Die jungen Mitbrüder sind unser größtes "Kapital" (04.01.11).

Unsere zahlreichen jungen Berufungen sind nicht nur in geistlicher Hinsicht unser größtes Kapital, sondern auch in praktischer Hinsicht. Neben dem vollen Chordienst im Kloster, dem vollen Studium an der Hochschule sind ihnen viele Aufgaben im Kloster und in den umliegenden Pfarren (Erstkommunionvorbereitung, Firmunterricht, Monatswallfahrtsbetreuung, Jugendgruppen…) anvertraut. "Nebenbei" halten sie dann auch noch Spezialführungen. Frater Otto etwa meldet, dass im Jahr 2010 insgesamt 3.300 Schüler von jungen Mitbrüdern (mit bezahlten Führungen) Opens external link in new windowdurch das Kloster geführt worden sind. Wir danken Gott von Herzen für das Gute, das unsere jungen Mitbrüder leisten. Foto: Verabschiedung einer Schulklasse.

Silvester Jugendtage enden mit dem Segen von Abt Gregor (01.01.11)

Über 50 Jugendliche hatten an den Silvester-Jugendtagen teilgenommen. Die Feier der Silvesternacht war sehr intensiv: 3 Stunden Gebet in der Kreuzkirche, dann Party im Kellerstüberl. Um 9.30 Uhr begannen alle das Neue Jahr mit der Pontifikalmesse in der Bernardikapelle, bei der Abt Gregor eindringlich über die Christenverfolgung predigte, die heute vielerorts stattfindet. Er forderte von den Jugendlichen die Bereitschaft zum Martyrium, es war eine seiner stärksten Predigten, die er je gehalten hat. Danach segnete er die Rosenkränze der jungen Leute und es entstand das nebenstehende Gruppenfoto vor der Abteikirche, das man sich in hoher Auflösung downloaden kann, wenn man draufklickt. Foto: Glücklicher Start in das Jahr des Heiles 2011 für die jungen Leute in Heiligenkreuz.

"Wir bitten euch um eure Gaben - für die, die nichts zu essen haben..." (06.01.11)

Mit diesen und ähnlichen Sprüchen haben landauf landab die Sternsinger (alias "Drei Könige") die Menschen zum Spenden für die Armen der Welt motiviert. Auch unsere jungen Mitbrüder waren vielerorts im Einsatz wie hier auf dem Foto 4 unserer Novizen. In den Pfarren bedeutet das auch immer einen Großeinsatz und die Kinder und Jugendlichen sind ebenso zu bewundern wie die Begleiter. Viele Pfarrer und Kapläne sind auch mitgegangen und das ist oft ein Einsatz bis zur Erschöpfung. Gott-sei-Dank war es heuer "nur" kalt, ohne Niederschläge. Es ist aber Opens external link in new windowein wertvoller Brauch, weil ja dort, wo das Herz offen ist, der Segen Gottes für das Neue Jahr zurückbleibt. Foto: Die Fratres Jonas, Moses, Alban und Daniel im Drei-Königs-Einsatz in Heiligenkreuz.

Schöne ORF-Reportage lässt uns schmunzeln (08.01.11)

Der renommierte Regisseur Ernst Grandits (bravo!) hat eine ganz schöne Reportage über "Klöster in Wien" gedreht, Opens external link in new windowdie man sich hier im Internet anschauen kann. Abt Gregor und Pater Johannes Paul geben darin gute Statements. Die Doku zeigt einige der schönsten und interessantesten Klöster Wiens. Wir schmunzeln natürlich darüber, dass nunmehr auch unserem Stift Heiligenkreuz die Ehre zuteil geworden ist, zu den "Klöstern in Wien" zu zählen. Eigentlich liegen wir ja in Niederösterreich, aber immerhin nur 15 Kilometer von der Stadtgrenze entfernt. Wir freuen uns über diese Koadaption… Tatsächlich kommen ja viele Wiener zu uns und einige von uns Mönchen (z. B. P. Bernhard) sind auch echte Wiener. Aber das sind Nebensächlichkeiten. Man sieht, wie bunt und schön das Ordensleben in und um Wien ist. Foto: Feierliche Liturgie bei uns in Heiligenkreuz.

12. Jänner: Spannender Vortrag über die Militärseelsorge in Österreich (13.01.11)

Im Rahmen der Vortragsreiche "Fünf vor Elf" (Opens external link in new windowProgramm) haben wir einen überaus interessanten Vortrag über die Militärseelsorge in Österreich gehört. In Vertretung von Militärbischof Christian Werner war der Generalvikar des Militärordinariates Dr. Franz Fahrner gekommen, der auch im Anschluss an seinen Vortrag aktuelle Fragen beantwortete. So war es etwa interssant zu hören, dass die angedachte Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht eher positiv gesehen wird. Es wurde vor allem deutlich, wie wichtig es ist, dass es diese spezifische Form der Seelsorge für jene Menschen gibt, die sich im Friedenseinsatz für unser Land befinden. Foto: Abt Gregor bat Dr. Franz Fahrner im Anschluss an seinen Vortrag, sich in das "Papstgästebuch" einzutragen. Das ist jenes Gästebuch, das mit Papst Benedikt XVI. 2007 "eröffnet" wurde. Links sieht man jenes Kreuz, das uns die Österreichischen Bischöfe nach ihrer Konferenz im November geschenkt haben und das seither einen Ehrenplatz im Refektorium innehat.

Jugendwallfahrt zur Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. am 1. Mai (14.01.11).

Große Freude herrscht bei uns darüber, dass heute der Heilige Stuhl bekanntgegeben hat, dass Papst Johannes Paul II. Opens external link in new windowam Sonntag, 1. Mai, seliggesprochen wird. Es ist der Barmherzigkeissonntag. Dass er heilig war, wussten wir ja ohnehin. Jetzt ist es offiziell, jetzt hat er es durch ein Wunder gleichsam bewiesen, dass er unser Fürsprecher im Himmel ist. Da wir im August nicht zum Weltjugendtreffen fahren können, wollen wir von Heiligenkreuz aus eine Jugend-Bus-Wallfahrt zur Seligsprechung machen, von ca. 29. April bis 2. Mai. Näheres wird auf der Homepage bekanntgegeben werden. Anfragen an Jugendseelsorger Opens window for sending emailPater Karl. Das "santo subito" hat sich bewahrheitet, es hat nur 6 Jahre gedauert, bis die Seligsprechung von Karol Wojtyla, Johannes Paul II., offiziell war. Dank an Papst Benedikt XVI., das ist eine Gnade für die Kirche! Foto: zwei Fürsprecher bei Gott: die selige Mutter Teresa und Johannes Paul II. – Opens external link in new windowWir gedenken in Liebe des großen Papstes und Seligen der Kirche

Einladung zur Ökumenischen Vesper am Sonntag, 23. Jänner, 18 Uhr (20.01.11)

Die ganze Kirche betet in der Woche vor dem 25. Jänner, dem Fest der Bekehrung des Apostels Paulus, Opens external link in new windowum die Einheit der getrennten Christen. Abt Gregor hat den Vorsitzenden des Opens external link in new windowÖkumenischen Rates der Kirchen in Österreich, den rumänisch-orthodoxen Bischofsvikar Dr. Nicolae Dura, eingeladen, mit uns am Sonntag, 23. Jänner, die Vesper zu feiern. Wir freuen uns schon sehr darauf, denn es werden auch liturgische Gesänge unserer rumänisch-orthodoxen Gäste erklingen. Die Ökumenische Vesper findet in der geheizten Bernardikapelle statt. Gäste sind herzlich willkommen, werden aber gebeten, sich unkompliziert vorher beim Gastmeister anzumelden 02258-8703-101 (bzw. gastmeister@stift-heiligenkreuz.at), damit wir ausreichend Plätze organisieren können. Foto: Bischofsvikar Dr. Nicolae Dura, Vorsitzender des ÖRKÖ

Pressemitteilung: Abt Gregor beendet nach Ablauf von 12 Jahren seinen Dienst als Abt (02.01.11).

Abt Gregor hat folgenden Text als Pressemitteilung zur Veröffentlichung autorisiert:

„Am 11. Februar 2011 ist Abt Gregor Henckel Donnersmarck zwölf Jahre als Abt des Cistercienserklosters Heiligenkreuz im Amt. Zu diesem Zeitpunkt wäre gemäß den Konstitutionen eine Vertrauens-Abstimmung durchzuführen. Er selbst ist dann im aber bereits 69. Lebensjahr und hätte nach relativ kurzer Zeit, bei Vollendung des 70. Lebensjahres, schon wieder den Rücktritt anzubieten.
Seine Amtszeit hat er als gnadenreich und schön aber auch als sehr anstrengend erlebt. Er ist daher der Überzeugung, dass es richtig ist nach vollen zwölf Jahren seinen Dienst als Abt zu beenden. Seine Mitbrüder hat Abt Gregor schon vor längerer Zeit über seinen Entschluss informiert. Mit dem Praeses der Österreichischen Cistercienserkongregation, Abt Wolfgang Wiedermann vom Stift Zwettl,  wurde der 10. Februar 2011 als Termin für die Wahl eines neuen Abtes vereinbart. Aus diesem Anlass bittet Abt Gregor um das Gebet für das Kloster. Abt Gregor dankt seinen Mitbrüdern, den Mitarbeitern und allen Menschen, die ihn in diesen zwölf Jahren begleitet haben. Vor allem aber ist er zuinnerst erfüllt von ganz großer, froher Dankbarkeit gegenüber Gott und der Kirche.“

Vor allem wir Zisterzienser von Heiligenkreuz sind es, die Abt Gregor für die 12 gesegneten Jahre seines Wirkens zu danken haben; wir schließen uns seiner Bitte an, für uns zu beten, dass wir wieder einen guten Abt bekommen. Gute Nachrede auf Abt Gregor überall, z. B. Opens external link in new windowhier. In einem Opens external link in new windowInterview mit "Die Presse" hat Abt Gregor nochmals seine Gründe dargelegt, die wir alle akzeptieren müssen.

26. Jänner: Vortrag über die Weihe des Salomonischen Tempels an der Hochschule (22.01.11)

 – Der letzte Vortrag der Vortragsreihe "Fünf vor Elf" in diesem Semester wird spannend: Hofrat Erwin Reidinger, der ja exakt die Grundsteinlegung unserer Abteikirche 1133 ausgerechnet hat, hat sich als Geograph eines besonderen Themas angenommen: Das Datum der Weihe des Tempels Salomos auf dem Zionsberg in Jerusalem im 10. Jahrhundert vor Christus. Wir sind auf seine Ergebnisse schon sehr neugierig. Der Vortrag ist am Mittwoch, 26. Jänner, ab 10.55 Uhr im Auditorium Maximum frei zugänglich. Radio Maria wird life übertragen. Foto: zeigt den "Zweiten Tempel", wie er um 540 vor Christus nach dem Babylonischen Exil aufgebaut wurde; Herodes der Große hat den Tempel unmittelbar vor dem Wirken Christi nochmals prachtvoller zum Dritten Tempel ausbauen lassen. Alles wurd 70 nach Christus, wie Jesus es vorausgesagt hat, von den Römern zerstört.

26. Jänner 2011: Simultansegnung der "Vier heiligen Zisterzienseräbte" (20.01.11)

Wie berichtet, hat der Bildhauer Werner Franzen aus Bergisch Gladbach sowohl unserer Opens external link in new windowTochtergründung Stiepel als auch uns hier in Heiligenkreuz eine Bronzeskulptur der heiligen Äbte Robert, Alberich und Stephan und des hl. Bernhard geschenkt. Diese Skulpturen werden nun "simultan" zur gleichen Zeit in Stiepel wie in Heiligenkreuz gesegnet: am Mittwoch, 26. Jänner 2011 um 18.30. Das ist bei uns in Heiligenkreuz im Anschluss an die Vesper um 18 Uhr; in Stiepel wird unser Mitbruder Pater Meinrad Tomann, Generalprokurator des Zisterzienserordens, die Segnung vornehmen. Bei uns in Heiligenkreuz wird die ebenso außergewöhnliche wie wunderschöne Skulptur einen Ehrenplatz an der Außenseite er Barocksakristei erhalten, wo alle Gäste und Touristen vorbeigehen. Sie eignet sich hervorragend, um die Anfänge unseres Ordens durch diese vier großen Heiligen zu erklären. Foto: Der Künstler Werner Franzen mit seiner Vier-Äbte-Skulptur.

27. Jänner: Da werden Baumstämme zu Superstars! (12.01.11).

Am 27. Jänner ist es wieder soweit: Die Niederösterreichische Landes Landwirtschaftskammer Forstabteilung und der NÖ Waldverband veranstalten die mittlerweile 9. Laubholzsubmission in Heiligenkreuz. Da werden Baumstämme zu Superstars und erzielen oft erstaunliche Preise. Das Foto zeigt einen Baumstamm, der im Vorjahr um mehr als 7.000 Euro verkauft wurde… Das Jahr 2011 ist das internationale Jahr des Waldes und zu diesem Zweck findet an diesem Tag um 10.30 Uhr im Klostergasthof Heiligenkreuz eine Pressekonferenz mit Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Präsidentin Silvia Zwazl und Vizepräsidentin Theresia Meier statt. Die Baumstämme werden wieder auf dem "Papstparkplatz" (er wurde extra für den papstbesuch 2007 angelegt) ausgestellt und man kann sie dort besichtigen. Foto: Forstwirtschaftsschüler lassen sich 2010 mit dem teuersten Baumstamm fotografieren.

Eine Mini-Baustelle mit Symbolkraft (19.01.11).

In den letzten Jahren wurde sehr viel gebaut, restauriert, gestaltet… Da ist es eigentlich keine große Sache, wenn derzeit gerade eine Tür ausgebrochen wird. Dennoch ist diese "Mini-Baustelle" sehr symbolträchtig: Es handelt sich nämlich um einen neuen Eingang in den Gästebereich. Der war bisher vermauert. Direkt vor der Küche wird ein wunderschöner Vorraum, der bisher als Mülldeponie verwendet wurde, zu einem stilvollen Eingang in den Gästespeisesaal umgestaltet. Es ist wohl das letzte Bauunternehmen unter Abt Gregor. Auch wenn der Gästespeisesaal weiterhin – aus Geldmangel – den Charme einer Gefängniskantine behalten wird, so ist es doch symbolhaft, dass zumindest der Eingangsbereich freundlicher gestaltet wird. Foto: Vermauerte Türen werden wieder geöffnet gemäß unserem Motto: Opens external link in new windowUnsere Türen stehen offen, noch mehr unsere Herzen.

Solidarität mit den Christen in Ägypten (31.01.11).

Heute hat uns Seine Opens external link in new windowExzellenz Bischof Anba Gabriel besucht, er ist der Bischof der koptisch-orthodoxen Christen in Österreich. Bischof Gabriel hat sich vor allem für die Hochschule interessiert, da auch die wachsende Gemeinschaft der koptischen Christen in Österreich an die Einrichtung eines Studiums denkt. Nach dem Abendessen im Speisesaal mit den Mönchen hat sich Bischof Gabriel gefreut, im Gästebuch die Unterschrift von Papst Shenuda aus dem Jahre 1981 zu finden. Natürlich hat Abt Gregor den koptischen Christen, auf die ja in der Neujahrsnacht ein Bombenattentat mit 23 Toten verübt wurde, unser Gebet versichert. Und wer denkt in diesen Tagen nicht an Ägypten. Aegyptus flebat fortiter, haben wir am Sonntag bei den Vigilien gesungen. Foto: Abt Gregor und Bischof Gabriel. Opens external link in new windowINTERVIEW AUF DEM MONASTIC CHANNEL HIER!

Hirschefüttern als kleine Freizeitfreude für junge Mönche (30.01.11).

Der Winter ist heuer extrem kalt, seit November schon liegt fast durchgehend Schnee. Unsere jungen Mitbrüder haben ein Herz für Tiere und "pilgern" daher in regelmäßigen Abständen zu dem Gehege mit Damwild, das seit 2006 neben der Kreuzweganlage angebracht ist, um die Tiere zu füttern. Während die Mufflons immer noch eher scheu sind, hat der kleine Hirsch keine Berührungsängste und lässt sich gerne füttern. – Derzeit freilich haben die jungen Mitbrüder so gut wie keine Freizeit, denn ab 1. Februar beginnt an der Hochschule die Prüfungszeit. Einige müssen innerhalb von 14 Tagen bis zu 15 Prüfungen ablegen. Dazu kommen die Hochfeste Kirchweihe (31.1.) und Darstellung des Herrn (2.2.) mit intensiver Liturgie… Da ist schon jede Viertelstunde Hirschefüttern eine Erholung. Foto: Die Zisterzienser waren immer schon naturverbunden.

Junge armenische Christen aus Istanbul auf Besuch (31.01.11)

Es war ein origineller Besuch: Aus dem Opens external link in new windowSankt Georgs Kolleg in Istanbul, das von den Mechitaristen betreut wird, haben uns heute 25 junge Leute mit ihren Lehrern besucht. Die armen Schüler im Alter von 15 bis 17 Jahren haben bei der Führung zwar furchtbar gefroren, bei der Vesper und bei einem Abendessen konnten sie sich aber aufwärmen. Es handelt sich um junge armenische Christen, die das erste Mal in Westeuropa sind und in Wien schon viele Besichtigungen gemacht hatten. In Heiligenkreuz hat es ihnen sehr gut gefallen. Jugendseelsorger P. Karl hat einige von den Studenten zu Kloster-auf-Zeit (inclusive sportlicher Betätigung) eingeladen, da sie für Sport dafür begeistert waren… Wir hoffen auf weitere Kontakte. Foto: Nach der Vesper haben wir ein Gruppenfoto mit Fr. Malachias gemacht.

"Lumen Gentium - ein Licht zur Erleuchtung der Völker" (02.02.11).

Heute früh haben wir bei eisiger Kälte im Kapitelsaal die Kerzensegnung und die Prozession zum Hochfest der Darstellung des Herrn ("Maria Lichtmess") gehalten. Zur Zeit sind wir alle überbelastet: Die Studenten, weil sie in den nächsten 14 Tagen fast täglich eine Prüfung abzulegen haben; die Lehrenden, weil sie stundenlang prüfen müssen. Dazu die außerordentlichen Ereignisse wie Begräbnis, Abtswahl usw. Die Kerze, die wir in Händen getragen haben, ist ein Symbol für Christus, das Licht der Völker: "Dum portas portaris", sagt der Zisterzienservater Isaak von Stella: "Während Du sie trägst, trägt sie Dich!" So ist das mit Christus. Der Herr Abt hat in Anspielung auf die Abtswahl die Weitergabe des Lichtes verglichen mit dem Loslassen und Weitergeben von klösterlichen Ämtern und Aufgaben. Foto: Kerzensegnung im Kapitelsaal am 2. Februar 2011.

Die christliche Begräbnisliturgie ist Ausdruck der frohen Hoffnung (04.02.11)

Am 3. Februar haben mehrere junge Mitbrüder und der Rektor der Hochschule am Begräbnis von Prof. P. DDr. Ferdinand Gahbauer im weitenfernten Benediktinerkloster Ettal (bei Garmisch-Partenkirchen) teilgenommen. Wie schön ist doch die Begräbnisliturgie: mit allem Realismus über die Defizite eines Verstorbenen feiert die Kirche bei diesem so traurigen Anlass immer die Hoffnung auf die Auferstehung. Und betet für die armen Seelen. Gerade in den jubelnden Melodien des Gregorianischen Chorals kommt dies zum Ausdruck, die regelrecht "ins Paradies" stürmen. In Ettal ist es üblich, dass die Mitbrüder im Kreuzgang, der um die Rundkirche läuft bestattet werden, um so auszudrücken, dass sie auch im Tod der Gemeinschaft nahe bleiben. Bei uns in Heiligenkreuz ist der Friedhof deshalb unmittelbar neben der Kirche. Foto: Abschied von P. Ferdinand Gahbauer.

Bischof Gabriel: "We need democracy in Egypt, we need to hear each other" (03.01.11).

Am 31. Jänner hat uns Bischof der koptisch-orthodoxen Christen in Österreich, Bischof Gabriel, besucht. Pater Martin und Pater Johannes Paul haben Opens external link in new windowauf dem Monastic Channel ein interessantes Interview geführt. Seit dem Bombenattentat der Silvesternacht, wo 23 Christen starben, beten wir ja besonders für unsere Mitchristen dort. Und in den letzten Tagen, wer hätte da nicht sich im Herzen bedrängen lassen von den Entwicklungen in Ägypten, deren Ende noch nicht absehbar ist. Auch dazu nimmt Bischof Gabriel Stellung: "We need real democracy." In dem Interview erfährt man aber auch über die wachsende Zahl von koptischen Christen in Österreich. Bischof Gabriel, der ja auch Mönch war, hat sich schon früher bei uns zur Einkehr zurückgezogen, darum kommen das für uns so ehrenvolle Lob, das er am Schluss ausspricht, aus ganzem Herzen. Foto: Bischof Gabriel im Monastic Channel.

In der frohen Hoffnung auf die Auferstehung nehmen wir Abschied von Pater Franz (08.02.11)

Viele kommen und beten beim Sarg von Pater Franz, den wir heute in der Totenkapelle aufgebahrt haben. Wir halten selbst die ganze Zeit Totenwache. Auf dem Sterbebildchen von Pater Franz findet sich ein berührendes Zeugnis: "Mein Bekenntnis zu Gott":

Ich bin überzeugt, dass Gott die Welt aus Liebe erschaffen hat
und dass er aus unendlicher Liebe sein JA zu mir gesprochen hat.

Er ist der Mensch gewordene Sohn Gottes.
Durch das Wirken des Heiligen Geistes
wurde er von Maria empfangen und geboren.
Er hat unser Menschenschicksal geteilt.
Er hat den Tod erlitten und überwunden.
Er ist auferstanden und lebt in Gottes Herrlichkeit.
Er bleibt bei uns bis ans Ende der Zeiten.
Er ist mir begegnet in den Höhen und Tiefen meines Lebens.
Er ist mir begegnet in der Gemeinschaft der Kirche.
Er ist mir begegnet in den Armen.
Ich habe den Heiligen Geist erfahren.
Er ist die Kraft, die mich trägt.
Er lässt mich hoffen.
Er lässt mich lieben.
Er gibt sich mir zu erfahren in den Sakramenten.
Er bewirkt Heilung und Vergebung.
Er schenkt mir jetzt schon Anteil an der Auferstehung.
Er führt mich zur ewigen Gemeinschaft mit Gott. Amen."

9. Februar: Begräbnis von Pater Franz Edlinger (31.01.11).

In der Nacht vom 27. auf den 28. Jänner ist Pater Franz Edlinger gestorben, er war im 61. Lebensjahr und schon lange sehr schwer krank. Er hat seine Parte selbst verfasst und gestaltet; so ist sie ein bewegendes Zeugnis, dass er sein Leben wirklich dem Herrn als Opfer dargebracht hat. Initiates file downloadMan kann die Parte hier downloaden. Pater Franz wird am 8. Februar um 11.30 Uhr in der Totenkapelle des Kreuzganges aufgebahrt. Das Begräbnis findet am darauffolgenden Tag, Mittwoch, 9. Februar 2011 um 14 Uhr statt: Nach der Übertragung von der Totenkapelle in die Abteikirche feiern wir die Heilige Messe, dann findet das Begräbnis auf dem Klosterfriedhof statt. Ruhe in Frieden. – Am 28. Jänner ist ebenfalls Opens external link in new windowProf. Pater Ferdinand Gahbauer verstorben; er war Benediktiner der Abtei Ettal und wirkte seit 7 Jahren als Professor für Patristik an unserer Hochschule. R. i. F.  – Foto: + Pater Franz Edlinger.

Donnerstag, 10. Februar, ab. 9.15 Uhr: Eucharistische Anbetung während der Abtwahl (08.02.11.).

Viele Leute versichern uns per Email, per Anruf oder Brief, dass sie um einen guten neuen Abt beten. Viele fragen auch, ob man am Wahltag selbst in Heiligenkreuz beten kann. Selbstverständlich. Wir wollen keinen "Abtwahltourismus" und die Medien sind nicht zugelassen! Doch je mehr gebetet wird, desto besser. Schon die Heilig-Geist-Messe um 8 Uhr in der (kalten!) Abteikirche ist öffentlich. Danach ist ab ca. 9.15 Uhr Eucharistische Anbetung in der (geheizten!) Kreuzkirche, die von unseren Zeitlichen Professen, Novizen und Kandidaten gestaltet wird. Da kann jeder dazukommen. Es ist der ausdrückliche Wunsch von Abt Gregor, dass der Eucharistische Heiland angebetet wird, während wir in der Novene um "einen Abt nach dem Herzen des Herrn". Foto: Eucharistische Anbetung in der Kreuzkirche.

Dankbarer Abschied von Abt Gregor (08.02.11)

Irgendwie ist für uns alle die Situation unfasslich und irreal. Ganz still und leise endet jetzt die 12-jährige Amtszeit unseres Abtes Gregor Henckel Donnersmarck und am Donnerstag wählen wir seinen Nachfolger… Mit der ihm eigenen souveränen Gelassenheit zieht sich Abt Gregor zurück und übergibt dem nächsten Abt große Aufgaben und Herausforderungen: ein Haus mit über 80 Mitbrüdern und so vielen Aufgaben gut zu leiten, braucht viel Kraft, Weisheit und vor allem Segen von oben. Opens external link in new windowUnserem Monastic Channel hat Abt Gregor ein schönes Interview gegeben, – hier! Irgendwie ist es schon ein Zeichen von oben, dass der Herr Abt als letzten Dienst am letzten Tag im Abtsamt unseren Bruder + Pater Franz Edlinger bestatten wird. So leuchtet der Ernst des Lebens, vor allem aber die Freude auf die Auferstehung über diesen letzten Tag seines Abbatiates… Foto: Das Foto entstand vor 12 Jahren, 1999 und zeigt Abt Gregor bei einer Gratulationsfeier durch P. Prior Maximilian. – Opens external link in new windowDie Dokumentation auf Orientierung ist nett, aber nicht ganz die Realität (Meinung des Webmasters).

Gebete um einen guten neuen Abt (25.01.11).

Mit Datum vom 24. Jänner hat Abt Gregor die Mitbrüder zum Wahlkapitel am 9./10. Februar eingeladen und in seinem Schreiben uns alle aufgefordert, die Wahl des neuen Abtes durch Gebet vorzubereiten. – Wir bekommen viele Anfragen, wie so eine Abtswahl abläuft und das Interesse ist verständlich, auch wenn es sich um eine rein interne klösterliche Angelegenheit handelt. Mit einer Wahl im weltlichen Bereich hat das nichts zu tun! Wir bekommen sehr lustige und teilweise skurrile Anfragen… Unser Zeremoniär P. Karl hat man kann sie jetzt schon hier beten. Foto: Das Pfingstereignis aus einem mittelalterlichen Codex.

Österliche Stimmung beim Begräbnis von Pater Franz Edlinger (09.02.11).

Trostreich und richtig österlich war heute das Begräbnis von "Bruder Franz", wie viele Menschen unseren P. Franz Edlinger nannten. Die Kirche war auch genauso voll wie in der Osternacht. Und ein mildes Frühlingswetter half auch mit, dass wir die zweistündige Zeremonie, wo wir die Heilige Messe für den Verstorbenen feierten, als aufbauend und kraftgebend erlebten. So viele waren gekommen, um Abschied zu nehmen und zu danken. Wir haben über 1000 Bildchen verteilt. Man hat richtig gesehen, wie sehr er vielen Menschen zum Wegweiser zu einer lebendigen Gottesbeziehung geworden ist. Möge Gott ihm die frohe Gemeinschaft mit sich schenken, nach der er sich sosehr gesehnt hat. Pater Franz, ruhe in Frieden! Mehr gibt es hier.

Neuer Abt, Neues kommt - aber das Leben geht weiter (12.02.11).

Wir brauchen wohl alle noch etwas Zeit, um die Eindrücke der letzten Tage zu verdauen. Einen neuen Vater (Abbas heißt Vater) zu bekommen, ist keine Sache, die man so einfach wegschluckt. Viele Impressionen, Gefühle, Gedanken hängen noch in unserne Herzen. Das Foto zeigt etwa Abt Gregor, wie er vor dem neuen Abt Maximilian niederkniet und sein Gehorsamsversprechen in die Hände seines Nachfolgers erneuert. Abt Maximilian muss demnächst wichtige Entscheidungen treffen: Wie geht es in Stiepel weiter? Und vieles mehr. In einem Opens external link in new windowInterview auf dem Monastic Channel hat er den jungen Mitbrüdern ein deutliches Ja zu der "modernen Kanzel" der Medien gesprochen, die wir ja auf vielfältige Weise zu nützen suchen. Das Leben geht weiter. Foto: Abt Gregor legt das Homagium, das Gehorsamsversprechen in die Hände von Abt Maximilian ab.

Die Benediktion von Abt Maximilian wird am Ostermontag sein (11.02.11).

Noch am Wahltag war Abt Maximilian mit Altabt Gregor bei Kardinal Schönborn. Dieser hat zugesagt, die feierliche Abtsbenediktion gemeinsam mit dem Generalabt des Zisterzienserordens, Dom Mauro Lepori, am Ostermontag um 15 Uhr zu halten. Das ist auch insofern erfreulich, als der Ostermontag heuer erst der 25. April ist, so haben wir einige Zeit, um das festliche Ereignis würdig vorzubereiten. Und Abt Maximilian hat ja einige anstrengende Wochen vor sich: Er muss von Bochum nach Heiligenkreuz übersiedeln, die Abtsräume beziehen (er hat derzeit nur ein kleines Gästezimmer). Wir bitten deshalb auch die Medien, die Interviews haben wollen, um Geduld. Abt Maximilian wird der Öffentlichkeit noch ausreichend und gerne zur Verfügung stehen. Und er kann auch nicht alle Anliegen sofort lösen. Emails einstweilen bitte auf abteisekretariat@stift-heiligenkreuz.at. Foto: Altabt Gregor stellte noch am Wahltag Abt Maximilian Kardinal Schönborn als neuen Abt von Heiligenkreuz vor.

Wir freuen uns über Abt Maximilian Heim OCist (10.02.11).

Abtes Gregor Henckel Donnersmarck. Weiteres wird bekanntgegeben. Foto: Abpräses Wolfgang Wiedermann, Abt Maximilian und Altabt Gregor.

Talente nützen: Frater Timotheus wirkt als Organist (03.01.11)

Unser Prior und Kantor Pater Simeon ist selbst ein hervorragender Organist, wo einem das Herz aufgeht, wenn er spielt. Er ist als Novizenmeister auch für die 7 Novizen zuständig. Die Jungen bringen alle verschiedene Ausbildungen, Studien und Talente mit. Ein besonderer Glücksfall ist es, dass Frater Timotheus – der jüngste Novize – hervorragend auf der Orgel spielt. So lag es nahe, ihm die verantwortungsvolle Aufgabe zu übertragen, bei unseren klösterlichen Gottesdiensten die Orgel zu spielen. – Und ein weiterer Novize, Opens external link in new windowFrater Matthias, übt inzwischen täglich auf dem Glockenspiel. In Österreich gibt es ja nur noch am Innsbrucker Dom ein konzertant bespielbares Glockenspiel und deshalb auch keinen einzigen "Carillonneur" (Glockenspieler). Das ist ein großer Sprung, wenn ein eigener Mitbruder das riesige Glockenspiel mit seinen 43 Glocken bespielen kann. Foto: In Zukunft wird es immer wichtiger werden, die Talente der 85 Mitbrüder noch stärker auszunützen.

Koreanisches Fernsehteam auf historischer Spurensuche (09.02.11)

Nach dem Medienansturm wegen der Chant-CD ist jetzt wieder "normales Business" in der Öffentlichkeitsarbeit eingekehrt. Es kommen weiter fast jede Woche Journalisten und Fernsehteams, aber die interessieren sich nur mehr für das "Normale", was ein lebendiges Kloster mit 900-Jahren Geschichte eben zu bieten hat. Originell etwa war letzten Sonntag der Besuch eines südkoreanischen Fernsehteams: Die filmten in der Bibliothek einen um 1200 geschriebenen Codex, wo Otto von Freising von einem geheimnisvollen "Priester und König" namens Johannes im fernen Osten berichtet. Inzwischen weiß man, dass es im Mongolenreich tatsächlich christliche (nestorianische) Herrscher gab, bis ins Hohe Mittelalter… Foto: Den koreanischen Wissenschaftlern mit ihrem Filmteam war heißes Interesse an der Handschrift über den mysteriösen Priesterkönig Johannes anzumerken…

Buch "Wie ist Gott?" innerhalb von nur 2 Monaten in 2. Auflage (13.01.11.)

Derzeit herrscht wieder einmal Aufregung wegen einer Theologenerklärung, die altbekannte Forderungen stellt, von denen wir überzeugt sind, dass sie nicht die Erneuerung, sondern die Zerstörung der Kirche bringen würden. Die entstandene Kirchendiskussion ist insgesamt eine Ablenkung, denn die eigentlichen Nöte, Sorgen und Ängste der Menschen liegen ganz wo anders. Pater Karl hat ein Buch über Gott geschrieben, das schon auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober auf großes Interesse gestoßen ist. Das Foto zeigt zwei muslimische Imame, die sich sofort angeregt dafür interessiert haben. Die Sehnsucht der Menschen ist die Sehnsucht nach Gott. Welche Freude, dass das Buch schon innerhalb von 3 Monaten ausverkauft ist und Opens external link in new windowin die 2. Auflage geht. Außerdem hat Pater Karl es persönlich als Hörbuch eingelesen; es wird Opens external link in new windowdemnächst erscheinen. Hier gibt es Opens external link in new windowein sehr persönliches Interview mit Pater Karl zu sehen. Foto: Oft lassen wir uns sosehr mit unseren innerkirchlichen Problemchen blockieren, dass wir nicht mehr die große Sehnsucht der Menschen nach Gott wahrnehmen.

Foto von Abt Maximilian Heim OCist hier zum downloaden (10.02.11).

  Das Foto kann man durch Draufklicken hochaufgelöst downloaden. Opens internal link in current windowWeitere Fotos hier!!! – Wir geben mit Freude bekannt, dass wir, das sind die 63 Kapitulare des Stiftes Heiligenkreuz, heute in einer überaus harmonischem Wahl (Opens internal link in current windowder liturgische Ablauf ist hier zu finden) den bisherigen Prior von Stiepel, Pater Dr. Maximilian Heim (49), zum 68. Abt des Stiftes Heiligenkreuz gewählt haben. Er hat die Wahl angenommen, wurde von Abtpräses Wolfgang Wiedermann sofort in seinem Amt bestätigt, dann haben wir alle feierlich das Gehorsamsversprechen erneuert. Abt Maximilian war als Novizenmeister, Prior von Heiligenkreuz, schließlich seit 2004 Prior von Stiepel immer schon eine Säule von Heiligenkreuz. Er war auch ordentlicher Professor für Fundamentaltheologie an der Hochschule Heiligenkreuz, nun ist er deren Großkanzler! Abt Maximilian Heim gehört seit 2009 dem jüngeren Ratzinger-Schülerkreis an uns ist Spezialist für die Ekklesiologie von Joseph Ratzinger / Benedikt XVI. Sein Opens internal link in current windowLebenslauf findet sich hier, seine Opens external link in new windowPublikationsliste hier. Er übernimmt einen Konvent von 84 Mitglieder, soviel wie seit dem 15. Jahrhundert nicht mehr, und tritt in die Fußstapfen unseres großen Opens internal link in current windowAbtes Gregor Henckel Donnersmarck. Weiteres wird bekanntgegeben. Schöner Opens external link in new windowORF-Beitrag über Abt Maximilian hier! Ein schönes Opens external link in new windowkath.web-Podcast-Interview hier! Ein kleiner Blick Opens external link in new windowauf das Homagium (Video) hier! – Die Abtsweihe findet am Ostermontag, 25. April 2011, um 15 Uhr statt. Kardinal Schönborn leitet die Festmesse, Generalabt Mauro Lepori spendet die Abtsbenediktion

Pater Raphael stellt "himmlische geschöpfe" aus (12.02.2011).

Unser Künstlermönch Pater Raphael statt wird ab 14. Februar in der Zisterzienserinnenabtei Marienkron in Mönchhof, Burgenland, eine Reihe seiner Bronzeskulpturen ausstellen. Er hat für die bis 22. März dauernde Ausstelung den Titel "himmlische geschöpfe" gewählt. Altabt Gregor wird am 14. Februar um 19.15 Uhr im Kurhaus die Ausstellung eröffnen, herzliche Einladung dazu. In Marienkron gibt es immer wieder die Möglichkeit, moderner Kunst zu begegnen, wie man der Homepage www.marienkron.at entnehmen kann. Pater Raphael hat uns ja im Herbst die Ölbergkapelle mit einem eindrucksvollen Triptychon von der Todesangst Christi neu gestaltet. Mehr über ihn gibt es Opens external link in new windowhier zu erfahren. Foto: Ein Blick in das Heiligenkreuzer Atelier von Pater Raphael, in dem es von "himmlichen geschöpfen" nur so wimmelt, die jetzt nach Marienkron ausfliegen…

Begeisterter Empfang für Abt Maximilian in Stiepel (17.02.11).

Abt Maximilian ist nach Stiepel zurückgekehrt, – aber nur, um seine Sachen zu packen! Er war nicht nur 1988 Gründungsmönch dieses Priorates, sondern seit 2004 bis jetzt auch Prior. Die Mitbrüder haben ihn heute am Donnerstag mit viel Liebe, mit weißen Rosen und Bonbons und fränkischen Bratwürsteln empfangen. Freilich auch mit Wehmut, denn er ist gekommen, um als Abt nach Heiligenkreuz zu übersiedeln. In einer Kapitelansprache hat er sich bei allen herzlich bedankt, demnächst muss er einen Nachfolger als Prior für Stiepel bestellen, bleibt aber zugleich als Abt auch zuständig für unser Priorat im Ruhrgebiet. Weil alle in Stiepel rätseln, wer der nächste Prior wird, bittet Abt Maximilian ausdrücklich um Geduld: Er wird den bestgeeignetsten Mitbruder dafür bestimmen, dieser ist freilich derzeit in anderen wichtigsten Aufgaben, sodass es unaufgeregte Ruhe braucht, um die Neubestellung öffentlich zu machen. Foto: Wenn ein Prior als Abt zurückkehrt, scheint sogar im trüben Ruhrgebiet einmal die Sonne! Derzeit sind einige Mitbrüder hier zu Vorträgen oder auf Ferien (auch der Webmaster), drum sind es derartig viele… Wenn man aufs Foto klickt, kann man es gut downloaden.

Schwestern der Mutter Teresa auf Besuch (24.02.11.)

In den Semesterferien sind zwar die Studenten fort, doch einige Priester und Ordensleute nützen die Gelegenheit zu Besuchen oder gar zu geistlicher Einkehr im Kloster. Pater Raphael und Frater Kilian freuten sich über die "Sisters of Charity", die Mutter Teresa-Schwestern aus Wien, die uns gestern besucht haben mit Ihrer neuen Oberin Schwester Gabriel. Einige der Schwestern sind aus Indien und waren mit etlichen Pullis und Mänteln wie Zwiebeln angezogen, um die Kälte, die derzeit bei uns herrscht auszuhalten. Ähnlich kalt war es auch am 15. März 1988 als die Gründerin, die selige Mutter Teresa, bei uns war. – Im Internet gibt es Opens external link in new windowein schönes Interview von Herrn Klempnauer mit einer Wienerin, die Mutter-Teresa-Schwester geworden ist. Foto: Abt Maximilian und einige Mönche bei Kaffee und Kuchen mit den "Sisters of Charity" von Wien.

Zwei Kapitelversammlungen innerhalb von 8 Tagen... (02.03.11.)

