Erinnerungen an 2010:

Hier gibt es die "Neuigkeiten" aus dem Jahr 2010, wie sie auf unserer Homepage veröffentlicht wurden.

Silvester alternativ (27.12.10). - Wir wissen nicht was das Jahr 2011 bringen wird: Freude und Trauer, Angst und Jubel, Veränderungen oder Kontinuität, Tod oder Leben... Eines aber wollen wir tun: Wir wollen das Alte Jahr gut abschließen und das Neue Jahr "mit Gott und seinem Segen" beginnen. Deshalb gibt es auch heuer wieder "Silvester alternativ": Am Silvesterabend ist ab 21 Uhr Lobpreis und Dank in der Kreuzkirche, um 22.30 feiert Jugendseelsorger P. Karl eine Jugendmesse (von den 60 Jugendlichen gestaltet, die schon ab 29.12. zu den Jugendtagen im Kloster sind), um Mitternacht ist Eucharistischer Segen. Dann gibt es vor dem Stift den Donauwalzer und ein gemütliches Zusammensein im Kellerstüberl. Jung und Alt sind willkommen, man kann im Schlafsack in der Hochschule übernachten. Foto: Wir freuen uns schon!

15. Dezember: Jesus Christus selbst als Thema der Vortragsreihe "Fünf vor Elf" (12.12.10). - Die bunte Vortragsreihe mit dem Titel "Fünf vor Elf" hat sich so bewährt, dass einige der bisherigen Vorträge bereits in einem schönen und günstigen Sammelband veröffentlicht wurden. Die Vortragsreihe ist nicht nur für die Studierenden gedacht, sondern auch für Freunde unter Interessierte. Im Normalfall sind die gratis zugänglichen Vorträge am Mittwoch um 10.55 Uhr. (Opens external link in new windowProgramm) - Der Titel "Fünf vor Elf" ist doppeldeutig und meint nicht nur die Uhrzeit, sondern auch die Qualifizierung des Themas: Es geht um Themen, die nicht durch den Zuruf des Zeitgeistes aktuell sind, sondern wegen ihrer Qualität. Also willkommen am: Mittwoch, 15. Dez. 2010, 10.55 Uhr: Rektor Prof. Dr. Josef Kreiml, St. Pölten: "Jesus Christus - Weg, Wahrheit, Leben".

Über 50 Jugendliche bereiten sich auf das Neue Jahr vor (30.12.10). - Eine tolle Truppe von 52 Jugendlichen hat sich seit 29.12. bei uns zu den Silvester-Jugendtagen eingefunden. Auf dem Programm steht viel Lobpreis und Gebet, Impulse und Vorträge ebenso wie Kraftsport, Workshop Singen, Workshop Walzertanzen, Worksho Silvestersketches, Workshop Glockenspielen, Workshop Kloster-Spezialbesichtigen usw. Heute haben zwei Drittel der Jugendlichen eine Winterwanderung bei -12 Grad nach Opens external link in new windowMayerling gemacht (die anderen waren beichten). Mutter Priorin Regina hat 20 Mädchen für eine Stunde im Sprechzimmer empfangen, die waren ganz begeistert. Höhepunkt wird die Feier von Silvester-alternativ ab 21 Uhr sein, da können auch Nicht-Mehr-Jugendliche kommen. Foto: Winterwanderung von Heiligenkreuz nach mayerling.

Die Hochschule bittet um Hilfe für Priesterstudenten (11.12.10). - In diesen Tagen haben viele unserer Freunde einen Rundbrief der Hochschule erhalten, in dem auch um eine Spende gebeten wird. Opens external link in new windowEs ist ein Bettelbrief (Info dazu hier). Für viele Institutionen ist "Fund-Raising" eine Selbstverständlichkeit, für uns ist es eher "Neuland". Viele Leute denken, dass das Stift reich ist. Tatsache ist, dass wir die Ausbildung von 186 Studenten, von denen viele noch dazu in der Luft hängen, selbst niemals schaffen könnten. Allein 18 Studenten sind aus Afrika, Vietnam, Syrien usw., die wir vollständig finanzieren, dazu etliche Priesterstudenten, die ihren Beruf aufgegeben haben. Jedenfalls danken wir für die Großzügigkeit und die positiven Zuschriften. Es ist ein Zeichen dafür, dass viele bereit sind, nicht nur über den Mangel an Priestern zu jammern, sondern konkret etwas dagegen zu tun. Foto: 3 Studenten vor der Hochschule.

Weihnachten auf Sri Lanka (25.12.10) - Wir haben natürlich in den letzten Tagen besonders intensiv an unseren Pater Kosmas und die ihm anvertrauten 3 Mitbrüder in Sri Lanka gedacht. Als Superior des Gründungsprojektes musste er nicht nur Weihnachten fern der Heimat feiern, er war noch dazu lange Zeit krank; zu Weihnachten scheinen sich einige Probleme nun gelöst zu haben.  Opens external link in new windowSiehe den Blog, in dem er fast täglich facettenreich von dem Gründungsexperiment in Negombo auf Sri Lanka berichtet. Inzwischen wurde der zum Kardinal erhobene Erzbischof Malcolm Ranjith feierlich als Kardinal in Sri Lanka empfangen. Man erfährt auch, dass die 3 srilankanischen Mitbrüder mit Pater Kosmas schöne Weihnachten feiern konnten. Der Blog ist immer wieder erfrischend lesenswert. Am wichtigsten ist aber, dass für Sri Lanka gebetet wird.  Foto: die 3 Mitbrüder aus Sri Lanka.

Film "Top Ten Monks" über Heiligenkreuz startet im US-Fernsehen (22.12.10). - Wir freuen uns, dass "HBO", der größte Dokumentationskanal des US-Fernsehens einen Dokumentationsfilm über uns gemacht hat, der ab 22. Dezember in den USA ausgestrahlt wird. Opens external link in new windowDen Trailer zu "TOP TEN MONKS" kann man sich auch hier im Internet anschauen. Der Film der preisgekrönten Dokumentarfilmerin Dana Perry bezieht sich auf den Erfolg mit unserer CD "Chant - Music for Paradise", zeigt aber vor allem unser klösterliches Leben und unsere Spiritualität. "Er zeigt vor allem Gott", Opens external link in new windowwie ein amerikanischer Rezensent geschrieben hat. Über den Film sind wir ebenso glücklich wie über die Tatsache, dass wir den Medienansturm gut überstanden haben. Schade, dass den Film nur die Amerikaner sehen können. Foto: Studenten staunen in der Hochschule über das Hollywood Plakat

Diakonenweihe von P. Vinzenz am Stefanitag (26.12.10.) - Heute haben wir alle gerne in der Abteikirche gefroren, denn es gab einen freudigen Anlass: Am Hochfest des Diakons und Erzmärtyrers Stephanus hat  Weihbischof Dr. Franz Lackner unserem P. Vinzenz Kleinlanghorst die Diakonenweihe gespendet. In der Predigt wies Bischof Lackner, der auch Professor an unserer Hochschule ist, auf den Wesensgrund des christlichen Glaubens hin: das Bekenntnis zur Gottheit Christi, aus ihm geht alles Gutsein, alle soziale und karitative Sorge hervor. Mit Pater Vinzenz haben wir jetzt insgesamt 5 Diakonen, die nächstes Jahr die Priesterweihe empfangen können. - Aus der Perspektive der Hochschule sind es noch mehr: heuer 17 Diakone und 12 Neupriester. Beten wir weiter! Foto: Weihbischof Lackner bei der Handauflegung.

GESEGNETE WEIHNACHTEN!!! (24.12.10). - Im Auftrag des Herrn Abtes hat unser Subprior P. Martin ein Weihnachtsgrußvideo zusammengestellt, Opens external link in new windowdas Sie sich bitte hier anschauen können. In allen Sprachen und Dialekten, die bei uns vertreten sind, wünschen dort die jungen und die alten Mitbrüder von Heiligenkreuz ein gesegnetes Weihnachtsfest. Sie werden staunen wie multilingual es bei uns zugeht: Koreanisch, Altgriechisch, Hebräisch, Slowakisch, Spanisch, Ungarisch, Katalanisch, Englisch, Französisch, Holländisch, Zulu, Polnisch, Vietnamesisch, Africaans, Schweizerisch, Lateinisch, Italienisch und sogar Deutsch... Das ist halt typisch für den ältesten Global-Player der Welt: die katholische Kirche. Wir werden in unsere Gebeten und in der Feier der Heiligen Messe alle Menschen einschließen, die uns verbunden sind. Wir wünschen ein gesegnetes Weihnachten und die Freude, die der Engel über der Krippe verkündet hat: "Heute ist euch der Retter geboren, Christus der Herr!" Foto: Frater Alban ist in Deutschland geboren, seine Eltern stammen aber aus Korea...

Heiliger Abend und Weihnachten in Heiligenkreuz (16.12.10). - Viele rufen schon jetzt an, weil sie zu Weihnachten in die Gottesdienste kommen wollen. Was ist wann? HEILIGER ABEND (24. Dez.): Offen für Führungen bis 15 Uhr! - 12.00 Uhr Pferdesegnung im Stiftshof mit Verteilung des Lichts von Bethlehem (Laternen mitnehmen!) - 17.00 Uhr Krippenlegungsfeier für Kinder in der Kreuzkirche und Kindermette. - 18.00 Uhr Pontifikalvesper der Mönche in der Bernardikapelle. - 24.00 Uhr: Feierliche Mitternachtsmette in der Abteikirche mit Abt Gregor und den Mönchen, vorher Turmblasen, nachher Glühwein durch Feuerwehr. - CHRISTTAG (25. Dez.): 9.30 Uhr Weihnachtshochamt mit Abt Gregor in der Bernarikapelle. In der Kreuzkirche sind die Festgottesdienste um 8.30 Uhr, 11.00 Uhr und 18.00 Uhr. Opens internal link in current windowSiehe auch unter Veranstaltungen. Foto: Der verschneite Stiftshof am Abend.

Herzliche Empfehlung für den Film "Von Menschen und Göttern" (20.12.10). - Den Film über die 7 Trappistenmönche von Algerien, die 1996 ermordet wurden, möchten wir nachhaltig empfehlen. 15 Mitbrüder von uns waren zur Premiere im Kino - und tiefbeeindruckt! Opens external link in new window"Seitenblicke" hat einen netten Beitrag darüber gemacht. Der Film hat mit Recht in Cannes den Preis der Großen Jury gewonnen. Er handelt über die letzten Monate der Mitbrüder, über das übermenschliche Ringen ihrer Seele bis zum bewussten Inkaufnehmen des Martyriums. Es ist ein Film FÜR den Frieden zwischen den Religionen, den wir sehr nötig haben.

Inzwischen haben wir erfahren, dass einer unserer Mitbrüder sogar einmal im Tibhirine gewesen ist: Abt Christian Feurstein vom Stift Rein, bis vor kurzem unser Prior, feierte als junger Priester am 20. August 1985 das Fest des heiligen Bernhard mit den Mönchen in Tibhirine. Die Festmesse hielt der damalige Bischof-Koadjutor Henri Antoine Teissier. Pater Christian hat konzelebriert und stand dann sogar im Briefwechsel mit dem dortigen Prior Christian, der eine so eindrucksvolle Persönlichkeit war und jetzt Märtyrer ist. Abt Christian erzählt, dass die Situation schon damals, 11 Jahre vor der Ermordung der Mitbrüder, angespannt war.

In Frankreich ist der Film ein Blockbuster geworden, den schon 3 Millionen Menschen gesehen haben. Achtung: Der Film rührt und baut auf! Literaturempfehlung: Georges Bernanos, Die Begnadete Angst; Gertrud von LeFort, Die Letzte auf dem Schafott.

Frater Moses Hamm erhält Preis für seine Doktorarbeit (21.10.12). – Am 15. Dez. hat einer von unseren 7 Novizen in Salzburg Opens external link in new windoweinen Preis des Erzbischof-Andreas-Rohracher-Studienfonds erhalten. Erzbischof Alois Kothgasser, der Frater Moses schon aus der Zeit vor dessen Klostereintritt her kannte, überreichte ihm die Auszeichnung für seine Dissertation in Kunstgeschichte über „Barocke Altartabernakel in Süddeutschland“. Novizenmeister Pater Prior Simeon begleitete Frater Moses zu dieser Feier, ebenso waren seine Eltern gekommen.  Diese hatten schon im Oktober die Freude, das Buch Ihres Sohnes in Rom persönlich dem Heiligen Vater überreichen zu dürfen. Im Namen der anderen Preisträger durfte Frater Moses die Dankansprache halten, in der er auf die Bedeutung der Anbetung für die Erneuerung der Kirche hinwies. Foto: Die Preisträger des Erzbischof-Andreas-Rohracher-Studienfonds 2010.

"Welche Bücher soll ich zu Weihnachten schenken?" - Weihnachtsbuchliste veröffentlicht (08.12.10). - Bücher sind das beliebteste Weihnachtsgeschenk. Für Theologiestudenten ist es sehr wichtig, dass sie sich eine gute Bibliothek aufbauen, mit Büchern, die man ein Leben lang brauchen kann. Die Verlage produzieren enorm viel Oberflächliches und Kurzlebiges. Schade ums Geld!!! Darum hat Pater Karl als Rektor der Hochschule wieder eine "Weihnachtsbuchliste" veröffentlicht (Initiates file downloadhier kann man sie downloaden!). Dort hat er (subjektiv) für die Studenten einige Werke ausgesucht, die sie sich kaufen können - oder schenken lassen sollen. Achtung: Es handelt sich um eine rein subjektive Auswahl! - Viele unserer Studenten sind ja darauf angewiesen, dass "Oma" oder "Onkel" in die Tasche greifen und ihnen gute Bücher schenken. Für all diese soll diese Weihnachtsbuchliste ein Hilfe sein: Geld für sinnvolle Buchgeschenke auszugeben... Übrigens: Zu den Büchern Opens internal link in current windowder Heiligenkreuzer Mitbrüder geht es hierFoto: In der Studienbibliothek sind Bücher die besten Freunde der Studierenden...

Wir freuen uns, dass unser Stiftsarchivar Mitglied des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung wurde (13.12.10). - Am 10. Dezember wurde Stiftsarchivar P. Alkuin in das Opens external link in new windowInstitut für Österreichische Geschichtsforschung aufgenommen. Bedingung für die Aufnahme war ein dreijähriges Spezialstudium der historischen Hilfs- und Archivwissenschaft. Der letzte - und bislang einzige - Konventuale von Heiligenkreuz, der dem IÖG angehörte, war P. Dr. Florian Watzl (+ 1915), der 1904 das Stiftsarchiv vom Heiligenkreuzerhof in Wien in das Stift übersiedelte und neu ordnete. Die Archivalien, die P. Alkuin wissenschaftlich zu betreuen hat, reichen bis zur Gründung zurück. P. DDr. Alkuin Schachenmayr ist zudem Opens external link in new windowVizerektor der Hochschule, Professor für Kirchengeschichte, Vorstand des Opens external link in new windowEuropainstituts EUCist, Herausgeber der Opens external link in new windowAnalecta Cisterciensia, Postulator im Opens external link in new windowSeligsprechungsprozess für Abt Karl und er Opens external link in new windowbloggt.Foto: P. Alkuin nach der Urkundenverleihung mit Prof. Dr. Lorenz Mikoletzky, dem Direktor des Österreichischen Staatsarchivs.

Das war der 6. Advent-Klostermarkt! (12.12.10). - Alle sind glücklich, dass der 6. Advent-Klostermarkt so gut gelungen ist. Denn das Wetter hat heuer leider gar nicht mitgemacht, zuerst Schnee, dann Regen und viel Matsch. Trotzdem haben sich so viele Menschen nicht abhalten lassen, nach Heiligenkreuz zu kommen. laut Direktor Glanz, dem bravourösen Organisator des Klostermarktes waren zwar ein Viertel weniger Leute gekommen als im Vorjahr (wo wir gestürmt wurden), trotzdem war gute Stimmung und eine besinnliche Atmosphäre. Dank auch an Direktor Link und seine starken Männer vom Bauamt, die Tage zuvor alles hergerichtet hatten! Wie gut, dass wir einen Video-Kanal auf Youtube haben: Opens external link in new windowAuf dem Monastic-Channel kann man sich ein paar hübsche Eindrücke anschauen. Viel Vergnügen! Foto: Zwei Jugendliche aus dem Neukloster in Wiener Neustadt, die begeisterte Klostermarkt-Fans sind...

Die Aula wurde für unsere Besucher neu gestaltet (06.12.10). - Nach Beendigung der interessanten Ausstellung über den Nazi-Widerstandskämpfer Claus Schenck von Stauffenberg wurde die Aula mit neuen Bildtafeln versehen. Die Aula befindet sich im Inneren Stiftshof in der Nähe des Klosterladens, dort versammeln sich u.a. die Touristen vor Beginn einer Klosterführung. Zur Einstimmung spielen wir unseren Gästen schon mal gregorianischen Choral vor. Und auf 32 Bildtafeln können sie sich über unser aktuelles klösterliches Leben informieren. Dieses Angebot wird gerne angenommen. Die neuen Tafeln zeigen nun auch Bilder aus den spannenden Ereignissen der letzten 3 Jahre: Papstbesuch und Erfolg der CD "Chant-Music for Paradise". Foto: Einer unserer Priesterstudenten ist der erste Interessent für die neuen Bildtafeln in der Aula.

Erfolgreicher Start für den Geschenkband "Licht einer stillen Welt" (25.11.10). - Der Gütersloher Verlag hat einen Bildband herausgegeben, der im Buchhändlerjargon "Pracht-Geschenkband" heißt. Er kostet stolze 30 Euro, man kann ihn überall bestellen, Opens external link in new windowauch über unseren Online-Klostershop. Und darum ist es umso überraschender, wenn der Verlag jetzt meldet, dass "Licht einer stillen Welt" ein Renner ist und guten Absatz findet... Jetzt hat sogar Opens external link in new windowder ORF das Buch entdeckt und einen schönen Beitrag dazu gemacht (Herbstzeit, 24.11.2010) Die Berliner Fotokünstlerin Monika Schulz-Fieguth hat hier das übernatürliche Licht einzufangen versucht, das sich in unserer Architektur, unserer Liturgie und sogar unseren Gesichtern abstrahlt. Sie ist durch unseren aus Berlin stammenden Opens external link in new windowKünstlermönch Pater Raphael Statt mit uns in Kontakt gekommen. Die Texte stammen von Pater Karl und führen zum Wesentlichen des Klosterlebens: zur Nähe mit Gott, der in unzugänglichem Lichte wohnt. Für viele offensichtlich ein schönes Weihnachtsgeschenk. Foto: Cover des Pracht-Geschenkbandes "Licht einer stillen Welt".

"Mehlspeis-Spende" für den Karmel Mayerling (29.11.10). - Die Opens external link in new windowKarmelitinnen in Mayerling freuen sich über Nachwuchs. Zugleich brauchen die klausurierten Schwestern Hilfe für ihr Kloster. Damit sich die Schwestern auch an unserem riesigen Opens internal link in current windowAdvent-Klostermarkt am 11. Dez. beteiligen können, hat Pater Subprior Martin folgende Idee gehabt: Wir bitten die Leute, die backen können, für die Schwestern zu backen (Vanillekipferl oder sonstige kleine Weihnachtsmehlspeise). Man kann die "Mehlspeis-Spende" dann am 9./10. Dez. in der Heiligenkreuzer Klosterpforte abgeben. Unsere Studenten werden sie verpacken und den Verkauf auf dem Klostermarkt organisieren. - Übrigens nehmen 30 Stifte und Klöster am heurigen Advent-Klostermarkt teil. Foto: Unsere Novizen (2 sind derzeit krank) backen für die Schwestern in Mayerling.

Feier des 75. Geburtstags und der Emeritierung von Pater Augustinus (09.12.10). - Am 8. Dezember 2010 haben wir den 75er von Prof. P. Dr. Augustinus Fenz gefeiert. Im überfüllten Kaisersaal gab es einen exzellent gestalteten Festakt mit buntem Programm. Pater Augustinus war über 40 Jahre Pfarrer von Sittendorf, vor 3 Jahren kehrte er in den Schoß der klösterlichen Gemeinschaft zurück und widmet sich seither der Publikation seiner Opens external link in new windowlesenswerten Bibelkommentare. Pater Augustinus war nämlich gleichsam von Jugend an Professor an der Hochschule. 1977 erwirkte er als Dekan die Aufwertung der Hauslehranstalt zur Hochschule, deren erster Dekan er war. Der 75. Geburtstag bedingte zugleich die Emeritierung. An der Dankfeier nahmen drei Äbte anwesend: Abt Gregor, der die Laudatio hielt; Abt Christian und Abt Gerhard, dazu Bischofsvikar P. Amadeus, Dechant Josef Kantusch, viele Professorinnen und Professoren, der Konvent, viele Mitbrüder aus den Pfarren, Studentinnen und Studenten, und zahlreiche Gläubige aus Sittendorf. Das Programm war bunt und eine Mischung aus leichtem Humor und besinnlicher Dankbarkeit. Wir danken dem Jubilar und wünschen ihm noch viele Jahre Gesundheit und Schaffenskraft. Foto: Der Jubilar.

