Freude für Musikfreunde: Sensationsfund in unserem Musikarchiv (07.03.2019)

Im Musikarchiv des Stiftes Heiligenkreuz befindet sich eine große Anzahl von Opern- und Oratorienpartituren vom Wiener Kaiserhof aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Diese Werke wurden einheitlich in meist hellbraunes Leder gebunden und von Schreibern der Hofkapelle kopiert. Die Heiligenkreuzer Sammlung stammt aus dem Besitz von Georg Reutter dem Jüngeren (1708-1772), der seit 1751 kaiserlicher Hofkapellmeister war. Sein Sohn Karl (Abt Marian) Reutter (+1705), der Abt des Stiftes wurde, erbte diese Partituren und vermachte sie dem Stift. Die Partitur im Stift Heiligenkreuz ist nach Handschrift und Papier italienischen Ursprungs, und der Titel lautet: ‚Memet Tragedia. Musica Del Sig. Gio: Batta: S.t Martino. 1732‘. Dass der darin vertonte Text weitgehend mit dem eines in Wien im selben Jahr gedruckten Librettos („Memette“) übereinstimmt, erklärt die Existenz der Partitur in der Sammlung von Heiligenkreuz. Die Oper wurde zwar nicht am Kaiserhof, aber am öffentlichen städtischen Theater nächst dem Kärntnertor aufgeführt. Dieses stand dort, wo sich heute das Hotel Sacher und das Café Mozart befinden und wurde seit 1728 mit fast immer italienischen Opern bespielt. Der Komponist lässt sich als der in Mailand wirkende Giovanni Battista Sammartini (um 1700-1775) entschlüsseln, der außer zahlreichen Symphonien auch Opern verfasst hat; Memet ist seine erste Oper und wurde allem Anschein nach in Wien erstmals aufgeführt; im folgenden Jahr folgte eine weitere Produktion in Pavia.Man kann also von einer „Wiederentdeckung“ dieser Oper in Stift Heiligenkreuz im Rahmen der Forschungen des INSTITUTS FÜR KULTURWISSENSCHAFTEN UND THEATERGESCHICHTE der ÖAW zum Kärntnertortheater sprechen. Die Partitur ist in mehrfacher Hinsicht bedeutend: Sie ist die einzige Überlieferung dieses Opernerstlings eines bedeutenden Komponisten. Außerdem ist sie eine der ganz wenigen im Kärntnertortheather in Wien aufgeführten Opern aus der Zeit vor 1748; Von den etwa 160 innerhalb von 20 Jahren dort gespielten Opern sind nämlich die allermeisten verloren und nur durch Libretti dokumentierbar.

Rektor Pater Wolfgang feierlich in sein Amt eingeführt (05.03.2019)

Offiziell ist Pater Wolfgang Buchmüller schon seit Jänner 2019 der neue Rektor der Hochschule Heiligenkreuz. Am Montag fand aber jetzt noch ein offizieller Festakt mit den Studenten und Lehrenden der Hochschule im Kaisersaal statt. Großkanzler und Abt Maximilian Heim verlas die Ernennungsdekrete auf Latein und auf Deutsch und unter begeistertem Applaus wurde dem neuen Rektor die Rektorskette als Zeichen seines Amtes überreicht. Diese Kette wird bei feierlichen Anlässen wie der Sponsionsfeier getragen. Wir wollen alles tun, damit die jungen Menschen, die bei uns in Heiligenkreuz studieren eine gute, fundierte, kirchliche und zukunftsweisende Theologie lernen können um Zukunftsträger der Kirche in unserer Zeit zu werden.
Foto: Abt Maximilian und Rektor Pater Wolfgang Buchmüller mit der Amtskette des Rektors.

Wie oft sehen Mönche ihre Familie? (03.03.2019)

„Wie oft sehen Sie Ihre Familie?“ oder auch: „Wie hat Ihre Familie reagiert, als Sie gesagt haben, dass Sie ins Kloster gehen?“ Fragen wie diese bekommen wir Mönche ziemlich oft gestellt. Antworten darauf gibt es natürlich viele … so viele wie es Mönche gibt. Klar ist, dass geographische Nähe das Einander-Sehen leichter macht. Wer aus dem nördlichen Deutschland kommt, kann seine Familie wohl nicht so oft sehen, wie jemand, der aus dem östlichen Österreich kommt. Heute kann man ja aber auch leicht über Telefon und soziale Medien in Verbindung bleiben. Die Wurzeln bleiben, auch wenn man ins Kloster geht.
Foto: Frater Sebaldus, der aus einer großen Familie aus dem Mostviertel in Niederösterreich stammt mit zwei seiner Schwestern, die am Freitag bei der Jugendvigil waren: Bernadette und Elisabeth.

Diese Jugendvigil war besonders (02.03.2019)

Die Jugendvigil am vergangenen Freitag war besonders: zu Gast war Ben Fitzgerald, der ein sehr gefragter Redner auf vielen christlichen Großveranstaltungen ist und die Initiative ‚AwakeningEurope‘ mitorganisiert. Er gab uns sein Zeugnis – Chris Pöschl übersetzte von Englisch auf Deutsch – und machte uns Mut mit der Sünde zu brechen und dafür uns voll Vertrauen für Jesus und Sein neues Leben zu öffnen. Sein eigenes Lebenszeugnis bestärkte uns darin! Sehr viele sind gekommen und alle waren begeistert! Die Jugendvigil ist immer eine große Gnade für alle, die kommen und dabei sind. Schön, dass gestern auch viele neue dabeit waren. Die nächste Jugendvigil ist am 05. April. Da wird unser Abt Maximilian die Predigt halten.
Foto: begeisterte Jugendliche mit dem begeisternden Ben Fitzgerlad nach der Jugendvigil.

Herrliche Kloster-Oblaten im Klosterladen erhältlich (01.03.2019)

Unser kleiner Klostershop neben der Pforte bietet eine breite Palette von guten Produkten: das geht von Klosterprodukten wie Bier, Wein, Lebkuchen und Likör über gute Bücher zu geistlichen Themen aber auch zu Geschichte und Attraktionen der Region bis hin zu CDs und lieben Andenken. Jetzt neu sind spezielle „Kloster-Oblaten“, die in den Geschmacksrichtungen Nuss und Schokolade angeboten werden. Unsere Novizen Frater Leo, Frater Niklaus und Frater Kasimir haben sie gemeinsam mit Pater Prior Meinrad schon gekostet und sich begeistert. Heiligenkreuz kann man so gewissermaßen auch geschmacklich erleben … dafür muss man aber herkommen, denn online kann man die Oblaten leider noch nicht kaufen.
Foto: große Kloster-Oblaten ab sofort im Klosterladen Heiligenkreuz zu haben.

Schöne Begegnung in der Abtei Seckau (27.02.2019)

Abt Maximilian ist gerade mit einem guten Teil unserer Juniores – das sind die Mönche, die die zeitliche Profess, begrenzt auf drei Jahre, abgelegt haben – zu einer gemeinsamen Ferienwoche in Wasserberg in der Steiermark. Gemeinsame Ausflüge, Wanderungen, Austausch und Gebet stärken die Gemeinschaft, bringen Erholung und machen Freude. Gestern wurde die Abtei Seckau besucht. Zwei Seckauer Benediktiner studieren an der Hochschule Heiigenkreuz und auch sonst sind die Verbindungen sehr gut. Dieses Fotos zeigt Heiligenkreuzer Zisterzienser und Seckauer Benediktiner vor der bekannten romanischen Kreuzdarstellung in der Seckauer Abteikirche.
Foto: zu Besuch in Seckau.