"Kapitel" heißt die Versammlung aller Mitbrüder ("Kapitulare") zur Beratschlagung. Nach der Abtswahl hat unser neuer Abt Maximilian alle Mitbrüder in ihren Ämtern bestätigt, damit kein "Vakuum" entsteht, denn tatsächlich erlöschen ja alle Ämter laut Konstitutionen mit der Wahl eines neuen Abtes. Trotzdem stehen jetzt wichtige Entscheidungen an, die sich schon daraus ergeben, dass Abt Maximilian ja einen Nachfolger für sein bisheriges Amt als Prior von Stiepel finden muss. Da er das Priorat Stiepel liebt (wie wir alle natürlich auch), muss die Entscheidung sehr sorgfältig getroffen werden. Die eine Umbesetzung zieht aber immer gleich die nächste nach sich… Wir müssen Gott dankbar sein, dass wir ein so großes Reservoir an einsatzbereiten und kompetenten Mitbrüdern haben. Da laut Konstitutionen auf jeden Fall auch der Rat des Abtes ("Abtsrat") neu konstituiert werden muss, findet binnen 8 Tagen gleich zwei Kapitelversammlungen statt (3. und 10. März). Foto: Eröffnung einer Kapitelsitzung im Kapitelsaal.

Feierstunde an der Hochschule zum 50er der Hochschulsekretärin (01.03.11.).

Es war absolut verdient, dass sich heute 130 Studenten in die Cafeteria drängten, um in einer kleinen Feierstunde den 50er unserer Hochschulsekretärin Frau Waltraud Hohlagschwandtner zu feiern. Der Herr Abt, Pater Prior Simeon und viele Professorinnen und Professoren waren auch gekommen, denn Frau Hohlagschwandtner leistet still und verborgen vollen Einsatz Opens external link in new windowfür die Hochschule und den Studienbetrieb. Rektor P. Karl hielt eine kleine Laudatio: den Wechsel zur päpstlichen Hochschule, zwei Studienplanreformen… und alles lief und läuft reibungslos, dank des Totaleinsatzes unserer Hochschulsekretärin. Dass die Hochschule blüht sei und eine Atmosphäre herrscht, wo man sich durch und durch wohlfühlt, sei auch das Verdienst der Jubilarin. Die Studenten haben Frau Hohlagschwandtner wie eine Mutter ins Herz geschlossen, das zeigte der Reigen von Gratulationen, Gedichten und Musikeinlagen. Foto: Bei uns geht vieles nur deshalb so gut, weil wir so gute Mitarbeiter haben.

Katechistenausbildung sehr erfolgreich (25.02.11.)

Seit 8 Jahren gibt es den theologischen Fernkurs des Werkes St. Justinus (Opens external link in new windowwww.katechisten.org) zur Ausbildung von Katechisten. Er soll die Katechisten, die am Ende der 4 Semester eine feierliche bischöfliche Sendung erhalten, befähigen, Taufbewerber auf die Taufe vorzubereiten. Es gibt ja tatsächlich auch viele Taufbewerber aus dem Islam, freilich kann man das nicht an die große Glocke hängen. Jedenfalls waren im Februar wieder 2 Kurse bei uns, da die Ausbildung in Kooperation mit der Hochschule erfolgt. 50 und dann 65 zukünftige Katechisten haben jeweils eine intensive Studienwoche hinter sich. Da uns überall der Platz zu wenig wird, wurde diesemal kurzerhand der Kaisersaal in einen Hörsaal umgewandelt, was sehr stilvoll war. Foto: Intensiver Katechistenkurs im Kaisersaal.

Übersiedelung von Abt Maximilian ist voll angelaufen (26.02.11.).

"Abtei" oder "Prälatur" werden die Räume genannt, die der Herr Abt bewohnt. Sie sind nicht Klausur, denn der Herr Abt muss alle Menschen empfangen können. Abt Maximilian ist dabei, von Stiepel nach Heiligenkreuz zu übersiedeln. Die erste Ladung mit den vielen Buchkisten – er war ja Professor der Hochschule – ist eingetroffen. Selbstverständlich reißen sich die jungen Mitbrüder, die Novizen, Kandidaten und Klostergäste darum, ihm beim Einräumen in seinen Amtsräumen zu helfen. Trotzdem ist er nicht zu beneiden. Ein Glück, dass die Abtsbenediktion erst in 2 Monaten am Ostermontag, 25. April, sein wird. So bleibt genügend Zeit für unseren Herrn Abt, äußerlich und innerlich in Heiligenkreuz "anzukommen". Foto: Schwere Buchkisten werden mit Begeisterung geschleppt…

Zwei Kapitelversammlungen im März mit wichtigen Weichenstellungen (03.03.11.)

Voller Elan hat Abt Maximilian seine Amtszeit begonnen. Am 3. und am 10. März hat er Kapitelversammlungen einberufen, um den Rat der Mitbrüder zu hören. Elan braucht er auch, denn es doch einige "Baustellen", wie er es ausdrückte. Vor allem muss ein neuer Prior für Stiepel ernannt werden. Am 3. März wurde der Abtrat neu konstituiert: Von Amts wegen gehören P. Simeon (Prior) und P. Josef (Hauptökonom) dazu; gewählt wurden P. Karl, P. Bernhard und P. Subprior Martin; vom Abt ernannt wurden Altabt Gerhard, P. Petrus und P. Pirmin. So deckt der Abtrat, der künftig sogar monatlich tagen soll, einigermaßen die Bereiche unserer vielfältigen Aufgaben ab: Pfarren, Hochschule, Priorate, Junge und Alte… Der Herr Abt bittet ausdrücklich um das Gebet, damit durch die anstehenden Umbesetzungen gute Weichen für die Zukunft gestellt werden. Für die Mitbrüder, die umbesetzt werden, gilt: Jede Veränderung KOSTET Kraft – und GIBT Kraft. Foto: Abt Maximilian am Tag der Abtswahl.

Junge Männer zu "Kl-Ostertagen" in der Karwoche herzlich willkommen! (15.02.11)

Noch hat die Fastenzeit nicht begonnen, aber wir richten unseren Blick in die Zukunft. Auch heuer gibt es wieder die Einladung an junge Männer, die Heilige Woche von Palmsonntag bis Ostersonntag (und ev. Ostermontag + Abtsbenediktion) mit uns mitzuleben. Wichtig ist dazu eine persönliche Anmeldung an Jugendseelsorger und Zeremoniär Pater Karl (pkw@stift-heiligenkreuz.at). Wir bitten unsere "Kl-Ostergäste" um Mithilfe beim Osterputz, in der Liturgie und um ein inniges Mitfeiern der heiligen Mysterien des Todes und der Auferstehung Christi. Auf diese heiligen Mysterien richtet sich ja unser ganzes Leben hin, darum ist es die schönste Zeit, die es im Kloster gibt. Foto: Als Mönche feiern wir die Liturgie der Heiligen Woche besonders intensiv und feierlich.

Der Fasching war schön, endlich ist die Fastenzeit da! (09.03.11).

Mit viel Kreativität haben die jungen Mitbrüder am Faschingsdienstag den Klosterfasching gestaltet. Es gab eine Reihe von originellen Sketches, vor allem von den Novizen. Sie spielten wie ein Wahrsager im 13. Jahrhundert dem damaligen Abt die unglaublichen Ereignisse der letzten Jahre voraussagt. Wirklich lustig! Wir konnten es daher auch Geduld ertragen, dass uns schon vorzeitige Fastenzeit auferlegt wurde, denn es gab viel zu wenig zu essen, einige haben nichts mehr bekommen. Es war eben doch ein Kloster-Fasching. – Jetzt aber wollen wir eine gute Fastenzeit halten. Bei uns gibt es wieder das Angebot zu den sonntäglichen Kreuzwegen (ab 13. März) um 16 Uhr im Freien auf der barocken Kreuzweganlage, die nun mit der Ölbergkapelle von Pater Raphael ja "komplett" ist. Foto: Altabt Gregor hatte sich für den Klosterfasching "in Schale geworfen".

Abt Maximilian: "In der Bindung liegt die größte Freiheit" (04.03.11.)

 Über 250 junge Leute waren wieder bei der Jugendvigil. Mit großem Applaus wurde Abt Maximilian begrüßt, er gehört ja zu den Mitbegründern der Jugendvigil vor 15 Jahren. Er predigte über das "bis zum Tod", das jeder Mönch in die Hände des Abtes verspricht, und das sich die Eheleute bei der Hochzeit versprechen und sagte: "Jesus ließ sich am Kreuz annageln. Und die angenagelten Hände sind das Zeichen der größten Freiheit: Der Freiheit, die sagt: Ich schenke mich dir ganz hin!" – Frater Kilian, der gerade in Rom wallfahrtet, verfasste ein schöne Geschichte, die Pater Damian vorlas. Eine kryptische Geschichte über ein wichtiges Sakrament, siehe hier. Die nächste Jugendvigil ist dann am 1. April, wo es um die Beichte geht. Foto: Abt Maximilian nach der Jugendvigil unter den jungen Leuten. Fotos gibt es auf Opens external link in new windowwww.pfarre-wildon.at von Gerhard Weiß (danke!)

Pater Kosmas kehrt aus Sri Lanka zurück (03.03.11.)

Im heutigen Kapitel hat Abt Maximilian über wichtige Entwicklungen im Sri Lanka Projekt informiert: Wir freuen uns, dass Malcolm Kardinal Ranjith am 7. Mai Pater Laurentius Edirisinghe die Priesterweihe spenden wird, da sich Pater Laurentius als Diakon wunderbar bewährt hat. Zugleich wird der Erzbischof auch personell die volle Verantwortung für das Gründungsprojekt übernehmen. Er wird einen einheimischen Priester bereitstellen, der sich um die junge, 4-köpfige Gemeinschaft kümmert. So freuen wir uns, dass Pater Kosmas, der seit März 2010 in Sri Lanka als Superior im Einsatz war, endlich zurückkehren kann. Er war leider die letzte Zeit oft krank mit Spitalsaufenthalten, darum gibt es auf seinem Opens external link in new windowSri-Lanka-Blog auch nur wenig Neues. Die jungen Srilankaner sollen jetzt aus eigenen Kräften – ganz eingebunden in die Kultur von Sri Lanka – die Gemeinschaft aufbauen und ihren klösterlichen Lebensstil entwickeln. Beim Klosterbau wollen wir finanziell helfen. Der Herr Abt dankte allen, vor allem Altabt Gregor und Pater Wolfgang, dass sie sich jahrelang so für das Gründungsprojekt engagiert haben. Wir freuen uns, dass Pater Kosmas im Sommer zurückkehrt, da viele Aufgaben warten. Foto: entstand anlässlich der Entsendung der Sirlankaner unter Obhut von P. Kosmas im März 2010.

Der Direktor des Leopoldinums, P. Pirmin Holzschuh, wird Prior in Stiepel (08.03.11.)

Nachdem Abt Maximilian bereits den Herrn Kardinal, die Bischöfe und Regenten informiert hat und er es auch schon den Kapitularen angekündigt hat, ist es nunmehr offiziell. Der bisherige Direktor des Priesterseminars Leopoldinum, P. Mag. Pirmin Holzschuh, wird ab Sommer neuer Prior Opens external link in new windowunserer Tochtergründung Stiepel in Bochum. Er übernimmt damit das Amt, das Abt Maximilian bis zu seiner Wahl innehatte. Für Opens external link in new windowLeopoldinum und Hochschule ist es ein schwerer Verlust: Mit 27 Seminaristen und Ordensleuten ist es ganz voll, für Herbst gibt es schon etliche Neuanmeldungen… Doch auch hier hat Abt Maximilian schon eine Lösung gefunden: Er hat den Passionisten P. Dr. Anton Lässer CP (50) für das Amt des Direktors des Leopoldinums gewonnen, dieser und sein Provinzial haben bereits zugestimmt. Auch die kleine Filiale Siegenfeld, wo P. Pirmin bisher Kirchenrektor war, erhält im Sommer einen neuen Kirchenrektor. – Es kommt bei uns notwendigerweise einiges ins Rollen, wir bitten daher alle unsere Freunde ums Gebet, dass uns im Leopoldinum und an der Hochschule eine gute Ausbildung von treuen und eifrigen Priestern gelingt. Und finanzielle Unterstützung werden das Leopoldinum und die Hochschule auch verstärkt brauchen, Opens external link in new windowweil alles wächst. Foto: Pater Pirmin Holzschuh, designierter Prior des Priorates Bochum-Stiepel.

"Zwentendorf ist etwas, auf das wir Österreicher stolz sein sollten!" (12.03.11.)

Jetzt, wo wir darum beten müssen, dass eine Atomkatastrophe in Japan abgewendet werden kann, sind "natürlich" wieder alle gegen Kernenergie. Doch die oben zitierte Aussage von unserem Pater Karl ist schon zwei Jahre alt; nach dem Hochschulausflug im Mai 2010, der in das leerstehende Zwentendorf führte, hat er wiederholt in den Medien auf den nie-in-Betrieb-genommenen Atommeiler aufmerksam gemacht (Opens external link in new windowhier ein Artikel in "Die Zeit"). Viele haben 1978 über Österreich gelacht, dass wir um Milliarden ein Atomkraftwerk gebaut haben, – um es dann aufgrund einer Verwicklung von ökologischen Bedenken und polititischem Kalkül NIE in Betrieb zu nehmen. Doch es war eine Entscheidung, auf die wir Österreicher sehr stolz sein sollten. Wir beten, dass die Verantwortlichen sich überlegen, wie man ohne todesgefährliche Energien in die Zukunft gehen kann. Uns Christen darf die Bewahrung der Schöpfung nicht egal sein; wir dürfen zukünftigen Generationen keine Rechnungen hinterlassen, die sie nie und nimmer bezahlen können. Foto: Pater Karl vor dem Gott-sei-Dank- NICHT-Atomkraftwerk Zwentendorf.

Pater Walter Ludwig wird Prior im Neukloster Wiener Neustadt (15.03.11.)

Es gibt eine Reihe von Umbesetzungen. Da der Herr Abt noch vieles abklären muss, hätte die Veröffentlichung erst später erfolgen sollen. Da es nun schon (unglücklich formuliert) Opens external link in new windowin einer Zeitung steht, soll es auch hier veröffentlicht werden: Pater Walter Ludwig, seit 18 Jahren Pfarrer in Gaaden, wird Pater Johannes Vrbecky (80) als Prior im Neukloster ablösen; ebenso wird er das Amt des Pfarrers übernehmen, da Pater Petrus Hübner die Pfarren Muthmannsdorf und Maiersdorf übernimmt. Natürlich bleibt er Dechant. – Mit Pater Walter erhält das Neukloster einen begnadeten originellen Prediger, einen Schauspieler und einen engagierten Seelsorger als Prior. Das Neukloster soll nicht nur verstärkt Ausbildungspfarre für junge Mitbrüder werden, sondern auch Formen des klösterlichen Zusammenlebens entwickeln, weshalb es stärker besetzt werden wird. – Wenn der Herr Abt die anstrengenden Gespräche abgeschlossen hat, wenn er alles mit dem Herrn Kardinal geklärt hat, wird hier die offizielle Liste der notwendigen Umbesetzungen bekannt gegeben werden. Foto: Der designierte Prior des Neuklosters Pater Walter Ludwig, auf dem Cover seines originellen Predigtbuches, Opens external link in new windowdas man hier bestellen kann.

Besuch der 7 Novizen in Stiepel brachte das Kloster fast zum Platzen (21.03.11)

Auf der Homepage unseres Priorates Stiepel wird vermeldet, dass der Besuch unserer 7 Novizen für alle sehr schön gewesen ist. Eine Woche war unser Nachwuchs dort. In diese Zeit fiel auch die Vorstellung des designierten neuen Priors P. Pirmin Holzschuh, die Abt Maximilian persönlich vornahm. Außerdem ist er noch damit beschäftigt, seine Bücher und Habseligkeiten zu packen, um endgültig nach Heiligenkreuz zu übersiedeln. Die Novizen besuchten viele schöne Orte in der Umgebung des Klosters, denn das Ruhrgebiet ist ganz anders als man sich das von Österreich aus vorstellt. Es gibt dort viel Natur und viel Kultur. In unserem Schwesterkloster Altenberg gab Frater Nathanael ein schönes Interview, Opens external link in new windowdas man sich hier anschauen kann. Foto: Für eine Woche platzte das kleine Stiepel fast aus allen Nähten.

Gute Nachrichten aus Sri Lanka: Priesterweihe von P. Laurentius am 7. Mai (21.03.11.)

Im Mai wird Pater Kosmas aus Sri Lanka zurückkehren, die kleine Gemeinschaft, die unter der Verantwortung des Erzbischofs von Colombo steht, wird dann versuchen, aus eigenen Kräften das Kloster aufzubauen, wobei wir finanziell natürlich mithelfen wollen. – Endlich erreicht uns die gute Nachricht, dass P. Laurentius Edirisinghe die Priesterweihe empfangen wird: Am 7. Mai 2011 in der Kathedrale der hl. Lucia in Kotahena, Colombo. Am nachfolgenden Sonntag, 8. Mai, findet die Primiz in der Saint Francis de Sales Church Dalugama statt, das ist seine Heimatkirche. Pater Laurentius hat einen aufregenden Pastoraleinsatz als Diakon in einem Fischerdorf hinter sich. Er war von Anfang an bei dem Projekt dabei, hat das Magisterium an unserer Hochschule erworben und bittet jetzt alle um das Gebet, dass er ein guter Priester wird. Foto: Pater Laurentius als Diakon im Einsatz.

Aufbauende Stimmung beim Würzburger Kongress "Treffpunkt Weltkirche" (22.03.11.)

Einige Mitbrüder haben am Kongress der großen katholischen Hilfsaktion "Kirche in Not" in Würzburg teilgenommen und von der positiven Stimmung geschwärmt, die dort geherrschat hat. Die Hochschule war mit einem eigenen Info-Stand vertreten und stieß bei den ca. 2.500 Teilnehmern auf reges Interesse. Interessant war der Blick auf die Weltkirche; scheinbar ist nur Europa ein Ort der "Christianophobie", der "Angst vor dem Christentum". Die jungen Mitbrüder hatten viele Begegnungen und Gespräche und nahmen auch an "Nightfever", einem Lobpreis- und Anbetungsabend im Würzburger Dom statt, zu dem hunderte Jugendliche kamen. Foto: Frater Cornelius wird am Info-Stand der Hochschule umschwärmt.

Pater Amadeus wird Stadtpfarrer in Baden Sankt Stephan (23.03.11.)

Nicht nur bei uns gibt es viele Umbesetzungen, auch Kardinal Christoph Schönborn hat einiges vor. So hat er Opens external link in new windowheute zwei neue territoriale Bischofsvikare für Wien und das Vikariat Süd ernannt. Unserem Pater Amadeus Hörschläger, der bisher Bischofsvikar für das große Südvikariat war, vertraut Kardinal Schönborn nun ab September die Stadtpfarre Baden Sankt Stephan an. Das ist eine der schönsten Pfarren der Erzdiözese, mit hohem kulturellen und spirituellen Niveau. Die renommierte Stadtpfarre hat noch dazu den Vorteil , dass sie nur 15 Autominuten von Heiligenkreuz entfernt liegt. Und: viele Badener, Opens external link in new windowauch aus dem Pfarrgemeinderat sind mit dem Stift Heiligenkreuz herzlich verbunden! Wir  Foto: Das Foto zeigt Pater Amadeus als Bischofsvikar bei einem Fernsehinterview anlässlich des 10-jährigen Abtsjubiläums von Abt Gregor

Ministrantengruppe aus Altenberg bringt Frühlingsstimmung ins Kloster (27.03.11.)

Von Papst Johannes Paul II. hat man gesagt, dass er immer, wenn er mit Jugendlichen zusammengetroffen ist, selbst "jünger" ausgesehen hat. Das gilt auch von uns: Jugend macht jung. Darum ist es eine Freude, dass eine 15-köpfige Truppe von großen Ministranten aus unserem Schwesterkloster Altenberg bei Köln jetzt ein "Geistliches Wochende" bei uns verbracht hat. Es gab ein buntes Programm und die jungen Mitbrüder haben sich gemeinsam mit dem Jugendseelsorger P. Karl gerne um der jungen Männer. Bei uns kann man ja viel erleben, vom Chorgebet über Sport, von Lobpreis und Beichte bis zu Nachtwanderungen und Turmbesteigungen… Abt Maximilian begrüßte die jungen Leute herzlich. Stiepel und Altenberg sind ja nur 45 Autominuten voneinander entfernt, sodass er sich über diesen Besuch besonders freute. Foto: Gruppenfoto nach der Lateinischen Konventmesse.

Die ersten Umbesetzungen (24.03.11.)

Einige von den anstehenden Personal- und Aufgabenveränderungen hat der Herr Abt schon offiziell bekanntgegeben. Weitere Veränderungen stehen noch aus und müssen abgeklärt werden. Hier der aktuelle Stand vom 23. April 2011:
• wird Pfarrer in Muthmannsdorf und Maiersdorf, weiterhin bleibt er Dechant von Wiener Neustadt.
• wird Stadtpfarrer von Baden-St. Stephan.
•  wird Prior und Pfarrer im Neukloster.
•  übernimmt zusätzlich zur Pfarre Pfaffstätten die Pfarre Trumau anstelle des Amtes des Hauptökonoms.
•  kommt in das Stift zurück und wird Hauptökonom.
• der sich im Krankenstand befindet, wird eine längere Kur antreten. Unterdessen wird die Pfarre Alland von und vom Stift aus betreut.
• kommt aus Sri Lanka zurück und wird die Pfarre Gaaden übernehmen und wieder an der Hochschule tätig sein.
•  wird Prior in Stiepel.
•  wird neuer Direktor des Priesterseminars Leopoldinum.
•  und werden als Kapläne im Neukloster wirken.
•  setzt sein Doktoratsstudium an der Gregoriana fort und fungiert nebenbei als Sekretär des Abtes.
Foto: Frühlingsstimmung vom Wetter her.

Foto von Heiligenkreuzer Mitbrüdern im neuen weltweiten Jugendkatechismus (24.03.11.)

Am 26. März erscheint YOUCAT, der neue Jugendkatechismus, der weltweit in 20 Sprachen erscheinen wird. Allein für den deutschen Sprachraum ist eine Millionenauflage projektiert. Der Webmaster hat schon eines der streng geheimen Vorexemplare sehen dürfen. Welche Überraschung: Beim Thema Heilige Messe findet sich ein Foto, das unseren Pater Elias bei der Primizmesse in der Zisterzienserinnenabtei Marienfeld zeigt, flankiert von Pater Maximilian, der jetzt unser Abt ist, und Pater Rupert. – Die jungen Herausgeber des YOUCAT bitten übrigens, sich den Jugendkatechismus so schnell wie möglich zu kaufen, nicht über Internet. Damit er es gleich in die Bestsellerlisten schafft. Opens external link in new windowPs: Er ist wirklich verständlich, übersichtlich, katholisch und noch dazu mit humorvollen Karikaturen, mit Flexcover usw… Foto: Dieses Foto von drei Mitbrüdern werden Millionen Menschen im YOUCAT sehen.

Wir rufen zum Gebet für Japan auf (14.03.11.)

Mit tiefer Betroffenheit sieht die ganze Welt die Bilder vom Erdbeben, vom verheerenden Tusanmi und von der nun drohenden Atomkatastrophe. Wir fühlen uns alle hilflos und restlos überfordert. Wie sollen wir helfen?! Die armen Menschen in Japan sind zwar geographisch weit weg, aber sie sind uns doch im Herzen ganz nahe. Wieviele leiden jetzt, sterben jetzt, sind verzweifelt… Wir Mönche beten natürlich, das ist unsere Berufung. Opens external link in new windowHier singen wir die Lauretanische Litanei zur Gottesmutter Maria, die wir ganz den Opfern widmen. Wir möchten aber an alle unsere Freunde appellieren, für Japan und die armen Menschen dort zu beten. Opens external link in new windowAuf YOUTUBE haben unsere Mitbrüder einen Appell gestartet, hier! Tun Sie es wie Sie können und wo Sie können: Gehen Sie in die Heilige Messe, oder knien Sie an Ihrem Bett nieder, beten Sie den Rosenkranz… Es ist jetzt unser aller Pflicht, dass wir Gott, den Herrn der Welt intensiv bitten, dass er weiteres Unheil abwendet. Foto: Eines der vielen apokalyptischen Bilder, die uns aus dem verwüsteten Japan erreichen…

Kein Aprilscherz: Am 1. April ist Jugendvigil (28.03.11.)

Pater Markus Stark wird am Freitag bei der Jugendvigil predigen. Es ist die einzige Jugendvigil in der Fastenzeit, nur noch wenige Wochen bis Ostern. Darum werden 4 Priester für die Beichte zur Verfügung stehen. Wir haben auch große Gebetsanliegen: Die armen Menschen in Japan; die Bewahrung vor Atomkatastrophen; Frieden und Gerechtigkeit für Nordafrika… dazu noch die eigenen Sorgen, die wir Gott hinlegen dürfen. – Beichten ist nicht leicht, man soll sich aber nicht davor drücken, denn es ist ein heiliges Sakrament, das reinigt und Kraft gibt. Viele sagen ja: "Ich weiß nicht was ich beichten soll…" Hier kann man deshalb wie immer. Foto: Statio im Kreuzgang zur Einstimmung.

Jeden Sonntag Kreuzweg um 16 Uhr (29.03.11.)

Normalerweise kommen mindestens 100 Gläubige zum sonntäglichen Kreuzweg, wegen des kalten Wetters waren es letzten Sonntag aber nur 50. Darum möchten wir hier Werbung für das Kreuzwegbeten machen: Wir ziehen über die barocke Kreuzweganlagen von 1746 und betrachten das Leiden Christi. Die Novizen haben jetzt die einzelnen Stationskapellen gereinigt und die Bilder geputzt. Frater Moses ist promovierter Kunstwissenschaftler, er hat für die fachmännische Aufsicht gesorgt. Man beachte: Nicht nur die Novizen arbeiten im Kloster, die anderen jungen Mitbrüder sind Studenten und haben deshalb nicht so bunte und abwechslungs- und fotografierbare Tätigkeiten wie die Novizen… Foto: Frater Moses säubert eine der Kreuzwegstationen.

Rumänisch-orthodoxe Pilgergruppe in Heiligenkreuz (27.03.11.)

Seit die Kreuzreliquie 1982 in die eigens dafür gebaute Kreuzkirche übertragen wurde und dort zur Verehrung ausgestellt ist, zieht sie viele Menschen an, die in Stille hier beten. Immer häufiger aber kommen eigens Pilgergruppen, um das heilige Kreuz zu verehren. Am 3. Fastensonntag war eine große Pilgerschar der rumänisch-orthodoxen Gemeinde von Wien bei uns. Abt Maximilian begrüßte Bischofsvikar Dr. Nicolae Durae und hielt selbst die Führung für die Gläubigen, danach gab es eine Liturgie der Kreuzverehrung in der Abteikirche, die sehr eindrucksvoll gestaltet war. Bischofsvikar Durae war schon im Jänner bei uns und hat eine Ökumenische Vesper anlässlich der Gebetswoche um die Einheit der Christen gestaltet. – Wir freuen uns auf jeden Besucher, ob Gast oder Pilger oder Tourist. Foto: Der Herr Abt begrüßt die Pilger.

Kl-Ostertage für junge Männer: wir sind jetzt schon voll (06.03.11.)

In der Karwoche laden wir immer junge Männer ein, die mit uns mitleben und uns beim Klosterputz und bei der Liturgie helfen. Das ist für viele eine tiefe Erfahrung, denn nichts ist schöner, als die Mysterien des Leidens, Sterbens und Auferstehens Christi im Kloster mitzufeiern. Das ist ja das Schönste, was die Liturgie überhaupt zu bieten hat, es geht ja um den letzten Sinn unseres Lebens. Seit Wochen schon ist der Gästetrakt für die "normalen" Gäste ausgebucht, es ist ein richtiger "Hype". Bitte auf die umliegenden Quartiere ausweichen! Und nun sind auch schon 27 junge Männer für die Kl-Ostertage angemeldet. Der Gastmeister ist daher ein bisschen in Panik. Wir sind also auch hier voll. Wenn jemand trotzdem unbedingt will, soll er sich bei Jugendseelsorger P. Karl (pkw@stift-heiligenkreuz.at) melden. Für Gott ist nichts unmöglich, für den Gastmeister manchmal schon… Foto: Feierliche Karfreitagsliturgie.

Zur Erinnerung: Beliebtester Gastgarten des Bezirkes! (03.04.11.)

Am heutigen Sonntag wurde der Gastgarten unseres Klostergasthofes wegen des herrlichen Frühlingswetters regelrecht gestürmt. Wir erinnern daran, dass im Vorjahr der Gastgarten von den Lesern der NÖN zum beliebtesten des gesamten Bezirkes Baden gewählt worden war und dafür eine kleine Auszeichnung erhalten hat. Die Lage ist auch einzigartig, weil man mit Blick auf das Stift eine Klostercremeschnitte genießen kann. Hoffentlich bleibt das Wetter so schön. Am 1. Mai ist wieder der große Klostermarkt, aber dazwischen liegt noch ein sehr sehr ereignisreicher April mit dem Hohen Osterfest und der Benediktion unseres neuen Abtes. Foto: Das Team des Klostergasthofes freute sich im Vorjahr über die Auszeichnung als beliebtester Gastgarten.

Unsere "Novizen-Kulissen-Magnolie" hat ihre jährliche Pflicht erfüllt (11.04.11.)

Im Priorenhof in der Klausur steht ein zerzauster großer Strauch, dem man das Jahr über nicht zutrauen würde, dass er seine unansehnliche Gestalt einmal im Jahr mit einer wundervollen Blütenpracht bekleidet: Es handelt sich um eine weiße Magnolie, die nur ein bis zwei Tage im Jahr blüht. Heuer war es am Freitag, 9. April soweit. Es gilt genau den Zeitpunkt zu erwischen, weil sie wenige Stunden später schon wieder verblüht sein kann, die weißen Blüten werden dann unansehnlich braun. Jedenfalls ist es heuer wieder gelungen: Die sieben Novizen haben sich schnell vor die Magnolie gestellt und ein Bild geschossen, das ist eine alte Haustradition. Von jedem Noviziat gibt es solche Magnolienbilder, denn es handelt sich hier um die seltene Art einer "Novizen-Kulissen-Magnolie"… Foto: Prior P. Simeon als Novizenmeister mit seinen 7 Novizen vor der Magnolie. Inzwischen ist sie schon wieder verblüht.

Konvent feiert den 50. Geburtstag des neuen Abtes (15.04.11.)

Abt Maximilian feierte am 14. April den 50. Geburtstag. Angesichts der Fastenzeit und der bevorstehenden Abtsbenediktion, die ja ein Megafest werden wird, sollte alles schlicht und einfach sein. Und das war es auch. Im stilvollen Rahmen der sogenannten Prälatur versammelten wir uns nach einer Dankmesse in der Abteikirche und gratulierten unserem Herrn Abt. Das Zisterzienserensemble spielte zwei Stücke von Georg Philipp Telemann. Pater Prior Simeon gratulierte dem Herrn Abt, indem er eine spirituelle Ausdeutung seines Wahlspruchs "Das Herz spricht zum Herzen" hielt. Auf Wunsch von Abt Maximilian gab es dann aber Brathendel, was eigentlich auch ein einfaches Essen ist, uns aber sehr gut geschmeckt hat. Wir wünschen unserem noch so jungen Herrn Abt viel Kraft und Segen für die weiteren Jahre. Ad multos felicissimos annos! Foto: Mitbrüder gratulieren in der Prälatur.

Die "Heilige Woche" hat begonnen! Begleiten wir den Herrn durch Leiden und Sterben zum Triumph der Auferstehung (17.04.11.)

Mit vielen vielen Gläubigen haben wir die Heilige Woche eröffnet. Abt Maximilian segnete die Palmzweige vor der Kreuzkirche, dann zogen wir vor das Portal der Abteikirche und sangen den Psalm "Hebt euch ihr Tore, unser König kommt!" Jesus ist nach Jerusalem gezogen, um dort für uns zu sterben (Karfreitag), begraben zu werden (Karsamstag) und siegreich von den Toten aufzuerstehen (Ostern). Die Karwoche ist eine heilige Zeit, vor allem sollte man sich Zeit nehmen, um das hochheilige Triduum mitzufeiern (ab Gründonnerstag), wir laden ein. Alles steht auf dem Programm, Initiates file downloaddas man sich hier downloaden kann. Am Palmsonntag haben unsere jungen Mitbrüder ganz ergreifend die Matthäus-Passion gesungen. Bei dem "Kreuzige ihn" lief uns eine Gänsehaut über den Rücken. Foto: Palmsonntag 2010 – Einzug in Jerusalem.

Von der Freude, Gott in der Liturgie zu dienen (18.04.11.)

Zur Zeit sind viele junge Männer zu den Kl-Ostertagen bei uns, um unser Leben in dieser heiligsten Zeit des Jahres mit uns zu teilen. Jeder Gast wird von einem jungen Mönche als "Schutzengel" betreut, um sich im Kloster zurecht zu finden. Wir profitieren auch davon, denn unsere Klostergäste helfen beim Klosterputz und anderen Kleinarbeiten mit. Vor allem sind viele bereit, in der Liturgie zu assistieren. So können wir die Gottesdienste feierlich gestalten. Daran hat nicht nur der liebe Gott seine Freude, sondern auch die Ministranten. Natürlich gibt es ausführliche Proben und Schulungen. Aber es macht allen Spaß. Es ist eine Freude, Gott in der Liturgie zu dienen. Foto: das Foto ist nicht in Heiligenkreuz entstanden, sondern in Würzburg. Die beiden Studenten ministrieren zum ersten Mal, man sieht, dass es ihnen Freude macht.

Dank an unsere Kl-Ostergäste (23.04.11.)

Wir sind sehr dankbar, dass zur Zeit 25 junge Männer bei uns im Haus mitleben und uns bei der Gestaltung der Liturgie helfen. Sie teilen unseren klösterlichen Rhythmus, die Kühle der Abteikirche beim Chorgebet, unsere Fastenspeisen und unser Schweigen. Ohne sie wäre es nicht möglich, die Liturgie des Heiligen Triduums so schön und ruhig und feierlich zu gestalten. Danke! Am Mittwoch der Karwoche haben wir mit unseren Kl-Ostergästen noch schnell eine kleine Wanderung in die nahegelegene Meierei Füllenberg gemacht, gleichsam als Stärkung für die heiligen Feiern. Seit Gründonnerstag Abend ist bei uns alles sehr ruhig und sehr ernst und ganz auf das heilige Geschehen konzentriert. Ein Mitbruder hat einmal scherzhaft gesagt: "Bis zur heiligen Osternacht verlassen wir die Kirche nur mehr, um zu fasten…" Foto: Mit Freude gehen wir auf das hohe Osterfest zu, Gruppenfoto bei der Wienerwaldwanderung am Karmittwoch.

Hinweise für Angemeldete:

Abtsbenediktion am 25. April 2011: Alle können kommen, alle sind willkommen!!!

Initiates file download.
Für alle, die sich nicht angemeldet haben, gibt es in der Kreuzkirche die Möglichkeit der Abtsbenediktion zu folgen. Die Feier wird auch auf Radio Maria (Österreich und Südtirol) und Radio Horeb (Deutschland) übertragen.
Von der Feier wird eine einstündige Film-Dokumentation auf DVD erstellt, die man unter office@stift-heiligenkreuz.at um ca. 12 Euro bestellen kann.
Foto: Kardinal Schönborn, hier flankiert von Abt Christian Feurstein (seit 2010 Abt von Rein) und Abt Maximilian (seit 2011 Abt von Heiligenkreuz), steht der Festmesse am Ostermontag vor.

Drei Erwachsene werden bei uns in der Osternacht getauft (19.04.11.)

Auch heuer werden wieder drei junge Erwachsene in der hochheiligen Osternacht getauft. Zwei Frauen und ein 22-jähriger Student aus Hamburg. Die Osternacht ist das heiligste Fest der Christen, in der Frühzeit der Kirche wurde nur in der Osternacht getauft, mit der Taufe beginnt ja das neue Leben: frei von Sünden, hineingetaucht (taufen kommt von tauchen) in das göttliche Leben… Das wurde als großes Fest gefeiert. Es ist schön, dass in den letzten Jahren die Liturgie wieder die Feierlichkeit der Osternacht herausgestrichen hat. Start ist um 21 Uhr beim Osterfeuer, es dauert bis kurz vor Mitternacht, wird aber sicher nicht langweilig! In der Kirche hat es 14 Grad, Decken sind zu empfehlen. Danach gibt es ein fröhliches Treffen bei Speis und Trank (freie Spende). Übrigens hat der Student durch das Buch von Pater Karl "Wer glaubt wird selig" zu Christus gefunden… Initiates file downloadProgramm für das Heilige Triduum hierFoto: Pater Pio tauft in der Osternacht voriges Jahr.

Prae-Gaudium paschale: Abt Maximilian ist Österreicher! (19.04.11.)

Heiligenkreuz ist sicher eines der "österreichischten" Klöster, liegen hier doch die ältesten Herrscher unseres Landes begraben; die österreichischen Wappenfarben rot-weiß-rot wurden von hier bestatteten Babenbergern erfunden… Daher hat Abt Maximilian, gebürtiger Franke aus Kronach, sofort nach der Abtswahl gewünscht, auch die österreichische Staatsbürgerschaft anzunehmen. Es ist ein schönes Zeichen. Der Konvent besteht ja zur Hälfte aus Österreichern, zur Hälfte aus Deutschen. Und das spielt überhaupt keine Rolle, denn die Kirche ist ein "global player", in der nationale Unterschiede sowieso keine Rolle spielen. Gestern gab es plötzlich Alarm: Bezirkshauptmann Dr. Heinz Zimper kam sogar persönlich im Auftrag von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, um dem Herrn Abt die österreichische Staatsbürgerschaft zu verleihen. Es kam sogar zu einem kleinen lustigen Festakt in der Prälatur, wo Pater Simeon (ein Rheinländer) und Pater Martin (ein Burgenländer) mit Posaune und Trompeten die österreichische Bundeshymne spielten. Foto: Bezirkshauptmann Dr. Zimper gratuliert dem neuen Österreicher Abt Maximilian…

Pater Bernhard und Pater Karl wieder in den Priesterrat der Erzdiözese Wien gewählt (19.04.11.)

Der Priesterrat ist ein Beratungsgremium für unseren Kardinal (keine Gewerkschaft!). Die 1.171 Priester, die in der großen Erzdiözese leben, haben nun wieder in einem aufwändigen Wahlverfahren 20 Priester in den Priesterrat gewählt. Es ist ein schönes Zeichen der Wertschätzung von Heiligenkreuz  – und der Hochschule -, dass wieder Pater Bernhard und Pater Karl hineingewählt wurden, bereits zum 3. Mal. Pater Karl ist sowieso bekannt, aber Pater Bernhard noch mehr: als Beichtvater, Vortragender, Exerzitien- und Einkehrtagsleiter und Schwesternseelsorger, als Hochschulprofessor und Seelenführer… Beide sind Professoren an der Hochschule, waren aber auch für längere Zeit Pfarrer in der Erzdiözese. Beide wollen im Priesterrat ihr Bestes geben, damit Bischof und Presbyterium gemeinsam mit Eifer und Liebe für die Ausbreitung des Evangeliums in unserer Diözese zusammenwirken. Foto: Pater Bernhard ist ein umlagerter Seelsorger.

Der Herr ist wahrhaft auferstanden!" (24.04.11.)