Endlich angekommen! Pater Vinzenz hat Feierliche Profess abgelegt (21.11.10). - Heute haben wir Christus den König gefeiert, und im Pontifikalamt hat Frater Vinzenz Kleinelanghorst endlich seine Feierliche Profess abgelegt. Opens external link in new windowWas für ein schönes Fest war das heute! Abt Gregor predigte über die "Geographie der Gnade", da kam der Berg Zion vor, Hebron (1. Lesung), Golgotha (Evangelium), Citeaux, Berlin, Heiligenkreuz und vieles mehr... Warum? Weil Frater Vinzenz Diplom-Geograph ist, er studierte das in Karlsruhe. Frater Vinzenz stammt aus Berlin, er ist schon 43 Jahre alt. Sein Weg führte dann weiter über die Erzdiözese Berlin als Priesteramtskandidat und schließlich landete er bei uns. Aus Karlsruhe waren auch Chargierte der KDStV Normannia angereist, um bei der Feierliche Profess ihres Bundesbruders dabeizusein.  Jetzt ist er endlich angekommen. "Hic Jerusalem", "Hier ist Dein Jerusalem", sagte ihm Abt Gregor. Wir freuen uns und wünschen unserem nunmehrigen "Pater Vinzenz", der am 26. Dez. die Diakonenweihe empfangen wird, Gottes Segen! Foto: Vom CVer zum Mönch..., wobei Pater Vinzenz weiterhin der Verbindung angehört.

24. November: Fest der vietnamesischen Märtyrer (24.11.10). - Bei uns studieren derzeit 8 Zisterzienser aus Vietnam. Der Zisterzienserorden boomt in Asien sosehr, dass inzwischen mehr als die Hälfte der Zisterzienser weltweit aus Vietnam sind. Am 24. Nov. feiern unsere Mitbrüder ein großes Fest: Es ist der Gedenktag der 117 Märtyrer aus Vietnam (hl. Andreas Dung-Lac und Gefährte), die im 19. Jahrhundert das Martyrium erlitten. Insgesamt ist die so fruchtbare Kirche in Vietnam auf dem Blut von zehntausenden Märtyrern erbaut, denn das Christenverfolgen ging im 20. Jahrhundert noch brutaler weiter. - Das Hochfest war der Grund, warum Opens external link in new windowein liebenswürdiger Gönner den vietnamesischen Studenten ein chinesisches Abendessen spendierten. Die Freude der Mitbrüder war groß! Foto: Die Mitbrüder freuen sich mit Juniorenmagister P. Markus Stark, dass sie mal wieder was essen können, das sie an ihre Heimat erinnert.

25./26. Nov. 2010: Tagung zur Weltwirtschaftskrise (04.11.10). - Die Weltwirtschaft brennt, scheinbar kennt sich niemand aus. Offensichtliches ethisches Fehlverhalten auf dem Aktienmarkt hat die Welt in die Krise gestürzt. Das Institut für Ethik und Moraltheologie lädt deshalb zu einer hochrangig besetzten Tagung in den Kaisersaal. Nicht nur ausgewiesene Experten der Sozialethik und Theologie kommen zu wort, sondern auch Praktiker wie Banker und Entscheidungsträger der Wirtschaft; und muss auch der Caritaspräsident bei einem solchen Thema sein Wort erheben. Dieser Tagung kann man mit Vorfreude und Spannung entgegensehen. Dank, dass sich Prof. Pribyl mit seinem Institut diesem brisanten Thema stellt! Opens external link in new windowDas genaue Programm und weitere Information ist hier zu finden! Die Tagung ist öffentlich. Tagungsbeitrag sind 10 Euro. Wir bitten um kurze informelle Anmeldung beim Tagungssekretariat (Mag. Stefan Lakonig: tagung-heiligenkreuz(at)gmx.at)

240 Teilnehmer beim "Besinnlichen Nachmittag" (21.11.10). - Am Christkönigsonntag haben wir wieder einen kleinen "Ansturm" zum Besinnlichen Nachmittag erlebt: Der Kaisersaal war mit 240 Teilnehmern fast überfüllt, als Pater Bernhard und Pater Karl versucht haben, auf den bevorstehenden Advent vorzubereiten. Drei Priester standen zur Beichte und Aussprache zur Verfügung. Das Thema war diesmal "Glaube, Hoffnung und Liebe", die aus sehr unterschiedlichen Perspektiven thematisiert wurden. Es ging aber nicht bloß um einen Marathon an Katechesen, sondern auch um das frohe Zusammensein, den guten Austausch untereinander. Um 18 Uhr war Rosenkranz in der Kreuzkirche, dann gab es noch eine Primizmesse von P. Raphael Amor aus der Abtei Mehrerau. Wir hoffen, dass Gott uns einen gesegneten Advent schenkt.  Foto: Voller Kaisersaal beim Besinnlichen Nachmittag.

Wir freuen uns über die "gute Nachrede"... (22.11.10). - Die Herbsttagung der Österreichischen Bischofskonferenz hat ein bisschen mediales Interesse gebracht. Und es ist doch schön, dass wir jetzt soetwas wie "gute Nachrede" merken. Nicht nur von den kirchlichen Medien (Opens external link in new windowKath.net) , die auf uns aufmerksam geworden sind, sondern sogar von unseren Bischöfen. Kardinal Schönborn hat den nebenstehenden schönen Artikel über uns in der U-Bahn-Zeitung veröffentlicht, die von 800.000 Menschen täglich gelesen wird... Für uns war die Begegnung mit den Bischöfen sehr schön, wir haben sehr umgängliche, bescheidene und liebenswürdige Oberhirten erleben dürfen. Hier ist Opens external link in new windowein schönes - und am Schluss lustiges - Video von der EröffnungFoto: Kardinal Schönborn widmet einen Artikel unserem Kloster Heiligenkreuz; wir dankenf ür die "gute Nachred".

Wir danken für die hohe Auszeichnung, dass die Herbsttagung der Bischofskonferenz bei uns abgehalten wurde (18.11.10). - Heute ging die Herbsttagung der Österreichischen Bischofskonferenz zu Ende. Wir betrachten es als Auszeichnung, dass die Bischöfe bei uns getagt haben und mit uns gebetet und gelebt haben. Es war ein bisschen Pfingststimmung in unserer Gemeinschaft. Zuletzt tagte die Bischofskonferenz in den 1950er Jahren in Heiligenkreuz... Wir haben als Mönche auch durchaus davon profitiert, nicht nur geistlich: Der Herr Abt hat viele Zimmer restaurieren lassen, das Essen war natürlich alle Tage "standesgemäß" und außerdem haben wir unsere Oberhirten sehr nahe und sehr menschlich erlebt. Wir wollen ihre Sorgen für die Kirche in Österreich noch intensiver mittragen und hoffen, dass sie bald wieder kommen. Foto: Festmesse zur Eröffnung am Leopolditag (Opens external link in new windowwww.cross-press.net/Docu/GLAUBE/World/2010.11.15-BischofsKonferenz/index.htm)

Gruppenfoto aller österreichischen Bischöfe mit den Mönchen des Stiftes Heiligenkreuz (und einigen unserer Studenten). In der ersten Reihe unsere weißgekleideten Novizen. (Foto: (c) www.cross-press.net, man kann es sich per Mausklick downloaden)

Jubelfest im Kloster: Pater Alberich Strommer ist 85 Jahre alt! (14.11.10.) - Heute haben wir unseren "Pater Senior" (so nennt man immer den ältesten Mönch eines Klosters) ausführlich gefeiert: Pater Alberich wurde 1925 in Schattendorf im Burgenland geboren, nachdem er noch als 18-jähriger in den Kriegsdienst eingezogen worden war und überlebte, trat er 1946 in Heiligenkreuz ein. Er hat viele viele Ämter innegehabt: Subprior, Prior, Professor und Dekan der Hochschule, Stiftsarchivar. Bis vor kurzem konnte er noch immer am Chorgebet teilnehmen, wo er der Inbegriff an Beständigkeit war: Seine Anwesenheit beim Chorgebet betrug immer 100 Prozent! Jetzt kümmern sich unsere Mitbrüder im Krankendienst um ihn und helfen ihm, die Beschwerden des Alters zu ertragen. - Sogar Bürgermeister Johann Ringhofer kam heute zum Mittagstisch, um dem Jubilar die besten Wünsche der Gemeinde zu übermitteln. Wir hoffen, dass der liebe Gott uns Pater Alberich in seiner im Alter ausgereiften Liebenswürdigkeit noch lange erhält. Foto: Das Foto entstand unmittelbar vor der heutigen Gratulation und zeigt die Jugendlichkeit unseres 85-jährigen Seniors...

15. Nov.: Herbsttagung der Österreichischen Bischofskonferenz in Heiligenkreuz eröffnet (15.11.10). - Am Leopolditag hat die Herbsttagung der ÖBK bei uns begonnen; die Erzbischöfe und Bischöfe nahmen um 15 Uhr an unserer Leopoldivesper teil. Es trifft sich gut, dass die Tagung gerade am Fest des Landespatrons von Wien und Niederösterreich eröffnet wird, noch dazu in dem Kloster, das der Heilige vor 877 Jahren gestiftet hat. Danach gab es Medienansturm zum Gruppenfoto. (Wir haben auch ein Foto gemacht, wo wir um die Bischöfe herumsind, siehe unten.) Das nebenstehende Foto entstand vor der Dreifaltigkeitssäule: unsere Hirten zu Füßen des heiligen Leopold. Dann begann die anstrengende Tagung. Unsere Aufgabe ist es nur, den Oberhirten den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen - und sie durch unser Gebet zu begleiten. Foto: Der österreichische Episkopat am 15. Nov. 2010.

Opens external link in new windowFotos gibt es hier auf cross-press.net, einfach klicken.
Kirchliche Medien berichten über uns anlässlich der Bischofskonferenz: Opens external link in new windowErzdiözese Wien.

Wir gratulieren Pater Johannes Paul zum 3. Platz beim Literaturwettbewerb (11.11.2010). - Gestern fand in Krems eine sehr feierliche Siegerehrung anlässlich des Literaturwettbewerbes "Vinum et litterae" statt. Das Thema war "Wein", und es gab dazu naturgemäss viele Texte aus dem christlichen Bereich. Trotzdem erfüllt es uns mit Freude, dass von 120 Teilnehmern unser Pater Johannes Paul Chavanne mit seinem Text über "Glaube und Wein" den 3. Platz gewonnen hat. Es war eindrucksvoll, als Prof. Gerhard Tötschinger diese literarisch-poetische "Predigt" den 300 Festgästen zu Gehör brachte. Den Text kann man Opens external link in new windowhier nachlesen und herunterladen. Wir danken Gott für das Talent, dass er unserem Mitbruder geschenkt hat. Foto: Diesmal stand Pater Johannes Paul nicht wegen "Chant - Music for Paradise" im Blickpunkt der Medien, sondern wegen seines herrlichen Essais. Opens external link in new windowOpens external link in new windowSchöne Fotos gibt.

Mönchsgottesdienst ist nicht Kindergottesdienst (31.10.10). - Das Foto zeigt Pater Raynald, der Kinder liebt. Wie wir alle. Doch wir stellen leider fest, dass unsere Öffnung für Gäste bei unseren Gottesdiensten "schief" läuft. Dann nämlich, wenn man übersieht, dass unsere Mönchsgottesdienste für Kinder nicht geeignet sind. In der Pfarre Heiligenkreuz und in anderen Pfarren werden "normale" Heilige Messen angeboten, oft sogar Kindermessen, die kürzer sind und für Kinder viel geeigneter. Unsere Gottesdienste sind zwar für alle, aber nicht alle sind dafür geeignet. Es kann für uns Mönche, die wir von Gott zum Dienst des Gebetes gerufen sind, störend sein, wenn Eltern ihre Kinder dadurch quälen, dass sie diese zur langen lateinischen Konventmesse mitnehmen und die das dann nicht aushalten. Pater Karl hat unsere Haltung in seinem Buch "Der Gesang der Mönche" geschildert, Opens internal link in current windowhier nachzulesen. Wir bitten um Verständnis für die Kinder, und für uns. Wir bitten um Rücksichtnahme. Foto: Gott-sei-Dank gibt es viele kindergerechte Gottesdienste in den Pfarren, unsere Mönchsgottesdienste sind es naturgemäß nicht.

"Heiligenkreuz ist in Berlin angekommen..." (14.11.10). - Frau Monika Schulz-Fieguth hat mit ihren großartigen Fotografien unseres Klosterlebens, die sie für das Buch Opens external link in new window"Licht einer stillen Welt" gemacht hat, eine tolle Ausstellung in Berlin gestaltet. Wie wir hören, wird Opens external link in new windowdie Ausstellung dort regelrecht gestürmt; bei der Eröffnung sowie bei einer Lesung war sie so überfüllt, dass Besucher nicht mehr hineinkamen... Das ist sehr typisch, denn gerade in Gegenden, wo Klöster und Mönche so gut wie unbekannt sind, erregen sie großes Interesse und Freude. Nachdem schon mit Opens external link in new windowPater Raphael Statt, unserem Künstlermönch, ein Berliner bei uns ist, haben wir am 21. Nov. (9.30 Uhr!) die Freude, dass mit Frater Vinzenz Kleinlanghorst der zweite Berliner bei uns die Feierliche Profess ablegt und somit zu unserer Gemeinschaft gehört. So kommt nicht nur Heiligenkreuz in Berlin an, sondern auch Berlin in Heiligenkreuz. Foto: Blick auf einen Raum des Kunst-Kontors in Potsdam.

Feierliche Priesterweihe von Chinedu Nweke (26.10.10). - Am österreichischen Nationalfeiertag hatten wir eine große Festlichkeit: Weihbischof Dr. Andreas Laun weihte in unserer Abteikirche unseren Absolventen Chinedu Nweke zum Priester. Opens external link in new windowHier gibt es das Video dazu! Chinedu stammt aus der Diözese Aba in Nigeria, eine der priesterreichsten und zugleich ärmsten Diözesen der Welt. Er studierte seit 2006 an unserer Hochschule und erwarb den Magister der Theologie. Jetzt macht er das Doktorat, wozu er wirklich das Zeug hat. - Eine Priesterweihe ist eine sehr gnadenreiche Feier, über 20 nigerianische Priester waren gekommen, dazu das gesamte Priesterseminar Leopoldinum und erstaunlich viele Gläubige. Die Weihe hat uns alle sehr aufgebaut. Danach gab es wieder ein fröhliches Getrommel der afrikanischen Gemeinde, die mit dem neugeweihten Priester vor Freude tanzten. Foto: Handauflegung bei der Priesterweihe (c) Georg Scheu.

Frater Nikodemus ist neuer Gastmeister (13.10.10). - Der heilige Benedikt will, dass Gäste wie Christus empfangen werden, darum ist das Amt des Gastmeisters eines der wichtigsten im Kloster. Die Mitbrüder, die die Gäste empfangen, betreuen und mit christlicher Liebe umgeben, sind gleichsam die "Aussenminister" eines Klosters. Und Gäste haben wir viele! Nun hat der Herr Abt Frater Nikodemus Betsch zum Gastmeister ernannt, da Pater Martin Subprior geworden ist und seine Kirchenrechts-Dissertation an der Universität Wien macht, was wiederum für die Hochschule existentiell wichtig ist. Frater Nikodemus ist die Ruhe und Freundlichkeit in Person, er war vor seinem Klostereintritt ja Zahntechniker. Viel Arbeit wartet auf ihn, doch zwei junge Mitbrüder helfen ihm im Gastmeisteramt: Frater Leopold und Frater Aelred. So gilt auch weiter: Patent portae, magis cor! Unsere Türen stehen offen, noch mehr unser Herz. Foto: Frater Nikodemus im Gästespeisesaal.

Sensationelle Tagung über "Psychotherapie und Beichte" (16.10.10). - Wie die Leser der Homepage wissen, neigt der Autor der Beiträge manchmal zur Euphorie. Doch selten ist sie so berechtigt wie im Zusammenhang mit der heutigen Tagung über das Bußsakrament im Kaisersaal, die das Opens external link in new windowRPP zusammen mit der Opens external link in new windowHochschule veranstaltete. Die Referenten waren absolut kompetent, zugleich verschieden, bunt, abwechslungsreich, anschaulich und mitreißend. Das Interesse war enorm, 320 Teilnehmer konnten zugelassen, viele konnten nicht mehr angenommen werden. Organisatorisch stellte uns das vor große Herausforderungen und es funktionierte nur, weil so viele freiwillige Helfer des RPP, die jungen Mitbrüder und etliche Studentinnen und Studenten mithalfen. Aber das sind Nebensächlichkeiten: Tatsache ist, dass wir ein kleines Ostern erlebten, weil uns aus verschiedensten Perspektiven bewusst gemacht wurde, was für ein wunderbares Sakrament die Beichte ist. Foto: 220 fanden im Kaisersaal Platz, 100 im kaiserlichen Eckzimmer, wohin mittels Beamer übertragen wurde.

Frankfurter Buchmesse: Religion schrumpft, Esoterik wächst (10.10.10). - Mit vielen überwältigenden Eindrücken kam Pater Karl von der Frankfurter Buchmesse zurück. Die große Halle 3.1 mit "Religion" war zwar noch mit vielen Verlagen gut besetzt und auch frequentiert, aber die Abteilung Esoterik und Atheismus wächst, und zwar enorm! Theologie schrumpft. Die Auflagenhöhen theologischer Bücher sind lächerlich niedrig... Nur die Kloster-Verlage boomen, weil sie den Hunger nach Spiritualität stillen. Wie schön, dass dort viele Ordensleute als Verlagsleiter anwesend waren; und alle tragen wieder den Habit... Pater Karl durfte sein eben erschienenes Opens internal link in current windowBuch "Wie ist Gott? Die Antwort des christlichen Glaubens" präsentieren. Das Interesse war überraschend! Und nach der Präsentation schauten gleich zwei türkische Imame interessiert vorbei... Wie wichtig ist der Dialog über das Substantielle, sonst gilt uns Christen das Jesajawort: "Glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht!" (Jes 7,9) Foto: Zwei Imame waren unter den ersten Käufern des Buches "Wie ist Gott?"

Bildband "Licht einer stillen Welt" endlich erschienen (29.09.10). - Durch unseren Pater Raphael wurde die Berliner Fotokünstlerin Monika Schulz-Fieguth mit unserem Kloster bekannt. Immer wieder hat sie bei uns fotografiert: die Architektur der mittelalterlichen Klosteranlage, liturgische Feiern; und sie hat auch einige Mitbrüder portraitiert. Nun hat der renommierte Gütersloh-Verlag einen wahrhaft prachtvollen Bildband veröffentlicht. Pater Karl Wallner hat dazu den Text geschrieben, um in die Tiefe zu führen und die Bilder noch deutlicher sprechen zu lassen. Der Webmaster ist über den Band sehr glücklich, es ist Opens internal link in current windowvon unseren Büchern eines der schönsten... Der Preis ist für diese Qualität angemessen, denn es ist ein herrlicher Geschenkband geworden, aufwändig gedruckt, einfach schön. Der Verlag verspricht nicht zuviel, wenn er schreibt, dass es gelungen ist, Opens external link in new windowetwas von dem "göttlichen Licht" auszudrücken, das unser klösterliches Leben durchstrahlt. Foto: Cover von "Licht einer stillen Welt. Das Geheimnis klösterlichen Lebens."

Witwe des Widerstandskämpfers Erwin von Lahousen bei Ausstellungseröffnung über Claus Schenk Graf von Stauffenberg (04.10.10). - Bis Ende November eine informative Ausstellung über den Hitlerattentäter Claus Schenk vo Stauffenberg in der Aula zu sehen: Wir freuen uns, dass Dr. Martin Prokopp aus Baden diese Ausstellung organisiert hat, sie erinnert daran, dass es sehr wohl Widerstand gegen den Naziterror gab, aus christlicher und aristokratisch-edler Motivation heraus... Junge Leute, schaut euch das an! Eindrucksvoll war es, dass die 93-jährige Witwe des Widerstandskämpfers Generalmajor Erwin von Lahousen zur Ausstellungseröffnung kam. Lahousen besorgte damals den Sprengstoff, Opens external link in new windowdas alles ist hier nachzulesen! Wir empfehlen sehr zum Thema Opens external link in new windowdas Buch "Der Anschluss im März 1938...", wo die Nazi-Repressalien gegen die Kirche und die Klöster - auch gegen Heiligenkreuz - geschildert werden. Foto: Frau Lahousen im Gespräch mit Abt Gregor. Die Ausstellung ist täglich von 7.30 bis 18.00 gratis geöffnet.

Hochschule bereitet sich auf Mega-Tagung vor (06.10.10). - Am Samstag, 16. Oktober, findet die Fachtagung über "Psychotherapie und Beichte" statt. Das Interesse ist außerordentlich, die 300 Plätze (das ist das absolute Maximum für den Kaisersaal) sind schon fast weg! Achtung: Angemeldet ist nur, wer den Tagungsbeitrag bezahlt hat! Sonst nehmen Wegbleibende Interessierten die Plätze weg! Information hier: Opens internal link in current windowAlle Information dazu gibt es hier sehr ausführlich. Die Referenten versprechen hohes Niveau: die Psychologen Michael Linden (Berlin) und Raphael Bonelli (Wien), die Priester Leo Maasburg (Wien) und Pater Bernhard Vosicky (Heiligenkreuz) sowie die Philosophin Hanna-Barbara Gerl Falkovitz. Die ganztägige Tagung wird vom Institut für Dogmatik der Hochschule Heiligenkreuz und dem Institu für Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie veranstaltet. Da wir überzeugt sind, dass es keine Erneuerung der Kirche ohne erneuerte Wertschätzung des Sakramentes der Versöhnung gibt, messen wir selbst der Tagung hohe Bedeutung zu. Foto: Der Folder der Fachtagung

Herzlich willkommen zu Kloster-auf-Zeit (24.09.10). - Das Foto zeigt drei junge Männer, die im Sommer einige Zeit mit uns mitgelebt haben. Es handelt sich um ein besonderes Angebot unter dem Namen "Kloster-auf-Zeit". Die jungen Leute bringen durchaus eine Bereicherung in unser Leben, viele von Ihnen sind auf der Suche nach dem Weg, den Gott ihnen weisen möchte. Der Aufenthalt kostet nichts, wir bitten aber um Mitarbeit in den klösterlichen Diensten. Die drei hier sind gerade dabei, Einladungen zu kuvertieren. Vor allem aber geht es darum, den Rhythmus des klösterlichen Lebens kennenzulernen. - Es ist unkompliziert: Wichtig ist, dass man sich rechtzeitig bei Pater Martin anmeldet: frater.martin(at)stift-heiligenkreuz.at, er arrangiert dann alles mit Pater Prior Simeon. Die "normalen" Klostergäste melden sich auch dort an. Willkommen! Foto: Drei Kloster-auf-Zeit-Gäste im Einsatz.