'AwakeningEurope' kommt zur Jugendvigil (27.02.2019)

Die kommende Jugendvigil am Freitag, 01. März wird besonders. Zu uns werden Ben Fitzgerald und Chris Pöschl von der christlichen Bewegung ‚AwakeningEurope‘ kommen und uns ihr Glaubenszeugnis geben. Es ist so wichtig, dass in unserer Zeit und in unseren Ländern viele Menschen wachgerüttelt werden und neu zu Gott und zu Jesus Christus finden! Start mit dem Einsingen ist wie immer um 20.15 Uhr in der Kreuzkirche. Wir werden Gott die Ehre geben, von ihm Segen empfangen, für unsere großen und kleinen Anliegen beten und uns gegenseitig im Glauben stärken! Danach gibts natürlich wie immer Frucade und Brezeln im Jugendraum!
Foto: Jugendvigil, für alle jungen Leute zwischen 14 und 35!

Arbeiten am Dach - ohne Höhenangst (26.02.2019)

Auch wenn unsere klösterliche Gemeinschaft verhältnismäßig jung ist – das Klostergebäude in dem wir leben, ist alt. In seinen ältesten Teilen besteht es seit etwa 900 Jahren. Da ist immer etwas zu renovieren und zu erneuern. Derzeit müssen gerade auf dem Dach über der ‚Alten Pforte‘ Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Einige Dachziegeln sind über die Zeit locker geworden. Von unten sieht das beeindruckend aus. Wenn man aber als Dachspengler tätig ist, braucht es viel Geschicklichkeit und Können für diese nicht ganz ungefährliche Arbeit – und einen Schutzengel.
Foto: zwischen Himmel und Erde: Dacharbeiten im Stift Heiligenkreuz.

Freude über viele Kinder- und Jugendgruppen (26.02.2019)

Kinder und Jugendliche kommen gerne zu uns ins Stift Heiligenkreuz. Die Wirklichkeit eines Klosters, das alte Gebäude, die Bilder, die Atmosphäre sind beeindruckend. Die Welt des Glaubens fasziniert. Oft können Kinder viel einfacher und unkomplizierter an Gott glauben und beten, als wir Erwachsenen. Nicht umsonst sagt Jesus ja einmal, dass die Kinder den Erwachsenen mehr ein Vorbild im Glauben sind, als umgekehrt und stellt Kinder bewusst in die Mitte um sie zu Vorbildern zu machen. Heute haben uns Kinder aus der Volksschule Trumau mit ihren Lehrerinnen und mit dem Pfarrer, unserem Pater Pio besucht. Eine schöne Überraschung!
Foto: vor dem Stift Heiligenkreuz: die Kinder der Volksschule Trumau, in der unser Pater Pio als Pfarrer wirkt.

Außergewöhnlich hochkarätige Friedenstagung an der Hochschule Heiligenkreuz (25.02.2019)

Das Institut für Philosophie der Hochschule Heiligenkreuz unter der Leitung von Pater Marian Gruber hat in Kooperation mit der ‚Kaiser Karl Gebetsliga für den Völkerfrieden‘ für Samstag, 06. April 2019 eine außergewöhnlich hochkarätige Tagung unter dem Titel: „Frieden bedeutet mehr als Nicht-Krieg. Im Krieg ist Wahrheit das erste Opfer“ organisiert. Referenten sind: Kardinal Louis Raphael Sako, Patriarch von Babylon, die Friedensnobelpreisträgerin von 2003 Shirin Ebadi, der Chefankläger des internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag Serge Brammertz und der Historiker Peter Wiesflecker. Ein Kardinal, eine Friedensnobelpreisträgerin und einer der bekanntesten Juristen Europas. Das wird ganz besonders. Hier finden Sie das Tagungprogramm und alle weiteren Informationen. Anmeldungen sind unbedingt erforderlich.
Foto: Frieden bedeutet mehr als Nicht-Krieg.

Priester aus Frankreich zu Exerzitien bei uns (25.02.2019)

Vom 18. bis 22. Februar 2019 besuchte uns eine große Gruppe aus der Erzdiözese Dijon in Frankreich: Erzbischof Roland Minnerath mit über dreißig Priestern der Diözese, um bei uns in Heiligenkreuz Einkehr mit Exerzitien zu halten. Père Joël Guibert, ein in Frankreich angesehener Exerzitienmeister, hielt die geistlichen Vorträge. Im Erzbistum Dijon befinden sich unsere historische Mutterabtei Cîteaux wie auch der Geburtsort unseres Ordensvaters  des heiligen Bernhard von Clairvaux – man kann also von der Wiege der Zisterzienser sprechen – es gibt viele Verbindungen! Wir haben uns sehr über diesen Besuch und den herzlichen Austausch gefreut.
Foto: Bei einem Wienbesuch der Priestergruppe aus Dijon konzelebrierten im Stephansdom am Wiener Neustädter Altar – der ja über das Neukloster historisch auch mit uns verbunden ist – mit Erzbischof Roland Minnerath auch Abt Maximilian und Altabt Gregor.

Sollen wir uns über das milde Wetter freuen? (28.02.2019)

Der Winter war diesmal besonders kalt und schneereich – winterlicher als in den vergangenen Jahren. Jetzt, Ende Februar, meldet sich der Frühling aber schon ungewöhnlich früh und mit über 20 Grad ist es zumindest in Österreich um die Mittagszeit um etwa 13 Grad Celsius wärmer als es durchschnittlich um diese Jahreszeit ist. Einerseits freut man sich über milderes Wetter bei dem man hinausgehen kann, andererseits ist es doch fragwürdig warum es immer früher wärmer wird? Die Erderwärmung ist eine Tatsache. Über die Ursachen dafür gibt es unterschiedliche Meinungen. Klar ist, dass wir Menschen mit Gottes Schöpfung sorgsam, verantwortungsvoll und mit Ehrfurcht umgehen müssen. Wir Mönche von Stift Heiligenkreuz bemühen uns darum. Die Schöpfung Gottes ist heilig.
Foto: mildes Wetter schon im Februar.

Leben aus der Taufe (18.02.2019)

Die Taufe ist die Eingangtüre in das christliche Leben. Getauft sein, bedeutet, dass man in das Leben des dreifaltigen Gottes hineingetaucht ist und dass man Anteil hat am Tod Jesu und an der Auferstehung Jesu. Wichtig ist, dass man die Taufe nicht als ein einmal geschehenes vergangenes Ereignis ansieht, sondern als eine Art das eigene Leben in der Nachfolge Jesu zu gestalten. Bei uns Mönchen wird nach altem Brauch beim Konventamt am Sonntag Wasser gesegnet und dann in Erinnerung an die Taufe über uns und über alle Gläubigen ausgesprengt. So soll durch das sonntägliche Taufgedächtnis die Gnade der Taufe erneuert und neu angenommen werden.
Foto: „Entsündige mich mit Ysop, dann werde ich rein; wasche mich, dann werde ich weißer als Schnee.“ (Ps 51,9)

Besuch im Wiener Dommuseum (13.02.2019)

Unter dem Titel „Zeig mir deine Wunde“ läuft derzeit eine sehenswerte Sonderausstellung im Wiener Dommuseum. Stift Heiligenkreuz hat für diese Ausstellung einige Kunstexponate wie ein Ölbild des heiligen Apostels Thomas, eine Dornenkrone aus Holz und eine Statue des heiligen Sebastian von Giovanni Giuliani als Leihgaben zur Verfügung gestellt. Direktorin Johanna Schwanberg und unser Kunstkustos Pater Roman haben für Interessierte eine Spezialführung organisiert. Einhellige Meinung: die Ausstellung ist nicht nur kunsthistorisch wertvoll sondern auch spirituell bereichernd.
Foto: Direktorin Schwanberg führte einige von uns durch die Ausstellung „Zeig mir deine Wunde“ im Wiener Dommuseum.

