Mit viel Segen in das Neue Jahr (01.01.12.)

Hunderte haben schon virtuell das lustige Neujahrsvideo von Pater Kilian angeschaut :). Aber es waren auch „live“ hunderte Menschen bei uns, um Silvester-alternativ zu feiern. Betend und singend sind wir in das Neue Jahr gegangen. Um Mitternacht hat Abt Maximilian in der überfüllten Kreuzkirche den Eucharistischen Segen in das Neue Jahr hinein gegeben, dann wurde mit Donauwalzer und Sekt weitergefeiert draußen vor dem Stift und im Kellerstüberl. – Am Neujahrstag hat der Herr Abt nach dem Pontifikalamt die Jugendlichen der Silvester-Jugendtage gesegnet. Auch den Kloster-auf-Zeit-Gästen, unter Ihnen Seminaristen und Schweizer-Gardisten, hat es sehr gut gefallen. Wir hoffen, dass alle wiederkommen. Es waren gesegnete Tage, wir brauchen auch viel Hilfe und Segen für dieses Neue Jahr. Foto: Abt Maximilian segnet die Jugendlichen vor der Heimfahrt, jede/r erhält einen großen Rosenkranz.

Die 10 jugendlichen Gewinner der CD "Chant - Amor et Passio" (26.12.11.)

Bei der letzten Jugendvigil Anfang Dezember hat Pater Karl ein kleines Gewinnspiel gemacht. Es gab 10 unserer „goldenen“ CD „Chant – Amor et Passio“ zu gewinnen. Viele haben mitgemacht, jetzt wurden die 10 Gewinner gelost: Severin Bischof (Brunn a. Geb.), Monika Eder (Mitterndorf), Raphaela Gerdenits (Hornstein), Elisabeth Hintersteiner (St. Leonhard a.F.), Anna Knobloch (Breitenfurt), Marie-Theres Mucha (Unterstockstall), Melissa Pauly (Wildon), Markus Reiter (Baden), Sabine Wolny (Wien) und Thomas Zöchling (St. Veit). Die nächste Jugendvigil ist am 6. Jänner, wie immer am 1. Freitag im Jahr. Wir freuen uns jetzt schon. Dort erhalten dann die Gewinner auch ihren Preis. Danke fürs Mitmachen. Foto: Bei Dorothea, Salvator und Johanna kommt die neue CD gut an…

Die Jugendvigil vermehrt sich... (30.12.11.)

Die monatliche Jugendvigil zieht viele junge Leute an das Herz Gottes. Jetzt wagen es auch die Mitbrüder im Priorat Stiepel in Bochum, mit der monatlichen Jugendvigil zu beginnen. Mehr dazu unter http://www.kloster-stiepel.org/190.html. Wir wünschen Glück und Segen. – Herr Petrus vom Stift Herzogenburg war auch schon zwei Mal bei unserer Jugendvigil, um vielleicht dort etwas Ähnliches zu beginnen. – Und im Zisterzienserinnenkloster Oberschönenfeld hat es schon zwei Mal unter Mitwirkung unserer jungen Mitbrüder eine Jugendvigil gegeben. Jedes Kloster muss auf jeden Fall seinen eigenen Typ von Jugendgebet finden. Wichtig ist, dass wir Oasen schaffen, wo die jungen Leute aus den Quellen des Heiles schöpfen können, wo sie von der Gegenwart des Herrn durch Gebet und Gesang berührt werden. Wir hoffen, dass die Jugendvigil sich noch viel viel mehr vermehrt

Mit viel Segen in das Neue Jahr (01.01.12.)

Hunderte haben schon virtuell das lustige Neujahrsvideo von Pater Kilian angeschaut :). Aber es waren auch „live“ hunderte Menschen bei uns, um Silvester-alternativ zu feiern. Betend und singend sind wir in das Neue Jahr gegangen. Um Mitternacht hat Abt Maximilian in der überfüllten Kreuzkirche den Eucharistischen Segen in das Neue Jahr hinein gegeben, dann wurde mit Donauwalzer und Sekt weitergefeiert draußen vor dem Stift und im Kellerstüberl. – Am Neujahrstag hat der Herr Abt nach dem Pontifikalamt die Jugendlichen der Silvester-Jugendtage gesegnet. Auch den Kloster-auf-Zeit-Gästen, unter Ihnen Seminaristen und Schweizer-Gardisten, hat es sehr gut gefallen. Wir hoffen, dass alle wiederkommen. Es waren gesegnete Tage, wir brauchen auch viel Hilfe und Segen für dieses Neue Jahr. Foto: Abt Maximilian segnet die Jugendlichen vor der Heimfahrt, jede/r erhält einen großen Rosenkranz.

Heiligenkreuzer Sternsinger besuchen auch uns Mönche (06.01.12.)

Beim Sternsingen geht es nicht nur um den wichtigen karitativen Dienst, dass für die Ärmsten der Armen gesammelt wird, sondern auch darum, den Segen Gottes am Jahresbeginn in die Häuser zu bringen. Auch bei uns Mönchen waren am Dreikönigstag die Sternsinger: Die Heiligenkreuzer Kinder unter Leitung von Lukas Albrecht sangen uns im Rekreationszimmer etwas vor und sagten ihre uralten Sprüchlein auf. Abt Maximilian und wir alle haben uns sehr gefreut. Auch einige unserer jungen Mitbrüder waren mit Pater Prior in Füllenberg Sternsingen unterwegs, Pater Simeon hat dazu sogar seine Tuba mitgenommen. Foto: Abt Maximilian empfängt die Heiligen Drei Könige (und Königinnen) im Rekreationszimmer des Klosters.

Jugendvigil: Vorsätze für das Neue Jahr (06.01.12.)

Wir waren sehr überrascht, dass am 6. Jänner die Kreuzkirche – trotz Ferien – bummvoll war, an die 250 Jugendliche waren wieder gekommen. Pater Philipp Karasch predigte, dass wir als Vorsatz für das Neue Jahr unsere Verbindung mit Gott stärken sollen… er spendete am Schluss auch den Primizsegen. Pater Kilians Geschichte über „Huberts Umweg“ gibt es hier. Fotos gibt es auf der Seite der Pfarre Wildon (www.pfarre-wildon.at). Dank an die Musik (Fr. Daniel, Wuffi, Magdalena, Giovanni usw.), großartig! Echter Lobpreis. Foto: Nachher war trotz der bitteren Kälte gute Stimmung: Hier eine Gruppe von Jugendlichen aus Krieglach mit Pfarrer David Schwingenschuh; man sieht ihnen an, dass der Primizsegen gewirkt hat…

Vietnamesen assistieren am Hochfest der "Erscheinung des Herrn" (06.01.11.)

Bei der Pontifikalmesse am Hochfest Epiphanie – im Volksmund „Drei-Könige“ genannt – hat Zeremoniär Pater Coelestin alle 6 Mitbrüder aus Vietnam in die Assistenz eingeteilt, die derzeit im Kloster sind. Alle Völker, Stämme, Nationen und Kulturen sind gerufen, das Kind in der Krippe anzubeten, wie damals die „Weisen aus dem Morgenland“. Heute wächst die Kirche in Asien enorm. Unser Zisterzienserorden etwa hat zahllose Berufungen, es gibt bereits mehr Zisterzienser in Vietnam als sonst insgesamt auf der ganzen Welt… Wir versuchen zu helfen, indem wir junge Zisterzienser aus Vietnam zu uns holen und ihnen eine gute Priesterausbildung geben. Foto: Den Mitbrüdern aus Vietnam hat es Freude gemacht, symbolhaft für die Drei Könige in der Liturgie zu assistieren.

Blumen im tiefsten Winter... (09.01.12.)

Das ist schon ein seltsamer Winter, zumindest bei uns im Wienerwald. Das Foto von den blühenden Stiefmütterchen im kalten Winterregen bei uns im Kreuzgang entstand am 8. Jänner. Da ist normalerweise alles tief eingeschneit. Ob das die Folgen des Klimawandels sind? Jedenfalls ist das Wetter äußerst merkwürdig. Foto: Statt Eiszapfen im Brunnenhaus gibt es heuer im Jänner blühende Stiefmütterchen im Kreuzgang.

"Fit for God" (04.01.12.)

Dafür, dass er im 81. Lebensjahr ist, ist unser Pater Raynald gut drauf. Fast täglich schaut er auch im Sportraum vorbei, um etwas für seinen Rücken zu machen. Ein junger Mitbruder hat dafür den Begriff „Patriarchenturnen“ geprägt. Sport ist heute ja sehr wichtig, da im technischen Zeitalter – auch im Kloster – so gut wie keine körperlich herausfordernden Tätigkeiten mehr zu verrichten sind. Unser kleiner Sportraum wird demnächst nach dem Wunsch des Herrn Abtes in ein größeres Kellergewölbe im Außenbereich des Stiftes übersiedelt, wo er noch besser hinpasst. Heute wird in der Welt sicher die Seele eher vernachlässigt als der Leib. Da Gott beides geschaffen hat, ist die Ausgeglichenheit zwischen beiden wichtig, gerade auch für Mönche. Unser Motto lautet: „Fit for God“! Foto: Ein Schnappschuss von unserem Pater Raynald bei seinen Rückenübungen.

Neuevangelisierung durch neue Medien (11.01.12.)

Wir erleben seit einigen Jahren, dass sich die Medien sehr für Klöster und Mönche interessieren. Kein Wunder: In unserer Kultur ist alles zu einem faden Einheitsbrei geworden. Da ragen solche Lebensformen wie die unsere wie gesunde gründe Inseln heraus. Wir sind auch – seit dem Papstbesuch – gerne bereit, Zeugnis zu geben, wenn man uns fragt. Unsere Jungen Mitbrüder sind darüberhinaus aber auch aktiv, um den Glauben zu bezeugen und zu verbreiten: Auf unserer Facebook-Seite tut sich dauernd etwas. Und auch unser Monastic Channel bringt oft „coole“ Beiträge, die zugleich substantiell sind. Die Technik macht es möglich, dass durch diese „Öffentlichkeit“ das klösterliche Leben nicht gestört wird. Wir beten jetzt auch schon, dass die Weltbischofssynode im Oktober neue Impulse für die Glaubensverkündigung gibt. Und im April veranstaltet Pater Johannes Paul eine große Tagung zur Neuevangelisierung durch die neuen Medien. Weiteres dazu folgt. Foto: Klöster sind für die Medien interessant geworden.

Wie schön, dass die Beichte wieder geschätzt wird! (17.01.12.)

Viktor Frankl, der große Erfinder der Logotherapie, der zugleich gläubiger Jude war, sagte aufgrund seiner Erfahrungen als Psychiator: Der Mensch lechzt nach Vergebung! Doch wenn er niemanden hat, der ihm vergibt, muss er in seiner Verzweiflung seine eigene Schuld verdrängen und in Fremdbeschuldigungen flüchten… – Wie schön, dass wir jemanden haben, der uns unsere Sünden vergibt: Gott, der voll Erbarmen und Liebe ist. Christus ist für unsere Sünden gestorben, mehr an Liebe geht nicht mehr! Wie freuen wir usn, dass die Gläubigen die heilige Beichte wieder entdecken. Stundenlang sitzen unsere Mitbrüder mittlerweile im Beichtstuhl, nicht nur Pater Bernhard, der ja eine personifizierte „Sündenwaschmaschine“ ist. Vor jeder Heiligen Messe in der Kreuzkirche, bei der Jugendvigil, bei der Matutina Mariana usw. usw. gibt es Beichtgelegenheit. Bei der Jugendvigil sind lange Schlangen vor dem Beichtstuhl. Foto: Wir Christen brauchen uns das Falsche nicht ausreden und uns so psychisch krank machen! Wir können es offen und frei Gott hinhalten, weil der Barmherzige zum Verzeihen bereit ist.

Dankbar für die Verschiedenheit der Berufungen (16.01.12.)

Die meisten von uns Zisterziensern sind Priester und arbeiten folglich in der Seelsorge. Wir betreuen auch über 20 Pfarreien und üben viele viele andere pastorale Tätigkeiten aus. Doch: Um Mönch zu sein, muss man nicht Priester werden. Das Foto zeigt Pater Coelestin vor dem Gebäude der Universität für Bodenkultur, er ist „Chormönch“ und studiert gerade Forstwirtschaft, um sich dann einmal um unsere Forstbetriebe zu kümmern. Wir sind für solche Berufungen zum „Chormönch“ überaus dankbar, denn sie stabilisieren das klösterliche Leben und wirken segensreich für die Gemeinschaft: als Wirtschaftsverantwortliche, als Künstler, als Krankenpfleger, in Verantwortung für Gäste, Garten, Küche, als Buchbinder, als Musiker usw. Pater Jakobus ist sogar Subprior von Stiepel. Wir danken Gott für diese Fülle an verschiedenen Berufungen, – ja wir würden noch mehr davon brauchen, denn im Kloster gibt es sehr viel zu tun. Foto: Chormönch Pater Coelestin aus Stammersdorf, Student an der BOKU in Wien.

Fotowettbewerb auf Facebook (14.01.12.)

Pater Johannes Paul hat auf unserer Facebook-Seite einen kleinen Fotowettbewerb gestartet. Es geht um die schönsten Fotos im Zusammenhang mit der CD „Chant – Amor et Passio“. Aus der Papst-Stadt Regensburg kam das nebenstehende Foto mit dem Text: „Ein kleiner Gruß von der Donau an den Sattelbach: Eure CD mag vielleicht noch so klein sein, aber euer Gesang verbindet wahrhaft Himmel und Erde! Er mag für viele wie ein Geschenk des Himmels sein – ganz unabhängig vom äußeren Erfolg – und übersteigt sogar die Spitzen vieler Kathedralen! Danke!“ Das ist doch schön! – Foto: Von  Adrian Rauch aus Regensburg, wir danken!

Zum Anschauen: David Iannis vertont Bilder von Monika Schulz-Fieguth (04.01.12.)

Eines der schönsten Bücher über Heiligenkreuz ist der Bildband der Berliner Künstlerin Monika Schulz-Fieguth / Pater Karl Wallner, Licht einer stillen Welt (siehe hier). David Ianni hat jetzt auf Youtube einige Bilder aus dem Bildband mit seinen „Mystical Piano Dreams“ vertont. Das sollte man sich anschauen, es beruhigt

Große Dankmesse für Pater Coelestin Nebel in Stammersdorf (20.01.12.)

Am 15. August 2011 hat Pater Coelestin Nebel die Feierliche Profess abgelegt, er ist damit Mönch „usque ad mortem, bis zum Tod“. Er studiert Forstwirtschaft und ist Zeremoniär des Klosters, wird aber nicht Priester. Weil es also keine „Primiz“ gibt, gab es zumindest eine Dankmesse für seine Profess und Berufung, die von einer Mega-Dankbarkeit auch der Mitbrüder zeugte: 4 Äbte, 25 Priester und Mitbrüder, ein Dutzend Ordensfrauen und ganz viele Gläubige waren am 15. Jänner nach Stammersdorf gekommen. Pater Coelestin (früher hieß er Clemens) war ja dort Oberministrant gewesen. Abt Maximilian zelebrierte die Dankmesse. Schöne Fotos hat sein Bruder Lukas gemacht, siehe www.lukasnebel.com. Foto: Hier ist eines der Fotos (c): Pater Coelestin bei der Dankansprache.

Was macht unser Künstlermönch Pater Raphael? (17.01.12.)

Es zahlt sich immer aus, die Homepage von unserem Pater Raphael zu besuchen. Er lebt seine monastische Berufung im Kloster ja so, dass er weiterhin als Künstler arbeitet. Heiligenkreuz und Stiepel verdankt ihm schon viel Schönes, etwa die wunderbare Ölbergkapelle am Fuß der barocken Kreuzweganlage in Heiligenkreuz. In den letzten Monaten war er mit der künstlerischen Gestaltung der Kapelle des neuerbauten Pfarrhofes von Trumau beschäftigt. Ein wunderbares Verkündigungsglasfenster ist dabei entstanden, ein typischer „Pater Raphael“. Wir sind schon neugierig, womit ihn der Herr Abt als nächstes beauftragen wird. Foto: Pater Raphael in Aktion.

Dürfen auch Mönche Sport machen??? (16.01.12.)

Leider übersehen die Sportlichen oft, dass sie nicht nur einen Leib vom lieben Gott erhalten haben, sondern auch eine Seele. Aber ebenso schade ist es, dass manche Frommen oft übersehen, dass sie nicht nur eine Seele, sondern auch ihr Leib ein Geschenk Gottes ist. Beides, Leib und Seele, gehört also zusammen, beide müssen „trainiert“ werden. Darum dürfen – und sollen – auch Mönche Sport machen. Welchen Sport, das ist jedem überlassen! Pater Kilian hat ein geniales Video auf dem Monastic Channel dazu gemacht, unbedingt anschauen! – Eine besondere Form des Sports wird im Sommer 2012 in 2 Geistlichen Sportwochen (22.-27. Juli; 19.-24. August) angeboten, für junge Männer von 17-28 Jahren. Information dazu hier. Foto: Roman und Sebastian sind keine Mönche, sondern sogar schon frischverheiratet. Das Foto zeigt sie während einer Geistlichen Sportwoche „in action“…

Botschafter Ungarns auf Besuch (24.01.12.)

Ungarn kommt nicht aus den westlichen Schlagzeilen: Mediengesetzgebung, Religionsgesetzgebung, EU-Verfassungsklagen… Am 24. Jänner war der Botschafter der Republik Ungarns, Vince Szalay-Bobrovniczky, bei uns und hielt uns einen informativen Vortrag im Kaisersaal. Es war schon interessant zu hören, dass z.B. gegen Österreich 78 Eu-Verfassungklagen laufen, gegen Italien sogar über 200; gegen Ungarn sind es 25. Der Botschafter nahm auch am Chorgebet teil und aß mit uns im Mönchsrefektorium. Stift Heiligenkreuz wurde im Mittelalter ja sehr von den ungarischen Königen gefördert. Abt Maximilian zeigte das Deckenfresko im Speisesaal, das die „Bona nobis in Hungaria fundata. Die uns in Ungarn gestifteten Güter“ darstellt. Foto: Abt Maximilian und Boschafter Vince Szalay-Bobrovniczky vor der besagten Inschrift.

Eine offizielle Mitteilung (27.01.12.): "

P. Mag. Irenäus Krause, geb. 1972 in Thüringen, hat dem Herrn Abt mitgeteilt, dass er den Orden verlassen und das Priestertum aufgeben möchte. Er war 2000 eingetreten, empfing 2008 die Priesterweihe und wirkte zuletzt als Administrator der Wallfahrtskirche Rosenthal in der Diözese Dresden-Meißen, das ist in seiner Heimat. Er hat dem Herrn Abt mitgeteilt, dass er heiraten möchte und beabsichtigt, um Aufnahme in die evangelisch-lutherische Kirche zu bitten, die ihn von Jugend an geprägt hat. Wir haben in den vergangenen Monaten immer wieder Verbindung zu ihm gesucht und müssen nun mit tiefer Betroffenheit seine Entscheidung respektieren. Der Herr Abt, der in ständigem Kontakt mit ihm steht, hat die Mitbrüder über die Situation in Kenntnis gesetzt. Wir beten für ihn und bitten alle, sich dem Gebet und der liebevollen Sorge für ihn anzuschließen.“

Raumnot: Buchbinderei verdrängt Sportraum (22.01.12.)

Trotz des großen Dachausbaus unter Abt Gerhard (1998 abgeschlossen) haben wir wegen der (Gott-sei-Dank!!!) zahlreichen Berufungen ein bisschen Platzprobleme. Alles, was man als Zimmer nützen kann, wird schon genützt. Aber mit Büros, Werkstätten, Gästeräumen usw. schaut es ganz schlecht aus. Da wir jetzt wertvolle Buchpressen, Buchschneidemaschinen usw. geschenkt bekommen haben und Frater Matthias ja eine hochwertige Buchbinderlehre absolviert, werden die lichtlosen Räume des bisherigen Sportraums in eine Buchbinderei umgewandelt. Dafür übersiedelt der Sportraum in einen alten Keller außerhalb der Klausur, der seit Jahrzenten nur mit Gerümpel und Steinen voll war. Foto: Sportgerätewart Pater Karl (etwas desparat) im zukünftigen Sportraum. Zumindest wird wieder ein leerstehender Teil des Klosters nutzbar gemacht.

Wir haben oft alle Hände voll zu tun (22.01.12.)

Wer glaubt, dass wir im Kloster auf der faulen Haut liegen, der täuscht sich. Der heilige Benedikt verbietet uns in seiner Regel den „Müßigang“, also das faul sein. Wir kommen ja auch gar nicht dazu. Neben dem Chorgebet und dem persönlichen Gebet, neben dem Studium hat jeder noch Aufgaben zu erfüllen. Unsere jungen Studenten etwa haben oft „Fulltime-Jobs“. Das Foto zeigt Frater Daniel, der als Sakristan für die gesamten Vorbereitungen zur Liturgie zuständig ist. Er hat viele Helfer (hier Pater Jonas, links) und einen tüchtigen Mesner, aber trotzdem ist das einfach viel. Und dann gibt es noch die Aufgaben in der Gästebetreuung, bei Jugendführungen, bei den Kranken, in Archiv, Handschriftensammlung und Bibliothek, in der Öffentlichkeitsarbeit. Und fast alle jungen Mitbrüder helfen noch irgendwo in den Pfarren bei Jugendgruppen, Erstkommunion- und Fimvorbereitung mit. Foto: Tun wir gerne. Dazu sind wir da: Nicht nur ora, sondern auch labora!

Be&Be-Verlag plant eine Reihe neue Bücher (22.01.12.)

Im unserem seit 2007 aufgebauten Be&Be-Verlag tut sich wieder Einiges. Weihnachten hat gezeigt, dass Interesse an unseren kleinen und klosterbezogenen Publikationen besteht. (Nicht nur in unserem Verlag…) Demnächst erscheint der „The Illustrated Guide to Stift Heiligenkreuz in The Vienna Wood“: Pater Alkuin hat eine perfekte Übersetzung des deutschen „Bilderreichen Klosterführers“ gemacht. Er gibt auch demnächst den 61. Band der „Analecta Cisterciensia“, einer der wichtigsten Fachzeitschrift in unserem Orden heraus. Abt Maximilian bringt den Sammelband „Als Glaubende sehen und verstehen“ mit Vorträgen aus dem Auditorium Stiepel (Band 2) heraus. Auch Pater Bernhard publiziert eventuell ein neues Buch „Im Kreuz ist Heil“. Außerdem arbeiten wir an einem Band über Marthe Robin und ihre Hingabe für die Priester; Susanne Ernst und ein Autorenteam bringen erstmals im deutschen Sprachraum die Schriften der italienischen Mystikerin Camilla Varano heraus, samt Lebensbeschreibung der Heiligen, ein 400-Seiten Buch; Frau Prof. Gerl-Falkovitz hat „neun Versuche“ über große Frauen unter dem Titel „Leidenschaft und Fülle, Maß und Gleichgewicht“ verfasst, wunderbar! Und schließlich wollen wir die Bekehrungsgeschichte von Hellmut Laun, dem Vater von Weihbischof Andreas Laun neu verlegen. Pater Philipp arbeitet an der Neuausgabe unserers lateinischen Breviers: die „Geprägten Zeiten“. Frater Timotheus betreut die Neuausgabe des lateinisch-deutschen Messbehelfes. Und natürlich arbeitet unser Altabt Gerhard mit seinen 83 schon wieder kräftig an der neuen Sancta Crux. Gut, dass die Mitbrüder so bereitwillig mithelfen, sodass der Verlag nicht das „Hobby“ von einem bleibt. Foto: Der Klosterführer auf englisch für unsere fremdsprachigen Besucher. Ausgaben in Russisch, Italienisch, Japanisch, Französisch, Ungarisch, Polnisch, Tschechisch, Slowakisch usw. sollen folgen… 

Lichterprozession bei Eiseskälte (02.02.12.)

Für uns Zisterzienser ist Maria Lichtmess (heute: Darstellung des Herrn) ein Hochfest. Es ist ein Vorbild des Kreuzesopfers, so predigt der heilige Bernhard, denn Maria und Josef bringen am 40. Tag nach der Geburt den kleinen Jesus in den Tempel nach Jerusalem. 33 Jahre später wird Jesus selbst dorthin ziehen, um sich als das Lamm Gottes am Kreuze darzubringen. Die „Darstellung“ (= stellvertretende Aufopferung) des Erstgeborenen erinnert also an die Kreuzeshingabe Christi. Er ist gekommen, um alle Menschen zu erlösen, deshalb ist er das „Licht zur Erleuchtung der Heiden“, so preist ihn ja Simeon im Tempel. Jedenfalls war es heute mit -15 Grad eiseskalt, als wir um 5.45 unsere Lichterprozession im Kreuzgang gehalten haben. Foto: Abt Maximilian hält vor der Kerzensegnung einen Sermo im Kapitelsaal.

Das war die Jugendvigil am 3. Februar (04.02.12.)

Höhepunkt dieser Jugendvigil, zu der wieder 250 gekommen waren, war sicher die Predigt von Pater Bernhard, der durch dei Kirchenmaus Olga unterstützt wurde… Er hatte als Thema gewählt: „In Demut schätze einer den anderen höher ein als sich selbst.“ Und am Schluss haben wir gemeinsam gebetet: „Jesus, nimm mich wie ich bin, und mach mich wie du mich haben willst.“ Auch die Malteser waren mit jungen Leuten da, ebenso eine Gruppe aus Kärnten, über die wir uns besonders gefreut haben. Udn viele andere. Es hatte -15 Grad, daher gingen wir diesmal in die Fraterie, um die Geschichte von Pater Kilian zu hören: „Silke sagt: Basta“, hier zum nachlesen. Pater Kilian hatte diesmal die ganze Organisation, alle halfen zusammen und es klappte wunderbar! Wir freuen uns schon auf die Nächste Jugendvigil, o wie gut, dass es junge Leute gibt, die mit uns beten wollen. Foto: Pater Bernhard in Aktion…

Geistliche Schwestern sind uns herzlich willkommen! (27.01.12.)

Immer wieder nützen Ordensfrauen die Gelegenheit, unser Stift zu besuchen, an den Gottesdiensten teilzunehmen oder sogar ein paar Tage bei uns zu Gast zu sein. Wir freuen uns sehr darüber. Es gibt ja eine Herzens-Verbundenheit in der Weihe an Gott über die Grenzen von Ordensgemeinschaften hinweg. Es ist auch erfreulich, wieviele junge Schwestern es in manchen Klöstern gibt… Mit den Karmelitinnen in Mayerling, 3 Kilometer neben Heiligenkreuz, sind wir sowieso besonders verbunden, die bleiben aber immer in ihrer Klausur. Einmal in der Woche – wir freuen uns schon immer darauf – kommen die Schwestern der St. Johannes-Gemeinschaft zur Morgenmesse um 6.20 Uhr zu uns. Sie fahren dazu schon zeitlich in der Früh von Marchegg ab… Wir können nur sagen: Herzlich willkommen. Foto: Pater Johannes Paul begrüßt Schwestern der „Gemeinschaft vom Lamm“.

"Selige Hildegard Burjan, bitte für uns!" (29.01.12.)

Mit diesen Worten beendete Kardinal Christoph Schönborn seine Predigt bei der heutigen Seligsprechungsfeier im Stephansdom. Abt Maximilian, Altabt Gregor und viele Mitbrüder haben an der wunderbar gestalteten Liturgie in unserer Kathedralkirche teilgenommen. Es war ja eine doppelte Premiere: Hildegard Burjan ist die erste Parlamentarierin, die es zur offiziellen Heiligkeit geschafft hat; und es war die erste Seligsprechung im Stephansdom. – Das hätte sich die Selige, die ja oft im Stephansdom betete, auch nicht gedacht, dass einmal ihr Bild auf dem Hochaltar aufgezogen wird. Wir haben begeistert applaudiert, denn jetzt dürfen wir „offiziell“ eine neue Fürbitterin im Himmel anrufen. Wunderbare Worte von Kardinal Amato: „Die Heiligen sind der eigentiche Schatz der Kirche in Österreich!“ Foto: Nach der Messe strömten hunderte Gläubige noch vor zum Altar, um die Reliquien der Seligen zu verehren und in Stille zu beten.

1. Februar: Aktionstag zur Wertholzsubmission (02.02.12.)

Wie jedes Jahr gab es auch heuer wieder „Action“ auf dem Weg vom Hradschin Richtung Dornbacher Autobahnbrücke: Die Forstabteilung der Landes-Landwirtschaftskammer und der Waldverband Niederösterreichs veranstalteten auch 2012 gemeinsam die Laubholzsubmission in Heiligenkreuz. Es wurden wertvolle Laubholzbäume einem großen Käuferkreis angeboten. Dazu fand am 1. Februar 2012 in Heiligenkreuz im Wienerwald der Aktionstag der Laubholzsubmission statt. Ein Baumstamm erzielte 6.500 Euro, enorm! Das war wieder eine sehenswerte Sache, auch für Nicht-Holzhändler. Das Wetter hat heuer auch gut mitgespielt. Foto: Organisator DI Ludwig Köck mit Frater Cornelius bei der Wertholzsubmission. Auf dem Platz lag Holz um insgesamt ca. 500.000 Euro…
Katechisten studieren im Kaisersaal (06.02.12.)

Die kommende Woche haben wir wieder 60 Teilnehmer des Lehrganges zur Ausbildung von Katechisten zu einer Studienwoche bei uns. Da uns die Hochschule räumlich zu klein wird, hat der Herr Abt schon vor einiger Zeit erlaubt, dass Lehrveranstaltungen auch in den Kaisersaal ausgelagert werden können. Der ist zwar nicht sehr praktisch, wird auf diese Weise aber wenigstens genützt. Der „LAK-Kurs“ (siehe www.katechisten.org) ist eine Ausbildung zum ehrenamtlichen Katechisten, der 4 Semester Fernstudium umfasst. Am Ende jedes Semesters gibt es eine Studienwoche im Eis. Foto: Der Kaisersaal als Vorlesungssaal.

Es naht die heilige Fastenzeit! (02.02.12.)

Am 22. Februar ist Aschermittwoch, das soll eine Zäsur sein. Jetzt dürfen wir freudig Fasching feiern, damit wir dann besinnungsvoll und bußfertig die 7 Wochen der Fastenzeit halten. Pater Karl hat ein Büchlein mit einer kleinen Anleitung für die 7 Wochen der Fastenzeit geschrieben: „Fasten find ich gut. 7 Wochen für die Seele“. Damit kein Irrtum entsteht: Er ist kein Asket, also man findet darin keine Anleitung zum Schlankwerden. Sehr wohl aber einige Ideen, wie man sich innerlich besser auf das höchste Fest der Christenheit vorbereiten könnten. – Foto: Auch sonst sind einige neue Bücher erschienen, siehe hier.

Prüfungszeit an der Hochschule belastet alle (29.01.12.)

Von 26.1. bis 10.2. ist Prüfungszeit an der Hochschule. Das ist für die Studierenden sehr anstrengend, aber auch für die Lehrenden. Unsere Betreuer des „Monastic Channels“ haben dazu ein lustiges Video gemacht. Aber wer sogar unter Belastung sowas fröhliches machen kann, der ist auf jeden Fall noch nicht über-belastet

"Kloster-auf-Zeit" - ein Angebot für junge Männer und Suchende (14.01.12.)

Der heilige Benedikt verpflichtet alle Klöster, gastfreundlich zu sein. Daher gibt es bei uns selbstverständlich einen Gästebereich, der für Männer und Frauen, für jung und alt offen steht. Mehr Information zum „Gast-sein-im-Kloster“ gibt es hier. Eine besondere Form ist bei uns „Kloster-auf-Zeit“. Das ist für junge Männer, die auf der Suche nach ihrem Weg sind. Auf Englisch heißt das übrigens bezeichnenderweise „The Monastic Experience“. Kloster-auf-Zeit-Gäste müssen sich bei Pater Prior Simeon anmelden; wenn jemand genommen wird, dann darf er mit uns in der Klausur mitleben. Info dazu hier. Wir freuen uns sehr, dass so viele diese Gelegenheit nützen und hoffen, dass der Aufenthalt im Kloster (es kostet nichts, wir bitten dann aber um Mithilfe in Bibliothek, Archiv usw.) hilfreich ist. Foto: Kloster-auf-Zeit-Gäste dürfen sogar im Refektorium an den Mahlzeiten teilnehmen, die wir im Stillschweigen einnehmen.

Am 10. Februar 2011, vor 1 Jahr, wurde Abt Maximilian zum Abt gewählt (08.02.12.)

In Dankbarkeit dürfen wir in diesen Tagen auf die Ereignisse des vorjährigen Februar zurückschauen: Die harmonische Wahl von Abt Maximilian als Nachfolger von Abt Gregor ist uns in guter Erinnerung; wir sind Abtpräses Wolfgang Wiedermann noch heute dankbar für die umsichtige und gut organisierte Weise, wie er die Wahl geleitet hat. Dann kam die große Abtsbenediktion am Ostermontag 2011, und schließlich dürfen wir in Dankbarkeit auch feststellen, dass viele personelle Entscheidungen bereits umgesetzt sind und eine neue Dynamik bringen. Sorgen hat unser Herr Abt sicher auch, und so wollen wir als Gemeinschaft ihn so gut wie möglich unterstützen und tragen, weil wir ja nach der Benediktsregel glauben dürfen, dass durch ihn Christus als der gute Hirte unsere Gemeinschaft leitet. Die Klosterküche rüstet für den Jahrestag der Wahl für ein Festessen. Aber wir freuen uns auch so über dieses kleine Jubiläum. Foto: Abt Maximilian mit einem gelösten Abt Gregor unmittelbar bei der Schlüsselübergabe 2011.

Pilgerreise im Frühling von 17.-24. April nach Israel (06.02.12.)

Der Sonntag“ veranstaltet eine Leserreise ins Heilige Land auf den Spuren des Herrn: von Galiläa nach Jerusalem, mit einem umfangreichen Programm. Die Redaktion hat uns überredet, dass einige Mönche von uns die geistliche und theologische Begleitung dieser Pilgerreise machen, dazu sind wir gerne bereit, denn es öffnet einem ja wirklich die Augen und das Herz, wenn man einmal an den Stätten war, wo Jesus gelebt und gelehrt hat, wo er gelitten hat und auferstand. Man kann alles viel besser verstehen, wenn man das Land der Bibel besucht und erlebt hat. Pater Karl, Pater Raphael und Pater Kilian werden mitfahren. Es sind noch Plätze frei, darum machen wir auch hier darauf aufmerksam. Alle Information dazu hier auf der Homepage von „Der Sonntag“. Den Folder dazu kann man direkt hier downloaden. Foto: Der Tempelberg in Jerusalem mit der Klagemauer. Jerusalem ist der Ort des Todes und der Auferstehung Christi.

Der Bleibrunnen als vereistes Naturdenkmal (11.02.12.)

Die extreme Kältewelle beschert uns derzeit -15 Grad, und das seit Tagen! Gott-sei-Dank funktioniert unsere Hackschnitzelheizung, die ja in den 1980er Jahren ein Pionierprojekt in Niederösterreich war. In den Zimmern ist es warm. Die langanhaltende Kälte hat nun den Renaissance-Bleibrunnen im mittelalterlichen Brunnenhaus einfrieren lassen. Das passiert nicht jedes Jahr. Foto: Der von Kalksintern überzogene Bleibrunnen schaut noch schöner aus, wenn er vereist ist.

Schenkung und Vererbung von Fachliteratur für die Hochschule (10.02.12.)

In den letzten Jahren haben uns zahlreiche akademische Einrichtungen, Professoren und Priester wertvolle Bücher geschenkt oder vererbt. Die Stiftsbibliothek umfasst derzeit 90.000 Bände, nach der Sanierung des Schimmelbefalls 2008 ist ausreichend Lagerraum vorhanden. Daher sind wir für wissenschaftliche Literatur sehr dankbar, weil für die Hochschule großer Bedarf besteht. Freilich bringen solche Schenkungen auch einen enormen Arbeitsaufwand, sodass Stiftsbibliothekar P. Alkuin alle Hände voll zu tun hat, die Bücher zu sortieren, zu lagern und registrieren zu lassen. Foto: Kloster-auf-Zeit-Gäste und Kandidaten sind oft im Einsatz, um die Buchschenkungen zu lagern, hier eine wertvolle Schenkung der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien.

Ein guter Bericht über das neue Studentenheim in Alland (17.02.12.)

Journalist Stefan Kronthaler hat über unser neues Studentenheim Johannes Paul II. in Alland recherchiert und dazu einen lesenswerten Bericht in der Wiener Kirchenzeitung „Der Sonntag“ verfasst. Online hier anzusehen

Josef Samek seit 60 Jahren im Einsatz für das Stift Heiligenkreuz (15.02.12.)

Da hat uns die Zeitung (Niederösterreichische Nachrichten / Baden 07/2012, S.36) auf etwas aufmerksam gemacht, das wir sonst übersehen hätten: Seit 1952 arbeitet Josef Samek für das Stift! Zwar ist der frühere Bauamtsleiter, der aus Alland stammt, seit 1991 schon in Pension, versieht jedoch aushilfsweise immer noch eifrig den Dienst als Klosterpförtner und als Fremdenführer. Mit sichtbarer Freude! Als Baaumtsleiter erbaute er u.a. die heutige Kreuzkirche. Josef Samek ist 81 Jahre, die man ihm aber in keiner Weise ansieht. Mit der Baugeschichte des Stiftes bestens vertraut beeindruckt er bei Führungen immer wieder die Klostergäste. Wir freuen uns, dass die Zeitung auf ihn aufmerksam geworden ist, danken ihm für seine Liebe zum Stift und wünschen ihm weiterhin viel Gesundheit und Segen. Foto: Zeitungsbericht der NÖN über Josef Samek.