Franz Brei: Wenn Gott einen ruft, dann kann jeder Priester werden! (05.10.10). -Am 5. Oktober präsentierte der steirische Opens external link in new windowPfarrer Franz Brei sein Buch: "Der singende Pfarrer" (Styria-Verlag), das spannend vom Journalisten Eric Sebach verfasst wurde. Der Schauspieler Wolfram Berger las das Kapitel über das Studium von Franz Brei in Heiligenkreuz, denn der mittlerweile durch die Volksmusik bekannte Franz Brei studierte ja bei bei uns 5 Jahre lang an der Hochschule und im Priesterseminar Leopoldinum (Rudolphinum). Sein Weg zum Priestertum war schwer... Opens external link in new windowDas Buch ist eine starke Ermutigung, die Studenten waren fasziniert. Das Medienineresse war sehr groß, aber Franz ist ja das Blitzlichtgewitter gewohnt... Sogar die "Seitenblicke" waren gekommen. Pfarrer Franz Brei hat das Herz am rechten Fleck und ist ein Vollblut-Pfarrer. Foto: Pfarrer Franz Brei wurde nach der Präsentation umlagert; hier gibt er gerade sein neues Buch dem jetztigen Direktor der Priesterseminars Leopoldinum, wo Franz Brei selbst 5 Jahre studierte. >>> Opens external link in new windowHier kann man sich den netten Beitrag von "Seitenblicke" anschauen.

Jugendbischof Stephan Turnovszky: Die "kleine Therese" als Vorbild (01.10.10). - Wir sind sehr dankbar, dass zur Jugendvigil im Oktober unser Opens external link in new windowJugendbischof Weihbischof Dipl.-Ing. Mag. Stephan Turnovszky gekommen war; er hat uns in seiner Predigt auf das Vorbild der "kleinen Therese" hingewiesen. Er hat uns einladend vorgezeichnet, wie schön es ist, vor Gott ein Kind zu sein; einen göttlichen Vater zu haben, der uns als Kinder liebt. Bei der Prozession mit der Kreuzreliquie erzählte uns Frater Kilian Opens external link in new windowdie wahre Geschichte vom tödlichen Unfall von Karl, der sich nach der Jugendvigil am 4. Juni ereignete: Seine Freundin Sonja hatte uns diese Geschichte geschickt. Sie hatte bei der Jugendvigil noch für Karl gebetet... Fotos von der Jugendvigil, zu der 300 gekommen waren, gibt es auf Opens external link in new windowhttp://www.pfarre-wildon.at/ Foto: Im Kreuzgang hörten wir Julias Geschichte, von Frater Kilian erzählt.

Wunderbare Reise zu den Wurzeln des Zisterzienserordens (04.10.04). - Fünf Mitbrüder haben eine Pilgerreise unserer Wiener Kirchenzeitung "Der Sonntag" nach Burgund begleitet und haben tiefe Eindrücke gesammelt. Die fünftägige Reise war wunderschön, Redakteuer Stephan Kronthalter hat Opens external link in new windowhier einiges geschildert. Citeaux, Clairvaux, Pontigny, Paray-le-Monial, Tournus, Brou, Auxerre, Fontaine-les-Dijon, Cluny, Annecy, die herrlichen Weinbaulandschaften usw. usw. Wir durften etwa die Heilige Messe an einer anderen Gnadenstätte feiern, beteten im Autobus den Rosenkranz. Höhepunkte waren die Heilige Messe in der ehem. Abteikirche von Fontenay bei... seit Jahen die erste Messe dort! Diese Reise war aber soetwas von aufbauend! Nur Clairvaux war ein Schock: Von der Abteikirche steht nichts, seit der Französischen Revolution ist des heiligen Bernhards Kloster - einst das größte des Ordens - das Hochsicherheitsgefängnis Frankreichs. Brutal, trist, die Kirche radikal abgerissen... Wir lernen daraus, dass wir nicht für weltlichen Erfolg, sondern für den Himmel allein leben, beten und arbeiten müssen. Foto: Als wir vor dem Schild von Clairvaux posierten, war uns eigentlich nicht zum Lachen zu Mute, weil die atheistische Revolution aus dem heiligsten Ort unseres Ordens das Guantanamo Frankreichs gemacht hat.

Gottes Segen und Mariens Schutz dem neuen Bischof von Eisenstadt! (25.09.10) - Eine solche Opens external link in new windowBischofsweihe der Superlative hat es wohl in Österreich noch nie gegeben: 4 Kardinäle, 54 Erzbischöfe und Bischöfe, über 200 Priester, Tausende Gläubige kamen im und um den Eisenstädter Dom zusammen, als Dr. Ägidius Zsifkovics zum 3. Bischof von Eisenstadt geweiht wurde. Natürlich waren - außer Abt Gregor - auch P. Maurus und P. Michael, Pfarrer in unseren burgenländischen Pfarren dabei, Pater Maurus war sogar als Vertreter der Ordensleute bei der Gabenprozession im Einsatz. Die Feier war hervorragend organisiert, erhebend, einfach großartig! Kardinal Schönborn und der neuernannte Bischof fanden die richtigen Worte. Auf der Strasse standen hunderte Gläubige wie bei einem Papstbesuch, als der Bischof in seine Kathedrale einzog, applaudierten, jubelten und freuten sich. Das ist das Volk Gottes. Heute war Eisenstadt das Herz der Kirche Österreichs. Foto: Pater Michael, Pfarrer in Mönchhof, gratuliert dem neuen Diözesanbischof. PS: Dass die Diözese Eisenstadt spitze ist, sieht man auch an dem Fotosortiment auf www.martinus.at

Herzlicher Besuch der katholisch-orthodoxen Dialogkommission (26.09.10). - Schon seit dem Besuch des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios 2004 beten wir intensiver für die Einheit von Ost- und Westkirche. Heute ist ein neuer Impuls dazugekommen, denn am Nachmittag besuchte uns eine hochrangige ökumenische Dialogkommission. Über den Hintergrund Opens external link in new windowkann man hier nachlesen, es ging bei der Opens external link in new windowTagung über das Papstamt. Prior P. Simeon und Rektor P. Karl begrüßten die Gäste, dann hielt Prof. P. Alkuin eine Führung für die 20-köpfige Gruppe. An der Spitze war Kardinal Leonardo Sandri; wir freuten uns über Bekannte wie Bischof Kurt Koch, Bischof Bruno Forte... Für den Besuch haben wir extra unsere Vesper um eine Viertelstunde verschoben. Nach der Vesper kam es spontan vor dem Refektorium zu einem Austausch von Grußadressen, denn unsere Gäste zeigten sich beeindruckt vom Gotteslob und den vielen jungen Mönchen. Wir nehmen von dieser liebevollen Begegnung den Auftrag mit, dass wir noch mehr beten müssen, dass die orthodoxe und die katholische Kirche wieder zur vollen Einheit finden. Foto: Pater Alkuin, Doktor der Stanford University, führte die Kirchenführer auf Englisch. 

Pater Johannes Vrbecky ist 80 Jahre alt, wir gratulieren (01.10.10). - Gleich drei Mitbrüdern haben wir am Sonntag, 28. September, gratuliert und Gottes Segen gewünscht: Pater Michael, Pfarrer von Mönchhof (rechts) und Pater Damian, Diakon im Neukloster (links) haben vergangene Woche ihren Namenstag gefeiert. Pater Johannes, der Prior des Neuklosters in Wiener Neustadt (Mitte) seinen 80. Geburtstag. In Vertretung des Herrn Abtes, der gerade in Rom beim Heiligen Vater ist, danke Pater Prior Simeon allen im Namen des ganzen Konventes für ihr Wirken und Beten. Es ist immer eine Freude für die Mitbrüder im Kloster, wenn die Mitbrüder, die sich im Dienst in den Pfarren befinden ins Kloster kommen, da herrscht immer Fest- und Feierlaune. Foto: Vor dem Mittagessen gratulierte Pater Prior Simeon dem Jubilar P. Johannes und den beiden Namenstagskindern.

Im Gästetrakt wird im Vorfeld der Bischofskonferenz umgebaut! (27.09.10). - Unsere Gästezimmer sind vielfach "sub-sub-standard" und bedürfen einer dringenden Sanierung. Das wurde immer wieder hinausgeschoben. Doch im November wird die Österreichische Bischofskonferenz - erstmals seit Jahrzehnten - in Heiligenkreuz tagen. So bewirken die österreichischen Bischöfe, für deren Konferenz wir jetzt schon beten, also mittelbar bleibend Gutes für unser Kloster... - Im Gastmeisteramt gibt es übrigens eine große Umbesetzung: Da Pater Martin Subprior geworden ist und außerdem das Doktoratsstudium in Kirchenrecht beginnt, hat Abt Gregor Frater Nikodemus Betsch zum Gastmeister bestellt; Frater Leopold und Frater Aelred werden ihm in dieser schönen und anspruchsvollen Aufgabe beistehen. Opens internal link in current windowSiehe hierFoto: Riesige Schuttberge vor dem Gästetrakt.

Sendungsfeier für 32 Katechisten durch Erzbischof Farhat (25.09.10). - Da alle österreichischen Bischöfe bei der Bischofsweihe in Eisenstadt waren, kam extra Erzbischof Dr. Edmond Farhat aus Rom, um 32 Katechisten in der Abteikirche die Sendung zu erteilen. Die 32 Katechisten des "Lehrgangs für Katechisten" (LAK, siehe www.katechisten.org) hatten sich 4 Semester lang intensiv durch Fernstudium und 4 Studienwochen in Bibelwissenschaft, Religionswissenschaft, Islamkunde, Dogmatik, Geschichte usw. vorbereitet. Die kirchliche Sendung als Katechist befähigt zur ehrenamtlichen Mitarbeit in der Taufvorbereitung, vor allem für fremdsprachige Taufbewerber. Die Feier war sehr erhebend und Erzbischof Farhat ermutigte die gesendeten Frauen und Männer zu einem mutigen Einsatz in der Kirche für das Heil aller Menschen. Foto: Gruppenfoto mit den Leitern P. Herget und P. Leiner (li), Erzbischof Farhat, Prior P. Simeon, Pfarrer Josef Hirnsperger, Fotos: Opens external link in new windowcross-press.net

250 Ministranten feiern die Romwallfahrt in Heiligenkreuz nach (26.09.10). - Das war heute Nachmittag ein buntes Treiben, denn ca. 250 Minis waren nach Heiligenkreuz gekommen, um - trotz kühler Temperaturen - die Romwallfahrt im August nachzufeiern. Vor einem Monat hatten 1.000 Ministranten aus der Erzdiözese Wien Opens external link in new windowin Rom geschwitzt, als sie mit dem Papst die Ministrantenwallfahrt gefeiert hatten (insgesamt 60.000 Ministranten). Den ganzen Nachmittag gab es Gebet, Spiele, Essen, Führungen durch das Kloster und schließlich einen abschließenden Lobpreis in der Kreuzkirche mit eucharistischem Segen. Weihbischof Scharl war da, Pater Karl predigte... Trotz des scheußlichen Wetters war es schön! Hier wächst eine neue Generation von fröhlichen Christen heran, die ihren Ministrantendienst als wirklichen Dienst an Gott und der Kirche verstehen. Wir sind beeindruckt. Foto: Minis aus Leopoldsdorf im Marchfeld vor der Abteikirche. Das Foto trügt ein bisschen: es schien zwar die Sonne, war aber eiskalt...

Am Kreuzerhöhungsfest wurde Pater Raphaels Ölbergkapelle gesegnet (14.09.10). - Opens external link in new windowVideoaufnahmen hier!!!  Opens external link in new windowFotos hier. Die neugestaltete Ölbergkapelle am Fuße der barocken Kreuzweganlage wurde heute in einer stimmungsvollen Feier gesegnet. Es war wunderbar, ein kleiner Gründonnerstag. Nach der feierlichen Vesper zogen wir Mönche mit Fackeln zur Kapelle, hunderte Gläubige, darunter viele Vertreter aus Politik, Kultur, Kunst, Medien, Wirtschaft und Aristokratie feierten mit uns. Abt Gregor segnete die Kapelle, dann wurde sie illuminiert. Durch die Beleuchtung treten die 3 Reliefs, die Jesus am Ölberg in Todesangst, den Engel des Trostes und die schlafenden Jünger zeigen, deutlich hervor. Umwerfend! Ein modernes Andachtsbild, das anrührt. Eineinhalb Jahre hat Opens external link in new windowunser Künstlermönch Pater Raphael gearbeitet, es hat sich ausgezahlt. Wie schön auch, dass ein Intentionsbuch den Gläubigen erlaubt, ihre Gebete, Bitten und Sorgen hineinzuschreiben. Diese Kapelle wird viele berühren und daran erinnern, dass Jesus selbst unsere Depressionen, unsere Angst, ja unsere Todesangst mit uns geteilt hat. Heute war ein historischer Tag, vor allem aber ein gesegneter Tag für unser Kloster. Foto: Abt Gregor und Pater Raphael unmittelbar nach der Segnung in der neuen Ölbergkapelle. Mehr dazu in der Opens internal link in current windowChronik.

Hier 3 interessante Bilder: zuerst das alte, 2006 abgerissene Haus, dann die Versetzung der Kapelle durch die Luft, zuletzt die jetzige Situation vor dem Wiener Tor...

Die Hochschule wirft ihre bunten Schatten voraus (12.09.10). - Erst am 1. Oktober startet das neue Studienjahr, also noch 2 Wochen Ferien... Im Auditorium Maximum gibt es eine farbenfrohe Veränderung: Schon seit 2007 hatten wir dort als Leihgabe der Opens external link in new windowGalerie Ulysses 4 kraftvolle Gemälde lebender österreichischer Künstler. Nun hat Frater Leopold Storcer, der vorher im Galeriebereich tätig war, uns eine neue Behängung organisiert. Wieder überlässt die Galerie Ulysses uns vier eindrucksvolle Bilder. Sie stammen von zeitgenössischen österreichischen Künstlern (Johanes Zechner, geb. 1953; Peter Marquant, geb. 1954; Joanna Gleich, geb. 1959; und erhalten bleibt uns ein "Zisterzienserbild" von Rudi Stanzl, geb. 1958). Wir sind John Sailer und der Galerie Ulysses sehr dankbar, denn diese Bilder sind ebenso ansprechend wie anregend - und bringen das 21. Jahrhundert auch optisch in unsere Hochschule. Foto: Frater Leopold organisierte den Bildtransport und die Hängung.

Ein kleines "Jubiläum": 10 Jahre Sportraum im Kloster (21.09.10). - Am 14. September des Jahres 2000 wurden auf Vorschlag unseres damaligen Klostergastes Florian Henckel von Donnersmarck (mittlerweile Oscar-Preisträger) zwei feuchte Zimmer im sogenannten Neugebäude in einen "Sportraum" umgewandelt. Das ist genau vor 10 Jahren. In einer Zeit, wo wir Mönche nicht mehr wie unsere Väter im Mittelalter schwere körperliche Forst- und Gartenarbeit verrichten können, - weil es dafür Maschinen gibt, - ist physischer Ausgleich sehr wichtig. Gerade für junge Mönche. Viele fahren ja Rad, spielen Fußball oder Baskettball oder joggen. Der Jugendseelsorger nützt den Sportraum auch für so originelle Veranstaltungen wie "Geistliche Kraftsportwochen". Foto: Das 10-Jahre-Jubiläum des Sportraumes fiel gerade in eine geistliche Sportwoche, gefeiert wurde mit einem Besuch in der Pizzeria Mafiosi in Maria Raisenmarkt auf Einladung des Jugendseelsorgers...

Kreuzerhöhungssonntag war ein erhebendes Fest (19.09.10). - Wenn der Neukloster-Chor unter Leitung von Prof. Sengstschmid eine Mozart Messe spielt, dann ist Erbauung schon garantiert. Aber dieses Kreuzerhöhungsfest war über das künstlerisch Erhebende hinaus etwas Besonderes. Wohl auch wegen der Ausstrahlung des Zelebranten: Abtpräses Anselm van der Linde, der junge Abt der Mehrerau (Vorarlberg), hielt uns eine bewegende Predigt über das Kreuz, indem er uns zu der Kreuzesliebe des heiligen Bernhard hinführte. Durch den Rosenkranz vor der Liturgie, durch die langen Schlangen vor den Beichtstühlen war die ganze Feier in den Geist des Gebetes getaucht. Die Abteikirche war brechend voll. Und nach der Prozession über den Stiftshof drängten sich hunderte, um das Kreuzesholz zu küssen. - Uns Zisterzienser hat gefreut, dass Abt Anselm uns so liebevoll begegnet ist. Foto: Abt Anselm, die Diakone, Abt Gregor und die Assistenz stellen sich nach der Feier einem Erinnerungsfoto.

Große intentionale Verbundenheit mit Papst Benedikt (11.09.10). - In Stille haben wir am 9. September den 3. Jahrestag des Besuches von Papst Benedikt XVI. begangen. Das war ein Jahrhundertereignis. Aber auch so sind wir mit dem Heiligen Vater vielfältig verbunden, nicht nur durch das treue tägliche Gebet für ihn und seine apostolische Sendung, sondern auch durch die Theologie: Prof. P. Dr. Maximilian Heim, Prior von Opens external link in new windowBochum Stiepel, wurde ja schon 2009 in den jüngeren Schülerkreis von Papst Benedikt berufen. Das Foto zeigt Pater Maximilian am 29. August in Castelgandolfo beim Gruppenfoto direkt zur Rechten des Heiligen Vaters. Bei der Heiligen Messe mit Papst Benedikt XVI. hat Kardinal Schönborn eine eindrucksvolle Predigt gehalten. Gute Information zu diesem Treffen gibt es Opens external link in new windowhier. Der Schülerkreis hat sich bei seinem heurigen Treffen mit dem Thema der Rezeption des 2. Vatikanischen Konzils beschäftigt. Foto: Papst Benedikt XVI. inmitten des jüngeren Schülerkreises. Radio Vatikan berichtet Opens external link in new windowhier hörbar.

12.000 Gläubige bei der Maria Namen Feier in der Stadthalle (12.09.10). - Viele von uns Mönchen haben heute an der 50. Maria Namen Feier in der Wiener Stadthalle teilgenommen; viele Mitbrüder im Pfarrdienst kamen mit Gläubigen aus ihren Pfarren. Es war eindrucksvoll, denn auch der orthodoxe Patriarch Irenej von Serbien nahm teil. Kardinal Schönborn hielt die Festmesse und predigte. Der Religionspädagoge Albert Biesinger begeisterte mit seinen präzisen Analysen und seinen tiefgläubigen Vorschlägen zur Weitergabe des sinnstiftenden Glaubens an die nächsten Generationen. 1 Kardinal, 1 Erzbischof, 7 Bischöfe, mehrere Äbte, und ca. 12.000 Gläubige verwandelten die Stadthalle in einen Dom. Bischof Schwarz von Linz und Weihbischof Lackner hatten Busse mit begeisterten Jugendlichen mitgebracht. Die Maria Namen Feier hat uns alle im Vertrauen auf die machtvolle Fürbitte der Gottesmutter gestärkt, die in Fatima 1917 verheißen hat: "Am Ende wird mein Unbeflecktes Herz triumphieren!" Wir empfehlen allen, betende Mitglieder beim Rosenkranzsühnekreuzzug zu werden: Opens external link in new windowInfo hier.  Foto: wenn man das Foto anklickt kann man zwischen den Bischofsmützen auch den Patriarchen Irenej und den Apostolischen Nuntius erkennen.

Ein neuer „Pforten-Novize“ begrüßt in Zukunft die Gäste (09.09.10). – Damit die vielen Touristen, die die mittelalterliche Klosteranlage besichtigen, auch beim Eingang sehen, dass wir kein ausgestorbenes, sondern ein lebendiges Kloster sind, hängt auf Wunsch von Abt Gregor beim Eingang in den Kreuzgang immer das Bild des jüngsten Novizen. Für den jungen Mitbruder, der mit seinem Konterfei da die Gäste begrüßt, ist das zwar eine kleine Busse, aber das wird gerne ertragen, denn es ist ja Apostolat. Heute, wo Kirche und christlicher Glaube so todgeredet werden, zeigt das junge Gesicht eines Mönches: Gott lebt, er ruft auch heute junge Menschen in seine Nachfolge. Unser jüngster ist Frater Timotheus Werz, er ist gerade mal 20 Jahre alt. Unser Altersdurchschnitt ist bei 46 Jahren. Foto: Für ein Jahr begrüßt das Bild des „Pforten-Novize“ Frater Timotheus die Touristen beim Eingang in den Kreuzgang.