Interessanter Artikel über Pater Cornelius Steffek (12.02.2019)

Das schöne an einer klösterlichen Gemeinschaft ist auch das Verhältnis von jüngeren zu älteren Mitbrüdern. Die älteren sind Vorbilder, an denen die jüngeren monastisches, christliches und priesterliches Leben sehen und lernen können. Ein besonderer Mitbruder, den viele von uns noch gut gekannt haben, ist Pater Cornelius Steffek. Er starb vor mehr als 11 Jahren, im Februar 2008, kurz vor seinem 100sten Geburtstag. Pater Edmund hat jetzt in seinem Blog über ihn geschrieben. Sein Leben ist besonders erinnerungswürdig: Pater Cornelius, der Sohn einen k.u.k. Kavallerieoffiziers, wurde im Februar 1944 von der ‚Gestapo‘ gefangen genommen, da er Bibelstunden für Pfadfinder hielt und sich seelsorglich für Soldaten einsetzte. Er wurde zum Tod verurteilt und blieb bis April 1945 in Haft. Das Kriegsende bewahrte ihn vor der Ermordung. Hier der berührende Artikel in englischer Sprache.
Foto: das waren die Fotos, die im Gestapo-Gefängnis von Pater Cornelius angefertigt wurden.

Das heilige Kreuz zieht Christen aller Konfessionen an (10.02.2019)

Seit dem 12. Jahrhundert bewahrt unser Kloster die große Kreuzreliquie auf. Die Kreuzreliquie ist immer in der Kreuzkirche zur Verehrung ausgestellt und wird auch herausgenommen, um damit die Gläubigen zu segnen und ihnen die Möglichkeit zu geben das heilige Kreuz zu verehren. Wir verehren das Kreuz Jesu Christi, das durch Seinen Tod und Sein glorreiches Auferstehen für uns Christen zum Zeichen des Heils, der Hoffnung und des Sieges geworden ist. Christen aller Konfessionen kommen, um vor der Kreuzreliquie zu beten und den Segen zum empfangen. Vor allem orthodoxe und orientalische Christen kennen und lieben die Heiligenkreuzer Kreuzreliquie. „Und ich, wenn ich über die Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen.“ (Joh 12,32) Gestern zum Beispiel war Abbuna Paulos, ein koptischer Priester aus Kairo mit Angehörigen hier, um den Segen des Kreuzes zu empfangen.
Foto: Pater Franziskus mit koptischen Christen – im Hintergrund sieht man die Kreuzreliquie.

Weihbischof Franz Scharl zu Besuch (09.02.2019)

Unser Kloster liegt in der Erzdiözese Wien und das meiste, was von unserer Gemeinschaft an Seelsorge und geistlichem Wirken geschieht, geschieht hier in dieser Erzdiözese. Ein gutes Miteinander ist wichtig und deshalb gibt es immer wieder Begegnung und Austausch auf allen Ebenen. Gestern war Weihbischof Franz Scharl bei uns zu Besuch, um sich mit Abt Maximilian und Prior Pater Meinrad über das seelsorgliche Wirken von Heiligenkreuzer Mönchen zu besprechen. Weihbischof Scharl ist unter anderem als Bischofsvikar für die kategoriale Seelsorge und für die anderssprachigen Gemeinden zuständig.
Foto: herzliche Begegnung – Weihbischof Franz Scharl und Pater Prior Meinrad Toman. Das Foto hat unser Abt gemacht!

Exerzitien vor der Priesterweihe (08.02.2019)

Am Samstag, 27. April um 15 Uhr werden Pater Isaak, Pater Georg und Pater Aelred durch Handauflegung und Gebet von Erzbischof Georg Gänswein in unserer Abteikirche zu Priestern geweiht – herzliche Einladung. Schon jetzt haben sich die drei Weihekandidaten gemeinsam mit Pater Prior Simeon nach Wasserberg in der Steiermark begeben, um Exerzitien zu machen und sich geistlich auf diesen großen und entscheidenden Tag ihres Lebens vorzubereiten. In Stille, Gebet und Betrachtung und unter der Anleitung von Pater Simeon erwägen sie die Mysterien des Glaubens und ihrer Berufung. Wir laden alle ein, für die drei Diakone zu beten, damit sie gute, treue und eifrige Arbeiter im Weinberg des Herrn werden.
Foto: zu Exerzitien vor der Priesterweihe in der Steiermark (v.l.): Pater Georg, derzeit in der Jugendseelsorge in Heiligenkreuz eingesetzt, Pater Aelred, in der Krankenseelsorge, Exerzitienleiter Pater Prior Simeon und Pater Isaak, in der Jugendseelsorge in Neuzelle im Einsatz.

Lebendiges Brauchtum in unseren Pfarren (08.02.2019)

Das „Lichtmesssingen“ ist Teil des immateriellen Weltkulturerbes der UNESCO. Vor Mariä Lichtmess gehen Männer und Burschen von Haus zu Haus, singen Lieder, wünschen Gottes Segen und sammeln Spenden. Oft werden die Sängergruppen auch in die Häuser zur Stärkung eingeladen. Das Hochamt zu Mariä Lichtmess wird dann meistens auch von den Lichtmesssängern musikalisch gestaltet. In einigen der von uns Heiligenkreuzer Mönchen betreuten Pfarren ist dieser alte Brauch lebendig. Der ORF hat jetzt einen Beitrag über das Lichtmesssingen in der zur Pfarre St. Lorenzen gehörigen Ortschaft Raglitz gemacht. Diese Pfarre wird von unserem Pater Markus Stark betreut, der sich über das lebendige Brauchtum freut. Hier kann man den Beitrag anschauen.
Foto: Franz Fidler organisiert das Lichtmesssingen in Raglitz.

Für einander beten ... (07.02.2019)

Immer wieder bekommen wir Mails, Briefe oder direkte Bitten, dass wir für jemanden beten sollen. Menschen werden krank, oder haben Probleme in Beruf, Familie, Ausbildung, … Eltern sorgen sich um ihre Kinder – Kinder um ihre Eltern. Streit, Eifersucht, Neid zerstören Beziehungen. Unverständnis zwischen den Generationen. Oft sind es auch schöne Anliegen: ein Jubiläum, ein Fest, eine neue Aufgabe für die jemand um Gottes Segen bitten möchte. Wir beten viel und gerne für die Menschen, die uns darum bitten. Das ist unsere Hauptaufgabe als Mönche. Und auch wir bitten alle, die mit uns verbunden sind für uns und unseren Aufgaben und für die uns anvertrauten Menschen zu beten. Beten heißt das Herz für Gott uns Sein wunderbares Wirken zu öffnen.
Foto: wir sollten viel mehr für einander beten.