"Die Priester" besuchen das Kloster Stiepel (11.02.12.)

Viel Neues gibt es aus dem Priorat Bochum-Stiepel zu berichten: Die 2. Jugendvigil im Februar war wieder sehr gelungen, unsere beiden Novizen waren eine Woche mit Pater Prior und Pater Kilian zu Besuch, das Auditorium hat ein interessantes Programm und schließlich liest man auf der Homepage, dass „Die Priester“ bei den Mitbrüdern vorbeigeschaut haben. Zur Zeit „touren“ sie nämlich gerade in Norddeutschland herum. „Die Priester“, das sind Abt Rhabanus Petri, der Benediktiner-Pater Vianney Meister und der Diözesanpriester Andreas Schätzle. Sie versuchen so, den Glauben unter die Menschen zu bringen. Da wünschen wir Ihnen von Herzen Gottes Segen! Mehr Informationen gibt es hier auf einer eigenen Homepage (klick). Foto: „Die Priester“ mit P. Prior Pirmin und P. Subprior Jakobus.

Katholische Männerbewegung besucht Abt Maximilian (16.02.12.)

Abt Maximilian lud am Sonntag, den 12. Februar 2012, die Katholische Männerbewegung Heiligenkreuz in die Prälatur des Stiftes ein. Die engagierten Männer stellten sich ihm vor und berichteten dem Herrn Abt über ihre Aufgaben udn Tätigkeiten. Anschließend gab der Herr Abt in gemütlicher Atmosphäre Einblicke in sein Leben und Wirken als Mönch, Priester, Novizenmeister, Prior und Abt. Foto: Eine interessierte Begegnung (Foto von Walter Hohlagschwandtner).

Reges Leben in unserem Priesterseminar Leopoldinum (10.02.12.)

Das „Überdiözesane Priesterseminar Leopoldinum Heiligenkreuz“ steht im Auftrag der Bischöfe unter der Verantwortung des Abtes von Heiligenkreuz. Wir müssen es daher auch erhalten und leisten diesen Dienst für die Kirche sehr gerne! Umso erfreulicher ist es, dass das Seminar offensichtlich ein reges Innenleben hat, wie man auf der Homepage www.leopoldinum.at erfahren kann. Dort gehen die Bischöfe, Bischofsvikare und andere kirchliche „Prominenz“ ein und aus. Und das ist auch gut so, denn ein Seminar muss ja im Herzen der Kirche verankert sein. Durch die vielen Besuche können unsere Priesterstudenten am Leben der Kirche, an der Sorge der Bischöfe teilnehmen. Wir freuen uns mit Direktor P. Dr. Anton Lässer, dass das Leopoldinum so lebendig ist. Foto: Besuch von Bischof DDr. Klaus Küng im Leopoldinum.

Prüfungsstress beim LAK-Katechistenkurs (24.02.12.)

Bei uns ist zur Zeit wieder ein einwöchiger Studienkurs für Katechisten. Der LAK-Kurs dauert 4 Semester, besteht aus einem Fernstudium in 12 Hauptgegenständen und 4 intensiven Studienwochen, wo in allen Gegenständen Prüfungen abgelegt werden müssen. Information auf www.katechisten.org. Ziel ist es, die Laien zu Katechisten auszubilden, die Taufbewerber auf die Taufe vorbereiten können, vor allem solche, die aus anderen Religionen, etwa dem Islam, kommen. Es läuft sehr gut, derzeit sind 62 Katechisten da, alle motiviert, viele Junge, viele engagierte Christen aus allen deutschsprachigen Ländern, aber auch aus dem Orient. Die Prüfungen ziehen sich oft bis Mitternacht hin. Das Foto zeigt eine Gruppe von Katchisten, die vom Professor zu später Stunde nach erfolgreich bestandener Prüfung noch auf ein Gläschen Schnaps bzw. Likör eingeladen wurden. Foto: Gott segne diese eifrigen Apostel des 3. Jahrtausends und schenke ihnen großen Erfolg!

Pater Raynald ist unser fotogenster Mitbruder (22.02.12.)

Berühmte Leute haben, wie man auf der Homepage des ORF nachlesen kann, meist interessante Gesichter und sind daher sehr fotogen. Seit sich Pater Raynald einen Rauschebart hat wachsen lassen, ist er eindeutig der meistfotografierte Mitbruder. Mit seinen 80 Jahren und seinem bodenständigen Humor lässt er das alles mit großer Milde über sich ergehen und bleibt immer fröhlich. Wir freuen uns auch, dass es ihm gesundheitlich gut geht und hoffen, dass ihn der liebe Gott noch lange erhält. Für unsere Gemeinschaft, nicht nur für die Fotografen

Pater Karl als "Cover-Model" für die Wiener Kirchenzeitung (24.02.12.)

Pater Karl Wallner schreibt in der Wiener Kirchenzeitung „Der Sonntag“ Gedanken zu jedem der 7 Sonntage in der Fastenzeit. Und die Zeitung macht damit gleich Werbung um neue Abonnenten, jedenfalls hat er es auf diese Weise zum „Cover-Model“ auf die Kirchenzeitung geschafft… Welche Ehre 🙂 Foto: Hoffentlich nützen Pater Karls Gedanken den Menschen, eine gute und reinigende Fastenzeit und ein erlöstes Ostern zu feiern.

Treue Verbundenheit mit dem Petrusamt... (21.02.12.)

…ist ein Kennzeichen von Heiligenkreuz, so wie für jeden Katholiken. Am 15. Februar kam es zu einer Begegnung des Herrn Abtes mit Papst Benedikt XVI. Von Prälat Gänswein, dem Privatsekretär des Papstes, ermutigt, hat der Herr Abt dem Heiligen Vater auch unsere erfolgreiche CD „Chant – Amor et Passio“ überreicht. Das hat Papst Benedikt XVI. sichtlich gefreut. Der Herr Abt war mit dem Rektor der Hochschule P. Karl Wallner in Rom, um mit Kardinal Grocholewski und anderen hohen Verantwortungsträgern über die Zukunft der Hochschule zu sprechen, die in den letzten Jahren ja nicht nur numerisch gewachsen ist, sondern sich auch gut im Bereich der akademischen Theologie etabliert hat. Wir sind froh, dass Rom das auch schätzt. Im Juni 2011 hat der Heilige Vater ja unseren Herrn Abt anlässlich der Verleihung des „Premio Joseph Ratzinger “ ermutigt, den Weg weiterzugehen. Foto: Abt Maximilian bei Papst Benedikt XVI.

Hilfe für die Karmelitinnen in Mayerling (20.02.12.)

Für Mutter Priorin Maria Regina ist es ein persönliches Opfer, wenn sie sich interviewen oder gar fotografieren lassen muss. Die Schwestern sind aufrichtigen Herzens medienscheu, leben sie doch aus einer tiefen Liebe zu ihrem Bräutigam Christus in Klausur. Jetzt aber MUSS die Priorin in die Öffentlichkeit gehen, denn während so viele durch Bücher, Filme, Musical und Operetten vom Mythos Mayerling leben, sind es die Schwestern, die allein die Gedächtnisstätte erhalten müssen. Alles ist in einem beklagenswerten Zustand, für die Touristen gibt es nicht mal Klos. Der neue Förderverein hat seine Arbeit aufgenommen, geplant ist ein größeres Umgestaltungsprojekt. Vor kurzem haben Prominente wie SKH Karl von Habsburg, Kardinal Schönborn aber auch Künstler wie Gerhard Tötschinger u.a. zugesagt, mitzuhelfen. Die größte österreichische Tageszeitung hat über die Not der Schwestern berichtet. Foto: Der bekannte Journalist und Habsburgerkenner Dieter Kindermann durfte Mutter Priorin Regina interviewen, den Zeitungsartikel gibt es hier.

Gute Neuigkeiten aus Sri Lanka (23.02.12.)

Am Beginn der Fastenzeit schreibt Pater Laurentius aus Sri Lanka, wo die kleine 5-köpfige Gemeinschaft derzeit ja in Kandy lebt: „Ich sehe immer, was in Heiligenkreuz geschieht durch die Webseite und per Facebook. Ich freue mich sehr, dass es noch eine schöne CD gibt. Der General der Silvestriner, Abt Michael Kelly OSB aus Australien, ist im Moment in Kandy. Heute in der früh hat er die Heilige Messe gefeiert und wir haben ihn getroffen. Er will im Juni Stift Heiligenkreuz besuchen. Pater Sylvester macht seine Pastoralzeit in der Herz-Jesu-Pfarre in Katugastota und die beiden anderen, Benedikt und Bernhard, studieren. Der Kandidat ist sehr fleißig und ich bin sehr froh über ihn“… und wir sind sehr froh, dass wir so liebe Mitbrüder in Sri Lanka haben und beten fest für sie. Foto: Pater Laurentius, Generalabt Kelly und der Kandidat.

Evaluierungskonferenz an der Hochschule (24.02.12.)

In den fünf Jahren seit der Erhebung zur Hochschule päpstlichen Rechtes hat sich vieles entwickelt. Schon 2009 haben Professoren und Studierende in einer 2-tägigen Tagung innegehalten, um zu reflektieren, wie es in der „Kraft des Logos“ geht und weitergehen soll. Jetzt gibt es am 24./25. Februar eine noch größere Konferenz, an der fast alle Lehrenden samt einigen Studierenden teilnehmen werden. Insgesamt 50 Personen werden sich in Arbeitsgruppen unter Leitung des Vizerektors Gedanken über das Jetzt und die Zukunft der Hochschule machen. „Selbstevaluierung“ nennt man soetwas neuerdings. Wir haben den Wiener Univ.-Prof. DDr. Kurt Appel gebeten, uns bei dieser Evaluierung zu helfen. Den Professoren stehen also trotz Ferienzeit zwei anstrengende Tage bevor, die aber wichtig sind für die Zukunft unserer wachsenden Hochschule. Foto: Hochschulkonferenz im Dezember 2011.

Visitation des Dekanates Heiligenkreuz feierlich eröffnet (20.02.12.)

Erstmals nach über 20 Jahren wird das Dekanat Heiligenkreuz mit den Pfarren Alland, Sulz, Heiligenkreuz, Gaaden, Maria Raisenmarkt, Sittendorf und Klausen-Leopoldsdorf endlich wieder bischöflich „visitiert“. In Anwesenheit aller Priester und vieler Engagierter eröffnete Weihbischof Franz Scharl die Visitation mit einem Festgottesdienst in Klausen-Leopoldsdorf, dem Sitz unseres Dechanten Josef Kantusch, dem einzigen Diözesanpriester im Dekanat. Der Bischof wird sich in den nächsten Wochen ein Bild über die Situation in dem doch kleinen Dekanat mit nur rund 8.000 Gläubigen machen können. Er besucht auch die Studentenheime nach Mayerling und Alland eingeladen, weil die Situation hier ja doch schon auch durch die Hochschule mitgeprägt ist. Foto: Abt Maximilian und Bischofsvikar Rupert Stadler nahmen ebenfalls an dem Eröffnungsgottesdienst teil.

Besichtigen Sie die mittelalterliche Klosteranlage (10.02.12.)

Unsere Klosteranlage ist eine kleine Sensation, denn während man in Österreich / Bayern in der Barockzeit fast alle mittelalterlichen Kirchen durch barocke ersetzt hat, konnten wir uns das damals nicht leisten. Gott-sei-Dank!!! So ist bei uns alles aus dem 12. und 13. Jahrhundert erhalten. Wer den Kreuzgang von 1240 oder die Abteikirche von 1194 betritt, der begibt sich auf eine Zeitreise. Wir laden unsere Besucher herzlich ein, eine Führung mitzumachen. Erst wer den Kreuzgang, den Kapitelsaal, das „Paradisum“, die Fraterie usw. gesehen hat, der hat Heiligenkreuz wirklich gesehen. Führungen gibt es jeden Tag ganz regelmäßig (hier finden Sie die Zeiten, die Eintrittspreise und alles, was sieht). Foto: Besucher sind herzlich willkommen. Größere Gruppen mögen sich bitte über tourismus@stift-heiligenkreuz.at anmelden. (Foto: Jerko Malinar)

Die "Heilige Woche" mit den Mönchen mitleben (27.02.12.)

Leider sind unsere Kapazitäten begrenzt, der Gastmeister hat dem Jugendseelsorger nur 25 Plätze zugestanden und es sind schon 17 junge Männer angemeldet. Wozu? Zu den „Kl-Ostertagen“: Von Palmsonntag bis Ostersonntag können Burschen ab 16 mit uns Mönchen die Karwoche mitleben. Im Lateinischen heißt diese Zeit mit Recht die „Heilige Woche“, denn hier feiern wir Christen das Höchste: Leiden, Tod und Auferstehung Christi. Das kann man bei uns ganz tief mitleben, miterfahren… Wir freuen uns jetzt schon auf die heiligen Tage. Interessierte melden sich persönlich direkt bei Pater Karl (pkw@stift-heiligenkreuz.at) an, aber bitte bald. Wir bitten die jungen Männer um Mithilfe beim Klosterputz und, wenn möglich, um Assistenz in der heiligen Liturgie. Was aber immer gut geprobt wird. Foto: Klostergäste im liturgischen Einsatz, um die Liturgie würdig und feierlich zu gestalten.

Filmaufnahmen für die CD "Chant - Amor et Passio" (26.02.12.)

Nach dem Papstbesuch 2007 fertigte unser Pater Martin einen Video-Clip für Youtube an, der zu einer kleinen Sensation wurde: Er war der Grund, warum uns Universal Music dann 2008 für die CD „Chant – Music for Paradise“ genommen hat. Und Millionen haben diesen Clip – in verschiedenen Ausgaben – angeschaut. Da unsere neue CD „Chant – Amor et Passio“ so gut unterwegs ist, haben wir jetzt einen kleinen Clip zum Gesang „Christus factus est“ machen lassen. Das Video wird sehr sehr schön, haben die jungen Mitbrüder schon geschwärmt, die es in der kalten Abteikirche aufgenommen haben. Sobald es fertig ist, werden wir es hier veröffentlichen. Es ist der Track 2 der CD „Chant – Amor et Passio“, der Philipperhymnus vom gottgleichen Gottessohn, der sich um unseretwillen bis in den Tod am Kreuz entäußert. Foto: Die jungen Mitbrüder bei den Aufnahmen in der kühlen Kirche…

Der Kaisersaal soll verstärkt für Veranstaltungen genützt werden (26.02.12.)

Der Herr Abt wünscht, dass der Platznot an der Hochschule zunächst dadurch gemildert wird, dass der Kaisersaal verstärkt für Vorlesungen und Vorträge genützt wird. Das war in diesen Wochen schon der Fall durch den großen Katechistenkurs, wo über 60 Teilnehmer in dem Ambienten von 1780 ihre Vorlesungen hörten. Um nicht dauernd Tische von der Hochschule in den Kaisersaal schleppen zu müssen, werden 30 klappbare Tische gekauft. Zugleich steht der Kaisersaal in Zukunft auch – entgeltlich – für passende Veranstaltungen zur Verfügung, dafür wurde eine genaue Ordnung erstellt. Bei uns ist sehr viel los, darum kommt es immer darauf an, dass Veranstaltungen gut organisiert werden. Der Kaisersaal fasst bis zu 300 Personen. Foto: Die Katechisten fühlen sich im Kaisersaal wohl, in der Hochschule nebenan war wegen der Prüfungszeit zu wenig Platz.

Unsere drei "Herren der Bücher" (27.02.12.)

Was wäre ein Kloster ohne Bücher! Wir Mönche sind ja die Avantgarde der Weitergabe von Bildung. Ohne die Klöster wäre das literarische Erbe der Antike und des Mittelalters uns Heutigen nicht überliefert geblieben. Das Foto zeigt drei Herren, die sich in den letzten Jahren bei uns enorme Verdienste für unsere Bücher erworben haben: Herr Hoschek renoviert in seiner Freizeit professionell die Handschriften, bisher 20 Meter mittelalterliche Codices! Herr Tomaschko (85) ist unser Buchbinder, er hat die neuen Chorbücher gebunden und ist perfekt. Frater Matthias, der gerade eine Ausbildung zum Spezialbuchbinder in München macht, soll ihm einmal nachfolgen. Und Herr Weiß ist in unserer barocken Bibliothek am Wirken. Foto: Ohne diese drei „Herren der Bücher“, die alle drei zugleich mit ihrem freundlichen Wesen Sonnenschein in Bibliothek und Handschriftensammlung bringen, sähe es traurig aus um unseren historischen Buchbestand.

4. März: Fasteneinkehrtag der Freunde des Heiligen Kreuzes (02.03.12.)

Was wären wir ohne unsere Gebetsgemeinschaft?! Und was wäre die Gebetsgemeinschaft ohne Pater Dr. Bernhard Vosicky?! Im Herbst hat Abt Maximilian unseren Pater Bernhard zum Subprior des Klosters befördert; jetzt wo er Oberer ist, ist es auch gut für seine Gesundheit, dass er beständig im Haus ist. Die Gemeinschaft braucht ihn. Für die „Freunde des Heiligen Kreuzes „hält er jetzt am 4. März den üblichen Einkehrtag in der Fastenzeit: Beginn um 9.30 Uhr mit dem Konventamt der Mönche, dann um 11 Uhr und 14 Uhr Vorträge von Pater Bernhard im Kaisersaal, Beichtgelegenheit. Thema: „Das Jahr des Glaubens“. Auf ausdrücklichen Wunsch des Herrn Abtes wird Pater Bernhard dann einige Wochen auf Kur gehen, das braucht er, weil wir ihn ja noch weiterhin brauchen wollen. Wer in der Gebetsgemeinschaft für und mit uns mitbeten möchte, kann sich hier informieren. Anmeldung einfach per E-Mail an: office@stift-heiligenkreuz.at  Foto: Subprior und Hochschulprofessor, Beichtvater und Exerzitienleiter… das ist Pater Bernhard.
 

Buch "Als Glaubende sehen und verstehen" endlich erschienen (05.02.12.)

Endlich ist der 2. Band der Schriftenreihe des Auditoriums Kloster Stiepel erschienen. Abt Maximilian ist der Herausgeber, er leitete ja auch – in der Nachfolge von Herrn Rainer Kohlhase – jahrelang die akademische Vortragsreihe des Klosters Stiepel. Dieser 237 Seiten starke Sammelband beinhaltet höchst Interessantes von renommierten Theologen wie Peter Schallenberg, Thomas Söding, Wendelin Knoch, Hermann Pottmeyer, Christoph Ohly… dazu Beiträge von Abt Maximilian, Abt Gregor, P. Karl Wallner und vielen anderen mehr. Den Inhalt kann man hier sehen. Abt Maximilian: „Die zahlreichen Facetten katholischen Glaubens, die von der Anfrage an die Wirtschaftsethik über die Kulturträgerschaft, den interreligiösen Dialog bis hin zur Spiritualität gehen, werden aufgezeigt.“ Weil wir die Bücher schreiben, damit sie auch gelesen werden, deshalb machen wir auf der Homepage auf sie aufmerksam. Der Band kostet nur 17,90 und ist unkompliziert über bestellung@bebeverlag.at zu beziehen, – oder über den weltweiten normalen Buchhandel. Weitere neue Bücher hier

Offiziere besuchten mit Militärbischof Christian Werner das Stift (03.03.12.)

Am 29. Febraur besuchte der 19. Generalstabslehrgang des österreichischen Bundesheeres bei uns im Stift Heiligenkreuz. Mit dabei war auch Militärbischof Christian Werner. Abt Maximillian begrüßte die Offiziere, dann nahmen sie an einer Führung durch das Stift teil. Wir beten mit ihnen um Frieden in den Herzen und Frieden in der Welt. – Foto: Gruppenfoto nach der Teilnahme am Chorgebet der Mönche.

300 Jugendliche bei der Jugendvigil (03.03.12.)

Die 1. Jugendvigil in der Fastenzeit war besonders gesegnet, es sind sehr viele gekommen, sodass es sich gerade noch ausgegangen ist in der Kreuzkirche. Das Wetter war schon so mild, dass Pater Kilian seine Geschichte – ein persönliches Erlebnis mit dem Titel „Im 13. Stock“ – im Kreuzgang vorlesen konnte, hier nachzulesen! Pater Karl predigte über das Königtum Christi. Es ist schön, dass die Jugendvigil immer „jung“ bleibt und vor allem jenen jungen Leuten, die aus der Kraft der Firmung leben wollen, weiterhilft in ihrer Beziehung zu Gott. Die Lieder werden immer besser, danke an unsere „Band“, in der auch einige Mitbrüder unter Leitung von Frater Daniel mitspielen. Und tolle Sängerinnen. ACHTUNG: Wegen der Karwoche ist die nächste Jugendvigil vorgezogen: Am Freitag vor Palmsonntag, also 30. März.  Willkommen! Foto: Die milden Temperaturen erlaubten, dass wir mit unserer Rosenkranzprozession in den Kreuzgang zogen. Fotos hier.

Spannender Gastvortrag von Prof. Goldmann über Bischof Wilhelm Emmanuel von Ketteler (05.03.12.)

 Der mit uns schon lange befreundete Bamberger Prof. Dr. Bernd Goldmann hielt an der Hochschule einen spannenden Vortrag, der uns in die politische, soziale und kirchliche Situation des 19. Jahrhunderts in Deutschland versetzte: „Wilhelm Emmanuel Freiherr von Ketteler und die soziale Frage. Zum 200. Geburtstag des bedeutenden Mainzer Bischofs“. Bischof Ketteler war ein ideenreicher Sozialreformer, zutiefst motivert vom Evangelium, eine Zierde der deutschen Kirche! Foto: Den Ausführungen von Prof. Goldmann lauschten sowohl der Herr Abt als auch Altabt Gerhard und Altabt Gregor.

Feier mit dem Bundespräsidenten "Im Zeichen der Ringe" (12.03.12.)

Weil die Zahl der „Sub-Auspiciis-Doktoren“ erstmals die 1.000er Grenze überschritten hat, gab es ein großes Fest mit dem Bundespräsidenten, an der auch der Rektor unserer Hochschule, P. Karl Wallner, teilnahm, der 1991 sub auspiciis promovierte. Obwohl Theologie ein kleines Studienfach ist, gibt es doch mehrere Sub-Auspiciis-Ringträger unter den Theologen (Prof. Weismayer, Wien; Prof. Körner, Graz…). Als Auszeichnung erhält man einen feierlichen Ring der Republik Österreich. Freilich: Mönche tragen keine Ringe, das ist nicht erlaubt. Der in den „Seitenblicken“ von Pater Karl zitierte Satz ist ein lateinisches Sprichwort: „Monachus annulatus – aut asinus aut praelatus!“ Ein Mönch, der sich mit Ringen ziert, ist entweder ein Esel oder ein Prälat. So war die Feier mit Bundespräsident Fischer und Wissenschaftsminister Töchterle auch die erste Gelegenheit für unseren Rektor, den Ring zu tragen. Foto: Auch Sr. Maria Clarina Mätzler aus Innsbruck wurde „sub auspiciis praesidentis rei publicae“ promoviert.

Haben Sie schon mit der Fastenzeit begonnen? (11.02.12.)

– Oder sind sie mit dem Herzen immer noch im Fasching? Wir haben bereits die 3. Woche in der Fastenzeit begonnen. Darum sollten wir Gewissenserforschung halten: Haben wir schon ernsthaft mit der Umkehr, mit der Lebensänderung, mit der Abwendung vom Falschen und der Zuwendung zu Gott begonnen??? Oder ist vielleicht doch noch alles so ein bisschen ausklingender Fasching? Dann ist es höchste Zeit. Es ist noch nicht zu spät. Es zahlt sich aus, diese heilige Zeit auf Ostern hin, die Fastenzeit, gut zu begehen. Die Zeit der Faschingskrapfen ist schon lange vorbei, Zeit für die Stärkung der Seele durch Gebet, Fasten und Almosen. Foto: Das WAR am Faschingsdienstag, als Pater Kilian uns Faschingskrapfen servierte. Diese Zeit ist VORBEI, wir sind schon mitten in der Fastenzeit. Leben wir auch so!

16. März: Vortrag über unseren heiligen Vater Bernhard von Clairvaux (07.02.12.)

Schon jetzt kündigen wir den Vortrag von Prof. Dr. Immo Eberl an, der am Freitag, 16. März 2012, 11 Uhr im Auditorium Maximum stattfinden wird. Prof. Eberl ist einer der besten Zisterzienserexperten Europas. Er spricht über: „Ein Kirchenvater zwischen Kloster, Weltkirche und säkularer Politik. Der hl. Bernhard von Clairvaux in der Entwicklung des Cistercienserordens im Umkreis seiner Mitbrüder und der Politiker seines Zeitalters“. Das ist ein Thema, das sonst nie behandelt wird. Man kann sich ja vorstellen, dass es für die Mitäbte nicht leicht zu verkraften war, dass einer der ihren so ein heiliger „Superstar“ war, und dass es wohl auch für manche Bischöfe und Adelige nicht einfach war, mit einem überall predigenden Mönch, dem die Massen zuliefen, umzugehen. Abgesehen davon, dass Bernhard ja zwei Drittel seiner Lebenszeit nicht im Kloster war, weil er sich um Kirchenstreit, Papstschisma und andere Sachen kümmern musste… Und doch wäre unser Orden ohne ihn nie zu etwas geworden. Foto: Abt Bernhard predigt den Kreuzzug im Dom zu Speyer und überredet König Konrad dazu.

Die Schönheit der mittelalterlichen Klosteranlage… (12.03.12.)

– Wenn man von außen als Tourist kommt, dann sieht man herrliche Höfe, eine wunderschöne barocke Klosteranlage. Der eigentliche Kern des Klosters ist nur mit einer Führung zu besichtigen: Es ist eine Sensation, dass bei uns der Großteil der mittelalterlichen Klosteranlage erhalten geblieben ist. Wir Mönche durchschreiten und durchbeten jeden Tag mittelalterliche Räume, Fluren, Säle… Es ist ein Privileg an einem so schönen und erhabenen Ort leben zu dürfen. Wir teilen das gerne mit Gästen und Besuchern. Es gibt täglich Führungen. Man hat Heiligenkreuz erst gesehen, wenn man den Kreuzgang, das Brunnenhaus, den Kapitelsaal, die Totenkapelle, die Abteikirche, den Grabsteingang, die Fraterie, die Sakristei usw. usw. gesehen hat. Foto: Die Fraterie. – Herzlich willkommen in einer Welt, die über Jahrhunderte Geschichte und Glauben atmet.

Neuer Band der "Analecta Cisterciensia" über die "Klausur" ist erschienen (16.03.12.)

Was ist die Klausur, in der Mönche und Nonnen leben? Schon das Wort „Kloster“ kommt von „claustrum“, was soviel wie „abgeschlossen“ bedeutet. Weil es ein heiliger Bereich der Nähe zu Gott ist. Und dann gibt es in jedem Kloster nochmals die „Klausur“, das ist der Bereich, wo nur die Mönche oder Nonnen rein dürfen. Heute ist ja der Begriff „Klausurtagung“ in der Welt in Gebrauch gekommen: Wo man sich zurückzieht, um zu beraten. Wer über die Bedeutung der „Klausur“ in Klöstern Bescheid wissen will, der soll sich den wissenschaftlichen Band 61 der Analecta Cisterciensia leisten, siehe hier, der eben erschienen ist. Pater Alkuin hat eine hochqualifizierte Forschergruppe hier zusammengeführt. Bestellung unter bestellung@bebeverlag.at Spannend etwa der Artikel über das Privileg der Kaiser, Könige und Fürsten, die Klausur der Klöster zu betreten. Auf Seite 202ff. etwa über die Kaiserbesuch in Mayerling. Auch heute noch dürfte Karl von Habsburg als Kaiserenkel die Klausur der Karmelitinnen dort betreten… Foto: Pater Alkuin ist mit Band 61 der renommierten Analecta Cisterciensia ein wichtiger Sammelband über ein wichtiges Thema klösterlichen Lebens gelungen.

Wir Mönche danken allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (16.03.12.)

Am 19. März feiern wir den hl. Josef, der Jesus und Maria geliebt, ernährt und umsorgt hat. Ein Grund, einmal via Homepage allen zu danken, die für das Stift arbeiten. Danke besonders an Frau Christine Puntigam, die sich hat fotografieren lassen, um stellvertretend auf der Homepage für alle über 150 anderen abgebildet zu werden, die sich für das Stift engagieren. Danke allen! Von unseren Betriebsleitern bis hin zu den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Landwirtschaft, Forstbetrieben, Gastronomie, Bauamt, Klosterbereich, Hochschule usw. usw. Es braucht einen riesigen Aufwand, um die große jahrhundertealte Klosteranlage zu erhalten, zu pflegen und mit Leben zu erfüllen. Der heilige Josef soll unsere Betriebe und alle, die hier arbeiten, weiterhin beschützen und uns allen ein dankbares Herz schenken. Foto: Unsere Frau Puntigam vor Pater-Raphaels-Relief der seligen Mutter Teresa, die am 15. März 1988 Heiligenkreuz besuchte und der Inbegriff von selbstloser Hingabe ist.

Wir veröffentlichen das Rezept von Pater Markus' klösterlicher Fasten-Apfel-Kartoffelsuppe(18.03.12.)

Auf die Galileo-Sendung von Pro 7 gab es zahlreiche Anfragen wegen der Rezepte. Für das Risotto gibt es keines. Doch für die wunderbare Apfel-Kartoffelsuppe, die unser Pater Markus gekocht hat, verrät er gerne das Rezept: Für 4 Personen: 30 g Zwiebeln, 300 g Äpfel, 400 g Erdäpfel (=Kartoffeln), 40 g Butter, ein halber Teelöffel Majoran, 100 ml. Apfelsaft, 600 ml. Geflügel oder Gemüsefond, 300 ml. Schlagobers (=Sahne), Salz, Pfeffer, frischer Majoran zum garnieren. Zubereitung: Zwiebeln, Äpfel, Kartoffeln schälen und würfeln. Alles in Butter mit dem Majoran andünsten, mit Fond, Apfelsaft und Schlagobers aufgießen. 30 min. bei milder Hitze kochen, salzen und pfeffern. Suppe mit einem Mixstab pürieren, durch ein Sieb streichen. Mit frischem Majoran garnieren. Foto: Guten Appetit!

Klosterküche in der Fastenzeit (19.03.12.)

Vor Ostern interessieren sich plötzlich viele Medien für das klösterliche Fasten. Wir hatten viele Medienanfragen und es gibt eine nette Sendung dazu: Pater Markus hat mit viel Opferbereitschaft mitgemacht bei einem Dreh von „Galileo“ (Pro7) über unsere „Klosterküche in der Fastenzeit“. Und es ist was Schönes draus geworden, man kann es hier anschauen. Auch unsere Köchinnen haben tapfer mitgemacht. Ein überdimensionaler Entertainer namens Jumbo wird die Sendung am . Foto: Pater Markus kochte, Jumbo aß, wir freuten uns über die gute Apfel-Kartoffelsuppe von Pater Markus… Viel Spaß bei Galileo…

Harmonie von Leib und Seele (24.03.12.)

Am 25. März beginnt die „Sommerzeit“, plötzlich sind die Abende wieder lange hell… Viele von uns nützen den Frühling, um raus in die Natur zu gehen oder zu radeln. Pater Kilian kommt hier gerade von einer Mountain-Bike-Tour im umliegenden Wienerwald zurück. Sport ist wichtig, denn Gott hat uns als Einheit von Leib und Seele geschaffen und gewollt. Foto: Pater Severin und Pater Kilian, der gerade vom Radeln zurückkommt.

Palmsonntag: Einladung zum Besinnlichen Nachmittag (21.03.12.)

Zur Einstimmung auf die „Heilige Woche“ (Karwoche) findet am Palmsonntag wieder ein Besinnlicher Nachmittag im Kaisersaal statt. Pater Bernhard und Pater Johannes Paul werden Vorträge halten, dazwischen kann man um 16 Uhr am Kreuzweg teilnehmen. Es ist ganz wichtig, dass wir uns auf die Feier des heiligen Osterfestes gut vorbereiten. Es wird auch viel Gelegenheit zur Beichte geben. Anmeldung ist nicht erforderlich, im Kaisersaal haben 250 Platz. Foto: Im Vorjahr war der Kaisersaal beim Besinnlichen Nachmittag ganz voll.

Der Frühlingsvollmond naht - und damit das hochheilige Osterfest (27.03.12.)

Derzeit liefern sich die Sichel des zunehmenden Mondes und die Venus ein „Duett“. Am 6. April ist dann Frühlingsvollmond. Der Todestag Christi lässt sich heute genau datieren: Der Heiland starb am 14. Nisan des Jahres 30, das ist nach unserer Zeitrechnung der 7. April 30, ein Freitag. Die Auferstehung fällt folglich auf den 3. Tag, also den nachfolgenden Sonntag (Freitag = Todestag, Sabbat = Grabesruhe, Sonntag = Auferstehung). Die Kirche hat sich früh entschieden, ihr höchstes Fest, Ostern, immer am Sonntag nach dem Frühlingsvollmond zu feiern. Jeder Sonntag ist daher ein kleines Osterfest. Mehr dazu hier. – Foto: Der zunehmende Mond stimmt uns auf Ostern ein, wo Christus als „Sonne der Gerechtigkeit“ aus dem Grab erstand.

Pater Karl zu Gast im ZDF-Frühstücksfernsehen "Volle Kanne" (28.03.12.)

Es war der Redaktion ein Anliegen, vor Ostern einen Mönch einzuladen, wir haben diese Ehre zu schätzen gewusst. Aufhänger war natürlich der Erfolg unserer neuen CD „Chant – Amor et Passio“, aber es ging auch über viele Themen, die wirklich substantiell waren. Pater Karl freute sich über das Wiedersehen mit dem Moderator Ingo Nommsen, bei dem er schon vor 3 Jahren zu Gast war. Danke, dass der ZDF – zwischen Kaffee und Rührei – solche Themen bringt! Pater Karl meldet, dass er dadurch mittlerweile 30 neue Freunde auf Facebook bekommen hat… Foto: Man kann sich das Ganze hier in der Mediathek des ZDF anschauen.

Die verhüllten Kreuze sind eine Einladung zum Nachdenken! (24.03.12.)

Heute, am Samstag vor dem 5. Fastensonntag, haben die jungen Mitbrüder alle Kreuze im Kloster verhüllt. Erst am Karfreitag werden sie enthüllt. Damit beginnen die letzten 2 Wochen der Fastenzeit, wo wir Christen besonders an das Leiden und Sterben Christi denken sollen. Gott wollte ja nicht „irgendwie“ Mensch werden, sondern er wollte das Dunkelste und Schlimmste unseres Lebens teilen: Leiden und Tod. Der Verhüllungskünsterl Christo (1935-2009) hat ja vorgezeigt, welche Aufmerksamkeit man durch das Verhüllen für das Verhüllte erreichen kann. man denke an seine Action mit dem Berliner Reichstag… Foto: Frater Daniel und Kandidat Ingo verhüllen das Kreuz in der Bernardikapelle; die verhüllten Kreuze sind eine Einladung, an den Sinn des Leidens und Sterbens zu denken.

Fasteneinkehrtag der Mönche (30.03.12.)

Am Donnerstag vor Palmsonntag hielten wir Mönche unseren klösterlichen Einkehrtag. Pater Georg Braulick, em. Prof. für alttestamentliche Bibelwissenschaft an der Universität Wien, führte uns durch zu den Gebetserfahrungen, die in den Psalmen stecken. Täglich beten wir an die 3 Stunden miteinander Psalmen. Für uns war dieses innere Atemholen durch die Vertiefung des Psalmengebetes wichtig, um in die bevorstehende Heilige Woche zu gehen. Foto: Fasteneinkehrtag der Mönche mit Prof. P. Georg Braulik OSB im Kaisersaal.

Eine Überraschung: "Chant - Amor et Passio" erreicht Platin-Status (21.03.12.)

Das war eine echte Überraschung. Der Verband der österreichischen Musikwirtschaft hat uns am 21. März informiert, dass unsere CD „Chant – Amor et Passio“ PLATIN-STATUS erreicht hat. Ausgerechnet am Fest des hl. Benedikt, siehe hier! In der letzten Zeit haben wir uns nicht viel drum gekümmert. Es ist eine große Freude. Auf der CD sind die Gesänge der Karwoche und von Ostern zu hören. Sie kann unter bestellung@obsculta-music.at unkompliziert bestellt werden, oder im Musikhandel überall. Sie ist die erste und einzige CD, die wir in unserem Mönchs-Label www.obsculta-music.at bisher produziert haben. Allerdings haben wir schon eine sehr konkrete Planung für weiter 5 CDs, natürlich nicht nur von uns Mönchen. Fix ist, dass wir eine „Bochum-CD“ aufnehmen werden im August, denn uns Zisterzienser gibt es ja auch im Ruhrgebiet in dem Kloster Bochum-Stiepel (www.kloster-stiepel.de). Da Stiepel einer Flughafeneinflugschneisse liegt, ist die dortige Kirche – trotz großartiger Akustigk – für die Aufnahmen nicht os geeignet. Darum kommen die Stiepeler Mönche im Sommer runter zu uns nach Heiligenkreuz, um dann die CD „Chant – Stabat Mater“ hier aufzunehmen. Alle haben Freude damit, das ist das Schönste daran… Noch was: Ob wir eine „Platin-Überreichungsfeier“ machen, wissen wir noch nicht…. Foto: Prior Pirmin von Stiepel, Pianist David Ianni, Kantor P. Simeon und Subprior P. Jakobus freuen sich im Oktober über „Chant – Amor et Passio“. – Kathpress berichtet hier.

