100 Jahre Anwesenheit des Stiftes Heiligenkreuz in der Steiermark (03.07.13.)

Als unmittelbar vor dem 1. Weltkrieg die k.u.k. Regierung dem Stift die aus dem Mittelalter stammenden „ungarischen“ Schenkungen um Kaisersteinbruch enteignete (heute: Truppenübungsplatz), verpflichtete sie zugleich das Stift, mit den Entschädigungszahlungen neuen Grund und Boden zu kaufen. Der damalige Abt Gregor Pöck (1902-1945) entschied sich für das (damals ziemlich wertlose) Gebiet in der Gaal, nördlich von Knittelfeld: 3 waldige Täler samt dem damals baufälligen Schloss Wasserberg. Vielleicht hat ihn seine Jagdleidenschaft zu dieser Wahl motiviert… Jedenfalls entpuppte sich das bald als Segen! Denn nachdem die Enteignung durch die Nazis (1939-1945) rückggängig gemacht worden war, wurde der Forst Wasserberg zu einer wirtschaftlichen Lebensader des Stiftes. Daher feiert Abt Maximilian mit vielen Mönchen die 100-jährige Anwesenheit des Stiftes Heiligenkreuz in der Steiermark. Dazu hat der Forst Wasserberg auch einiges am „Schloss„, das heute ein Wohnhaus mit Mietwohnungen ist, restauriert. Foto: Schloss Wasserberg feiert seine 100-jährige Zugehörigkeit zum Stift Heiligenkreuz.