Pater Wolfgang ist neuer Rektor der Hochschule Heiligenkreuz (07.02.2019)

Am Montag war es so weit: Pater Wolfgang Buchmüller übernahm offiziell im Rektorat der Hochschule Heiligenkreuz nach fast 20 Jahren das Amt des Rektors von Pater Karl Wallner. Vor Großkanzler und Abt Maximilian Heim, den Mitarbeitern, Lehrenden und Studenten legte er das Glaubensbekenntnis und den Amtseid ab. Danke Pater Karl für Dein segensreiches Wirken. Pater Wolfgang, Gottes Segen für Dein neues Amt! Jetzt muss Pater Wolfgang in seine neue Aufgabe gut hineinfinden, die Ämter wie Vizerektor, Studiendekan und Forschungsdekan müssen neu besetzt werden, die Arbeits- und Kompetenzbereiche gut aufgeteilt werden … gemeinsam sind wir stark! Am Abend des 04. Februar hatten wir die Gnade, dass die Reliquien der heiligen Elisabeth von der Dreifaltigkeit bei uns waren. Da haben wir um Gnade und Segen für uns alle gebetet. Fotos von der Amtsübergabe und von der Messe mit den Reliquien der heiligen Elisabeth gibt es hier. Und hier einen schönen Artikel über die Hochschule.
Foto: Applaus des scheidenden Rektors Pater Karl für seinen Nachfolger Pater Wolfgang.

Super Bowl Begeisterung in Maßen (04.02.2019)

Gestern Abend entschieden die New England Patriots in Atlanta im Finale der 53. Super Bowl der National Football League (NFL) das Spiel mit 13:3 (3:0) gegen die Los Angeles Rams für sich. Bei uns in Österreich ist das Interesse für American Football nicht besonders hoch, aber es wächst. Bei uns im Kloster ist es – ehrlich gesagt – sehr gering. Ausnahmen sind Pater Edmund und Frater Ephraim. Pater Edmund hat US-amerikanische Wurzeln und hat früher gerne Football gespielt. Frater Ephraim stammt aus der Steiermark hat sich aber seit der Schulzeit, in der er ein Englisch-Referat über die NFL halten musste immer mit diesem Sport auseinandergesetzt und sich kürzlich sogar einen American Football zugelegt. Bewegung ist gut für Leib und Seele!
Foto: American Football im Klausurgarten. Pater Edmund und Frater Ephraim haben den Super Bowl ein wenig mitverfolgt.

Besonderer Kinobesuch - Filmempfehlung (04.02.2019)

Der Film „Das größte Geschenk“ des spanischen Regisseurs Manuel Cotelo (Mary’s Land) bewegt derzeit Kinobesucher in ganz Europa. Thema des Filmes ist die Kraft von Verzeihung und Vergebung. Abt Maximilian, Pater Ägidius, Frater Laurentius und Frater Lazarus haben sich den Film gestern Abend in Wien angeschaut und berichten ganz begeistert. Herzliche Empfehlung! Es ist etwas Wunderbares, wenn der christliche Glaube authentischen Ausdruck in der kulturellen Sprache der Gegenwart findet. Wir hoffen, dass viele Menschen diesen Film sehen werden und daraus Inspiration für ihr eigenes Leben und Mut zur Vergebung finden.
Foto: im Kino trafen unsere Mitbrüder auch einige filmbegeisterte Ordensschwestern.

Primizsegen bei der Jugendvigil (02.02.2019)

Gestern war wieder Jugendvigil! Wie immer eine riesen Freude. Neupriester Pater Peter Rinderer von den Salesianern Don Boscos hat uns besucht und über das ‚Vater unser‘ gepredigt: Wir sind berufen ein wunderschönes Bild Gottes in unserem Leben zu werden und haben die sichere Hoffnung, dass das Böse nie das letzte Wort hat, sondern immer Gott! Nach der Jugendvigil hatte Pater Peter noch buchstäblich alle Hände voll zu tun, denn hunderte junge Leute stellten sich an und wollten den Primizsegen von ihm empfangen! Der Priestersegen ist der Segen Jesu, den weiterzugeben die Berufung der Priester ist. Die nächste Jugendvigil ist am 01. März!
Foto: „Durch das Auflegen meiner neu geweihten Priesterhände und durch die Anrufung der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria und aller Engel und Heiligen, segne und behüte Dich der allmächtige und gütige Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.“

Darstellung des Herrn - Prozession durch den Kreuzgang (02.02.2019)

Am 02. Februar feiert die Kirche das Hochfest der „Darstellung des Herrn“, auch „Mariä Lichtmess“ genannt. Feierlich wird an das Hereintragen des Jesuskindes in den Tempel in Jerusalem durch Maria, seine Mutter und Joseph, seinen Ziehvater gedacht. Im Tempel wird das Jesusind vom greisen Propheten Simeon als „Licht für die Völker“ und als „Herrlichkeit für sein Volk Israel“ beschrieben und er preist Gott, weil er nun „in Frieden scheiden“ kann, da seine Augen das Heil gesehen haben. Maria aber prophezeit er, dass ihr ein „Schwert durch die Seele dringen“ wird. Auch Hannah, eine alte Frau erkennt Jesus. (Vgl. Lk 2,22-39) Zu Darstellung des Herrn werden traditionell die Kerzen gesegnet, die dann das Jahr über in der Liturgie verwendet werden. So haben auch wir es heute gemacht. Mögen auch wir Mönche von Heiligenkreuz in unseren unterschiedlichen Aufgaben das Licht Christi in die Welt tragen! Hier schöne Fotos.
Foto: mit Lichtern in den Händen durch den dunklen Kreuzganz.

Besuch der heiligen Elisabeth von der Dreifaltigkeit (01.02.2019)

Am kommenden Montag, 04. Februar bekommen wir hohen Besuch: die Reliquien der heiligen Elisabeth von der heiligen Dreifaltigkeit (1880-1906) werden in Heiligenkreuz sein. Alle sind herzlich eingeladen: 17 Uhr, Empfang der Reliquien im Hof der Hochschule Heiligenkreuz, in Prozession gehen wir gemeinsam in die Katharinenkapelle. Dort beten wir den Rosenkranz. Um 18 Uhr feiert Abt Maximilian die Heilige Messe mit uns – und der neue Rektor der Hochschule Pater Wolfgang wird die Predigt halten (LIVE auch auf EWTN und in den Medien!). Wir werden besonders um Segen und Gnade für die Hochschule beten. Im Anschluss an die Heilige Messe gibt es die Möglichkeit die Reliquien zu verehren und den Einzelsegen zu empfangen. Am Dienstag, 05. Februar sind die Reliquien in unserem Nachbarkloster im Karmel Mayerling: 06:45 Uhr Heilige Messe, anschließend Aussetzung des Allerheiligsten Altarsakramentes, 9:00 Uhr gemeinsame Terz. Bis 11:00 Uhr  Möglichkeit zur Verehrung der Reliquien.
Foto: heilige Elisabeth von der Dreifaltigkeit, bitte für uns.

Renovierungsargbeiten im Klostergasthof Heiligenkreuz (01.02.2019)

Wichtige Mitteilung des Klostergasthofes Heiligenkreuz: von Montag, 04. Februar bis Freitag 08. Februar finden im Gästebereich und in der Küche des Gasthofes Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten statt. Daher muss unser Klostergasthof in diesen Tagen geschlossen bleiben. Wir bitten um Verständnis. Ab Samstag, 09. Februar beginnt dann ab 9 Uhr wieder der normale Gästebetrieb im dann in neuem Glanz erstrahlenden Klostergasthof.
Foto: der Klostergasthof Heiligenkreuz wird in der kommenden Woche neu ausgemalt und in manchem Bereich erneuert.

