Palmsonntag, 9 Uhr - Heilige Messe im Livestream! (03.04.2020)

Die Feierlichkeiten der Kar- und Ostertage müssen in diesem Jahr leider ohne öffentliche Beteiligung stattfinden – das gab es noch nie! Es gibt bei uns die Möglichkeit alles im Livestream mitzuverfolgen und so mit uns verbunden zu sein. Das Pontifikalamt am Palmsonntag, 05. April um 9 Uhr wird HIER IN DIESEM LIVESTREAM übertragen! Ebenso der Kreuzweg um 16 Uhr: auch HIER IN DIESEM LIVESTREAM. Diese Übertragung ist technisch nicht besonders, aber besser als nichts. Die Feiern ab Gründonnerstag werden dann in Top-Qualität sein – Hinweise dazu folgen in der kommenden Woche!
Foto: Palmsonntag – diesmal ganz anders als sonst.

Vertrauen auf die Macht des Gebetes! (21.03.2020)

„Die Not lehrt beten“, so heißt ein altes Sprichwort … ob dieser Tage die Menschen mehr beten als sonst, ob das Gebet intensiver ist als sonst, dass weiß nur Gott. Wir empfinden die Coronakrise aber jedenfalls als einen Aufruf die eigene Gottesbeziehung neu zu pflegen und zu vertiefen. Gott hat alles in der Hand. Wer glaubt, der hat die sichere Hoffnung, dass alles gut wird und alles Sinn hat. In Ihm, dem lebendigen und wahren Gott, finden wir Halt, Freude und Kraft – gerade in schweren Zeiten. Jeden Freitag halten wir im Stift Heiligenkreuz jetzt eine eucharistische Bittprozession. Wir beten: „Von Krankheit, Seuche, Krieg, Not und allem Bösen, erlöse uns oh Herr!“
Foto: abendliche Bittprozession mit dem in der Eucharistie gegenwärtigen Herrn Jesus Christus.

Vergelt's Gott allen 'Helden des Alltags' (20.03.2020)

‚Helden des Alltags‘ – dieser Tage werden sie besonders hervorgehoben und ihr unersetzbarer Einsatz für uns alle gewürdigt. Auch bei uns im Kloster gibt es viele solcher Helden: Mitbrüder haben für die Dauer der Maßnahmen gegen Corona die Küche und die Wäscherei übernommen. Pater Tobias, dem die Sorge um die Kranken schon seit vielen Jahren anvertraut ist, hat natürlich besonders viel zu tun. Denn einerseits gibt es die alten Mitbrüder und die „normalen“ Kranken, andererseits geht es aber auch um Prävention und Vorkehrung für den Fall einer Coronaerkrankung bei uns im Haus. Zusammen mit Pater Eugenius, Frater Ephraim, Frater Zacharias und anderen ist er in diesen Tagen besonders im Einsatz. Vergelt’s Gott allen ‚Helden des Alltags‘!
Foto: das ist natürlich ein bisschen gestellt … aber doch nah an der Realität.

Zeit im Gebet zu wachsen (18.03.2020)

Seit ein paar Tagen ist alles ganz anders. Die Coronakrise stellt uns Christen vor bisher so noch nicht dagewesene Schwierigkeiten und Fragen. Wie kann das kirchliche Leben jetzt weitergehen? Wie kann die Kirche den Menschen nahe bleiben? Wie sollen Priester sich jetzt verhalten, wenn sie zu Kranken gerufen werden? Wir wollen alle ermutigen: beten Sie zu Hause! Beten Sie in der Familie! Vertrauen wir uns und die ganze Welt dem Erbarmen Gottes an. Bitte nutzen Sie die vielen Angebote zu Gebet, Katechese und Heiliger Messe im Internet. Die Kreuzkirche in Heiligenkreuz mit der Kreuzreliquie und viele andere Kirchen im Land sind weiter für das persönliche Gebet geöffnet. Bitte achten Sie aber auch hier auf den Abstand zu einander. So Gott will und wir uns öffnen, wird diese Zeit auch Erneuerung und Segen bringen.
Foto: die Kreuzkirche in Heiligenkreuz ist weiter für das persönliche Gebet offen.

Einladung zur geistlichen Kommunion (16.03.2020)

Die physische Teilnahme an einer Heilige Messe ist derzeit aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ja so gut wie unmöglich. Umso reicher ist derzeit Gott sei Dank das Angebot an Gebet, Messe, Gottesdienst und Katechese im Internet. Wir bieten hier viel an, aber auch viele andere Gemeinschaften und Pfarren. Bitte nutzen Sie diese Möglichkeit! In besonderer Weise kann in dieser Zeit die „geistliche Kommunion“ wieder entdeckt werden. Diese Form ist eine innige geistliche Verbindung mit Jesus, die auch dann gelebt werden kann, wenn die sakramentale Kommunion – aus welchen Gründen auch immer – nicht möglich ist. Gerade wenn man die Heilige Messe über TV, Radio oder Internet mitfeiert, kann man dazu während der Kommunion das folgende Gebet beten:

Mein Jesus, ich glaube, dass du im Allerheiligsten Sakrament des Altares zugegen bist.
Ich liebe dich über alles und meine Seele sehnt sich nach dir.
Da ich dich aber jetzt im Sakrament nicht empfangen kann, so komme geistigerweise zu mir! Ich umfange dich und vereinige mich mit dir. Lass nicht zu, dass ich mich je von dir trenne. Amen.

Online Angebote aus dem Stift Heiligenkreuz (15.03.2020)

Es gibt zwei Streams aus Heiligenkreuz.

1. Diesen Livestream aus der Bernardikapelle. Hier werden die Chorgebetszeiten der Mönche übertragen: ab 05.15 Uhr (Vigilien), 6 Uhr (Laudes), 12 Uhr (Terz und Sext), 18 Uhr (Vesper), 19.50 Uhr (Komplet).
Ebenso die Heilige Messe wochentags um 6.25 Uhr um 11 Uhr und um 17 Uhr – am Sonntag um 9.30 Uhr. Zusätzlich wird um 15 Uhr der Barmherzigkeitsrosenkranz gebetet und der ‚Maurus-Segen‘ mit der Kreuzreliquie besonders für Kranke gespendet. Und ab 20.15 Uhr wird der Rosenkranz gebetet.

2. Dieser Stream ist aus der Katharinenkapelle. Hier gibt es die Heilige Messe jeden Montag um 18 Uhr und Gebet jeden Dienstag um 13 Uhr (beides auch auf EWTN, Facebook, …).  Dienstag bis Samstag: 17.00 Uhr Heilige Messe; 17.30 Uhr Eucharistische Andacht; Sonntag: 17 Uhr Heilige Messe.

Chorgebet und Heilige Messe vermehrt online! (13.03.2020)

Seit gestern Nachmittag gelten aufgrund der Corona-Krise für Kirchen in Österreich neue Regelungen in Bezug auf gottesdienstliche Feiern und Heilige Messen. Heilige Messen sollen demnach gefeiert werden, jedoch ohne physischer Beteiligung von Gläubigen. Es ist daher auch bei uns bis auf Weiteres in keiner Messfeier möglich, dass externe Personen daran teilnehmen! Stiftskirche und Kreuzkirche sind unter Tags aber zum Gebet offen! Ausdrücklich wird dazu eingeladen über TV, Radio und Internet an Gebet und Heiliger Messe teilzunehmen. Seit heute ist deshalb ein Stream in die Bernardikapelle eingerichtet. Das Chorgebet von uns Mönchen kann hier mitverfolgt werden. Ebenso drei Mal täglich eine Heilige Messe: um 6.25 Uhr, um 11 Uhr und um 17 Uhr. An Sonntagen um 9.30 Uhr. Wie gewohnt wird am Montag um 18 Uhr die Messe aus der Katharinenkapelle in diesem Livestream, auf EWTN, unserer Facebook-Seite und in anderen Medien gesendet. Ebenso das Rosenkranzgebet jeden Dienstag um 13 Uhr. Gebetsanliegen können weiterhin an gebet@hochschule-heiligenkreuz.at geschickt werden. Beten wir voll Vertrauen auf Gott in dieser herausfordernden Zeit! Wir feiern jede Heilige Messe so, als ob alle, die mit uns verbunden sind, dabei wären!
Foto: über das Internet können Sie mit uns verbunden sein!