Mit diesem Foto, das Abt Maximilian zeigt wie er umgeben von den jungen Leuten ist, die bei uns mitgelebt haben und in der Karliturgie assistiert haben, wünschen wir Ihnen ein gesegnetes frohes Osterfest! Wir danken Gott für die vielen Gnaden, die er in diesen Tagen über uns ausgegossen hat. 3 junge Erwachsene wurden getauft. In der Osternacht hat sich dann noch ein 18 Jähriger bei Pater Bernhard zur Taufe angemeldet, er war von der Feier der Osternacht so beeindruckt, dass er Christ werden möchte (er ist Muslim). Wir danken Gott für unseren Herrn Abt Maximilian, der uns durch diese Tage geführt hat. Wir danken für die Harmonie in der Gemeinschaft, für den Eifer der Mitbrüder, die Geduld der Alten. Wir danken vor allem für den Glauben an unseren Heiland und Retter Jesus Christus, der uns mit Freude über seine Auferstehung erfüllt. Hier kann man Opens external link in new windowdie Osternacht auf dem Monastic Channel anschauen, besonders schön (ab ca. 5.35) die Enthüllung des Auferstehungskreuzes

Kleine filmische Video-Eindrücke von der Karliturgie (23.04.11.)

Auf dem Monastic Channel gibt es in diesen Tagen immer wieder kleine Filme von der Liturgie des Heiligen Triduums. Man muss Opens external link in new windownur hier klicken und sich dann den entsprechenden Beitrag suchen. Die Videos sind nichts professionell gemacht und wollen es auch nicht sein. Sie geben aber einen kleinen Eindruck von der Intensität, mit der wir in diesen Tagen die Mysterien des Leidens, Sterbens und Auferstehens feiern. – Foto: Das Foto zeigt das Osterfeuer, welches ab 20.30 Uhr in der Osternacht im Inneren Stiftshof brennen wird. Um 21 Uhr beginnt dann die hochheilige Osternacht, die fast bis Mitternacht dauern wird. Es wird aber nicht langweilig, denn es gilt ja das Höchste zu feiern, das es gibt, die Auferstehung, das ewige Leben…

CD "VESPERAE. Baroque Vespers at Stift Heiligenkreuz" von Pater Alberich Mazak wurde vorgestellt! (15.04.11.)

Die wunderbare Barockmusik unseres Mitbruder Pater Alberich Mazak (1609-1661), der heuer seinen 350. Todestag hat, gibt es nun endlich auf CD. Mazak war ein hervorragender Barockkomponist, der viele geistliche Werke verfasst hat: stimmungsvolle geistliche Musik, der man noch die Herkunft vom Choral anmerkt! Die CD beinhaltet eine Vesper von Pater Alberich. Sie wurde von dem Ensemble Opens external link in new window"dolce risonanza" in Heiligenkreuz aufgenommen, unsere Choralschola singt die Teile des Gregorianischen Chorals mit. Mehr Info (für die Presse) gibt es bei Herrn Opens window for sending emailAnton Holzapfel von "dolce risonanza". Einige Mönche haben an der Präsentation im  Und waren begeistert, vor allem Pater Simeon Wester, der ja wirklich etwas von Musik versteht. Da es sich um ein "weltliches" Konzert handelt, haben wir die Gregorianik-Teile nicht gesungen. Die Profi-Sänger waren aber fast schöner als wir… aber vielleicht auch ein wenig zu perfekt. Am 9. Juni wird es in Heiligenkreuz eine solche Vesper geben, wo dann wir mitsingen. Foto: links Herr Oehms, der Verleger; dann Herr Holzapfel und Pater Simeon, rechts Herr Wieninger, der das Projekt gemacht hat.

Ein "historisches" Foto zur Erinnerung an einen großen Tag (29.04.11.)

Fotograf Christian Schörg hat uns viel Freude gemacht, dass dieses Gruppenbild gelungen nach der Abtsbenediktin gelungen ist. Es war nicht leicht, 118 Personen aufzustellen… Auf dem Bild sind alle Bischöfe, Äbte, Äbtissinnen sowie die Mitbrüder von Heiligenkreuz. (Wenn wir alle 200 Priester, die sonst noch da waren auch noch dazugenommen hätten, wäre es sich nicht ausgegangen.)

1.500 bei der Abtweihe von Abt Maximilian Heim (25.04.11.)

Heute wurde Abt Maximilian Heim in einer festlichen Heiligen Messe, die von Kardinal Schönborn zelebriert wurde, vom Generalabt des Zisterzienserordens Dom Mauro Lepori, benediziert. Die Kirche war so gefüllt wie noch nie: 1.500 Freunde des Abtes und des Klosters gaben uns die Ehre, mit uns Mönchen zu feiern und für den neuen Abt zu beten. Wir haben uns aufrichtig gefreut und tief geehrt gefühlt, dass der Apostolische Nuntius die Segensgrüße des Heiligen Vaters überbrachte und 12 Bischöfe sowie 36 Äbte und Äbtissinnnen gekommen waren. Wir haben ein Gruppenfoto gemacht, mit allen Bischöfen, Äbten, Äbtissinnen, Prioren und den 80 Mönchen. Derzeit gibt es noch keine Fotos online, wir werden uns sobald wie möglich darum bemühen. Der Webmaster ist zur Zeit aber ziemlich erschöpft vom heutigen Tag, darum bitte um Geduld. Nach der Feier gab es ein fröhliches Fest im Inneren Stiftshof, wo auch das Wetter mitspielte. Die Gastronomie meldet, dass 1.700 Wildschweingrillwürstel gegessen wurden… Foto: Abt Maximilian, Kardinal Schönborn, Generalabt Mauro Lepori. – Opens external link in new windowHier der Beitrag des ORF

Am Sonntag, 1. Mai, ist wieder der Große Heiligenkreuzer Klostermarkt (28.04.11.)

Unsere Ökonomie hat es überall plakatiert: Natürlich ist auch heuer wieder am 1. Mai der große Klostermarkt. Wieder haben sich 30 Stift und Klöster mit ihren Naturprodukten aller Art für die Teilnahme angemeldet. Wenn das Wetter wieder so mitspielt wie in den letzten Jahren, erwarten wir einen großen Ansturm und ein frohes Fest. Für uns wird der 1. Mai so eine Art Erholung sein, wo wir mit den Leuten gemütlich feiern, weil ja die nächsten Tage (Ostern, Abtsbenediktion…) sehr anstrengend werden. Wir freuen uns schon auf viele Begegnungen. Schön ist, dass auch immer so viele junge Leute kommen: Familien mit Kindern sind besonders eingeladen, es gibt ja wieder viele Attraktionen für die Jüngeren. Da heuer Sonntag ist, laden wir sehr zur Mitfeier der Heiligen Messen ein. Foto: Schlierbacher Mönche mit ihrem berühmten Käse (Foto von 2010).

Banküberfall: Gescheiterter Versuch der Sprengung des Bankomats (29.04.11.)

Heute Nacht wurde die Heiligenkreuzer Bank, die eine Filiale der Sparkasse Baden ist, überfallen. Unbekannte Täter versuchten, den Bankomaten im Vorraum zu sprengen, was allerdings scheiterte. Wir im Kloster haben davon freilich gar nichts mitbekommen. Im Dorf herrschte auch keine allzugroße Aufregung darüber. In den 1980er und 1990er Jahren wurden ja relativ häufig Überfälle auf unsere Bank verübt, vielleicht auch, weil es hier so ruhig und friedlich ist und die Verbrecher auch wegen unserer günstigen Verkehrlage in alle möglichen Richtunge fliehen können. Opens external link in new windowDer ORF berichtet hier über den Vorfall. Es sind dort auch Fotos veröffentlicht, denn die Polizei sucht nach sachdienlichen Hinweisen

Große Auszeichnung: Sogar der Vatikan schätzt unsere Öffentlichkeitsarbeit (17.04.11.)

In aller Stille hat unsere Homepage vor einigen Tagen die 2 Millionen-Besucher-Grenze überschritte. Doch das ist nicht alles in unserem Bemühen, Zeugnis für Gott und die Schönheit unserer Lebensform abzugeben: Es gibt ja auch den Opens external link in new window"Monastic-Channel" von Pater Martin und die Opens external link in new window"Facebook-Fanseite-Stift-Heiligenkreuz", wo Pater Johannes Paul regelmäßig bloggt. Und vieles mehr. Jetzt hat der Vatikan die 150 besten Blogger WELTWEIT (!) ausgewählt und Opens external link in new windowzu einem Treffen in den Vatikan eingeladen. Pater Johannes Paul und mit ihm das Stift Heiligenkreuz ist dabei. Wir sehen darin eine Anerkennung unserer Bemühungen, in Treue zur Kirche und unter Wahrung unserer monastischen Lebensform mit den modernen Medien "nach außen" auszustrahlen. Foto: Pater Johannes Paul ist in den Vatikan zu einem Blogger-Treffen eingeladen. >>> Opens external link in new windowhier ein Videoeindruck von dem treffen.

Nach 32 Jahren endlich ein neuer "Klosterführer" (14.04.11.)

– Im Jahre 1979 hat der damalige Pater Gregor Henckel Donnersmarck das erste Mal einen ordentlichen bebilderten Klosterführer über das Stift Heiligenkreuz herausgegeben. Dieser Bildband wurde von uns liebevoll "Großer Henckel" genannt, er erlebte dutzende Auflagen. Er war jetzt aber vom Fotomaterial her völlig überaltert, außerdem hatte sich so viel Neues getan, dass Pater Karl Wallner nun einen neuen Bildband gestaltet hat. Es war Abt Gregor ein großes Anliegen, er hat den Text genau angesehen und mit dem letzten Tag seiner Amtszeit noch approbiert. Der Titel ist etwas kitschig: "Der bilderreiche Klosterführer durch das Stift Heiligenkreuz im Wienerwald". Es ist aber eine der kompaktesten Darstellungen von Kunst, Geschichte und Leben im Stift Heiligenkreuz. Die Fotos von Rudolf Zöchling und Jerko Malinar (Opens external link in new windowwww.cross-press.net) sind genial. Sogar den Mitbrüdern gefällt das Buch. Es ist für Touristen und Gäste gedacht und kostet nur 12,90 auf 168 Seiten und 85 schöne und teilweise faszinierende Abbildungen. Pater Karl hat den Text verfasst, er wurde von Abt Gregor, Abt Gerhard, Direktor Richter, Pater Walter und Pater Wolfgang korrekturgelesen, sodass man davon ausgehen kann, dass es wirklich die Geschichte von Heiligenkreuz so wiedergibt wie sie war und ist…

Bestellung über den Opens external link in new windowOnlineshop hier, oder einfach mit Email an bestellung@bebeverlag.at

Endlich haben wir eine Bienenzucht im Klostergarten! (30.04.11.)

Seit Jahren haben wir im Konvent immer wieder davon phantasiert, wie schön es doch wäre, wenn wir eine eigene kleine Bienenzucht hätten. Unser großer naturbelassener Klostergarten sowie der umgebende Wienerwald sind dazu ja sehr geeignet. Jetzt haben einige junge Mönche mit Erlaubnis des Herrn Abtes die Initative ergriffen: Seit diesem Frühling sind sie Imker und halten Bienen. Wir freuen uns schon auf klostereigenen Honig. Ein Bienenvolk gibt ja bei guter Haltung bis zu 80 Liter Honig pro Jahr. Wir freuen uns schon! Im Übrigen kommt Honig auch oft in der Bibel vor. In Psalm 19,11 heißt es zum Beispiel, dass "die Gebote Gottes kostbarer als Gold und süßer als Honig" sind. Außerdem werden die Bienen in der Bibel wegen Ihres Fleißes besungen. Wir werden immer tierliebender. Foto: Frater Daniel beim ersten Heiligenkreuzer Klosterbienenstock.

Jugendwallfahrt zur Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. (30.04.11.)

Am Sonntag ist die große Feier zur Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. (Papst von 1978-2005). Von uns fährt ein Bus mit 54 Jugendlichen hinunter, der von Pater Johannes Paul begletet wird. Wir haben die jungen Leute nach einer Pilgermesse um 7 Uhr in der Kreuzkirche verabschiedet: Es geht direkt nach Rom, Übernachtung auf dem Petersplatz, Teilnahme an der Seligsprechungsfeier und danach gleich wieder die Rückfahrt… Es wird sehr anstrengend, aber sicher auch sehr gnadenreich. Pater Johannes Paul fährt zur Seligsprechung seines eigenen Namenspatrons, was sicher etwas Einzigartiges ist. Ein Fernsehteam von SERVUS-TV hat gebeten, die jungen Leute begleiten zu dürfen, wir freuen uns schon auf die Dokumentation. Hier gehts Opens external link in new windowzur offiziellen Homepage der SeligsprechungFoto: Pater Johannes Paul mit einem Teil der jungen Pilger, kurz vor der Abfahrt nach Rom…
–> Opens external link in new windowSchöner Beitrag des ZDF (viel besser als der vom ORF) hier zu sehen.
–> Opens external link in new windowSchöner Beitrag über Pater Johannes Pauls Wallfahrt im Servus-TV.

"Hey Du! (07.05.11.)

 Bei der Jugendvigil am 6. Mai hat Frater Kilian den seligen Papst Johannes Paul II. in seiner Kreuzganggeschichte noch einmal zu uns sprechen lassen: "Hey Du, öffne Dein Herz für Christus!" Viele sind dieser Einladung gerne gefolgt, bis hin zu Schwestern aus Belgien und 4 jungen Leuten aus Freistatt in Oberösterreicher, und etliche Steierer, und ganz viele Niederösterreicher und Wiener… Pater Pirmin hat über das Wichtigste gepredigt, das unser Glaube zu bieten hat: die Auferstehung und die Begegnung mit dem Auferstandenen. Wie immer sind die Brezel viel zu wenig gewesen, vielleicht können wir das mal ändern, aber die Jugendlichen kommen ja nicht deshalb, sondern um Gottes Willen. Dank an Gerhard Weiß, dass seine Fotos schon wieder online sind unter Opens external link in new windowwww.pfarre-wildon.at  Foto: Zur Einstimmung halten wir immer Station im Kreuzgang, Frater Kilian ließ dort Papst Johannes Paul II. zu uns sprechen…

Pater Laurentius Edirisinghe in Sri Lanka zum Priester geweiht (08.05.11.)

Vielen ist Pater Laurentius noch bekannt, da er lange Zeit Gastmeister war und immer ein frohes offenes Herz für Besucher und Gäste hat. Gestern wurde er nun in Colombo auf Sri Lanka, seiner Heimat, von Kardinal Malcolm Ranjith zum Priester geweiht. Wir warten schon sehnsüchtig auf Bilder und Nachrichten auf dem Opens external link in new windowSri-Lanka-Blog von Pater Kosmas, aber die Mitbrüder dort dürften von den Ereignissen überwältigt sein. Wir wünschen Pater Laurentius viel Segen. Er hat an unserer Hochschule mit bestem Erfolg studiert; vor seiner Berufung arbeitete er im Managment einer Bank, dann ließ er sich auf das Opens external link in new windowGründungsprojekt ein, war von 2002 bis 2010 in Heiligenkreuz uns ist jetzt Mitglied der kleinen Gründungsgemeinschaft in Sri Lanka, die mittlerweile die Feierliche Profess in die Hände des Erzbischofs von Colombo abgelegt haben. Abt Maximilian hat zugesagt, dass wir die Gemeinschaft in Sri Lanka weiterhin unterstützen werden, vor allem wenn es um den Bau des neuen Klosters geht. Foto: Pater Laurentius als begeisternder Seelsorger, jetzt ist er endlich Priester, wir freuen uns!

Hochschulausflug nach Mariazell, Kernhof und Stift Lilienfeld (06.05.11.)

Der Hochschulausflug war heuer bewusst als Wallfahrt konzipiert, da die Hochschule sich mit dem neuen Großkanzler Abt Maximilian ganz bewusst dem Schutz der Gottesmutter anheimstellen wollte. Nach der Festmesse am Gnadenalter ging es weiter Opens external link in new windowzum "Kameltheater" in Kernhof, ganz in der Nähe von Mariazell. Der Besitzer, Tierpfleger und Showmater Herbert Eder bot dort unserer bunten Schar aus Professoren und Studenten ein lustiges Theater mit 6 Kamelen. Dann besichtigten wir die herrlichen weißen Tiger (Foto), das hat uns allen gefallen. Abschluss war eine Vesper im Stift Lilienfeld, wo uns Abt Matthäus und Pater Prior Pius Maurer liebevoll aufnahmen und das Stift zeigten. Es war ein gesegneter Tag! Foto: Die 110 Professoren und Studenten, die an dem Ausflug teilgenommen hatten, staunen über die weißen Tiger in Kernhof, nahe bei Mariazell.

Alland: Abschied von den Barmherzigen Schwestern nach 122 Jahren - Projekt "Studentenheim Johannes Paul II." (02.05.11.)

Alland ist nur 3 Kilometer von Heiligenkreuz entfernt, jetzt wird dort ein Studentenheim für die Hochschule eingerichtet. Am 29. April wurden die Barmherzigen Schwestern nach 122 Jahren Präsenz in Alland feierlich verabschiedet. Sie hatten dort den Kindergarten betreut, zuletzt in einem Schwesterntrakt gewohnt. Bischofsvikar P. Amadeus Hörschläger, Abt Maximilian, Rektor P. Karl und Dechant Josef Kantusch feierten den Gottesdienst. Es gab bewegende Dankansprachen. Die Schwestern freuen sich mitten in allem tränenreichen Abschiedsschmerz, dass das Haus in Zukunft in geistlicher Verwendung bleibt: Die Hochschule Heiligenkreuz wird es von der Gemeinde Alland mieten Opens external link in new windowund als "Studentenheim Johannes Paul II." betreiben. Es ist geräumig, mit 11 Zimmern. Prof. P. DDr. Marian Gruber wird im Haus wohnen und es als Direktor leiten. Ein wichtiger Schritt für unsere Hochschule. Foto: Abschied von Schwester Herlinde und Anselma, die zuletzt die Stellung in Alland gehalten hatten.

Danke allen Helfern und Mitarbeitern für das Gelingen der Abtsbenediktion (06.05.11.)

Der 25. April 2011 wird uns durch die erhebende Benediktionsfeier für unseren neuen Herrn Abt Maximilian in guter Erinnerung bleiben. Viele haben geschrieben, gemailt, angerufen…, um für die Feier zu danken. Doch vor allem wir haben zu danken: Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vom Bauamt, von der Gastronomie, unseren Betriebsleitern… dass sie den freien Ostermontag geopfert haben um mitzuhelfen! Und dann die vielen ehrenamtlichen Helfern, die wir hatten: Über 20 junge Männer halfen in der liturgischen Assistenz mit (wunderbar gemacht!), viele andere Jugendliche halfen bei der Organisation, bis hin zum Verteilen der Benediktionsbildchen am Schluss der Feier. Nur gemeinsam kann so etwas Schönes gelingen. Darum im Namen des Herrn Abtes und von uns Mönchen: Vergelts Gott und Danke schön! Foto: Zwei unserer Jugendlichen, Wolfgang Pinterits und Simona Muß, beim Verteilen der Bildchen (Foto: Jerko Malinar – Opens external link in new windowcross-press.net)

Neue Attraktion beim Kloster: die zutraulichen Hirsche von Heiligenkreuz (29.04.11.)

Zisterzienser waren schon immer naturverbunden, seit 1133 bewirtschaften wir ja nachhaltig den Wienerwald. Es ist ja auch in unserem eigenen Interesse, dieses herrliche Stück Österreich zu pflegen und zu erhalten. Viele Ausflügler kommen ja auch zu uns, weil man hier geistlich auftanken kann, sich in der Natur erholen kann und im Klostergasthof gibts dann auch noch was Gutes zu essen und zu trinken. Dank sei unserem großen Abt Gregor für seine vielen guten Veränderungen, wie z. B. das Gehege mit dem Damwild auf dem Hang vor dem Wienertor! Das ist inzwischen eine echte Attraktion geworden. Die Tiere sind ziemlich zahm. Foto: Nicht nur Kinder freuen sich, wenn sie einmal einen kleinen Hirsch füttern

17. Mai, 10.55 Uhr: "Das Phänomen der Technik im christlichen Kontext" (15.05.11.)

Die Hochschule lädt für Dienstag, 17. Mai, zu einem Vortrag über die christliche Sicht von Technik und Fortschritt ein. Referent ist Prof. Dr. Rainer Schubert, em. Univ.-Prof. der Babes-Bolyai-Universität Klausenburg. Beginn ist um Fünf vor Elf, also 10.55 Uhr, im Auditorium Maximum der Hochschule. Zutritt frei. Gäste sind herzlich willkommen! Das Thema hat ja seit Fukoshima neue Aktualität erhalten, denn einerseits können wir ohne Technik nicht leben und müssen für die Errungenschaften der letzten Jahrzehnte dankbar sein, andrerseits ist es höchste Zeit, auch Grenzen zu respektieren. Als Christ soll man sein Gewissen formen und sich zu allen Fragen eine Meinung bilden. Foto: Die atomare Katastrophe von Fukoshima stellt unseren Technikoptimismus in Frage.

Edelkrebse gedeihen prächtig im Klosterlöschteich (30.04.11.)

In dem Löschteich, den wir 2007 aus feuerwehrtechnischen Gründen errichten mussten, um ausreichend Löschwasser zu haben, gibt es seit 2008 eine ansehnliche Population von Edelkrebsen. Jetzt haben wir einige herausgefischt, um nachzusehen, wie es ihnen geht. Die Edelkrebse sind ja Opens external link in new windowin Europa vom Aussterben bedroht! Welche Freude, dass sie prachtvoll gedeihen und eine ansehnliche Größe erreichen. Der Webmaster hat Pater Guerricus von Vietnam gebeten, einen Krebs in die Fotokamera zu halten. Es sind ja harmlose Tiere, von einer originellen und einzigartigen Schönheit. In der Natur haben sie eine wichtige Aufgabe, weil sie eine Art Gesundheitspolizei sind: Die nachtaktiven Krebse fressen alle Abfälle und sorgen für Sauberkeit und Hygiene. Foto: Pater Guerricus mit eine stattlichen Edelkrebs, der nach dem Fotoshooting wieder freigelassen wurde…

20./21. Mai 2011: Öffentliche Studientagung zur Exegese des Hohenliedes (17.05.11.) 

Wir verdanken die Anregung zu dieser Studientagung Prof. Klaus Berger, der ja unser Familiar ist. Es geht um die Exegese des "Hohenliedes". Das passt wunderbar zu uns Zisterziensern, denn unsere Väter waren von dieser Liebesdichtung im Alten Testament fasziniert. Das Hohelied war eine der wichtigsten Inspirationsquellen für das mittelalterliche Mönchtum. Jetzt haben Prof. P. Wolfgang Buchmüller und Prof. Sr. Regina Willi eine Studientagung organisiert und viele ausgewiesene Experten dafür gewinnen können.

Opens external link in new windowDas Programm ist hier online, den Folder kann man sich dort herunterladen.

Die Tagung ist öffentlich und wird nicht nur aus Vorträgen, sondern auch aus Workshops und "Musikalischen Installationen" bestehen. Die Übernachtungsmöglichkeiten im Kloster sind jetzt alle vergeben. 

Die Tagung trägt den Titel: "Begegnung, die verwandelt. Die Hoheliedexegese als Chiffre für eine heilende und heiligende Gottesbeziehung."
Man kann sich jetzt schon anmelden unter office@stift-heiligenkreuz.at

Karl Markovics auf Besuch im Priesterseminar Leopoldinum (15.05.11.)

Einen interessanten Gast brachte Rektor P. Karl mit in unser Priesterseminar Leopoldinum: Der bekannte Schauspieler Karl Markovics (Opens external link in new windowOscarfilm "Die Fälscher" usw.) war auf Besuch im Kloster, weil er von einer interessanten Idee für einen Film gepackt ist. Er kam zu einer Art "Brainstorming". Oder besser "Fact-Finding": Weil es dabei auch irgendwie um "Berufung" geht, wollten wir ihm einmal zeigen, wie heute junge Männer ausschauen, die einer Berufung zum Priestertum folgen. Er hatte sich dafür viel Zeit genommen und Opens external link in new windowschon in Mayerling tiefe Gespräche mit den jungen Männern geführt, die nach ihrer Berufung noch suchen. – Wenn auch die Hälfte der Leopoldiner auf Fußwallfahrt nach Maria Taferl waren, so freuten sich doch die verbliebenen Seminaristen mit Direktor Pirmin, dass der prominente Gast nach der Heiligen Messe auch zum (einfachen) Abendessen blieb. Alle waren von der sympathischen Art und von dem aufrichtigen Interesse sehr beeindruckt. Wir hoffen, dass es nicht der letzte Besuch war. Foto: Nach dem Abendessen noch schnell ein Gruppenfoto mit Karl Markovics.

Wunderbare Erklärung von Kardinal Koch zu "Summorum Pontificum": (17.05.11.)

Die Gleichstellung der "außerordentlichen Form" der römischen Liturgie nach dem Messbuch von 1962 mit der "ordentlichen Form" des einen römischen Ritus der Liturgie wie dies nach dem Wunsch von Papst Benedikt schon 2007 durch "Summorum Pontificum" und unlängst durch die Instruktion "Universae Ecclesiae" erfolgt ist, hat als Ziel eine Hermeneutik der Kontinuität zwischen "alter und neuer Liturgie". Das sagte Kardinal Kurt Koch vor einigen Tagen in Rom, und es ist das Klügste und Beste, was man überhaupt zu der "Reform der Reform" sagen kann. Liturgieinteressierte und an Missständen Leidende Opens external link in new windowsollten das unbedingt lesen. Sein Referat ist hervorragend, was für ein Geschenk ist dieser Theologe für die Kirche! Er hat den Heiligen Vater am besten verstanden. Wir dürfen Kardinal Koch am 3. Oktober zur Inauguration des Hochschuljahres in Heiligenkreuz begrüßen. Wir fühlen uns dadurch sehr bestätigt, denn in Heiligenkreuz bemühen wir uns schon seit den 1970er Jahren, in der sakralen, würdigen und mit Hingabe gepflegten Liturgie diese Kontinuität deutlich zu machen. Foto: In Heiligenkreuz wird die Liturgie in der ordentlichen Form so gefeiert, dass die Kontinuität zur außerordentlichen Form durch die Sakralität deutlich wird.

Praise the Lord! Pater Laurentius Edirisinghe ist Priester! (11.05.11.)

Am 7. Mai wurde Pater Laurentius in der Kathedrale von Colombo auf Sri Lanka zum Priester geweiht. Endlich. Mit ihm hat die Gründungsgruppe für Sri Lanka nun einen eigenen Priester. Pater Kosmas ist heute von Sir Lanka zurückgekehrt, er war dort für über ein Jahr Superior der kleinen Gemeinschaft. Wir brauchen ihn aber dringend zurück, er soll nicht nur an der Hochschule wirken, sondern auch die Pfarre Gaaden ab 1. Sept. übernehmen. Er hat wunderbare Fotos von der Priesterweihe mitgebracht. Was für eine lebendige Kirche, was für eine schöne Liturgie! Wir freuen uns von Herzen über, mit und für Pater Laurentius, dass er es endlich geschafft hat. 8 Jahre war er bei uns, danke! Das Priestertum war seine große Sehnsucht, wie schwer war sein Weg dorthin. Foto: Kardinal Malcolm Ranjith, gleich rechts von ihm der Neupriester Pater Laurentius.

Jüngerer Ratzinger-Schülerkreis tagt in Heiligenkreuz (08.05.11.)

Vom 6.-8. Mai 2011 tagt der sogenannte Opens external link in new window"Jüngere Schülerkreis Joseph Ratzinger" bei uns. Abt Maximilian ist selbst Mitglied dieses Kreises, da er über die Ekklesiologie (Kirchenlehre) von Joseph Ratzinger / Benedikt XVI. promoviert hat. So haben wir die Ehre, dass 21 Theologinnen und Theologen bei uns eine intensive Arbeitstagung abhielten. Das Werk Ratzingers ist so vielgestaltig, dass man sich aus verschiedenen Perspektiven damit beschäftigen kann, unter den Ratzinger-Schülern ist etwa auch ein Politikwissenschaftler, der über die Bücher Ratzingers vor 3 Jahren zum christlichen Glauben und zur Taufe gefunden hat… Die Arbeitstagung war sehr intensiv, die Teilnehmer fanden aber immer Zeit zur Teilnahme am Chorgebet und an der Heiligen Messe. Sie interessierten sich auch sehr für unsere Opens external link in new windowHochschule, die ja nicht nur nominell den Namen des Papstes trägt, sondern sich auch dem theologischen Stil des Inhabers des Petrusamtes verpflichtet fühlt. Foto: Gruppenfoto des Schülerkreises an der Dreifaltigkeitssäule.
Opens external link in new windowEin schöner Bericht mit Bildern über die Tagung findet sich hier.

Hervorragendes Kurzvideo über die Abtweihe (26.04.11.)

Wir lassen von der Abtweihe ein 58-minütiges Video anfertigen, dass man dann auch kaufen kann. Opens external link in new windowHier gibt es bereits einen Zusammenschnitt von 7 Minuten. Es ist sehr schön geworden. Foto: cross-press.net
Hier zu wunderschönen Fotos von Opens external link in new windowcross-press.net, die man auch dort bestellen kann.
Und hier geht es zu den wunderbaren Fotos von Opens external link in new windowkathbild.at, die man dort auch bestellen kann.
Und hier kann man sich einen tollen Artikel von Stephan Baier aus Initiates file download"Die Tagespost" downloaden

Betrugsfälle an Touristen bei Besichtigung des Klosters? (03.04.11.)

Ùnsere Klosteranlage kann man täglich besichtigen, nur wer die mittelalterliche Anlage gesehen hat mit dem Kapitelsaal, den Babenbergerfenstern, dem Kreuzgang, der Totenkapelle usw. hat Heiligenkreuz wirklich gesehen… Das Stift bietet einerseits stündlich Führungen an, die von unseren ausgezeichnet ausgebildeten Führern gehalten werden: Nur wenn Sie die mittelalterliche Klosteranlage gesehen haben, haben sie Heiligenkreuz wirklich gesehen. Foto: Die Sonne erleuchtet den Kapitelsaal mit den Gräbern der Babenberger, darunter der Kidnapper von König Richard Löwenherz und der letzte Babenberger.

Gelungene Tagung über das Hohelied am 20./21. Mai (21.05.11.) -

Mit Hilfe der Technik wurde die Hohelied-Tagung auch mittels Live-Streams übertragen. Es waren über 100 Teilnehmern. Mehr dazu auf Opens external link in new windowhttp://www.hochschule-heiligenkreuz.at/. Eine Veröffentlichung der ausgezeichneten Beiträge ist geplant. Das Programm findet sich hier. Zum Live-Stream geht es Opens external link in new windowhier.
Foto: Voller Kaisersaal bei der Hoheliedtagung. Opens external link in new windowDie ersten Bilder von der Tagung hier.

"Lange Nacht der Kirchen" in Wien (28.05.11.)

Dreizehn Mitbrüder nahmen unter Führung von Pater Prior Simeon an der Langen Nacht der Kirchen in Wien teil. Der Besucheransturm in der Bernardikapelle des Heiligenkreuzerhofes, die nur ein Mal im Jahr geöffnet ist war enorm. Als es um 19.30 Uhr zu schütten anfing musste leider das Grillwürstelessen und Weinverkosten im Heiligenkreuzerhof eingestellt werden. Es wurde aber doch keine "Lange Nacht des Regens", denn sehr viele kamen, um um 18 und 20 Uhr der Schola bei den Gebeten zuzuhören. Um 22 Uhr sangen die Mitbrüder in der unterirdischen Virgilkapelle, und um Mitternacht sangen wir im überfüllten Dom unsere tägliche Komplet. Der Dom war zum Bersten voll, untern den Betern auch Kardinal Schönborn, der sich herzlich bedankte. Ein bisschen war es natürlich schon eine "Lange Nacht des Regens", aber man kann ja nicht jedes Jahr schönes Wetter haben… Foto: Die Schola singt die Vesper in der hochbarocken Bernardikapelle des
Heiligenkreuzerhofes.

Kunstgeschichte Studenten auf Besuch in Pater Raphaels Atelier (03.06.11.)

Unser Opens external link in new windowKünstlermönch Pater Raphael Statt arbeitet gerade an der Ausstattung der neuen Kapelle im großen, neuerrichteten Pfarrhof von Trumau. Vergangenen Dienstag bekam er Besuch von Kunstgeschichte-Studenten, die mit Univ.-Prof. Dr. Martina Pippal sein Atelier besichtigten und seine vielseitigen Arbeiten kennen lernen wollten. Ziel der Exkursion war Heiligenkreuz als Ort der Kunstgeschichte. Es ist ja eindrucksvoll, dass unser Kloster seit 900 Jahren eine Stätte der künstlerischen Produktivität ist, und das das mit Pater Raphael bis in die Jetzt-Zeit reicht. Pater Raphael versteht seine Kunst als Verkündigung und als Zeugnis für Gott. Die Studenten waren tief berührt von seinen Arbeiten und der geistlichen Kraftquelle, von der er sprach und die er ausstrahlt.  Foto: Pater Raphael zeigt seine Werke gerne fachkundigem Publikum.

Kardinal Cordes ermutigt die Jugendlichen bei der Jugendvigil (03.06.11.)

Welche Überraschung! Nach dem Abendessen mit den Seminaristen brachte der Herr Abt einen prominenten Gast mit in die Jugendvigil: Kardinal Paul Cordes freute sich über die vielen Jugendlichen und ermutigte sie in einer kurzen Ansprache, die Nähe mit Gott zu suchen. Die jungen Leute haben sich sehr gefreut. Auch einige Priesterstudenten waren bei der Jugendvigil. Wir haben gut um den Heiligen Geist gebetet. Wenn alles gut geht, haben wir bei der nächsten Jugendvigil am 1. Juli schon neue Liedtexte. Frater Kilian hat diesmal wieder eine sehr zeugnishafte Geschichte im Kreuzgang vorgelesen, hier nachzumlesen. Nachher gab es ein frohes Zusammensein im Jugendraum, wir waren alle sehr verschwitzt… Foto: Kardinal Cordes ermutigt zum frohen Glauben!

Das Leopoldinum ist startklar für das große österreichische Seminaristentreffen (01.06.11.)

Direktor Pater Pirmin und seine Seminaristen stehen in den Startlöchern, um alle österreichischen und Südtiroler Priesterstudenten von 3.-5. Juni zum empfangen. Das ist eine große Herausforderung schon im Hinblick auf die Organisation. Wir erwarten 130 Seminaristen mit ihren Regenten. Außerdem kommen der Apostolische Nuntius und Kardinal Cordes. Hier das Programm! Wir laden herzlich zur Mitfeier der Festmesse am Sonntag, 5. Juni, 9.30 Uhr mit Kardinal Cordes ein, danach wird es ein Gruppenfoto geben. Wir bewundern das Team von jungen Priesterstudenten, das dieses Treffen mit großem Elan und dem Willen zur Perfektion vorbereitet. Natürlich helfen wir Mönche auch mit, wo man uns braucht. Im Leopoldinum sind 28 Priesteramtskandidaten, es ist eines der größten Seminare im deutschen Sprachraum und wird vom Stift Heiligenkreuz erhalten. Foto: Das Foto ist nicht mehr ganz aktuell, es zeigt Pater Pirmin mit seinen Seminaristen im Herbst 2010.

Freitag, 3. Juni:

3.-5. Juni: Österreichisches Seminaristentreffen

Programm

* = öffentlich, auch Nicht-Seminaristen sind eingeladen

ab 14.00 Eintreffen
16.00 Konferenz der Seminarsprecher
16.30 Möglichkeit zur Führung durch das Stift (Treffpunkt Aula)
in der Abteikirche zur Eröffnung des Seminaristentreffens, präsidiert vom Apostolischen Nuntius Peter Stephan Zurbriggen

Samstag, 4. Juni:

in der Abteikirche mit Abt Maximilian Heim
von S. E. Josef Kardinal Cordes: "Priesterliches Profil im 21. Jahrhundert"
der Mönche in der Abteikirche
14.00 – entweder Ausflug zur Seegrotte Hinterbrühl
– oder Besichtigung des Priesterseminars Redemptoris Mater in Sparbach, samt dem angrenzenden Naturpark
– oder *Fußballturnier am Heiligenkreuzer Fußballplatz
mit Rektor P. Karl Wallner, Segen mit der Kreuzreliquie
anschließend Grillfest im Garten des Priesterseminars Leopoldinum

07.30 Morgenlob in der Katharinenkapelle des Leopoldinum
in der Abteikirche mit S. E. Josef Kardinal Cordes;
danach Gruppenfoto vor der Dreifaltigkeitssäule
Das Seminaristentreffen schließt mit dem Mittagessen

Der Apostolische Nuntius eröffnet das österreichische Seminaristentreffen (03.06.11.)

Mit einer feierlichen Pontifikalvesper wurde heute bei uns das österreichische Seminaristentreffen eröffnet, an dem ca. 130 Priesterkandidaten aus allen Diözesen, inklusive Südtirol, teilnehmen. Auch wir Mönche haben daran teilgenommen, die Vesper war deutsch, wir haben halt auch mitgesungen. Die Seminaristen hatten den Herrn Nuntius in feinste Spitzen und in Goldbrockat gekleidet, sodass es recht feierlich war. Ausgehend von der Opens external link in new windowAnsprache des Heiligen Vaters in Heiligenkreuz ermutigte der Nuntius die angehenden Priesterkandidaten zu einer lebendigen Liebe zu Christus, zum täglichen Breviergebet und ganz besonders auch zum täglichen Gebet des Rosenkranzes. Foto: Eine feierliche Eröffnung des 3-tägigen Seminaristentreffens mit dem Apostolischen Nuntius.

Gute Gemeinschaft beim Seminaristentreffen spürbar (04.05.11.)

Der Webmaster will nicht dauernd nur Jubelmeldungen bringen, aber es ist einfach so, dass das Zusammentreffen der 130 Seminaristen aus ganz Österreich schön und aufbauend ist. Es gibt geistliches Programm, viel Freizeit, viele Ausflüge (Seegrotte Hinterbrühl, Tierpark Sparbach), viel Sport (das Leopoldinum hat beim Fußball gewonnen…) und frohe Gemeinschaft. Am Samstag Abend gab es einen Grillabend im Garten des Leopoldinum, nach dem Essen hat der Regen die Gemütlichkeit nicht zerstört, denn da plauderte und feierte man einfach in den Räumen und Gängen des Leopoldinums weiter. Es ist eine Freude zu sehen, dass so nette und normale junge Leute vom lieben Gott den Ruf erhalten haben, Priester zu werden. Foto: Grillabend im Garten des Leopoldinum mit einem riesigen Lagerfeuer, das einen halben Apfelbaum versengte…

Österreichisches Seminaristentreffen hat uns sehr aufgebaut (05.06.11.)

Zum Abschluss des österreichischen Seminaristentreffen gab es ein Gruppenfoto von allen 130 österreichischen Priesterkandidaten mit Kardinal Paul Cordes. Wenn man die jungen Leute so sieht, hat man wieder Hoffnung für die Zukunft der Kirche. Das Treffen hat uns hier in Heiligenkreuz viel Freude gemacht, wir hoffen, dass es auch den Seminaristen gefallen hat. Foto: Wenn man auf das Foto klickt, dann öffnet es in hoher Auflösung, es stammt von Frater Nathanael Diek: (c)www.stift-heiligenkreuz.at. Den Seminaristen wollen wir – sobald alle der Abgebildeten "identifiziert" sind – , ein schönes Foto eines Profifotografen Christian Schörg zur Erinnerung zuschicken.

"VESPERAE. Baroque Vespers at Stift Heiligenkreuz" - Festkonzert zum 350. Todesjahr von P. Alberich Mazak OCist.