Wertvolles Holz für besondere Arbeiten (31.01.2019)

Es ist schon ein fixer Termin: jedes Jahr im Jänner veranstaltet die Forstverwaltung Heiligenkreuz eine Wertholzsubmission. Angeboten werden da Hölzer mit besonderen Formen, Verwachsungen oder Prägungen. Interessant sind diese besonderen Hölzer zum Beispiel für Kunsttischler, Instrumentenbauer und Spezialisten aus anderen Bereichen. Aus diesem Holz werden dann beispielsweise Furniere hergestellt. Derzeit können die wertvollen Stämme am Hradschin begutachtet werden. Eine Versteigerung entscheidet dann über die Käufer der einzelnen Hölzer.
Foto: Pater Prior Meinrad, ein Hobbydrechsler, Kandidat Bastian, Frater Sebaldus, ein gelernter Forstadjunkt und Hauptökonom Pater Markus schauen sich die Werthölzer an.

Neuer Rektor der Hochschule Heiligenkreuz: Pater Wolfgang Buchmüller (30.01.2019)

Abt Maximilian Heim, Abt von Stift Heiligenkreuz und Großkanzler der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz, hat nach Bestätigung durch die päpstliche Kongregation für das katholische Bildungswesen Prof. Pater Dr. habil. Wolfgang Buchmüller zum Rektor der Hochschule Heiligenkreuz ernannt. Er folgt in dieser Aufgabe Prof. Pater Dr. Karl Wallner nach, der die Hochschule seit 1999 leitete und der neben seiner Tätigkeit als Nationaldirektor für die päpstlichen Missionswerke als Professor für Dogmatik und Sakramententheologie an der Hochschule bleibt. Pater Wolfgang Buchmüller kam 1964 zur Welt, trat 1991 in Heiligenkreuz ein und wurde 1996 zum Priester geweiht. Er promovierte und habilitierte sich im Fach ‚Theologie der Spiritualität’ an der Universität Wien. Seit 2001 lehrt er Spirituelle Theologie und Ordensgeschichte an der Hochschule Heiligenkreuz, seit 2007 ist er Vorstand des Instituts für Spirituelle Theologie und Religionswissenschaft der Hochschule Heiligenkreuz, seit 2015 Forschungsdekan und seit 2016 gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz Herausgeber von ‚Ambo’, dem Jahrbuch der Hochschule Heiligenkreuz, sowie Leiter des Lizentiatsstudiengangs ‚Spiritualität und Evangelisierung’. Nebenbei war und ist Pater Wolfgang in verschiedenen Bereichen der Seelsorge engagiert, insbesondere bei der Gründung eines Zisterzienserklosters in Sri Lanka und in der Flüchtlingsseelsorge. Den Lebenslauf von Pater Wolfgang finden Sie hier. Mit Zustimmung von Abt Maximilian hat Pater Wolfgang Doz. Pater Dr. Johannes Paul Chavanne zum ‚Generalsekretär der Hochschule Heiligenkreuz‘ ernannt. Er wird mit dem neuen Rektor zusammenarbeiten und die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising und Organisation verantworten. Weitere Informationen und Stellungnahmen finden Sie hier.
Foto: Abt Maximilian mit Rektor Pater Wolfgang und Generalsekretär Pater Johannes Paul

Jugendvigil mit Primizsegen am 01. Februar (30.01.2019)

Die Jugendvigil im Februar wird besonders, weil ein Neupriester kommen wird, die Predigt halten und den Primizsegen spenden wird! Wir freuen uns auf den Salesianer Pater Peter Rinderer! Für einen Primizsegen lohnt es sich sogar von Vorarlberg – da kommt Pater Peter her! – anzureisen, weil er mit großen Gnaden verbunden ist! Also an alle Jugendlichen ab 14 Jahren: komm’ und nimm’ Freunde mit! Gott ist es wert gelobt, gepriesen und angebetet zu werden – außerdem haben wir alle viele Gebetsanliegen. Wann? Freitag, 01. Februar ab 20.15 Uhr. Wo? In der Kreuzkirche im Stift Heiligenkreuz!
Foto: Vorfreude – diesmal wird es bei der Jugendvigil wieder einen Primizsegen geben!

Beim Weltjugendtag in ... Pressbaum (28.01.2019)

In der vergangenen Woche fand in Panama der große katholische Weltjugendtag mit Papst Franziskus und tausenden jungen Menschen statt. Da für Europäer und Österreicher die Anreise nach Panama schwer ist, hat die Pfarre Pressbaum in Niederösterreich parallel zum großen Weltjugendtag einen regionalen Weltjugendtag für alle Zu-Hause-Gebliebenen organisiert. Hunderte Jugendliche waren dabei und einige von uns Mönchen aus Heiligenkreuz auch … wir haben Workshops gehalten und die Gebetsvigil am Samstagabend geleitet. Gesegnete und frohe Tage, die uns alle im Glauben bestärkt haben. Großartig was die jungen Leute in Pressbaum da auf die Beine gestellt haben!
Foto: herzliche und frohe Begegnungen beim ‚Weltjugendtag in Pressbaum‘.

Ein Zisterzienserkloster in Sri Lanka (27.01.2018)

Am 26. Jänner, dem Gedenktag unserer Ordensväter Robert, Alberich und Stephan ging eine lang ersehnte Hoffnung in Erfüllung: Malcolm Kardinal Ranjith weihte in seiner Erzdiözese Colombo zusammen mit Abt Maximilian Heim das neugebaute Kloster „Stella Maris“ ein. Von Heiligenkreuz aus haben wir viel bei diesem Projekt mitgeholfen: durch die Ausbildung der drei „Gründermönche“ Father Silvester, Father Bernhard und Father Benedict, aber auch finanziell und durch Vermittlung von Spenden. Nun freuen sich alle, dass es in Sri Lanka, einem mehrheitlich buddhistischen Land, auch ein Kloster christlich-katholisch-monastischer Tradition gibt, in dem Mönche beten, studieren, arbeiten und Gastfreundschaft pflegen. Gott segne die zisterziensiche Gemeinschaft in Sri Lanka! Möge das neue Kloster zum Segen für viele werden.
Hier weitere Informationen.
Foto (v.l.): Novize Brother Augustin, Father Silvester, Abt Maximilian, Father Bernhard, Malcolm Kardinal Ranjith, Pater Wolfgang, der gewissermaßen die Seele des Projekts war, Father Benedict und Novize Brohter Francis.

Wie lange steht der Christbaum? (26.01.2019)

Wie lange soll der Christbaum stehen bleiben? Manche sagen bis zum Hochfest ‚Erscheinung des Herrn‘ am 06. Jänner, andere sagen bis zu ‚Mariä Lichtmess‘ am 02. Februar … da ist er normalerweise schon ziemlich ausgetrocknet. Es gibt da keine feste Regelung. Liturgisch endet die Weihnachtszeit mit dem Fest ‚Taufe des Herrn‘ am Sonntag nach ‚Epiphanie‘, also am Sonntag nach dem 6. Jänner. Bei uns sind da auch die meisten Christbäume weggetragen worden … die Krippen stehen teilweise noch bis zum 02. Februar. In den Räumen des Abtes stand der Christbaum noch bis gestern. Einige Novizen und Kandidaten haben gestern den Schmuck heruntergenommen, den Baum weggebracht und dem Webmaster dieses Foto geschickt.
Foto: für heuer ist es aus – zu Weihnachten wird dann wieder ein Christbaum geschmückt und aufgestellt.