Wegen Coronavirus: Einstellung des Führungsbetriebs im Stift Heiligenkreuz (12.03.2020)

Wir leisten unseren Beitrag zur Eindämmung des Coronavirus so gut wir können. Heute wurde aufgrund der aktuellen Entwicklungen entschieden, dass der Führungsbetrieb im Stift Heiligenkreuz – wie in anderen stark frequentierten Kultureinrichtungen auch – vorläufig eingestellt wird. Eine schwere Entscheidung für ein benediktinisches Kloster und auch eine wirtschaftlich unerfreuliche Entscheidung. Dennoch ein notwendiger Schritt, der hoffentlich einen Beitrag zu einer baldigen Normalisierung der Situation für uns alle beiträgt. Unsere Tourismuspartner werden über diesen Schritt informiert und alle am Laufenden gehalten. So weit es möglich ist, leben wir selbsverständlich weiter die benediktinische Gastfreundschaft. In diesen Zeiten müssen sich die Formen aber – zumindest vorläufig – leider ändern. Das Chorgebet und die Liturgien werden aber weiter in der Abteikirche gehalten.
Foto: Einstellung des regulären Führungsbetriebs im Stift Heiligenkreuz.

Zahlreiche Messfeiern in und um Heiligenkreuz am Sonntag (12.03.2020)

Bekanntlich sind zur Eindämmung des Coronavirus öffentliche Zusammenkünfte in Räumen in Österreich seit zwei Tagen auf maximal 100 Personen beschränkt. Das gilt auch für „Quelle und Höhepunkt“ des christlichen Lebens, die Heilige Messe am Sonntag und für gottesdienstliche Feiern in Kirchen. Da bei den an einem Sonntag in Heiligenkreuz gefeierten Messen in der Regel nicht mehr als 100 Personen anwesend sind, finden alle Messen wie gewohnt statt: Messe am Vorabend: 18.45 Uhr (Kreuzkirche), Sonntag: 8.30 Uhr (Kreuzkirche), 9.30 Uhr (Konventamt in der Abteikirche), 11 Uhr (Kreuzkirche), 18.45 Uhr (Kreuzkirche). Alle, die auf Nummer sicher gehen wollen und in kleinerem Kreis die Heilige Messe feiern wollen, verweisen wir auf die vom Stift Heiligenkreuz betreuten Pfarren und Rektoratskirchen in der nahen Umgebung: Grub: Sonntag, 10.30 Uhr; Siegenfeld: Sonntag, 9 Uhr; Gaaden: Sonntag, 10 Uhr; Alland: Sonntag, 9 Uhr; Maria Raisenmarkt: Sonntag, 9.30 Uhr; Pfaffstätten: Sonntag 8 Uhr und 10 Uhr; Sittendorf: Sonntag, 9 Uhr; Sulz: Sonntag, 9.30 Uhr; Trumau: Sonntag, 9.30 Uhr; im Karmel Mayerling: Sonntag, 19 Uhr. Zusätzlich gibt es in den meisten Pfarren auch Vorabendmessen. Viel Angebot also. Wenn sich alle gut verteilen, dann werden es nicht so schnell 100 Personen auf einmal in einer Kirche sein! Vertrauen wir mit ganzem Herzen für Gott!

Coronavirus: Hochschule Heiligenkreuz stellt regulären Lehrbetrieb bis auf Weiteres ein (11.03.2020)

Aufgrund der gestern erlassenen Verordungen der Österreichichen Bundesregierung über Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus, sieht sich Rektor Pater Wolfgang Buchmüller gezwungen, den regulären Lehrbetrieb an der Hochschule Heiligenkreuz bis auf Weiteres einzustellen. Die Lehrenden und Studierenden wurden bereits per E-Mail über diesen schmerzlichen aber notwendigen Schritt informiert. So weit wie möglich werden Inhalte der Lehrveranstaltungen online zur Verfügung gestellt werden. Wir halten Studierende und Lehrende hierüber und auch über die weiteren Entwicklungen ständig am Laufenden. Für Rückfragen steht das Sekretariat der Hochschule zur Verfügung. Pater Wolfgang: „Das Ganze ist auch eine geistige Herausforderung für uns alle. Beten wir für alle Betroffenen und für uns selbst, dass diese Zeit der Prüfung zu unserem geistlichen Wachstum beiträgt.“
Foto: Lagebesprechung mit Mitarbeitern und Studentenvertretern heute Vormittag.

Das Coronavirus: auch im Kloster ein Thema (10.03.2020)

Das Coronavirus hält die ganze Welt derzeit in Atem. Auch für Gottesdienste und Kirchen gibt es eigene Richtlinien um das Ansteckungsrisiko möglichst gering zu halten. Die Devise aber in solchen Zeiten sollte sein: mehr beten und mehr Gottvertrauen. Wir versuchen uns nicht verrückt machen zu lassen, gleichzeitig aber die empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen umzusetzen: in der Konventmesse wird jetzt bis auf Weiteres die Aufforderung zum Austausch eines Friedenszeichens nicht gegeben und die Kelchkommunion durch Eintauchen der Hostie empfangen. Regelmäßiges Händewaschen mit Seife ist selbstverständlich auch bei uns angesagt. Und wir sind sicher: wir sind in Gottes Hand!
Foto: schon lange nicht wurden bei uns so oft die Hände gewaschen.

Ein besonderes und wertvolles Geschenk (09.03.2020)

Der Kunsthistoriker Herwig Guratzsch, langjähriger Landesmuseumsdirektor der Schleswig-Holsteinischen Landesmuseen, hat sich als junger Student für das Bild ‚Christus Salvator Mundi‘ von Anton van Dyck (1599-1641), das damals in Dresden, heute in Berlin ist, begeistert. So sehr, dass er es 1964 in mehrwöchiger Arbeit kopiert hat. Das ausdrucksstarke Bild, das seitdem in der Familie war, hat er jetzt dem Stift Heiligenkreuz geschenkt. Gemeinsam mit Tocher Saksia Sailer und den Enkeltöchtern Anna und Sophie wurde das Werk am Samstag Abt Maximilian übergeben.
Foto: bei der Übergabe. Das Gemälde zeigt Christus als ‚Salvator Mundi‘, als Erlöser der Welt: seine linke Hand (als Weltenherrscher) auf die Weltkugel gelegt, die andere im Segensgestus erhoben.

Geburtstagsfeier für Pater Albert im Neukloster (09.03.2020)

In dieser Woche feiert Pater Albert Urban seinen 90. Geburtstag. Bereits am Sonntag wurde im Neukloster in Wiener Neustadt mit einer Festmesse, der er selbst vorstand und bei der Abt Maximilian die Predigt hielt und einem Fest gefeiert. Pater Albert wirkte nach seiner Priesterweihe 1954 erst im Neukloster, dann in Heiligenkreuz und schließlich wieder im Neukloster beim Aufbau des Bildungshauses St. Bernhard. Danach als Seelsorger in Seebenstein und Gloggnitz und ab 1983 – 18 Jahre lang als Pfarrer von Maria Kirchbüchl. Jetzt ist er wieder im Neukloster und mit priesterlichen Aufgaben betraut. Wir danken für das Zeugnis unter uns Brüdern und wünschen von Herzen Gottes Segen.
Foto: in der Sakristei mit dem Jubilar.

Besonders viele bei der Jugendvigil! (07.03.2020)

Bei der Jugendvigil im März war die Kreuzkirche überfüllt. So viele sind gekommen! Unter die Hunderten Jugendlichen mischte sich sogar ein Abt: Abt Pius und Mitbrüder aus dem Stift Lilienfeld sind dabei gewesen. Die Predigt hielt Neupriester Kaplan Christoph Hofstätter: das Leben ist wie eine große Brücke, die zu Gott führt. Die drei Hauptteile der Brücke sind die Gottesliebe, die Nächstenlieben und die rechte Liebe zu sich selbst. Im Anschluss gab es wieder den Primizsegen. Schon jetzt eine herzliche Einladung für die Jugendvigil am 03. April. Da kommt Jugendbischof Stephan Turnovsky um mit uns zu beten und die Predigt zu halten.
Foto: besonders viele Jugendliche bei der Jugendvigil im März.

Schon mehr als die Hälfte des Noviziates vorbei (06.03.2020)

Ein Jahr dauert das Noviziat, die Anfangszeit im Kloster. Es ist ein Jahr des Gebets, der Prüfung der Berufung, des Lernens und Hineinwachsens. Im Noviziatsunterricht wird viel über Geschichte, geistliches Leben und Spiritualität gelernt und studiert, Ausflüge in die verschiedenen Wirkungsbereiche des Klosters erweitern den Horizont, kleinere Aufgaben sind schon ein Mittragen von Verantwortung. Für unsere beiden Novizen Frater Korbinian und Frater Anastasius ist mehr als die Hälfte des Noviziats schon vorbei. Gottes Segen für die verbleibende Zeit im ersten Klosterjahr.
Foto: Aufgabe unserer Novizen – täglich die Post im Haus austragen.