Am 9. Juni präsentiert das Ensemble dolce risonanza ein rekonstruiertes, frühbarockes Werk des Heiligenkreuzer Zisterziensers und Komponisten Pater Alberich Mazak…
350 Jahre nach dem Tod des Kantors und Organisten des Stiftes Heiligenkreuz, Pater Alberich Mazak (1609-1661) würdigt das Stift Heiligenkreuz seinen Mitbruder und das Wiener Ensemble dolce risonanza diesen vergessenen österreichischen Komponisten der Barockzeit mit einer Aufführung seiner VESPERÆ INTEGRÆ. Das Wiener Ensemble dolce risonanza unter der Leitung von Florian Wieninger rekonstruierte diese festliche Vesper aus dem Jahr 1649 und bringt diese nun im Stift Heiligenkreuz zur Aufführung. Die Gesänge des Gregorianischen Chorals werden von den Mönchen gesungen. Sie stehen den Kompositionen Pater Alberichs gegenüber und erfüllen die Abteikirche mit den Klängen des feierlichen Abendgebetes – Musik, die um die Mitte des 17. Jahrhunderts selbst den Kaiser begeisterte und die mit ihrer meditativen Schönheit auch in der heutigen Zeit ihre Faszination entfaltet.
Der Zisterzienser Pater Alberich Mazak (1609-1661) war in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts Kantor und Organist des Stiftes Heiligenkreuz. Er galt unter seinen Zeitgenossen als exzellenter Komponist, und sogar am Hof der Habsburger waren seine Werke bekannt. Kaiser Ferdinand III., selbst Musiker und Komponist, hatte sich von Mazak bei einem Besuch des Stiftes sogar einige Kompositionen zur Aufführung in der Wiener Hofkapelle erbeten. In seinem Druck CULTUS HARMONICUS aus dem Jahr 1649 veröffentlichte Alberich Mazak nicht nur Musik für die Messliturgie, sondern auch für die feierliche Gestaltung des Abendlobes, der Vesper. Sie enthält mehrstimmige Vertonungen der Psalmen und Hymnen für Sänger und Instrumente

9. Juni, 19.30 Uhr: "VESPERAE. Baroque Vespers at Stift Heiligenkreuz" von Pater Alberich Mazak (04.05.11.)

Am Donnerstag, 9. Juni, gibt es ein Konzert der besonderen Art: "gibt es hier. Termin: Donnerstag, 9. Juni 2011, 19.30 Uhr, Abteikirche Heiligenkreuz. Kartenverkauf durch: Waltraud Meijer-Krones, Tel +43(0)676/9256840, E-Mail: waltraud.mk@gmx.at Foto: Cover der CD "VESPERAE. Baroque Vespers at Stift Heiligenkreuz", Opens external link in new windowman kann sie hier bestellen.

Überraschender Besuch von Kardinal Malcolm Ranjith (03.06.11.)

Welche Überraschung! Am Christi-Himmelfahrtstag schaut der Erzbischof von Colombo, Malcom Kardinal Ranjith bei uns vorbei. Er ist ein langjähriger Freund unseres Klosters und war schon oft hier – aber noch nie als Kardinal! Er ist der Initiator des Gründungsprojektes auf Sri Lanka, das in seiner bischöflichen Verantwortung ist. Die vier Brüder dort, die bei uns studiert haben (P. Silvester, P. Laurentius, P. Berhard und Fr. Benedikt) sind nach der Priesterweihe von P. Laurentius voll guten Mutes. Es gibt auch Kandidaten. Die vier werden jetzt alleine weiterarbeiten, nachdem P. Kosmas nach Österreich zurückgekehrt ist. Good news! Abt Maximilian bat den Herrn Kardinal, der abendlichen Pontifikalvesper vorzustehen, was der Kardinal gerne tat. Foto: Kardinal Ranjith von Colombo und Abt Maximilian.

Beagle-Segnung im Hochschulhof (05.06.11.)

Zur Zeit findet nicht nur das große Seminaristentreffen statt, sondern auch etwas ganz Lustiges: Im Hochschulhof gibt es seit Freitag ein großes Beagle-Treffen. Beagles sind Hunde, die besonders lieb dreinschauen und eine Art "Babyface" haben, das die Herzen der Menschen dahinschmelzen lässt. Es handelt sich um die Opens external link in new window33. Clubsiegerschau des AUSTRIAN BEAGLE CLUBS, wir haben ca. 80 Beagle in allen Größen gezählt. Für die Hundebesitzer gab es ein frohes Zusammensein, und dann für alle am Sonntagmorgen sogare eine "Beagle-Segnung" durch Pater Karl. Auch viele Kinder waren gekommen. Irgendwie haben diese treuherzig schauenden Hunde eine therapeutische Ausstrahlung auf gestresste Menschen. Foto: Einige hatten gleich mehrere Beagles zur Segnung mitgebracht…

19. Juni in Heiligenkreuz / 17. Juli in Stiepel: Insgesamt 5 Priesterweihen (17.05.11.)

Heuer werden 5 Mitbrüder zu Priestern geweiht, 4 davon in Heiligenkreuz, 1 in Stiepel: Am Dreifaltigkeitssonntag, 19. Juni, wird Kardinal Schönborn um 16 Uhr unseren P. Edmund Waldstein, P. Damian Lienhart, P. Vinzenz Kleinelanghorst und P. Justinus Pech in der Abteikirche zu Priestern weihen. Die Priesterweihe beginnt um 16 Uhr, ab 15 Uhr ist Einlass, ab 15.15 Uhr wird der Rosenkranz gebetet. Da aus organisatorischen Gründen keine allgemeine Konzelebration möglich ist, bitten wir die Priester und Ordensleute, in Chorkleidung mitzufeiern. – Als fünfter Heiligenkreuzer Mitbruder wird P. Placidus Beilicke am 17. Juli in Stiepel die Priesterweihe durch Bischof Franz-Joseph Overbeck empfangen. – Die Hochschule freut sich vermelden zu können, dass heuer ingesamt 18 Absolventen / bzw. ehemalige Studenten die Priesterweihe empfangen. Beten wir, dass die jungen Männer Priester nach dem Herzen des Herrn werden und ihm bis zum Tod treu dienen. Information über die fünf Weihekandidaten gibt es hier. Foto: Die Handauflegung bei der Priesterweihe bedeutet, dass der Geweihte Anteil erhält am Hohepriestertum Christi, der sein Leben für uns hingegeben hat.

"Jetzt sind Sie mir aber etwas schuldig!" (05.06.11.)

Mit diesen Worten quittierte Kardinal Cordes die schöne Geschichte, die unser Novize Frater Nathanael dem Kardinal erzählen konnte. Frater Nathanael verdankt nämlich seine Berufung einer Begegnung mit Kardinal Cordes. Vor Jahren hatte der Kardinal ihn in der Sakristei nach einem Gottesdienst direkt angesprochen: "Junger Mann, haben Sie schon mal daran gedacht Priester zu werden." Frater Nathanael hatte damals zwar schon darüber nachgedacht, aber er gestand dem Kardinal, dass ihm der Mut noch fehle. "Dann gehen Sie einmal drauf los, der liebe Gott wird ihnen schon jemand schicken, der ihnen hilft." Und dieses prophetische Wort erfüllte sich tatsächlich: Frater Nathanael fand einen guten Priester, der ihn ermutigte und begleitete. Heute ist er Novize und auf dem Weg zum Priestertum… Als Frater Nathanael das heute dem Kardinal erzählte, sagte dieser: "Jetzt sind Sie mir aber was schuldig: Dass Sie für mich beten!" Foto: Kardinal Cordes und Frater Nathanael Diek. 

11.-13. Juni: Ein besonderes Angebot: Glockenspielführung zu Pfingsten (11.05.11).

Unser Glockenspiel ist mit seinen 43 Glocken was besonderes, siehe hier! Es bimmelt nicht nur immer 10 Minuten vor der vollen Stunde ein Kirchenlied, sondern es ist auch konzertant bespielbar. In Österreich gibt es keinen einzigen Glockenspieler! Jetzt hat uns der liebe Gott einen Novizen geschickt, Frater Matthias Schäferhoff, der Glockenspielen lernt und mittlerweile kann. Gar nicht so leicht. Zu Pfingsten macht Frater Matthias ein besonderes Angebot: Am Pfingstsamstag, Pfingstsonntag und Pfingstmontag hält er jeweils um 14.00, 14.30, 15.00, 15.30, 16.00 und 16.30 Uhr eine Führung auf das Glockenspiel im Glockenspielturm (festes Schuhwerk), – gegen freie Spende. Die Einnahmen will er verwenden, um 2012 wieder ein Glockenspielfest zu initiieren, dann ist das Glockenspiel nämlich 30 Jahre alt. Inklusive ist, dass Frater Matthias dann auch was spielen wird. Foto: Frater Matthias vor seinem Glockenspiel, dem zweitgrößten Österreichs und dem einzigen bespielten!

Österreichischer Zisterziensertag am Pfingstdienstag (12.06.11.)

Ein Hinweis für alle, die am Chorgebet am Pfingstdienstag teilnehmen wollen. Das Chorgebet um 12 und um 18 Uhr findet statt, aber es werden sehr wenige Mitbrüder da sein. Fast alle Mitbrüder nehmen nämlich am Österreichischen Zisterziensertag in Baumgartenberg in Oberösterreich teil. Alle 2 Jahre ist so ein Zisterziensertag, wo alle Mitbrüder der Österreichischen Zisterzienserkongregation zusammenkommen. Erstmals geht es in unser Opens external link in new windowTochterkloster Baumgartenberg, gegründet 1141, freilich wurde es 1782 durch den unseligen Joseph II. aufgelöst und ist heute in anderer (guter!) Verwendung. Wir feiern dort um 10 Uhr die Heilige Messe, dann gibt es Begegnung, Mittagessen, Vesper… ein Erholungstag für alle. Unsere alten Mitbrüder werden die Stellung halten und im Kloster das Chorgebet feiern; wir tun es ausnahmsweise in Baumgartenberg. Foto: Die immer noch eindrucksvolle Klosteranlage von Baumgartenberg.

Wir werden das österreichische Seminaristentreffen in guter Erinnerung behalten (08.06.11.)

Bei uns ist ja wirklich einiges los, aber das 3-tägige Treffen von 130 österreichischen Priesterkandidaten von 3.-5. Juni war keine Sache wie alle anderen. Es wird uns nachhaltig in Erinnerung bleiben, denn an den jungen Männern hat man gesehen, dass die Kirche lebt und dass es eine Zukunft gibt. Weil Gott auch heute Menschen in seinen Dienst und seine Nachfolge ruft. Über das Seminaristentreffen kann man hier in der Jahreschronik 2011 nachlesen. Wir haben uns sehr gefreut, dass man Heiligenkreuz als Ort für das Treffen gewählt hat. Das Priesterseminar Leopoldinum und die Hochschule Heiligenkreuz wollen ja ihren Beitrag zur Ausbildung guter Priester leisten. Noch etwas war schön: zu sehen, wie unterschiedlich die Typen der Männer sind, die auf dem Weg zum Priestertum sind. Im Ziel aber eine große Einheit. Das ist die Weite und Schönheit der katholischen Kirche. Foto: Detail aus dem Gruppenfoto, das zum Abschluss des Seminaristentreffens entstand. –> Opens external link in new windowhier zum Video über das Treffen

Hervorragendes 58-Minuten Video über die Abtsbenediktion (21.05.11.)

Der Ostermontag, 24. April 2011, wird als Tag der Abtsbenediktion von Abt Dr. Maximilian Heim in unsere Hausgeschichte eingehen. Es gibt jetzt schon die angekündigte DVD mit einem 58-minütigen Video dieses Ereignisses, das uns auch durch seine fröhliche und heitere Stimmung in bester Erinnerung bleiben wird. Wir fühlten uns durch das Kommen von sovielen Bischöfen, Äbten und Äbtissinnen, und sovielen Schwestern und Brüdern, die mit uns befreundet sind, sehr gestärkt! Dank an Herrn Kopp, auf dessen Initative dieses Video entstanden ist und der es professionell und mit gläubiger Sensibilität geschnitten hat. Die DVD von der Abtsweihe ist leicht zu erhalten: Im Klosterladen Heiligenkreuz oder im Klosterladen Stiepel, oder einfach ein kurzes Email an: office@stift-heiligenkreuz.at. Es kostet 12 Euro. Foto: Ein Höhepunkt waren die Grüße des Heiligen Vaters, die der Apostolische Nuntius Dr. Peter Zurbriggen am Schluss der festlichen Abtsweihe überbrachte. – 1.) Hier gibt es bereits einen Zusammenschnitt von 7 Minuten. 2.) hier zu wunderschönen Fotos von Opens external link in new windowcross-press.net

Namenstagsgratulation an Altabt Gerhard (13.04.11.)

Bei uns im Kloster wird der Geburtstag nicht gefeiert (bwz. nur die runden: 70, 80, 90…). Ein kleines Fest ist aber der Namenstag, da findet immer vor dem Mittagessen eine Gratulationsansprache der Oberen an den Namensträger statt. Eigentlich feiern wir ja den Heiligen und danken Gott, dass er so gut für seinen irdischen Schützling sorgt. Jeder von uns hat seinen Namenspatron ja bei der Einkleidung neu erhalten… Heute war die Gratulation für Altabt Gerhard Hradil. Abt Maximilan dankte ihm besonders, dass er mit seinen 83 Jahren noch bereit war, wochenlang in Stiepel zu sein während der "Sedisvakanz" des Priors. Abt Gerhard ist sehr rüstig, täglich um 5 Uhr beim Chorgebet, hat auf facebook viele Freunde und freut sich, dass demnächst die nächste Sancta Crux erscheint, deren Schriftleiter er ist. Foto: Die Gratulation.

Die Hochschule meldet: erster Vietnamese hat den "Magister theologiae" geschafft (12.06.11.)

An die 15 Diplomabschlüsse gibt es dieses Semester an der Hochschule, einer ist aber Opens external link in new windoweine besondere Freudenmeldung wert: Der erste von den 8 Mitbrüdern aus Vietnam hat den Magister geschafft. Wir gratulieren Pater Dominik Nguyen zum "Mag. theol." Durch die Unterstützung von Stift Schlierbach und anderer großzügiger Spender ist es uns ja möglich Stipendiaten bei uns zu haben. Die Vietnamesen haben es besonders schwer, weil ihre Sprache so total verschieden ist: Zuerst müssen sie Deutsch lernen, dann auch Latein, Griechisch und Hebräisch, weil das Vorschrift ist. 7 weitere sind noch im Studium. Wir wollen die Zisterzienserklöster in Vietnam, die ja regelrecht übergehen vor lauter Berufungen weiterhin unterstützen, wobei wir Opens external link in new windowfür jede Hilfe dankbar sind. Pater Dominik und sein Mitbruder Pater Petrus sind in Stift Schlierbach, sie empfingen vor kurzem die Diakonenweihe und nähern sich der Priesterweihe. Foto: Ein Archivbild aus dem Jahr 2006 mit unseren vietnamesischen Studenten.

Pfingstvesper: "Veni Creator Spiritus" (12.06.11.)

Bei hohen Festen wird die Vesper in besonders feierlicher Weise gefeiert: Der Abt steht ihr vor, gekleidet in die hohepriesterlichen Pontifikalgewänder. Darum nennt man eine solche Vesper "Pontifikalvesper". Opens external link in new windowAuf dem Monastic Channel sieht man die Eröffnung der gestrigen Pfingstvesper. Wir beginnen mit dem Hymnus "Veni Creator Spiritus! Komm Schöpfer Geist!" und rufen kniend hinauf zum Himmel, dass der Herr doch seinen Heiligen Geist ausgießen möchte in unsere bedürftige Welt. Wenn Sie das Video anschauen beachten Sie bitte das Licht, das durch die drei romanischen Fenster hereinbricht: Das Licht der im Westen untergehenden Sonne wurde von unseren Vätern, die vor mehr als 800 Jahren die Kirche erbaut haben, als Bild für den dreifaltigen Gott verstanden, in dessen Strahlen unser Leben eingetaucht ist. Foto: Video von der Pontifikalvesper am 11. Juni 2011.

Pfingstdienstag: Zisterziensertag in Baumgartenberg (15.06.11.)

Am Pfingsttag fand der österreichische Zisterziensertag statt. Aus allen Klöstern der Österreichischen Zisterzienserklöster (Rein, Heiligenkreuz, Zwettl, Wilhering, Lilienfeld und Marienkron, Hohenfurt und aus Thyrnau in Bayern) strömten 120 Zisterzienserinnen und Zisterzienser zusammen. Baumgartenberg liegt im Machland in Oberösterreich, wurde 1142 von Heiligenkreuz aus gegründet und fiel 1782 den Kirchenreformen Josephs II. zum Opfer, seit 122 sind dort aber Schwestern vom Guten Hirten, die eine riesige vielseitige Schule führen. In der wunderbar restaurierten Kirche feierten wir eine schöne Heilige Messe, bei der uns Abtpräses Wolfgang Wiedermann aufforderte, uns den Herausforderungen der Zeit zu stellen; nach einem köstlichen Mittagessen folgte die Vesper. Es war für uns ein echter Tag der Erholung und der Begegnung untereinander. Nächstes Jahr halten wir daher gleich wieder einen Zisterziensertag, wieder am Pfingstdienstag. Das ist eine gute Idee! Foto: Ein Tag froher Begegnung war der heurige Pfingstdienstag.

Kongregationskapitel der Österreichischen Zisterzienserkongregation tagte in Schlierbach (16.06.11.)

Am Dienstag und Mittwoch nach Pfingsten trafen sich die Äbte und Delegierten der 7 Klöster, die der Österreichischen Zisterzienserkongregation im Stift Schlierbach zum regulären Kongregationskapitel (=Beratung), die Abtpräses Wolfgang Wiedermann einberufen hat. Auch das war eine sehr positive und stärkende Versammlung, denn natürlich gibt es Sorgen und Probleme, aber es war sehr deutlich spürbar, dass alle Stifte auch sehr viel Segen erleben. So gibt es z. B. in allen Klöstern der Kongregation Interessenten, Kandidaten und Novizen… Alle müssen sich den Folgen der Wirtschaftskrise stellen, haben doch alle Stifte hohe Lasten durch Gebäudeerhaltung und Klosterrestaurierung zu tragen. In Stift Schlierbach wurden die Äbte und Delegierten herzlichst aufgenommen und köstlich bewirtet. Foto: Gruppenfoto des Kongregationskapitels in Schlierbach 2011, in der Mitte vorne Abtpräses Wolfgang Wiedermann.

Vorfreude auf David Iannis CD "Night Prayers. Mystical Piano Dreams" (09.06.11.)

  Es war 2005, als der luxemburgische Komponist und Pianist David Ianni bei uns war, auf der Suche nach seiner Berufung. Die Wochen verliefen dramatisch, da die Nachricht kam, dass sein Vater plötzlich verstorben war. David fand seine Berufung wirklich, er traf hier seine Entscheidung zur Ehe! Die Hochzeit mit Martina fand am Rosenkranzfest 7. Okt. 2006 in der Abteikirche statt, mit 10 Priestern… Vor kurzem kam das 3. Kind. David ist nicht nur ein gläubiger Mensch, sondern ein genialer Pianist und Komponist. Er hat ein Ohr für Gott. Deshalb ist es eine große Freude, dass David Ianni nun seine erste CD herausgibt: "Night Prayers. Mystical Piano Dreams". Am 17. Juni ist die Veröffentlichung, wir kennen die CD schon, sie ist schön, beruhigend, harmonisch, toll… Für das Cover der CD hat David Opens external link in new windowein stimmungsvolles Bild unseres Kreuzganges der Fotografin Monika Schulz-Fieguth ausgewählt, die mit P. Karl den schönen Bildband "Licht einer stillen Welt" gemacht hat. Außerdem hat P. Karl das Vorwort für das Booklet der CD verfasst. Der wichtigste Grund aber, sich auf diese CD zu freuen ist die Musik unseres Freundes David Ianni. Foto: David Ianni schaut aus wie ein Künstler und er IST ein Künstler.

Wir empfehlen: Das Buch von Abt Maximilian Heim über die Theologie Joseph Ratzingers (16.06.11.)

Abt Maximilian erhielt für seine Studie schon den Theodor-Innitzer-Förderpreis, die erste Auflage war sofort vergriffen, dann schrieb Joseph Ratzinger vier Wochen vor seiner Wahl zum Papst ein Vorwort für die zweite Vorlage, dann wurde es ins Englische übersetzt, und jetzt bekommt er dafür diesen Mega Preis, "Ratzinger-Preis", den Kardinal Ruini quasi den "Nobelpreis der Theologie" genannt hat… Wir können das Buch von Abt Maximilian jedem empfehlen, es ist zwar Theologie, aber es ist gut lesbar! Man lernt auch "den ganzen Ratzinger" kennen. Das Vorwort des Papstes ist in sich schon eine Auszeichnung, weil der Papst es mit viel Anerkennung und Sympathie geschrieben hat. Er wird unserem Herrn Abt am 30. Juni auch persönlich im Vatikan den Preis übergeben. Bestellung: Das Buch Opens external link in new windowkann man hier bestellen oder einfach ein Email an bestellung@bebeverlag.at schreiben.
PS: Die Hochschule freut sich, dass sie von Opens external link in new windowRadio Vatikan schon zur "Universität" erhoben worden ist. Smiley

Erstmals seit 878 Jahren hat das Stift Heiligenkreuz 2 Altäbte (16.06.11.)

Noch nie hatte das Stift Heiligenkreuz 2 Altäbte. Über Jahrhunderte übten die Äbte ihr Amt bis zum Tod aus; erst nach dem 2. Vatikanischen Konzil war es Abt Karl Braunstorfer, der 1969 frei resignierte und als Altabt in die Reihe der Mitbrüder zurücktrat. Jetzt haben wir erstmals 2 Altäbte: Abt Gerhard Hradil leitete das Kloster von 1983 bis 1999, Abt Gregor Henckel Donnersmarck von 1999 bis 2011. Abt Gerhard ist mit seinen 83 noch topfit, jeden Tag um 5.15 Uhr beim Chorgebet. Abt Gregor ist mit einer umfangreichen Vortragstätigkeit voll im pastoralen Einsatz, er ist ein vielgesuchter Interviewpartner und dass er die Leitung am 10. Februar an unseren neuen Herrn Abt Maximilian Heim abgegeben hat, ändert nichts an der Tatsache, dass er eine der profiliertesten Persönlichkeiten in der österreichischen Kirche ist. Der Webmaster erlaubt sich noch die persönliche Anmerkung, dass Abt Gregor sehr verjüngt und erleichtert aussieht, seit er nicht mehr die Bürde des Amtes trägt. Es ist schön, dass beide Altäbte hundertprozentig mit Abt Maximilian zusammenstehen. Foto: Altabt Gerhard, Abt Maximlian, Altabt Gregor.

Begeisterung über das Mazak-Festkonzert (10.06.11.)

Viele kamen am 9. Juni zum Festkonzert anlässlich des 350. Todestages des Zisterziensers und Barockkomponisten Pater Alberich Mazak (+ 1661). "dolce risonanza" unter Leitung von Florian Wieninger führten in der Abteikirche eine rekonstruierte barocke Vesper auf. Die Musikalität ist charakterisiert durch den Übergang vom einstimmen Choral zur polyphonen Konzermusik, alles durchaus geistlich und sehr schön. Den Webmaster haben einige begeisterte E-Mails erreicht. Unsere Choralschola hat die Antiphonen gesungen. Es handelt sich faktisch um dasselbe Programm, das auf der schon veröffentlichten CD ist. Diese CD kann man sehr empfehlen, weil sie die Musik einer interessanten Epoche hörbar macht und durchaus etwas Meditatives und Geistliches an sich hat, man kann sie hier bestellen. Foto: Das Foto entstand schon bei einem Konzert von "dolce risonanza" im Palais Liechtenstein im Mai. Es zeigt Dieter Oehms, den Chef von Oehms-Classic, Anton Holzapfel, P. Prior und Kantor Simeon Wester und Florian Wieninger, der die barocke Vesper meisterlich nachkomponierte.

23. Juni, 9 Uhr: Fronleichnam (19.06.11.)

In diesen Tagen, wo uns durch die 4 Priesterweihen soviele Gnaden geschenkt wurden, laden wir Zisterzienser herzlich ein, das Fronleichnamsfest mit uns zu feiern. Gemeinsam mit der Pfarre feiert Abt Maximilian um 9 Uhr die festliche Heilige Messe. Dann tragen wir den Heiland hinaus in unser Dorf, auf unsere Strassen. 1. Altar: Hochschulhof; 2. Altar: Schutzengelsäule; 3. Altar: Ölbergkapelle beim Kreuzweg; 4. Altar: Dreifaltigkeitssäule. Kinder sind gebeten, Blumen zum Bestreuen der Wege mitzunehmen. Der Wetterbericht sagt schlechtes Wetter voraus, – wir beten dagegen. Sollte es regnen, wird uns eine Lösung einfallen, um trotzdem zumindest symbolisch ein "Hinausgehen des Herrn" zu feiern. Die Musikkapelle Heiligenkreuz spielt nach dem Umgang im Gastgarten des Klostergasthofes auf. Foto: Der Herr ist im Allerheiligsten Sakrament unter uns und segnet uns.

Der Segen des Priesters (20.06.11.)

Durch die Weihe vergegenwärtigt ein Priester Christus sakramental, das heißt: Es ist nicht mehr (nur) menschliches Talent, menschliche Fähigkeit, menschliche Begabung, die durch einen Menschen wirkt, sondern Christus selbst. Der Priester wird durch das Weihesakrament zum Werkzeug, das sich Gott erwählt hat, um über menschliche Maßstäbe hinaus in unsere Welt hineinzuwirken. Darum haben die Gläubigen mit Recht eine große Liebe zum Segen des Priesters. Es wirkt hier eine Kraft die von Gott kommt, leise und doch wirkungsvoll. Vor allem der Primizsegen ist ein großes Geschenk: der erste Segen eines Neupriesters, der durch Handauflegung erteilt wird. Viele haben diese Liebe zum Primizsegen bei der Priesterweihe am 19. Juni gleich gezeigt, indem sie vor den vielen anwesenden Neupriestern niedergekniet sind, um sich segnen zu lassen.  Foto: Abt Maximilian empfängt von Neupriester P. Martin Grandinger OP den Primizsegen (Foto Gerhard Weiß). – Info über die Primizen der Neupriester hier.

Die Novizen besuchen das Archiv des Stiftes (20.06.11.)

In diesen Tagen hat unser Stiftsarchivar P. DDr. Alkuin Schachenmayr unsere sieben Novizen durch das Stiftsarchiv geführt. Das Archiv ist an sich nicht zugänglich, es birgt ja historische "Schätze" in Form von hunderten Urkunden aus dem Mittelalter. Seit der Gründung durch den Heiligen Leopold III. Die Novizen durften sich auch die Stiftungsurkunde von 1136 anschauen und vieles mehr. Wir sind unserem Stiftsarchivar sehr dankbar, dass er die Klosterjugend auf diese Weise für die Geschichte begeistert. Wenn man etwa die 500-Jahre alten Professurkunden von Mitbrüdern in der Hand hält, wird einem erst so recht bewusst, dass wir Heutigen auf den Schultern unserer Vorfahren stehen. Und außerdem wäre es schön, wenn sich viele unserer jungen Mitbrüder wissenschaftlich mit den ungehobenen "Schätzen" der Geschichte beschäftigen würden, die in den tausenden Archivschachteln aus 9 Jahrhunderten verborgen sind. Foto: Pater Alkuin erklärt ein mittelalterliches Urbar.

Ausstellung über den Künstler Karl Steiner vom 1. Mai bis 31. Juli (30.04.11.)

Der aus Neunkirchen stammende Künstler Karl Steiner (1902-1981) kam in der Zeit der Verfolgung durch die Nazis in Kontakt mit Pater Karl Braunstorfer aus Heiligenkreuz. Er erlebte eine Art religiöser Erweckung. Prof. P. Dr. Wolfgang Buchmüller hat mit Hilfe der Kuratorin Annemarie Bauer eine wohl einzigartige Ausstellung zusammengestellt. Obwohl Karl Steiner einer der bedeutendsten niederösterreichischen Künstler ist, wurde sein Schaffen in seiner Heimat bisher kaum gewürdigt. In Frankreich gab es schon 2 Ausstellungen, in Niederösterreich erst eine, vor fast 20 Jahren. Unser Stift ist gleichsam übersät ist mit Werken von Karl Steiner. – Die Ausstellung ist in der Aula im Inneren Stiftshof täglich von 10 bis 17 Uhr frei zugänglich. Da wir die Ausstellung ohne irgendeine finanzielle Unterstützung organisiert haben, sind wir für eine kleine freiwillige Spende dankbar. – Foto: Engelskopf aus einer Kapelle in Schiltern bei Seebenstein.

Erneuerung der Kirche aus der Eucharistie (17.06.11.)

Gleichsam als Ausklang und Abschluss der großen Festkreise wird die Kirche am 23. Juni das Fest Fronleicham feiern. Wir laden jetzt schon ein, an der Festmesse um 9 Uhr und dem anschließenden "Umgang" mit 4 Altären teilzunehmen. Wie in vielen Gemeinden auch ist es bei uns sehr feierlich. Und zwar nicht nur "aus Tradition", sondern weil darin das Leben der Kirche gleichsam kristallisiert. In der Eucharistie ist Jesus real gegenwärtig. Für uns ist er Mensch geworden, für uns ist er gestorben, für uns ist er auferstanden, für uns ist er bleibend anwesend in der Hostie als der "Emmanuel". Die letzte Enzyklika des seligen Johannes Paul II. hieß "Ecclesia de Eucharistia vivit", "Die Kirche lebt aus der Eucharistie". Man kann sagen: Überall, wo Jesus in der Eucharistie angebetet und geliebt wird, beginnt in der Kirche wieder neues kraftvolles Leben. Kommt, lasset uns angebeten! Foto: Das Foto entstand beim Opens external link in new window"Fest der Jugend" zu Pfingsten 2011 in Salzburg. Eucharistischer Segen für 3000 junge Leute.

Altabt Gregor: Religion gehört in den öffentlichen Raum! (19.06.11.)

Abt Gregor ist weihterhin ein vielgefragter und gerngehörter Referent. Und er hat auch wirklich etwas zu sagen! Große Beachtung fand sein Statement auf einer Tagung im Islamischen Zentrum Wien, wo er für die Öffentlichkeit der Religion plädierte. Seine Aussagen sind wirklich bedenkenswert, sie sind Opens external link in new windowvon der Kathpress sehr gut dargestellt worden. Sogar Radio Vatikan hat darüber berichtet. Wörtlich: "So sollte etwa gelten: Moscheen mit Minaretten in Europa, aber auch das Recht auf freie Glaubensausübung in den Ländern Vorderasiens oder in Saudi-Arabien!" Foto: Dieses muslimische Ehepaar aus Saudiarabien ließ sich von einem Mitbruder gerne fotografieren als er sagte: "We want to have a picture of you, because we want to do something for peace between all religions." Glaube ist etwas Öffentliches. Die Religionen müssen dem Frieden dienen! – Opens external link in new windowHier kann man den Vortrag von Abt Gregor direkt anhören!

Große Fronleichnamsprozession bei idealem Wetter (23.06.11.)

Tagelang schon hatte man uns mit Schlechtwetterwarnungen terrorisiert, und dann kam alles ganz anders: Ideales Fronleichnsamswetter hatten wir heute. Es war die erste Fronleichnamsprozession, die Abt Maximilian leitete. Wie immer waren viele gekommen: Bürgermeister Johann Ringhofer und eine starke Vertretung der Gemeinde, die Musikkapelle war so vollständig wie nie zuvor (da die Prozession in Alland heuer an einem anderen Tag ist), auch die Feuerwehr Heiligenkreuz-Grub-Siegenfeld war sehr stark vertreten. Viele Kinder waren da, auch Familien von außerhalb von Heiligenkreuz. Wir machen den vollen Umgang mit vier Altären. Das Priesterseminar Leopoldinum war vollständig vertreten, ebenso assistierten 13 Studenten aus Mayerling… Alles war sehr erhebend. Wir haben uns wirklich sehr gefreut, dass so viele Menschen mit uns den Herrn im Altarssakrament lieben. Möge er unser Dorf und unsere Familien und Gemeinschaften segnen! Foto: Der 3. Altar war bei der Ölbergkapelle. – Opens external link in new windowHier Eindrücke vom Monastic Channel, sehr interessant!

Ein großer Freudentag für Heiligenkreuz: Wir haben vier neue Priester (19.06.11.)

Wir danken Gott, dass er uns heuer 5 neue Priester schenkt! Am 19. Juni hat Kardinal Schönborn die ersten 4 geweiht: P. Edmund, P. Damian, P. Vinzenz und P. Justinus (sie sind in dieser Reihenfolge auf dem Foto). Es war ein Gnadentag. Um 16 Uhr begann die zweieinhalbstündige Weiheliturgie, an der über 800 Gläubige teilnahmen. Information über die Neugeweihten gibt es hier. Kardinal Schönborn predigte über die Dreifaltigkeit und dass ein Priester heute – kraft seines prophetischen Amtes – ein Verkünder der Glaubenswahrheit des dreifaltigen Gottes sein müsse, der die Liebe ist. Außer Abt Maximilian, der die Weihebitte an den Herrn Kardinal richtete, nahmen auch der Abt von Stift Rein, Christian Feurstein, und Altabt Gregor Henckel Donnersmarck an der Feier teil. Und ca. 100 Priester. – Es war berührend zu sehen, wie sehr das Volk die Priester liebt. Danach wurde gratuliert, umarmt, beschenkt, auch geweint vor Freude. Großes Lob wieder einmal unserer Klosterküche und der Gastronomie: 800 Wildschweingrillwürstel haben die geistliche Freude auch zu einer kleinen leiblichen Freude werden lassen… Foto: Jene auf dem Foto, die (noch) keine Mitra tragen, sind unsere Neupriester.

Höchste Auszeichnung für Altabt Gregor durch Landeshauptmann Pröll (21.06.11.)

Am 21. Juni hat der Landeshauptmann von Niederösterreich, Dr. Erwin Pröll, unseren Altabt Gregor Henckel Donnersmarck mit dem Goldenen Komturkreuz des Ehrenzeichens für Verdienste um das Land Niederösterreich ausgezeichnet. An dem imposanten Festakt im Landhaus nahmen u.a. Abt Maximilian, Altabt Gerhard, die Prioren von Heiligenkreuz und Neukloster viele andere teil. Wir gratulieren Abt Gregor von Herzen und sind dankbar, dass die 12 segensreichen Jahre seiner Leitung auch durch eine weltliche Ehrung gewürdigt werden. Obwohl Abt Gregor, wie jeder weiß, der ihn auch nur ein bisschen kennt, in keinster Weise auf solche Ehren steht! Der Herr Landeshauptmann würdigte nicht nur die Persönlichkeit unseres Herrn Altabtes, sondern auch die Ausstrahlung, die Heiligenkreuz durch das Wirken von Abt Gregor bekommen hat. Die Verdienste von Abt Gregor sind ja vor allem geistlich und daher substantiell (Papstbesuch 2007!). Wir gratulieren von Herzen. Foto: Amt der NÖ Landesregierung, Copyright: NLK Kaufmann

Wir gratulieren den jungen Ehepaaren, die mit uns verbunden sind (25.06.11.)

In diesen Wochen finden landauf und landab viele Hochzeiten statt. Wir gratulieren vor allem jenen jungen Ehepaaren, die mit uns verbunden sind. Es gibt ja etliche, die sich hier in Heiligenkreuz bei Jugendveranstaltungen kennengelernt haben oder die hier Klärung für ihren Lebensweg gefunden haben. Es ist sehr schön, wenn es dann die große heilige Entscheidung füreinander im Bund der Ehe gibt. Das Foto zeigt Josef und Melanie, zwei Steirer, die auf verschiedenen Wegen mit unserem Kloster "verknüpft" sind; er über die Opens external link in new windowGeistliche Sportwoche, sie über den Opens external link in new windowKatechistenkurs. Die Ehe ist ein heiliges Sakrament und wir Zisterzienser beten für die jungen Leute, die zu uns kommen, dass sie die richtigen Entscheidungen treffen. Und wir beten für die Ehepaare und Familien, dass sie in der Liebe wachsen und treu bleiben. Foto: Hochzeit in Pöllauberg.

Pater Alberich Strommer: Diamantenes Priesterjubiläum am 29. Juni (27.06.11.)

Am Peter-und-Paul-Tag feiert unser 85-jähriger Senior Pater Dr. Alberich Strommer das 60-jährige Priesterjubiläum. Er wurde am selben Tag geweiht wie Papst Benedikt XVI. Er wird um 8 Uhr in der Krankenkapelle die Heilige Messe mit den alten und kranken Mitbrüdern feiern, vor dem Mittagessen gibt es dann eine Gratulation. Pater Alberich war immer eine Säule des Klosters, nach einer kurzen Zeit als Pfarrer diente er als Subprior, als Prior, als Hochschulprofessor, vier Jahre lang auch als Dekan, als Stiftsarchivar – und schließlich noch bis vor wenigen Jahren als Hüter der Konventautos. Jetzt im Alter lebt er als liebenswürdiger und von den jungen Mitbrüdern geliebter Senior im Kloster und stützt uns durch Gebet und Opfer. Die jungen Mitbrüder lieben ihn und lesen ihm vor, weil seine Augen schon schlecht sind. Wir danken Gott für 60 Jahre treuen Dienst als Priester Jesu Christi und hoffen, dass wir ihn noch lange haben!  Foto: Foto ist anlässlich des 85. Geburtstag im Frühjahr 2011 entstanden.

Große Priesterweihe im Stephansdom (24.06.11.)

Zu den 8 Weihekandidaten sagte Kardinal Schönborn: "Jeder von Euch ist mit seiner Berufungsgeschichte ein handgreifliches Zeichen des Wirkens Gottes." Die Priesterweihe im überfüllten Dom dauerte dreieinhalb Stunden und war ein kräftiges Zeichen einer lebendigen und frohen Kirche. Von den 8 Neupriestern haben 4 in Heiligenkreuz studiert, deshalb waren einige Professoren von uns bei der Weihe dabei. Allein das Spektrum der Lebenswege ist berührend: 1 Universitätsprofessor, 1 Diplomat, 1 Mechaniker usw. Kardinal Schönborn predigteOpens external link in new window u.a. über den Gehorsam zu Bischof und Papst. Darum gab es nach der Predigt tosenden Applaus der Gläubigen und der über 200 Priester, die anwesend waren. Es war wie ein Exorzismus gegen die trüben Geister, die einem dauernd einreden wollen, dass die Kirche keine Zukunft hat. Das Gegenteil ist der Fall! Eine Welt ohne Christus hat keine Zukunft… Die Handauflegung dauerte 40 Minuten. So jung und vital ist die Kirche! Und beim Auszug zogen wir durch die dichtgedrängten Menschen, die den Neupriestern zujubelten und applaudierten. Foto: Kardinal Schönborn nach der Weihe mit den 8 Neomysten.

Papst zeichnete Abt Maximlian mit dem "Premio Ratzinger" aus (01.07.11.)

