie besonders hervorgehoben und ihr unersetzbarer Einsatz für uns alle gewürdigt. Auch bei uns im Kloster gibt es viele solcher Helden: Mitbrüder haben für die Dauer der Maßnahmen gegen Corona die Küche und die Wäscherei übernommen. Pater Tobias, dem die Sorge um die Kranken schon seit vielen Jahren anvertraut ist, hat natürlich besonders viel zu tun. Denn einerseits gibt es die alten Mitbrüder und die „normalen“ Kranken, andererseits geht es aber auch um Prävention und Vorkehrung für den Fall einer Coronaerkrankung bei uns im Haus. Zusammen mit Pater Eugenius, Frater Ephraim, Frater Zacharias und anderen ist er in diesen Tagen besonders im Einsatz. Vergelt’s Gott allen ‚Helden des Alltags‘! Foto: das ist natürlich ein bisschen gestellt … aber doch nah an der Realität.

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09:00 bis 10:30 (letzter Einlass 10:30)

14:00 bis 16:30 (letzter Einlass 16:30 Hinweis: retour 17:15)


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