Silvester-Jugendtage 2009/2010 (30.12.09)

Mit 55 Jugendlichen sind unsere Jugendherbergen und unser Gästespeisesaal voll besetzt (dazu kommen noch etliche stillesuchende "normale" Klostergäste.) Die jungen Leute sind zu den Silvester-Jugendtagen hier und machen ein teils intensives geistliches Programm mit der nötigen fröhlichen Auflockerung. Es hat sich sofort eine gute Gemeinschaft gebildet. Heute etwa wanderten die Jugendlichen zusammen mit jungen Mitbrüdern zu den Opens external link in new windowKarmelitinnen nach Mayerling. Über 30 Mädchen durften ins Sprechzimmer, wo Priorin Mutter Regina und Schwester Magdalena sich über das Leben im Karmel ausfragen ließen. Das hat alle sehr beeindruckt. Frater Kilian hielt dann nach der Rückkehr eine Gesprächsrunde über "Berufung"… Und heute abend kommt noch Lobpreis und ein bunter Abend. Foto: Gut gelaunte Jugendliche auf der Wanderung nach Mayerling. Fotos dazu von Gerhard Weiß gibt es in bunter Fülle auf Opens external link in new windowwww.pfarre-wildon.at

Wir brauchen auch geistliche Ordensschwestern (28.12.09).

In einem sehr Opens external link in new windowsympathischen Beitrag ist nun sogar Spiegel-TV auf die Ordensschwestern aufmerksam geworden. In dem Beitrag kommen auch mehrfach unsere Zisterzienserinnen von Seligenthal in Landshut vor… Derzeit feiert die Kirche ja auf Einladung des Heiligen Vaters ein Priesterjahr, um das Geheimnis der priesterlichen Berufung tiefer zu erfassen. Wir brauchen aber auch geistliche Ordensschwestern. Christus hat schon auf Erden Frauen um sich geschart, die ihm nachfolgten und ihn unterstützten; ja diese waren ihm sogar treuer als die Männer, und mutiger, wie die Evangelien von der Kreuzigung und vom Ostermorgen berichten. Darum brauchen wir auch heute Frauen, die die Berufung in den gottgeweihten Stand annehmen. Wir Heiligenkreuzer beten besonders für die Opens external link in new windowKarmelitinnen in Mayerling, aber auch für unsere wunderbaren Zisterzienserinnenklöster, um gute geistliche Berufe. Foto: Frater Laurentius führt eine Ordensschwester durch das Kloster.

Nachweihnachtliche Fröhlichkeit darf sein (28.12.09)

Das Fest der "Unschuldigen Kinder", die Herodes töten in seiner Eifersucht töten ließ, als er von den Sterndeutern von der Geburt des Neuen Königs erfahren hatte, ist eigentlich etwas Ernstes. Trotzdem ist gerade dieses Fest in vielen benediktinischen und zisterziensischen Klöstern mit einem liebevollen Brauch verbunden, den Abt Gregor vor einiger Zeit auch bei uns eingeführt hat: die Novizen (also unsere "unschuldigen Kinder") übernehmen die Plätze der Oberen. So auch heute bei uns beim Mittagessen geschehen. 5 von unseren 6 Novizen hatten auf dem Abtstisch Platz gefunden, der jüngste übernahm das Regiment (hat er gut gemacht!). Bei der erlaubten nachweihnachtlichen Fröhlichkeit darf nicht vergessen werden, dass wir am heutigen Fest auch für die unschuldigen Kinder beten, die in unserer Zeit durch Abtreibung ihr Leben verlieren… Foto: Novizen auf dem Abtstisch.

"Romantische" Stimmung ist zu Weihnachten erlaubt... (25.12.09)

Wunderschön war die mitternächtliche Christmette 2009 in unserer Abteikirche. Abt Gregor zelebrierte den feierlichen Gottesdienst, musikalisch gestaltet von der Choralschola und mit den schönen christlichen Weihnachtsliedern. Wir haben uns gefreut, dass sich der Mitternachtstermin – der ja urkirchlich und urbiblisch ist – bewährt hat, denn die Abteikirche war bis zum Bersten voll mit sangefreudigen und festtagsfröhlichen Gläubigen, viele auch aus der Pfarre Heiligenkreuz. Die Mette dauerte genau 1 1/4 Stunden, Pater Kosmas predigte kurz und zündend über das wunderbare "Geschäft", das Gott uns angeboten hat: ER kam zu UNS Menschen, damit WIR zu IHM gelangen können. Beim Verlassen der Kirche merkten wir, wie draußen "frühlingshafte" Temperaturen herrschten. Abt Gregor, Pater Prior Christian und Stiftspfarre Pater Pio gratulierten allen am Kirchenausgang zum Hohen Weihnachtsfest. Foto: Zum "Stille Nacht" am Schluss war die Abteikirche romantisch abgedunkelt. Die Liturgie versetzt automatisch in eine erhebende Stimmung, weil sie uns in Berührung mit Gott bringt.

"Silvester alternativ" ist unser spezielles Angebot (23.12.09).

Auch heuer gibt es wieder "Silvester alternativ", für junge und alle Altersgruppen. Wir starten am Silvesterabend um 21 Uhr mit Lobpreis und Gebet in der Kreuzkirche, gestaltet von den Jugendlichen. Um 22.30 Uhr Jugendmesse, um Mitternacht gibt es den Eucharistischen Segen. Wenn wir gut miteinander gebetet haben, dann dürfen wir auch gut miteinander feiern: Donauwalzer auf dem Platz vor dem Stift, dann gemütliches Zusammensein im Kellerstüberl. – Wir haben in den letzten Jahren erfahren, dass viel Segen auf diesem Gebet hinein in das neue Jahr liegt. Es gibt natürlich auch wieder Gelegenheit zur Beichte, dass man das Alte und vielleicht Misslungene abschließen kann. Opens external link in new windowRadio Maria wird die Heilige Messe ab 22.30 Uhr übertragen. Foto: Die letzten Minuten von 2009 wollen wir bei "Silvester alternativ" anbetend vor dem Allerheiligsten verharren.

Der Herr Abt und alle Zisterzienser vom Stift Heiligenkreuz wünschen von Herzen ein gnadenreiches Weihnachtsfest (23.12.2009). -

Wir danken allen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unseren Freunden und Wohltätern, wir danken allen, die für uns beten und opfern. Der Sohn Gottes möge die heiligen Tage segnen, in denen wir seine Geburt aus der Jungfrau Maria feiern, die die Wende der Zeiten bedeutet. Das Licht über der Krippe von Bethlehem strahle in unsere Seele und vertreibe alle Finsternis und Traurigkeit. Der Jubelruf des Engels, der in Bethlehem die große Freude verkündet hat, klinge bis in die Abgründe unserer Herzen. Wenn wir in diesen Tagen die Gottesdienste besuchen oder zu Hause beten, dann wollen wir uns innig mit Jesus, dem Erlöser, dem "Gott-mit-uns", verbinden. So werden wir auch untereinander fester verbunden sein, zur Ehre Gottes, und damit Frieden unter uns Menschen ist. Foto: Das Heiligenkreuzer Christkind.

Es lebe das Christkind! (23.12.09).

Jetzt haben wir sogar das Schwedische Fernsehen entdeckt, um für das Christkind Werbung zu machen. Den folgenden Video-Clip Opens external link in new windowsollten Sie sich unbedingt anschauen. Es geht ja nicht, dass wir hier hinter Klostermauern die Geburt des Erlösers und Retters aller Menschen feiern, und draußen fallen die Menschen dummdreist und werbungmanipuliert in das tiefste Heidentum zurück, indem sie plötzlich alle auf den "Weihnachtsmann" warten, den es ja gar nicht gibt. Advent ist die Vorbereitung auf das Geburtsfest Christi. Wie schön ist es, dem Erlöser entgegenzuwarten, der als kleines Kind einer von uns werden will, der unser Leben bis hin zu Leiden und Tod teilen will. Weihnachten ist ein wunderbares fest, aber es muss gut und innig vorbereitet werden. Wir wollen jedenfalls alles tun, was uns Mönchen möglich ist, um für das christliche Weihnachtsfest "Werbung" zu machen. Mit allen nur möglcihen Medien! Foto: Frater Emmanuel, Frater Otto und Frater Edmund mit dem Christkind.

Führungen auch im Winter (19.12.09)

Stift Heiligenkreuz ist eine architektonische Sensation. Nicht nur der barocke Außenhof, sondern gerade das Verborgene ist ein Life-Erlebnis von Geschichte: Heiligen Abend, 24. Dezember, bis 16 Uhr geöffnet. Zu Silvester ist – wie an allen anderen Tagen auch – ganz offen. Foto: Stiftsführer Samek führt eine kleine Gruppe von zwei Touristen durch die winterliche Klosteranlage.

Vorbereitungen auf das heilige Weihnachtsfest (16.12.09)

Unser Bauamt hat heute schon die Christbäume in der Abteikirche aufgestellt; alles sehr dezent auf Wunsch des Herrn Abtes, aber doch stimmungsvoll. Die Christmette in der Abteikirche ist um 24 Uhr, in der Mitte der Nacht. Wir bitten die Gläubigen, sich dazu warm anzuziehen. Davor gibt es im Innenhof ein Turmblasen, danach wird es wärmenden Glühwein geben; die Dauer der Christmette ist ca. 1 1/4 Stunden. Wir werden natürlich gregorianischen Choral singen. Das Hochamt am 25. Dezember ist um 9.30 Uhr in der Bernardikapelle, wo es dazu voraussichtlich sehr eng werden wird, weil nur 50 Sitzplätze sind. Zu Silvester-Alternativ am 31. Dez. von 21-24 Uhr erwarten wir wieder viele Beter. Siehe unter Veranstaltungen. Foto: Tischler Habersack montiert die Christbaumbeleuchtung in der Abteikirche.

Ein Adventmarkt der besonderen Art: Advent-KLOSTERmarkt (12.12.09)

Ein Riesenerfolg war der 4. Klostermarkt im Advent am 12. Dezember. Wieder kamen nach Schätzung der Polizei über 10.000 Menschen, und doch blieb es still und klösterlich besinnlich. 30 Stifte und Ordensgemeinschaften boten ihre Produkte an. Das Wetter war toll, denn es regnete endlich nicht mehr, mittags gab es sogar kurz Schneeflocken… Hunderte nahmen um 12 und um 18 Uhr am Chorgebet der Mönche teil. Pater Walter bastelte mit einer riesigen Schar von Kindern Weihnachtskrippen… Ein Wermutstropfen war, dass unsere Mitbrüder erkrankt waren, die das Turmblasen hätten machen sollen. Für viele war das ja immer ein Höhepunkt. Aber auch ohne Posaune und Trompeten war die Stimmung weihnachtlich. Abt Gregor signierte sein Anekdotenbuch "Wandelnde Zebrastreifen", Pater Karl signierte seine Bücher. Schön, dass auch viele Familien und Kinder gekommen waren. Kurz: Wir Mönche denken, dass der Adventmarkt eine Bereicherung war, auch wegen seiner besinnlichen Stille eine Alternative zu anderem. Foto: tolle Abendstimmung am Advent-Klostermarkt.

Ora et labora! Gebet gibt Kraft für die Arbeit (12.12.09).

Wie jedes andere österreichische Stift machen wir Seelsorge außerhalb des Klosters, über 20 Mitbrüder wirken als Pfarrer und Kapläne und Religionslehrer und setzen sich pastoral für das Heil der Menschen ein. Dazu kommt die Seelsorge, die wir Mönche vom Stift Heiligenkreuz aus betreiben: hunderte Kinder- und Jugend- und Spezialführungen! Jugendveranstaltungen und Gästebetreuung, – nicht zu vergessen der riesige Bereich der Hochschule mit 38 Lehrenden und 185 Studierenden… Alles sehr arbeitsintensiv. Kloster ist kein faulenzen, es geht oft bis zur Erschöpfung… Unser wichtiger Dienst hier im Stift selbst ist das Chorgebet. Das gibt uns dann auch wieder Kraft für all die Aufgaben, die der liebe Gott und die Kirche uns so auferlegen… Also: Wir freuen uns schon, dass die 3. Kerze brennt und Weihnachten- und damit auch ein bisschen weniger Arbeit – bevorstehen. Foto: Pater Prior Christian beim täglichen Chorgebet.

Advent-Klostermarkt am 12. Dezember 2009 (12.12.2009).

Im Vorjahr war es ganz toll, nicht nur, weil soviele Klöster ihre Produkte in dem romantischen Ambiente vor dem Stift angeboten haben und weil ca. 10.000 gekommen waren, sondern auch, weil das Wetter wunder passte. Ob es heuer auch so sein wird? Der Klostermarkt ist jedenfalls für 30 Frauen- und Männerklöster die Gelegenheit, ihre Bio-Produkte und ihre Kunstartikel anzubieten. Wir laden ein zu Teilnahme am Chorgebet um 12 und 18 Uhr (kein Konzert, sondern einfach Gebet, wo man dabei sein kann). Abt Gregor wird sein "Zebrastreifen-Anekdotenbuch" signieren, Pater Karl Wallner MEHR INFO HIERFoto: Lateinlehrer Frater Athanasius beim Advent-Klostermarkt 2008.

Welches Buch soll ich zu Weihnachten schenken? (05.12.09)

Immer noch sind Bücher die beliebtesten Weihnachtsgeschenke. Das spricht sehr für unsere Gesellschaft! In der Theologie ist es so, dass sehr viel Schrott produziert wird: also Bücher, die es wirklich nicht wert sind gekauft und gelesen zu werden. Schade um jeden Cent! Darum gibt die Hochschule jährlich für die Studenten eine viele empfehlenswerte Bücher – oft sogar Bestseller – von Mitbrüdern oder über Heiligenkreuz, die in anderen Verlagen erschienen sind. Wir wünschen viel Freude beim Schenken und Lesen. Foto: Frater Edmund ist ein besonderer Liebhaber von Büchern. Und zum Kloster-Online-Shop geht es Opens external link in new windowhier.

Ben Becker macht Werbung für "Die Bibel - eine gesprochene Symphonie" (05.12.09)

am 4. 12. war der deutsche Schauspieler Ben Becker in Wien im Heiligenkreuzerhof, um Werbung für sein Opens external link in new window"Bibliodrama" im Februar in Wien zu machen. Hofmeister Arnold Link begrüßte den prominenten Gast, der ja in Österreich auch deshalb bekannt ist, weil er im Salzburger Jedermann den "Tod" spielt. Eine Rolle, die ihn auch selber sehr herausfordert… Interessant war das Gespräch mit Pater Karl, das für das ATV-Fernsehen in der Kapelle aufgenommen wurde, denn Ben Becker ist ein noch suchender Mensch. Jedenfalls: Mit seiner sonoren Stimme interpretiert er die Heilige Schrift wirklich so, dass das Mysterium des Wortes Gottes einem packt und betroffen macht. Heute, wo alles im platten Materialismus verdämmert, scheint es uns Mönchen, die wir gleichsam vom Worte Gottes leben, bemerkenswert, wenn ein Künstler die Heilige Schrift im Raum des Dramas verkündet. Foto: Ben Becker mit Hofmeister Arnold Link im Heiligenkreuzerhof.

Erstmals als Ehepaar bei der Jugendvigil (05.12.09).

Die Jugendvigil ist auch eine gute Gelegenheit, dass Gott junge Menschen zusammenführt, die zur Ehe berufen sind. Bei der Advent-Jugendvigil am 4. 12. waren ganz still und unerkannt Martin und Mirijam dabei, die vor einem Monat, am Samstag nach der November-Jugendvigil hier in Heiligenkreuz geheiratet haben. Die beiden sind IMMER bei der Jugendvigil… Bei der Jugendvigil gab es eine Adventsgeschichte von Frater Kilian (hier zum nachlesen) und ein schönes Zeugnis des Neupriesters Rainer Geuder aus der Steiermark, samt abschließenden Primizsegen. Es war eine sehr ruhige und besinnliche Jugendvigil, extra ein bisschen euphoriegedämpft, weil ja Advent ist. Das hat gut gepasst. Vier Priester haben Beichte gehört und die Barmherzigkeit Gottes wurde gut in Anspruch genommen… Wunderbare Fotos gibt es auf Opens external link in new windowwww.pfarre-wildon.at von Gerhard Weiß und Thomas Kubelka. Foto: Martin und Mirijam, erstmals frisch verheiratet bei der Jugendvigil.

NÖN Kulturpreis an die Mönche vom Stift Heiligenkreuz (02.12.09).

Die "Niederösterreichischen Nachrichten" haben uns den "Leopold-Preis 2009" in der Kategorie Kultur verliehen. Pater Raphael ist von der Gestaltung des Preises ganz begeistert.

Schon jetzt gibt es viele Anmeldungen zu den Silvester-Jugendtagen (01.12.09)

Wir haben für die Silvester-Jugendtagen maximal eine Kapazität von 45 Schlafplätzen, es ist erstaunlich, dass es schon jetzt soviele Anmeldungen gibt. Wir starten am 29. Dezember, wir enden im Neuen Jahr mit dem Mittagessen am 1. Jänner 2010. Was machen wir? Beten, winterwandern, lobpreisen, uns kennenlernen, Katechesen hören, singen, klosterspüren, austauschen, freundefinden, Gott begegnen… Höhepunkt ist dann die Feier von "Silvester Alternativ" am 31. 12. ab 21 Uhr, wo auch viele Erwachsene kommen werden… Anmeldung bitte bei Pater Karl über pkw@stift-heiligenkreuz.at. Altersgruppe: 15 – 35. Über die "Jugendtage über Silvester" kann man die Initiates file downloadInformation hier downloaden. Kosten: 15 Euro pro Tag. Schlafsack bzw. Bettwäsche mitnehmen. Foto: Wir freuen uns über alle Jugendlichen, die zu uns kommen, um mit uns Gott nahe zu sein.

Wie schön: Wieder ein Neupriester bei der Jugendvigil! (01.12.09)

Am Herz-Jesu-Freitag, 4. Dezember, ist wieder Jugendvigil. Wie schön, dass schon wieder ein junger Neupriester kommt, nachdem wir schon das letzte Mal einen Primizsegen durch Giovanni Risalitti erhalten haben. Diesmal kommt aus der schönen Steiermark Kaplan Mag. Rainer Geuder, Absolvent unserer Hochschule. Auf Facebook, wo unser Frater Johannes Paul und andere eifrig Werbung für unsere Jugendarbeit machen, laufen gerade viele Aktionen "pro Christkind" (bzw. contra Weihnachtsmann). Bei der Jugendvigil begegnen wir mit dem Herzen wirklich Jesus Christus, unserem Herrn und Erlöser. Das ist dann wirklich "Advent" (Ankunft), wenn Jesus mit seiner Liebe in unseren Herzen Ankunft. Wir beten, dass viele Jugendliche am kommenden Freitag vom Christus-kind umarmt werden. Regeln zur Jugendvigil siehe www.jugendvigil.at!  Foto: Neupriester Rainer Geuder.

Das "Gästebuch des Papstes" (30.11.09).

Ein Kloster hat ein historisches Gedächtnis, dieses drückt sich auch in den Gästebüchern aus. Es traf sich gut, dass gerade 2007 das alte Gästebuch aus den 60er-Jahren vollgeschrieben war. Dort haben sich Kardinäle, Regierungshäupter, UNO-Generalsekretäre, der Dalai Lama usw. verewigt. Abt Gregor hat dann ein neues feierliches Gästebuch angelegt, die erste Unterschrift stammt von Papst Benedikt XVI. vom 9. 9. 2007. Seither füllt sich das Gästebuch, da ja in unseren Stiften immer viele Persönlichkeiten vorbeischauen. Am Wochenende besuchte uns etwa der Vorsitzende der europäischen Kommissionen von "Iustitia et Pax", Erzbischof Gérard Defois. Er erzählte von den vielen sozialen Problemen, um die sich Iustita et Pax annehmen muss… Wir nehmen die Anliegen unserer Gäste ins Gebet mit. Foto: Erzbischof Defois trägt sich in das "päpstliche" Gästebuch ein.

Danke an Pater Augustinus für seinen wunderbaren Evangelienkommentar (29.11.09).

"Der Prophet gilt nichts im eigenen Land", hat schon Jesus gesagt. Das gilt auch ein bisschen von einer Mönchsgemeinschaft. Wo man umgeben ist von sovielen Professoren und Theologen, von begeistertenden Seelsorgern usw. Unser Pater Augustinus bringt einen dicken Bibelkommentar nach dem anderen heraus. Heute möchte der Webmaster einmal namens der Mitbrüder dem "Propheten im eigenen Land" danken! Der eben erschienene Evangelienkommentar "Die Heiligenkreuz-Bibel. Das Neue Testament. Die Evangelien" ist wunderbar. Es ist die beste Hilfe zum Verständnis der Evangelien – und zur Vorbereitung der Predigt – die der Webmaster je in der Hand hatte! Als Exeget bleibt Pater Augustinus immer der Wissenschaft treu und lässt doch gerade so den Heiligen Geist erspüren, der in der Heiligen Schrift anwesend ist. Foto: Sehr empfehlenswert, eben erschienen: Die Heiligenkreuz-Bibel, fast 500 Seiten, nur 20 Euro, von Prof. P. Dr. Augustinus Kurt Fenz. Information siehe hier. Klostershop Opens external link in new windowsiehe hier

Mitbrüder halten Katechesen im Internet (28.11.09).

Die neue Technik erlaubt es, ganz im Kloster zu leben, und trotzdem ein bisschen in die Welt hinauszuwirken. Unser Pater Wolfgang Buchmüller, Professor für Spirituelle Theologie, hat etwa begonnen, eine kleine Serie über christliche Spiritualität mit dem Titel: "Das Auge des Adlers" zu halten. Opens external link in new windowHier zu erreichen. Und Frater Johannes Paul Chavanne, der schon eine große Medienerfahrung besitzt und Assistent in der Öffentlichkeitsarbeit im Stift Heiligenkreuz ist, hält einen kurzen Impuls zum 1. Adventsonntag. Opens external link in new windowHier zu erreichen. Auf Facebook führt er eine Fan-Seite "Stift Heiligenkreuz" mit schon 900 Fans (Opens external link in new windowsiehe hier!). Und unser Pater Martin Krutzler ist auf Youtube eifrig dabei, interessante Video-Clips über Heiligenkreuz und von Heiligenkreuzer Mönchen zu veröffentlichen. Es gibt ja schon soviel, er hat nur das Interessanteste genommen. Opens external link in new windowHier zu erreichen. Es ist wunderbar: Hier bleibt alles ruhig und klösterlich, und trotzdem geht etwas Gutes hinaus… Foto: Pater Wolfgang bei einer Katechese.