Die Feier der "Heiligen Woche" und des "Triduum Sacrum" (05.03.12.)

„Wahrhaftig, umsonst wären wir geboren, hätte uns nicht der Erlöser gerettet“, so singt der Diakon im Exsultet in der hochheiligen Osternacht. Ostern ist das höchste Fest der Christenheit. Wir Mönche erleben die Karwoche, eigentlich „Heilige Woche“, sehr stark als den Höhepunkt des gesamten Jahres. Wir laden herzlich zur Mitfeier ein, ab Palmsonntag konzentrieren wir uns ganz auf die Feier der Mysterien, mit dem Gründonnerstag beginnen die heiligen Drei-Tage, das „Triduum Sacrum“. Das Programm dazu gibt es hier zum downloaden. Wir empfehlen: Kommen Sie warm angezogen. Foto: Karfreitagsliturgie vor dem verhüllten Auferstehungskreuz.

4. April, Mittwoch in der Karwoche: "Die sieben Worte Jesu" (05.03.12.)

Am Mittwoch in der Karwoche, 4. April, findet wieder das schon traditionelle Passionskonzert statt. Das Razumovsky Quartett führt in der Abteikirche „Die sieben letzten Worte des Erlösers am Kreuz“ von Joseph Haydn auf. Beginn ist 19.30 Uhr, Einlass ab 19 Uhr, Dauer ca. 70 Minuten. Der Eintritt ist gegen freie Spende. Es ist eine wunderbare Einstimmung auf das „Triduum Sacrum“, das mit dem darauffolgenden Gründonnerstag beginnnt. Foto: Eine musikalische Einstimmung auf die heiligste Zeit des Jahres.

Die "Hebdomada Sancta" hat begonnen! (02.04.12.)

Im Lateinischen sprechen wir nicht von „Karwoche“ (kara = Trauer), sondern von „Heiliger Woche“ (Hebdomada Sancta). Diese haben wir am Palmsonntag bei eisigen Temperaturen mit der Palmweihe, dem Einzug in die Hohe Abteikirche und der Festmesse begonnen. Dabei haben die Mitbrüder die Markuspassion gesungen (hier ein wenig anzuhören). Am Nachmittag betete der Herr Abt den Kreuzweg vor. Hunderte waren zum „Besinnlichen Nachmittag“ in den Kaisersaal gekommen und dankten Pater Bernhard und Pater Johannes Paul für ihre geistlichen Vorträge. Foto: Feierliche Einzug in die Abteikirche am Palmsonntag: Wir begleiten Jesus auf seinem Leidensweg nach Jerusalem.

Karfreitag: Kreuzweg um 14.30 Uhr im Freien (05.04.12.)

 Wenn es das Wetter erlaubt, ist am Karfreitag um 14.30 Uhr der Kreuzweg im Freien, wo wir schon um 14.30 Uhr starten. Danach ist dann Einführung in die Liturgie des Karfreitags im Kaisersaal und um 17 Uhr feiern wir die 2-stündige Liturgie vom Leiden und Sterben Christi in der Abteikirche… Das Programm für die Mitfeier der „Heiligen Woche“ kann man hier findenFoto: Seit dem Jahr 2000 wird an jedem Sonntag in der Fastenzeit um 16 Uhr der Kreuzweg gebetet.

Der Frühlingsvollmond: Bote des hochheiligen Osterfestes (04.04.12.)

Heuer ist am 6. April der Frühlingsvollmond, das fällt diesmal genau auf den Karfreitag. Das ist deshalb interessant, weil sich die Kirche schon früh entschieden hat, ihr höchstes Fest, Ostern, immer am Sonntag nach dem Frühlingsvollmond zu feiern. Das ist bis heute so. Jesus starb ja anlässlich des jährlichen Paschafestes in Jerusalem. Sein Todestag lässt sich heute genau datieren: nach jüdischer Zeitrechnung war es der Vortag des 15. Nisan des Jahres 30, das ergibt nach unserer Zeitrechnung den 7. April 30, einen Freitag. Die Auferstehung fällt folglich auf den 3. Tag, also den nachfolgenden Sonntag (Freitag = Todestag, Sabbat = Grabesruhe, Sonntag = Auferstehung). Aber für die Christen war der Wochentag (Sonntag) wichtiger als der Datumstag, denn Sonntag ist ein kleines Osterfest, so wie wir auch an jedem Freitag fasten, um des Todes Christi zu gedenken. Mehr dazu hier. – Foto: Jedes Jahr feiern wir Ostern am Sonntag nach dem Frühlingsvollmond.

"Verliebt Euch in Jesus, verliebt Euch in die Eucharistie!" (31.03.12.)

Das rief Pater Jonas bei seiner Predigt in der Jugendvigil den jungen Leuten zu. So viele waren gekommen, unglaublich! Und das, obwohl die Jugendvigil – wegen des Karfreitags – vorverlegt war. Die nächste ist dann erst wieder am 4. Mai. Der Herr Abt hat heute nicht nur die Prozession mit der Kreuzreliquie angeführt, sondern am Schluss auch jeden Jugendlichen einzeln mit dem Kreuzesholz gesegnet. Pater Kilian hat uns eine berührende Geschichte im Kreuzgang vorgelesen. Wieder eine wunderbare wahre Begebenheit, hier nachzulesen. Besonders schön war die Musik, besonders gut waren die Ministranten, schön, dass viele Priester mit ihren Jugendlichen da waren. Und besonders gefreut hat uns, dass jetzt regelmäßig ca. 10 Sportler aus Heiligenkreuz kommen. Wir hoffen, dass alle viel mitnehmen an Kraft uns Segen und wünschen allen eine gesegnete Heilige Woche! Foto: Abt Maximilian trug diesmal die Kreuzreliquie zur Prozession voran.

Das Heilige Triduum nähert sich seinem Höhepunkt: dem hochheiligen Osterfest (07.04.12.)

Am Karfreitag feiern wir den Tod Christi. Am Karsamstag wachen wir am Heiligen Grab. In der Osternacht feiern wir die siegreiche Auferstehung Christi. Am Ostersonntag jubeln wir über den Triumph über Sünde und Tod. – Die hochheilige Osternacht beginnt um 21 Uhr und dauert fast 3 Stunden. Bitte warm anziehen. Sie beginnt beim Osterfeuer im Stiftshof. Ein Video von 2010 kann man sich hier anschauen, es zeigt die Enthüllung des Auferstehungskreuzes zum Gloria. – Foto: Karfreitag 2012, Abt und Schola singen die Johannespassion.

Das Heilige Triduum hat begonnen: Fußwaschungsfeier im Kreuzgang (05.04.12.)

Vor der barocken Fußwaschungszene von Giovanni Giuliani im Kreuzgang haben wir am Gründonnerstag die heiligen Zeremonien eröffnet. An 12 Aposteln (es war ein 13. als Reserve dabei…) haben wir durch die Fußwaschung wiederholt, was Jesus beim Letzten Abendmahl seinen Jüngern getan hat. Eine wunderschöne Zeremonie. Wir sind in fröhlicher Stimmung, weil der Herr Abt die Übersiedelung unseres Chorgebets in die Abteikirche angeordnet hat. Dort ist es zwar kühler, aber nicht so eng wie in der kleinen Bernardikapelle.  Wir sind ja auch bummvoll mit Gästen… Und wir freuen uns über die so guten und milden Worte des Heiligen Vaters zum Thema „Gehorsam“ in Richtung einer Initative, die die Kirche zu spalten droht. Foto: Fußwaschung im Kreuzgang, auch viele Gläubige waren gekommen.

"Leben hinter Klostermauern" ist online (02.04.12.)

Wir hatten in dieser Fastenzeit so viele Fernsehteams da… Jetzt ist eine lange Dokumentation online, in der man nicht nur uns, sondern z. B. auch den Zisterzienserinnen in Seligenthal begegnet: Auf PULS4, eine „Spiegel-TV“-Dokumentation. Sachlich sind etliche gravierende Fehler drinnen, viele Zahlen und Daten stimmen nicht, aber insgesamt kommen die Ordensleute da recht sympathisch rüber. Die beste Szene ist eine ältere Schwester im klostereigenen Fitnessraum in Seligenthal… Also: Hier also zum Nachschauen… Foto: Frater Timotheus Werz gibt ein gutes Zeugnis in der Dokumentation.

Karfreitag: der ernteste Tag des Jahres, denn Gottes Sohn ist für uns gestorben (06.04.12.)

Auf dem Cover der heutigen Kronen-Zeitung sieht man Pater Damian und Pater Johannes Paul, wie sie den Leichnam für das „Heilige Grab“ am Karsamstag putzen. Wie schön, dass eine so weit verbreitete Zeitung am Karfreitag das Wichtigste thematisiert: Leiden und Tod Christi, das gerade eine Milliarden Christen weltweit feiern… Am Karfreitag feiern wir Christi Tod; am Karsamstag wachen wir bei Christus am „Heiligen Grab“. In der Kreuzkirche ist am Karsamstag von 8 bis 17 Uhr die Möglichkeit zur Anbetung beim Heiligen Grab, ebenso ist Beichtgelegenheit bei mehreren Priestern… Foto: Cover der Karfreitags-Kronenzeitung.

Wir freuen uns über unser Kl-Ostergäste... (05.04.12.)

Der Gästetrakt ist ganz voll mit Klostergästen. Außerdem sind 25 junge Männer da, die in den nächsten Tagen unser Leben teilen werden und uns auch bei der Feier der Liturgie helfen werden. Nach erfolgreichem Klosterputz haben wir am Mittwoch Nachmittag noch die Gelegenheit genützt und sind mit unseren Gästen in die Meierei Füllenberg gewandert. Das wunderschöne Frühsommerwetter und die gute Mehlspeis haben uns gut getan. Doch ab Gründonnerstag müssen wir uns ganz auf die heiligen Mysterien konzentrieren, aus denen unsere Seele viel Kraft schöpfen kann, weil Gott in ihnen wirkt. Foto: Jause am Mittwoch vor dem Heiligen Triduum in der Meierei Füllenberg. 

Mit dem Auferstandenen in die Zukunft (08.04.12.)

Die Feier der heiligen Mysterien des Leidens, Sterbens und Auferstehens Christi sind nicht bloß eine Art liturgisches Spiel, sondern sie enthalten eine wirkliche Gnade, die sich in unserem Leben auswirkt. Der Auferstandene Herr ist ja seit 2000 Jahren in seiner Kirche und in ihren Sakramenten anwesend, vor allem in der Eucharistie. Täglich verkünden wir bei der Heiligen Messe den Tod und die Auferstehung Christi. Besonders schön war am Sonntag zum Abschluss der Liturgie die Prozession mit dem Allerheiligsten durch den Stiftshof. Gemeindevertretung, Feuerwehr und Musikkapelle nahmen teil. Jesus hat gesagt: Fürchtet Euch nicht, ich bin bei Euch alle Tage bis zum Ende dieser Welt. Foto: Der Herr Abt gibt am Ende des Auferstehungshochamtes den Eucharistischen Segen. (cross-press.net)

Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle und Rektor Pater Karl im Standard-Osterinterview (07.04.12)

Im „Standard“ gibt es ein interessanten Doppelinterview mit Minister Töchterle und Pater Karl, bei dem es auch um wesentliche Fragen geht. Hier nachzulesen. Foto. Rektor Pater Karl und Wissenschaftsminister Töchterle.

Pferdesegnung durch Abt Maximilian (13.04.12.)

Der Wienerwald ist pferdereich, das sehen wir jedes Jahr am Heiligen Abend, wenn dutzende Reiter zu uns in den Stiftshof kommen, um das Licht von Betlehem in die Gemeinden zu verteilen. In Heiligenkreuz selbst gibt es das Gestüt Geyer, in Füllenberg, siehe hier: www.gestuet-geyer.at. In vorösterlicher Freude hat der Herr Abt dort jetzt eine Pferdesegnung vorgenommen. Foto: Mögen die gesegneten Pferde ihren mitgesegneten Reiterinnen und Reitern viel Freude machen. Neben Abt Maximilian und Zeremoniär Pater Coelestin steht Herr Geyer (rechts).

Buch über Papst Benedikt XVI. von Prälat Gänswein vorgestellt (13.04.12.)

Am 16. April 2012 feiert der Heilige Vater seinen 85. Geburtstag. Es wird zahlreiche Festschriften geben. Und soeben hat Privatsekretär Dr. Georg Gänswein in München unter viel Medienaufmerksam ein sehr sympathisches Buch vorgestellt (siehe hier). Titel: „Prominente über den Papst“. Wir freuen uns über das wunderschön gestaltete Buch, weil wir mit Papst Benedikt XVI. auch persönlich so vebunden sind. 20 Promis wie Beckenbauer, Stoiber, Höfl-Riesch, Schäuble, die Kardinäle Marx, Koch und Meisner, Notker Wolf, Kardinal Koch, Ludwig Güttler, Prof. Gerl-Falkovitz, Notker Wolf usw. usw. schreiben sehr persönlich über den Papst. Gut lesbar! Es gibt dort auch einen Artikel von Pater Karl Wallner, wo das Verhältnis des Papstes zu unserer Hochschule vorkommt, mit etlichen kleinen Anekdoten. Siehe: www.media-maria.de. Foto: Der Prälat Dr. Georg Gänswein präsentieren mit dem von ihm herausgegebenen Buch „Prominente über den Papst“, das einen guten Blick auf Papst Benedikt XVI. gibt.

Wir danken den vielen Gläubigen, die das Heilige Triduum mit uns gefeiert haben (08.04.12.)

Als Mönche feiern wir die Liturgie natürlich ausführlich, dazu sind wir ja da. Das Gotteslob ist unsere Berufung. So dauerte etwa die Liturgie am Gründonnerstag und am Karfreitag jeweils 2 Stunden, die Osternacht sogar 3 Stunden. Für uns Mönche ist das „nix“, aber für normale Gläubige ist das schon eine Herausforderung, denn in den Pfarren ist es natürlich kürzer… Umso mehr freut es uns, dass derartig viele Menschen zu unseren Gottesdiensten gekommen sind! Die Kirche war voll, in der Osternacht sogar „gesteckt“ voll. Vielleicht auch ein Zeichen, dass die Menschen die heiligen Mysterien ernst nehmen. Die Liturgie ist ja eine Oase der Besinnung mitten in einer hamsterradhektischen Welt. Wir freuen uns jedenfalls über jeden einzelnen. In der Osternacht hat der Herr Abt dann jedem Gläubigen am Schluss ein Osterei geschenkt. Foto: Mit dem Osterfeuer haben wir die Feier der Osternacht eröffnet. (cross-press.net)

Kleines Video über die Enthüllung des Auferstehungskreuzes in der Osternacht (10.04.12.)

Die hochheilige Osternacht hat bei uns 3 Stunden lang gedauert, unsere Freude über die Auferstehung ist eben ausführlich. „Sinnlicher“ Höhepunkt ist, wenn nach den 7 alttestamentlichen Lesungen der Herr Abt das Gloria anstimmt. Dann wird das blutrote Tuch vom Auferstehungskreuz heruntergelassen und das Licht geht an, Symbol für Christus, die aufgehende Sonne der Gerechtigkeit. Pater Kilian hat diese Szene heuer auf einem kleinen Video für unseren Monastic Channel festgehalten. Danach folgte das Gloria, und dann das Tagesgebet: „Herr, Du hast die Finsterniss hell gemacht durch die Auferstehung Deines Sohnes!“ Foto: Viel Freude beim Anschauen des Videos. – Das ist so eindrucksvoll, dass die Mitbrüder in Stiepel es heuer ähnlich gemacht haben, siehe www.kloster-stiepel.de

Wir wünschen gesegnete und freudenvolle Ostern! (12.04.12.)

Der Herr Abt und alle Mitbrüder wünschen ein gesegnetes Osterfest. Wir haben bei uns sehr anstrengende, aber auch sehr schöne Tage hinter uns: die langen Liturgien, das Fasten, die Sorge um Gäste und Gläubige… – jetzt haben wir es geschafft und sind für die Feier der heiligen Mysterien sehr dankbar. Es war „aufbauend“. Pater Prior Simeon gratulierte nach dem Osterhochamt dem Herrn Abt, indem er über das „Halleluja“ sprach, das die Grundmelodie der Schöpfung, der Kirche und ganz besonders unseres Klosters ist. Dann haben wir mit den Klostergästen, die uns in der Liturgie geholfen haben, noch das Gruppenfoto gemacht. Leider sind nicht alle oben, es waren ingesamt 26 junge Männer da, wir sind allen sehr dankbar und hoffen, dass sie alle wiederkommen. Patent portae, magis cor

"Der Papst ist kein Pessimist, im Gegenteil" (12.04.12.)

Am 16. April feiert Papst Benedikt XVI. seinen 85. Geburtstag. An der Hochschule wird aus diesem Grund der Vorlesungsbetrieb etwas aufgelockert, indem es für die Studenten ein Gläschen Sekt geben wird. Schließlich trägt unsere Hochschule ja den Namen des Theologenpapstes! Welche Ehre! Abt Maximilian hat als Ratzingerexperte den westösterreichischen Kirchenzeitungen ein lesenswertes Interview gegeben, in dem es auch um die Kritik des Papstes am gegenwärtigen „Relativismus“ geht. Hier nachzulesen! Foto: Abt Maximilian in österlicher Freude nach dem Auferstehungshochamt am Ostersonntag während der Ostergraulation. Die Kirche erneuert sich nur aus der Freude! (cross-press.net)

Eine Empfehlung für den Tiergarten Schönbrunn (13.04.12.)

Schon vor einigen Jahren hatten wir Mönche eine unvergessliche Führung durch den berühmten Wiener Tiergarten Schönbrunn. Immer wieder nehmen wir Gäste dorthin zu Führungen mit. Pater Coelestin besuchte mit zwei anderen Mitbrüdern vor Kurzem Schönbrunn. Es ist erstaunlich, wie viele Tiere unseren schwarz-weißen „Look“ tragen: Pinguine, Zebras, Pandabären, Dalmatiner, Störche… Den Tiergarten Schönbrunn können wir bestens empfehlen, er ist auch wissenschaftlich und zoologisch erstklassig, ein einmaliges Erlebnis. Foto: Der kleine Bub beim Elefantengehege fand unseren Pater Coelestin interessanter als den Elefanten…

Wieder am 24. April: nicht nur für Theologen: Fünf Abendvorlesungen über "Maria Theresia und ihre Söhne" (21.04.12.)

Nach dem großen Erfolg seiner Vorträge über die francisco-josephinische Ära bietet Dr. Norbert Nemec auch im Sommersemester interessante Abendvorträge an. Zu diesen laden wir herzlich ein. Er referiert diesmal über „Maria Theresia und ihre Söhne – politisch und persönlich betrachtet“. Die Vorträge sind am 6.3., 20.3., 27.3., 17.4. und 24.4. – Das Programm kann man hier downloaden. Die Vorträge beginnen pünktlich um 19.30 Uhr im Auditorium Maximum der Hochschule. Teilnahmegebühr für alle 5 Vorträge: 15 Euro (Studenten 10), Einzelvortrag 4 Euro. Foto: Unsere große Kaiserin Maria Theresia hatte interessante Kinder, unter ihnen Joseph II., Marie Antoinette, Leopold II. usw.

Kleine Geburtstagsfeier für Papst Benedikt XVI. an unserer Hochschule (16.04.12.)

An unserer „Phil.-Theol. Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz“, – der einzigen weltweit, die nach dem derzeitigen Papst benannt ist, – haben wir den 85. Geburtstag heute ein bisschen gefeiert. Natürlich haben wir in allen Heiligen Messen viel für ihn gebetet, aber das „weltliche“ Feiern gehört halt auch dazu. Es gab ein Gläschen Sekt vor dem Mittagsgebet in der Cafeteria. Und in Form des Bildes, das den glücklichen Papst bei seinem Besuch am 7. September 2007 zeigt, haben wir ihn symbolisch in unsere Mitte geholt. Den Studenten hats gefallen. Viva il papa! Foto: Wir freuen uns über Papst Benedikt XVI. und sind mit ihm nicht nur so, sondern auch von Herzen verbunden.

Fototermin für die Hochschule von einem Schneesturm verhindert (09.04.12.)

Am Ostermontag sollte ein „Werbebild“ mit Abt Maximilian und Rektor Pater Karl für unsere Hochschule entstehen. Über die Pläne zum Ausbau des Gebäudes, das aus alle Nähten platzt, werden wir dann im Mai ausführlich informieren. Denn wir sind auf Hilfe und Unterstützung angewiesen. Wir hoffen, dass viele unsere Visionen teilen und beten um ein Wunder… Leider ist der Fototermin aber geplatzt, denn während den ganzen Nachmittag die Sonne geschienen hat, brach plötzlich ein regelrechter Schneesturm los. Mit den verschneiten Fotos kann man jedenfalls keine Werbung für die Hochschule machen… Aber Widerstände sind ja dazu da, um überwunden zu werden. Foto: Abt und Rektor im österlichen Schneesturm. (cross-press.net)

27./28. April 2012: Medientagung zu "Gott im Web" an der Hochschule (05.02.12.)

Im Herbst 2012 ist in Rom die große Bischofssynode zur Neuevangelisierung. Im Vorfeld dazu veranstaltet die Hochschule gemeinsam mit der Erzdiözese Wien eine große Fachtagung zum Thema „Neuevangelisierung in neuen Medien, Internet und Social Media“. Pater Johannes Paul, der die Tagung hauptverantwortlich organisiert, hat dazu ein tolles Programm zusammengestellt und viele interessante Referentinnen und Referenten gewonnen. Das Internet ist ein Medium mit vielen (noch ungenutzten) Möglichkeiten; da es total anarchisch und unhierarchisch ist, stellt es die Kirche auch vor Herausforderungen. Wir wollen einen substantiellen Gedankenaustausch der innovativen Kräfte in der Kirche initiieren. Folder: einfach auf das Bild nebenan klicken und downloaden. Das Programm gibt es hier, die offizielle Homepage ist www.gottimweb.at

Betriebsausflug nach Bochum Stiepel und "Umgebung" (25.04.12.)

Viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Gelegenheit genützt, um an einem sehr interessanten Betriebsausflug teilzunehmen. Die Gruppe besuchte nicht nur unsere Tochter, das Priorat Stiepel in Bochum, sondern auch Köln und Amsterdam. Alle kamen erfüllt und glücklich zurück. Sie freuten sich auch, wie aufmerksam und liebevoll sie von Pater Prior Pirmin und den Mitbruedern in Stiepel empfangen worden waren. Wir Mönche sind sehr dankbar für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und gönnen Ihnen diesen diese Reise von Herzen! Foto: Gruppenfoto mit einigen Stiepeler Mönchen.

Wir danken Gott, dass er uns Berufungen schickt! (21.04.12.)

Es ist schon eine feste Tradition, dass jedes Jahr vor der blühenden Magnolie im Priorenhof (Klausur) ein Foto mit den Novizen gemacht wird: Novizenmeister Pater Prior Simeon freut sich ueber die beiden jungen, die ihm heuer anvertraut sind: Frater Maximilian Maria und Frater Konrad. Die Jungen sind die Zukunft. Jeder hat einen interessanten, ja spannenden Berufungsweg. Jeder ist ein lebendiges Zeichen dafür, dass Gott lebendig und wirkmächtig ist. Jeder wird berufen, um Gott zu dienen, das ist keine Ehre, sondern das ist eine Arbeit, ein Auftrag, ein Dienst… Wir danken Gott auch schon dafür, dass der Herr Abt im August mindestens 5 Kandidaten als Novizen wird einkleiden koennen. Foto: Novizenmeister Pater Simeon hat mit den beiden „Neulingen“ (= Novizen) viel Freude.

Die Fotos vom Heiligen Triduum sind online (26.04.12.)

Man kann sich auf der Seite von cross-press.net einige schöne Fotos von den Feiern der Heiligen Tage anschauen. Jerko Malinar hat mit viel Gefühl fotografiert, es ist ihm Gutes gelungen von diesem ersten Ostern, dem Abt Maximilian als Abt mit Stab und Mitra vorstand. Es waren gesegnete Tage, auch dank der jungen Männer, die unser Leben geteilt haben und uns in Haus, Sakristei und Liturgie geholfen haben. Foto: Ein Eindruck von der Pontifikalvesper am Ostersonntag.

"Der Heilige Geist wird euch in die volle Wahrheit einführen!" (25.04.12.)

Von Ostern bis Christi Himmelfahrt sind es vierzig Tage, von Ostern bis Pfingsten sind es 50 Tage. In diesen Zeitspannen ist der auferstandene Herr einst den Jüngern erschienen, hat sie belehrt und gestärkt. Nach seiner Himmelfahrt haben sie 9 Tage gebetet, dann öffnete sich der Himmel. Jesus hat den Seinen den Heiligen Geist verheißen. Der Heilige Geist steht immer in einer gewissen Spannung, manchmal sogar Opposition zum Zeit-Geist. Es steht uns gut an, in diesen österlichen Tagen intensiv den Heiligen Geist anzurufen. Gerade für die Kirche in unserem Land brauchen wir ein neues Pfinsten, sanft wie der Flügelschlag der Taube, feurig wie der Sturmesbraus des Pfingstmorgens. Foto: Möwe auf Engelsflügel – auf der Ponte Sant’Angelo in Rom.

Jugendgruppen sind herzlich willkommen! (21.04.12.)

Oft meint man, dass an einem Kloster nur ältere Menschen interessiert sind. Aber das stimmt nicht. Gerade auf Kinder und Jugendliche wirkt unsere Lebensform faszinierend. Fuer uns ist es ja auch eine Freude, wenn junge Leute zu uns kommen. Darum haben wir ein eigenes Service eingerichtet, um jungen Leuten einen guten Einblick in unser Leben zu geben. Pater Emmanuel kümmert sich derzeit um die Führungen von Schul- und Jugendgruppen, siehe hier. – Foto: Oft kommen auch Firmgruppen oder Jugendgruppen und gestalten ihr eigenes Programm, dazu steht der Jugendraum zur Verfügung, wie auf dem Foto.

Hochschulausflug nach Carnuntum: fröhliche Begegnung mit einer großen Geschichte (03.05.12)

Am 3. Mai fand er Hochschulausflug mit einem runden Programm statt. Über 100 Lehrende und Studierende nahmen daran unter Führung von Abt Maximilian teil. Nach der festlichen Messe bei der Sankt-Johannesgemeinschaft in Marchegg folgte die Besichtigung des Barockschlosses Eckartsau. Nach einem ausführlichen Mittagessen – Gemütlichkeit wird groß geschrieben – wurden wir in Carnuntum empfangen. Mag. Franz Humer, Cavaliere Pietro Bordin und andere begeisterten die Studenten durch die lebendige Führung… Der Ausflug wurde mit der Vesper in Maria Ellend und dem Abendessen im Klostergasthof abgerundet. Foto: Einige durften sogar kurz mal „Römer“ spielen.

Es tut sich was bei dem Denkmal vor dem Badener Tor (26.04.12.)

Schon 2007 meldete die Erzdiözese Wien (siehe hier), dass auf Einladung von Abt Gregor eine private Vereinigung auf dem Platz vor dem Badener Tor auf ihre Kosten ein Denkmal errichtet, das der bahnbrechenden Erklärung des Zweiten Vatikanischen Konzils über die Religionsfreiheit („Dignitatis Humanae“) gilt. Es hätte noch bis zum Papstbesuch fertig werden sollen. Jetzt sind fünf Jahre vergangen und endlich tut sich etwas. Bis zum 9. September, wo wir das 5-jährige Jubiläum des Papstbesuches gemeinsam mit dem 70. Geburtstag von Altabt Gregor, dem das Denkmal weiterhin sehr am Herzen liegt, feiern wollen, soll alles fertig sein. Auf jeden Fall wird das Monument zum Denken anstossen, wie es ja Aufgabe von einem „Denk-mal“ ist: Eine Mosaikdarstellung auf einer halbkreisförmigen Wand zeigt die Epiphanie: alle Völker kommen, um den menschgewordenen Gott anzubeten. In der Mitte wird ein 8,52 Meter hoher Zeiger aus Stahl stehen, der zugleich eine Sonnenuhr ist, die über das Mosaik wandert. Immer am 6. Jänner wird der Sonnenstrahl dann genau auf das Jesuskind auf dem Mosaik fallen. Foto: Bauarbeiten am Denkmal.

Rekordklostermarkt bei Rekordwetter (01.05.12.)

Was für ein 1. Mai! Es hatte um die 30 Grad. Der 10. Heiligenkreuzer Klostermarkt wurde schon deshalb zu einem „Rekord-Klostermarkt“. 35 Klöster und Stifte beteiligten sich, man konnte Ordensleute in allen Habiten und Farben bei den Ständen sehen… Gott-sei-Dank haben wir seit dem Papstbesuch genügend Parkplätze! Unsere Ökonomie schätzt, dass ca. 18.000 Menschen da waren zwischen 9 und 18 Uhr. Am Chorgebet nahmen 400 teil. Also alles war rekordmäßig, auch die Stimmung. Am Nachmittag freilich stach die Sonne schon sehr kräftig herab. Wir danken Gott für die vielen guten Begegnungen und Sympathiebezeugungen. Foto: Das Bild täuscht: Die Mitbrüder waren den ganzen Tag schwer im Einsatz, am Schluss gönnte man sich aber auch ein Gläschen, es war sehr anstrengend… Hier gibt es noch ein paar Eindrücke davon!

Großes Interesse für die Medientagung "Gott im Web" - und gute Stimmung (28.04.12.)

An die 200 sind zur großen Medientagung gekommen, die die Hochschule gemeinsam mit dem Amt für Öffentlichkeitsarbeit der Erzdiözese Wien veranstaltet. Mehr Fotos gibt es hier. Und auch gleich vier Bischöfe: Erzbischof Celli aus Rom, Bischof Kapellari, Bischof Werner und Weihbischof Lackner, dazu das „Who is who“ der Pressesprecher und Öffentlichkeitsarbeitsverantwortlichen von Dr. Paul Wuthe (ÖBK) bis zu vielen privaten kirchlichen Meinungs- und Medienmachern. Es gibt einen guten Austausch und viel Motivation, denn die Generation, die sich jetzt im WWW tummelt ist ja bereits post-postchristlich und daher „anders“, cooler. Die heutigen Jungen „haben ja nicht bloß Internet“, sondern „leben darin“ (Alexander Kissler). Foto: Gruppenfoto mit Erzbischof Celli und den Referenten.

Digitale Erfassung unserer Meßgewänder (12.05.12.)

Im Jahre 1683 wurde das Kloster geplündert und angezündet; alle „Pretiosen“ und „Messgewänder“, die bei uns erhalten sind, stammen aus der Zeit danach. Immerhin sind einige wertvolle barocke Messgewänder erhalten, und ein Haufen von weniger wertvollen. Bei uns wurden nun alle Messgewänder fotografiert und ein Fotoarchiv angelegt. Das ist wichtig, um einen Überblick über die Bestände zu haben, aber auch, um zeitgerecht Restaurierungen der wertvollen Textilien anzugehen. Foto: Frater Konrad und Stiftsmesner Hans Hohlagschwandtner beim „Digitalisieren“. 

 
Hoch sollen sie leben, drei Mal hoch! (11.05.12.)

Gestern hatten wir gleich drei Geburtstagskinder im Kloster. Frater Florian aus dem Stift Rein, der bei uns in Heiligenkreuz studiert wurde 25! Pater Gottfried, ein gebürtiger Heiligenkreuzer wurde 75! Und Pater Norbert, Pfarrer von Sulz und Professor für Pastoraltheologie feierte seinen 70er! Abt Maximilian und alle Mönche gratulierten gestern in der Prälatur! Gottes Segen für alle Geburtstagskinder! Foto: Auch Bürgermeister Johann Ringhofer hatte sich zur Gratulation eingestellt.

Priesterweihe in Sri Lanka, - und die Gemeinschaft wächst (09.05.12.)

Uns ist bewusst, dass die kleine Gemeinschaft, die bei uns für das klösterliche Leben in Sri Lanka ausgebildet wurde, noch ein kleines Pflänzchen ist, und es für „Jubelmeldungen“ zu früh ist. Trotzdem freut es uns ungemein, dass jetzt nach Pater Laurentius ein zweiter Mitbruder, Pater Sylvester Perera, in Colombo zum Priester geweiht wurde. Unser Pater Kosmas, der ja 2010/11 Superior in Sri Lanka war, hat an der feierliche Priesterweihe und Primiz teilgenommen. Die Weihe fand am 21. April in der St. Lucia Kathedrale durch Kardinal Ranjith statt, gemeinsam mit 8 Diözesanpriestern. Erfreulich ist auch, dass es einen Kandidaten namens Anthony gibt. Wir wünschen Pater Sylvester, der Superior der Gemeinschaft ist, Gottes Segen! Foto: Primiz am 22. April in der St. Ann’s Church in Wattala, neben P. Sylvester steht P. Kosmas.

Feierliche Firmung zu Christi-Himmelfahrt (19.05.12.)

Die große Heiligenkreuzer Firmung fand wie jedes Jahr zu Christi-Himmelfahrt statt. Abt Maximilian spendete das Sakrament des Heiligen Geistes an 29 Firmkandidatinnen und Firmkandidaten, ein guter Teil davon waren Erwachsene, die von Pater Bernhard vorher geschult worden waren. Im Mittelpunkt standen natürlich die Firmlinge aus der Pfarre Heiligenkreuz, die von Diakon Markus Riccabona gut auf diesen großen Augenblick vorbereitet worden waren. Die Firmung war sehr feierlich, die Mitbrüder sangen auch gregorianischen Choral. Die heutigen Jugendlichen mögen das ja sehr. Foto: Abt Maximilian firmt Theresa Schmalzbauer aus der Hinterbrühl.

Präsidentin der Fokolarebewegung, Maria Voce, besucht Heiligenkreuz (19.05.12.)

Die Nachfolgerin von + Chiara Lubich in der Leitung der weltweiten Fokolarebewegung, Maria Voce, besuchte zu Christi Himmelfahrt das Stift Heiligenkreuz. Mit ihrer Begleitung besichtigte Maria Voce das Kloster und wurde von Abt Maximilian begrüßt. Die Fokolarebewegung ist eine katholische Aufbruchsbewegung, die sich um Verständigung und Liebe unter den Menschen, Völkern, Religionen und Kulturen bemüht. Sie feiert gerade ihr 50-jähriges Bestehen in Österreich. Foto: Maria Voce und Abt Maximilian (Foto: cross-press.net)

2. Juni 2012: Symposion über "Diktatur des Relativismus?" (07.05.12.)

Unsere Hochschule versucht wieder ein großes Thema von Papst Benedikt XVI. aufzugreifen. Am Tag vor seiner Wahl zum Papst hat Kardinal Joseph Ratzinger die Formulierung von der „Diktatur des Relativismus“ verwendet. Ist heute alles erlaubt – mit Ausnahme des Festhaltens an letzten Werten oder gar an einer letzten Wahrheit? Wir laden alle Interessierten herzlich zu der Tagung ein, die wir am Samstag 2. Juni halten werden: Vier große Denker und Philosophen referieren: Josef Seifert (Chile), Rémi Brague (Paris), Günther Pöltner (Wien) und Jörg Splett (München). Am Sonntag 3. Juni wird Kardinal Brandmüller um 9.30 ein Pontifikalamt halten und danach einen Vortrag halten. Foto: Fels in Brandung und Sturm: Papst Benedikt XVI. Wir gehen auf der Relativismustagung einer Frage nach, die der große Theologenpapst der mordernen Welt gestellt hat. Das Programm ist hier. Anmelden kann man sich unkompliziert durch E-Mail an: office@stift-heiligenkreuz.at

Mitbrüder begeistert vom großen Pfingsttreffen in Salzburg (27.05.12.)

Frater Daniel und einige Studenten und Kandidaten waren am Pfingstsamstag beim Treffen der Jugend in Salzburg, an dem so ca. 4.000 junge Leute teilnehmen. Frater Daniel berichtet: Am Samstag gab es den Abend der Barmherzigkeit, 60 Priester hörten Beichte, lange Schlangen bis über Mitternacht. Ein Priester zog mit der Monstranz segnend durch die Kirche. Der Salzburger Dom war ganz voll, alles war in stimmungsvolles Licht gehülllt. Weihbischof Eleganti von Chur hielt eine Katechese, danach gab es eine Begegnung. – Foto: Die Mitbrüder haben in Salzburg auch viele Freunde aus Österreich, Deutschland und der Schweiz getroffen… – Hier ein ORF-Beitrag dazu.

Wir freuen uns über Diakonen- und Priesterweihen (16.05.12.)