Hochschule Heiligenkreuz: die Prüfungszeit hat begonnen (25.01.2019)

Das Wintersemester 2018/2019 geht dem Ende zu … an der Hochschule Heiligenkreuz hat die Prüfungszeit begonnen, der dann die wohl verdienten Semesterferien folgen, auf die sich alle schon freuen! Die Prüfungszeit ist anstrengend, sowohl für die Studierenden, wie auch für die Lehrenden. Wichtig ist sie aber, denn von katholischen Theologen erwartet man sich heute, dass sie auskunftsfähig und gesprächsfähig sind und das bedeutet, dass sie sich in ihrem Fach gut auskennen! Wir wünsche sowohl den Studenten, als auch den Professoren der Hochschule Heiligenkreuz eine erfolgreiche und gesegnete Prüfungszeit und danach erholsame und schöne Semesterferien.
Foto: schriftliche Prüfung um Fach ‚Neues Testament‘.

Eiskalte Tage bringen Brunnen zum Einfrieren (24.01.2019)

Eiskalt sind die Tage bei uns zur Zeit. Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt führten dazu, dass der schöne Brunnen in unserem Priorenhof zum Teil eingefroren ist. Den Goldfischen im Brunnen geht es aber ganz gut … davon haben sich Frater Sebaldus und Frater Istvan heute überzeugt. Da die kalten Temperaturen für viele Menschen aber auch sehr beeinträchtigend, ja sogar lebensgefährlich sein können wollen wir hier gerne auf den Spendenaufruf Winternothilfe der Caritas hinweisen – auch Sachspenden wie Decken, Jacken, Schals, Hauben und Handschuhe können abgegeben werden. Informationen dazu hier.
Foto: interessante Eisformen am Brunnen im Priorenhof.

Erlebe Stift Heiligenkreuz! (22.01.2018)

Das Heiligenkreuzer Studio 1133 hat schon viele tolle Videos gemacht, die weithin Beachtung gefunden haben. Eines der jüngsten Projekte war ein Video, dass das Stift Heiligenkreuz in seiner Vielfältigkeit zeigen sollte. Heiligenkreuz ist Ort für den Tourismus und ein geistliches Zentrum, hier kann man sich erholen und Kraft tanken, hier kann man Kultur erleben und gut essen, hier kann man tollen Menschen begegnen und neu zu Gott finden. Heiligenkreuz ist ein Ort für junge und für alte Menschen, für Familien und für einzelne. All das zeigt das Video ‚Erlebe Stift Heiligenkreuz‘, das jetzt veröffentlicht worden ist – unbedingt anschauen!
Foto: schöne Aufnahmen im aktuellen Video über Heiligenkreuz.

Alles Gute zum Namenstag, lieber Pater Meinrad! (22.01.2019)

Im Kloster wird eher der Namenstag als der Geburtstag gefeiert. Gestern hat unser Prior Pater Meinrad seinen Namenstag gehabt. Da Abt Maximilian mit Pater Wolfgang ja gerade in Sri Lanka ist, hat Pater Subprior Bernhard die festliche Ansprache gehalten und in unser aller Namen Gottes Segen und alles Gute gewünscht. Pater Meinrad ist Prior und leitet auch die Ausbildung der Novizen. Außerdem ist er ein ausgewiesener Kenner der Regel des heiligen Benedikt, die dem Prior ein ganzes Kapitel widmet. Immer wieder legt uns Pater Meinrad die Regel aus und lehrt uns sie besser zu verstehen. Wir sind Pater Meinrad dankbar für seinen Dienst und sein Lebensbeispiel. Gottes Segen zum Namenstag!
Foto: Namenstagsgratulation vor dem Mittagessen.

Lernen, wie man die Heilige Messe feiert (20.01.2019)

Die Priesterweihe von Pater Aelred, Pater Georg und Pater Isaak ist für den 27. April geplant. Die drei Diakone bereiten sich schon gut auf diesen entscheidenden und wichtigen Tag für ihr Leben vor. Ein Priester zu sein, bedeutet von Jesus Christus in Dienst genommen zu werden für die Kirche, für die Menschen und für den Aufbau des Reiches Gottes. Die vornehmste Aufgabe des Priester ist es die Heilige Messe zu feiern. Pater Aelred und Pater Georg haben unter Anleitung von schon erfahrenen Priestern Übungsstunden. Pater Isaak lernt in Neuzelle die „ars celebrandi“. Das ist wichtig, denn die Feier der Heiligen Messe ist die Gegenwart des gekreuzigten und auferstandenen Herrn und  soll nicht nur den Priester, sondern auch die Gläubigen innerlich stärken und aufbauen.
Foto: Pater Aelred und Pater Georg lernen praktisch, wie man die Messe feiert.

Das war 2018 - unser Jahresrückblick (18.01.2019)

Das neue Jahr 2019 ist schon – oder erst? – 18 Tage alt. Am Ende von einem Kalenderjahr gibt es oft Jahresrückblicke. Bei uns gibt es auf der Homepage auch wertvolle Jahreschroniken. Wenn man unsere Jahreschronik 2018 durchschaut, merkt man erst wie voll und intensiv bei uns ein Jahr ist. Veranstaltungen, Vorträge, Besuche und Gäste aller Art, die Gründung des Priorates Neuzelle, Jubiläen, Tätigkeit in der Seelsorge, Wirken in den Pfarren, die Feste des Kirchenjahres, Konzerte und Kulturelles, auch traurige Ereignisse wie Todesfälle, … all das und vieles mehr prägten das vergangenen Jahr, das wir dankbar Gottes Barmherzigkeit anempfehlen. Beten wir, dass das neue Jahr 2019 auch Segen und Freude bringen möge!
Foto: Screenshot der Jahreschronik 2018.

Ein Zisterzienserkloster in Sri Lanka (18.01.2019)

Abt Maximilian und Pater Wolfgang sind gerade in Sri Lanka und schicken allen Daheimgebliebenen liebe Grüße. Grund für die Asienreise ist die Gründung eines Zisterzienserklosters auf der Insel im Indischen Ozean. Einige der Mönche der Gemeinschaft haben bei uns in Heiligenkreuz ihre Formation erhalten und hier studiert. Das Klostergebäude ist mit Hilfe von uns und von Spendern errichtet worden und wird in der kommenden Woche feierlich eingeweiht. Am Gedenktag des seligen Joseph Vaz, des Patrons von Sri Lanka, konnte Abt Maximilian zwei Novizen für die zisterziensische Gemeinschaft in der Erzdiözese Colombo einkleiden: Brother Augustin und Brother Francis. Außerdem gibt eine Reihe von Klosterinteressenten, von denen zwei schon Kandidaten sind. Gott segne die neue zisterziensische Gemeinschaft von Sri Lanka und schenke ihr Wachstum an Gnade und Zahl!
Foto: nach der Einkleidung von zwei Novizen: Freude bei Abt Maximilian, Pater Wolfgang, Pater Superior Silvester und den Zisterziensern in Sri Lanka.