"Stift Heiligenkreuz" als Werbemarke für ORF-Schi-Challenge (28.11.09)

Stolz haben Jugendliche aus Heiligenkreuz dem Webmaster erzählt, dass sie die Mönche von Stift Heiligenkreuz jetzt sogar in einem Trailer für ein ORF-Schi-Simulationsspiel entdeckt haben. Heiligenkreuz ist schon zu einem Markenzeichen für Österreich geworden, denn in dem Trailer kommt zuerst ein Franzose, dann eine Amerikanerin und dann ein "typischer" Österreicher – also einer von Stift Heiligenkreuz und lädt sich das Internet-Schi-Spiel runter. (Opens external link in new windowhier anschauen!) Allerdings: Der Karikaturist hat wohl keine Augen im Kopf: wir sind erstens immer im Ordensgewand angezogen, zweitens ist kaum jemand von uns so rundlich… Aber schön ist, dass der Priester von Stift Heiligenkreuz in dem Trailer ein Kreuzzeichen macht. Wie das ja tatsächlich viele gläubige Sportler vor einem Wettkampf tun. Foto: "Stift Heiligenkreuz" als Markenzeichen für österreichisches Verhalten… Smiley

Gebetsgemeinschaft der Freunde des Heiligen Kreuzes: Weihnachtsrundbrief veröffentlicht (27.11.09).

Seit 1. September ist Pater Bernhard "nur mehr" Wallfahrtsdirektor und nicht mehr Pfarrer; er leitet die große Gebetsgemeinschaft der Freunde des Heiligen Kreuzes und hat nun den Weihnachtsrundbrief herausgegeben. Man kann den Rundbrief gibt es hier. Wer Mitglied werden möchte, soll einfach Pater Bernhard schreiben: p.bernhard@stift-heiligenkreuz.at. Foto: Pater Bernhard mit Frau Landeshauptfrau a.d. Waltraud Klasnic, im Hintergrund Prof. Christoph Lisewski.

Wir wünschen allen unseren Freunden einen besinnlichen Advent! (27.11.09).

Der Advent ist eine Zeit, wo man sich selbst zurücknehmen sollte. "Mensch werde wesentlich!" sagen die Mystiker. Den Advent hat man nicht erfunden, um zu hetzen, zu eilen, sich zu stressen und einfach nur Einkaufslisten abzuarbeiten, sondern es geht um eine Konzentration auf den Sinn des Lebens. Die Kirche lädt zur Besinnung ein, und zur Umkehr. Hinhören auf die Fragen im eigenen Herzen, hinhören auf die Antwort, die Gott uns gibt. Denn ER hat uns ja nicht in der Finsternis der Vergänglichkeit allein gelassen, sondern ist zu uns gekommen. Weihnachten ist das Fest, wo Gott zu uns kommt, als kleines Kind ein Mensch unter uns Menschen wird. Wir Mönche beten für Sie, dass diese kommenden Wochen auf Weihnachten hin für uns alle gesegnet sind. Foto: Das Entzünden eines Opferlichtleins in der Abteikirche ist für viele eine durchaus besinnlicher Moment.

Das war der besinnliche Nachmittag im Kaisersaal (23.11.09).

Traditionsgemäß hielten Pater Bernhard und Pater Karl am Christkönigssonntag-Nachmittag einen "Besinnlichen Nachmittag". Wieder kamen über 200 Menschen aus den verschiedensten Ständen und Altersgruppen, um für den Advent zugerüstet zu werden. Thema war "Jahr des Priesters". Pater Bernhard hielt eine flammende Katechese über den heiligen Pfarrer von Ars und die heilige Beichte. In den anderen Vorträgen ging es über das Priestertum, und dann über die rechte Weise, wie man Advent und Weihnachten feiern soll. Denn die Zeit fliegt dahin und das schönste Fest ist schon nahe. Eine evangelische Frau war sehr begeistert und meinte, dass sie jetzt endliche über diese Glaubensfragen bescheid wüsste. Einige, die aus der Kirche ausgetreten waren, habens ich für die Rückkehr entschieden. Der Tag schloss mit der Abendmesse und einer Opens external link in new windowChrist-Königs-Weihe. Foto: Pater Bernhard eröffnet den Besinnlichen Nachmittag im Kaisersaal.

Frankfurter Buchmesse: Es ist schade um jeden Cent, den man für schlechte Bücher ausgibt! (22.11.09).

Auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober fand eine Podiumsdiskussion mit dem Spiegel-Journalisten Stefan Matussek, mit Natanael Liminski und dem EWTN-Chef Martin Rothweiler statt, an der auch Pater Karl Wallner teilnahm. Es ging um das hier. Foto: Podiumsdiskussion auf Frankfurter Buchmesse.

Besuchen Sie die Ausstellung "Maria lactans" im Wiener Dommuseum (22.11.09).

Am 11. November 2009 wurde im Opens external link in new windowWiener Dommuseum die Ausstellung von Marienbildern eröffnet, wo Maria dargestellt wird, wie sie Jesus stillt. "Stillen" heißt auf lateinisch "lactare", also wörtlich "Milch geben". Ein Exponat stammt auch aus dem Stift Heiligenkreuz: das Marienbild aus unserer Barocksakristei wurde vom Herrn Abt als Leihgabe für diese interessante Ausstellung zur Verfügung gestellt. Abt Gregor brachte bei der Eröffnung die "theologische Aussage", die in dieser originellen Form der Mariendarstellung liegt, auf den Punkt: Christus zugleich wahrer Gott und wahrer Mensch. Man kann den Herrn Abt Initiates file downloadhier im Originalton hören (45 Sekunden). Foto: Das Mariengemälde aus unserer Barocksakristei, derzeit im Diözesanmuseum.

Preis: 5,90 (21.11.2009)

Vom Logos gestimmt –
Polyphonie einer Hochschule

Ergebnisse der Tagung „Kraft des Wortes – Kraft des Logos“
der Philosophisch-Theologischen Hochschule
Benedikt XVI. Heiligenkreuz am 20./21. November 2009

Herausgeber: Huscava Ewald / Schnider Andreas / Stigler Norbert
Kartoniert
158 Seiten
19,8 x 12,2 cm
Be&Be-Verlag:
Heiligenkreuz 2012,
ISBN 978-3-902694-41-6

Die Hochschule Heiligenkreuz wurde 1802 gegründet, seit 1976 ist sie staatlich anerkannt, seit 2007 ist sie eine selbständige Hochschule päpstlichen Rechtes und trägt den Namen des Theologenpapstes Benedikt XVI., der dem Stift und der Hochschule am 9. September 2007 persönlich einen Besuch abstattete.

Am 20./21. November 2009 veranstaltete das Institut für Pastoraltheologie eine erfolgreiche Tagung unter dem Titel „Kraft des Wortes – Kraft des Logos“. Diese Tagung, an der alle Lehrenden und Studierenden teilnahmen, diente der Selbstreflexion: Zwei Jahre nach der Erhebung zur Hochschule päpstlichen Rechtes und unmittelbar nach Inkrafttreten der „Bologna-Studienpläne“ mit 1. Oktober 2009 diente die Tagung dem absichtslosen Innehalten und hoffnungsschöpfenden Durchatmen.

Die von externen Beobachtern begleitete Tagung war eine wichtige Stufe auf dem Weg in die Zukunft des Studienortes Heiligenkreuz, sodass deren Ergebnisse es wert sind, der Nachwelt überliefert zu werden.
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Die Karmelitinnen von Mayerling bitten um das Gebet (20.11.09).

Mit den Opens external link in new windowKarmelitinnen in Mayerling sind wir sehr verbunden, jeden Tag feiert ein anderer Priester von uns die Heilige Messe in dem 3 Kilometer entfernten Karmel. Da sich ein anderes touristisches Projekt, das in den Räumen des ehemaligen Franziskanerinnenklosters untergebracht hat, nicht verwirklichen lässt, sind die Schwestern nun bereit, eine Umgestaltung des ehemaligen Schlossparkes vorzunehmen, damit der Karmel Mayerling für Touristen wieder attraktiv wird. Die Schwestern leben ja einzig vom Tourismus und erhalten mit den sinkenden Einnahmen diesen historisch einzigartigen Ort der Tragödie von 1889, wo der Tod von Kronprinz Rudolf und Mary Vetsera die Geschicht verändert hat. Die Projektplanung beginnt gerade. Die Schwestern bitten jetzt einmal um das Gebet, dass sie das Richtige tun. Foto: Wirtschaftsdirektor DI Ludwig Köck vom Stift Geras berät Mutter Priorin bei den ersten Ideen zu einer Projektplanung.

Spezial-Symposion "Kraft des Logos" an der Hochschule (20.11.09)

Mit Elementen eines antiken "Symposions" findet zur Zeit die Tagung "Kraft des Logos" an der Opens external link in new windowHochschule statt, – nämlich nicht in den Räumen der Hochschule, sondern im Leopoldisaal des Gasthauses. Das Essen gehört nämlich dazu. Die tolle Tagung, die vom Opens external link in new windowInstitut für Pastoraltheologie und Religionspädagogik ausgerichtet wurde, ist ein wichtiger Schritt der Hochschule zur Entwicklung einer akademischen Qualitätssicherung und einer fakultären Gemeinschaft. Institute, Lehrende, Studienassistenten usw. präsentieren sich gegenseitig. Hochrangige "Beobachter" wie der Boschafter beim Heiligen Stuhl Dr. Martin Bolldorf, die ehemalige Landeshauptfrau Waltraud Klasnic, der Verlagsleiter Bernhard Meuser und der Journalist Wolfgang Bamberg werden ihre Eindrücke geben. Die Studenten werden eine Selbstdokumentation der Hochschule erarbeiten. Foto: Im überfüllten Leopoldisaal hört, spricht und isst zur Zeit unser zweitägiges Logos-Symposion.

Hörbuch CD "Die Weihnachtsgeschichte. Von Pater Karl Wallner" ab 20. Nov. im Handel (19.11.09).

Nach dem überraschenden Erfolg unserer Gregorianik CD "Chant – Music for Paradise" war es immer klar, dass wir keine weitere Musik-CD mehr aufnehmen. Die Musik hat die Herzen berührt, jetzt wollen wir den suchenden Menschen auch Inhalte geben. Daher gibt es jetzt soviele Bücher von Heiligenkreuzer Mönchen und über Heiligenkreuz. – Universal Music hat Pater Karl Wallner gebeten, eine Hörbuch-CD über jenes Thema zu machen, das ihm am meisten am Herzen liegt. Er hat das Thema "Weihnachten" gewählt und herausgekommen ist Opens external link in new windoweine 50-minütige Hörbuch-CD, gemischt mit schönen Weihnachtsliedern und Choral, die nachdenklich machen soll: Pater Karl liest das Weihnachtsevangelium und erklärt dann, was Weihnachten eigentlich bedeutet. Es ist eine Mischung aus verständlicher Erklärung, besinnlicher Romantik und vor allem prophetischer Mahnung. Pater Karl: "Wir sind kurz davor, das schönste Fest zu verlieren an Kommerz und Äußerlichkeiten. Es tut weh, wenn die Menschen nicht mehr wissen, was sie da eigentlich feiern. Wo sind wir hingeraten, dass die Kinder heute die Namen der Rentiere des erfundenen Weihnachtsmannes kennen, aber nicht mehr wissen, was mit Maria und Josef und dem Jesuskind vor 2000 Jahren in Betlehem geschehen ist. Die CD möchte helfen, dass wir Weihnachten wieder sinnvoll und mit dem Herzen feiern." – Die Vorstellung der CD "Die Weihnachtsgeschichte" erfolgte am 17. November, danach ist sie überall im Handel erhältlich. Opens external link in new windowInfos hier. Und überall im Internet. Siehe auch Opens external link in new windowwww.paterkarlwallner.de  Danke an Pater Martin Opens external link in new windowfür den Youtube-AuftrittFoto: Cover der neuen Hörbuch-CD.

"O Wienerwald wie bist du schön!" (18.11.09).

Das ist der Grundtenor eines liebevoll gestalteten Radio-Beitrages des WDR über den Wienerwald, wo die Hauptattraktionen vorgestellt werden: also Heiligenkreuz, Mayerling und die Stadt Baden. Den Reisetipp-Radiobeitrag des WDR Opens external link in new windowkann man sich hier anhören. (Die Leserin hat eine lustige Überbetonung!!!) Dass der Name "Wienerwald" – "Silva viennensis" erstmals in einer Urkunde des Stiftes Heiligenkreuz von 1342 vorkommt, sei nebenbei erwähnt. Der Werbefilm ist lieb. Er erweckt in uns aber zugleich eine geistliche Dankbarkeit, denn es ist wirklich toll, dass unser Kloster so wunderbar liegt: eingebettet in die wanderbaren Wälder, trotzdem so nahe an der Metropole Wien. Frische Luft ist gut für das Atmen der Seele. Und wir müssen auch insofern dankbar für unsere Lage sein, weil wir ja auch als Stift wesentlich vom Tourismus leben… Sonst könnten wir die Anlage gar nciht erhalten. Foto: 2 junge Novizen im Klausurgarten, 1982, inzwischen sind beide schon reife Priesterpersönlichkeiten.

Beauftragung von 13 mit dem Lektorat und Akolythat (16.11.2009)

Dreizehnmal erklang am Sonntag, 15. November beim Stifterhochamt das "Adsum! Hier bin ich!", da unser Herr Abt 10 mit dem Lektorat und 3 mit dem Akolythat beauftragte. Erstmals erteilte er – auf Bitten von deren Bischöfen und Oberen – die Beauftragung auch an Seminaristen des Priesterseminars Leopoldinum. So wurden als Lektoren beauftragt: Seminarist Dirk Hahn (ED Berlin), Seminarist Michael Wimmer (ED Vaduz), P. Dominik Nguyen und P. Petrus Nguyen (Vietnam, Abtei Phuoc Ly), Fr. Maternus und Fr. Aloisius (Stift Schlierbach), Fr. Nikodemus, Fr. Severin, Fr. Kilian und Fr. Otto (Stift Heiligenkreuz). Die 3 beauftragten Akolyten sind Fr. Edmund, Fr. Damian und Fr. Johannes Paul von Heiligenkreuz. Die Beauftragungen sind ein gnadenhaftes Sakramentale und ein wichtiger Schritt hin zum Priestertum. Foto: Leider ein Archivfoto von 2008, wo es nur 9 Beauftragte waren.

Papst Benedikt sorgt für neues Medieninteresse am Choral (12.11.09).

Wir dachten schon, dass es nach dem Echo-Classic-Award ums unsere CD "Chant – Music for Paradise" nun ruhig wird, aber derzeit gibt es wieder einen Haufen von Medienanfragen. Grund ist die CD "Alma Mater", die vom Vatikan und Universal Music herausgegeben wird: dort ist Papst Benedikt XVI. zu hören, zusammen mit vielen schönen und erhebenden Klängen gregorianischer und anderer kirchenmusikalischer Gesänge. Den besten Kommentar dazu hat der Webmaster bisher Opens external link in new windowhier gefunden. Wir freuen uns schon auf die CD und auch, dass der Heilige Vater, bzw. sein Umfeld, uns so ermutigen, die modernen Medien zu nutzen, um die Schönheit der christlichen Spiritualität unter die Menschen zu bringen. Wir ertragen jedenfalls die Medienanfragen gerne, solange sie diesem Zweck dienen. Foto: Fernsehaufnahmen mit der Schola aus Anlass der bald erscheinenden Papst-CD.

Jugendtreffen am 7. November 2009 (09.11.09).

Fünfundvierzig Jugendliche haben am vergangenen Samstag an einem Jugendtag teilgenommen, das Thema war die Freude an Gott, wie Paulus schreibt: "Seid fröhlich in der Hoffnung…" Es gab Vorträge von Frater Johannes Paul, von Pater  Karl und von Frau Dr. Erna Putz, das ist jene großartige Frau, die die Seligsprechung von Franz Jägerstätter, den die Nazis ermordeten, in die Wege geleitet hat. Sie begeisterte alle! Neben Gebet, Vorträgen, Geselligkeit gab es dann auch noch spannende Apostolatseinsätze. Nicht nur bei alten Menschen im Pflegeheim Mayerling, sondern für die ganz Mutigen sogar auf der Strasse. Die Menschen waren sehr offen, das überraschte alle! – Die nächste große Jugendveranstaltung sind dann die "Jugendtage über Silvester" von 29. Dezember bis 1. Jänner. Auch dazu kann man sich schon die Initiates file downloadInformation downloaden. Foto: Der Jugendraum war gestopft voll. Tolles Jugendtreffen!

Sonntag, 22. November 2009: Besinnlicher Nachmittag (08.11.09).

Wir spüren es alle: Die Zeit fliegt dahin, der nebelig kalte November drängt schon hin auf Advent. Am Christkönigssonntag, das ist der 22. November, findet im Kaisersaal ab 13.30 Uhr wieder ein sogenannter "Besinnlicher Nachmittag" statt. Pater Bernhard, Pater Karl und eventuell andere Mitbrüder werden geistliche Vorträge halten, dazwischen gibt es Kaffee und Kuchen; Pater Bernhard und andere Priester stehen für die heilige Beichte zur Verfügung. Für Kinderbetreuung ist gesorgt. Thema ist diesmal "Das Priestertum – der heilige Pfarrer von Ars", denn Papst Benedikt XVI. hat ja ein "Jahr der Priester" ausgerufen. Natürlich wird es auch um eine gute Einstimmung auf den Advent und das Weihnachtsfest gehen. Abschluss ist mit der Heiligen Messe um 18.45 Uhr in der Kreuzkirche. Alle, jung und alt, kirchenerfahren und auch solche, die einfach auf der Suche sind, sind herzlich willkommen. Foto: Pater Bernhard bei einem Vortrag im Kiasersaal.

Pfarre Heiligenkreuz hat erstmals einen verheirateten Diakon (08.11.09).

Am Sonntag, 8. November, weihte unser Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn im Stephansdom 13 Männer zu Ständigen Diakonen. Unter ihnen der in unserer Pfarre Heiligenkreuz tätige Markus Michael Riccabona. Herr Riccabona ist Sänger und arbeitet im Kommunikationsbereich er Diözese Sankt Pölten; seinen Wohnsitz hat er zwar nicht in der Pfarre, aber er ist mit Leib und Seele für Heiligenkreuz im Einsatz. Ohne ihn gäbe es z. B. nicht das tolle Pfarrblatt. Die Weihe im Dom war regelrecht triumphal. Nach der Bereitschaftserklärung der Kandidaten wurden auch die Ehefrauen der 13 Erwählten gefragt, ob sie ihre Männer zukünftig unterstützen wollen. Diakon Riccabona ist über Pater Bernhard nach Heiligenkreuz gekommen; jetzt freut sich der neue Pfarrer Pater Pio, dass er durch einen ehrenamtlichen Diakon eine große Entlastung hat. Foto: Diakon Riccabona steht unmittelbar rechts von Kardinal Schönborn.

Über 300 bei der Jugendvigil (07.11.09).

Obwohl die Reglements der Altersbeschränkung eingehalten wurden (oder vielleicht gerade deshalb) waren ca. 330 Jugendliche bei der Jugendvigil. Die Atmosphäre war toll, nicht nur weil uns Frater Kilian im Kreuzgang vor dem großen Kreuz im Lichtermeer eine sehr nachdenkliche Geschichte über Leben und Tod erzählte, sondern auch, weil der Neupriester Giovanni Risalitti ein bewegendes Zeugnis gab über seinen Weg zum Glauben. Er gehört zur Aufbruchsbewegung des neokatechumenalen Weges und studierte ein Zeit lang in Heiligenkreuz. Am Schluss gab er uns allen den Primizsegen. Fotos gibt es nicht nur auf Opens external link in new windowwww.pfarre-wildon.at, sondern auch auf Facebook. Es gibt auf Facebook nämlich eine Jugendvigil-Fan-Seite. Zur Anbetung hatten wir die Monstranz von "Apostelgeschichte 2010". Danke lieber Gott für diesen schönen Abend! Foto: Prozession mit der Kreuzreliquie.

15. November 2009: Wir feiern unseren Stifter (06.11.09).

Das Bild links zeigt den Ausschnitt aus der berühmte Urkunde, wo "Liupoldus Dei gratia Marchio Austrie", "Leopold, von Gottes Gnaden Markgraf von Österreich"  das Kloster "Unserer Lieben Frau zum Heiligen Kreuz" im Sattelbachtal stiftet. Die Stiftung erfolgte 1133, die Urkunde datiert von 1136. Das Stifterfest fällt heuer auf einen Sonntag, die Gottesdienste sind in der Pfarre normal. Wir Mönche halten das Hochamt um 9.30 Uhr in der ungeheizten großen Abteikirche, weil es zu einer kleinen Festlichkeit kommt: Der Herr Abt wird in dem Pontifikalamt 12 Mitbrüdern die Beauftragung zum Lektorat und Akolythat erteilen, darunter erstmals auch 2 Mitbrüder aus Vietnam, die sich auf das Priestertum für ihr Heimatland vorbereiten, ebenso Mitbrüder aus Stift Schlierbach. Für das Pontifikalamt um 9.30 Uhr bitte warm anziehen. Foto: Ausschnitt aus der Gründungsurkunde des Stiftes Heiligenkreuz mit dem Namenszug des hl. Leopold.

Buch "Der Gesang der Mönche" wird gut aufgenommen (05.11.09).

Das Buch von Pater Karl Wallner "Der Gesang der Mönche" bringt wieder zahlreiche Rückmeldungen ins Kloster. Gerade weil er nicht Musikwissenschaftler ist, ja nicht einmal Sänger auf der CD "Chant – Music for Paradise", wurde Pater Karl gebeten, ein Sachbuch über die Faszination des Gregorianischen Chorals zu schreiben, das spannend und gut verständlich ist. Es dürfte funktionieren. Eingepackt in die Geschichte des erstaunlichen Erfolges der Choral CD erzählt Pater Karl über Klosterleben, über Berufung, über das Chorgebet, den Choral, die Liturgie, den "Hype" um die Klöster, und natürlich über den gigantischen Medienrummel, der sich 2008 um Heiligenkreuz abspielte bis hin zu den Erlebnissen mit "Wetten das". Initiates file downloadHier gibt es einen Radiobeitrag von Radiostephansdom zu hören. Foto: Auf der Frankfurter Buchmesse war "Der Gesang der Mönche" ein Renner unter den Sachbüchern.

Betroffenheit über das Anti-Kreuz-Urteil (04.11.09).

Es ist nicht unsere Aufgabe, uns zu öffentlichen Ereignissen zu äußern. Das Opens external link in new windowUrteil des europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte hat uns aber tief schockiert und betroffen gemacht. Schließlich trägt unser Kloster seit 1133 den Namen "zum Heiligen Kreuz". Schließlich hüten wir hier ja die Partikel des wahren Kreuzes Christi. – Unser Europa hat doch seinen Ursprung in der Kreuzesvision des Kaisers Konstantin vom 27. Oktober 312, vor der Schlacht an der Milvischen Brücke: Er sah ein strahlendes Kreuz und hörte die Worte "In hoc signo vinces – in diesem Zeichen wirst du siegen!" Er siegte tatsächlich am nächsten Tag, völlig überraschend, nachdem er das Christuszeichen an den Standarten seiner unterlegenen Truppen angebracht hatte; nahm Rom ein, beendete 300 Jahre Christenverfolgung, ließ sich später taufen, begründete das christliche Kaiserreich. Wie kann man diese Wurzeln verleugnen? Was sollen wir Christen von einer solchen Europäischen Union halten? Foto: Die älteste Kreuzesdarstellung in unserem Kloster: ein gemaltes Wandkreuz in der Fraterie von 1240.