Am Freitag ist wieder Jugendvigil (04.03.2020)

Am kommenden Herz-Jesu-Freitag, 06. März ist wieder Jugendvigil für alle Jugendlichen ab der Firmung in der Kreuzkirche. Beginn ist wie immer um 20.15 Uhr mit dem Einsingen! Wir werden wieder einen Neupriester zu Gast haben: Kaplan Christoph Hofstätter wird die Predigt halten und auch den Primizsegen spenden. Wir loben Gott, wir preisen Gott, wie beten Gott an! Gebetsanliegen gibt es mehr als genug! Außerdem werden wieder mehrere Priester für die Beichte zur Verfügung stehen. Das sollte man vor Ostern auf jeden Fall machen. Für Eltern und erwachsene Begleiter über 35 gibt es wieder ein geistliches Programm in der Katharinenkapelle.
Foto: Jugendliche im Stift Heiligenkreuz herzlich willkommen!

Willkommen zur Vortragsreihe "Sieben über Sieben" (04.03.2020)

Herzliche Einladung zur Vortragsreihe „Sieben über Sieben“ an der Hochschule Heiligenkreuz. Im Sommersemester 2020 kommen besonders interessante Gäste. Die Vorträge finden jeweils nach der Montagsmesse (18 Uhr in der Katharinenkapelle) um 19.15 Uhr im Bernhardinum statt und sind öffentlich. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Montag, 23. März 2020: Ambassador Trevor Traina, U.S. Embassy Vienna: „U.S.-Austrian Cultural and Trade Relations“

Montag, 20. April 2020: Michael Hesemann: „Pius XII.: Der Papst und der Holocaust“

Montag, 27. April 2020: Raphaela Pallin: „Innere Dynamik und Schlüsselerfahrungen des Berufungsweges in den Geistlichen Übungen des hl. Ignatius von Loyola“

Montag, 04. Mai 2020: Metropolit Arsenios Kardamakis von Austria: „Die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche“

Montag, 11. Mai 2020: Manfred Gerwing: „Christus, der neue Mensch. Zur Würde der menschlichen Person“

Montag, 18.Mai 2020: S.E. Bischof Hermann Glettler: „Christliche Spiritualität – eine ‚Grünkraft‘ in der Ökokrise?“

 

Pater Karl hält Exerzitien für die Schweizer Garde (02.03.2020)

Die Schweizer Garde – oft als die „kleinste Armee der Welt“ bezeichnet – ist für die persönliche Sicherheit des Papstes zuständig. Die Mitglieder dieser Eliteeinheit müssen katholische, ledige Schweizer sein. Unser Pater Karl war in diesem Jahr von Gardeseelsorger Kaplan Thomas Widmer eingeladen in Frascati bei Rom für die deutschsprachigen Schweizergardisten die Exerzitien zu halten. Pater Karl: „Der Papst hat eine tolle Truppe, großartige Idealisten. Für die Gardisten ist es zugleich eine gute Erholung von ihrem anstrengenden Dienst.“ Pater Karl ist als Nationaldirektor von Missio Österreich voll im Einsatz und wie immer voller Visionen und Kraft!
Foto: Pater Karl hält Exerzitien für deutssprachige Schweizergardisten.

Auf Gott vertrauen! Das gibt Gelassenheit (29.02.2020)

Es sind keine einfachen Zeiten in denen wie leben. Unruhen, Unsicherheit und jetzt noch der Coronavirus, der manche Mitmenschen in Angst versetzt – und das Ganze in medialer Übergröße dauerhaft präsentiert. Sogar für die Kirchen gibt es jetzt Richtlinien, die die Ansteckungsgefahr verringern sollen. Wobei die Devise sein sollte: mehr beten anstatt weniger! Es sind jedenfalls gute Zeiten um im Vertrauen auf Gott zu wachsen. „Der Herr ist mein Hirt, nichts wird mir fehlen.“ (Psalm 23,1) Wer sein Vertrauen auf Gott setzt, der weiß sich von Gott gehalten, geborgen und geschützt. Was auch immer geschieht: wir sind in Gottes Hand und Er meint es gut mit uns.
Foto: Jesus, wir vertrauen auf Dich!

In der Fastenzeit: Kreuzweg im Freien jeden Sonntag! (27.02.2020)

In der Fastenzeit sind wir berufen das Leiden, den Kreuzweg und das Sterben Jesu zu unserer Erlösung neu zu betrachten, tiefer zu verstehen und mit unserem Leben zu verbinden. Deshalb gibt es in Heiligenkreuz jeden Sonntag in der Fastenzeit um 16 Uhr den gemeinsamen Kreuzweg auf der barocken Kreuzweganlage im Freien (bei Schlechtwetter: in der Kreuzkirche). Der erste Kreuzweg im Freien ist am Sonntag, 01. März! Beginn ist bei der Intentionskapelle vor dem Wiener Tor. Ein besonderes Angebot ist der barrierefreie Kreuzweg ‚Simon von Cyrene‘ für Menschen mit Gehbehinderung oder Rollstuhl am 03. April um 15 Uhr. Infos dazu hier.
Foto: wir beten Dich an Herr Jesus Christus und preisen Dich. Denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die Welt erlöst!

Aschermittwoch - 40 Tage Vorbereitung auf Ostern (26.02.2020)

Mit dem Empfang des Aschenkreuzes am Aschermittwoch beginnt die 40-tägige Fastenzeit. Eine Zeit der Vorbereitung auf Ostern und der inneren Erneuerung durch Gebet, Fasten und gute Werke. Das Volk Israel zog 40 Jahre durch die Wüste bevor es ins ‚Gelobte Land‘ kam. Jesus zog sich 40 Tage in die Wüste zurück um in Gebet und Fasten sich auf Seine Sendung vorzubereiten. Beten wir in diesen Tagen mehr als sonst! Nehmen wir das Fasten als Gebet des Leibes ernst! Tun wir bewusst Werke der Nächstenliebe! Damit durch die Feier von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu die Kirche und das Antlitz der Welt erneuert und gereinigt werde! Gute Bücher für die Fasten- und Osterzeit hier!
Foto: Bedenke Mensch, dass Du Staub bist und zum Staub zurückkehren wirst.

Pater Philemon neuer Pfarrer in St.Valentin (26.02.2020)

Die Seelsorge in den dem Stift Heiligenkreuz anvertrauten Pfarren gehört zu unseren Hauptaufgaben. Am vergangenen Sonntag wurde Pater Philemon Dollinger von Abt Maximilian als neuer Pfarrer in der Pfarre St. Valentin-Landschach eingeführt. Die Teilnahme und die Freude waren sehr groß! Neben Bürgermeisterin Sylvia Kögler waren die Mitglieder des Pfarrgemeinderats, verschiedene Gruppen und Vereine, Kinder und Familien da … und natürlich auch Pater Philemons Vorgänger Pater Paulus und Pater Josef. Pater Philemon über seine neue Aufgabe: „Ich freue mich auf die neue Herausforderung. Gott hat mit jedem Menschen etwas vor. Das herauszufinden ist lebenslange Aufgabe für jeden von uns. Die Pfarre kann dabei helfen, weil sie ein Ort ist, an dem Gott erfahrbar wird. Dass sie das immer mehr wird, auch für Menschen, die sich bereits innerlich entfernt haben, dafür setze ich mich ein und bete ich.“
Foto: Pater Philemon am Sonntag in St.Valentin als Pfarrer eingesetzt.

Wir wünschen einen fröhlichen Fasching! (24.02.2020)

Es ist befreiend und gesund, wenn man im Leben auch das Lustige und Komische sehen und darüber lachen kann. Miteinander lachen und auch über sich selbst lachen, das ist einfach wichtig. Gerade im Fasching, der Zeit, in der man vor der Fastenzeit noch einmal richtig feiert. In vielen Pfarren gibt es Faschingsfeiern für Kinder und auch für Erwachsene und auch wir feiern im Kloster immer am Faschingsdientag am Abend gemeinsam. Besonders lustig ist es, wenn jüngere Mitbrüder dann die älteren nachmachen und sich ein bisschen lustig machen  … Wir wünschen allen eine frohe Zeit.
Foto: frohen Fasching aus dem Stift Heiligenkreuz!

Erholung ist wichtig (22.02.2020)

Von unserem Ordensvater, dem heiligen Bernhard von Clairvaux stammt die wichtige Weisung: „Sei wie für alle anderen auch manchmal für Dich selber da!“ Derzeit sind Semesterferien und viele von uns suchen in diesen Tagen Erholung und Ruhe. Pater Bernhard zum Beispiel hat sich nach Marienkron begeben um dort ein Kur zu machen. Dort kann er sich auch deshalb wie zu Hause fühlen, weil es da ja Zisterzienserinnen gibt. Wir haben das aber erst jetzt hier bekannt gegeben, weil der Pater Bernhard schon wieder zurückkommt. Sonst wären alle nach Marienkron gefahren um bei ihm zu beichten und dann hätte er erst Recht keine Ruhe gehabt.
Foto: Pater Bernhard und Schwester Gertrudis in Marienkron.

