Der Herr Abt und die Zisterzienser des Stiftes Heiligenkreuz danken für die Verbundenheit im vergangenen Jahr und wünschen aus ganzem Herzen Gottes Segen und Seinen gnadenreichen Beistand für das Jahr 2013

Im Jahr 2012 hat sich bei uns viel ereignet. Zur „Chronik 2012“ geht es hier.
Für das Jahr 2013 ist vieles geplant, wenn Sie Informationen über Veranstaltungen haben wollen, schreiben Sie unkompliziert ein E-Mail.
Foto: Abt Dr. Maximilian Heim (Foto (c) Ursula Röck)

Wir stellen das Jahr 2013 unter den Segen des Herrn (01.01.13.)

Wir gehen voller Erwartungen und Hoffnungen in das Neue Jahr. Mehrere Mitbrüder stehen zur Feierlichen Profess, zur Zeitlichen Profess, zur Diakonen- und Priesterweihe an. 6 von den jungen Männern, die um Aufnahme gebeten haben, wurden vom Herrn Abt schon zur Kandidatur zugelassen. Wir hoffen, dass das Hochschulprojekt vorangeht, wir beten um Gesundheit für unsere Alten und Jungen… Kurz: Wir brauchen dringend den Segen Gottes. In der Silvesternacht hat der Herr Abt um punkt-Mitternacht den Segen mit dem Allerheiligsten gegeben. So vertrauen und hoffen wir, dass der Herr uns mit seiner guten und treuen Macht auch im Jahr 2013 umgeben wird. Foto: Eucharistischer Segen. PS: Der Veranstaltungskalender mit den Großereignissen des Jahres 2013 wird auf der Homepage bald veröffentlicht werden.

Mönche von Heiligenkreuz begleiten Reise zu den Kathedralen Englands (04.01.12.)

„Auf den Spuren von Chant“ lautet der Titel der Leserreise, die die Wiener Kirchenzeitung „Der Sonntag“ von 9. bis 16. April 2013 organisiert. Pater Dr. Karl Wallner, Frater Dr. Moses Hamm (Kunstgeschichtler) und Frater Konrad Ludwig werden die Reise, die zugleich auch eine geistliche Pilgerreise in ein altes Kernland des Zisterzienserordens ist, begleiten und die Gottesdienste gestalten. Die Kathedralen Südengland sind ja sensationell! (Siehe den Roman von Ken Follet, Die Säulen der Erde). Das Programm ist sehr eindrucksvoll und reicht von Canterbury bis Stonehenge… Information und Anmeldung bitte hier direkt bei „Der Sonntag“. Foto: Die unglaubliche Kathedrale von Salisbury ist nur eine von vielen ähnlichen in Südengland. 2008 begann der Erfolg der Heiligenkreuzer Mönche in England mit der CD „Chant – Music for Paradise“. „Chant“ ist das englische Wort für „Gregorianischen Choral“.

Dankbarkeit für das Jahr 2012 (31.12.12.)

Unser erfüllt große Dankbarkeit für das, was wir 2012 hier in Heiligenkreuz und den uns anvertrauten Aufgabenbereichen erleben durften. Pater Kilian hat auf dem Monastic Channel ein schönes kunstvolles Video gemacht, das diese Dankbarkeit zum Ausdruck bringt: „Coronasti annum 2012 benignitate tua! Du hast das Jahr 2012 mit Deiner Gnade gekrönt“. Und hier kann man sich einige der Beiträge der Homepage über das Jahr 2012 anschauen, hier klicken

Radio Vatikan: Betrachtung über die neue Sonnreflexionsuhr am Badener Tor  (01.01.13.)

Neben dem vielen UNSICHTBAREN Guten des Jahres 2012 wird aber auch etwa SICHTBAR Gutes bleiben: Die Sonnereflexionsuhr vor dem Badener Tor. Das von einem privaten Verein errichtete Kunstwerk zeigt den von Maria neugeborenen Christus, dem das Völkergewirr zustrebt und auf den am 6. Jänner der Sonnenstrahl des Gnomons fällt. Ein wunderbares Denkmal, das am 9.9.2012 von Weihbischof Laun, Abt Maximilian und Altabt Gregor eingeweiht wurde. Prof. Dr. Hans-Bernhard Wuermeling hat in Radio Vatikan eine Betrachtung über die Idee hinter dem schönen neuen Denkmal gehalten. Hier gibt es den Link. Und hier kann man den 8-minütigen Beitrag direkt hören (ab Minute 10.35) – Foto: Die Sonnenreflexionsuhr am 31. Dezember 2012. – Und hier kann man den Text downloaden und nachlesen.

"Kommt wieder!" (01.01.2013)

Mit diesen Worten segnete der Herr Abt am 1. Jänner nach dem Pontifikalamt die Jugendlichen, die von den Jugendtagen und „Silvester alternativ“ übriggeblieben waren. Vor der Dreifaltigkeitssäule gab es ein Gruppenfoto, jeder erhielt eine Wunderbare Medaille von Pater Johannes Paul, die der Herr Abt segnete. In der Silvesternacht war die Kreuzkirche prall voll gewesen, jung und alt hatten betend das Neue Jahr erwartet, dann haben wir bis in die frühen Morgenstunden im Kellerstüberl gefeiert. Fotos gibt es hier, auch von den Jugendtagen. Foto: Junge Leute sind bei uns herzlich willkommen und wir freuen uns, dass so viele die Einladung annehmen.

Frater Ägidius ist seit 1. Jänner 2013 neuer Gastmeister (02.01.12.)

Unser Pater Nikodemus hat seit Jahren hervorragend die Gäste betreut. Der Gastmeister ist ja der „Außenminister“ des Klosters, gleichsam das Aushängeschild. Die Benediktsregel widmet ihm ein ganzes Kapitel und beschreibt seinen Charakter mit ähnlichen Worten wie den des Abtes. Der Gastmeister muss die Liebe, die innen im Kloster herrscht, nach außen zu den Gästen strahlen. Jetzt muss sich Pater Nikodemus um den Abschluss seines Studiums kümmern, darum hat Frater Ägidius ab 1. Jänner diesen wichtigen Dienst übernommen. Er hat sich schon bisher als „Solatium“ (=Assistent) von Pater Nikodemus bewährt. Wir danken Pater Nikodemus sehr! Wir wünschen Frater Ägidius, dass die Gäste sich bei ihm wohlfühlen: durch kompetente Organisation und liebevolle Aufnahme. Achtung: Telefonnummer und E-Mail-Adresse bleiben unverändert: 0043-2258-8703-101; gastmeister@stift-heiligenkreuz.at Foto: Frater Ägidius Metzeler, neuer Gastmeister des Stiftes Heiligenkreuz.

Das war die 1. Jugendvigil im Neuen Jahr (05.01.13.)

Wir waren überrascht: So viele waren wieder gekommen, trotz Ferien, trotz Sternsingen, trotz Regen! Unglaublich wie voll die Kreuzkirche am 4. Jänner bei der Jugendvigil war. Die Lichterprozession führte uns in die Abteikirche zum Jesuskind, Pater Kilian erzählte eine Geschichte von der Herzenswandlung. In der Kreuzkirche folgte Lobpreis und Anbetung. Pater Damian, Kaplan im Neukloster in Wiener Neustadt, hielt die Predigt und warb sehr subtil für den YOUCAT-Katechismus, das YOUCAT-Gebetbuch und das YOUCAT-Firmvorbereitungsbuch. Er verglich es mit den 3 Geschenken der 3 Könige… Leider gab es diesmal keine Brezel für die Agape, sodass sogar einige Mitbrüder sich noch vor Mitternacht ins Auto setzten, um mit Jugendlichen zum nächstgelegenen McDonalds zu fahren… Fotos gibt es hier auf www.pfarre-wildon.at. Foto: Pater Damian war jahrelang als Student Musiker bei der Jugendvigil, jetzt kam er als Priester.

Wir gratulieren Exzellenz Fortunatus Nwachukwu und Exzellenz Georg Gänswein zur Bischofsweihe (06.01.13.)

Am Hochfest der Epiphanie des Herrn hat Papst Benedikt XVI. im Petersdom in Rom vier Priester zu Bischöfen geweiht. Am meisten wurde in der Öffentlichkeit wahrgenommen, dass sein Privatsekretär Msgr. Dr. Georg Gänswein die Bischofsweihe empfing, worüber wir uns natürlich auch sehr freuen. Wir kennen aber auch gut den neuen Nuntius in Nicaragua, den Monsignore Fortunatus Nwachukwu. Sein Bruder Innocent hat an unserer Hochschule studiert und die Priesterweihe empfangen. Wir gratulieren Exzellenz Fortunatus Nwachukwu, der fließend 6 Fremdsprachen beherrscht und aus der Diözese Aba in Nigeria stammt und freuen uns herzlich über die weltkirchliche Verantwortung, die er als Erzbischof wahrnimmt. Foto: Erzbischof Nwachukwu und Erzbischof Gänswein.

Sternsingen und Klostersegnung (08.01.13.)

Das Fest der „Epiphanie (Erscheinung) des Herrn“ war in der Alten Kirche das zweithöchste nach dem Osterfest. Bei uns in Heiligenkreuz gibt es den alten Brauch, dass die Sternsinger nach dem Mittagessen in die Rekreation der Mönche kommen. Fast alle Mitbrüder aus dem Kloster waren ja in den letzten Tagen im Einsatz, um die Sternsinger zu begleiten, da war es schön, dass die „Drei Könige“ auch uns besucht haben. Der zweite Brauch ist, dass Abt Maximilian nach der Pontifikalmesse mit Weihrauch durch alle Räume und Zimmer des Klosters gezogen ist: Alles wurde gesegnet und inzensiert. Pater Prior Simeon begleitete mit den Mitbrüdern singend und betend die Klostersegnung (es gingen sich 2 Rosenkränze aus!), Pater Subprior Bernhard schrieb an jede Zellentür den Segensspruch „Christus-Mansionem-Benedicat“. Foto: Der Herr Abt empfängt die Heiligenkreuzer Sternsinger.

Geburtstagsgratulation für Pater David Ringel zum 50er (11.01.13.)

Nur zu besonderen Geburtstagsjubiläen gibt es eine feierliche Geburtstagsgratulation in der „Prälatur“, den Amtsräumen des Herrn Abtes. So auch zum 50er von Pater David Ringel. Wir gratulieren zum 50. Geburtstag und wünschen ihm in den vielen Aufgabe, ihm anvertraut sind Gottes Segen. Pater David ist Pfarrer in St.Lorenzen im Steinfeld und Dechant des Dekanates Neunkirchen und betreut auch Seebenstein. Foto: Viel Freude und viel Kraft wünschen wir unserem Mitbruder. Wir bitten um Nachsicht für die Mängel in der Qualität des Fotos.

Jugend- und Schulgruppen sind herzlich willkommen (04.02.13.)

– Wir freuen uns, wenn Jugend- und Schulgruppen kommen, um das Kloster zu besuchen, die Bauanlage zu besichtigen und vielleicht auch beim Chorgebet der Mönche dabei zu sein. Für die Betreuung solcher Gruppen ist unser Pater Emmanuel Heissenberger zuständig. Wir können nicht immer garantieren, dass ein junger Mönch die Führung hält, weil der Andrang doch recht groß ist. Aber wir wollen es nach Möglichkeit versuchen, weil wir glauben, dass es für die jungen Menschen gut ist, wenn sie einmal Mönche „in natura“ erleben. Information über solche Spezialangebote für Jugend- Und Schulgruppen gibt es hier. Foto: Pater Emmanuel verabschiedet eine Gruppe von Maturanten aus Berndorf, die am Chorgebet teilgenommen haben.
"Schwarzenberg na hrad!" (12.01.13.)

Der tschechische Außenminnister Karel Schwarzenberg hat Ende Jänner Chancen, der erste vom Volk gewählte Präsident der Republik Tschechiens zu werden. Was hat das mit uns hier in Heiligenkreuz zu tun? Nun immerhin soviel, dass Fürst Schwarzenberg oft und oft bei uns zu Besuch war; sicher wegen der Freundschaft zu Abt Gregor, dann aber auch, weil er ein gläubiger Katholik ist. Jahrelang nahm er jedes Jahr an unserer 3-stündigen Osternachtsliturgie teil (und wärmte uns Mönche dann nachher mit einem mitgebrachten Schnaps). So beobachten wir es also mit Interesse, dass Karl Schwarzenberg nun tschechischer Präsident werden könnte. Foto: 1989 rief das tschechische Volk: „Havel na hrad! (Vaclav) Havel soll auf die (Prager) Burg!“ Wir wünschen: „Schwarzenberg na hrad!“

Schweizer Gardist wurde Priester (16.01.13.)

An unserer Hochschule studieren immer wieder auch junge Männer aus der Schweiz, darunter sogar Schweizer Gardisten. Immer wieder gibt es ja aus der Garde des Papstes, zu der exklusiv nur echte Schweizer zugelassen sind, auch geistliche Berufungen. Der Schweizer Gardist Pius Rüegg durfte beim Papstbesuch 2007 in Heiligenkreuz sogar seine Michelangelo-Uniform tragen. Im Herbst 2012 empfing Pius Rüegg die Priesterweihe, wir freuen uns für ihn. Das Foto zeigt ihn bei seiner Primizmesse. Wir freuen uns, dass mittlerweile ein weiterer Schweizer Gardist im Priesterseminar Leopoldinum das Studium aufgenommen hat, sodass diese Tradition nicht abreißt. Ein weiterer Schweizer Gardist, der vor kurzem bei uns war, tritt in Einsiedeln ein, was uns auch sehr freut. Foto: Primizmesse unseres Absolventen Pius Rüegg.

Schon wieder Schnee...  (10.02.13.)

– Irgendwie bringt Schneefall immer soetwas wie Stille und Freude. Das Foto zeigt Frater Malachias, der eigentlich immer fröhlich ist, wegen des Schneefalls am heutigen Faschingssonntags aber besonders strahlt. Dabei ist es für die Studenten eine noch durchaus intensive Zeit, denn an der Hochschule warten noch jede Menge Prüfungen. – Übrigens haben wir uns sehr gefreut, dass sich auch vom starken Schneefall die Gläubigen nicht davon abbringen lassen, zahlreich in die Gottesdienste zu kommen. So ist zum Beispiel jeden Sonntag um 9.30 beim lateinischen Konventamt die Bernardikapelle bummvoll. Viele kommen treu und regelmäßig, das stützt und stärkt uns sehr. Wir sind dafür dankbar, dass Menschen bei uns, mit uns und für uns beten… Foto: Der immer-fröhliche Frater Malachias im verschneiten Priorenhof.
Teilnahme am Chorgebet der Mönche (06.01.13.)

In der kalten Jahreszeit (ca. November bis April) halten wir Mönche unser tägliches Chorgebet in der mittelalterlichen Bernardikapelle, die man auch heizen kann. Die Bernardikapelle liegt im Innersten des Klosters, sodass man nicht so direkt hineinkann wie in die große Abteikirche. Dennoch können Gläubige gerne kommen und an unserem Chorgebet teilnehmen: 5.15 Uhr Vigilien, 6.00 Laudes, 6.25 Konventmesse, 12.00 Mittagsgebet, 18.00 Vesper, 19.45 Uhr Komplet. Einfach anmelden beim Gastmeister gastmeister@stift-heiligenkreuz.at oder 02258-8703-101. Foto: Chorgebet in der Bernardikapelle.

"Mit Maria an der Erlösung Christi mitarbeiten" (14.01.13.)

So könnte man das Motto dieses Wochenendes bezeichnen, das durch 2 verschiedene Veranstaltungen geprägt war. Zum einen hielten ca. 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Radio Maria Österreich bei uns im Stift Heiligenkreuz Einkehr. Zusammen mit Programmdirektor Andreas Schätzle. Es ist erfreulich, wie viele junge und engagierte Leute bei diesem privaten katholischen Radio mitarbeiten, siehe Foto! Pater Johannes Paul gab einen geistlichen Impuls. – Zum anderen hielt Abt Maximilian im Festsaal der Wiener Universität einen vielbeachteten Vortrag zum Thema „Maria als Miterlöserin“. Auf dem Mariologischen Kongress referierten auch Bischof DDr. Klaus Küng und Univ.-Prof. Dr. Berhard Körner von Graz. Foto: Junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Radio Maria im Stift Heiligenkreuz.

Segnung einer neuen Hobelmaschine (17.01.13.)

Wirtschaftlich wird unser Kloster maßgeblich durch die beiden Forstbetriebe im Wienerwald (Grundbesitz aus der Babenbergerzeit) und in der Steiermark (Grundbesitz nach Enteignung von Kaisersteinbruch seit 1913) erhalten. Im Heiligenkreuz segnete Abt Maximilian jetzt eine neue Hobemaschine, die 30 Kubikmeter pro Tag hobeln kann. Hauptökonom Pater Markus Rauchegger und Forstdirektor Dipl.-Ing. Manfred Ertl freuten sich, dass so viele Mitbrüder und Angestellte an der Segenungsfeier teilnahmen. Mit großer Mühe gelingt es ja, die Folgen der Wirtschaftskrise aufzufangen… Foto: der zufriedene Hauptökonom, der segnende Abt und der erfolgreiche Forstdirektor.

20. Jänner 2013, 19.30 Uhr, Kaisersaal: Benefizlesung für die Hochschule (31.12.12.)

Am Sonntag, 20. Jänner 2013, liest Prinz Asfa-Wossen Asserate im Kaisersaal aus seinen literarischen Werken und diskutiert mit den Gästen. Robert Werner wird zwei eigens komponierte Klaviersonaten uraufführen. Eintritt gegen Spende, Anmeldung an johannes.auersperg@hochschule-heiligenkreuz.at. Es handelt sich um eine Benefizveranstaltung zugunsten des Hochschulausbaus. Auf der Einladung, die in den ersten Jännertagen 2013 an unsere Freunde verschickt wird, findet man mehr Informationen dazu. Herzlich wilkommen!!!

3. Februar 2013, 9.30 Uhr: Fernsehübertragung der Konventmesse durch ORF und ZDF (12.01.13.)

Es ist schon wieder 7 Jahre her, dass im Okt. 2006 der ORF und ZDF eine Konventmesse übertragen haben. Umso mehr freuen wir uns, dass es am Sonntag, 3. Februar, 9.30 Uhr wieder so weit ist. Alle sind zur Mitfeier herzlich eingeladen. Abt Maximilian feiert die Konventmesse mit den Mönchen, den Priesterstudenten und Ordensleuten der Hochschule, und mit der Pfarre Heiligenkreuz. Zwischen 800.000 und 1.000.000 Menschen werden via Bildschirm mitfeiern. Die Vorbereitungen sind gigantisch. Die Kälte wird man gut aushalten können, denn die Messe wird nur 45 Minuten dauern. Da muss alles umso genauer vorbereitet sein, damit es dann trotzdem entspannt und würdig und fromm ist. Foto: Das Fernsehen ermöglicht es bis zu 1 Million Menschen, bei unserem Gottesdienst dabeizusein.

Das bisschen Schnee ist wirklich kein Problem (17.01.13.) -

Unser Kloster besteht heuer 880 Jahre. Die mittelalterlichen Chroniken berichten von Wintern, wo hier alles wochenlang zugeschneit war und die Menschen im Umkreis erfroren sind… Angesichts einer solchen Vergangenheit regt uns das „bisschen Schnee“, das derzeit vom Himmel kommt, nicht sonderlich auf. Früher mussten wir Mönche noch alles per Hand ausschaufeln, jetzt gibt es Schneefräsen, die in kürzester Zeit Wege durch den Schnee bahnen. Wir danken unseren Mitarbeitern, dass sie den Schnee so reibungslos und perfekt bewältigen… Foto: Unsere Gärtner Markus Sieder und Hermann Habersack mit Schneefräse und Schneeschaufeln im Einsatz!

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll hat Direktor Werner Richter den Titel "Professor" verliehen (26.02.13.)

Wir freuen uns sehr, dass der Herr Bundespräsident unserem Verwaltungsdirektor i.R. und Kustos der Kunstsammlung Werner Richter den Berufstitel „Professor“ verliehen hat. Landeshauptmann Pröll hat am 26. Februar in einem Festakt im Landtagssaal die Ehrung vorgenommen. Direktor Richter hat große Verdienste um das kulturelle Erbe, das unser Stift durch die Zeiten transportiert. Er hat aber auch große Verdienste um die Geschichtsforschung, denn sein Buch „Historia Sanctae Crucis. Beiträge zur Geschichte von Heiligenkreuz im Wienerwald 1133-2008“ (708 Seiten) ist ein Meilenstein. Wir gratulieren von Herzen! Foto: Pater Karl, Bürgermeister Johann Ringhofer, Prof. Werner Richter, Landeshauptmann Pröll, Abt Maximilian.
Dankbare Verbundenheit mit Papst Benedikt XVI. (12.02.13.)

– Das Bild entstand am 9. Sept. 2007, unmittelbar nachdem Papst Benedikt XVI. nach seinem historischen Besuch bei uns wieder abgefahren war: Ein glücklicher Pater Raynald und ein glücklicher Frater Kilian (heute: Pater Kilian, kurz vor der Priesterweihe). Wir sind dem Heiligen Vater sehr dankbar und werden ihm über seine Amtszeit hinaus verbunden bleiben. Die Hochschule trägt ja den programmatischen Namen dieses deutschen Theologenpapstes, – als Ehre, als Erbe und als Auftrag. Foto: Glückliche Mönche 2007, nachdem erst- und einzigmalig in unserer fast 900-jährigen Geschichte ein Papst uns in Gestalt von Benedikt XVI. besucht hatte. – Hier einige unserer Reaktionen auf dem Radio.
Papstrücktritt: "The Holy Spirit is not on holidays" (13.02.13.)

Kardinal Francis Arinze schildert, wie er die Ankündigung des Rücktritts von Papst Benedikt XVI. aufgenommen hat. Eine hervorragende Stellungnahme zu der Situation, in der sich die Kirche derzeit befindet. Sehr hoffnungsvoll

Das "Europainstitut für Cistercienserforschung" berichtet über einen 2-tägige erfreulich Tagung (02.03.13.)

– Prof. P. DDr. Alkuin Schachenmayr, Institutsvorstand des EUCist, schreibt: „Es ging um ein vernachlässigtes Thema der Ordensgeschichte: das monastische Gewand. Viele Menschen sind heute vom Habit fasziniert und so war es eigentlich immer schon. Im Mittelalter hat man sogar einen Ablass dafür bekommen, den Franziksanerhabit zu küssen! Herrscher wollten bei Prozessionen im Habit gehen werden, Laien wollten im Habit bestattet werden, Nonnen haben bei Ihrer Einkleidung ein Brautkleid getragen und es gegen den Habit ausgetauscht. Das klösterliche Gewand hat also eine starke Aussagekraft. Die Auswahl der Referenten führte uns durch eine spannende Reihe von Vorträgen: Von biblischer Gewandsymbolik bis hin zur Geschichte der Prälatenkleidung. Teilnehmer sind aus Frankreich, Böhmen, Deutschland und Österreich gekommen.“ Foto: So variantenreich ist das geistliche Gewand…
Wir danken Schwester Rozina (11.03.13.)

Seit 1999 wirkt still und verborgen die gebürtige Ungarin Schwester Rozina Mihaly bei uns in Heiligenkreuz. Sie betreut das Sekretariat der „Gebetsgemeinschaft der Freunde des Heiligen Kreuzes“ mit immerhin 1.800 betenden Mitgliedern. Sie ist also die rechte Hand des geistlichen Leiters Prof. P. Dr. Bernhard Vosicky. In ihrem Kämmerchen neben der Klosterpforte ist immer was los, ebenso an ihrem Telefon, denn um Pater Bernhard ist ja dauernd ein „Griss“. Als Subprior hat er jetzt seine Außenaktivitäten eingeschränkt, um als Oberer für uns Mönche da zu sein. Mit großer Geduld versucht Schwester Rozina das Unorganisierbare zu organisieren: Beichttermine zu verteilen, e-Mails und Briefe zu beantworten, Aussprachetermine auszumachen… Ein stiller, aber wichtiger Dienst, ohne den unser Pater Bernhard seine Wirksamkeit nicht entfalten könnte. Foto: Schwester Rozina Mihaly, der gute Geist der Gebetsgemeinschaft.

Wir hoffen, dass Papst Benedikt XVI. noch den Grundstein zum Hochschulausbau segnet (18.02.13.) -

Am 4. Februar hatten wir die Zusage erhalten, dass der Heilige Vater persönlich im Rahmen der Generalaudienz am 27. Februar den Grundstein für den Hochschulausbau segnen wird. Seit dem 11. Februar, der Rücktrittsankündigung, überschlagen sich freilich die Ereignisse. Die Generalaudienz am 27. Februar wird nun plötzlich die letzte des Papstes sein, mit dem wir so verbunden sind… Der Herr Abt wird mit dem Rektor Pater Karl jedenfalls nach Rom fliegen. Die Steinplatte mit dem päpstlichen Wappen ist 15 Kilo schwer. Die Inschrift ist ein von unserem Pater Prior Walter Ludwig entworfenes geniales Chronogramm: „Mögen in Euch Gehorsam und Weisheit, Glaube und Vernunft bleiben“. Ergibt die Zahlensumme „2013“. Ein letztes Vermächtnis! Wir hoffen nun sehr, dass es den beiden trotz des Massenandranges gelingt, den Segen des Heiligen Vaters für den Grundstein und unsere Hochschule, deren Namenspatron er ja ist, zu erhalten. Foto: Abt Maximilian und Rektor P. Karl sehen in dem Grundstein eine Art Vermächtnis des Papstes und hoffen auf dessen Segen.
Video über das "Überdiözesane Priesterseminar Leopoldinum Heiligenkreuz" (07.03.13.)

Von 1976 bis 2006 gab es bei uns das „Collegium Rudolphinum“ (Diözese Regensburg), 2006 wurde es in der „überdiözesane Priesterseminar Leopoldinum“ umgewandelt und dem Stift Heiligenkreuz anvertraut. Dieses Priesterseminar ist für die Hochschule sehr wichtig, es ist mit 29 Seminaristen und Ordensleuten voll und wird seit 2011 von dem Passionisten P. Dr. Anton Lässer CP als Direktor geleitet. Das Seminar hat jetzt ein Video über das Seminarleben machen lassen, dass man sich auf www.leopoldinum.at anschauen kann. Foto: Mittaggebet in der Katharinenkapelle des Leopoldinum.

Generalabt und Mitbrüder in Rom "winken" dem Hubschrauber des Papstes (01.03.13.)

– Auf http://cisterciensia.blogspot.co.at/ findet sich ein netter Bericht über unseren Generalabt und die Mitbrüder in Rom. Das Generalatshaus liegt auf dem Aventin, also südlich des Vatikans. Der Generalabt und die Mitbrüder standen am 28. Februar, als Papst Benedikt von Rom wegflog mit einem großen Transparent auf dem Dach des Generalatshauses: „Danke, Heiligkeit!“ Die Mitbrüder werden ab dem 1. Tag der Sedisvakanz täglich vor der Vesper Anbetung halten, um den Kardinälen die nötige „docilitas“ (Gelehrsamkeit) gegenüber dem Heiligen Geist zu erbeten.  Foto: Generalabt Mauro (Mitte) und Generalprokurator P. Meinrad (links) mit anderen Bewohnern unseres Generalatshauses zur Verabschiedung des Papstes…
Erstmals "Theo-Tag" in der Erzdiözese Wien für Schüler (20.02.13.)

– Wir haben das gut gefunden: Erstmals hat die Erzdiözese Wien einen Theo-Tag veranstaltet. Was ist das??? Ein Informationstag für Schüler über kirchliche Studien und Berufe. 250 Maturantinnen und Maturanten waren am 19. 2. an die KPH Strebersdorf gekommen, Kathpress berichtet hier. Und Infos gibt es auch auf www.theotag-wien.at. Es gab viele gute Gespräche, Pater Johannes Paul und Frater Malachias waren mitgekommen. Pater Karl durfte die Eröffnungsvorlesung zu halten: „Jesus ist anders“. Sogar der Kardinal war gekommen. Es war schön zu sehen, dass die jungen Leute doch sehr offen sind für Gott und auch für ein Engagement in der Kirche. Hoffentlich gibt es soetwas ab jetzt jedes Jahr! Foto: Pater Johannes Paul erzählt vom Kloster, wobei sich die Burschen besonders für die geistlichen Sportwochen und die Jugendvigil interessieren.
Massen bei der Jugendvigil (02.03.13.)

Bei dieser Jugendvigil war die Kreuzkirche wirklich fast schon überfüllt, es waren wohl an die 350, dicht gedrängt, sogar die Priester mussten am Boden sitzen – inklusive des Predigers Direktor P. Dr. Anton Lässer (Foto!). Freilich: Es waren einige Firmgruppen gekommen (obwohl die eigentlich nicht sollten! die JuVi setzt Reife voraus!), – aber die „Kids“ haben ganz gut mitgemacht. Pater Kilian erzählte im Kreuzgang die Geschichte des vietnamesischen Kardinal Nguyên Van Thuan, der 13 Jahre in Isolationshaft war. Pater Anton predigt darüber, dass der Glaube keine halbe Sache ist, weil er entscheidet ob man glücklich wird oder nicht. Dann kam die Anbetung, der Lobpreis (Danke Levente, Magdalena, Wuffi…!) Und dann haben wir natürlich Gott für Papst Benedikt gedankt und um einen guten neuen Papst gebetet… Vier Mitbrüder aus der slowenischen Abtei Sticna waren da, um sich das anzuschauen, vielleicht gibt es bald auch dort eine Jugendvigil! – Auf Facebook gibt es Fotos

Sonderausstellung über den hl. Leopold in St. Pölten (02.03.13.)

– Am 23. Februar nahm der Herr Abt an der Eröffnung einer Sonderausstellung im Landesmuseum St. Pölten über den hl. Markgrafen Leopold III. teil. Leopold stiftete 3 Klöster: Klosterneuburg (wo er begraben ist), Heiligenkreuz und Kleinmariazell. Alle drei blühen heute! Anlass der Ausstellung über unseren heiligen Stifter ist, weil er vor 350 Jahren offiziell zum Landespatron von Niederösterreich erhoben wurde. Der Herr Abt plant dazu auch eine Reihe von Aktivitäten bei uns, um unseren Stifter zu ehren. Wir werden darüber informieren, denn es ist schön, wenn ein Landespatron zugleich auch der Stifter des eigenen Klosters ist. Foto: Abt Maximilian vor einem Gemälde von 1673 – eine unserer Leihgaben auf der Sonderausstellung (cross-press.net)
Das Auferstehungskreuz in unserer Abteikirche ist seit Aschermittwoch verhüllt (18.02.13.)

– Kardinal Schönborn hat für die Fastenzeit 2013 eine große öffentliche Verhüllungsaktion angekündigt. Bravo! Wir finden es sehr gut, dass man die Öffentlichkeit zum Augenfasten einlädt: Landauf-landab werden Kreuze verhüllt werden, Bischof Scheuer klettert dazu sogar zum Gipfelkreuz des Großglockners. Glaube braucht Öffentlichkeit. Auch wir halten am Aschermittwoch eine Verhüllungsaktion: da wird nämlich das romanische Auferstehungskreuz in der Abteikirche nach der Frühmesse verhüllt. Zisterzienserbrauch seit 1133. Weil wir Zisterzienser keine Leidenskreuze in unseren Kirchen haben, sondern Auferstehungskreuze. Darum die Verhüllung am Beginn der Fastenzeit. Die Kreuzesikone bleibt bis in die Osternacht mit einem blutroten Tuch verhüllt. Foto: In der Osternacht wird das Kreuz feierlich enthüllt: der Auferstandene tritt in die Mitte seiner Jünger.
Die Papstwahl als Internetereignis (13.03.13.)

– Es ist die erste Papstwahl, die im Zeitalter von Web 2.0 stattfindet… Junge Leute aus Deutschland haben die Gebetsinitative www.adoptacardinal.org entwickeltAusserdem kann man den wahrscheinlichsten Papst (ohne Heiligen-Geist-Einfluss) hier ausrechnen unter www.pope-u-lator.com. Und die neuesten Fotos gibt es auf www.news.va, die neuesten Videos auf www.kathtube.com, und Live-Web-Cam-Bilder gibt es auf www.vatican.va. Man sollte aber an einem Tag wie heute vor allem aber auch viel beten… Foto: Kardinal Schönborn bei der Vereidigung am Beginn des Konklaves.
Hochschule: Gebet um einen guten Papst (12.03.13.)

– Auf Initiative unserer Studenten versammelten wir uns heute alle um 14.45 Uhr in der Katharinenkapelle, also zu der Zeit, wo in Rom das Konklave begann. Es gab einen Vorlesungsstopp, denn wir wollten um einen guten Papst beten, Professoren, Rektor und Vizerektor, aber auch alle Mitarbeiter knieten nieder, um den Herrn im Allerheiligsten anzubeten und den Barmherzigkeitsrosenkranz zu beten. Wir sind sicher, dass der Heilige Geist uns einen guten neuen Papst schenken wird. Foto: Direktor P. Dr. Anton Lässer leitete das Gebet der Studenten.
Geistliche Einkehr in der Fastenzeit (12.03.13.)

Wir müssen uns gut auf Ostern vorbereiten, dazu sind „Einkehrtage“ eine Hilfe. Am 10. März hielten Abt Maximilian und Pater Johannes Paul gemeinsam in St. Gabriel den Einkehrtag für die Katholische Männerbewegung. Pater Johannes Paul sprach über „Christus – Begegnung in seinem Wort und Sakrament“. – In Heiligenkreuz gibt es am Palmsonntag ab 14 Uhr wieder den „Besinnlichen Nachmittag“ für jung und alt, Mann und Frau, im Kaisersaal: Einstimmung auf Ostern mit Pater Bernhard und Pater Karl

Jedes ungeborene Kind ist schon "Einer von uns" - Unterstützung für die Europäische Bürgerinitative (16.02.13.) -

Das Bild ist vielleicht für die Homepage eines Klosters ungewöhnlich, aber wir ALLE haben ja einmal im Leib unserer Mutter begonnen. Die selige Mutter Teresa hat uns 1988, vor 25 Jahren, eindringlich ermahnt, alles für die ungeborenen Kinder zu tun. Darum unterstützen wir die geplante Europäische Bürgerinitative „One Of Us“ und empfehlen sie sehr. Ein Embryo ist nicht ein „irgendetwas“, sondern ein Mensch. Die Unterstützung ist sehr sehr einfach, entweder online oder durch ausgedruckte Listen. Geben wir dieses Lebenszeichen von menschlicher und christlicher Gesinnung geben. Christen dürfen keine „stummen Hunde“ sein angesichts des Verkehrten, das sich derzeit abspielt. Unterstützungen sind schon ab 16 Lebensjahren möglich! Der Webmaster war erstaunt, dass es für das Ausfüllen der Online Unterstützung gerade mal 100 Sekunden braucht (Reisepassnummer muss man freilich zur Hand haben)… Unterstützungserklärungen für „One Of Us“ hier. Sie können auch nachfragen bei Frau Dr. Gudrun Kugler: gudrun.kugler(at)kairos-pr.com. Unterschriftslisten kann man hier downloaden!

Umfangreiche Biographie über den großen Reformabt Dom Prosper Guéranger im Be&Be-Verlag erschienen (18.02.13.)