Wir tragen die Diözesanbewegung "Apostelgeschichte 2010" und unseren Kardinal mit unserem Gebet (01.11.09)

Das Opens external link in new windowProjekt "Apostelgeschichte 2010" in unserer Erzdiözese unterstützen wir Heiligenkreuzer Mönche nicht nur dadurch, dass dort fast ein Dutzend von uns Mitbrüdern als Delegierte (in verschiedenen Funktionen) mitmachen, – sondern vor allem durch das tägliche Gebet. Die teilnehmenden Mitbrüder haben berichtet, dass der Geist stimmt und es sich nicht um eine dieser frustrierenden Bejammerungs-Versammlungen handelt, von denen es in der Kirche in den letzten 30 Jahren mehr als genug gegeben hat, sondern dass wirklich ein geistlicher Aufbruch zu spüren ist. Wir tragen unseren Herrn Erzbischof und unsere Diözese umso mehr durch unser Gebet mit; täglich beten wir Mönche ja nicht nur bei der Heiligen Messe, sondern auch beim jedem Chorgebet "Episcopum nostrum Christophorum conforta". Foto: Kardinal Schönborn stellt die "Apostelgeschichte 2010" vor.

Jungordensleutetreffen in Heiligenkreuz (31.10.09).

Ein sogenannter "JOLT" fand am 31. Oktober bei uns statt, das heißt: "Jung-Ordens-Leute-Tag". Junge Ordensleute aus der Erzdiözese Wien trafen sich für einen ganzen Tag zum Austausch, man hörte Vorträge, feierte die Heilige Messe und lernte sich besser kennen. Der JOLT ist eine tolle Initiative, die von den jungen Ordensfrauen und Ordensmännern selbst organisiert. Man sieht übrigens, dass unsere Orden überall leben: 5 Novizen in Klosterneuburg, 3 Novizen bei den Kalasantinern, 3 Novizen bei den Benediktinerinnen der Anbetung usw. usw. usw. Berufungen sind ein gutes Zeichen für die innere Erneuerung der Kirche. Das Foto kann man großformatig downloaden, es zeigt, welch nette Menschen der Herr da in seine Nachfolge gerufen hat. Foto: Gruppenfoto mit Abt Gregor beim JOLT am 31. Oktober.

Rektor veröffentlicht die jährliche Buchliste für Weihnachten (30.10.09).

Es ist schon Tradition, dass der Rektor der Hochschule, Prof. P. Dr. Karl Wallner, jährlich für die Studenten eine Buchliste mit empfehlenswerter Literatur herausgibt. Viele Freunde, Verwandte, Wohltäter usw. wollen ja den Priesterstudenten Bücher schenken, es ist schade, wenn das Geld – Bücher sind teuer – für Müll ausgegeben wird. Für den vielen Müll, der da heute an Büchern produziert wird, hätten unsere Väter keine prachtvollen Bibliotheken erbaut… Die Liste möchte eine Hilfe sein, sie enthält Bücher, die man ein Leben lang brauchen kann, wie Pater Karl schreibt. Die Buchliste kann man sich Initiates file downloadhier downloaden. Empfohlen wird natürlich auch das viele das über Heiligenkreuz oder von Heiligenkreuzer Mönchen im letzten Jahr veröffentlicht wurde, es ist erstaunlich viel. Siehe Opens external link in new windowhttp://bebeverlag.at unter "Bücher" oder noch informativer die Seite vom Opens external link in new windowOnline-Klostershop. Foto: Frater Johannes Paul in der Bibliothek von 1713.

Chorgebet seit 23. Oktober in der Bernardikapelle (27.10.09).

Das grausliche Wetter hat uns gezwungen, schon früher als üblich in die geheizte gotische Bernardikapelle zu übersiedeln. In der Abteikirche war es schon sehr kalt. Wir bitten alle, die am Chorgebet teilnehmen wollen, sich einfach in der Klosterpforte 02258-8703 oder beim Gastmeister 02258-8703-101 für die Teilnahme anzumelden. Dort sind ja nur 50 Sitzplätze, mehr ist nicht möglich. Wir bitten um Verständnis. Außerdem sind wir selbst so viele, dass wir ja im Chorgestühl nicht mehr Platz finden. Man soll aber keine Scheu haben: Wer bei unserem Chorgebet dabeisein will, dem wird das sicher gelingen. Wir werden es nicht problematisch machen. Also einfach sich beim Gastmeister anmelden, und dann wird es schon gehen. Foto: Abt Gregor begrüßt Gäste zum Chorgebet in der Bernardikapelle, in der wir unsere Gebete und Messen von November bis Mai feiern.

4. November 2009: Lesung aus dem Kerkertagebuch des Bekennerpriesters Johann Ruggenthaler (27.10.09).

Durch sein überzeugtes Eintreten für seinen Glauben geriet der osttiroler Priester Johann Ruggenthaler (1907-1959) mit dem nationalsozialistischen Regime in Konflikt. Ruggenthaler kannte nur "nur einen Führer" und das war "nicht der in Berlin". Wir laden ein zu einer Lesung aus dem von Herbert-Ernst Neusiedler herausgegebene Monographie über den Bekennerpriester. Das Buch Opens external link in new window"Brennen, um ein Licht zu entzünden", ist spannend geschrieben, führt in eine dunkle Zeit und zeigt, dass der Glaube auch damals ein Licht sein konnte, das Kraft zum Bekenntnis gibt. Das Buch enthält auch die ABschrift von Ruggenthalers Kerkertagebuch. Also: Mittwoch, 4. Nov. 2009, 19.30 Lesung im Kaisersaal, Eintritt frei. Foto: Ausschnitt des Covers von "Brennen, um ein Licht zu entzünden."

Am 5. Nov. 2009 stehen die Himmel über Heiligenkreuz offen! (27.10.09).

Wir laden ein für Donnerstag, 5. November 2009, 19 Uhr in den Kaisersaal. Frau Susanne Moser-Zweymüller, die zusammen mit Ihrem Gatten eine große Föderin unseres Stiftes und unserer Priesterstudenten ist, präsentiert ihren neuen Lyrikband, der den schönen Titel trägt: "Die Himmel sind offen!" Was für eine richtige und wichtige Aussage in einer Zeit, wo sich viele Menschen in einem Betonsarg der Endlichkeit verbarrikadieren. Die feierliche Präsentation wird musikalisch begleitet von Andreas Rentsch am Klavier und Helka Rentsch, Querflöte. Einleitende Worte spricht Prof. Hubert Gaisbauer. Der Eintritt ist frei. Herzliche einladung namens der Autorin in den Kaisersaal. Foto: Über dem Stift Heiligenkreuz, das in den Wienerwald eingebettet daliegt, ist der Himmel besonders hell und offen…

Freude im Kloster: seit 25. Oktober verwenden wir probeweise das neue "Kyriale Cisterciense" (27.10.09).

Für uns ist es ein Jahrhundertereignis, denn es ist uns gelungen, ein neues "Kyriale Cisterciense" herzustellen. Die Hauptarbeit lag bei Frater Coelestin, der am Computer die Noten des Gregorianischen Chorals gesetzt hat und das Layout gemacht hat. Und viele mehr haben eifrigst mitgearbeitet, – es war auch eine Riesenarbeit! Ab Sonntag verwenden wir die ersten Probedrucke. Wenn das Kyriale sich bewährt, wird es im Be&Be-Verlag veröffentlicht. – Was ist das Kyriale? Ein liturgisches Buch für den Gregorianischen Choral. Viel Information gibt es Opens external link in new windowhier, dort kann man auch schon bestellen. Die moderne Computertechnik hilft uns, die spirituellen Traditionen unseres uralten Zisterzienserchorals zu sichern. Der Generalabt des Zisterzienserordens hat es approbiert und der Generalabt der Trappisten ein Vorwort geschrieben. Foto: Frater Coelestin im Skriptorium des Klosters.

6./7. November 2009: Jugendtage zum Thema "Seid fröhlich in der Hoffnung..." (24.10.09).

Frater Johannes Paul organisiert mit Legionären Mariens Jugendtage von Freitag 6. Nov. auf Samstag, 7. November. Das Programm kann man sich Initiates file downloadhier downloaden. Es gibt Vorträge von Frater Johannes Paul und von Frau Doktor Erna Putz, das ist jene großartige Frau, die die Seligsprechung von Franz Jägerstätter, den die Nazis ermordeten, in die Wege geleitet hat. Anmeldung und Information unter jugendmission@gmx.at. – Die nächste große Jugendveranstaltung sind dann die "Jugendtage über Silvester" von 29. Dezember bis 1. Jänner. Auch dazu kann man sich schon die Initiates file downloadInformation downloaden. Foto: Jugendliche aus Wildon fühlen sich besonders wohl in Heiligenkreuz…

Ein weiteres Sozialprojekt des Stiftes Heiligenkreuz nimmt in Wiener Neustadt Gestalt an (22.10.09).

In Wiener Neustadt hat das Stift Heiligenkreuz schon 1999 ein großes Grundstück für das soziale Wohnprojekt "Menschen mit Zukunft" zur Verfügung gestellt; und jetzt ein weiteres für ein Mutter-Kind-Haus. In der Kurt-Ingerl-Straße ist der Verein für Soziale Betreuung NÖ-Süd dabei, etwas sehr Wertvolles zu bauen: Hinter dem etwas flapsigen Namen Opens external link in new window"Weiberwirtschaft" verbirgt sich ein großes Mutter-Kind-Haus, das Frauen aufnehmen wird, die nicht abgetrieben haben, und deshalb auf der Straße stehen. Außerdem wird wird Frauen Zuflucht bieten, die vor häuslicher Gewalt fliehen müssen; es wird Frauen Obdach und Quartier geben, die aus Armut auf der Straße stehen… Insgesamt sind 20 intensiv betreute Wohnplätze geplant. Pater Josef, der selbst im Vorstand des "Vereins für Soziale Betreuung NÖ-Süd" ist, hat am 14. Okt. am Festakt zur Eröffnung teilgenommen und das entstehende Wohnprojekt gesegnet. Foto: Bau-Informationstafel.

Der Echo-Classic-Preis ist kein Geldpreis (21.10.09).

Da das österreichische Fernsehen über die Echo-Classi-Verleihung berichtet hat, –> Opens external link in new window, und zwar ganz nett, sind eine ganze Reihe von Gratulationsemails eingegangen… Aber auch einige Schreiben, wo man fragt, was wir mit dem "Preisgeld" machen werden. Also: Der Echo-Classic ist ein Ehrenpreis, der mit keiner finanziellen Zuwendung verbunden ist. Was wir bisher durch die CDs eingenommen haben (42 Cent pro CD) ist ganz für unsere Opens external link in new windowPriesterstudenten aus Vietnam, aus Afrika, aus Syrien und Ungarn, denen wir die Ausbildung zum Priestertum ermöglichen wollen. Wir haben 18 Stipendiaten, 5 sind heuer neu dazugekommen. Wir sind dem lieben Gott sehr dankbar, dass unser Gebet, das auf der CD ist, sovielen Menschen gefällt. Abt Gregor sagt immer: "Wir hätten die CD auch gemacht, wenn wir keinen Cent dafür bekommen hätten…" Foto: Pater Karl und Pater Simeon im ungewohnten Blitzlichtgewitter bei der Echo-Preisverleihung in Dresden.

Papst würdigt den heiligen Bernhard von Clairvaux (21.10.09).

Bei der Generalaudienz am 20. Okt. hielt der Heilige Vater eine Katechese über unseren Ordensvater Bernhard von Clairvaux. Siehe www.zenit.org. Das Zentrum der Spiritualität Bermjards sei die Verbindung mit Jesus und Maria gewesen. Für ihn besteht die Erkenntnis Gottes in der persönlichen Liebe zu Jesus Christus. Genau das hat der Papst auch 2007 bei uns gepredigt! Ausführlich ging Benedikt XVI. auf die Marienliebe Bernhards ein und bezeichnete ihn als „in Jesus und Maria Verliebten“. Abschließend betonte Benedikt XVI., dass zusammen mit dem heiligen Bernhard anzuerkennen sei, dass der Mensch Gott besser mir dem Gebet als mit der Diskussion suche und finde. Anschauen kann man sich Opens external link in new windowdie kurze Katechese hier! Foto: Barockbild aus dem Refektorium in Heiligenkreuz.

Echo-Classic-Preis für die Mönche von Stift Heiligenkreuz (19.10.09).

Allen Mitbrüdern und all den hunderttausenden Freunden des Gregorianischen Chorals gilt der "Echo-Classic", den wir für unsere CD "Chant-Music for Paradise" als Bestseller des Jahres 2008 zugesprochen erhalten haben. Kantor Pater Simeon und Pater Karl haben den Preis in einer äußerst stilvollen und erhebenden musikalischen Feierstunde am 18. Okt. in der Dresdener Semperoper entgegennehmen dürfen. Uns beeindruckte nicht sosehr das enorme Opens external link in new windowBlitzlichtgewitter, das da auf uns niederging, sondern vor allem das überaus freundliche und liebenswürdige Interesse, das uns Mönchen und Priestern die großen Superstars "backstage" entgegenbrachten: von Placido Domngo über Elina Garanca, Anne-Sophie Mutter, Fabio Luisi, Götz Alsmann usw. usw. Es war ein ungewohnter Abend, aber einer, in dem wir wirklich auch das Gefühl hatten, das das geehrt wird, wofür wir stehen: unser Gesang, der zur Ehre Gottes erklingt. Foto: Pater Karl, unsere Universal-Music Betreuerin Sibylle Brühn und Kantor Pater Simeon mit dem Echo Preis in der Hand.

Stillvolle Schubertiade am 17. Okt. zugunsten der Priesterstudenten (15.10.09)

Am Samstag, 17. Okt., laden wir für 16 Uhr zu einer stilvollen Schubertiade in den Kaisersaal. Der Eintritt ist gegen freie Spende, denn die Schubertiade wird von Freunden der Hochschule veranstaltet, die damit den guten Zweck verfolgen, unseren vielen Priesterstudenten zu helfen. Das Thema ist "Groß ist Jehova der Herr…" Die Künstler sind: Alexandra Vogrin, Sopran; Jolene Mc Cleland, Mezzosopran; Nina Paul, Klavier, und der Wiener Schubertbund unter Leitung von Prof. Fritz Brucker; schließlich Uli K. Köhler Wagner, Rezitation. Der Kaisersaal ist ein würdiger Rahmen für diese Schubertiade. Anmeldung ist keine erforderlich, wir freuen uns über viele Zuhörerinnen und Zuhörer und sind für diese Initiative zugunsten unserer Priesterstudenten sehr dankbar. Foto: Voller Kaisersaal.

"Ein echter Pater-Raphael" (14.10.09)

Unser Pater Raphael Statt hat am 14. September die Feierliche Profess abgelegt und arbeitet jetzt noch intensiver als Künstler weiter. Unser "Künstlermönch" hat ja vom Herrn Abt den Auftrag, in der Intentionskapelle am Fuße des barocken Kreuzweges die "Ölbergangst Christi" darzustellen und arbeitet an 3 gewaltigen Steinreliefs. Er ist die ganze Zeit in seinem Atelier und arbeitet Tag und Nacht. Er wird zu Kreuzerhöhung 2010 fertig sein. Er wird nun oft auch im Atelier besucht und einige haben sich sosehr für seine Arbeiten begeistert, dass sie ihm so manches abgekauft haben. So mancher kann sich freuen, einen "echten Pater-Raphael" zu besitzen. Es ist auch wirklich gute Kunst, moderne, gute Kunst, die Pater Raphel da macht. Man kann seine Arbeiten auf der eigenen Seite hier anschauen, – oder ihn im Atelier besuchen. Foto: Ein Bronze-Vögelchen von Pater Raphael.

Auszeichnung mit einem Echo-Klassik-Preis für unsere CD (13.10.09).

Wer soll sich da nicht freuen: Wir sind keine professionellen Sänger, wir sind ohne besondere Ausbildung, und trotzdem hat es unsere CD "Chant – Music for Paradise" geschafft, mit einem Opens external link in new windowEcho-Klassik ausgezeichnet zu werden. Und zwar in der Kategorie "Bestseller des Jahres", weil unsere CD 2008 der größte Platten-Verkaufserfolg der Klassik-Musiksparte war. (Also ehrlich, uns hätte es noch mehr gefreut, wenn es die Kategorie: "Beste geistliche Musik", oder "Beste Musik zur Begegnung mit dem lieben Gott", aber solche Kategorien gibt es dort nicht… Smiley.) Pater Kantor Simeon und Pater Karl, der für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich war, werden am 18. Okt. in Dresden den Preis für unsere Mitbrüder hier im Kloster entgegennehmen. Foto: Kantor Pater Simeon und Mitglieder der Schola beim Chorgebet. Gesang ist Gebet. Opens external link in new windowMehr siehe hier!

Pater Karl freut sich: "Wer glaubt wird selig" schon in 4. Auflage! (13.10.09)

Viele Menschen schreiben täglich Pater Karl, weil sie von seinem Buch "Wer glaubt wird selig" berührt sind. Nun hat dieses "tiefsinnige Schmunzel-Plauderb uch" (ein Mitbruder) es geschafft, innerhalb von nur 4 Monaten die 4. Auflage zu erreichen. Gerade rechtzeitig, zur Frankfurter Buchmesse. Das 360 Seiten starke Buch wird besonders gerne von Menschen gelesen, die vom christlichen Glauben noch nicht so viel halten oder nicht mehr so viel verstehen, aber Opens external link in new windowauf der Suche sind. Inzwischen ist ein weiteres Buch von Pater Karl (nur 288 Seiten) erschienen: Opens external link in new window"Der Gesang der Mönche" – ein Sachbuch über Klosterleben und Gregorianischen Choral, das so spannend wie ein Krimi geschrieben ist. PS: Es ist doch schön, dass sich die Menschen so für das interessieren, was unser Leben hier trägt: die Nähe und Liebe zu Gott.  Foto: Pater Karl 2007 mit der inzwischen bereits verstorbenen "Grande Dame" guter spannender (christlicher) Literatur: Gertrud Fussenegger.

Otto von Habsburg publiziert im Be&Be-Verlag (11.10.09).

Klein aber fein ist unser Be&Be-Verlag, der seit seiner Reaktivierung 2008 schon eine Reihe von ansehnlichen Publikationen geschafft hat. Nun wurde Opens external link in new windowein beachtenswertes Büchlein von Otto von Habsburg, dem Sohn des letzten Kaisers von Österreich, des seligen Karl I., herausgegeben. Am Beispiel der heiligen Hedwig von Schlesien entwickelt Otto von Habsburg ein spannendes Plädoyer dafür, dass die Geschichte von den Verantwortungsträgern im Blick auf Gott gestaltet werden muss: "Mit Gott für die Geschichte"! Weihbischof Andreas Laun hat ein Vorwort geschrieben, in dem er meint, dass man den Autor wegen seines christlichen Europa-Engagements eigentlich den Namen "Otto von Europa" geben müsste. Opens external link in new windowDas Büchlein ist um 6,90 auch im Online-Klostershop erhältlich. Foto: Abt Gregor führt Otto von Habsburg durch das Stift, Anlass war die Ordenstagung des Goldenen Vlieses am Andreasfest 2006.

Stift und Pfarre Heiligenkreuz feierten ein Erntedankfest der besonderen Art (11.10.09)

Spät, erst am 11. Oktober, feierten wir heuer Erntedank, viele Gläubige waren gekommen, um den Festgottesdienst, den Pater Prior Christian Feurstein leitete, mitzufeiern. Und: um Pater Bernhard Vosicky als Stiftspfarrer zu verabschieden. Die prachtvolle Erntekrone von Herrn Robert Tomaschko lies den Dank an Gott sichtbar werden. Pater Prior dankte in der Predigt Pater Bernhard, der von 2000 bis 2009 Stiftspfarrer war und nunmehr für seine Professur an der Hochschule von dieser Tätigkeit entlastet wurde. Der herzliche Dank der Pfarrgemeinde durch PGR-Vorsitzenden Steiner wurde dann noch übertroffen durch ein besondere Auszeichnung: Bürgermeister Johann Ringhofer verlieh am Ende der Festmesse Pater Bernhard den Goldenen Ehrenring der Gemeinde Heiligenkreuz. Der nahm es demütig und humorvoll: Er wolle den Ring der Muttergottes weiterschenken, damit ihn nicht das Wort des Herrn aus dem heutigen Evangelium trifft: "Eher geht ein Kamel durch ein Nadelör als dass ein Stiftspfarrer mit Goldenem Ring in das Himmelreich kommt…" Foto: Ehrenringträger Pater Bernhard mit Bürgermeister Johann Ringhofer.

Bischof Vitus Huonder sendet 36 Katechistinnen und Katechisten (11.10.09).

Aus vielen Diözesen kamen die 36 neuen Katechisten, denen der Bischof von Chur, Dr. Vitus Huonder, am 10. Oktober einer eindrucksvollen Pontifikalmesse die kirchliche Sendung als "Katechisten" erteilt. Über den 2-jährigen Fernkurs zur Ausbildung von Katechisten für das fremdsprachige Katechumenat, kurz "LAK-Kurs" genannt, kann man sich auf Opens external link in new windowwww.katechisten.org informieren. Die Hochschule stellt dafür die Räume, der Gastmeister die Zimmer, die Professoren ihre ehrenamtliche Arbeitskraft zur Verfügung. Es geht um eine Ausbildung von Laien, die fähig werden sollen, Taufbewerbern Glaubensunterricht zu erteilen. Bischof Vitus Huonder hat die Frauen und Männer daran erinnert, dass alles Apostolat dem Gebet entspringen muss, und das das Apostolat vor allem dann fruchtbar wird, wenn es mit einem respektvollen Nachahmen der Gottesmutter Maria verbunden ist. Foto: Die Katechisten werden von Bischof Huonder gesegnet.

"Internationales Theologisches Institut - Hochschule für katholische Theologie" in Trumau feierlich eröffnet (11.10.09)

In unserer Stiftspfarre Trumau hat das bisher in Gaming niedergelassene Opens external link in new windowInstitut "ITI" eine neue Herberge gefunden. Derzeit schießt regelrecht ein gigantischer Campus aus dem Boden. Das ehemalige Wasserschloss – bisher Pfarrhof – wurde bereits für den Vorlesungsbetrieb adaptiert. Am 10. Oktober segnete Kardinal Schönborn, der Großkanzler des ITI, die neuen Räume. Präsident Larry Hogan begrüßte bei dem Festakt, zu dem zahlreiche Persönlichkeiten aus Kirche, Politik, Gesellschaft und Aristokratie erschienen waren, besonders herzlich Abt Gregor und verglich ihn mit dem Perserkönig Kyrus, der den Israeliten ermöglicht hatte, aus dem Exil in das Gelobte Land zu ziehen. Er bezog sich damit auf das Entgegenkommen des Herrn Abtes, was den Kauf des Grundstückes und die Übernahme des Schlosses betrifft. Das Stift steht jetzt freilich noch vor der Aufgabe, dem Pfarrer von Trumau, der in einer Privatwohnung lebt, einen Pfarrhof zu bauen. Foto: Festmesse in der Pfarrkirche Trumau mit Kardinal Schönborn.