Sprechende Bilder aus dem Kloster (20.02.2020)

Es ist eine besondere Gnade an einem so schönen Ort wie dem Stift Heiligenkreuz leben und wirken zu dürfen. Immer wieder kommen Menschen, die auf diese ganz besondere Atmosphäre hinzuweisen, die sich aus Kultur, Schöpfung und Leben ergibt. Uns Mönchen, die wir das täglich vor Augen haben, tut das gut, denn wenn man etwas täglich sieht, ist die Gefahr der Gewöhnung groß. Gute Fotos zu machen ist eine Kunst, die darin besteht, das Schöne ins Bild zu bringen und damit auf neue Weise sichtbar zu machen. Viele Fotographen – Profis und Hobbyfotographen – kommen zu uns. Schöne Bilder aus Heiligenkreuz hat uns jetzt Stefan Nekuda geschickt. Seine Bilder sind hier zu sehen.
Foto: ein fotographischer Blick in den inneren Stiftshof.

Viele Gründe zu feiern und zu gratulieren (13.02.2020)

Zu einem Leben in Gemeinschaft gehört es auch freudige Anlässe gemeinsam zu feiern. Namenstage, Geburtstage, Jubiläen … da gilt es Danke zu sagen, Gottes Segen zu wünschen, zurück zu schauen und nach vorne zu schauen. In freudiger Stimmung feierten wir am Donnerstag, dass Abt Maximilian seit neun Jahren unser Abt ist – im Februar 2011 wurde er zum 68. Abt von Stift Heiligenkreuz gewählt, dass Pater Prior Michael 50 Jahre alt geworden ist und dass Frater Ephraim seinen 30. Geburtstag gefeiert hat. Allen von Herzen Gottes Segen, Vergelt’s Gott und alles Gute!
Foto: Blumen sind Zeichen des Lebens und der Freude!

Wertvolle Giuliani Skulptur nach fast 17 Jahren wieder aufgetaucht! (13.02.2020)

Eine kuriose Geschichte mit einem Happy End: Im Mai 2003 wurde aus der Kirche der Pfarre Gaaden von einem Seitenaltar eine barocke Engelsskulptur von Giovanni Giuliani († 1744) gestohlen. Diese Statue hatte einen hohen künstlerischen, ideellen und auch historischen Wert. Also wurde Anzeige erstattet. Die Statue blieb aber unauffindbar. Im vergangenen Herbst – also fast 17 Jahre später – ist die Statue nun im Kunsthandel wieder entdeckt und sichergestellt und wieder an uns zurückgegeben worden. Eine spannende und kuriose Geschichte mit einem Happy End.
Foto: Pater Walter, der 2003 Pfarrer von Gaaden war, und Pater Edmund, der jetzt Pfarrer in Gaaden ist, erhalten von Bezirksinspektor Friedrich Sedlak die barocke Engelsskulptur zurück.

Primizsegen bei der Jugendvigil (08.02.2020)

Jugendvigil, das ist Gebet, Lobpreis, Anbetung, Rosenkranz, Beichtgelegenheit, Jugendvigil-Geschichte und gute Gemeinschaft für junge Menschen, die von Gott Kraft, Segen und Liebe erfahren wollen! Trotz Semesterferien waren gestern wieder viele da. Wichtig sind auch Zeugnis und eine gute Predigt. Unser Gast war diesmal Neupriester Kaplan Richard Hansl aus Wien, der auch allen den Primizsegen gespendet hat. Gott schenke uns viele gute Priester, die uns den Segen Jesu spenden! Die nächste Jugendvigil ist am 06. März – willkommen!
Foto: durch die Auflegung meiner neu geweihten Priesterhände und auf die Fürsprache der Heiligen, segne Dich der allmächtige und gütige Gott.

Klostergasthof bis 10. Februar geschlossen (07.02.2020)

Wichtige Information für Gäste, Touristen, Ausflügler und Besucher: Unser Klostergasthof Heiligenkreuz hat derzeit noch bis inklusive Montag, 10. Februar 2020 geschlossen. Der Grund sind Umbauarbeiten in der Küche und im Schankraum und damit verbundener Betriebsurlaub der Belegschaft. Ab Dienstag, 11. Februar 9 Uhr ist wieder wie gewöhnlich offen. Wir danken für Ihr Verständnis und freuen uns auf ein Wiedersehen im Gashof nach der kurzen Pause.
Foto: der Klostergasthof Heiligenkreuz – eine der beliebtesten Gastonomien der Gegend.

Kochen die Mönche manchmal selber? (07.02.2020)

Kochen die Mönche manchmal selber? Ja, durchaus … wir haben bei uns in Heiligenkreuz eine professionelle Großküche mit Fachkräften. Denn die Arbeit ist anspruchsvoll: qualitätsvolles und gesundes Essen nicht nur für die Mönche, sondern auch für die Seminaristen des Priesterseminars, die Klostergäste, Mitarbeiter, aber auch in Kooperation  mit der Gemeinde für „Essen auf Rädern“ in ausreichendem Maße und rechtzeitig zuzubereiten – da braucht es Profis. Manchmal aber kocht auch jemand von den Mönchen für Freunde oder Gruppen, die er betreut.
Foto: Frater Leo, der spanische Wurzeln hat, hat für eine Gebetsgruppe, die er betreut anlässlich deren Jubiläum ‚Spanische Trinkschokolade‘ zubereitet.

Willkommen zur Jugendvigil im Februar! (05.02.2020)

Diesen Freitag, 07. Februar ist ab 20.15 Uhr wieder Jugendvigil. Jugendvigil ist Gebet, Lobpreis, Anbetung, Rosenkranz, Beichtgelegenheit, Jugendvigil-Geschichte und gute Gemeinschaft für junge Menschen ab der Firmung, die von Gott Kraft, Segen und Liebe erfahren wollen! Die Predigt hält diesmal der Wiener Neupriester Kaplan Richard Hansl, der uns auch den Primizsegen spenden wird! Herzliche Einladung! Für die Erwachsenen über 35 gibt es wieder ein gutes Parallelprogramm in der Katharinenkapelle – zum Primizsegen dürfen aber dann natürlich alle!
Foto: Gott zur Ehre, den jungen Menschen zur Freude – die Jugendvigil in Heiligenkreuz!

Bischof Stefan Oster mit großer Delegation aus Passau zu Besuch (05.02.2020)

Bischof Stefan Oster ist dieser Tage mit dem Passauer Domkapitel, den Bischofsvikaren, Dechanten und leitenden Mitarbeitern des Bistums Passau zu einer Arbeitswoche in Wien. Am Programm stand auch ein Ausflug zu uns nach Heiligenkreuz. Die große Gruppe feierte mit uns die Vesper, hatte bei uns das Abendessen und Führungen durch das Stift und die Hochschule. Lebendigen und guten Austausch über verschiedene Themen gab es mit Abt Maximilian, Rektor Pater Wolfgang und anderen Mitbrüdern von uns.
Foto: nach der Vesper auf dem Stiegenaufgang zur Bernardikapelle.

Glückwünsche zum 100. Geburtstag! (04.02.2020)

Schwester M. Hedwig Karl war die Volksschuldirektorin und Lehrerin von  unserem Abt Maximilian. Sie ist von den Schulschwestern am Anger in München. Kürzlich hat sie ihren 100. Geburtstag gefeiert. Dafür ist unser Abt hingefahren um zu gratulieren. In der Freude des Wiedersehens durfte Abt Maximilian die Festmesse im Schwesternaltenheim Dorfen (Bayern) feiern zusammen mit Domkapitular Msgr. Georg Holzschuh, seinem früheren Heimatpfarrer von Kronach, der die Predigt hielt. Abt Maximilian: „Sr. M. Hedwig ist nicht nur eine talentierte Pädagogin und Lehrerin gewesen, sondern sie war auch eine engagierte Seelsorgerin, die Generationen prägte und ihnen das Rüstzeug fürs Leben mitgab. In großer Dankbarkeit durften wir ihren 100. Geburtstag feiern zusammen mit den alten Schulschwestern, die in diesem Kloster in Dorfen ihren Lebensabend verbringen.“
Foto: Gottes Segen zum 100. Geburtstag!

Pater Prior Simeon als Referent am 'Tag des geweihten Lebens' (04.02.2020)

Die sozialen Medien haben ihr Gutes. Denn auch durch sie bleiben auch wir Mönche mit einander verbunden und bekommen mit, was in den verschiedenen Bereichen geschieht. So berichten die Mitbrüder von Neuzelle auf ihrer Facebook-Seite, dass ihr Prior Pater Simeon auf Einladung von Bischof Wolfgang Ipolt als Referent am 02. Februar, der weltweit auch als ‚Tag des geweihten Lebens‘ begangen wird, eingeladen war und vor den Ordensleuten der Diözese gesprochen hat. Ein schönes Zeichen dafür wie sehr die Zisterzienser von Neuzelle im Bistum Görlitz schon Fuß gefasst haben.
Foto: Pater Prior Simeon als Referent am ‚Tag des geweihten Lebens‘ im Bistum Görlitz.