Die Information über die ehrenvolle Verleihung des Preises, der als „Nobelpreis der Theologie“ bezeichnet wird durch Papst Benedikt XVI. an unseren Herrn Abt, findet sich auf der Homepage der Hochschule Opens external link in new windowhttp://www.hochschule-heiligenkreuz.at/, da der Heilige Vater mit der Auszeichnung unseres Herrn Abtes auch Segenswünsche und große Hoffnungen für die Hochschule verbunden hat. Er hat wieder den Wunsch geäußert, dass wir an unserer Hochschule die Schätze der monastischen Spiritualität für die Gegenwart Fruchtbar machen… Die Ansprache des Heiligen Vaters ist durchaus programmatisch, man kann sie dort downloaden und nachlesen. – Dort kann man ebenfalls die theologische Ansprache über „Der Theologe als cooperator veritatis“ downloaden und nachlesen, die der Herr Abt vor dem Heiligen Vater, 35 Kardinälen und 30 Bischöfen sowie Vertretern des Diplomatischen Corps und Festgästen in der Sala Clementina des Vatikan gehalten hat. Und es gibt dort ein Video von KathTube, wo man sich die gesamte einstündige Mega-Feier anschauen kann… Opens external link in new windowHier klicken, das ist der direkte Link

"Ratzinger-Preis" für das theologische Schaffen von Abt Maximilian Heim (14.06.11.)

Wir freuen uns für unseren Herrn Abt, denn er erhält am 30. Juni Biographie, hier zu Opens external link in new windowPublikationsliste! Foto: Einfach Initiates file downloadauf Foto klicken, es ist hochaufgelöst.

Wir sind ein tierfreundliches und naturfreundliches Kloster (06.07.11.).

Unsere Tochtergründung Stiepel in Bochum ist uns zwar einen Schritt voraus: Dort sonnt sich im kleinen Kreuzganggarten eine (naturschutzbehördlich bewilligte) Schildkröte, dort tummelt sich im Klostergarten eine ganze Schafherde und verbreitet rurale Stimmung (und Geruch Smiley…) Hier bei uns im Wienerwald haben wir zwar noch keine solche klösterlichen "Haustiere", aber in den letzten Jahren hat sich "rundherum" doch einiges getan: Das mittlerweile zahme Damwild neben dem Kreuzweg ist eine Kinder- und Touristenattraktion. Opens external link in new windowFrater Daniel, der den Garten liebt (Video!), züchtet im Klausurgarten Bienen und hat bereits 23 Kilo Honig in der Küche abgeliefert. Im Löschteich tummeln sich Silberamur-Karpfen, drei Koi in den Wappenfarben des Klosters gelb und rot; und dazu die vom Aussterben bedrohten Edelkrebse… von den quakfreudigen Fröschen ganz zu schweigen… Mönche waren immer naturverbunden, – und wir versuchen es noch heute zu sein. Ob wir je einmal einen Klosterhund bekommen? Foto: Frater Maternus bei der Fütterung eines zutraulichen Damhirsches.

Heiligenkreuzer Fußballmannscht vom "Theocup 2011" in Freiburg begeistert zurückgekehrt (27.06.11.)

Trotz Prüfungszeit haben 8 unserer Studenten am heurigen Opens external link in new windowFußballtournier namens "Theocup" im fernen Freiburg teilgenommen. Die Leitung der Hochschule fördert ja die sportlichen Aktivitäten der Studenten sehr, weil das christliche Menschenbild ja ein ganzheitliches ist: Gott hat den Menschen nicht nur aus Seele geschaffen, sondern als Seele und Leib. Darum ist es notwendig, dass die Frommen sportlicher werden und die Sportlichen frömmer. Unsere Mannschaft namens "Sancta Crux United" kam Montag um 2 Uhr nachts kaputt, aber auch glücklich wieder heim. Und auch erfolgreich: Von 25 Mannschaften aus 6 Nationen haben sie den sechsten Platz erreicht und sind lediglich am Turniersieger aus Freiburg im 9-Meterschiessen gescheitert… Bravo!!! Die Jungs freuen sich schon auf den Theocup 2011 in Jena. Foto: Man beachte die neuen coolen T-Shirts von "Sancta Crux United". Opens external link in new windowHier geht es zur Facebook-Gruppe

Ausstrahlung (02.07.11.)

Pater Mag. Joseph Boulinkomba, einer unserer Hochschulabsolventen schreibt: "Ich bin seit letztem September in der zentralafrikanischen Republik, und zwar in der Hauptstadt, dh Bangui. In dieser Niederlassung ist auch das Noviziat der Brüder für das ganze afrikanischen Kontinent. Da bin ich auch als Novizienmeister eingesetzt worden. Ich bin sehr dankbar über die Ausbildung, die ich in Heiligenkreuz empfangen habe, sie hift mir sehr und eure Freundlichkeit ist immer für mich  ein starkes Zeugnis gewesen. Es gab 9 Novizien, einer von ihnen ist weggegangen… und die 8 anderen werden am kommenden Samstag, an das  Fest des unbefleckten Herz Marien die ersten Gelübte ablegen. Ich bin sehr froh darüber. Die Eucharistie wird Mgr Jude Taddheus Okolo, der apostolische Nuntius als Hauptzelebrant feiern… Ich werde Fotos schicken… Ab und zu besuche ich die Internetseite von Heiligenkreuz (so konnte ich z.B. erfahren das der neue Herr Abt, P Maximillian, mein Professor von Ekklesiologie ist…) Schöne Grüsse an alle Mitbrüder und an die Frau Hohlagschwandtner, die Sekretärin der Hochschule…" Foto: Pere Joseph mit seinen 8 Novizen, die am 2. Juli die Profess ablegen. Wir sind mit allen unseren Studenten nicht nur per Homepage oder Facebook, sondern vor allem im Gebet verbunden.

Siebenköpfiges Noviziat geht in den "Endspurt" (10.07.11.)

Unsere sieben Novizen sind nicht nur von der Zahl her außergewöhnlich, sondern sie machen unserem Herrn Abt, unserem Novizenmeister Pater Simeon und uns allen viel Freude. Jetzt haben alle die inneren Kämpfe, die übernatürlicherweise notwendig sind, ausgefochten und sich für die Zeitliche Profess entschieden. Das ist kein Ende, sondern eigentlich erst der richtige Anfang des Ordenslebens. Das Kapitel hat bereits über alle sieben abgestimmt und alle aufgenommen, so findet am 19. August die Zeitliche Profess statt. Die letzten Wochen bis dahin verbringt unser Klosternachwuchs auch mit dem Kennenlernen unserer Pfarrer oder anderer Stifte. Mit dem Herrn Abt haben die Novizen z. B. das wunderschön renovierte Klosterneuburg besucht. Heiligenkreuz, Klosterneuburg und Klein-Mariazell sind ja in gewisser Weise "Schwestern", weil sie alle drei vom hl. Leopold gestiftet wurden. Die Novizen haben von der liebevollen Aufnahme und einer großartigen Führung geschwärmt! Foto: Besichtigung von Klosterneuburg, vor der Statue des hl. Leopold, unseres gemeinsamen Stifters.

Noch bis 31. Juli Ausstellung über Karl Steiner (08.07.11.)

Letzte Chance für eine wunderbare Ausstellung: Der aus Neunkirchen stammende Künstler Karl Steiner (1902-1981) kam in der Zeit der Verfolgung durch die Nazis in Kontakt mit Pater Karl Braunstorfer aus Heiligenkreuz. Er erlebte eine Art religiöser Erweckung. Prof. P. Dr. Wolfgang Buchmüller hat mit Hilfe der Kuratorin Annemarie Bauer eine wohl einzigartige Ausstellung zusammengestellt. Obwohl Karl Steiner einer der bedeutendsten niederösterreichischen Künstler ist, wurde sein Schaffen in seiner Heimat bisher kaum gewürdigt. In Frankreich gab es schon 2 Ausstellungen, in Niederösterreich erst eine, vor fast 20 Jahren. Unser Stift ist gleichsam übersät ist mit Werken von Karl Steiner. – Die Ausstellung ist in der Aula im Inneren Stiftshof täglich von 10 bis 17 Uhr frei zugänglich, bitte nützen Sie die Chance! Eintritt frei! – Foto: Ein Blick in die Aula, wo Frau Annamaria Bauer die Steiner Ausstellung präsentiert.

Novizen "on tour" (12.07.11.)

Wieder eine Meldung von unseren sieben Novizen. Unermüdlich sind sie derzeit "on tour", um unsere 20 Pfarren, unseren Forst in Wasserberg und vieles andere mehr in den letzten Wochen des Noviziates noch zu erkunden und kennenzulernen. Mit Novizenmeister Pater Simeon besuchten sie heute die nahegelegene Pfarre Sittendorf, wo Pater Ferdinand Pfarrer ist. Sie wurden herzlich empfangen und verbrachten einen schönen Sommertag. Sie sind zu Fuß die 5 Kilometer hinübergewandert. Dann lockte sie natürlich das winzige Swimming Pool, das es dort neben dem Pfarrhof gibt. Ob sie dann auch hineingesprungen sind, wurde dem Webmaster nicht mitgeteilt. Für die Leser: Wenn sie es getan hätten, dann sicher nicht im Habit, sondern Badehose, da sind wir doch ganz normal… Jedenfalls sehen unsere Leser und freunde so auch, dass bei uns wirklich auch die klösterliche Ferienstimmung ausgebrochen ist. Zur Eucharistischen Anbetung und zur Vesper waren die Novizen dann wieder glücklich zurückgekehrt. Foto: Die 7 Novizen (einer fotografiert) mit Pfarrer P. Ferdinand und Novizenmeister P. Prior Simeon vor dem verlockenden Mini-Pool in Sittendorf.

Wir trauern um Otto von Habsburg (04.07.11.)

Heute Nacht ist Otto von Habsburg, der Sohn des letzten Kaisers von Österreich, des sel. Karl I.,gestorben. Er war mit Abt Gregor und unserem Haus verbunden und mehrmals auf Besuch. Wir verdanken ihm klare Stellungnahmen und richtungsweisende Ideen für Europa. In unserem kleinen Be&Be-Verlag durften wir ein programmatisches Buch von ihm veröffentlichen Opens external link in new window"Mit Gott für die Geschichte".  Er hat das gesegnete Alter von 98 Jahren erreicht. Wir erinnern uns noch mit Ergriffenheit an die Konferenz des Ordens vom Goldenen Vlies im November 2006, wo in der Abteikirche auch ein Requiem mit Kardinal Schönborn für alle Ordensmitglieder gefeiert wurde. Das Foto nebenan zeigt den Verstorbenen bei dieser Feier, tief versunken in Andacht, während Kardinal Schönborn das Requiem zelebriert und Abt Gregor begrüßt. Auch unser 2008 99-jährig verstorbener P. Cornelius Steffek war mit dem Kaiserhaus sehr verbunden. Auch er war, wie Otto von Habsburg, ein entschiedener Gegner Hitler und des Nationalsozialismus. – Die Seelen der Verstorbenen mögen durch Gottes Barmherzigkeit ruhen in Frieden! – Interessantes hier Opens external link in new windowauf der autorisierten Ehrenseite.

Endlich Sommerferien an der Hochschule (10.07.11.)

Offiziell haben nun die Ferien an der Hochschule begonnen. Die Prüfungszeit war für beide Seiten, die Studierenden und die Lehrenden anstregend. Die Freude, dass die Studentenzahlen so gestiegen sind – und weiter steigen dürften – ist für die Lehrenden mit viel mehr Arbeit verbunden. Aber auch die Studierenden sind durch den Bologna-Studienplan mehr belastet als vorher. – Nun aber sind sie da: die verdienten Ferien. Der Hochschulhof, sonst beliebtes Campus für die Studierenden, ist wie leergefegt. Und wird "zweckentfremdet" dann doch immer wieder für Gutes verwendet. Etwa für die Agape nach Hochzeitsfeiern, oder es finden dort so exotische Veranstaltungen wie "Ferrari-Treffen" statt. Solche Luxusautos passen ja gar nicht zu einer hilfsbedürftigen und bitter Opens external link in new windowauf Spenden angewiesenen Institution wie unsere Hochschule, aber wir sind eben offen für alle… Und es sind eben Ferien! Foto: Ferarri-Treffen im leeren Hochschulhof.

Es gibt wieder eindrucksvolle Bilder von der Priesterweihe (20.06.11.)

Hier schöne Fotos von Opens external link in new windowcross-press.net. Hier Fotos von Opens external link in new windowKathbild.
Einen kleinen Eindruck vermittelt das Video auf dem Opens external link in new windowMonastic Channel.

Und hier gibts das ganze Video auf Opens external link in new windowkath.tube. – In hoher Qualität gibt es das auch auf DVD, bitte einfach unter bestellung@bebeverlag.at bestellen. Preis bitte dort erfragen bzw. unter +43-2258-8703-400 (Frau  Sabrina Galatsai)

Abt Maximilians Buch über die Ekklesiologie Joseph Ratzingers gibt es auch auf Englisch (02.07.11.)

– Im angloamerikanischen und romanischen Sprachraum hat die Verleihung des vom Papst gestifteten "Ratzinger-Preises an unseren Herrn Abt für großes Medieninteresse gesorgt. Die Studie unseres Herrn Abtes Opens external link in new windowgibt es hier auf Deutsch. Und es gibt sie in einer wunderschönen Ausgabe auch schon auf Englisch. Hier die Beschreibung des Buches:
"This is a major work on the theology of Joseph Ratzinger, now Pope Benedict XVI, by a highly regarded German theologian, priest and writer. Since his election to the Papacy, Ratzinger’s theology, and in particular his ecclesiology (theology of the Church), has been in the limelight of theological and ecumenical discussions. This important work studies in detail Ratzinger’s ecclesiology in the light of Vatican II, against the ongoing debate about what Vatican II really meant to say about the life of the Church, its liturgy, its worship, its doctrine, its pastoral mission, and more. Has his theology of the Church changed since Vatican II, or has it continued to develop consistently? Is the Catholic Church one church among many churches? Is she the object of hope or a historical reality? Ratzinger the theologian figures centrally in this investigation, not as the former Prefect for the Congregation for the Doctrine of the Faith, but as a thinker and as a writer."
Das Buch ist bei Ignatius-Press erschienen, aber problemlos über den Klosterladen unter bestellung@stift-heiligenkreuz.at, das gilt auch für die deutsche Ausgabe.
Angebote für Jugendliche über den Sommer 2011 (24.05.11.)

Leider können wir heuer nicht so viele Angebote an junge Leute machen wie in den vergangen Jahren. Der Grund sind sehr erfreuliche Ereignisse: Anfang August hält uns Kardinal Schönborn persönlich die Exerzitien, daher kann niemand von uns am Jugendgebetsfestival in Medjugorje teilnehmen. Und wenn der große Weltjugendtag in Madrid ist, sind bei uns gerade eine Fülle von Feierlichen und Zeitlichen Professen, auch da kann also niemand weg. – Aber: Es gibt ja "Geistlichen Sportwochen", wo es um ein Training von beidem geht: Leib und Seele. Junge Leute sind also herzlich willkommen! Foto: gute Laune bei den Sportwochen, die eine Mischung von Sport, Exerzitien, Ferien und Klostererlebnis sind.

Internet war 3 Tage "down" (16.07.11.)

Das Internet war 3 Tage nicht verfügbar, durch einen Fehler, den die Telecom nicht beheben konnte. 600 Anschlüsse waren betroffen. Darum gibt es erst jetzt ein update der Homepage. – Bei uns erweisen sich die Ferien als sehr erfüllt, weil viele liebe Gäste ins Haus "hereinschneien". Sehr gefreut hat uns der Besuch von Prälat Guido Pozzo, Sekretär der Kommission "Ecclesia Dei" der vatikanischen Glaubenskongregation. Er interessierte sich sehr für die Hochschule und wir freuten uns sehr, dass er sich so positiv über die Gestaltung unserer Liturgie äußerte. – Durch den Internetausfall hat nicht nur die Kommunikation "ad extra" Schaden gelitten, sondern auch das Verrechnungssystem der Klosterpforte, die Adressverwaltung und die Anmeldung der Gäste funktionierten nicht mehr. Wie sehr doch auch wir abhängig sind von der Technik! Das ist der Preis dafür, dass wir die Schwelle zum 3. Jahrtausend überschritten haben.  Foto: Pfarrer Dr. Harald Tripp, Liturgieprofessor Dr. Bernhard Vosicky, Monsignore Pozzo, Rektor P. Karl, P. Johannes Paul Chavanne.

17. Juli: Priesterweihe von P. Placidus in Bochum-Stiepel (13.07.11.)

Heuer empfangen 5 unserer Mitbrüder die Priesterweihe. Schon am 19. Juni weihte Kardinal Schönborn in Heiligenkreuz P. Edmund, P. Damian, P. Vinzenz und P. Justinus zu Priestern. Jetzt folgt am Sonntag, 17. Juli 2011 um 15 Uhr in unserem Opens external link in new windowPriorat Bochum-Stiepel der fünfte: P. Mag. Placidus Beilicke. Die Weihe spendet der Bischof von Essen Franz-Josef Overbeck. Abt Maximilian ist schon in Stiepel angekommen, um an der Feier teilzunehmen, andere werden folgen. Da das Kloster sich jetzt ferienbedingt sehr leert werden die verbliebenen Mönchein Heiligenkreuz Pater Placidus fest ins Gebet einschließen und freuen sich schon auf Klosterprimiz und Primizsegen. Herzliche Einladung! Foto: Pater Subprior Jakobus, der ein großes Organisationstalent hat, ist es gelungen, dieses Foto von Pater Placidus zu machen…

Pontifikalrequiem für Erzherzog Otto am 21. Juli im Karmel Mayerling (12.07.11.)

Welche Freude herrschte bei den Schwestern im Opens external link in new windowKarmel Mayerling, als es Ihnen gelang, mit Hilfe von Erzherzog Otto eine Reliquie von dessen Vater, des seligen Kaiser Karl I. zu erhalten. Der Karmel ist mit dem Erzhaus ja sehr verbunden, denn es war Kaiser Franz Joseph I., der den Karmel unmittelbar nach der Tragödie von Mayerling am 30. Jänner 1889 stiftete. Daher ist es für die Schwestern eine heilige Pflicht, auch für den verstorbenen Erzherzog Otto von Habsburg-Lothringen zu beten. Unser Altabt Gregor, der dem Kaiserhaus verbunden ist und Aumonier-Vicaire des Opens external link in new windowOrdens vom Goldenen Vlies ist, wird daher am Donnerstag, 21. Juli 2011 um 19 Uhr im Karmel Mayerling ein Pontifikalrequiem für den Sohn des letzten Kaisers von Österreich feiern. Wenn Karl von Habsburg zum Requiem kommt, dann darf er auch von dem einmaligen Privileg Gebrauch machen, das sonst nur Kardinälen zukommt, nämlich die Päpstiche Klausur für ein Gespräch mit den Karmelitinnen zu betreten. Foto: O Herr, gib ihm die ewige Ruhe!

Stärkung des Priorates Bochum-Stiepel (18.07.11.)

Es ist ein großes Anliegen von Abt Maximilian, das Opens external link in new windowPriorat Stiepel in Bochum zu stärken, – war er doch selbst Gründungsmönch und leitete dann das Priorat durch viele Jahre. Inzwischen ist Pater Pirmin als sein Nachfolger in das Amt des Priors eingesetzt worden und in Stiepel angekommen. Auch wenn einige Mitbrüder von Stiepel nach Heiligenkreuz wechseln, so wird Stiepel doch insgesamt personell gestärkt und aufgewertet werden. Mit Pater Placidus, der am 17. Juli in Stiepel durch den "Ruhrbischof" Franz-Josef Overbeck die Priesterweihe empfing, kommt ein neuer Priester hinzu; aber auch junge Mitbrüder werden im Herbst nach Stiepel geschickt werden. Das Priorat ist auch überaus lebendig und zieht nicht zuletzt auch Berufungen an. Der neue Prior Pater Pirmin hat inzwischen auch einige Ideen, wie man die Sorge für die jungen Leute intensivieren kann, und bittet dafür um das Gebet. Foto: Pater Prior Pirmin, der neue Prior, bei seiner Amtsübernahme als Prior, mit Pater Placidus.

Dank an die Barmherzigen Schwestern (17.07.11.)

In der Bibel heißt es: "Eine tüchtige Frau, wer findet sie? Sie übertrifft alle Perlen an Wert…" (Sprichwörter 31,10) Die Generalökonomin der Barmherzigen Schwestern, Sr. Josefa, ist eine solche tüchtige Frau, die uns derzeit sehr hilft. In Alland übernimmt die Hochschule gerade den Teil des Kindergartens, den bisher die Schwestern bewohnt haben, als Studentenheim. Sr. Josefa stellt dem Studentenheim die Einrichtung für 9 Zimmer zur Verfügung, das ist eine große Hilfe! Es ist sehr eindrucksvoll zu sehen, wie die Schwestern Spitäler, Altenheime und Kinderheime führen und bei allem ökonomischen Geschick das Wichtigste nicht aus den Augen verlieren: dass alles kirchliche Engagement immer dazu dient, im Armen, Kranken und im Waisenkind Christus selbst zu sehen und zu lieben. Foto: Sr. Josefa, Generalökonomin der Barmherzigen Schwestern und Schutzengel für das einzurichtende "Studentenheim Johannes Paul II. in Alland".

Sommer 2011: 2 Exerzitienangebote für Frauen im Karmel Mayerling (02.07.11.)

Naturgemäß können wir als Männerkloster hier in Heiligenkreuz eher Angebote für junge Männer geben; 3 Kilometer von Heiligenkreuz entfernt liegt aber der Karmel Mayerling. Im dortigen Gästehaus wird es im Sommer 2011 zwei Exerzitienangebote geben: Von 27.-30. Juli für Mädchen und Frauen mit Dr. Josef Seeanner; und dann gleich von 31. Juli -3. August für junge Frauen mit Bischofsvikar Dr. Helmut Prader. Die Themen sind sehr interessant, alle Information dazu gibt es auf der Homepage des Karmel. Bitte dort nachschauen und dort anmelden. Die bisherigen Exerzitien in den vergangen Jahren haben viel Segen gebracht. Herzliche Einladung also an alle Frauen, einmal gute Exerzitien mitzumachen. Komm und sieh! Siehe: www.karmel-mayerling.org. Foto: Der Karmel Mayerling, ein besonderer Ort! Das Foto zeigt die Teilnehmerinnen an einem Exerzitienkurs im Juli 2010 mit Pater Pirmin.

Sommerarbeiten im Archiv (25.07.11.)

Mit großer Effizienz versucht unser Stiftsarchivar P. DDr. Alkuin Schachenmayr das uralte Stiftsarchiv zu ordnen. Inzwischen wurde Strom eingeleitet, es gibt dort Internetanschluss und alles, was für eine moderne Archivverwaltung notwendig ist. Schließlich handelt es sich um ein Archiv, das fast 900 Jahre alt ist und Urkunden und Dokumente von unschätzbarem historischem Wert birgt. Derzeit wird gerade dem Holzwurm an den Leib gerückt. Ein Teil der alten Archivschachteln mussten mit Gas behandelt werden, um der Zerstörung durch die Schädlinge Einhalt zu gebieten. Unsere Novizen helfen gerne mit, die jahrhundetealten Schränke herumzuräumen. Aber auch den Klostergäste macht eine so interessante und wichtige Arbeit sichtlich Freude. Foto: Frater Daniel mit den Mitbrüdern und Klostergästen am Herumräumen der
behandelten Archivkästen.

Exerzitien: geistliches Auftanken! (29.07.11.)

Zwischen 15. und 19. August werden 4 Mitbrüder die Feierliche Profess ablegen, 7 Novizen werden die Zeitliche Profess ablegen, 2 Kandidaten werden als Novizen eingekleidet. Zur Vorbereitung dazu sieht das Kirchenrecht intensive "Exerzitien" (exercere = üben, trainieren) vor. Es geht um eine innere Vorbereitung, ein gründliches Überlegen und ein Sich-Öffnen für die Gnade Gottes. Das Foto zeigt unsere 4 Kandidaten für die Feierliche Profess, die im Stift Lilienfeld unter der geistlichen Leitung von Abt Matthäus Nimmervoll bereits 6 Tagen Exerzitien hielten (ganz links: Frater Raphael von Lilienfeld). – Abgesehen von diesen speziellen Vorbereitungsexerzitien wird uns Kardinal Schönborn von 3.-6. August die Konventexerzitien halten. Das ist eine äußerst große Ehre und wir freuen uns schon darauf. In dieser Zeit herrscht bei uns Schweigen und wir bitten dann auch, uns ein bisschen Ruhe zu gönnen. Foto: Abt Matthäus hielt den Kandidaten für die Feierliche Profess die Vorbereitungsexerzitien im Stift Lilienfeld.

Geistliche Sportwoche (28.07.2011)

Derzeit findet gerade eine "Geistliche Sportwoche" statt. 13 junge Männer trainieren und beten, die geistliche Leitung hat Jugendseelsorger Pater Karl. Die Sportwochen gibt es schon seit über 10 Jahren, sie sind eine besondere Form des Apostolates, die durchaus auch "originell" ist. Im Kloster gibt es ja einen Sportraum und auch sonst bietet der Wienerwald eine Fülle von Möglichkeiten zum Sport: Radfahren, joggen, Basketball usw. Da Gott den Menschen nicht nur der Seele nach geschaffen hat, sondern als eine Einheit von Leib UND Seele, und da sich beides wechselweise aufeinander bezieht, ist das durchaus eine wichtige Sache. Foto: Gruppenfoto vor der Abteikirche nach der Teilnahme an der Vesper der Mönche.

Pater Raphael gestaltet die Kapelle des neuen Pfarrhofes von Trumau (22.07.11.)

– Unser "Künstlermönch" Pater Raphael Statt arbeitet derzeit mit großer Intensität an einem neuen Projekt. In unserer Stiftspfarre Trumau war der Neubau eines Pfarrhofes notwendig, da im bisherigen Gebäude, einem alten Schloss, die Hochschule Trumau eingezogen ist. Der Pfarrhof ist nicht nur sehr groß ausgefallen, er wird auch eine große Kapelle haben, die von unserem Pater Raphael auf bewährte Weise künstlerisch gestaltet wird. Das "Opens external link in new windowVerkündigungsfenster" der Kapelle zeigt den Engel Gabriel, der Maria die Botschaft bringt, dass sie die Mutter Jesu werden soll. Pater Raphael versteht seine Kunst als Verkündigung des Glaubens. Die Ausstrahlungskraft seiner Arbeiten fasziniert immer wieder neu. Foto: Pater Raphael arbeitet in der Glasmalerei des Stiftes Schlierbach am Fenster für die Pfarrhofkapelle von Trumau.
Kinder beim Chorgebet (02.08.11.)

Manchmal zahlen wir auch einen bitteren Preis dafür, dass wir uns als klösterliche Gemeinschaft so weit geöffnet haben und immer wieder verkünden, dass wir uns über Gäste bei unserem Mönchschorgebet freuen. Vor zwei Tagen mussten wir bei der Vesper eine Gruppe von Eltern mit Kindern bitten, mit den unruhigen Kindern aus der Kirche zu gehen. Unser Gebet ist was anderes als in den Pfarren, wo möglichst viele kommen und altersgemäß teilnehmen sollen. Es ist unser Mönchsgebet, für das es Stille, heiliges Schweigen, Konzentration und eine heilige Atmosphäre braucht. Wie schön wäre es, wenn die Eltern mit ebensolcher Dynamik mit ihren Kindern in die kindgerechten Kindergottesdienste gehen würden, die in fast allen Pfarren angeboten sind, wie es sie zu unseren Mönchsgebeten zieht. Doch unser Mönchschorgebet ist sicher kein Kindergottesdienst, o wenn man das doch verstehen würde! Hier gibt es den Versuch einer Erklärung dazu. Foto: Wir lieben Kinder, unser Chorgebet aber erfordert heiliges Schweigen.

Geistliche Schwestern zu Besuch (31.07.11.)

Am Samstag 30. Juli hatten wir einen regelrechten "Ansturm" von Geistlichen Schwestern zu verzeichnen. Zum einen machten die "Missionsschwestern Königin der Apostel" aus Neuwaldegg einen Ausflug nach Heiligenkreuz und Mayerling. Bei uns wurden sie von Pater Emmanuel betreut. Es war eine fröhlich "wurlende" Schar von gut gelaunten Schwestern, die da durch unser Kloster strömte und am Mittagsgebet teilnahm… Foto: Nach dem Mittagschorgebet der Mönche kam es zu dem lustigen Gruppenfoto, auf dem man sieht, wie jung die Kirche ist!

Kirchenputz zur Vorbereitung auf die großen Feste (31.07.11.)

Die Ruhe vor dem "Sturm", also vor dem Reigen der großen Feste ab Maria Himmelfahrt, nützen wir immer, um die Kirche zu putzen. Opens external link in new windowVideo hier! Beim heurigen Kirchenputz im Juli haben drei Tage lang alle zusammengeholfen, die Zeit hatten. Besonders eifrig waren natürlich auch unsere sieben Novizen und unsere vietnamesischen Studenten, aber auch viele Mitbrüder und Klostergäste haben mitgeholfen. Da wir ja meist nur "mit dem Kopf" arbeiten, – also studieren, Bücher lesen, Bücher schreiben, Vorlesungen vorbereiten – usw. ist manuelle Arbeit geradezu eine Erholung! Wie wunderbar ist doch die Handarbeit! Fast romantisch. Jedenfalls wurde das barocke Chorgestühl poliert, die Kerzenleuchter glänzen wieder neu und alles wurde mit viel Liebe gemacht, denn es geht ja um das Haus Gottes. In gewisser Weise ist ja die Sorge für die Schönheit des Gottesdienstes selbst schon eine Form des Gottesdienstes. Foto: Frater Alban und Frater Matthias beim Kirchenputz.

Kardinal Walter Brandmüller zu Besuch (01.08.11.)

Überraschend kam heute Kardinal Brandmüller zu uns auf Besuch. Abt Maximilian und Frater Ägidius Metzler zählen ja zu seinen Studenten, als er noch Professor in Augsburg war. Abt Maximilian war Zeit seines Lebens mit Prof. Brandmüller freundschaftlich verbunden, jetzt hat die Gelegenheit gleich genützt und den Herrn Kardinal um einen Gefallen gebeten: In den Räumen des Abtes, der sogenannten "Prälatur", gibt es ein winziges Kapellchen von ca. 16 Quadratmeter, die Privatkapelle des Abtes. Der Herr Abt hat diese leicht umgestalten lassen und nun Kardinal Brandmüller gebeten, sie im Rahmen einer Heiligen Messe zu segnen. Der Besuch ist auch deshalb interessant, weil Kardinal Brandmüller nicht nur ein brillanter Historiker, sondern auch ein spannender Geschichtenerzähler ist. Wann kann man schon so hautnah und humorvoll etwas über das Leben im Vatikan erfahren?! Foto: Der Kardinal bringt Farbe in den klösterlichen Alltag.

Kardinal Brandmüller segnet die äbtliche Privatkapelle (02.08.11.)

Weil die Kapelle so winzig ist, konnten nur wenige von uns daran teilnehmen, aber es war ein richtiges Pontifikalamt, das Kardinal Walter Brandmüller heute zelebrierte, um die Privatkapelle in der Prälatur zu segnen. Die Novizen, die mit Kantor Pater Simeon die Festmesse musikalisch gestalteten, standen im Vorraum, sonst wäre kein Platz gewesen. Wir freuen uns, dass unser Herr Abt einen Raum hat, wo er sich zum Gebet zurückziehen kann, das ist sehr wichtig für kirchliche Obere. Die Segnung der Kapelle war ja eine spontane Idee des Herrn Abtes, als überraschend Kardinal Brandmüller auf Besuch kam. Der Altar der Kapelle ist das Modell des barocken Hochaltares, den es freilich seit der Neugotisierung unserer Abteikirche 1880 nicht mehr gibt. Die Kapelle ist der Gottesmutter Maria geweiht. Foto: Feierliche Kapellensegnung.

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Pa – Heute ist unser Pater Raynald, der wegen seines weißen Rauschebartes ein ebenso beliebtes Fotomotiv ist wie er auch wegen seines Wesens ein geliebter Mitbruder ist, 80 Jahre alt. Er will, dass wir das erst im November feiern, wo dann auch Pater Nivard Hradil den 80er haben wird. Derzeit halten wir ja Schweigeexerzitien und lauschen den geistlichen Vorträgen von Kardinal Christoph Schönborn. Dennoch haben wir Pater Raynald heute vor dem Vortrag des Kardinals im Kaisersaal mit einem musikalischen Ständchen hoch leben lassen… Mindestens das hat er verdient. Wir wünschen ihm noch viele Jahre Gesundheit, denn seine ausstrahlende milde Freundlichkeit baut unsere Gemeinschaft auf. Foto: Pater Raynald ist 80 und immer noch so jung!

Exerzitien der Mönche: Heiliges Schweigen liegt über dem Kloster (03.08.11.)

Von Mittwoch, 3. August abends bis Samstag, 6. August abends halten wir Mönche die jährlichen "Exerzitien". Das ist ein geistliches Training (exercere = üben, trainieren, erproben, ertüchtigen…) der Seele. Dazu braucht es Stille, Gebet, Zeit zur Meditation. Opens external link in new windowSendepause!!! Welche Freude und Ehre ist es, dass Kardinal Schönborn persönlich uns heuer die Exerzitien hält. Daher sind fast alle Mitbrüder von überallher ins Haus geströmt: von den 20 Pfarren, von unserem Priorat Neukloster, und sogar von unserer 1000 Kilometer entfernten Neugründung Bochum. – Die Führungen finden normal statt, das Chorgebet auch, auch die Teilnahme am Chorgebet ist möglich. Ansonst wären wir alle dankbar, wenn wir mal ein bisschen Ruhe für uns selber finden können zum Durchatmen der Seele. Sonst geht uns die Luft aus. Foto: Schweigend versammeln wir uns abends zur Regellesung vor der Komplet im Kreuzgang.

Als der Sommer noch ein Sommer war... (01.08.11.)

Am 7. Juli, als es noch über 15 Grad hatte und der Sommer noch ein Sommer war, gab es bei uns im Stift eine Premiere: Abt Maximilian ließ ein mitbrüderliches Grillfest im Klostergarten veranstalten. Der Webmaster war damals verhindert und gibt daher den Bericht von Pater Subprior Martin wieder: "Das Grillfest war ein voller Erfolg." Für weltliche Leute ist sowas ja nichts besonderes, aber für uns schon, denn im Kloster gibt es so gesellige Abende schlechthin nicht. Und wir wollten auch die "Communio" mit unseren Mitbrüdern im Pfarrdienst pflegen. Welche Freude, denn Pater Martin schreibt weiter: "Viele Mitbrüder nahmen die Einladung des Herrn Abtes an. Ich bin sicher, dass es eine Neuauflage dieses mitbrüderlichen Ereignisses geben wird." Foto: Für Weltleute ist Miteinander Grillen ja sowas wie "Alltag", – für uns Mönche aber war es wie ein kleines Weihnachtsfest im Hochsommer.

Erfolgreiche Ausstellung über den niederösterreichischen Künstler Karl Steiner (31.07.11.)

Das Foto zeigt einen der letzten Besucher der Ausstellung in unserer Aula, die dem aus Ternitz stammenden Opens external link in new windowKünstler Karl Steiner (1902-1981) gewidmet war. Karl Steiner ist einer der ersten österreichischen Künstler, die sich für die Moderne begeistern konnten, aus Frankreich – wo er letztendlich auch starb – brachte er seine Ideen mit. Die Begegnung mit Abt Karl Braunstorfer (1895-1978) führte zu einer religiösen Erweckung. Niederösterreich (und bes. Stift Heiligenkreuz) ist übersät mit seinen Werken! Schade, dass Steiner bisher so wenig beachtet worden ist! Dank an Pater Wolfgang, der die Idee zur Ausstellung hatte und sie wissenschaftlich hervorragend gestaltet hat. Aber ohne das praktische Talent und die Energie der Kuratorin Annamaria Bauer hätte es nicht funktioniert. An die 10.000 Besucher haben diese Ausstellung in den letzten 3 Monaten besucht. Sie war gratis zugänglich und hat uns einiges gekostet, aber das war es uns wert. Heute wurde die Ausstellung beendet. Foto: Ein letzter Blick eines interessierten ungarischen Ausstellungsbesuchers auf Karls Steiners wertvollen Engelsteppich…

Pater Wolfgang und Kuratorin Annamaria Bauer sind mit der Karl-Steiner-Ausstellung zufrieden (09.08.11.)

Das Foto zeigt den Initiator der Ausstellung über Karl Steiner (1902-1981), Pater Wolfgang, mit der Kuratorin Frau Annamaria Bauer. Sie haben es gewagt, eine Ausstellung über den fast vergessenen niederösterreichischen Künstler in unserer Aula zu organisieren. Karl Steiner ist einer der ersten österreichischen Künstler, die sich für die Moderne begeistern konnten, aus Frankreich – wo er letztendlich auch starb – brachte er seine Ideen mit. Die Begegnung mit Abt Karl Braunstorfer (1895-1978) führte zu einer religiösen Erweckung. Niederösterreich (und bes. Stift Heiligenkreuz) ist übersät mit seinen Werken! Pater Wolfgang plant ein Büchlein über Karl Steiner. An die 10.000 Besucher haben diese Ausstellung in den letzten 3 Monaten besucht. Sie war gratis zugänglich und hat uns einiges gekostet, aber das war es uns wert. Foto: Glücklich über den Verlauf der Heiligenkreuzer Ausstellung über Karl Steiner…

Kardinal Schönborn zu Gast bei der Jugendvigil (06.08.11.)

Eigentlich war es nicht geplant, aber der Herr Kardinal, der uns ja gerade die Exerzitien hält, ließ es sich nicht nehmen, die über 200 Jugendlichen zu begrüßen, die zur August-Jugendvigil zusammengeströmt waren. Er freute sich sichtlich, so viele junge Leute zu sehen, die zum Gebet, zum Lobpreis und zur Anbetung gekommen waren. Wir haben ihn mit tosendem Applaus empfangen, vor allem aber haben wir kräftig für ihn gebetet! – Bei der Jugendvigil war eine tolle Stimmung, Pater Edmund predigte über die Schönheit Mariens, Frater Kilian lud uns in seiner Kreuzganggeschichte mit aktualisierten Benedikts-worten ein, uns auf Gott einzulassen. Und Gerhard Weiß hat superschöne Bilder geschossen, die es auf Opens external link in new windowwww.pfarre-wildon.at zu sehen gibt. Die neuen Lieder bewähren sich auch. Wir haben auch für alle gebetet, die demnächst nach Madrid zum Weltjugendtag fahren. Foto: Kardinal Schönborn grüßt die jungen Leute.

Umfassendes Bildungsprogramm für unsere Novizen (11.08.11.)

Unsere 7 Novizen, über die wir sehr glücklich sind, werden am 19. August die Zeitlichen Gelübde ablegen. Sie stammen alle aus Deutschland und darum war es dem Novizenmeister Pater Simeon, der selbst ein Rheinländer ist, ein Anliegen, dass sie auch Österreich gut kennenlernen, wenn sie schon Mönche in einem jahrhundertealten österreichischen Stift sind. Überhaupt haben sie mit Noviziatswochen, Stiepelwochen, Steiermarkwochen usw. ein umfassendes Bildungsprogramm absolviert. Unter anderem haben sie ausführlich auch unsere Bundeshauptstadt Wien besichtigt. Altabt Gregor ließ es sich nicht nehmen, unserem Ordensnachwuchs eine Stadtbesichtigung zu geben. Er ist ja Experte und führte vom alten Römerkastell am Hohen Markt bis über den Stephansdom und zur imperialen Burg. Höhepunkt war sicher der Besuch in der Wiener Synagoge, den die Novizen besonders interessant empfanden. Foto: Die Novizen besuchen die Wiener Synagoge mit Altabt Gregor.

Für fünf Tage haben wir 9 Novizen (14.08.11.)