400. Geburtstag des Zisterzienserkardinals Giovanni Bona (10.10.09).

Am 10. Oktober 1609 wurde Giovanni Bona geboren (1609-1674); der italienische Zisterzienser wurde zu einem einflussreichen Mitglied der päpstlichen Kurie und schließlich fünf Jahre vor seinem Tod noch zum Kardinal erhoben. Kardinal Bona war ein bescheidener und hochgelehrter Mensch, der zahllose Werke über Spiritualität (damals nannte man das "Aszetik") und Liturgie verfasst. Pater Prior Pius Maurer vom Stift Lilienfeld, der in Sankt Pölten und an unserer Hochschule unterrichtet, nennt ihn den "Begründer der modernen Liturgiewissenschaft". Er hat auch maßgeblich dafür gesorgt, dass Kardinal Bona auf Opens external link in new windowWikipedia gebührlich dargestellt wird, wie es seiner Bedeutung entspricht. Wir freuen uns schon auf den umfangreichen Artikel von Prof. P. Pius Maurer, der in der nächsten Opens external link in new windowAnalecta Cisterciensia 59 im Be&Be-Verlag über Kardinal Bona erscheinen wird. Foto: Das Bild ist ein Ausschnitt aus einem großen Gemälde von Kardinal Bona, das im Stift Wilhering hängt.

Kinder-, Schul- und Jugendführungen (09.10.09).

Unsere jungen Mitbrüder sind oft täglich im Einsatz, um spezielle Führungen für Kinder, Schulklassen und Jugendgruppen zu halten. Auf unserer Homepage gibt es hier die notwendigen Informationen. Frater Otto ist nun für die Organisation dieser besonderen Führungen verantwortlich, die in der letzten Zeit immer mehr geworden sind. Wir sehen darin ein wichtiges Apostolat, denn für die jungen Leute ist es doch recht faszinierend, nicht nur ein mittelalterliches Kloster zu besichtigen, sondern von einem "echten Mönch" geführt zu werden. Wie oft hören wir da die Frage: "Warum bist Du ins Kloster gegangen…" Man muss allerdings dazu sagen, dass die viele Führungen durchaus eine Belastung für die jungen Mitbrüder sind, die ja ab 5.15 Uhr beim Chorgebet sind und deren Tag zumeist mit Vorlesungen an der Hochschule ausgefüllt ist. Foto: Führung einer sehr interessierten Schulklasse.

Primizsegen durch Absolventen der Hochschule (09.10.09).

 Nach den 7 Priesterweihen im Vorjahr gab es heuer keine Weihe von einem Mitbruder. Doch auch heuer haben wir die Freude, dass Absolventen unserer Hochschule nach Ihrer Weihe bei uns eine Nachprimiz halten. Am 6. Okt. feierte der tschechische Priester Stanislav Brozka die morgendliche Konventmesse und spendete danach den Primizsegen. Er hat mehrere Jahre bei uns im Kloster gelebt, am 13. Juni empfing er in Budweis die Priesterweihe. Seine Diözese ist nicht nur arm an Priestern, sondern vor allem an Gläubigen. Dass die Kirchen so voll sind, wie wir es hier in Heiligenkreuz erleben, ist leider eine Ausnahme (auch in Österreich).  Für uns bedeutet das, dass wir unsere ehemaligen Studenten in ihrem priesterlichen Dienst fest in das Gebet einschließen müssen und ihr Apostolat geistlich mittragen. Foto: Primizsegen in der morgendlichen Konventmesse.

Außerordentlicher Besuch von "Bibliophilen" (09.10.09).

Abt Gregor hat ausnahmsweise einem Verein von "Bibliophilen" (wörtlich heißt das: "Bücherfreunde") erlaubt, Bibliothek und Handschriften zu besichtigen. Die Repräsentationsräume unserer Bibliothek, die nach der Zerstörung durch die Türken 1683 schnell wiederaufgebaut wurden (1713 fertig), sind ja winzig und unscheinbar im Vergleich zu den Stiftsbibliotheken von Melk, Altenburg, Kremsmünster, Göttweig usw. Darum ist die Bibliothek nur in Ausnahmefällen zugänglich. Und die wertvollen Handschriften können wir schon gar nicht ausstellen, da sie ja durch eine Zurschaustellung der unwiderbringlichen Zerstörung ausgesetzt wären. Der Bibliophilen-Besuch hat von uns wochenlange intensive und aufwändige Vorbereitungen erfordert und wird eine Ausnahme bleiben. Foto: Das Dormitorium wurde zur Präsentationshalle für unsere Handschriften adaptiert.

Immer mehr Gäste (07.10.09)

Pater Martin und seine beiden Assistenten Frater Kilian und Frater Nikodemus haben alle Hände voll zu tun, denn der "Ansturm" der Gäste hält an. Es hat ja schon lange lange vor dem Erfolg der CD "Chant – Music for Paradise" begonnen, dass "ausgepowerte" Menschen unsere Klöster als Rückzugsorte und Orte der geistlichen Kraft entdeckt haben. Es kommen aber auch viele Gruppen aus Pfarrgemeinden, aus geistlichen Bewegungen usw., um bei uns Tagungen, Seminare und Bildungsveranstaltungen abzuhalten. Oft wird uns der Gästetrakt mit seinen (sehr einfach eingerichteten) Zimmern zu klein, oft reichen die 3 Jugendherbergen mit den simplen Stockbetten nicht aus… Wir sind weiter offen und freuen uns über alle, die hier die Nähe Gottes erfahren wollen. Wichtig ist aber die rechtzeitige Anmeldung. Siehe hier. Foto: Abt Gregor im Gespräch mit dem neuen Gastmeister Pater Martin. 

Pater Prior Christian für weitere fünf Jahre bestellt (07.10.09)

Wir freuen uns, dass Abt Gregor Pater Prior Christian für weitere fünf Jahre in seinem Amt als Prior bestätigt. Seit 2004 ist Pater Christian Prior des Stiftes und hat damit eine wichtige Aufgabe, die mit viel Arbeit und mit noch mehr Verantwortung verbunden ist. Es hängt stark Prior ab, wie die Gemeinschaft der Mitbrüder gestaltet wird. Und Pater Christian ist die klösterliche Stabilität und die Liebenswürdigkeit in Person. Weil die Arbeit immer mehr wird, hat er das Amt des Novizenmeisters an Pater Simeon abgegeben, er bleibt aber für die jungen Männer zuständig, die Kloster-auf-Zeit zu uns kommen wollen. In Stellvertretung des Herrn Abtes wird Pater Prior Christian am Sonntag, 11. Okt. um 9.30 Uhr das Erntedankfest des Stiftes und der Pfarre feiern. Start ist um 9.30 Uhr am Fuß des Kreuzweges, dann Gabenprozession in die Stiftskirche, dort Erntedankmesse. Zugleich wird Prof. P. Dr. Bernhard Vosicky als Stiftspfarrer verabschiedet. Nachher spielt die Heiligenkreuzer Musikkapelle auf. Eine Gelegenheit, beiden, Pater Christian und Pater Bernhard, zu gratulieren. Foto: Pater Prior Christian.

Intensiver Start in das neue Akademische Jahr (05.10.09).

Unser Leben im Kloster wird stark geprägt durch den Rhythmus des akademischen Jahres, da viele Mitbrüder als Lehrende an unserer Hochschule tätig sind, – oder als Studierende. Der Start in das Wintersemester gestaltet sich besonders intensiv, da es eine große Studienplanreform gegeben hat und diese alle vor organisatorische und studientechnische Herausforderungen stellt. Da die Hochschule wächst und wächst hat der Herr Abt mehrere Mitbrüder von ihren pastoralen Tätigkeiten abgezogen, damit sie ganz für ihre Lehrtätigkeit frei sind. Das ist auch ein großer Segen für uns im Haus, denn dadurch wird unsere Gemeinschaft stärker. Nachdem im Vorjahr ca. 25 Studenten ihr Studium abgeschlossen haben, was einen großen Abgang bedeutet, freuen wir uns über die zahlreichen Neuanfänger im Studium. Foto: Hörerversammlung am 2. Studientag.

Mönche von Keur Moussa in Senegal auf "Pressefahrt" in Heiligenkreuz (01.10.09)

Auf Einladung der Päpstlichen Missionswerke waren heute 2 Benediktinermönche der berühmten Opens external link in new windowAbtei Keur Moussa in Senegal bei uns zu Besuch: Pater Thomas und Pater Stanislav machen gerade eine "Pressefahrt" durch Österreich, um anlässlich des Weltmissionssonntages auf die Kirche in Afrika und anderen Ländern aufmerksam zu machen: O wie lebendig ist dort alles! Volle Kirchen, volle Klöster, intensiver Glaube. Beide haben eine spannende Biographie, denn Opens external link in new windowPater Thomas war vorher Marxist. Das Kloster in Keur Moussa ist berühmt geworden, weil die Mönche dort den uralten Gregorianischen Choral mit coolen afrikanischen Rhythmen verbunden haben – und einen riesigen Erfolg mit ihren CDs haben! Wir haben ihnen natürlich unsere CD geschenkt. Am Sonntag, 11. Okt. kommen die wieder und werden in der Pfarrmesse um 18.45 Uhr dabeisein. Foto: Für das Fotoshooting zeigen die afrikanischen Benediktiner Pater Karl die Opens external link in new window"Kora", das typische afrikanische Saiteninstrument, das die Mönche auch für ihr Gebet verwenden.

Fulminante Inaugationsvorlesung zur Eröffnung des Hochschuljahres (01.10.09)

Am 1. Okt. eröffneten wir das Hochschuljahr mit einer außerordentlichen Hochschulkonferenz am Vormittag, an der fast alle Professoren teilnehmen konnten, mit einem Festgottesdienst um 15 Uhr in der Abteikirche und mit einem Festakt im Kaisersaal: Der Vorstand des österreichischen Instituts für Geschichtswissenschaft Univ.-Prof. Dr. Karl Brunner hielt einen fulminanten Inaugurationsvotrag über den heiligen Leopold, er hat vor kurzem Opens external link in new windowein hochinteressantes und vielgepriesenes Buch über Leopold III. veröffentlicht. Das Foto zeigt ihn, wie er danach gerade im Stiftshof seine Bücher signiert… Dann fand die Sponsion von 15 Absolventen statt, die es zum "Magister theologiae" geschafft haben. Foto: Univ.-Prof. Karl Brunner signiert nach dem Vortrag "improvisierterweise" seine Bücher.

1. Oktober 2009, Inauguration der Hochschule mit Blick auf den heiligen Leopold (01.10.09)

Am 1. Okt. beginnt das Akademische Jahr an der Hochschule Heiligenkreuz um 15 Uhr mit einem öffentlichen Festgottesdienst, den Abt Gregor mit den Professorinnen und Professoren, den Studentinnen und Studenten feiern wird. Es ist ein besonderes Studienjahr, denn zugleich treten die neuen "modularisierten" Studienpläne in Kraft, die eine große Umstellung für Studierende und Lehrende bedeuten… Nach dem Festgottesdienst wird der Historiker Univ.-Prof. Dr. Karl Brunner einen Inaugurationsvotrag über unseren Stifter, den heiligen Leopold halten, er hat vor kurzem Opens external link in new windowein hochinteressantes und vielgepriesenes Buch über Leopold III. veröffentlicht. Um 18 Uhr ist die Vesper von der heiligen Theresia. Wir bitten Gott um seinen Segen für dieses neue Studienjahr 2009/10. Foto: Glasfenster mit dem hl. Leopold von 1294 im Brunnenhaus von Heiligenkreuz.

Wie schön ist der Wienerwald im Herbst! (30.09.09)

Unsere Väter haben das Kloster mitten in ein kleines Tal gebaut, in dem 3 Bäche zusammenfließen. Mit großer Sorgfalt nutzen und pflegen wir Zisterzienser seit 1133 das umliegende uns anvertraute Land, sodass der südliche Wienerwald eine wunderbare Natur- und Erholungslandschaft ist. Seit einigen Jahren trägt sie den Namen "Biosphärenpark". Berühmtheiten wie Schubert und Beethoven haben den Wienerwald geschätzt, vor allem das "Helenental" entlang der Schwechat nach Baden. Auch heute ist Heiligenkreuz Ausgangs- oder Zielpunkt vieler Wanderungen in deser herrlichen Landschaft. Besonders reizvoll ist der Weg entlang des Sattelbaches bzw. der Schwechat nach Baden. Auch wir nützen die gute Lage zum Wandern und Radfahren. Foto: "Wegerl im Helenental" zwischen Baden und Heiligenkreuz.

Wir sind ein lebendiges Kloster (30.09.09)

Durch das Interesse der Öffentlichkeit seit dem Papstbesuch ist wohl allen, die Heiligenkreuz heute besuchen, klar, dass wir ein lebendiges Kloster sind. Kein Museum. Vor ein paar Jahren war das noch anders. Darum ließ Abt Gregor seit dem Jahre 2002 immer das Bild des jüngsten Mönches am Klostereingang – in der ehemaligen Stiftspforte – aufhängen. Die vorüberziehenden Touristen, die sich für eine Führung in den mittelalterlichen Kreuzgang drängen, werden so von einem freundlichen jungen Mönch angelächelt. Wir stellen erfreut fest, dass die Touristen, die unser Kloster besuchen, auch gerne beim Chorgebet bleiben und dann in heiligem Schweigen unserem Gebet in Gregorianischem Choral lauschen. Der jüngste Mönch ist derzeit Frater Cornelius, der 20 Jahre alt ist und aus der benachbarten Stiftspfarre Gaaden stammt. Foto: "Pfortenbild" des jüngsten Mönches, Frater Cornelius.

Ordenssynode tagt in Rom (28.09.09)

Zwischen den alle 5 Jahre stattfindenden Generalkapiteln wird unser Zisterzienserorden durch die sogenannte Ordenssynode geleitet. Diese tagt unter Leitung des Generalabtes in dieser Woche von 28.09. bis 03.10. in Rom. Thema ist die Vorbereitung des wichtigen Generalkapitels 2010. Traurig stimmen die Berichte über einige Klöster in Europa, die wegen des Mangels an Berufungen in ihrer Existenz gefährdet sind. Abt Eamon Fitzgerald, der neue Generalabt der befreundeten Trappisten, berichtete, dass in seinem Orden die Probleme ähnlich sind: viele Berufungen in Asien, Afrika und Südamerika, zu wenige in Europa! Mit Interesse und Sympathie wird auf die gute Situation in Heiligenkreuz geschaut. Pater Karl nimmt als gewählter Synodalvater an der Synode teil. Foto: XVI. Ordenssynode des Zisterzienserordens in Rom.

Wunderbare Vesper in Gregorianischem Choral mit dem Papst im Veitsdom in Prag (27.09.09).

Nur wenige von uns Heiligenkreuzer Zisterzienser können zum Heiligen Vater nach Böhmen und Mähren fahren; wir sind aber innerlichim Gebet mit ihm ganz verbunden, da wir viele Priesterstudenten aus diesem sehr entchristlichten Land bei uns ausgebildet haben. Wir waren sehr berührt, im Internet die Vesper anzuschauen und mitzufeiern, die der Heilige Vater im Veitsdom in Prag gefeiert hat. Nicht nur, dass sie von den Trappisten von Novy Dvur gestaltet wurde, sondern dass auch alles in Gregorianischem Choral gefeiert wurde. Wie schön und erhaben das klingt. Es ist auch eindrucksvoll zu sehen, wieviele junge Ordensfrauen und Ordensmänner es in Tschechien gibt. Weil die österreichischen Medien enttäuschend wenig über den Papstbesuch in Tschechien berichten, muss man wirklich dankbar sein, dass es Internet gibt und man dort auf Opens external link in new windowguten Internetportalen den Heiligen Vater in Bild, Film und vor allem im Gebet begleiten kann. Foto: Wir wünschen dem Heiligen Vater einen reichen Fischfang unter den Menschen in Böhmen und Mähren.

Koventausflug nach Tschechien (25.09.09)

Ein mal im Jahr findet der Konventausflug statt. Dieses Jahr ging es in die Tschechische Republik. In Telc besichtigten wir einen Teil der Niederösterreichischen Landesaustellung. Danach ging es weiter nach Zdar (Saar), in dem sich ein im Jahr 1225 gegründetes und 1784 unter Joseph II aufgelöstes Zisterzienserkloster befindet. Der dortige Pfarrer nahm uns herzlich auf und führte und durch diese ehrwürdige Kirche. Dort beteten wir auch unsere Vesper. Nach 225 Jahren waren wir die ersten Zisterzienser die in dieser Kirche wieder beteten und sangen. Zum Schluss bestiegen wir noch Zelena Hora, den Grünen Berg, ein Heiligtum des hl. Johannes Nepomuk in der Nähe. Wir beteten für die Menschen in Tschechien und natürlich auch für den Papst, der ja von 26.-29. September Tschechien besuchen wird! Foto: Chorgebet im ehemal. Zisterzienserkloster Zdar.

Wir stehen noch ganz unter dem Eindruck des Kreuzerhöhungssonntages (25.09.2009)

– Unser Erzbischof Kardinal Schonborn stellte die Auslegung des Abstieges Christi an das Kreuz in den Mittelpunkt seiner Kreuzerhöhungspredigt am 20. September. Wenn ER, der Gott war, bis ans Kreuz abgestiegen ist, dann müssen wir alle davon die Demut lernen. Und die Liebe. An die tausend Pilger waren gekommen, viele davon aus der Gebetsgemeinschaft der Freunde des Heiligen Kreuzes. Im Alberich-Mazak-Jahr wurde natürlich wieder eine Messe unseres berühmten Mitbruders, der vor 400 Jahren geboren wurde, aufgeführt, diesmal vom Stiftschor Neukloster. Nach der Feier drängten sich die Gläubigen, um das Kreuzesholz durch einen Kuss zu verehren. Herr Ehrhardt hat auf der Opens external link in new windowHomepage Zeitzubeten nicht nur herrliche Fotos, sondern auch wertvolle Gebete veröffentlicht, die zur geistlichen Nachfeier einladen. Foto: Unser Kardinal bei der Prozession mit der Kreuzreliquie.

Viele kommen als Pilger und Beter (23.09.09).

Nach dem Medienrummel des Vorjahres ist jetzt bei uns die grosse Ruhe eingekehrt, freilich ab und zu durchbrochen von grossen Feierlichkeiten. Viele Menschen sind mit uns durch Glauben und Gebet verbunden, wie die Mitfeier von hunderten Pilgern zu Kreuzerhöhung gezeigt hat. Wir merken auch durchaus positive Auswirkungen des Interesses, etwa die andächtige Teilnahme so vieler an unserem Chorgebet. Früher wollten die Touristen nur die Klosteranlage sehen, jetzt wollen sie auch beim Gebet dabei sein. Wir werten das positiv. Viele schlüpfen auch so einmal in die Kirche und zünden ein Opferlichtlein an, sprechen ein kurzes Gebet. Alle Pilger und Beter sind uns besonders herzlich willkommen, alle Anliegen werden in unser Gebet eingeschlossen. Foto: Pilger bei den Opferlichtern vor der Antoniuskapelle.

Überraschung: CD "Chant - Music for Paradise" weiter ein Bestseller (20.09.09)

Universal Music Österreich hat uns ein überraschendes Email geschickt: Unsere CD ist auch heuer auf Platz 9 der Bestsellerliste der CDs, obwohl eigentlich "nichts" los ist. Für uns ist das Projekt abgeschlossen. Wir merken es nur an der Andacht, mit der Gäste an unserem Chorgebet teilnehmen, dass wir mit einer CD Erfolg gehabt haben. Immer noch kommen Anfragen, dass wir außerhalb des Klosters singen sollen, die werden – alle höflich abgelehnt. Manche sind sehr sehr ehrenvoll, aber es geht eben nicht: Mönche gehören ins Kloster, Gotteslob gehört ins Kloster. Innerhalb eines Jahres sind immerhin 3 Ausgaben erschienen, die Aufnahmen haben unseren Schola-Mitgliedern und Pater Simeon Wester ja einiges abverlangt. Auf dieser Homepage wird auch weiter informiert werden, dazu ist ja Bestsellerlisten klettern. Foto: Cover von Chant 02.

Große Begeisterung über Mazak Konzert (20.09.09).

Das Pater-Alberich-Mazak-Jubiläumskonzert hat große Begeisterung ausgelöst. Dank der perfekten Organisation war am 18. September der Kaisersaal mit 200 Konzertbesuchern bis auf den letzten Platz gefüllt; erstmals bewährte sich auch die neue Beleuchtung des herrlichen Barockraumes aus der Zeit des Kaisers Leopold I., dessen Musik übrigens auch erklang. Das Ensemble Opens external link in new window"dolce risonanza" begeisterte unter Leitung von Florian Wieninger begeisterte auch Abt Gregor und die 30 Mitbrüder, die unter den Zuhörern waren. Die Musik unseres vor 400 Jahren geborenen Mitbruders P. Alberich Mazak (1609-1661) ist gute Barockmusik, die ganz aus zisterziensischem Geist geboren ist: schlicht und tief vergeistigt. Zur Aufführung kamen auch Werke der komponierenden Kaiser Leopold I. und Ferdinand III. Im Advent wird das Mazak-Jubiläumsjahr mit einem weiteren Konzert feierlich abgeschlossen werden. Foto: Abt Gregor mit den Ensemblemitgliedern.

19. September: Der "Heiligenkreuzer Herbst" ist zurück! (19.09.09)

Nach 3 Jahren kommt der "Heiligenkreuzer Herbst" zurück. Die Pause war durch einen schweren Schlaganfall von Roger Salander bedingt. Gott sei Dank gibt es nun wieder das Konzert: Roger Salander und Joan Reiss dirigieren am Samstag, 19. September 2009, um 19.30 Uhr im Kaisersaal das Orchester des Heiligenkreuzer Herbsts, die Festival Strings of Vienna. Aufgeführt werden Werke von Antonio Vivaldi, Léos Janácek, Benjamin Britten und Edvard Grieg. Der Eintritt ist frei, Spenden werden danken angenommen. Erforderlich ist eine namentliche Platzreservierung unter 0664-4193062. Aufgrund der besonderen Umstände trägt dieses Sonderkonzert den Titel "Auf das Leben". Siehe auch unter Veranstaltungen. Foto: Ausschnitt aus dem Plakat des Heiligenkreuzer Herbsts 2009.

Heiligenkreuzer T-Shirts für Jugendliche (18.09.09).