Bewegung hält gesund! (04.02.2020)

Pater Johannes Vrbecky steht im 90. Lebensjahr – er ist Jahrgang 1930! Viele Jahre hat er als Prior, Dechant, Pfarrer, Religionslehrer und Seelsorger segensreich für die Menschen in und um Wiener Neustadt gewirkt. Wie viele Menschen hat er getauft, getraut, im Glauben bestärkt, getröstet und begleitet?! Gut betreut lebt er im Kreis der Mitbrüder im Priorat Neukloster und jeden Tag macht er einen kleinen Spaziergang durch die Stadt. Denn Bewegung ist die beste Medizin, die es gibt.
Foto: Pater Johannes mit Pater Prior Michael unterwegs in Wiener Neustadt.

Wachstum im Kloster 'Stella Maris' in Sri Lanka (03.02.2020)

Der Aufbau des Zisterzienserkloster ‚Stella Maris‘ in Sri Lanka geht mit Gottes Hilfe voran. Wir sind im Gebet verbunden und untersützen so gut wir können. Aus Sri Lanka haben uns die Mitbrüder geschrieben und Fotos geschickt. Die Novizen Brother Francis und Brother Augustin haben ihre zeitliche Profess abgelegt und es gibt vier Kandidaten, die sich auf die Aufnahme ins Noviziat vorbereiten. Gott segne die Mitbrüder und schenke ihnen Wachstum an Gnade und Zahl.
Foto: Pater Superior Bernhard mit den beiden zeitlichen Professen Brother Francis und Brother Augustin und den Kandidaten.

Grüße aus Deutschland von unseren Novizen (01.02.2020)

Sinn des Noviziates, des ersten Jahres im Kloster, ist es in das monastische Leben hineinzuwachsen, die Berufung zu prüfen und in der Gemeinschaft mit Christus stark zu werden. Aber auch unser Haus und die unterschiedlichen Aufgaben- und Wirkungsgebiete kennen zu lernen. Novizenmeister Pater Meinrad ist mit den Novizen Frater Anastasius und Frater Korbinian gerade auf Besuch im Priorat Stiepel. Gestern haben sie gemeinsam mit Pater Subprior Rupert und Pater Matthias einen Ausflug in das ehemalige Zisterzienserkloster Altenberg gemacht. Altenberg liegt im Bergischen Land. Dort ist das Jugendzentrum des Erzbistums Köln.
Foto: von Stiepel aus werden auch Ausflüge in die Umgebung gemacht.

Jahrestag der Weihe der Abteikirche Unserer Lieben Frau vom heiligen Kreuz (31.01.2020)

In der Klosterneuburger Continuatio heißt es: „Der heilige Leopold errichtete in seiner Markgrafschaft zwei Klöster, zuerst Klosterneuburg, dann das zum Heiligen Kreuz für die Grauen Mönche. (…) Im Jahr 1187 wurde das Kloster Heiligenkreuz vom ehrwürdigen Kardinal Theobald, dem Bischof von Ostia und Veletri, dem Legaten des Apostolischen Stuhls, am 31. Jänner, am Samstag in der ersten Woche nach Septuagesima unter großer Feierlichkeit und Anteilnahme von Klerus und Volk geweiht.“ Heute gedenken wir dieses Tages. Ein guter Anlass auch daran zu denken, dass Kirche nicht einfach nur ein Bauwerk ist, sondern eine Gemeinschaft von Menschen, die Gottes Gegenwart in dieser Welt sein soll. Alle, die getauft und gefirmt sind, gehören zu dieser Kirche für die die Kirche aus Steinen „nur“ ein Abbild ist.
Foto: heute vor 833 Jahren wurde die Abteikirche von Heiligenkreuz geweiht.

Mit größter Eile zum Gottesdienst (30.01.2020)

Der heilige Benedikt ist in seiner Regel (Kapitel 43) klar: „Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!“ Nichts kann so wichtig sein, dass es uns vom Allerwichtigsten abhält, nämlich von Gott und unserer Beziehung zu Ihm. Deshalb heißt es im selben Kapitel der Regel: „Hört man das Zeichen zum Gottesdienst, lege man sofort alles aus der Hand und komme in größter Eile herbei, allerdings mit Ernst, um nicht Anlass zu Albernheiten zu geben.“ Eilig hat man es dann, wenn einem etwas wichtig ist und man auf keinen Fall zu spät kommen will. Oder wenn man die Zeit vertrödelt hat. Jedenfalls sieht man in Heiligenkreuz recht oft Mönche durch den Kreuzgang in größter Eile eilen … auf dem Weg zum Chorgebet.
Foto: nichts ist so wichtig wie die Begegnung mit Gott im Gebet.

Beim 'No problem Ball' dabei (29.01.2020)

Der Verein ‚No Problem Baden‘ ist ein gemeinnütziger, mildtätiger und nicht auf Gewinn gerichteter Verein, dessen Ziel es ist, Menschen mit und ohne Behinderungen, durch Veranstaltungen, die Möglichkeit zu geben, Integration aktiv zu leben und miteinander eine gute Zeit zu verbringen. Eine unterstützenswerte Sache! Eine dieser Veranstaltungen ist der ‚No Problem Ball‘, der bereits zum 17. Mal im Congress Casino Baden ausgerichtet wurde. Immer wieder waren auch schon Mitbrüder von uns unter den Gästen. Diesmal – nicht zum ersten Mal – auch unser Abt Maximilian, der ein Grußwort an alle Gäste richtete.
Foto: Abt Maximilian beim No Problem Ball in Baden.

Nachruf auf Anneliese Deschauer, Familiare und Ehrensenatorin (29.01.2020)

Am 27. Januar 2020 verschied unsere geschätzte Familiarin Frau Anneliese Irmtraud Deschauer nach langer, mit Geduld ertragener Krankheit, liebevoll betreut von ihrem Gatten und seelsorglich begleitet vom Stiepeler Altprior P. Andreas, der ihr auch kurz vor ihrem Hinscheiden die Krankensalbung spendete.
Als Bochumer Unternehmerin hat sie zusammen mit ihrem Gatten 2001 für das Kloster Stiepel die Werner und Anneliese Deschauer Stiftung gegründet, die unserem Priorat wirtschaftliche Stabilität zusichert. Außerdem ist sie, wie ihr Gatte, Ehrensenatorin unserer Hochschule, Ehrenbürgerin der Stadt Geisa und trägt wie er das „Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“. Als ehemalige DDR-Flüchtlinge haben sich beide nach der Wende von 1989 sehr um ihre alte Heimat verdient gemacht, so dass die Stadt Geisa ihnen jeweils eine Straße gewidmet hat. Außerdem engagierten sie sich bei der Errichtung der Gedenkstätte Point Alpha, dem ehemaligen US-Beobachtungsposten an der damaligen Zonengrenze in unmittelbarer Nähe von Geisa.
Alle ihre Verdienste aufzuzählen ist nicht möglich; sie sind aber sicher bei Gott verzeichnet. So können wir nur fragmentarisch und streiflichtartig ihr Wirken besonders für das Kloster Stiepel und für Heiligenkreuz beleuchten.
Im Jahr 2006/07 hatte das „Stifterehepaar“ wesentlichen Anteil am Chorraum­ausbau der Pfarr-, Wallfahrts- und Klosterkirche St. Marien in Stiepel. Unter P. Prior Pirmin und Pfarrer P. Andreas konnten 2015 mit ihrer Hilfe neue Kirchenbänke, die wie das Chorgestühl von unseren P. Raphael Statt entworfen wurden, finanziert und die Kirche renoviert werden. Aber nicht nur das Innere des Gotteshauses, sondern auch die Außenanlagen waren Frau Deschauer ein großes Anliegen. So bezahlte sie die neue Pflasterung und ließ zusammen mit ihrem Gatten das Denk- und Mahnmal eines Originalstückes der Berliner Mauer neben der Kirche errichten. Unter dem Motto: „Mit meinem Gott überspringe ich Mauern“ wird so an die Überwindung der unseligen Teilung Deutschlands bleibend erinnert.
Außerdem engagierten sich beide Ehrensenatoren auch für unsere Hochschule Benedikt XVI. in Heiligenkreuz. Für das Überdiözesane Priesterseminar Leopoldinum stifteten sie die Pfeifenorgel in der Katharinenkapelle. Als letztes großartiges Kunstwerk finanzierte Frau Deschauer das von P. Raphael gestaltete 12,5m große moderne Glasfenster im neuerbauten Musikheim von Heiligenkreuz.
Zwei Höhepunkte ihres Lebens waren die Teilnahme an der Heiligen Messe mit Papst Benedikt XVI. im Jahr 2010 in Castel Gandolfo. Nach der Papstmesse durften sie den Heiligen Vater persönlich sprechen und von ihm anlässlich ihrer Goldenen Hochzeit den Segen empfangen. Am 30. April 2015 verlieh unser jetziger Heiliger Vater Papst Franziskus durch Christoph Kardinal Schönborn dem Bochumer Stifterehepaar Werner und Anneliese Deschauer den Päpstlichen Silvesterorden in der Prälatur des Stiftes Heiligenkreuz.
Auf eigenem Wunsch bat das Stifterehepaar darum, im Klosterfriedhof von Stiepel bestattet zu werden. Das Pontifikalrequiem wird Abt Maximilian am 8. Februar 2020 um 10 Uhr in der Pfarr-, Wallfahrts- und Klosterkirche St. Marien Bochum-Stiepel halten. Anschließend ist die feierliche Beisetzung.
Unsere herzliche Anteilnahme gilt dem Witwer, unserem Familiar Werner Deschauer und allen Anverwandten der Verstorbenen.  R. i. p.
Abt Maximilian Heim OCist und Konvent