– Nach der Französischen Revolution lag der Glaube in Frankreich in Trümmern. Von den einst blühenden Benediktiner- und Zisterzienserklöstern gibt es heute nur mehr Ruinen. Was noch steht, ist Museum… Im 19. Jahrhundert hat Gott dann große Heilige erweckt, die das Mönchtum revitalisiert haben. Der wichtigste ist Dom Prosper Guéranger, der Gründer von Solesmes, der Retter des Möchtums in Europa. Mit Freude gibt der Be&Be-Verlag bekannt, dass soben die 670-Seiten starke Lebensbeschreibung von Prosper Guéranger in deutscher Übersetzung erschienen ist. Hardcover, kostet aber nur 29,90, – sehr spannend, da Abt Guéranger viele Widerstände und Intrigen überwinden musste. In der Kirche ist es damals genauso zugegangen wie heute, vielleicht noch schlimmer… Er hat auch den Gregorianischen Choral wiederentdeckt! Wir empfehlen dieses Buch sehr, einfach unter bestellung(at)klosterladen-heiligenkreuz.at bestellen. Foto: Guérangers Seligsprechungsprozess ist vor dem Abschluss.
Unser Stift und die Hochschule bleiben immer mit Papst Benedikt XVI. verbunden (28.02.13.)

– Nun hat Papst Benedikt XVI. noch am vorletzten Tag seines Pontifikates, am 27. Februar 2013, in Privataudienz Abt Dr. Maximilian Heim, Großkanzler unserer Hochschule, empfangen und dabei den Grundstein zum Ausbau der Hochschule gesegnet. Der Heilige Vater hat sich sehr für das Wachsen interessiert, er hat uns um unser Gebet gebeten und versprochen, für uns zu beten. Der Herr Abt hat einen Erlebnisbericht verfasst, der die einzigartige und ehrende Begegnung festhältFoto: Am 28. Februar endet das Pontifikat von Papst Benedikt XVI., der Fischerring, den er auf der Segenshand trägt, wird zerbrochen werden. Aber unserer Hochschule bleibt mit seinem Namen der Auftrag, diesem großen Theologen und Papst Ehre zu erweisen. – mehr dazu in der Chronik. – Das Bild kann man downloaden, indem man draufklickt.
Es lebe Papst Franzsikus I., wir beten für ihn! (13.03.13.)

Das waren heute auch für uns im Kloster sehr aufregende Momente. Nachdem um 19.06 der Weiße Rauch aufstieg, strömten wir vom Abendessen alle in den winzigen Fernsehraum. Was für eine Überraschung: ein Südamerikaner, ein Jesuit, ein „Franziskus“… Welche Freude! Dann sind wir in die Abteikirche gegangen und haben unter langem Glockengeläut das „Te Deum“ gesungen. Vor allem aber beten wir für Papst Franziskus. Wir waren sehr beeindruckt, wie demütig er auf der Loggia aufgetreten ist und dass er gebetet und dann zur Stille eingeladen hat. Jesus Christus, Herr der Kirche, stehe Papst Franziskus bei

Kl-Ostertage in der heiligen Karwoche für junge Männer (22.02.13.)

– Die Woche von Palmsonntag bis Ostersonntag heißt in der Liturgie die „Heilige Woche“ (auf Deutsch leider nur: Karwoche). Wir laden wieder junge Männer zu uns ein, die mit uns in dieser intensiven Zeit mitleben wollen. Es kostet nichts, wir bitten aber um Mithilfe beim Klosterputz und um die Bereitschaft, eventuell in der feierlichen Liturgie zu assistieren. Die jungen Leute dürfen in dieser Woche unser Leben teilen. Anmeldung bei Pater Karl unter pkw(at)stift-heiligenkreuz.at. Foto (Simone Steiner): Entzünden der Osterkerze am Osterfeuer: In der Liturgie der Heiligen Woche feiern wir die heiligen Mysterien des Leidens, Sterbens und Auferstehens Christi; im Kloster ist das etwas ganz Besonderes.
Unter dem Schutz der Muttergottes und des heiligen Josef (14.03.13.)

Papst Franziskus hat schon bei seinem ersten Auftreten durch seine offene Spiritualität beeindruckt: Als er sich verneigt hat, damit die Menschen über ihn beten… Am ersten Tag seines Pontifikates ist er in aller Herrgotts-Früh zur Muttergottes nach Santa Maria Maggiore gefahren und hat sie um ihren Schutz gebeten, für die ganze Kirche. Und er wird am 19. März, dem Fest des heiligen Josef in sein Amt eingeführt. Wir hoffen, dass der heilige Josef nicht nur die Kirche schützt, sondern für diesen Tag dann auch gutes Wetter „organisiert“… Foto: Der Papst auf kurzer Pilgerfahrt zur ältesten Marienkirche Roms.

Hochschule meldet: Drei Viertel der Studenten sind aus dem deutschen Sprachraum (07.03.13.)

Unsere Hochschule hat eine interessante Statistik der „Nationalitäten“ erstellt. Interessant ist vor allem, dass von unseren 235 Studenten doch drei Vierte deutschsprachig sind. Interessant ist auch, dass die Österreicher mit 95 die meisten sind, gefolgt von 78 Deutschen. Der stärkste „Block“ sind nach den Österreichern, Deutschen und Schweizern dann die 10 Vietnamesischen Mitbrüder, die bei uns studieren… Christoph Hofstätter, Seminarist, sagte vor kurzem: „Heiligenkreuz erlebe ich wie ein kleines Rom, weil man hier der Weltkirche begegnen kann.“

Feierliche Messe zur Amtseinführung von Papst Franziskus (19.03.13.)

Am Josefstag sind viele von uns am Vormittag doch auch vor dem Fernseher gesessen, um sich das „Jahrhundertereignis“ der Amtseinführung des ersten Papstes aus Lateinamerika anzuschauen. Und um für Papst Franziskus zu beten. Seine Wirkung auf die Menschen erinnert an den jungen Johannes Paul II., der auch sofort „ein Papst der Herzen“ wurde. Täglich beten wir bei Laudes und Vesper für unseren Papst. Und natürlich haben wir heute auch für seinen Vorgänger gebetet, mit dem wir ja seit 2007 besonders verbunden sind, da er heute seinen Namenstag gefeiert hat. Foto: Papa Francesco unter dem Schutz der Gottesmutter Maria.

22./23. März 2013: Interessante Tagung über Mystik und Platonismus (04.02.13.)

Der griechische Philosoph Plato (um 400 vor Christus) – Schüler des Sokrates und Lehrer des Aristoteles – gilt als einer, der das Geistige, Seelische, Göttliche, Schöne und Ideale sehr stark betont hat. Raffael hat ihn in dem berühmten Gemälde der Philosophschenschule in den Stanzen des Vatikans dargestellt wie er „nach oben“ weist. Ohne Zweifel hat Plato das christliche Denken beeinflusst. Ist christliche Mystik wirklich ein „Heraus-aus-der-Materie-und-hinein-in-das-Rein-Geistige“? Sind wir nicht die Religion des fleischgewordenen Gottes? Ist es wirklich das Höchste, „platonisch“ zu lieben? Diesen Fragen gehen Experten für christliche Spiritualität auf einer von Prof. Dr. Wolfgang Buchmüller organisierten Tagung am Freitag und Samstag vor dem Palmsonntag nach. Wir laden dazu herzlich ein. Das Programm und alle Information gibt es hier

Nordische Bischofskonferenz tagt in Heiligenkreuz (17.03.13.)

In diesen Tagen haben wir die Freude und Ehre, dass die Nordische Bischofskonferenz in Heiligenkreuz tagt. Die Bischöfe kommen aus fünf Ländern: Island, Norwegen, Finnland, Dänemark und Schweden. Alles Länder, in denen die Katholiken eine verschwindende Minderheit darstellen, die Zahl jedoch stark zunimmt. Wir hoffen, dass es den Bischöfen bei uns im „Süden“ gut gefällt, auch wenn es zur Zeit leider noch winterliche Temperaturen gibt. Wir schließen ihre Anliegen ins Gebet ein. Foto: Soviele Bischöfe und Äbte beim Konventamt am Passionssonntag…

Erster barrierefreier Kreuzweg (22.03.13.)

Was für eine wunderbare Idee! Mit sehr viel Engagement und Einsatz hat die Katholische Männerbewegung Heiligenkreuz am Schmerzensfreitag einen eigenen Kreuzweg für Menschen mit Behinderung veranstaltet. Sie nannten den Kreuzweg „Symon von Cyrene“, weil die Menschen mit Gebrechen und Leiden zugleich dem Herrn helfen sein Kreuz zu tragen. Bischofsvikar Dr. Bernhard Mucha leitete den Kreuzweg, außer Altabt Gregor und Vizerektor P. Alkuin nahm auch Stiftspfarrer P. Dr. Pio Suchentrunk teil. Freilich hätten viel viel mehr Menschen mit Behinderung kommen können. Aber das muss sich wohl erst herumsprechen. Foto: Der Kreuzweg fand im inneren Stiftshof statt, wo an den Säulen riesige Fotokopien der barocken Kreuzweganlage angebracht waren.

Novizen im Forst (21.03.13.)

– Im Rahmen des Noviziatsunterrichtes besichtigen unsere 5 Novizen nach und nach, zusammen mit unserem Hauptökonom P. Markus und Direktor Ertel, die vier Stiftsbetriebe, die neben die für das Kloster „lebensnotwendig“ sind. Mönche leben wohl im und aus dem Gebet, aber nicht nur vom Gebet. Es braucht auch die finanziellen Mittel um im Kloster leben zu können und apostolisch in die Welt zu wirken. Die Forstwirtschaft ist unsere Haupteinnahmequelle. Pater Markus ist sehr dankbar für das Engagement und die treue der Mitarbeiter. Foto: Die Novizen waren vom Wald im Wienerwald begeistert…

Karmittwoch, 19.30 Uhr: "Sieben letzten Worte Jesu" (21.03.13.)

Am Mittwoch in der Karwoche gibt es heuer wieder eine Einstimmung der besonderen Art auf das „Heilige Triduum“, das mit dem Gründonnerstag beginnt: Das Razumovsky Quartett spielt in der Abteikirche „Die sieben letzten Worte Jesu“. Für alle Liturgien in der Abteikirche bitten wir die Gläubigen, sich warm anzuziehen, um der Winterkälte gut zu trotzen, die sich heuer leider so hartnäckig hält… Foto: Am Karmittwoch um 19.30 Uhr, Abteikirche, freie Spende.

Palmsonntag: Wir sind in die Heilige Woche eingetreten! (24.03.13.)

Das war der kälteste Palmsonntag seit Mönchsgedenken! Wir mussten die Palmweihe in der mittelalterlichen Fraterie halten, was auch sehr stimmungsvoll war. Dann zogen wir in die Abteikirche ein: „Hebt euch ihr Tore, unser König kommt!“ Bei der gesungenen Passion hatten viele Tränen in den Augen, weil es so schön war. Nicht wegen der Kälte, die wir heroisch ertragen haben. Die Mitbrüder haben uns das Leiden Christi wunderbar vor Augen gestellt, nach dem genialen Lukasevangelium. Viele junge Männer kommen in diesen Tagen zu uns, um unser Leben zu teilen und die Liturgie mitzugestalten. Viele Gläubige kommen, um hier Kraft zu schöpfen. Beten wir, dass es eine gesegnete Heilige Woche wird und wir dann ein frohes Osterfest feiern dürfen

270 beim Besinnlichen Nachmittag am Palmsonntag (24.03.13.)

Diesmal waren wir gerüstet und hatten genügend Sessel hergerichtet. So konnten wir den „Ansturm“ von 270 Menschen, jung und alt, zum „Besinnlichen Nachmittag“ im Kaisersaal gut bewältigen! Pater Bernhard hielt ein „Warming up“ und schwärmte von Papst Franziskus, Pater Karl hielt zwei Katechesen über die „Sieben Sakramente aus dem Kreuz“ und das „Lamm Gottes“. Es war eiskalt draußen, so dass der Kreuzweg um 16 Uhr mit Altabt Gregor in der Kreuzkirche stattfand. Jung und alt waren gekommen, fromm und suchend. Vier Priester hörten Beichte. Einhellige Meinung: Eine gute Einstimmung auf die Heilige Woche! Foto: Pater Bernhard bei der Einstimmung.

Papst Franziskus trifft Benedikt XVI. (23.03.13.)

Die Bilder und das Video vom heutigen historischen Treffen des neuen Papstes mit seinem großen Vorgänger Papst Benedikt XVI. in Castelgandolfo sind sehr berührend. Man sieht auch, wie alt und gebrechlich Papst Benedikt XVI. geworden ist. Es ist auch sehr deutlich, dass die beiden in der Demut sehr eins sind, wenn sie diese auch verschieden ausdrücken. Der Papst trägt den Titel „Heiliger Vater“ eigentlich nicht, weil er schon heilig ist, sondern weil er uns wie ein Vater zur Heiligkeit führen sollen. Diese Bildern atmen aber doch auch schon soetwas wie persönliche Heiligkeit

Erfreulich viele Teilnehmer bei der "Platonismustagung" (22.03.13.)

Das Institut für Spirituelle Theologie veranstaltet am 22./23. März eine Fachtagung zu einem sehr komplexen und spezifischen Thema, nämlich: „Christliche Mystik und das Erbe des Platonismus“. Es haben zwar Top-Referenten aus diesem Bereich zugesagt, jedoch waren wir dennoch erstaunt und erfreut, dass über 100 Teilnehmer gekommen sind. Das ist für so ein niveauvolles Thema fast schon eine kleine Sensation… Foto: Erstaunlicher Zustrom zu der von Prof. P. Dr. Wolfgang Buchmüller und Fr. Sandra Rothland organisierten Tagung.

Ein Priester muss "ein Hirt sein mit dem Geruch der Schafe" (28.03.13.)

Eine starke Predigt hielt Papst Franziskus am Gründonnerstag Vormittag in Rom bei der Chrisammesse, wo die Priester ihr Weiheversprechen erneuern, weil die Kirche der Einsetzung des Priestertums durch Christus gedenkt. Die Predigt kann man hier nachlesen. Papst Franziskus will eine Kirche, die sich nicht in sich selbst verschließt; er will keine Kirche aus „Antiquitätenhändlern oder Neuigkeitsverkäufern“, sondern eine Kirche, die Jesus in die Herzen der Menschen bringt. Wunderbar, was er über die priesterliche Berufung gesagt hat! Foto: Beten wir, dass die prophetischen Worte des neuen Papstes in unseren Herzen etwas bewegen.

Der Schnee wird vom Platz für das Osterfeuer geräumt... (28.03.13.)

Mit der Schneefräse wurde heute der Schnee im Stiftshof weggeräumt, damit in der Osternacht dort das Osterfeuer brennen kann… So etwas haben wir auch noch nie gehabt. wir hoffen, dass die Sonne bis Ostern noch möglichst viel Schnee abschmilzt… Der Webmaster hat sich heute über eine originelle Ostergrußkarte gefreut, wo ihm „ein schneeschaufelfreies Fest der Auferstehung“ gewünscht wird. Foto: An so ein schneereiches und kaltes Ostern können sich nicht einmal die ältesten Mönche erinnern.

Gebet des heiligen Karl Borromäus auf der Heiligenkreuzer Dreifaltigkeitssäule (26.03.13.)

„Lieber Gott, das ist keine Beschwerde, aber ich muss Dich auf einen Irrtum aufmerksam machen. Du hast mich heute, am 26. März, mit einer weißen Mozetta aus Schnee bekleidet. Erstens habe ich diese als bloßer Kardinal nicht verdient. Mein Wahlspruch lautet ja „Humilitas! Demut!“ Zweitens haben auch die Mönche hier und die Gläubigen, die jetzt Ostern feiern wollen und nicht Weihnachten, den vielen Schnee nicht verdient. Vielleicht, lieber Gott, kannst Du es arrangieren, dass doch möglichst bald der Frühling kommt, damit die Freude über unsere Erlösung, die wir in dieser Woche feiern dürfen, nicht durch dauerndes Schneeschaufeln getrübt wird…“ Foto: Detail der Dreifaltigkeitssäule von 1739 im Stiftshof von Heiligenkreuz: der hl. Karl Borromäus.

Der Höhepunkt des Jahres: Die Feier der "Heiligen Woche" (12.03.13.)

Die „Karwoche“ von Palmsonntag bis Ostersonntag heißt auf Lateinisch „Hebdomada Sancta“, „Heilige Woche“. Wir feiern ab dem Einzug in Jerusalem am Palmsonntag die heiligsten Mysterien unseres Glaubens und laden herzlich zur Mitfeier ein. Bei uns ist alles sehr intensiv, sehr feierlich, sodass man sich richtig „hineinfallen“ lassen kann in die Mysterien unserer Erlösung. Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag, Osternacht, Ostersonntag… das ist der Höhepunkt des christlichen Jahres. Foto: Pater Raynald mit der Kreuzreliquie, die wir am Karfreitag verehren. Hier kann man das Programm für die Karwoche downloaden.

Paten für unsere Priesterstudenten gesucht (13.03.13.)

Die Hilfsbereitschaft für den Hochschulausbau ist wunderbar. Zugleich kommen wir freilich anderorts in Not, da wir viele Priesterstudenten haben, die Unterstützung brauchen. Wir suchen daher dringend Patenschaften für unsere Priesterstudenten. Von den 235 Studenten sind drei Viertel aus dem deutschen Sprachraum, auch unter ihnen viele hilfsbedürftig. Besonders brauchen aber unsere Studenten aus Vietnam und anderen armen Ländern, in denen das Christentum gerade aufblüht, Unterstützung. Wir hoffen, dass es gute Menschen gibt, denen die Zukunft der Kirche am Herzen liegt, und die Patenschaften übernehmen. Informieren Sie sich hier, bzw. laden Sie den Patenschaftsfolder 2013 hier herunter

Wir freuen uns über so viele nette Klostergäste (28.03.13.)

Abgesehen von den normalen Klostergästen, die den Gästetrakt bis auf die letzte Matratze füllen, freuen wir besonders über 20 junge Männer, die diese heiligen Tage mit uns teilen. Viele waren schon am Palmsonntag gekommen. Mit ihnen haben wir wegen des schlechten Wetters leider keine traditionelle Frühlingswanderung unternehmen können. Dafür besuchten wir den Karmel Mayerling im Schneegestöber… Mit dem Gründonnerstag beginnt das Heilige Triduum, wo wir uns ganz auf die Liturgie konzentrieren. Foto: Kl-Ostertage-Gäste und Mitbrüder vor dem Karmel Mayerling.

Der jüdische Hintergrund von Ostern (28.03.13.)

Das Paschafest (deutsch: Osterfest) war für die Juden das Fest des Lämmerschlachtens. Die Tötung eines unschuldigen, waffenlosen Lammes diente im jüdischen Kult der Entsündigung bzw. Entsühnung: um durch das stellvertretende Opfer eines Tieres die Sünden loszuwerden. Das Lamm wurde geschechtet, also getötet, indem man das Blut aus dem Körper ausfließen lies. Blut galt als „Sitz des Lebens“. Der Hohepriester besprengte am Versöhnungstag das Innerste des Allerheiligsten – hinter dem Vorhang – mit Blut. Damit sollte das ganze Volk entsühnt werden. Jesus stirbt als „Lamm Gottes, das die Sünden der Welt hinwegnimmt“ (Johannes 1,27). Daher, so heißt es in der Bibel, sollt ihr wissen, „dass ihr aus eurer sinnlosen Lebensweise nicht um einen vergänglichen Preis losgekauft wurdet, nicht um Silber oder Gold, sondern mit dem kostbaren Blut Christi, des Lammes ohne Fehl und Makel.“ (1 Petrus 1,18f.) Foto: Jesus stirbt unschuldig wie ein Lamm für uns Sünder, er versöhnt uns mit Gott. Sosehr liebt uns Gott.

Wintereinbruch mitten in der Osternacht  (31.03.13.)

Was für ein Ostern! Wegen starken Schneefalls musste das Osterfeuer in den Kreuzgang verlegt werden. Wir haben uns gefreut, dass trotz der Eiseskälte so viele Gläubige gekommen waren und die 3-stündige Feier von 21 Uhr bis Mitternacht durchgehalten haben. Wie schön war die wärmende Agape im Kellerstüberl! Vor allem freuten wir uns über die Taufe des Herrn Helmut Christoph! Und dann auch noch die Umstellung auf „Sommerzeit“ mit dem Verlust einer Stunde… Was für ein Ostern! – Am Ostersonntag ist das Pontifikalamt mit Auferstehungsprozession um 9 Uhr, die Feierliche Ostervesper umd 18 Uhr, alles in der Abteikirche. Nochmals: Bitte warm anziehen. Foto: Osterfeuer

Danke Papst Franziskus! Das Wesen des Christentums ist Liebe! (30.03.13.)

Von unserer Fußwaschung an 12 „Aposteln“ aus unseren Pfarren gibt es heuer leider kein Foto, weil sie in der Bernardikapelle stattfand und man wenig sehen konnte. Dafür aber gingen die Bilder von der Fußwaschung im Jugendgefängnis von Papst Franziskus um die Welt. Wie schön, dass die Welt das so stark bemerkt hat. Der Heilige Vater zeigt uns vor, wie wichtig es ist durch Symbole und Gesten das deutlich zu machen, was der substantielle Inhalt des Christentums ist: Gottes- und Nächstenliebe! Liebe gerade zu den (materiell und geistig) Armen. Danke! Auf der Facebook-Seite unserer Hochschule steht: „Wir wollen an unserer Hochschule auch Priester des 21. Jahrhunderets ausbilden, die bereit sind, die Dunkelheit in der Gesellschaft und in den Seelen mit dem Licht der Liebe zu vertreiben.“ Foto: von der Fußwaschung des Papstes gibt es nur „kryptische“ Bilder, darum haben wir hier eines genommen, wo er noch als Kardinal einer armen Frau die Füße wäscht.

Karsamstag: Der Tag der Grabesruhe (29.03.13.)

Der Karsamstag ist der stillste Tag des Jahres, denn Jesus ruht im Grab. Man soll die Gräber der Verwandten besuchen. Man soll in Stille Anbetung halten bei den Heiligen Gräbern, die es in vielen Kirchen gibt. Bei uns ist in der Kreuzkirche das Allerheiligste – verschleiert – ausgesetzt, darunter der Leichnam Jesu, zur Erinnerung an die Realität des Todes. Es ist bis 17.30 Uhr Beichtgelegenheit bei zwei Priestern. Foto: Das Heilige Grab in der Kreuzkirceh von Heiligenkreuz.

Der Kreuzweg am Karfreitag musste im Kreuzgang stattfinden (27.03.13.) -

Obwohl es draußen bereits ein wenig zu tauen begonnen hat, war es nicht möglich, den Großen Kreuzweg im Freien zu halten. Die barocke Kreuzweganlage war noch zu vereist, zu gefährlich! Erstmals beteten wir daher mit den vielen Gläubigen, die gekommen waren, im mittelalterlichen Kreuzgang. Das war auch besinnlich, vor allem dank der großen Bilder unserer Kreuzwegstationen, die uns die Katholische Männerbewegung zur Verfügun gestellt hatte… Foto: Im Freien wäre es sicher noch schöner gewesen, aber Hauptsache ist, dass wir uns bei der Kreuzwegandacht innerlich mit dem Leiden und Sterben Christi verbinden konnten.

Pater Johannes Paul bei "Was schätzen Sie?" (28.03.13.)

Pater Johannes Paul war bei Karl Hohenlohe in der stilvollen Fernsehsendung „Was schätzen Sie“, man kann sie hier im Medienarchiv anschauen, gleich am Anfang. Die Sendung war zugleich ein großer Dank an das Ehepaar Zweymüller, die uns mit dem zu schätzenden Kunstgegenstand reich beschenkt haben

Schnee in Massen! Sogar die Auferstehungsprozession musste auch in den Kreuzgang verlegt werden (31.03.13.)

Was für ein ungewöhnliches Ostern! Sogar die eucharistische Auferstehungsprozession, die sonst immer bei fröhlichem Frühlingswetter im Stiftshof stattfindet, musste wegen des Wintereinbruchs in den Kreuzgang verlegt werden. Der Herr Abt und war alle freuten uns sehr, dass trotzdem so viele Menschen gekommen waren. Der Herr Abt begrüßte ausdrücklich den Herrn Bürgermeister Johann Ringhofer, die vielen Kameraden von der Feuerwehr und die Heiligenkreuzer Musikkapelle, die sich stimmungsvoll im Kapitelsaal bei den Babenbergräbern aufgestellt hatte und von dortaus raumfüllend die Prozession begleitete. Foto: Auferstehungsprozession 2013 im Kreuzgang.

Das war eine ZÜF-Jugendvigil (06.04.13.)

Für die Jugendvigil am 5. April, in der Osterwoche, hat ein Mädchen den Begriff „ZÜF“ geprägt: „ziemlich überfüllt“. Tatsächlich waren wir ca. 370, was schon fast nicht mehr ging. Wegen einiger Firmgruppen, die sich nicht rechtzeitig angemeldet hatten . Wir wollen beten, nicht Girlies und Bubies „domptieren“. Nur einzelne Ungefirmte dürfen kommen, keine Firmgruppen. Abt Maximilian hat gepredigt, wie wichtig es ist, an Gott zu glauben und eine Beziehung zu ihm zu haben. Frater Marcellinus hat uns in der Abteikirche erstmals eine Geschichte vorgelesen (Pater Kilian war nicht da). Am Schluss gab es Applaus für Pater Philipp-Neri zum 32. Geburtstag. Fotos hier. Foto: ZÜF-Jugendvigil verlieft dann doch „ziemlich zufriedenstellend“.

Wir wünschen ein gesegnetes Osterfes

t! (01.04.13.) – Der Herr Abt und die Mönche wünschen Ihnen von Herzen ein frohes Fest der Auferstehung! Hier unser Osterwunsch in Form eines kleinen Videos von der Osternacht-Kreuzesenthüllung 2013. Lassen wir uns die Herzensfreude darüber, dass Christus den Hass und die Sünde besiegt hat, dass er siegreich aus dem Grab erstanden ist, durch nichts rauben! Ostern ist ein Fest der Freude. Da kann uns der erneute Wintereinbruch, der uns nervt und bedrückt, doch nichts ausmachen. – Wir rufen Ihnen den Ruf der Urkirche zu, den Ruf des Glaubens und des Jubels: „Der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaft auferstanden!“ Foto: Das Gruppenfoto mit der liturgischen Assistenz (leider nicht alle) ist ein Dank an die 22 jungen Männer, die diese Tage mit uns im Kloster verbracht haben, die mit uns gebetet haben, uns beim Klosterputz und in der Gestaltung der Liturgie geholfen haben. Möge der Herr Ihnen reichen Segen schenken! Foto kann man hier downloaden.

Wir gratulieren Pater Kilian zum Studienabschluss und freuen uns über den "Monastic Channel" (29.03.13.)

Pater Kilian Müller hat sein Studium mit Auszeichnung abgeschlossen, wir gratulieren dem neuen Magister theologiae, der ja bereits Diplomkaufmann ist… Am 7. April wird er zum Diakon geweiht, die Priesterweihe ist dann am 7. Oktober. Vor allem danken wir ihm für seinen kreativen und faszinierenden Beiträge auf dem „Monastic Channel“, den er betreut. Seine Videos sind bewusst so gemacht, dass sie nicht gleich offensichtlich „fromm“ sind, sondern die Seele einmal durch Bilder und Rätsel zu erreichen versuchen. Einfach auf das Bild klicken!

Firmlinge von Podersdorf auf Besuch! (02.04.13.)

Die Oster- und Pfingstzeit bedeutet für unseren Herrn Abt wieder einen großen Einsatz bei der Firmspendung. Heute waren die Firmlinge aus unserer Stiftspfarre Podersdorf im Seewinkel mit Pfarrer Pater Maurus zu Besuch beim Herrn Abt, sie nahmen auch am Chorgebet teil. Sie waren sozusagen die ersten „Schwalben“, die die Firmsaison ankündigen, weitere Schwärme werden folgen. Die Burgenländer aus der pannonischen Tiefebene waren überrascht, dass bei uns im Wienerwald noch Schnee liegt. Wir beneiden sie um ihr Klima. Foto: Wir schließen die jungen Christen in unser Gebet ein, die in den nächsten Wochen im Rahmen der Firmvorbereitung zu uns kommen werden. – Der Herr Abt ist übrigens ganz vorne rechts zu sehen.

Dieses Wetter ist so traurig (04.04.13.)

Frater Clemens hält gerade ein totes Rotkehlchen in der Hand. Es ist leider nicht das erste, das dem strengen kalten Winter zum Opfer gefallen ist. Das ist so traurig. Wir haben zwar Futter gestreut, aber bei einigen Vogelarten dürfte das nichts nützen. Wenn die Wetterforscher Recht haben und es sich bei der langen Schnee- und Kälteperiode um eine Folge der Klimaerwärmung handelt, weil die Polkappen abschmelzen…, dann müssen wir schleunigst umdenken und etwas ändern. Uns tun jedenfalls die Geschöpfe Gottes leid, die unter diesem traurigen Wetter zu Schaden kommen. Foto: Das ist wirklich traurig!

7. April: Priesterweihe und Diakonenweihe (27.03.13.)

Welche Freude! Kardinal Christoph Schönborn wird am Sonntag nach Ostern, am Barmherzigkeitssonntag, um 15 Uhr in der Abteikirche unsere beiden Mitbrüder Pater Johannes Paul Chavanne und Pater Kilian Müller die Priester- bzw. die Diakonenweihe. Beide haben Ihr Studium abgeschlossen, mit Auszeichnung. Beide sind sehr sehr pastoral, vielfach schon engagiert. Die feierliche Weihe beginnt um 15 Uhr, Einlass ist ab 14.15 Uhr, wir beten vor den Rosenkranz, nachher gibt es Agape. Bitte betet für den künftigen Priester Pater Johannes Paul und für den künftigen diakon Pater Kilian! Foto: Pater Johannes Paul wird Priester; Pater Kilian empfängt die Diakonenweihe, – seine Priesterweihe wird dann am 6. Oktober sein. – Kurzbiographie der beiden ist hier.

Wir freuen uns über die Priesterweihe von Pater Aloisius und Pater Johannes Paul (06.04.13.)

Die beiden waren sich nie zu gut, um sich für die Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung zu stellen. Das erfordert ja mehr Zeit, Mühe und Demut erfordert, als vielleicht viele glauben würden… Das Bildzeigt, wie sich Pater Aloisius Pernegger-Schardax vom Stift Schlierbach und Pater Johannes Paul Chavanne gerade für ein Plakat vom Heiligenkreuzer Klostermarkt am 1. Mai fotografieren lassen. Wie schön, dass jetzt beide fast gleichzeitig nach Abschluss ihrer Studien an unserer Hochschule zu Priestern geweiht werden: Pater Aloisius in Schlierbach am 6. April, Pater Johannes Paul in Heiligenkreuz am 7. April! Foto: Wir wünschen den beiden Neupriestern weiterhin den Mut und die Demut, das Evangelium „von den Dächern“ zu verkündigen.

Nach Jahrzehnten wurde das historische Heiligenkreuzer Ostergrab wiedererrichtet (31.03.13.)

P. Roman, der Kustos der Kunstsammlung, hat ein altes Ostergrab aus dem 17. bzw. 19. Jh. revitalisiert. Die vier bemalten Figuren waren jahrelang eingelagert und durch Feuchtigkeit ziemlich beschädigt. Die Restaurierung hat Franz Hobl, Neulengbach, durchgeführt. Es hat uns natürlich was gekostet, aber das ist eben unser kultureller Auftrag! Die zwei auf Karton gemalten Engelfiguren (Ende 17. Jh.) gehörten ursprünglich zu einem Kulissengrab mit dazugehörender Scheinarchitektur. Sie halten jeweils eine Kristallkugel in der Hand. Die beiden Wachesoldaten (um 1900, von Hermann Nigg) sind schlaftrunken. Mundgeblasenen Glaskugeln sind mit gefärbtem Wasser gefüllt und von hinten beleuchtet, ihre knalligen Farben symbolisieren Freude. Das ist eben barocke Volkskunst! Der Stein ist vom Grab weggewälzt, das Grab ist leer. Drin steht eine Kristallkugel mit goldgefärbtem Wasser: Symbol der Auferstehung. Foto: Man kann das Heiligenkreuzer Ostergrab jederzeit in der Antoniuskapelle, in der Abteikirche, frei zugänglich besuchen.

7. April 2013: Priester- und Diakonenweihe (07.04.13.)

Der 7. April des Jahres 30 war der historische Karfreitag. Liturgisch war es heuer der „Weiße Sonntag“ bzw. „Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit“. Kardinal Christoph Schönborn weihte in der Abteikirche P. Johannes Paul Chavanne zum Priester und P. Kilian Müller zum Diakon. Die Biographie der beiden ist hier.
Tausend Gläubige waren gekommen, 60 Priester, viele Ordensfrauen und Ordensmänner, viele Jugendlichen. Es war eiskalt und dauerte 3 Stunden, ein Glaubenszeugnis! Kardinal Schönborn gab in seiner Predigt den beiden 3 Punkte mit: Erstens: Ihr seid Begnadete! Zweitens: Ihr seid dazu gesandt, andere zu begnaden. Drittens: Ihr müsst – nach dem Vorbild von Papst Benedikt – zuerst Glaubende sein wie Thomas. Danach gab es etwas Warmes im Klostergasthof zu essen. Wir freuen uns.
Fotos: Das letzte Foto der 2. Reihe zeigt, wie der Kardinal den Primizkelch und das Messgewand von P. Johannes Paul segnet. .

Papst Franziskus in der Klosterpforte angekommen! (05.04.13.)

Es war gar nicht so leicht, ein gutes Bild von Papst Franziskus zu bekommen, wir mussten extra warten, bis uns Pilger aus Rom ein solches mitgebracht haben. Jetzt hängt das Bild vom neuen Papst Franziskus endlich in der Klostpforte, zwischen unserem Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn und Abt Maximilian Heim. So wird den Besuchern gleich auch deutlich gemacht, dass das Kloster ein Teil der Kirche ist, „in Gemeinschaft mit unserem Papst Franziskus und unserem Bischof Christoph“, wie wir täglich bei der Heiligen Messe beten. Foto: Fremdenführer Manuel Wollein und Stiftspförtner Thomas Scheichenberger freuen sich über das fröhliche Papstbild.

Danke an Pfarrer Geißendörfer für ein ökumenisches Wunder (17.04.13.)

In der heute evangelischen Zisterzienserabtei Loccum bei Hannover tagte zum 21. Mal die „Gemeinschaft Evangelischer Zisterzienser-Erben in Deutschland„, an der Generalprokurator P. Meinrad und Rektor P. Karl teilnahmen. Viele Zisterzienserklöster gingen ja bei der Reformation in evangelischen Besitz über, Luther war ja nach seinem Ordensautritt kein Freund des Klosterlebens… Und dann kam 1993 der evangelische Pfarrer Paul Geißendörfer in Heilsbronn auf die Idee, eine Gemeinschaft aller Zisterziensererben zu gründen. Großartig! So wird in der evangelischen Kirche das reiche spirituelle Erbe unserer Väter verschieden gepflegt und auch die Kontakt zu uns katholischen Mönchen. Die evangelischen Zisterziensererben werden sogar zu unserem Generalkapitel nach Rom eingeladen. Vor allem herrscht unter uns Wertschätzung und Liebe. Luther hat ja Bernhard über alles geschätzt. Pfarrer Geißendörfer hat jetzt mit 78 die Leitung der Gemeinschaft einem jüngeren Pastorenehepaar übergeben. Wir danken ihm und seiner Frau, dass sie es dem Heiligen Geist ermöglicht haben, ein kleines ökumenisches Wunder zu wirken. Foto: Else und Paul Geißendörfer

Neuer Parkplatz für 90 Autos beim Stift (07.04.13.)