Erstmals gibt es T-Shirts für Jugendliche. Frater Damian (rechts) und Kandidat David Ganse (links) haben sich zum Posieren zur Verfügung gestellt. Die T-Shirts wurden von Frater Coelestin graphisch gestaltet: Zwei konzentrische Kreise, darin das Wappen von Heiligenkreuz mit der Umschrift "Modus Caritatis es Caritas sine Modo – Das Maß zu lieben ist, ohne Maß zu lieben". Ein berühmter Spruch des heiligen Bernhard (+ 1153). Im äußeren Kreis steht "Cistercium Mater Noster – Citeaux ist unsere Mutter". Und oben drüber steht groß in schwarzer Schrift: SANCTA CRUX, also Heiligenkreuz. Die T-Shirts gibt es nur in einer extrem Limited Edition, man kann sie um 12,50 bei Sabrina Galatsai (office@stift-heiligenkreuz.at), allerdings gibt es sie nur in L, XL und XXL. Foto: David und Frater Damian mit den neuen T-Shirts.

Stiepeler Gnadenbild in Heiligenkreuz aufgestellt (15.09.09)

Vor 2 Jahren hatten die Pater Alban Bunse, der erste aus Stiepel stammende Mönch, im Alter von 84 Jahren verstorben. Eine Gedenktafel zu Füßen der Pieta erinnert an diesen von uns allen so geliebten Mitbruder. Foto: Abt Gregor und Pater Prior Maximilian bei dem neuaufgestellten Gnadenbild.

Feierliche Profess von Pater Raphael und Pater Martin (14.09.09).

Am Kreuzerhöhungsfest legt unsere zwei Mitbrüder im Rahmen eines sehr feierlichen Pontifikalamtes, das durch die Teilnahme von fast 20 Priestern aus Berlin ausgezeichnet war, die Feierliche Profess ab. Das Foto zeigt Pater Raphael, der ja nicht nur ein hervorragender Künstler, sondern auch ein guter Musiker ist. Das gibt die Gelegenheit, an die Größe des gottgeweihten Lebens zu erinnern. Bernhard Meuser hat ja durch sein Buch "Chant – Leben für das Paradies", in dem er 22 junge und ältere Mitbrüder von unserer Gemeinschaft (auch Pater Martin, auch Pater Raphael!) portraitiert hat, versucht Verständnis für das Geheimnis der Berufung zu wecken. Bernhard Meuser hat ein Opens external link in new windoweindrucksvolles Interview bei "Cicero" dazu gegeben. Meusers Artikel sind immer lesenswert, Opens external link in new windowsiehe etwa auch hier. – Wir bitten um das Gebet für die Neuprofessen! Foto: Pater Raphael bei der Jugendvigil.

Feierliche Profess am 14. September 2009 um 9.30 Uhr (10.09.09)

Wir freuen uns heuer schon sehr auf das Kreuzerhöhungsfest, denn zwei Mitbrüer werden am Kreuzerhöhungsfest, Montag, 14. September, um 9.30 Uhr die Feierliche Profess ablegen: Frater Mag. Martin Krutzler (aus Pinkafeld) und Frater Mag. art. Raphael Statt (aus Berlin) werden den Gehorsam, die Beständigkeit und den klösterlichen Lebenswandel bis zum Tod versprechen. Zur Mitfeier laden wir herzlich ein. Eine große Gruppe von Priestern aus Berlin wird mitfeiern. Die Feierliche Profess, die eine Hingabe in die Nachfolge Christi bis zum Tod bedeutet, wird innerhalb einer feierlichen Pontifikalmesse abgelegt, wir freuen uns über alle, die mitfeiern. Die Feier wird ca. zwei Stunden dauern. Nach der Ablegung der Gelübde werden die zwei neuen Mönche und Kapitularen vor allen Mitbrüdern niederknien und sie um ihr Gebet und ihren Segen bitten. Frater Martin ist KünstlerFoto: Das Foto zeigt Frater Martin und Frater Raphael vor 3 Jahren nach der Ablegung ihrer Zeitlichen Gelübde.

Neues Buch von Pater Karl Wallner: "Der Gesang der Mönche" erschienen (09.09.09) 

Jeder der unser Stift Heiligenkreuz besucht, wird sehen, dass hier wirklich eine geistliche, klösterliche Atmosphäre herrscht. Der Medienrummel im Vorjahr hat uns intern nicht nur nicht geschadet, sondern sogar gestärkt: Er hat uns selbst staunen lassen über die Kraft, die im uralten Gebetsgesang des Gregorianischen Chorals liegt. "Warum ist das so schön, wie sie singen?" fragen viele Menschen.
Pater Karl hat ein Buch geschrieben, kein musikwissenschaftliches, aber ein leicht lesbareres. Er schildert das Leben im Kloster, die Faszination der Liturgie, den Gregorianischen Choral, und er schildert – übrigens spannend wie in einem Krimi (Originalton von Altabt Gerhard) – die Geschichte von "Chant – Music for Paradise). Das Buch ist ziemlich dick, 288 Seiten. Florian Henckel von Donnersmarck hat es aber in einer Nacht ausgelesen. Er hat sich mit Pater Karl sogar für einen kleinen Werbe-Video-Clip filmen lassen (für den es freilich wohl keinen Oscar geben wird…)
Das Buch ist eben erschienen. Wir empfehlen es allen unseren Freunden und hoffen, dass das wieder ein bisschen etwas von dem Bunten und Schönen in die grau Betonwelt hinausbringt, das wir hier in unserem Leben nahe bei Gott erfahren dürfen. Das Buch gibt es in allen Buchhandlungen, natürlich auch bei uns im hier.
Opens external link in new windowOpens external link in new windowLeseproben und Video-Clip dazu gibt es hier

Neues Buch von Pater Karl Wallner "Der Gesang der Mönche" erschienen (08.09.09).

Sofort war Oskarpreisträger Florian Henckel von Donnersmarck bereit, für das neue dicke Buch von Pater Karl, das eben erschienen ist, Werbung zu machen. Das Ergebnis ist zwar kein Oskarfilm, aber ein netter (etwas hölzerner) Opens external link in new windowVideo-Clip, den man sich hier anschauen kann (ganz rechts auf der Homepage). Tatsächlich war Florian der erste Leser des Buches und seine Begeisterung war ehrlich. In leicht verständlicher Weise schildert Pater Karl spannend, wie man ins Kloster kommt, wie man hier lebt, warum man Gregorianischen Choral singt, und warum das so faszinierend schön ist. Die Geschichte vom Erfolg der CD ist nur ein kleiner Teil des 280-seitigen Buches, aber sie ist sehr lehrreich. Denn der Riesenerfolg, über den sich weltliche Sänger nichts als gefreut hätten, hat uns klosterintern durchaus herausgefordert. Mit dem Buch geht hoffentlich ein kleines Stück von der Schönheit des christlichen Gebetes in die Welt hinaus und lädt viele Menschen zum Nachdenken ein. Foto: Pater Karl und Florian Henckel von Donnersmarck schauen sich gerade den kleinen Video-Clip an, den zwei Mitarbeiter von Opens external link in new windowK-TV für You-Tube gedreht haben.

Übersiedelungen laufen Tag und Nacht (07.09.09)

Das Wort Jesu "Die Füchse haben Gruben, die Vögel Nester, der Menschensohn aber hat nichts, wo er sein Haupt hinlegen kann" ist derzeit für einige Mitbrüder sehr aktuell, die in neue Aufgabenbereiche versetzt werden. Diese Verfügbarkeit ist ein Teil unserer Ordensgelübde. Man sieht derzeit Pater Philipp-Neri und Frater Vinzenz Übersiedelungskartons kreuz und quer durchs Kloster schleppen, weil sie im Neukloster ihren Dienst beginnen werden; unser Pater Kosmas kehrt dafür vom Neukloster ins Haus zurück, um als Professor an der Hochschule und als Magister für die Novizen zu wirken. Frater Placidus und Frater Coelestin bereiten sich auf die Übersiedelung ins Priorat Bochum-Stiepel vor… Bischof Ludwig Schwarz hat es einmal gegenüber einem Pfarrer, der versetzt wurde, so formuliert: "Übersiedeln kostet Kraft, aber es gibt auch Kraft zu Neuem." Foto: Frater Vinzenz, Frater Coelestin und Pater Philipp vor dem Neukloster nach dem Hineinschleppen der Übersiedlungskartons.

Die Teilnehmer des LAK-Fernkurses werden immer jünger (07.09.09).

In den Sommermonaten fanden wieder 2 Studienwochen des "Lehrgangs zur Ausbildung von Katechisten", kurz LAK genannt, in den Räumen der Hochschule statt. Die ca. 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen befähigt werden, Taufbewerbern aus dem Islam Taufunterricht zu geben. Am Ende eines 2-jährigen Fernkurses steht die kirchliche Senung zum ehrenamtlichen "Katechisten"; der Kurs ist von der Österreichischen Bischofskonferenz approbiert. Bei den Studienwochen am Ende jedes Semesters in Heiligenkreuz muss auch über jeden Gegenstand eine Prüfung abgelegt werden. Es fällt uns auf, dass die Teilnehmer des LAK-Kurses immer jünger werden: gläubige Menschen, die sich apostolisch engagieren wollen, um Gottes Lohn; und die dazu ihr Glaubenswissen vertiefen wollen. Den Unterrichtenden, die teilweise von unserer Hochschule stammen, machen die LAK-Studienwochen immer mehr Freude. Foto: Gruppenfoto des LAK-Studienwochen-Kurses der ersten Septemberwoche 2009.

Gedenken an den Papstbesuch vor 2 Jahren (07.09.09)

Am 9. Sept. 2007 besuchte Papst Benedikt XVI. Heiligenkreuz, das Ereignis hat sich in unsere Geschichte eingeprägt, kaum eine Predigt, wo Abt Gregor nicht aus der Ansprache des Heiligen Vaters zitiert, der uns damals so klare Weisung gegeben hat. Am Mittwoch, 9. Sept., wird deshalb die Konventmesse um 6.20 als "Missa pro Papa" gefeiert, wir wollen für den Heiligen Vater beten um Stärkung in seinem Leitungsamt. Inzwischen gibt es 2 Bücher zum Papstbesuch: Den Bildband Opens external link in new window"Der Papst in Heiligenkreuz" von Pater Karl Wallner und seit neuestem das Buch Opens external link in new window"Tu es Pastor Ovium" von Pater Maximilian Heim, in dem alle Ansprachen, Vorträge und Artikel rund um den historischen 9. September 2007 veröffentlich sind. Foto: Der Papst auf dem Weg zum Gruppenfoto auf dem Freigang von Heiligenkreuz.

Jugendvigil mit einem eindrucksvollen Zeugnis (06.09.09).

Wir hoffen, dass es den Besuchern unserer Homepage nicht langweilig wird, immer wieder dasselbe zu lesen: Die Jugendvigil wiederholt sich eben jeden ersten Freitag im Monat und ist IMMER ganz berührend. Die jungen Leute, die kommen, sind 1A; viel Segen geht von diesen Gebeten aus. Frater Kilian legte ein eindrucksvolles Zeugnis von seiner Berufung ab, die auch mit der Mitfeier der Jugendvigil im September vor 3 Jahren zusammenhängt, Opens external link in new windowes ist hier nachzulesen. Opens external link in new windowEindrucksvolle Fotos hat Herr Jerko Malinar geschossen, die ein bisschen sogar etwas von der geistlichen Atmosphäre wiedergeben. Der junge Badener Kirchenrektor Adolf Valenta predigte humorvoll und praktisch, was uns sehr aufbaute. Zwei Jugendliche aus der Slowakei spielten meditativ zur Anbetung, die Band war toll, und am Schluss stellte Pater Karl noch den "Mann des Jahres 2009" vor, zu dem der slowakische 23-jährige Peter Menky, der schon seit Jahren immer wieder nach Heiligenkreuz kommt, vor kurzem in seiner Heimat gewählt worden ist… Danke lieber Gott für diese schöne Jugendvigil. Foto: Versammlung in der Abteikirche zur Lichterprozession.

Wirtschaft braucht Verantwortung (06.09.09).

Unser Frater Justinus hat in Rom gerade das Lizenziat in Dogmatik über Henri de Lubac gemacht; da er aber promovierter Wirtschaftswissenschaftler ist, bleibt er seiner vor-klösterlichen Leidenschaft treu: Er hat ein Buch zum Thema "Freiheit und Verantwortung. Wegweisungen in Zeiten der Wirtschaftskrise" veröffentlicht. Anlass ist die Sozialenzyklika von Papst Benedik XVI., die von verschiedenen Seiten kommentiert wird, u. a. von Erzbischof Reinhard Marx, Pater Anselm Grün und auch Frater Justinus. Zur Enzyklika gibt es auch einen beachtenswerten Artikel Mehr zum Buch hier.

Nachklang zum 10-jährigen Abtsjubiläum (05.09.09).

Die harmonische Feier des Abtsjubiläums am 3. Sept. hat uns gestärkt. Es gibt einen kleinen Nachklang in den Medien, auch für uns Mönche ist es interessant, dort nachzulesen, was Opens external link in new windowAbt Gregor in den zahlreichen Interviews über unser Kloster gesagt hat. Z. B. hier auf Radio Stephansdom, Opens external link in new windowwo es einen schönen Bericht über die Feier gibt. Hörenwert ist auch der Initiates file downloadBeitrag, den Radio Stephansdom dazu gestaltet hat. Inzwischen berichtet der Residenz-Verlag, dass das Anekdotenbuch "Wandelnde Zebrastreifen" unseres Abtes eine sehr freundliche Aufnahme gefunden hat… (PS: Eine Freude kann man unserem Herrn Abt auch bereiten, in dem man sich für das Pater-Alberich-Mazak-Jubiläum begeistert und am 18. September zum Alberich-Mazak-Jubiläumskonzert im Kaisersaal kommt.) Foto: Nuntius Zurbriggen gratuliert Abt Gregor.

Sehr viele Neue bei der Jugendvigil (03.09.09)

Jede Jugendvigil ist etwas besonderes. So auch diesmal am 2. Oktober. Es hat sich ja schon herumgesprochen, dass es uns auf Qualität ankommt und nicht auf Quantität. Vielleicht wird aber die Jugendvigil deshalb so "gestürmt". Auch diesmal war die Kreuzkirche zum Bersten voll, aber bei guter Stimmung und einer Atmosphäre, aus der man gespürt hat, dass das Wort Christi gilt "Wo 2 oder 3 in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen." Diesmal haben die jungen MItbrüder alles selber gestaltet, und zwar ganz glatt, ruhig, mitreißend. Pater Bernhard predigte und die Band gab ihr bestes. Viele sind auch wieder von weit her gekommen, wie z. B. die Jugendlichen aus Wildon. Es gibt natürlich wieder eindrucksvolle Fotos auf www.pfarre-wildon.at. Bei der nächsten Jugendvigil gibt es endlich einen schon lange versprochenen Primizsegen von einem Neupriester. Danke, dass die Annmeldung der Unter-14-Jährigen so gut klappt. Danke auch, dass die über 35-Jährigen zur Matutina Mariana am Samstag nach der Jugendvigil wechseln. Foto: Jede Jugendvigil wird mit einer Rosenkranz-Lichterprozession im Mittelalterlichen Kreuzgang eröffnet.

Großes Fest des Dankes: 10 Jahre Abt Gregor (03.09.09).

Einen frohen und gesegneten Tag durften wir heute mit 400 Freunden und Gästen in unserem Kloster feiern. Opens external link in new windowBitte schauen Sie sich hier die Fotos an, es war wirklich wunderbar. An seinem Namenstag feierten wir das 10-jährige Abtsjubiläum von Abt Gregor. Pater Prior Christian Feurstein konnte viele Gäste und Freund begrüßen, unter ihnen den Apostolischen Nuntius Peter Zurbriggen, Bischof Egon Kapellari, Bischofsvikar P. Amadeus Hörschläger, Altabt Gerhard Hradil, Landesrat Dr. Stephan Pernkopf, Oskarpreisträger Florian Henckel Donnersmarck, Landtagsabgeordnete Erika Adensamer, Abtpräses Wolfgang Wiedermann  usw. hochrangige Malteser… und viele Freunde unseres Klosters feierten mit uns die Dankmesse in der Abteikirche und nahmen nachher am Festakt im Kaisersaal teil, bei dem die jungen Mitbrüder durch kurze Vorträge ein buntes Bild unseres Klosters zeichneten. Abt Gregor erhielt ein von Frater Raphael gestaltetes Brustkreuz, das der Apostolische Nuntius segnete. Die Feier war toll, auch weil Pater Simeon mit dem Zisterzienserensembel und der Schola eine Pater-Alberich-Mazak Messe aus dem 17. Jahrhundert einstudiert hatte. Die Feier hat uns alle untereinander näher gebracht. Danke Abt Gregor, dass er uns 10 Jahre so umsichtig geleitet hat. Opens external link in new windowWeitere Fotos gibt es hier

Anekdotenbuch von Abt Gregor erscheint zu seinem Abtsjubiläum! (02.09.09).

"Komme ich auch vor?" Diese Frage hat Abt Gregor in den letzten Tagen von uns Mitbrüdern öfters gehört. Zu seinem 10-jährigen Abtsjubiläum ist nämlich ein Schmunzelbuch von ihm im Residenz-Verlag erschienen, wo er Anekdoten aus dem klösterlichen Leben – dem wirklichen klösterlichen Leben – preisgibt. Pater Samuel hat dazu einige Karrikaturen gezeichnet! Der Titel lautet: "Wandelnde Zebrastreifen" und ist wohl unserem Ordensgewand nachempfunden. Das Cover hat Pater Samuel auf ein berühmtes Cover eines Beatles-Album bezogen… Wir haben halt sehr kreative Mitbrüder.
Worum geht es? In einem ABC des klösterlichen Alltags zeigt Abt Gregor mit Augenzwinkern, wie sich die Mönche den zwischenmenschlichen Herausforderungen des Gemeinschaftslebens stellen: Unter A wie Armutsgelübde über H wie Himmelsboten, M wie Midlife Crisis und N wie Nächtliches Treiben bis U wie Unmoralisches Angebot und V wie Verdächtige Stille plaudert der Herr Abt amüsante Interna aus dem Klosterleben aus – wie sie sich zugetragen haben und wie sie sich zugetragen haben könnten. Als Botschaft dieses Buches könnte in die Welt hinausgehen: Schaut, diese Mönche, die lieben Gott und sind deshalb ganz normal, ganz fröhlich, ganz erlöst. Foto: Cover. Opens external link in new windowDie Verlagswerbung siehe hier.

Novizen bringen jugendlichen Schwung ins Kloster (01.09.09)

Unsere sieben neuen Novizen bringen den üblichen Schwung der Neuanfänger ins Kloster, das ist ganz gut. Pater Simeon ist mit seinem neuen Amt als Novizenmeister sehr herausgefordert, denn Novize kommt ja von "novus" "neu", heißt also soviel wie "Neuling". Täglich halten die Novizen Unterricht in verschiedenen Fächern, damit sie über Geschichte und Spiritualität der Zisterzienser bescheid wissen. Am wichtigsten aber ist das Hineinwachsen in die Lebensform eines Mönches im Rhythmus von Ora et Labora. Unser Generalabt betont immer, dass "Communitas optima magistra!", dass "Die Gemeinschaft die beste Lehrmeisterin" ist. Also wir bemühen uns. Foto: Die Novizen mit Pater Simeon, anderen Mitbrüdern und Kloster-auf-Zeit Gästen beim Aufbruch zu einer kleinen Wanderung.

Pater Alkuin forscht Zisterziensergeschichte in Chicago (01.09.09)

– Mit viel Energie startet unser Pater DDr. Alkuin Schachenmayr in das große Projekt seiner Habilitation. Es ist ihm gelungen, ein Research-Fellowship (Forschungsstipendium) für sein Forschungsprojekt zu erhalten, sodass er den ganzen September in Chicago an der Newberry Library Literaturrecherchen und Quellenstudium über die Begräbnisriten der Zisterzienser von 1563-1782 betreiben kann. Er schreibt: "Mir geht es gut, ich bin im Kurhaus neben dem Dom in Chicago sehr gut untergebracht, freue mich sehr auf die Zeit, die nun auf mich zukommt." Derzeit machen mehrere Mitbrüder Doktoratsstudien, vier arbeiten an ihrer Habilitation. Das ist sehr wichtig für die Zukunft der Hochschule, wo wir in der Lehre wohl ganz gut sind, aber an Forschungskompetenz noch zulegen müssen. Das ist für den ganzen Orden wichtig, weil wir ja die einzige Hochschule im Zisterzienserorden sind. Foto: Prof. P. DDr. Alkuin Schachenmayr ist Historiker aus Leidenschaft.

1. September 2009: Pater Pio übernimmt die Sorge für die Stiftspfarre (31.08.09).

"Lauter guate Leit sind da!" sagt Pater Nivard, der Altpfarrer von Heiligenkreuz, immer über die Stiftspfarre. Jetzt übernimmt ein junger Priester die Nachfolge von Pater Bernhard, der 9 Jahre Stiftspfarrer war: ist ab 1. Sept. Moderator, er stammt aus Ebergassing, war vorher Techniker, ist Ingenieur und ein Praktiker. Pater Bernhard wird ganz frei für Hochschule und außerordentliche Seelsorge, er bleibt Wallfahrtsdirektor. (Dass ihm der Abschied schwer fällt, kann man dem Pfarrblatt entnehmen, jeder der ihn kennt weiß, wie sehr er seine Aufgabe geliebt hat. Aber er bleibt ja in der außerordentlichen Seelsorge ganz einsatzbereit…) Pater Pio wünschen wir viel Segen und Kraft, die Pfarre zu motivieren, die Laienmitarbeiter zu stärken, das Apostolat zu fördern und alles gut weiterzuführen. Wir Mitbrüder beten für Pater Pio und für die lieben Heiligenkreuzer. Foto: Pater Pio Suchentrunk ist ab 1. September 2009 Pfarrmoderator der Stiftspfarre.

Würdevolles Begräbnis von Pater Ansgar (46) im Priorat Stiepel (29.08.09)

Pater Ansgar war der erste Mönch aus Stiepel (gegründet 1988), der dort auch selbst gestorben ist. Viele Mitbrüder waren nach Stiepel gefahren, um am Begräbnis teilzunehmen, an der Spitze Pater Prior Christian. Das Begräbnis wurde vom Stiepeler Prior Pater Maximilian geleitet, der ja auch Pater Ansgars Novizenmeister in Heiligenkreuz gewesen ist. Auch Gründungsprior Pater Beda Zilch war gekommen. Wir sind noch immer ein bisschen unter Schock über deen raschen Tod von Pater Ansgar aufgrund des aggressiven Blutkrebsleidens, haben in Heiligenkreuz schon mehrere Totenmessen gefeiert und das Totenofficium gebetet.  Der regnerische Herbsttag hier bei uns passte gut zu unserer Stimmung. Die Stiepeler Mitbrüder haben ein würdiges Begräbnis gestaltet, demnächst wird es auch Fotos auf www.kloster-stiepel.de geben. Foto: Konzelebration beim Requiem von P. Ansgar Armin Schepers OCist.

Generalkapitel der Benediktinerinnen der Anbetung besucht Heiligenkreuz (28.08.2009).