Stellungnahme zu Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs gegen Pater Gottfried Eder († 2014)

Im Buch ‚Mein Fall‘ von Josef Haslinger berichtet der Autor autobiographisch über seine Zeit im Internat des Stiftes Zwettl in den 1960er Jahren. Unter anderem werden darin seinem damaligen Religionslehrer Pater Gottfried Eder (1937 – 2014) sexuelle Übergriffe pädophiler Art vorgeworfen. Gottfried Eder war von 1957 bis zu seinem Tod im Jahr 2014 Mitglied des Konventes von Stift Heiligenkreuz. Das im Buch geschilderte Vergehen unseres Mitbruders vor mehr als 50 Jahren erfüllt uns mit tiefer Scham und Bestürzung.
Abt Maximilian Heim: „Ich habe Herrn Dr. Haslinger nach Ankündigung seines Buches sofort Glauben geschenkt, da ich 2011 mit einem anderen Fall in Bezug auf P. Gottfried konfrontiert wurde. Das in den 1960er Jahren begangene schwere Unrecht kann nicht ungeschehen gemacht werden und hat großen Schaden angerichtet, da sexueller Missbrauch durch Vertreter der Kirche viel schwerer wiegt als außerhalb. Denn hier werden zwei ‚Lebensheiligtümer‘, nämlich die Religion und die Sexualität, in einer Tiefe verletzt und missbraucht, die kaum auslotbar ist.“
Kurz nach der Ankündigung des Buches von Josef Haslinger hat Abt Maximilian Heim dem Autor geschrieben, ihn um Verzeihung gebeten und ihm auch ein gemeinsames Gespräch angeboten. Zeitpunkt und Ort eines möglichen Zusammentreffens liegen in der Entscheidung von Dr. Haslinger. Das Gesprächsangebot bleibt aufrecht.
In der Kirche wie in der Gesellschaft ist der Perspektivenwechsel höchst notwendig: Weg von der Vertuschung und hin zu einer Empathie mit den Opfern, die schweres Unrecht erlitten haben. P. Gottfried Eder wurde bereits im Jahr 2011 durch einen früheren Internatsschüler in Zwettl beschuldigt, diesen in den 1960er Jahren missbraucht zu haben. Umgehend wurden alle Schritte eingeleitet, die die Rahmenordnung der katholischen Kirche Österreichs „Die Wahrheit wird Euch freimachen“ in so einem Fall vorsieht. Da P. Gottfried Eder jedoch alle Vorwürfe weit von sich wies, wurde versucht, durch eine Gegenüberstellung mit dem Opfer die Erinnerung zu wecken. Aus verständlichen Gründen wollte aber das Opfer diese Konfrontation nicht. Da P. Gottfried Eder seit 2008 krankheitsbedingt nicht mehr in der Seelsorge eingesetzt war und bereits ein Pflegefall gewesen ist, war eine Entpflichtung von seinen priesterlichen Pflichten obsolet.
Gottfried Eder war knapp zwei Jahre (1965-67) als junger Priester im Zwettler Internat eingesetzt. Anschließend studierte er nur kurz an der Universität für Bodenkultur und war dann in der ordentlichen Pfarrseelsorge tätig. Außer den Vorfällen in Zwettl sind gegen ihn keine Anschuldigungen wegen sexuellem Missbrauch bekannt.
Seit 2010 gilt die Rahmenordnung der katholischen Kirche Österreichs „Die Wahrheit wird Euch freimachen“, die 2016 noch einmal ergänzt und erweitert wurde. Diese Rahmenordnung wird im Stift Heiligenkreuz und seinen Einrichtungen umgesetzt.
Für die Gegenwart und Zukunft ist Prävention von höchster Bedeutung. Das beginnt bei den Kriterien für die Aufnahme von Kandidaten in die Priesterseminare bzw. in den Orden. Dafür haben wir in Heiligenkreuz eigene Schulungen durchgeführt und planen auch zukünftig regelmäßige Fortbildungen. Es geht darum, Missbrauch immer, überall und in jeder Form zu verhindern und Opfern Gerechtigkeit zukommen zu lassen.

Gemeinderatswahlen in Niederösterreich (27.01.2020)

Am Sonntag wurde nicht nur im Burgenland der Landtag neu gewählt, sondern auch in Niederösterreichs Gemeinden die Gemeinderäte. So natürlich auch bei uns in Heiligenkreuz. Gehen Mönche wählen? Diese Frage hören wir immer wieder … Der ORF-NÖ hat eine Reportage vom Wahltag aus Heiligenkreuz gebracht und auch unseren Frater Ephraim Russ gefragt: „Ich gehe wählen, weil wir als Christen auch Verantwortung haben für die Gesellschaft.“ Im Beitrag kommen auch Bürgermeister Franz Winter (ÖVP), Johann Dulhofer (SPÖ) und Matthäus Schwalm (Grüne) zu Wort. Hier kann man ihn nachsehen. Die Ergebnisse der Gemeinderatswahl bei uns in Heiligenkreuz gibt es hier.
Foto: Frater Ephraim auf dem Weg zum Wahllokal nach seiner Einschätzung gefragt.

Neues Buch: 'Die Lebenswelt der Ziserzienser' (26.01.2020)

Am 25. Jänner, dem Vorabend des Hochfestes der Gründerväter des Zisterzienserordens Robert, Alberich und Stephan wurde im Kaisersaal das Buch ‚Die Lebenswelt der Zisterzienser. Neue Studien zu Geschichte eines europäischen Ordens‘ vorgestellt. Das Buch ist von Joachim Werz in Zusammenarbeit mit der Hochschule Heiligenkreuz, Abt Maximilian und Pater Johannes Paul und unter Mitarbeit von Magnus Rabl herausgegeben. Es umfasst 31 neue Beiträge zu Geschichte, Spiritualität, Kunst, Kultur, Wirken und Leben der Zisterzienser. Anlass der Herausgabe ist der 50. Geburtstag von Pater Alkuin Schachenmayr, der das Europainstitut für Cistercienserforschung leitet. Es ist ein wichtiger Beitrag für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Geschichte und Gegenwart unseres Ordens. Hier kann man das Buch einfach bestellen. Weitere Eindrücke von der gestrigen Vorstellung hier.
Foto: die Lebenswelt der Zisterzienser.

Namenstagsgratulation für unseren Pater Prior Meinrad (24.01.2020)

Am Donnerstag haben Abt Maximilian und Konvent unserem Prior Pater Meinrad Tomann und Pater Walter Ludwig herzlich zum Namenstag gratuliert und Gottes Segen gewünscht. Sehr viele Mitbrüder sind auch von den Pfarren gekommen, was ein Zeichen der besonderen Wertschätzung für unseren Prior ist. Pater Meinrad stammt aus Wiener Neustadt, war Pfarrer in Mönchhof, Novizenmeister und Generalprokurator des Ordens in Rom. Er ist ein Vorbild in der Treue, im Gehorsam und im Gottvertrauen. Lieber Pater Prior Meinrad, wir wünschen Gottes Segen und sagen Vergelt’s Gott für Deinen Dienst an unserer Gemeinschaft.
Foto: Namenstagsgratulation – wir wünschen alles Gute!

Pater Amadeus mit dem Silbernen Ehrenzeichen der Gemeinde Pfaffstätten ausgezeichnet (24.01.2020)

Pater Amadeus Hörschläger, emeritierter Bischofsvikar, Ehrenkanoniker des Metroplitan- und Domkapitels zu St. Stephan, vor allem aber leidenschaftlicher und beliebter Seelsorger, der viele Jahre in Pfaffstätten wirkte – und immer noch wirkt! – wurde von der Gemeindevertretung der Marktgemeinde Pfaffstätten mit dem Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um die Gemeinde ausgezeichnet. Bürgermeister Christoph Kainz und Vizebürgermeisterin Johanna Stadlmann übergaben das Ehrenzeichen im Rahmen eines Festakts. Wir gratulieren herzlich und freuen uns mit Pater Amadeus über diese Anerkennung seines seelsorglichen Wirkens.
Foto: Das Silberne Ehrenzeichen der Marktgemeinde Pfaffstätten für Pater Amadeus.