Dieses Foto entstand heute nach der Einkleidung der beiden neuen Novizen Frater Maximilian Maria und Frater Konrad. Auch die sieben „alten“ Novizen haben sich dazugestellt, sie werden am 19. August die Zeitliche Profess ablegen. So haben wir also für ein paar Tage eine „weiße Flut“ von 9 Novizen. Ist das nicht schön! In den letzten Wochen hatten wir aber auch einiges zu „verdauen“, da zwei liebenswürdige Mitbrüder mit Zeitlicher Profess uns verlassen haben. Dazu ist die Probezeit ja auch da, dass man sich für anderes entscheiden kann. Frater Leopold wird in seinen Beruf zurückkehren. Und Frater Otto ist in das Stift Wilhering übergetreten, wo er sicher seine Talente gut wird entfalten können. Er hat hier mit den Jugendführungen viel Gutes getan, wir werden ihn vermissen, freuen uns aber für Wilhering. Dafür ist Frater Maternus Schöppe von Stift Schlierbach zu uns übergetreten. Am Vorabend von Maria Himmelfahrt hat er seine Zeitliche Profess auf Heiligenkreuz abgelegt. Auf seinen Wunsch hat Abt Maximilian seinem Namen ein „Maria“ hinzugefügt, sodass er fortan „Frater Maternus Maria“ heißen wird. Er ist ganz links auf dem Bild, das man übrigens hochaufgelöst downloaden kann, wenn man draufklickt. Foto: Abt Maximilian und Novizenmeister P. Prior Simeon umgeben von unserem fröhlichen Ordensnachwuchs. Noch was: Dass Gott uns Berufungen schenkt, ist keine „Dekoration“ für uns, die uns eitel macht, wir haben hier soviel Arbeit, soviel Apostolat, soviel zu tun für Pfarren, Priorate, Jugendseelsorge, Hochschule usw., dass wir den lieben Gott inständig bitten, dass er uns noch viel viel mehr schicken soll!

Weltjugendtag in Madrid! Wir würden auch gerne hinfahren (11.08.11.)

Bei uns gibt es ja eine lebendige Jugendseelsorge, nicht nur Pater Karl als offizieller Jugendseelsorger, sondern viele junge Mitbrüder leiten Jugendgruppen und sind in der Jugendpastoral aktiv. So ist es für viele von uns schon ein wenig traurig, dass heuer niemand von uns zu dem alle 3 Jahre stattfindenden Weltjugendtreffen mit Papst Benedikt XVI. nach Madrid fahren kann. Solche Treffen sind ja eine wunderbare Erfahrung und haben sich meist gnadenreich in Form von Bekehrungen und Berufungen unter den Jugendlichen ausgewirkt. Wie schön war Rom 2000, Köln 2005, Sydney 2008… Doch heuer geht es eben nicht, weil gerade in diesen Tagen die wunderbaren klösterlichen „Familienfeiern“ stattfinden. Da müssen wir zu Hause sein, wenn 4 Mitbrüder in der Feierlichen Profess sich ganz Gott weihen, 7 Novizen die Zeitliche Profess ablegen und 2 junge Männer als Novizen eingekleidet werden. Wir sind aber mit den jungen Leuten – und mit dem Heiligen Vater – im Gebet ganz fest verbunden. Foto: Verena und Jenny auf dem Weg nach Madrid… (hier bloggt übrigens unser Jugendbischof…)

"Wir ehren vor allem Maria..." (11.08.11.)

So heißt es im 1. Eucharistischen Hochgebet. Für uns Zisterzienser ist die Marienliebe gleichsam ein Markenzeichen des Ordenscharismas. Unsere Väter haben darum alle Klöster der jungfräulichen Gottesmutter Maria geweiht. Am Eingang eines Zisterzienserklosters, bei der Pforte, findet sich daher zumeist ein Marienbild oder eine Marienstatue. Das bedeutet: Maria ist die Pförtner, die Beschützerin, die Herrin des Klosters. Außerdem sind alle Zisterzienserkirchen dem Geheimnis der Aufnahme Mariens in den Himmel geweiht, am 15. August ist unser Patrozinium. Darum werden um den 15. August herum auch die Einkleidungen und Professen gefeiert, – weil Ordensleben gleichsam ein „Himmelfahrtskommando“ an der Hand der Muttergottes ist. Foto: Maria als Klosterpförtnerin, barocke Klosterfporte von Heiligenkreuz.

15. August: Vier Mitbrüder legen heuer die Feierliche Profess ab (18.07.11.)

Der Sommer dient bei uns nicht nur der körperlichen Erholung, sondern für viele auch der geistigen Vorbereitung auf wahrhaft Grosses: Am Hochfest Maria Himmelfahrt, unserem Patrozinium, werden die Mitbrüder Fr. Nikodemus Betsch, Fr. Severin Wurdack, Fr. Coelestin Nebel und Fr. Kilian Müller die Feierliche Profess ablegen. „Feierliche Profess“, das sind die ewigen Gelübde, die „usque ad mortem“, bis zum Tod abgelegt werden. Es handelt sich als um die endgültige Bindung, die in der alten Sprache der Mönche auch „Mönchsweihe“ genannt wurde. Durch sechstägige Exerzitien im Stift Lilienfeld unter Leitung von Abt Matthäus Nimmervoll haben sie sich auf diese Lebensentscheidung gut vorbereitet! Zur Mitfeier am 15. August um 15 Uhr laden wir herzich ein. Bei uns ist es auch üblich, dass die Feierlichen Professen den Namen „Pater“ tragen, ganz unabhängig von der Priesterweihe, die bei einigen dann nach Abschluss des Studiums folgen soll. Foto: Fr. Nikodemus, Fr. Severin, Fr. Coelestin und Fr. Kilian.

Novene zum heiligen Bernhard um geistliche Berufe (13.08.11.)

Von 11.-19. August beten wir immer nach der Non die Novene zum heiligen Bernhard, dessen Fest am 20. August gefeiert wird. Den Anstoß dazu hat Papst Benedikt XVI. gegeben, der in seiner Heiligenkreuzer Ansprache von 2007 unseren Ordensvater „gleichsam den Patron der geistlichen Berufe“ genannt hat. Tatsächlich hat Bernhard mit seinem Charisma unglaublich viele Männer und Frauen für die Christusnachfolge als Mönch begeistert. Wo er predige, so erzählen die Biographen, strömten die Menschen scharenweise ins Kloster… Als er in Citeaux eintrat, nahm er gleich 30 Gefährten mit. Es folgte eine Energieexplosion der Kirche… Nach der Non knien wir also am Bernhardsaltar nieder und bitten den allmächtigen Gott, dass er auch heute viele geeignete Männer und Frauen in seine Nachfolge ruft, damit Gott mehr geliebt wird. Foto: Man kann die Bernhardsnovene auch gerne mitbeten, hier bitte downloaden.

"Seht wie schön und gut es ist, wenn Brüder in Eintracht zusammenstehen!" (14.08.11.)

So heißt es in den Psalmen. Für eine Gemeinschaft gibt es nichts Schlimmeres als die persönliche Eitelkeit, die zu Neid und Eifersucht führt. Davor ist auch der frömmste Mönch nicht gefeit, – darum müssen wir den lieben Gott bitten, dass er uns die Demut gibt, einander zu lieben und uns gegenseitig unterzuordnen. In Gemeinschaft muss jeder investieren, jeder muss sich zurücknehmen, – aber so, dass er zugleich alle sein Talente, Initiativen, Ideen usw. einbringt. Also: Es ist nicht leicht, aber wir spüren hier einen gewissen Segen. Irgendwie sind wir ein ganz passables „Team“ hier in Heiligenkreuz. Wie schön es ist, Mitbrüder zu haben und zu dieser Gemeinschaft zu gehören, haben wir bei der Einkleidung am 14. August gesehen: Wie schön, wenn die neuen Novizen von jedem Mitbruder den Pax und den Segen bekommen, der von Herzen kommt und sagt: Gut, dass es Dich gibt! Foto: Der neueingekleidete Novize Frater Konrad wird von den Mitbrüdern nach der Einkleidung begratuliert.

19. August: Zeitliche Profess der 7 Novizen (16.08.11.)

Das Foto stammt aus dem Frühjahr 2011 und zeigt unsere Novizenmeister Pater Prior Simeon Wester mit unseren sieben Novizen. Diese beenden am Vorabend des Festes des hl. Bernhard ihr einjähriges Noviziat und legen die Zeitliche Profess ab. Die Feier ist öffentlich und beginnt um 16.30 Uhr in der Abteikirche, um 18 Uhr ist dann Pontifikalvesper.  Alle 7 stammen aus Deutschland, einer ist schon Priester, 5 werden danach das Studium beginnen bzw. fortsetzen, um Priester zu werden, 1 wird als Chormönch eine hochqualifizierte Buchbinderausbildung machen, was auch sehr wichtig ist für uns! Der Herr Abt wird 2 der 7 nach der Zeitlichen Profess nach Stiepel schicken, um den dortigen wachsenden Konvent zu stärken. Pater Simeon hat immer wieder gesagt, wie glücklich er über dieses Noviziat ist, wo die unterschiedlichsten Charaktere und Mentalitäten zusammensind, und doch jeder auf seine Art Hoffnung dazu gibt, ein Eckstein für die Zukunft von Heiligenkreuz und Stiepel zu werden. Foto: Alle 7 Novizen werden die Zeitliche Profess ablegen, welche Freude!

1,5 Millionen Jugendliche freuen sich in Madrid auf den Papst (19.08.11.)

Das völlige Versagen des antikirchlich agierenden ORF, der unprofessionelle und tendentielle Verzerrung statt objektiver Berichterstattung bringt, geht unseren jungen Mitbrüdern derartig mächtig auf die Nerven. Müssen wir Katholiken uns jede Gehirnwäsche gefallen lassen? Darum haben sie dieses Video gemacht. – Wir alten sind das ja schon gewohnt. Doch wie gerne wären wir mit den 1,5 Millionen jungen gläubigen in Madrid! Wir sind im Gebet verbunden

Pater Pius Rabensteiner auf Besuch (23.08.11.)

In diesen Tagen hatten wir einen besonderen Gast bei uns: Pater Pius Rabensteiner aus der südtiroler Benediktinerabtei Marienberg kam zu den Professfeierlichkeiten. Das Besondere: Pater Pius ist der Neffe des berühmten Pater Alberich Rabensteiner (+ 2. April 1945), der 1945 als Märtyrer im Neukloster starb. Pater Alberich Rabensteiner war Prior des Neuklosters, durch die Marianische Kongregation sorgte er damals für eine Welle von Eintritten in das Stift Heiligenkreuz. Er war ein echter aufrechter Südtiroler, ein religiöser Feuergeist! Bei den Kriegshandlungen des April 1945 wurde er, da er sich um verletzte deutsche Soldaten kümmerte und gefallene Soldaten, deren Leichen von den Russen mit Panzern zerquetscht wurden, von der Strasse zog, vor dem Marienaltar des Neuklosters erschossen. Hier gibt es eine kurze Biographie des Märtyrerpriesters P. Alberich Rabensteiner. Wir haben uns über den Besuch des Neffen P. Pius sehr gefreut, vor allem auch deshalb, weil ein Student aus dem Kloster Marienberg bei uns studiert. Foto: P. Pius an der Gedenktafel in der Neuklosterkirche, die an die Ermordung seines Onkels erinnert.

Feierliche Profess von vier Mitbrüdern zu Maria Himmelfahrt (15.08.11.)

An unserem Patronatsfest haben vier Mitbrüder die Feierliche Profess – und damit die Lebenshingabe „bis zum Tod“ – abgelegt. Es war ein großes Fest, zu dem weitere 6 Äbte gekommen waren: neben unseren Altäbten Gerhard und Gregor waren der Altabt der Dormitioabtei in Jerusalem, Abt Benedikt Lindemann, sodann Abt Matthäus Nimmervoll von Lilienfeld, Abt Michael Prohazka von Geras und Abt Johannes Jung von den Schotten in Wien gekommen. Letzterer mit dem gesamten Schottenkonvent, was eine große Freude war!!! Dazu war Prior P. Nikolaus von Schlierbach da, und Prior P. Michael von Maria Roggendorf – und viele mehr! Dazu die Heimatpfarrer, fast alle Mitbrüder, viele geistliche Schwestern, so viele Freunde, Verwandte, Wohltäter unseres Kloster, betende Helfer… Es war wunderbar!
Die 4 Neuprofessen wurden auf der Homepage schon vorgestellt. Ab sofort nennen wir sie bei uns nicht mehr Frater sondern „Pater“. Pater Severin Wurdack ist ein Urwiener und war vorher Schlosser und Schrotthändler, Pater Kilian Müller ist Diplomkaufmann, Pater Nikodemus war vorher Zahntechniker und Pater Coelestin ist Stammersdorfer und studiert jetzt an der BoKu Forstwirtschaft. Während der extensiv gefeierten Liturgie ging ein Gewitter mit strömendem Regen nieder, möge es ein Zeichen für die Gnade sein, die unsere vier neuen Mönche umfluten soll. Foto: Bei der feierlichen Mönchsweihe liegen die Neuprofessen auf dem Boden, während der Abt über sie die Gebete der Mönchsweihe spricht. Schöne Fotos gibt es hier auf cross-press.net

Große Freude über zwei neue Novizen (14.08.11.)

Vor 70 Jahren erlitt der heilige Pater Maximilian Maria Kolbe in Ausschwitz das Martyrium, er ist der Namenspatron unseren Herrn Abtes, dessen Namenstag wir heute in der Gemeinschaft gefeiert haben. Und vor der 1. Vesper von Maria Himmelfahrt hat der Herr Abt dann seine ersten beiden Novizen eingekleidet. Der erste erhielt – wie es einer langen Tradition in unserem Haus entspricht – den Namenspatron des Abtes: Frater Maximilian Maria Gerdes (links vom Abt). Der zweite Novize erhielt den Namen Konrad: Frater Konrad Ludwig (rechts vom Abt) stammt aus der Heimatstadt unseres Abtes und wurde von diesem sogar getauft! So stehen also die beiden ersten Novizen in einer besonderen persönlichen Beziehung zu Abt Maximilian. Auf dem Foto sieht man auch Novizenmeister Pater Prior Simeon, der sich (vermutlich) auch darüber freut, dass er einmal ein ruhigeres Noviziat mit nur 2 jungen Leuten zu betreuen hat. Foto: Große Freude, dass wir wieder 2 neue Mitbrüder haben. Das Video dazu gibt es hier auf dem Monastic Channel.

Pater Alkuin unterrichtet die Ordensjugend in Rom (26.08.11.)

Begeistert hat unser Professor für Kirchengeschichte und Cistercienserexperte P. DDr. Alkuin Schachenmayr aus Rom geschrieben. Er unterrichtet gerade wie jedes Jahr auf dem vom Generalabt veranstalteten „Formationskurs“ für junge Ordensleute. Er ist von den jungen Leuten und der Atmosphäre begeistert. Auch die Liturgie hat sich im Generalatshaus verschönert, es wird das Heiligenkreuzer Kyriale verwendet und der Choral ist Gott-sei-Dank schwungvoller geworden… Generalabt Mauro Lepori veranstaltet aber nicht nur Kurse für den Ordensnachwuchs, sondern es gibt heuer auch erstmals einen Kurs für „frischgebackene Äbte“, an dem auch Abt Christian von Stift Rein (Abt seit 2010) und unser Herr Abt Maximilian (Abt seit 10. Feb. 2011) teilnehmen wollen. – Die jungen Ordensleute haben einen netten Blog eingerichtet. Schön, dass unser Orden lebt und die Jugend sich für die Wurzeln unserer Identität interessiert!

Zeitliche Profess von sieben Mitbrüdern (19.08.11.)

– Zur selben Zeit, wie in Madrid der Heilige Vater mit hundertausenden Jugendlichen den Kreuzweg feierte, haben unsere sieben Novizen heute Nachmittag die Zeitliche Profess abgelegt. Die nächsten 3 Jahre hin zur Feierlichen Profess sind jetzt bereits gekennzeichnet durch eine zeitliche Bindung an Gott, an den Orden, an das Kloster… Es handelt sich um die Fratres Matthias, Moses, Alban, Jonas, Daniel, Timotheus und Nathanael. Wir feierten in der Abteikirche und nicht im Kapitelsaal, weil auch eine Menge von Verwandten und Freunden gekommen waren. Nachdem die 7 ihre Professurkunden verlesen hatten, wurden sie umgekleidet: Anstelle des weißen Novizengewandes erhielten sie das richtige Zisterziensergewand: schwarz-weiß! Danach wurden sie von ihren Verwandten bei der Gratulation auch ausführlich bestaunt, weil sie jetzt so fesch sind. Die meisten setzten jetzt ihr Theologiestudium fort, um Priester zu werden! Einer ist schon Priester und einer beginnt eine hochqualifizierte Ausbildung zum Buchbinder. Foto: Das obligate Gruppenfoto mit den 7 Neuprofessen, im Hintergrund nicht nur Abt Maximilian und Prior Pater Simeon, sondern auch der neue Magister der Juniores Pater Rupert.
Abt Maximilian und Pater Justinus beim Ratzinger Schülerkreis in Castelgandolfo (26.08.11.)

Derzeit tagt in Castelgandolfo der Ratzinger-Schülerkreis. Ebenso trifft sich der „Jüngere Ratzinger-Schülerkreis„, zu dem mittlerweile nicht nur unser Herr Abt Maximilian gehört. Das Thema der Tagung ist die Neuevangelisierung. Wir sind schon gespannt, was er von der Begegnung mit dem Heiligen Vater berichten wird, mit dem unsere Hochschule ja nicht nur dadurch verbunden ist, dass sie seinen Namen trägt. Foto: Abt Maximilian erhielt erst am 30. Juni den „Premio Ratzinger“ aus den Händen des Papstes überreicht.

Geistliche Sportwoche bei extremer Hitze (26.08.11.)

Zur Zeit sind gerade wieder 13 junge Männer im Gästebereich des Klosters, für die Jugendseelsorger Pater Karl eine „Geistliche Sportwoche“ macht. Zum Kraftsport kommt diesmal das Schwimmend dazu, denn es ist die heißeste Woche des Jahres. Es gibt ein gutes geistliches Programm und am Nachmittag immer das Abkühlen in den umliegenden Schwimmbädern… Eine Besonderheit war die Besichtigung der Twin-Towers auf dem Wienerberg, die ein junger türkischer Freund unseres Klosters möglich machte… Das Foto ist im Eingangsbereich entstanden, dann ging es auf den 23. Stock mit Aussicht über ganz Wien… Toll! Foto: Geistliche Sportwoche August 2011.

2. September: Jugendvigil "reloaded" (25.08.11.)

Am Freitag, 2. September, ist die nächste Jugendvigil. Siehe www.jugendvigil.at. Das neue Liederheft hat sich sehr bewährt. Da unser Bandleader Pater Philipp-Neri jetzt ins Neukloster als Religionslehrer und Jugendseelsorger versetzt wird, wird Frater Daniel die Musik bei der Jugendvigil organisieren. Es gibt wieder einen Primizsegen, denn der steirische Neupriester Walter Obenaus wird zu uns kommen, er hat ja bei uns studiert. Diese Jugendvigil wird schon eine Einstimmung auf die Schule sein, die ja dann bald beginnt… Wir freuen uns jetzt schon darauf!!! Wichtig: Jugendliche, die zur Jugendvigil kommen, können natürlich immer übernachten, selbstverständlich gratis. Einfach Schlafsack mitnehmen. Natürlich können auch ungefirmte kommen, aber bitte keine Firmgruppen, die bloß einen „Ausflug“ machen und nicht wirklich Jesus begegnen wollen. Alle herzlich willkommen. Foto: Jesus sagt „Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen, und wie sehr wünsche ich, dass es schon brennen würde!“ (Lukas 12,49)

Ab Herbst müssen einige Dienste und Ämter neu verteilt werden (21.08.11.)

Am Bernardikapitel – der feierlichen Versammlung aller Mönche am Hochfest unseres heiligen Vaters Bernhard von Clairvaux – hat der Herr Abt nun offiziell die wichtigsten Umbesetzungen bekannt gegeben. Das ist jedes Jahr so. Da wir so viele sind und da wir so viele verschiedene Aufgaben zu bewältigen haben, wird es jedes Jahr mehr. Wir sind ja 82 plus 2 auswärtige Zisterzienser plus 4 Kandidaten… Der Webmaster hat dazu eine Liste erstellt, die man hier anschauen kann. – Das Foto zeigt unseren neuen Subprior Pater Bernhard Vosicky, er löst Pater Martin Krutzler ab, der mit großem Eifer sein Doktorat in Kirchenrecht fertigsstellt. Pater Bernhard muss in Zukunft auch aus gesundheitlichen Gründen immer im Kloster sein, er kann keine auswärtigen Dienste mehr annehmen! Er hat gerade eine Operation hinter sich, jetzt müssen die Leute, die seine seelsorglichen Dienste suchen, eben nach Heiligenkreuz kommen. Der Herr Abt braucht ihn als Subprior und auch an der Hochschule wird er ihm als „Institutsvorstand“ eine noch bedeutendere Aufgabe anvertrauen. – Personelle Veränderungen kosten immer allen Kraft, langfristig aber geben sie mehr Kraft als sie nehmen. Abgesehen davon, dass diese Neuverteilung dringend notwendig war, wird das eine neue Dynamik in unsere Gemeinschaft bringen. Wir bitten jetzt aber mal auch um das Gebet für die vielen Mitbrüder, die im Augenblick mit Packen und Übersiedeln beschäftigt sind… Foto: In Zukunft nach Abt und Prior der „3. Mann“ im Kloster: Prof. P. Dr. Bernhard Vosicky, unser neuer Subprior.

Endlich ist die schöne amerikanische Dokumentation über uns als DVD erhältlich! (23.08.11.)

Vom größten amerikanischen Dokumentationskanal „HBO“ wurde eine wunderschöne 30-minütige Dokumentation über unser Klosterleben gedreht. Aufhänger dazu war der Welterfolg unserer CD „Chant – Music for Paradise“. Millionen Menschen haben diese Doku, die auf Englisch ist, gesehen. Wir haben Emails von Paraguay bis Japan, von Kalifornien bis Sibirien erhalten. Ein Bischof im Amazonas etwa schrieb ganz begeistert… Also jedenfalls gibt es diese Doku nun als DVD. Sie heißt: „The Top-Ten-Monks of Stift Heiligenkreuz“. Sie stammt von der preisgekrönten Regisseurin Dana Perry, dauert 30 Minuten und kostet 14,90. Einfach unter bestellung@bebeverlag.at bestellen.
Weitere DVDs, CDs und Bücher siehe hier.
Inhalt: In 2008 the ancient Cistercian Abbey of Stift Heiligenkreuz outside Vienna was all but overwhelmed by the events that befell it: the megamusic company Universal Music „discovered“ the Gregorian Chant of the monks and thereby set in motion what was to become an international success with the CD „Chant – Music for Paradise.“ All the same, the „Top Ten Monks“ saw to it that their life of modesty and silence for God was not upset by all the attention. This documentary follows this success story and o› ers a unique behind-the-scenes look at a life characterized by harmony and spirituality in one of the most beautiful monasteries in Europe.

9.-11. September 2011: Kongress

Auch Österreichern kann man es sehr empfehlen, einmal einen dieser großartigen Kongress in Deutschland mitzuerleben, wo versucht wird, das Schöne an Gott, Kirche und Glauben zu entdecken und zu vertiefen. Bei uns gibt es nichts Vergleichbares. Der heurige Kongress, den das Forum Deutscher Katholiken veranstaltet, findet in Karlsruhe statt, es geht um die beglückende Erfahrung, den Glauben mit anderen zu teilen. Das ist gerade im Vorfeld des Papstbesuches in Deutschland sehr wichtige. Die bisherigen Kongresse waren für die Teilnehmer eine echte Stärkung im Glauben. – Information gibt es hier im umfassenden Sinn: Opens external link in new windowKongress „Freude am Glauben“ 2011. Kardinal Kurt Koch und Erzbischof Zollitsch sind nur einige der Bischöfe und Referenten, die dort sein werden. Programmhefte anfordern oder anmelden Herrn Hans Schwanzl, Tel.: 089/605732, E-Mail: hans.schwanzl@forum-deutscher-katholiken.de.

Frater Daniel organisiert in Zukunft die Kinder- und Schulführungen (02.08.11.)

Der Herr Abt hat einem jungen Mitbruder eine sehr wichtige Aufgabe übertragen: Ab sofort ist Frater Daniel Humm zuständig für die Organisation von Kinder- und Schulführungen. Jährlich halten unsere jungen Mitbrüder spezielle Führungen für Schüler und Kindergruppen, und zwar für ca. 2.500 bis 3.000! Das ist ein sehr wichtiges Apostolat, denn auf diese Weise kommen die Kids mit „echten“ Ordensleuten in Berührung. Sonst kennen sie sowas ja nur aus dem Fernsehen… Mehr Information gibt es hier auf der Homepage unter Kinder- und Schulführungen. Wer ist Frater Daniel? Man kann ihn in einigen Beiträgen auf dem Monastic Channel anschauen, z. B. hier, wo er zusammen mit Frater Moses die klösterliche Gartenarbeit erklärt. Er macht also in Zukunft die Koordination, die anderen jungen Mitbrüder werden so gut wie möglich bei den Führungen mithelfen. Wir freuen uns, wenn junge Leute zu uns kommen! Foto: Das Foto zeigt unseren Pater Philipp bei einer Jugendführung, er wirkt ab September freilich in unserem Priorat Neukloster in Wiener Neustadt.

Abt Maximilian begleitete die große Westfalen-Wallfahrt nach Lourdes (04.09.11.)

Unser Herr Abt leitete Ende August eine Wallfahrt mit 450 Pilgern nach Lourdes, die der Lourdesverein Westfalen e.V. organisiert hatte. Besonders erfreulich war, dass unter den 450 Wallfahrer über 100 Jugendliche waren. Auch Kadinal Paul Josef Cordes traf in Lourdes mit den Pilgern zusammen. Abt Maximilian nahm sich in diesen Tagen viel Zeit für die jungen Leute, und er war zufrieden mit den Begegnungen: „Ich hatte hier die Möglichkeit, mich eingehend mit Jugendlichen zu unterhalten, das wäre sonst nie möglich gewesen.“ Dass alle freiwillig zur Beichte gegangen sind, hält Abt Maximilian dabei für ein tolles Zeichen, denn es zeigt die Sehnsucht der Jugend nach dem Guten. Übrigens kann man Abt Maximilian hier auf einem Interview in Gloria-TV besser kennenlernen. Foto: Abt Maximilian als Hauptzelebrant in der Rosenkranz-Basilika von Lourdes.

Mitgefühl mit den Mitbrüdern, die gerade übersiedeln... (02.09.11.)

Unser Herr Jesus sagt: „Die Füchse haben Gruben, die Vögel haben Nester, der Menschensohn aber hat nichts, wo er sein Haupt hinlegen kann…“ (Matthäus 8,20) Als Ordensleute folgen wir Jesus auch in dieser „Heimatlosigkeit“ nach. Im Augenblick erleben das jene Mitbrüder sehr konkret, die in neue Aufgabenbereiche versetzt wurden. Jetzt heißt es, zusammenpacken, Kartons schleppen, übersiedeln… Solche Orts- und Heimatswechsel kosten kraft, sie geben aber auch Kraft. Die Umbesetzungen bringen langfristig auch neuen Schwung, neue Ideen und ein bisschen Aufbruchsstimmung in die Gemeinden. Hoffentlich. Derzeit gilt jedenfalls unser Mitgefühl all jenen Mitbrüdern, die derzeit zwischen Koffern und Kisten leben. Wir bitten für sie auch um das Gebet, dass der neue Start gut gelingen möge. Foto: Pater Marian wechselt von der Pfarre Trumau und wird Direktor der neuen „Studentenheimes Johannes Paul II.“ in Alland, dort schaut es derzeit noch recht chaotisch aus.

Gebet der seligen Mutter Teresa als wunderschöner Kanon vertont (05.09.11.)

Am 15. März 1988 besuchte Mutter Teresa von Calcutta (+1997) das Stift Heiligenkreuz; für alle, die damals dabei waren unvergesslich! Heute, 5. Septmber, ist der Gedenktag der großen Seligen und wir sind innerlch sehr mit ihr verbunden. Auch bei der Jugendvigil ist sie oft geistig anwesend, und auch musikalisch. Bernd Hatter aus Wampersdorf, ein begnadeter Jugendseelsorger und 7-facher Familienvater, hat das Lieblingsgebet von Mutter Teresa vertont. Es ist ein vierstimmiger Kanon, der nicht leicht ist, weil die Rhythmik wechselt. Wenn man ihn aber kann, klingt er toll. Die Jugendlichen lieben dieses Gebet von Mutter Teresa und singen es mit Begeisterung bei der Jugendvigil. Foto: Man soll diesen schönen Kanon soviel wie möglich verbreiten.

"Kraftvoll beruhigend" - David Iannis CD "Night Prayers. Mystical Piano Dreams" ist erschienen (24.06.11.)

Es war 2005, als der luxemburgische Komponist und Pianist David Ianni bei uns war, auf der Suche nach seiner Berufung. Die Wochen verliefen dramatisch, da die Nachricht kam, dass sein Vater plötzlich verstorben war. David fand seine Berufung wirklich, er traf hier seine Entscheidung zur Ehe! Die Hochzeit mit Martina fand am Rosenkranzfest 7. Okt. 2006 in der Abteikirche statt, mit 10 Priestern… Vor kurzem kam das 3. Kind. David ist nicht nur ein gläubiger Mensch (hier gehts zum Interview!)Opens external link in new window, sondern ein genialer Pianist und Komponist. Er hat ein Ohr für Gott. Deshalb ist es eine große Freude, dass David Ianni nun seine erste CD herausgebracht hat: „Night Prayers. Mystical Piano Dreams“. Davids Kompositionen sind „kraftvoll beruhigend“! Bestellung am besten einfach per Email an: office@stift-heiligenkreuz.at Foto: Das Cover stammt von der Berliner Spitzenfotografin Monika Schulz-Fieguth und zeigt unseren Kreuzgang

Wir trauern um Monsignore Dr. Robert Falkenauer (12.09.11.)

Mit großer Betroffenheit haben wir heute von Bischof Frantisek Radkovsky die Mitteilung erhalten, dass der Generalvikar der Diözese Pilsen, Msgr. Dr. Robert Falkenauer, im Alter von 60 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit am 7. September verstorben ist. Dr. Falkenauer hat an unserer Hochschule sein gesamtes Studium absolviert und in der Studienzeit bei uns im Kloster gelebt. Seit 1993 war er Priester in Tschechien und erhielt schwierige und hohe kirchliche Aufgaben. Mit Heiligenkreuz blieb er intensiv verbunden und kam jedes Jahr einige Tage auf Ferien zu uns. Die Parte von Dr. Falkenauer kann man hier downloaden. Wir bitten Gott um reichen Lohn für sein unermüdliches Wirken! Requiem aeternam dona ei Domine!

11. September 2011, Konzert "Night Prayers" von David Ianni 

Sehr beeindruckend ist das kleine Video über die CD "Night Prayers" unseres Freundes, des Komponisten und Pianisten David Ianni. Die CD "Night Prayers" ist sehr meditativ und heißt im Untertitel zu recht: "Mystical Piano Dreams. Pater Martin hat das ganze wundervoll in Bilder und Impressionen umgesetzt, Opens external link in new windowhier zu sehen! David gibt auf Kathnet Opens external link in new windowein Interview zu dieser CD. Wir freuen uns, dass er am 11. September, 19.30 ein Konzert im Kaisersaal geben wird. David spielt Beethoven und eigene Kompositionen. Zugleich werden wir seine CD präsentieren. Der Eintritt ist gegen freie Spende. Foto: David Ianni, begnadeter Komponist der "Nigh Prayers".

Gute Nachrichten aus Sri Lanka (15.09.11.)

Es war offensichtlich die richtige Entscheidung, die junge Gemeinschaft der Srilankaner, die seit 2002 bei uns studierten, nun in ihrer Heimat „auf eigene Beine“ zu stellen. Uns erreicht aus Sri Lanka die hoffnungsvolle Nachricht, dass nun auch Pater Silvester Perera das Studium abschließen konnte. Bei uns hat er sich schwer getan, nun hat er es in der Heimat geschafft. Am 19. Oktober wird er in Colombo durch Malcom Kardinal Ranjith zum Diakon geweiht. Und nicht nur das: Pater Silvester ist nun auch Superior der jungen Gemeinschaft, die in Sri Lanka ein Zisterzienserkloster gründen will. Nachdem am 7. Mai bereits Pater Laurentius Edirisinghe die Priesterweihe empfangen hat, geht es nun also weiter. Wir Heiligenkreuzer beten täglich für dieses Projekt, denn hier geht es ja um eine große Sache: ein Apostolat für ganz Asien… Foto: Pater Silvester (ganz links) wird nun endlich Diakon, wir freuen uns.

Begeisterte Reaktionen auf die DVD "The Top Ten Monks" (28.08.11.)

Erst seit einer Woche gibt es die 30-minütige amerikanische Dokumentation über uns im Klosterladen zu kaufen (siehe hier) und sie dürfte vielen Freude machen. So erreichen uns begeisterte Reaktionen. Tatsächlich ist das Video zwar sehr „cool“ gedreht – der Aufhänger ist ja unser Erfolg mit „Chant – Music for Paradise“ -, zugleich gibt es aber einen durchaus tiefen und seriösen Einblick in unser klösterliches Leben. Jetzt gibt es seit neuestem auf YouTube einen kleinen Einblick in dieses Video. Am schönsten ist die Szene, wo sich die alten Mitbrüder versammlen, um miteinander zu plaudern. Und am Schluss wir sogar noch ein Digestiv von unserem Infirmar Pater Tobias serviert… Also die DVD ist wirklich schön geworden, wir freuen uns, dass wir sie jetzt auch einem breiten Publikum anbieten können. Sie kostet 14,90 und ist per Mail an bestellung@bebeverlag.at unkompliziert zu erhalten. Foto: Die Szene mit den alten Mitbrüdern ist eine der schönsten auf der DVD. Übrigens: der Trailer ist hier.

"Heilges Kreuz sei hoch verehret..." (19.09.11.)

So haben wir am Kreuzerhöhungssonntag mit hunderten Pilgern gesungen, die zur großen Festmesse um 15 Uhr gekommen waren. Es war ein wunderbarer Tag, auch vom Wetter her. Wir hatten die Freude, dass Bischof Dr. Ägidius Zsifkovics von Eisenstadt die Festmesse hielt und uns eine Predigt schenkte, bei der er auch dazu aufrief, die Mitte des Glaubens im Kreuz zu sehen. Es war ein intensiver Appell zur Einheit der Kirche, die zur Zeit von Spaltungstendenzen geschüttelt wird. An der Seite des Bischofs assistierten P. Maurus und P. Michael, der eine Pfarrer von Podersdorf, der andere von Mönchhof. Denn seit Jahrhunderten ist das Stift mit der Diözese Eisenstadt verbunden. Der Stiftschor Neukloster Wr. Neustadt hat unter Leitung von Prof. Walter Sengschmidt die Messe in C-Dur (D 452) von Franz Schubert (1797-1828) aufgeführt. Besonders hat uns gefreut, dass die Studenten und Professoren der Hochschule Trumau zu Fuß 7 Stunden lang zur Kreuzerhöhungsfeier gepilgert waren… Foto: Feierliche Prozession mit der Kreuzreliquie durch den Stiftshof.

Stift Heiligenkreuz will Vorreiter bei umweltfreundlichen Technologien sein (18.09.11.)

Vor kurzem waren Christliche Unternehmer der Diözese St. Pölten auf Besuch in Heiligenkreuz, um sich über die umweltfreundlichen Technologien der Klöster zu informieren. Abt Maximilian hielt den Unternehmern einen Impuls: „Energiegewinnung ist für Zisterzienser ein Urauftrag“, sagte der Abt. „Sie waren die Ingenieure des Mittelalters und haben durch das Netz der Zisterzienserklöster neue Technologien in ganz Europa verbreitet.“ Auch heute zählt das Stift Heiligenkreuz zu den Vorreitern bei umweltfreundlichen Technologien. Bereits im Jahr 1983 errichtete die Forstverwaltung der Mönche das erste Biomasse-Fernheizwerk Österreichs. Nach einem weiteren Ausbau werden heute etwa 10.000 m3 Biomasse pro Jahr (vor allem Rinde und Kappholz aus dem stiftseigenen Sägewerk) in Wärme „umgewandelt“. Damit wird nicht nur das Stift, sondern auch Haushalte in der Gemeinde versorgt. „Ohne Biomasse könnten wir uns die Energieversorgung nicht leisten“, so Abt Maximilian. Über einen Partner, die ARGE Biomasse NÖ, wird auch Rest- und Faserholz verwertet: 25.000 m3 bringt Heiligenkreuz pro Jahr in die Arbeitsgemeinschaft ein. Andere Wege in der Gewinnung von Alternativenergie geht die Forstverwaltung Wasserberg in der Steiermark. Dort investiert das Stift in vier Kleinwasserkraftwerk.  „Die Kraftwerke werden für die Forstwirtschaft eine große Hilfe, denn die Holzpreise schwanken oft stark“, erklärt Abt Maximilian. Alle Kraftwerke zusammen werden im Endausbau 11 Millionen Kilowattstunden im Jahr liefern. Foto: Vortrag des Herrn Abtes vor den Christlichen Unternehmern (F: Riccabona)
 

Abt Maximilian betont unsere Solidarität mit dem Heiligen Vater (15.09.11.)

Seit 2 Jahren steht bei uns im Klausur eine Kopie der „Schmerzhaften Madonna“ unseres Priorates Stiepel in Bochum, das durch Abt Maximilian 1988 mitgegründet worden war und das er durch viele Jahre als Prior leitete. Zu Füßen dieses Gnadenbildes hat Abt Maximilian nun dem katholischen Medienportal Kath.net ein umfangreiches Interview gegeben. Immer wieder wird deutlich, wie sehr es dem Herrn Abt um das Wesentliche geht. Viele Kirchenkonflikte sind ja Ausdruck eines inneren Glaubensverlustes. Selbstverständlich ist für uns die Treue zum Heiligen Vater. In dem Interview geht es aber auch um „heiße Eisen“ der theologischen Diskussion. Zum Nachlesen hier. Zum Anschauen und Anhören hier. Foto: Abt Maximilian im Klausurgarten von Heiligenkreuz zu Füßen der Kopie der Stiepeler Mater Dolorosa.

Wir begleiten den Papst auf seiner Reise nach Deutschland mit unserem Gebet (22.09.11.).

Wir freuen uns über die liebevolle Aufnahme, die dem Heiligen Vater nun bei seiner Ankunft in Berlin geschenkt wurde. In den letzten Tagen haben wir uns über die gehässige Stimmung in den deutschen Medien gegen den Papst gewundert. Wir hingegen lieben Papst! Viele haben die historische Dimension nicht erkannt, dass mitten in einer geistig herabgesunkenen Welt am 19. April 2005 ein deutscher Denker, Philosoph und Theologe mit Einsteinfrisur zum Papst der Universalkirche gewählt wurde. Es würde den Deutschen gut anstehen, auf IHREN Papst stolz zu sein. Der Papst wird keine Zurufe zur Tagespolitik tun, aber er wird – wie in seiner Rede im Bundestag – auf die geistigen Wurzeln verweisen, denn nur von daher kann die Welt gesund werden. Auch etliche Mitbrüder sind – unter Führung von Abt Maximilian – nach Berlin gereist. Abt Maximilian war im Fernsehen gut zu erkennen bei der wunderschönen Papstmesse. Er ist ja mit dem neuen Erzbischof Woelki befreundet und seit Jahren schickt das Erzbistum Berlin Priesterkandidaten zum Studium nach Heiligenkreuz. Wir Mönche beten, dass der Heilige Vater in Deutschland offenere Herzen und offenere Ohren findet. Foto: Papst Benedikt XVI. im Olympiastadion, Zeremoniär Guido Marini.