Da unsere Hochschule vor allem der Ausbildung guter Priester dienen möchten, freuen wir uns natürlich alle immer besonders, wenn Absolventen die Diakonen- und Priesterweihe empfangen. Insgesamt werden es heuer wohl ca. 15 Priester- und ebensoviele Diakonenweihen werden. Aus unserem Konvent wird, soviel steht schon fest, Pater Johannes Paul am 12. August die Diakonenweihe empfangen. Im Kloster sind wir natürlich besonders mit den Zisterziensern anderer Klöster verbunden, die ja während der Studienzeit unser Leben teilen. So freuen wir uns über die bald bevorstehende Diakonenweihe des Schlierbacher Mitbruders Fr. Aloisius Pernegger-Schardax. Foto: Frater Aloisius von Schlierbach ist ein Oberösterreicher, er hat uns oft musikalisch erfreut.

Wichtige Tage für die Stiftspfarre Heiligenkreuz (19.05.12.)

Heiligenkreuz ist nicht nur „das Stift“, sondern hier gibt es auch eine Pfarre, die „Stiftspfarre“. Eine sehr aktive und lebendige sogar, mit Stiftspfarrer P. Pio Suchentrunk, dem verheirateten ständigen Diakon Markus Riccabona, einem aktiven Pfarrgemeinderat in Heiligenkreuz und den Filialen Siegenfeld und Grub, wobei letzteres vom Pfarrer von Sittendorf, P. Ferdinand Zwettler mitbetreut wird. In diesen Wochen findet gerade die bischöfliche Visitation statt: Weihbischof Dr. Franz Scharl besucht alle Pfarren des Dekanates Heiligenkreuz und es kam und kommt zu vielfältigen Begegnungen und Gesprächen. Es ist schön, dass sich der Bischof soviel Zeit nimmt. Die letzte Visitation liegt ja Jahrzehnte zurück! Pater Pio, unser Stiftspfarrer, hat alle Hände voll zu tun, freut sich aber über die gute Aufbruchsstimmung, die durch den Bischofsbesuch entstanden ist. Foto: Pater Pio besprengt die Gläubigen in der Osternacht bei der Tauferneuerungsfeier (Foto: cross-press.net)

Die Hochschule wird zu klein... Tischtennisturnier in der Aula (26.05.12.)

In der Aula (Eingangshalle) der Hochschule riecht es zur Zeit ziemlich nach Schweiß. Kein Wunder: Dort fand zum zweiten Mal das Tischtennisturnier der Studenten statt! Mehr Teilnehmer als beim letzten Mal (näml. 11) und auch mehr Disziplinen (Doppel-Turnier). Das Niveau war sehr hoch, im packenden Finale konnte sich der Eichstätter Artur Noras in 3 Sätzen gegen den Vorjahressieger P. Leonardo aus Vietnam durchsetzen. Dritter Darko Kutniak (Kroatien). Diesmal auch eine TeilnehmerIN – Michaela wurde zusammen mit P. Leonardo im Doppel Zweite, erste wurde das Doppel Artur Noras/Marcin Pochanke. Dritte Darko Kutniak/Clemens Haunschmidt. Es hat allen Teilnehmern „getaugt“. Demnächst fahren 12 Studenten zum großen Fußball „Theo-Cup“ nach Jena, um dort Heiligenkreuz zu vertreten. Das hat zumindest keine Geruchsfolgen für die Hochschule. Foto: Die Aula der Hochschule wurde kurzerhand in eine Tischtennisturnierhalle umgebaut…

Lange Nacht der Kirchen: Ansturm auf die Bernardikapelle im Heiligenkreuzerhof (02.06.12.)

Mit Recht wurde auch heuer wieder die hochbarocke Bernardikapelle in unserem Heiligenkreuzerhof bei der Langen Nacht der Kirchen gestürmt. Tausende kamen, die Mitbrüder sangen, im Hof gab es Wildschweinwürtel, Abt Maximilian und Frater Moses hielten eine Führung nach der anderen… Die „“ haben einen klugen Spruch von Pater Prior Simeon aufgeschnappt: „Die Gnade setzt die Natur voraus“, das heißt: Um gut zu beten, braucht man auch einen gesunden Körper, den man auch ab und zu mit Wildschweinwürstel pflegen muss. Siehe hier. Foto: Das Foto ist von 2008, aber der Fotograf war nicht in Wien dabei, weil es gleichzeit in Heiligenkreuz die Jugendvigil mit hunderten Jugendlichen gab.

Wir dürfen die Patenschaft für ein liebes sympathisches schwarz-weißes Tier übernehmen (16.06.12.)

Das macht uns eine riesige Freude: Die Leitung des Tiergartens Schönbrunn hat uns, die Heiligenkreuzer Mönche, eingeladen, eine Ehrenpatenschaft über ein liebes sympathisches schwarz-weißes Tier zu übernehmen. (Es ist ja erstaunlich, wieviele schwarz-weiße Tiere es in der Natur gibt…) Die Kontakte hat der Herr Abt eingefädelt; Pater Coelestin, Pater Karl und Pater Johannes Paul haben schon mal ihre Fühler ausgestreckt und den Tiergarten besucht. Für uns ist das auch deshalb eine Freude, weil wir sehr naturverbunden und tierliebend sind. Näheres werden wir bekannt geben. Foto: Nicht nur Pinguine sind schwarz-weiß, auch viele andere liebe Tiere. 

Jugendvigil am 1. Juni als "Lange-Nacht-derKirchen" (02.06.12.)

Die Jugendvigil am 1. Juni hat fast 2 Stunden gedauert, den jungen Leuten wars nicht zu lang, aber vor der Kreuzkirche warteten schon die älteren Semester, um Nachtanbetung zu halten… Die Überlänge passte ja irgendwie, weil zugleich die „Lange-Nacht-der-Kirchen“ stattfand. Darum kamen auch weit weniger, die Kreuzkirche war trotzdem voll. Viele junge Leute sind ja auch in ihren Pfarren engagiert. Pater Kilians Geschichte „Papa ruft an“ geht zu Herzen, man kann sie über www.jugendvigil.at  oder direkt hier nachlesen. Während der Herr Abt mit Pater Prior und vielen jungen Mitbrüdern im Heiligenkreuzer Hof in Wien die Lange-Nacht-der-Kirchen gestalteten, war die Jugendvigil unsere Heiligenkreuzer Lange-Nacht-der-Kirchen. Beides war sehr schön! Foto: Die Obermairs sind immer fröhlich, wie schön, dass sie wieder einmal da waren…

Was die Kapuzinergruft für die Habsburger ist, das ist Heiligenkreuz für die Babenberger (26.05.12.)

Wir laden alle unsere Besucher ein, unbedingt eine Führung durch die Mittelalterliche Klosteranlage zu machen. Nur dann hat man Heiligenkreuz richtig gesehen. Führungen sind täglich, siehe hier. Besonders stolz sind wir, die bedeutendste Grableger des Herrschergeschlechtes der Babenberger zu sein. Hier liegen 5 regierende Fürsten, unter Ihnen der Erfinder der österreichischen Wappenfarben rot-weiß-rot, was entweder auf Leopold V. oder historisch-richtiger auf Friedrich II. (siehe BabenbergerFoto: Besucher besichtigen geraden den Kapitelsaal und stehen vor dem Grab des letzten Babenbergers Friedrich des Streitbaren, der 1246 unter dramatischen Umständen starb.

Einmütige Kritik am "Relativismus" (04.06.12.)

Auf eindrucksvolle – und unterschiedliche – Weise haben die Philosophen Remie Brague (Paris), Jörg Splett (München), Günther Pöltner (Wien) und Josef Seiffert (Chile) das Phänomen des „relativen Pluralismus“ bzw. „Relativismus“ in Frage gestellt. Die Tagung, die das Institut für Philosophie der Hochschule Heiligenkreuz veranstaltet, war eindrucksvoll. 160 nahmen daran teil. Am Sonntag referierte Walter Kardinal Brandmüller im Anschluss an das Dreifaltigkeitssonntags-Hochamt im überfüllten Kaisersaal über „Der Beitrag der Kirche zur Zukunft Europas“. Kath.net berichtet hier. Ebenso gibt es den Vortrag von Kardinal Brandmüller auf Kath.tube anzuschauen und nachzuhören. Eine Publikation ist so rasch wie möglich geplant. Foto: Viele Studenten nahmen an der Relativismustagung teil.

Das Mosaik am neuen Denkmal beim Badener Tor ist bald zu sehen (02.06.12.)

Der Verein Moderner Sakralbau (www.moderner-sakralbau.at) erhielt 2007 von Abt Gregor die Erlaubnis, ein „Denkmal zur Gewissens- und Religionsfreiheit als Grundlage des Friedens“ zu errichten. Mehr dazu hier. Nun schreiten die Arbeiten zügig voran. Heute wurden die ersten Teile des Mosaiks angebracht, das Christus inmitten der Völker zeigt. Das Ganze ist wie eine Sonnenuhr und wird erst am 9. September 2012 eingeweiht. Das Mosaik ist aber schon nächste Woche zu sehen, wir sind schon neugierig. Heute war der Webmaster bei dem sächsischen Mosaikkünstler Klaus-Peter Dyroff (www.mosaikkunst.de) „spionieren“. Das Mosaik wird sehr farbenfroh und lebendig. Das Originalbild schuf der französische Maler Philippe Lejeune. Foto: Klaus-Peter Dyroll hat das Mosaik bereits im Atelier fertiggestellt, dann wurde es zerschnitten und jetzt auf die halbrunde Wand des Monumentes appliziert. Hier mit Prinz Gundakar Liechtenstein und Gattin, – die treibende Kraft hinter dem Projekt!

Zu Fronleichnam gibt es heuer eine Überraschung (02.06.12.)

Am 7. Juni ist das hohe Fest Fronleichnam. Was für ein Wunder: Jesus ist unter uns in der Gestalt des Brotes. Sosehr liebt er uns, sosehr will er bei uns sein, sosehr will er uns segnen. Bitte kommt alle um 9 Uhr zum Festgottesdienst in der Abteikirche. Danach tragen wir den Herrn durch unser kleines Dorf. Wir brauchen es alle, dass ER uns segnet, uns stärkt, uns tröstet… Erster Altar ist in der Hochschule, zweiter beim Schutzengelkreuz, dritter beim der Ölbergkapelle des Kreuzweges, vierter bei der Dreifaltigkeitssäule. Danke, dass die Blasmusik dann auch nachher wieder im Gasthofgarten des Klostergasthofes aufspielt. Die Überraschung: Der Mosaikkünstler wird voraussichtlich bis Fronleichnam das neue Christus-Denkmal vor dem Badenertor abgerüstet haben. Eingeweiht wird es erst am 9. September, aber sehen kann man es ab Fronleichnam. Foto: Erster Altar in der Hochschule, die den Segen besonders braucht, weil sie zu klein geworden ist. Niemand soll zu Hause bleiben, auch die Kinder und Jugendlichen sollen kommen. Es bringt großen Segen!

2. Juni 2012: Philosophisches Symposion über "Diktatur des Relativismus?" (07.05.12.) -

Unsere Hochschule hat wieder versucht, ein großes Thema von Papst Benedikt XVI. aufzugreifen. Am Tag vor seiner Wahl zum Papst hat Kardinal Joseph Ratzinger die Formulierung von der „Diktatur des Relativismus“ verwendet. Ist heute alles erlaubt – mit Ausnahme des Festhaltens an letzten Werten oder gar an einer letzten Wahrheit? Die Tagung am Samstag 2. Juni lockte 160 Teilnehmer an, viele junge Leute! Vier große Denker und Philosophen referierten: Josef Seifert (Chile), Rémi Brague (Paris), Günther Pöltner (Wien) und Jörg Splett (München). Es war eindrucksvoll! Am Sonntag 3. Juni hat Kardinal Brandmüller das Pontifikalamt gehalten und danach einen Vortrag. Foto: Gruppenfoto mit den Referenten, dem Herrn Abt, dem Institutsvorstand und Organisator P. DDr. Marian Gruber und den Assistenten. Das Programm ist hier.

Priester und Ordensleute sind uns immer herzlich willkommen! (06.06.12.)

Wir freuen uns immer über den Besuch von Priestern und Ordensleute. Gestern hatten wir einen netten und fröhlichen Besuch von 20 Priestern aus der Erzdiözese Trnava in der Slowakei. Mit der Slowakei haben wir schon seit Jahren gute Beziehungen, weil immer Jugendliche eines katholischen Gymnasiums in Nitra für eine Ferienwoche zu uns kommen. Aus den jungen Leuten gibt es mittlerweile geistliche Berufe (leider nicht bei uns eingetreten) und eine Studentin an der Hochschule. Foto: Abt Maximilian inmitten der Priestergäste aus der Slowakei.

 
Vorfreude auf die Pandabären (06.06.12.)

Es hat schon jemand ein E-Mail geschrieben, dass er unsere Ehrenpatenschaft im Tiergarten Schönbrunn über die vom Aussterben bedrohten Großen Pandabären für „kindisch“ hält. Die Kritik halten wir aus, denn der Panda ist ein Symbol für Frieden und Völkerverständigung und passt (auch farblich) zu uns Zisterziensern… Heute waren Pater Karl, Pater Johannes Paul und Frater Konrad im Tiergarten, um die Übergabe der Patenurkunde am 11. Juni vorzubereiten. Es war toll, denn sie durften auch die Lemuren (Katta) füttern. Jesus sagt doch: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder…“ (Matthäus 18,3) Wir freuen uns über die Einladung des Tiergartens Schönbrunn! Foto: Pater Johannes Paul beim Pandabärengehege

Fertigstellung des neuen Denkmals am Badenertor noch im Juni (06.06.12.) 

 Ab Fronleichnam kann man das fertige Mosaik sehen, freilich fehlt noch etliches. Inzwischen findet das „Denkmal zur Gewissens- und Religionsfreiheit als Grundlage des Friedens“ viel Gefallen, in der Mitte ist Maria mit dem Jesusbild, freilich ist es bewusst eine Art Suchbild des christlichen Künstlers Philippe Lejeune, das der Mosaikkünstler Klaus-Peter Dyroll aus Dresden gestaltet hat. Mehr dazu hier. Wir gratulieren den Promotoren, dass sie es nach fünf Jahren geschafft haben, das interessante Denkmal fertigzustellen. Wie wir erfahren haben, wird es nämlich schon im Juni fertig, es fehlt noch der 8 Meter hohe „Dorn“. Von oben gesehen hat das Denkmal die Form eines Kreuzes. Foto: Anna Dyroff mit dem Bild von Philippe Leujeune, nach dem ihr Vater das Mosaik angefertigt hat.

Wie erfreulich: Die Hochschule wächst und wächst (02.06.12.)

In den letzen 12 Jahren hat sich die Hochschule vervierfacht. Das ist eine große Aufgabe für uns, wir wollen als Mönche, als Professorinnen und Professoren unser Bestes geben. Wir sind sehr dankbar, dass wir so motivierte Studenten haben. Schon jetzt melden sich viele für den Herbst an. Natürlich gibt es da klare Richtlinien. Leider sind die Studentenheime in Mayerling und Alland schon ausgebucht, aber es gibt anderweitig Wohnmöglichkeiten, siehe hier. Wir haben ja ein unvorstellbar großes Projekt vor uns, nämlich die Hochschule auszubauen. Wir danken für alle bisher empfangenen Gnaden und Gaben und bitten ums Gebet. Foto: Unsere Hochschule wächst, wir wollen unseren Beitrag zur Erneuerung der Kirche tun.

So sieht das neue Denkmal beim Badener Tor aus (07.06.2012)

Rechtzeitig zum Fronleichnamsfest wurde das Mosaik an dem neuen Monument beim Badenertor fertig. Es zeigt Bethelehem mit der Krippe und die Wallfahrt der Völker zu dem neugeborenen Kind. Man sieht es allerdings nicht gleich. Das ist eben das Wesen eines Kunstwerkes. Inzwischen sagen immer mehr, dass ihnen das Denkmal gut gefällt, das freut uns sehr. Auf jeden Fall gibt es jetzt schon dem vormals unattraktiven Platz samt Bushaltestelle beim Badenertor ein farbiges, fröhliches – und wenn man es weiß – auch ein religiöses Gepräge. Foto: Noch im Juni wird das Denkmal ganz fertiggestellt sein. Wir freuen uns für den privaten Verein, dass diese Initiative nun doch gelingt.

11. Juni: Wir dürfen die Ehrenpatenschaft über die Pandabären im Tiergarten Schönbrunn übernehmen (04.06.12.)

Vor einigen Monaten traf Abt Maximilian im Flugzeug nach Rom die für Patenschaften des Tiergarten Schönbrunns zuständige Frau Karin Kruckenfellner, die ein großer Fan unserer Chant-CDs ist… Eines ergab das andere! Es handelt sich um eine Ehrenpatenschaft, die wir gratis übernehmen dürfen. Pandabären passen nicht nur wegen der schwarz-weißen Farbe zu uns Mönchen, sie sind auch Symbol des Friedens und der Völkerfreundschaft. Aber sie erinnern auch an die Zerstörung der Natur. Zisterzienser bemühen sich seit fast 900 Jahren um Nachhaltigkeit und Naturschutz. Außerdem sind wir tierlieben. Durch diese Ehrenpatenschaft wollen wir an die Verantwortung aller Menschen für Gottes Geschöpfe erinnern. Wir freuen uns sehr: Termin ist Montag, 11. Juni, 14.30 beim Pandabärengehege: Direktorin Dr. Dagmar Schratter überreicht Abt Dr. Maximilian die Patenurkunde. Danach werden wir noch den Tiergarten besichtigen

14. Juni 2012, 18.45 Uhr: Hl. Messe mit Messgewand des sel. Karl Leisner (13.06.12.)

Am Donnerstag, 14. Juni, findet die 18.45-Uhr-Messe in der Kreuzkirche in besonderer Weise statt: Der Priester wird das Messgewand des seligen Priesters Karl Leisner tragen, das er bei seiner ersten und einzigen und zugleich letzten Messe im Konzentrationlager getragen hat. Mehr dazu hier. Nach der Abendmesse: Andacht um Heiligung der Priester, jeder kann sich mit der Stola des Seligen segnen lassen. Dann bis 22 Uhr Eucharistische Anbetung. Karl Leisner war Jugendführer, hat sich dann schwer für das Priestertum entschieden (er war verliebt), kam nach seiner Entscheidung aber durch die Nazis ins Konzentrationlager, wurde geheim zum Priester geweiht und ist kurz nach seiner Weihe an Erschöpfung gestorben… Foto: Karl Leisner in seinem Messgewand, das in der Kreuzkirche verwendet werden wird. Bitte für uns und unsere Priesterstudenten.

Öffnung eines Babenbergergrabes im Kapitelsaal (05.06.12)

Auf Ersuchen des Stiftes Klosterneuburg finden derzeit Grabungen im Kapitelsaal statt. Es gibt nämlich Unklarheiten über das Grab Nummer II (siehe: Bernhard Zeller, Die Babenberger und das Stift Heiligenkreuz…). Dort liegen die zwei Söhne des heiligen Leopold begraben: Adalbert und Ernst, so besagt es zumindest die Grabinschrift.  († V ID(VS) NOV(EMBRIS) / ALB(ER)TVS X K(AL) FEBR(VARII) ERNEST(VS) MARCHIONES // O(BIERVNT)) – Adalbert starb am 9. November, vermutlich im Jahr 1138 und wurde zuerst neben seinem Vater im Stift Klosterneuburg beigesetzt. Seine Gebeine wurden im 13. Jahrhundert nach Heiligenkreuz gebracht. Das Stift Klosterneuburg möchte nun mittels DNA-Analysen nachprüfen, ob es sich tatsächlich um die Gebeine Adalberts handelt. Foto: Der Kapitelsaal von Heiligenkreuz ist ja die bedeutendste Grablege der Babengerger, gleichsam die Wiege Österreichs.

Ab heute müssen wir ein neues Fremdwort kennen: "Gnomon" (11.06.12.)

Heute wurde bei dem neuen halbrunden Mosaik Denkmal am Badenertor ein Schattenzeiger installiert, das Fremdwort für soetwas ist „Gnomon“, wie uns Wikipedia belehrt. Das Ding schaut sehr interessant aus, weil es verspiegelt ist und dem Denkmal auch eine vertikale Dimension gibt. Wie der „Gnomon“ funktioniert und wann diese riesige Sonnenuhr was zeigt, werden wir von den Erbauern sicher noch erfahren. Wir haben gehört, dass es ganz komplizierte Berechnungen gegeben hat, um diese verspiegelten Zeiger richtig zu setzen. Jedenfalls kann man jetzt schon sagen, dass das Denkmal eine interessante und ästhetische Bereicherung ist. Die Einweihung erfolgt am 9. September, wo wir mit dem 5-jährigen Papstbesuchsjubiläum auch den 70er von Altabt Gregor feiern. Foto: Der „Gnomon“ steht, die Pflasterung schreitet zügig voran.

15. Juni: Breitenfurter Jagdhornbläser feiern im Stift Heiligenkreuz (02.06.12.)

Am Freitag, 15. Juni 2012, feiern die Breitenfurter Jagdhornbläser ihr 25-jähriges Bestandsjubiläum bei und mit den Mönchen im Stift Heiligenkreuz. Ein Musikereignis „der anderen Art“, auf die sich die Zisterzienser aber bereits freuen. Es werden zahlreiche Prominente erwartet, die Breitenfurter Jagdhornbläser laden herzlich ein: Programm für 15. Juni 2012, Stift Heiligenkreuz: 19.00 Festmesse in der Stiftskirche mit Abt Dr. Maximilian Heim; 20.00 Gartenkonzert im lauschigen Gastgarten des Klostergasthofes,  gestaltet von den Jagdhornbläsergruppen „Anningerblick“, „Breitenfurt“ und „Zayathal“; 21.00 Musikalische Grüße vom „Blasmusikorchester Musikverein Breitenfurt“. Foto: Wir Mönche sind durch unsere „Chant“ CDs bekannt, wir freuen uns auf diese andere Form der Musik.

Riesiges Abschiedsfest für Prof. Regina Willi (13.06.12.)

Schwester Regina Willi verlässt die Hochschule im Sommer. Die Studenten haben ihr nach der letzten Vorlesung ein riesiges Abschiedsfest veranstaltet. Sr. Prof. Dr. Regina Willi hat seit 5 Jahren bei uns Bibelwissenschaft des Alten Testamentes unterrichtet, seit 2 Jahren ist sie Institutsvorstand. Sie war immer da, hatte immer Zeit, hat sich geduldig um alles und alle gekümmert und ein hohes Niveau in den Vorlesungen vorgelegt… Wir werden sie sehr vermissen, auch wenn mit Prof. Dr. Michael Ernst ein hervorragender Bibliker ihre Nachfolge antritt. Schwester Regina wird ihrer Berufung folgen, wir beten für sie und danken ihr von Herzen für diese guten gesegneten fünf Jahre! Foto: Sr. Regina hat die Studenten gefordert, – deshalb war sie so beliebt.

Wir sind Ehrenpaten der Pandabären im Tiergarten Schönbrunn! (11.06.12.)

Einen Nachmittag voller Spaß und Freude haben wir heute im Tiergarten Schönbrunn erlebt. Wir haben ja die Einladung zu einer Ehrenpatenschaft angenommen, und das war so fröhlich und lustig, als Frau Direktorin Dr. Dagmar Schratter unserem Herrn Abt Dr. Maximilian Heim die Ehrenpatenurkunde überreich hat. Die Medien haben es auch sehr amüsant gefunden, und das war es auch. Die „Seitenblicke“ haben einen netten Beitrag gedreht (hier anschauen!), wo freilich auch kurz auf das ernstere Anliegen hingewiesen wird: Pandas sind ein Symbol des Friedens und ein Symbol der gefährdeten Natur; und für diese Natur, die ja Schöpfung Gottes ist, müssen wir besser Sorge tragen. Foto: In der Mitte die Direktorin Dr. Schratter und Abt Maximilian mit der Ehrenurkunde vor dem Pandabärengehege.

"Kloster auf Zeit" für junge Männer (23.05.12.)

Das Foto zeigt einen jungen Mitbruder im Klausurgarten am Löschteich. Die Idylle ist nicht ganz so idyllisch, denn er muss gerade für eine wichtige Prüfung an der Hochschule lernen. Dennoch ist ein Kloster ein Ort der Stille, denn es ist ein Ort der Gottesnähe und Gottesbegegnung. Bei uns besteht die Möglichkeit, als normaler Gast (Männer und Frauen) einige Tage hier zu verbringen. Junge Männer können zudem zu „Kloster-auf-Zeit“ kommen, das heißt, dass sie sogar unser Leben mit uns teilen. Für den Sommer haben sich schon viele angemeldet, wir freuen uns und hoffen, dass die Tage bei uns gesegnet sein werden… Foto: Lernen für eine Prüfung im Klostergarten.

Wir leben im heiligen Rhythmus von "Ora et labora" (15.06.12.)

Wir sind den vielen Menschen, die durch Gebet, durch Sympathie oder einfach über Facebook oder die Homepage mit uns verbunden sind sehr dankbar. Öffentlichkeitsarbeit für so ein florierendes Kloster ist nicht leicht. Unter hunderten dankenden Emails ist dann auch mal ein kritisches dabei: „Geht es euch nur mehr um CDs und Pandabären…?“ Antwort: Nein! Das sind „nette“ Nebensächlichkeiten, und sonst nichts! Wir sind ein richtiges Kloster. Jeder kann ja als Klostergast kommen und sich mal überzeugen, dass wir hier von 5.15 Uhr an im heiligen Rhythmus von Gebet und Arbeit, von Schweigen und Apostolat leben. Herzlich willkommen! Von dem Guten, das Gott uns schenkt, wollen wir aber auch weiter Zeugnis geben. Foto: Ein Mitbruder mit Staubsauger: Sauberkeit muss sein!

Öffnung eines Babenbergergrabes im Kapitelsaal (14.06.12)

Auf Ersuchen des Stiftes Klosterneuburg finden derzeit Grabungen im Kapitelsaal statt. Wir sind autorisiert, hier kurz zu berichten. Es gibt nämlich Unklarheiten über das Grab Nummer II (siehe: Bernhard Zeller, Die Babenberger und das Stift Heiligenkreuz…) bezüglich der Gebeine eines der Söhne des hl. Leopold. Unter sachkundiger Leitung wurde nun seit 1739 erstmals das Grab geöffnet. Die Ergebnisse werden noch bekannt gegeben. Ziemlich sicher wurde der Kapitelsaal in der Barockzeit insgesamt als Grablege verwendet, die Grabplatten müssen nicht immer „in situ“ sein. Als 1996 das Grab Friedrich II. des Streitbaren geöffnet worden war, hat man alles so vorgefunden, wie 1739 dokumentiert. Nun wird es spannender… Foto: Nach der Graböffnung werden die Gebeine untersucht; der Kapitelsaal von Heiligenkreuz ist ja die bedeutendste Grablege der Babengerger, gleichsam die Wiege Österreichs.

24. Juni, 20 Uhr: Oratorium INRI von Prof. Conrad Artmüller (18.06.12.)

Durch die guten Kontakte von Stiftspfarrer Pater Pio haben wir die Freude, an einer Uraufführung zu „partizipieren“: Prof. Conrad Artmüller dirigierte seit 1966 an der Weiner Volksoper, seit 1991 an der Wiener Staatsoper. In der letzten Zeit wurde Prof. Artmüller, der mit dem Stift und der Pfarre Heiligenkreuz verbunden ist, vor allem durch seine Kompositionen bekannt: So wurde 2009 sein „Cantico delle creature“ des hl. Franziskus in der Basilica San Francesco in Assisi uraufgeführt. Sein Oratorium INRI – Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum, das 2010/11 entstand, ist eine ganz große Sache. Wir sind schon gespannt und laden herzlich ein. Die Aufführung beginnt am Sonntag, 24. Juni, um 20 Uhr. Nähere Information gibt es hier.

Hochschule: Ansturm auf die Prüfungslisten (11.06.12.)

Diese Woche enden die Lehrveranstaltungen an der Hochschule. Ab nächsten Montag beginnt die 3-wöchige Hauptprüfungszeit, die für Studierende wie für Lehrende eine große Herausforderung darstellt. Heute gab es fast so etwas wie eine heilige Schlacht, als die Hochschulsekretärin die Prüfungslisten aushängt: Jede/r wollte der/die erste sein, um sich einzutragen. Wir freuen über das Wachstum der Hochschule. Für das nächste Semester haben sich schon wieder etliche angemeldet, erfreulich ist auch, dass die Zahl der „Freisemestler“ von anderen Universitäten, vor allem aus Deutschland, steigt. Mittlerweile gibt es in und um Heiligenkreuz noch einige Wohnmöglichkeiten, auch wenn die beiden Studentenwohnheime in Alland und Mayerling schon lange ausgebucht sind. Foto: Andrang auf die Prüfungslisten.

Eindrucksvolle (Erst-)Aufführung des Oratoriums INRI (24.06.12)

Soviele Künstler haben noch nie in unserer Abteikirche zusammengewirkt: 55 Musiker, 80 Sänger und 4 Solisten waren beteiligt an der überaus eindrucksvollen und ergreifenden Aufführung des Oratoriums INRI. Prof. Conrad Artmüller, der auch dirigierte, hat dieses Oratorium, das das gesamte Leben Jesu thematisiert komponiert. Es handelte sich praktisch um die zweite Erstaufführung, denn erst vor 2 Tagen fand die (erste) Erstaufführung in Mödling teil. In der abendlichen hohen Abteikirche war es ein besonderes Erlebnis. Viele von uns Mönchen haben auch – versteckt an verschiedenen Plätzen der Abteikirche – zugehört und so wurden auch wir beschenkt, wie auch die begeisterten Zuhörer. Dank an Prof. Artmüller, das Mödlinger Vocalensemble, das ARTensemble, den Akademischen Orchesterverein in Wien und alle, die dieses religiöse Klangerlebnis möglich gemacht haben

Prüfungszeit an der Hochschule (19.06.12.)

Drei Wochen lang dauert die Prüfungszeit an der Hochschule. Es ist sowohl für die Studierenden als auch für die Lehrenden anstrengend, dazu kommt die große Hitze, die nicht wirklich Lust zum Lernen macht… Aber die heilige Theresa von Avila sagt: „Nichts ängstige dich, nichts verwirre dich. Alles geht vorüber. Gott allein genügt!“ Da unser Kloster sehr stark mit der Hochschule verbunden ist, sind wir von der Belastung alle betroffen. Wir wünschen den jungen Studenten viele Erfolgserlebnisse und den Prüfern Ausdauer und Freude an den Leistungen ihrer Studenten. Foto: Warten vor dem Prüfungsraum.

Gute Nachrichten aus Vietnam (25.06.12.)

Abt Johannes Tran aus der Abtei Phuoc-Ly in Südvietnam war am 22. Juni auf Besuch. Abt Maximilian konnte ihm über die guten Studienfortschritte seiner beiden Mitbrüder P. Justinus Bich Tuong Vu Nguyen und P. Paulus Van Du Bui berichten, die seit 2006 bei uns studieren. Abt Johannes brachte gute Nachrichten aus Vietnam mit: Die katholische Kirche boomt, die Klöster haben dutzende Kandidaten und Novizen. Allein die Abtei Phuoc-Ly hat 120 Mönche, heuer werden 4 zu Priestern und 4 zu Diakonen geweiht, 8 legen die Feierliche Profess ab… Mittlerweile sind die Hälfte aller Zisterzienser weltweit Vietnamesen! Noch eine gute Nachricht: P. Dominic Nguyen, der bei uns studiert hat und durch die Abtei Schlierbach unterstützt wird, macht das Doktorat in Linz und wird voraussichtlich bald die Priesterweihe empfangen. Foto: P. Justinus, Abt Johannes und Abt Maximilian.

Die neue Sonnenuhr am Badener-Tor funktioniert (19.06.12.)

Das neue Denkmal am Badener-Tor ist eine riesige Sonnenuhr, die sogar weltweit einzigartig ist: Die Zeit wird nämlich nicht durch den Schatten des  „Gnomon“ (= Schattenzeiger in der Mitte) angezeigt. Nein! Der Gnomon hat oben einen Spiegelstreien, der einen Lichtreflex auf das Bethlehem Mosaik wirft. Dazu hat es höchst komplexer Berechnungen gebraucht, die durch den Vorstand des „Instituts für diskrete Mathematik“ an der TU Wien, Univ.-Prof. Hellmuth Stachel, durchgeführt worden waren. Im Augenblick ist Prof. Stachel gerade dabei, die Reflexionen zu überprüfen und eine Skala anzuzeichnen, wo man dann die Uhrzeit ablesen kann. Die Besonderheit der Heiligenkreuzer Sonnenuhr: Es ist eine wirkliche „Sonnenuhr“, wo nicht der Schatten, sondern der reflektierte Sonnenstrahl die Zeit anzeigt. Foto: Prof. Stachel, mit Gattin, ist zufrieden; links hinter seinem Kopf ist die schräge Lichtreflexion zu sehen.

Sommerzeit ist Ferienzeit; Ferienzeit ist Erholungszeit (24.06.12.)

Derzeit stöhnen bei uns im Kloster noch alle Studenten und Professoren unter der Prüfungszeit. Und doch ist schon soetwas wie Vorfreude auf den Sommer da. Der heilige Benedikt sagt, dass es für den Mönch nichts Schlimmeres gibt als das Faulenzen, er nennt es „otium“. (Die Negation davon ist das „neg-otium“, die Geschäftigkeit). Er möchte aber auch nicht, dass wir immer „geschäftig“ sind. Erholung ist nicht, dass man bloß irgendwie herumfaulenzt, sondern dass man sich ausruht und dabei wieder Orientierung und Kraft findet. Der Sommer ist eine gute Gelegenheit, wenn der „Stress“ und das „negotium“ nachlassen und man wieder mehr Zeit hat, die Nähe Gottes zu spüren und darin zu leben. Gott schenke uns allen eine gesegnete Erholungszeit! Foto: Für viele bedeutet es eine kleine Erholung, zur abendlichen Vesper in unsere Abteikirche zu kommen.

Feierliche Profess von Schwester Rafaela in Wien (26.06.12.)

Am 24. Juni nahmen waren viele unserer jungen Mönche bei den Benediktinerinnen der Anbetung (http://www.benediktinerinnen-wien.at/) in Wien. es gab einen freudigen Grund: Schwester Rafaela legte die Feierliche Profess ab, sie studiert an unserer Hochschule. Die Benediktinerinnen sind uns sehr ähnlich, nicht nur weil sie Internetapostolat machen und darauf schauen, dass die jungen Schwestern auch durch ein gutes Studium eine Bildung erreichen, die dem Niveau heutiger junger selbständiger und emanzipierter Frauen entspricht. Foto: Schwester Rafaela nach der Profess mit ihrem Neffen. Pater Kilian gratuliert!

Freude über 11 Priesterweihen (04.07.12.)

Auch wenn es heuer nicht so ganz viele sind wie in den letzten Jahren, so freut es uns doch, dass insgesamt 11 ehemalige Studenten unserer Hochschule die Priesterweihe empfangen. Am weitesten weg sind zwei Ehemalige, die in Frankreich nahe bei Toulouse für die Gemeinschaft der Seligpreisungen geweiht werden. – Foto: Das Foto zeigt Martin Vitek, einen jungen Priester aus der Slowakei, der bei uns oft zu Besuch war: Vor der Primizmesse kniet der Priester vor seinen Eltern nieder und diese geben ihm den Segen auf die Stirne. Jede Berufung wird ja aus dem Glauben, Gebet und Opfer vieler Menschen geboren. Und ebensoviel erbetete äGnade braucht es, um dann als Priester treu bis zum Tod erfunden zu werden…

"Heiße" Jugendvigil in der Kreuzkirche (07.07.12.)

Draußen hatte es 37 Grad, drinnen wohl doppelt soviel… Wir haben uns sehr gefreut, dass trotz Ferien solche Mengen von jungen Leuten gekommen sind, oft von weit her, etwa aus der Steiermarkt. Gepredigt hat der junge Kaplan Giovanni Risaliti aus Graz und uns großen Mut gemacht, uns auf Christus einzulassen. Im Kreuzgang hat uns Pater Kilian eine wahre Geschichte von der „Morenita“ vorgelesen. Die Ferienjugendgruppe aus Nitra in der Slowakei war auch dabei. Besonders auffällig: Soviele junge Ordensschwestern verschiedenster Orden. Wir freuten uns, dass Jenny Flor aus Peru zurückgekehrt ist. Danke an die Priester, die mit ihren jungen Leuten kommen, danke an die Erwachsenen, die die Jugendvigil durch Gebet mittragen. Foto: Die Kerzen bei der einstimmenden Prozession sind Symbol der brennenden Herzen. Mehr Fotos auf Facebook unter „Jugendvigil“ oder direkt hier!

2. Juli: Klösterlicher Grillabend (03.07.12.)

Was für normale Menschen wirklich normal ist (dass man im Sommer miteinander grillt), ist für uns Mönche die totale Ausnahme. Aber einmal im Jahr dürfen wir das auf Wunsch von Abt Maximilian auch tun. So gab es am 2. Juli, nachdem wir die Komplet vorgezogen hatten, einen klösterlichen Grillabend im Klausurgarten. Es war ja das Hochfest des Besuchs Mariens bei Elisabeth. Wir Mönche im Kloster haben uns sehr gefreut, dass so viele Mitbrüder, die im seelsorglichen Dienst in den Pfarren sind, zu uns gekommen sind. Das Essen war ja wirklich hervorragend, dafür hat der Klostergasthof gesorgt. Und das heiße Wetter hat die Ferienstimmung, die da für ein paar Stunden in unserem Konvent ausgebrochen ist, noch verstärkt. Foto: Ein gemütliches Beisammensein von jung und alt, frisch dabei und langgedient, Mitbrüdern im Haus und Mitbrüdern im Pfarrdienst brachte der einmal jährlich stattfindende Grillabend.