Es kommen immer mehr Leute, wir brauchen noch mehr Parkplätze! Schon für den Papstbesuch 2007 haben wir viele neue Parkplätze beim Stift gebaut, doch wir brauchen noch mehr… Am 30. April findet der Spatenstich für den Hochschulausbau statt, der wirft nun schon seine Schatten voraus. Denn der Hochschulhof wird dann Baustelle und die Parkmöglichkeiten dort fallen weg. P. Karl, Rektor der Hochschule, freut schon deshalb sehr über die Bauarbeiten für den Parkplatz beim Schüttkasten, weil sie den nahenden Hochschulausbau ankündigen. Beim „Schüttkasten“ wird Platz für bis zu 90 PKW sein. Es wird ökologisch gebaut, ohne Asphalt. Foto: Es kommen immer mehr Leute zu uns, darum müssen wir in gute Parkmöglichkeiten investieren.

14. April 2013: Heimatprimiz von Pater Johannes Paul Chavanne in Wien (08.04.13.)

Am Sonntag, 14. April, 11 Uhr feiert unser Neupriester die erste Heilige Messe in seiner Heimatpfarre St. Rochus in Wien, Landstrasser Hauptstrasse 54-56. Der Herr Abt und viele von uns fahren hin. (ACHTUNG: Darum findet das Konventamt bei uns in Heiligenkreuz an diesem Tag zwar um 9.30 Uhr statt, aber nur in einfacher Form: als deutsche Heilige Messe in der Kreuzkirche.) Der Neupriester wird dort auch den Primizsegen spenden, das sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen… Foto: Pater Johannes Paul spendet den Primizsegen. Man kann ihm übrigens unter johannespaul@stift-heiligenkreuz.at per Email gratulieren, oder auf facebook.

Am 30. April ist Spatenstich für den Hochschulausbau (30.03.13.)

Schön langsam breitet sich große Freude (und ein bisschen Nervosität) aus, denn am 30. April kommt der Spatenstich für den Hochschulausbau. Die Situation ist ja wirklich nicht tragbar, die Räume sind überbelegt, die Hörsäle übervoll. Wir müssen noch intensiv sammeln. Es breitet sich aber Freude aus, vor allem durch ein Modell der neuen Hochschule, das Bauamtsleiter Arnold Link heute vorgestellt hat! Foto: Bauamtsleiter Link, Hauptökonom P. Markus, Abt Maximilian, Direktor P. Anton… und die Studenten. Rektor P. Karl hat fotografiert…

Schöne Fotos von der Priester- und Diakonenweihe am 7. April (16.04.13.)

Es gibt schöne Fotos von der Priesterweihe von Pater Johannes Paul und der Diakonenweihe von Pater Kilian Müller am Barmherzigkeitssonntag, sie sind hier anzuschauen bzw. zu bestellen. Wir danken cross-press.net für die gelungen Aufnahmen. Ebenso gibt es schon Fotos von der würdigen Primizmesse, die der Neupriester in seiner Heimatpfarre St. Rochus im 3. Wiener Gemeindebezirk feiern durfte. Es ist erstaunlich, wie viele Ministranten daran teilgenommen haben. Die Primizfotos gibt es hier. Foto: Kardinal Schönborn wird von Abt Maximilian und den beiden Weihekandidaten bei der Klosterpforte begrüßt.

16. April 2013, 19.30 Uhr: Vortrag über "Erzherzogin Marie Valerie" (14.04.13.)

Dr. Norbert Nemec, Habsburgerspezialist, spricht am 16. April um 19.30 Uhr an der Hochschule über das 4. Kind des Kaiserpaares Franz Joseph I. und Elisabeth. Es geht um die Erzherzogin Marie Valerie und ihre Nachkommen. (* 22. April 1868 in Ofen, Ungarn; † 6. September 1924 in Wallsee) Sie war seit Jahrhunderten das erste königliche Kind, das in Ungarn geboren wurde… Leider war ihr nur ein kurzes Leben beschieden, sie starb bereits 8 Jahre nach ihrem Vater… Dr. Nemec wird sicher den Bogen bis in die Gegenwart ziehen. Eintritt: freie Spende.

Die Arbeiten zum "Schüttkasten-Parkplatz" schreiten zügig voran (16.04.13.)

Die Zeit eilt, denn einige Großereignisse stehen bevor. Am 30. April ist Silbernes Priesterjubiläum samt Spatenstich, zu dem sich bereits hunderte Gäste angesagt haben. Am 1. Mai gleich darauf ist der große Klostermarkt. Da sich diesmal wieder eine rekordverdächtige Zahl von Klöstern, Stiften und Gemeinschaften mit ihren besonderen Klosterprodukten angemeldet haben, erwarten wir – schönes Wetter vorausgesetzt – wieder über 10.000 Besucher. Seit dem Papstbesuch haben wir ja genügend Parkplätze, aber dennoch brauchen wir neue, vor allem solche, die direkt bei Stift und Hochschule liegen. Foto: Gott-sei-Dank erlaubt das Frühlingswetter, dass der asphaltfreie Parkplatz beim Schüttkasten weitergebaut wird.

Ornithologische Entdeckung in der Wachau (20.04.13.)

Auf Facebook hat unser Student Marcel Urban dieses Foto vom Hochschulausflug nach Dürnstein in der Wachau gepostet. Dort sind einige Mitbrüder in den Ruinen herumgeklettert. Dazu folgenden Text: „Die Pinguine (OCist’s) sind eine Gruppe flugunfähiger Mönche der Nordhalbkugel und bilden eine Familie in der Regel des Heiligen Benedikts. Pinguine sind leicht von allen anderen zu unterscheiden und in herausragender Weise an das Leben im Kloster und in den verschiedensten Klimazonen der Erde angepasst. Desweiteren kann man sie auch ab und zu in den Bergen der Wachau (Österreich) entdecken. Ein weiteres Merkmal ist ihr Gesang.Foto: Facebook, Marcel Urban.

Hochschulausflug bei Frühlingswetter in die Wachau (18.04.13.)

Heuer brauchten wir 3 Autobusse, denn 147 unserer Studenten nahmen am jährlichen Hochschulausflug teil. Was für eine Freude: Herrliches Frühlingswetter erwartete uns in der Wachau, und die Marillenblüte! Nach einer festlichen Festmesse im Stift Dürnstein bummelten wir herum, hatten ein gutes Essen in Spitz, besuchten die Leopoldsausstellung im Landesmuseum St. Pölten und sangen die Vesper ebendort bei den Englischen Fräulein auf dem Lilienhof. Ausklang im Klostergasthof. Die Studenten musizierten im Bus, beteten den Rosenkranz abwechselnd in verschiedensten Sprachen. Fotos: Wir danken Gott für diesen gesegneten Tag der Gemeinschaft. Es zahlt sich aus, für diese jungen Leute alles an Einsatz zu geben, denn sie sind die Zukunft der Kirche.

"Sommerrekreation" erweitert (21.04.13.)

– Wir freuen uns, dass der Frühling sich doch noch zeigt. Die warmen Temperaturen erlauben es uns sogar schon, zur Rekreation in den Garten zu gehen. „Rekreation“ (von lateinisch: „neu-schöpfen“, „erholen“) heißt bei uns die Zeit zwischen Abendessen und Komplet, wo wir uns zum gegenseitigen Austausch und Gespräch zusammensetzen. Im Klostergarten steht ein hölzerner Pavillon mit der Benediktstatue in der Mitte, dort können wir uns zusammensetzen. Die Jungen nennen den Pavillon „Sommerrekreation“. Jetzt haben wir dort zwei neue Bänke bekommen, damit wir alle Platz haben. Foto: Schnappschuss von der Abendrekreation (Fr. Clemens).

Unsere Tochtergründung "Goldenkron" in Böhmen wurde vor 750 Jahren gegründet (23.04.13.)

1263 gründete Heiligenkreuz das Kloster „Goldenkron“, auf tschechisch „Zlata Koruna“ in der heutigen Diözese Budweis. Es wurde 1429 von den Hussiten niedergebrannt, dann wiederbesiedelt, dann endgültig von Joseph II. aufgehoben… Mit viel Liebe wurde das Kloster jetzt restauriert. Pater Subprior Bernhard vertrat den Herrn Abt bei den Feierlichkeiten, denen der Diözesanbischof Jiri Padour vorstand. Der Name „Goldenkron“ (ursprünglich „Heiligenkron“) kommt daher, dass der Neugründung ein Teil der Dornenkrone mitgegeben wurde, die sich seit 1244 in Heiligenkreuz befand. Dies namensgebende Reliquie wurde freilich unter den Hussiten vernichtet. Foto: Pater Bernhard nahm dafür die Heiligenkreuzer Dornreliquie zu den Festlichkeiten mit, das hat den Gläubigen sehr gefallen (© Jitka Sko?epová)! Hier zur offiziellen Homepage!

Kirchen zu Restaurants? (16.04.13.)

– Anfangs Februar 2013 (und schon im März 2005) brachte das deutsche Magazin „Der Spiegel“ einen erschütternden Bericht: In Deutschland gibt es derzeit noch 45.000 Kirchengebäude aller Konfessionen. In den nächsten Jahren werden aber ca. 15.000 Kirchen aufgegeben werden müssen. Am meisten betroffen ist die evangelische Kirche, aber auch viele katholische Kirchengebäude können aufgrund des Gläubigenmangels nicht länger erhalten werden… Es wird bei uns zwar nach pietätvollen Lösungen gesucht, die jedoch nicht immer gelingen, wie dieses Restaurant im englischen Worcester zeigt. Schon vor 40 Jahren wurde diese anglikanische Kirche aufgegeben… Wir finden das bedrückend. Foto: Das beste Mittel zur Erhaltung unserer Kirchen ist, wenn wir sie viel benützen, um zu beten…

Wie gut, dass es den "Jugendraum" gibt (11.04.13.)

Seit ca. 15 Jahren gibt es in der Nähe der Gästespeisesäle einen eigenen Raum, der „Jugendraum“ genannt wird. Bis zur Schließung des Sängerknabenkonviktes 1982 war er der Speisesaal für die Schüler, die Fresken stammen von Karl Steiner aus den 1950er Jahren. Dann war er bis 1998 eine Rumpelkammer, versperrt. Mit der Einrichtung der Jugendseelsorge wurde auch dieser Raum für den Gebrauch erobert und steht jetzt Jugendlichen, die im Kloster wohnen, aber auch Jugend- und Schulgruppen zur Verfügung. Aufgrund des Platzmangels in der Hochschule findet hier auch der tägliche Deutschunterricht für die Vietnamesen und andere statt. Soetwas kann man jedem Kloster und jeder Pfarre nur empfehlen. Foto: Gut, dass es die Offenheit des Jugendraumes gibt!

Freundschaftliche Grüße aus Madrid (20.04.2013)

Am 19. April, dem 86. Geburtstag von Papst emeritus Benedikt XVI., erreichte unseren Herrn Abt ein riesiges Paket aus Spanien. Eine Kopie eines Bildes des emeritierten Papstes in Lebensgröße. Ein Geschenk von Dr. Juan Antonio Martínez Camino SJ, dem Weihbischof der Erzdiözese Madrid und Generalsekretär der Spanischen Bischofskonferenz, der unserem Konvent besonders freundschaftlich verbunden ist. Im letzten August hielt er uns die Konventexerzitien, referierte im November bei der „Ratzinger Tagung“ und wird am 6. Oktober 2013 um 15.00 Uhr unseren Pater Kilian zum Priester weihen. Foto: P. Kilian und Abt Maximilian neben dem Papstbild, das etwas Besonderes ist, denn die Künstlerin hat es nachträglich mit Farbe verfeinert und signiert. Muchas gracias, Exzellenz!

Wir sind wieder mit dem Chorgebet in die Abteikirche übersiedelt (26.04.13.)

Die Abteikirche ist zwar wegen des endlosen Winters noch keineswegs „wohlig warm“, trotzdem freuen wir uns, dass wir ab sofort wieder alle unsere Gottesdienste in der großen Abteikirche halten. (Nur am Sonntag, 28. April ist noch das Konventamt um 9.30 Uhr in der Bernardikapelle, weil da in der Abteikirche die Erstkommunion der Pfarre ist.) Wir freuen uns über Gäste, die sind jederzeit willkommen, größere Gruppen sollen sich aber anmelden beim Gastmeister. Foto: Abendliches Chorgebet in der Abteikirche, (Foto: ©cross-press.net)

Wir gratulieren Stift Wilhering zum neuen Abt (25.04.13.)

Heute fand im Stift Wilhering bei Linz die Abtswahl statt. Wir freuen uns, dass der bisherige Administrator P. Dr. Reinhold Dessl zum 74. Abt des oberösterreichischen Zisterzienserstiftes gewählt wurde und gratulieren Abt Reinhold von Herzen. Er war ja schon öfter bei uns, auch als Referent bei diversen Ordenstagungen. Die Pfarre Gramastetten leitete er als Vollblutseelsorger mit einem großen Herz für die Jugend. Biographie: Abt Reinhold ist 51 Jahre alt, stammt aus Linz, er ist seit 1988 Priester, seit 2012 leitete er das Stift als Administrator, seit heute als Abt. Foto: Abt Dr. Reinhold Dessl, 74. Abt von Wilhering.

30. April: Silbernes Priesterjubiläum von Abt Maximilian, P. Karl und P. Marian (04.04.13.)

Genau 25 Jahre danach, am Dienstag, 30. April, 15 Uhr, dürfen der Abt, der Rektor und P. Marian Gott danken: für 25 Priesterjahre! Wir laden zu dem Fest ein, denn alle 3 sind glückliche Priester. Und alle 3 sind durch die Hochschule nach Heiligenkreuz gekommen, darum findet im Anschluss an die Festmesse, die der Stiftschor des Neuklosters und die Choralschola gestalten werden, der Spatenstich für den Ausbau statt. Welche Freude, dass Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll kommen wird! Es ist eine große Sache, denn es ist fast ein Wunder, dass durch Spenden schon soviel der Hochschule gegeben wurde, dass der Rohbau, der 1. Bauabschnitt, gewagt werden kann. Foto: Das sind Pater Karl und Pater Maximilian vor 25 Jahren, am 30. April 1988, auf dem Weg zur Priesterweihe…

30. April 2013, Silbernes Priesterjubiläum und Spatenstich (25.04.13.) -

Am 30. April gibt es mehrere Gründe, um zu feiern und Gott zu danken: Abt Maximilian, Pater Karl und Pater Marian begehen ihr Silbernes Priesterjubiläum. Auf die Stunde genau um 15 Uhr ist die Festmesse. Der Neuklosterchor wird alles festlich gestalten. Bitte noch warm anziehen. Dauer ca. 1 1/2 Stunden. Dann um 16.30 Uhr findet im Hochschulhof der Spatenstich für den Hochschulausbau statt. Wir haben auch unsere Wohltäter zu dieser Feier eingeladen, das sind wir schuldig. Tatsächlich dürften wir die Summe von 2 Millionen Euro durch Spenden erreichen, die notwendig sind für den Rohbau… Ein Wunder! Es sind alle eingeladen. Priesterjubiläum und Hochschule sind ein Grund, Gott von Herzen zu danken. Damit wir alles gut organisieren können und genügend Wildschweinbratwürstel für das Fest danach haben, bitten wir um kurze Anmeldung an office@stift-heiligenkreuz.at. Foto: P. Karl, Abt Maximilian, P. Alkuin.

26.-28. April 2013: Tagung von Prof. Gerl-Falkovitz über Romano Guardini (14.04.13.)

Wir wollen nicht nur „räumlich“ die Hochschule aufbauen, sondern auch durch ein interessantes Angebot. Sehr dankbar sind wir Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Institutsvorstand des „EUPHRat“, dass sie dieses Semester ein Angebot zu Romano Guardini (1885-1968) hat, das bereits großes Interesse hervorruft: Sie bietet nicht nur eine Vorlesung/Seminar über Guardini an, sondern veranstaltet dazu auch eine Öffentliche Fachtagung: Einführung in die Religionsphilosophie Romano Guardinis (1885-1968): 12.-14. März 2013 und 22.-25. April 2013 jeweils 19.30-21.00 Uhr. Die Christologie Romano Guardinis nach 75 Jahren. Versuche einer Würdigung: 26. April abends bis 28. April mittags. – Das Programm zu der Tagung findet sich hier. – Foto: Der Folder für die Fachtagung, den man sich herunterladen kann. Hier hat Prof. Gerl-Falkovitz geschrieben, warum sie gerne in Heiligenkreuz doziert.

Das offizielle Novizen-Magnolienfoto 2013 (22.04.13.)

Es ist schon eine Tradition, dass jedes Jahr die Novizen vor der blühenden Magnolie im Priorenhof fotografiert werden. Die Magnolie blüht ja gerade mal 4 bis 6 Tage, heuer erst viel später als sonst. Das Foto zeigt Pater Prior Simeon, der zugleich Novizenmeister ist, mit unseren fünf „Neulingen“ (das ist die wörtliche Übersetzung von „Novize“). Wir danken Gott für die jungen Leute und beten, dass sie den Weg der Nachfolge treu weitergehen. Foto: Fr. Judas Thaddäus, Fr. Stanislaus, Fr. Philemon, P. Prior Simeon, Fr. Marcellinus und Fr. Clemens.

29./30. April: Absolventen- und Ehemaligentreffen an der Hochschule (25.04.13.)

Das hat es schon seit Jahren nicht gegeben: Endlich findet wieder ein Ehemaligentreffen an der Hochschule statt. Es freut uns, dass doch eine beachtliche Zahl unserer Absvolventen zugesagt haben. Viele sind ja im pastoralen Dienst uns können schwer weg von ihren Pfarren. Start ist am Montag, 29. April mit einem Empfang um 16 Uhr in de rHochschule, dann wollen wir die Hochschule im heutigen Ist-Zustand präsentieren. Abends geht es zum Heurigen. Am Dienstag, 30. April steht dann die Besichtigung von Stift, Leopoldinum und die Begegnung untereinander auf dem Programm, am Nachmittag das Fest zum Silbernen Priesterjubiläum und zum Spatenstich. Für den Direktor P. Dr. Anton Lässer (seit 2011) ist das eine Premiere. Foto: Die Hochschule. Es ist wichtig, dass wir auch nach dem Studium Kontakt halten.

1. Mai: Heiligenkreuzer Klostermarkt (22.04.13.)

Endlich zeigt sich auch vom Wetter her der Frühling. Wie schön ist es dann hier bei uns im Wienerwald! Darum künden wir mit Freude den Klostermarkt für den 1. Mai an und wir werden so manches kleine Gebet zum Himmel schicken, dass dann schönes Wetter ist. Freilich ist uns auch bewusst, dass es wichtigere Gebretsanliegen gibt… Es werden ja ohnehin wieder an die 40 Stifte und Klöster ihre Produkte anbieten und für Tausende Menschen ist das dann wieder einmal eine wunderbare Gelegenheit, einen frohen Tag im Wienerwald zu feiern… Näheres gibt es hier. Foto: wir hoffen auf schönes Wetter, und wenn nicht, dann wird es auch so ein schöner Tag werden, dieser 1. Mai!

Der 30. April war ein Tag der Freude und des Dankes: Priesterjubiläum und Spatenstich (30.04.13.)

Dieser Tag war wirklich gesegnet: Kathpress berichtet hier. / Fotos gibt es in der Chronik oder auf cross-press.net. – 1.) Über 1.200 waren in die Abteikirche gekommen zur Festmesse zum Silbernen Priesterjubiläum von Abt Maximilian, Pater Karl und Pater Marian. Der Neuklosterchor und die Schola gestalteten eine der berührendsten Messen, die es in Heiligenkreuz je gegeben hat. 2.) Anschließend Spatenstich im Hochschulhof: Der Apostolische Nuntius, der Abtpräses der Österreichischen Zisterzienserkongregation, viele Äbte und Prälaten, Priester, Ehrensenatoren, Wohltäter und Freunde waren gekommen. 3.) Großartige Ansprachen von Bügermeister Johann Ringhofer und Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka! Wir können stolz sein auf unsere Verantwortungsträger! 4.) Ein Wunder: Seit Juni 2012  wurden 2,150.000 Euro gespendet, der Rohbau als erste Bauphase ist gesichert (Gesamtsumme 5 Millionen). 5.) Pater Justinus und Pater Alkuin haben Spitzenautoren gewonnen, ein kleines „Lexikon“ von grundwichtigen Begriffen als Festgabe für Abt und Rektor zusammenzustellen: wunderbares Buch, nur 16,50! 6.) Spatenstich mit Abt, Landeshauptmann-Stv., Apostolischem Nuntius, Ehrensenatoren, Bürgermeister, Hauptökonom, Rektor, Altabt usw. usw., dazu Europahymne, „Gaudeamus igitur“, Landeshymne, Bundeshymne… Wunderbar. 7.) Ausklang: Grillwürstel und Wein und Bier für alle, bei herrlich mildem Sommerwetter. – Fotos: Das war ein schönes Fest, wir danken dem lieben Gott und allen unseren Wohltätern und Freunden.

Jugendvigil am 3. Mai: Gott wirkt Wunder (05.05.13.)

Das war sicher eine der besondersten Jugendvigilien, die wir je hatten. 300 waren gekommen. Und dann gab Thorsten Hartung aus Deutschland sein Lebenszeugnis: seine verpfuschte Kindheit, Opfer, dann Täter, Suche nach Anerkennung, Verbrechen, Mord… Und dann kam Gott, dann kam Jesus, dann kam die Muttergottes. Wir hingen eine Dreiviertelstunde an seinen Lippen. Gott ist groß! Dann knieten wir nieder und beteten Jesus an, der auch heute wunder tut. Und ganz konkret: Neupriester P. Johannes Paul nahm einen jungen Studenten unter die Taufbewerber ins Katechumenat auf… Er wird das nächste Mal dann die Jugendvigil halten und den Primizsegen geben. Foto: Pater Kilian begrüßt, in der ersten Reihe Thorsten Hartung, dessen Zeugnis ein Lobpreis der Gnadenmacht Gottes war. Das Video davon gibt es hier!

Dreifaches Silbernes Priesterjubiläum (02.05.13.)

Am 30. April 1988 wurden Abt Maximilian und Pater Karl in der Abteikirche zu Priestern geweiht, am 14. September 1988 Pater Marian im Wiener Stephansdom. Alle drei begingen gemeinsam in einer Festmesse am 30. April dieses Jubiläum. Da alle drei über die Hochschule nach Heiligenkreuz gekommen waren, da alle drei Professoren an der Hochschule sind, da der Abt Großkanzler, Pater Karl Rektor und Pater Marian Institutsvorstand für Philosophie ist, folgte danach der Spatenstich für den Hochschulausbau. Die Festmesse war dank der Gestaltung durch den Neuklosterchor und der Schola ergreifend! 1.200 Gläubige waren zu der Dankmesse gekommen. Es war wunderbar. Die Jubilare bitten weiterhin ums Gebet. Foto: cross-press.net

Wir halten die Bitt-Tage (07.05.13.)

Die 3 Tage vor Christi-Himmelfahrt sind traditionell die Bitt-Tage. Die Kirche gibt Christus, der in den Himmel auffährt, gleichsam symbolisch noch alle Sorgen und Anliegen mit: auch um gedeihliches Wetter und Segen für die Ernte… Wir Mönche halten die Bitt-Tage, indem wir täglich eine feierliche Prozession halten: durch Kirche und Kreuzgang, dazu singt Pater Simeon die Allerheiligenlitanei vor, um gleichsam den ganzen Himmel aufzuwecken. Hilfe brauchen wir ja tatsächlich dringend, – jeder! Foto: Bittprozession durch den Kreuzgang.

1. Mai: Der Heiligenkreuzer Klostermarkt war ein Tag der Gemeinschaft und des Feierns (02.05.13.)

Das Wetter war prachtvoll, der Ansturm gigantisch. Aber nie so, dass es ungemütlich wurde, im Gegenteil. Wir schätzen weit über 12.000 Besucher über den Tag verteilt. 40 Klöster und Stifte hatten auch viel Köstliches aufgeboten. Es war gute Stimmung, gute Musik, frohe Gemeinschaft, – nach dem langen Winter ein herrlicher Tag im Wienerwald. Und auch die Möglichkeit, vielen Mönchen und Nonnen, jung und alt zu begegnen. Resumee: Das war ein schöner 1. Mai!

Ternitz, 11. Mai, 9.30 Uhr bis 19.00 Uhr: Flugshow zugunsten der Hochschule (26.04.13.)

Es ist überwältigend, was wir an Hilfsbereitschaft für unsere Studenten und die Hochschule erleben! Wir sind unendlich dankbar, die neue Hochschule wird wirklich eine Hochschule des „Volkes Gottes“. Besonders originell ist die Idee einer „Alternativen Flugshow“ am 11. Mai ab 9.30 Uhr in Ternitz, mit Riesen-Modell-Hubschraubern, mit echtem Christophorus-Hubschrauber, mit echten Fallschirmspringern, mit dem echten Neupriester Pater Johannes Paul, der um 18.00 Uhr die Abschlussmesse hält… Alles für die Hochschule!  Komm und sieh… Foto: Das Team der „Alternativen Flugshow“ im Hochschulhof.

Cholerakapelle im Helenental von Abt Maximilian neu eingeweiht (09.05.13.)

Der Herr Abt hat am 3. Mai die restaurierte Cholerakapelle im Helenental eingeweiht. Pfarrer Pater Pio war als zuständiger Pfarrer dabei, ihm und seinen ehrenamtlichen Helfern aus Heiligenkreuz ist dieses große Werk der Renovierung gelungen. gekommen waren auch sehr viele Gläubige. Und besonder schön war, dass auch Stadtpfarrer P. Amadeus, Pfarrer P. Josef und Pfarrer P. Ferdinand an der Feier teilgenommen haben. Schade, dass die Cholerakapelle so vesteckt liegt, sie hätte mehr Besucher verdient… Foto: Der Herr Abt und P. Pio bei der Segnung.

Ab sofort hat das Stift eine neue Adresse: Markgraf-Leopold-Platz 1 (30.04.13.)

Bisher hatte das Stift einfach die Adresse: „Stift“! Auf Wunsch von Abt Maximilian hat sich das nun geändert. Nachdem die Hochschule schon seit 2007 die Adresse „Otto-von-Freising-Platz 1“ hat, sollte nun auch das Stift nach dem heiligen Gründer „adressiert“ werden. Welche Ehre, von einem Heiligen gestiftet worden zu sein, noch dazu, wenn der der Landespatron ist! Außerdem sind wir im Gedenkjahr 350-Jahre-Landespatron! Der Gemeinderat Heiligenkreuz hat gerne zugestimmt. Nun hat das Stift Heiligenkreuz die Adresse: „Markgraf-Leopold-Platz 1“. Foto: Abt Maximilian, Bürgermeister Ringhofer, Apostolischer Nuntius Zurbriggen und Landeshauptmann-Stv. Sobotka mit dem Straßenschild.

Silbernes Prieserjubiläum des Herrn Abtes in Kronach (12.05.13.)

Dieses Wochenende hat unser Herr Abt sein Silbernes Priesterjubiläum in seiner Heimat in Oberfranken gefeiert. Abt Maximilian ist mittlerweile zwar österreichischer Staatsbürger, ist aber naturgemäß seiner Heimat und seiner großen Familie sehr verbunden. Er stammt aus Kronach. Zu seiner Primiz vor 25 Jahren hatte der einheimischer Künstler Martin Ludwig ein wunderbares Altarbild gemalt. Foto: Wenige Monate später kam sein ältester Sohn zur Welt, den damals Pater Maximilian taufte: auf den Namen „Maximilian“! Mittlerweile ist dieser Maximilian ein stattlicher Mann geworden – und bei uns eingetreten! Er macht uns als „Frater Konrad“ viel Freude. Wir hoffen, dass der Herr Abt noch ein paar Kronacher zu uns ins Kloster mitbringt…

Drei-Bischofs-Besuch im Priesterseminar Leopoldinum (11.05.13.)

Im „Überdiözesanen Priesterseminar Leopoldinum Heiligenkreuz“, das mit 28 Studenten voll ist, ist auch immer was los. Vorige Woche waren nicht nur Diözesanbischof Ludwig Schwarz und einige Weihbischöfe auf Besuch, sondern am 8. Mai gab es noch einen ganz besonderen Besuch: die drei Bischöfe, die in der Österreichischen Bischofskonferenz die Verantwortung für unser „Überdiözesanes Priesterseminar Leopoldinum Heiligenkreuz“ tragen zu Besuch. Es war wunderbar, ein guter Austausch zwischen Kardinal Schönborn, Bischof Kapellari, Bischof Küng, Direktor P. Dr. Anton Lässer, Abt Maximilian, Spiritual Martin Leitner und Rektor P. Karl. Und dann ein frohes Zusammensein mit den 28 Priesterstudenten des Seminars. Foto: Es ist immer eine Freude, wenn unsere Hirten bei uns sind.

Frater Ägidius als Gastmeister im Dauereinsatz (12.05.13.)

Ein Gastmeister ist soetwas wie ein Außenminiser eines Klosters. Darum ernennt der Herr Abt immer nur hervorragende Persönlichkeiten für dieses wichtige Amt: man muss ja nicht nur liebenswürdig und immer dienstbereit sein, sondern auch organisationskompetent. Die Küche muss informiert werden, die Zimmer müssen gesäubert werden, die Gäste müssen empfangen und verabschiedet werden, Veranstaltungen geplant werden… Frater Ägidius ist seit einigen Monaten hier im Einsatz – und die Gäste sind sehr zufrieden. Foto: Er gibt unserer Gemeinschaft ein freundliches Antlitz nach außen. Dafür sind wir Frater Ägidius sehr dankbar. Darum hängt sein Bild auch beim Eingang in die Alte Klosterpforte.

Kleines Video vom Spatenstich am 30. April (07.05.13.)

Einer unserer Studenten hat mit dem Rektor ein kleines Video von der schönen Spatenstichfeier am 30. April gemacht, man kann es hier anschauen… Inzwischen tut sich einiges. Sieben Firmen haben sich an der Ausschreibung für den Rohbau (1. Bauphase) beteiligt, der Hauptökonom P. Markus hat inzwischen den Zuschlag erteilt. Ab 15. Mai wird im Hochschulhof gebaut. Die Hochschule rüstet ja schon für das nächste Ereignis: Am 28. Juni soll auf der Baustelle der Grundstein (von Papst Benedikt XVI. noch bei der letzten Generalaudienz persönlich gesegnet) gelegt werden. Bundesminister Töchterle und der vatikanische Bildungsminister Grocholewski kommen, und vieles mehr… Foto: Rektor P. Karl, Nuntius Zurbriggen, Abt und Großkanzler, Landeshauptmann-Stellvertreter Sobotka.

Jetzt ist die Äbtegalerie komplett (16.05.13.)

Heute hatten wir eine kleine Feier. Aus Anlass des Silbernen Priesterjubiläums haben wir Mönche unserem Herrn Abt Maximilian ein Portrait von ihm geschenkt. Die Künstlerin Marie Therese Heumesser aus Wien hat ein wirklich gelungenes Gemälde gemalt, das sich in die Äbtegallerie einfügt: Abt Maximilian sitzend, mit seinem Buch über Joseph Ratzinger, optisch sehr im Mittelpunkt ist das Brustkreuz. Wir sind Abt Maximilian für seine gute Leitung, die er uns schenkt sehr dankbar. Für das Foto haben wir eine Art lebendige Äbtegalerie um das Gemälde aufgestellt: außen Altabt Gregor und Altabt Gerhard, beim Bild Abt Maximilian und die Künstlerin.

Liebe zur Natur - und zu den Bienen... (16.05.13.)

In diesen Tagen ist in den Medien viel vom Bienensterben die Rede, wohl ein bisschen zu viel. Bei uns im Klausurgarten stehen mehrere Bienenstöcke, die von den Mitbrüdern betreut werden. Wir können sogar regelmäßig Bienenstämme verschenken… Hier im Wienerewald haben die Bienen auch viel zu tun. Frater Konrad, im Foto in der Mitte, ist unser Gartenmeister. Wir sind hier mit Seelsorge, Studium und anderen „geistigen“ Arbeiten so eingedeckt, dass für uns die Gartenarbeit eine richtige Erholung ist. Die Natur ist Gottes Schöpfung und als Zisterzienser stehen wir in der großen christlichen und mönchischen Tradition, die Natur liebevoll zu pflegen und zu hegen. Dass das „nachhaltig“ ist, sieht man hier am Wienerwald, den wir ja schon seit 880 Jahren betreuen

Ein gelungenes Portrait unseres Herrn Abtes (19.05.13.)

Aus Anlass des Silbernen Priesterjubiläums haben wir Mönche unserem Herrn Abt Maximilian ein Portrait von ihm geschenkt. Und es ist gut gelungen! Es ist eine alte Tradition, die sehr wertvoll ist: Im Vorraum der Amtsräume des Abtes hängen Portraits der Äbte seit der Barockzeit, alle in der gleichen Größe, freilich nicht von allen 68 Äbten, die Heiligenkreuz in der Kontintuität seit 1133 hatte. Wir danken der Künstlerin Marie Therese Heumesser aus Wien für dieses wirklich gelungene Gemälde, das auch dem Herrn Abt Freude macht. Foto: Abt Maximilian mit dem Äbteportrait von Marie Therese Heumesser.

"Lange Nacht der Kirchen" war eine "Nacht der vollen Kirchen" (25.05.13.)

Ein Riesenandrang herrschte in den Kirchen Wiens bei der Langen-Nacht-der-Kirchen. Wir waren mit dem Herrn Abt ungefähr 15 Mitbrüder, die in der Bernardikapelle des Heiligenkreuzerhofes (1. Bezirk) die Vesper und Komplet sangen. Der Herr Abt und andere Mitbrüder hielten zwischendurch Führungen durch die hochbarocke Kapelle, und draußen gab es Wildschweinbratwürstel. Auch in den anderen Kirchen: alles voll, ja vielfach Überfüllung. Der „Slackliner“ Christian Waldner, der auf dem Stephansdom an einem Seil entlangging, zog Tausende an. Pater Johannes Paul spendete dann stundenlang Primizsegen im Stephansdom… Foto: Abt Maximilian hielt bis Mitternacht Führungen in der Bernardikapelle…

Papst Franziskus betet für uns! (23.05.13.)

Es war dem Herrn Abt ein Anliegen, noch vor der Grundsteinlegung der Hochschule am 28. Juni den Segen des neuen Heiligen Vaters zu erbitten. So unternahm er mit Pater Karl eine Dankwallfahrt nach Rom aus Anlass von deren Silbernem Priesterjubiläum. Die Begegnung mit Papst Franziskus war sehr herzlich. Da uns so viele Menschen durch Spenden geholfen haben, wollten wir diesmal ein anderes Zeichen setzen: Der Herr Abt hat Papst Franziskus eine kleine Spende „per i poveri, für die Armen“ übergeben. Hier der Brief von Abt Maximilian:

Heiliger Vater,
in der Freude der ersten Begegnung mit Ihnen möchte ich Ihnen – auch im Namen meiner Mitbrüder – unsere herzliche Liebe zu Ihnen als dem Nachfolger des Apostels Petrus bekunden. Ich bitte um Ihren Segen für unsere Zisterzienserabtei mit ihrer Phil.-Theol. Hochschule, den beiden Prioraten, einer kleinen Neugründung in Sri Lanka und nicht zuletzt den ca. 20 Pfarreien, die von uns betreut werden.
Über die Wahl Ihres Namens Franziskus, der mit der Aufforderung: „Vergiss die Armen nicht!“ unmittelbar zusammenhängt, habe ich mich sehr gefreut. Die beigelegte Spende soll diesem Anliegen dienen.
In der pfingstlichen Freude wünsche ich Ihnen die Kraft des Heiligen Geistes! Gerne verspreche ich Ihnen unsere besondere Gebetsverbundenheit und danke Ihnen sehr, dass Sie Ihr Pontifikat Unser Lieben Frau von Fatima geweiht haben.
In dankbarer Ergebenheit
Ihr + Maximilian Heim OCist

24./25. Mai 2013: Blutspendeaktion der Pfarre Heiligenkreuz (05.05.13.)