Recht humorvoll verkünden die Benediktinerinnen der Anbetung auf Opens external link in new windowihrer Homepage mit den Worten "Habemus Mamam", dass sie am 26. August bei ihrem Generalkapitel eine neue Generalpriorin gewählt haben. Tags darauf, am 27. August, wallfahrteten die Delegierten mit ihrer neuen Generalpriorin Sr. M. Helene Binder zu uns nach Heiligenkreuz. Wir sind den Schwestern, die viele jung Berufungen haben, auf verschiedene Weise sehr verbunden, auch weil aus "unseren" Jugendvigilbesucherinnen dort welche eingetreten sind, und weil zwei Schwestern bei uns studieren. Pater Prior Christian kümmerte sich um die Schwestern. Das Foto entstand nach der Verehrung der Kreuzreliquie kurz vor der Heimfahrt der Schwestern

Jugendvigil am 4. September (27.08.09).

Mit September beginnt wieder die Schule, schöne und lange Ferien gehen dann für viele Jugendlichen zu Ende. Grund genug, sich bei der Jugendvigil vom lieben Gott Kraft zu holen für das neue Schuljahr. Wie gut, dass gleich am ersten Freitag im Schuljahr Jugendvigil ist, alles wie üblich: Start ist um 20.15 Uhr. Predigen wird Kirchenrektor Mag. Adolf Valenta aus Baden. Da der September der "Kreuzerhöhungsmonat" ist, wird es am Schluss der Feier einen "Spezialsegen" für jeden einzelnen mit der Kreuzreliquie geben. – Überhaupt: Im September ist für junge Gläubige sehr viel los, gerade für die Jugend gibt es viele geistliche Angebote. Besonders empfehlen wir das Jugendfestival Opens external link in new windowam 13. Sept. in Maria Lanzendorf bzw. der Wiener Stadthalle. Foto: Prozession durch den Kreuzgang bei der Jugendvigil.

18. September 2009: Ein weiterer Höhepunkt im Pater-Alberich-Mazak-Jahr (25.08.09).

 Abt Gregor hat ein Pater-Alberich-Mazak-Jahr ausgerufen, denn wir feiern unseren berühmten Mitbruder Pater Alberich Mazak, der ein berühmter Barockkomponist war. Heuer jährt sich sein 400. Geburtstag (1609-1661). Am Freitag, 18. September um 19.30 Uhr gibt "dolce risonanza" ein Pater-Alberich-Mazak-Jubiläums-Konzert" im Kaisersaal, zugleich wird Musik der komponierenden Kaiser Ferdinand III. und Leopold I. aufgeführt. Informationen zum Kartenvorverkauft und Sonstigem gibt es unter "Veranstaltungen"! Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung bei Frau Waltraud Meijer-Krones unter 0676-9256840; E-Mail: waltraud.mk@gmx.at. Gerade weil es sich zumeist um geistliche Musik handelt, ist es unserem Herrn Abt ein großes Anliegen, dass wir das Jubiläumsjahr würdig feiern. Foto: Musizierende Engel im Kreuzgang von Heiligenkreuz.

Wir trauern um unseren Pater Ansgar (23.08.09).

Heute am Sonntag Nachmittag ist unser Mitbruder Pater Ansgar Schepers im Alter von 46 Jahren in Bochum verstorben. Pater Ansgar war vor 3 Wochen wegen geringfügiger Beschwerden ins Spital gegangen, dahinter steckte eine heimtückische Blutkrankheit, der er am Sonntag Nachmittag erlegen ist. Er trat 1996 für das Priorat Stiepel bei uns ein, machte das Noviziat in Heiligenkreuz, legte die Feierliche Profess als Chormönch 2000 ab und wirkte seither als Verantwortlicher für viele viele Bereiche in unserer Opens external link in new windowNeugründung Stiepel. Jetzt bitten wir Gott für ihn um die ewige Ruhe. Requiem und Begräbnis finden am Samstag, 29. August 2009 um 10.30 in Stiepel statt. Initiates file downloadDie Parte kann man hier downloaden. Foto: So fröhlich kannten wir Pater Ansgar. Opens external link in new windowHier gibt es noch schönere Fotos. In paradisum deducant te angeli…

Dankbarkeit für die Konventexerzitien mit Bischof Felix Genn (20.08.09).

Von 16.-19. August hielten wir die jährlichen Exerzitien. Der Bischof von Münster, Dr. Felix Genn, gab uns täglich drei Vorträge mit Impulsen für die innere Betrachtung. Alle Mitbrüder aus Stiepel waren gekommen, ebenso viele Mitbrüder, die als Pfarrer in der Seelsorge Dienst tun. Uns haben die Tage des Schweigens, des vertieften Gebetes, der Betrachtung… gut getan, auch wir als Mönche, die täglich "von Amts wegen" drei Stunden beten, brauchen mal so ein Auftanken. Von Bischof Genn waren wir tief beeindruckt, denn seine Diözese Münster ist ja größer als die Erzdiözese Wien, und er hat sich trotzdem für uns Zeit genommen; seine Vorträge waren eine echte Stärkung. Am 20. August hielt uns Bischof Genn noch das Pontifikalamt zum Hochfest unseres heiligen Vaters Bernhard. Foto: Wir Mönche im Kaisersaal versammelt, um den Exerzitienvorträgen des Bischofs zu lauschen.

Neue Aufgaben für Pater Bernhard Vosicky (14.08.09).

Von den vielen Umbesetzungen, die ab 1. September in Kraft treten, ist auch Pater Bernhard betroffen, denn ab 1. September wird ihm Pater Pio Suchentrunk als Stiftspfarrer von Heiligenkreuz nachfolgen. Da in den letzten Jahren die Zahl der Wallfahrer, Fußwallfahrer, Ausflügler, Gebetsgruppen usw. enorm gestiegen ist, die mit der Pfarre nichts zu tun haben, aber eine eigene seelsorgliche Betreuung brauchen, wird Pater Bernhard als "Wallfahrtsdirektor" (soetwas gibt es in unserer Tochtergründung Stiepel schon lange!) eine wichtige Aufgabe inne haben. Außerdem bleibt er Professor an der Hochschule für Liturgiewissenschaft und leitet die über 2.200 Mitglieder starke "Gebetsgemeinschaft der Freunde des Heiligen Kreuzes", der wir viel geistige Unterstützung verdanken. Er ist Spezialist für außerordentliche Seelsorge, vielaufgesuchter Beichtvater und Referent bei Exerzitien und Einkehrtagen. Seine Verabschiedung als Stiftspfarrer wird voraussichtlich beim Erntedankfest am Sonntag, 4. Oktober gefeiert. Foto: Prof. Pater Bernhard Vosicky OCist, Wallfahrtsdirektor des Stiftes Heiligenkreuz.

Einkleidung von 7 Novizen und Profess von 3 Novizen (14.08.09).

Am Vorabend unseres hohen Patronatsfestes Maria Himmelfahrt, dem das Kloster seit 876 Jahren geweiht ist, haben die drei Novizen Frater Vinzent Holz, Frater Barnabas Maderthaner und Frater Leopold Storczer die Zeitliche Profess abgelegt, Frater Emmanuel Heissenberger hat sie auf ein Jahr verlängert.  — Wir freuen uns, dass der Herr Abt wieder (wie schon vor drei Jahren) sieben Novizen auf einmal einkleiden konnte. Damit sind wir 81 Mönche, das ist soviel wie wohl zuletzt vor der Türkenbelagerung 1683. Die Namen der neuen Novizen sowie ein bisschen etwas über ihre Herkunft findet sich hier. Fotos gibt es Opens external link in new windowhier anzuschauen, und zwar sehr schöne. Foto: Pater Simeon übernimmt als neuer Novizenmeister ein großes Noviziat.

CD "Chant - Music for Paradise" läuft weiter sehr gut (14.08.09)

Die Experten sagen uns, dass unsere CD auch in den nächsten Jahren weiter gut laufen wird. Wir sind froh, dass das Projekt für uns "abgeschlossen" ist: Innerhalb eines Jahres sind immerhin 3 Ausgaben erschienen, die Aufnahmen haben unseren Schola-Mitgliedern und Pater Simeon Wester ja einiges abverlangt. Auf dieser Homepage wird auch weiter informiert werden, dazu ist ja Opens external link in new windoweine eigene Unterseite eingerichtet.
Man kann sich auch ein bisschen die Bestsellerlisten klettern.
Foto: Cover von Chant 02.

Diözesanbischof Felix Genn von Münster hält uns die Jahresexerzitien (12.08.09).

Einmal im Jahr halten wir als klösterliche Gemeinschaft Schweigeexerzitien, diesmal von 16.-19. August. Es ist uns eine große Ehre, dass der neue Diözesanbischof von Münster Dr. Felix Genn uns die Vorträge halten wird; er hatte zugesagt, als er noch Bischof von Essen war, mittlerweile wurde er in die Diözese Münster berufen. Er hat Abt Gregor geschrieben, dass er trotzdem zu seinem Wort steht. Bischof Genn mit uns schon lange befreundet: In der Diözese Essen liegt ja unser Tochterpriorat Stiepel und 2007 hielt er in Wiener Neustadt im Neukloster die Priesterweihe unseres Essener Mitbruders Prof. Pater Dr. Kosmas Thielmann. Wir freuen uns, dass auch der gesamte Konvent von Stiepel an den Exerzitien teilnimmt. Foto: Bischof Felix Genn von Münster.

Mitglieder des Stiepeler Fördervereins besuchen Heiligenkreuz (12.08.09)

Das Kloster Stiepel in Bochum, das wir 1988 gegründet haben, lebt finanziell ja nicht von Grund und Boden und Tourismus, wie unser uraltes Mutterkloster hier in Heiligenkreuz, sondern faktisch nur von den Spenden der Gläubigen! Es gibt einen Opens external link in new windowsehr aktiven Förderverein, dem die Mitbrüder in Stiepel sehr viel zu verdanken haben. Unlängst konnte etwa der Altarraum mit einem geeigneten Chorgestühl in zwei wunderschönen neuen Kapellen umgebaut werden – allein durch die Hilfe der Förderer. Der Stiepeler Pfarrer Pater Andreas durchreist gerade mit einer 40 köpfigen Gruppe Österreich, mehrmals werden die Förderer auch nach Heiligenkreuz kommen. Das Foto zeigt die Gruppe vor dem Papsterker, links ist Pater Prior Maximilian von Stiepel, der auch gerade in Heiligenkreuz ist.

Besuch im Weinkeller von Wienerherberg (12.08.09)

Unser Pater Pio, der übrigens designierter Stiftspfarrer von Heiligenkreuz ist, hat die jungen Mitbrüder zu einem Besuch im Weinkeller seines Vaters in Wienerherberg (bei Ebergassing) eingeladen, was eine Gruppe von 20 Mitbrüdern auch gerne angenommen hat. "Ecce quam bonum et quam iucundum" konnte man nach diesem Abend nur den Psalmisten zitiertn: "Seht wie schön und froh es ist, wenn Brüder in Eintracht zusammenstehen." Zwei Mitbrüder aus Vietnam hatten noch nie einen dieser kleinen österreichischen Weinkeller gesehen, die in den Lehmhügel hineingebaut sind. Die Weintrauben waren auch schon fast reif und der Wein von Herrn Suchentrunk mundete hervorragend. Der Webmaster denkt, dass er auch einmal so etwas Menschliches von uns berichten soll, damit die Leser der Homepage sehen, dass wir sehr normale Menschen sind… Foto: Junioratsausflug in den Weinkeller von Pater Pios Vater.

Florian Henckel von Donnersmarck auf Besuch (12.08.09). 

Nach dem Tod und Begräbnis seines Vaters Leo Ferdinand Graf Henckel von Donnersmarck hat sich Florian für ein paar Tage bei uns zurückgezogen, bevor er wieder nach Hollywood zurückkehrt. Wir sind mit dem Neffen unseres Abtes, der hier – wie die anderen Gäste auch – ganz nach Mönchsart mit uns lebt, sehr verbunden, nicht nur durch sein Oscardrehbuch zu "Das Leben der Anderen", sondern auch menschlich. Pater Karl freut sich, weil Florian sportbegeistert ist und auch dafür sorgt, dass einige Mönche mehr für Fitness motiviert werden… Florian will seinen Besuch bei uns diesmal nicht geheim halten, er bittet aber, dass ihn die Medien in Ruhe lassen. Wie alle anderen Gäste auch, die sich ja gerade der Stille und geistlichen Einkehr willen in unsere Klöster zurückziehen. Das Foto zeigt ihn nach der Vesper mit Kantor Pater Simeon, der ihm ja damals auch einige Anregungen für die Filmmusik gegeben hat.

Das Leben im Kloster ist schön! Und es stößt auf Interesse! (09.08.09)

Immer noch erscheinen Journalisten bei uns, in erster Linie natürlich wegen der CD "Chant – Music for Paradise", aber auch, weil sie sich für das Klosterleben als solches interessieren. Einen gut gelungenen Beitrag vom WDR-Radio kann man sich Opens external link in new windowhier auch im Internet anhören. Inzwischen bewährt sich Frater Johannes Paul bei seiner Mithilfe in der Öffentlichkeitsarbeit und entlastet Pater Karl. Pater Philipp Neri hat durch seine Präsenz in unserem Opens external link in new windowPriorat Stiepel dazu beigetragen, dass die dortige Homepage jetzt von dreimal mehr Surfern besucht wird… Wir antworten mit unserer Öffentlichkeitsarbeit eigentlich nur auf die Sehnsucht der Menschen; da ist ein Interesse da, das nicht wir hervorgerufen haben. Viele sehnen sich nach dem Berührtwerden durch Gott, dessen Präsenz man in unserer Lebensform halt einfach spürt. Foto: Kreuzgang im Juli 2009.

Jugendvigil mit vielen steirischen Jugendlichen (08.08.09)

Diesmal war die Kreuzkirche sogar bei der August-Jugendvigil "bummvoll". Besonders treu sind die Steirer, eine Gruppe aus Wildon kam sogar schon am Vormittag, um sich mit einem Picknick, Spielen, Gebet und schließlich Eisessen auf die abendliche Jugendvigil einzustimmen. Die Wildoner haben auch wieder schöne Fotos gemacht: Opens external link in new windowwww.pfarre-wildon.at. Pater Karl predigte darüber, dass Gott uns in Jesus gezeigt hat, wie er ist, nämlich "die Liebe" und dass wir uns daher auf eine ganz persönliche Freundschaft mit ihm einlassen müssen. Danke an Frater Kilian für die berührende Erzählung von der Satanistin, die über die Jesus-Freaks zu Jesus und schließlich in die katholische Kirche gefunden hat. Danke der Band für die mitreißende Gestaltung, – so dass wir gar nicht mit dem Singen aufhören wollten… Foto: Die Gruppe aus Wildon im Jugendraum.

Begräbnisfeierlichkeiten für Leo Ferdinand Graf Henckel von Donnersmarck (08.08.09)

Heute wurde der Bruder unseres Herrn Abtes in Wolfsberg auf dem Friedhof beim Familienmausoleum beigesetzt. Abt Gregor war mit seinem Bruder Opens external link in new windowLeo Ferdinand sehr verbunden; er teilt mit ihm auch einen festen und frohen Glauben, der nicht nur durch eine zutiefst kirchliche Gesinnung ausgzeichnet ist, sondern vor allem in der Freude über die Auferstehung gründet. So war das Begräbnis, zu dem die gesamte Familie, zahlreiche und höchste Vertreter des Malteserordens und viele Verwandte und Freunde gekommen war, ein frohes Zeugnis für die Freude über die Auferstehung. Von uns nahmen Pater Prior Christian, Altabt Gerhard, Pater Prior Maximilian von Stiepel, Pater Subprior Simeon und viele andere Mitbrüder teil. Wir sangen Teile des lateinischen Requiems und das "In paradisum deducant te Angeli". Requiescat in pace. Foto: Der Sarg von Graf Leo Ferdinand ist mit der Fahne in den Wappenfarben der Familie Henckel-Donnersmarck rot-gelb verhüllt.

Konventexerzitien der Benediktiner von Maria Roggendorf (07.08.09)

Das war selbst für unser Haus, das stets von vielen Priestern und Ordensleuten besucht wird, eine besondere Erfahrung: Der ganze 9-köpfige Konvent des Benediktinerpriorates Sankt Josef zu Maria Roggendorf war bei uns von 2.-7. August zu Gast, um die Jahresexerzitien zu halten. Unser Pater Bernhard Vosicky leitete die Exerzitien. Die Mitbrüder waren für uns eine enorme Verstärkung, denn in dieser ersten Augustwoche waren viele von uns Heiligenkreuzern auf Ferien oder auf Jugendtreffen. Die Mitbrüder aus Maria Roggendorf nahmen jeden Tag von 5.15 Uhr an am Chorgebet teil und beteten das ganze Officium mit uns. Wir hoffen, dass diese Tage für die kleine und doch geistig so starke Gemeinschaft in der Gnade fruchtbar werden. Foto: Gruppenfoto nach dem päpstlichen Segen mit den Benediktinern von Maria Roggendorf und Exerzitienleiter Pater Bernhard.

20. September: Unser Kardinal kommt zum Kreuzerhöhungssonntag! (06.08.09)

Der Kreuzerhöhungssonntag (immer nach dem 14. September) ist seit ältesten Zeiten das größte Fest, das wir hier in "Heiligenkreuz" feiern. Schon die Päpste im Mittelalter haben es mit Ablässen und Gnadenerweisen für die Pilger ausgestattet. Heuer wird es am Sonntag, 20. September, 15 Uhr, besonders ehrenvoll, denn Kardinal Christoph Schönborn hält die Festmesse. Wir freuen uns sehr, dass unser Erzbischof mit uns und den vielen hunderten Pilgern auf das heilige Kreuz Christi, durch das uns alles Heil geworden ist, schaut. Im Mazak-Jubiläumsjahr wird natürlich wieder eine Messe unseres vor 400 Jahren geborenen Mitbruders musikalisch aufgeführt: vom Stiftschor Neukloster und Neustädter Instrumentalisten. Höhepunkt ist immer die Prozession mit der Kreuzreliquie und die persönliche Verehrung des Kreuzesholzes. Foto: Kardinal Schönborn segnet mit der Kreuzreliquie.

20. September: Unser Kardinal kommt zum Kreuzerhöhungssonntag! (06.08.09)

Der Kreuzerhöhungssonntag (immer nach dem 14. September) ist seit ältesten Zeiten das größte Fest, das wir hier in "Heiligenkreuz" feiern. Schon die Päpste im Mittelalter haben es mit Ablässen und Gnadenerweisen für die Pilger ausgestattet. Heuer wird es am Sonntag, 20. September, 15 Uhr, besonders ehrenvoll, denn Kardinal Christoph Schönborn hält die Festmesse. Wir freuen uns sehr, dass unser Erzbischof mit uns und den vielen hunderten Pilgern auf das heilige Kreuz Christi, durch das uns alles Heil geworden ist, schaut. Im Mazak-Jubiläumsjahr wird natürlich wieder eine Messe unseres vor 400 Jahren geborenen Mitbruders musikalisch aufgeführt: vom Stiftschor Neukloster und Neustädter Instrumentalisten. Höhepunkt ist immer die Prozession mit der Kreuzreliquie und die persönliche Verehrung des Kreuzesholzes. Foto: Kardinal Schönborn segnet mit der Kreuzreliquie.

Abt Gregor hat die Neuzuteilung von Offizien und Aufgaben für das Arbeitsjahr ab 1. Sept. 2009 veröffentlicht (06.08.09)

Bei unserem großen Konvent und den vielen Tätigkeitsbereichen waren "mehrere Sitzungen des Abtsrates und viele und schwierige Gespräche" notwendig, um zu einer guten Neuzuteilung von Aufgaben zu kommen, so schreibt Abt Gregor in einem Mitbrüderbrief von heute. Ab jetzt sind die neuen Offzien wirklich "offiziell". Die wichtigsten Änderungen sind hier aufgelistet. Das Foto zeigt Frater Martin (ab der Feierlichen Profess am 14. September: Pater Martin), der Pater Pirmin als Gastmeister nachfolgt. Als solcher ist er die "Visitenkarte" des Klosters. Pater Bernhard wird ganz für die Wallfahrtsseelsorge freigestellt, als Stiftspfarrer folgt ihm Pater Pio Suchentrunk nach… Wir bitten für alle ums Gebet, denn solche Veränderungen sind für niemanden leicht. Foto: Neuer Gastmeister ab 13. August wird Pater Martin.

Mitbrüder vom "Mladifest 2009" in Medjugorje zurückgekehrt (06.08.09)

Intensive Tages des Gebetes und der geistlichen Erfahrung liegen hinter den 45 Jugendlichen, die mit einem Autobus beim 20. Jugendfest (Mladifest) in Medjugorje waren. Heuer gab es dort eine Rekordbeteiligung von ca. 50.000 Jugendlichen aus allen Nationen. Die Jugendlichen wurden von 4 Mitbrüdern, einem Weltpriester und einer geistlichen Schwester begleitet und betreut. Es war für uns alle ein tiefe Erfahrung. Viele junge Leute entdecken das erste Mal, wie sehr Gott sie liebt; für viele stellt Medjugorje einen Einschnitt dar, für fast alle einen Neuanfang. Egal ob die Erscheinungen einmal von der Kirche anerkannt werden: gerade in den "normalen" Sakramenten der Kirche (Heilige Messe, Beichte), die dort mit solcher Hingabe gefeiert werden, strahlt einem die Nähe von Jesus und die mütterliche Sorge Mariens auf. Unsere jugendlichen Wallfahrer sind gestärkt zurückgekehrt! Foto: Auf dem Kreuzberg am frühen Morgen.

Dr. Hermann Geißler ist Bürochef in der Glaubenskongregation (06.08.09)

Einer der ehemaligen Studenten unserer Hochschule wurde nun, wie kath.net meldet, zum Bürochef in der römischen Glaubenskongregation ernannt: der Tiroler Dr. Hermann Geißler war schon bisher ein wichtiger Mitarbeiter in dieser Kongregation, die bis zu seiner Wahl zum Papst von Kardinal Joseph Ratzinger geleitet wurde. Näheres dazu gibt es hier: Opens external link in new windowhttp://www.kath.net/detail.php?id=23584. Das Foto zeigt Dr. Geißler ganz links bei der Begegnung, die die Professoren und Studenten der Hochschule bei ihrer Romwallfahrt 2002 anlässlich des 200-jährigen Hochschuljubiläums mit Erzbischof Bertone in der Glaubenskongregation hatten. Mittlerweile ist Bertone Kardinalstaatssekretär… Foto: Dr. Geißler, Erzbischof Bertone, Abt Gregor, Pater Prior Maximlian im Jahr 2002 in den Gebäuden des Heiligen Officiums.

Maria Himmelfahrt wirft seine lichten Schatten voraus (06.08.09).