Gottes Segen zum Geburtstag, lieber Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn (21.01.2020)

Am 22. Jänner feiert unser Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn seinen 75. Geburtstag. Heute kam die Nachricht, dass Papst Franziskus ihn weiter in seinem Amt als Erzbischof von Wien bestätigt hat. Stift Heiligenkreuz liegt in der Erzdiözese Wien, die meisten der von uns betreuten Pfarren auch. Oft schon kam Kardinal Schönborn zu uns, um Vorträge bei Tagungen zu halten, eine Vorlesung an der Hochschule, einmal auch die Exerzitien für unseren Konvent, Diakonen- und Priesterweihen zu spenden, Hochfeste mit uns zu feiern, zu predigen … Für das alles und für alle Verbundenheit, für die kluge und umsichtige Leitung der Diözese und sein Glaubenszeugnis, das uns ermutigt und stärkt, sagen wir Vergelt’s Gott und Danke!
Foto: anlässlich der Priesterweihe von Pater Florian und Pater Philemon im April 2017 im Stift Heiligenkreuz mit unserem Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn.

Der Friede des Herrn sei allezeit mit Euch! (21.01.2020)

Es ist der Gruß des Auferstandenen an seine Jünger: „Der Friede sei mit Euch!“ Die Sehnsucht nach Frieden ist in unserer Zeit, die von so vielen Konflikten geprägt ist, eine der tiefsten, die es gibt. Der Friede, den Gott uns in Jesus schenkt, ist der Friede im Herzen, der Friede in unseren Familien und Gemeinschaften und der Friede auf der ganzen Welt. Vor allem aber ist es der Friede mit Gott. Wer mit Gott im Frieden ist, der ist es auch mit seinen Mitmenschen. In der Liturgie geben wir einander den Frieden Christi weiter.
Foto: Weitergabe des Friedens: Der Friede sei mit Dir. Und mit Deinem Geiste.

Stift Heiligenkreuz auf der Ferienmesse (20.01.2020)

Die Ferien-Messe Wien ist die führende Publikumsmesse für Tourismus in Österreich. Mehr als 800 Aussteller informierten von 16.-19. Jänner über die richtige Buchungszeit, beliebte Urlaubsziele, Geheimtipps, maßgeschneiderte Angebote, Reisen und Freizeit. Das Stift Heiligenkreuz ist das geistliche Herz des Wienerwalds und auch eine der touristischen Hauptattraktionen der Gegend. Für uns sind Touristen Gäste, die nach der Regel des heiligen Benedikt, freundlich und herzlich aufgenommen werden sollen und nicht zuletzt auch ein wirtschaftlicher Faktor. Deshalb hatte das Stfit Heiligenkreuz auch einen Informationsstand, der mit Mönchen besetzt war.
Foto: Altabt Gregor und Pater Roman beim Stand von Stift Heiligenkreuz bei der Ferien-Messe Wien.

Umfangreiche Datenbank mit mittelalterlichen Darstellungen des heiligen Bernhard (18.01.2020)

Pater Alkuin berichtet auf seinem Blog, dass der Historiker und Zisterzienserforscher James France auf dieser Internetseite seine sehr umfangreiche Sammlung mittelalterlicher Darstellungen des heiligen Bernhard von Clairvaux († 1153) veröffentlicht hat. Der Bilderkatalog basiert auf seiner Dissertation aus dem Jahr 2002, ‚The Medieval Iconography of Saint Bernard of Clairvaux c 1135 – c 1530‘, und besteht aus insgesamt 1.050 Einträgen. Die Bilder sind alle aus dem Zeitraum 1135–1530 und wurden von France unter verschiedenen Gesichtspunkten geordnet, mit den wichtigsten Informationen versehen und dem Nutzer leicht zugänglich gemacht. Diese wertvolle Ressource ist jetzt für jeden zugänglich.
Foto: heiliger Bernhard, bitte für uns!

Vor Gott die Knie beugen (16.01.2020)

Die meisten denken beim Wort ‚Kniebeuge‘ wohl eher an eine sportliche Übung zur Stärkung der Beinmuskulatur und weniger an den zeichenhaften Akt der Anbetung, wenn man in die Kirche kommt oder wenn man sich zum Gebet hinkniet. Der Mensch kann sich in Freiheit hinknien und entscheiden vor wem er freiwillig in die Knie geht und vor wem nicht. Nur Gott gebührt unsere Anbetung! Es ist ein deutliches Zeichen des Sich-Klein-Machens und der Anbetung Gottes, wenn man das Knie beugt. Wer gesundheitlich dazu in der Lage ist, sollte das bewusst tun. „Nie ist der Mensch größer, als wenn er vor Gott kniet“, sagt ein Sprichwort. Und die Erfahrung lehrt: „Wer vor Gott kniet, kann vor den Menschen aufrecht stehen.“
Foto: Zeichen der Demut und der Anbetung – das Knien vor Gott.

Berührender Film über das Gebet (15.01.2020)

Der ökumenisch-christliche Sender Bibel-TV hat eine berührende und schöne Dokumentation über die unterschiedlichen Formen christlichen Gebets gemacht. Titel: „7 Gebete zu Gott – eine Reise durch die Gebetslandschaft“. Da wir Mönche ja von Beruf Betende sind, wurden wir auch eingeladen mit zu machen. Gleich zu Beginn spricht Abt Maximilian über das Gebet bei uns Mönchen: „Das Gebet ist das Medium, das uns geschenkt ist, damit der Heilige Geist in uns beten kann.“ Es gibt viele Formen und Weisen des Betens. Wichtig ist heute, in Zeiten schwächer werdenden Glaubens, dass wir alle im Gebet immer wieder Gott begegnen und von Ihm Kraft, Gnade und Freude empfangen. Hier kann man die Dokumentation anschauen.
Foto: Jesus, der gekreuzigte Herr, Ihn beten wir an!

Dank an unsere Textilpflegerinnen! (14.01.2020)

Ein Kloster ist unter anderem auch ein großer Haushalt. Essen für die Mönche, die Gäste, Mitarbeiter, Sauberhalten und Reinigung der Räume, Reparaturen, Textilreinigung, … das alles ist nicht nur viel Aufwand, sondern auch eine logistische Herausforderung. Die vier Damen in unserer kleinen Klosterwäscherei haben es nicht immer leicht: da sind neben „normalen“ Kleidungsstücken, auch sensible Kirchenwäsche, Alttextilien, die Wäsche des Klostergasthofs (Tischtücher, Servietten, Schürzen, Küchenmaterial, …) und vieles mehr zu reinigen und zu pflegen. Keine ganz leichte Aufgabe. Eine gute Gelegenheit einmal Danke und Vergelt’s Gott zu sagen.
Foto: unsere Textilpflegerinnen bei der Arbeit.

25. Jänner: Buchpräsentation - Die Lebenswelt der Zisterzienser (13.01.2020)

Herzliche Einladung zur Buchpräsentation: Joachim Werz (Hg.), Die Lebenswelt der Zisterzienser. Neue Studien zur Geschichte eines europäischen Ordens. Am Samstag 25. Jänner 2020, 18 Uhr Vesper in der Bernardikapelle. Im Anschluss: Buch-präsentation Kaisersaal. In einer erstmaligen Verlagskooperation zwischen dem renommierten Regensburger Schnell & Steiner Verlag und dem Heiligenkreuzer Be+Be Verlag erscheint ein einzigartiges Werk der Zisterzienserforschung. Anlass für die Herausgabe vonDie Lebenswelt der Zisterzienser‘ ist der 50. Geburtstag unseres Pater Alkuin Schachenmayr, der das Europainstitut für Cistercienserforschung leitet. Die über 30 Studien befassen sich mit Geschichte, Kunstgeschichte, Spiritualität, Liturgie des Ordens und weisen weitere Wege zu wissenschaftlicher Vertiefung. Herzliche Einladung. Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Informationen zum Buch hier.

'Pater Anastasius Brenner Haus' als Zentrum für Berufungssuchende (13.01.2020)

Die Hochschule Heiligenkreuz ist ein Ort an dem viele Studierende bewusst nach ihrer Berufung fragen und den Willen Gottes für ihr Leben suchen. Wir wollen diese jungen Menschen noch besser begleiten und sie auf ihrem Weg unterstützen. Deshalb hat Abt Maximilian entschieden, dass in diesem Jahr in Heiligenkreuz das ‚Pater Anastasius Brenner Haus‘ als Zentrum für junge Männer auf der Suche nach ihrer Berufung gebaut wird. Etwa 30 Studenten werden hier in Gemeinschaft wohnen können, an der Hochschule studieren und geistlich begleitet werden. Die ersten Pläne sind bereits da. Baubeginn wird im April sein. Wir bitten um Gebet und Unterstützung!
Foto: erste Besprechungen zum neuen Zentrum für Berufungssuchende.