Am 24. und 25. Mai kann man Blutspenden! Das Rote Kreuz macht eine Blutspendeaktion in Baden und die Pfarre Heiligenkreuz beteiligt sich. Es gibt Shuttledienste am Freitag, 24.5. ab 14.30 Uhr; am Samstag, 25.5. ab 10.00 Uhr Klosterpforte. Es wäre schön, wenn sich von den Heiligenkreuzern, dazu gehören auch die Mönche, die Studenten der Hochschule, die vielen jungen Leute usw. viele finden, die mitmachen. Bitte dazu ein kurzes Mail an die Pfarrkanzlei: pfarre@stift-heiligenkreuz.at, oder anrufen beim Klosterpförtner: 02258-8703, damit Pater Pio den Shuttledienst organsieren kann. Foto: „Aderlass“ von Frater Matthäus… tut nicht weh und ist gesund!

Uraufführung der "Heiligenkreuzer Messe" von Conrad Artmüller (26.05.13.)

Am Sonntag, 26. Mai 2013 wurde im Rahmen der Konventmesse, die Stiftspfarrer P. Dr. Pio Suchentrunk zelebrierte, die „Heiligenkreuzer Messe“ von Prof. Conrad Artmüller uraufgeführt. Er ist uns kein Unbekannter, hat er doch im Vorjahr sein grandioses Oratorium „I.N.R.I.“ in der Abteikirche aufgeführt. Die Abteikirche war voll, viele waren gekommen. Alle waren begeistert. Am Vortag bereits wurde die Messe als CD aufgenommen. Unser Kantor Pater Simeon meinte danach: „Sehr romantisch, sehr fromm, sehr erhebend!“ Foto: Die Uraufführung war eine große Sache mit vielen Künstlern!

Umfangreiche Feierlichkeiten in der 875 Jahre alten Marktgemeinde Trumau (26.05.13.)

Auch für die uns anvertraute Pfarre Trumau (www.pfarre-trumau.at), die vor einem Pfarrerwechsel steht, waren die Feierlichkeiten der Markgemeinde eine wichtige Etappe. Kardinal Schönborn hielt eine Festmesse. Unser Herr Abt Maximilian nahm sowohl an den kirchlichen wie auch an den weltlichen Feierlichkeiten teil. Seit Jahrhunderten betreut das Stift Heiligenkreuz Trumau und wird es auch weiterhin mit allen Möglichkeiten tun. Foto: Abt Maximilian, Bundeskanzler Faymann, Bürgermeister Pendl.

24. Mai: Gebetstag für China (24.05.13.)

Papst Franziskus hat eingeladen, dass die ganze Kirche am Gedenktag „Maria Hilfe der Christen“, die in Seshan verehrt wird, für China und die Kirche in China beten soll. Das haben wir sehr gerne getan. Schon Papst Benedikt hatte diesen Wunsch gehabt. Pater Prior Simeon hat ein Plakat aus den 1950er Jahren (gemacht von Künstler Karl Steiner!) gefunden: Damals haben unsere Mitbrüder um Berufungen geworben, um in Tibet und/oder China ein Kloster gründen zu können. Wie schön wäre es, wenn das noch gelingen würde… Wir sind dankbar, dass es einen solchen Aufbruch des Christentums in Asien gibt! Wir wünschen, dass sich das Wunder von Vietnam, wo die Kirche blüht, die Klöster übergehen… auch in China ereignet. Maria wird helfen!

Die Bauarbeiten für die Hochschule haben begonnen (20.05.13.)

Am 13. Mai, Fatimatag, haben die Bauarbeiten für den Hochschulausbau begonnen. Bei den Grabungen erwarten wir keine Überraschungen, denn der ehemalige Wirtschaftshof steht auf „Schwemmland“. Entsprechend tief müssen die Fundamente gemacht werden. Die 1. Bauphase (Rohbau) soll im Dezember 2013 abgeschlossen sein. Die Hochschule ist daher nur mehr über die Brücke vom Priesterseminar Leopoldinum her zugänglich. Der Busparkplatz an der Außenwand der Hochschule ist nicht beeinträchtigt. Foto: Baubeginn; die Bäume und Sträucher im Hochschulhof werden in den Klostergarten verpflanzt…

Der Herr Abt besichtigt die Hochschulbaustelle (27.05.13.)

Die Bauarbeiten für den Hochschulausbau sind voll im Gange. Heute tagte der Bauausschuss unter Leitung von Hauptökonom P. Markus Rauchegger. Bis zur Grundsteinlegung am 28. Juni sollen bereits die Fundamente fertig sein… Es eilt. Derzeit wird der Boden fundiert, da es sich teilweise um bloßes Schwemmaterial des Dornbaches handelt. So müssen meterlange Pilaster eingeschlagen werden, um die zukünftige Bibliothek zu tragen. Foto: Bauamtsleiter Arnold Link ist im Dauereinsatz und führte den Herrn Abt über die Baustelle

30. Mai: Zwei Besonderheiten zu Fronleichnam (26.05.13.)

Jetzt schon freuen wir uns auf das Fronleichnamsfest. Die Festmesse beginnt schon um 9 Uhr, dann ist die Prozession zu vier Altären. Die erste Besonderheit: Da im Hochschulhof eine Baustelle ist, wird der erste Altar zum neuen Denkmal vor dem Badenertor verlegt. Nach dem Umgang wird wieder die Heiligenkreuzer Blasmusik im Gastgarten des Klostergasthofes aufspielen. Und da gibt es die zweite Besonderheit: Der Kronacher Schützenverein hat Abt Maximilian zu seinem Silbernen Priesterjubiläum ein Böllerschießen geschenkt. Das wird was! Foto: Den Volksschülern gefällt das neue Denkmal an der Bushaltestelle. Dort wird heuer erstmals einer der 4 Fronleichnamsaltäre sein, weil der Hochschulhof ja Baustelle ist.

Nach der Fronleichnamsprozession kam der Regen (30.05.13.)

Wie schön, dass wir trotz des kalten Wetters die Fronleichnamsprozession halten konnten. Nach dem Feierlichen Pontifikalamt in der Abteikirche zogen wir zu vier Altären: Denkmal Badenertor, Schutzengelkreuz Leopoldinum, Ölbergstation des Kreuzweges und Dreifaltigkeitssäule. Als wir dann nach dem 4. Altar unter „Großer Gott wir loben Dich“ in die Abteikirche einzogen, erst dann und genau dann, begann es zu regnen… Der Herr Abt bedankte sich bei den vielen die gekommen waren, bes. bei der Gemeindevertretung unter Bürgermeister Johann Ringhofer, bei den vielen Kameraden der Feuerwehr aus Heiligenkreuz, Grub und Siegenfeld, bei der Heiligenkreuzer Blasmusik. Aus der Heimatstadt des Herrn Abtes war die „Historische Bürgerwehr“ gekommen und machte bei jedem Segen ein gewaltiges Böllerschießen… Bei der Heiligen Messe sang der Romanos-Chor aus Essen… Insgesamt ein sehr intensives und schönes Fest, zu dem auch viele Gläubige gekommen waren. Obwohl es eiskalt war und der Wind pfiff. Aber wir sind eben keine Schönwetterchristen, wenngleich wir dem lieben Gott für die Regie mit dem Regen sehr dankbar waren

Sonntag, 2. Juni, 17-18 Uhr: Wir halten die weltweite eucharistische Anbetung (27.05.13.)

Papst Franziskus hat eingeladen, dass am 2. Juni von 17-18 Uhr eine weltweite eucharistische Anbetung gehalten wird. Wir laden dazu herzlich ein, es wird in der Abteikirche sein, danach die Vesper. Es ist nach dem Wunsch des Heiligen Vaters ein Höhepunkt des Jahrs des Glaubens, denn nichts bringt unseren christlichen Glauben mehr „auf den Punkt“ als die Eucharistie: Dass der unendliche Gott in der endlichen kleinen Gestalt einer weißen Hostie unter uns Menschen wohnt. Dass er uns im Sakrament zur Speise und Kraft wird… Foto: Eucharistische Anbetung in der Abteikirche.

Papst Franziskus betet für uns und die Hochschule (23.05.13.)

Es war dem Herrn Abt ein Anliegen, noch vor der Grundsteinlegung der Hochschule am 28. Juni den Segen des neuen Heiligen Vaters zu erbitten. So unternahm er mit Pater Karl eine Dankwallfahrt nach Rom aus Anlass von deren Silbernem Priesterjubiläum. Die Begegnung mit Papst Franziskus war sehr herzlich. Da uns so viele Menschen durch Spenden geholfen haben, wollten wir diesmal ein anderes Zeichen setzen: Der Herr Abt hat Papst Franziskus eine kleine Spende „per i poveri, für die Armen“ übergeben. Foto: Eine sehr schöne und herzliche Begegnung!

Ein großes Vergelts Gott an die Kronacher Bürgerwehr (30.05.13.)

Das miese Wetter zu diesem Fronleichnamsfest wurde wieder gut gemacht durch die Anwesenheit der Kronacher Bürgerwehr. Kronach ist die Heimatstadt unseres Herrn Abtes in Oberfranken. Es war ein Geschenk zum Silbernen Priesterjubiläum, dass die – vorwiegend jungen – Leute gekommen waren und zum Segen bei der Fronleichnamsprozession aus einer Kanone, die auf dem Hradschin postiert war, Böllerschüsse abgaben. Bei der Bürgerwehr waren auch 3 Brüder von unserem Frater Konrad, alle vom Herrn Abt getauft. Wir haben vielen zu danken: für die schönen Altäre und Blumenteppiche, für die vielen Ministranten und die würdige liturgische Assistenz, für die – wie immer – perfekte Begleitung durch die Musikkapelle Heiligenkreuz, für die zahlreiche Teilnahme der Feuerwehren… Übrigens mussten wir für das Böllerschießen extra um eine behördliche Erlaubnis ansuchen! Die Bezirkshauptmannschaft hat dann gleich eine Generalerlaubnis gegeben, also auch für die kommenden Jahre… Schade ist nur, dass es bei uns keine ähnlichen Vereine gibt… Foto: Abt Maximilian bedankt sich bei der Bürgerwehr aus seiner Heimat, die mit Ihren Böllerschüssen trotz Winterwetters gute Laune verbreitet haben.

Hochwassergefahr: Der Sattelbach verhält sich ruhig (03.06.13.)

Einige Mitbrüder berichten von abenteuerlichsten Fahrten aus dem Westen zurück ins Kloster, weil die Autobahn A8 und viel Strassen wegen des Hochwassers gesperrt sind. Wir haben heute in der Früh bei der Konventmesse für die Todesopfer gebetet und für alle Menschen, die jetzt wegen der Naturkatastrophe verzweifelt und in Not sind! Gott-sei-Dank besteht hier im Wienerwald keine akute Hochwassergefahr. Wir hatten ja hier ja immer wieder, zuletzt am 7. Juli 1997 eine furchtbarer Überflutung, als das halbe Dorf unter Wasser stand. Foto: Der Sattelbach beim Priesterseminar Leopoldinum ist zwar tosend, es besteht aber keine Hochwassergefahrt. Möge es so bleiben!

Hochschule: Eifrige Vorbereitungen auf die Grundsteinlegung am 28. Juni (29.05.13.)

Wir sind schon ein bisschen erschöpft von den ganzen Aktivitäten rund um den Hochschulausbau. Außerdem geht das Studienjahr zu Ende und die Studenten freuen sich, wenn Sie dann die Prüfungen ablegen können, bzw. sie hinter sich haben… Der Baulärm ist derzeit unerträglich… Die Bauarbeiten (Aushub, Fundamentierung) gehen zügig! Bis 28. Juni ist die Grundplatte bereits betoniert und erste Mauern sind aufgezogen, dort wird dann durch Kardinal Grocholewski und Bundesminister Töchterle der Grundstein gelegt. Wir laden zu der Grundsteinlegungsfeier am Freitag, 28. Juni, jetzt schon herzlich ein. Foto: Baustelle Hochschule…

Jugendvigil: Große Spende der Jugendlichen von Ternitz für die Hochschule (08.06.13.)

Am 7. Juni war die Jugendvigil, es waren ca. 300 da, enorm! Uns ist etwas geradezu Unglaubliches passiert: eine Gruppe von jungen Leuten Ternitz hat ja Anfang Mai eine Flugshow für die Hochschule veranstaltet: mit Modellflugzeugen und Hubschraubern, mit dem echten Christophorus-Hubschrauber und Fallschirmspringern… So haben Sie den unglaublichen Betrag von 4.100,- Euro gesammelt, die bei der Jugendvigil der Hochschule übergeben wurden! Danke auch an Pater Johannes Paul, der sich um die Jugendlichen aus Ternitz gekümmert hat und bei der Jugendvigil gepredigt hat. Danke an Pater Kilian für seine schöne Geschichte! Schön war, dass auch viele Neugefirmte gekommen sind! Fotos siehe: www.pfarre-wildon.at 

Kein Kloster ohne Buchbinderei! (05.06.13.)

Unsere Klöster waren immer die Avantgarde der Wissensweitergabe, davon zeugen schon die vielen mittelalterlichen Codices, die barocken Bibliotheken und die Gymnasien und Hochschulen, die von vielen Klöstern geführt werden. Darum ist der Beruf „Buchbinder“ ein zutiefest klösterlicher Beruf, ja fast schon eine Berufung! Derzeit befindet sich unser junger Frater Matthias zu einer Spezialberufsausbildung als Buchbinder in Bayern. Er braucht noch ein Jahr. Einstweilen sind wir unserem Herrn Robert Tomaschko sehr dankbar, dass er in die Bresche springt. Mit seinen 86 Jahren ist er fast täglich – ehrenamtlich – in der Buchbinderei, die er zur Perfektion beherrscht! Was wären wir ohne ihn! Foto: Herr Robert Tomaschko in seinem Reich, der Buchbinderei.

Neue Bücher (15.05.13.)

Pater Raynald ist ein begeisterter Leser und Büchersammler, seine Klosterzelle ist bis oben hin voll mit Büchern. Er freut sich immer sehr, wenn ein neues Buch von uns oder über uns erscheint. Besonders freut er sich über das neue Buch, das Pater Justinus Pech und Pater Alkuin Schachenmayr mit dem Titel „Zwischen Philosophie und Theologie“ herausgegeben haben. Als Festgabe für Abt und Rektor. Das ist eine Art Kompendium mit Interpretationen von wichtigen Begriffen wie Wahrheit, Glaube, Person, Freiheit, Liebe, gewissen, Erfahrung, Symbol, Tod, Bild, Religion, Offenbarung, Kirche… Bedeutende Theologen und Philosophen haben hier mitgearbeitet. Siehe hier! Foto: Pater Raynald begeistert vor dem Klosterladen! Bestellen übrigens einfach über: bestellung@klosterladen-heiligenkreuz.at

Jugendvigil: Große Spende der Jugendlichen von Ternitz für die Hochschule (08.06.13.)

Am 7. Juni war die Jugendvigil, es waren ca. 300 da, enorm! Uns ist etwas geradezu Unglaubliches passiert: eine Gruppe von jungen Leuten Ternitz hat ja Anfang Mai eine Flugshow für die Hochschule veranstaltet: mit Modellflugzeugen und Hubschraubern, mit dem echten Christophorus-Hubschrauber und Fallschirmspringern… So haben Sie den unglaublichen Betrag von 4.100,- Euro gesammelt, die bei der Jugendvigil der Hochschule übergeben wurden! Danke auch an Pater Johannes Paul, der sich um die Jugendlichen aus Ternitz gekümmert hat und bei der Jugendvigil gepredigt hat. Danke an Pater Kilian für seine schöne Geschichte! Schön war, dass auch viele Neugefirmte gekommen sind! Fotos siehe: www.pfarre-wildon.at 

Pater Pio im Einsatz (03.06.13.)

Unser Pater Pio ist der Ortspfarrer von Heiligenkreuz mit seinen Filialen Grub und Siegenfeld. Er ist die Ruhe in Person. Als Techniker und Ingenieur hat ihn dann noch der liebe Gott gepackt und ins Kloster gerufen. Voriges Jahr hat er dann sogar noch das Doktorat in Bibelwissenschaft gemacht. Seit neuestem sieht man ihn motorisiert, und zwar auf sehr moderne Weise: Das Motorrad, das ihm jemand geschenkt hat, ist nämlich elektrisch. Bei den vielen Wegen, die es in der Pfarre zu bewältigen gibt, ist das sehr praktisch. Die Kinder finden den Pfarrer auf dem Elektromotorrad, wenn er so durch den Wienerwald kurvt, durchaus „cool“. Foto: Der (noch nicht heilige) Pater Pio im pastoralen Einsatz.

15. Juni: Wir beten für die 7 jungen Männer, die im Stephansdom zu Priestern geweiht werden (14.06.13.)

Kardinal Schönborn wird am Samstag, 15. Juni, 9 Uhr, 7 Diakone zu Priestern weihen. Die Sieben waren jetzt einige Tage bei uns und haben sich durch geistliche Exerzitien auf diesen großen Lebensschritt hinein in das Dienstamt Christi vorbereitet. In diese Zeit fiel auch die weltweite eucharistische Anbetungsstunde, die Papst Franziskus ausgerufen hatte. So hat unser Zeremoniär die Diakone in die schönsten barocken Gewänder gesteckt („Fronleichnamsornat“) und so haben sie mit dem Herrn Abt auf feierliche Weise die eucharistische Anbetung gestaltet. Wir freuen uns auf die Priesterweihe, diese jungen Männer sind die Zukunft der Kirche. Foto: Priester kann man nur sein, wenn man im liebevollen Dialog mit Jesus lebt.

Endlich sind unsere Novizen wieder zurück (11.06.13.)

Wir haben sie vermisst! Novizenmeister P. Prior Simeon war mit den 5 Novizen nämlich eine Woche in Wasserberg in der Steiermark. Eine Erholungswoche. Aber ohne die jungen Novizen läuft im Kloster doch alles viel holpriger als sonst. Jetzt sind sie wieder da, hurra. Es gab viele Wanderungen, Ausflüge und Besuche: in der Abtei Sekau, im Stift Rein bei Abt Christian, in Graz, in den Forstbetrieben usw. Im Haus waren auch Zisterzienserinnen aus Seligenthal, die in Wasserberg ja immer gerne Urlaub machen. Bei einem gemütlichen Besuch im 2. Stock bei den Seligenthaler Schwestern entstand das Foto nebenan.

Abendliche Rekreation (16.06.13.)

Jeden Abend nach dem Abendessen halten wir „Rekreation“. Das lateinische Wort heißt eigentlich wörtlich übersetzt: „Wieder-Schöpfung“. Wir nützen diese Erholungszeit zu Gesprächen und zum Austausch, es geht nicht um „hohe Themen“, sondern einfach um die Anteilnahme am Leben der Mitbrüder und Gäste. Das ist sehr wichtig, denn wir bilden ja eine Gemeinschaft und wollen uns gegenseitig tragen. Im Augenblick sind wir alle im Endspurt auf die Ferien hin, es ist sehr anstrengend, viele sind von dem Arbeitsjahr regelrecht erschöpft. Da tut das Miteinandersein einfach gut. Foto: Abt Maximilian mit P. Markus und P. Nikodemus auf dem Weg vom Abendessen in den Klausurgarten zur Rekreation.

Stephansdom: 7 neue Priester (15.06.13.)

Viele Mitbrüder haben heute im Stephansdom an der feierlichen Priesterweihe teilgenommen, denn es gab verschiedenste Verbindungslinien zu den 7 Neugeweihten (Info dazu hier): 4 haben bei uns studiert, schließlich haben alle die Weiheexerzitien bei uns gehalten, und überhaupt ist ja eine Priesterweihe ein Freudenereignis ersten Ranges. Kardinal Schönborn erinnerte an die Freundschaft mit Jesus, die den Geweihten mit diesem zu einer Wirkeinheit zusammenfügt. Wir freuen uns sehr für die jungen Männer und beten für Sie, dass sie ihren Weg der Nachfolge mit ganzer Hingabe gehen und reichen Fischfang haben. Foto: Befragung der Weihekandidaten am Beginn der Weiheliturgie.

Vor 30 Jahren wurde Abt Gerhard zum Abt gewählt (14.06.13.)

Von 1983 bis 1999 leitete Abt Gerhard Hradil al 66. Abt das Stift Heiligenkreuz. Am Kapiteltag, 13. Juni, nahmen wir das zum Anlass, um ihm herzlich zum 30. Wahltag (10. Juni 1983, Herz-Jesu-Fest) zu gratulieren. Altabt Gerhard ist im 86. Lebensjahr und es geht ihm gut, er ist für uns ein Vorbild des klösterlichen Lebens und bringt sich, so es seine Kräfte erlauben, ganz in die Gemeinschaft ein. Foto: Abt Maximilian gratulierte ihm vor dem Mittagessen mit den Worten: „Lieber Herr Abt, du bist uns ein großes Vorbild und ein wirklicher Vater“

Kinder-, Jugend- und Schulführungen (29.05.13.)

– Die nächsten Wochen des Schulendes stellen für die jungen Mitbrüder eine große Herausforderung da, da zahlreiche Kinder-, Jugend- und Schulgrupppen kommen. Das Foto zeigt Frater Konrad, wie er gerade Volksschüler durch das Kloster führt. Wir versuchen unser Bestes: Pater Emmanuel ist extra dafür zuständig, dass Jugend- und Schulgruppen – nach Möglichkeit – durch einen jungen Mitbruder eine spezielle Klosterführung erhalten. Es ist uns ein Anliegen, dass junge Leute zu uns kommen und wir ihnen offen begegnen. Unser Kloster soll eine lebendige Einladung zum christlichen Glauben und in die Nachfolge Christi sein! Foto: Frater Konrad ist, wie die anderen jungen Mitbrüder auch, neben Studium und Chorgebet im Jugendführungseinsatz.

Baustelle Hochschule: Die Fundamente sind das Wichtigste (16.06.13.)

Unsere Studenten werden zur Zeit auf eine harte Probe gestellt, denn der Hochschulhof ist vom Baulärm erfüllt, der Zugang zur Hochschule ist nur über das Leopoldinum möglich… Gott-sei-Dank naht das Ende des Semesters, am 16. Juni beginnt dann die Prüfungszeit, die in die 2. Juliwoche dauert. Dann ist es überstanden. Im Sommer wird dann der Rohbau hochgezogen. Foto: Das Wichtigste sind jetzt die Fundamente, sobald der Rohbau steht, kann wetterunabhängig gebaut werden. Alles fiebert der Grundsteinlegung am 28. Juni entgegen.

Wird sich bis 28. Juni, zum Grundsteinlegungsfest, alles ausgehen? (20.06.13.)

Pater Paulus Van Bui zeigt auf die Arbeiten an den Fundamentierungsarbeiten an der Hochschulbaustelle. Es wird knapp, denn am Freitag, 28. Juni, kommt viel Prominenz und wir wollen die Legung des Grundsteins, den Papst Benedikt XVI. noch selbst gesegnet hat, als „Dies Festivus“, als „Festtag“ zu begehen. Bis dahin muss die Baustelle aber betretbar sein. Es wird eine ellenlange Urkunde mit den Unterschriften aller Verantwortungsträger versenkt, ebenso aber auch die guten Wünsche aller, die auf der digitalen Grundsteinurkunde unterschreiben. Foto: Pater Paulus und wir alle hoffen, dass sich alles ausgeht!

Jugendgruppen sind bei uns willkommen (11.06.13.)

In diesen Tagen halten unsere jungen Mitbrüder viele Schulführungen. Jugendgruppen sind aber auch so bei uns willkommen, – soferne Platz ist. Unsere Jugendherbergen sind sehr nachgefragt. Ein Aufenthalt im Kloster ist etwas Besonderes und muss daher auch von den Lehrern und Begleitern gut vorbereitet werden. Wir merken, dass die jungen Leute eine große Sensibilität haben und von der Atmosphäre und der gottgeweihten Lebensform doch irgendwie beeindruckt sind. Foto: Ein Gruppe von 15-jährigen Firmkandidaten unter den Platanen im Stiftshof…

Wir wünschen uns 500 Unterschriften auf der digitalen Grundsteinurkunde (24.06.13.)

Unser Student Frater Diego Lopez steht mit dem Laptop beim Modell des Hochschulausbaus. Am 28. Juni ist die Grundsteinlegung, wir sind nervös. Man kann sich ja auch digital eintragen in eine Grundsteinurkunde, und wir möchten viel Werbung dafür machen. Bitte tragen Sie einen guten Wunsch, einen Segensspruch ein. Das wird dann ausgedruckt und ebenfalls eingemauert. Es ist uns ein Anliegen, dass auch künftigen Generationen, die das dann mal öffnen werden, sehen, dass das Volk Gottes hinter uns steht. Foto: Frater Diego bei einer Werbeaktion für die digitalen Unterschriften auf der Grundsteinurkunde… Hier eintragen!

28. Juni: Hochschule lädt zum Festtag der Grundsteinlegung (05.06.13.)

Nachdem der Spatenstich gelungen ist und die Bauarbeiten angelaufen sind, wollen wir am Freitag, 28. Juni, einen „Dies Festivus“, einen Festtag feiern: ein Fest des Dankes, verbunden mit der Grundsteinlegung. Bundesminister Karlheinz Töchterle und der vatikanische „Bildungsminister“ Kardinal Zenon Grocholewski werden kommen. Es gibt ein schönes Programm für den Vormittag, am Nachmittag um 15 Uhr die Festmesse mit der Grundsteinlegung. Wir laden sehr herzlich ein, denn wir haben allen Grund zu danken, dass das Ausbauprojekt der Hochschule so gut angelaufen ist. Alle sind herzlich eingeladen, wir bitten um kurze Anmeldung unter office@stift-heiligenkreuz.at. Foto: Der Grundstein ist etwas Besonderes, denn er wurde von Papst Benedikt XVI. noch im Anschluss an seine letzte Generalaudienz am 27. Februar gesegnet.

Das Programm kann man hier downloaden.
Einen Dankbrief des Herrn Abtes, des Rektors und des Projektleiters gibt es hier zum downloaden

Tragen Sie sich in die Grundsteinurkunde der Hochschule ein (17.06.13.)

Am 28. Juni feiern wir ein großes Fest, auf das wir uns schon freuen: Grundsteinlegung für den Hochschulausbau im Rahmen eines „Dies Festivus“. Nach der Festmesse um 15 Uhr wird der von Papst Benedikt XVI. gesegnete Grundstein in die Fundamente gelegt. Dabei wird auch eine umfangreiche Pergamenturkunde eingemauert werden, den deutschen Text kann man hier nachlesen, viele wichtige Leute werden dort unterschrieben haben. Aber wir wollen, dass möglichst viele verewigt werden, weil ja unsere Hochschule durch die Liebe des Volkes Gottes aufgebaut wird: Darum gibt es eine digitale Grundsteinurkunde, bis 28. Juni, 12 Uhr können sich dort alle eintragen. Wir drucken es aus, dann wird es ebenfalls in die Fundamente eingemauert, für die nachfolgenden Generationen. Bitte schreiben Sie was Gutes, künftige Generationen, die das dann einmal öffnen werden, freuen uns darüber

Etliche Studienabschlüsse an der Hochschule (25.06.13.)

Studenten und Professoren ertragen gerade mit asketischem Eifer die 3-wöchige Prüfungszeit an der Hochschule! Wir freuen uns über etliche Abschlüsse, sodass wir am 14. November viele Sponsionen haben werden. Heute hat der erste Student von den Legionären Christi, P. Thiemo Klein, die 2. Diplomprüfung bestanden. Er hat in Pastoraltheologie bei Prof. P. Dr. Norbert Stigler über die „Neuevangelisierung“ gearbeitet und uns durch die Präsentation seiner Diplomarbeit erfreut! Foto: P. Norbert und Prof. Michael Ernst gratulieren dem neuen Magister, links Rektor P. Karl.

Sendungsfeier des Kurses "Theologie des Leibes" (22.06.13.)

Am Samstag Nachmittag feierte Bischof DDr. Klaus Küng, in der Österreichischen Bischofskonferenz für Ehe und Familie zuständig, einen Sendungsgottesdienst für die ersten Absolventen des 2011 eingerichteten Kurses zur „Theologie des Leibes“. Dieser Kurs dauert 2 Jahre und ist unserer Hochschule angegliedert. Der nächste startet im Herbst. Siehe hier. Es ist für unsere Hochschule wichtig, auch etwas für die praktische Aufwertung von Ehe und Familie zu tun, gerade weil wir so viele Priester ausbilden. Foto: Gruppenfoto der neugesandten „Referenten zur Theologie des Leibes“, die aus Österreich und Deutschland kamen und 2 intensive Jahre mit vielen Modulen, Prüfungen und Seminararbeiten hinter sich haben.

Rosswallfahrt trotz schlechten Wetters in Heiligenkreuz (26.06.13.)

Der Pferdesportverband, alle Info hier! , hat die 2. Niederösterreichische Rosswallfahrt organisiert. Die Zahl der Pferde und Reiter war freilich sehr überschaubar, wir hätten uns weit mehr erwartet. Die kleine Truppe landete im Inneren Stiftshof und wurde vom Herrn Abt begrüßt. Vielleicht hat das schlechte Wetter Ross und Reiter abgehalten? Vielleicht sollte man das etwas besser organisieren? Danach gab es eine Heilige Messe in der Kreuzkirche. Am 24. Dezember, zur traditionellen Pferdesegnung, kommen jedenfalls viel mehr Pferde als zur Rosswallfahrt. Foto: Nur 8 Pferde waren gekommen, das Wetter war freilich fast genauso wie am 24. Dezember.

Grundsteinlegungsfest am 28. Juni: Der letzte Großeinsatz im heurigen Jahr (27.06.13.)

Wir haben an sich schon viele liturgische Feste zu feiern. Darum sind wir ganz froh, dass mit dem Grundsteinlegungsfest am 28. Juni eine Art Abschluss der außerordentlichen Feierlichkeiten erfolgt. Wir erwarten für den Vormittag über 200 Gäste und für die Festmesse am Nachmittag ab 15 Uhr noch weit mehr. Es geht sich aber alles aus. Auch der Herr Abt und Pater Prior haben mitangepackt, als es darum ging, die hunderten Sessel im Kaisersaal und in der Kirche aufzustellen… Foto: Der größte Segen, den wir hier in Heiligenkreuz haben, ist der Idealismus und der Zusammenhalt in unserer Gemeinschaft. Deo gratias! Wir sagen jetzt schon allen ein herzliches Willkommen!

600 Malteser bei Professfeier in der Abteikirche Heiligenkreuz (22.06.13.)

Heute Vormittag gab es ein Großereignis: Bischof Kapellari zelebrierte die Festmesse in der Abteikirche, wo – erstmals nach 12 Jahren – wieder zwei Männer als Professritter in den Malteserorden des Großpriorates von Österreich aufgenommen wurden. Das traditionelle Ritual bestand aus der Feierlichen Profess, wodurch Dr. Ludwig Call und Gottfried Kühnelt-Leddhin die ewigen Gelübde der Armut, der Keuschheit und des Gehorsams ablegten. Es war mit einem Ritterschlag und sehr schönen traditionellen Zeremonien, die die Verteidigung des katholischen Glaubens ausdrücken, verbunden. Ab sofort tragen sie die Bezeichnung „Fra’“ vor ihrem Namen. Die Profess hat Bailli Fra‘ Ludwig von Hoffman-Rumerstein in Vertretung des Fürsten und Großmeister entgegengenommen. Foto: Uns haben die vielen vielen jungen Leute beeindruckt, die dabei waren und sich im Malteser-Hospitaldienst engagieren. Zusätzlich wurden nämlich 15 Kandidaten in den Ordenaufgenommen und 41 in die Hilfwerke. Gott segne die Malteser!

Abt Maximilian bei der Abtsweihe im Stift Wilhering (24.06.13.)

Wie man der schönen Homepage des Stiftes Wilhering entnehmen kann, war die Weihe von Abt Dr. Reinhold Dessl zum Abt des oberösterreichischen Stiftes Wilhering ein großes Fest. Wir freuen uns für die Mitbrüder. Abt Maximilian hat mit Zeremoniär P. Coelestin an der Abtsbenediktion teilgenommen, dabei gab es auch ein Wiedersehen mit Pater Otto, der eine zeitlang bei uns war. Gott segne den neuen Abt und die Mitbrüder. Foto: Pater Otto, Abt Reinhold, Abt Maximilian und Pater Coelestin. – Fernsehbeitrag hier. Der neue Abt ist hier auf facebook.

Obsculta-Music dankt für zweieinhalb Meter Schallplatten (19.06.13.)

Unser kleiner Musik-Verlag „Obsculta-Music“ dankt herzlich Herrn Dr. Andreas Czuchra für zweieinhalb Meter wertvolle Schallplatten, die er uns geschenkt hat. Wir haben ja ein Musikarchiv, wo wir solche Sachen aufbewahren und warten. Klöster sind ja das künstlerische Gedächtnis der Jahrhunderte! Die Schallplatten stammen von Frau Maria Pawlik, die vor 2 Jahren gestorben ist und ein großer Fan des gregorianischen Chorals war. Wir vermissen wir es, dass sie jeden Sonntag bei uns zur Vesper war… herr Czuchra ist Kunsthistoriker und der Neffe von Frau Pawlik. Wir sagen ihm für die musikalische Gabe: „Vergelts Gott“ und werden das Beste daraus machen. Foto: Für unsere Wohltäter beten wir täglich, jeden Tag wird eine Heilige Messe gefeiert.

Primizsegen durch Pater Aloisius vom Stift Schlierbach (21.06.13.)

An seinem Namenstag hielt der Neupriester P. Aloisius Pernegger-Schardax die Konventmesse als Nachprimiz und spendete uns dann den Primizsegen. Er stammt aus Schlierebach und ist Mönch im Stift Schlierbach. Anlässlich eines Zisterziensertages 2005 lernte er Heiligenkreuzer Mönche kennen, dann begann er seine Berufung zu suchen, kam als Student nach Mayerling. Schließlich fiel die Entscheidung und er trat in Schlierbach ein. Am 6. April wurde er von Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz zum Priester geweiht. Er ist ein richtiger Oberösterreicher, sodass er diesen nicht leichten Weg zum Priestertum konsequent geschafft hat. Wir wünschen ihm reichen Fischfang in seinem priesterlichen Wirken. Foto: Primizsegen von Pater Aloisius – an seinem Namenstag – an die Mitbrüder.

24.-31. August: Pater Johannes Paul begleitet Jugendbus nach Medjugorje (09.05.13.)

Die Pfarrjugend Siebenhirten organisiert von 24.-31. August eine Jugendwallfahrt nach Medjugorje. Neupriester Johannes Paul begleitet. Den Flyer kann man hier downloaden. Geplatn ist nicht nur die Teilnahme an dem schönen intensiven geistlichen Programm, das so vielen Menschen schon geholfen hat zu einem lebendigen Glauben. Sondern es sind auch Ferien, es geht ans Meer und an die berühmten Wasserfälle von Lubuski. Anmeldungen bitte direkt bei Martin Wandl unter martin.w@jugend-siebenhirten.at. Foto: Eine Jugendgruppe auf dem Krizevac, dem Kreuzberg von Medjugorje.

Interessante Informationen zum neuen Denkmal am Badenertor (01.07.13.)

Am 29. Juni gab es eine sehr interessante Informationsveranstaltung zum neuen Denkmal am Badenertor, zu der der „Verein moderner Sakralbau“, der das Denkmal errichtet und bezahlt hat, eingeladen hatte. Es sprachen: Veronica Degenfeld (Malerin, Schülerin von Philippe Lejeune) „Zum Mosaik“; Doz. Prof. Dr. Boris Odehnal, „Zur Sonnenuhr“; Dipl.-Ing. Arch. Wolfgang Zehenter, „Zur Architektur des Denkmals“; Weihbischof Prof. Dr. Andreas Laun, „Zur Gewissens- und Religionsfreiheit als Grundlage des Friedens“, Pater Raphael Statt, zu seiner künstlerischen Bewertung des Denkmals, und schließlich Abt Maximilian, der sich für das Denkmal, das ja mittlerweile allen gefällt, bedankte! Foto: Prinz Gundakar Liechtenstein, maßgeblicher Motor des Denkmalprojektes, begrüßt zur Informationsveranstaltung.