Ferienwoche für Kinder aus dem Kosovo (05.07.12.)

Wir haben eine Gruppe von 13 Kindern und Jugendlichen aus dem Kosovo zu Ferien bei uns im Kloster eingeladen. Für die Buben war das toll, sie kommen aus einem Gebiet, wo im Balkan-Krieg viel Schlimmes geschehen ist. Schwester Johanna Schwab aus Kärnten arbeitet unermüdlich, baut Schulen und Häuser, organisiert Sportwochen für junge Leute. Sie hat ein Talent, auf die Not der Menschen im Kosovo aufmerksam zu machen. Und viele helfen ihr zu helfen, wir auch ein bisschen. Und das Bundesheer hat den Rücktransport der jungen Leute mit einer Herkules-Transport-Maschine übernommen. Die Kinder waren begeistert, besuchten das Strandbad in Baden, den Tiergarten Schönbrunn, spielten Fußball und staunten über das Kloster. Es sind ja alle bis auf einen Moslems. Wunderbare junge Leute, die für den Frieden in ihrem Land wirken werden. Foto: Gruppenfoto mit Abt Maximilian, der die jungen Leute schon für das nächste Jahr wieder eingeladen hat.

Wir beten für den neuen Präfekten der Glaubenskongregation (03.07.12.)

Was wir Christen „Glauben“ nennen, ist nicht religiöse Phantasie und fromme Vertröstung. Wir glauben, weil es Gott gibt und Gott sich in der Schöpfung und in der jüdisch-christlichen Heilsgeschichte sichtbar, hörbar, weltverändernd geoffenbart hat. Daher gibt es in der Kirche auch eine Einheit im Glauben – nicht jeder irgendetwas, sondern alle gemeinsam! Für die Einheit im Glauben ist der Papst von Christus eingesetzt und als wichtigstes Organ dazu hat er die sogenannte „Glaubenskongregation“. Jetzt wurde der Regensburger Bischof Prof. Dr. Gerhard Ludwig Müller zum neuen Präfekten ernannt. Eine großartige Entscheidung! Leicht wird er es nicht haben. Wir werden für ihn beten. Foto: 2007 wurde unter Bischof Müller das „Collegium Rudolphinum“ an das Stift Heiligenkreuz übergeben als „Überdiözesanes Priesterseminar Leopoldinum Heiligenkreuz“; das Foto zeigt Bischof Müller mit Abt Gregor vor der Hochschule, als wollte Abt Gregor ihm sagen: „Und wenn Sie einmal Präfekt der Glaubenskongregation sind, dann vergessen Sie bitte die Hochschule Heiligenkreuz nicht…“

Eine geistliche Ferienwoche für Jugendliche aus Nitra (10.07.12.)

Seit fast 20 Jahren kommen im Sommer Schüler des katholischen Gymnasiums Cyril und Method aus Nitra (Slowakei) zu uns, um eine Ferienwoche im Kloster zu verbringen. Heuer waren es wieder 20 junge Leute im Alter von 17 und 18 Jahren, die viel Freude, viel Kreativität und Musikalität mitgebracht haben. Sie wurden von drei Schwestern begleitet und vom Schulseelsorger Pater Peter Sabo, der selbst als Jugendlicher einige Male in Heiligenkreuz war. Die Woche ist mit Ausflügen, Mariazellwallfahrt, Tiergarten Schönbrunn schnell vergangen. Schön war auch die Begegnung mit den Jugendlichen aus dem Kosovo, die so als Muslime einmal fröhliche junge Christen kennenlernen konnten. Aus dem Gymnasium gehen sehr viele geistliche Berufe hervor. Foto: Das Abschiedsfoto der heurigen supernetten Gruppe aus Nitra.

Wallfahrt der Schweizer Gardisten führte über Heiligenkreuz... (09.07.12.)

38 Schweizer Gardisten machen gerade eine Wallfahrt zur Geburtsstätte des heiligen Martin nach Szombathely. Der heilige Martin war ja auch Soldat und wurde dann zu einem der größten Heiligen der frühen Kirche. Wir freuten uns, dass der Pilgerweg der „Wächter des Papstes“ über Heiligenkreuz führte, das brachte uns auch prominentesten Besuch ein: Kardinal Schönborn, der Apostolische Nuntius Zurbriggen und Militärbischof Werner kamen auch dazu, es gab eine Festmesse und Führungen und Teilnahme am Chorgebet. Begeistert waren einige Schweizer Gardisten dann auch noch vom Sportraum des Klosters, der mindestens so gut ist wie der im Vatikan… Wir haben ja die Freude, dass ein Schweizer Gardist, Pius Rüegg, an unserer Hochschule studiert hat und heuer die Priesterweihe empfängt. Mögen weitere folgen! Foto: Gruppenfoto der Schweizer-Gardisten-Wallfahrt.

Wir wollen den Zisterzienserinnen in Marienkron helfen (05.07.12.)

Vielen ist das tolle Kurhaus Marienkron im Burgenland bekannt, doch wenig bekannt ist, dass die Zisterzienserinnen dort hilfsbedürftig sind. Inzwischen wurde das florierende Kurhaus vom Kloster getrennt, ersteres wurde von der Vinzenzgruppe übernommen, um finanziell saniert zu werden. Es läuft gut. Gar nicht gut geht es aber den Schwestern, die bisher alle Energie nur in das Kurhaus gesteckt haben. Sie leben in dem Klosterbau, der 1955 erbaut wurde, ohne jede Veränderung. Ein Baumeister beim Betretreten: „Das ist nicht menschenwürdig!“ Die Dachrinnen und Fenster sind undicht, die Zimmer winzig, sodass nicht einmal Schränke drinnen Platz haben… Wir wollen unseren Mitschwestern helfen, Abt Maximilian und Hauptökonom P. Markus sind voll im Einsatz. Nicht nur finanziell, sondern auch durch Beratung und Mitsorge. Finanziell werden die Schwestern die anderen Klöstern sehr intensiv bitten müssen. Intern hat die Gemeinschaft Schwung, im September werden 2 Schwestern bei der Jugendvigil Zeugnis geben. Jedenfalls: Da man uns hilft (siehe die große Hilfsbereitschaft für die Hochschule) wollen auch wir helfen, wie wir halt können. Foto: Jetzt wurde schon mal ein eigener, neuer Eingangsbereich in das Kloster geschaffen, bisher konnte man nur über das Kurhaus rein.

Die Sonnenuhr am Badenertor ist in der Nacht beleuchtet (30.06.12.)

Das Monument für Religions- und Gewissensfreiheit ist nun schon fast fertiggestellt. Es fehlen noch die Markierungen für die Uhrzeiten, die durch die Spiegelreflexion an der Spitze des Gnomons angezeigt werden. Nun ist das Denkmal auch in der Nacht beleuchtet und gibt dem ganzen leeren und an sich finsteren Bushalteparkplatz eine Mitte. Foto: Das Monument ist am Tag eine Sonnenuhr und in der Nacht ein hübsch anzuschauendes farbenfrohes Denkmal.

14./15. Juli: Es gibt wieder ein Glockenspielfest (17.05.12.)

Nach einer mehrjährigen Pause halten wir wieder ein Glockenspielfest. Das haben wir unserem Frater Matthias Schäferhoff zu verdanken, der selbst bereits hervorragend auf dem Glockenspiel spielen kann und dem es gelungen ist, den Dimplomglockenspieler und Stadtglockenspieler von Kassel und Aschaffenburg, Herrn Wilhelm Ritter, zu gewinnen. Unser Glockenspiel ist das zweitgrößte in Österreich und das einzige, das konzertant bespielt wird, – wie ein Klavier. Es klingt virtuos und ist ein einzigartiges Klangerlebnis.

Plätze im Inneren Stiftshof. Eintritt 12 Euro (Abendkasse) oder 10 Euro (Vorverkauf Klosterpforte) oder per E-Mail an office@stift-heiligenkreuz.at. – Führungen von 14-17 Uhr halbstündig auf den Glockenturm.

Zutritt frei, Eintritt: freie Spende

Zwei Priesterjubiläen, ein Abschied und ein Neustart (14.07.12.)

Am Hochfest des heiligen Benedikt feierten wir mit einer Festmesse und anschließenden Gratulation in den Räumen des Herrn Abtes die Priesterjubilare P. Benedikt Stary (40 Jahre Priester) und P. Nivard Hradil (55 Jahre Priester). Es war sehr schön, da viele Mitbrüder gekommen waren, auch Dechant Josef Kantusch. Der Apostolische Nuntius in Nigeria, Erzbischof Augustine Kasujja, konzelebrierte. – Zugleich verabschiedete der Herr Abt den Vizerektor des Priesterseminars Leopoldinum, Pater Attila Hesz, der nach Ungarn zurückkehrt. – Und es gab auch einen Neustart: Schwester Ancilla, die vor ihrem Ordenseintritt schon Chefsekretärin bei Siemens war, übernimmt das Sekretariat des Herrn Abtes, wo sie sicher nicht weniger zu tun haben wird als in ihrem früheren Job… Foto: Schwester Ancilla, umringt vom Herrn Abt und dem emeritierten Vizerektor, davor die Priesterjubilare.

Danke für die Marillen aus dem Burgenland! (13.07.12.)

Vor dem Kälteeinbruch war noch eine Delegation von jungen Mitbrüdern, also Novizen, Kandidaten und Kloster-auf-Zeit-Gästen bei der Marillenernte in Wimpassing im Burgenland. Wir durften im Garten der Brüder von Altabt Gerhard und P. Nivard die Marillen ernten, ja Altabt gerhard schaffte mit seinen 84 Jahren sogar selbst mit. Insgesamt sind 150 Kilo Marillen zusammengekommen. Inzwischen wissen unsere deutschen Mitbrüder auch schon, dass wir in Österreich zu „Aprikosen“ lieber „Marillen“ sagen, das klingt lieblicher und entspricht dem wunderbaren Geschmack dieses Obstes besser. Unsere Köchinnen haben inzwischen schon alles zu Marmelade verarbeitet und zu Marillenknödel. (Es wäre ja unvorstellbar, wenn man „Aprikosenklöse“ essen müsste.) Foto: Bei den Hradils zur Marillenernte.

Grausliches Wetter - schönes Glockenspielfest! (15.07.12.)

  Grauslich war das Wetter beim Sommerabendkonzert am 14. Juli, trotzdem sind 150 gekommen, bei Regen und Wind; am Sonntagnachmittag war es zum Promenadenkonzert trocken und mild, Gott-sei-Dank. Dimplomglockenspieler und Stadtglockenspieler von Kassel und Aschaffenburg, Wilhelm Ritter, gab sein Bestes, hunderte lauschten im Innenhof seinem konzertanten Spiel auf dem zweitgrößten Glockenspiel Österreichs. Alle waren zufrieden, der Klostergasthof schenkte Wein aus, viele nützten die Führungen in den Glockenspielturm um das einzigartige Spiel zu besichtigen. Frater Matthias hat alles wunderbar organisiert und selbst beim Sesseltragen im Schweiße seines Angesichts geschuftet. Ihm sei großer Dank! Fazit: Wir wollen das jetzt doch wieder jedes Jahr anbieten, weil es wäre schade, wenn das Glockenspiel einfach nur verstaubt… Foto: Dr. Walter Grünsteidl (der Erfinder unseres Glockenspielfestes, Stadtglockenspieler Wilhelm Ritter, Abt Maximilian, Frau Ritter und Frater Matthias Schäferhoff an der Klaviatur.Die „Seitenblicke“ haben sehr nett darüber berichtet, hier anschauen.

16 neue "Magistri theologiae" (17.07.12.)

Mehr als ein dutzend Studenten unserer Studenten schließen heuer das Studium mit der Diplomprüfung ab. Das Foto zeigt Frater Urs Maria von der Benediktinerabtei Marienberg im Vintschgau, rechts neben Abt Maximilian ist Pater Johannes Paul von Heiligenkreuz. Beide sind frischgebackene „Magstri theologiae“. Beide haben sich in ihren Diplomarbeten mit dem Themenbereich „Das Kloster als Ort der Pastoral“ beschäftigt, beide sind schon in der Jugendseelsorge aktiv, beide haben mit Auszeichnung abgeschlossen. Die Hochschule hat heuer einen starken Abgang von Studenten, die ihr Studium beenden, zugleich aber gibt es zahlreiche Anmeldungen. Die feierliche Sponsion der ca. 16 neuen Magistri und Magistrae wird am 14. November um 16.30 mit einem Festakt im Kaisersaal stattfinden. Foto: Abt Maximilian gratuliert.

Die Erfahrung der Wirklichkeit Gottes (20.07.12.)

Seit dem Heiligen Jahr 2000 liegt in unserer Abteikirche in Heiligenkreuz hinten beim Eingang ein Buch, wo die Menschen, die die Kirche besuchen, etwas eintragen können. Es ist sehr berührend, zu lesen, was die Menschen hineinschreiben. Die meisten schreiben an Gott, sie danken ihm, sie bitten ihn, sie loben ihn. Viele schreiben auch, dass sie in der Schönheit der Kirche die Schönheit Gottes erfahren. In allen Sprachen und Schriften, in verschiedenen Stilen, – wie die Menschen eben sind. Diese geistlichen „Gästebücher“, von denen schon an die 20 vollgeschrieben sind, geben Zeugnis davon, dass die Menschen im Herzen eine Tiefe Sehnsucht nach der Erfahrung der Wirklichkeit Gottes haben. Und auch davon, dass jede Kirche ein Ort der Kraft ist. Foto: Die meisten schreiben ein Wort es Dankes in das geistliche Gästebuch der Abteikirche.

35 Kilo Klosterhonig (24.07.12.)

Seit einem Jahr hat Frater Daniel Bienenstöcke im Klostergarten, wo es drei Bienenvölker gibt. Wir danken Pater Aloisius von Schlierbach sehr für diese Anregung, er hat Frater Daniel in das Imkern eingeschult. Jetzt wurde der Honig geschleudet: 35 Kilo selbstgemachter Honig, das kann sich schon sehen lassen. Der reicht freilich nur für uns Mönche, aber vielleicht können wir ja die Bienenzucht noch ein bisschen ausweiten… Frater Konrad, unser Novize, hat auch mitgeholfen, er ist überall dabei, wo es etwas zum Helfen gibt. Die Gartenarbeit ist aber zugleich eine gute Erholung und ein notwendiger Ausgleich in unserer Lebensform. Foto: Frater Ludwig und Frater Daniel beliefern die Klosterküche mit 35 Kilo frischgeschleuderten Honig.

"Kloster auf Zeit" für junge Männer (20.07.12.)

Das Foto zeigt einen Ausflug, den der Herr Abt zusammen mit Mitbrüdern und Kloster-auf-Zeit-Gästen auf den Peilstein unternommen hat. Wir freuen uns ja, wenn junge Männer bei uns zu Gast sind, um unser Leben kenen zu lernen. Bei uns besteht die Möglichkeit, als normaler Gast (Männer und Frauen) einige Tage hier zu verbringen. Junge Männer können zudem zu „Kloster-auf-Zeit“ kommen, das heißt, dass sie sogar unser Leben mit uns teilen. Für den Sommer haben sich schon viele angemeldet, wir freuen uns und hoffen, dass die Tage bei uns gesegnet sein werden… Foto: Mit Kloster-auf-Zeit-Gästen auf dem Gipfelkreuz des Peilsteins.

Kürbisernte im Klostergarten (28.07.12.)

Die Kürbisse sind in dem feuchtheißen Wetter, das wir heuer haben, besonders gut gediehen und richtige Monster. Unsere vietnamesischen Mitbrüder helfen bei der Ernte, Pater Guerricus, der ja gerade mal 1,55 groß ist, kämpft auf dem Foto gerade mit einem Mega-Kürbis. Auch die jungen Männer, die gerade Kloster-auf-Zeit sind, packen bei den kleinen romantischen Gartenarbeiten mit an. In den nächsten Wochen erwarten wir übrigens vier neue Mitbrüder aus Vietnam, die der Herr Abt zum Studium an unserer Hochschule eingeladen hat. Leider dauern die Formalitäten mit den Behörden für die Studentenvisa endlos, schon über ein Jahr. Die jungen Zisterzienser aus Asien müssen dann erst einmal 2 Jahre Deutsch lernen, bevor wir sie ins Studium an der Hochschule geben können… Foto: Pater Guerricus Cao Vu Pham mit einem frischgeernteten Mega-Kürbis.

Geistliche Sportwoche - eine besondere Erfahrung (27.07.12.)

An der ersten Sportwoche im heurigen Sommer nahmen 16 junge Männer unter Leitung von Pater Karl teil, darunter auch 2 Priester und 1 Seminarist. Die Mischung aus Sport, Exerzitien und Ferien ist eine besondere Erfahrung für alle Teilnehmer gewesen. Der Wienerwald bietet ja viele Möglichkeiten für Sport, der neue Sportraum erlaubt konzentriertes und intensives Training. Die Sportwochen, die jedes Jahr völlig überbucht sind, sind ein besonderes geistliches Angebot, das auch auf Interesse bei der Wissenschaft gestoßen ist: Die Soziologin und Religionswissenschaftlerin Dr. Isabelle Jonveaux war zwei Tage dabei, weil sie gerade an ihrer Habilitation über die Jugend- und Gästepastoral klösterlicher Gemeinschaften arbeitet. Auch Radio Stephansdom hat darüber berichtet (hier, letztes Drittel). Foto: Sportwochen-Gruppenfoto nach dem Motto „Die Freude an Gott ist unsere Stärke“ (Nehemia 8,10)

Freude über geistliche Berufungen (27.07.12.)

Gott, der uns Menschen in Jesus Christus menschlich nahegekommen ist, beruft auch heute – und gerade auch heute – Menschen in seine Nachfolge und seinen Dienst. In der Kirche sollte eine viel größere Freude über geistliche Berufungen herrschen… In diesen Tagen hatten wir eine große Freude: Junge Männer, die mit uns schon lange verbunden sind, waren auf Besuch. Sie haben die Gnade ihrer geistlichen Berufung angenommen und sind in eine neue französische Priestergemeinschaft eintreten. Wir freuen uns sehr für die drei, auch wenn sie woanders eingetreten sind, denn jede Berufung – egal in welchen Stand oder welchen Orden – ist eine Gnade. Foto: Pater Johannes Paul mit drei Freunden, die in Frankreich ihrer Berufung folgen.

Stiftspfarre Heiligenkreuz: Pater Pio ist Doktor und die Visitation ist abgeschlossen (25.07.12.)

Aus unserer Stiftspfarre gibt es viele gute Neuigkeiten: Wir gratulieren dem Pfarrer Pater Pio Suchentrunk, er ist seit 16. Juli „Doctor theologiae“ in Neutestamentlicher Bibelwissenschaft, die feierliche Promotion erfolgt im Oktober an der Universität Salzburg. Dass er das geschafft hat, ist schon beachtlich, auch deshalb weil so viele engagiert in Heiligenkreuz, Grub und Siegenfeld mithelfen. – Und noch was Gutes: die Visitation durch Weihbischof Dr. Franz Scharl ist abgeschlossen, und zwar mit einem „Regen“ von hohen Auszeichnungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Pfarre Heiligenkreuz lebt, das ist die gute Nachricht, zu danken ist auch dem engagierten Diakon Markus Michael Riccabona, der noch dazu gute Öffentlichkeitsarbeit macht. So wächst „im Schatten des Kirchturm des Stiftes“ etwas Wunderbares. Wir freuen uns, gratulieren dem Pfarrer und noch mehr der Pfarre! Foto: Alle Informationen dazu hier

Schwestern im Geist (27.07.12.)

Im Gästetrakt können bei uns ja Männer und Frauen „Ferien“ in der besonderen Atmosphäre eines jahrhundertealten Klosters machen. Die Schar der Gäste ist bunt, sehr bunt… Besonders schön finden wir es immer, wenn geistliche Schwestern bei uns Ferien machen. Hier gilt besonders: „Patent portae, magist cor! Unsere Türen stehen offen, noch mehr unser Herz.“ Foto: Pater Rupert und Pater Raphael verabschieden gerade Sr. Elisabeth Hämmerle, die Novizenmeisterin des Klosters Brandenburg in Schwaben, die mit Sr. Agnes Maria ein paar Ferientage bei uns verbracht haben. Der originelle Habit (weiß-blaue-Streifen) ist der Arbeits- und Ferienhabit der Schwestern…, sonst sehen sie gravitätischer aus :), siehe hier.

Sommer: Wir freuen uns über die Gäste im Kloster (23.07.12.)

Derzeit ist fast die Hälfte der Mitbrüder in Ferien, es sind bald mehr Gäste im Haus als Mönche… Aber über die Gäste freuen wir uns ganz besonders. Viele junge Männer machen Kloster-auf-Zeit und leben mit uns mit, und dann haben wir auch viele Priester und Bischöfe, die sich bei uns ein wenig erholen. Das bringt auch ein bisschen Internationalität gemischt mit Ferienstimmung ins Haus. Nicht zu vergessen sind die Geistlichen Schwestern, die sich bei uns erholen. Foto: Pater Raynald und alle Mitbrüder freuen sich immer, wenn Gäste da sind, hier im Gespräch mit einem jungen Mann aus der Steiermarkt, der immer wieder zu Kloster-auf-Zeit zu uns kommt.

Wir gedenken in Dankbarkeit des verstorbenen Badener Altbürgermeisters Hofrat Prof. Viktor Wallner (26.07.12)

Am 21. Juli 2012 ist Hofrat Prof. Viktor Wallner, Altbürgermeister von Baden, im 90. Lebensjahr gestorben. Er und seine Gattin Maria, der wir unser Beileid aussprechen und unsere Gebete versichern, waren immer mit dem Stift Heiligenkreuz verbunden, wie auch mit dem Karmel Mayerling. Er hat große Verdienste um das Stift Heiligenkreuz erworben, als er sich in den 1970er Jahren massiv dafür einsetzte, dass die Autobahntrasse nicht so gelegt wird, die das unter den Nazis geplant gewesen war: nämlich direkt über das Stift. Sonst wäre unser Kloster heute eine Lärmhölle! Hofrat Wallner hat dafür vom Papst den Gregoriusorden verliehen bekommen. Er hat sich auch engagiert, dass die Trasse weit weg vom Stift verlegt wird. Und wir sagen auch dank, dass er verhindert hat, dass eine Autostraße durch das Helenental gebaut wird. Wir danken einem gläubigen Christen und einem engagierten Kommunalpolitiker und Literaten mit unseren Gebeten, er ruhe in Frieden. Foto: Maria und + Viktor Wallner.

Begeisterung über den neuen Sportraum (30.07.12.)

Der Neffe unseres Altabtes Gregor, Florian Henckel von Donnersmarck, hat vor kurzem seinen Onkel und das Stift besucht. Florian hat Heiligenkreuz ja ein bisschen bekannt gemacht, weil er hier in klösterlicher Zurückgezogenheit das Drehbuch zu seinem Oskar-Film „Das Leben der anderen“ (2007) geschrieben hat. Das Wichtigste aber ist, dass er im Jahr 2000 seinen Onkel, den damaligen Herrn Abt, überzeugen konnte, einigen jungen Mitbrüdern zu erlauben, einen Sportraum einzurichten. Das „Gym“ hat sich sehr positiv ausgewirkt; wir sind jetzt noch mehr „Fit fot God“. Pater Karl zeigte Florian den neuen Sportraum, der jetzt in einen mittelalterlichen Keller übersiedelt ist, der bisher nur als finstere Rumpelkammer leer stand. Florian war sehr begeistert. In Hollywood, wo er jetzt lebt, ist das Sporttreiben ganz normal. Foto: Da Florian fast 2,10 groß ist, musste Pater Karl für das Foto hinaufsteigen…

Fest des heiligen Ignatius von Loyola (31.07.12.)

Am 31. Juli feierten wir mit der Weltkirche den großen heiligen Ignatius von Loyola, den Gründer der Jesuiten. Dabei gab es auch eine Premiere: der Jesuit Prof. P. Dr. Joseph Carola SJ, Professor an der Gregoriana, war Hauptzelebrant beim Konventamt. Die Jesuiten unterscheiden sich ja durchaus von ihrem Ordenscharisma von uns Mönchen, so ist z.B. die feierliche Liturgie von uns Benediktinern und Zisterzienser nicht so ihre Sache. Es gibt sogar das Sprichwort: „Jesuita non cantat! Ein Jesuit singt nicht!“ Aber heute haben wir das Gegenteil erlebt. Prof. Carola hat das Konventamt gefeiert als wäre er ein richtiger Zisterzienser. (Wir hoffen, dass er das als Lob empfindet…) Und so haben wir in besonderer Weise den hl. Ignatius gefeiert, dessen Motto: „Deus semper maior. Gott ist immer größer“ so wichtig ist. Foto: Prof. Carola SJ nach der Konventmesse.

Vorbereitungen auf einen reichhaltigen Herbst (24.07.12.)

In der Öffentlichkeitsarbeit gibt es heuer keine Ferien, weil im Herbst soviel los sein wird. Da hilft auch Altabt Gregor mit, wenn es etwa darum geht, die Ehren-Einladungen zum 5. Jahrestag des Papstbesuches („Lustrum Papale“) zu kuvertieren. Die Festmesse am 9.9.2012, 16 Uhr, wird ja zugleich die Dankfeier für sein 12-jähriges Wirken als Abt, seinen 70. Geburtstag und 30 Jahre Priestertum sein; und die Sonnenreflexionsuhr beim Badener-Tor wird geweiht. – Jetzt schon laden wir zu all dem Schönen ein, das wir im Herbst feiern dürfen: vom Kreuzerhöhungsfest am 16.9. um 15 Uhr mit Bischof Kapellari bis hin zu unserem großem Chant-Concert-Prayer am 30.9 um 19 Uhr. Siehe hier. – Foto: Abt Gregor und Ferialpraktikant Shilten-Josef beim Kuvertieren der Einladungen zum „Lustrum Papale“ am 9.9.

Das war die sommerliche Jugendvigil am 3. August (01.08.12.)

Bei der Jugendvigil im August war es ziemlich heiß in der Kreuzkirche, aber zum Aushalten. Trotz Ferien war die Kirche voll, wir freuten uns, dass wieder etliche Priester mit einigen ihrer besten Jugendlichen gekommen waren, etwa aus Krieglach in der Steiermark. Die Band gab ihr Bestes, obwohl sie ganz stark „dezimiert“ war. Schön, danke! Sowohl Pater Kilian mit seiner Kreuzganggeschichte als auch Pater Karl mit seiner Predigt bezogen sich auf Verliebtsein, Liebe und Treue. Wahre Liebe gibt es nur in der Treue. Leben ist nur glücklich, wenn es in Liebe geteilt werden kann und wenn diese Liebe in guten und in bösen Tagen durchgetragen wird. Foto: Im Kreuzgang.

Historiker aus der ehemaligen tschechischen Abtei Sedlec zu Besuch (02.08.12.)

Eine Gruppe von Historikern und Touristikern aus Böhmen besuchte uns, um sich Inspirationen für das Kloster Sedlec  zu holen. Diese best-erhaltene mittelalterliche Abtei in Kutna Hora ist wunderschön und zieht viele Touristen an. Besonders interessierten sich die Wissenschaftler für unseren Karner von 1240. Dieser ist ja öffentlich nicht zugänglich, ein romanisches Gewölbe unter der Kreuzkirche, das faszinierend harmonisch ist. Unser Karner (=Beinhaus) ist seit 1907 leer, nachdem schon 1683 die Türken die Totengebeine verwüstet hatten, und danach die plündernde Bevölkerung. In Sedlec gibt es ja ein wahrhaft sensationelles Beinhaus, das freilich aus einer späteren Epoche stammt und mit den Knochen von 40.000 Menschen wohl das Morbideste ist, was Kunst je hervorgebracht hat (siehe hier). Foto: Historiker aus Sedlec im Heiligenkreuzer Karner.

Dickes Lob auf die Heiligenkreuzer Blasmusikkapelle (01.08.12.)

In den „Niederösterreichischen Nachrichten“ findet sich ein interessanter Artikel über unsere Heiligenkreuzer Blasmusikkapelle, man kann ihn hier downloaden. Für uns Mönche ist das sehr wichtig, dass es so einen hervorragenden Kulturträger in unserem Dorf gibt, denn was wären die großen Feste ohne die Musikkapelle! Diese gibt es seit 1968, mit fast 60 Mitgliedern ist sie eine der größten der Region, die Qualität ist hervorragend. Es gibt auch immer guten Nachwuchs, sodass hier junge Leute eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung haben und ihr Idealismus gefördert wird. Die Altersspanne liegt zwischen 11 und 86 Jahren. Foto: Wir sind sehr sehr dankbar, dass es die Musikkapelle Heiligenkreuz gibt und wünschen ihr weiterhin solchen Erfolg und Gottes Segen.

Babenbergergrab im Kapitelsaal wird wieder geschlossen (31.07.12.)

Auf Bitten des Stiftes Klosterneuburg wurde ja vor vielen Wochen eines der Babenbergergräber im Kapitelsaal geöffnet. Jetzt sind die Untersuchungen abgeschlossen. Die Ergebnisse sind uns selbst noch nicht bekannt, die Archäologen und Historiker werden uns aber sicher informieren. Wir freuen uns, dass der Kapitelsaal, in dem ja das älteste Herrschergeschlecht Österreichs begraben liegt, wieder verwendbar ist. Wir brauchen diesen mittelalterlichen Versammlungsraum ja demnächst, denn dort werden die 5 neuen Novizen eingekleidet werden. Foto: Die Seelen unserer verstorbenen Stifter und Wohltäter mögen durch Gottes Barmherzigkeit ruhen in Frieden.

Sorgen und Hoffnungen für die Hochschule (10.06.12.)

Im Österreichischen sagt man „Viel Ehr viel Gscher“. Gegen den Trend sind Stift und Hochschule in den letzten Jahren gewachsen. Das bringt jetzt die Hochschule in eine Situation, dass etwas getan werden muss. Es sind 4x mehr Studenten, die bei Vorlesungen auf dem Boden sitzen; viele Priesterstudenten; keine Studienbibliothek; zuwenige Räume… Wir sind auf Hilfe angewiesen und starten – wohl erstmals in unserer Geschichte – aufgrund der Notwendigkeiten ein Bausteinprojekt für die Hochschule. Mehr Information gibt es hier; wir bitten um Ihre Unterstützung. Foto: Die Hochschule Heiligenkreuz ist vom Volumen her nicht größer als eine mittlere Volksschule, sodass die Raumnot bedrückend ist. Den Bausteinfolder kann man hier downloaden; die Pläne hier.

Lehrbetrieb läuft auch im Sommer auf Hochtouren! (03.08.12.)

Derzeit sind zwar Ferien an der Hochschule, der Lehrbetrieb läuft aber auf anderer Ebene auf Hochtouren. So gibt es zwei Wochen lang Lehrveranstaltungen des sogenannten Lak-Kurses („Lehrgang zur Ausbildung von Katechisten„), und dazu noch eine zusätzliche Woche zur religionspädagogischen Ausbildung. Der Kaiserssaal ist inzwischen zu einem vielgenutzten Vorlesungssaal geworden. Der LAK-Kurs wird von Pater Herget und Pater Lainer, zwei Lazaristen, geleitet; aber auch Hochschulprofessoren sind oft im Einsatz, so haben sie wenigstens eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung für die Ferien. Foto: Sommerlicher Katechistenkurs im Kaisersaal, eine ganze Woche lang.

12. August: Diakonenweihe von Pater Johannes Paul (02.08.12.)

Militärbischof Christian Werner wird am Sonntag, 12. August 2012, wo wir in Heiligenkreuz zugleich das Fest der Dornenkrone Christi feiern, unseren Pater Mag. Johannes Paul zum Diakon weihen. Er war schon bisher mit großem Einsatz in der Jugendseelsorge und in der Öffentlichkeitsarbeit tätig, hat sein Studium mit einer pastoraltheologischen Diplomarbeit mit Auszeichnung abgeschlossen. Wir bitten sehr um das Gebet für ihn, aber ebenso für unseren Novizen Frater Konrad, der am Vorabend von Maria Himmelfahrt die Zeitliche Profess ablegt; und schließen Sie bitte auch unsere fünf künftigen Novizen fest ins Gebet ein. Es ist eine Gnade, eine Berufung anzunehmen; und jeder von uns braucht viel Gebet und Opfer, um treu bis zum Tod durchzuhalten. Foto: Pater Johannes Paul wird Diakon (Foto: Ursula Röck)

Schwester Johanna Schwab: eine Frau mit großem Herzen (07.08.12.)

Im Juli hatten wir 13 Kinder und Jugendliche aus dem Kosovo bei uns zu Ferien, bzw. Sportwochen. Schwester Johanna aus Klagenfurt hat im Kosovo viel Gutes gewirkt. Die jungen Leute waren alle Moslems, außer einem Katholiken, sie waren wunderbar. Und es hat ihnen gut gefallen. Der Monastic Channel hat ein schönes Video über Schwester Johanna gemacht. Sie hat im Kosovo mehrere Schulen gebaut und für die Versöhnung der ethnischen und religiösen Gruppen gewirkt. Gott möge ihr noch Kraft geben. Und wir vom Stift Heiligenkreuz wollen gerne weiter helfen und freuen uns schon auf nächstes Jahr. Foto: Für Schwester Johanna waren die Buben aus dem Kosovo, die eine Ferienwoche bei uns waren, „meine Kinder“.

Hochschule: Wichtige provisorische Maßnahmen (08.08.12.)

Das Stift und die Hochschule haben in letzter Zeit wertvollste wissenschaftliche Nachlässe an Büchern geschenkt bekommen. Unsere kleine Barockbibliothek ist schwer zugänglich und für den wissenschaftlichen Betrieb nicht ideal. Darum müssen wir ja eine geeignete Studienbibliothek mit Campusatmosphäre bauen. Bis dahin werden jetzt die Buchbestände auf dem Dachboden der Hochschule sachgerecht gelagert. Endlich wurde mit den notwendigen Baumaßnahmen begonnen, immerhin geht es um eine Fläche von mehreren hundert Quadratmetern. Rektor und Professoren freuen sich, weil die kleine Institutsräume schon seit Monaten mit Bücherkisten zugestellt waren… Foto: Die Baumaßanhme hat den guten Nebeneffekt, dass der Dachboden der Hochschule zugleich gut isoliert wird.

Die neue "Sonnenreflexionsuhr" beim Badenertor funktioniert (04.08.12.)

Eigentlich ist das neue Monument beim Badenertor ja ein richtiges Denkmal, und zwar ein religiöses. Also es weist auf etwas hin und lädt ein: „Denk mal!“ Denn das Mosaik zeigt inmitten eines Gewirrs von Menschen Maria, die das Jesuskind auf den armen trägt. Es zeigt die Erscheinung des Herrn und die Anbetung der Könige. Umso schöner ist es, dass dieses Monument, das auch etwas mit dem 2. Vatikanischen Konzil zu tun hat, auch noch eine Aufgabe erfüllt: Es zeigt die Zeit an. Nicht der Schatten des „Gnomons“, sondern eine Reflexion des Sonnenlichtes wird so auf das Mosaik geworfen, dass der Lichtstrahl die Uhrzeit anzeigt. Foto: Auf dem Bild kann man rechts unten gut den abgespiegelten Sonnenstrahl sehen, der die Zeit angibt.

Ein Video stellt unsere Hochschule vor (13.06.12.)

Im Augenblick richten sich unsere Gebete und unsere Aufmerksamkeit sehr auf unsere Hochschule, die sich in einer intensive Phase des Aufbaus befindet und hilfsbedürftig ist… Wir haben jetzt ein kleines Video anfertigen lassen (hier anschauen), um unsere seit 1802 bestehende Hochschule ein wenig vorzustellen. Was wir in den letzten Jahren erleben durfte, war ja wirklich ein substantielles Wachstum. So preist das Video zwar in sehr schönen Farben alles an, aber ehrlich gesagt: es nicht übertrieben… Eigentlich ist es in Wirklichkeit noch viel schöner. Foto: Als das Video gemacht wurde, wussten wir noch nicht, dass wir das große Bausteinprojekt brauchen, um weiterzukommen. Es ist daher kein „Geldsammelvideo“, sehr wohl aber sind am Ende jetzt die Kontonummern eingeblendet. Wir tun das ja nicht, weil es uns soviel Spaß macht, sondern weil wir Hilfe brauchen, um mit unserer wachsenden Hochschule in die Zukunft zu kommen. Zur Hochschulhomepage: www.hochschule-heiligenkreuz.at

Diakonenweihe von Pater Johannes Paul Chavanne (12.08.12.)

Die Diakonenweihe von unserem Pater Johannes Paul Chavanne am 12. August, dem Fest der Dornenkrone Christi, war natürlich eine große Sache. Der Geweihte hat eine große Verwandtschaft und einen noch größeren Freundeskreis. Militärbischof Christian Werner erinnerte in seiner Predigt an das Wort des heiligen Bernhard: Als Christen haben wir kein Recht, verweichlichte Glieder unter einem dornengekrönten Haupt zu sein. Nach der Feier gab es einen Imbiss im Inneren Stiftshof. Wir wünschen Pater Johannes Paul eine gesegnete Dienstzeit als Diakon und eine gute Vorbereitung auf die Priesterweihe, und jetzt schon reichen Fischfang! Foto: Gruppenfoto zu Füßen des heiligen Bernhard: Altabt Gregor, Neu-Diakon Pater Johannes Paul, Militärbischof Werner, Diakon Markus Riccabona und Abt Maximilian.