Wir wollen der syrisch-orthodoxen Kirche helfen... (28.08.10). - Heute ist ein zweiter syrisch-orthodoxer Student bei uns im Kloster angekommen, der Diakon Michael Eliya, der schon sehr gut deutsch kann (links). Imad Saado (rechts), der schon ein Jahr lang studiert, freut sich. Insgesamt werden wir im nächsten Semester drei syrisch-orthodoxe Studenten an der Hochschule haben, das soll unsere Hilfe für die so sehr in Bedrängnis geratenen Christen im Nahen Osten sein. Wir danken für die Unterstützung, die wir in der Priesterausbildung erhalten, Opens external link in new windowdenn ohne Spenden könnten wir die Hochschule und die Priesterstudenten nicht finanzieren. Es ist oft der "Groschen der Witwe", Vergelts Gott. Durch die 3orthodoxen Studenten weht auch der Geist der Ökumene durch unsere Herzen, denn von den uralten Kirchen des Orients können wir viel an Sensiblität für das Dogma und an Herzensfrömmigkeit lernen. Foto: zwei der drei syrisch-orthoxen Studenten sind schon im Kloster angekommen.

Der Zisterzienserorden hat einen neuen jungen Generalabt (02.10.10). - Große Freude herrscht bei uns allen hier im Stift Heiligenkreuz, denn heute haben die 132 Äbte und Äbtissinnen und Delegierten auf dem Opens external link in new windowGeneralkapitel in Rom einen neuen Generalabt gewählt. Nachdem Dom Maurus Esteva-Alsina (77) seit 1995 dem Orden vorstand (er war ein besonderer Freund  von Heiligenkreuz und zu allen großen Anlässen hier...) folgt ihm ein anderer "Maurus" nach. Zum Generalabt wurde gleich im 1. Wahlgang der Abt des Schweizer Zisterzienserklosters Hauterive gewählt: der 51-jährige Dom Maurus Lepori. Opens external link in new windowFernsehbericht hier! Er ist eine führende geistliche Persönlichkeit des Ordens und der Schweiz, hat viele Bücher zu spirituellen Themen verfasst. Hier seine Daten: Generalabt Maurus Lepori ist Lic. phil. und Lic. theol., er wurde 1959 in Lugano geboren, trat 1984 in die Abtei Hauterive im Kanton Freiburg ein; 1994 wurde er zum Abt gewählt. Beim Verlag Marietti erschienen seine Bücher: L’amato presente (2002), Simone chiamato Pietro (2004) [dt. Simon genannt Petrus], Il mistero è pasquale (2006), La vita si è manifestata (2008); Beim Verlag Cantagalli: Fu invitato anche Gesù (2006), Sorpresi dalla gratuità (2007). Er war schon oft in Heiligenkreuz, hat uns wunderbare Exerzitien gehalten und auf der Tagung zur "Cisterciensischen Spiritualität" 2008 referiert, Opens external link in new windowwas auch in Buchform erschienen ist. Wir erbitten ihm von Gott die Kraft, den Orden zu stärken, den Klöstern Mut zur Berufungsförderung zu geben und auch: die aufgeblähten Strukturen im Orden zu verschlanken. Vor allem aber: uns die Liebe zu unserer monastischen Berufung zu stärken und so in der Hingabe für das Heil der Menschen zu wachsen. Foto: von der Abtei Hauterive übermittelt (Opens external link in new windowwww.abbaye-hauterive.ch), bessere Fotos gibt es derzeit leider nicht...

Pater Meinrad Tomann als Generalprokurator des Ordens bestätigt (03.09.10). - Durch kurze SMS werden wir von Abt Gregor immer über aktuelle Ereignisse auf dem in Rom tagenden Generalkapitel informiert. Am Freitag kam die Nachricht: "Pater Meinrad im 1. Wahlgang als Generalprokurator bestätigt". Unser Pater Meinrad ist ja seit vielen Jahren bereits in Rom in der Ordensleitung tätig, und zwar in dem wichtigen Amt des "Generalprokurators", das heißt: er ist für die Amtsgeschäfte zwischen dem Orden und dem Heiligen Stuhl zuständig. Zugleich entfaltet er sein Organisationstalent für das Generalatshaus auf dem Aventin, wo ja ein reger Gästebetrieb herrscht, vor allem aber viele Studenten aus allen Ländern wohnen. Wir sind ein bisschen stolz, dass einer unserer Mitbrüder sosehr das Vertrauen des Ordens genießt und freuen uns, dass seine Tätigkeit so fruchtbar ist. Foto: Das Foto entstand 2006, als Pater Meinrad bei uns in Heiligenkreuz sein Silbernes Priesterjubiläum feierte.

Der Klostergasthof ist der beliebtes Gastgarten des Bezirkes Baden! (31.08.10). - Mal eine Meldung aus dem gastronomischen Umfeld unseres Klosters, mit dem wir Mönche nicht direkt etwas zu tun haben, das aber trotzdem wichtig ist. Am Montag, 30. August, wurde der Gastgarten unseres Klostergasthofes von den Niederösterreichischen Nachrichten und der Wirtschaftskammer Niederösterreichs durch Landesrätin Dr. Petra Bohuslav zum beliebtesten Gastgarten des Bezirkes Baden prämiert. Geschäftsführer Johannes Ottersbock und sein Assistent Andreas Horvath freuten sich über diese Auszeichnung, denn sie ging über das Voting von Gästen, und die müssen es ja wissen. Jetzt hoffen wir nur, dass es das Wetter noch erlaubt, den Gastgarten auch heuer noch oft zu genießen... Zu einem guten Kloster gehört ja eine gute Gastronomie, frei nach dem Motto: "Siehst Du wo ein Haus des Herrn, ist das Wirtshaus nicht mehr fern." Foto: Die jungen Kellner des Klostergasthofes sind überaus freundlich und eifrig.

"...adstare coram te et tibi ministrare..." (25.08.10). - "Wir danken Dir, dass Du uns berufen hast, vor Dir zu stehen und Dir zu dienen", heißt es in einem Eucharistischen Hochgebet der Heiligen Messe. Wir Mönche stehen jeden Tag stundenlang vor Gott. Das ist unsere Hauptaufgabe. Wenn wir uns Richtung Altar drehen, dann lassen wir zudem die langen weißen Ärmel der Kukullen seitlich hinunterhängen. Wir stehen also "manibus demissis", mit "hängenden Händen", ganz hilflos und zugleich ganz bereit vor Gott. Das ist unsere Berufung. Nach den überaus gnadenreichen Feierlichkeiten, von denen 25 Mitbrüder betroffen waren, kehrt jetzt wieder normaler Klosterrhythmus ein. Viele nützen die verbleibenden Wochen bis zum Beginn des Semesters noch für Ferien. Foto: Ein Bild von oben auf uns betende Mönche, wie wir uns zum Gebet zum Altar wenden.

Auch wir haben den 100. Geburtstag von Mutter Teresa mitgefeiert (27.08.10). - Seit 1997 ist Mutter Teresa im Himmel, sie ist eine Selige Gottes. Darum haben wir bei ihrer Geburtstagsfeier etwas von ihrer Nähe gespürt: Viele von uns Zisterziensern haben an der großen Festmesse im Stephansdom teilgenommen, die Weihbischof Scharl zelebriert hat. Abt Gregor und mehrere Mitbrüder nahmen dann auch an der Eröffnung einer Ausstellung in der Peterskirche teil; hunderte drängten sich in der Krypta. Missio hatte dazu geladen. Für Pater Raphael, der ja als Künstler in der kommunistischen DDR Berufsschwierigkeiten hatte, als er ein Mutter-Teresa-Relief anfertigte (es hängt jetzt in Heiligenkreuz) freute sich über die Begegnung mit den jetztigen Schwestern, die in Wien tätig sind. In Heiligenkreuz wird Mutter Teresa seit ihrem liebevollen Besuch am 15. März 1988 besonders verehrt. Foto: Künstlermönch Pater Raphael mit den "Missionarinnen der Nächstenliebe" in der Krypta der Peterskirche, Wien 1.

Ein siebenköpfiges "biblisches" Noviziat hat begonnen (19.08.10). - Heute vor der 1. Vesper unseres heiligen Vaters Bernhard, des Patrons geistlicher Berufe, hat der Herr Abt unsere 7 Kandidaten als Novizen eingekleidet. Alle waren wir schon sehr gespannt, welche Ordensnamen er den 7 geben würde. Die neuen Namen werden nach Ordenstradition am Ende der Einkleidung, wenn die Novizen vor dem Abt knien, in einem Segensgebet genannt. Von den 7 Namen sind 6 "biblisch", 3 davon sogar alttestamentlich. Dirk Schäferhoff heißt fortan Frater Matthias; Johannes Hamm ist Frater Moses; Dominique Humm ist Frater Daniel; Joachim Werz ist Frater Timotheus; Michael Diek heißt Frater Nathanael; David Ganse heißt Frater Alban und der Priester Hans-Otto Herweg heißt Frater Jonas. Wir bitten um das Gebet für unseren Ordensnachwuchs. Foto: Die Novizen, wenn man auf das Foto klickt, sieht man, dass das Foto mit Namen beschriftet ist, damit man sich ihre neue Identität besser merkt. - Opens external link in new windowEindrücke von der Einkleidung auf dem Monastic Channel hier. 

21. August 2010: Feierliche Abtsweihe von Abt Christian im Stift Rein! (21.08.10). - 60 von uns waren im Stift Rein bei der Abtsweihe unseres Mitbruders Opens external link in new windowAbt Christian Feurstein, die sehr festlich und zugleich innig ausfiel. Opens external link in new windowDas Video dazu gibt es hier ganz neu! Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari hielt eine eindrucksvolle Predigt und zelebrierte den Gottesdienst, Generalabt Maurus Esteva-Alsina erteilte die Abtsweihe. Ca. 12 Äbte und Pröpste waren gekommen, dazu viele Priester, Ordensleute, Schwestern... Es war richtig "steirisch" feierlich, von den Mitbrüdern im Stift Rein auch perfekt organisiert. Und das alles bei herrlichem Wetter. - Für uns war es zugleich ein schöner Ausflug, nein, eigentlich eine Wallfahrt, im Bus beteten wir für den neuen Abt mehrmals den Rosenkranz. Ein froher Tag für Stift Rein und zugleich ein festlicher Tag für Stift Heiligenkreuz. Foto: Abt Gregor bei seiner Ansprache an den neuen Abt von Rein. - Opens external link in new windowHier was zum Schmunzeln.

Nachher wurde Abt Christian von Gratulanten bestürmt, unser Zisterzienserensemble spielte auf.

19. August: Einkleidung von 7 Kandidaten als Novizen (14.08.10). - Unsere sieben Kandidaten fiebern schon der Einkleidung entgegen, die heuer erst am Vorabend des Bernhardsfestes, 19. August, stattfinden wird. Die Aufteilung der Termine von Zeitlicher Profess, Feierlicher Profess, Diakonenweihe und Einkleidungen war notwendig, damit wir der Gastmeister die anreisenden Verwandten unserer Mitbrüder einigermaßen unterbringen konnte. Die Flut von Berufungen stellt uns auch vor logistische Herausforderungen... Von den 7 Kandidaten stammen alle aus Deutschland, 3 kommen über und für das Priorat Stiepel ins Noviziat; 1 weiterer stammt direkt aus Stiepel. Der jüngste ist 20, der älteste 45; einer von ihnen ist bereits Priester; einer ist Doktor der Kunstgeschichte, alle haben schon Studien oder Berufsausbildung hinter sich. Wir bitten um das Gebet und freuen uns schon auf die neuen Mitbrüder. Foto: Unsere 7 gutgelaunten Kandidaten für das nächste Noviziat.

Weihbischof Lackner weiht 4 Mitbrüder zu Diakonen (16.08.10). - Wir danken Gott für die vielen Berufungen und feiern derzeit fast schon bis zur Erschöpfung die vielen Gnaden! Heute weihte Weihbischof Dr. Franz Lackner die Neuprofessen P. Placidus Beilicke, P. Edmund Waldstein, P. Justinus Pech und P. Damian Lienhart zu Diakonen. Abt Christian war mit P. Prior Thomas von Stift Rein gekommen, sodass die "steirische" Dimension sehr betont war (steirischer Weihbischof, einer der Weihekandidaten - P. Damian - ist Steirer, dazu viele Gläubige aus der Steiermark). Bischof Lackner predigte, dass der Diakonat die 1. Weihestufe ist, die gleichsam das Prinzipielle des 3-fachen Weihesakramentes angibt: den Dienst (Diakon = Diener) an Gott und den Menschen. 45 Priester konzelebrierten die Heilige Messe, dazu zahlreiche Ordensleute. Foto: Die vier Neu-Diakone P. Placidus, P. Edmund, P. Justinus u. P. Damian; dahinter Abt Christian und Abt Gregor, in der Mitte Weihbischof Lackner, der auch Philosophieprofessor an unserer Hochschule ist. - Opens external link in new windowDer Monastic Channel hat hier einige Eindrücke.

Novene um geistliche Berufe zum heiligen Bernhard (13.08.10). - Am 20. August ist das Hochfest unseres heiligen Vaters Bernhard von Clairvaux. Wir "nützen" die Fürbittkraft unseres heiligen Ordensvaters, indem wir ihn in den 9 Tagen vorher um geistliche Berufe bestürmen. Täglich beten wir nach der Non zu Mittag die Bernhardsnovene. Der heilige Bernhard ist ja mit 20 Jahren 1110 in das kleine Klösterchen Cistercium eingetreten, und er ist nicht allein gekommen, sondern hat 30 Gefährten mitgenommen. Durch ihn kam es zu einem regelrechten Boom an geistlichen Berufen, sodass Papst Benedikt XVI. ihn am 9. Sept. 2007 in seiner Ansprache "gleichsam den Patron der geistlichen Berufe" genannt hat. Die Novene Initiates file downloadkann man hier downloaden, es wäre schön, wenn sich viele im Gebet um gute Priester- und Ordensberufe uns anschließen. Foto: Zur Bernhardsnovene knien wir vor dem Altar des heiligen Bernhard in der Abteikirche.

15. August: Sieben Mitbrüder legten die Feierliche Profess ab (15.08.10). - Am Patroziniumstag Maria Himmelfahrt haben sieben Mitbrüder die Feierliche Profess abgelegt, das sind die ewigen Gelübde "usque ad mortem", bis zum Tod. Also eine große Sache! Die Festmesse begann um 15 Uhr, 700 Gläubige kamen, über 120 Ordensleute und Priester. Nach der erhebenden Feiern schaffte es unsere Stiftsküche mit Unterstützung des Klostergasthofes, alle in kürzester Zeit mit Putenschnitzel und Marillenkuchen zu versorgen... Es war in allem religiösen Ernst (es ging ja um die Ganzhingabe an Gott im Dienst in der Kirche bis zum Tod) ein fröhliches Fest. Foto: Nachdem die Mönche ihre Professurkunde verlesen haben und jeden Mitbruder kniend um das Gebet gebeten haben, erfolgt die "Mönchsweihe", indem der Abt feierlich die auf dem Boden liegenden Mitbrüder segnet (Foto: Jerko Malinar). Weitere Fotos folgen.

12. August: Die 6 Novizen legten ihre Zeitliche Profess ab, 5 Mitbrüder verlängerten die Zeitliche Profess. (12.08.10). - Das Fest der Dornenkrone Christi hat einen Reigen von frohen Festen eröffnet. Am Vormittag feierten wir in einer Dankmesse Abt Christian von Stift Rein, unseren ehemaligen Prior. Und am Nachmittag legten die 6 Novizen die Zeitliche (Einfache) Profess ab. 5 weitere Mitbrüder verlängerten die Zeitliche Profess, insgesamt warfen sich 11 Mitbrüder vor dem Abt zu Boden und baten um die Barmherzigkeit Gottes und des Ordens. Abt Gregor wies in seinem Sermo darauf hin, dass das Ordensleben eine "Karriere nach unten " ist, weil wir ja dem dornengekrönten und gekreuzigten Christus nachfolgen. Eine sehr schöne Feier, bei einem Imbiss nach der Vesper gab es die Möglichkeit, die Verwandten der Mitbrüder kennenzulernen, die ja jetzt in gewisser Weise zur Klosterfamilie gehören. Foto: Die 6 bisherigen Novizen nach ihrer Profess, dahinter P. Prior Simeon und Abt Gregor. Opens internal link in current windowWeitere Fotos gibt es in der Jahreschronik.

Die Muttergottes ist im Saint-Bernards-Monastery in Sri Lanka angekommen! (25.06.10) - Noch nie konnte man so einfach so viel über die Kirche in einem fernen fremden Land lernen Opens external link in new windowwie über den Blog von Superior Pater Kosmas, in dem er fast täglich facettenreich von dem Gründungsexperiment in Negombo auf Sri Lanka berichtet. Endlich hat das Haus, wo er sich mit 4 srilankanischen Mitbrüdern aufhält, auch eine Marienstatue erhalten. Jedes Zisterzienserkloster ehrt ja Maria als ihre Patronin und Pförtnerin. Die Marienstatue ist in typischem ortsüblichen Stil lackiert und vielleicht nicht unbedingt eine Arbeit, die Michelangelo nachempfunden ist... Aber die religiösen Menschen in Sri Lanka haben grundsätzlich einen anderen Geschmack. Bei uns ist alles oft nur äußerlich schön, dort glüht eine Frömmigkeit, die innerlich schön und rein ist. Der Webmaster hat sich angewöhnt, jedesmal ein Ave Maria zu beten, wenn er den Blog von Sri Lanka aufruft; so gibt es jetzt auch eine physische Adressatin. Wir wünschen den Mitbrüdern unter dem Schutzmantel der Gottesmutter ganz viel Segen. Foto: die neue Marienstatue.

Pater Bernhard wird 60, wir gratulieren! (04.08.10). - Am 9. August begeht unser Pater Bernhard Vosicky seinen 60. Geburtstag. Wir Mitbrüder gratulieren von Herzen, wünschen ihm aber vor allem Schonung. Denn Pater Bernhard wird als Beichtvater, Geistlicher Begleiter, Exerzitienleiter, Leiter der 2129-Mitglieder umfassenden Gebetsgemeinschaft der "Freunde des Heiligen Kreuzes" so beansprucht, dass er ja vor einigen Wochen fast einen Schlaganfall erlitten hätte. Jetzt ist er wieder einigermaßen gesund, leider kann er aber auch weiterhin kaum Nein sagen, wenn er wohin eingeladen wird und schont sich nicht... Die beste Art, ihm zu gratulieren, wäre, Opens external link in new windowwenn man eines seiner Bücher liest. Und am meisten freut ihn, wenn man ihn in seiner Opens external link in new windowUnterstützungstätigkeit für unsere Priesterstudenten an der Hochschule, wo er einer der dienstältesten Professoren ist, unterstützt. Foto: Pater Bernhard wird 60 und hoffentlich haben wir ihn noch lange.

Reliefs für die Ölbergkapelle fast fertig! (02.08.10) - Unser Künstler Pater Raphael zeigt Talent im Organsieren von freiwilligen Helfern: Mitbrüder, Studenten, Klostergäste, Mitarbeiter des Bauamtes... sie alle helfen derzeit mit, die drei riesigen zentnerschweren modernen Steingußrelief vom Gips zu säubern. Die Zeit drängt. Fix ist inzwischen, dass die Weihe der Ölbergkapelle am Fuße des barocken Kreuzweges am Kreuzerhöhungsfest, 14. September 2010 im Anschluss an die Pontifikalvesper stattfinden wird. Wir werden mit Fackelzug hinausziehen an den Ort, der an den Beginn des Leidens Christi erinnert... Doch derzeit ist noch viel zu tun und den vielen Helfern macht es sichtlich Freude, an einem so eindrucksvollen Kunstwerk mitzuarbeiten. Die 3 Reliefs zeigen: Christus in Todesangst, den tröstenden Engel, die drei schlafenden Jünger. Foto: Pater Raphael mit einigen seiner Helfer.

Universal Music mach die nächste Choral-CD mit den Benediktinerinnen von Le Barroux (25.07.10) - Es geht weiter mit der Begeisterung für den Gregorianischen Choral! Unser "Entdecker" Tom Lewis von Universal Music (jetzt wieder "Decca") hat es geschafft, die Benediktinerinnen von Opens external link in new windowLe Barroux in der Nähe von Avignon zu einem Choral-CD-Projekt zu überreden. Er möchte an unseren Erfolg anschließen. ((N.B.: Ebenso schön singen unsere Zisterzienserinnen von Boulaur bei Toulouse, aber die haben wir nicht überreden können, die wollten ihre Ruhe haben. Verständlich!)) In England sind das schon ganz große Meldungen, denn es erweckt ja immer Aufsehen, wenn eine weltliche Musikfirma, die Leute wie Lady Gaga unter Vertrag hat, plötzlich auf das christliche Gebet und die Heiligkeit des gottgeweihten Lebens stößt. Wir wünschen den Schwestern von Le Barroux ganz viel Segen: dass es ihnen gelingen möge, eine gute Werbung für den lieben Gott zu machen! Wir werden für sie beten, wir selber sind sehr dankbar, Opens internal link in current windowdass wir alles hinter uns haben. Foto: das ist das offizielle Foto vom Vertragsabschluss, die Schwestern leben in Klausur. Viele Meldungen Opens external link in new windowdazu hier. Und auf Youtube Opens external link in new windowschaut das ganze so aus!