Zahlreiche Studienabschlüsse an der Hochschule (30.06.13.)

Das akademische Jahr ist erst in einer Woche am 6. Juli zu Ende. In der Hochschule herrscht noch Hochbetrieb, es ist Prüfungszeit. Es gibt auch zahlreiche Diplomabschlüsse, oft sehr originelle. So beendet etwa ein ehemaliger evangelischer Pastor, mittlerweile konvertiert, das Studium, er empfängt im Herbst die Diakonenweihe. Das Foto zeigt Pater Thiemo Klein, der in Pastoraltheologie bei Prof. P. Dr. Norbert Stigler seine Diplomarbeit über Neuevangelisierung verfasst hat. Bei einer Diplomprüfung über „Atheismus“ wird auch der Petersburger Physiker Yuri Pismak anwesend sein… Foto: Es ist ein buntes Treiben derzeit an der Hochschule, auch abseits der Baustelle…

Unsere Klosterpförtner erhalten größere Kompetenzen (04.07.13.)

Hauptökonom P. Markus hat unseren Klosterpförtnern größere Verantwortung übertragen: In Zukunft können Führungen über E-mail DIREKT beim Klosterpförtner angemeldet bzw. gebucht werden, die E-Mail-Adresse lautet: visit@stift-heiligenkreuz.at. Öffnungszeiten und Preise bleiben unverändert, weiterhin müssen sich nur Gruppen anmelden, die Info dazu gibt es hier! (Komplexere Anfragen bitte weiterhin an information@stift-heiligenkreuz.at.) Außerdem wurde das Sicherheitssystem für die historische Klosteranlage verbessert und modernere Überwachungskameras installiert. Wir haben ja eine große Verantwortung für die jahrhundertealten Kulturgüter. Der Klosterpförtner hat jetzt einen besseren Überblick und kann eingreifen, wenn etwas geschieht, das nicht geschehen soll. Foto: Pater Markus in der Klosterpforte, wo täglich hunderte Gäste und Besucher empfangen werden.

Kloster-auf-Zeit für junge Männer (06.07.13.)

Bei uns gibt es für junge Männer, die das Kloster einmal kennenlernen wollen und vielleicht sogar auf der Suche nach ihrem Weg mit Gott sind, die Möglichkeit, eine Zeitlang mit uns mitzuleben. Es kostet nichts, da wir ja um Mithilfe im Kloster bitten. Das Foto zeigt Jugendliche aus Bochum, die gerade beim Kuvertieren helfen. Man muss sich dazu einfach bei Pater Prior persönlich anmelden, wir freuen uns über junge Leute, die sich für das klösterliche Leben interessieren. Es ist eine einmalige Erfahrung. Auf Englisch heißt Kloster-auf-Zeit übrigens „The Monastic Experience“

Grundsteinlegungsfest für den Hochschulausbau (28.06.13.)

Ein großer Schritt war der Festtag zur Grundsteinlegung, den wir am 28. Juni feiern durften. Das Programm war so wie es geplant war, siehe hier. Es war ein wunderbares Fest, . Foto: Kardinal Grocholewski, Landtagspräsident Penz, Abt Maximilian und Rektor P. Karl beim verlegten Grundstein, hinter dem eine ellenlange Pergamenturkunde eingemauert wurde…

100-Jahre-Wasserberg-Jubiläum: Kunstwerk von Pater Raphael (04.07.13.)

Seit 100 Jahren gehört das steirische Schloss Wasserberg, heute ein Gebäude mit Mietwohnungen, zum Stift Heiligenkreuz. Aus diesem Anlass hat die Forstverwaltung Wasserberg den Innenhof neu gestaltet. In der Mitte gibt es jetzt einen Brunnen mit einem 13-Tonnen-schweren Stein, aus dem Wasser fließt. Eben ein „Wasser-Berg“. Eine Idee des Herrn Abtes, der die Steiermark sehr liebt. Pater Raphael hat einen seinen modernen künstlerischen Bronzevögel auf die Spitze des Wasser-Bergs gesetzt. So wird der Innenhof von Schloss Wasserberg nicht nur symbolisch sprechend, sondern auch künstlerisch beflügelt. Foto: Forstdirektor Loidl im Gespräch mit Hauptökonom P. Markus vor dem neuen „Wasser-Berg“ in Wasserberg.

100 Jahre Anwesenheit des Stiftes Heiligenkreuz in der Steiermark (03.07.13.)

Als unmittelbar vor dem 1. Weltkrieg die k.u.k. Regierung dem Stift die aus dem Mittelalter stammenden „ungarischen“ Schenkungen um Kaisersteinbruch enteignete (heute: Truppenübungsplatz), verpflichtete sie zugleich das Stift, mit den Entschädigungszahlungen neuen Grund und Boden zu kaufen. Der damalige Abt Gregor Pöck (1902-1945) entschied sich für das (damals ziemlich wertlose) Gebiet in der Gaal, nördlich von Knittelfeld: 3 waldige Täler samt dem damals baufälligen Schloss Wasserberg. Vielleicht hat ihn seine Jagdleidenschaft zu dieser Wahl motiviert… Jedenfalls entpuppte sich das bald als Segen! Denn nachdem die Enteignung durch die Nazis (1939-1945) rückggängig gemacht worden war, wurde der Forst Wasserberg zu einer wirtschaftlichen Lebensader des Stiftes. Daher feiert Abt Maximilian mit vielen Mönchen die 100-jährige Anwesenheit des Stiftes Heiligenkreuz in der Steiermark. Dazu hat der Forst Wasserberg auch einiges am „Schloss„, das heute ein Wohnhaus mit Mietwohnungen ist, restauriert. Foto: Schloss Wasserberg feiert seine 100-jährige Zugehörigkeit zum Stift Heiligenkreuz.

Kardinal Malcom Ranjith zu Besuch (06.07.13.)

Im Sommer ist bei uns ein Kommen und Gehen von lieben Gästen, über die wir uns sehr freuen. Heute kam Kardinal Ranjith von Colombo (Sri Lanka) zusammen mit seinem Generalvikar auf Besuch. Auf seine Initiative hin gibt es ja in seiner Diözese ein Gemeinschaft von Zisterziensern, die bei uns ausgebildet wurden. Wir sind sehr daran interessiert, dass diese kleine Gemeinschaft wächst und bald auch ein eigenes Kloster auf Sri Lanka errichten kann. Hoffentlich tut sich da etwas, vor allem müssen die Berufungen dort wachsen. Wie schön wäre es, wenn sich auf Sri Lanka das Wunder von Vietnam wiederholen könnte: denn in Vietnam blühen und gedeihen unsere Klöster außerordentlich! Foto: Herzliches Willkommen für unseren Freund Kardinal Ranjith (Mitt) durch den Herrn Abt und Pater Prior.

1.-4. August 2013: Exerzitien für junge Frauen im Karmel Mayerling (11.05.13.)

Auch heuer gibt es wieder im hohen Sommer etwas ganz Besonderes für junge Frauen: Im Gästehaus St. Josef des Karmel Mayerling kann man geistliche Übungen machen: Tage der Stille, der Gottesnähe, der Wahl, des Innehaltens, der Erholung für Leib und Seele. Start ist am 1. August Abends um 18 Uhr, Ende ist am 4. August mit dem Mittagessen. Die Priorin Mutter Regina wird die Teilnehmerinnen auch gerne im Sprechzimmer zu Gesprächen empfangen. Der Leiter der Exerzitien ist Pater Johannes Paul Chavanne, man soll sich auch gleich direkt bei ihm anmelden: 02258-8703-142 bzw. johannespaul@stift-heiligenkreuz.at. Die Kosten betragen 100 Euro, alles inklusive. Information hier downloaden. Foto: Die Aufnahme stammt von einer Jugendvigil. Im Karmel Mayerling gibt es bei den Exerzitien die Möglichkeit, tiefer zu gehen.

20./21. Juli: Auch heuer gibt es wieder ein Glockenspielkonzert (30.06.13.)

Das Glockenspiel auf unserem Horntum mit seinen 43 Glocken ist deshalb etwas besonderes, weil es konzertant mittels eine speziellen Klaviatur bespielt werden kann. Unser Frater Matthias Schäferhoff ist der einzige in Österreich, der das kann. Wir veranstalten auch heuer wieder ein „Heiligenkreuzer Glockenspielfest“ mit einem Abendkonzert und einem Nachmittagskonzert. Wir hoffen, dass es am 20./21. Juli dann wenigstens endlich einmal schönes Sommerwetter haben wird… Näheres kann man schon unter den „Veranstaltungen“ erfahren. Foto: Pater Johannes Paul vor dem riesigen konzertant bespielbaren Glockenspiel.

Wir präsentieren: David Haselmayers "Klosterschätze" (10.07.13.)

Der aus Mödling stammende Sportler und Kunstgeschichtler Mag. David Haselmayer hat uns viel Freude gemacht, indem er seine Arbeit über  „Die Klosterschätze des Stiftes Heiligenkreuz“ nun als wunderschönen Bildband veröffentlicht hat. Es geht vor allem um die Reliquien (Kreuzreliquie, Dornenreliquie, Leopoldsreliquie…), die wir seit Jahrhunderten als geistlichen Schatz hüten. Zugleich hat er – mit Hilfe des großen Standardwerkes „Historia Sanctae Crucis“ von Prof. Werner Richter und unterstützt von Stiftsarchivar Prof. DDr. Alkuin Schachenmayr einen guten Überblick über unsere Geschichte gegeben. Das Buch ist auch wegens einer einmaligen Abbildungen aus der Klostergeschichte sehr wertvoll, kostet aber nur 12,90, siehe hier. Foto: Beim Titelbild mit Pater Raynald, der die Kreuzreliquie hält, hat Autor David Haselmayer durchaus Doppelsinniges im Schild, denn der wahre Schatz eines Klosters sind die Mitbrüder.

Fotos vom Grundsteinlegungsfest am 28. Juni sind online (10.07.13.)

Mit großer Dankbarkeit und ausgezeichnet durch die Anwesenheit des Herrn Bundesministersd Dr. Karlheinz Töchterle und des Kardinalpräfekten für das katholische Bildungswesen Kardinal Zenon Grocholewski konnten wir am 28. Juni das Grundsteinlegungsfest feiern. Unser Fotograf Jerko Malinar hat wieder einmal bemerkenswert schöne Bilder geschossen, die man nun auch im Internet bewundern kann, und zwar hier. Es war ein historisches Ereignis, das wir da feiern durften und das uns in guter Erinnerung bleiben wird. Heuer feiern wir ja auch, dass vor 25 Jahren unsere Tochtergründung Stiepel gegründet wurde; die damals geschossenen Fotos wecken jetzt sentimentale Erinnerungen der Dankbarkeit. Möge es auch in 25 Jahren mit den Fotos von der Hochschulgrundsteinlegung so sein!

Kloster-auf-Zeit für junge Männer (24.07.13.)

Bei uns gibt es für junge Männer, die das Kloster einmal kennenlernen wollen und vielleicht sogar auf der Suche nach ihrem Weg mit Gott sind, die Möglichkeit, eine Zeitlang mit uns mitzuleben. Es kostet nichts, da wir ja um Mithilfe im Kloster bitten. Im Sommer sind eigentlich durchgehend junge Leute da, die sich dafür interessieren, derzeit sind es 5 aus allen Teilen Österreichs und Deutschlands… Wir freuen uns darüber und heißen alle herzlich willkommen. Man muss sich dazu bei Pater Prior persönlich anmelden, wir freuen uns über junge Leute, die sich für das klösterliche Leben interessieren. Es ist eine einmalige Erfahrung. Auf Englisch heißt Kloster-auf-Zeit übrigens „The Monastic Experience“… Foto: Abendliche Rekreation der Mönche gemeinsam mit unseren Kloster-auf-Zeit Gästen.

Training für Leib und Seele (18.07.13.)

Das Angebot einer „Geistlichen Sportwoche“ im Kloster ist sicher originell, – umso lieber wird es von jungen Männern angenommen. Derzeit sind 19 Burschen beim Training mit Pater Karl, es gibt ein intensives Sportprogramm, das von Kraftsport bis Fußball bis Schwimmen und Biken reicht. Was nützt es, den Leib zu trainieren, der vergeht, wenn die Seele verkümmert, die unvergänglich ist? Daher gibt es auch ein intensives geistliches Programm: Tägliche Heilige Messe, Lobpreis, täglicher Rosenkranz und geistliche Impulse. Die jungen Männer sind auch von der Atmosphäre des Klosters begeistert – und vom guten Essen. Foto: Geistliche Sportwoche im Juli 2013.

Lindes Sommerwetter lockt hunderte Besucher zum Heiligenkreuzer Glockenspielfest (21.07.13.)

Heuer war alles gratis! Wir haben uns einfach gefreut, dass so viel zu den beiden Konzertveranstaltungen auf unserem Glockenspiel gekommen waren: sowohl zum „Sommerabendkonzert“ am Samstag als auch zum „Promenadenkonzert“ am Sonntag-Nachmittag.Hunderte haben auch die Gelegenheit genützt, sich das Glockenspiel auf dem Hornturm anzuschauen. Wilhelm Ritter, Diplomglockenspieler aus Deutschland, hat die Zuhörer begeistert; es spielten aber auch schon Frater Matthias Schäferhoff und Pater Prior Simeon Wester. Foto: Insgesamt eine runde Sache, die vielen Freude gemacht hat.

Dürfen auch Priester und Mönche Ferien machen? (10.07.13.)

Viele Menschen haben die Idee, dass wir im Kloster nicht viel machen und eigentlich nur beten und faulenzen… Das wäre nicht christlich und eines Mönches unwürdig. Der hl. Benedikt verurteilt das Nichtstun und stellt die Arbeit neben dem Gebet und dem Studium in die Mitte seiner Regel: „ora et labora et lege“. Darum ist es normal, dass auch Priester und Mönche am Ende eines Arbeitsjahres müde sind. Das ist ein Zeichen, dass sie es eigentlich richtig gemacht haben und bereitwillig Einsatz gegeben haben. Ebenso richtig – und notwendig! – ist es aber, wenn man sich dann Ruhe und Erholung gönnt, damit man weiter mit Freude für Gott und die Menschen arbeiten kann. Wir wünschen allen unseren Freunden, und auch uns selbst, gute Ferien und gründliche Erholung! Foto: Der Herr Abt verbringt seine Ferien gerne in der Steiermark, hier mit Abt Christian und Altabt Gerhard und anderen Mitbrüdern am Ingeringsee.

Großes Fest im steirischen Schloss Wasserberg (09.07.13.)

Über 1.000 Menschen waren zu der Nacht der Musik gekommen, zu den Festgottesdiensten und Feiern, die im steirischen Wasserberg stattfanden. Der Herr Abt feierte eine Festmesse aus Anlass der 100-jährigen Zugehörigkeit von Wasserberg zum Stift Heiligenkreuz. Es war ja eine Fügung, dass sich 1913 Abt Gregor Pöck entschied, 3 damals wertlose Täler in den steirischen Alpen zu übernehmen. Das Fest wurde zu einem Fest des Dankes und der Musik. Wir haben gesehen, dass die Steirer gut feiern können. Der frisch restaurierte Innenhof mit dem neuen Brunnen, in dessen Mitte ein bergartiger Stein thront, aus dem Wasser kommt („Wasser-Berg“), bekrönt von einer Vogelskulptur unseres Pater Raphael, kommt gut an! Foto: Riesenfest in Wasserberg.

Weltjugendtag mit Papst Franziskus in Brasilien (24.07.13.)

In diesen Tagen richtet sich unser Gebet nach Brasilien, wo ca. 2 Millionen Jugendliche sich mit Papst Franziskus treffen werden, um auf Christus zu schauen, miteinander zu beten und den Glauben zu teilen. Von uns Mönchen ist zwar bei diesem Weltjugendtag niemand dabei, weil es zu weit ist, aber umso mehr sind wir innerlich verbunden mit den jungen Leuten aus Österreich, die dort sind. Es sind ja viele darunter, die regelmäßig zur Jugendvigil kommen. Auf www.weltjugendtag.at kann man auch virtuell bei den Ereignissen in Brasilien dabei sein. Foto: Wir wünschen allen jungen Pilgern gnadenreiche Tage. Der katholische Glaube macht weit und schön und jung.

Vergelts Gott für alle Hilfe beim Hochschulausbau (29.07.13.)

Immer wieder werden wir von der Spendenfreudigkeit überrascht, und überwältigt. Heute hat Dipl.-Ing. Hubert Lobinger dem Herrn Abt einen Scheck von 3.000 Euro übergeben. Anlass: Sein 50. Geburtstag; er hatte die Idee, seine Freunde zu bitten von Geschenken abzusehen und stattdessen für unsere Hochschule und die Priesterstudenten zu spenden. Er war selbst überrascht, dass so viel gespendet wurde, auch von Menschen, die dem Glauben nicht so nahe sind… Unsere Hochschule wird durch die Liebe des Volkes Gottes erbaut, wir sind dafür sehr dankbar, Vergelts Gott! Foto: Abt Maximilian und Pater Subprior Bernhard bei der Scheckübergabe durch DI Lobinger.

"Versäumen Sie nicht, eine Führung mitzumachen" (21.07.13.)

So steht es auf den neu beleuchteten Tafeln bei der Klosterpforte in verschiedenen Sprachen zu lesen, auch auf Russisch. Das Stift Heiligenkreuz wird ja jährlich von hunderttausenden Menschen besucht. Aber viele meinen, dass sie schon alles gesehen haben, wenn sie den Stiftshof mit den herrlichen Platanen und der prachtvollen Mariensäule angeschaut, und den Mönchen beim Chorgebet zugehört haben. Weit gefehlt! Die eigentliche Sensation ist die innere Klosteranlage: Kreuzgang, Brunnenhaus, Totenkapelle, Fraterie, Abteikirche… All das kann man mit einer Führung besichtigen. Foto: Die Leuchttafeln im Eingangsbereich der Klosterpforte erinnern daran, dass es täglich Führungen um 10, 11, 14, 15 und 16 Uhr gibt.

Gute Fortschritte beim Hochschulausbau (09.07.13.)

Der Hochschulausbau schreitet voran, derzeit werden schon die Gangbögen für den neuen Osttrakt verschalt… Heute war Sitzung des Deutschen Förderkreises, der sehr segensreich wirkt dank Direktor Günter Jehl, der den Vorsitz führt. Bauamtsleiter Link und Hauptökonom P. Markus haben mit dem Projekt viel Arbeit, es gibt regelmäßig Sitzungen und Planungen und spannende Besprechungen… Es ist eben eine große Sache, die uns alle ziemlich herausfordert, die aber auch viel Freude machen. Denn es ist ja eine Arbeit für die Zukunft der Kirche. Wir bitten ums Gebet! Foto: Baustellenbesichtigung nach einer Sitzung…

Trotz der Hitze schreitet der Ausbau der Hochschule zügig voran (07.08.13.)

Der Ausbau der Hochschule, der ja nur dank der Hilfe des Volkes Gottes geschieht, bewegt uns schon sehr. Es ist faszinierend zu beobachten, wie sich Schritt für Schritt der alte Meierhof in ein modernes Hochschulcampus verwandelt. Inzwischen wird schon eifrig am Nordtrakt gebaut, wo auf die alten Gewölbe der Stallungen Rücksicht genommen werden muss: ein ganzes Stockwerk wird dort draufgesetzt mit einem großen Hörsaal für 100 Studenten und einem kleineren für 40, dazu Büros und Technikräume. Die Facebook-Homepage der Hochschule bringt laufend Bilder vom Ausbau, fast live! Wie gesagt: Viele von den Verantwortlichen für die Hochschule sind sehr berührt, dass es so gut geht und danken von Herzen. Foto: Hier wird einmal ein großer Hörsaal sein…

Hitzerekord und "Wasser des Lebens" (08.08.13.)

Sogar wir stöhnen in den Klostermauern unter der Hitzewelle. Der Hitzerekord mit über 40 Grad ist doch eine ernste Mahnung zur ökologischen Umkehr, damit wir den Planeten nicht zerstören. Doch die Extremhitze und Trockenheit ist auch eine spirituelle Enladung: Der Ursprung des christlichen Glaubens liegt ja in Ländern, in denen es grundsätzlich heiß ist und an Wasser mangelt. Ohne Wasser kein Leben. Darum hat Jesus die Taufe als Realsymbol unseres Eintritts in das ewige Leben gestiftet. Unsere Väter haben die Zisterzienserklöster sind rund um Brunnenanlagen gebaut, also gleichsam rund um die Taufe. Und sie haben die Brunnen wie Heiligtümer gestaltet! In der Apokalypse ist 5x von den „Wassern des Lebens“ die Rede: endgültiges Durst- und Hitzelöschen gibt es im Himmel, dorthin sollte unsere Sehnsucht gehen! Foto: Am Josefsbrunnen im Inneren Stiftshof.

"Kloster-auf-Zeit" im ORF (07.08.13.)

Über unsere Homepage ist der ORF auf unser Angebot zu „Kloster-auf-Zeit“ gestossen und hat einen schönen Beitrag gemacht, den man sich anschauen sollte. Das Interesse dafür boomt ja wirklich, weil viele junge Leute auf der Suche nach der Berufung ihres Lebens sind. Wem solche Beiträge im ORF gefallen, der soll das auch durchaus den Zuständigen schreiben: Kundendienst@orf.at. Dass eine verdrießliche Tendenz in der Kirchenberichterstattung gibt, merkt man ja nur an Einleitung und Abmoderation. Unerwähnt blieben drei Dinge: 1. Dass es Kloster-auf-Zeit in so gut wie allen Klöstern und Stiften gibt, nicht nur in Heiligenkreuz!!! 2. Dass es Kloster-auf-Zeit natürlich auch für Frauen gibt – logischerweise in Frauenklöstern… 3. Dass das Alter nicht die erste Rolle spielt. Also „jung und männlich“ ist unsachlich. Aber sonst ist der ORF mal zu loben… – Foto: Filmaufnahmen mit den beiden Kloster-auf-Zeit-Gästen Michael und Martin im Kreuzganggarten.Zu Kloster-auf-Zeit siehe hier.

Auch die Homepage macht ein kleines bisschen Sommerpause (30.07.13.)

Auf der Homepage gibt es oft Neuigkeiten aus dem Klosterleben, von den Veranstaltungen. Derzeit ist aber Sommer und Ferienzeit und auch die Homepage möchte ein wenig Pause machen, bzw. der Webmaster. Daher wird sie in den nächsten Tagen bis zu den großen Festlichkeiten ab Maria Himmelfahrt (3 Feierliche Professen, 1 Professübertragung, 5 Zeitliche Professen, 4 Einkleidungen) nur spärlich upgedatet werden. Die Facebook-Seiten des Stiftes und der Hochschule werden da aktiver sein… Wer etwas braucht, der findet hier die Adressen mit den kompetenten Stellen im Kloster. Foto: Der Schatten der Dreifaltigkeitssäule wird von der abendlichen Sonne auf die romanische Fassade der Abteikirche geworden. Gute Ferien!

15. August, 15 Uhr: Feierliche Profess (06.08.13.)

Die „Feierliche Profess“ bedeutet für den Mönch die ewigen Gelübde „bis zum Tod“, sie ist ein großes Freudenfest. Groß ist unsere Freude, dass heuer zu Maria Himmelfahrt, unserem Patronatsfest, gleich 3 plus 1 Mitbruder dazukommen: Die 3 Fratres Malachias Hirning, Ägidius Metzeler und Gabriel Chumacera legen die Feierliche Profess ab; der Priestermönch P. Markus Stark überträgt seine Feierliche Profess auf das Stift Heiligenkreuz. Wir bitten um das Gebet und laden zur Mitfeier der ca. 2-stündigen Festmesse herzlich ein. Danach gibt es auch etwas zu essen. Die vier haben ja intensiv eingeladen, weil sie sich über alle freuen, die mitfeiern und weil sie viele Menschen brauchen, die sie im Gebet mittragen. Foto: Der Abt betet bei der Profess ein Segensgebet über die vier Neuprofessen, die bei uns ab der Feierlichen Profess „Pater“ heißen.

Wir freuen uns über den Zuwachs von 4 Feierlichen Professen (14.08.13.)

Unsere beiden Schneiderinnen hatten in den letzten Wochen alle Hände voll zu tun: sie mussten die Gewänder für 4 neue Novizen schneidern, ebenso für 5 Zeitliche Professen. Die meiste Arbeit waren die 3 „Kukullen“ für die 3 Feierlichen Professen. Das Foto zeigt Pater Ägidius, Pater Gabriel und Pater Malachias bei der Anprobe in der Schneiderei. Die Kukulle ist das weite weiße Gebetsgewand, das wir Mönche ab den ewigen Gelübden tragen dürfen. Am 15. August kommt auch noch eine 4. Feierliche Profess dazu, weil Pater Markus Gebhard Stark, früher Abtei Mehrerau, jetzt ganz bei uns als Mönch aufgenommen wird. Foto: Ein besonderer Augenblick, wenn man zum ersten Mal das Gewand tragen darf, das sichtbar ausdrückt, dass man als Mönch bis zum Tode Gott gehört. — Hier gibt es Info über die Stufen des klösterlichen Werdegangs eines Mönches.

Große Veränderungen! Neuer Novizenmeister. Und: Für 6 Tage haben wir 8 Novizen (14.08.13.)

Am 14. August wurden 3 Novizen eingekleidet; da die 5 Novizen erst am Bernhardsfest, 20. August, 16.30 Uhr, ihre Zeitlichen Gelübde ablegen, haben wir derzeit eine Schar von 8 weißgekleideten Novizen. Wehmut ist angesagt, denn Pater Prior Simeon muss die Stiftspfarre Heiligenkreuz übernehmen und kann daher das aufwändige Amt des Novizenmeisters, der ja wie ein Vater für seine Novizen sorgen muss, nicht weiter ausüben. Wie viel haben wir ihm zu verdanken!!! Pater Rupert Fetsch ist neuer Novizenmeister und übernimmt dieses wichtigste Amt für den Nachwuchs. Foto: Wir haben ein Gruppenfoto mit dem alten und dem neuen Novizenmeister, mit den 5 alten und den 3 neuen Novizen gemacht, wie sie den Herrn Abt umringen.

Freude über die Profess der fünf Novizen (12.08.13.)

Novizenmeister Pater Simeon hatte mit den 5 Novizen dieses Jahres viel Freude. Wir freuen uns, dass alle 5 am 20. August ihre Zeitliche Profess ablegen werden und das schwarze Skapulier empfangen, im Herbst beginnen sie dann mit dem Studium. Der Herr Abt hat den fünfen persönlich die Exerzitien zur Vorbereitung auf diesen wichtigen Lebensschritte gehalten, natürlich im steirischen Wasserberg, wo man sich auch gleich in der guten Luft und auf den hohen Bergen, die – mit motorisierter Unterstützung – bestiegen wurden, erholen kann. Foto: Unsere Freude über die fünf Neuprofessen ist so sonnenfroh und himmelshell wie dieses Foto von Frater Marcellinus.

11.-14. August: Wir halten geistliche Exerzitien (08.08.13.)

Die Meinung, dass ein Kloster ein Ort der Faulenzerei ist, ist falsch. Eher ein Hochleistungsbetrieb, denn Benedikt wollte ja nicht nur das „Ora“ (Bete!), sondern auch das „Labora“ (Arbeite!) Darum brauchen auch wir Mönche eine Zeit der absoluten Stille und des besonderen Auftankens: Von 11. August Nachmittags bis 14. August Mittags halten wir die jährlichen „Exerzitien“. Altabt Kassian Lauterer wird uns geistliche Vorträge halten, die Konventmesse ist am 12., 13. und 14. 8. erst um 9 Uhr. Foto: Den Vorträgen von Abt Kassian über den hl. Bernhard lauschen wir im Kaisersaal.

Die Fußwallfahrt nach Mariazell boomt... (11.08.13.)

Das Stift Heiligenkreuz liegt an der Via Sacra, der heiligen uralten Pilgerstrasse von Wien nach Mariazell. Viele starten von hier (es sind ca. 100 km) ihre Fußwallfahrt, viele pilgern durch. Eine besonders originelle Gruppe von Fußpilgern nahm gestern an unserer Vesper teil: Studenten aus Oxford in England, unter der Leitung von Father Daniel Seward vom Oratorium des hl. Philipp Neri. Dieses Oratorium war vom seligen Henry Kardinal Newman gegründet worden. Die jungen Leute waren von der Vesper sehr berührt. Foto: Es ist doch schön zu sehen, dass sogar junge Engländer nach Österreich kommen, um zur Magna Mater Austria zu pilgern…

Wir danken allen Firmen, die uns beim Hochschulausbau unterstützen (01.08.13.)

– Den Ausbau unserer Hochschule (www.hochschule-heiligenkreuz.at) machen wir natürlich sehr umsichtig, denn es sind ja Spendengelder des Volkes Gottes. Darum sind wir für alle Firmenvergünstigungen sehr dankbar. Gestern hat unser Pater Severin (links), der ein gelernter Schlosser ist, in der Firma Wilhelm Schmidt (www.schmidtstahl.at) die 48000kg schwere Stahl-Dachkonstruktion besichtigt. Das wird eine riesige Sache! Foto: Pater Severin mit Firmeninhaber Dr. Thomas Berr (rechts), der sich über den Besuch seines „Mönchskollegen“ sichtlich freute.

Wir beten die Bernhardsnovene um geistliche Berufungen (11.08.12.)

Von 11.-19. August beten wir immer nach der Non die Novene zum heiligen Bernhard, dessen Fest am 20. August gefeiert wird. Den Anstoß zu unserer Bernhardsnovene hat Papst Benedikt XVI. gegeben, der in seiner Heiligenkreuzer Ansprache von 2007 unseren Ordensvater „gleichsam den Patron der geistlichen Berufe“ genannt hat. Tatsächlich hat Bernhard mit seinem Charisma unglaublich viele Männer und Frauen für die Christusnachfolge als Mönch begeistert. Als er in Citeaux eintrat, nahm er gleich 30 Gefährten mit. Es folgte eine Energieexplosion der Kirche… Nach der Non knien wir also am Bernhardsaltar nieder und bitten Gott, Arbeiter in seine Ernde zu senden. Foto: Bitte beten Sie mit uns!, hier bitte downloaden.

Feierliche Liturgie zur Feierlichen Profess (16.08.13.)

Obwohl keiner der 4 Mitbrüder, die zu Maria Himmelfahrt Feierliche Profess ablegten, aus der näheren Umgebung kommt, waren 400 Gläubige und ca. 50 Priester gekommen, um die Liturgie mitzufeiern. Es dauerte über 2 1/2 Stunden und war sehr feierlich. Bischof Voderholzer von Regensburg leitete die Heilige Messe, der Herr Abt nahm die Profess entgegen. Danach gab es ein fröhliches Fest mit Gulaschsuppe und Bier im Stiftshof. Wir danken allen Menschen, die für uns beten, die mit uns feiern, auch in unseren klösterlich-langen Gottesdiensten. Viele sind hunderte Kilometer weit gekommen. Das ist ein Zeichen der Liebe, das ist wunderbar! Fotos hier

Große Woche für den Hochschulausbau (20.08.13.)

– In dieser Woche wird der 1. Stock auf den neuen Osttrakt und den alten Nordtrakt aufgebaut. Inzwischen sind auch die Stahlträger für das Dach, die die Firma Wilhelm Schmidt (www.schmidtstahl.at) anfertigt, bereits fertiggestellt. Der Stahl wiegt 48 Tonnen. Inzwischen überlegen wir intensiv, wie es weitergehen soll, offensichtlich müssen wir so schnell wie möglich weiterbauen, auch damit wir die Bibliothek für die Bücher von Benediktbeuern bald fertig haben. Foto: Die ersten Stahlträger werden auf den Nordtrakt des Hochschulhofes gesetzt. Auf der Facebook-Seite der Hochschule gibt es laufend Bilder vom Baufortschritt.

20. August: Hochfest des heiligen Bernhard mit Pontifikalmesse um 9 Uhr (20.08.13.)

Wir haben die Freude, dass Kardinal Walter Brandmüller über das Bernhardsfest bei uns ist. Abt Maximilian, dessen Lehrer Prof. Brandmüller einst war, hat ihn eingeladen, das Pontifikalamt am 20. August zu Ehren unseres großen Ordensvaters zu feiern. Der Kardinal schenkte uns eine schöne bibeltheologische Betrachtung über „Salz“ und „Licht“ in Bezug auf den heiligen Bernhard und auf uns. Foto: Abt Maximilian bedankt sich bei Kardinal Brandmüller nach dem Bernardipontikalamt.

Hochschule: seit 3 Monaten wird gebaut (13.08.13.)

Von der Baustelle der Hochschule ergibt sich dieser originelle Blick auf die Außenfassade des Stiftes: man schaut durch ein „Bullauge“ der barocken Mauer, die uns das Bundesdenkmalamt stehenzulassen befohlen hat. Der alte Meierhof verwandelt sich dank des Eifers der Arbeiter – trotz Gluthitze – in einen modernen Studiencampus. Auf der Facebook-Seite der Hochschule gibt es Fotos, wie nach 3 Monaten ausschaut. Baubeginn war ja der Fatimatag, 13. Mai. Foto: Blick von der zukünftigen Studienbibliothek auf das Stift.

Zu Maria Himmelfahrt haben 4 Mitbrüder die Feierliche Profess auf Heiligenkreuz abgelegt (15.08.13.)

Es war eine Ehre, dass der neue Regensburger Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer das über 2-stündige Pontifikalamt leitete, in dem die Mitbrüder Malachias, Ägidius und Gabriel ihre Feierliche Profess „usque ad mortem – bis zum Tod“ ablegten. Pater Markus Stark hat seine Profess auf das Stift Heiligenkreuz übertragen. So wächst unsere Gemeinschaft um 4 neue „Kapitulare“, also Vollmönche. Foto: P. Markus Stark, P. Malachias Hirning, Abt Maximilian, Bischof Voderholzer, P. Gabriel Chumacera, P. Prior Pirmin, P. Ägidius Metzeler. Abt Maximilian hält die Pergamenturkunden, die die Professen auf dem Altar unterschrieben haben. – Einige Fotos, auch zum runterladen, gibt es hier.

Wie wird man eigentlich Zisterziensermönch? (14.08.13.)

Das Foto zeigt unseren Frater Stanislaus, derzeit noch Novize. Er ist 26 Jahre alt und stammt aus Deutschland. Er ist ein heutzutage „typischer“ Novize, denn vor seinem Eintritt hat er schon einiges gemacht: Er hat einen Bachelar of Arts und ist ausgebildeter Sozialpädagoge/Sozialarbeiter. Die meisten Berufungen erfolgen heute nach gründlicher Zeit des Überlegens… Am 20. August legt Frater Stanislaus zusammen mit seinen 4 Mitnovizen die „Zeitlichen Gelübde“ ab, er bindet sich erst mal für 3 Jahre, wie das Kirchenrecht es vorsieht. Erst dann kann er die „Feierliche Profess“, die bis zum Tod reicht, ablegen. Es ist ein langsames Wachsen, ein Reifen, ein vom Gebet und vom Opfer getragen werden. Unsere Lebensform basiert darauf, dass Gott zu jedem von uns ins Herz gesprochen hat: Komm, folge mir nach! Werde Mönch in Heiligenkreuz.“ Foto: Die Stufen des klösterlichen Werdeganges eines Mönches kann man hier nachlesen.

Herzliches willkommen den "Neulingen" (14.08.13.)