Zeitliche Profess von Frater Konrad und Frater Nikolaus (14.08.12.)

Zugleich mit den Einkleidungen legte unser bisheriger Novize Frater Konrad Ludwig die Zeitliche Profess ab. Das war besonders berührend, denn Frater Konrad stammt nicht nur aus Kronach, der Heimatstadt unseres Herrn Abtes in Oberfranken, sondern er wurde auch von ihm getauft. So legte er das Gehorsamversprechen in die Hände dessen ab, duch den er als Kind die Gnade der Gotteskindschaft empfangen hat. – Frater Nikolaus Holz verlängerte die Zeitliche Profess auf 3 Jahre. Foto: Frater Konrad verliest seine Professurkunde; im Hintergrund Frater Nikolaus. Wir wünschen beiden Gottes Segen.

"Tollite iugum meum super vos..." (14.08.12)

 Jesus sagt: „Nehmt mein Joch auf euch… es ist leicht und süß…“ Das singen wir bei der Einkleidungsfeier am Vorabend von Maria Himmelfahrt, 14. August. Der Herr Abt wird fünf junge Männer in den ganz-weißen Habit der Novizen einkleiden und in das Novziat aufnehmen. Der jüngste ist 22, der älteste 35, alle haben schon berufliche Ausbildung oder Studien hinter sich, alle fünf stammen aus Deutschland und haben schon eine intensive Kandidatur bei uns mitgemacht. Bei der Einkleidung werden die fünf auch einen neune Namen erhalten. Wir freuen uns sehr, bitten aber auch um das Gebet. Denn ein guter Mönch ist man erst wirklich, wenn man bis zum Tod durchgehalten hat und – mit vielen Menschen für die man gebetet, gearbeitet und geopfert hat – in den Himmel kommt. Foto: Unsere fünf Kandidaten unmittelbar vor der Einkleidung.

Fünf neue Mitbrüder, welche Freude! (14.08.12.)

Am Vorabend von Maria Himmelfahrt hat der Herr Abt die fünf Kandidaten eingekleidet und ihnen mit dem Ordenskleid zugleich einen neuen Namenspatron gegeben. Das Foto zeigt die Neuen mit dem Herrn Abt und Pater Prior Simeon. 1.) Ingo Dollinger, geb. 1980, aus Ulm, Lehrer, jetzt ; 2.) Mike Hotmann, geb. 1990, aus Paderborn, Hotelfachmann, jetzt ; 3.) Jean-Christophe Hausmann, geb. 1977, aus Tübingen, Musik-Produktmanager, ist ; 4.) Fabian Langpaul, geb. 1982, aus Wiesbaden, Hotelfachmann, ist ; 5.) und Arthur Heflik, geb. 1987, aus Halver, Sozialpädagoge, ist . Zur Erklärung: Die Einkleidung ist der Beginn eines einjährigen Probejahres, das Noviziat. Wir bitten um das Gebet, dass die Novizen zu guten Mönchen werden und wir Alten ihnen dabei helfen.

Große Namenstagsfeier für Abt Maximilian (14.08.12.)

Im Kloster feiern wir keine Geburtstage (außer die hohen und runden), dafür aber kräftig den Namenstag. So ist der Namenstag des Abtes ein großes Fest. Der Namenspatron unseres Herrn Abtes ist der hl. Pater Maximilian Maria Kolbe, der große selbstlose Märtyrer von Auschwitz, der Medienapostel der Unbefleckten Gottesmutter. So gut wie alle Mitbrüder waren zusammengeströmt, dazu drei Bischöfe und einige Professoren. Im August ist immer gute Stimmung im Konvent: die meisten sind erholt, weil sie schon in Ferien waren; außerdem haben wir ja die Einkleidungsfeiern und jede Gemeinschaft freut sich, wenn sie wächst. Bei solchen Feiern merken wir oft erst, wie gesegnet wir sind, weil uns ein großes gemeinsames Ideal und eine tiefe Liebe untereinander verbindet. Pater Prior betonte in seiner geistlichen Gratulationsansprache die Bedeutung des Gehorsams, die uns sosehr in fröhlicher Liebe zusammenfügt. Dann gab es ein extragutes Essen: Hirsch aus dem Forst Wasserberg. Foto: Beim Tischgebet im vollen Refektorium.

Deutscher Förderverein für die Hochschule arbeitet bereits auf Hochtouren (07.08.12.)

Im Juni hat die Hochschule die Bausteinaktion für den so dringend notwendigen Ausbau des Hochschulgebäudes gestartet. Die guten Rückmeldungen und die hohe Spendenfreudigkeit machen uns zuversichtlich, vielleicht sogar schon im nächsten Jahr mit einem Teilabschnitt beginnen zu können. Wir müssen ja 5 Millionen (unvorstellbar!) sammeln, das geht nur durch ein Wunder… Zu Christi Himmelfahrt wurde in Deutschland der Verein „Förderkreis der Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz e.V.“ gegründet. Das ist sehr wichtig, denn können auch Spender aus Deutschland ihre Förderung steuerlich absetzen. Spender aus Österreich können das sowieso, weil die Hochschule ja eine akademische Einrichtung ist und Spenden per Gesetz absetzbar sind, siehe hier. Noch was: Vergelts Gott allen „Erbauern“ der neuen Hochschule für ihre Bausteine. Foto: Gründung des Deutschen Fördervereins am 17.05.2012 in Koblenz, inzwischen arbeitet der Förderverein auf Hochtouren. Es gibt auch viel zu tun!

Ein neuer Akolyth und ein neuer Lektor (19.08.12.)

In diesen Tagen ist wirklich sehr viel los: Einkleidungen, Zeitliche Profess, die intensiven Konventexerzitien. Dazu kommt, dass etliche Kandidaten im Kloster eingezogen sind, mehrere Priester hier Ferien machen usw. usw. Man spürt eine gewisse Aufbruchsstimmung. Dazu gehört auch, dass unser Exerzitienleiter Weihbischof Martínez Camino im Rahmen der feierlichen Pontifikalmesse zu Maria Himmelfahrt zwei Mitbrüdern die Beauftragung zu den kirchlichen „Ministeria“ des Lektors und des Akolythen erteilt hat. Foto: Frater Malachias Hirning ist nun Akolyth; und Frater Dr. Moses Hamm ist nun Lektor. Frater Malachias ist auch Subzeremoniär, so ist dieser liturgische Vollmacht ein wichtiger Dienst, den er übernommen hat (Foto: Frater Clemens Hottmann).

20. August. Hochfest des heiligen Bernhard (18.08.12.)

Von 11.-19. August beten wir immer nach der Non die Novene zum heiligen Bernhard, dessen Fest am 20. August gefeiert wird. Das Pontifikalamt ist am Montag, um 9 Uhr in der Abteikirche. Den Anstoß zu unserer Bernhardsnovene hat Papst Benedikt XVI. gegeben, der in seiner Heiligenkreuzer Ansprache von 2007 unseren Ordensvater „gleichsam den Patron der geistlichen Berufe“ genannt hat. Tatsächlich hat Bernhard mit seinem Charisma unglaublich viele Männer und Frauen für die Christusnachfolge als Mönch begeistert. Wo er predige, so erzählen die Biographen, strömten die Menschen scharenweise ins Kloster… Als er in Citeaux eintrat, nahm er gleich 30 Gefährten mit. Es folgte eine Energieexplosion der Kirche… Nach der Non knien wir also am Bernhardsaltar nieder und bitten den allmächtigen Gott, dass er auch heute viele geeignete Männer und Frauen in seine Nachfolge ruft, damit Gott mehr geliebt wird. Foto: Man kann die Bernhardsnovene auch gerne mitbeten, hier bitte downloaden.

Kardinal Antonio Maria Rouco Varela von Madrid als Gast im Kloster (24.08.12.)

Drei Tage lang hatten wir die hohe Ehre, den Kardinal von Madrid und Vorsitzenden der Spanischen Bischofskonferenz bei uns im Haus als Gast zu haben; mit ihm war der Bischof von Lugo gekommen, Alfonso Carrasco Rouco. Kardina Rouco Varela liebt ganz offensichtlich das Klosterleben, denn er fühlte sich unter den Mitbrüder ganz offenkundig sehr wohl. Er nahm an der Rekreation teil und interessierte sich für alles… Er spricht perfekt Deutsch. Nach den Anstrengungen der CD-Aufnahme freuten wir uns über die schöne und gemütliche Atmosphäre mit einer so hohen kirchlichen Persönlichkeit: in Madrid fand ja 2011 der Weltjugendtag mit 1,5 Millionen Jugendlichen statt. Am Freitag besuchte der Herr Kardinal den Karmel Mayerling und feierte dort bei den Karmelitinnen – genau am 450. Gründungstag des Karmel zu Avila – die Heilige Messe. Foto: Bischof Carrasco Rouco von Lugo, Kardinal Rouco Varela von Madrid und Abt Maximilian.

Die neue Sancta Crux ist endlich da (10.08.2012).

Die neue Sancta Crux – unsere Jahreszeitschrift – hat 233 Seiten. Endlich ist sie da! Sie bringt einen großen Bildteil über den Äbtewechsel und die Benediktion von Abt Maximilian. Altabt Gerhard und Frater Konrad haben gute Arbeit geleistet. Viele interessante Artikel.
Sie kostet 9,90 Euro, man kann unkompliziert über bestellung@bebeverlag.at bestellen.
Es gibt noch eine ganze Reihe anderer Bücher, die gerade erscheinen, siehe hier. Da Bücher geschrieben werden, damit sie gelesen werden, freuen wir uns, wenn sie gefallen und Absatz finden.
Einen kleinen Informationsfolder kann man hier downloaden

3.-6. September: Exerzitienkurs im Karmel Mayerling (19.08.12.)

Weil im Sommer das Gästehaus im Karmel Mayerling wieder verfügbar ist, gibt es auch wieder einen Exerzitienkurs in der ruhigen Atmosphäre des Karmel Mayerling. Eingeladen sind Mädchen und Frauen, besonders jene, die an eine Ordensberufung denken. Hw. Dr. Josef Seeanner wird die Exerzitien leiten. Das Thema lautet: „Leben im Neuen Bund. Sich selbst finden durch die Hingabe an Gott. Beginn: 3. September, 17 Uhr; Ende: 6. September, 17 Uhr. Kosten: 100 Euro, alles inklusive. Anmeldung bitte über information@karmel-mayerling.at oder direkt über P. Karl Wallner unter Tel. 0664-5361595. Foto: Karmelitin im Klausurgarten von Mayerling; bei den Exerzitien wird man etwas vom Geist des Karmel spüren können.

Bereits 20.000 Vorbestellungen für "Chant - Stabat Mater" (21.08.12.)

Die ganze Woche lang bis 24. August finden in der Kreuzkirche die Aufnahmen für unsere neue CD statt, die stark im Zeichen unseres Tochterklosters in Bochum steht. Die uralten Gesänge zu Ehren Mariens sind besonders schön, die anonymen Komponisten vor tausend Jahren waren sicher Mönche, die in Maria verliebt waren, so schön ist das. Von den ca. 20 Gesängen wurden 4 von David Ianni mit Klavierkompositionen unterlegt. Pater Simeon Wester ist davon sehr begeistert. Der Webmaster durfte aber bisher die Kreuzkirche nicht betreten. Man meint, er würde die Sänger nervös machen… Aber die Sänger berichten, dass die Aufnahmen toll werden. Foto: Pater Simeon dirigiert, während die Presse filmt und fotografiert. Die Präsentation der CD ist am 30. September im Rahmen des Chant-Concert-Prayer, und keinen Tag früher.

Pater Raphael Statt gestaltet das Kreuz für den YouCat (14.08.12.)

Unser Künstlermönch Pater Raphael wird immer bekannter. Gott-sei-Dank, denn er kann wirklich was! Jetzt gestaltet er ein Kreuz der Neuevangelisierung für den so erfolgreichen YouCat. Es gibt einen Videobericht hier im Internet. Die schwere Aufgabe bestand darin, die Gestalt des Kreuzes mit dem Antlitz des Gekreuzigten zu verbinden. Foto: Pater Raphael Statt, im Hintergrund die Skizze des Kreuzes.

29. August, ORF 2, 19 Uhr: Pater Raphaels interessante Lebensgeschichte (21.08.12.)

Der ORF-Niederösterreich hat eine Reportage über unseren „Künstlermönch“ Pater Raphael gedreht. Den Beitrag kann man sich hier anschauen. Wir finden das gut, denn die Lebensgeschichte unseres Mitbruders zeigt ja das Wirken Gottes. Pater Raphael Statt war in Ostberlin zu DDR Zeiten tätig, erhielt auch künstlerische Aufträge… Dann führte sein Weg nach Heiligenkreuz, in das Kloster. Und hier darf er als Mönch weiterhin künstlerisch tätig sein. Er hat uns schon mit vielen Kunstwerken, die modern, aussagekräftig und ansprechend sind, beschenkt… Der Sendetermin ist in ORF 2 am 29. August um 19 Uhr in der Reihe „Niederösterreich Heute“. Foto: Interview mit Pater Raphael

Wir beten auch für China (31.08.12.)

Zu uns kommen nicht nur viele „normale“ Gäste, sondern auch Besuch aus der ganzen Welt. Vor kurzem durften wir zwei Patres der Claretiner begrüßen, einer aus Indien, einer aus China. Beide wirken missionarisch in China. Solche Besuche öffnen den Horizont und helfen uns auch, unsere Berufung treuer zu leben. Pater Jojo hat von der Lebendigkeit der Kirche in China erzählt. So verbreiten die Claretiner allein jedes Jahr 700.000 Bibeln, und die Nachfrage ist gigantisch! Asien ist offen für das Christentum. Foto: Zwei Claretinerpatres, die in China wirken, auf Besuch in Heiligenkreuz.

20 junge Männer bei der Geistlichen Sportwoche (24.08.12.)

Zweimal im Sommer bietet Pater Karl für junge Männer, die gläubig und sportlich zugleich sind (oder das eine oder andere werden wollen), „Geistliche Sportwochen“ an. Diesmal gab es eine Rekordteilnahme von 20, was aufgrund des neuen größeren Sportraumes möglich ist. Es war eine gute Gelegenheit, nicht nur den Körper zu stärken, sondern auch die Seele aufzurüsten. Dazu gab es ein geistliches Programm von täglicher Heiliger Messe, Lobpreis, Anbetung, Beichtgelegenheit und Kennenlernen der klösterlichen Atmosphäre. Die Gruppe ist zu einer guten Gemeinschaft zusammengewachsen. Für die jungen Leute ist das eine Stärkung, denn sie fühlen sich ja oft mit ihrem Glauben ziemlich allein… Foto: Hinter den jungen Leuten liegt eine Woche intensives Krafttraining…

Fünf neue Mitbrüder, welche Freude! (14.08.12.)

Am Vorabend von Maria Himmelfahrt hat der Herr Abt die fünf Kandidaten eingekleidet und ihnen mit dem Ordenskleid zugleich einen neuen Namenspatron gegeben. Das Foto zeigt die Neuen mit dem Herrn Abt und Pater Prior Simeon. 1.) Ingo Dollinger, geb. 1980, aus Ulm, Lehrer, jetzt ; 2.) Mike Hotmann, geb. 1990, aus Paderborn, Hotelfachmann, jetzt ; 3.) Jean-Christophe Hausmann, geb. 1977, aus Tübingen, Musik-Produktmanager, ist ; 4.) Fabian Langpaul, geb. 1982, aus Wiesbaden, Hotelfachmann, ist ; 5.) und Arthur Heflik, geb. 1987, aus Halver, Sozialpädagoge, ist . Zur Erklärung: Die Einkleidung ist der Beginn eines einjährigen Probejahres, das Noviziat. Wir bitten um das Gebet, dass die Novizen zu guten Mönchen werden und wir Alten ihnen dabei helfen.

Schwester Immaculata von Marienkron gibt ein beeindruckendes Zeugnis (07.09.12.)

Hunderte junge Leute waren zur Jugendvigil gekommen, auch um um einen guten Start in das Schuljahr zu beten! Der „Hit“ des Abends war Schwester Immaculata, eine junge Zisterzienserin von der Abtei Marienkron im Burgenland. Sie legte Zeugnis von ihrer Liebe zu Jesus und von ihrer Berufung ab. Und damit machte Sie Jesus zum „Star“, denn er stand mit seiner Liebe und Nähe plötzlich im Mittelpunkt dieser Jugendvigil. Pater Kilian lud uns in seiner Jugendvigil-Geschichte im Kreuzgang ein, Jesus einfach unkompliziert Willkommen zu heißen in unserem Leben. Man kann sie hier nachlesen. Die Mönche danken den tollen Musikern und Ministranten, die immer ganz selbstverständlich ein so tiefes Ereignis aus der monatlichen Jugendvigil machen! Foto: Schwester Immaculata stammt aus der Schweiz und ist sehr humorvoll. Fotos hier!

9. September 2012, 16 Uhr: Festmesse zum 5. Jahrestag des Papstbesuches mit Feier für Altabt Gregor (17.07.12.)

Am Sonntag, 9. September 2012, ist es auf den Tag genau 5 Jahre her, dass Papst Benedikt XVI. das Stift und die Hochschule besucht hat. Wir wollen das mit großer Freude und Dankbarkeit feiern und packen auf seinen Wunsch hin in dieses Fest zugleich die Jubiläen von Altabt Gregor hinein: wir feiern seinen 70. Geburtstag (etwas antizipiert), sein 30-jähriges Priesterjubiläum und danken Gott für die 12 Jahre, wo er uns als Abt geleitet hat (1999-2011). „Fünf Jahre“ heißt auf Lateinisch „lustrum“. Darum nennen wir die Feier „Lustrum Papale“. Außerdem wird da die neue „Sonnenstrahluhr“ – das Konzils-Monument beim Badener Tor von Bischof Laun gesegnet. Also: ein Megafest des Dankes und der Freude, zu dem wir jetzt schon herzlich einladen. Foto: Abt Gregor führt den Papst (Foto: Osservatore Romano)

Novize für das Gründungsprojekt in Sri Lanka (02.09.12.)

Wie wir erst jetzt erfahren haben, wurde am 21. August in der Gemeinschaft in Sri Lanka der bisherige Kandidat Anthony als Novize mit dem Namen Brother Peter eingekleidet. Da das Institut bischöflichen Rechtes ist, nahm die Einkleidung Bishop Harald Anthony in Vertretung von Kardinal Malcom Ranjith vor. Wir wünschen der jungen Gemeinschaft Gottes reichsten Segen und dem Novizen Brother Peter Wachstum in der Berufung und Standhaftigkeit. Foto: Brother Peter ganz rechts zu sehen.

Ungewohnte Töne in unserer Abteikirche (07.09.12.)

Der Domchor der Diözese Freiburg besuchte das Stift. Nach einer Führung begrüßte Abt Maximilian die Sängerinnen und Sänger zum Mittagsgebet der Mönche in der Abteikirche. Der Chor bedankte sich im Anschluss mit einem musikalischem „Ständchen“. Unter der Leitung von Domkapellmeister Boris Böhmann erklang das „Ave Maria“ von Tomás Luis de Victoria. Als besonderes Beschenk bekam der Chor als einer der erste die neue CD „Chant – Stabat Mater“ überreicht, die es erst ab 28. September im Handel geben wird. Foto: Der Freiburger Domchor konnte sich wirklich hören lassen!

Die Fußwallfahrt nach Mariazell boomt! (02.09.12.)

Es ist ganz offensichtlich, dass die Fußwallfahrt nach Mariazell regelrecht boomt. Stift Heiligenkreuz liegt ja an der Via Sacra, und viele starten ihre Fußwallfahrt auch hier. Von der Klosterpforte bis zum Portal der Gnadenbasilika sind es 99,9 Kilometer, was in 3 Taben zu bewältigen ist. Das Bild zeigt die Fußwallfahrer aus unserer burgenländischen Stiftspfarre mit Pfarrer Pater Maurus; sie haben bei uns auch übernachtet, was in den Jugendherbergern möglich ist (bei rechtzeitiger Anmeldung). Viele holen sich auch den Segen mit der Kreuzreliquie. Wir bitten die Wallfahrer dann immer: Betet auch für uns! Foto: Die Podersdorfer Fußwallfahrer kurz vor dem Abmarsch nach Mariazell im Stiftshof.

Armer Pater Kilian! (13.09.12.)

Pater Kilian hat ist auf einer Stiege umgeknickt und hat sich den Fuß gebrochen. Pater Tobias, unser Krankenpater, schiebt ihn mit dem Rollstuhl über die Gänge, damit er es zum Chorgebet schafft. Pater Kilian ist nämlich „Succentor“, das heißt, er ist nach dem „Kantor“ Pater Simoeon für den Gesang bei uns zuständig. Im Kloster hat jeder sein „Officium“, sein Amt. Übrigens hat unser Krankenpater – auch „Infirmar“ genannt – immer viel zu tun und die alten Mitbrüder sind für seinen Dienst, den er gemeinsam mit Frater Moses versieht. Manchmal sind aber auch junge Mitbrüder hilfs- und pflegebedürftig. Foto: Pater Kilian und Pater Tobias.

Jugendraum neu hergerichtet (14.09.12.)

Seit dem Jahr 1998 wird der frühere Speiseraum des Konvikts (1982 geschlossen) als Jugendraum genützt. Zuvor war der zentral gelegene Raum ein Möbeldepot. Als stets offenstehender Raum hat er sich sehr bewährt. Das Offenstehen führt interessanterweise nicht dazu, dass Sachen abhanden kommen (es gibt nichts Wertvolles), sondern dass immer mehr alte Möbel dort deponiert wurden. Außerdem diente er wegen der Überfüllung des Gästespeisesaals als Speiseraum für die Studenten. Das hat sich geruchsmäßig nicht gut ausgewirkt… Da die Studenten in Zukunft im Klostergasthof eine Mensa eingerichtet erhalten, hat der Jugendseelsorger mit Hilfe von Kloster-auf-Zeit-Gästen den Jugendraum gereinigt, 20 rachitische Möbelstücke wurden ins Möbeldepot verfrachtet. Foto: Einfach aber stilvoll heißt der Jugendraum junge Leute herzlich willkommen.

Ausbau der Hochschule: Wir müssen noch viel betteln gehen (21.08.12.)

Fünf Millionen durch Spenden und Wohltäter und Förderungen aufzubringen, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Das Projekt ist ja wohl bekannt, es wird uns noch ein paar Jahre beschäftigen. Bisher gibt es eine große Spendenfreudigkeit, wenn im Herbst noch kräftig dazu kommt, können wir vielleicht am 30. April 2013 nicht nur den Grundstein segnen, sondern ihn auch schon legen. Nämlich für den ersten Trakt des Neubaus. – Die Bausteinfolder sind eine große Hilfe, wir haben noch 4.000 Stück und bitten alle unsere Freunde, diese großzügig zu verteilen. Vor kurzem stieß eine Frau von Köln durch eine Freundin auf diesen Baustein und überwies uns einen „Papst-Benedikt-Baustein“. Bausteinfolder schicken wir gerne in Hülle und Fülle zu, einfach E-Mail an Frau Galatsai unter: office@stift-heiligenkreuz.at. Foto: Unsere Kandidaten arbeiten eifrig, um Erlagscheine in die Bausteinfolder für den so notwendigen Ausbau der Hochschule zu legen.

Am 5. Jahrestag des Papstbesuches: Rauschendes Fest für Altabt Gregor (09.09.12.)

Am Sonntag, 9. September 2012, genau 5 Jahre nach dem historischen Papstbesuch, feierten wir die 12-jährige Amtszeit von Abt Gregor, seinen 70 Geburtstag und sein 30. Priesterweihetag. Es waren ca. 800 gekommen, darunter Bischöfe und Äbte, viele Malteser und Freude des Stiftes und der Hochschule. Abt Maximilian begrüßte alle Ehrengäste und hielt die Festpredigt zu den drei Begriffen des neuen Denkmals beim Badenertor zu den 3 Begriffen: Menschenwürde – Freiheit – Wahrheit. (Predigt hier zum downloaden!) Danach zog eine riesige Prozession zum Denkmal und Initiator Weihbischof Andreas Laun segnete die Sonnenreflexionuhr, die das Völkergewirr rund um das Christkind zeigt. Danach gab es ein rauschendes Fest mit 600 Koteletts und 400 Grillbratwürstel… Wir danken dem Papst, dass er durch seinen Segen vor 5 Jahren sovie möglich gemacht hat. Foto: Abt Maximilian, Weihbischof Laun, Altabt Gregor vor dem wunderschönen Denkmal. 1. Hochgestelltes Foto hier zum downloaden!; 2. weiteres Foto mit 3 Äbten vor dem Denkmal hier.; 3. Denkmalsegnung von oben. – Schöne Bilder von kath.bild sind hier.

Roben für die neuen "Magistri theologiae" (13.09.12.)

– Auf Wunsch des Herrn Abtes wird es am 14. November eine eigene Sponsionsfeier an unserer Hochschule geben, die wir stilvoll gestalten werden. Unsere Schneiderin Frau Linzer arbeitet derzeit an schwarzen Roben, die die Magistri dann tragen sollen. Das ist ein bisschen amerikanisch, aber die Amerikaner haben es ja von uns Europäern übernommen. Es ist schon recht, dass Studenten, die sich jahrelang durch die Studien geschlagen haben, dann auch mit einer netten Geste in Form von Kleidung ausgezeichnet werden. Foto: Frau Linzer, unsere Schneiderin, macht gerade eine Anprobe der neuen Roben mit dem neuen Büroleiter des Rektors, Herrn Johannes Auersperg-Trautson.
16. September: Bischof Kapellari hält den Kreuzerhöhungssonntag (19.08.12.)

Wir freuen uns sehr, dass der Diözesanbischof von Graz-Seckau und stv. Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz Dr. Egon Kapellari zugesagt hat, den Kreuzerhöhungssonntag zu feiern. Das Feierliche Pilgerhochamt ist am Sonntag, 16. September um 15 Uhr in der Abteikirche, nach dem Pontifikalamt gibt es die feierliche Profession mi tder Kreuzreliquie und die Möglichkeit, das Kreuzesholz Christi zu verehren. Musikalisch wird die Festmesse vom Neukloster Chor und Solisten unter Leitung von Walter Sengstschmid gestaltet: sie spielen die „Kleine Credo-Messe“ von W.A.Mozart. Es ist ein Herbst voller Feste und Feiern, den wir heuer begehen dürfen. Das Hinschauen auf das Kreuz Christi ist aber der Mittelpunkt von allem: Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Leben, im Kreuz ist Hoffnung. Foto: Bischof Kapellari.

Künstler willkommen (15.09.12.)

Nicht nur auf den gußeisernen Pensionistenbankerl, die es seit Neuestem in unserem Stiftshof gibt, sieht man immer wieder Maler und Zeichner. Auch in den Außenanlagen bietet unser Kloster hier im Wienerwald viele reizende Motive. Die „Symphonie aus Kultur und Natur“ zieht Kunstinteressierte und Künstler an. Wir heißen sie herzlich willkommen. Oft kommen ganze Klassen aus den Kunstakademien, um bei uns zu proben. Foto: Ein junger Künstler macht beim Giuliani-Brunnen am Kreuzweg Vorstudien zu einem Bild. In der Barockzeit war die Barockstatue des auferstandenen Herrn ein Brunnen, aus der geöffneten Seite des Heilands floss richtiges Wasser, Symbol für Leben und Taufe.

Stimmungsvoll Vigilfeier mit Erzbischof Kothgasser zur Investitur der Ritter vom Heiligen Grab (21.09.12.)

  Am vergangenen Samstag fand sm späten Abend in unserer Abteikirche eine große Vigilfeier der Ritter und Damen des Ordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem statt. Anlass war die bevorstehende Investitur (Einkleidung) neuer neuer Ritter und Damen des Ordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem, die der päpstlichen Familie angehören. Erzbischof Alois Kothgasser (Salzburg), der der Großprior der Österreichischen Statthalterei ist, stand der Feier vor, unser Mitbruder Pater Amadeus Hörschläger, der ja Prior der Komturei Baden-Wiener Neustadt ist, hielt die Festpredigt. Neben den vielen Grabesrittern waren auch Äbte und Geistliche aus ganz Österreich gekommen. Die eigentliche Investitur fand tags darauf in der Pfarrkirche St. Othmar in Mödling statt. Wir gratulieren unserem Herrn Abt Maximilian und Altabt Gerhard, die in dieser Feier zu Großoffizieren – auch „Komtur mit Stern“ genannt – erhoben wurden. Foto: Vigilfeier am 21. September in der Abteikirche.

Erster vietnamesischer Neupriester (16.09.12.)

Pater Dominik Nguyen aus der vietnamesischen Abtei Phuoc-Ly ist der erste unserer Studenten aus Vietnam, der die Priesterweihe erreicht hat. Er wurde durch das Stift Schlierbach aufgenommen und gefördert und hat dort am 8. September die Priesterweihe empfangen. Den Magister theologiae hat er an unserer Hochschule gemacht, das Lizenziat macht er derzeit an der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz. Wir freuen uns sehr, dass er uns den Primizsegen spendet. Insgesamt studieren 8 Zisterzienser aus Vietnam bei uns, derzeit kommen aber 4 weitere dazu. Da die Klöster in Vietnam mit Berufungen übergehen, sind die Äbte sehr dankbar, dass ihrem Nachwuchs diese Ausbildung ermöglicht wird. Foto: Pater Mag. Dominik Nguyen, Neupriester.

Prof. Alfred Gerstl auf Besuch im Sportraum (13.09.12.)

– Der neue Sportraum im Außenbereich des Klosters ist sehr wichtig für die jungen Mönche, damit sie fit bleiben. Und auch für manche ältere. Vor kurzem schaute sogar Kardinal Schönborn im Sportraum vorbei, zur Besichtigung… Und etwas Besonderes war auch der Besuch von Prof. Alfred Gerstl, der bei unserem Pater Bernhard auf Besuch war. Prof. Gerst ist der Mentor und Entdecker eines gewissen Arnold Schwarzenegger. Prof. Gerstl ist 89 Jahre alt und hat ein junges fröhliches Herz. Wir machen als Mönche nicht deshalb Sport, weil wir sonst nichts zu tun haben, sondern weil sich das positiv auf die Seele auswirkt. Motto: „Fit for God“. Foto: Prof. Gerstl auf Besuch im neuen Sportraum.

27. September 2012: Stilvolle Buchpräsentation im Kaisersaal des Stiftes (20.09.12.)

Herzliche Einladung zur Präsentation des neuen Lyrikbandes „Spuren des Lichts“ von Susanne Moser-Zweymüller, die im stilvollen Ambiente unseres Kaisersaales stattfinden wird: Donnerstag, 27. September, 19 Uhr: Begrüßung durch Altabt Gregor Henckel Donnersmarck, Einleitung durch Prof. Hubert Gaisbauer. Aus dem Buch liest die bekannte Schauspielerin Mijou Kovacs begleitet auf der Gitarre von Anatoliy Olschanskiy. Herzlich willkommen, im Anschluss wird zu einem Buffet gebeten! Foto: Die Präsentation des neuen Lyrikbandes von Susanne Moser-Zweymüller findet, wie schon bei einigen Bänden zuvor, im stilvollen Ambiente des Kaisersaales statt.

Wir trauern um den verstorbenen Generalabt DDr. Polykarp Zakar (22.09.12.)

Mit dem ganzen Zisterzienserorden trauern wir um den am 17. September verstorbenen emeritierten Generalabt Polykarp Zakar. Er war ein großer Freund von Heiligenkreuz. Besonders durch eine Visitation im Jahre 1990 hat er uns wichtige Anregungen und Hilfestellungen gegeben. Mehr Informationen hier

1. Oktober 2012: Feierliche Eröffnung des Hochschuljahres mit Erzbischof Kothgasser (26.09.12.)

 Die Hochschule Heiligenkreuz hat dem Referatsbischof für die Fakultäten und Hochschulen, Erzbischof Dr. Alois Kothgasser, viel zu verdanken. So freuen wir uns, dass er zugesagt hat, am 1. Oktober 2012, um 15 Uhr, die Festmesse zur Inauguration des Hochschulejahres 2012/13 zu halten. Alle Lehrenden, Studierenden und Freunde der Hochschule kommen da zusammen, um mit Gott das akademische Jahr zu eröffnen. Im Anschluss daran wird Prof. Dr. Michael Ernst die Inaugurationsvorlesung über die Heilige Schrift als „gleichsam Seele der gesamten Theologie“ (Dei Verbum) halten. Prof. Ernst war bisher Universitätsprofessor in Salzburg, mit seiner Emeritierung wechselt er jetzt ganz nach Heiligenkreuz und übernimmt das Institut für Biblische Wissenschaften in der Nachfolge von Prof. Dr. Regina Willi. So haben wir am 1. Oktober also gleichsam akademische „Salzburger Festspiele“ zur Hochschuleröffnung… Foto: Erzbischof Dr. Alois Kothgasser.

Wir heißen die neuen Studenten aus Vietnam herzlich willkommen (13.09.12.)

Am 8. September wurde in Schlierbach der erste unserer Zisterzienserstudenten aus Vietnam, Pater Dominik, zum Priester geweiht. Die anderen 7 Vietnamesen werden auch langsam aber sicher mit dem Studium fertig. Darum hat der Herr Abt den Bitten vieler Äbte in Vietnam entsprochen und weitere Studenten eingeladen. Unser Orden explodiert ja dort an Berufungen!!! Inzwischen sind 2 neue angekommen: Pater Paulus Nguyen Van Phu und Pater Theophane Ven Venard Nguyen Van Hüng. (Gut dass wir uns die Nachnamen nicht merken müssen…) Foto: Für die beiden neuen werden die ersten Monate nicht leicht, denn Europa ist doch sehr viel anders als ihre Heimat in Asien. Wir heißen sie herzlich willkommen.

Es ist eine Freude, wenn Ordensgemeinschaften wachsen (21.09.12.)

Nicht zuletzt wegen des Studiums an unserer Hochschule haben sich in den letzten Jahren einige neue Gemeinschaften sozusagen „rund um Heiligenkreuz“ angesiedelt. Es ist eine Freude zu sehen, wie diese wachsen! Zum Beispiel die „Brüder Samariter“ in Kleinmariazell wo es jedes Jahr reichen Nachwuchs gibt. Diese Gemeinschaft betreut inzwischen eine Reihe von Pfarren, ihr Charisma ist eine marianische und eucharistische Spiritualität. Es ist betrüblich, warum immer so ein negatives Bild von der Berufungssituation gezeichnet wird. Es gibt doch so viele gesunde und lebendige Orte in der Kirche. Den Brüder Samariter insbesonders gratulieren wir zu den guten Berufungen und wünschen ihnen weiterhin Wachstum und Fruchtbarkeit. Foto: Gelübdefeier und Einkleidungen in Kleinmariazell im September 2012.

Kreuzweg für das Leben (05.10.12.)

Die Abtreibung ist eines der schlimmsten Übel unserer Gesellschaft. Wir versuchen alles, um eine Gesinnungsänderung herbeizuführen. Wir tun auch alles, um werdenden Müttern, die ungewollt ein Kind erwarten, zu helfen, es anzunehmen. Heute war eine große Schar von Lebensschützern bei uns. Wir haben uns sehr gefreut, denn das sind Idealisten, die Leben retten. Altabt Gregor feierte die Heilige Messe in der Abteikirche mit Altbischof Elmar Fischer und über 20 Priestern, 200 Gläubige waren gekommen, Pater Prior Simeon gestaltete die Heilige Messe musikalisch sehr feierlich, Pater Karl begrüßte im Kaisersaal, Pater Bernhard hielt einen geistlichen Vortrag… Wir taten alles, um zu zeigen, dass wir hinter den Lebensschützern stehen. Mutter Teresa hat uns das am 15. März 1988 angemahnt bei ihrem Besuch, dass wir alles tun müssen gegen die Abtreibung und für das ungeborene und geborene Leben. Foto: Besonders eindrucksvoll war der Kreuzweg im Freien, an dem viele teilnahmen.

Außenminister Spindelegger besucht mit dem diplomatischen Corps Heiligenkreuz (02.10.12.)

Eine große und erlesene Schar von „Exzellenzen“ – Botschaftern aus der ganzen Welt, die in Österreich akkreditiert sind – besuchte am 21. September das Stift. An der Spitze: Außenminister und Vizekanzler Dr. Michael Spindelegger. Es gab natürlich ein großes Aufgebot von Sicherheitsmaßnahmen, der Besuch verlief aber überaus entspannt: Der Herr Abt persönlich, dazu Altabt Gregor und eine ganze Schar von fremdsprachenkundigen Mitbrüdern hielten die Führungen. Dann nahmen alle an der Vesper teil und zeigten sich von der Atmosphäre sehr beeindruckt. Foto: Es kam sogar zu einem Gruppenfoto der Botschafterinnen und Botschafter. In der Mitte Vizekanzler Spindelegger, flankiert von Abt Maximilian und Altabt Gregor…

Warme Kleidung für unsere neuen Studenten aus Vietnam (01.10.12.)