Was machen unsere älteren Mitbrüder? (18.07.10) - Die besten Lehrer für unseren Klosternachwuchs sind die alten Mitbrüder. Sie lehren uns durch ihre Treue, ihr Gebet und ihre Opferbereitschaft. Wie geht es ihnen? Senior Pater Alberich (84) ist wohlauf und wir freuen uns, dass er immer an den Mahlzeiten teilnimmt, obwohl seine Sehkraft nachgelassen hat. Altabt Gerhard (81) nimmt voll am Chorgebet teil und vertritt sogar ab und zu unsere Oberen. Pater Raynald (79) und Pater Nivard (79) geht es gut: wenn ihre Gesundheit es zulässt, sind sie sind immer beim Chorgebet. Pater Gottfried (72) kann gut an den gemeinsamen Mahlzeiten teilnehmen. Pater Augustinus (74) befindet sich nach seinem Oberschenkelhalsbruch vor 3 Wochen zwar noch im Spital in Baden, kommt aber bald zurück. Frater Tobias und Frater Aegidius kümmern sich professionell um unsere Mitbrüder, da sie ja ausgebildete Krankenpfleger sind. Foto: Senior Pater Alberich vor 2 Jahren, als er noch das Archiv leitete; daneben Babenbergerspezialist Opens external link in new window Dr. Bernhard Zeller.

Exerzitienkurs im Karmel Mayerling beendet (27.07.10) - Von 21.-25. Juni 2010 nahmen 7 Frauen an Exerzitien der besonderen Art im Gästehaus des Opens external link in new windowKarmel Mayerling teil. Das Thema war nämlich "Berufung" und "Ruf Gottes", weil für viele der Teilnehmerinnen die Frage im Raum stand, wohin der Lebensweg gehen soll. Ursprünglich war geplant, dass Pater Simeon und Pater Pirmin die Exerzitien gemeinsam leiten, doch wurde Pater Simeon kurz vorher zum Prior des Stiftes Heiligenkreuz ernannt, so hat Pater Pirmin die Exerzitien alleine gehalten. Auf dem Programm stand neben Heiliger Messe, Betrachtung, Vorträgen, Anbetung, Rosenkranz und heiligem Schweigen auch die Teilnahme an einer Komplet im Stift Heiligenkreuz. Jede Exerzitienteilnehmerin hatte außerdem die Gelegenheit, sich mit Mutter Priorin im Sprechzimmer auszutauschen. Im August gibt es nochmals Exerzitien, aber die sind schon voll belegt. Foto: entstand kurz vor der Abreise, alle Teilnehmerinnen strahlten regelrecht...

Amtsübergabe im Priorat und Abschied von Abt Christian (17.07.10). - Aufregende Tage erleben wir in diesem Juli. Heute verlässt uns Abt Christian, er übersiedelt in sein neues Kloster Stift Rein. Die Novizen werden ihm mit dem Gepäck helfen... Pater Simeon Wester ist nach seiner Bestellung zum neuen Prior durch Abt Gregor bereits seit dem Benediktsfest 11. Juli in seinem Amt, er ist zugleich weiter Novizenmeister und nun auch für die Kloster-auf-Zeit-Gäste zuständig, die zahlreich herbeiströmen. Und das alles trifft uns mitten in der Urlaubszeit. Natürlich geht es ganz kontinuierlich weiter, das geistliche Leben ist unbeeinträchtigt, aber innerlich bedeutet der Abschied und der Neuanfang in so wichtigen Ämtern doch eine Umstellung. Foto: Abt Christian, der neue Abt von Stift Rein; und Pater Simeon, der neue Prior von Stift Heiligenkreuz.

Auch Mönche dürfen mal Ferien machen! (16.07.10) - Obwohl wir doch noch täglich zu allen Gebeten so ca. 30 Mönche sind, merkt man doch, dass fast ein Drittel derzeit in Ferien ist. Noch dazu kommen die Turbulenzen, dass der Prior Abt in Stift Rein geworden ist, der neue Prior P. Simeon sich erst einarbeiten muss und noch kein Subprior und auch sonst keine Offizialen ernannt worden sind. Aber wir schaffen das, denn das Chorgebet halten wir ja treu. - Ferien sind sehr notwendig, um neue Kraft zu schöpfen. Vor der Abfahrt in die Ferien erbitten wir deshalb von den Oberen Gottes Segen, wenn kein Oberer vorhanden ist, dann eben von einem Priester. "An Gottes Segen ist alles gelegen." Wir wünschen auch allen Homepage-Leserinnen und -Lesern eine gute Zeit der Erholung und Erneuerung. Foto: Reisesegen für zwei Mitbrüder, die in die Ferien abfahren.

Ad multos felicissimos annos! Abt Christian Feurstein ist neuer Abt des weltältesten Zisterzienserklosters Stift Rein (16.07.10). - Am 8. Juni haben die Mitbrüder im ältesten Zisterzienserkloster der Welt, im steirischen Stift Rein, einstimmig unseren bisherigen Prior P. Christian Feurstein zum Abt postuliert. Nach der Bestätigung durch den Heiligen Stuhl hat Abtpräses Wolfgang Wiedermann Abt Christian am 12. Juli in Stift Rein in sein Amt eingeführt. Die Abtsweihe ist am Samstag, 21. August um 14 Uhr. Über Abt Christian Feurstein gibt es Opens internal link in current windowInformationen und Bilder hier auf unserer Homepage, auch einen ausführlichen Lebenslauf. Wir haben mit Stift Rein vereinbart, dass die Öffentlichkeitsarbeit über deren neuen Abt ganz über das Stift Rein läuft, Informationen gibt es also dort. Siehe Opens external link in new windowhttp://www.stift-rein.at/, zuständig ist Pater August Janisch. Im Stift Rein sind derzeit 18 Mitbrüder, wir freuen uns für sie und werden ihn im Gebet begleiten. Viele gesegnete Jahre für Stift Rein! Foto: Abt Christian (noch im Stift Heiligenkreuz) verabschiedet einen indischen Gastpriester im Stift Heiligenkreuz.

Jugendgruppe aus der Slowakei hat uns reich beschenkt (18.07.10). - Im heutigen Evangelium ist von der Gastfreundschaft Jesu die Rede, in der Lesung von der fruchtbringenden Gastfreundschaft Abrahams... Seit fast 20 Jahren laden wir immer Jugendliche aus dem Gymnasium Cyril&Metod in Nitra, Slowakei, zu einer Art "geistlichen Ferienwoche" ein. Mit einem Priester und zwei Schwestern verbrachten die Mädchen und Burschen eine Woche bei Temperaturen bis zu 35 Grad bei uns. Sie beteten, entdeckten das Kloster, spielten mit den jungen Mitbrüdern Fußball, sangen... sie waren schlicht eine Bereicherung für uns! Am Schluss bedankten sie sich überschwänglich bei Gastmeister Frater Nikodemus (Foto). Wir sind sicher, dass jeder Gast, der zu uns kommt, etwas Gnade mitnimmt. Noch sicherer sind wir aber, dass jeder Gast, der bei uns betet, auch für uns etwas Gnade zurücklässt. Wir werden durch solche Gäste reich beschenkt.

Abt Gregor hat P. Simeon Wester zum neuen Prior ernannt (09.07.10). - Am 12. Juli wird unser bisheriger Prior P. Christian Feurstein im Stift Rein sein Amt als Abt antreten. Abt Gregor hat heute Mittag bekannt gegeben, dass er den bisherigen Subprior P. Simeon Wester zum neuen Prior ernennt. Dieser Ernennung war ordnungsgemäß die Befragung der Mitbrüder vorausgegangen. Pater Simeon wurde 1965 in Unkel am Rhein geboren, ist also ein fröhlicher Rheinländer, er ist ausgebildeter Diplom-Chorleiter, trat 2001 bei uns ein, war als Kantor für den Erfolg von "Chant - Music for Paradise" maßgeblich verantwortlich, ist Dozent für Kirchenmusik und Gregorianik an der Hochschule, seit 2008 Priester, seit 2009 Novizenmeister... Wir freuen uns alle sehr und wünschen ihm für dieses schwere Amt an der Seite des Herrn Abtes Gottes Segen. Als Chorleiter ist er ja prädestiniert dazu, alle zur harmonischen Einheit zusammenzufügen. Foto: Unser neuer Prior P. Mag. Simeon Wester OCist.

Pater Raphaels Reliefs für die Kreuzwegkapelle sind fertiggestellt (10.07.10). - Die Intentionskapelle am Fuß der barocken Kreuzweganlage soll durch drei moderne Seitenreliefs, die unser Pater Raphael gestaltet, in eine Ölbergkapelle umgewandelt werden. Mit der Ölbergangst beginnt ja das Erlösungsleiden Christi. Die riesigen Steingussreliefs zeigen Jesus in Todesangst (Mitte) und seitlich den Engel des Trostes bzw. die schlafenden Apostel. Alle drei Reliefs sind nun fertiggegossen. Die zentnerschweren Reliefs wurden jetzt mit vereinten Kräften - Bauamt & Mitbrüder - aufgerichtet. Jetzt muss Pater Raphael "nur noch" den Gips der Gussform abschlagen und dann können die Reliefs in der Kapelle montiert werden. Wir halten ihm die Daumen, dass diese heikle Arbeit gelingt. Fotos: Voller Einsatz für Pater Raphael Ölbergreliefs.

Spannendes Buch über den "Antichrist" von Pater Dominicus (07.07.10). - Unser P. Dominicus Trojahn ist wegen seiner atemberaubend niveauvollen und zugleich humordurchsetzen Predigten in der 11 Uhr Messe bekannt; und als Philosophiedozent eröffnet er unseren Studenten weite Horizonte des Denkens. Jetzt hat er ein Buch zu einem prickelnden Thema geschrieben: "Der Antichrist", das in dem Opens external link in new windowrenommierten Sankt-Ulrich-Verlag erschienen ist. Die Bücher dort kann man übrigens allesamt empfehlen! Es ist interessant, wie viele unterschiedliche Deutungen des Antichristen es gibt. Wenn man sich die Situation in Welt und Kirche anschaut, denkt man heute eh, dass sich das Wort der Heiligen Schrift gerade erfüllt: "Meine Kinder, es ist die letzte Stunde. Ihr habt gehört, dass der Antichrist kommt, und jetzt sind viele Antichriste gekommen!" (1 Joh 2,18) Foto: Pater Dominicus bei einem Vortrag. - "Der Antichrist" gibt es Opens external link in new windowauch in unserem Online-Klostershop.

Pater Christian Feurstein ist neuer Abt des weltältesten Zisterzienserklosters Stift Rein (23.06.10). - Am 8. Juni haben die Mitbrüder im ältesten Zisterzienserkloster der Welt, im steirischen Stift Rein, einstimmig unseren bisherigen Prior P. Christian Feurstein zum Abt postuliert. Abt Gregor hatte im Vorfeld bereits sein Einverständnis gegeben, im Kapitel haben wir in Heiligenkreuz am 10. Juni schweren Herzens unsere Zustimmung zu dieser Wahl gegeben, die einerseits ein schwerer Verlust für unsere Gemeinschaft ist, andrerseits natürlich eine große Ehre. Im selben Kapitel haben wir Abt Christian die Kapitelrechte in Heiligenkreuz auf Lebenszeit zugesprochen. Wir sind wirklich ein wenig im Zwiespalt über unsere Gefühle, Freude und Trauer, aber wenn es so sein soll, helfen wir dem Stift Rein gerne. - Über Abt Christian Feurstein gibt es Opens internal link in current windowInformationen und Bilder hier auf unserer Homepage, auch einen ausführlichen Lebenslauf. Wir haben mit Stift Rein vereinbart, dass die Öffentlichkeitsarbeit über deren neuen Abt ganz über das Stift Rein läuft, Informationen gibt es also dort. Siehe Opens external link in new windowhttp://www.stift-rein.at/, zuständig ist Pater August Janisch. Im Stift Rein sind derzeit 18 Mitbrüder, wir freuen uns für sie und werden ihn im Gebet begleiten. Viele gesegnete Jahre für Stift Rein! Foto: Abt Christian Feurstein am Tag seiner Wahl zum Abt des weltältesten Zisterzienserkloster Stift Rein, am 8. Juni 2010.

Hirschfütterung als kleine Attraktion (26.06.10). - Seit der Umgestaltung des Platzes vor dem Wiener Tor, samt Versetzung der Intentionskapelle, ist das Stift Heiligenkreuz nicht nur um eine architektonische Sensation reicher, sondern auch um eine zoologische: Abt Gregor ließ nämlich unmittelbar beim Kreuzweg ein Gehege mit edlem Damwild und Mufflons einrichten. Die Damhirsche war immer schon "quasi" zahm; sie fressen den Mitbrüdern sogar aus der Hand. Aber auch die Mufflons haben mittlerweile ihre Scheu abgelegt und gehen vor allem den schwarz-weiß gekleideten Mitbrüdern zu, weil diese sie ja öfters füttern. Trotz Prüfungszeit finden unsere jungen Mitbrüder auch jetzt die Zeit, mit ganz besonderen Kinder- und Jugendgruppen eine kleine Exkursion in das Gehege zu machen. Für die Kinder ist es toll, in so nahen Kontakt mit den Tieren zu kommen. Und die jungen Mönche haben auch ihren Spaß. Eine neue Attraktion in Heiligenkreuz! Foto: Frater Maternus bei der Fütterung eines Damhirsches.

Spendenbitten an die Freunde unserer Hochschule sind unterwegs (08.06.10). - In diesen Tagen haben viele unserer Freunde wieder Opens external link in new windoweinen Brief mit der Hilfsbitte für unsere Priesterstudenten erhalten. Mitte Mai haben wir 32 Studierenden (von insgesamt 185) kleine Stipendien auszahlen können. Viele unserer Priesterstudenten hängen ja in der Luft. Die Hochschule bittet um Mithilfe, um die Studien von 18 Zisterziensern und Priesteramtskandidaten aus Vietnam, Nigeria, Syrien und anderen Ländern an der Hochschule finanzieren zu können. Der Erlös der CD "Chant" (42 Cent pro CD) ist dafür schon aufgegangen. Wir sind für jeden Cent dankbar. Es ist auch möglich Opens external link in new windowPatenschaften für einzelne Dritte-Welt-Priesterstudenten an unserer Hochschule zu übernehmen. Vergelt's Gott im vorhinein. Wir hoffen, dass sich niemand belästigt fühlt, aber wir brauchen eben Unterstützung. Foto: Einige unserer Stipendiaten, einer davon wurde vor kurzem zum Diakon geweiht.

Was gibt es Neues in Sri Lanka (24.05.10). - Der Webmaster der Heiligenkreuzer Homepage kann immer wieder nur sehr empfehlen, Opens external link in new window auf Pater Kosmas' Blog nachzulesen. Dort erfährt man, was sich in dem Studienhaus in Negombo mit den 4 Srilankanischen Mitbrüdern unter ihrem Superior Pater Kosmas Neues tut. Es ist ein Blick in eine andere Welt, in ein anderes Milieu, in eine andere Dimension des katholischen Aufbruches als wir es hier in Europa haben. Man erfährt auch von der Lebenssituation der Menschen in Sri Lanka, etwa von einer kürzlichen Überschwemmungskatastrophe im Süden Sri Lankas, aber auch von den Nationalgerichten. Es wäre aber zu wenig, durch das Nachschauen auf Pater Kosmas' Blog nur seine Neugierde zu befriedigen: man wird auch angestachelt für dieses gewagte Projekt, das uns viele Opfer kostet, zu beten. Foto: Die junge Gemeinschaft auf Sri Lanka besuchte den Apostolischen Nuntius in Colombo.

Das wollten wir immer schon über unseren Herrn Abt wissen (12.06.10) Das Buch von Opens internal link in current windowAbt Gregor "Ora @ labora" ist ganz frisch im Handel, der Residenzverlag hat ein tolles Buch gemacht: Frau Judith Grohmann interviewt unseren Herrn Abt frisch und lebendig. Und der spricht klar und verständlich zu vielen Fragen der Kirche und der christlichen Lebensgestaltung. Aber auch über Wirtschaft, Ethik und so manche "heiße Eisen". Wir kennen unseren Herrn Abt ja gut, aber das Buch offenbart so manche Seite, die uns nicht so bekannt ist. Das Buch ist aber auch für "normale" Menschen eine Hilfe, denn Abt Gregor spricht hier aus seinem großen katholischen Herzen und seinem klaren vernünftigen Denken heraus über "Gott und die Welt und das Paradies auf Erden", so der Untertitel. Wir wünschen "Ora @ labora", das es vielen Menschen hilft, den Glauben neu zu entdecken und tiefer wertzuschätzen. Foto: Mitbrüder, die vom Webmaster motiviert wurden, sich für dieses Werbefoto so zu postieren... Es ist ja erstaunlich, Opens internal link in current windowwieviele Bücher Mitbrüder von uns in den letzten 2 Jahren geschrieben haben. Das Buch von Abt Gregor gibt es schon in allen Buchhandlungen, auch im Klosterladen, und natürlich auch im Opens external link in new windowOnline-Klostershop Heiligenkreuz.

Harley-Davidson-Biker besuchen das Stift und die Vesper (12.06.10). - Rund 40 Harley-Davidson-Fahrer besuchten heute das Stift, Pater Karl führte sie durch den Kreuzgang, dann nahm die Gruppe an der Vesper teil. Entgegen ihrem kultigen Aussehen handelt es sich um sehr arrivierte, gebildete und religiös interessierte Menschen, die außerdem in diesem Fall mit Ferdinand O. Fischer (Opens external link in new windowhttp://www.harley-davidson-wien.at/) eine wohltätige Charity Fahrt unternahmen. Unter den Bikern u. a. Carl Michael Belcredi."Harley-Papst" Ferdinand Fischer etwa war 20 Jahre Ministrant und sang Gregorianischen Choral, bis er Stimm-Probleme bekam. Jedenfalls war das eine ebenso originelle wie religiös fruchtbarer Besuch, denn von der besinnlichen Vesper waren alle begeistert. Zum Dank durfte Pater Karl auch erstmals in seinem Leben auf eine Harley steigen... natürlich eine schwarz-weiße. Fotos: Die Harley-Davidson-Gruppe erregte bei den Touristen durchaus Aufsehen...

Abt Gregor sehr stark in den Medien präsent (06.06.10). - Wie schon berichtet gibt es derzeit sehr viele Anfragen von Medien, die sich für Abt Gregor interessieren. Anlass ist sein tolles Buch "Ora @ labora", wohl aber auch die erstaunliche Situation, die in seiner nunmehr fast 12-jährigen Amtszeit als Abt von Heiligenkreuz eingetreten ist: Wir sind 81, haben uns in diesen 12 Jahren also fast verdoppelt; 7 Kandidaten bitten um die Aufnahme ins Noviziat; Oscar seines Neffen, Papstbesuch, CD-Erfolg usw., all das macht unseren Herrn Abt interessant. Wir sind sehr froh, dass er die Bühen der öffentlichkeit nützt, um Werbung für den Glauben zu machen. In letzter Zeit betont unser Herr Abt sehr stark seine tiefe Vererehrung für Papst Benedikt XVI. Wir sind davon überzeugt, dass die Gnaden, die uns geschenkt werden, damit zu tun haben, dass wir normal katholisch sind und selbstverständlich papsttreu. Foto: Abt Gregor am Neujahrstag 2010. - Opens external link in new windowHier ein biographisches Interview auf WDR-5, wo man viel über Abt Gregor selbst erfährt.

Feierliche Buchpräsentation von Abt Gregors Buch "Ora@labora" (09.06.10). - In den Räumen des Heiligenkreuzerhofes fand am 8. Juni die festliche Präsentation des Buches unses Abtes statt. Nationalbankpräsident em. Klaus Liebscher und die Journalisten Anneliese Rohrer präsentierten das Buch im Gespräch mit dem Abt, das Zisterzienserensemble spielte auf. Das Interesse der Medien war sehr groß, ebenso waren viele Prominente aus dem Freundeskreis von Abt Gregor gekommen. Vor und nach der Präsentation musste der Herr Abt viele viele Bücher signieren. Opens external link in new windowAch, schauen Sie es sich doch hier an! Das Buch ist gut zu lesen, da es in Dialogform geschrieben ist: die Journalistin Judith Grohmann lockt Abt Gregor mit ihren Fragen so geschickt aus der Reserve, dass es immer spannend bleibt. Es geht um fast alle großen Themen von Welt, Glaube, Gott, Kirche, Wirtschaft und Zukunft, - wie es im Untertitel ja heißt: "Über Gott und die Welt und das Paradies auf Erden." Foto: Abt Gregor mit seinem Buch "Ora@labora". Opens external link in new windowUnd hier gibts was Nettes in "Seitenblicke".