Gute Bücher sind Lebensbegleiter (16.01.2019)

Gute Bücher öffnen den Horizont, begleiten durchs Leben und erweitern das Wissen. Vor allem die Studenten der Hochschule Heiligenkreuz müssen viel theologische Literatur lesen. Für schlechte Bücher ist die Zeit zu schade, deshalb ist eine gute Auswahl wichtig. Gestern fand an der Bibliothek der Hochschule ein Bücherflohmarkt vor allem für Studenten statt. Bibliothekar Pater Florian und sein Team haben das organisiert. Immer wieder gibt es Dubletten oder Bücher, die ausgeschieden werden müssen, die werden dann zu günstigen Preisen bei dem Flohmarkt angeboten. Wertvollen Lesestoff aus Heiligenkreuz gibt es im Übrigen hier.
Foto: Durchstöbern durch die angebotenen Bücher …

Weiterhin tief winterliches Schneewetter (15.01.2019)

Eis, Winter und Schnee haben weite Teile Österreichs weiterhin fest im Griff. In manchen Regionen nimmt es gefährliche Ausmaße an, etwa, wenn Lawinengefahr droht oder Dörfer vom Schnee eingeschlossen und von der Außenwelt abgeschnitten sind, sodass sie nur mit Hubschraubern erreicht werden können. Für alle, die betroffen sind, beten wir zu Gott um Schutz. Bei uns im Wienerwald ist es auch nach wie vor tief winterlich. Dieses Foto von unserem Stiftsinnenhof zeigt den Winter aber von seiner schönen Seite.
Foto: „Preist den Herrn, Frost und Hitze; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! Preist den Herrn, Tau und Schnee; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! Preist den Herrn, Eis und Kälte; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit! Preist den Herrn, Raureif und Schnee; lobt und rühmt ihn in Ewigkeit!“ (Dan 3, 67-70)

Die Chancen des Internets nutzen (14.01.2019)

Unser Altabt Gerhard ist 90 Jahre alt. Uns jüngeren ist er in vielem ein Vorbild an Treue, Beständigkeit und Liebenswürdigkeit. Aber auch in seiner Offenheit für Neues ist er manch anderen voraus. So ist der Umgang mit dem Internet für ihn ein spannendes Feld. Wie viele andere sieht er sich zum Beispiel gerne Videos von unserem Stift Heiligenkreuz YouTube Kanal an. Dort gibt es Berichte über Veranstaltungen, Predigten, geistliche Vorträge, Unterhaltsames und Glaubenszeugnisse.
Foto: Altabt Gerhard, 90 Jahre alt, freut sich – wie viele andere – an guten und interessanten Inhalten im Internet.

Jugendvigil im Jänner - weihnachtlich und tief winterlich! (12.01.2019)

Gestern war die erste Jugendvigil im neuen Jahr 2019. Trotz tief winterlichem Wetter in vielen Teilen Österreichs sind viele gekommen. Die Jugendvigil im Jänner ist immer etwas besonderes, weil sie noch in der Weihnachtszeit ist und weil wir noch einmal „Ihr Kinderlein kommet …“ und „Stille Nacht“ singen, während wir um die Krippe mit dem Jesuskind versammelt sind. Jesus ist zur Welt gekommen um uns Menschen nahe zu sein! Wie die heiligen drei Könige haben wir das Gold unserer Zeit, den Weihrauch unserer Anbetung und die Myrrhe unserer Opfer Jesus geschenkt! Die nächste Jugendvigil ist am 01. Februar – es ist immer etwas ganz Besonderes!
Foto: die junge Kirche mit brennenden Kerzen und brennenden Herzen um die Krippe des Herrn versammelt.

Schnee, Schnee, Schnee, ... (10.01.2019)

Ganz Österreich versinkt derzeit unter einer dicken Schneedecke. Die stärksten Schneefälle seit Jahrzehnten machen vielen schon zu schaffen. Der Westen Österreichs ist stärker betroffen, aber auch bei uns im Wienerwald schneit es seit Tagen ergiebig. Vor allem für unsere Patenstudenten aus Vietnam ist das etwas Außergewöhnliches und Besonderes, denn aus ihrer Heimat kennen sie keinen Schnee. In ihrem Heimatland Vietnam hat dieser Tage bis zu 25°C.
Foto: Pater Guerricus, Pater Eugenius, Pater Michael und Pater Ignatio bestaunen den weißen Schnee.

Die Tower Bridge aus Tausenden kleinen Bausteinen (09.01.2019)

Ein guter Freund von uns, der vor Weihnachten zur Besinnung ein paar Tage bei uns war, hat uns ein besonderes Weihnachtsgeschenk gemacht. Ein Legospiel aus Tausenden kleinen Teilen, das zusammengebaut die Londoner Tower Bridge ergibt. Sein Gedanke dazu: „Ihr Mönche baut auch Brücken von Gott zu den Menschen.“ In den Tagen nach Weihnachten haben einige Mönche tatsächlich in geduldiger Arbeit die Legobrücke zusammengebaut – das Ergebnis ist beeindruckend.
Foto: Pater Ferdinand und Pater Alberich bestaunen die Londoner Lego-Tower-Bridge.

11. Jänner: Erste Jugendvigil im Jahr 2019 (09.01.2019)

Die Jugendvigil geht ins neue Jahr! Am 11. Jänner 2019 sind ab 20.15 Uhr wieder alle Jugendlichen herzlich eingeladen um mit uns in der Kreuzkirche gemeinsam zu singen, zu beten, zu lobpreisen, zu bitten, zu danken, auf Gott zu hören und anzubeten! Wir werden noch einmal Weihnachten gemeinsam nachfeiern und vor allem um Gnade, Kraft und Segen für das neue Jahr beten. Wir wissen nicht, was das neue Jahr bringen wird, aber wir wissen, dass wir Gottes Hilfe dringend brauchen!
Foto: alle freuen sich schon auf die erste Jugendvigil im neuen Jahr!

Auch uns haben die Sternsinger besucht (07.01.2019)

In den vergangenen Tagen waren wieder Tausende Kinder mit ihren Begleitern als Sternsinger unterwegs. Verkleidet als die Weisen aus dem Morgenland haben sie bei Kälte, Eis und Schnee für Menschen in Not gesammelt, die Geburt Jesu in Bethlehem verkündet und allen Gottes Segen gewünscht. Hoffentlich haben sie überall offene Türen und offene Herzen gefunden! Auch bei uns im Kloster waren gestern Mittag die Sternsinger zu Besuch. Danke und Vergelt’s Gott an alle Kinder und Begleiter, die sich einbringen und unsere christlichen Traditionen pflegen.
Foto: Freude auch bei uns über den Besuch der Sternsingerkinder aus der Pfarre Heiligenkreuz.

Warum bekommt man im Kloster einen neuen Namen? (06.01.2019)

Unser Frater Tarcisius Sztubitz macht derzeit gerade ein Dissertationsstudium im Fach Dogmatik an der Universität Wien. Seine Diplomarbeit hat er zu einem kirchenhistorischen Thema geschrieben und zwar über die Geschichte, Praxis und geistliche Bedeutung der Ordensnamen. Seit wann bekommt man im Orden einen eigenen Namen? Ist das in allen Orden so? Was ist der geistliche Sinn dieser Tradition? Was sind die ausgefallensten Namen? Seine Arbeit stößt auf sehr großes Interesse, sogar die KathPress berichtet jetzt darüber. Noch in diesem Jahr sollen die Ergebnisse der Forschungen von Frater Tarcisius als Buch erscheinen – man darf gespannt sein.
Foto: Frater Tarcisius, der eigentlich Georg hieß, ist nicht nur Organist, er ist auch wissenschaftlich begabt.

Spielt Gott nur eine Rolle im Leben oder ist Er der Regisseur? (05.01.2019)

Regelmäßig veröffentlicht Abt Maximilian in den Niederösterreichischen Nachrichten (NÖN) eine Kolumne in der Reihe ‚Glauben & Leben‘. Diesmal geht der von folgender Begebenheit aus: Jemand fragte jemanden anderen: „Welche Rolle spielt Gott in Ihrem Leben?“ Die Antwort des Gefragten: „Gott spielt in meinem Leben keine Rolle, sondern er führt die Regie.“ Wie kann von diesem kleinen Dialog her das Mysterium von Weihnachten gedeutet und erschlossen werden? Lesen Sie selbst!
Foto: Abt Maximilian schreibt regemlmäßig für die NÖN.