– Jetzt sind wieder 4 neue Zisterzienser aus Vietnam zum Studium zu uns gekommen. Vor ihnen liegen 10 anstrengende Jahre des Deutsch-Lernens und des Theologiestudiums! In Vietnam ist es weit wärmer, dort hat das tropische Klima durchschnittlich 30Grad! Darum war unser Pater Severin, der sich als Kämmerer um die Hauswirtschaft kümmert, jetzt mit den neuen Vietnamesen einkaufen: Viel warme Kleidung und warmes Schuhwerk ist notwendig, damit die jungen Mönche den Kälteschock psychisch gut überstehen…. Foto: Einkaufen! Willkommen in Österreich!

Was für ein Geschenk ist doch die monatliche Jugendvigil (05.10.12.)

Die Jugendvigil zog auch diesmal wieder hunderte junge Menschen an. Die Kirche ist nicht tot, sie ist lebendig und jung und schön! Pater Kilian legte im Kreuzgang inmitten des Kerzenmeeres eine großartige Geschichte über die  Einheit von Leib und Seele vor. Pater Karl predigte über den Glauben, der Berge versetzen kann (Markus 11) anlässlich des Jahres des Glaubens. Wir hatten die Freude, dass die „Schwarze Madonna von Tschenstochau“ in der Kreuzkirche die Jugendlichen anblickte. Leider waren zu wenige Beichtväter, aber sonst hat alles funktioniert. Levente Somogyvary leitete erstmals die Band, wunderbar gelungen. Ohne viel Aufwand, durch das Zusammenspiel aller, geschieht hier jedes Monat etwas Großes, ein Wunder zur Ehre Gottes! Foto: Pater Kilian bringt im Kreuzgang eine lustige Geschichte, wie Leib und Seele zusammenspielen müssen… Fotos hier: www.pfarre-wildon.at

Chant-Concert-Prayer war ein geistliches Erlebnis (01.10.12.)

Am 30. September haben wir in der überfüllten Abteikirche einen Benefizabend für die Hochschule gehalten. Ca. 1000 waren gekommen, weitere 500 mussten wir leider schon im Vorfeld vertrösten… Es war uns nicht ganz wohl bei der Veranstaltung, weil wir ja um Geld für die Hochschule bitten müssen, doch es war ein geistliches Ereignis, der Akzent lag auf „Prayer“ und nicht auf „Concert“. Freilich haben wir damit gleich die Verleihung von Platin für „Chant-Amor et Passio“ verbunden und die neue CD „Chant-Stabat Mater“ vorgestellt. David Ianni hat wunderbar gespielt, ein Stück hat das Ensemble Vox Gothica vorgetragen. Die Stimmung danach war sehr gut, viele Menschen haben sich gefreut und waren teilweise sogar gerührt. Auch für uns war es sehr schön und wir denken, dass es dem lieben Gott auch gefallen hat. Foto: Vorstellung der neuen CD „Chant-Stabat Mater“ für die Fotografen. – Das Bild kann man downloaden. Seitenblicke bringen einen guten Beitrag. Es kamen 12.373 Euro für den Hochschulausbau herein, wir sind sehr dankbar!!!

Wie schön: Die Bischöfe wollen die "Verlobung" forcieren (09.10.12.)

Heute gab es eine vielbesuchte Pressekonferenz mit Familienbischof Küng, denn die Bischöfe wollen die kirchliche Verlobung forcieren. Es ist schön, dass sogar der ORF darüber berichtet, siehe hier. Der entsprechende Sammelband ist in unserem Be&Be-Verlag erschienen und wurde bei der Pressekonferenz vorgestellt. Die Feier der Verlobung kann in der Zeit, wo Entscheidungen immer schwerer fallen, ein wichtiger erster Schritt hin zur Ehe sein und eine gute intensive Vorbereitungszeit einleiten. Anstoß zu dieser Thematik hat eine an unserer Hochschule im Bereich Pastoraltheologie verfasste Studie über Verlobung gegeben. . Foto: Das Cover des im Be&Be-Verlag erschienen Buches über „Kirchliche Verlobung“ zeigt ein junges Paar zur Zeit ihres Verlobsteins, Lukas und Anna, die mittlerweile schon verheiratet sind und am vergangen Sonntag ihr 2. Kind bekommen haben…

1. Oktober: Eröffnung des Akademischen Hochschuljahres durch Erzbischof Kothgasser (01.10.12.)

Mit einer Feierlichen Messe eröffneten wir am 1. Oktober das Hochschuljahr. Abt Maximilian freute sich, den Erzbischof von Salzburg, Dr. Alois Kothgasser, als Hauptzelebranten begrüßen zu dürfen. Kothgasser ist zugleich in der Österreichischen Bischofskonferenz für die katholischen Hochschulen und Fakultäten zuständig und hat uns immer sehr unterstützt. Nach der Pontifikalmesse, wo uns der Herr Erzbischof an die Kirchenlehrerin Therèse vom Kinde Jesu erinnerte, hielt uns Prof. Michael Ernst im Kaisersaal die Inaugurationsvorlesung über das Studium der Heiligen Schrift als „Seele“ der gesamten Theologie. Er wurde bejubelt! Nach der Vesper gab es Schnitzel im Klostergasthof. Foto: Direktor P. Lässer, Vizerektor P. Alkuin, Prof. Ernst, Erzbischof Kothgasser, Abt Maximilian, Rektor P. Karl, Prior P. Simeon (Frater Clemens Hotmann).

Namenstagsgratulation für Pater Prior Simeon (09.10.12.)

Am 8. Oktober haben wir – einer alten Tradition entsprechend – den Namenstag unseres Prior Pater Simeon gefeiert. Dicht gedrängt waren wir in seinem Büro („Priorat“), als der Herr Abt die Namenstagsansprache gehalten hat. Pater Simeon hält durch sein unermüdliches und stabiles Wirken die Gemeinschaft zusammen und trägt uns. Er hat in seiner Dankesansprache das Geschenk der Einheit betont, das eine Gnade ist, weil wir zusammenhalten, geeint durch den einen Glauben und die große Liebe zu Christus und seiner Kirche. Foto: Nach der Gratulation hat der Herr Abt allen ein „Stamperl“ ausgeschenkt… Altabt Gerhard ist links zu sehen, Altabt Gregor rechts.

Das Gnadenbild von Tschenstochau zu Besuch in Heiligenkreuz (05.10.12.) 

Sehr feierlich und würdig wurde das Gnadenbild von Tschenstochau, vom Weißen Berg (Jasna Gora), heute in Heiligenkreuz empfangen; es handelt sich dabei um eine Kopie, die bereits 14.000 Kilometer durch Kathedralen, Pfarren und Klöster zurückgelegt hat und die als „Mutter des Lebens“ angerufen wird. Heute hatten wir ja eine feierliche Messe in der Abteikirche mit Gläubigen, die sich für das ungeborene Leben engagieren. Wir hatten die große Ikone in der Abteikirche aufgestellt; am Abend übersiedelte sie dann in die Kreuzkirche zu der Jugendvigil. Am Ende trugen vier kräftige Ministranten das Gnadenbild durch die Menschenmassen hinaus. Dort wurde es auf einen Anhänger verladen und fährt nun weiter. Die Mutter mit dem zerschnittenen Antlitz möge alle Kinder liebevoll in ihre Arme nehmen, die von ihren Müttern nicht angenommen werden. Foto: Jugendliche verabschieden das Gnadenbild nach der Jugendvigil

Wir danken unserem Kämmerer und Küchenmeister Pater Severin (03.10.12.)

Unser Pater Severin Wurdack hat berufliche Erfahrung, vor seinem Entritt hat er in Wien einen Eisenhandel betrieben. Schon einige Jahre ist er unser Küchenmeister und wir sind ihm sehr dankbar. Die Stiftsküche muss ja für bis zu 150 Personen kochen (Mönche, Gäste, Studenten…) und es ist nicht leicht, alle Wünsche unter einen Hut zu bringen. Da gibt es Feinspitze ebenso wie Radikalasketen, die schon Skrupel bekommen, wenn es einmal am Mittwoch – einem klösterlichen Fasttag – einmal nach dem Linseneintopf einen Kuchen als Nachspeise gibt… Pater Severin hält alles zusammen und kümmert sich mit Stiftküchenchefin Christa Huber und ihrem bewährten Team darum, dass alle zufrieden sind. Und das sind wir wirklich! Besonders fein kocht die Küche am Donnerstag auf, wenn zum Mitbrüdertag auch die Mitbrüder, die im seelsorglichen Dienst in den Pfarren sind, ins Kloster kommen. Foto: Pater Severin, unser Küchenmeister, in seinem Reich.

Kommen Sie bitte zahlreiche zur Tagung am 18. /19. Okt. 2012 über religiöse Verfolgung (05.10.12.)

Die erste der 3 großen Tagungen, die wir an der Hochschule im Herbst haben, widmet sich dem brandheißen Thema der Christenverfolung bzw. der religiösen Verfolgung insgesamt. Unter dem Thema „Verfolgte & Verfolger – Weltreligionen: Gewalt und Gottesbilder“ werden Theologen aus Judentum, Christentum und Islam die Grundmodelle der drei großen Religionen vorstellen. Am Freitag wendet sich die Tagung der Wirkungsgeschichte der Religionen und der heutigen Situation zu. Ein wichtiger Brennpunkt ist die derzeitige Christenverfolgung und -benachteiligung in vielen Ländern. – Zwei Referenten stechen besonders hervor: Der koptisch-orthodoxe Bischof Damian, der über die Situation der Christen in Ägypten bestens informiert ist. Und Prof. Msgr. Obiora Ike aus Nigeria, wo sich Christen zur Zeit massiv mit dem islamischen Fundamentalismus konfrontiert sehen. – Wir bitten um zahlreiche Anmeldungen, das Programm ist reichhaltig und spannend, der Tagungsbeitrag von 15 Euro ist für jeden leistbar. Anmeldung und information über ies-heiligenkreuz@gmx.at. Veranstalter ist das Institut für Ethik und Sozialwissenschaften (Prof. DDr. Herbert Pribyl) und CSI-Christian Solidarity International (Doz. Dr. Elmar Kuhn). – Das Programm bitte hier downloaden. Foto: Bischof Damian über die Lage in Ägypten.

Besuch von Erzherzog Lorenz von Österreich-Este (14.10.12.)

Am Donnerstag hatten wir die Freude, den Erzherzog Lorenz von Österreich-Este aus dem Hause Habsburg bei uns zu Begrüßen. Er heiratete 1985 in die belgische Königsfamilie ein uns ist somit zugleich Prinz von Belgien. Abt Maximilian begrüßte den adeligen Gast zum Mittagsgebet und zum Mittagessen bei uns im Gästerefektorium. Bei uns sind alle Gäste herzlich willkommen, ganz gleich welcher Abstammung sie sind. Aber als uraltes Kloster, das ja aus dem Willen der katholischen Babenberger entstanden ist und von den Habsburgern über Jahrhunderte gefördert wurde, sind wir aber auch unserer Vergangenheit verpflichtet. Foto: Auf dem Abtstisch: Pater Benedikt, Erzherzog Lorenz, Abt Maximilian, Pater Gereon und Militärbischof Christian.

19./20. Oktober 2012: Edith-Stein Studientag in Wien und Heiligenkreuz (05.09.12.)

Die Wiener Katholische Akademie veranstaltet in Kooperation mit anderen Institutionen, auch unserer Hochschule, einen Studientag und ein Seminar mit Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz. Der Titel lautet: „Vom Unglauben über das Denken zum Glauben. Ein Denk-Weg mit der Philosophin und Karmelitin Edith Stein“. Teile der gut organisierten Veranstaltung werden auch im Kaisersaal in Heiligenkreuz stattfinden. Bitte informieren Sie sich umfassend, indem Sie das Programm hier downloaden. Foto: Edith Stein ist mit Recht Patronin Europas, sie ist in Person eine Schnittstelle von Suchen und Finden, Denken und Glauben, Judentum und Christentum, Hingabe und Leiden, Liebe und Martyrium.

Zum Schall der Trompeten und Hörner jauchzt vor dem Herrn! (14.10.12)

 – Wir freuen uns schon auf das 100-Jahr-Jubilõum der Zugehörigkeit des Schlosses Wasserberg (http://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Wasserberg) in Gaal bei Knittelfeld zum Stift Heiligenkreuz im kommenden Jahr. Das 1260 erbaute Schloss heißt zwar „Schloss“, aber es ist in Wirklichkeit ein großer Gebäudekasten mit Mietwohnungen. Freilich gibt es dort eine schöne Kapelle und auch einige Zimmer, die uns als Feriendomizil und Exerzitienhaus dienen. Als Auftakt zu diesem Jubiläum lud der Musikverein Gaal nun zu einem Kirchenkonzert in unsere Abteikirche ein. Die 55 Musiker, unter der Leitung von Herrn Klaus Mühlthaler, boten ein abwechslungsreiches Programm von geistiger Kirchenmusik, über Klassik wie dem Largo „Aus der neuen Welt“ von A. Dvorak bis hin zu moderner Blasmusik. Pater Simeon, der ja nun wirklich ein Musikspezialist ist, war von der Qualität aufrichtig begeistert! Und viele andere auch, die sich dieses Konzert angehört haben. Foto: Die Musiker von oben gesehen.

Dank an Bischof Vitus Huonder (15.10.12.)

Voller Freude zeigt Schwester M. Katharina Margreiter die Sendungsurkunde, die ihr der Bischof von Chur, Vitus Huonder, am Samstag, 13. Okt., überreicht hat. Es ist untypisch, dass eine Ordensfrau auch diesen 2-jährigen theologischen Fernkurs des „Instituts St. Justinus“ (siehe www.katechisten.org) absolviert, den wir in Kooperation mit unserer Hochschule anbieten. Am Samstag erhielten in einem festlichen Gottesdienst zur Freude der Kursleiter Pater Herget und Pater Lainer gleich 38 Frauen und Männer die Sendung zum ehrenamtlichen Katechisten. Es ist schon der 7. abgeschlossene Kurs, insgesamt wurden schon ca. 250 Katechistinnen und Katechisten ausgebildet und kirchlich gesendet. Es ist ein schönes Zeichen, dass die Nachfrage nach theologischer Befähigung zum Apostolat so groß ist! Foto: Schwester M. Katharina mit der Sendungsurkunde, ihr Bruder Martin ist Seminarist in Innsbruck, er war extra gekommen und freut sich für seine Schwester.

Tagung über religiöse Verfolgung war ein großer Erfolg (21.10.12.)

Weit über 100 Teilnehmer konnte Prof. DDr. Herbert Pribyl, Vorstand des Institutes für Sozialwissenschaften und Ethik, zu der von ihm gemeinsam mit CSI und der Akademie der Wissenschaften organisierten Tagung am 18./19. Oktober begrüßen. Besondere Beachtung – und Begeisterung – fanden die Worte des koptischen Bischof Damien, wie man hier nachlesen kann. Auf großes Interesse stießen auch die Ausführungen von Monsignore Obiora Eke aus Nigeria. – Wir freuen uns schon auf die zwei nächsten Tagungen, über die Theologie Joseph Ratzingers und über „Selbstverwirklichung und Gehorsam“. Siehe: www.hochschule-heiligenkreuz.at. Foto: Pater Subprior Bernhard zeigt Bischof Damian die Abteikirche.

Wir gratulieren dem Stiftspfarrer Pater Pio zum Doktorat (10.10.12.)

Nach Pater Dr. Lukas Rüdiger (Pfarrer in Trumau) ist Pater Pio Suchentrunk nun der nächste, der das Doktorat geschafft hat: Der Heiligenkreuzer Stiftspfarrer wurde heute an der Universität Salzburg zum „Doctor theologiae“ promoviert; sein Doktorvater ist Univ.-Prof. Dr. Michael Ernst. Abt Maximilian und Pater Prior Simeon nahmen mit anderen Mitbrüdern und Freunden an dem Festakt teil. Besonders der Vater von Pater Pio hat sich gefreut, er ist mit Recht stolz auf seinen Sohn, der es vom HTL-Ingenieur zum promovierten Theologen gebracht hat. Wir gratulieren und freuen uns für die Stiftspfarre, da Pater Pio ja jetzt noch mehr Zeit für die Pfarre haben wird. Foto: Gruppenfoto nach der Promotion, rechts Doktorvater Prof. Michael Ernst.

"Der Papst lässt alle schön grüßen." (21.10.12.)

Abt Maximilian hat uns die Grüße des Heiligen Vaters übermittelt, natürlich auch seinen Segen. Als erster deutschsprachiger Träger des „Premio Ratzinger“, der ihm 2011 verliehen wurde, hat er an der heurigen zweiten Preisverleihung teilgenommen, wo Brian Daley und Remie Brague ausgezeichnet wurde. Letzterer war erst vor kurzem bei der Tagung über den Relativismus bei uns und ist bereit, in Zukunft auch an unserer Hochschule tätig zu sein. Unser Abt hat ja im vergangenen Jahr den „Ratzinger-Preis“ erhalten. Foto: Gruppenfoto mit den Preisträgern 2011 (links) und den neuen Preisträgern Brian Daley und Remie Brague (rechts).

Sport ist für uns normal (18.10.12.)

Gestern war Frenkie Schinkels bei uns und hat mit einigen Mitbrüdern und Studenten der Hochschule Fußball gespielt. Das war sehr lustig. Pater Johannes Paul, der sich drum gekümmert hat, postet auf unserer facebook-Seite: „War sehr nett und ich find es toll, dass er auch öffentlich zu seinem Glauben an Gott seht!“ Und zwar sogar durch sein T-Shirt! Auf dem Fußballplatz gab es dann ein Elfmeter-Schießen, bei dem unsere Burschen gar nicht so schlecht abgeschnitten haben… Foto: Pater Johannes Paul und der Fußballer und Fernsehstar mit den netten Sprüchen Frenkie Schinkels.

Vor einem halben Jahrhundert begann das 2. Vatikanische Konzil (04.10.12.)

Vor kurzem hatten wir Besuch vom ZDF, der gerade eine Dokumentation über das 2. Vatikanische Konzil (1962-1965) dreht. Dabei geht es offensichtlich vor allem um die Liturgiereform. Die Redaktion war auf uns gestoßen, weil bei uns die Liturgie ganz nach den Normen des Konzils gefeiert wird, weil wir das Latein beibehalten haben und den Gregorianischen Choral lieben. Das Fernsehen hat sich dafür interessiert, ob und warum gerade das die jungen Leute anzieht und wir junge Berufungen haben. Pater Johannes Paul hat sich um das Fernsehteam gekümmert, das auch bei einer feierlichen Konventmesse, die der Herr Abt zelebriert hat, filmen durfte. Wir sind auf die Dokumentation schon gespannt. Foto: Filmaufnahmen des ZDF mit Pater Johannes Paul vor der Kirche.

Wechsel im Büro für Öffentlichkeitsarbeit (23.10.12.)

Seit fünf Jahren war Frau Sabrina Galatsai (links), nunmehr verheiratete Seyer, die gute und freundliche Stimme hinter der Nummer 02258-8703-400 und die geduldige E-Mail-Beantworterin von office@stift-heiligenkreuz.at. Viele Anfragen und Telefonate sind bei ihr zusammengelaufen. Da Sie nun bald Mutter wird, geht sie in Karenz und wir wünschen Ihr für die kommenden Monate besonders Gottes Segen. Sehr viel Arbeit wartet auf ihre Nachfolgerin, Frau Susanne Hammerle (rechts), die aus Tirol stammt (wie man auch hören kann). Es ist sehr viel zu tun, denn die E-Mail-Aussendungen, der Buch- und CD-Versand, die Wartung der touristischen Homepages, die Brief-Aussendungen für Hochschule, Freundeskreis und Stift, das Spendensammeln für die Hochschule ist eine herausfordernde Tätigkeit. Wir wünchen ihr viel Geduld und Freude bei der Arbeit… Foto: Frau Seyer mit ihrer Nachfolgerin Frau Hammerle.

Konventausflug ins Burgenland (26.10.12.)

Viele Mitbrüder fanden Zeit, um am 25. Okt. am jährlichen Konventausflug teilzunehmen, der uns heuer in das Burgenland führte. Der liebe Gott hatte diesen Tag nicht nur durch herrliches mildes Herbstwetter gesegnet, sondern auch durch wunderbare Begegnungen. Wie überrascht waren wir, als wir in unserer ehemaligen Pfarre Winden wie bei einem Staatsempfang empfangen wurden: Hunderte Leute waren zum Empfang gekommen und bei der Heiligen Messe. Bürgermeister Erwin Preiner betonte die jahrhudertelange Verbundenheit von Winden mit dem Stift Heiligenkreuz. Pfarrer Karl Opelka ist ein Absolvent unserer Hochschule… Foto: Der umwerfend feierliche Empfang in Winden am See.

Die großen Gnaden kommen oft auf leisen Sohlen (25.10.12.)

Alle Gäste staunen, wie ruhig und beschaulich das Leben hier im Kloster abläuft: 50 Mönche, die sich täglich fast 4 Stunden zum Gebet versammeln und dann ihrer Arbeit nachgehen, die Jungen dem Studium. Im Rhythmus von Gebet und Arbeit gibt es oft kleine Ereignisse, die große Gnaden bringen. So war vor kurzem einer unserer Priesterstudenten da und hat uns als Neupriester den Primizsegen gespendet. Mag. Georg Sallaberger hat hier als „Laie“ zu studieren begonnen, war Firmbegleiter in der Pfarre Heiligenkreuz, ist dann ins Priesterseminar eingetreten und hat sich nun durch den Primizsegen bei uns revanchiert. Foto: Der Primizsegen ist eine kleine Handauflegung, die großen Segen bringt.

Der Karmel Mayerling braucht Hilfe (23.10.12.)

In diesen Tagen freuen wir uns mit den Karmelitinnen im benachbarten Mayerling, weil dort wieder eine Kandidatin aufgenommen werden konnte. Die Schwestern haben aber auch Sorgen, denn finanziell happert es vorne und hinten. Vor allem muss die historische Stätte des Kronprinzen Rudolph und der unglücklichen Mary Vetsera, die ja allein von Führungsentgelten der Besucher erhalten wird, auch besser für die Touristen hergerichtet werden. Es gibt nicht einmal Toiletten. Foto: Mutter Priorin Regina von Mayerling (rechts) mit Spiritual Pater Werner Schmidt (links) bei einer Besprechung mit Bauamtsleiter Leo Link (Erzdiözese Wien) und Architekt DI Gerhard Lindner. PS: Die Homepage des Karmel Mayerling wurde neu gestaltet, viele junge Frauen finden so ihren Weg zu ihrer Berufung.

Die neuen Mitbrüder aus Vietnam freuen sich über den ersten Schnee (29.10.12.)

Das ist für die vier neue Mitbrüder, die aus Vietnam zu uns zum Studium gekommen sind, die große Sensation: Zum ersten Mal in ihrem Leben haben sie jetzt Schnee erlebt. Soetwas gibt es ja im tropischen asiatischen Klima ihrer Heimat nicht… Leider war es noch nicht genug Schnee, um einen Schneemann zu bauen, aber ein neues Erlebnis. Die Zahl unserer vietnamesischen Studenten ist im september um 4 auf insgesamt 10 angewachsen. Jetzt geht es den Neuen noch relativ gut, täglich haben sie intensiven Sprachunterricht, um dann auf der Basis von Deutsch das Studium zu machen… Foto: Pater Justinus Nguyen hat dem Webmaster das Foto mit der Bemerkung geschickt „vier vietnamesische Schneemänner“…

Firmung unseres Kandidaten Gabriel (24.10.12.)

In einer spontanen Aktion wurde heute das morgendliche Konventamt „ponficaliter“ gefeiert, denn es gab einen feierlichen Anlass: Vor 2 Tagen wurde Gabriel Steuer aus Sachsen in die katholische Kirche aufgenommen, er wuchs als guter Protestant auf; über Taize kam er vor 5 Jahren durch Frater Nikolaus Holz, ebenfalls ein Sachse, nach Heiligenkreuz, – und dann immer wieder. So reifte in ihm die Liebe zur Kirche und zum Orden. Abt Maximilian hat ihn als Kandidat angenommen und ihm heute, in Beisein von Militärbischof Werner und Altabt Gregor, die Firmung gespendet. Warum heute? Weil heute sein 27. Geburtstag ist. Wir freuen uns über Gabriel. Inzwischen lernt er so deutsch zu sprechen, dass wir ihn auch besser verstehen können, weil das sächsische Deutsch eine kleine Herausforderung ist. Aber das ist kein Hindernis, um ein guter Zisterzienser zu werden. Das wünschen wir ihm von Herzen. Foto: P. Bernhard, Militärbischof Werner, Abt Maximilian, Neugefirmter Gabriel, Firmpate Frater Nikolaus.

Heiligenkreuz - ein Ort zum "Entschleunigen" (01.10.12.)

Einer unserer Klostergäste, Eduard Habsburg, hat einen sehr sympathischen, einen sehr ehrlichen und einen sehr nachdenklich machenden Artikel über seinen Gastaufenthalt bei uns in Heiligenkreuz geschrieben. Hier kann mans nachlesen. – Gäste sind bei uns immer willkommen, sie müssen sich aber rechtzeitig anmelden. Manchmal ist gut Platz, dann wieder ist alles überfüllt… Entschleunigte Stille herrscht bei uns aber (fast) immer. Foto: Schon die Architektur des mittelalterlichen Klosters ist eine ästhetische Entschleunigung…

"Bausteine" für den Hochschulausbau sind unterwegs (17.10.12.)

Wir freuen uns riesig, dass unsere Bitten um Hilfe für den so dringend notwendigen Hochschulausbau so große Resonanz gefunden haben. Zwar fehlt uns noch sehr viel, aber es ist berührend, wieviele Menschen unsere Priesterausbildung unterstützen. Ein Anfang ist gemacht… Die Hörerzahlen steigen weiter: heuer dürften wir auf 220 kommen… Wir haben lange überlegt, wie wir den Spenderinnen und Spendern danken können. Einen richtigen „Baustein“ kann man nicht per Post verschicken, so haben wir uns eine stilvolle „Baustein-Urkunde“ ausgedacht. Jede wird persönlich vom Herrn Abt oder vom Rektor unterschrieben. Ein Mini-Dankeschön für die Mega-Unterstützung, die wir erhalten. Freilich: Wir müssen noch lange weitersammeln, damit das Projekt gelingen kann. Den „Bausteinen“ liegt aber nicht gleich wieder ein Erlagschein bei, denn jetzt wollen wir nur einmal von Herzen „Vergelt’s Gott“ sagen. Foto: Jugendliche aus Bochum helfen dem Rektor Pater Karl, der mit Begeisterung viele hunderte Baustein-Urkunden unterschrieben hat, beim Kuvertieren…

Pater Raphael führt durch das Fest "Allerheiligen" (01.11.12.)

Der ORF hat eine neue Serie namens „Cultus“, wo versucht wird, die christlichen Feste zu erklären. Tatsächlich wissen ja viele Menschen nicht mehr, was wir wann eigentlich feiern… Als unser Künstlermönch führt er gleichsam durch das Geheimnis der Heiligkeit. Nicht bloß „von außen“ her, sondern von innen her, von seinem eigenen Leben. Es ist gut, dass der ORF nicht nur jemanden darüber reden lässt, „was heilig sein an sich heißt“, sondern was es „für mich“ heißt. Wir danken Pater Raphael für seine Bereitschaft zum Zeugnis. Foto: Pater Raphael bei der Arbeit im Atelier. – Hier ansehen. Ein wunderbares Zitat von Pater Raphael: „Christus hat gesagt: Wer mich sieht, sieht den Vater. Und so können wir auch in gewissem Sinne sagen: Wer die Heiligen und Seligen sieht, sieht Christus!“

Zahl der Studierenden von 208 auf 235 gestiegen (26.11.12.)

Unsere Hochschulsekretärin Frau Waltraud Hohlagschwandtner hatte in den letzten Wochen enorm viel zu tun, denn die Neuinskriptionen waren abzuwickeln. Nach Ablauf der Inskriptionsfrist meldet sie nun es – wieder einmal – einen neuen Rekord: Derzeit sind 235 Studierende inskribiert. Im Vorjahr waren es mit 208 erstmals über 200 im Laufe unserer Geschichte. Die nochmals gestiegene Zahl ist insofern beachtlich, als es ja nur eine Studienrichtung („Fachtheologie“) mit einem Abschluss („Magister theologiae“) gibt. Lizenziats- und Doktoratsstudien sind ja bei uns leider noch nicht eingerichtet. Die meisten von den 235 sind Ordensleute und Priesteramtskandidaten, wie es unserem Gründungsauftrag von 1802 entspricht. Wir sehen darin eine große Verantwortung für die Kirche und einen Motivationsschub für das Ausbauprojekt, das unverzichtbar für unsere Zukunft ist… Foto: Die neue Statistik. Eindrücke von der Hochschule bekommt man auch in dem Unterstützungsaufruffilm von Patrick Lenk.

"Herr, rette mich vor dem ewigen Tod..." (02.11.12.)

Am Allerseelentag gibt es immer nach dem feierlichen Pontifikalrequiem in der Abteikirche den Friedhofsgang der Mönche. Wir ziehen in Prozession durch die Abteikirche und den Kreuzgang (weil dort auch überall Stifter, Äbte und Mönche begraben sind) auf den kleinen Mönchsfriedhof bei der Kreuzkirche. Dazu singen wir das: „Libera me Domine de morte aeterna“. Wunderbar österlich klingt das, denn unser Totengedenken ist ja eine vertrauensvolle Fürbitte an Gott, er möge die armen Seelen in die ewige Gemeinschaft bei sich aufnehmen. Auf dem Friedhof besprengt der Herr Abt alle Gräber mit Weihwasser, eine Erinnerung an die Taufe. Und er beräuchert sie, eine Erinnerung an das alleserlösende Opfer Christi… Foto: Auf dem Friedhof bilden wir lebenden Mönche einen Kreis um die Gräber unserer Vorgänger; durch die Fürbitte sind wir ja zusammengeschlossen.

Wunderschöne Feier des Diamantenen Priesterjubiläums von Altabt Gerhard Hradil (09.11.12.)

Es war uns ein Anliegen, das 60-jährige Priesterjubiläum von Abt Gerhard (84) feierlich zu begehen, denn wir haben ihm viel zu verdanken. In der Festpredigt von Abt Maximilian und in der mitreißenden Laudatio von Pater Prior Walter ist das gestern deutlich geworden. Von 1983 bis 1999 hat Abt Gerhard das Kloster geleitet, mit großer Treue zur Kirche, zum klösterlichen Leben und mit viel Liebe zu den Brüdern. Viele Mitbrüder waren, selbst von weit her, gekommen , um ihm ihre Dankbarkeit zu zeigen. Auch viele Äbte und Altäbte. Nach dem stilvollen Festakt im Kaisersaal mit dem fulminanten Pater Walter gab es ein köstliches Büffet. Alles war herzlich und bewegend. Wir danken Abt Gerhard, Gott möge ihn uns noch lange erhalten! Foto: Bürgermeister Ringhofer gratuliert, unter den Gratulanten war auch Landtagsabgeordneter Manfred Kainz.

Bravo, lieber Herr Renato Manfredi, bravo! (15.11.12.)

Welche Freude, dass am 14. Nov. der italienische Künstler Renato Manfredi bei uns war. Vor 30 Jahren malte er die „Kopie“ des Ikonenkreuzes von Sarzana (Norditalien), die ein gewisser Meister Gulielmus 1138 geschaffen hatte. Die Kreuzesikone ist großartig, sie zeigt den auferstandenen Herrn und hat Abt Gregor inspiriert, sich als Wahlspruch „Surrexit Dominus vere! Der Herr ist wahrhaft auferstanden zu wählen.“ Der österliche Heiland schwebt über dem Altar unserer Abteikirche mit ausgebreiteten Armen. Am 14. Nov. hat uns Renato Manfredi bei der Sponsionsfeier im Kaisersaal erzählt, wie er die Ikone gemalt hat, wie er das Original fotografiert hat, auf Leitern, und ihm der Herr dabei tief in die Augen geblickt hat, wie es für ihm zu einem Bekehrungserlebnis wurde… Er hat das Bild als gläubiger Mensch gemalt, deshalb öffnet es auch ein Fenster zum Himmel. Auch der Papst hat sich ja in seiner Ansprache 2007 auf das Ikonenkreuz bezogen. Foto: Danke, lieber Herr Manfredi für diese Ikone, die ein Tor in den Himmel ist.

14. November, 16.30 Uhr: Erstmals festliche Sponsionsfeier mit Roben und Magisterhüten... (05.11.12.)

Erstmals werden wir für die Sponsion eine Extra-Feier halten, das war ein ausdrücklicher Wunsch des Herrn Abtes (bisher fand die Sponsion der neuen Magistri immer im Rahmen der Inauguration statt). Wir laden herzlich ein, denn es wird sicher ein sehr festlicher Akt. 16 Absolventen haben in diesem Jahr mit dem „Magister theologiae“ abgeschlossen und werden spondiert. Wir führen auch akademische Roben für die Absolventen ein, ebenso auch für die Professoren. Auch das ein Wunsch des Herrn Abtes. – Aber die Feier wird ausgezeichnet durch einen Festvortrag von Renato Manfredi: der italienische Künstler hat 1981 das Ikonenkreuz in der Abteikirche gemalt, großartig! Er erzählt, wie es dazu gekommen ist. Foto: Das Foto ist gestellt, denn Br. Eudard und Fernando haben noch ein bisschen bis zum Studienabschluss, aber das Magisterhütchen finden sie schon mal lustig… Wir sind auf die Premiere am 14. November, Vorabend von St. Leopold, gespannt!

Großangelegte und niveauvolle "Ratzinger-Tagung" im Kaisersaal (18.11.12.)

Über 220 Teilnehmer durften wir bei der Tagung zur Theologie von Joseph Ratzinger / Benedikt XVI. am 16./17. Nov. 2012 an unserer Hochschule begrüßen. Dem Herrn Abt und Pater Justinus war es gelungen, eine Reihe von Top-Experten zur Theologie Ratzingers einzuladen. Für viele der Teilnehmer war es eine Offenbarung, denn es ging ja um die Suche nach der „Mitte“ der Theologie des derzeitigen Papstes. Manche waren schon baff erstaunt, wie sehr Joseph Ratzinger schon als „theologischer Teenager“ die Theologie der Kirche beeinflusst hat (etwa sein Einfluss auf die Offenbarungskonstitution „Dei Verbum“ des 2. Vatikanums, als Konzilstheologie überhaupt)… Die Tagung lief auf höchstem Niveau, sachlich, objektiv, natürlich auch mit großer Bewunderung für die Genialität, Weite und Breite des theologischen Schaffens Ratzingers. Wir freuen uns, dass das Interesse derartig groß war! Foto: Der Kaisersaal war für die zweitägige Tagung schon fast zu klein…, mehr Fotos hier. – Hier geht es zum Programm. – Fotos: Kardinal Barbarin, Abt Maximilian moderiert, Kardinal Schönborn.

16./17. Nov. 2012: Tagung zur Theologie von Papst Benedikt XVI. (14.09.12.)

An der Hochschule gibt es im Wintersemester drei „Mega-Tagungen“ (1. Christenverfolgung; 2. Ratzinger; 3. Gehorsam), siehe www.hochschule-heiligenkreuz.at unter „Komm und sieh!“ Die größte wird die über die Theologie von Joseph Ratzinger / Benedikt XVI. werden. Der Herr Abt hat eine Fülle von Referenten eingeladen, viele von ihnen sind mit der Theologie von Joseph Ratzinger bestens vertraut. Informationen gibt es auf dem Folder, den man hier downloaden kann. Diese Tagung ist auch eine kleine Danksagung des Herrn Abtes für die Verleihung des Premio Joseph Ratzinger an ihn im Jahre 2011. – Foto: Unsere Hochschule ist nicht nur seit 2007 nach Papst Benedikt XVI. benannt, wir wollen auch die Theologie unseres großen Theologenpapstes in die Zukunft tragen und langfristig ein Institut Joseph Ratzinger einrichten.

Sonnenreflexionsuhr wird von vielen bewundert (28.10.12.)

Die Umstellung auf die Winterzeit hat unsere neue Sonnenreflexionsuhr beim Badener Tor sogar in die Kronenzeitung gebracht. Ein sympathischer Artikel mit Wahrheitsgehalt, denn tatsächlich gefällt das neue Denkmal, das an das Konzilsdokument „Dignitatis Humanae“ erinnert, vielen Menschen. Oft sieht man Touristen, die fotografieren, oder Pilger, die auf der Via Sacra staunend stehen bleiben. Foto: Zeitungsausschnitt aus der Kronenzeitung vom 28.10.2012, man sieht wie Weihbischof Andreas Laun, assistiert von Frater Clemens, am 9. Sept. 2012 die Sonnenreflexionsuhr segnet.

Wir gratulieren der "Magistra theologiae" und den "Magistri theologiae" (15.11.12.)

Im vergangenen Jahr haben 12 das Studium mit dem Magisterium abgeschlossen, zur Feierlichen Sponsion konnen 8 kommen. Viele sind ja schon im pastoralen Einsatz. Bisher haben wir eine solche Feier nur ganz schlicht gehalten, im Anschluss an die Inauguration. Abt Maximilian, der ein gutes Gespür für Stil und Eleganz hat, meinte, dass man die Anstrengungen der Studierenden doch mehr auszeichnen muss. So haben wir erstmals am Vorabend von Leopoldi einen Festakt gemacht. Wir haben nicht gerechnet, dass soviele Leute kommen: Freunde, Verwandte, Studenten, Professoren… Der Kaisersaal war brechend voll. Die neuen Roben, die wir dank einer spezifischen Spende für die Professoren haben anfertigen lassen, wurden bewundert, weil sie stilvoll sind. Erstmals haben auch die Magistri Roben getragen und erhielten nicht nur das Diplom, sondern auch den hübschen Magisterhut… Foto: Abt und Rektor mit den 8 anwesenden Neu-Spondierten.