Fronleichnamsprozession bei herrlichem Wetter (03.06.10). - Nach dem schrecklichen Regenwetter der letzte Tage hätten wir uns das nicht träumen lassen: Heute konnten wir eine wunderbare Fronleichnamsprozession bei kühlem, aber durchaus schönem Wetter halten. Wir hatten zwar zur Sicherheit schon einen Reservealtar in der mittelalterlichen Fraterie aufbauen lassen, aber dann zeigte sich schon beim Frühchor um 5 Uhr, dass das Wetter halten würde. Es war eine prachtvolle Prozession zu Ehren des Heilands, der sich aus Liebe so klein macht, um bei uns zu sein. Dank an die Opens external link in new windowMusikkapelle Heiligenkreuz, an die Opens external link in new windowF. Feuerwehr, die in einer eindrucksvollen nie dagewesenen Stärke aufmarschiert war; an alle, die die Altäre geschmückt haben, an die Polizei für den Ordnerdienst und alle Helfer! Schön, dass so viele Kinder da waren. Besonders eindrucksvoll war der Altar der Opens external link in new windowPriesterstudenten im Leopoldinum mit einem kunstvollen Blumenteppich... Nach der Prozession durften alle die Blumen von den Altären mitnehmen, das gab einen richtigen Ansturm... Foto: An der Fronleichnamsprozession beteiligten sich hunderte Gläubige und an die 80 Mitbrüder und Priesterstudenten... Opens external link in new windowHier das Clip vom Monastic Channel.

Auch wir trauern um + Maria Pawlik (31.05.10). - Wie wir erst vor kurzem erfahren haben ist eine treue Freundin unseres Kloster am 19. Mai verstorben: Frau Maria Pawlik kam trotz ihrer 85 Jahren jeden Sonntag von Wien 1 zu unserer Vesper; sie wirkte als Organistin im Stephansdom und dann - bis zu ihrem Lebensende - in Sankt Peter, Wien 1. Unter anderem spielte sie bei der Friedensmesse nach Ende des 2. Weltkriegs mit Kardinal Innitzer und Bundespräsident Renner. Sie war eine Urwienerin, erzählte uns vom Naziterror gegen die Kirche, vom Brand des Stephansdomes, wo sie selbst beim Löschen mitgeholfen hat... Sie war eine Musik- und Choralbegeisterte. Wenn Pater Simeon auf der Orgel spielte, stellte sie sich immer bewundernd dazu. Wir vermissen sie. Frau Maria Pawlik wird am 2. 6 um 10.30 in Halle 3 am Zentralfriedhof begraben; das Requiem ist am 4. 6. um 17 Uhr in St. Peter, Wien 1. Wir wünschen Ihr ewige Freude beim Gesang der Engel... Foto: Frater Placidus und Frau Pawlik nach einer Vesper.

4. Juni: Dario Pizzano bei unserer JUGENDVIGIL (27.05.10). - Die nächste Jugendvigil naht, wir werden wieder kräftig lobpreisen und beten. Und: Wir werden ein tolles Zeugnis hören. Jeder, der Dario Pizzano begegnet ist schwer beeindruckt, wir haben ihn von Deutschland hergeholt, damit er uns erzählt, wie er Gott begegnet ist. Wer schon mal was lesen will, Opens external link in new windowkann hier nachschauen. Sein Buch "Exzess" ist absolut fesselnd. Unser Gott liebt es ja, gerade die verlorenen Schafe heimzuholen und aus großen Sündern dann große Heilige zu machen. Lasst Euch überraschen! Wir laden wieder Jugendliche ab Firmung ein (wer noch nicht gefirmt ist: Anmeldung per E-Mail an P. Karl pkw(at)stift-heiligenkreuz.at) und bitten, dass Gott diesen 4. Juni segnet! Foto: Die Kirche ist jung! Jugendvigil in der Kreuzkirche im April dieses Jahres.

Endlich ist das Buch über "unsere" Heiligenkreuzer Babenberger da! (24.05.10) - Was die Kapuzinergruft für die Habsburger, das ist Heiligenkreuz für die Babenberger. Endlich ist der wunderschöne Bildband von Bernhard Zeller über "unsere" Babenberger erschienen. Denn Heiligenkreuz hat einige historische Sensationen zu bieten:
o Wusten Sie, dass sich im Kapitelsaal nicht weniger als 10 Gräber von Babenbergern und deren Frauen befinden?
o Wussten Sie, dass sich unter den vier Herrschern, die im Kapitelsaal begraben sind, auch der „Kidnapper“ von König Richard Löwenherz befindet?
o Wussten Sie, dass das Stift Heiligenkreuz von den Babenbergern nicht nur ein Stück des Kreuzesholzes Christi (Kreuzreliquie), sondern auch einen Dorn aus der Dornenkrone (Dornreliquie) geschenkt erhielt?
o Wussten Sie, dass die mittelalterlichen bunten Glasfenster im Brunnenhaus von ca. 1295 nicht nur eine historische Sensation sind, sondern auch zu den ältesten erhaltenen Darstellungen der Babenberger gehören?
o Wussten Sie, dass im Stift Heiligenkreuz jener Fürst bestattet ist, auf den die österreichischen Landesfarben Rot-Weiß-Rot zurückgehen?
Foto: Alles spannend und solid geschildert im neuen Buch von Bernhard Zeller, es kostet 12,90 Euor. Opens internal link in current windowNäheres hier.

Lange Nacht der Kirchen: Monastic Channel interviewt "Seitenblicke" (29.05.10). - Das war toll, berichten die Mitbrüder: Im Heiligenkreuzerhof gab es großartige Stimmung bei der Langen Nacht der Kirchen. Die Leute haben die Bernardikapelle und die Lesung von Abt Gregor aus "Zebrastreifen" regelrecht gestürmt. Der ORF findet ja unsere jungen Mitbrüder, vor allem Pater Simeon, cool und hat sich deshalb mit einen Team von "Seitenblicken" eingestellt. Das haben die Mitbrüder gleich genützt, um ihrerseits ein Interview mit "Seitenblicken" zu machen, Opens external link in new windowwas man sich hier anschauen kann. Insgesamt ist die Lange Nacht sicher eine Möglichkeit, Kirche offen und positiv in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Für uns war es freilich sehr anstrengend, weil wir ja am nächsten Tag um 5.15 Uhr wieder beim Chorgebet waren. Foto: Werbung für die CD im Heiligenkreuzerhof, Wien 1. - Opens external link in new windowDass Abt Gregor und Pater Simeon die richtigen Worte gefunden haben, sehen sie hier in Seitenblicke!

ORF-Dokumentation über "Chant - Music for Paradise" (19.05.10) - Unter dem Titel "Bestsellermönche. Wunder mit Nebenwirkungen" hat der ORF am 18. Mai eine 52-minütige Dokumentation über das ausgestrahlt, was uns hier in Heiligenkreuz in den letzten 3 Jahren an Wunderbarem passiert ist. Opens external link in new windowMan kann sich den Beitrag inzwischen hier anschauen, er ist gut recherchiert und triffts im Wesentlichen. Erstaunlich für den ORF! Die Ausstrahlung fiel genau auf den 2. Jahrestag der Veröffentlichung der CD. Was bleibt ist: Dankbarkeit an den lieben Gott für die Sympathie, die uns von vielen Menschen entgegengebracht wird. Dankbarkeit, dass Gott uns verwendet hat, um ein bisschen Promotion für IHN zu machen. Dankbarkeit, dass unser Kloster mit vielen guten Berufungen, mit einer lebendigen Opens internal link in current windowJugendseelsorge und einer wachsenden Studentenschaft an der Opens external link in new windowHochschule gesegnet ist. Dankbarkeit für Opens internal link in current windowdie vielen Bücher, die mittlerweile viel Gutes hinauszutransportieren versuchen. Dankbarkeit auch für die Normalität, die mittlerweile wieder eingekehrt ist. Sorgen bleiben uns auch: nämlich z. B. Opens external link in new windowwie wir unsere Hochschule und die Priesterstudenten aus der 3. Welt unterstützen. Wie schön dass Gott das hat gelingen lassen, - und wie schön, dass die Geschichte jetzt wieder vorbei ist! Foto: Abt Gregor und wir alle haben die CD immer als eine "Promotion" für die Schönheit christlicher Spiritualität verstanden. Mehr zu Chant gibt es auf der Homepage links zu finden.

12. Mai: Frater Laurentius in Sri Lanka zum Diakon geweiht (12.05.10). - Neun Jahre lebte Frater Laurentius Edirisinghe bei uns, absolvierte hier sein Studium und versah viele Dienste im Kloster - unter anderem die Betreuung der Gäste. Das Studium hat er mit dem Magister theologiae mit Auszeichnung abgeschlossen. Heute wird er in Sri Lanka zum Diakon geweiht, die Stufe zum Priestertum. Genaueres kann man dazu Opens external link in new window auf Pater Kosmas' Blog nachlesen. Durch die Zeitverschiebung sind unsere Mitbrüder in Sri Lanka uns ja immer einige Stunden voraus. Unsere Gebete gingen heute schon früh morgens nach Asien zu Frater Laurentius. Wir wünschen ihm viel Segen und nach dem Willen Gottes vor allem das Gelingen des Gründungsprojektes. Schon dass er sich in den vielen Jahren der Unsicherheit nicht hat entmutigen lassen, ist ja ein gutes Zeichen. Dem neuen hochwürdigen Diakon Opens external link in new windowPater Laurentius jedenfalls: viel Kraft und Segen. Foto: Frater Laurentius direkt nach der Diakonenweihe.

Eindrucksvolle Firmung zu Christi Himmelfahrt (13.05.10). - Nicht nur für die Heiligenkreuzer Firmkandidaten, die von Diakon Michael Riccabona gut vorbereitet worden waren, sondern auch für viele andere war Christi Himmelfahrt ein großer Tag: Endlich  Firmung! Unter den insgesamt 40 Gefirmten waren auch etliche Erwachsene, die Pater Bernhard vorbereitet hatte. Diesmal hatten wir den Opens external link in new windowSpitzenfotografen Jerko Malinar eingeladen, einige seiner Fotos kann man hier anschauen. Eine DVD mit ALLEN seinen Fotos von der Firmung gibt es um 12 Euro unter office(at)stift-heiligenkreuz.at zu bestellen. Neu war auch die musikalische Gestaltung, denn da ja auch die jungen Leute offensichtlich auf Gregorianischen Choral "abfahren", sangen wir nicht nur populäre Kirchenlieder, sondern auch die Schola sang von der Orgelempore herab die Gesänge von Christi Himmelfahrt. Foto: Danach gab es für jeden Neugefirmten einen persönlichen Fototermin mit Abt Gregor.

Gedenken an den seligen Franz Jägerstätter (21.05.10). - Heute haben wir im Kloster den kirchlichen Gedenktag an den oberösterreichischen Märtyrer Franz Jägerstätter gehalten, den die Nazis hingerichtet haben. Zu den Vigilien haben wir seinen berührenden Abschiedsbrief, in dem er seinen Tod als Sühne für die Kirche bezeichnet, vorgelesen. Diesen hatte er wenige Stunden vor der Hinrichtung an seine Frau Franziska verfasst. Diese lebt ja noch und wurde vor einiger Zeit von unserem Künstler Pater Raphael porträtiert, Opens external link in new windowdie Zeichnungen kann man auf seiner Homepage anschauen. Pater Raphael hat 2008 auch das nebenstehend gezeigte Reliquiar geschaffen: Es ist aus Gold, Glas und Edelstahl für den Altar in Ohlsdorf, wo die erste Kapelle zu Ehren des Seligen steht. Foto: Das Reliquiar vor der Versiegelung, unten die bischöfliche Urkunde; es enthält Knochen des hingerichteten Märtyrers.

Packende Pilgerreise zum Grabtuch von Turin (17.06.10). - Von 13.-15. Mai unternahmen 34 Pilger unter Führung von Professoren der Hochschule eine anstrengende aber packende Pilgerfahrt in das 1.000 Kilometer entfernte Turin. Das Turiner Grabtuch ist ja nur bis 23. Mai zu sehen, dann erst wieder in 15 Jahren. Die Reise hat sich absolut gelohnt. Das Grabtuch ist wissenschaftlich nicht erklärbar; es wurde und wird mit modernsten wissenschaftlichen Methoden untersucht. Mit höchster Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei diesem Abdruck eines Gegeiselten, Dornengekrönten, Gekreuzigten, Durchbohrten und Begrabenen auf dem uralten Leichentuch tatsächlich um den 2000 Jahre alten stummen Zeugen des Leidens und Sterbens unseres Herrn Jesus Christus. 1,5 Millionnen Pilger zieht das Grabtuch heuer an, auch Papst Benedikt XVI. war am 2. Mai dort. Jede Strapaze dafür lohnt sich, gerade für nüchterne, naturwissenschaftlich denkene Menschen ist dieses "Bild" ein Glaubensanstoß. Foto: Man kann das Grabtuch nur schwer fotografieren, wenn man nach stundenlangem Anstellen aber davor steht, sieht man sehr deutlich alle Details.

In Heiligenkreuz lachen sie noch... (13.05.10) - Der Webmaster hat es leicht, Fotos von Mariazell-Fußwallfahrern zu machen, denn es wimmelt im Augenblick in unserem Stiftshof nur so von Gruppen, die sich auf den Weg machen. Heiligenkreuz liegt ja entlang der Via Sacra, der "Heiligen Strasse" von Wien in das steirische Heiligtum der Gottesmutter: und viele starten von hier die dreitägige Pilgerreise. Es sind genau 99,9 Kilometer! Wallfahrer sind immer fröhlich, diese Gruppe war es besonders, denn es handelt sich um geistliche Schwestern und Mitarbeiter des Spitals Sankt Joseph in Wien Dornbach. Unterwegs freilich erwartet einem Schweiß, Hitze und manchmal Regen... Aber man wird dafür durch das Lächeln der Gottesmutter und ihre Gnadenfürbitte belohnt, wenn man in Mariazell angekommen ist. Liebe Pilger, nehmt auch uns Zurückgebliebenen in Eurem Herzen mit, viel Segen! Foto: Eine von vielen Mariazell-Wallfahrergruppen, die von Heiligenkreuz aus startet.

Pater Raphael arbeitet an den Reliefs für die Kreuzwegkapelle (15.05.10). - 10 Mitbrüder und 10 Stiftsangestellte waren notwendig, um das erste der drei riesigen Reliefs aus dem Guss zu heben. Pater Raphael gestaltet ja die drei inneren Wände der "Intentionskapelle" am Fuße des Kreuzweges. Es wird eine abstrakte, aber sehr eindrucksvolle Darstellung der Todesangst Christi am Ölberg. Unser Opens internal link in current windowKünstlermönch kniet sich ganz in diese Arbeit hinein und hat das Ziel, es bis 14. September zu schaffen. Da muss er aber Tag und Nacht dran arbeiten. Wir staunen über das entstehende Werk und über die schöne künstlerische Idee, die Pater Raphael hier verwirklicht. Der Kreuzweg wird ja täglich von vielen Menschen begangen, diese Kapelle wird sehr zum Nachdenken über menschliches Leid und göttlichen Trost einladen. Foto: Pater Raphael schlägt am 12. Mai erstmals den Gips von der Gussform ab.

Provinziale Europas der Salesianer Don Boscos auf Besuch (08.05.10). - Es ist uns immer eine große Freude, wenn Mitschwestern oder Mitbrüder aus anderen Orden zu uns kommen. Heute hatten wir die Ehre, alle Provinziale der Opens external link in new windowSalesianer Don Boscos (SDB) bei uns zu Gast zu haben, und zwar aus ganz Europa, von Schottland, über Belgien, Spanien, Polen, Österreich, Italien usw. bis in die Ukraine und Russland. Zuerst zeigten wir die Klosteranlage, dann nahmen die Provinziale des zweitgrößten Ordens der Welt an unserer Vesper teil. Die Salesianer wirken besonders in der Jugendseelsorge, der heilige Don Bosco hatte da eine geniale Pädagogik der Heiligkeit entwickelt. Nach der Vesper gab es das nebststehende Gruppenfoto und Abt Gregor verabschiedete den ehrenvollen Besuch. Foto: Pater Dominicus hatte den Provinzialen zuvor eine Führung auf Italienisch gegeben.

Gott hört unser Gebet! (08.05.10) - Opens external link in new windowAm besten ist, Sie schauen sich den Beitrag auf dem Monastic Channel hier an! Bei der Jugendvigil wurde es wieder einmal sehr dicht, weil soviele gekommen sind. Schön! Im Mittelpunkt stand das Gebet: Frater Kilian erzählte eine Geschichte im Kreuzgang, wie die Menschen auf unser Gebet vertrauen. Opens external link in new windowDie bewegende Geschichte kann man hier nachlesen. Und Pater Werner Brahtz predigte sehr mitreißend über www. - nämlich: "Woher komme ich? - Von Gott! - Wozu lebe ich? - Um zu lieben! - Wohin gehe ich? - In den Himmel!" Und er erzählte, wie er als 17-jähriger durch das Bittgebet für einen Kameraden zu einer persönlichen Beziehung zu Gott gefunden hat. Es war alles sehr eindrucksvoll und eine gute Atmosphäre der Gegenwart Gottes. Das ist immer ein Geschenk, das man nicht machen kann. Es gibt wieder von Gerhard Weiß auf Opens external link in new windowhttp://www.pfarre-wildon.at/ gute Foto. Bis zum nächsten Mal am 4. Juni! Foto: Jugendvigil am 7. Mai im vollen Kreuzgang.

12. Mai: Diakonenweihe von P. Laurentius in Sri Lanka (23.04.10). - Der Herr Abt hat uns gute Nachrichten aus Sri Lanka weitergegeben: 1.) Erzbischof Ranjith hat am 12. April Pater Kosmas per Dekret offiziell zum "Superior" der kleinen Gemeinschaft in Negombo ernannt. Damit ist sein Status geklärt. Wir sind sicher, dass es immer Segen bringt, wenn man sich an das Kirchrecht, in dem ja viel Heiliger Geist "geronnen" ist, hält. 2.) Am 1. Mai werden die 3 srilankanischen Mitbrüder Fr. Silvester, Fr. Laurentius und Fr. Bernhard die Zeitlichen Versprechen um ein Jahr verlängern. 3.) Der größte Fortschritt besteht darin, dass Fr. Mag. Laurentius Edirisinghe am Mittwoch, 12. Mai um 17 Uhr in Negombo von Weihbischof Marius zum Diakon geweiht wird. 4.) Sonstige News, etwa dass der Erzbischof von Colombo 16 neue Priester geweiht hat oder wie die exklusive Füllfeder von Pater Kosmas trotz Tropenhitze funktioniert, Opens external link in new windowkann man auf seinem Blog nachlesen. Viel Segen nach Sri Lanka! Foto: Frater Laurentius war in Heiligenkreuz auch lange Zeit mitzuständig für die Gästebetreuung, jetzt wird er endlich Diakon.

Superior P. Kosmas nahm in Sir Lanka die Verlängerung der Profess entgegen (03.05.10). - In dem Studienhaus in Sri Lanka haben drei der vier srilankanischen Gründungsmönche ihre Zeitlichen Gelübde erneuert. Wie Superior Pater Kosmas Opens external link in new windowauf seinem spannenden Blog schreibt, fand die Feier in schlichter Weise am Josefstag, 1. Mai, während der Laudes statt. Der heilige Josef wird in Sri Lanka hochverehrt, seine Hilfe wird die kleine Gemeinschaft auch brauchen, damit das Projekt funktioniert. Über die intensive katholische Frömmigkeit erfährt man auch auf dem Blog. Wir begleiten unsere Mitbrüder mit unseren Gebeten und können uns Gott-sei-Dank mittels Internet über den Blog dauernd über Neuigkeiten informieren. Interesse schafft Mitgefühl, Mitgefühl hilft einem, das ganze im Gebet und Opfer mitzutragen. Foto: Professverlängerung in Sri Lanka.

Hochschulausflug in das Nicht-Atomkraftwerk Zwentendorf (30.04.10). - Am 29. April führte der jährliche Hochschulausflug 110 Professoren und Studenten zunächst zu einer Heiligen Messe mit Bischof Küng nach Sankt Pölten. Wir wurden überaus freundlich empfangen. Dann ging es weiter in das Atomkraftwerk Zwentendorf, das man normalerweise nicht besichtigen kann. Wir hatten das Privileg, dass die Verantwortlichen der EVN, die das 1978 nicht in Betrieb gegangene Atomkraftwerk betreuen, uns Tür und Tor öffneten. Es war schlichtweg sensationell! Denn auf der ganzen Welt kann man sonst nirgends etwa den innersten Reaktor eines AKW betreten. Es sind ja 95 Prozent aller Einrichtungen vorhanden. Ab Sommer 2010 soll es in Zwentendorf auch für die Allgemeinheit Führungen geben, was man sehr empfehlen kann. Foto: Abt Gregor mit zwei Studenten aus Vietnam vor dem AKW Zwentendorf. Opens external link in new windowLustiges Video dazu hier!

Rekord-Klostermarkt am 1. Mai 2010 (01.05.10). - Opens external link in new windowHier gibts einen Video-Einblick. Rekord deshalb, weil erstmals 35 Klostergemeinschaften, Stifte, Ordensgemeinschaften usw. teilgenommen haben, aus Österreich, Deutschland, Ungarn, Tschechien und Polen. Auch orthodoxe und koptische Gemeinschaften. Am Vormittag herrschte herrliches Wetter, hunderte, ja tausende Menschen tummelten sich vergnügt zwischen den Wildweinwürstelständen, den Schlägler-Bier-Ausschenken und den vielen Ständen, wo es einfach originelle und hochwertige Klosterprodukte zu kaufen gibt. Der Schlierbacher Käse, von Pater Gabriel und Frater Aloisius (Foto!) angeboten, duftete herrlich. Unter den Leuten tummeln sich die jungen Ordensbrüder und -schwestern in allen Farben und Formen. So bunt ist die Kirche, und so jung ist die Kirche. Am Nachmittag ließen wir uns durch einen 20-minütigen Regenschauer die Freude nicht verderben. Wir sind dankbar für das herrliche Sommerwetter und die gute Gesellschaft. Und hunderte waren zu Mittag wieder bei unserem Chorgebet Opens internal link in current windowHier gibt es schon die Fotos vom Klostermarkt 2010, und Fotos vom Vorjahr! 