Der feierliche lateinische Name „Novize“ heißt eigentlich nur „Neuling“. Es sind die jungen Ordensleute auf Erprobung, noch ohne Gelübde, sie könnne jederzeit gehen – oder geschickt werden. Es ist eine heilige Erprobungszeit. Die 3 Novizen sind: Tobias Vieth (1974) aus Niedersachsen war Drechsler und Orthopädiemechaniker, er hat den Namen Frater Famian Maria erhalten; Florian Zierl (1989) ist Theoloogiestudent aus Bayern, er heißt fortan Frater Aloysius Maria; und Michael Borgmeyer (1983) war Verwaltungsfachangestellter, er heißt Frater Antonius. Es gibt eine schöne Bildergalerie von der Einkleidung hier. Ab sofort übernimmt Pater Rupert das Amt des Novizenmeisters von Pater Prior Simeon, da dieser – zusätzlich zum Priorenamt – noch Pfarrer von Heiligenkreuz wird. Foto: Wir bitten ums Gebet für die drei hoffnungsvollen Novizen.

Salesianer Don Boscos schenken der Hochschule Heiligenkreuz ihre Fachbibliothek (15.07.13.)

Uns fällt dazu nur das Wort „Wunder“ ein! Die Salesianer Don Boscos schenken uns den Großteil (265.000 Bände) ihrer theologischen Fachbibliothek von der Hochschule Benediktbeuern in Bayern. Die Pressemitteilung der Salesianer dazu gibt es hier, es ist für unsere beiden Orden eine sehr große Sache. Für unsere wachsende Hochschule ist es ein Geschenk des Himmels, das wir eben nur als „Wunder“ einordnen können: Denn unsere Stiftsbibliothek ist mit 120.000 Bänden klein und für einen modernen Hochschulbetrieb unzureichend gewesen. Das Angebot erreichte uns vor einem dreiviertel Jahr, als wir bereits mit dem Ausbau des Hochschulgebäudes begonnen hatten. Am 15. Juli haben der Herr Abt Maximilian und Provinzial P. Grünner die Schenkungsvereinbarung unterzeichnet. Die Bibliothek der Salesianer ist 1A, top gewartet, mit bester und aktuellster Literatur. Die fachgerechte Zusammenführung der Bibliotheksbestände, die beide auch digital registriert sind, stellt uns freilich auch vor finanzielle Herausforderungen, aber mit Gottes Hilfe werden wir auch das bewältigen können. Wir danken den Salesianern von ganzem Herzen für diese innerkirchliche Solidarität und Großherzigkeit! Wir werden an unserer Hochschule das Beste daraus machen und die Fachliteratur, die ja angeschafft wurden, um theologische Ausbildung für die Zukunft des Glaubens zu betreiben, in genau diesem Sinne verwenden. Foto: Wochenlang schon laufen intensivste Vorbereitungen für die Schenkung und für den Transfer; große Verantwortung liegt beim Bibliothekar von Benediktbeuern Dr. Philipp Gahn und unserem Stiftsbibliothekar Prof. P. DDr. Alkuin Schachenmayr.

Erfolgreiches Buch "Zwischen Philosophie und Theologie" (29.08.13.)

Pater Dr. Justinus Pech, Dozent für Fundamentaltheologie, kommt der größte Verdienst um das mit Prof. DDr. Alkuin Schachenmayr herausgegebene Buch „Zwischen Philosophie und Theologie“ zu, das inzwischen sehr erfolgreich ist. Er hat dazu nicht nur eine Reihe prominenter Philosophen und Theologen gewonnen, sondern diese haben auch interessante Begriffsbestimmungen, die auch gut verständlich sind, zu Themen wie Wahrheit, Glaube, Person, Freiheit, Liebe, Gewissen, Erfahrung, Symbol, Tod, Bild, Religion, Offenbarung oder Kirche gegeben. Eine informative Besprechung findet sich zum Nachhören im Deutschlandradio hier. Und: Unkompliziert bestellen kann man hier. Foto: Festliche Präsentation des Sammelbandes anlässlich des Spatenstichs zum Hochschulausbau, hier P. Justinus mit dem Herrn Abt, dem Landeshauptmannstellvertreter und dem Apostolischen Nuntius.

Ausbildungskurs für den Ordensnachwuchs in Rom (28.08.13.)

In diesen Tagen hat der jährliche Ausbildungskurs im Generalatshaus des Zisterzienserordens in Rom begonnen. Seit vielen Jahren schon unterrichtet unser Pater Alkuin auf diesem Kurs. Junge Zisterzienserinnen und Zisterzienser aus der ganzen Welt haben so die Möglichkeit, die Grundlagen unserer Geschichte, unserer Spiritualität und unserer Ordensprägung besser kennenzulernen. Die Verbindung mit der Ordensleitung in Rom, wo ja unser Pater Meinrad als Generalprokurator des Ordens tätig ist, ist uns auch sehr wichtig. Ebenso wichtig ist es uns, an unserer Hochschule die Zisterzienserforschung zu fördern und zu bündeln. Deshalb gibt es das EUCist, weil wir es als lebendiges Kloster geradezu als Pflicht ansehen, viel Kraft in die Erforschung und Bewahrung unserer Ordenstraditionen zu stecken. Foto: Archiv, vom Kurs 2011.

Gute Nachrichten vom Hochschulausbau (23.08.13.)

Wir freuen uns, denn Hauptökonom P. Markus und Stiftsbaumeister Link konnten bei der letzten Baubesprechung dem Herrn Abt und dem Rektor der Hochschule gute Nachricht bringen: Die Bauarbeiten schreiten nicht nur schneller voran als erwartet, sondern es gibt auch keine finanziellen Überschreitungen oder unerwartete Nebenkosten. Das ist auch deshalb gut, weil wir ja mit dem Geld des Volkes Gottes – wir verdanken ja alles unseren großzügigen Spendern – sorgsam und verantwortungsvoll umgehen. Wie schön, dass gerade am Bernhardsfest, 20. August, die Stahlkonstruktion für die Aufstockung des alten Nordtrakts aufgesetzt wurde… Foto: Pater Severin, der vor seinem Ordenseintritt Eisenhändler war, hat bei der Dachkonstruktion vermittelt, er interessiert sich sehr für die Baustelle. Durch das neue Stockwerk auf dem alten Nordtrakt gewinnen wir fast 500 Quadratmeter dazu.

Experiment gelungen! Das war die "1. Geistliche Sport- und Gesundheitswoche für Priester" der Weltgeschichte (24.08.13.)

– Unter Leitung des Sport-Physiotherapeuten Martin Rinderer BSc (im grünen T-Shirt: www.martinrinderer.com) fand bei uns erstmals eine solche Woche statt. Es ging keineswegs nur um Kraftsport, im Gegenteil: Es war eine Einschulung in einen priesterlichen Lebensstil, in dem Leib und Seele zusammenkommen. Dazu braucht es die richtige Bewegung, Ausdauer, Ernährung, Fitness, Wandern, Abwechslung… Kochen, Turnen, Wandern standen ebenso auf dem Programm wie Gebet, Heilige Messe, Beichte und zeitweise auch Teilnahme am klösterlichen Leben.Die 8 Priester, die teilgenommen haben, waren sehr begeistert, sodass wahrscheinlich auch 2014 eine solche Gesundheitswoche für Priester stattfinden wird. Foto: In der Mitte im grünen T-Shirt: Martin Rinderer BSc, 28, ist Sport-Physiotherapeut und Ernährungscoach; sein Bruder ist Salesianer, sodass der junge Familienvater das Bedürfnis hat, etwas für die Gesundheit der Priester zu tun…
Zeitliche Profess der 5 Novizen (20.08.13.)

Am Hochfest unseres Ordensvaters Bernhard, 20. August, 16.30 Uhr, haben unsere 5 Novizen die Zeitliche Profess abgelegt. Fratres Philemon, Marcellinus, Judas Thaddäus, Clemens und Stanislaus haben sich auf 3 Jahre dem Kloster und dem Orden verbunden, bis zur Feierlichen Profess werden sie noch reifen können. Im Herbst beginnt für alle das Studium. Zugleich endet damit die Zeit von Pater Prior Simeon als Novizenmeister, da er ja zusätzlich zum Priorenamt auch Stiftspfarrer von Heiligenkreuz wird. Wir danken ihm sehr. Hier gibt es Fotos von der schönen Feier. Foto: Die neuen Zeitlichen Professen mit Pater Prior Simeon und dem Herrn Abt Maximilian nach der Feier.

Das sind die neuen vier Zisterziensermönche (15.08.13.)

Bei uns ist es üblich, dass jeder Mitbruder ab der Feierlichen Profess „Pater“ genannt wird, unabhängig von der Priesterweihe. 1. P. Ägidius Metzeler stammt aus Immenstadt, geb. 1961, er hat das Theologiestudium mit dem Mag. theol. abgeschlossen und ist unser Gastmeister, am 6. Okt. wird er zum Diakon geweiht. 2. P. Gabriel Chumacera, geb. 1972 auf den Philippinen ist schon seit 2002 Priester, 2005 lernte er auf dem Weltjugendtag in Köln unseren Herrn Abt Maximilian kennen und trat bei uns ein. Er ist im Priorat Bochum-Stiepel tätig u.a. als Hochschulkaplan an der Ruhr-Universität und inder Seelsorge für die Filippinos; 3. P. Markus Stark trat 1980 in die Abtei Mehrerau ein, studierte in Heiligenkreuz Theologie; in seinem Kloster hatte er nach der Priesterweihe 1985 viele Ämter inne, u.a. das des Priors; er hat mit heutigem Tag seine Profess auf Heiligenkreuz übertragen und wirkt derzeit im Priorat Stiepel. Foto: Deo gratias! 4. P. Malachias Hirning ist 28 Jahre alt, er stammt aus Baden-Württemberg, nachdem er zuerst staatlich geprüfter Wirtschaftsassistent war, trat er 2009 in Heiligenkreuz ein, er studiert Theologie, weil er Priester werden möchte. Foto: Deo gratias!

Einkleidungsfeier im Kapitelsaal (14.08.13.)

Der Herr Abt hat vor der 1. Vesper zu Maria Himmelfahrt drei Novizen eingekleidet. Nur die Verwandten und Bekannten waren zu der innerklösterlichen Feier im Kapitelsaal zugelassen, es war mal richtig monastisch. Das Noivziat ist ja auch eine Probezeit, wo noch keine Bindung besteht und der Novize jederzeit gehen kann. Die 3 Kandidaten warfen sich vor dem Herrn Abt zu Boden, noch in Zivilkleidung, sie baten um „die Barmherzigkeit Gottes und des Ordens“. Dann folgte der Sermo des Herrn Abtes, die Segnung der Gewänder, die Einkleidung. Die drei erhielten neue Namen, denn das ganze Leben beginnt ja in einer neuen Ausrichtung: „für Gott“. Danach gratulierten wir Frater Famian Maria, Frater Aloisius Maria und Frater Antonius. Eine schöne Bildergalerie dazu gibt es hier, wo man auch runterladen kann. Foto: Einkleidungsfeier im Kapitelsaal.

Ungebrochenes Interesse am Klosterleben (02.09.13.)

Das Interesse am Klosterleben ist ungebrochen, das zeigen die vielen Journalistinnen und Journalisten, die bei uns „vorbeischneien“ und die vielen täglichen Emails, die uns erreichen. Warum ist das so? Weil unsere Klöster wie Oasen aus dem wüstenförmigen Einheitsbrei der Banalität herausragen: ein Ort, wo gebetet wird, wo Menschen in Konzentration auf Gott leben, wo es Stille und Zurückgezogenheit gibt… das ist interessant, das zieht an. Pater Karl organisiert die Öffentlichkeitsarbeit und ist immer dankbar, wenn sich die Mitbrüder für Interviews zur Verfügung stellen. Foto: Eine Journalistin aus Sachsen freut sich, in Heiligenkreuz mit Frater Nikolaus einen Landsmann interviewen zu können.

Pater Mag. Josef Riegler wird Administrator im Stift Schlierbach (28.08.13.)

Seit 28. August ist es ganz offiziell: Die Mitbrüder im Stift Schlierbach haben unseren Pater Josef Riegler zum Administrator für 3 Jahre postuliert, in denen er das Stift leiten soll. Abtpräses Wolfgang, Abt Maximilian und unser Konventkapitel haben die Zustimmung bereits gegeben, der Heilige Stuhl hat die Postulation bestätigt, – eine große Sache! P. Josef Riegler, derzeit Pfarrer von Pfaffstätten, wurde 1957 in Knittelfeld geboren, seit 1977 ist er Mönch in Heiligenkreuz, 1983 wurde er zum Priester geweiht und wirkte dann in Trumau, im Neukloster in Wiener Neustadt, in Podersdorf im Burgenland und schließlich bis jetzt in Pfaffstätten. Er war 10 Jahre lang Hauptökonom des Stiftes, ist seit 19 Jahren Religionsprofessor in Wiener Neustadt, ist mit Begeisterung Feuerwehrkurat, er ist sozial engagiert – und ist überhaupt sehr vielseitig. Wir wünschen ihm Gottes Segen für diese schöne Aufgabe, denn Stift Schlierbach ist ja ein wunderbares Stift! Für unsere Gemeinschaft bedeutet das jetzt eine echte Herausforderung, weil der Herr Abt ja die Pfarre Pfaffstätten neu besetzen muss. Er bleibt natürlich Kapitulare des Stiftes Heiligenkreuz, deshalb war dazu sogar die Erlaubnis des Heiligen Vaters erforderlich. Wir bitten für alle Betroffenen um das Gebet und wünschen unserem Pater Josef und den Mitbrüdern in Schlierbach ein gutes Miteinander. Foto: P. Mag. Josef Riegler. Das Foto kann man gerne downloaden, es stammt von (c)www.stift-heiligenkreuz.at (Pater Karl Wallner)

Neuer Bildband: "Die Klosterschätze des Stiftes Heiligenkreuz" (02.09.13.)

Da ist dem Historiker David Haselmayer aus Mödling ein großer Wurf gelungen: In akribischer Recherche hat er die Geschichte der wertvollen Kleinkunstwerke erforscht, die der Glaube im Laufe der Jahrhunderte geschaffen hat. Im Stift Heiligenkreuz ist es recht wenig, weil wir ja 1683 und 1809 und 1938 geplündert wurden. Das Wertvollste sind unsere Reliquien: Die Kreuzreliquie, die Dornreliquie, die Leopoldsreliquie usw. Haselmayer hat einen prachtvollen Bildband geschaffen, indem er viele bisher unveröffentlichte Bilder zusammengetragen hat. Das Buch ist ein Meilenstein in der Geschichte unseres Klosters. Diese „Klosterschätze“ sind wertvoll, sie machen uns aber nicht reich, im Gegenteil: Ihre Erhaltung und Restaurierung kostet viel; und: es wird alles verwendet: für den Gottesdienst! Foto: Auf dem Cover ist unser Pater Raynald mit der Kreuzreliquie zu sehen. Der Titel „Klosterschätze“ wird auf diese Weise doppelsinnig, denn der eigentliche Schatz eines Klosters sind die Mönche die dort leben und das spirituelle und kulturelle Erbe der Vergangenheit in die Gegenwart und Zukunft tragen. – Der 200-Seiten starke Bildband kostet (Porto für Österreich und Deutschland: 1,50). Er ist über bestellung@klosterladen-heiligenkreuz.at unkompliziert zu beziehen

Unsere armen Mitbrüder, die umziehen müssen (29.08.13.)

Die neuen Aufgaben für P. Josef und P. Lukas haben ein großes Umbesetzungs- und Neubesetzungsszenario notwendig gemacht. Viele Mitbrüder übernehmen neue Aufgaben, müssen Abschied nehmen und zugleich Neues ins Auge fassen. Das ist die Nachfolge Christi, in der man sich nie irgendwo ganz beheimaten kann, es ist immer ein Weg. Unser Mitgefühl, und wenn möglich unsere Mithilfe, gilt den Mitbrüdern, die übersiedeln müssen. Das Foto zeigt den bisherigen Stiftspfarrer P. Pio: nicht beim Faulenzen, sondern wie er vom Möbelschleppen schon ganz erschöpft ist. Gott-sei-Dank hat er Helfer gefunden. Wir wünschen allen einen guten Start im Dienst des Herrn

Baustellen allüberall! (02.09.13.)

Auf einem der Bettelfolder, die wir für die Hochschule ausgeschickt haben, steht: „Wir bauen auf!“ Das stimmt wirklich und das sieht man bei uns im Stift derzeit allüberall: die große Hochschulbaustelle ist nicht die einzige im Stiftsbereich. Im Helenental wird entlang des Sattelbachs von Land und Gemeinde einfrig am neuen Radweg nach Baden gebaut. Und einige Parkplätze werden beim Stift saniert. Die Kapelle des Priesterseminars Leopoldinum, erbaut 2002, muss neu ausgemalt werden, sie ist ziemlich verrust. Wenn die Studenten Ende September zurückkommen, muss alles tip-tiop sein. Den derzeitigen Baulärm ertragen wir geduldig, weil er ja wesentlichen Verbesserungen dient. Wir freuen uns darüber!

Jubiläum in Stiepel: Heiligenkreuz für 4 Tage "wie ausgestorben" (06.09.13.)

Heute früh erteilte Altabt Gerhard den ca. 30 Mitbrüdern, die unter Führung von Abt Maximilian zum 25-Jahr-Jubiläum nach Bochum-Stiepel fahren, den Reisesegen. Nur Mitbrüder bleiben zurück, um die Heiligen Messen und das Chorgebet aufrecht zu erhalten. Die vielen Besucher staunten heute Mittag, als nur 10 Mönche beim Chorgebet waren… Wir haben es ihnen erklärt. Es ist schon recht so, denn die Gründung unseres Priorates vor 25 Jahren im Ruhrgebiet war ein Wagnis, das sich gelohnt hat! Es wäre schön, wenn wir bald wieder eine Neugründung machen könnten. Foto: Altabt Gerhard ist der Gründungsabt von Stiepel. Leider konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht mitfahren, so hat er den aufbrechenden Mitbrüdern, die sich vor ihm verneigen, den Reisesegen gespendet.

Jugendliche willkommen! (08.09.13.)

Im Kloster gibt es eine lange Reihe von Umbesetzungen, die erforderlich geworden sind, um die viele Arbeit auf andere Schultern zu verteilen. Da Pater Emmanuel, der sich bisher um die zahllosen Schul- und Jugendführungen gekümmert hat, vom Herrn Abt in das Priorat Stiepel versetzt wird, wird Frater Clemens dieses wichtige Apostolat übernehmen und organisieren. Gott-sei-Dank sind viele andere junge Mitbrüder bereit, Schulgruppen und Jugendgruppen zu führen oder zu betreuen. Das ist für die jungen Leute interessant, denn hier erleben sie Mönche „live“. Papst Benedikt XVI. hat uns ja 2007 aufgefordert, dieses Zeugnis zu geben. Foto: Pater Karl mit einer Ministranten- und Firmlingsgruppe aus dem Schwarzwald.

Wir freuen uns über den Radweg nach Baden (26.08.13.)

Das Helenental zwischen Baden und Heiligenkreuz gehört nicht nur zu den schönsten Teilen des Wienerwalds, es ist eines der schönsten Täler Europas. Im 19. Jahrhundert gingen hier Beethoven und Bruckner spazieren. Großartig ist die Idee, zwischen Baden und Heiligenkreuz einen Radweg entlang von Schwechat und Sattelbach zu bauen. Der erste Abschnitt von Baden bis Sattelbach ist ja schon seit einem Jahr fertig. Jetzt wird bei uns vor dem Stift eifrig am Radweg gebaut. Wir finden das sehr positiv, denn dann kann man gesund und vom Autoverkehr ungefährdet von Heiligenkreuz nach Baden bzw. umgekehrt fahren. Foto: Entlang des Sattelbaches beim Stift wird eifrig am Radweg gebaut.

Noch ein empfehlenswertes Buch: "Die Weltwirtschaftskrise" (12.06.13.) -

Prof. DDr. Herbert Pribyl hat ein wichtiges Buch herausgegeben: „Die Weltwirtschaftskrise. Lösungsansätze aus christlich-ethischer Sicht“ (331 Seiten, 15,90 Euro). Seit dem Jahre 2007 befindet sich die Weltwirtschaft in einer schweren und bis heute nicht überwundenen Krise. Täglich werden wir mit unterschiedlichsten Aspekten und Erklärungen dieser Krise konfrontiert. Steckt dahinter nicht ein moralisches Problem? Ein Problem der Werte? Was ist das für eine Welt, in der „Geiz geil“ ist? International bekannte Experten aus Ökonomie und Politik, aus Philosophie und Theologie geben ihre Analysen und Lösungsvorschläge aus christlich-ethischer Sicht: Erich W. Streissler, Jörn Guido Hülsmann, Gregor Hochreiter, Armin Schmidt, Günter Bergauer, Harald Tripp, Michael Landau, Franz Gassner, Elmar Nass, Christian Müller, Herbert Pribyl, Stefan Lakonig, Rainer Schubert, Gregor Henckel Donnersmarck, Johannes Graf, Josef Spindelböck, Peter Schallenberg. Bestellung einfach unter bestellung@klosterladen-heiligenkreuz.at. Die Portogebühren betragen nur 1,50 Euro sowohl in Österreich als auch für Deutschland

Vor 6 Jahren war Papst Benedikt XVI. in Heiligenkreuz (10.09.13.)

Der Papstbesuch am 9. September 2007 hat vieles bewegt und in Bewegung gebracht, vor allem die Hochschule. Sie ist ja die einzige im Zisterzienserorden und wächst seither kontinuierlich. Der Herr Abt war vor kurzem mit Pater Justinus beim emeritierten Papst im Rahmen des Ratzinger-Schülerkreis-Treffens. Papst em. Benedikt XVI. hat sich, so berichtet der Herr Abt, sehr gut informiert gezeigt und er nimmt herzlichen Anteil an unserem Kloster, unserer Gemeinschaft und an der Entwicklung der Hochschule. Der Herr Abt konnte Benedikt XVI. auch den Tagungsband „Zur Mitte der Theologie im Werk von Joseph Ratzinger / Benedikt XVI.“ überreichen, den wir demnächst auf der Homepage vorstellen werden. Foto: Treffen im Vatikan.

Neue Ämter und Aufgaben warten auf die Mitbrüder (19.08.13.)

– Der Herr Abt hat die wichtigsten seiner Personalentscheidungen, die ab Herbst gelten, schon am 27. Juli allen Mitbrüdern mitgeteilt, nachdem er alles mit den zuständigen Stellen abgesprochen hat. Vieles ist bereits nach außen bekannt, hier das Wichtigste:
P. Mag. Josef Riegler
ist für 3 Jahre zum Administrator des Stiftes Schlierbach postuliert worden.
P. Dr. Pio Suchentrunk
wird Pfarrer von Trumau und Pfaffstätten anstelle von P. Dr. Lukas Rüdiger und P. Mag. Josef Riegler; er bekommt als Kaplan; beide wohnen im Pfarrhaus von Trumau.
P. Dr. Lukas Rüdiger
beginnt ein zweijähriges Volontariat zum Fernsehjournalisten in Deutschland.
P. Prior Mag. Simeon Wester
gibt das Amt des Novizenmeisters an P. Rupert Fetsch ab, da er zusätzlich zu allen seinen anderen Aufgaben Pfarrer der Stiftspfarre Heiligenkreuz wird.
P. Mag. Dipl.-Kfm. Kilian Müller
wird Kaplan der Stiftspfarre Heiligenkreuz und Kirchenrektor in Siegenfeld. Weiters wird er ein Doktoratsstudium in Pastoraltheologie beginnen.
P. Mag. Rupert Fetsch
wird zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben Novizenmeister anstelle von P. Prior Simeon.
P. Mag. David Ringel
wird zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben Pfarrer von Würflach.
P. Mag. Johannes Paul Chavanne
wird Kaplan in Würflach. Weiters wird er ein Doktoratsstudium in Liturgiewissenschaft beginnen. Er soll auch weiterhin in der Berufungspastoral und Medienarbeit des Stiftes tätig sein.
P. Dipl.-Ing. Emmanuel Heissenberger
geht nach Stiepel, um sein Studium abzuschließen.
Foto: Prozession im Kreuzgang, das Leben ist ein Weg, den wir gehen müssen, mit Christus, zum Heil der Menschen.

15. Sept. 2013, 15 Uhr: Kreuzerhöhungssonntag (08.09.13.)

Am Sonntag, 15. Sept. 2013, feiern wir um 15 Uhr das große Kreuzerhöhungsfest und wir hoffen, dass viele Gläubige kommen, um mit Erzbischof Ludwig Schick von Bamberg und uns das heilige Kreuz zu feiern. Die Festmesse am Nachmittag ist unser jährliches Wallfahrtsfest. Wir brauchen Gebet und laden herzlich ein, mit uns zu feiern. Musikalisch wird der Neuklosterchor das Fest mit der Krönungsmesse von Mozart gestalten, nach der Festmesse ist Prozession mit der Kreuzreliquie und Kreuzverehrung. Foto: Pater Raynald segnet mit der Kreuzreliquie, die uns am Kreuzerhöhungssonntag uns das Leiden und die Liebe Christi vor Augen stellt.

Begräbnis von Pater Alberich Strommer (12.09.13.)

Am Maria-Namen-Fest haben wir unseren Senior Pater Alberich (88) beerdigt, – bei strahlendem Sonnenschein. An die 80 Priester und Ordensleute waren gekommen entsprechend dem langen priesterlichen Wirken unseres Verstorbenen. Abt Christian von Stift Rein, Altabt Gottfried von Wilhering, unsere Altäbte Gerhard und Gregor, der Administrator von Stift Reichersberg, Pater Prior Pirmin, Gründungsprior P. Beda, der Generalvikar der Diözese Eisenstadt Martin Korpitsch u.v.a. mehr nahmen Abschied. Der Herr Abt würdigte in seiner Predigt 5 der vielen Talente des allzeit getreuen Pater Alberich. Foto: Die jungen Mitbrüder tragen den schlichten Mönchssarg von Pater Alberich Richtung Friedhof. PS: Beim Begräbnis war ein Fotograf zufällig anwesend, so werden wir in den nächsten Tagen ein paar der tröstlichen Fotos von der himmelsoffenen schönen Feier hier veröffentlichen können

Die Traumhochzeit des Jahres (07.09.13.)

In der vollen Abteikirche gaben einander heute Anna-Lena Stricker (Norddeutschland) und Daniel Fahrecker (Sulz) das Jawort. Alle Mönche, die nicht zum Jubiläum nach Stiepel gefahren sind, nahmen teil, denn die beiden sind mit uns eng verbunden: Anna-Lena als Studentin der Hochschule, Daniel als Präsident der Legion Mariens. Wir danken Gott, dass er die beiden zusammengeführt hat und heute ihren Bund gesegnet hat. Beide haben einen weiten Weg hinter sich, dass sie durch die Hochschule zusammengefunden haben, ist wunderbar, denn beide wollen aus dem Glauben als christliche Eheleute leben. Foto: Das hatten wir noch nie: dass ein ganzer Konvent das Spalier bildet für ein Brautpaar – und was für eines!

Über 700 Gläubige bei der Kreuzerhöhungsfeier (16.09.13.)

Dass das Kreuz nicht nur Folterinstrument und Leidensdenkmal ist, sondern auch Zeichen der besiegten Gewalt und der überwundenen Schmerzen, wurde am Kreuzerhöhungssonntag deutlich. Bei der Festmesse um 15 Uhr predigte Erzbischof Dr. Ludwig Schick von Bamberg mitreißend; und geradezu fulminant war die Krönungsmesse von Mozart, dargeboten vom Neuklosterchor unter Leitung von Prof. Sengstschmid. Es hat uns aufrichtig gefreut, dass die Abteikirche bis auf den letzten Platz voll war, denn es gab parallel dazu auch andere Pilgerfeiern. Eine Tierärztin sagte nachher gerührt: „Wie kann man nach einer solchen Feier noch die Angst haben, dass die Hölle die Kirche überwinden könnte!“ Foto: Nach der Liturgie drängten sich hunderte Gläubige noch, um die Kreuzreliquie zu verehren.

Geistliche Sportwoche für junge Männer (15.09.13.)

Wir leben in einer „sitzenden Gesellschaft“: Schreibtisch, Computer, Auto, Vorlesungen und Besprechungen, die man sogar ausdrücklich „Sitzungen“ nennt, machen uns zu Bewegunglosen, die ihr Leben versitzen. Dafür hat der liebe Gott uns aber nicht geschaffen, wir müssen unseren Körper bewegen. Darum haben wir seit dem 14. Sept. 2000 einen Sportraum im Kloster. Heuer es von 8.-13. September noch eine Sportwoche für junge Männer (Info hier). Foto: 15 junge Männer trainierten unter fachmännischer Anleitung, und die Seele kam auch nicht zu kurz. Wir danken den Burschen auch, dass sie beim Begräbnis von Pater Alberich in der liturgischen Assistenz mitgeholfen haben.

Wir trauern um + Senior Prof. P. Dr. Alberich Strommer (04.09.13.)

Am 3. September um ca. 23.30 Uhr ist unser Pater Alberich Strommer im Hartmannspital in Wien gestorben. Der Herr Abt und Infirmar Pater Tobias hatten ihn am Abend ins Spital gebracht. Sie verließen ihn mit dem Eindruck, dass er bald wieder nach Hause kommen könne. Gott wollte es anders. Er war gut vorbereitet. Er starb im 88. Lebensjahr. Seit 1946 war er in Heiligenkreuz, seit 1951 Priester. Er war Novizenmeister, Klerikermagister, Stiftspfarrer, Subprior, Prior, Professor, Dekan der Hochschule – und am Ende seines Lebens hat er als ein geduldiger und von allen geliebter und umsorgter Mitbrüder sein Gebet und Leiden dem Heiland hingehalten. . – Herr schenke Pater Alberich die ewige Ruhe und die Freude des Himmels. Das feierliche Begräbnis ist am Donnerstag, 12. September, 14 Uhr. – . Die Fotos entstanden zu seinem 85er

25-Jahr-Jubiläum unserer Neugründung Bochum-Stiepel (10.09.13.)

Am 7./8. Sept. war das große Fest. Es ist ein Wunder, dass diese Neugründung vor 25 Jahren, wo wir in Heiligenkreuz noch nicht so viele waren, gelungen ist. Es war ein Wagnis. Es war gut für beide: für Heiligenkreuz und für Stiepel. „Wer wagt, gewinnt!“ Über das große Jubiläum kann man auf www.kloster-stiepel.de nachlesen. Dort bald auch Fotos! Alle drei Gründermönche waren da: Pater Beda, Abt Christian und Abt Maximilian. Der Herr Abt war ja mit fast dem ganzen Konvent von Heiligenkreuz nach Stiepel gereist. Bischof Overbeck feierte eine schöne Heilige Messe, ebenso Abt Maximilian. Man kann sich auch die Gratulationsworte auf der Stiepeler-Homepage anhören. Wir freuen uns über unsere schöne Tochter, sie möge weiterhin wachsen und gedeihen! Foto: Gruppenfoto mit Diözesanbischof Overbeck am 7. September,  © Birgit Greifenberg.

Stiftsbaumeister Link: "Wir kommen gut voran!" (12.09.13.)

Alle Hände voll zu tun haben Hauptökonom Pater Markus und Stiftsbaumeister Arnold Link mit dem Ausbau der Hochschule. Doch es geht gut voran! Ohne Preissteigerungen, zeitlich sind wir sogar einige Wochen voraus. Ab 16. Sept. werden die Stahlträger für das Dach auf den Nordtrakt gesetzt. Ziel ist ja, so bald wie möglich alles unterdacht zu haben, dann beginnen die Innenarbeiten, die auch bei Regen und Kälte durchgeführt werden können. Der nächste Schritt ist, die Mittel für den Weiterbau aufzutreiben, denn bisher ist zwar der Rohbau finanziell gesichert. Wir hoffen da sehr auf die Hilfe des Volkes Gottes, die wir brauchen. Foto: Stiftsbaumeister Arnold Link ist mit Recht gut gelaunt!

Pater Josef in sein Amt als Administrator des Stiftes Schlierbach eingeführt (22.09.13.)

Für 3 Jahren soll unser Pater Josef Riegler das oberösterreichische Zisterzienserstift Schlierbach als Administrator leiten. Nach der aufwändigen Postulation (Wahl durch den Konvent, Erlaubnis des Abtpräses, Erlaubnis des Abtes, Zustimmung des Konventkapitels…), bei der am Schluss sogar der Heilige Stuhl seine Zusimmung geben musste, wurde Pater Josef am 9. Sept. durch Abtpräses Wolfgang Wiedermann in sein Amt eingeführt. Er übernimmt ein Kloster mit guten Zukunftsperspektiven, denn es gibt junge Mönche, Novizen und Kandidaten, einen Neupriester und eine Gemeinschaft, die sich ihn mit Zweidrittelmehrheit als Administrator gewünscht hat… Wir beten für ihn und die Mitbrüder in Schlierbach und freuen uns auch, dass junge Schlierbacher an unserer Hochschule studieren dürfen. Foto: Abtpräses Wolfgang Wiedermann segnet den neuen Administrator.

Fotos von der Begräbnisliturgie von + Pater Alberich (17.09.13.)

„In paradisum deducant te angeli! Ins Paradies mögen Engel dich begleiten!“, so singen wir seit Jahrhunderten beim Begräbnis. Die uralten Weisen des Gregorianischen Chorals der Begräbnisliturgie sind auf unserer Erfolgs-CD „Chant“, die deshalb den Namen „Music for Paradise“ trägt. Beim Begräbnis von Pater Alberich Strommer zu Maria Namen war zufällig der Fotograf Andreas Braun, der wunderbare Fotos von den ergreifenden Riten gemacht hat. Man spürt, dass wir da einen Abschied gefeiert haben, den wir eigentlich als eine Ankunft verstehen. Die Fotos kann man hier anschauen.

Erzbischof Dr. Ludwig Schick leitet die Kreuzerhöhungsfeier (20.09.13.)

Ein großes Fest war der wieder einmal der Kreuzerhöhnungssonntag, 15. September. Wir freuten uns sehr, dass der Erzbischof von Bamberg, Dr. Ludwig Schick, die Einladung von Abt Maximilian angenommen hatte. Erzbischof Schick hielt eine ergreifende Predigt, eine Ausdeutung des Kreuzes, das ja für uns Christen das Zeichen der besiegten Gewalt und der überwundenen Schmerzen ist. Ergreifend war auch die Krönungsmesse von Mozart, dargeboten vom Neuklosterchor unter Leitung von Prof. Sengstschmid. Es hat uns aufrichtig gefreut, dass die Abteikirche bis auf den letzten Platz voll war, denn es gab parallel dazu auch andere Pilgerfeiern. Foto: In feierlicher Prozession, angeführt durch Erzbischof Schick, trugen wir die Kreuzreliquie durch den Stiftshof (Foto: Frater Marcellinus Langpaul)

1.200 Senioren pilgerten in das Stift Heiligenkreuz (28.09.13.)

Am 26. Sept. erlebten wir einen „heiligen Ansturm“ von 1.200 Gläubigen: Der niederösterreichische Seniorenbund hat nämlich unser Stift für die heurige Landeswallfahrt ausgewählt. Es war gigantisch: Menschenmassen auf dem Fußballplatz, dann wälzte sich die Prozession in den Stiftshof und die Abteikirche, begleitet vom Herrn Abt, alle jungen Mitbrüder nahmen teil und sangen auch. An Prominenz waren NR-Abt Gertrude Aubauer und Landtagspräsident a.D. Herbert Nowohradsky gekommen, zusammen mit unserem Herrn Bürgermeister Johann Ringhofer. Abt Maximilian predigte: „Wir lassen uns das Kreuz nicht wegnehmen!“ Die Mönche sangen zum Gottesdienst Choral, danach mussten sie viele Chant-CDs signieren: eine einmalige Erinnerung an einen großen Tag! Foto: Senioren pilgern zur Kreuzreliquie.
 