Das Foto zeigt den Schatten der "Dreifaltigkeitssäule", der von der untergehenden Sonne auf die romanische Fassade der Abteikirche geworfen wird: Die Dreifaltigkeitssäule zeigt eigentlich die Himmelfahrt Mariens. Diesem Festgeheimnis ist unser Kloster seit 1133 geweiht. Am Patronatsfest finden daher traditionell die Einkleidungen und die Professfeiern statt. Wir danken Gott, dass er uns wieder viele Berufungen schickt: Am Vorabend von Maria Himmelfahrt werden 7 junge Männer als Novizen eingekleidt, 3 Novizen legen die Zeitliche Profess ab und ein Zeitlicher Professe verlängert die Profess auf ein Jahr. Die 7 Novizen werden beim Pontifialamt am 15. August um 9.30 Uhr die Fürbitten lesen. Wir bitten um das Gebet für die zukünftigen Mitbrüder. Foto: Abendstimmung im Stifthof.

Jugendvigil am 7. August "ganz normal" (30.07.09).

In diesen Tagen sind mehrere Mitbrüder beim Jugendgebetsfestival in Medjugorje. Viele fragen: "Wird auch im August die Jugendvigil stattfinden?" Klar! Am 7. August, dem ersten Freitag im Monat ist ganz normal Jugendvigil, es gibt keine Sommerpause, wir beten immer gerne! Da sind auch die Medjugorje-Pilger schon wieder zurück . PS: Jetzt sind auch neue Plakate über die Jugendvigil an die Pfarren in der Erzdiözese ausgeschickt worden, die unser Frater Coelestin graphisch entworfen hat. Nicht weil wir eine Massenveranstaltung wollen (die JuVi ist ohnehin immer voll), sondern weil es uns ein Anliegen ist, mit jungen Menschen, die zu uns kommen, zu beten. Mindestalter ist 14, wer darunter ist, kann sich problemlos mit einem kurzen Email an Pater Karl anmelden: pkw@stift-heiligenkreuz.at. Foto: Lichterprozession zur Eröffnung der Jugendvigil.

Relief des Ölbergleidens Jesu für die "Intentionskapelle" des Kreuzwegs (29.07.09).

– Im Auftrag von Abt Gregor arbeitet unser Künstler Frater Raphael schon seit einigen Monaten an einem großen Werk: Die "Intentionskapelle" am Fuße der barocken Kreuzweganlage wurde ja vor drei Jahren versetzt, sodass sie jetzt wirklich die erste der 14 Kreuzwegkapellen ist. Abt Gregor hatte die Idee, in ihr in zeitgemäßer Form das Ölbergleiden Christi darstellen zu lassen. Frater Raphael arbeitet an drei großflächigen Reliefs, die zu einer Einstimmung auf die Betrachtung des Leidensweges Christi werden sollen. Die Fertigstellung war bis Kreuzerhöhung 2009 geplant, das wird sich nicht ausgehen. Die riesigenReliefs werden aber bis zur Fastenzeit 2010 fertig sein. Frater Raphael arbeitet mit Begeisterung. Foto: die Fotokünstlerin Monika Schulz-Fieguth aus Potsdam hat unseren Künstlermönch bei der Arbeit eingefangen.

Pater Mag. Pirmin Holzschuh wird neuer Direktor des Priesterseminars Leopoldinum (28.07.09).

Mit Zustimmung der österreichischen Bischöfe hat Abt Gregor ab 14. Juli einen neuen Direktor für das uns anvertraute Opens external link in new window"Überdiözesane Priesterseminar Leopoldinum Heiligenkreuz" ernannt: Pater Pirmin ist vielen als Gästepater des Stiftes bekannt, er ist eine profilierte Priesterpersönlichkeit, 41 Jahre alt. Er löst Pater DDr. Alkuin Schachenmayr ab, der als Gründungsdirektor das Leopoldinum nach dem Wechsel von Pater Michael Hösl leitete. Unter ihm wurden die Statuten vom Heiligen Stuhl approbiert und ein nahtloser Übergang vom Rudolphinum zum Leopoldinum hergestellt. Pater Alkuin ist ja zugleich Vizerektor der Hochschule und hat eine der Hauptprofessuren inne, er leitet das EUCist usw. usw.  Pater Pirmin wünschen wir Segen und Freude mit den Priesteramtskandidaten. Foto: Direktor Pater Mag. Pirmin Holzschuh.

"Wer glaubt wird selig" auf Platz 3 der Bestsellerliste (27.07.09).

Der Verlag Lübbe meldet, dass das kindliche Plauderbuch von Pater Karl (das Bild oben passt zu seinem Charakter) irgendwo auf Opens external link in new windowPlatz 3 in der Sachbuch-Bestsellerliste in Deutschland gelandet ist, hinter den beiden Büchern des Mega-Sellers Richard David Precht. Tatsächlich erhält Pater Karl täglich viele Mails und Zuschriften, kann aber nicht alle beantworten… Im September erscheint ein Sachbuch "Der Gesang der Mönche", das sich dann mit dem Phänomen auseinandersetzt, warum der Gregorianische Choral schon seit dem 8. Jahrhundert ein Dauer-Hit ist: weil hier der Gesang ein Fenster in eine andere Welt öffnet. In "Wer glaubt wird selig" vertritt Pater Karl ja in vielen Erzählungen und Anekdoten die Grundthese, dass wir glücklicher würden, wenn wir wieder gläubig unsere Herzen für Gott öffnen würden… Foto: Pater Karl (rechts) mit Baby Valerie.

Unsere fremdsprachigen Studenten haben nur kurze Ferien (27.07.09).

Derzeit sind fast die Hälfte der Mitbrüder in wohlverdienten Ferien; für unsere ausländischen Studenten aber geht der Unterricht weiter: Frau Veronika Huttora hält jeden Tag mehrere Stunden Deutschunterricht für die neuen Zisterzienser-Mitbüder aus Vietnam, für den neuen syrisch-orthodoxen Studenten Imad und für einen äthiopisch-orthodoxen Priester, der auch für die Ferienzeit dazugestoßen ist. In der Regel brauchen die fremdsprachigen Studenten zwei Jahre, bis sie die deutsche Sprache so beherrschen, dass sie an der Hochschule das Studium aufnehmen können. Freilich hatten die beiden hier abgebildeten Zisterzienser P. Leonhard und P. Lukas aus Vietnam schon ein eindrucksvolles Ferienerlebnis: Pater Bernhard hatte sie nach Lourdes auf eine 5-tägige Pilgerfahrt mitgenommen. Foto: Deutschunterricht auch im Hochsommer durch Frau Huttora.

Stiepel strahlt medial aus (27.07.09)

Viele Menschen denken, dass Heiligenkreuz eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit macht. Doch mittlerweile macht es unsere Neugründung in Stiepel fast noch intensiver, und nicht nur deshalb, weil Pater Philipp dort sehr segensreich die Öffentlichkeitsarbeit betreibt… Die ganze Gemeinschaft des Priorates strahlt aus. Wenn man z. B. den sympathischen Film-Beitrag des WDR im Internet sieht, Opens external link in new windowden man per Klick hier erreichen kann, dann möchte man gleich in Stiepel eintreten… Tatsächliche kommen ja etliche von den 7 Kandidaten, die am 14. August eingekleidet werden, über Stiepel und für Stiepel. – Das Priorat Stiepel ist jedenfalls für das Ruhrgebiet ein wirklicher Ort der Kraft für viele Menschen. Wenn Sie Zeit haben, schauen Sie sich den Beitrag an, er ist berührend. Foto: Internet Präsenz von Stiepel durch Film, Podcasts und Fotos…

Abt Gregor leitete große Mutter-Anna-Wallfahrt in Neviges (27.07.09).

– Tausende Schlesier kamen wie jedes Jahr in den Mariendom von Neviges im Bergischen Land zur jährlichen Mutter-Anna-Wallfahrt. Da Stiepel "nur einen Katzensprung" entfernt liegt, hat heuer unser Abt Gregor die Wallfahrt geleitet und sowohl die Festmesse am Vormittag als auch die Marienandacht am Nachmittag gehalten. Abt Gregors Vorfahren lebten ja seit dem 17. Jahrhundert in Schlesien, er selbst wurde in Breslau geboren und musste als kleines Kind die Vertreibung miterleben. In seiner Festpredigt ging Abt Gregor auf die Wichtigkeit der Heiligenverehrung ein. Die Heiligen seien für die Menschen Leit- und Vorbilder, mehr noch: sie sind unsere Fürsprecher.
Der gewaltige Mariendom im niederbergischen Neviges, ein Meisterwerk moderner Kirchenarchitektur im Bergischen Land, war nicht nur bis auf den allerletzten Platz gefüllt, sondern zu klein, denn viele Gottesdienstbesucher mussten die Feier des heiligen Messopfers im Freien verfolgen. An Kindern, Jugendlichen und  an Frauen in schlesischen Trachten fehlte es ebenfalls nicht. Auch unter den Wallfahrer waren sehr viele junge Menschen zu sehen, ebenfalls Christen der evangelischen Tradition, damit wurde gezeigt, dass die Mutter-Anna-Wallfahrt keine Veranstaltung „von alten Menschen“ ist, sondern eine Veranstaltung für Jung und Alt, wo konfessionellen Unterschiede kaum eine Rolle spielen. Foto: Abt Gregor predigt vor Tausenden Schlesiern in Neviges.

Wir gratulieren unserem Prior Pater Christian (27.07.09).

Heute sind wir alle zusammengeströmt, besonders auch die Mitbrüder aus den Pfarren, um unserem Pater Prior Christian zum Namenstag zu gratulieren. Seit fünf Jahren ist er nun Prior in Heiligenkreuz und hält mit seiner Geduld und seiner Stabilität die Gemeinschaft zusammen. Als Novizenmeister und Zuständiger für die vielen Kloster-auf-Zeit Gäste ist er besonders wichtig für die Zukunft unserer so stark wachsenden Gemeinschaft. Weil Abt Gregor in unserer Neugründung Stiepel ist, hat Pater Subprior Simeon die Gratulationsansprache gehalten und dabei vor allem betont, wie schön es ist, dass Pater Christian immer da ist, dass man sich immer bei ihm ausreden kann, dass er immer ein offenes Ohr hat und er uns alle mit einer Engelsgeduld erträgt. Wir gratulieren von Herzen und bitten Gott, dass er unserem Prior die Gesundheit erhält! Foto: Herzliche Namenstagsgratulation im Priorat am 27. Juli.

Künstlernachwuchs im Kloster?! (26.07.09)

Unser Künstler Frater Raphael findet offensichtlich Nachahmer. Mit Talent hat nun auch er aus Sri Lanka stammende Novize Frater Benedikt mit dem Zeichnen begonnen, das Foto zeigt, wie er gerade Pater Justinus von Vietnam portraitiert. Frater Raphel ist davon sehr angetan: "Aus meiner Erfahrung mit Kunststudenten kann ich sagen, dass Frater Benedikt auf diesem Gebiet, und zwar im Zeichnen ebenso wie im Malen, eine echte Begabung hat. Bis er nach Sri Lanka zurückgeht, werde ich ihn darin auch weiter fördern." Frater Raphael selber ist zur Zeit gerade mit der Innengestaltung der "Intentionskapelle" am Fuße der Kreuzweganlage beschäftigt: Drei mächtige Reliefs werden zeitgemäß das Ölbergleiden Christi darstellen. Die Fertigstellung ist für Ostern 2010 geplant. Foto: Frater Benedikt portraitiert Pater Justinus.

Geistliche Sportwoche unter Wetterkapriolen (24.07.09).

13 junge Männer nehmen an den geistlichen Sportwochen im Juli teil, darunter ein junger Diözesanpriester und ein Seminarist. Außer täglicher Heiliger Messe, Rosenkranz und geistlichem Vortrag steht jeden Tag auch intensives Training auf dem Programm, sodass einige ziemlich stark unter Muskelkater leiden. Die Wetterkapriolen – Extremhitze und Extremsturm – haben die Jugendgruppe natürlich auch getroffen, so war es trotz des kühlenden Wienerwalds bei 35 Grad nur schwer auszuhalten. Auch einer der Jugendlichen, die im Vorjahr noch als Ungetaufte an der Sportwoche teilgenommen haben, ist dabei: jetzt schon als gläubiger und bekennender Christ. Möge dieses originelle Apostolat für die jungen Männer reichen Segen bringen. Für die Sportwoche von 23.-29. August sind noch 3 Plätze frei. Foto: Geistliche Sportwoche Im Juli 2009.

Stiftsbibliothek erfordert vollen Arbeitseinsatz! (24.07.09)

Auch diesen Sommer ist unsere Stiftsbibliothek von vielen Arbeitskräften bevölkert: erstens laufen die Aufräumungsarbeiten nach dem Schimmelpilzbefall im Vorjahr; und dort, wo der Schimmelpilz zurückkehren will, muss neu "entschimmelt" werden… ein sehr leidiges Thema, das aber, wie wir hören, auch andere Bibliotheken betrifft. Sodann fallen viele Arbeiten an, weil ja Bibliotheksbestände auf die Institutsräume der Hochschule verteilt worden sind, da ist nicht nur neu zu registrieren, sondern da muss auch mit Schachtenln und Kisten der Bestand neu geordnet werden. Der Bibliothekskatalog ist seit kurzem übrigens online. Für die Studenten und für uns Mönche ist die Bibliothek ein Herzstück unseres Klosters! Foto: Bibliothekar Pater Dominicus mit Herrn Gleissner und mit vielen Helfern im sommerlichen Groß-Einsatz für unsere Stiftsibliothek.

Aktueller Kommentar zur Weltwirtschaftskrise von Frater Justinus (23.07.09)

Unter unseren jungen Mitbrüdern sind erstaunlich viele, die vorher in der Wirtschaft waren. Frater Justinus Pech ist promovierter Diplomkaufmann, er macht zur Zeit gerade das Doktorat an der Gregoriana in Dogmatik; er hat einen interessanten Kommentar in der Tagespost zur Weltwirtschaftskrise gegeben und zur neuen Sozialenzyklika von Papst Benedikt XVI. "Caritas in Veritate". Er gibt in kurzen Grundzügen an, was die Soziallehre der Kirche von dem gescheiterten Konzept der bisherigen Wirtschaft unterscheidet: dass hier nicht ein "Es" – nämlich der Markt – als ordnendes Prinzip der Wirtschaft gesehen wird, sondern der Mensch, und zwar der Mensch, der personale Verantwortung trägt

Hilfe für die Karmelitinnenin Mayerling (22.07.09)

Abt Gregor hat den Opens external link in new windowKarmelitinnen in Mayerling die Hilfe unseres stiftlichen Bauamtes für die Außenrenovierung des Pavillons im ehemaligen Schlosspark vor dem Kloster zugesagt. Unsere Mitarbeiter im Bauamt sind unter Leitung von Arnold Link schon im Einsatz. Die Schwestern werden in den nächsten Jahren noch viel Hilfe brauchen, derzeit fällt ihnen ja mit den Einnahmen aus dem Tourismus schon allein die bloße Erhaltung der historischen Stätte von Mayerling schwer. Uns ist es ein Anliegen, dass der Karmel blüht! Täglich hält ein anderer Mitbruder in der Klosterkirche die Messe und wir fühlen uns dort liturgisch, geistlich und durch die Gebetsverbundenheit sehr wohl. Wir können daher nicht zuschauen, wie der Karmel Mayerling verfällt. Foto: Erste Außenrenovierungsarbeiten am Pavillon des Karmel Mayerling, der älter ist als das Kloster. Hier haben Kronprinz Rudolf und Mary Vetsera angeblich gefrühstückt…

Fröhliches Ende der Exerzitien in Mayerling (19.07.09).

Sonntag, 19. Juli, ging mit dem Mittagessen fröhlich der erste Exerzitienkurs im Gästehaus des Karmel Mayerling zu Ende. 12 Frauen unterschiedlichen Alters hatten 3 Tage lang versucht, aus dem Geist zu leben, der die Heiligen des Karmelitenordens bewegte. Pater Karl und Pater Wolfgang gaben täglich geistliche Impulse, Mutter Priorin Regina empfing die Exerzitantinnen zu einem geistlichen Gespräch im Sprechzimmer des Karmel. Zu den Exerzitien gehört auch eine Fußwallfahrt nach Heiligenkreuz (2,5 Kilometer) zur Komplet und zum anschließenden Rosenkranz vor dem Allerheiligsten. Heuer gibt es noch einen Exerzitienkurs in Mayerling: von 27.-30. August 2009 mit Pater Pirmin und Pater Pio. Opens external link in new windowInformation und Anmeldung dazu hier. Foto: Gelöste Stimmung nach dem Päpstlichen Segen, mit dem die Exerzitien abschlossen.

Abschied von unserer Stiftsorganistin (19.07.09)

Jahrelang war unser Pater Simeon zugleich Stiftsorganist, bis er dann im Vorjahr zum Priester geweiht wurde. Seither war Frau Helene von Rechenberg unsere Stiftsorganistin, doch nun verlässt sie uns – aus einem durchaus erfreulichen Grund: Sie heiratet! Beim Konventamt am 19. Juli spielte sie das letzte Mal die Koberorgel und war sichtlich bewegt bei ihrem Abschied. Wir danken ihr herzlich, denn sie hat nicht nur gut gespielt, sondern sich auch sehr stilvoll in unsere monastische Atmosphäre eingefunden, wir wünschen Ihr eine gesegnete Ehe und viele liebe Kinder! Nächste Woche wird ein neuer Organist seinen Dienst für eine Probezeit antreten. Es ist nicht ganz leicht, Stiftsorganist von Heiligenkreuz zu sein, so wünschen wir ihm schon jetzt alles Gute. Foto: Stiftsorganistin Helene von Rechenberg zum letzten Mal an der Koberorgel.

Wie wäre es mit einer Kampagne für Gott? (18.07.09)

In Wien ist jetzt doch die Opens external link in new windowKampagne einiger aggressiver Atheistenvereinigungen angelaufen, als ein Import aus Ländern, wo von Kirchen und Klöstern vielfach nur noch Ruinen stehen… Die Kampagne ist für jemanden, der Gott liebt, weil er ihn erfahren hat, ein großer Schmerz. Sie ist eine Beleidigung Gottes, der schon in den Werken seiner Schöpfung von seiner Existenz Zeugnis ablegt. Von nichts kommt nichts. Die Welt ist nicht aus einem absoluten Nichts geworden, sondern sie kommt aus der Liebe Gottes. Aber wir können das natürlich ganz locker nehmen, denn jemand wie unser Gott ist einfach nicht umzubringen, im Gegenteil. Die Religiosität wächst ja weltweit! – Freilich: Wie wäre es einmal mit einer Kampagne für Gott? Mit den Werbemitteln von heute? Dazu gibt es auf Opens external link in new windowwww.gott.net lustige Ideen! "Gott ist tot, sagt Nietzsche. Nietzsche ist tot, antwortet Gott." Wobei wir schon beten, dass auch Nietzsche und all die anderen, die verzweifelt gegen die eigene Gottessehnsucht in sich ankämpfen zu müssen meinen, einmal die Herrlichkeit Gottes schauen dürfen. Foto: eine lustige Spruchkarte von Opens external link in new windowwww.gott.net.

Leider nein! Heuer kein Glockenspielfest! (17.07.09)

Die von Abt Gregor und auch von uns gewünschte "Erholung" von den vielen Veranstaltungen wirkt sich so aus, dass heuer kein Glockenspielfest stattfindet. Grund ist auch, dass Abt Gregor ja ein Jubiläumsjahr unseres Mitbruders Alberich Mazak (1609-1661) anlässlich von dessen 400. Geburtstag ausgerufen hat. Zur Zeit bereiten wir schon intensiv die Einkleidungs- und Professfeierlichkeiten zu Maria Himmelfahrt vor, dann kommt am 3. Sept. das große Abtsjubiläum, wo übrigens die Mitbrüder eine Mazak-Messe aufführen werden. Und an Konzerten wird doch auch einiges von privaten Veranstaltern im Kaisersaal geboten. Das Glockenspielfest auf dem größten bespielbaren Glockenspiel Österreichs war immer ein Hit, wir hoffen, dass wir es nächstes Jahr wieder anbieten können. Für heuer sind wir ganz dankbar für diesen ruhigen Sommer! Foto: Frater Justinus machte im Vorjahr erfolgreich Werbung für das heuer leider nicht stattfindende Heiligenkreuzer Glockenspielfest.

Ferienwoche für Jugendliche aus Nitra mit kleiner Panne (17.07.09).

Schon seit 10 Jahren kommen auf Einladung des Stiftes Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Cyrill&Method aus dem slowakischen Nitra zu einer geistlichen Ferienwoche zu uns. Für die 17 Mädchen und 3 Burschen, die in Begleitung von einem Priester und zwei Ordensschwestern zu uns kamen, wurde es zu einem besonderen Abenteuer: Der slowakische Autobus schaffte zwar die Wallfahrt nach Mariazell und viele andere Ausflüge rings um Heiligenkreuz, beim Besuch von Schönbrunn aber gab er seinen Geist aus, sodass die Jugendlichen erst in den späten Abendstunden ins Stift zurückkamen – und dadurch auch um das Abschluss-Grillfest umfielen… Trotzdem hat es allen Freude gemacht. Wir staunen ja immer über die Kreativität der jungen Gymnasiasten aus unserem Nachbarland! Foto: Gruppenfoto im Kreuzgang zum Abschied

Kloster auf Zeit Gäste sind willkommen (16.07.09). 

Das besondere Angebot des Mitlebens im Kloster für junge Männer besteht bei uns wähend des ganzen Jahres. In der Ferienzeit freilich sind uns solche Interressenten besonders willkommen, weil wir außerhalb der Studienzeit ja auch "entspannter" unser klösterliches Leben leben können. Da haben wir dann auch mehr Zeit, uns unserer Gäste anzunehmen. Besonders willkommen sind uns auch Priester und Seminaristen und andere Ordensleute, die ein wenig geistliche Erholung suchen… Das Foto zeigt die beiden Seminaristen Markus und Philipp (Wien und Burgenland) und den Theologiestudenten Markus, die unsere Gemeinschaft gerade durch ihre Anwesenheit bereichern und auch manches Humorvolle miteinbringen. Foto: Einige unserer Kloster-auf-Zeit-Gäste, Juli 2009.

"Wer glaubt wird selig" bereitet Freude - und Arbeit... (15.07.09).

Pater Karls Buch Opens external link in new window"Wer glaubt wird selig" bereitet offensichtlich vielen Menschen Freude, zumindest erhält er jeden Tag stapelweise Emails mit guten Reaktionen… Es ist aber nicht leicht, alles zu lesen und zu beantworten, da er ja auch andere Aufgaben hat… Jetzt stellt er sein Buch auch auf gloria.tv im Internet vor. Am besten ist aber, wenn man es liest bzw. wenn man sich das Hörbuch dazu kauft. Im Herbst wird dann sein nächstes Buch erscheinen, ein Sachbuch über die Faszination des Gregorianischen Chorals unter dem Titel Opens external link in new window"Der Gesang der Mönche", auch mit 330 Seiten. Übrigens: Auch auf die nächsten Bücher im Opens external link in new windowBe&Be-Verlag darf man sich freuen, darunter eines von Otto von Habsburg… Foto: Pater Karl nützt die Gelegenheit und stellt auf der Internetplattform gloria.tv sein Buch vor.