Habemus gaudium magnum: Das neue "Kyriale Cisterciense" ist da (06.04.10). - Es handelt sich um ein sehr besonderes Buch, das eben im Opens external link in new windowBe&Be-Verlag erschienen ist: Wir haben in 3-jähriger Arbeit mittels Computer-Notensatz ein "Kyriale" zusammengestellt: Es enthält 26 Mess-Ordinarien (Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Agnus Dei...) und den nachkonziliaren Mess-Ordo auf Lateinisch in Gregorianischem Choral. Opens external link in new windowAlle Info dazu hier! Die Auflage ist sehr klein, da wir es vor allem für den Eigenbedarf brauchen, leider wird nur in wenigen Zisterzienser- und Trappistenklöstern der Gregorianische Choral gepflegt. Wir haben es allen Klöstern weltweit angeboten, es kamen gerade mal 52 Bestellungen... Trotzdem geben wir das Kyriale in den offiziellen Buchhandel, übrigens fast zum Selbstkostenpreis. Wir sehen es ja als unsere Aufgabe, für den Gregorianischen Choral, diese wunderbare Form gesungener Spiritualität, jede nur mögliche Werbung zu machen. - Für uns in Heiligenkreuz ist das neue Gesangsbuch jedenfalls eine sehr große Sache, denn wir werden täglich aus diesem Buch singen und beten... Mönche, Novizen und Kandidaten sind zusammengeströmt, um die ersten Exemplare zu begutachten, wir sind alle begeistert. Deo gratias! Foto: Die ganze Gemeinschaft freut sich über das neue Kyriale Cisterciense.

Unser Pater Walter Ludwig ist unter die Autoren gegangen (06.04.10). - Wir freuen uns über ein tolles Buch eines Mitbruders, das noch dazu eine sympathische Entstehungsgeschichte hat: Pater Walter Ludwig, Pfarrer von Gaaden, erhielt zu seinem 50. Geburtstag von seiner ihn liebenden Pfarrgemeinde ein besonderes Geschenk: Junge Fans von ihm hatten 50 Predigten mitgeschrieben und diese als Büchlein veröffentlicht. Die Idee kam so gut an, dass jetzt diese 50 Predigten in einem aufwändig und schön gestalteten Geschenkbuch im Opens external link in new windowstets wachsenden Be&Be-Verlag veröffentlicht werden. "Von Senfkörnern, Steinen und Lichtern" ist der Titel. Wichtig ist auch der Untertitel: "Predigten zum Nachdenken und Schmunzeln".

Pater Walter Ludwig ist ja ein Multi-Talent: er predigt am Faschingssonntag in Reimen, inszeniert jährlich Nestroy-Theaterstücke in seiner Gemeinde und zieht viele Gläubige in seine Sonntagsmessen in Gaaden um 10 Uhr. Das 259-Seiten starke Buch ist mit einem Vorwort von Abt Gregor versehen und durch zahlreiche Fotos, die auf dem Jakobsweg nach Santiago di Compostella aufgenommen wurden, prachtvoll ausgeschmückt.

Das Buch ist ein Antidepressivum für die Kirche der heutigen Zeit. Hoffentlich findet es viele Leser, da es für den Be&Be-Verlag das erstemal ist, dass er ein Predigt-Buch zu veröffentlichen wagt. Foto: Der Pfarrer von Gaaden, Pater Walter Ludwig OCist, ist bei der Predigt "in seinem Element".

Hochzeit feiern in Heiligenkreuz? (24.03.10) - Es kommen viele Anfragen, weil Paare in der hohen Abteikirche von Heiligenkreuz heiraten wollen. Weil der Ansturm so groß ist, bestehen schon seit Jahren folgende Regeln: In der KREUZKIRCHE können Paare jederzeit heiraten, diese ist ja die Kirche der Pfarre, man muss sich dazu nur mit dem Stiftspfarrer P. Pio (Opens external link in new windowwww.stiftspfarre-heiligenkreuz.at) in Verbindung setzen. In der ABTEIKIRCHE aber können nur Paare heiraten, die ihren Wohnsitz in der Pfarre Heiligenkreuz haben. Die sind hier ja zu Hause, unsere Abteikirche ist auch ihre Kirche. Wir bitten dafür um Verständnis und verweisen auf die wunderbaren umliegenden (Barock-)Kirchen des Wienerwalds. Unser Klostergasthof freilich ist sehr professionell und hochgerühmt wegen seiner Gestaltung von Hochzeitsfeiern im Leopoldisaal (Opens external link in new windowwww.klostergasthof-heiligenkreuz.at). Foto: Unser romantischer Innenhof ist auch eine beliebte Hochzeitsfotokulisse…

Großes Lob für den ZDF (02.04.10). - Uns erreicht zur Zeit eine Flut von Gratulations-Opens window for sending emailEmails. Der Grund ist die Sendung "Klänge des Himmels", die am Karfreitag um die Mittagszeit ausgestrahlt wurde. Inzwischen kann man Opens external link in new windowsie auch schon im Internet ansehen. Wunderbare Musikalische Aufnahmen wurden dort von Alexander&Marshall präsentiert, den Hintergrund dafür gibt unser Stift Heiligenkreuz mit seiner kleinen Geschichte vom Erfolg des Gregorianischen Chorals ab. Wir hatten ja sehr aufwändige Filmarbeiten bei uns. Dort kommt der Herr Abt zu Wort, aber auch so seltene Mitbrüder wie Pater Dominicus. Unsere jungen Mitbrüder sind sowieso eine "Charmeoffensive des lieben Gottes", so hat jemand in einem Email geschrieben. Informationen Opens external link in new windowgibt es hier, auch Fotos. - Am Karsamstag Nachmittag ist Abt Gregor bei Barbara Stöckl (ORF 2), Thema ist der Sinn des Lebens . Foto: Frater Johannes Paul mit Jay Alexander.  Opens external link in new windowWeitere Fotos hier.

Wir wünschen allen ein frohes Osterfest! (05.04.10) - Wollen Sie eine kleine Überraschung erleben, dann Opens external link in new windowklicken Sie bitte hier, über den Monastic Chancel wünschen wir in allen Sprachen, die bei uns im Kloster sind, ein frohes Osterfest! - Heute am Ostersonntag fand nach dem festlichen Pontifikalamt die Ostergratulation des Konventes an den Herrn Abt statt: Pater Prior bedankte sich und lud uns alle ein, österliche Menschen nach dem Vorbild der Gottesmutter zu werden. Danach machten wir mit den jungen Männern, die die Kartage bei uns waren, dieses Gruppenfoto: 20 junge Gäste halfen und assistierten in der Liturgie; sehr geholfen haben uns auch die jungen Leute, die mit dem evangelischen Pfarrer Norbert Roth bei uns waren: die "Jesus-Freaks" haben gestern die ganze Agape nach der Osternachtsliturgie perfekt organisiert. Wunderbare Ökumene. Und wie schön, dass so viele Menschen zu den Gottesdiensten gekommen sind. - Wir gratulieren allen Gläubigen von Herzen und wünschen die Freude der Auferstehung! Foto: Gruppenfoto mit einigen Kl-Ostertage-Gästen und Mitbrüdern, die in Assistenz und Sakristei und Liturgie im Einsatz waren.

Abt Bernhard Thebes von der Abtei Osek gestorben (28.03.10). - Im Staatskommunismus wurden unsere beiden tschechischen Klöster Hohenfurt (Südböhmen) und Osek (Nordböhmen) aufgelöst, nach 1989 gab es mühsame Neuanfänge. Hohenfurth lebt heute als Kloster. In Osek hat sich heldenhaft Abt Berhard Thebes (ein Rheinländer) für den Wiederaufbau eingesetzt, doch nur ein Mönch ist eingetreten, der jetzt bei uns in Stiepel ist. Derzeit ist Osek in Nordböhmen leer. Am 27. März ist Abt Bernhard nach schwerer Krebskrankheit im Alter von 83 Jahren gestorben. Wie wird es mit Osek weitergehen? Opens external link in new windowEin berührendes Filmdokument ist kurz vor seinem Tod entstanden; Abt Bernhard spricht über das Sterben, den Himmel und strahlt einen fröhlichen Heldenmut aus. O Herr, gib ihm die ewige Ruhe! Foto: Abt Bernhard Thebes, schon von seiner Krankheit gezeichnet. - Opens external link in new windowFotos vom eindrucksvollen Begräbnis mit 3 Bischöfen gibt es hier.

Sinn-Volles im Fernsehen (30.03.10). - Am Karfreitag sendet der ZDF um 12.15 eine be-sinn-liche Sendung über geistliche Musik, für die 3 Tage lang in Heiligenkreuz gedreht wurde. Es geht natürlich um Gregorianischen Choral, unser Musikerfolg ist aber nur der Aufhänger. Man kann sich über die Sendung Opens external link in new windowschon hier informieren. Wir Mönche werden sie nicht sehen, denn um diese Uhrzeit beten und essen (bzw. fasten) wir. Und ZDF können wir ohnehin nicht empfangen. Aber man hat uns versprochen, uns eine DVD davon zu schicken. - Und unser Herr Abt Gregor ist in diesen Tagen öfters im Fernsehen, am interessantesten ist wohl, dass er am Karsamstag Nachmittag bei Barbara Stöckl (ORF 2) zum Sinn des Lebens befragt wird. Die Sendung. Das ist ein gutes Thema, denn unser letzter Lebenssinn kommt ja letztlich nur aus der Ewigkeit, die uns Christus in seiner Auferstehung eröffnet hat. Foto: Abt Gregor mit Marc Marshall bei den Filmaufnahmen für Karfreitag. Opens external link in new windowWeitere Fotos hier. - Opens external link in new windowDie Sendung kann man sich hier anschauen.

Die Osternacht ist der Höhepunkt des Heiligen Triduums! (01.04.10) - Bitte warm anziehen und am Karsamstag zur hochheiligen Feier der Auferstehung Christi kommen: Die Osternacht beginnt um 21 Uhr mit dem Osterfeuer vor der Kirche. Das ist kein heidnisches Osterfeuer, sondern ein Symbol für Christus. Dann folgt der Einzug in die Kirche mit der intensiven schönen Liturgie: Die Lesungen im Finsteren, die Enthüllung des Auferstehungskreuzes, die Taufe von 4 Erwachsenen, die Tauferneuerung, die Eucharistiefeier. Voriges Jahr hat es bis 23.50 gedauert, aber es zahlt sich wirklich aus! Danach gibt es wieder gegen freie Spende eine fröhlichen Imbiss im Kellerstüberl. Was gibt es Schöneres, was gibt es Wichtigeres zu feiern als den Sieg über den Tod! Duie jüngsten Ereignisse haben ja gezeigt, dass wir Christen es uns nicht länger leisten können, oberflächliche und bloss kulturelle Christen zu sein. Wir müssen wieder Gottes Wirklichkeit glauben! Foto: Das Osterfeuer wird um 20.30 Uhr entzündet, um 21 Uhr beginnt die Liturgie der Auferstehung.

Am Gründonnerstag danken wir für die Eucharistie und das Priestertum (31.03.10). - Am Abend, bevor Jesus verraten und ausgeliefert wurde, hat er beim "Letzten Abendmahl" seiner Kirche zwei Sakramente geschenkt: das der Priesterweihe und das der Eucharistie. Dankbar feiern wir heute um 18 Uhr die Messe vom Letzten Abendmahl, die im Jubel beginnt. Zum Gloria läuten alle Glocken, um dann für drei Tage zu verstummen. Die Heilige Messe wird ohne Orgel fortgesetzt. Am Schluss gedenken wir des Ölbergleidens Christi: das Allerheiligste Sakrament wird Opens external link in new windowunter dem dumpfen Klang von hölzernen Klappern in eine Seitenkapelle übertragen. Dann werden die Altäre entblösst: Kerzen, Blumen, Altartücher... alles wird abgeräumt. Das Todesleiden Christi hat begonnen... Foto: Bei der Wandlung beten wir den Herrn an, dessen Opfer bei jeder Heiligen Messe unblutig gegenwärtig wird. Opens external link in new windowTMC-Kommentar hier.

Karfreitag, 17 Uhr: Feier vom Leiden und Sterben Christi (01.04.10). - Am Karfreitag ist um 14.30 (!!!) Uhr der Kreuzweg im Freien. Um 16 Uhr hält Pater Dominicus im geheizten Kaisersaal eine Einführung in die Liturgie. Um 17 Uhr müssen alle pünktlich in der Kirche sein, dann beginnt eine der dramatischsten liturgischen Feiern die es gibt: Leiden und Sterben Christi werden durch Lesungen, Johannespassion, große Fürbitten, Kreuzverehrung und schließlich Kommunionfeier Gegenwart. Die Leidensgeschichte Jesu (Passion) wird wieder von 16 Mitbrüdern gesungen. Die Feier dauert ca. 2 Stunden, sie schließt mit der "Grablegung" Jesu: Wir übertragen das Allerheiligste in die Kreuzkirche, die dann den ganzen Karsamstag über das Heilige Grab ist. Dort sollen wir in Stille Anbetung halten und an den Tod denken. Kein trauriger Gedanke, denn Christus ist ja gestorben, damit wir auferstehen. Foto: Karfreitagsliturgie bei den Großen Fürbitten.

Kl-Ostertage: Unser Kloster ist bis zum Rand voll. (01.04.10) - Nicht nur der Gästetrakt ist voll, sondern auch die Klausurzimmer, in denen normalerweise die Studenten anderer Klöster wohnen. Die sind auf Heimaturlaub. Wir haben die Freude, dass 18 junge Männer die großen Tage des Heiligen Triduums mit uns leben und uns bei Kirchenputz und liturgischer Assistenz helfen. Um jeden von ihnen kümmert sich ein junger Mitbruder als "Schutzengel", denn es ist gar nicht leicht für Außenstehende, sich in den klösterlichen Gebräuchen zurecht zu finden. Am Karmittwoch haben einige Mönche unter Führung von Pater Prior Christian einen gemeinsamen Ausflug in die Meierei Füllenberg gemacht. Der Klosterputz ist ja schon geschafft. Jetzt gilt alle Konzentration der Herzen den kommenden Hohen Tagen. Wir wollen wirklich mit ganzer Hingabe dieses Osterfest feiern. Foto: Gemeinsamer Ausflug in die Meierei Füllenberg, die junge Dame links unten ist Pater Simeons Nichte Simona.

Hunderte Philippinos beten den Kreuzweg (02.04.10). - Es ist schon eine alte Tradition, dass am Vormittag des Karfreitag die katholischen Philippinos nach Heiligenkreuz pilgern, um hier den Kreuzweg zu beten und dann die Kreuzreliquie zu verehren. Auch heuer sind hunderte mit ihren Seelsorgern gekommen; unser Frater Gabriel, ein junger philippinischer Priester, der gerade das Noviziat bei uns macht, um danach in Stiepel zu wirken, freute sich auf die Begegnung mit seinen Landsleuten. Trotz des kalten Wetters - Sonnenschein ohne Wärme - waren wieder hunderte gekommen; die Philippinen sind das einzige Land Asiens, das überwiegend katholisch ist. Man spürt das innere Feuer des Glaubens und der Gottesliebe, das in den Herzen dieser Menschen brennt. Foto: Frater Gabriel (im weißen Novizengewand) begrüßt seine philippinischen Landsleute zum jährlichen Karfreitagskreuzweg.

Die Heilige Woche hat begonnen (28.03.10) – Diese Woche feiern wir das Leiden, den Tod und die Auferstehung Christi, also unsere Erlösung. Etwas höheres kann man nicht feiern! Darum heißt die Karwoche im Lateinischen mit Recht "Hebdomada Sancta", "Heilige Woche". Die Liturgie des Palmsonntags, zu der mehr Gläubige als sonst gekommen waren, hat uns gut eingestimmt. Und es gab ein kleines "Zeichen des Himmels": Als wir vor das verschlossene romanische Portal unserer Abteikirche gezogen waren und der Kantor P. Simeon den Psalm anstimmte: "Hebt euch ihr Tore, unser König kommt", da flog plötzlich das Portal auf. Das war keine Inszenierung, sondern ein mächtiger Windstoß hatte die schwere Türe aufgedrückt, soetwas haben wir noch nciht erlebt. Während der Kantor den Psalm zu Ende sang, war der Blick schon frei in den erhabenen Kirchenraum, auf das verhüllte Kreuz, also auf all die heiligen göttlichen Mysterien, die uns unsere derzeit so gedemütigte Kirche eröffnet. Das war trostreich, in diesem Windstoß dürfen wir ruhig "Geistes-Hand" sehen. Opens internal link in current windowAb Gründonnerstag beginnt dann das Heilige Triduum. Foto: Abt Gregor segnet die Palmzweige am Palmsonntag um 9 Uhr. Opens external link in new windowVideo auf dem Monastic Channel hier.

Mit großer Sehnsucht ziehen wir Richtung Ostern (11.03.10). - Ostern ist das höchste Fest von uns Christen: Christus, der am Kreuz für unsere Sünden gestorben ist, steht siegreich von den Toten auf. Ostern kann man gar nicht ausgiebig genug feiern, denn etwas Größeres kann der Menschen nicht von Got geschenkt bekommen. Die Reinigung von den Sünden, die Auferstehung hinein in eine herrliche Ewigkeit. Im Augenblick ist ja eine Zeit der Buße über die Kirche ausgerufen, die sicher heilsam ist. Es ist eine Buße, die über alle ausgerufen ist und wir haben daher unsere Gebete verstärkt. Wir freuen uns auf das Halleluja der Osternacht, auf den Ruf des Sieges: "Freut euch über Gott!" Opens internal link in current windowZur Mitfeier der Heiligen Woche, zum gemeinsamen Begehen des Leidens, Sterbens und der Auferstehung Christi laden wir herzlich ein. Foto: Das Osterfeuer symbolisiert den Sieg Christi, des Lichtes, über die Finsternis der Sünde.

Die Kirche in Österreich ist hoffentlich auf dem Weg zur Heilung (17.03.10). - Generalvikar Franz Schuster hat heute Opens external link in new windoweinen offenen Brief an alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter der Erzdiözese Wien veröffentlicht, den auch die Ordensgemeinschaften erhalten haben. Unser Generalvikar hat nochmals energisch auf die Richtlinien zur "Verhinderung sexuellen Missbrauchs" in der Kirche hingewiesen, die unser Kardinal Christoph Schönborn "bereits" 2006 in Kraft gesetzt hatte. Diese Richtlinien sind klar, präzise und praktisch hilfreich. Jeder kann sie sich auf der Seite der Opens external link in new window"Ombudsstelle der Erzdiözese Wien für Opfer sexuellen Missbrauchs" herunterladen. Sie sind nicht nur für uns Seelsorger und Ordensleute interessant, sondern wohl für alle Laien, weil Missbrauch ja ein weitverbreitetes Grusel-Phänomen unserer Gesellschaft geworden ist. Dort gibt es klare Definitionen und sensible Hilfen. - Freilich: Wenn die Kirche schon früher so konsequent gewesen wäre, wäre vielen Menschen sehr viel Leid erspart geblieben und uns Heutigen die Schande. Foto: Dank an Kardinal Schönborn für die Wege der Heilung, auf die er die Kirche in Österreich führt.

Ansturm zum "Besinnlichen Nachmittag" am Palmsonntag (28.03.10). - So voll war der Kaisersaal schon lange nicht wie am Palmsonntag zum "Besinnlichen Nachmittag". Pater Bernhard bestritt den Einführungsvortrag über das Wort Jesu "Fürchtet Euch nicht, ich habe die Welt besiegt". Dann sprach Pater Karl über das Geheimnis der Kirche. Ausgangspunkt war für beide Referenten, dass heute am Vormittag beim Feierlichen Einzug der Gläubigen in die Abteikirche ein gewaltiger Windstoß das Portal unserer Abteikirche aufgerissen hatte, gerade als unser Kantor vor dem hohen Portal den Psalm anstimmte: "Hebt euch Ihr Tore, unser König kommt!" So etwas hatten wir noch nie erlebt: die Türe flog wie von "Geistes-Hand" auf und gab den Blick frei auf den erhabenen Kirchenraum, auf den Altar und das verhüllte Kreuz... Es war wie ein Zeichen vom Himmel, dass wir das Heilsame und Wegweisende sehen sollen, das uns durch die Kirche geschenkt wird: sie führt uns zu Gott! Foto: Der Kaisersaal war mit über 200 Teilnehmern "bummvoll", vier Priester hörten Beichte bis zum Abend.

"Heiliger Vater, wir stehen durch Gebet und Opfer hinter Ihnen und sind Ihnen in aufrichtiger Liebe und tiefstem Respekt verbunden!" (26.03.10). - Kirchenpolitik ist nicht unsere Aufgabe als Ordensleute, doch jetzt nimmt die öffentliche Darstellung des - tatsächlich - Skandalösen, das es in der Kirche gegeben hat, eine Wendung, die einer ungerechten Inszenierung gleichkommt. Die Angriffe gegen unseren Heiligen Vater sind infam, denn gerade er war es, der sich immer - schon als Kardinal - für die Aufklärung, für die Sanktionierung und für die Heilung von solchen skandalösen Verbrechen eingesetzt hat. Wer hier die Wahrheit verdreht, der missbraucht zugleich das Leid der Opfer; dem geht es nicht um die Reinigung der Kirche, sondern um ihre Zerstörung. Es ist dem Webmaster ein Anliegen zu versichern, dass wir Papst Benedikt XVI. durch unser Gebet und Opfer noch mehr tragen wollen. Da wir auf das Wort Jesu vertrauen, der uns Seine Gegenwart verheißen hat bis ans Ende der Zeit, sind wir zuversichtlich, dass die Kirche von Fehlern und Sünden Opens external link in new windowgeläutert, in der Gnade gestärkt aus dieser Krise hervorgehen wird. Foto: Wir erinnern uns in Freude an den Besuch des Heiligen Vaters bei uns in Österreich A. D. 2007.