Wir bitten um Hilfe für die Hochschule (15.09.13.)

In diesen Tagen fallen die Entscheidungen, wie es mit dem Ausbau der Hochschule weitergeht, denn wir können ja nur weiterbauen, wenn wir das nötige Geld haben. Es ist erfreulich, dass 2,4 Millionen für den Rohbau gespendet wurden, er schießt geradezu in die Höhe, es ist eine Freude! Es ist noch erfreulicher, dass wir die 265.000 Bände umfassende Fachbibliothek der Salesianer geschenkt erhalten – aber wir müssen noch um 3 Millionen Euro betteln gehen. Am 1. Oktober startet das neue Semester, dann werden die Studenten (es gibt wieder viele Neuanmeldungen) weiter am Boden sitzen, dann wird wieder alles zu eng sein… Foto: Das Coverbild des neuen Bausteinfolders mit Abt und Rektor (hier zum downloaden). Bitte helfen Sie uns, das Werk zu vollenden, das wir für Gott und die Ausbreitung seines Reiches begonnen haben. Vergelts Gott!

20 Tonnen Stahl in 3 Tagen (19.09.13.)

Trotz Regen geht es auf der großen Hochschulbaustelle voran, wir sind 2 Wochen vor der Zeit. Allerdings beginnt am 1. Oktober das Studium, wo die Studenten wieder in den Hochschulhof müssen und hoffentlich keine zu große Lärmbelästigung ist. Ein großes Bravo den Männer vom Schmidt-Stahlbau, sie haben in Rekordzeit alle Dachträger mit 20 Tonnen Stahl auf dem neuen Osttrakt montiert. Das Ganze schaut sehr edel aus, weil das Dach nicht allzuhoch über die barocke Mauer des Meierhofes schaut, die ja dem Denkmalamt so wichtig war. Gott-sei-Dank ist bisher noch kein Unfall passiert, der heilige Antonius möge helfen, dass es so bleibt. Und den heiligen Josef samt allen anderen Heiligen bitten wir, dass es gelingt, die restliche Summe erbetteln zu können… Foto: Männer wie Stahl. Fotos auf facebook hier!

1. Oktober 2013: Eröffnung des Hochschuljahres mit Erzbischof Ladaria (17.09.13.)

Wie es bei uns Tradition ist, startet das akademische Jahr an der Hochschule am 1. Oktober, dem Fest der Kirchenlehrerin Therese von Lisieux, mit einer Festmesse um 15 Uhr. Hauptzelebrant ist Kurienerzbischof Luis Francisco Ladaria Ferrer, Sekretär der Glaubenskongregation. Er ist, wie man hier lesen kann, ein interessanter Mann, der hinter Papst Franziskus steht. Nach der Festmesse hält er im Kaisersaal die Inaugurationsvorlesung über „Einige Ausführungen zur trinitarischen Theologie im Werk von Joseph Ratzinger“. Zum öffentlichen Teil der Hochschuljahreröffnung gehört auch noch die gesungene Vesper der Mönche um 18 Uhr. Foto: Erzbischof Ladaria ist der erste Jesuit, der Sekretär der Glaubenskongregation ist.

Wichtiges Buch zur Theologie Joseph Ratzingers erschienen (14.09.13.)

Viele, die an der Tagung im November 2012 hier in Heiligenkreuz „Zur Mitte der Theologie im Werk von Joseph Ratzinger / Benedikt XVI.“ teilgenommen haben, haben nachher gesagt: Es war wie eine Offenbarung, wir wussten vorher nicht, welch hohe Bedeutung Joseph Ratzinger schon seit dem 2. Vatikanum für die neuzeitliche Theologie hat! Nun ist der wertvolle Sammelband mit den Beiträgen im Pustet-Verlag erschienen, Abt Maximilian und Pater Justinus sind die Herausgeber, Autoren sind die Ratzinger-Kenner: Philippe Kardinal Barbarin, Rudolf Voderholzer, Stephan Otto Horn, Bernhard Körner, Peter Hofmann, Christoph Kardinal Schönborn, Helmut Hoping, Michael Kunzler, Michaela Christine Hastetter, Juan Antonio Martinez Camino SJ und Barthelemy Adoukonou. Zur näheren Information und zur unkomplizierten Bestellung einfach zu unserem Online-Klosterladen gehen und hier klicken.

Großer Ansturm zur Jugendvigil am 4. Oktober (05.10.13.)

Mit 300 Jugendlichen war die Kreuzkirche diesmal wieder sehr voll, aber es ist sich ausgegangen. Grund war, dass viele von überall her gekommen waren, sogar aus dem Weinviertel (Retz, Drasenhofen…). Der frischgeweihte Diakon Manuel Sattelberger aus St. Valentin hielt eine herzerfrischende Predigt über Franziskus und Papst Franziskus. Manuel ist Pastoralassistent, unverheiratete und mitreißend! Frater Marcellinus berührte uns mit seiner Geschichte im Kreuzgang. Foto: Auch das ist wichtig: Frohes Zusammensein bei Brezel und Saft im Jugendraum, Austausch ist hier auch mit den jungen Mönchen möglich, die sich über jeden Besucher freuen. Fotos: www.jungekirche.org unter „Jugendvigil“

6. Oktober 2013, 15 Uhr: Priesterweihe von Pater Kilian, Diakonenweihe von Pater Ägidius (17.09.13.)

Das Foto zeigt Pater Kilian Müller bei einer Taufe, denn er ist als Diakon schon mit Begeisterung im pastoralen Einsatz in Siegenfeld. Wir laden herzlich zu seiner Priesterweihe am Sonntag, 6. Okt., 15 Uhr ein. Der Sekretär der Spanischen Bischofskonferenz Weihbischof Juan Antonio Martinez Camino hält die Weihe. Er spricht hervorragend Deutsch und hat uns 2012 wunderbare Exerzitien gepredigt. Er ist nämlich Jesuit. Zugleich wird Pater Ägidius Metzeler, der schon ein etwas älteres Semester ist, nun endlich zum Diakon geweiht. Als rühriger Gastmeister ist er der „Außenminister“ des Klosters und vielen bekannt. Foto: Pater Kilian, bereit als Priester dem Volk Gottes zu dienen.

Wichtige Sitzung des Bauausschusses (01.10.13.)

Rechtzeitig vor Beginn des Semesters gab es wichtige Entscheidungen im Bauausschuss unter Leitung des Herrn Abtes, danach gar eine Besichtigung der Baustelle des Hochschulausbaus. Ergebnisse: Wir bauen weiter, müssen aber das Spendenbetteln intensivieren… Vor dem Winter wird noch das Dach aufgezogen; im Winter dann der Innenausbau; mit schwerem Gerät muss der Bodenbelag des Innenhofs abgedeckt werden, die Neugestaltung erfolgt aber erst ganz am Ende; die riesige Hochschulbibliothek begeistert alle! Freilich: der Platzmangel wird im kommenden Semester drückend, aber wir werden es mit Provisorien schaffen. Die Besichtigung der Baustelle aber hat allen Freude gemacht, denn eines ist fix: Was bisher gelungen ist durch das Volk Gottes, ist ein wahres Wunder! Foto: der Herr Abt, Hauptökonom, Vizerektor, Stiftsbaumeister und Rektor (=Fotograf) besichtigen die Baustelle. Facebook-Fotos hier.

Chant - Amor et Passio" für China (26.09.13.)

“ Vor kurzem war ein chinesisches Fernsehteam bei uns, die jungen Filmleute und Moderatoren waren sehr begeistert vom Kloster, sie hatten natürlich vom christlichen Glauben keine Ahnung. Und vielleicht waren sie deshalb so fasziniert. Nun gibt es eine Bestellung von 4.000 CDs „Chant – Amor et Passio“ nach China. Das freut uns sehr, nicht aus ökonomischen Gründen, sondern aus religiösen: In Asien stehen die Herzen ja weit offen für Christus. Das sieht man an Korea, an Vietnam, an Indien, an Sri Lanka… und mittlerweile auch immer mehr an China, wo das Christentum stark wächst. Wir freuen uns jedenfalls, dass unser Gebet in Form des uralten Gregorianischen Chorals bald auch in China gehört werden kann… Foto: Unsere Choralschola im Licht der untergehenden Sonne.

Der Gregorianische Choral ist gesungenes Gebet (19.09.13.)

In der letzten Zeit kommen verstärkt Journalisten und Fernsehteams, die sich für unser Leben und unsere Spiritualität interessieren, natürlich auch für den Gregorianischen Choral. Es ist schon lustig, dass wir z.B. immer noch jede Woche mindestens eine Einladung zu einem Konzert erhalten, obwohl wir noch nie eines gemacht haben. Das können wir nicht. Weil der Choral ist ja unser Gebet, das kann man nicht in Konzerform gießen, da würde unser Herz die Stimme nicht unterstützen können. Aber wir singen ja täglich Choral, und da kann man immer kommen. Foto: Bei einer Wochentags-Konventmesse im September 2013: Die Schola singt immer Richtung Altar, weil der Gesang dem lieben Gott gilt.

Halbzeit!!! Bereits 2,7 Millionen gespendet, doch wir brauchen noch viel Hilfe für die Hochschule (01.10.13.)

In die große Freude, dass bereits 2,7 Millionen gespendet wurden, mischt sich die Sorge, wie es weiter geht. Wir können nur bauen, wenn das Volk Gottes uns unterstützt, es fehlen noch 2,7 Millionen, also genau die Hälfte. Auf den neuen Bausteinfolder haben noch nicht so viele reagiert, wie wir erhofft haben. In der letzten Bausitzung war der Rektor ziemlich frustriert, weil wir nicht wissen, wann wir weiterbauen können, – das Foto entstand danach, es ist eine Bitte! Foto: Bitte helfen Sie der Hochschule, den neuen Bausteinfolders gibt es hier zum downloaden. Jeder Euro zählt, wir sind für jeden Euro dankbar. Nur mit einer großen Menge von Spendern wird es gelingen. Wir sind schon neugierig, ob die Studentenzahlen wieder steigen…

Feierliche Eröffnung des akademischen Studienjahres 2013/14 mit Erzbischof Ladaria (02.10.13.)

Mit einer Festmesse, der Weihe an die Gottesmutter Maria und einer Inaugurationsvorlesung begann das neue Studienjahr. Wir hatten die Freude, dass der Sekretär des Glaubenskongregation, Erzbischof Louis Ladaria Ferrer bei uns war. Er hielt sowohl das Pontifikalamt als auch die Eröffnungsvorlesung im vollen Kaisersaal. Sein Thema war „Trinitätstheologie bei Joseph Ratzinger“, wo er ein ausgewiesener Experte ist. Der Start verlief für alle in guter Stimmung, nach der feierlichen Vesper gab es noch ein gutes Essen im Klostergasthof für alle Lehrenden und Studierenden. Foto: Erzbischof Ladaria mit Abt Maximilian und einigen Professoren nach dem Festvortrag.

13. Oktober: Erntdankfest und Amtseinführung von P. Simeon als Stiftspfarrer (16.09.13.)

Herzliche Einladung an die Pfarre und an alle Freunde des Stiftes: Am Sonntag, 13. Oktober ist um 9.30 Uhr Segnung der Erntegaben am Fuß des Kreuzwegs, danach Festmesse zum Erntedank in der Abteikirche. Dabei wird Bischofsvikar Rupert Stadler unseren Pater Prior Simeon Wester als neuen Stiftspfarrer von Heiligenkreuz in sein Amt einführen. Für uns ist das sehr ungewohnt, dass der Prior zugleich Stiftspfarrer ist, aber das war ja früher eine gute Tradition. Wir wünschen Pater Simeon viel Freude in der Seelsorge! Nach der Festmesse spielt die Blasmusik zum Imbiss auf! Foto: Prior und Stiftspfarrer zugleich: Pater Simeon Wester.

Auch wir vollziehen die Weihe an die Muttergottes (09.10.13.)

Wir sind mit Papst Franziskus sehr verbunden, weil er so marianisch ist. Wir Zisterzienser sind ja der älteste marianische Orden der Welt. Mit Begeisterung werden einige junge Mitbrüder mit Novizenmeister P. Rupert am Sonntag in Rom dabei sein, wenn der Papst die Welt dem Unbefleckten Herzen der Gottesmutter weiht. In Heiligenkreuz wird Abt Maximilian diese Weihe bei der Konventmesse (Erntedankfest) vollziehen. Und dazu gibt es eine wunderschöne Veränderung in der Abteikirche: Eine bisher verborgene mittelalterliche Marienstatue aus Stein wurde beim Kircheneingang beim Opferlichterstand an der Wand angebracht. Foto: Das neue Gnadenbild hat noch keinen Namen, die Muttergottes wird von ihrem Gnadenthron aber sicher ein Meer von Gnaden auf alle ausgießen, die dort beten und ein Lichtlein anzünden.

Halbzeit!!! Bereits 2,7 Millionen gespendet, doch wir brauchen noch viel Hilfe für die Hochschule (07.10.13.)

In die große Freude, dass bereits 2,7 Millionen gespendet wurden, mischt sich die Sorge, wie es weiter geht. Wir können nur bauen, wenn das Volk Gottes uns unterstützt, es fehlen noch 2,7 Millionen, also genau die Hälfte. Auf den neuen Bausteinfolder haben noch nicht so viele reagiert, wie wir erhofft haben. In der letzten Bausitzung war der Rektor ziemlich frustriert, weil wir nicht wissen, wann wir weiterbauen können, – das Foto entstand danach, es ist eine Bitte! Foto: Bitte helfen Sie der Hochschule, den neuen Bausteinfolders gibt es hier zum downloaden. Jeder Euro zählt, wir sind für jeden Euro dankbar. Nur mit einer großen Menge von Spendern wird es gelingen. Wir sind schon neugierig, ob die Studentenzahlen wieder steigen…

Hochschulbetrieb hat voll begonnen (04.10.13.)

Trotz Baustelle ist der Hochschulebetrieb normal angelaufen. Derzeit geht am Bau nicht viel voran, weil gerade das Dach gebaut wird, darum sind die Maurer verschwunden. Aber wir sind ja gut in der Zeit, immer noch ein bisschen schneller als geplant. Wir freuen uns sehr, dass uns viele Menschen unterstützen, das Volk Gottes ist großartig! Wir haben ca. 40 neue Studenten, die genauen Zahlen wissen wir aber erst Mitte Oktober. Jeder einzelne ist ein Gewinn – und eine Aufgabe. Die Studenten nehmen es locker, dass die Hörsäle überfüllt sind, denn die Baustelle gibt ja Hoffnung. Foto: Auf dem Weg durch die Baustelle zur Eröffnungsmesse.

Gratulationsmarathon am Mitbrüdertag (10.10.13.)

Am 2. Donnerstag im Monat treffen wir uns immer zu einem „Kapitel“, das die Ratsversammlung aller Mitbrüder mit Feierlicher Profess (der „Kapitulare“), die der Herr Abt einberuft. Heute haben wir den Mitbrüdertag genützt, um gleich 5 Mitbrüdern unsere Gratulation und Glückwünsche zu entbieten: Pater Prior Simeon feiert Namenstag, Altabt Gerhard bald den 85. Geburtstag, Pater Nivard das Diamantene Professjubiläum, Pater Gereon den Namenstag. Und: Abt Maximilian gratulierte dem em. Rektor der Universität Bamberg, Univ.-Prof. Dr. Alfred Hierold, dazu, dass er bereits seit 30 Jahren an der Hochschule unterrichtet. Jetzt sogar als Institutsvorstand! Foto: Nach der Gratulation hat uns unsere Klosterküche mit einem Festessen erfreut.

Ein schönes "sentimentales" Video von der Grundsteinlegung zum Hochschulausbau (14.09.13.)

Der Sommer mit den Ferien hat uns gut getan. Obwohl es viele Feierlichkeiten gab, konnten wir uns doch einigermaßen erholen, denn im 1. Halbjahr war sehr viel los gewesen, nicht nur wegen des Hochschulausbaus. Wir freuen uns auf den Studienbeginn am 1. Oktober. Jetzt gibt es ein Video vom 28. Juni 2013, wo Kardinal Grocholewski den Grundstein für den Hochschulausbau gelegt hat. Hier anschauen! Danke Patrick Lenk! Man wird ein bisschen sentimental, wenn man das anschaut, denn inzwischen ist es gleichsam „historisch“: der Bau wächst und wächst ja in die Höhe. Dass alles so läuft, gleich einem Wunder. Wir können dem lieben Gott und unseren Helfern gar nicht dankbar genug sein. Foto: Ein kurzer Video-Rückblick auf den „historischen“ 28. Juni, den Tag der Grundsteinlegung.

Bischof Kapellari erteilt 57 Katechisten die kirchliche Sendung (06.12.13.)

Am Samstag, 5. Oktober, hatten wir ein großes Fest. Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari erteilte 57 Katechistinnen und Katechisten, die den 2-jährigen Fernkurs, auch „LAK-Kurs“ genannt, absolviert haben, die Sendung. Pater Herget und Pater Lainer vom Werk St. Justinus leiten die Kurse, es war schon der zehnte und damit ein Jubiläum. Bisher wurden ca. 500 Katechisten aus dem ganzen deutschen Sprachraum ausgebildet, die ehrenamtlich arbeiten: Sie kümmern sich vor allem um fremdsprachige Taufbewerber oder sind anderweitig apostolisch tätig. Der LAK-Kurs ist schwierig, es gibt 4 Studienwoche und zahllose Prüfungen. Er steht jung und alt offen. Siehe www.katechisten.org

Pater Kilian ist Priester, Pater Ägidius Diakon (06.10.13.)

Am Sonntag, 6. Okt. 2013, weihte in der brechend vollen Abteikirche der Sekretär der Spanischen Bischofskonferenz Weihbischof Juan Antonio Martínez Camino aus Madrid unseren Pater Ägidius Metzeler zum Diakon und unseren Pater Kilian Müller zum Priester. Pater Kilian kam als evangelischer Christ zu uns. Er sagt: „Ich wurde gezogen!“ Wir freuen uns sehr über ihn, nicht nur, weil er ein guter Sänger ist, sondern weil er ein mitfühlender Seelsorger werden wird. Nun beginnt für die beiden ein neues Leben, nach dem triumphalen Torbogen der Weihe, den sie heute nach Jahren des Studiums und der Anstrengungen durchschritten haben, wartet die große Ernte, für die der Herr sie als Arbeiter bestellt hat. Fotos: richtig viele und gute Fotos gibt es von cross-press.net. Bitte direkt dort downloaden und bestellen!

Seliger Kaiser Karl – Botschafter für den Frieden der Völker (13.10.13)

– Vom 11. bis 13. Oktober hielt die Kaiser Karl Gebetsliga für den Völkerfrieden ihre Jahresversammlung bei uns im Stift Heiligenkreuz ab. Pater DDr. Marian Gruber wurde ja vor kurzem von Kardinal Schönborn zum Geistlichen Assistenten der Gebetsliga ernannt. Wir haben uns darüber sehr gefreut, ist der selige Kaiser Karl I. nicht nur für unser österreichisches Heimatland eine bedeutende Persönlichkeit, sondern ein wichtiger Fürsprecher für alle, die Not und Verfolgung und Vertreibung leiden müssen. Viele Mitglieder aus Österreich und anderen europäischen Ländern waren gekommen. So durften wir auch den emeritierten Erzbischof von Luxenburg, S. Exz. Fernand Franck, sowie den Prinzen von Belgien, Seine Kaiserliche und Königliche Hoheit Lorenz Habsburg-Lothringen willkommen heißen. „Seliger Kaiser Karl, bitte für uns und für den Frieden in der ganzen Welt!“ (Frater Clemens) Foto: Gruppenfoto, die Seminaristen des Leopoldinum haben exzellent in der Liturgie assistiert.

Große Dankbarkeit gegenüber den Salesianern Don Boscos (13.10.13.)

Der Herr Abt, Rektor P. Karl, Vizerektor P. Alkuin und Frater Dr. Moses Hamm nahmen an der „Feier“ zur Verabschiedung der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benediktbeuern in Bayern teil. Es war eine berührende Feier. Wir bewundern die Salesianer, dass sie die so schmerzvolle Schließung ihrer theologischen Hochschule so würdevoll und zukunftsoffen begehen konnten. Das hatte Stil! In Benediktbeuern war es der Mangel an finanziellen Mitteln und an eigenem Personal, der die Weiterführung unmöglich machte. Bei dieser bewegenden Feier ist uns nochmals mehr bewusst geworden, was für eine exzellente und wertvolle Fachbibliothek die Salesianer (vor allem P. Dr. Otto Wal) dort aufgebaut haben und welches Wunder der Großzügigkeit es ist, dass sie diese nun dem Stift Heiligenkreuz geschenkt haben. Stiftsbibliothekar P. Alkuin ist schon wochenlang in Benediktbeuern, um die vorläufige Lagerung der 265.000 Bände zu organisieren. Foto: Verabschiedungsfeier in Benediktbeuern, Ansprache von Provinzial Pater Josef Grünner SDB. Wir sind sehr dankbar!

Wir haben die Weihe an das Unbefleckte Herz mitvollzogen (13.10.13.)

Heute an unserem Erntedankfest zogen wir am Ende der Heiligen Messe, die zugleich die Amtseinführung von Pater Prior Simeon als Stiftspfarrer war, vor die neuaufgestellte Marienstatue am Eingang der Abteikirche. Dort habe der Herr Abt und Pater Prior das Weihegebet an die Gottesmutter gebetet und ganz besonders das Stift, unsere Pfarren und Aufgabenbereiche dem Unbefleckten Herzen Marien empfohlen. Wir sind Papst Franziskus für diese Initative sehr dankbar, denn nur aus der Bindung an dem Feuer des heiligsten Herzens Jesu, das sich im Unbefleckten Herzen Mariens widerstrahlt, kann es Erneuerung des Glaubens geben. Foto: Die Weihe war sehr feierlich, denn es geht ja um viel.

Sogar Radio Vatikan empfiehlt: "Zwischen Philosophie und Theologie" (01.07.13.)

Unser Be&Be-Verlag läuft sehr gut, in den letzten 6 Jahren sind mehr als 60 Bücher von uns oder über uns erschienen, siehe hier. Ein guter Wurf ist nun P. Dr. Justinus Pech mit seinem Band gelungen: Zwischen Philosophie und Theologie. Interpretationen zu zentralen fundamentaltheologischen Begriffen“ (210 Seite, 16,50 Euro). Das Buch ist sogar in Radio Vatikan sehr positiv rezensiert, siehe hier! Unterschiedliche Autoren erläutern die Begriffe Wahrheit, Glaube, Person, Freiheit, Liebe, Gewissen, Erfahrung, Symbol, Tod, Bild, Religion, Offenbarung sowie Kirche und interpretieren sie in einem fundamentaltheologischen Kontext. Es sind Impulse, die zum Weiterdenken anregen möchten. Die aufgenommenen Beiträge stammen sowohl von bekannten Professoren wie auch Vertretern der jungen Theologengeneration: P. Nikodemus Betsch, Christoph Böhr, Rémi Brague, Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Michaela Christine Hastetter, Peter Hofmann, Cornelius Keppeler, Wolfgang Klausnitzer, Bernhard Körner, P. Justinus C. Pech, P. Alkuin Schachenmayr, Robert Spaemann und Jörg Splett. Bestellung einfach unter bestellung@klosterladen-heiligenkreuz.at. Die Portogebühren betragen nur 1,50 Euro sowohl in Österreich als auch für Deutschland

Über 250 Teilnehmer an Fachtagung "Gottesfurcht & Heidenangst" (20.10.13.)

Am Samstag, 19. Okt. 2013 veranstaltete das Institut für Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie wieder eine großangelegte Fachtagung gemeinsam mit unserer Hochschule. Das Interesse war enorm, über 250 füllen den Kaisersaal. Das Thema ist spannend und von den Referenten her breit angelegt: philosophisch, psychologisch, spirituell, psychotherapeutisch und theologisch… siehe: www.heidenangst.org, hier kann man auch das Programm downloaden. Für uns war das sehr gut, denn wir wollen ja mit unserer Hochschule den Dialog zwischen Theologie und anderen Wissenschaften in Gang bringen. Es war schon schön, dass auch die Sigmund-Freud-Universität Mitveranstalterin war. Foto: Die Reaktionen waren recht begeistert, die Referate spannend, die Stimmung gut!

Erntedankfest und Amtseinführung des neuen Stiftspfarrers (13.10.13.)

Ob die Heiligenkreuzer da überhaupt wissen, was für einen tollen Stiftspfarrer Sie da eben bekommen? Der Herr Abt hat Pater Prior Simeon Wester mit der Leitung der Stiftspfarre beauftragt, nachdem wir plötzlich unsere beiden Pfarren Pfaffstätten (P. Josef wurde Administrator von Stift Schlierbach) und Trumau (P. Lukas macht eine Medienausbildung) nachbesetzen mussten. Pater Simeon ist Top-Musiker, ein fröhlicher Rheinländer und ein Vollblutpriester… Bischofsvikar Rupert Stadler war gekommen, um im Rahmen des Erntedankfestes die Amtseinführung vorzunehmen, aber auch der Herr Abt und zahlreiche Mitbrüder feierten den Festgottesdienst mit. Danach spielte die Heiligenkreuzer Musikkapelle auf, die Katholische Männerbewegung sorgte für guten Wein. Foto: PfarrDiakon Riccabona, Stiftspfarrer P. Simeon, Abt Maximilian, BV Rupert Stadler. –

Im Kino, unbedingt anschauen: Film "Die Grosse Reise" (09.10.13.)

Es ist schon selten, dass ein Kinofilm so dicht die Schönheit des Glaubens oder des Ordenslebens rüberbringt. Darum möchten wir den Film „Die Grosse Reise“ sehr empfehlen. Aus einer Dokumentation über die (tatsächliche) Schließung des Schwesternklosters in Eichgraben im Wienerwald ist ein berührender Einblick in das Herz von Menschen geworden, die sich in Gott verliebt haben. Wer den Film gesehen hat, versteht nicht nur Ordensleben besser, sondern den Glauben insgesamt: Es ist eine Einübung in die Liebe durch das Loslassen um des Himmelreiches willen. Warnung: Tränen sind unvermeidlich, – aber erlösend. Danke den Schwestern für ihren Mut und dem Regisseur Helmut Manninger für seine Sensibilität. Bravo! Mehr dazu unter www.diegrossereise.at. Trailer: hier!

Einblicke in die netteste Baustelle der Welt! (15.10.13.)

Schauen Sie mal hier das kleine Video an, wie es auf unserer Hochschulbaustelle in den Pausen zugeht: Ein paar Studenten üben gerade Volkstanzen für eine Festlichkeit, ringsherum ist Baggerlärm und Zimmermannsgehämmere, ein paar Studenten sitzen woodstockmäßig auf den Stufen… Wie heißt es so schön auf einem unserer Bettelfolder: „Wir bauen auf!“

Studenten besuchen den Verfassungsgerichtshof (26.10.13.)

Die Folge eines Besuches, den der Verfassungsrichter Dr. Georg Lienbacher mit seinem Mitarbeiterstab dem Stift abgestattet hatte, war eine Gegeneinladung an den Verfassungsgerichtshof in Wien. Es hat uns leid getan, dass nur wenige von uns und unseren Studenten die spannende Besichtigung mitmachen konnten. Es war höchst interessant! Dort empfindet man doch großen Stolz, dass Österreich ein freies Land mit einer geordneten Demokratie ist, in der Legislative, Exekutive und Judikative funktionieren und Recht und Gesetz herrschen… Sicher auch die Folge einer jahrhundertelangen christlichen Durchformung. Foto: Unsere Studenten spielen Verfassungsrichter…

Beachtliche wissenschaftliche Leistungen von P. Wolfgang Buchmüller (13.10.13.)

Bernard McGinn ist soetwas wie der „Papst“ unter den katholischen Experten für mittelalterliche Spiritualität. Er hat jetzt unserem Prof. P. Dr. Wolfgang Buchmüller ein dickes Lob zukommen lassen. Pater Wolfgang hat in der renommierten Reihe „Fontes Christiani“ die Predigten des mittelalterlichen Zisterzienservaters Isaak von Stella kritisch herausgebeben. Wir sind ein bisschen stolz, Pater Wolfgang entwickelt sich – wie man auch an seiner 140-seitigen Einführung zu Isaak-von-Stella sieht -, zu einem der führenden Kenner unserer Zisterziensertheologen. Für unsere Hochschule ist es auch wichtig, dass wir den Bereich der Forschung vertiefen, die jungen Professoren sind auf dem richtigen Weg! Bravo und Danke auch Altabt Bernhard Kohout-Berghammer, der an der Übersetzung maßgeblich mitgearbeitet hat! Foto: Jahrelang hat P. Wolfgang gearbeitet, um die Predigten des Isaak von Stella der Nachwelt zu erschließen.

Das war die Jugendvigil zu Allerheiligen (02.11.13.)

 – Allerheiligen ist ja ein lichtvolles Osterfest am Beginn der trüben dunklen Jahreszeit. Darum hat es gut gepasst, dass wir die Jugendvigil am Feiertag, 1. November, gehalten haben. Es waren wieder sehr viele gekommen, die Kreuzkirche war brechend voll. Diesmal zogen wir auf den Mönchsfriedhof, durch die Gräber, um auch die Verstorbenen in das Lichtermeer hineinzuholen. Bundesjugendseelsorger Jean-David Lindner war das 1. Mal da, wunderbar. Auf dem Friedhof hörten wir eine Geschichte von Frater Marcellinus. Pater Kilian, unser neuester Neupriester, gab am Schluss der Feier auch den vielen jungen Leuten den Primizsegen. Fotos unter www.jungekirche.org, dann „Jugendvigil“, dann „November 2013“. Jetzt freuen wir uns schon auf die Advent-Jugendvigil am Nikolaustag, wo Pater Kilian dann predigen wird.

Abt Maximilian hält mit den Mitbrüdern erstmals eine "Pastoraltagung" (02.11.13.)

In den Diözesen, in denen wir wirken (Wien, Eisenstadt, Essen) gibt es große Herausforderungen zu bewältigen: immer weniger Gläubige, Umstrukturierungen zu Pfarrverbänden oder Seelsorgeräumen stehen an… Da wir als Zisterzienser seit Jahrhunderten in der Pfarrseelsorge und anderen Formen der ordentlichen Seelsorge tätig sind, wollen auch wir uns in diese Anstrenungen für die Zukunft der Kirche einklinken. Darum war es dem Herrn Abt ein großes Anliegen, erstmals eine „Pastoraltagung“ mit jenen Mitbrüdern abzuhalten, die in der Seelsorge tätig sind. Das sind ja fast alle. So kam es zu einem ersten guten Austausch im steirischen Wasserberg, der sehr wichtig war. Foto: Der Herr Abt feiert die Heilige Messe in der Kapelle von Wasserberg, mit den in der ordentlichen Seelsorge tätigen Mitbrüdern. Daneben gibt es auch den Bereich der „außerordentlichen“ Seelsorge in und und um das Kloster (Gästebetreuung, Jugendseelsorge, Wallfahrtsgruppen, Beichtangebote…), denn ein Kloster ist ja gleichsam ein „Seelsorgeraum per se“.

4. Nov. 2013, 10.30 Uhr: Herzliche Einladung zum Festakt im Kaisersaal zur Übergabe des "Steinarchivs" (30.10.13.):

Wir laden herzlich zu etwas Besonderem ein. Hintergrund: Im 19. Jh. wurde im Stift eine umfassende Stein- und Mineraliensammlung angelegt. Im Laufe der Jahrzehnte war diese leider verkommen, die Schränke vermorscht… Abt Maximilian entschloss sich 2011 dazu, diese Sammlung zu retten, indem er sie der Universität für Bodenkultur geschenkt hat. Das Foto zeigt Prof. Franz Ottner mit Studenten 2012 bei der Wartung und Sicherung der Mineralien. Festakt: Festvortrag des Rektors der BoKu Univ.-Prof. DDr. Martin Gerzabek über „Entwicklungen in der globalen Bodennutzung – ein nachhaltiger Weg?“. Danach sprechen der Herr Abt, Prof. P. DDr. Alkuin Schachenmayr und Prof. Dr. Franz Ottner über das Steinarchiv. Schließlich wird die Schenkungsurkunde unterzeichnet. Die Veranstaltung ist öffentlich, wir freuen uns über jede und jeden, der uns die Ehre gibt. Der uralte romanische Keller wurde inzwischen in den Sportraum des Klosters umgewandelt.
15. Nov. 2013, 19 Uhr: Festmesse Heiliger Leopold (26.10.13.)

Unser Stifter, der heilige Leopold III. von Österreich, ist zugleich Landespatron. Und das seit genau 350 Jahren. Aus diesem Grund hat der Herr Abt schon den (bisher namenslosen) äußeren Stiftsplatz in „Markgraf-Leopold-Platz“ umbenennen lassen. Aus diesem Grund feiern wir heuer das Leopoldi-fest auf besonders festliche Weise: Um 19 Uhr (!) hält der Herr Abt einen Festgottesdienst in der Abteikirche, der musikalisch durch den Chor von St. Stephan, Baden, unter Leitung von Martin Melcher gestaltet wird: Missa Quinta in B von Wenzel Emanuel Horak. Foto: Gemälde von Martino Altomonte, 1729, Glorie des hl. Leopold. Heiliger Landespatron beschütze uns weiterhin!

Pontifikalliturgie im byzantinischen Ritus in der Abteikirche (11.11.2013)

– Der Wiener „Ostkirchengipfel“ mit den Kardinälen Sandri (Präfekt der Kongregation für die orientalischen Kirchen) und Schönborn, sowie Bischöfen und Theologen aus mehr als zehn Ländern ging am 9. Nov. mit einer großen Feier im Wiener Stephansdom zu Ende. Dreizehn griechisch-atholische Bischöfe, dutzende Priester und Diakone und hunderte Pilger aus Ungarn waren gekommen, wie die Homepage unserer Erzdiözese berichtet. Auch nach Heiligenkreuz sind sie gekommen und feierten bei uns am Sonntag, 10. Nov., eine eindrucksvolle Pontifikalliturgie im byzantinischen Ritus. Wie schön und weit ist doch das Dach der einen katholischen Kirche. Foto: Als „unierte“ Kirchen bezeichnet man die (Ost-)Kirchen, die wohl eigene liturgische Riten und Traditionen haben, jedoch den Papst als Oberhaut anerkennen, sowie mit der so genannten „lateinischen Kirche“ den Glauben teilen und auch Gemeinschaft in der Feier der Sakramente (Eucharistie etc.) haben.

Schenkung der Mineraliensammlung an die Universität für Bodenkultur (04.11.13.)

Im 19. Jahrhundert hat der Zisterzienser und Naturforscher P. Dominik Bilimek (+ 1884), der Kaiser Maximilian nach Mexiko begleitete, eine umfangreiche Sammlung von Steinen und Mineralien zusammengetragen. Danach hat sich niemand mehr dafür interessiert. Die Sammlung von ca. 8.000 Steinen lagerte in einem feuchten Keller, durch das Hochwasser von 2002 wurden die Kästen zerstört… Es sind keine in sich wertvollen Steine dabei, aber als historische Sammlung ist das Ganze doch erhaltenswert. Darum sind wir der Universität für Bodenkultur sehr dankbar, dass sie die Steinsammlung als Schenkung angenommen hat und jetzt mit großem Aufwand restauriert, registriert und bewahrt. Heute kam es zur feierlichen Unterzeichnung der Schenkungsurkunde zwischen Abt Maximilian und Rektor DDr. Martin Gerzabek. Bericht siehe hier.. Foto: Symbolisch wurde das wertvollste Mineral übergeben: ein Stein aus Mexiko. Altabt Gregor, Abt Maximilian, Rektor Gerzabek, Prof. Ottner.