Erste feierliche Sponsionsfeier der Hochschule (15.11.12.)

Am Vorabend des Festes des hl. Leopold, unseres Stifters, fand erstmals eine eigenständige Sponsionsfeier statt. Es war der Wunsch des Herrn Abtes. Die Teilnehmer waren begeistert, weil es so feierlich und stilvoll war. Renato Manfredi, der 1981 die Kreuzesikone in der Abteikirche malte, erzählte zunächst, wie er diesen Auftrag von Abt Franz Gaumannmüller ausführte. Für ihn war es ein Bekehrungserlebnis. Danach folgte die Sponsionsfeier, zu der über 200 in den Kaisersaal gekommen waren. Von den 12 Magistri konnten 8 teilnehmen, die dem Herrn Abt als Großkanzler ihr „Spondeo! Ich gelobe!“ gaben. Erstmals trugen die Professoren die neuen akademischen Roben, erstmals trugen auch die neuen Magistri Roben und Magisterhüte. Aus Leibeskräften sangen wir das Gaudeamus igitur, die Bundeshymne und die lateinische Europahymne, dann zum Abschluss das Salve Regina. Dem Festakt war die Hochschulkonferenz vorausgegangen, wo es um wichtige Weichenstellungen der wachsenden Hochschule für die Zukunft ging. Foto: Gruppenfoto der Professoren mit den 8 Magistri (hinten, mit Hüten). – Mehr Fotos hier.

ORF-Beitrag über das Christkönigsfest, mit Szenen aus unserer Jugendvigil (27.11.12.)

Der ORF hat einen niveauvollen Beitrag über die Bedeutung des Christkönigsfestes gemacht. Hier anzuschauen. Am letzten Sonntag des Kirchenjahres, am Sonntag vor dem Advent, feiern wir ja Christus als den universalen Herrn des Himmels und der Erde, als den Vollender der Schöpfung. Früher war das Christkönigsfest das Bekenntnisfest der Jugend. Pater Johannes Paul erklärt in dem Beitrag, was das Königtum Christi auch heute noch bedeutet. Und die Szenen von der Jugendvigil zeigen, dass es auch heute wichtig ist, dass junge Menschen Christus die Ehre geben. So singen wir bei jeder Jugendvigil im Hosann: „Du bist König und Herr! Du regierst mit Macht. Deine Herrlichkeit ist offenbar, hosanna in der Höhe!“ Foto: Jugendvigil. – Nächste Jugendvigil ist am 7. Dezember, 20.15 Uhr, höchstwahrscheinlich mit Kardinal Kurt Koch.

300 kamen zum Besinnlichen Nachmittag in den Kaisersaal (26.11.12)

Die Situation, dass Leute auf dem Boden sitzen müssen, kennen wir ja von unserer Hochschule. Am Christkönig-Sonntag kamen nun so viele Leute zum „Besinnlichen Nachmittag“ mit Pater Bernhard und Pater Karl, dass auch hier der Kaisersaal fast „platzte“. Es ist sich dann doch noch alles ausgegangen, alle konnten zuhören. Es ist ja auch schön, dass sich so viele für den Glauben interessieren. Es war ein guter Start in den Advent. Pater Bernhard sprach über den „Glauben“ und hörte dann mit vielen anderen Priestern Beichte. Pater Karl hielt zwei Katechesen über „Christus das Licht, das die Finsternis erhellt“ und über „Weihnachten – Gott wendet die Zeit“. Wir haben uns sehr gefreut, dass so viele gekommen sind und hoffen, dass viele Kraft geschöpft haben, um einen guten und besinnlichen Advent zu beginnen. Foto: Kaisersaal beim Besinnlichen Nachmittag am Christkönigs-Sonntag 2012.

Restaurierung der Gästezimmer (22.11.12.)

Unser Gästetrakt ist fast dauernd voll. Die Zimmer wurden in den 1970er Jahren eingerichtet und sind schlicht, ja geradezu substandarf – und zwar schon mehr als wie es sich für ein Kloster gehört. Gastmeister Pater Nikodemus lässt jetzt endlich die notwendigen Restaurierungen durchführen, eine Aufgabe für das Team von unserem Bauamt. Diese Arbeiten, die Trockenlegung, die neue Betten usw. werden sicher vielen Klostergästen noch freue bereiten. Foto: Unsere Mitarbeiter arbeiten mit Freude an der Gästezimmerrestaurierung und freuen sich schon jetzt auf das wichtige Hochschulbauprojekt. Der Webmaster hat ihnen für das Foto schnell den roten Spaten mit der Aufschrift „Wir bauen auf“ in die Hand gedrückt, mit dem wir Werbung für den Hochschulaufbau machen müssen. Dort wird unser Bauamt sicher noch sehr viel Arbeit bekommen, wir sind froh, dass alle Mitarbeiter so motiviert sind.

Weihbischof Dominik Schwaderlapp von Köln feiert bei uns das Christ-Königs-Konventamt (25.11.12.)

Für 3 Tage war der Weihbischof der Erzdiözese Köln, Dr. Dominik Schwaderlapp, bei uns. Er hielt für die eifrige Gruppe des „Studienlehrganges Theologie des Leibes“ (STL) Vorlesungen. Wir freuten uns, dass in diesen Tagen wieder junge Leute und Familien bei uns waren, die sich um eine theologische Vertiefung über „Ehe“ und „Familie“ bemühen. Das ist Zukunft für die Kirche. Da der Herr Abt am Christkönigssonntag bei unseren Schwestern in der Abtei Marienkron die neue Klosterpforte einweihte, hat ihn Weihbischof Schwaderlapp bei der Festmesse zu Christkönig vertreten. Wir hörten eine eindrucksvolle Predigt über die Worte Jesu, wonach das Königtum Christi in Wahrheit, Leben und Liebe besteht. Foto: Gruppenfoto mit Weihibschof Schwaderlapp und den Teilnehmern des „STL“.

Abt Maximilian hielt das Leopoldihochamt in Klosterneuburg (27.11.12.)

Am 15. November war das Fest unseres Landespatrons, des hl. Leopold (+ 1136). Dieser hat drei Klöster gestiftet, die heute allesamt blühen: Klosterneuburg, Heiligenkreuz und Kleinmariazell. Seine Reliquien befinden sich in Klosterneuburg und so findet dort alljährlich eine große Festmesse statt, an der auch der Landeshauptmann und die Mitglieder der niederösterreichischen Landesregierung teilnehmen. Abtprimas Bernhard Backovsky hat heuer unseren Herrn Abt eingeladen, das Leopoldifest zu feiern und die Festpredigt zu halten. Danach gab es eine Prozession, in der das Haupt des heiligen Leopold mitgetragen wurde. Foto: Abt Maximilian trug bei der Festmesse Paramente, die Kaiserin Maria Theresia gestiftet hat, – auch ein Zeichen einer jahrhundertelangen Kontinuität des Glaubens in unserem Land.

50 Jahre 2. Vatikanisches Konzil: ZDF-Dokumentation "Revolution im Vatikan" (27.11.12.)

Eine interessante ZDF-Dokumentation über das 2. Vatikanische Konzil trägt den Titel „Revolution im Vatikan“, man kann sie hier noch in der Mediathek anschauen. Es ist ein bisschen gruselig, weil dort vor allem auf die „Ränder“ eingegangen wird, die sich mittlerweile in oder neben der Kirche gebildet haben, und die ja auch oft ziemlich lautstark und aufsehenserregend sind… Der ZDF hat auch bei uns gefilmt und es gibt schöne Filmszenen mit Abt Maximilian und Pater Johannes Paul (ab 34:48). Das Kompliment des Journalisten freut uns natürlich: „Die Mönche sind völlig gelassen, keine Ideologie, keine verbissene Rechthaberei.  Erinnert mich ein bisschen an die Geschichte mit Johannes XXIII.!“ Wir wollen ja – wie alle anderen Klöster natürlich auch! – ganz auf dem Boden des 2. Vatikanums im Herzen der Kirche sein. – Foto: Plenarsitzung des 2. Vatikanischen Konzils (1962-1965) im Petersdom

Interessantes aus unseren Prioraten (27.11.12)

Im Priorat Neukloster (Wiener Neustadt) gibt es eine intensive Öffentlichkeitsarbeit, nicht nur via Homepage, sondern auch via Facebook. Starke öffentliche Beachtung hat die Übergabe des Nagelkreuzes von Coventry gefunden, die in einer eindrucksvollen ökumenischen Feier stattgefunden hat. Es handelt sich um ein wichtiges Versöhnungszeichen, das besonders für Wiener Neustadt passt, da die Stadt ja im 2. Weltkrieg Rüstungsbetriebe beherbergte und unter dem Bombenregen der Alliierten fast völlig zerstört wurde. – Auch aus dem Priorat Stiepel (Bochum) gibt es eine schöne Neuigkeit: Pater Elias hat die Stiepeler Homepage neu gestaltet. Das ist ein Impuls auch für uns, denn unsere Homepage hat ja ein völlig veraltetes Layout und soll demnächst ähnlich wie die Homepage der Hochschule umgestaltet werde. Foto: In einer ökumenischen Feier übergibt der anglikanische Canon David Porter von St. Michaels aus Coventry dem Pater Prior Walter Ludwig vom Neukloster das Nagelkreuz von Coventry.

Feier des 10. Hochzeitstages in der äbtlichen Prälatur (06.12.12.)

Nachdem Abt Maximilian ja viele Jahre in der Seelsorge (Wiener Neustadt, Bochum usw.) tätig war, hat er einen großen Bekannten- und Freundeskreis. Im Sommer besuchten ihn vier befreundete Familien zu ihrem 10. Hochzeitstag. Sie nahmen mit ihren Kindern am Konventamt teil und besichtigten das Kloster; dann lud Abt Maximilian alle zu sich in die äbtliche Prälatur (das sind die Amtsräume des Abtes) ein. Dabei entstand dieses schöne Foto

Wir gratulieren den "Die Priester" zu Gold für ihr erstes Album (07.12.12.)

Wir freuen uns, dass Universal Music, die auch uns 2008 entdeckt hatten und unsere erste CHANT-Cd herausbrachten, weiterhin auf geistliche Musik setzt. Das ist gut! „Die Priester“ haben nun in Wien „Gold“ erhalten, die Seitenblicke brachten einen schönen Beitrag. Abt Rhabanus hat bei uns studiert, Andreas Schätzle kam auf Vorschlag von Pater Karl zu der Dreiergrupper. Sie singen originell und erfolgreich, es ist schön, dass Geistliche auf diese Weise auch in der „normalen Lebenswelt“ der Menschen auftauchen und die Herzen durch ihre Lieder berühren. Wir gratulieren von Herzen! Foto: Die drei Priester.

Klostergasthof und Klosterküche stärken die Feuerwehrleute beim Großbrand in Füllenberg (08.12.12.)

Am Feiertag Mariae Unbefleckte Empfängnis schreckte uns Mönche schon um 5 Uhr die Sirene, als wir auf dem Weg zum Morgengebet waren. In Füllenberg, einem Ortsteil von Heiligenkreuz, brannte ein Stall des Anwesens Geyer vollständig ab. Die Strohballen hatten Feuer gefangen. ORF-Bericht siehe hier. Der riesige Brand war ein gruseliges Schauspiel der Flammen und kostete elf Feuerwehren mit insgesamt 100 Einsatzkräften viel an Mut, Geschick und Arbeit ab. Die Feuerwehrleute waren stundenlang in klirrender Kälte im Einsatz, unser Klostergasthof hat sie dann mit Würstel versorgt, unsere Stiftküche hat Tee gekocht… Gott-sei-Dank sind keine Personen zu Schaden gekommen. Gut, dass es die Feuerwehr Heiligenkreuz gibt!

Jugendvigil und YOUCAT-Kreuz (06.12.12.)

Pressemeldung der YOUCAT-Zentrale in Augsburg: „Am 7. Dezember wird im Stift Heiligenkreuz feierlich das brandneue YOUCAT-Kreuz vorgestellt. Es ist das Ergebnis der erfolgreichen Zusammenarbeit des neuen katholischen Jugendkatechismus YOUCAT und Pater Raphael Statt aus dem Zisterzienserstift Heiligenkreuz.
– Das 300 kg schwere und 3 x 1,5 Meter große Kunstwerk zeigt ein Christus-Antlitz in einer kreuzförmigen Fassung. Gelbe und orangefarbene Glaspartikel formen das Antlitz Christi wie aus Feuerflammen, die auf die Offenbarung Gottes im brennenden Dornbusch verweisen. Das Kunstwerk deutet an, wie wir Gott begegnen können: von Angesicht zu Angesicht, von Mensch zu Mensch. Damit nimmt es einen zentralen Aspekt der Theologie Benedikt des XVI. auf: „Gott hat ein menschliches Gesicht: Jesus.“ Dieser Gedanke zieht sich durch das gesamte theologische Werk des Heiligen Vaters und nimmt im YOUCAT-Kreuz Gestalt an.
– Bei einer Jugendvigil mit Kardinal Kurt Koch, zu der am 7. Dezember ca. 300 Jugendliche in der Heiligenkreuzer Klosterkirche erwartet werden, wird das monumentale YOUCAT-Kreuz zum ersten Mal öffentlich gezeigt. Danach wird es von Pater Raphael nach Augsburg begleitet, wo es im YOUCAT Zentrum feierlich begrüßt wird. Dort wird es ein sichtbares Zeichen und Orientierungspunkt für das junge Team vom YOUCAT, das sich zum Ziel gesetzt hat, Jugendlichen den Glauben auch mit ungewöhnlichen Mitteln nahe zu bringen.
– Der YOUCAT ist der neue katholische Jugendkatechismus, der den Glauben in modernen Design und unkomplizierter Sprache vermittelt. Er ist mittlerweile weltweit 2,5 Millionen mal gedruckt und wird mittlerweile durch verschiedene Folgeprojekte, wie ein Gebetbuch, einen Jugendkalender und einen Firmkurs ergänzt. Diese internationalen Aktivitäten werden im YOUCAT Zentrum in Augsburg koordiniert.“

Endlich gibt es ein Frauenkloster in Heiligenkreuz (29.11.12.)

– In Grub, einer Filialgemeinde der Pfarre Heiligenkreuz, gibt es seit dem 27. November ein neues Kloster. Drei junge Schwestern der Gemeinschaft vom Kostbaren Blut haben auf Wunsch von Abt Maximilian dort das ehemalige „Forsthaus“ bezogen. Abt Maximilian (mit Mitra) segnete gestern im Rahmen einer ersten Heiligen Messe das Kloster, Pfarrer Pater Pio Suchentrunk (im Vordergrund unter den Schwestern sitzend) freute sich. Ebenso Hauptökonom Pater Markus, Prior Pater Simeon und Direktor P. Dr. Anton Lässer, dem zwei der Schwestern im Priesterseminar Leopoldinum helfen werden. Die dritte der Schwestern wirkt seit September als Sekretärin des Herrn Abtes. Foto: Für uns hier sind die Schwestern eine große Bereicherung, auch weil es ja einige Frauen gibt, die an der Hochschule studieren auf der Suche nach ihrer Berufung. Die Schwestern bringen eine glaubensfrohe Hingabe in die Atmosphäre hier ein, wir sind ihnen sehr dankbar, dass sie zu uns gekommen sind!

Wir gatulieren Prof. P. Dr. Wolfgang Buchmüller (06.12.12.)

Unser Pater Wolfgang Buchmüller, Professor für Spirituelle Theologie und Ordensgeschichte an unserer Hochschule, freut sich über die Veröffentlichung seiner Edition der Sermones (Lesepredigten) des Zisterzienservaters Isaak von Stella (1110-1174) im Herder Verlag. Die Sermones von Isaak von Stella erscheinen in der wissenschaftlich sehr angesehenen Reihe „Fontes Christiani“, die sich der Herausgabe von Kirchenvätertexten in Lateinisch (bzw. Griechisch/Syrisch) mit deutscher Übersetzung widmet. Dass die umfangreiche Edition des hierzulande beinahe unbekannten Zisterzienservaters Isaak ausgewählt wurde, ist eine kleine Sensation, denn 2008 beim Tod des Herausgebers Univ.-Prof. Dr. Wilhelm Geerlings (Ruhruni Bochum) gab es weit mehr als 100 Projekte, aber nur sehr wenige konnten für die „vierte Reihe“ aufgenommen werden. Der Engländer Isaak von Stella gehört zur Generation der Schüler des hl. Bernhard von Clairvaux. Er vereinigt den lebendigen Stil seines Meisters mit den philosophischen und theologischen Fragen der Frühscholastik und gilt daher als der spekulativste Kopf des Ordens von Cîteaux. Pater Wolfgang und Altabt Bernhard Kohout-Berghammer (Schlierbach) haben insgesamt über 10 Jahre an dieser Edition der Texte von Isaak von Stella gearbeitet. Foto: Wir gratulieren unserem Pater Wolfgang und wünschen, dass er so weitermacht!

250 Teilnehmer bei der Tagung über "Selbstbestimmung und Gehorsam" (07.12.12.)

Viele der 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung im vollgefüllten Kaisersaal waren begeistert: Auf hohem Niveau reflektierten und referierten ein Soziologe, eine Philosophin, ein Psychiator und ein Kardinal über „Selbstbestimmung und Gehorsam“. Nachdem der Begriff „Ungehorsam“ gerade in der Kirche Karriere zu machen scheint, wollten wir bewusst auf einem sachlichen Niveau über die Spannungen, die im Begriff „Gehorsam“ liegen nachdenken. Die Atmosphäre war gut und aufbauend, da alle vier Referenten ein hohes Niveau vorgaben, aber doch klar sagten, was Sache ist. Siehe: www.gehorsam.org. Foto: Univ.-Doz. Bonelli referiert im vollgefüllten Kaisersaal. Von den Vorträgen von Prof. Prisching, Prof. Gerl-Falkovitz und Kardinal Kurt Koch waren wir begeistert!

Kardinal Kurt Koch segnet das YOUCAT-Kreuz bei der Jugendvigil (08.12.12.)

Am 7. Dezember kamen wieder über 250 junge Leute zur Jugendvigil. Welche Freude: Kardinal Kurt Koch, der zu einem Vortrag an der Hochschule Heiligenkreuz war, segnete während der Lichterprozession das riesige YOUCAT-Kreuz unseres Künstlermönches Pater Raphael Statt. Es war sehr eindrucksvoll. Wir danken dem Kardinal, der das Sekretariat für die Einheit der Christen leitet, für seine so klaren und tiefen Worte. Seine bescheidene und fröhliche Art hat uns alle tief beeindruckt und beschenkt. Besonders auch die Predigt am Hochfest der Unbefleckten Empfängnis in der Abteikirche. Wir haben ihm versprochen, dass wir seine schwere Aufgabe, die Einheit unter der zerspaltenen und zerstrittenen Christenheit zu fördern, in unseren Gebeten noch eifriger mittragen wollen. Foto: Danke, Eminenz, dass Sie uns das Zeugnis des geisterfüllten Wortes und der gelebten Hingabe gegeben haben.

Kann man auch Mönchen etwas zu Weihnachten schenken? (17.12.12.)

Wir sind hier an sich glücklich und brauchen nichts. Trotzdem erleben wir es, dass wir manchmal beschenkt werden. Einige sehr beliebte Mitbrüder werden zum Beispiel mit Marmelade und Kuchen versorgt. Aber davon haben wir eigentlich genug. Ein besonders originelles Geschenk erhielt Pater Bernhard: Ein befreundetes Ehepaar hat ihn im Sommer auf eine Fahrt im Führerstand eines Railjet-Zuges von Wien-Meidling nach Graz und retour eingeladen. Dann haben sie Stift Rein besucht. Pater Bernhard hat die rasante Eisenbahnfahrt sehr gefallen… Am meisten brauchen wir freilich derzeit Unterstützung für die Hochschule, aber das steht auf dieser Homepage ohnehin schon ein paarmal zu lesen… Foto: Pater Bernhard vor dem Railjet-Taurus 1116, mit dem er vorne im Cockpit von Wien nach Graz und retour düsen durfte.

Ehrensenat der Hochschule gegründet (13.12.12.)

Die Zahl „12“ ist für uns eine heilige Zahl, denn es ist die Zahl der Apostel, die Christus in die Welt ausgesandt hat und auf denen er die Kirche gründen wollte. Es war uns deshalb ein Anliegen, am symbolträchtigen Datum 12.12.12. etwas „Apostolisches“ zu tun. So haben wir in einem Festakt, an dem zahlreiche Freunde und Spender der Hochschule teilnahmen, einen „Ehrensenat der Hochschule“ gegründet. Der Herr Abt hat 5 der großzügigsten gegenwärtigen bzw. zukünftigen Unterstützer der Hochschule zu Ehrensenatoren bzw. Ehrensenatorinnen ernannt. Dazu hat er nach seinen Vorstellungen einen eigenen Orden entwerfen lassen, der wunderschön ist. Foto: Der Orden der Ehrensenatoren zeigt das älteste Kreuz unseres Klosters von 1240 in der Fraterie und ist von Rankenwerk aus dem Kreuzgang umgeben. Die Umschrift „Wir müssen uns rühmen im Kreuz unseres Herrn Jesus Christus“ aus dem Galaterbrief war der Wahlspruch des Dieners Gottes Abt Karl Braunstorfer.

Und jetzt freuen wir uns schon auf den Klostermarkt am 15. Dezember (08.12.12.)

Nur an einem einzigen Tag, am Samstag 15. Dezember, halten wir den Advent-Klostermarkt. 30 Klöster und Stifte machen mit, das Programm ist schön! Wir hoffen auf gutes Wetter und auf die Treue unserer Besucher, so werden sicher wieder an die 8.000 Leute kommen, Parkplätze gibt es ja seit dem Papstbesuch in Hülle und Fülle. Wie schön, dass Hauptökonom Pater Markus das Engagement seines Vorgängers Pater Josef fortsetzt und sich voll für den Klostermarkt engagiert. Heuer wird er sogar wieder selbst höchstpersönlich an einem Stand „Südtiroler Strauben“ herausbacken. Wir können nur bestätigen: Das ist süß und gut. Foto: Wir heißen alle herzlich willkommen zum Advent-Klostermarkt am 15. Dezember, von 9 bis 20 Uhr. Natürlich werden wir auch die neuen Chant-CDs signieren, das ist ja ein ideales Weihnachtsgeschenk.

Am 15. Dezember ist Advent-Klostermarkt (27.11.12.)

Vielleicht ist es ja noch ein bisschen zu früh, um sich schon auf ein Ereignis zu freuen, das mitten im Advent liegt. Aber wir freuen uns jetzt schon auf den Advent-Klostermarkt am Samstag, 15. Dez., von 9 bis 21 Uhr. Es sind wieder 30 Klöster und Stifte mit ihren Spezialprodukten vertreten. Wir freuen uns aber vor allem auf die gute Stimmung und das nette Zusammensein. Die Hochschule wird auch einen Stand haben, wo man „Bausteine“ kaufen kannn… Neben den vielen Spezialitäten und Kunsthandwerksprodukten, neben dem Angebot zu Chorgebet und Besinnlichkeit, ist es uns natürlich ein Anliegen, dass auch unsere neuen Chant CDs „Chant-Stabat Mater“ und „Chant-Missa Latina“ unter den Christbaum kommen. Foto: Das Plakat für den Advent-Klostermarkt 2012 entstand dank der Geduld der „Models“. Das Programm ist hier zu finden.

Studenten sammeln 1.273,10 Euro für die Hochschule (17.12.12.)

Wir bewundern den Idealismus unserer Studentinnen und Studenten. Auf dem Klostermarkt haben sie sich voll engagiert und einen Stand betreut, wo es neben Glühwein (angeblich dem Besten des ganzen Klostermarktes) auch Bausteine für den Hochschulausbau anboten. Und durchaus erfolgreich. Heute konnte Herr Bernd Kolodziejczak, Priesterstudent für die Erzdiözese Wien, dem Rektor in einem kleinen Festakt in der Vorlesungspause die gesammelten 1.273 Euro überreichen. – Sonst läuft es mit den kleinen hölzernen Bausteinen nicht so gut, in der Klosterpforte gibt es noch einen riesigen Stapel, man kann sich so einen Baustein ab 25 Euro holen. Die Namen aller Spender werden in einem Kunstwerk in der Hochschule verzeichnet, im Himmel ja sowieso. Foto: Übergabefeier. – Der Stand der Studenten auf dem Advent-Klostermarkt: Auch der Herr Abt schenkte Glühwein aus…

Wunderbare Stimmung beim Advent-Klostermarkt trotz des Regens! (15.12.12.)

Da war uns bang ums Herz, als es zu Mittag zu regnen begann. Gott-sei-Dank waren unsere Gäste treu. Hunderte waren wieder gekommen zum heurigen Advent-Klostermarkt. 30 Klöster und Stifte boten in der stimmungsvollen Atmosphäre ihre Produkte. Vor manchen Ständen sogar lange Schlangen. Ein Hit war Pater Prior mit seiner Posaune, der zusammen mit Mitbrüdern und Studenten inmitten der Menge aufspielte. Frater Matthias spielte auf dem Glockenspiel. Im Kaisersaal gab es Bücher und auch Antiquitäten. Viele Leute sagten auch: Es ist wunderbar, wenn man hier so viele junge Brüder und Schwestern sieht. Ja, wir waren alle im Einsatz, auch aus den anderen Klöstern. Einige Ordensgemeinschaften leben ja vom Verkauf ihrer Spezialprodukte. Foto: Unter den Zuhörern auch Altabt Gerhard (84), ganz rechts im Anorak.

18. Dezember, 22 Uhr: Pater Johannes Paul in "Willkommen Österreich" (17.12.12.)

Vor Weihnachten steigt das Interesse an Kirche, Glaube und Kloster. Da wir uns ja nicht verstecken wollen, geben wir gerne in den Medien Zeugnis. In der Bibel werden wir ja gemahnt: „Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt.“ (1. Petrusbrief 3,15) Am 18. Dezember war Pater Johannes Paul zu Gast in der Comedy Show „Willkommen Österreich“. Wir sind unserem Mitbruder sehr dankbar, dass er das immer wieder auf sich nimmt. Hier kann man sich das anschauen, erst ab Minute 35.00 interessant. – Hier gibt es übrigens noch ein schönes Adventvideo mit P. Johannes Paul. Foto: Pater Johannes Paul bei Stermann & Grissemann, die sehr lustig waren. Heute um 22 Uhr wird die Sendung ausgestrahlt.

Heiliger Abend: Pater Bernhard segnet Pferde und verteilt das Licht von Bethlehem (24.12.12.)

Heuer waren zwar nur 25 Pferde zu Mittag am Heiligen Abend in den Inneren Stiftshof gekommen, dafür aber Massen von Gläubigen: Unser Subprior Pater Bernhard segnete wie jedes Jahr die Pferde, dann wurde das „Licht von Bethlehem“ in Laternen verteilt, es wird im Sternritt in die umliegenden Pfarren und Gehöfte gebracht. Pater Bernhard hatte vorher die Pferde mit Karotten beruhigt, freute sich über das Wiedersehen mit dem ehem. Finanzminister Rudolf Edlinger, der wie jedes Jahr Schnaps ausschenkte. Wir danken den Reitern, dass sie die Rossknödel wieder brav entsorgt haben, dennoch ist ein bisschen Stallgeruch von Bethelem zurückgeblieben. Wie schön, dass es diese fröhliche Pferdesegnung gibt! Foto: Pater Subprior Bernhard ins seinem Element!

Den Heiligen Abend in der Familie gut feiern (23.12.12.)

Den Heiligen Abend, wo die ganze Welt die Geburt Christi feiert, sollte man auch in der Familie gut begehen. Christen haben vor dem Christbaum nicht nur Geschenke aufgetürmt, sondern auch eine Krippe aufgestellt, denn es geht ja um die Geburt Christi. Christus kommt als Kind, als „Christ-Kind“. Bei der Bescherung ist es schön, wenn ein Familienmitglied das Weihnachtsevangelium vorliest. Und es gehört zu einer guten Heilig-Abend-Feier auch, dass man miteinander die wunderbaren Weihnachtslieder singt, die das Herz anrührt. Wir haben hier einen Text, den man sich downloaden kann, wo Weihnachtsevangelium und einige Lieder zu finden sind. Es ist uns ein Anliegen, dass in den Familien gut Weihnachten gefeiert wird. Foto: Auch Erwachsene dürfen und sollen zu Weihnachten „werden wie die Kinder“: in der Freude, dass das Christ-Kind geboren ist.

Der neue ONLINE-"Klosterladen-Heiligenkreuz" ist ein großer Erfolg (15.12.12)

Das Foto zeigt Frau Lindbichler, die Leiterin unseres Klosterladens, die nun auch unsere virtuelle Klosterladen-Heiligenkreuz-Homepage betreut! Unser Klosterladen beim Eingang zum Stiftshof hat ja ein riesiges Sortiment von allem, vor allem für Touristen. Seit November haben wir endlich einen ordentlichen Online-Klosterladen: www.klosterladen-heiligenkreuz.at. Viele nützen die Gelegenheit und bestellen im Internet. Dort finden Sie vor allem unsere CDs (Chant, und anderes), aber auch die vielen Bücher von Mitbrüdern, vor allem die aus unserem eigenen Be&Be-Verlag. Man kann dort schnell einkaufen, so wie bei Amazon. Man muss dann nicht extra nach Heiligenkreuz fahren oder in eine Buchhandlung pilgern und auf die Bestellung warten. Alle Artikel kann man auch einfach bestellen, indem man ein E-Mail schreibt an: bestellung@klosterladen-heiligenkreuz.at. Wir freuen uns, dass der Online-Klosterladen-Heiligenkreuz so unkompliziert funktioniert, denn wir schreiben ja Bücher und singen CDs, weil wir auch wollen, dass sie gelesen und gehört werden… Man kann auch einfach unkompliziert per Telefon bestellen:  0043-2258-8703-400. Wir freuen uns über Ihren Anruf!

Mitbrüder aus Dallas in Texas auf Besuch (26.12.12.)

Die Zisterzienserabtei Dallas in Texas hat viele junge Berufungen, von denen etlich in Rom studieren. Wir hatten heuer zu Weihnachten die Freude, dass der Priester P. Thomas Esposito und der Diakon P. John Bayer bei uns waren. Father John hat beim Weihnachtshochamt sogar das Evangelium auf Deutsch verkündet. Foto: Father John (ganz links) und Father Thomas (rechts von P. Prior) mit P. Simeon und P. Johannes Paul nach dem Stephanushochamt.

Silvester-Jugendtage von 29. Dez. bis 1. Jänner 2013 (30.11.12.)

In einem Monat ist das Jahr 2012 schon wieder Geschichte und wir brechen auf in ein neues Jahr, in das 2013. Jahr nach der Geburt Christi und das 880. Jahr nach der Gründung von Heiligenkreuz. Ab 29. Dezember sind junge Leute wieder eingeladen, den Jahreswechsel bei uns zu feiern, mit Spiel, Katechesen, Sport, Winterwanderungen, Gebet, Lobpreis usw. Höhepunkt ist dann die Mitfeier von „SILVESTER ALTERNATIV“: Am 31. Dez. laden wir jung und alt ab 21 Uhr ein, die letzten 3 Stunden des Jahres betend und singend hinüberzufeiern in das Neue Jahr. – Die Silvester Jugendtage gestaltet Pater Johannes Paul, bitte direkt bei ihm anmelden, Jugendliche ab 15 Jahren: johannespaul@stift-heiligenkreuz.at. – Foto: Pater Johannes Paul und die Mitbrüder freuen sich auf die Jugendtage ab 29. Dezember!

Für einen Tag leiten die Novizen das Gemeinschaftleben (28.12.12.)

Am Märtyrergedenktag der „Unschuldigen Kinder“ haben wieder traditionsgemäß die Novizen das „Regiment“ übernommen. Unsere derzeitigen 5 Novizen waren besonders originell und sangen uns vor dem Mittagessen einen Gesang von Mozart über das gute Essen, beim Mittagessen saßen Sie am Tisch der Oberen, sogar die Kathrpess-Meldungen, die wir während der Suppe vorlesen, stammten aus ihrer Feder und brachten den Speisesaal zum Schmunzeln: Unter anderem ging es auch darum, das „Legoland“ jetzt den Ausbau der Hochschule übernimmt… „Novize“ heißt „Neuling“, darum die Assoziation mit den Unschuldigen Kindern. Freilich sind alle fünf gar keine Kinder mehr, sondern standen vorher im Beruf: als Lehrer, Musikmanager usw. Foto: Novizen am Tisch der Oberen.

Neu: Wir beten die Komplet in Dunkelheit (28.12.12.)

Seit Weihnachten gibt es für uns Mönche eine wichtige liturgische Neuerung, für die wir sehr dankbar sind: Wir singen unser letztes Chorgebet, die „Komplet“ um 19.45 Uhr, mit der gleichsam der liturgische Zyklus unserer täglichen Gebete „komplett“ ist, in Dunkelheit. Das entspricht einem uralten monastischen Brauch. Wir sind Abt Maximilian sehr dankbar, dass er unsere Bitten erhört hat und uns das wieder erlaubt hat. Dazu müssen wir Mönche freilich die lateinischen Hymnen und die 3 Psalmen der Komplet auswendig können, aber das schaffen auch die Jungen nach einigen Wochen. Foto: Zum abschließenden Abschiedsgruß an die Muttergottes, dem „Salve Regina“, brennen nur die zwei Kerzen am Altar, danach knien wir nieder, die Kerzen werden gelöscht, dann ist es absolut finster. Wir beten uns ja in die Nacht, in das nächtliche Stillschweigen. Am nächsten Tag um 5.15 Uhr beginnen wir dann wieder mit der Bitte an Gott: „Domine, labia mea aperies! Herr, öffne meine Lippen.“

Silvester alternativ: Wir wollen das Jahr 2013 mit dem Segen Gottes beginnen (20.12.12.)

Seit 1999 gibt es bei uns „Silvester alternativ“, auch heuer wieder: Das ist für jung und alt! Wir starten am 31. Dezember um 21 Uhr mit Lobpreis, Gesang, Gebet, rhythmischen Liedern in der Kreuzkriche. Die Jugendlichen der Jugendtage werden das wieder gestalten. Um 22.30 Uhr feiert Jugendseelsorger Pater Karl die heilige Messe, Radio Maria überträgt. Um Mitternacht gibt der Herr Abt den eucharistischen Segen: Segnet das alte und das neue Jahr. Mit Freude und Banden schauen wir in dieses kommende Jahr: Heiligenkreuz besteht dann schon 880 Jahre, viele Feste und Feiern erwarten uns, viele Kandidaten wollen eintreten, der Ausbau der Hochschule soll starten, Mitbrüder bereiten sich auf die Priesterweihe vor. Wir wollen in der Silvesternacht alles vor Gott hinlegen und unter seinen Segen stellen. Ab Mitternacht wird dann gefeiert: zuerst mit dem Donauwalzer auf dem Stiftsplatz, dann mit Sekt und Gulasch im Kellerstüberl (freie Spende). Alle sind willkommen! Foto: Silvester alternativ in der Kreuzkirche.

Rumänisch orthodoxer Chor auf Wallfahrt in Heiligenkreuz (28.12.12.)

Am Fest des heiligen Evangelisten Johannes besuchte uns der rumänisch orthodoxe Chor „Gheorghe Danga“ aus Bukarest. Die Mitglieder bestehen größtenteils als Geistlichen und  Studenten der Theologie. Unter Ihnen war Dr. Sasaujan Mihai, Professor an der theologischen Fakultät Bukarest, der sich sehr interessiert an Stift und Hochschule zeigte. Pater Prior Simeon stand einer kleinen Andacht mit der Kreuzreliquie vor, in der sie sehr berührend, mit Gesängen aus ihrer Weihnachtsliturgie, das hochheilige Kreuz unseres menschgewordenen Erlösers verehrten. Krippe und Kreuz gehören zusammen. Auch nach unserer Vesper haben sie gesungen, das hat uns sehr berührt. Großartig! Beten wir, dass Gott die getrennten Christen wieder in Einheit zusammenführt, damit wir gemeinsam Zeugnis geben, von der göttlichen Liebe die in der Maria Mensch wurde. Foto: Nach der Kreuzandacht des rumänisch-orthodoxen Chores in der Kreuzkirche.

Viele Jugendliche sind schon zu den Silvester-Jugendtagen da (30.12.12.)

Schon jetzt haben sich viele Jugendlich um Pater Johannes Paul geschart zu den „Silvester-Jugendtagen“, das Programm ist sehr bunt: Lobpreis und Gebet, aber auch kreatives Spiel, Wanderungen, Gespräche, Klosterluft schnuppern usw. stehen auf dem Programm. Wer noch kommen will, kann kommen. Höhepunkt ist dann für die Jugendlichen, dass sie „Silvester alternativ“ gestalten, wo dann Jung und Alt kommen können: In der Silvester-Nacht starten wir um 21 Uhr, 22.30 Uhr Messe, 24.00 Eucharistischer Segen, dann Donauwalzer und Gulasch mit Sekt im Kellerstüberl. Foto: Aufbruch zur Winterwanderung (bei Osterwetter) nach Mayerling, man beachte, dass auch Pater Prior Simeon (links) und Pater Subprior Bernhard (rechts) mit von der Partie sind.