2. Oktober: Wir feiern Erntedank (21.09.11.)

Das Erntedankfest ist ein ganz wichtiges Fest, denn wir danken Gott für alles Gute, das er uns schenkt. Leider nehmen wir es ja viel zu selbstverständlich, dass es uns gut geht, dass wir gesund sind, dass wir in Friedenszeiten leben, dass wir zu essen haben, dass wir Arbeit haben usw. Nichts von alledem ist aber selbstverständlich. Gott ist der Geber aller Gaben! Darum laden wir besonders intensiv dazu ein: Um 9.30 Uhr beginnt es im Freien beim Kreuzweg, dann tragen wir die Erntegaben in Prozession zur Abteikirche, wo Abt Maximilian und Pfarrer Pater Pio die Festmesse feiern. Danach spielt die Musikkapelle im Stftshof zur Agape auf. Foto: Herr Robert Tomaschko hat wie jedes Jahr aus den Gabenspenden vieler eine wunderbare Erntekrone gebaut. Kommt alle und feiert mit! Dank sei Gott, ja dank sei ihm.

Neuer Direktor für das "Überdiözesane Priesterseminar Leopoldinum Heiligenkreuz" (03.10.11.)

Nachfolger von P. Pirmin Holzschuh, der ja jetzt Prior in Stiepel ist, als Direktor des Priesterseminars Leopoldinums ist der Passionist Pater Dr. Anton Lässer. Er hat schon einiges angepackt, so etwa hat das Priesterseminar endlich wieder eine schöne aktuelle homepage: www.leopoldinum.at. Welche Freude, dass nun wieder ein Passionist dieses große Priesterseminar leitet, denn schon bis 2007 war ja Pater Michael Hösl CP in dieser Funktion segensreich tätig! Und Pater Anton wird viel zu tun bekommen, das Priesterseminar wird mit 25 Seminaristen sehr voll sein wird. Abt Maximilian wird den neuen Direktor in einer Festmese am Dienstag, 4. Okt. um 18 Uhr in der Katharinenkapelle in sein neues Amt einführen. Foto: Der frühere Direktor P. Prior Pirmin Holzschuh mit seinem Nachfolger P. Dr. Anton Lässer CP.

Wir freuenuns auf zwei neue Zisterzienser-Studenten aus Vietnam (23.09.11.)

 – Nachdem die beiden vom Stift Schlierbach unterstützten vietnamesischen Zisterzienser P. Dominik Nguyen und P. Petrus Nguyen das Studium abschließen und schon Diakone sind, haben uns neue Bitten aus einem vietnamesischen Zisterzienserkloster erreicht, dass wir Mitbrüder von dort zum Studium bei uns aufnehmen. Die Klöster gehen dort ja über vor lauter Berufungen. Derzeit sind 6 Vietnamesen bei uns, die unsere Gemeinschaft sehr bereichern und treu überall mitbeten und mithelfen. Da wir an der Hochschule Gott-sei-Dank von vielen Menschen großzügig unterstützt werden, wollen wir fortfahren, den Klöstern in Vietnam zu helfen. Dort sind die Klöster ja immer noch vom Regime reglementiert, ja unterdrückt… Die von uns ausgebildeten Zisterzienser werden in ihrer Heimat später als Lehrer und Theologieprofessoren wirken können. Foto: Die Klöster in Vietnam sind überfüllt, Asien öffnet sich für Christus.

3. Oktober: Kardinal Kurt Koch eröffnet das "Akademische Jahr 2011/12" an der Hochschule (29.09.11.)

Wir freuen uns über die hohe Ehre, dass Kurt Kardinal Koch, Präsident der Vatikanischen Rates für die Einheit der Christen, uns den Inaugurationsvortrag über „Die Bedeutung der Neuevangelisierung für die Ökumene“ halten wird. Beginn ist um 15 Uhr mit einem Pontifikalamt in der Abteikirche, dem der Kardinal vorsteht, in Konzelebration mit dem Herrn Abt, Rektor, Professoren und Mitbrüdern. Danach ist um Kaisersaal der Inaugurationsvortrag, zugleich auch die Sponsion der neuen „Magistri theologiae“. Um 18 Uhr ist die Vesper. Wie jedes Jahr erneuern wir bei der Eröffnungsmesse die Weihe unserer Hochschule an die Gottesmutter Maria. Foto: Kardinal Kurt Koch inmitten einer Schar von Schweizer Firmlingen.

Pater Walter als neuer Prior des Neuklosters installiert (02.10.11.)

Abt Maximilian liebt offensichtlich unsere Priorate, nicht nur Stiepel, sondern auch das Neukloster in Wiener Neustadt, wo er ja 1987/88 als Diakon und Neupriester gewirkt hat. Jetzt rüstet er auch das Neukloster personell auf. In einer musikalisch und liturgisch durchaus opulent gestalteten Feier hat er am 2. Okt. Pater Walter Ludwig als neuen Prior in sein Amt eingeführt. Zugleich hat Bischofsvikar Msgr. Rupert Stadler P. Walter als Pfarrmoderator eingesetzt. Viele Mitbrüder mit P. Prior Simeon und Altabt Gregor an der Spitze waren gekommen, dazu auch die Geistlichen von Wiener Neustadt, an erster Stelle Dompropst Karl Pichlbauer. Es gab umfangreiche Dankansprachen und Willkommensgrüße. Man spürte, wie die Leute den neuen Prior und Pfarrer bereits ins Herz geschlossen haben. Der Herr Abt wünscht, dass es im Neukloster mehr Formen des gemeinsamen Chorgebetes gibt. Möge das Neukloster noch mehr blühen und gedeihen! – Foto: P. Vinzenz, P. Philipp-Neri, P. Johannes, Bischofsvikar Stadler, Abt Maximilian, Prior P. Walter, P. Albert, Dompropst Pichlbauer und P. Damian (Foto: Dubravka Klinger)

Großer Tag für das Priesterseminar Leopoldinum (05.10.11.)

Am 4. Oktober hat Abt Maximilian im Rahmen einer Festmesse in der Katharinenkapelle den Passionisten P. Dr. Anton Lässer als neuen Direktor des „Überdiözesanen Priesterseminars Leopoldinum Heiligenkreuz“ in sein Amt eingeführt. Das Leopoldinum hat ja jetzt eine schöne Homepage, wo sie selber berichten. Bis 2006 war das Priesterseminar in der Obhut der Diözese Regensburg, dann hat die Österreichische Bischofskonferenz es dem Stift anvertraut. Erster Regens war Prof. P. DDr. Alkuin Schachenmayr (rechts), ihm folgte 2009 P. Pirmin Holzschuh, jetzt Prior in Stiepel (links). P. Dr. Anton Lässer ist Passionist wie schon der letzte Regens des „Collegium Rudolphinum“ P. Michael Hösl. Das Seminar ist derzeit mit 26 Seminaristen voll, es sind räumlich nur noch 2 Zimmer frei. Zur Einführungsfeier waren auch der Rektor der Hochschule P. Karl, Spiritual Martin Leitner, Prälat Hierold und Prof. Klausnitzer von Bamberg gekommen. Foto: Wir wünschen Pater Anton viel Freude und Kraft für die Ausbildung guter Priester!

Ein Blick auf unsere beiden neuen Novizen (27.09.11.)

Dieses Jahr haben wir zwei Novizen. Abt Maximilian hat nach altem Klosterbrauch seinem ersten Novizen seinen eigenen Ordensnamen „Maximilian“ gegeben. Der zweite Novize heißt Frater Konrad, er ist mit dem Herrn Abt insofern verbunden, als er aus seiner Heimatstadt Kronach stammt und von ihm getauft wurde… Der Name „Novize“ kommt von „novicius“, „Neuling“. So neu sind unsere Novizen freilich nicht, da sie als Kandidaten schon lange mit uns gelebt haben. Das Noviziat ist eine besondere Zeit, wo die Novizen das klösterliche Leben kennenlernen. Sie tragen ein rein weißes Gewand und leben unter Leitung des Novizenmeisters, P. Prior Simeon Wester, ein sehr intensives geistliches Leben. Denn sie sollen sich ja prüfen (und geprüft werden), ob diese Lebensform wirklich die ist, in die Gott sie berufen wollte. Jeden Tag gibt es einige Stunden eines speziellen Noviziatsunterrichts von einem erfahren Mitbruder. Foto: Pater Wolfgang erteilt den beiden Novizen Fr. Konrad und Fr. Maximilian Noviziatsunterricht.

Erstmals gibt es einen eigenen Studentenseelsorger (27.09.11.)

Da die Zahl der Studierenden stark wächst, hat unser Abt Maximilian den Herrn Kardinal gebeten, dass es erstmals einen eigenen Studentenseelsorger geben soll. Unsere 200 Studenten sind ja geistlich „hochmotiviert“, etliche suchen aber noch nach ihrer Berufung. Pater Edmund Waldstein (28), Neupriester, soll diese schöne Aufgabe übernehmen. Pater Edmund kommt selbst aus einer Akademikerfamilie, studierte in Kalifornien Philosophie bevor er bei uns eintrat. Er macht zur Zeit Doktoratsstudien an der Universität Wien und ist (noch nicht) im Lehrbetrieb der Hochschule. Er soll sich vor allem um die Studentinnen und Studenten kümmern, die „privat“ in und um Heiligenkreuz wohnen und nicht Priesteramtskandidaten oder Ordensleute sind. Ab Oktober wird jeden Mittwoch die Abendmesse in der Kreuzkirche um 18.45 Uhr von Pater Edmund als Studentenmesse gefeiert werden, wozu er jetzt schon herzlich einlädt. Foto: Designierter Studentenseelsorger Pater Edmund Waldstein.

Wir haben einige Opfernfans unter unseren Mitbrüdern (10.10.11.)

Keine Sorge, wir sind und bleiben schon richtige Mönche. Opernkarten sind uns auch zu teuer. Aber ab und zu werden wir ja in die Oper eingeladen. Vor allem, wenn ein Sänger die Hauptrolle singt, der in Heiligenkreuz getauft wurde. Vor allem Pater Bernhard, ein echter Wiener, lässt sich gerne in die Oper einladen. Pater Simeon, unser Kantor, natürlich auch, er lebt ja von Musik. Und Pater Marian. Besonders schön ist es, wenn wir dann sogar backstage eingeladen werden, wie etwa auf dem Foto, wo die Mitbrüder Generalmusikdirektor Franz Welser-Möst trafen, der eine hinreißende Arabella dirigiert hatte. Und dem übrigens unsere CD gefällt! Musik gehört eben zu einem Mönch, wie das Wasser zu einem Fisch… Bei manchen ist es eben nicht nur Gregorianik…  Foto: P. Simeon, Franz Welser-Möst, P. Bernhard und P. Marian in der Wiener Staatsoper.

Kardinal Koch appelliert an alle Konfessionen, gemeinsam Zeugnis von Gott zu geben (08.10.11.)

Wir stehen noch ganz unter dem Eindruck der Inaugurationsfeier am 3. Oktober, zu der Abt Maximilian Kardinal Kurt Koch aus Rom bei uns begrüßen durfte. Kardinal Koch, der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen ist, hat uns in seiner Predigt das Thema: „Christliche Theologie und biblische Prophetie“ ausgelegt. Seine Inaugurationsvorlesung behandelte das Thema: „Die ökumenische Dimension der Neuevangelisierung in Europa“. Seine Ausführungen gipfelten in einen Appell zum gemeinsamen Zeugnisgeben, gerade in der Gottesfrage, aller christlichen Konfessionen und im Verweis auf die schon faktische „Ökumene der Märtyrer“. Weiteres auf www.hochschule-heiligenkreuz.at. Man kann Predigt und Vortrag downloaden. Die Predigt gibt es auch auf Video, ebenso einen kleinen Video-Eindruck von der Inaugurationsfeier

Akademisches Jahr 2011/12 an der Hochschule feierlich eröffnet (03.10.11.)

Besonders feierlich ist die Inauguration des „Annus academicus“ heuer ausgefallen, denn Kardinal Kurt Koch kam zu uns. Der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen beschenkte uns schon im Pontifalamt um 15 Uhr mit einer wunderbaren Predigt. Dann hielt er uns im überfüllten Kaisersaal den Inaugurationsvortrag über „Die Bedeutung der Neuevangelisierung für die Ökumene“. Wir wollen ihn veröffentlichen. Anschließend nahm Abt Maximilian die Sponsion von 9 „Magistri theologiae“ vor. Seit 2007 haben wir damit 57 Absolventen spondiert. Mit dem „Gaudeamus igitur“, der Österreichischen Bundeshymne, der lateinischen Europahymne und dem Salve Regina schloss die Feier. Foto: Kardinal Koch, Abt Maximilian und Rektor P. Karl mit 5 der frisch spondierten „Magistri theologiae“.

Der Be&Be-Verlag plant viele neue Publikationen (28.09.11.)

Das Foto zeigt Verlagsleiter P. Karl mit Sr. M. Pia Schindele in der Abtei Lichtenthal. Die Archivarin ist eine Expertin für die Theologie des hl. Bernhard und hat ein gut lesbares Buch über die Mystik des hl. Bernhard („Gott wohnt in dir“) verfasst. P. Karl besuchte die Autorin vor kurzem, um letzte Klärungen vorzunehmen. Aber auch darüberhinaus werden vor Weihnachten noch etliche neue Bücher erscheinen:
1. Das 750-seitige Mega-Buch von Werner Richter zur Geschichte von Heiligenkreuz „Historia Sanctae Crucis“;
2. Ein kleines Buch von P. Wolfgang Buchmüller über den niederösterreichischen Künstler Karl Steiner;
3. Ein 400-seitiges Buch über Leben und Texte der heiligen italienischen Klarissin Camilla Battista Varano (erstmalig auf Deutsch!); 
4. Der „Bilderreiche Klosterführer“ auf Englisch in der Übersetzung von P. Alkuin Schachenmayr;
5. Der „Messritus lateinisch-deutsch“, damit die Gläubigen die lateinische Messe besser mitfeiern können; es geht um die normale Liturgie des 2. Vatikanischen Konzils;
6. Ein Buch über die Hochschule („Vom Logos gestimmt. Polyphonie einer Hochschule“);
7. P. Alkuin wird noch dieses Jahr einen Band der Forschungsreihe „Analecta Cisterciensia“ präsentieren können. Darüberhinaus haben wir auch in anderen Verlagen etliche schöne Bücher schreiben dürfen, siehe hier! Hoffentlich kauft und liest auch wer die vielen Bücher… Foto: P. Karl und Sr. M. Pia Schindele bei einer Redaktionsbesprechung in Lichtenthal. Siehe: www.bebeverlag.at

"Studentenheim Johannes Paul II. Alland" gut angelaufen (08.10.11.)

Nach 129 Jahren sind in Alland, 3km von Heiligenkreuz entfernt, die Barmherzigen Schwestern weggegangen. Sie betreuten dort ursprünglich einen Kindergarten. Jetzt hat die Hochschule den Schwesterntrakt von der Gemeinde Alland gemietet und dort ein Studentenheim eingerichtet. Über den Sommer wurden die Zimmer hergerichtet und eingerichtet. Das war auch ein finanzieller Kraftakt. Gott-sei-Dank haben uns die Barmherzigen Schwestern viele Möbel dagelassen und Einrichtungen geschenkt! Dort wohnen 11 Priesterstudenten und Ordensleute (aus Eichstätt, Wien, Regensburg, Steiermark…) Direktor ist P. DDr. Marian Gruber, unser Philosophieprofessor. Am 22. Okt., 19 Uhr, wird das „Studentenheim Johannes Paul II. Alland“ offiziell eingeweiht, das wird der Rektor der Hochschule, P. Karl, im Auftrag des Herrn Abtes tun: Heilige Messe in der Pfarrkirche, dann Zug zum Studentenheim, Einweihung, Offene Tür, man kann alles anschauen, Agape. Am 1. Nov. gibt es dann noch in der Abteikirche Heiligenkreuz ein Benefizkonzert für die Studenten. Foto: eine netter Mix von Seminaristen, Ordensleuten und Studenten lebt mit P. Marian (Mitte) im neuen Studentenheim.

Samstag, 15. Okt. 2011: Fachtagung "Zölibat & Beziehung" (24.09.11.)

Das „Institut für Religiosität und Psychotherapie“ greift zusammen mit dem „Institut für Dogmatik und Fundamentaltheologie“ eine heiße Fragestellung auf: Ist der Zölibat psychisch gesund? Verkürzt er die Beziehungs- und Liebesfähigkeit? Ist die jungfräuliche Lebensform „normal“? Wir wollen abseits aller Polemik über die Bedeutung des Zölibats reden, der ja keinefalls bloß ein „Kirchengesetz“ ist, sondern die Lebensform Jesu. Für diese Tagung gibt es bereits ca. 150 Anmeldungen. Wir haben aber für 250 Platz im Kaisersaal. Welche Freude, dass Prof. Hanna-Barbar Gerl-Falkovitz wieder kommt und referieren wird. Bitte melden Sie sich rechtzeitig an!!! Bitte hier auf Opens external link in new windowwww.zölibat.at informieren. Tagungssekretariat im RPP-Institut: Frau Traude Kaufmann, Tel. 0664-476 12 22; E-Mail: sekretariat(at)rpp-institut.org. Foto: Jesus sagt über das Mysterium der Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen: „Wer es fassen kann, der fasse es.“ (Matthäus 19,12)

"Danke lieber Gott, für diesen schönen Herbst!" (18.10.11.)

So denkt sich wohl manch einer von uns oder von den vielen Touristen, wenn sie über den Klosterhof gehen. Der Herbst lässt den Wienerwald in einer eigentümlichen Farbenpracht von wehmütiger Schönheit erstrahlen. In der Früh spüren wir Mönche schon, dass die Kirche langsam aber sicher auskühlt. In zwei bis drei Wochen müssen wir dann wieder in die kleine geheizte Bernardikapelle umsiedeln. Da wollen wir noch schnell die Schönheit des Herbstwetters genießen, ohne an den herannahenden Winter zu denken. Foto: Die 5 alten Platanen von 1848 brauchen so drei bis vier Wochen, bis sie alles Laub abgeworfen haben. Insgesamt schätzen unsere Gärtner, dass es zwei bis drei Tonnen Laub sind, die die riesigen Bäume abwerfen…

Über 250 Teilnehmer bei der Fachtagung "Zölibat & Beziehung" (16.10.11.)

Der Kaisersaal war bis auf den letzten Platz gefüllt bei der Fachtagung über das Thema Zölibat, das in einer unpolemischen und nüchternen Weise beleuchtet werden sollte. Veranstalter war das „Institut für Religiosität und Psychotherapie“ und die Hochschule Heiligenkreuz. Interessant war schon das Eröffnungsreferat der evangelischen Psychotherapeutin Univ. Prof. Dr. Rotraud Perner, das viel Sympathie für diese Lebensform durchklingen liest. Und so setzte sich dies in den Referaten des 8-fachen Familienvaters Dr. Michael Prüller, Prof. P. Dr. Karl Wallner, Univ.-Doz. Raphael Bonelle, P. Mag. Johannes Lechner und Univ.-Prof. Dr. Hanna Barbara Gerl-Falkovitz fort. Man kan hier noch nachlesen: Opens external link in new windowwww.zölibat.at Es ist angedacht, die Vorträge in einem kleinen Büchlein zu publizieren, da sie doch einen wichtigen positiven und unaufgeregten Beitrag zu einem Thema darstellen, das sonst oft aus einer sehr verzerrten Perspektive in die Öffentlichkeit gebracht wird. Foto: Univ.-Doz. Bonelle referiert im überfüllten Kaisersaal.

Der Herr Abt im ORF bei "Herbstzeit" (14.10.11.)

Heute war Abt Maximilian zum ersten Mal bei der vielgesehen Abendsendung „Herbstzeit“ zu Gast. Eine Sendung, die uns mit viel Sympathie begegnet. So hat der Herr Abt gleich die Möglichkeit gehabt, für das Klosterleben, für den Gregorianischen Choral und auch für die Hochschule „Werbung“ zu machen. Abt Maximilian hat hier dieselbe Linie wie Abt Gregor: Wir suchen die Medien nicht, aber wenn man uns bittet, Rede und Antwort zu stehen, dann sind wir gerne dazu bereit. Den Beitrag kann man sich in der TV-Thek hier ansehen. Besonders hat den Moderator Herrn Reinhard Jesionek natürlich die Verbundenheit des Herrn Abtes mit Papst Benedikt XVI. interessiert und die hohe Auszeichnung, die Abt Maximilian im Juni aus den Händen des Papstes entgegengenommen hat

Delegation mit 17 Militärbischöfen besuchen das Stift und die Hochschule (20.10.11.)

Am 18. Oktober hatten wir einen interessanten und hochrangigen Besuch: Vierzig Teilnehmer einer Enquete des „Instituts für Religion und Frieden“ über Militärseelsorge, darunter 17 Militärbischöfe aus der ganzen Welt, besuchten uns und besichtigten das Stift und die Hochschule. Sie wurden von Altabt Gregor (auf Spanisch), von Pater Edmund (auf Englisch) und von Pater Roman (auf Deutsch) geführt und nahmen dann auch an unserer Vesper teil. Besonders interessierten sie sich für die Phil.-Theol. Hochschule, wo ihnen Rektor Pater Karl und der Direktor des Leopoldinums P. Anton Lässer einen freundlichen Empfang bereiteten. Die Militärdiözesen haben ja in der Regel keine eigenen Priesterseminare und von daher kommt das Interesse für unsere Hochschule. Es war für uns total interessant. Die südamerikanischen Bischöfe freuten sich, dass sie einige süd- und mittelamerikanischen Studenten antrafen. Der Militärbischof von Südkorea staunte über unsere vietnamesischen Studenten… Foto: Hoher Besuch, Gruppenfoto vor der Hochschule.

Erfreuliche Auszeichnung für unseren Klostergasthof (14.10.11.)

Wieder einmal hat unser Klostergasthof eine Auszeichnung erhalten, diesmal in der Kategorie „Freundlichster Gastwirt“. Der Klostergasthof hat für den Bezirk Baden den 3. Platz belegt, siehe hier! Unser neuer Hauptökonom P. Markus Rauchegger und Direktor Josef Glanz nahmen in Klosterneuburg die Auszeichnung aus der Hand von Landesrätin Bohuslav entgegen. Der Klostergasthof hatte über 500 Stimmen erhalten. Auch in den anderen Bezirken wurde jeweils gewertet. Eindrucksvoll, dass das GAsthaus Schauer aus Erlauf gleich 28.533 Stimmen bekam. Jedenfalls ist das für unsere Mitarbeiter im Klostergasthof eine Motivation, weiterhin so freundlich zu sein und sich vielleicht sogar noch auf Platz 1 zu steigern. Foto: P. Markus, Landesrätin Bohuslav, Direktor Glanz. © Erich Marschik.

Abt Maximilian hält den Festvortrag bei der Verleihung der Ehrenbürgerschaft an Papst Benedikt XVI. (21.10.11.)

Der Papst hat Südtiroler Wurzeln und erhält jetzt am 22. Oktober die Ehrenbürgerschaft von Natz-Schabs im Pustertal! Das wird eine große Sache, wie man Kathpress hier entnehmen kann. Unserem Herrn Abt fällt dabei als Träger des Ratzinger-Preises die Aufgabe zu, den Festvortrag aus diesem Anlass zu halten. Der Papst wird bei der Verleihung zwar nicht selbst anwesend sein, ein persönlicher Austausch per Skype ist jedoch geplant. Der Bozener Bischof Ivo Muser feiert dazu einen Festgottesdienst und die Bürgermeister aller Gemeinden mit „Ratzinger-Wurzeln“ werden anwesend sein. Wenn man Südtirol kennt, weiß man dass das ein Fest mit viel Herz und Gemüt werden wird. Foto: Am 30. Juni empfing Abt Maximilian als erster deutscher Theologe den „Premio Joseph Ratzinger“ aus den Händen des Papstes und durfte dann vor 30 Kardinälen und noch mehr Bischöfen die Festansprache halten, mehr dazu hier.

Erster liturgischer Gedenktag des seligen Johannes Paul II. (22.10.11.)

Heute feiert die Kirche zum ersten Mal den liturgischen Gedenktag des seligen Papstes, und wir feiern mit. Am 1. Mai wurde der große Papst, der die Kirche in das 3. Jahrtausend geführt hat, von seinem Nachfolger seliggesprochen. Wir verehren ihn sehr und vertrauen uns jetzt seiner Fürbitte an. Unser Pater Johannes Paul war am 1. Mai persönlich bei der Seligsprechung seines Namenspatrons in Rom dabei, auch etwas Einmaliges. Er feiert heuer gleich zweimal Namenstag, denn bisher haben wir ihm immer am 2. April, dem Sterbetag, gratuliert. Heute wird er zum zweiten Mal seinen Namenstag, – diesmal richtig -, feiern. An diesem 1. Gedenktag wird auch in Alland das „Studentenheim Johannes Paul II.“ eingeweiht. Das erzbischöfliche Ordinariat hat erlaubt, dass die dortige Kapelle ab sofort das Patrozinium des seligen Papstes haben wird. Dort sind 11 Zimmer für Studenten unserer Hochschule, Prof. P. DDr. Marian Gruber ist Direktor des neuen Studentenheimes. Foto: Der selige Johannes Paul II. hat sein „Totus tuus“ bis in den letzten Augenblick seines Lebens gelebt. Wir danken Gott für den 22. Oktober 1978, die Botschaft bleibt, die Fürsprache wird mächtiger.

Konventausflug nach Trumau und Thallern (14.10.11.)

Bei unserem heurigen Konventausflug, an dem ca. 50 von uns teilnehmen konnten, besuchten wir Trumau, eine unserer 21 Pfarren. Besonderheit: Dort hat sich die Hochschule Trumau niedergelassen, wir haben ihnen das Schloss „vermietet“. Zugleich wurde ein neuer Pfarrhof errichtet, dem unser besonderes Interesse galt. Das Foto zeigt die Mitbrüder, wie sie in das neue Gebäude strömen, wo sie von Pfarrer P. Lukas Rüdiger empfangen wurden. Unser Künstlermönch Pater Raphael gestaltet dort gerade die Pfarrhofkapelle. – Dann ging unser Nachmittagsauflug weiter nach Thallern, wo wir unser altes Weingut von 1141 besichtigten. Es war alles sehr interessant. Wir wurden gute empfangen und haben gut gegessen. So ein gemeinsamer Ausflug, wo man miteinander plaudern kann, tut uns als Gemeinschaft sehr gut. Überhaupt nach den schönen, aber anstrengenden Tagen nach der CD- Aufnahme. Foto: Pfarrhof Trumau.

24./25. Okt. 2011:

In Zusammenarbeit mit der Kongregation für das Katholische Bildungswesen, dem Institut für Kanonisches Recht der Universität Wien und unserer Hochschule Heiligenkreuz findet bei uns eine großangelegte Tagung zu einem durchaus brisanten Thema statt. Unsere Hochschule ist ja die weltweit-einzige im Zisterzienserorden und österreich-weit die einzige aktive Ordenshochschule, wir sind päpstlichen Rechtes und staatlich anerkannt… Das Verhältnis von kirchlichem Theologiestudium und staatlicher Verankerung ist für uns daher ein sehr spannendes Thema.

Alle Information zu Referenten, Programm und Ablauf hier, wo man auch das Programm downloaden kann.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Die Organisation hat Pater Mag. Martin Krutzler über, er ist unter 0043-2258-8703-234 bzw. frater.martin@stift-heiligenkreuz.at  zu erreichen.
 

Erzbischof Alois Kothgasser erteilt 50 Katechisten die kirchliche Sendung (22.10.11.)

Am 1. Gedenktag des seligen Johannes Paul II. fand eine große Sendungsfeier für Absolventen des sogenannten LAK Kurses statt. Siehe www.katechisten.org. Nach 2-jährigem Studium hatten es 50 Teilnehmer des 8. Kurses geschafft: Sie erhielten in einer feierlichen Liturgie den Segen der Kirche und die Sendungsdekrete. Der Dienst des Katechisten für das fremsprachige Katechumenat ist ein ehrenamtlicher Dienst. Es war sehr eindrucksvoll, als Pater Herget und Pater Lainer, die Verantwortlichen für das Werk St. Justinus, die Absolventen aufriefen und kurz vorstellten. Alle Alters- und Berufsschichten. Aus 22 Diözesen Österreichs, Deutschlands und der Schweiz… Es war ein großes Freudenfest. Man hat auch dem Herrn Erzbischof deutlich angemerkt, welche Freude ihm das Engagement dieser Idealisten macht. Foto: Gruppenfoto nach der Sendungsfeier.

Festvortrag von Abt Maximilian an der Universität von Bydgszcz in Polen (26.10.11.)

Unser Herr Abt „zahlt zur Zeit den Preis des Preises“: Im Juni wurde ihm der „Premio Joseph Ratzinger“ in Rom durch den Heiligen Vater verliehen. Als Preisträger kann er natürlich die ehrenvollen Einladungen zu Gastvorträgen nur schwer ablehnen. Jetzt hält Abt Maximilian auf der Kujawy- und Pomorze-Universität in Bydgoszcz den Eröffnungsvortrag zu einer wissenschaftlichen Tagung von 32 europäischen Universitäten. Anlass ist ein Kongress zum Thema des „Multikulturalismus“ (siehe www.oneworld-manycultures.kpsw.edu.pl). Die Tagung wird zugleich von der „Fondazione Ratzinger“ veranstaltet. Anlass ist der 25. Jahrestag des ersten Gebetstreffens für den Frieden, das am 27. Oktober 1986 in Assisi stattfand. Wir wünschen unserem Herrn Abt viel Erfolg und freuen uns über diese Ehre. Foto: Verleihung des Premio Ratzinger am 30. Juni 2011.

Fachtagung im Kaisersaal (24.10.11.)

Eine zweitägige Fachtagung findet gerade bei uns im Kaisersaal statt. Thema ist die Frage, wie sich kirchliche Theologie zur „Autonomie“ der Universitäten verhält. Bundesminister Karlheinz Töchterle, selbst Altphilologe, legte ein eindeutiges Bekenntnis zur Förderung der Geisteswissenschaften und insbesondere zur Wissenschaftlichkeit der Theologie ab. An der Tagung nehmen so gut wie alle Dekane und Rektoren österreichischer Fakultäten teil. Heute waren auch Kardinal Schönborn und Diözesanbischof Klaus Küng zu Gast. Über die Tagung kann man hier nachlesen. Die von Bildungskongregation, Wiener Katholischer Fakultät und der Hochschule Heiligenkreuz gemeinsam veranstaltete Tagung ist ein fachkompetentes Forum, um sich gegenseitig über Grundsätzliches und Praktisches auszutauschen. Die Stimmung ist sehr gut. Wir freuen uns ja, dass unsere Hochschule im Konzert des Theologietreibens in Österreich (an 8 Standorten) auch ein wenig mitspielen darf. Foto: Bundesminister Töchterle beeindruckte uns durch sein klares Bekenntnis zur Theologie.

1. November, 19 Uhr: Allerheiligenkonzert für die Studenten in Alland (16.10.11.)

Bis Oberösterreich hat es sich herumgesprochen, dass wir Hilfe für das neue Studentenheim Johannes Paul II. in Alland brauchen. Idealisten von dort wollen helfen und machen deshalb am Allerheiligenabend in der Abteikirche ein Benefizkonzert. Bitte kommt alle! Es sind junge Kinder (z. B. Die Kinder des SOS Kinderdorfes Altmünster, die „Vokal-Kids“, es sind Jugendliche, die auf Orgel und mit anderen Instrumenten brillieren werden, es ist eine Gitarrengruppe, ein „Kremsklang Trio“, ein Vokalensemble, eine Gitarrengruppe… und wir Mönche! Also es wird bunt, sehr bunt. Und sicher schön, gerade für den Allerheiligentag, wo man ja sich Zeit und Musse zum Andenken und Gebet für die Verstorbenen nehmen sollte. Foto: Wir freuen uns über die Idealisten aus Oberösterreich, freilich werden wir uns alle am 1. November wärmer anziehen müssen wie auf dem Foto…

Präsentation der CD "Chant - Amor et Passio" in Bochum-Stiepel (16.11.11.)

Pater Prior Simeon und Pater Karl waren extra in Stiepel, um dort der Presse und der Öffentlichkeit die neue CD vorzustellen. Pater Prior Pirmin und die Mitbrüder freuten sich und waren auch gerne zu Fotos un sogar zu Gesang bereit. Dann gab es eine Reihe von Interviews. Vor allem war es uns ein Anliegen, dass in Stiepel, mitten im Ruhrgebiet, dieselben Melodien des Chorals erklingen wie in Heiligenkreuz. Ja: Auf beiden CDs haben immer Mitbrüder aus Stiepel mitgesungen. Besonders hat die Medien die Gründung des Musiklabels „Obsculta-Music“ interessiert. Wir freuen uns über das Interesse in Deutschland, wo wir ja schließlich 2009 den Echo Classic erhalten haben… Foto: Prior Pirmin, Pianis David Ianni, Prior Simeon und Subprior Jakobus bei der fröhlichen Präsentation.

Ein besonderer Besuch: Zwei Äbte vom Heiligen Berg Athos (26.10.11.)

Vermutlich war das heute erstmals in unserer 878-jährigen Geschichte: Zwei Äbte vom Athos auf Besuch. Prof. Heinz Nussbaumer, bekannt durch sein Athos-Buch „Der Mönch in mir“ brachte uns diese besonderen Gäste und Prof. P. Dr. Wolfgang Buchmüller führte sie durch das Kloster: Abt Alexij vom Kloster Xenophontos und Abt Gawril von Pantokratoros. Die beiden Äbte haben vor zwei Tagen in Wien am Begräbnis des griechisch-orthodoxen Metropoliten Michail Staikos teilgenommen. Es ist gar nicht so leicht auf den Heiligen Berg Athos – eine abgeschlossene Klosterhalbinsel – in Griechenland zu kommen. Pater Wolfgang war erst heuer mit den beiden vietnamesischen Mitbrüdern P. Guerricus und P. Paulus dort – und war begeistert. Die beiden Äbte nahmen natürlich auch an der Vesper teil und freuten sich über die CD „Chant„. Foto: Welche Freude, dass wir im christlichen Glauben mit den orthodoxen Mitbrüdern so gut wie eins sind.

Pater Sylvester Dweep Perera empfängt in Sri Lanka die Diakonenweihe (28.10.11.)

Am 29. Oktober ist für unseren Mitbruder ein großer Tag: In Kandy im Herzen von Sri Lanka empfängt er durch die Hände von Bischof Dr. Vianney Fernando um 9 Uhr die Diakonenweihe. Pater Sylvester kam 2001 mit 3 weiteren Mitbrüdern aus Sri Lanka zu uns. Die Idee einer Klostergründung auf Sri Lanka stammt schon von 1985, initiiert durch Weihbischof Florian Kuntner; Abt Gregor griff sie nach seiner Wahl 1999 wieder auf. Insgesamt kamen 13 Srilankaner zu uns, doch nur 4 blieben. Die kehrten 2009 nach Sri Lanka zurück, um dort zu starten. Pater Laurentius ist seit heuer Priester, jetzt wird Pater Sylvester Diakon… das sind Hoffnungszeichen. Pater Sylvester ist Superior der kleinen Gemeinschaft, die wir täglich in unsere Gebete einschließen. Foto: Pater Sylvester Perera wird um 9 Uhr Ortszeit zum Diakon geweiht, da beten wir bei uns gerade die Vigilien.

Allerseelen: Wir beten für alle Verstorbenen (29.10.11.)

Als vor einigen Wochen die Nachricht vom frühen Tod von Amy Winehouse kam, hat uns das schon irgendwie getroffen, besonders den Webmaster. Im Zusammenhang mit unserem CD Erfolg wurden wir ja immer wieder mir ihr verglichen… Pater Karl, der vorher noch nie etwas von ihr gehört hatte, und andere, haben sie fest ins Gebet eingeschlossen. Sie tat uns leid. Es gab sogar einmal eine Zeitungsente, dass wir die Sängerin nach Heiligenkreuz eingeladen hätten. Das stimmte so nicht, es gab nie eine Einladung. Wir haben nur gesagt, dass es für sie gut wäre, sich mal in ein Kloster zurückzuziehen. Jetzt ist sie tot, wie auch Michael Jackson… Zu Allerseelen beten wir für alle Verstorbenen, besonders diejenigen, für die sonst niemand betet. Denn von „Bewunderung“ allein haben die armen Seelen im Fegefeuer jetzt gar nichts mehr. Ruhe in Frieden. Foto: Amy Winehouse (1983-2011).

Unser Chorgebet findet in der geheizten Bernardikapelle statt (26.10.11.)

 Ende Oktober sind wir in die Winterkapelle übersiedelt, da es in der Abteikirche schon zu kalt geworden ist. Achtung: Besucher, die beim Chorgebet dabeisein wollen, sollen sich zur Sicherheit immer rechtzeitig bei der Klosterpforte 02258-8703 anmelden. Oder beim Gastmeister: gastmeister@stift-heiligenkreuz.at, da in der Bernardikapelle nicht viele Sitzplätze sind

Allerheiligenkonzert in der Abteikirche (02.11.11.)

Das hat uns wirklich beeindruckt: Zu Allerheiligen hatten wir ein Benefizkonzert der besonderen Art in unserer abendlichen Abteikirche: Ein Autobus voller Musiker aus Oberösterreich veranstaltete ein Konzert zugunsten des neuen Studentenheimes Johannes Paul II. in Alland. Unter den Idealisten waren geübte Sängerinnen und Instrumentalisten, aber auch die Kinder des SOS-Kinderdorfes Altmünster, die gekommen waren. Es war ein buntes und tief religiöses Programm. Die Schwester des Organisators, DI Viktor Zotter, ist nämlich eine Barmherzige Schwester und hatte vom Weggang ihrer Mitschwestern aus Alland gehört und von der Not, die wir damit haben, das Studentenheim einzurichten. Obwohl weit weniger Leute gekommen waren, als wir erhofft hatten, war das Benefizkonzert (so etwas hatten wir noch nie in der Art) ein großer Erfolg: am Schluss konnten 1.122,50 Euro an die Studenten übergeben werden. Foto: Der Herr Abt freute sich sehr über das Engagement der Kinder, Jugendlichen, Sängerinnen und Sänger, Instrumentalisten und Freunde, die extra aus Oberösterreich zu uns gekommen waren, um etwas Gutes für unsere Studenten zu tun. Vergelts Gott!

Friedhofsgang am Namenstag (03.11.11.)

Am 3. November feiern gleich 3 Mitbrüder Namenstag: der eine ist Pater Pirmin, der jetzt Prior in Stiepel ist. Der zweite ist Pater Rupert (links), der dritte ist Frater Malachias (rechts). Pater Rupert und Frater Malachias nutzten ihren Namenstag, um mit Pater Raynald (mitte) einen Friedhofsbesuch zu machen. Das Foto entstand, als sie sich gerade auf den Weg machten, fröhlich gestimmt. Pater Raynald wollte den beiden Jungen die Gräber aller anderen „Ruperts“ und „Malachiasse“ zeigen, die bei uns auf dem Mönchsfriedhof begraben sind. Wir stehen ja in einer langen Kette von Mitbrüdern, die vor uns hier gelebt haben. Pater Rupert ist übrigens seit September Magister für die Junioren, er ist also für die jungen Mitbrüder zuständig, die in Ausbildung sind und in Vorbereitung auf die Feierlichen Gelübde. Frater Malachias ist 2. Zeremoniär, und Pater Raynald ist ein 80-jähriger Mönch mit jungem Herzen. Foto: P.Rupert, P.Raynald und Fr.Malachias.

Dienstag, 15. November 2011: Buchpräsentation im Kaisersaal (13.11.11.)