Ein echter Wiener geht nicht unter - vor allem nicht an der Hand der Muttergottes (31.10.13.)

Wir empfehlen das kleine Buch, das eben im Be&Be-Verlag erschienen ist: Kurt Zeinlinger, Ich war arbeitslos, depressiv, am Ende! Mein unglaublicher Weg zum Glauben an der Hand der Muttergottes, Paperback, 96 Seiten, Be&Be-Verlag: Heiligenkreuz 2013, ISBN: 978-3-902694-56-0. Inhalt: Kurt Zeinlinger ist ein Wiener. Und er ist ein Original. Freilich: Der Lebensweg von Kurt Zeinlinger verläuft gar nicht so originell. Er ist einer von vielen, wo das Leben plötzlich zu zerbrechen droht. Nachdem alles ganz gut begonnen hat – Arbeit, Freunde, Ehefrau – geht es steil bergab. Alles wird dunkel, Abgründe öffnen sich. Doch dann kommt ein Licht… Kurt Zeinlinger ist einer von vielen, die heute wieder zu Gott und zum Glauben zurückfinden. Er hat den Mut, seine kleine Geschichte weiterzuerzählen, weil in dem, was er erleben durfte, eine große Botschaft steckt: die Botschaft von Gott, der alle Dunkelheit in Licht verwandeln kann. – Foto: Cover! Einfach hier per E-Mail bestellen um 7,90. Versandkosten in Ö und D nur 1,50

Gottes Segen dem neuen Erzbischof von Salzburg (18.11.13.)

Mit großer Freude gratulieren wir dem neuen Erzbischof von Salzburg, Dr. Franz Lackner, zu seiner neuen Aufgabe als Metropolit der Salzburger Kirchenprovinz. Die offiziellen Medien bringen ja alle wichtigen Daten zu seiner Person. Uns ist Erzbischof Lackner seit 1999 sehr wertvoll geworden, als er noch als Franziskanerprovinzial (Foto!) bei uns begonnen hat, Fächer der Philosophie zu unterrichten. Auch als Weihbischof war er dann Woche für Woche treu und mit philosophischem Eros an der Hochschule tätig. Er hat die Studenten für die Fragen nach dem Letzten und Ganzen begeistert, wo man sich doch oft mit Antworten auf das Vorletzte zufrieden gibt… Foto: Provinzial P. Dr. Franz Lackner OFM im Jahr 1999, als er seine Vorlesungstätigkeit bei uns begann. Jetzt Erzbischof von Salzburg. Unsere Studenten freuen sich, aber gemischt mit Trauer, dass er jetzt wohl nicht mehr bei uns wird unterrichten können. Siehe Stellungnahme des Rektors der Hochschule hier.

Pater Leo und Pater Guerricus kehren nach Vietnam zurück (18.11.13.)

Wir sind ein bisschen traurig, denn zwei unserer Studenten verlassen uns bald Richtung Heimat: Pater Leo Van Phap Pham und Pater Guerricus Cao Vu Pham wurden am 14. 11. zum „Magister theologiae“ spondiert. Acht Jahre anstrengendes Studium enden, jetzt kehren sie wie geplant in ihre vietnamesische Abtei Phuoc Son zurück, wo die Diakonen- und Priesterweihe erfolgt. Wir danken auch allen, die uns durch Patenschaften unterstützen, damit wir diese Ausbildung von Stipendiaten schaffen. Es sind noch 8 Vietnamesen in Ausbildung. Abt Maximilian besucht Ende November erstmals Vietnam, wir vermuten, dass die Äbte uns bald wieder neue Studenten werden schicken wollen… Wir freuen uns. Pater Leo und Pater Guerricus haben unseren Konvent vorbildlich mitgetragen. Wir werden sie vermissen! Foto: Abschied von den beiden eben zum Magister spondierten Mitbrüdern.

Abt Maximilian und Pater Gabriel auf dem Weg in die Philippinen und nach Vietnam (17.11.13.)

Heuer hat unser Pater Gabriel Chumacera die Feierliche Profess abgelegt. Er war schon Priester, als er 2005 auf dem Weltjugendtreffen in Köln den damaligen Prior Pater Maximilian, den jetztigen Abt kennengelernt hat. Aus dem Kontakt entstand eine Berufung, heuer hat Pater Gabriel, der im Priorat Stiepel wirkt, die Feierliche Profess abgelegt, welche Freude! Abt Maximilian kann ca. 15.000 Euro an Spenden und guten Gaben für die vom Taifun betroffenen Menschen auf die Philippinen mitnehmen. Die Reise führt dann auch in unsere Zisterzienserklöster in Vietnam. Da ja 2 Mitbrüder aus Vietnam das Studium abgeschlossen haben und in ihre Heimat zurückkehren, um dort als Priester zu wirken, sind wir bereit, weitere Zisterzienserstudenten aus Asien an unsere Hochschule zu holen. Wir wünschen dem Herrn Abt und Pater Gabriel eine gute und gesegnete Reise und viele gute Begegnungen! – Der WDR hat über die Hilfsaktion von Pater Gabriel berichtet, siehe hier

Abt Maximilian und Pater Gabriel auf den Philippinen, jetzt kommt auch ein Besuch im nahegelegenen Vietnam in unseren Klöstern (24.11.13.)

Wir haben ein Lebenszeichen von Abt Maximilian erhalten, er schreibt:
Herzliche Grüße aus den Philippinen, wo ich mit unserem philippinischen Mitbruder P. Gabriel seinen Heimatbischof Bonaventura, die Pfarreien, in denen er vor seinem Eintritt wirkte, und seine Verwandten und Freunde besuche Am Freitag durften wir miteinander eine große „thanksgiving mass“für die Feierliche Profess von P. Gabriel, an der auch sein Bischof teilnahm, in der Kathedrale von San Pablo zelebrieren. Am Samstag wurde das Jahr des Glaubens mit einer großen Messe (ca. 5000 Gläubige) vom Bischof beendet und zugleich ein Jahr der Hoffnung zum Goldenen Jubiläum der Diözese begonnen. Für die Taifunopfer konnten wir Gott sei Dank eine große Spende mitbringen und dem Bischof übergeben. Der Bischof selbst lebt ganz im Geiste des hl. Franziskus. Morgen besuchen wir das relativ nahegelegene Vietnam, wo unser Zisterzienserorden unheimlich wächst. Über 10 studieren ja in Heiligenkreuz. In Asien ist die kath . Kirche sehr lebendig und jung. Wenn wir nach 5 Tagen wieder in die Philippinen zurückkehren werden wir Taifun-Opfer in einem Zeltcamp besuchen und Ihnen direkt Nahrungsmittel bringen. Vergelts Gott für alle Hilfe!
Herzlich grüssen + Maximilian mit P. Gabriel

Im Kloster gibt es hunderte kleine und große Arbeiten (27.11.13.)

Ein Zisterzienerkloster lebt nach dem Rhythmus der Benediktsregel vom „Ora“ (Bete!) und „Labora“ (Arbeite!) und „Lege“ (Lies, meditiere, studiere!). Auf der Homepage kann oft nur von großen Ereignissen berichtet werden. Es gibt aber hunderte kleine tägliche Arbeiten, ohne die hier nichts funktionieren würde. Das Foto zeigt einen unserer Novizen, Frater Famian Maria, beim Austragen der Post. Wegen der Emails ist das in den letzten Jahren zwar immer weniger geworden, trotzdem sind es täglich zwei Kisten Post, die an 60 Türen verteilt werden muss… Foto: Wir danken den jungen Mitbrüdern für ihre unermüdliche Hilfs- und Dienstbereitschaft.

Begeisterter Empfang für Erzbischof Franz Lackner unter seinen Studenten an der Hochschule (22.11.13.)

Ganz normal wollte Erbzischof Franz Lackner seine Freitags-Vorlesungen in Philosophie halten, doch daraus wurde nichts: Die Studenten bereiteten dem neuen Erzbischof von Salzburg einen begeisterten Empfang, mit Musik, mit Tanz, mit „Gstanzeln“ à la „Muss i denn zum Städtele hinaus…“. Der Herr Abt besucht gerade unsere Klöster in Vietnam, so begrüßte Rektor Pater Karl Wallner Erzbischof Lackner mit bewegten Worten und dankte für 14 Jahre selbstloser Lehrtätigkeit. Schöne Fotos von Andreas Braun gibt es hier zum Anschauen. Wir haben Erzbischof Lackner versprochen, dass wir im Gebet mit ihm verbunden bleiben werden. Am Schluss hat er uns gesegnet, – und dann doch noch seine Vorlesung gehalten

Die Philippinen brauchen Hilfe (18.11.13.)

Unter unseren 5 Kandidaten ist auch Michael Deuna aus Sorsogon City. Er kam vor 2 Jahren zu uns und muss noch besser Deutsch lernen, um dann Mönch werden zu können. Wir sind sehr sehr betroffen, denn seine Heimat wurde sehr schwer vom Taifun betroffen, er selbst hat alles verloren: 5 Jahre hatte er in Quatar gearbeitet, um sich ein Haus und ein Auto bauen zu können. Das ist vollständig zerstört und verloren… Die jungen Mitbrüder trösten Michael, wir beten für ihn und seine Familie. Und Abt Maximilian ist auf dem Weg in die Philippinen. Auch wenn die Reise schon lange geplant war, so kann er sie doch nun auch nützen, um konkret Unterstützung zu konkreten Personen udn Familien auf die Philippinen zu bringen… Foto: Frater Antonius, Kandidat Michael Deuna und Frater Philemon.

Der Ausbau der Hochschule läuft weiterhin sehr gut (17.11.13.)

Wir haben geschluckt, denn die „Causa Limburg“ hat interessanterweise auch – kurz – zu einem Einbruch bei den Spenden geführt. Dabei sind wir aber auf die Spenden angewiesen, um den Hochschulausbau fertig zu stellen. Es ist ein Werk des Volkes Gottes, denn es sind keine mega-großen Beträge, sondern es ist der „Groschen der Witwe“, aber es sind viele tausende Menschen, die uns helfen! Vergelts Gott! Die Spenden sind jetzt aber wieder gestiegen. So sind wir voller Optimismus. Es gibt ja keine Kostenüberschreitungen! . Wir freuen uns, dass der Kostenrahmen hält, weil gut geplant und gerechnet wurde. Wir sind im Augenblick sehr intensiv dabei, die nächsten Schritte zu planen. Der nächste große Brocken sind die Türen und Fenster, die im Jänner angebracht werden sollen. Foto: Links sieht man den Nordtrakt, der bereits gedeckt ist. Foto von cross-press.net

"Rettet den Karmel Mayerling" (15.10.13.)

Wunderbar, könnte man sich denken: Die Karmelitinnen in Mayerling haben Berufungen, junge Schwestern! Am 13. Okt. wurde eine neue eingekleidet. Die Schwestern tun genau das, wozu Kaiser Franz Joseph sie vor 124 Jahren nach der Tragödie von Mayerling, gegründet hat: Sie leben arm und gottbezogen und beten! Sie beten nicht nur für Kronprinz Rudolph und Mary Vetsera, sondern für alle unglücklichen Menschen. Doch nun haben die Karmelitinnen große finanzielle Not, denn ihre Lebensgrundlage droht wegzubrehen: der Tourismus. Sie müssen ja – ohne kaiserliche Unterstützung – die historische Gebäudeanlage erhalten. Und nun geht es nicht mehr weiter, es muss renoviert und revitalisiert werden: der Park vor dem Kloster ist unansehnlich, es gibt keine Toiletten, keinen Besucherempfang… Die Schwestern starten ein großes Revitalisierungsprojekt „Rettet den Karmel Mayerling“, das 1,6 Millionen Euro kostet. Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll wird sich sehr engagieren, trotzdem brauchen sie Spenden. Gott-sei-Dank hat der ORF-Niederösterreich am 13. Mai die Situation der Schwestern entdeckt und ! Information www.karmel-mayerling.at

Abt Maximilian und Pater Gabriel treffen auf den Philippinen mit Taifun-Opfern zusammen (01.12.13.)

Abt Maximilian hat uns über facebook Neuigkeiten zukommen lassen, er ist inzwischen wieder von Vietnam zurück auf den Philippinen, er schreibt am 1. Dezember:Heute trafen P. Gabriel und ich mit Taifun-Opfern zusammen. Sie werden zum Militärflughafen nach Manila gebracht. Dort werden sie in einer Zeltstadt untergebracht, bekommen psychologische Hilfe und werden mit Nahrung versorgt. Neben der finanziellen Unterstützung haben wir auch Nahrungsmittel für die Taifun-Opfer gekauft. – Eine intensive Adventserfahrung auf den Philippinen!“ Foto: Abt Maximilian beim Einkauf von Lebensmitteln.

Über 260 Teilnehmer beim Besinnlichen Nachmittag (24.11.13.)

Schon seit fast 20 Jahren halten Pater Bernhard und Pater Karl am Christkönigssonntag einen „Besinnlichen Nachmittag“ zur Vorbereitung auf den heiligen Advent. Obwohl das Wetter abscheulich war, sind wieder 220 gekommen, viele nützten die Möglichkeit zur Beichte. Ab 14 Uhr gab es Katechesen über die „Macht des Gebetes“. Zuerst Pater Bernhard über das „Jahr des Glaubens“, das nahtlos in das „Jahr des Gebetes“ übergeht. Dann sprach Pater Karl, impulsiv wie immer, über die „Regeln des guten Gebetes“, über den „Rosenkranz“ und über die „Eucharistische Anbetung“. Um 18 Uhr beteten wir den Rosenkranz, um 18.45 Uhr war dann die festlich gestaltete Christkönigsmesse. Wir danken den Organisatoren! Wir danken allen, die gekommen sind. Schön war, dass auch viele Junge da waren. Foto: Wir staunten, dass trotz des starken Regens so viele gekommen waren…

Blühende Klöster in Vietnam, der Zisterzienserorden boomt (29.11.13.)

Abt Maximilian ist auf seiner Besuchsreise durch die Klöster in Asien gerade gemeinsam mit Pater Gabriel in Vietnam angekommen. Er hat dem Webmaster folgendes SMS geschrieben: „Lieber P. Karl, wir können uns in Europa kaum vorstellen, wie unser Orden in Vietnam wächst. Im Foto siehst Du Mitbrüder, die im Studentenhaus von Chau-Son wohnen und Philosophie im Studienhaus von Phuoc-Son studieren. Zusammen mit Pater Gabriel habe ich vor allem unsere Klöster in Südvietnam besucht. Nach der Unterdrückung des Ordens ist hier überall eine ungeahnte Blüte…“ – Die Hälfte der Zisterzienser weltweit sind mittlerweile Vietnamesen. Wir freuen uns, dass sicher schon bald die nächsten zum Studium nach Heiligenkreuz geschickt werden, derzeit haben wir 10 an der Hochschule.

Olympiapfarrer em. Pater Bernhard Maier ermutigt Pater Johannes Paul, den neuen "Olympiakaplan" (03.12.13.)

Gerade Sportler erfahren Höhen und Tiefen, erleben Grenzen und gehen bis an die Grenze. Sie brauchen in diesen Belastungen auch jemanden, der für sie da ist und ihnen übernatürliche Perspektiven gibt… Abt Maximilian hat zugestimmt, dass die Österreichischen Bischofskonferenz unseren Pater Mag. Johannes Paul Chavanne, Neupriester, zum „Olympiakaplan“ ernannt hat. Bisher hat das der Salesianer Prof. P. Dr. Bernhard Maier, Universitätdozent und Gymnasialdirektor, ausgeübt. Pater Bernhard war eine „Legende“! So tritt der neue Olympiakaplan in große Fußstapfen. Am 2. Dez. hielt Pater Bernhard an der Hochschule einen interessanten Vortrag über Sportseelsorge, der ganz darauf angelegt war, Pater Johannes Paul für diese interessante Form der Seelsorge zu ermutigen. Foto: Der scheidende und der neue Olympia- und Parolympicsseelsorger…

Adventeinkehrtag als Einladung zur Hingabe an den Willen Gottes (05.12.13.)

Auch für uns Mönche, die wir im Rhythmus von (viel) Gebet und (noch mehr) Arbeit leben, ist ein Besinnungstag vor Weihnachten wichtig. Pater Gabriel Hüger, der Obere der „Brüder Samariter“, hat uns diesmal die Vorträge gehalten und uns sehr praktische geistliche Ratschläge gegeben. „Das Wort, das dir weiterhilft, kannst du dir nicht selbst sagen“, lautet eine alte Weisheit der Seelenführung. Pater Gabriel hat uns im Vertrauen auf die Wirkmacht Gottes gestärkt und uns eingeladen, uns ganz kindlich dem Willen Gottes auszuliefern. Abt Maximilian, der ja noch auf den Philippinen ist, hätte sich sehr gefreut zu sehen, dass fast alle Mitbrüder, die in den Pfarren tätig sind, zu diesem Einkehrtag gekommen waren. Das hat unserer Gemeinschaft gut getan

Vorfreude auf den Klostermarkt (12.12.13.)

Die ganz große Freude gilt natürlich dem Weihnachtsfest. Aber jetzt freuen wir uns mal auf den Samstag, wo unser Klostermarkt stattfindet. 33 Standln, 25 Stifte und Klöster, dazu ein Bücherflohmarkt, ein kleiner Kunstmarkt, Teilnahme am Chorgebet von uns Mönchen, dazu noch der Sternbus von Licht ins Dunkel, Ponyreiten und Kinderbetreuung… (Programm hier!) Wir sind gerüstet und erwarten so richtig viele Menschen! Im Vorjahr waren trotz gefrierenden Regens und Glatteis 6.000 gekommen, heuer ist trockenes Wetter angesagt. Wir sind gerüstet, Parkplätze gibt es. 2 Fernsehteams sind angemeldet, wir freuen uns über das Interesse. Foto: Der Herr Abt hat sich erstmals einen Christbaum vor dem Kloster gewünscht, der ist zwar etwas mikrig ausgefallen, aber immerhin: Erstmals seit 880 Jahren verkündet ein Christbaum vor dem Stift Heiligenkreuz das herannahende Fest!

14. Dezember 2013: Heiligenkreuzer Advent-Klostermarkt (06.12.13.)

Unser Advent-Klostermarkt findet nur an einem einzigen Tag statt: Samstag, 14. Dezember mit vielen Attraktionen. Es gibt einige Neuigkeiten wie etwa einen großen Weihnachtsbaum, Kinderbetreuung und Ponyreiten für Kinder, einen Buchflohmarkt und einen kleinen Kunstmarkt im Kaisersaal. Erstmals kommt der „Sternebus“ für Licht ins Dunkel. Im stimmungsvollen Ambiente beim Stift. Es viele Köstlichkeiten von Stiften und Klöstern. Diesmal ein neuer Rekord an teilnehmenden Klöstern! Erstmals auch Schwestern aus Weißrussland. Außerdem kann man kann um 12.00, 18.00 und 19.50 Uhr am Chorgebet der Mönche teilnehmen. Und heuer gibt es um 16 Uhr ein Adventkonzert „20 Musikalische Ave Maria“ in der Abteikirche. Willkommen! – PROGRAMM HIER!

Vanillekipferlbacken für die Karmelitinnen in Mayerling (09.12.13.)

Unsere Novizen und Kandidaten haben – wie jedes Jahr – wie der Vanillekipferl gebacken, diesmal für den Advent-Klostermarkt am 14. Dezember. Sie werden auf dem Stand der Karmelitinnen von Mayerling verkauft werden. Die Form der Kipferl ist sehr interessant ausgefallen, aber da gibt es ja keine Normen… Es hat allen viel Freude gemacht, auch Novizenmeister Pater Rupert, der fleißig mitgeholfen hat. Den Teig haben freilich unsere Köchinnen gemacht, sodass sie auf jeden Fall gut schmecken

Auch Pater Bernhard interessiert sich für die Baustelle (09.12.13.)

Pater Bernhard ist ein umlagerter Beichtvater und Seelenführer, der mehr auf das Herz als auf Äußerlichkeiten schaut. Zugleich ist er aber dienstältester Professor der Hochschule (Liturgiewissenschaft) und als solcher nimmt er regen Anteil am Fortschritte des Ausbaus. Er freut sich sehr über den hervorragenden Baufortschritt. Die 2.000 Mitglieder der von ihm geleiteten Gebetsgemeinschaft der „Freunde des Heiligen Kreuzes“ beten viel für uns, auch für unsere Studenten. Diese geistliche Hilfe aus dem Volk Gottes ist sehr wichtig. Wir danken Pater Bernhard für seinen unermüdlichen Einsatz seit vielen Jahren für die Hochschule und für das Heil der Seelen. Foto: vor der wachsenden Baustelle.

Nikolaus bei der Jugendvigil (07.12.13.)

Bei der Jugendvigil am 6. Dezember hat uns der heilige Nikolaus besucht. Er hat wunderbare Medaillien verschenkt. Leider hatten wir zu wenige Priester für die Beichte, das war schade. Pater Kilian predigte. Frater Marcellinus erzählte eine gute Geschichte. Wegen der Kälte sind wir nicht in den Kreuzgang sondern nur in die Abteikirche gezogen. Der Sturm Xaver hat aber niemanden abgehalten zu kommen, im Gegenteil, es waren extrem viele da. Von nah und fern (Drasenhofen! Wildon! Arizona!) Achtung: Die nächste Jugendvigil ist erst am 10. Jänner (nicht am 3.!). Schöne Fotos hat Gerhard Weiß geschossen, hier zu finden

Advent: Mehr Stille gekoppelt mit mehr Arbeit (01.12.13.)

Wir wünschen allen einen gesegneten Advent! Für uns bedeutet das einerseits, dass wir uns bewusst mehr Stille gönnen. Es gibt die besinnlichen Roratemessen, die Adventfeiern mit den alten Mitbrüdern, einen Einkehrtag… Zugleich bedeutet es aber auch mehr Arbeit: Das Foto zeigt Pater Malachias und Frater Clemens im Skriptorium, wo sie an der Erstellung liturgischer Texte arbeiten. Wir sind ja auch im Be&Be-Verlag sehr produktiv, denn wir wollen ja auch gute Literatur, gute CDs usw. an die Leute bringen. Übrigens ist der neue Be&Be-Verlags-Folder fertig und hier downloadbar. Klosterleben ist nicht faulenzen, sondern „Ora et labora“, Leben im Rhythmus von Stille/Gebet/Konzentration und zugleich intensiver Arbeit. Wir halten eben unser ganzes Leben und alle unseren Einsatz Gott hin, damit Er etwas Gutes daraus macht

Viele schöne neue Bücher in unserem Be&Be-Verlag (06.12.13.)

Das Foto zeigt Äbtissin Dr. Hildegard Brem bei ihrem Vortrag am 26. Nov. über die hl. Gertrud von Helfta an der Hochschule. Sie ist eine der vielen neuen Autorinnen in unserem Be&Be-Verlag und hat dort gerade die lateinisch-deutsche Ausgabe der „Botschaft von Gottes Güte“ (früher: „Sendbote der Liebe Gottes“) der hl. Gertrud herausgebracht. Rechtzeitig vor Weihnachten ist ein Verlagsfolder erschienen, natürlich wollen wir die vielen neuen Bücher auch verkaufen. Es ist auch Spannendes und leicht Verständliches darunter, etwa die Bekehrungsgeschichte von Hellmut Laun oder des Wieners Kurt Zeinlinger oder das Marien-Kinderbibelbuch mit den herrlichen Zeichnungen von Lore Dürr-Freckmann… Über 50 Bücher sind bisher im Be&Be-Verlag erschienen…
Bestellen kann man online über www.klosterladen-heiligenkreuz.at, der Versand kostet überallhin nur 1,50 Euro, alle Bücher und CDs sind sehr günstig.
DOWNLOAD VERLAGSFOLDER HIER.
DOWNLOAD BESTELLFORMULAR HIER

Abt Maximilian und Pater Gabriel kehren von den Philippinen zurück (06.12.13.)

Rechtzeitig zum 8. Dezember, dem Hochfest der Unbefleckt empfangenen Gottesmutter Maria, das mit einem Pontifikalamt um 9.30 Uhr begangen wird, kehrt der Herr Abt aus Asien zurück. Obwohl wir über facebook und SMS mit ihm verbunden waren, haben wir doch nur einiges von dieser Reise auf die Philippinen, die gerade vom Taifun Haiyan getroffen worden waren mitbekommen. Wir sind auch schon neugierig, was der Herr Abt von dem „Abstecher“ zu unseren Klöstern in Vietnam berichten wird. Seine SMS waren sehr begeistert. Foto: Fröhlicher Abschied von Bischof Bonaventura und Kanzler Father Rico im Saint Peters College Seminary in San Pablo auf den Philippinen.

Gute Stimmung auf dem Rekord-Advent-Klostermarkt! (15.12.13.)

Zum ersten Mal hatten wir auf einem Advent-Klostermarkt gutes Wetter. Die Folge: Statt 6.000 Besuchern (wie im Vorjahr bei Glatteis) schätzen wir die Zahl der Besucher heuer auf zwischen 10.000 und 12.000. Und trotzdem war es immer gemütlich, immer stimmungsvoll! Die Besucher waren von dem Angebot der 25 Stifte, Orden und Gemeinschaften begeistert. „Das ist etwas anderes als das übliche Zeug auf den Adventmärkten“, sagte eine Wiener Besucherin. Kinderbetreuung, Ponyreiten, der Buchflohmarkt und der kleine Kunstmarkt im Kaisersaal wurden gerne angenommen. Hunderte nahmen am Chorgebet teil und lauschten dem Ave-Maria-Konzert. Auch der „Sternebus“ für Licht-ins-Dunkel war eine Attraktion. Es war schön, dass so viele Freunde zu uns gekommen waren! Foto: Hauptökonom P. Markus backte von früh bis am Abend „Südtiroler Strauben“; Landtagsabgedordneter Josef Balber (links) gab uns die Ehre seines Besuches; Wirtschaftsdirektor Josef Glanz (rechts) ist dieser Erfolg zu verdanken, er ist ein Genie in der Organisation. Allen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, vor allem dem Stiftsbauamt unter Arnold Link, gilt unser Dank für diesen gelungenen Advent-Klostermarkt! – PROGRAMM HIER!

Wir gratulieren Papst Franziskus zum Geburtstag (16.12.13.)

Am 17. Dezember feiert Papst Franziskus zum ersten Mal als Papst Geburtstag. Täglich beten wir Mönche nicht nur im Hochgebet der Heiligen Messe für Papst und Bischof, sondern auch bei Laudes und Vesper des Chorgebets. Es war berührend, als sich der neue Papst auf der Loggia verneigt hat und die ganze Welt eingeladen hat, für ihn zu beten. Für einige ist es ungewohnt, dass ein Papst plötzlich nicht von den Medien zerrissen und schlechtgemacht wird, das wird aber leider sicher noch kommen, denn im Augenblick dient Papst Franziskus auch als eine Art „Bluescreen“ für Wunschphantasien, die nichts mit dem Glauben und dem Evangelium zu tun haben. Wir lesen die Dokumente des Papstes mit Begeisterung und freuen uns über die pastorale Richtung der Empathie, die er der Kirche geben will. Gott erhalte ihn und schenke uns allen den Mut und die Kraft, seine Anliegen der Eroberung der Welt für Christus in Liebe umzusetzen

Der Herr Abt und die Mönche des Stiftes Heiligenkreuz wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest! (20.12.13.)

Zur Mitfeier der heiligen Weihnacht laden wir herzlich ein:

   12.00 Uhr Pferdesegnung und „Licht von Bethlehem“-Verteilung im Stiftshof
   17.00 Uhr Kinderkrippenlegung in der Kreuzkirche
   18.00 Uhr Pontifikalvesper in der Bernardikapelle
   23.00 Uhr Heilige Christmette in der Abteikirche (warm anziehen)
   00.15 Uhr Glühwein und Turmblasen nach der Christmette im Stiftshof

   07.45 Uhr Feierliche Laudes in der Bernardikapelle
   08.30 Uhr Pfarrmesse
   09.30 Uhr Pontifikalmesse in der Bernardikapelle (!!!)
   11.00 Uhr Spätmesse
   18.45 Uhr Abendmesse

Firmung und Erstkommunion zu Weihnachten (25.12.13.)

Für den 25-jährigen Studenten Joshua aus Arziona in den USA war der Weihnachtstag etwas Besonderes: Nach jahrelangem Suchen wurde er in die katholische Kirche aufgenommen und empfing vom Herrn Abt die Firmung und die Erstkommunion. Seine Eltern und Verwandten waren extra aus den USA bekommen, wochenlang wurde Joshua durch Pater Edmund auf diesen Schritte vorbereitet (er musste viel lernen!). In den USA hatte er schon 4 Jahre am Saint Thomas Aquinas College studiert, der hl. Thomas hat ihn in die Kirche „gezogen“. Joshuas Eltern stammen aus China, sind aber schon lange Amerikaner. Foto: Gruppenfoto mit dem Herrn Abt, der über das Jesajawort predigte: „Alle Enden der Erde sehen das Heil unseres Gottes“ (Jesaja 52,10)

Gesegnete Weihnachten! (24.12.13.)

Der Herr Abt und der Konvent des Stiftes Heiligenkreuz wünschen allen von ganzem Herzen ein gesegnetes Weihnachtsfest. Wir schließen in unseren Wunsch alle Menschen ein, die mit uns verbunden sind durch ihr Gebet, ihre Freundschaft und Hilfsbereitschaft. Wir danken Gott für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Prioraten, in unseren Pfarren, in unseren Betrieben und an unserer Hochschule. Unsere Wünsche gelten vor allem jenen vielen Menschen, die uns in der Seelsorge in den Pfarren anvertraut sind oder die als Gäste zu uns kommen. Gott schenke allen eine frohe Weihnachtsoktav in der Freude über die Geburt des Heilands Jesus Christus und dann ein gesegnetes Neues Jahr 2014. Foto: Unsere Novizen Frater Aloysius Maria, Frater Famian Maria und Frater Antonius mit dem Christkind, das in der Christmette in die Krippe gelegt wurde.

Fest des heiligen Johannes im Neukloster (27.12.13.)

In unserem Priorat Neukloster in Wiener Neustadt (www.neukloster.at) wurde der Namenstag des langjährigen Priors und Pfarrers Pater Johannes Vrbecky (83) heuer mit besonders großer Freude gefeiert: Freude darüber, dass es Pater Johannes – nach einer kurzfristigen Erkrankung – gesundheitlich wieder besser geht. Abt Maximilian berichtet: „Pater Prior Walter hat eine wunderbare Ansprache gehalten. Wir haben uns darüber gefreut, dass Pater Meinrad, unser Generalprokurator, dabei sein konnte.“ Foto: Am Johannesfest gibt es traditionell ein Johannesfest im Neukloster, zu dem auch die Mitbrüder aus den umliegenden Pfarren eingeladen sind, – heuer sogar mit Generalprokurator Pater Meinrad aus Rom, der Pater Johannes (Mitte) herzlich gratulierte.

Fest der Unschuldigen Kinder: Novizen übernehmen zum Mittagessen die Leitung des Klosters (28.12.13.)

Seit einigen Jahren schon haben wir den Brauch, dass die Novizen an diesem Festtag die Oberen spielen dürfen. Heuer wurde das ganze gesteigert, indem der hochwürdigste Herr Abt mit Prior, Novizenmeister und Hauptökonom den Tischdienst übernahmen und die Speisen auftrugen. Die Novizen saßen am Platz des Abtes, hielten launige Ansprachen und machten lustige Anweisungen. Und die Tischlesung, die Pater Subprior vortrug, war von den dreien verfasst worden. Wir freuen uns, dass wir drei Spaßvögel im Noviziat haben. Der jüngste Novize, Frater Antonius, wurde vom Herrn Abt sogar mit dessen Brustkreuz ausgestattet. Fotos: Die Novizenherrschaft ist ein lustiger Brauch, der die Weihnachtszeit noch ein bisschen freudenvoller macht.

Bundesminister Andrä Rupprechter auf Überraschungsbesuch (23.12.13.)

Der neue Bundesminister für Landwirtschaft Andrä Rupprechter ist so neu, dass es noch nicht einmal einen informativen Wikipedia-Artikel über ihn gibt. Dabei macht er schon „bella figura“ im politischen Geschäft – und auch in Glaubensfragen. So hat der Tiroler bei seiner Angelobung für mediale Aufmerksamkeit gesorgt, indem er seinen Eid „vor dem heiligsten Herzen Jesu“ abgelegt hat, wie einst Andreas Hofer. Das hat er auch bei einem Überraschungsbesuch, der eigentlich still und leise nur dem Klostergasthof hätte gelten sollen, in das Gästebuch des Abtes geschrieben. Der Herr Abt, Hauptökonom Pater Markus und Pater Justinus haben den hohen Gast mit großer Freude empfangen, weil Politiker, die sich zu ihrem Glauben bekennen, einen hohen Grad von Mut und Authentizität besitzen. Foto: Herzlicher Überraschungsempfang beim Herrn Abt für den neuen Landwirtschaftsminister.

Fotos von der Pferdesegnung am Heiligen Abend (25.12.13.)

Von der Pferdesegnung am Heiligen Abend, bei dem das Licht von Bethlehem verteilt wurde, gibt es mittlerweile einige Fotos (hier anschauen). Wegen den schönen Wetters gab es einen Massenansturm. Pater Bernhard war in seinem Element, jauchzte Hallelujas, segnete Pferde und verteilte das Licht von Bethlehem. Hunderte waren gekommen, davon ca. 30 Pferde. Alle holten das Licht von Bethlehem in schönen Laternen mit nach Hause. Das Licht stammt wirklich von der Geburtsgrotte in Bethlehem. Jesus selbst ist das Licht der Welt. Darum feiern wir ja Weihnachten an der Wintersonnenwende. Die Mitbrüder fütterten die Pferde mit Äpfel. Leider frieren heuer die Rossknödel nicht, weil es so warm ist. Wir danken allen, die sie entsorgt haben. Foto: Pater Bernhard liebt diese Feier und hat daraus ein Massenevent zum Auftakt von Weihnachten gemacht.

Zum 15. Mal feiern wir "Silvester alternativ" (28.11.13.)

Erstmals haben wir von 1999 auf 2000 ein „Silvester alternativ“ gefeiert. Es hat sich bewährt, hunderte sind immer gekommen. Zu Silvester gibt es ab 21 Uhr in der Kreuzkirche Gebet und Lobpreis, dann um 22.30 Uhr die Heilige Messe mit Jugendseelsorger Pater Karl, um Mitternacht gibt der Herr Abt den Eucharistischen Segen. Danach wird auf dem Platz vor dem Stift gefeiert, mit Donauwalzer und einem Mini-Feuerwerk. Danach gibt es ein Zusammensein mit Gulaschsuppe und Sekt im Kellerstüberl. Man kann einfach kommen. – Für Jugendliche ab 16 gibt es schon vom 29.12. an die „Silvester-Jugendtage“: ein frohes Zusammensein mit Austausch, Gebet, Klostererfahrung, Lobpreis, Winterwanderungen und Sport. Information hier.

90. Geburtstag von Dr. Gustav Jelinek (31.12.13.)

Derzeit hat unser Kloster Heiligenkreuz nur 7 sogenannte „Familiaren“, das sind Menschen, die in besonderer Weise mit dem Kloster verbunden sind. Davon sind 6 Familiaren eigentlich über das Priorat Bochum Stiepel zu dieser Auszeichnung gekommen. Der einzige von Heiligenkreuz ist Medizinalrat Dr. Gustav Jelinek, der sich in früheren Jahren große Verdienste um die Hochschule (ehem. „Verein der Hochschulfreunde“) erworben hat, – aber auch um einzelne Mitbrüder. Foto: Abt Maximilian, Altabt Gerhard und P. Kosmas gratulierten Familiare Dr. Jelinek am Silvestertag herzlichst zu seinem 90. Geburtstag.