Mit größter Eile zum Gottesdienst (30.01.2020)

Der heilige Benedikt ist in seiner Regel (Kapitel 43) klar: „Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!“ Nichts kann so wichtig sein, dass es uns vom Allerwichtigsten abhält, nämlich von Gott und unserer Beziehung zu Ihm. Deshalb heißt es im selben Kapitel der Regel: „Hört man das Zeichen zum Gottesdienst, lege man sofort alles aus der Hand und komme in größter Eile herbei, allerdings mit Ernst, um nicht Anlass zu Albernheiten zu geben.“ Eilig hat man es dann, wenn einem etwas wichtig ist und man auf keinen Fall zu spät kommen will. Oder wenn man die Zeit vertrödelt hat. Jedenfalls sieht man in Heiligenkreuz recht oft Mönche durch den Kreuzgang in größter Eile eilen … auf dem Weg zum Chorgebet.
Foto: nichts ist so wichtig wie die Begegnung mit Gott im Gebet.