Am Leopoldsfest ist es soweit: nach 3 Jahren Arbeit wird ein Teil des Lebenswerkes von Herrn Dir. Werner Richter präsentiert. Die „Historia Sanctae Crucis“ umfasst 708 Seiten, 543 teils noch nie veröffentlichte historische Ansichten und ist ein 1,3 Kilo schweres Monumentalwerk. Siehe hier! Bis inklusive 15. Nov. kostete es 49,90, danach 69,90. Vorbestellen kann man hier: bestellung@bebeverlag.at. Programm für 15. Nov.: 9.30 Uhr Pontifikalmesse in der Abteikirche, 11 Uhr Festakt mit Buchpräsentation (auch 4 andere Bücher werden kurz präsentiert). Ende 11.50. Dann steht Herr Richter zum Signieren zur Verfügung. Alle sind willkommen, besonders natürlich die Heiligenkreuzer, denen dieses Buch gewidmet ist

Zwei Achtziger: Viel Glück und viel Segen... (08.11.11.)

Pater Raynald Heffenmeyer (links) war schon am 4. August 80, Pater Nivard Hradil (rechts) ist es heute am 8. November. Wir werden unsere beiden Mitbrüder am Donnerstag, 10. November, im Konvent feiern. Es gibt eine Gratulation und dann wird sich unsere Klosterküche voraussichtlich wieder überbieten, um den beiden Achtzigern eine Freude zu machen, und natürlich auch den Mitbrüdern, die von den Pfarren kommen werden, um den beiden zu gratulieren. Wir freuen uns sehr, dass es beiden – dem Alter entsprechend – gut geht und sie in unserer Gemeinschaft mitleben, mitbeten und die Jungen durch ihr Vorbild aufbauen. Der liebe Gott möge sie uns noch lange in Gesundheit und mit der ihnen eigenen Heiterkeit des Herzens erhalten! Foto: Wir gratulieren!

Die Hochschule will auch etwas für die Familien und Eheleute tun (06.11.11.)

Unsere Hochschule ist wohl eine der größten Priesterausbildungsstätte im deutschen Sprachraum, von den 208 Studierenden sind ca. 150 auf dem Weg zum Priestertum. Doch was nützen Priester, wenn die Familien nicht mehr funktionieren? Daher wurde ein „Studienlehrgang Theologie des Leibes“ (STL) eingerichtet, der von der Initiative Christliche Familie getragen wird, in Kooperation mit der Hochschule. Die Presse hat hier einen informativen Bericht dazu. Der Herr Abt betonte in seinen Begrüßungsworten für die Verantwortlichen des STL sowie die 67 Teilnehmer des ersten Kurses, dass ein solcher Lehrgang auch für uns Zölibatäre wichtig sei, weil Ehe und Familie wesenhaft auch mit der Lebensform zu tun haben, die die Priester und Gottgeweihten aus Liebe zu Gott wählen. Foto: Anstelle der erwarteten 15-20 haben sich für den 1. Kurs des STL gleich 67 angemeldet, die auf dem Foto natürlich keinen Platz haben…

13. November 2011: Performance über Joseph Roth im Kaisersaal (28.10.11.)

– Am Sonntag, 13. Nov., findet um 16 Uhr im Kaisersaal eine „Performance“ statt. Die jungen Schauspieler Max Mayerhofer, David Czifer und Georg Biron (Regie) erzählen die Lebensgeschichte des österreichischen Dichters mit Hilfe von Texten und Zitaten, die spielerisch zu einem großen Ganzen zusammengefügt werden. Der österreichische Schriftsteller ist ja eine ebenso mystifizierte wie irgendwie tragische Persönlichkeit gewesen… Daher trägt die Aufführung den Namen „Blick in eine versunkene Welt“. – Kartenreservierung bzw. Abholung an der Klosterpforte unter Tel. 02258-8703-0, Vorbestellung unter office@stift-heiligenkreuz.at . Erwachsene 12 Euro, Studenten 5 Euro.
Kleines Hoffnungszeichen von unseren Mitbrüdern in Sri Lanka (06.11.11.)

Die kleine 4-köpfige Gemeinschaft von Srilankanischen Mitbrüdern, die ja seit Frühjahr auf sich selbst gestellt ist, ist jetzt in die Nähe von Kandy übersiedelt, das ist im Zentrum Sri Lankas und die eigentliche Ausbildungsstadt für Klerus und Ordensleute. Die Jungen müssen ja noch studieren. Das Haus in Ampytiya heißt St. Bernard’s House. Die Priesterweihe von P. Laurentius und die Diakonenweihe von P. Sylvester waren große Schritte vorwärts. Am 4. November kam per SMS die freudige Nachricht, dass es einen neuen Kandidaten gibt. Das Wichtigste ist ja, dass Berufungen kommen. Priester- und Ordensberufungen gibt es zwar in Sri Lanka in Hülle und Fülle, aber das „klösterlich-benediktinische“ Leben müssen die Katholiken dort erst so richtig kennen- und schätzenlernen. Jedenfalls freuen wir uns über alle Knospen, die das Pflänzchen hervorbringt. Foto: Chorgebet in Sri Lanka.

Frater Matthias erhält eine spezialisierte Ausbildung zum Buchbinder (12.11.11.)

Unser Frater Matthias Schäferhoff macht in München eine 3-jährige Lehre als Spezialbuchbinder und Restaurator. Er hat großes handwerklisches Geschickt und es macht ihm viel Freude. Regelmäßig kommt er von München, um den Kontakt mit uns zu halten. Da freuen wir uns immer sehr. Dann hilft er auch gleich in der derzeitigen Buchbinderei mit. Es gibt in einem so alten Kloster ja immer was zu restaurieren und zu binden. So brauchen z. B. unsere großen Chorbücher, aus denen wir die lateinischen Psalmen lesen, immer wieder Wartung. Foto: Frater Matthias mit Altmeiser Robert Tomschko in unserer derzeitigen Buchbinderei.

Ein großer Tag für Heiligenkreuz: Werner Richters "Historia Sanctae Crucis" wurde präsentiert (15.11.11.)

Am 875. Todestag des hl. Leopold, unseres Stifters, gab es einen riesigen Festakt im Kaisersaal, zu dem ganz viele Heiligenkreuzer, Altheiligenkreuzer und Freunde des Stiftes gekommen waren: Nach 3 Jahren Arbeit wurde das monumentale Buch „Historia Sanctae Crucis. Beiträge zur Geschichte von Heiligenkreuz im Wienerwald 1133-2008“ präsentiert. Alles zum Buch hier! Abt Maximilian konnte nicht nur Bürgermeister Ringhofer, sondern auch die beiden Altäbte Gerhard und Gregor und zahlreiche Prominente und Freunde aus Heiligenkreuz begrüßen. Kurz wurden auch Bücher von Prof. Josef Zemanek, Prof. P. Wolfgang Buchmüller, Sr. Pia M. Schindele und die DVD „The Top Ten Monks“ präsentiert. Mit begeistertem Applaus wurde Herr Verwaltungsdirektor Werner Richter für das 708 Seiten starke Buch, in dem lebenslanges Forschen steckt, bedankt. Wir Mönche hatten große Freude, dass soviele Heiligenkreuzer, Gruber und Siegenfelder gekommen waren! Nachher musste Herr Richter eine Stunde lange sitzen und Bücher signieren. Das Buch wird eine „Richter-Skala“ für die Geschichtsschreibung in Heiligenkreuz. 543 historische Ansichten machen es noch spannender und lebendig, für jung und alt. Fotos: Eindrücke vom Festakt.

Lebendige Kirche in Sulz: Abt Maximilian segnet Leopoldikapelle (13.11.11.)

Ein kräftiges Lebenszeichen gibt die Pfarre Sulz im Wienerwald, wo unser Pastoraltheologe Prof. P. Dr. Norbert Stigler seit 1999 wirkt. Am Sonntag, 13. Nov., konnte Abt Maximilian eine Kapelle einweihen, die Herr Altbürgermeister Leopold Schmölz aus eigenem Antrieb und aus eigenen Mitteln auf dem schönsten Flecken seines Anwesens in der Stangau errichtet hatte. Von dortaus sieht man über das ganze Dorf! Ein Zeichen auch, dass die Menschen Sehnsucht haben nach Orten der Stille, der Andacht und des Gebetes. An der feierlichen Messe nahmen auch Pfarrer P. Ferdinand Zwettler (Sittendorf) und Altpfarrer P. Karl Wallner teil. Bei der Festmesse lag Sonnenschein über diesem herrlichen Stück Wienerwald, dass einem das Herz aufging. Wir wünschen der Pfarre Sulz, wo es ja auch in der Gruberau beim Schusternazl seit 1997 eine aus Eigeninitiative gebaute Wienerwaldkapelle gibt, weiterhin lebendiges Wachstum. Foto: Altbürgermeister Leopold Schmölz dankt den vielen Menschen, die zur Einweihung gekommen waren.

Klosterprimiz unseres Studenten Ipacs Bence aus Ungarn (07.11.11.)

Heute hatten wir die große Freude, dass ein Neupriester die morgendliche Konventmesse bei uns feierte. Der ungarische Priester Bence Ipacs studierte 2 Semester an unserer Hochschule und wohnte bei uns im Kloster. Pater Prior Simeon lobte ihn, weil er damals hundertprozentig an unserem Chorgebet, ab 5.15. Uhr teilnahm. Diese Zeit im Kloster war wichtig für ihn, er hat hier seine Berufung zum Priestertum gefunden, wie er selbst erzählte. Am 18. Juni 2011 empfing er in Szobathely durch Bischof Andras Veres die Priesterweihe. Mag. Bence Ipacs ist einer von 18 Neupriestern, über die sich unsere Hochschule im heurigen Jahr freuen darf. Als Primizbildchen hat er das Ikonenkreuz aus unserer Abteikirche gewählt. Gott segne ihn! Foto: Primizsegen.

Ab 21. November: Philosophisches Abend-Blockseminar mit Prof. Hanna Barbara Gerl-Falkovitz (19.11.11.)

Wir freuen uns, dass wir an der Hochschule ein neues Institut namens „EUPHRat“ haben: „Europäisches Institut für Philosophie und Religion“, das von Univ.-Prof. Dr. Hanna Barbara Gerl-Falkovitz geleitet wird. Frau Professor Falkovitz ist eine der renommiertesten Denkerinnen; es ist eine Auszeichnung für uns, dass sie sich bereit erklärt hat, das Institut bei uns zu gründen und zu leiten. – Herzlich laden wir ein zu einem öffentlichen Blockeseminar, das sie im November 2011 und Ende Februar 2012 in Abendveranstaltungen an unserer Hochschule anbietet. Thema: „Athen und Jerusalem. Klassische und zeitgenössische Texte zum Verhältnis von Glaube und Vernunft“, jeweils 19.30 – 21.00 Uhr. Termine: 21. und 22. Nov. 2011; 27./28./29. Feb. und 1. März 2012. – Foto: Frau Prof. Gerl-Falkovitz hat uns schon verschiedentlich durch Ihre Vorträge begeistert.

Ein großer Tag für Heiligenkreuz: Werner Richters "Historia Sanctae Crucis" wurde präsentiert (15.11.11.)

Am 875. Todestag des hl. Leopold, unseres Stifters, gab es einen riesigen Festakt im Kaisersaal, zu dem ganz viele Heiligenkreuzer, Altheiligenkreuzer und Freunde des Stiftes gekommen waren: Nach 3 Jahren Arbeit wurde das monumentale Buch „Historia Sanctae Crucis. Beiträge zur Geschichte von Heiligenkreuz im Wienerwald 1133-2008“ präsentiert. Alles zum Buch hier! Abt Maximilian konnte nicht nur Bürgermeister Ringhofer, sondern auch die beiden Altäbte Gerhard und Gregor und zahlreiche Prominente und Freunde aus Heiligenkreuz begrüßen. Kurz wurden auch Bücher von Prof. Josef Zemanek, Prof. P. Wolfgang Buchmüller, Sr. Pia M. Schindele und die DVD „The Top Ten Monks“ präsentiert. Mit begeistertem Applaus wurde Herr Verwaltungsdirektor Werner Richter für das 708 Seiten starke Buch, in dem lebenslanges Forschen steckt, bedankt. Wir Mönche hatten große Freude, dass soviele Heiligenkreuzer, Gruber und Siegenfelder gekommen waren! Nachher musste Herr Richter eine Stunde lange sitzen und Bücher signieren. Das Buch wird eine „Richter-Skala“ für die Geschichtsschreibung in Heiligenkreuz. 543 historische Ansichten machen es noch spannender und lebendig, für jung und alt. Fotos: Eindrücke vom Festakt.

Herz-Jesu-Weihe am Christkönigssonntag (20.11.11.)

Zweimal im Jahr erneuern wir Mönche die Weihe unseres Klosters an das heiligste Herz Jesu: am Herz Jesu Fest im Juni und am Christkönigssonntag, also heute. Wenn unser Herr Jesus Christus das „Reich Gottes“ verkündigt, so handelt es sich nicht um ein irdisches Reich, das in äußeren politischen oder institutionellen Strukturen besteht. Als Pilatus Jesus fragt, ob er ein König ist, antwortet er: „Du sagst es, ich bin ein König… Doch mein Königtum ist nicht von hier.“ (Johannes 18,37.36) Das Königtum Christi beginnt dort, wo jemand dem Herrn sein Leben übergibt und sich unter seine Herrschaft der Liebe stellt. Das ist ja das Ziel und der letzte Sinn unseres Lebens. Die Herz-Jesu-Weihe findet am Christkönigssonntag um 19.30 Uhr in der Bernardikapelle vor dem Allerheiligsten statt. Foto: Das berühmte Herz-Jesu-Bild in der Innsbrucker Jesuitenkirche, vor dem seit 1804 jährlich die Weihe Tirols an das heiligste Herz Jesu erneuert wird.

Hochschulkonferenz im Zeichen des Aufbruchs (24.11.11.)

Die Hochschule vermeldet, dass die pro Semester ein Mal stattfindende Hochschulkonferenz am 23. Nov. in guter Aufbruchsstimmung verlaufen ist. Es gibt ja zahlreiche neue Lehrende. So startete etwa unter Prof. Dr. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz das neugegründete „EUPHRat – Europäisches Institut für Philosophie und Religion“ voll durch. Prof. Dr. Alfred Hierold ist neuer Institutsvorstand des Intituts für Kirchengeschichte und Kirchenrecht, darüber hinaus gibt es neue Gastprofessoren, Dozenten und Lehrbeauftragte. Die Hochschule rüstet sich für die Zukunft. Thematisiert wurde auch der akut werdende Platzmangel, und zwar doppelt: Die Hochschule hat nicht nur immer mehr Studenten, sondern sie erhält auch – dankenswerterweise – viel wertvolle Fachliteratur aus Nachlässen geschenkt. Der neue Stiftsbibliothekar Vizerektor P. DDr. Alkuin Schachenmayr hat darauf hingewiesen, dass die Bibliotheksräume bald nicht mehr ausreichen. Foto: Von den 49 Lehrenden konnten immerhin 37 an der Konferenz teilnehmen.

30. Nov.: Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz zu Gespräch im Klostergasthof (23.11.11.)

Die neu gegründete Studentenverbindung „KAV Sanctottensis“ ist bereits recht aktiv. Die Studenten haben eine ganze Serie von Vortragsabenden gestartet, die gemäß den Gepflogenheiten der Verbindung im Klostergasthof stattfinden. Nun laden sie zu einem Gespräch mit dem ebenso jungen wie eindrucksvoll agierenden Staatssekretär Sebastian Kurz im Klostergasthof ein: Mittwoch, 30. Nov., 19.30 Uhr im Jagdsaal. Thema ist die Integration, der Eintritt ist frei

Dank an die großzügigen Förderer der Hochschule und der Studenten! (28.11.11.)

Das Foto zeigt Abt Maximilian als er am 15. Okt. in Mayerling das dortige Gästehaus St. Joseph besuchte. Die Hausgemeinschaft freute sich riesig über den hohen Besuch. Im Gästehaus wohnen 15 junge Männer, von denen einige mit einer Berufung zum Priestertum ringen. Die jungen Leute schlagen sich einstweilen ohne finanzielle Absicherung durchs Studium… Gott-sei-Dank gibt es viele Unterstützer! Doch nicht nur dieser jungen Leute, sondern die ganze Hochschule bedarf finanzieller Hilfe. Wir danken herzlich allen Förderern. In diesen Tagen hat der Rektor der Hochschule wieder einen „Bettelbrief“ ausgeschickt. P. Karl informiert dort auch (auf seine Art) über das, was sich an der Hochschule so alles tut. Auf seinem Schreibtisch stapeln sich derzeit 37 Stipendienansuchen, denn nicht alle unserer 208 Studenten können sich das Studium einfach so leisten. Die Hochschule bittet jedenfalls sehr um Ihre Hilfe. Es ist ein Beitrag, um gute Priester ausbilden zu können. Heuer wurden 18 unserer Studenten zu Priestern geweiht. Jede Gabe ist, so glauben wir, ein Beitrag für die Zukunft der Kirche. Foto: Abt Maximilian auf Besuch im Gästehaus St. Josef des Karmel Mayerling.

10. Dezember 2011 (Samstag): Von 9-21 Uhr Großer Advent-Klostermarkt (29.11.11.)

Stimmungsvoll soll unser heuriger Advent-Klostermarkt werden: Samstag, 10.12. von 9 bis 21 Uhr. Unsere Mitbrüder haben sich dafür extra für das Foto fotografieren zu lassen. Es werden wieder ca. 30 Stifte und Ordensgemeinschaften beteiligt sein, die ihre Bio- und Spezialprodukte anbieten. (Hier klicken, da gibt es alle Information!) Für jeden etwas. Besonderheit: die neue CD „Chant – Amor et Passio“, die wir signieren werden. Und der Stiftsbibliothekar P. Alkuin macht im Kaisersaal einen Bücherflohmarkt. Hauptökonom P. Markus wird persönlich von 9-21 Uhr “Südtiroler Strauben“ herausbacken. Was immer das ist… Außerdem gibt es Kinderprogramm. Näheres werden wir noch veröffentlichen. Am Chorgebet um 12 und 18 Uhr kann man natürlich auch teilnehmen. Wir hoffen, dass der Klostermarkt zu einer guten Einstimmung auf das Weihnachtsfest beiträgt. Foto: Fr. Daniel und Fr. Nikolaj (Stift Geras) mit neuer CD und Karpfen. Die Geraser Karpfen sind eine von vielen Spezialitäten, die angeboten werden. – Foto kann man hier downloaden

Beauftragungsfeier zum Lektorat und Akolythat (08.12.11.)

Am Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria hat der Herr Abt zwei Mitbrüder mit dem Dienst des Lektors beauftragt: Frater Malachias Hirning und Frater Cornelius Schwall. Des weiteren wurde Frater Nikolaus Holz zusammen mit den vietnamesischen Mitbrüdern Pater Guerricus und Pater Leo mit dem Dienst des Akolythen beauftragt. Das sind wichtige Schritte hin auf die Priesterweihe, vor allem für die beiden Zisterzienser aus Vietnam, die ja hoffentlich bald auch das Studium abschließen werden. Die Feier fand in der Bernardikapelle im Rahmen des Pontifikalamtes statt. Wir wünschen den beiden neuen Lektoren und den drei neuen Akolythen Gottes Segen und den Beistand der Gottesmutter für ihren Dienst in der Kirche. Foto: Abt Maximilian segnet die neuen Lektoren und Akolythen.

250 junge Leute bei der Jugendvigil (03.12.11.)

Der Neupriester Lukas Rihs, den wir schon aus der Zeit vor seiner Berufung kennen, predigte bei der Jugendvigil am 2. Dezember. Viele waren gekommen, 5 Jugendliche sogar aus Deutschland. Übernachten kann man ja jedesmal problemlos mit Schlafsack. Im Kreuzgang war es „frisch“, als wir Pater Kilians Adventgeschichte hörten, hier zum Nachlesen. Fotos gibt es ein paar wenige – schöne – von Gerhard Weiß, hier. Dafür hat ein deutsches Fernsehteam gefilmt, denen ging es eigentlich um die neue CD „Chant-Amor et Passio“, aber die Jugendvigil hat sie sehr beeindruckt. Musik war super, Stimmung besinnlich, Begegnungen schön. Gut ist, dass auch soviele Studenten unserer Hochschule mitmachen und mithelfen. Jetzt freuen wir uns schon auf die Silvester-Jugendtage von 29.12. bis 1.1. und dann kommt am 6.1.2012 die nächste Jugendvigil… Foto: Gute Stimmung nach der Jugendvigil im Jugendraum…

Radio Vatikan: Abt Maximilian hält die Betrachtung zum 2. Adventsonntag (02.12.11.)

Der Herr Abt hält auf Radio Vatikan die Betrachtungen zum Advent. Man kann hier nachlesen und sich auch das Evangelium und die betrachtende Auslegung direkt anhören. Hier geht es zur Seite von Radio Vatikan. – Foto: Abt Maximilian bei der Predigt bei einer Jugendvigil.

Der "heilige" Nikolaus besucht erstmals auch das Kloster (06.11.12.)

„Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, könnt ihr nicht in das Himmelreich gelangen“, sagt Jesus! Darum hat sich unser Ortspfarrer Pater Pio wohl gedacht, dass das das „Kindlich-Sein“ auch uns Mönchen nicht schadet. So hat er sein Nikolauskostüm nach dem Besuch von Kindergarten und Volksschule nicht ausgezogen, sondern ist damit auch durch das Kloster spaziert, sogar am Mittagschorgebet hat der heilige Nikolaus teilngenommen. Das hatten wir noch nie. Foto: Namenstagsgratulation für Frater Nikolaus Holz in Anwesenheit des heiligen Nikolaus.

Neuer Tabernakel für die Abtskapelle (10.12.11.)

Der Herr Abt freut sich sehr über ein wunderbares Geschenk, das er in diesen Tagen erhalten hat. Prof. Dr. Wolfgang Waldstein, Großvater unseres Pater Edmund, hat für die Abtskapelle einen wunderschönen Tabernakel geschnitzt. Auf dem Bild ist der vergoldete Tabernakel mit dem Christussymbol IHS sehr gut sichtbar inmitten des Altares. Dieser Altar wiederum ist das Miniaturmodell des einstigen barocken Hochaltares der Abteikirche, den es mittlerweile nicht mehr gibt. Die Abtskapelle ist direkt neben dem Arbeitsbüro des Herrn Abtes; sie dient den Äbten als Ort der Stille, wo sie sich zum Gebet und zur Anbetung zurückziehen können, um Kraft zu schöpfen für ihren Dienst. Foto: Die kleine Abtskapelle ist ein stiller Ort, der jetzt in neuem Glanz erstrahlt.

"Dankbarkeit und Zuversicht" bei der vorweihnachtlichen Feier der Stiftsbetriebe (14.12.11.)

In den Betrieben des Stiftes arbeiten derzeit 156 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bei der vorweihnachtlichen Feier, zu der Abt Maximilian und Hauptökonom P. Markus Rauchegger traditionell in den Leopoldisaal des Klostergasthofes eingeladen hatten, war eine große Dankbarkeit zu spüren. Ohne unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wären wir ja aufgeschmissen. Zugleich betonte der neue Hauptökonom, dass man zwar durch wirtschaftlich schwierige Zeiten gehe (Finanzkrise, Eurokrise u. ä.), – aber mit Zuversicht! Bei der festlichen Feier wurden Jubilare geehrt, einige in die Pension verabschiedet… Und natürlich gab es auch ein gutes Essen… Foto: Vorweihnachtliche Dankesfeier der Stiftsbetriebe im Leopoldisaal.

Die "Historia Sanctae Crucis" kommt gut an (14.12.11.)

Direktor Werner Richter darf sich mit Recht freuen, denn sein Monumentalwerk „Historia Sanctae Crucis. Beiträge zur Geschichte von Heiligenkreuz im Wienerwald 1133-2008“ kommt überall gut an. Die Menschen freuen sich, in der Geschichte von Stift und Gemeinde schmöckern zu können. Viele berichten auch, dass sie jetzt Heiligenkreuz in einem ganz neuen Licht sehen. Die 543 historischen Bilder helfen auch, das Geschichtbewusstsein zu stärken. So waren etwa die Ereignisse zwischen 1938-1945 vielen nicht bewusst… Und niemand konnte sich mehr vorstellen, wie die romanische Abteikirche bis zum Abriss der barocken Empore ausgeschaut hat. – Jedenfalls sind das Interesse und die positive Zustimmung der Bevölkerung eine Motivation für den Autor, der sehr viel Mühe in das Werk gesteckt hat. PS: Auch sonst sind viele neue Bücher von Heiligenkreuzer Mönchen bzw. über Heiligenkreuz erschienen, siehe hier. Foto: Direktor Werner Richter bei der Buchpräsentation am 15. November 2011 (Foto: Ferry Paur).

Gute Stimmung beim Advent-Klostermarkt am 10. Dezember (11.12.11.)

So viele Besucher hatten wir noch nie beim Advent-Klostermarkt, der bei uns ja nur an einem einzigen Tag stattfindet. Die Ordnungskräfte schätzen 8.000 Besucher. Für die jungen Ordensleute aus ca. 30 Klöstern, die an dem Markt beteiligt waren, ist das nicht nur ein (lebensnotwendiges) Geschäft, sondern es geht auch um die Begegnung. Ein junges Ehepaar sagte: „Bei euch ist es zugleich ruhig und lustig. Es gibt nicht den üblichen Ramsch. Und die Klosterbesichtigung war ein einmaliges Erlebnis.“ Beim Chorgebet um 12 und um 18 Uhr war die Kirche von vorne bis hinten voll. Die neue CD war ein Hit, die Mitbrüder signierten hunderte Stück… Auch der Bücherflohmarkt im Kaisersaal wurde gerne angenommen. Und Pater Prior Walter kümmerte sich in der Aula um die Kinder; dort war auch die beliebte Ausstellung von Papierkrippen. Am Abend waren wir alle ziemlich geschlaucht. Jetzt wünschen wir noch einen gesegneten Advent und dann ein frohes, innerlich helles Weihnachten. Foto: Gute Stimmung am Klosterladen-Stand, wo unsere neue CD wegging wie die Knoblauch-Käsestangerl von St. Florian. Einige Foto-Eindrücke hier

Weihnachtsvorbereitung: Das klösterliche Rekreationszimmer hat nach 40 Jahren einen neuen Bodenbelag erhalten (17.12.11.)

Aus den 1970er Jahren stammt unser innerklösterliches Rekreationszimmer. Inzwischen ist es eine kleine Stilsensation, weil es einheitlich durchgestylt ist. Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck war von diesem Raum ganz begeistert und wollte hier eine Szene seines Filmes „Das Leben der anderen“ drehen. Es sollte ein Büro des Berliner Stasi-Zentralbüros sein. In diesem Raum setzen wir uns täglich am Abend – und am Sonntagen auch zum Kaffee – zusammen, um uns zu „rekreieren“ (=erholen), also um uns auszutauschen. Hier findet auch am Heiligen Abend unsere klösterliche Weihnachtsfeier statt. Der verschmutzte Fußboden wurde jetzt sehr sensibel durch einen strapazfähigen Linoleumfußboden ersetzt. Durch die türkise Farbe blieb der Stil voll erhalten. Derzeit erinnert der Linoleum-Geruch die alten Mitbrüder zwar noch etwas an ihre Schulzeit, aber sonst ist diese Minisrestaurierung formidabel gelungen. Foto: Das neubefußbodete Rekreationszimmer: Ein 1970er-Stilunikat im Herzen unseres Klosters. – (Inzwischen haben Direktor Werner Richter und Prof. P. DDr. Alkuin Schachenmayr recherchiert: Der Wiener Architekt Hans Pfann (1890-1973) entwarf den Raum, der am Heiligen Abend im Jahr 1972 vom Auftraggeber Abt Franz Gaumannmüller eingeweiht wurde. Vor 1939 war dort die Schneiderei untergebracht, von 1957 bis 1972 die Kapelle für Exerzitienkurse. Pfann erhielt immer wieder seit dem Jahr 1952 Heiligenkreuzer Aufträge. Er hat auch Spielcasino in Baden, die Heilstätte in Grimmenstein und das Musikvereinsgebäude im Jahr 1938 gestaltet. Pfann blieb bis zu seinem Tod mit dem Stift verbunden; trotz seines evangelischen Bekenntnisses gehörten die Heiligenkreuzer Aufträge zu seinen Lieblingsarbeiten. Die Wandvertäfelung und Möblierung sind aus Nussholz und wurden von Mitarbeitern der Stiftstischlerei gefertigt, die Keramikplatten an der Südwand wurden von Gaumannmüller in italienischen Galerien erworben.)

ORF 1: Pater Johannes Paul und Frater Timotheus wählen das schönste Weihnachtslied mit aus (23.12.11.)

Heute, Freitag, 23. Dezember sind Pater Johannes Paul Chavanne und Frater Timotheus Werz zu Gast bei Andi Knoll im Fernsehen in der Sendung ‚Österreich wählt – den größten Weihnachtshit‘. Ab 20:15 Uhr in ORF 1. Zusammen mit anderen Gästen diskutieren sie über Weihnachtslieder, das Christkind und das Leben im Kloster. Und versuchen Werbung für den Glauben an Gott und das ‚richtige‘ Weihnachten zu machen: die Freude über die Geburt Jesu. Foto: Es ist gut, dass auch junge Ordensleute – und nicht nur Promis – eingeladen wurden, bei der Wahl des schönsten Weihnachtsliedes mitzumachen. Und es ist gut, dass sich die beiden Mitbrüdeder trauen hinzugehen. Denn Weihnachten ist ja ein christliches Fest.

Den heiligen Abend richtig (!) feiern (07.12.11.)

Weihnachten ist nur dann Weihnachten, wenn man es als das feiert, was es ist: Die Geburt Christi, des Sohnes Gottes. Weihnachten verbindet Gott und Mensch, Seele und Ewigkeit. Natürlich gehört das Äußere dazu, aber man muss Weihnachten auch innerlich feiern. Nur dann wird es richtig warm ums Herz: Durch die heilige Beiche. Durch den Besuch der heiligen Messe. Durch Familiengebet. – Wichtig ist auch, den Heiligen Abend zu Hause gut und richtig zu feiern. Indem man beim Christbaum das Weihnachtsevangelium liest, miteinander betet und singt. Wir veröffentlichen hier, wenn man hier klickt, einen kleinen Behelf, wie man den Heiligen Abend zu Hause gestalten kann. Da sind auch die wichtigsten Weihnachtslieder drauf. Foto: Das Licht leuchtet in der Finsternis!

Viele Pferde und Gläubige bei der Pferdesegnung am Heiligen Abend (24.12.11.)

Über 30 Pferde und Ponys kamen am Mittag des Heiligen Abends in den Inneren Stiftshof, um gesegnet zu werden und das „Licht von Bethlehem“ hinauszubringen in die Welt. Dazu waren über 300 Menschen gekommen, viele Kinder. Pater Bernhard hielt die Segnung, Frater Matthias spielte dazu auf dem Glockenspiel, Frater Konrad verteilte das Licht in die Laternen. Das Licht war an dem Ort entzündet worden, wo vor 2000 Jahren Christus, das Licht der Welt, geboren wurde… Pater Karl und Pater Pio fütterten die Pferde mit Karotten, was sie sehr beruhigte. Die Idee dazu hatte Pater Severin. Auch Exfinanzminister Franz Edlinger war wieder mit seiner Familie gekommen, er ist mit Pater Bernhard befreundet. Foto: Pater Bernhard in seinem Element…

Verabschiedung unserer Stiftsschneiderin Dorothea Brix (23.12.11.)

Ohne unsere Mitarbeiter wären wir aufgeschmissen. 156 Angestellte halten den Betrieb in Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Bauamt, Tourismus usw. am Laufen. Besonders nahe sind uns natürlich jene, die unmittelbar im Kloster arbeiten. Heute haben wir unsere langjährige Stiftsschneiderin in die Pension verabschiedet. Der Herr Abt, Altabt Gerhard und dreißig Mitbrüder drängten sich in der kleinen Schneiderei zu einer kleinen Feier. Schließlich tragen wir alle unsere Habite, Skapuliere, Kukullen und Kapuzen aus ihrer Hand… Direktor Josef Glanz (Foto) überreichte einen Blumenstrauß. Solche Verabschiedungen gehen meist still über die Bühne und werden auf der Homepage selten erwähnt. An dieser Stelle sei daher ALLEN unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Dank gesagt. Foto: Direktor Glanz verabschiedet Frau Brix in den Ruhestand, und die Mönche danken von Herzen.

"Der Wein erfreut des Menschen Herz" (23.12.11.),

so steht in der Bibel. Im ORF lief im Rahmen von „Winterzeit“ eine schöne Reportage über unser Weingut Thallern. Man kann sie hier noch anschauen, unter „Messwein“. Foto: Unser uraltes Weingut „Thallern“ war die Initialzündung für das heutige Weinbaugebiet um Gumpoldskirchen.

Erstmals sind über 200 Studenten an der Hochschule inskribiert (20.12.11.)

Nach Ablaufen der Inskriptionsfrist liegt nun die definitive Hörerzahl unserer Hochschule vor. Es sind 208 Studenten und Studentinnen. Obwohl der Rektor im Sommer bei der Zulassung streng war, sind es doch enorme 62 Neuinskribenten. Den größen Anteil unter den Neuen machen jene aus, die sich durch den Vorbereitungskurs auf die Studienberechtigungsprüfung an der Universität Wien vorbereiten. Die meisten wollen Priester oder Ordensfrau/Ordensmann werden. An der Hochschule ist gute Atmosphäre, obwohl der Stundenplan sehr intensiv ist. Das verdanken wir auch einigen neuen, besonders motivierten Lehrenden. Aber das ist auch eine Herausforderung: Etliche brauchen Stipendien, weil sie finanziell in der Luft hängen. Die Hörsäle sind überfüllt, manchmal sitzen die Studenten schon auf dem Boden. Unsere jungen Studenten brauchen Unterstützung, allein im Dezember haben wir 15.000 Euro an Stipendien ausgegeben… Danke allen Spendern!!! Also: Viel Ehr, viel Gscher. Foto: Motivierte Studenten!

Der Herr Abt und die Mönche des Stiftes Heiligenkreuz wünschen allen Menschen, besonders all jenen, die mit uns verbunden sind, ein frohes Fest der Geburt unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus. Sein ist die Zeit, Sein ist die Ewigkeit, Seine Herrschaft hat kein Ende

Foto: Zwei unserer Mitbrüder und Studenten aus Vietnam, Pater Justinus Bich Tuong Vu Nguyen und Pater Paulus Van Du Bui halten gemeinsam mit dem Novizen Frater Maximilian Gerdes das Jesuskind, das in der Heiligen Nacht in die Krippe gelegt wird. – Wir wünschen frohe Weihnachten.

Weihnachtsgrüße aus Sri Lanka (25.12.11.)

Die kleine fünf-köpfige Gemeinschaft unserer Mitbrüder auf Sri Lanka, die jetzt ein Haus in Kandy bewohnen, schickt herzliche Grüße. Wer über die Entwicklung der Gemeinschaft erfahren möchte, dem empfehlen wir, sich auf facebook mit Pater Laurentius Edirisinghe zu befreunden. Berührend sind die Fotos vom heurigen Weihnachtsfest, das die Fünf ja wegen der Zeitverschiebung einige Stunden vor uns gefeiert haben. Für einen Europäer kaum vorzustellen: In größter Hitze Basteln der Krippe, Dekorieren des Speisesaales und des Christbaumes (auch einen solchen hat es gegeben!); dann das festliche Weihnachtessen mit Südfrüchten… Das Christentum ist eben universal, in allen Kulturen und Regionen feiern Gläubige die Geburt Christi. Wie schön, dass Zisterzienser jetzt auch auf Sri Lanka vertreten sind. Foto: Die vier Mitbrüder (Pater Laurentius = Priester; Pater Superior Silvester = Diakon) mit einem Kandidaten.

Die beiden Novizen übernehmen die Leitungs des Klosters (28.12.11.)

Es ist schon eine kleine liebenswürdige Tradition, dass am „Fest der Unschuldigen Kinder“ die Novizen die Leitung des Klosters übernehmen. Heute zu Mittag nahmen Frater Konrad und Frater Maximilian-Maria den Platz des Abtes ein. Am Schluss traf „Ehren-Abt“ Frater Konrad noch einige Anordnungen: Dass es am Donnerstag als Nachspeise Eis zu geben habe; dass die Mitbrüder gebeten sind, Sport zu machen; und wie man die Zimmer richtig lüftet… Da zur Zeit an die 15 Mitbrüder in wohlverdienten Ferien sind, tat diese Erheiterung dem „heiligen Rest“, der im Kloster verblieben ist, gut. Foto: Zwischen Prior P. Simeon und Subprior Pater Bernhard übernehmen die Novizen am Abtstisch die Leitung…

Ein gesegnetes Weihnachtsfest (25.12.11.)

Wir freuten uns, dass gestern wieder die Abteikirche voll war, als wir Mönche gemeinsam mit der Pfarre Heiligenkreuz die Christmette feierten. Erstmals um 23 Uhr, was sich gut bewährt hat. Bis zum Weihnachtsevangelium war die Kirche abgedunkelt. Als die Geburt Christi verkündet wurde, wurde es plötzlich hell: Novize Frater Konrad legte das Christkind in die Krippe in der Mitte des Altarraumes. Pater Justinus predigte über die Freude, die uns zu Weihnachten erfassen soll, und über die Wahrheit dessen, was wir feiern. Auch auf Italienisch und Französisch, denn es waren ja Gläubige aus vielen Kulturen und Sprachen gekommen. Am Schluß wünschte der Herr Abt beim Kirchenausgang persönlich ein frohes Weihnachtsfest. Wir sind auch der Feuerwehr wieder dankbar, die danach für wärmende Getränke im Stiftshof sorgte. Foto: Wir wünschen gesegnete Weihnachten!

"Silvester alternativ" - eine echte Alternative zum banalen Trubel (21.12.11.)

Seit 1999 gibt es bei uns die Silvesternacht als „Silvester alternativ“. Wir starten um 21 Uhr mit Lobpreis und Gebet, um 22.30 Uhr ist Heilige Messe, von Jugendlichen rhythmisch gestaltet. Um Mitternacht der Eucharistische Segen in das Neue Jahr hinein. Alles in der geheizten Kreuzkirche, wo es freilich recht eng wird… Nach Mitternacht Donauwalzer auf dem Platz vor dem Stift und dann wird – gegen freie Spende – bei Gulaschsuppe und Sekt im Kellerstüberl gefeiert… Übernachtung ist im Schlafsack und mit Isomatte in der Hochschule möglich. Eurokrise, Wirtschaftskirse, Kirchenkrise, Ökokrise… wir werden 2012 einige Wunder brauchen, diese wollen wir von Gott, dem Herrn über Zeit und Ewigkeit, in der Silvesternacht erbitten und Ihm zugleich für das vergangene Jahr 2011 unseren Dank sagen. Herzlich willkommen an Jung und Alt.

Silvester-Jugendtage von 29. Dez. bis 1. Jänner (30.12.11.)

Zum zwölften Mal finden auch heuer wieder die Silvester-Jugendtage statt. Junge Leute verbringen die letzten Tage des Jahres bei uns im Kloster. Katechesen, Lobpreis, Erleben des klösterlichen Lebens, Winterwanderungen usw. vergeht die Zeit wie im Flug. Höhepunkt ist die Feier von „Silvester alternativ“, wo wir die letzten drei Stunden des Jahres in der Kreuzkirche – mit jung und alt – beten und feiern und mit dem Segen um Mitternacht das neue Jahr 2012 beginnen. – Foto: Auf der „Winterwanderung“ nach Mayerling. Heuer freilich hat nur der kalte Wind an den Winter erinnert. Die jungen Leute freuen sich schon auf die Silvesternacht. Gott segne das Neue Jahr.