Viele bei der ersten Jugendvigil im neuen Jahr (11.01.2020)

Besonders viele junge Leute waren bei der ersten Jugendvigil im neuen Jahrzehnt im Jänner da. Wir haben noch einmal Weihnachten nachgefeiert, vor dem Jesuskind gebetet und Weihnachtslieder gesungen. Die Predigt hat Pater Justin Minkowitsch gehalten und uns zur Stille ermutigt. Schön, dass so viele da waren und um Gottes Segen für das neue Jahrzehnt gebetet haben. Die nächste Jugendvigil ist am 07. Februar. Da wird Kaplan Richard Hansl kommen, predigen und den Primizsegen spenden. Wir freuen uns schon!
Foto: Freude über schöne Begegnungen nach der Jugendvigil im Jugendraum.

Getauft im Namen des dreifaltigen Gottes (10.01.2020)

Die Taufe ist die Eingangstüre in die Kirche. Durch dieses Sakrament sind wir hineingetaucht – von tauchen kommt auch das Wort taufen! – in das Leben des dreifaltigen Gottes und in den Tod und die Auferstehung Jesu. So bekommen wir Anteil an der Erlösung. Am Sonntag feiern wir ‚Taufe des Herrn‘. Das ist eine gute Gelegenheit an die eigene Taufe zu denken und sich zu fragen: was bedeutet es, dass ich getauft bin? Wenn man eine Kirche betritt, bekreuzigt man sich mit Weihwasser. Das soll an die eigene Taufe erinnern und sie erneuern. Die frühbarocken Weihwasserbecken in der Abteikirche in Heiligenkreuz sind mit unseren Ordensvätern, dem heiligen Benedikt und dem heiligen Bernhard geziert – auch wir sind zur Heiligkeit berufen.
Foto: am Eingang der Abteikirche: Weihwasser zur Erinnerung an die Taufe.

Am Freitag ist Jugendvigil! (08.01.2020)

Am kommenden Freitag, 10. Jänner ist um 20.15 Uhr in der Kreuzkirche die erste Jugendvigil im neuen Jahr 2020! Wir werden Weihnachten nachklingen lassen und noch einmal die schönen Weihnachtslieder singen! Wir werden Gott loben und anbeten! Und wir werden Gott um seinen Segen für das neue Jahr bitten! Die Predigt wird Pater Justin Minkowitsch halten. Herzliche Einladung an alle jungen Leute ab der Firmung. Für Erwachsene ab 35 gibt es wieder parallel eine „Erwachsenen-Vigil“ in der Katharinenkapelle.
Foto: es wird noch einmal weihnachtlich – bei der ersten Jugendvigil im neuen Jahr.

Sicherung der Platanen im Stiftshof (08.01.2020)

Die fünf Platanen im inneren Stiftshof wurden Mitte des 19. Jahrhunderts angeplanzt und gehören zur besonderen Atmosphäre des Klosters dazu. Alte Bäume können aber ein nicht unerhebliches Sicherheitsrisiko darstellen, wenn sie nicht gut gepflegt werden. Zum Problem kann Totholz werden, das von den Bäumen herunterfällt. Bei windigem Wetter kam das immer wieder schon vor – Gott sei Dank kam nie ein Mensch zu Schaden. Heute ist eine oberösterreichische Spezialfirma da um abgestorbene Äste zu entfernen. Ein spektakuläres Bild.
Foto: Befeiung der Platanen von dürrem Astwerk.

Die Sternsinger waren auch bei uns! (07.01.2020)

Gestern am Hochfest der Erscheinung des Herrn und in den Tagen davor waren die Sternsinger in ganz Österreich unterwegs. Bei uns gab es eine Haussegnung durch Abt Maximilian und andere: alle Zimmer wurden gesegnet und der Segensspruch an die Türen angebracht. Zur Rekreation kamen dann die Sternsinger der Pfarre Heiligenkreuz zu uns zu Besuch um die Botschaft von der Geburt Jesu zu verkünden, ein gesegnetes neues Jahr zu wünschen und für Menschen in Not zu sammeln.
Foto: ein wunderschöner Brauch – auch zu uns kamen die Kinder, die als Sternsinger unterwegs waren. Schön: in diesem Jahr war die Gruppe der Kinder, die unterwegs waren, besonders groß!

Sternsinger bringen den Segen des Jesuskindes (05.01.2020)

Sie verkünden allen die Geburt Jesu in Bethlehem, bringen den Segen Gottes und bitten um Spenden für Menschen in Not: die Kinder, die als Sternsinger in diesen Tagen unterwegs sind. Die Tradition geht auf die Weisen aus dem Morgenland zurück, die sich von einem Stern geleitet, aufgemacht haben um Jesus anzubeten. Der Einsatz der Kinder und ihrer Begleiter ist beeindruckend: viele Kilometer bei kaltem Wetter. Hoffentlich finden sie überall offene Türen und offene Herzen!
20 – C + M + B + 20!
Foto: Pfarrer Pater Charbel mit den Sternsingern und ihren Begleitern in der Pfarre Maria-Kirchbüchl-Rothengrub.

Gemeinschaft: für einander da sein (04.01.2020)

Die Sorge für die Kranken, Alten und Gebrechlichen wird von der Regel des heiligen Benedikt besonders hervorgehoben: „Die Sorge für die Kranken muss vor und über allem stehen: man soll ihnen so dienen, als wären sie wirklich Christus; hat der doch gesagt: ‚Ich war krank und ihr habt mich besucht.’“ (RB 36) Ein Mitbruder soll als Infirmar bestellt werden, der ihnen sorgfältig und eifrig dient. Es gilt für uns alle: am Umgang mit den Schwächeren zeigt sich die Stärke einer Gemeinschaft.
Foto: Infirmar Pater Tobias begleitet Altabt Gerhard, der mit 91 Jahren unser Senior ist zum Abendessen.

Mit Gott und mit Musik ins neue Jahr (03.01.2019)

Das Neujahrskonzert der Musikkapelle Heiligenkreuz im Kaisersaal hat langjährige Tradition. „Unsere“ Musikkapelle gehört zweifelsohne zu den besten des Landes. In diesem Jahr waren besonders viele von uns Mitbrüdern wieder dabei, als mit klassischen, populären und neueren Melodien der erste Tag des neuen Jahres willkommen geheißen wurde. Wir danken den allen Mitgliedern der Musikkapelle Heiligenkreuz für ihren wertvollen Beitrag zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben der Gemeinde und auch zum Mittragen von vielen kirchlichen Feiern und wünschen allen Gottes Segen im neuen Jahr 2020.
Foto: ausverkauft – das Neujahrskonzert der Musikkapelle Heiligenkreuz.

Wunderbare Jugendtage gehen zu Ende (01.01.2020)

Wie in den vergangenen Jahren haben wir Silvester-Jugentage bei uns im Kloster gehabt und haben den Jahreswechsel für Jung&Alt in der Kreuzkirche mit Gebet, Bitte, Dank und Segen gefeiert – die Kreuzkirche war ganz voll! Etwa 40 junge Leute haben die Tage mit uns verbracht – Pater Malachias kam mit einer Gruppe aus Stiepel dazu! Sich heute als junger Mensch zu Jesus und zur Kirche zu bekennen, ist nicht selbstverständlich. Wir machen die Erfahrung, dass je mehr Mut es braucht als Christ zu leben, desto entschiedener und klarer sind die jungen Leute in ihrem Glauben und ihrer Einstellung. Diese jungen Menschen zeigen: Kirche ist und Kirche hat Zukunft! Danke für die gemeinsame Zeit und für Euer Glaubenszeugnis!
Foto: Abt Maximilian segnete die Jugendlichen am Beginn des neuen Jahres!

Ein frohes und gesegnetes neues Jahr 2020! (01.01.2020)

Abt Maximilian Heim und die ganze Gemeinschaft der Mönche von Stift Heiligenkreuz wünschen Ihnen und allen Ihren Lieben ein frohes und gesegnetes neues Jahr 2020! Wir bitten Gott um Seinen Segen und Seinen Schutz für alles, was vor uns liegt. Die Zukunft kennen wir nicht. Aber wir gehen mit Vertrauen und Zuversicht, mit Hoffnung und Mut voran, weil wir wissen: wir sind in Gottes Hand. Immer und in allem können wir Gott suchen und Seine Spuren in unserem Leben entdecken.
Foto: Prosit 2020 – Gott segne das neue Jahr!