Die Sternsinger sind unterwegs (04.01.2019)

Die Sternsinger sind unterwegs. Der Brauch geht auf die Weisen aus dem Orient zurück, die von einem Stern geleitet zur Krippe nach Bethlehem geführt wurden um dort das Jesuskind in der Krippe anzubeten und ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe dazurbringen. Kinder gehen als die „heiligen drei Könige“ verkleidet von Haus zu Haus, sammeln Spenden für Bedürftige ein, bekommen auch Süßigkeiten und erbitten Gottes Segen für die Häuser. Der Segensspruch „20 – C+M+B – 19“ steht für Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus. Die Geschenke kann man so deuten: das Gold steht für das Königtum Christi, der Weihrauch ist Zeichen für seine Gottheit und die Myrrhe deutet sein bitteres Leiden an.
Foto: dieses Foto hat uns Pater Charbel, Pfarrer in Maria Kirchbüchl geschickt. Er hat heute die Sternsinger der Pfarre gesegnet und ausgesandt – mögen sie Gottes Segen überall hin bringen!

Gottes Segen Abt Vinzenz Wohlwend von Wettingen-Mehrerau (03.01.2019)

Gestern, am 02. Jänner ist in der Mehrerau in Vorarlberg Abt Vinzenz Wohlwend vom Generalabt des Zisterzienserordens Mauro-Giuseppe Lepori zum Abt geweiht worden. Er ist nun der 54. Abt der Abtei Wettingen und der 11. Prior von Mehrerau und ist als Abt einer Territorialabtei  auch Mitglied der österreichischen Bischofskonferenz. Die Predigt hielt der Vorarlberger Diözesanbischof Benno Elbs. Unser Abt Maximilian Heim nahm als Abtpräses der österreichischen Zisterzienserkongregation an der großen Feier teil und überbrachte die Segenswünsche der österreichischen Kongregation und auch von Stift Heiligenkreuz. Hier gibt es ein Video.
Foto: Abt Maximilian und Abt Vinzenz Wohlwend – Gott segne alle Zisterzienser in der Mehrerau und in der Mehrerauer Kongregation.

Noch ein paar ruhige Tage nach den Feiertagen (03.01.2019)

Weihnachten ist vorbei und wir sind gut im neuen Jahr 2019 angekommen. Die vergangen Tage waren reich gesegnet, aber auch intensiv und anstrengend. Jetzt gehen wir auf Epiphanie am 6. Jänner zu. Die Tage bis dahin verbringen wir aber eher ruhig und besinnlich. Einige Mönche sind jetzt noch für ein paar Tage zu Hause um Ferien bei ihren Familien zu machen. Stille und Erholung sind wichtig. In der kommenden Woche beginnt dann wieder für die Studenten die Hochschule und das normale Arbeitsleben.
Foto: Freude über ein paar ruhige Tage nach den gesegneten Feiertagen.

Frohe Jugendtage gehen zu Ende (02.01.2019)

Die vergangen Tage waren die ‚Silvester Jugendtage‘ – das Kloster war voll mit jungen Leuten, die sich gemeinsam mit uns auf den Jahreswechsel vorbereitet haben und dann mit uns Silvester gefeiert haben – mit Gott in das neue Jahr – eine Freude! Nach dem feierlichen Konventamt mit Abt em. Gregor hat dieser die von den jungen Leuten selbst geknüpften Rosenkränze gesegnet und sie ermutig: „Ihr seid ausgesandt! Seid Zeugen für Jesus Christus!“ Die jungen Leute gehen nicht nur im Glauben gestärkt von uns, sie stärken auch uns in unserem Glauben!
Foto: mit Abt em. Gregor und Pater Prior Meinrad am Neujahstag.

Neujahrsgrüße aus dem neuen Kloster in Neuzelle (02.01.2019)

Neues Jahr im neuen Kloster in Neuzelle in Brandenburg – unser Abt Maximilian hat den Jahreswechsel diesmal gemeinsam mit den Mitbrüdern in unserem jüngsten Priorat in Neuzelle verbracht. Eine Klostergründung ist immer ein Wagnis im Vertrauen auf Gott … eine junge Pflanze braucht Sorge, Pflege und Geduld, damit sie sich gut entwickeln und gut wachsen kann. Möge das Jahr 2019 zu einem Gnadenjahr für uns alle werden – auch für das Priorat Neuzelle. Hier ein guter Artikel über Neuzelle.
Foto: diese Foto haben uns die Mitbrüder aus Neuzelle geschickt – Vergelt’s Gott!

Tolles Neujahrskonzert der Musikkapelle Heiligenkreuz (02.01.2019)

Das Neujahrskonzert der Musikkapelle Heiligenkreuz bei uns im Kaisersaal hat schon Tradition. Diesmal waren die Karten schon Wochen vor dem 01. Jänner völlig ausverkauft. Unter der Leitung von Kapellmeisterin Katharina Rankl und Obfrau Ute Reumüller wurde ein schwungvolles und abwechslungsreiches musikalisches Programm geboten, das das Publikum begeisterte. Informationen zu weiteren Termine gibt es hier. Der Musikverein Heiligenkreuz entwickelt sich gut – nicht zuletzt durch das neue Musikheim, das gebaut wurde und gute Bedingungen für das Proben bietet.
Foto: auch viele von uns Mönchen freuten sich über die musikalische Einstimmung in das neue Jahr.

Gott segne das neue Jahr 2019 (01.01.2019)

Silvester haben wir ‚alternativ‘ gefeiert. Gemeinsam mit vielen Menschen haben wir uns aus dem alten Jahr heraus- und in das neue Jahr hinein-gebetet. 2018 mit allen, was es gebracht hat, haben wir Gottes unendlicher Barmherzigkeit anvertraut. Für 2019 haben wir um Segen, Gnade und geistlichen Aufbruch gebetet. Um Punkt 0.00 Uhr haben wir den eucharistischen Neujahrssegen empfangen, danach gab es ein kleines Feuerwerk, Donauwalzer, Glocken und fröhliche Party im Kellerstüberl. Gott segne 2019! Hier gibt es Fotos von der Heiligenkreuzer Silvesternacht und hier die Silvesterpredigt.
Foto: Möge die Gnade Gottes über uns und mit uns sein!

Brauchtum und Traditionen rund um Weihnachten (27.12.2018)

Kaum ein Fest im Kirchenjahr ist so von verschiedenen Bräuchen und Traditionen umgeben wie Weihnachten. In den schönen Bräuchen bringt sich der Glaube der Menschen zum Ausdruck. In der von Pater Ägidius Metzeler betreuten Pfarre Maria Raisenmarkt gab es zum Beispiel auch in diesem Jahr wieder den traditionellen ‚Stephani-Ritt‘ am 26. Dezember, dem Fest des heiligen Stephanus. Sehr viele Pferde und auch Esel kamen mit ihren Reitern zu Wallfahrt und Andacht zur Filialkirche in Schwarzensee. Vor dem alten Stephanusbild wurde gebetet und eine Kerze entzündet, Menschen und Tiere erhielten den Segen und alle – auch die Tiere – konnten sich stärken. Schön, wenn solche Traditionen gepflegt werden.
Foto: Pfarrer Pater Ägidius beim Segnen während des traditionellen Stephaniritts.