Die Diakonenweihe von unserem afrikanischen Stipendiaten Chinedu Kizito Nweke hat uns alle aufgebaut! (27.03.10). - Am Samstag vor dem Beginn der Karwoche hatten wir eine schon österliche Stimmung, als Weihbischof Dr. Andreas Laun unseren Hochschul-Absolventen Chinedu Kizito Nweke aus der Diözese Aba in Nigeria zum Diakon weihte. Viele Priester aus Nigeria waren gekommen, die Liturgie war ganz im Stil von "Heiligenkreuz" - und dann gab es zum Schluss noch ein fröhliches Trommeln der Afrikaner. Unter schwungvollem Getrommel wurde dann vor der Kirche getanzt, wozu sich sogar der Bischof und der Herr Abt mitreißen ließen. Opens external link in new windowDas kann man sich hier auf unserem "Monastic Chanel" anschauen :) Das ist die Freude eines unverbrauchten Christentums über die Gnade der Berufung, über die Heiligkeit der Weihe! Tanzend zogen alle ins Kellerstüberl, wo es nigerianische Spezialitäten und österreichische Mehlspeis gab. Chinedu ist seit 2006 bei uns, sein Studium wird u.a. durch die Tantiemen der CD "Chant - Music for Paradise" ermöglicht. Er ist das 1. von 8 Geschwistern, seine jüngste 14-jährige Schwester Chidema ist leider vor 5 Tagen in Nigeria an einem Nierenleiden gestorben, was Chinedu sehr traurig machte. Fotos: Wir freuen uns über den neuen Diakon.

Tolle Tagung über den Seligsprechungskandidaten "Abt Karl Braunstorfer" (19.01.10). - Wie schön, dass diese Tagung gerade auf den Festtag des heiligen Josef fiel, den Abt Karl (1895-1978) sehr verehrt hat: Verschiedene Referenten sprachen im vollen Kaisersaal über die Gestalt von Abt Karl, über das Wesen der Heiligkeit, über den Sinn von Heiligsprechungsverfahren. Das Programm findet man noch auf www.abt-karl.at. Abt Karl darf von den Gläubigen schon jetzt, natürlich aber nur privat, um Fürbitte und Hilfe angerufen werden. Es ist auch schön, dass auf dem berühmten Youtube-Clip von Pater Martin, das der Grund war, warum Universal Music uns für die Choral-CD "Chant-Music for Paradise" gewählt hat, Opens external link in new windowein kurzer historisches Abschnitt von 1950 zu sehen ist, wo Abt Karl im Kreuzgang mit den Mitbrüdern in Prozession zieht. Santo subito! Foto: Großes Lob des Rektors, dass fast alle Studenten (ohne ECTS-Punkte dafür zu bekommen) aus echtem Interesse an der Tagung teilgenommen habaen.

Diakonenweihe am 27. März 2010 in der Abteikirche (19.03.10). - Einer unserer Stipendiaten aus Afrika, der nigerianische Priesterstudent Chinedu Kizito Nweke, hat sein Studium bravourös abgeschlossen und wird am Samstag vor Palmsonntag, 27.03.2010 um 9.30 Uhr in unserer Abteikirche von Weihbischof Dr. Andreas Laun zum Diakon geweiht. Chinedu ist seit 2006 bei uns; beim Papstbesuch hat er zehntausende Menschen zu Tränen gerührt, als er im Vorprogramm ein Lied über seine Liebe zu Gott gesungen hat. Chinedu wird gerade rechtzeitig geweiht, er kann dann in der Heiligen Woche in den großen Liturgien schon als Diakon dienen und freut sich darauf, in der Osternacht das Exsultet singen zu dürfen. Zur Weihe laden wir herzlich ein, bitte warm anziehen, in der Abteikirche ist es noch kühl. Foto: Chinedu singt beim Papstbesuch 2007.

Viel Gebet begleitet die drei Mitbrüder und Pater Kosmas auf dem Weg nach Sri Lanka (13.03.10). - Wird der 13. März in unsere Hausgeschichte eingehen? Wir beten in Demut darum, denn heute hat Abt Gregor den 3 Mitbrüdern aus Sri Lanka den Segen gegeben, um nach Sri Lanka zurückzukehren. Der für das Projekt einer Klostergründung zuständige Erzbischof von Colombo, Malcolm Ranjith, hat die drei Mitbrüder zurückgerufen, um dort nun endlich als klösterliche Gemeinschaft ein reguläres Leben zu beginnen. Die drei (Frater Silvester Perera, Frater Laurentius Edirisinghe und Frater Benedikt Jayamanna) gehören zu dem bischöflichen "Institutum Monasticum Sancti Bernardi" für Sri Lanka. Begleitet werden die drei von Pater Kosmas Thielmann. Ihr erstes Heim wird in Negombo, 30 Kilometer nördlich von Colombo sein. Pater Kosmas hat Opens external link in new windoweinen Blog eingerichtet: hier. Wir hier beten, dass das gute Werk gelingt. Fotos: Die drei Mitbrüder aus Sri Lanka und Pater Kosmas am Tag vor ihrer Abreise.  Opens internal link in current windowMehr Info und Fotos gibt es hier

Danke an das Priesterseminar Leopoldinum für die Gestaltung der "Fernsehmesse" am 13. März (13.03.10). - Die Vorabendmesse am 13. März in der Kreuzkirche wurde von dem amerikanischen Fernsehsender EWTN verfilmt. Es sollte eine exmplarische "Mustermesse" einer Gemeinde sein, und das ist auch gelungen: Pater Pirmin gestaltete mit den Priesteramtskandidaten aus dem Opens external link in new windowLeopoldinum, assistiert von unserem Pfarrdiakon Markus Riccabona, eine wunderschöne feierliche Volksmesse. Die Gläubigen nahmen es gerne in Kauf, dass gleich 5 Kameras aus verschiedenen Perspektiven filmten, alle waren mit Herz und Seele dabei. Aus dem Material soll ein spannender Lehrfilm über die würdige Feier der Heiligen Messe, über den Sinn der Gesten, Riten und Bräuche entstehen. Es ist schön, dass solche "Mega"-Medienprojekte bei uns gleichsam so selbstverständlich "nebenher" funktionieren. Foto: Pater Pirmin und die Liturgische Assistenz bereiten sich andächtig in der Sakristei auf die Feier der Heiligen Messe vor.

Kleiner "Weltjugendtag" in Heiligenkreuz (21.03.10). - Es sind zwar keine Massen gekommen, aber die Stimmung unter den 30 Jugendlichen hat gepasst: Frater Johannes Paul und andere junge Mitbrüder haben am Samstag, 20. März, ein Vorprogramm für den abendlichen weltjugendtag mit Kardinal Schönborn hier bei uns in Heiligenkreuz gemacht. Opens external link in new windowAuf The Monastic Channel gibts einen kleinen Youtube-Eindruck. Begeistert waren alle dann von der Feier im Stephansdom, wo Kardinal Schönborn im überfüllten Dom mit donnerndem Applaus begrüßt wurde, offensichtlich ein Zeichen der Solidarität und Unterstützung. Christus lebt im Herzen der Kirche, ja die Kirche ist sein (oft untaugliches) Instrument, um die Menschen mit Gott zu verbinden. Foto: Die Jugendlichen auf Station in Maria Lanzendorf, auf dem Weg in den Stephansdom.

Jeden Sonntag in der Fastenzeit ist um 16 Uhr Kreuzweg - im Freien (26.02.10). - Der uralte Brauch des Kreuzwegbetens gibt einem innerlich Kraft, die Herausforderungen des Lebens anzunehmen. Denn das Leben ist nicht bloß schön und angenehm, es bringt auch Belastungen, Sorgen und Leiden. Unser Herr Jesus Christus kennt das, er hat selbst bitteres Leiden, Schmerzen, Verlassenheit und Agonie ertragen. Aus dem Kreuzwegbeten wird man innerlich gestärkt. Wir laden daher ein zu den sonntäglichen Kreuzwegandachten auf unserer barocken Kreuzweganlage, immer Sonntag um 16 Uhr. Pater Rupert hat ein Opens external link in new windowschönes Kreuzwegbüchlein mit Texten des Dieners Gottes Abt Karl Braunstorfer erstellt. Aber auch sonst haben wir schöne Texte, die wir dann gemeinsam beten. Wenn das Wetter es erlaubt, sind die Kreuzwegandachten im Freien, ansonsten müssen wir in die Kreuzkirche ausweichen. Wir freuen uns, wenn wieder viele Gläubige dieses besinnliche Angebot annehmen. Foto: Bei der Kalvarienkapelle (12. Station) auf der barocken Kreuzweganlage.

Mehrere Erwachsenen werden in der Osternacht getauft werden (18.02.10). - Am Donnerstag nach Aschermittwoch hat unser Erzbischof wieder die erwachsenen Taufbewerber in einer Feier im Stephansdom in das Katechumenat (die Taufvorbereitungsphase) aufgenommen. Wie man auf www.kathbild.at sehen kann, sind es eine ganze Menge. Wir freuen uns, dass vier der Erwachsenen, die sich auf die heilige Taufe vorbereiten, aus der Pfarre Heiligenkreuz kommen (2 Männer, 2 Frauen; Jahrgänge 1958, 1961, 1980, 1988). Wir werden also in der hochheiligen Osternacht wieder Zeugen werden, wie Menschen mit verschiedenen Lebenwegen, Kulturen und Lebensgeschichten ganz hineintreten in das Geheimnis Christi und der Kirche. Wir bitten jetzt schon um das Gebet für die jungen Frauen und Männer, die diesen großen Schritt auf Christus zu tun. Foto: Das Foto zeigt die Erwachsenentaufe in der vergangenen Osternacht 2009, wo 3 Erwachsene getauft wurden.

Aufwändige ZDF-Produktion von "Klängen des Himmels" (26.02.10). - Nach langer Pause, in der wir in der Öffentlichkeitsarbeit sehr viele Anfragen abgelehnt haben, hat Abt Gregor wieder die Erlaubnis zu Fernsehaufnahmen gegeben. Die Ruhe hat uns gut getan! - Diese schöne Anfrage konnten wir aber nicht ablehnen, denn es handelt sich um eine hochwertige Sendung des ZDF, das gleich mit 30 Mitarbeitern angerückt ist. Es geht um den gregorianischen Choral als die Urform der abendländischen Musik. Alle unsere Musik entspringt also dieser Form des gesungenen Gebetes. - Die Sendung für die gerade gefilmt wird, stellt den Choral und andere geistliche Musik als "Klänge des Himmels" dar; sie wird präsentiert von Marc Marshall und Jay Alexander. Ausstrahlung ist am Karfreitag, 2. April 2010, 12.15 Uhr im ZDF. Foto: Für die Schola heißt es wieder einmal: Bitte vor die Kamera.

Die heilige "Quadragesima" hat begonnen! (17.02.10). - Mit dem heutigen Aschermittwoch beginnt die heilige "Quadragesima", so heißt Fastenzeit nämlich im Latein der Liturgie: Quadragesima = Vierzig. Es geht dabei nicht um das "Fasten" im weltlichen Sinn, um schlank und fesch zu werden. Sondern es geht um eine Einstimmung der Seele auf das größte Fest der Christen, auf Ostern. Das Aschenkreuz erinnert uns an die Vergänglichkeit des Lebens, dass alles nur "Staub" und "Asche" ist, was uns so wichtig vorkommt. Wir sind unterwegs zum ewigen Leben. Es zahlt sich aus, diese heilige Vierzig-Tage-Zeit gut zu begehen, wirklich etwas zu verbessern im Leben. Daraus kann man neue Kraft schöpfen. Foto: Bei der Hl. Messe am Morgen haben wir das Aschenkreuz empfangen, hier: Frater Severin.

LAK - Katechistenkurs-Woche geht zu Ende (05.02.10). - Seit einigen Jahren unterstützen wir von Stift und Hochschule aus das Apostolat von Pater Herget und Pater Lainer (Lazaristen) für Taufbewerber aus dem Ausland. Es gibt dazu einen eigenen Opens external link in new window"Lehrgang zur Ausbildung von Katechisten", kurz "LAK" genannt, der 2 Jahre dauert. Ziel dieses von der Österreichischen Bischofskonferenz approbierten nicht-akademischen Studiums, das als Fernkurs mit Studienwochen konzipiert ist, ist die Sendung als "Katechist". Ein Absolvent soll fähig sein, erwachsene Taufbewerber, vorwiegend fremdsprachige" auf die Taufe vorzubereiten. Es ist schön, dass vor allem jüngere Männer und Frauen den LAK-Kurs absolvieren, mit einem riesigen theologischen Hunger! Eine Studienwoche geht nun gerade zu Ende, die vollgepackt war mit Vorlesungen und Prüfungen. In zwei Wochen kommt der nächste Kurs... Foto: Gruppenfoto nach den Dogmatik-Vorlesungen und -Prüfungen im Kaisersaal, links Pater Herget.

Das Gegenteil von Gemütlichkeit heißt "Prüfungszeit" (04.02.10). - Zur Zeit sind unsere jungen Mitbrüder, die sich im Studium befinden, sehr belastet, denn es ist die 2-wöchige Prüfungszeit. Die Ordnung unserer Hochschule sieht am Ende jedes Semesters, ganz "bologna-konform", Lehrveranstaltungsprüfungen in jedem inskribierten Gegenstand vor. Das Foto zeigt die Studenten in der Cafeteria, die normalerweise ein Ort der Gemütlichkeit ist, jetzt aber nur Wartesaal für die Studenten ist, die auf den Einlass zur mündlichen Prüfung warten. Die Statistik der Hochschule weist mit 185 Inskribierten einen neuen Rekord auf. Es sei auch angemerkt, dass die Prüfungszeit auch für die Professoren sehr belastend ist, weil sie ja tagelang sitzen, um die Prüfungen abzunehmen. Hauptsache, wir bekommen gute Priester. Foto: Cafeteria ohne Gemütlichkeit...

Ein Baumstamm als Superstar! (28.01.10). - Was ist da los? Da drängten sich alle jungen zukünftigen Forstexperten, um sich mit einem Baumstamm fotografieren zu lassen! Heute war Aktionstag der 8. Wertholzsubmission, die auf unserem Grund und Boden in der Nähe des Stiftes organisiert wurde. Viele Waldbesitzer und Schüler forstwirtschaftlicher Schulen nutzten die Gelegenheit, um die versteigerten Stämme anzuschauen. Diese für Österreich ziemlich einzigartige Aktion des Opens external link in new windowNÖ Waldverbandes, den DI Ludwig Köck bei uns in Zusammenarbeit mit Opens external link in new windowunserem Forstdirektor DI Manfred Ertl organisiert bringt Laien zum Staunen. Das "Griss" um das Foto mit dem Baumstamm ist verständlich, erzielte der eine Stamm doch gleich einen Rekordpreis von 7.640 Euro. (Der Baumstamm stammt nicht aus unserem Forst, unser Forst ist nur Gastgeber...) Landesrat Dr. Stefan Pernkopf stattete der Wertholzsubmission heute einen ehrenden Besuch ab. Foto: Fachschüler lassen sich von Ihrer Professorin mit dem wertvollen Baumstamm fotografieren.

Aktionstag der 8. Wertholzsubmission am 28. Jänner 2010 (26.01.10). - Auf unserer Homepage berichten wir eigentlich nur über das klösterliche Leben, aber weil es soviele Beschwerden gegeben hat, dass wir nicht informieren, und der Webmaster jetzt auch die Informationen erhalten hat, berichten wir halt hier auch mal über was Schönes Außerklösterliches: Zum 8. Mal verantstaltet der NÖ Waldverband bei uns eine Wertholzversteigerung. Dank DI Ludwig Köck ist das immer eine perfekt organisierte und vielbesuchte Veranstaltung. Die richtige Information dazu gibt es auf Opens external link in new windowwww.waldverband-noe.at, da es eben wirklich eine von uns sehr geschätze Veranstaltung ist, für die wir aber nur Gastgeber sind. Der Aktionstag ist also der 28. Jänner, da kann man sich die versteigerten Stämme alle anschauen. Foto aus dem Archiv: Von der Wertholzsubmission 2007.

Ad multos annos! Wir gratulieren! (24.01.10). - Mit einer besinnlichen Vesper und einem reichlichen Festakt wurde heute im Stephansdom der 65. Geburtstag unseres Erzbischofs Christoph Kardinal Schönborn begangen. Abt Gregor, Bischofsvikar P. Amadeus und viele viele unserer Mitbrüder nahmen daran teil und zeigten die herzliche Verbundenheit, die zwischen unserer Gemeinschaft und dem Herrn Kardinal besteht. Gleich 2 Festschriften erschienen im Herderverlag aus Anlass des Jubiläums, weshalb Verlagsleiter Manuel Herder den lateinischen Geburtstagswunsch abwandelte zu: "Ad multos libros", also: damit der Herr Kardinal, der ja selbst unzählige Bücher publiziert hat, noch viele "libros", also "Bücher" hervorbringe... Danach gab es eine Agape für die Priester in den Räumen des erzbischöflichen Hauses, allerdings war die wirklich etwas bescheiden. Foto: Kardinal Christoph Schönborn 2005 bei der Papstwahl in Rom.

Jugendseelsorge ist Sorge um die "Seele" (10.01.10). - In Heiligenkreuz gibt es eine eigene Jugendseelsorge, hauptverantwortlich ist Pater Karl, aber viele junge Mitbrüder helfen mit. Pater Karl war jetzt am 9. 1. in der TV-Sendung von Barbara Stöckl, wo es um das Thema "Seele" ging. Man kann sich die Sendung Opens external link in new windowhier im Internet anschauen. Tatsächlich suchen viele junge Menschen den Sinn ihres Lebens, also etwas, das man sich zuhöchst von Gott im Glauben schenken lassen muss. Es ist so schön, an Gott zu glauben. Unsere Jugendseelsorge war in den letzten Jahren gewachsen, was die jungen Leute anzieht, sind nicht einzelne Personen, sondern die Erfahrung der Nähe zu Gott, die vom Kloster und von der Gemeinschaft insgesamt ausgeht. Abgesehen von der monatlichen Jugendvigil gibt es auch Opens internal link in current windowfür 2010 zahlreiche Angebote. Foto: Jugendliche  fühlen sich im Jugendraum heimisch und bringen eine Portion christlicher Kreativität mit...

Prosit Neujahr 2010! (01.01.10) - Von Herzen wünschen wir allen unseren Freunden Gottes Segen für 2010, möge der Herr das Jahr segnen. Während viele Mitbrüder Silvester nach den abendlichen Vigilien im Bett verbrachten, wurde die Kreuzkirche zu "Silvester alternativ" regelrecht gestürmt. Drei Stunden lang haben wir bis Mitternacht mit über 300 jungen Gläubigen gebetet, gesungen, uns bei Christus für das vergehende Jahr bedankt und um den Segen für das neue gebetet. Die 65 Jugendlichen der Silvester-Jugendtage gestalteten dann ab Mitternacht eine kleine Party, um 9.30 Uhr nahmen sie am Lateinischen Pontifikalamt in der Bernardikapelle mit. Abt Gregor legte im Licht der Heiligen Schrift 3 "weltliche Themen" aus: das Scheitern des Klimagipfels von Kopenhagen, die Wahl eine Farbigen zum Präsidenten der USA und die Weltwirtschaftskrise. Nach dem Pontifikalamt segnete der Herr Abt die Rosenkränz der Jugendlichen vor dem Kirchenportal und verabschiedete die jungen Leute in das Neue Jahr. Resümee der Jugendlichen: Wir kommen wieder! Foto: Abt Gregor segnet die Rosenkränze der Teilnehmer der Silvester-Jugendtage. Initiates file download(Ein Gruppenfoto kann man hier großformatig downloaden.)

Das war "Silvester alternativ" (02.01.10). - Zum 11. Mal feierten wir "Silvester alternativ" als eine intensive 3-stündige Gebetsnacht von 21 Uhr bis zum Jahreswechsel um Mitternacht. Hunderte drängten sich in der Kreuzkirche, darunter viele Jugendliche. Schwungvoll gestalteten die Jugendlichen aus Wildon mit Frater Damian die Musik. Übrigens gibt es auf Opens external link in new windowwww.pfarre-wildon.at auch eindrucksvolle Fotos von dieser Nacht, wo wir uns hinübergebetet haben in das neue Jahr 2010. Nach dem eucharistischen Segen um Mitternacht gab es dann Glockengeläut und Donauwalzer auf dem Platz vor dem Stift, und dann gemütliches Zusammensein bei Gulaschsuppe und Sekt im Kellerstüberl, alles von den Jugendlichen organisiert. Das Fröhlichsein fiel uns deshalb so leicht, weil wir ja durch das gemeinsame Singen, Beten und Lobpreisen im Glauben, also übernatürlich, miteinander verbunden waren. Foto: Zuerst mit Lobpreis und dann mit dem Donauwalzer gingen wir in das Neue Jahr bei Silvester alternativ.

 
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