Eindrucksvoller Bildband über die Kreuzesikone in der Abteikirche (14.07.09).

Die Kreuzesikone des Meisters Gulielmus in unserer Heiligenkreuzer Abteikirche ist so eindrucksvoll, dass sogar der Papst sie bei seinem Besuch ausgedeutet hat. Die Kopie des mittelalterlichen Kreuzes, dessen Original in der Kathedrale von Sarzana erhalten ist, strahlt jedem Besucher an: Christus der Auferstandene inmitten seiner Kirche! Seit heute gibt es Opens external link in new windowden eindrucksvollen Bildband "Über alle erhöht" (96 Seiten, 48 Farbbilder) von unserer Bibelwissenschaftlerin Schwester Agnes Willi: Sie deutet die einzelnen Bildteile der Ikone aus und erklärt sie. Es ist spannend, wieviel Theologie in dem Kreuz steckt. Das Buch gibt es ab sofort im Klosterladen und weltweit im Buchhandel um 8,90 Euro. Foto: Detail aus der Heiligenkreuzer Kreuzesikone über dem Altar der Abteikirche.

Sommereinsatz für die Jugendlichen (14.07.09).

Zur Zeit sind viele junge Leute bei uns als Gäste im Kloster: sowohl im Gästetrakt als auch für Kloster-auf-Zeit, und das wird in den Ferien so weitergehen. Ringsherum gibt es aber auch überall Ministranten- und Jungscharlager, wo unsere in der Pfarrseelsorge tätigen Mitbrüder im Einsatz sind. Und dann gibt es noch die großen geistlichen Jugendtreffen wie etwa in Pöllau, Altötting oder Medjugorje usw., wo auch Heiligenkreuzer Zisterzienser als Vortragende, Musiker, Jugendbetreuer oder Workshopleiter mitwirken. Das Foto zeigt Jugendliche beim Auftakt des Jugendtreffen in Pöllau (Opens external link in new windowhttp://www.jugendtreffen.at/), wo u. a. unser Kantor Pater Simeon einige Tage lang einen Workshop zu Gregorianischem Choral betreuen wird. Den Jugendlichen – dort werden 600 erwartet – gefällt das! Foto: Sportlicher Start des Jugendtreffens in Pöllau in der Steiermark.

Neue Aufgabenverteilung wird vom Herrn Abt bekannt gegeben (12.07.09)

Auch dieses Jahr wird es zu zahlreichen Umverteilungen von Aufgaben kommen; viele Mitbrüder haben das Studium abgeschlossen und treten neue Dienste an. Freilich erhalten Pater Prior Christian und der Webmaster derzeit sehr viele Anfragen diesbezüglich. Der Herr Abt bittet um Geduld, denn er möchte die Neuverteilung von Aufgaben erst nach umsichtigen Gesprächen mit allen Beteiligten bekannt geben. Das wird spätestens am 20. August der Fall sein, so Abt Gregor. Eine der wichtigsten Umbesetzungen ist schon öffentlich: Pater Pirmin wird ab 1. August als Direktor das Priesterseminar Leopoldinum leiten, Pater Alkuin wird dafür eine Fülle von anderen Aufgaben übernehmen. Auf der Homepage wird über die wichtigsten Ämterneuverteilungen informiert, sobald der Herr Abt den Auftrag dazu gibt. Foto: Osterliturgie in Heiligenkreuz.

Das Kloster füllt sich mit Gästen (11.07.09).

Es ist weniger die kühlende Atmosphäre der alten Klosteranlage, wie hier auf dem Foto die mittelalterliche Fraterie, sondern die geistliche Atmosphäre, die jedes Jahr in den Ferien enorm viele Gäste anzieht. Gastmeister Pater Pirmin meldet, dass alle Zimmer voll sind: im Gästetrakt sind ja Männer und Frauen willkommen; auch das Angebot von "Kloster-auf-Zeit" wird von vielen jungen Männern gerne angenommen. Dazu kommen etliche Priester, die ein paar Tage zur geistlichen Erholung nach Heiligenkreuz kommen. Für uns stellt das eine Bereicherung dar, denn die Gäste fügen sich sehr ehrfurchtvoll in unseren täglichen Rhythmus von Gebet, Arbeit und Schweigen. Erfreulich ist, dass auch die anderen Klöster ein stark gestiegenes Interesse an geistlicher Einkehr im Kloster vermelden. Foto: Fraterie von 1240.

Klostergarten wird schrittweise fertiggestellt (09.07.09).

Der Papstbesuch 2007 hatte ein schon lange geplantes Projekt zum Erliegen gebracht: die Herstellung unseres Klostergarten. Das haben wir natürlich gerne in Kauf genommen! Die meisten österreichischen Stiftes haben prachtvolle oder idyllische Klostergartenanlagen, diese werden heuer schwerpunktmäßig im Opens external link in new window"Klösterreich" auch beworben. Im Vergleich dazu ist unser Klausurgarten die reinste Steppe. Immerhin wurde vor 2 Jahren ein Löschteich gebaut, den die Feuerwehr schon 2002 urgiert hatte, weil es weit und breit kein Wasserreservoir gibt. Und dann wurde 2007 auch ein Sandweg über eine Rasenfläche gebaut, alles sehr einfach. Wir freuen uns dass jetzt mit dem Räumen des Schuttplatzes vor der Bibliotheksfassade unser Garten wieder ein Stück menschlicher wird. Foto: Arbeiten im Klausurgarten vor der Bibliotheksfassade.

Katechistenkurs an der Hochschule (07.07.09)

Es ist bereits der 6. Kurs des "Lehrgangs zur Ausbildung von Katechisten für das fremdsprachige Katechumenat", kurz LAK, der gerade die letzte Studienwoche an der Hochschule absolviert. 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben diese 4-semestrige Ausbildung mittels Fernstudium mitgemacht. Am Ende von jedem stand eine Studienwoche im Stift Heiligenkreuz, wo Prüfungen über jeden Gegenstand abzulegen waren. Information über den Katechistenkurs gibt es auf www.katechisten.org. Die Sendungsfeier der Katechisten wird am 10. Oktober 2009 um 9.30 Uhr im Stift Heiligenkreuz durch Bischof Huonder von Chur stattfinden, da diesmal auch Schweizer am Katechistenkurs teilgenommen haben. Foto: Intensives Vorlesungsprogramm für die angehenden Katechisten im Großen Hörsaal der Hochschule.

Die Prüfungszeit an der Hochschule geht zu Ende (07.07.09)

Die dreiwöchige Prüfungszeit an der Hochschule geht zu Ende, die Studenten zerstreuen sich langsam aber sicher in ihre Heimatklöster. Da am Ende jedes Semester mündliche Kolloquien in jedem Gegenstand vorgesehen sind, bedeutet die Prüfungszeit für die Studierenden eine beachtliche psychische Belastung, die zugleich aber ein gutes Training für das kommende Wirken als Priester ist. Aber auch die Professorinnen und Professoren sind durch die vielen Prüfungen herausgefordert. Außerdem haben in den letzten Wochen ca. 15 Studierende die Diplomprüfung abgelegt. So sehnen sich alle nach Ferien! Das Studium beginnt wieder am 1. Oktober mit dem Festgottesdienst um 15 Uhr, bei der anschließenden Inauguration finden auch die Sponsionen statt. Foto: Prüfungen durch Prof. Pater Dr. Augustinus Kurz Fenz.

Guter Ferienstart mit der Jugendvigil (04.07.09).

Um einen guten Start in erholsame Ferien haben wir bei der Jugendvigil am 3. 7. gebetet; es waren wieder sehr viele gekommen, die Urlaubsstimmung hat man uns angemerkt, denn wir waren innerlich ganz locker. Die Beichtgelegenheit bei 4 Priestern wurde gerne angenommen. Pater Samuels Geschichte bezog sich darauf, dass wir wie Maria Jesus zu den Menschen bringen sollen; Pater Pirmin machte uns bei der Predigt Mut: Mut zu Entscheidungen, Mut zu einem richtigen Leben mit Gott, Mut auch gegen den Strom zu schwimmen. Unsere steirischen Fotografen waren wieder im Einsatz, die Fotos sind auf Opens external link in new windowwww.pfarre-wildon.at  zu sehen. Die nächste Jugendvigil ist normal am 1. Freitag im August. Wie schön, dass es so viele guten Jugendliche gibt! Foto: Lesung im Kreuzgang am 3. Juli.

Jugendseelsorge rundherum (02.07.09).

Unsere jungen Mitbrüder mit Zeitlicher Profess üben sich schon in die Seelsorge ein, indem sie rundherum um das Kloster Jugendgruppen betreuen. Sie wirken in vielen unserer Pfarren als Firmbetreuer oder bei der Erstkommunionvorbereitung; und im Kloster sind sie dauernd im Einsatz, um Schul- und Jugendführungen zu halten. Frater Johannes Paul meldet, dass er eine besonders frische Gruppe von jungen Opens external link in new windowLegionären Mariens in Siebenhirten (Wien 23) betreuen darf. Er schreibt: "Die Jugendlichen helfen viel in der Pfarre mit… Sie beteiligen sich auch an den Büchertischen auf der Mariahilferstrasse und laden Leute zu Veranstaltungen der Pfarre ein. Ein anderes Projekt sind Kurz-Katechesen die wir im Internet verbreiten wollen (die aber noch ein bisschen brauchen.) Ich bin wirklich ganz begeistert von den jungen Leuten, v.a. auch wie treu alle zum wöchentlichen Treffen kommen und wie ernst sie ihr religiöses Leben nehmen!" Foto: Frater Johannes Paul mit dem Jugendpräsidium Siebenhirten. Was ist die Legion Mariens? Opens external link in new windowSiehe hier!

Das Gottesvolk liebt die Priester (01.07.09).

In diesen Tagen wurden 9 unserer Hochschul-Absolventen in verschiedenen Diözesen zu Priestern geweiht. Bei feierlichen Primizen spürt man immer deutlich, wie sehr die Gläubigen die Priester lieben. Es ist der "Sensus fidelium" – ein Charisma des Heiligen Geistes – die das Volk Gottes im Priester das Wirken Christi erkennen lässt. Denn der Priester wird übernatürlich "hineingeweiht" in die Person Christi. Er ist "personaler Platzhalter" für das göttliche Wirken Christi. Man kann nicht hoch genug über das sakramentale Priestertum denken, – dessen Auftrag freilich in einem demütigen Dienst an den Gläubigen besteht. Paulus sagt ja, dass die Hirten nicht "Beherrscher der Herde" sein sollen. Der Geweihte wird in einen heiligen Dienst hineingeweiht nicht in ein Potentatentum. Wir sind dem Heiligen Vater sehr dankbar, dass er jetzt ein Priesterjahr ausgerufen hat und werden es sehr innig zu begehen versuchen. Foto: Primiz von Neupriester Mag. Stanislav Brozka in der Diözese Budweis im priesterarmen Böhmen, er ist Absolvent unserer Hochschule.

Jugendvigil bietet immer die Chance zur Beichte (01.07.09).

Am Freitag, 3. Juli, ist wieder Jugendvigil. Bei uns im Stift Heiligenkreuz wird viel gebeichtet, auch und gerade bei der Jugendvigil, aber ebenso bei der Matutina Mariana am Samstag, 4. Juli (das ist eine Art "Erwachsenenvigil" für die schon herausgewachsenen ehemaligen Jugendlichen). Viele waren schon lange nicht beichten. Die Schwellenangst ist dann riesig. Zugleich spüren viele instinktiv, das was faul ist in ihrem Leben. Damit man sich leichter traut, dieses Riesengeschenk anzunehmen, Initiates file downloadgibt es hier einen Beichtspiegel zum runterladen. Beichtspiegel nennt man eine Hilfe zur Gewissenerforschung, denn viele würde ja gerne beichten gehen, aber wissen nicht wie man das macht und was sie überhaupt beichten sollen. Foto: Aussprache bei der Jugendvigil.

Goldenes Priesterjubiläum von Pater Augustinus Fenz am 29. Juni, 15.30 Uhr (29.06.09).

Wir haben Grund, Gott zu danken, denn unser Pater Augustinus wurde vor 50 Jahren zum Priester geweiht. Die Festmesse feierte der Jubilar am Montag, 29. Juni, um 15.30 Uhr in der Abteikirche mit vielen Mitbrüdern, Priestern und Gläubigen. Der Jubilar war wesentlich am Aufbau der Hochschule beteiligt, als Bibelgelehrter hat er jahrelang sein Bestes in den Vorlesungen und in einer endlosen Liste von Publikationen gegeben. Als Geistlicher Leiter in der Legion Mariens hat er viele junge Menschen geistlich geführt. Nebenbei war er noch 42 Jahre lang Pfarrer von Sittendorf und kehrte im Vorjahr ganz harmonisch in den Kreis der Mitbrüder ins Stift zurück. Derzeit arbeitet er Tag und Nacht mit Akribie am neutestamentlichen Band seiner "Heiligenkreuzer Bibel" beim Benno-Verlag. Das Opus Magnum wird er im Sommer abschließen können. Foto: Glanzvoller Abschluss der Jubiläumsfeiern von Pater Augustinus mit einer Gratulation im Kaisersaal, muskalisch von den Mitbrüdern umrahmt.

"Kloster auf Zeit" ist auch in unserem Priorat Stiepel möglich (25.06.09).

Wir haben ja extra 1000 Kilometer von Heiligenkreuz entfernt in Bochum ein Kloster gegründet, damit die Menschen nicht so weit fahren müssen, wenn sie ein Kloster erleben wollen! Viele Menschen kommen zu den Gottesdiensten in unserem blühenden Priorat: www.kloster-stiepel.de. Junge Männer sind auch dort eingeladen, eine Zeit lang das klösterliche Leben kennenzulernen und mitzuleben. Wie bei uns in Heiligenkreuz sind auch in Stiepel dauernd Kloster-auf-Zeit-Gäste da. Im Unterschied zu anderen Klöstern ist dieses Angebot bei uns wirklich nur für (junge) Männer, die sich für das klösterliche Leben interessieren und auch fragen, was Gott mit ihnen vorhat. Alle anderen, – auch Frauen! – sind im Gästetrakt willkommen: sowohl in Heiligenkreuz wie auch in Stiepel. Foto: Pater Prior Maximilian zeigt jungen Gästen aus Paderborn das Chorgestühl von Stiepel.

Vorfreude auf die sommerliche Ruhe! (25.06.09)

Wir harren dem Juli entgegen, denn das ist auch im Kloster so eine Zeit, wo mal "Pause" ist. Die Studenten aus den anderen Klöstern verlassen uns gleich nach der Prüfungszeit, auch viele Mitbrüder fahren in Ferien, so tritt im Kloster gleichsam ein Schichtwechsel ein: denn üblicherweise kommen dann besonders gerne Gäste, vor allem auch "Kloster auf Zeit" Gäste. Im Hochsommer ist es im Kloster auch insofern angenehm, als die alten Steine die Hitze abhalten und auch ein ganz spezifisches "Klima" zum Wohlfühlen entsteht. Zudem gibt es in der Liturgie zwischen dem Fronleichnamsfest und Maria Himmelfahrt keine hohen Feste, sodass auch hier alles mit unaufgeregter Ruhe dahinläuft. Umso intensiver werden dann die großen liturgischen Feierlichkeiten zu Maria Himmelfahrt (mit Einkleidungen und Zeitlichen Professen) und Kreuzerhöhung (mit Feierlichen Professen) ausfallen. Foto: Sommerliche Stimmung im Kreuzgang, Mönch auf dem Weg zur Vesper.

Donnerstag, 3. September: Wir feiern 10-Jahre-Abt Gregor (23.06.09).

Abt Gregor ist seit Februar 10 Jahre im Amt. Biographie hier. Er wollte nicht feiern. Aber das ist so üblich, dass ein "Dezennium" als Abt ordentlich gefeiert wird, so haben wir es auch bei Abt Gerhard gehalten. So wird Pater Prior mit dem Konvent am 3. September, dem Namenstag, ein großes Fest organisieren: Soviel ist fix: Um 9 Uhr ist Dankmesse in der Abteikirche, danach um ca. 10.45 Uhr ein Festakt im Kaisersaal, um 12 Uhr Mittagsgebet und danach natürlich eine Stärkung. Natürlich werden noch Einladungen ausgehen, aber es können alle kommen. Wir Zisterzienser sind unserem Herrn Abt für die sanfte, durch und durch geistliche und wahrscheinlich gerade deshalb so erfolgreiche Leitung unserer Gemeinschaft und des Stiftes sehr sehr dankbar! Weiteres dazu folgt. Bitte notieren Sie den Termin schon jetzt im Kalender. Foto: Abt Gregor am "schönsten Tag seines Lebens", als Papst Benedikt XVI. am 9. 9. 2007 Heiligenkreuz besuchte.

Damen-Choral-Schola am 5. Juli 09, 16.30 Uhr in Heiligenkreuz (22.06.09)

Am 05. Juli 2009 findet um 16:30 Uhr in der Stiftskirche Heiligenkreuz ein Konzert (Plakat Initiates file downloadhier) unter dem Titel "Magnificat anima mea Dominum" – Meine Seele preist die Größe des Herrn, statt. Gespielt werden "Gregorianischer Choral und Orgelmusik". Es singt die Schola Resupina, ein Damen-Choral-Schola unter der Leitung von Frau Isabell Köstler (http://www.musica-delicata.com/kunst.php). An der Orgel wird unsere Stiftsorganistin Frau Helene von Rechenberg zu hören sein. Der Eintritt ist frei! Foto: Unsere Stiftsorganistin Frau Helene von Rechenberg mit einer besonderen Freundin von Heiligenkreuz: Frau Maria Pavlik, Organistin aus Wien.

"Slow-down!" Ferienzeit ist Erholungszeit! (22.06.09).

Derzeit sind bei uns noch alle Studenten äußerst belastet, weil bis Anfang Juli Prüfungszeit ist; dasselbe gilt von den Professoren, denn es ist auch nicht so leicht, dutzende Prüfungen abzunehmen, der Zeit- und Nervenaufwand auf allen Seiten ist enorm! Die Prüfungszeit ist eine kleine Bußzeit. – Aber dann kommen ja die Ferien. Wir beneiden unsere Opens external link in new windowStiepeler Mitbrüder um ihre Schildkröte, die sie – mit vielen vielen behördlichen tierschützerischen Auflagen – in ihrem Kreuzgang herumlaufen haben. Eine Schildkröte erinnert daran, dass man selbst ein bisschen entschleunigen müsste. Selbst als Mönch. Leider haben wir in Heiligenkreuz gar keine Haustiere, außer ein paar stets hungrige Goldfische Brunnenbecken des Priorenhofes. Jedenfalls: Wir wünschen auch allen Homepage-Besuchern eine erholsame schildkröten-artig-entschleunigte Ferienzeit. Foto: Die Stiepeler Kreuzgangsschildkröte.

3. Auflage für "Wer glaubt wird selig", 2. Auflage für "Chant - Leben für das Paradies" (21.06.09)

Pater Karls geistliches "Plauderbuch" ist bereits in 3. Auflage erschienen ist und läuft auf der Spiegel-Bestsellerliste. Das hängt natürlich auch mit der Promotion zusammen, die der Lübbe-Verlag für das Buch macht, aber auch mit der Bekanntheit, die unser Mitbruder durch das CD-Projekt "Chant – Music for Paradise" erlangt hat. Der Erfolg ist vor allem in Deutschland sehr groß, wo es ja einige bekannte Ordensleute wie etwa Pater Anselm Grün oder Abtprimas Notker Wolf gibt. Es freut uns alle, dass die Menschen zu solchen Büchern greifen!!! Das ist ein Zeichen, dass sie doch für Höheres offen sind. Und noch eine Freude: das Buch von von Bernhard Meuser "Chant – Leben für das Paradies" ist in 2. Auflage erschienen, also auch ein "Renner". Alle unsere Bücher: siehe hier! Foto: Frater Damian, Frater Severin und Frater Martin wurden vom Webmaster für dieses Werbefoto "vergattert".

"Das Leben ist zu kurz, um schlechte Bücher zu lesen" (19.06.09).

Das Foto zeigt unseren Frater Edmund, der eine richtige Leseratte ist; er ist so belesen, dass ihm der Rektor schon zugetraut hat, als Studienassistent an der Hochschule einen Aristoteles-Kurs zu halten… Weihbischof Dr. Andreas Laun hat einmal gesagt: "Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken." Dieses inspirierte Bischofswort kann man abwandeln: "Das Leben ist zu kurz, um schlechte Bücher zu lesen!" Neben unseren eigenen Büchern (siehe hier) möchten wir vor allem die von dem kleinen Opens external link in new windowVerlag "Media-Maria" mittels Internetshop angebotenen Bücher empfehlen. "Media-Maria" wurde von einer sehr tüchtigen Frau gegründet, die mit Heiligenkreuz durch den Katechistenkurs verbunden ist. Sie liest alle Bücher selbst und bringt nur solche, die katholisch sind, den Glauben stärken und es daher wert sind, gelesen zu werden. Foto: Frater Edmund animiert zum Lesen! – Opens external link in new windowPS: Bitte beachten Sie, dass wir auch im Online-Klostershop nur gute Bücher anbieten.

Besuch des rumänisch-orthodoxen Patriarchen Daniel I.(18.06.2009)

Mit etwas Verspätung aufgrund technischer Probleme kommt hier die Meldung über den Besuch des rumänisch-orthodoxen Patriarchen Daniel I.: Vergangenen Sonntag, den 14. Juni, hatten wir Mönche von Stift Heiligenkreuz die große Ehre, den rumänisch-orthodoxen Patriarchen Daniel I. Ciobotea bei uns im Kloster als Gast willkommen zu heißen. Nach der Begrüßung in der Prälatur durch Abt Gregor nahm er mit seiner großen Delegation an der Komplet der Mönche teil. Anschließend luden Abt und Prior zum Abendessen im Gasthof. Es war eine sehr herzliche und brüderliche Begegnung! Man konnte am Patriarch Daniel erkennen, welch großes Anliegen ihm die Ökumene der christlichen Kirchen ist. Foto: Abt Gregor und Patriarch Daniel vor dem Portal der Abteikirche.

Besuch des rumänisch-orthodoxen Patriarchen Daniel I. (13.06.09).

Der mit Kardinal Schönborn auch persönlich eng befreundete rumänisch-orthodoxe Patriarch wird von 12.-16. Juni Österreich besuchen, zwei neue Kirchen in Wien und Salzburg weihen. Dabei findet er am Sonntag, 14. Juni, auch Zeit für einen Abstecher nach Heiligenkreuz. Immer wieder erleben wir es mit Freude, dass sich hohe Würdenträger der Orthodoxie oder der Altorientalen wünschen, ein Kloster zu besuchen. Durch die Tradition des Mönchtums sind Ost- und Westkirche historisch und spirituell eng verbunden, das ist gleichsam ein Band, das beide zusammenfügt. Patriarch Daniel ist ein berühmter Theologe, er war Hochschullehrer in Bukarest. Wir hatten ja schon die Freude, einen im Vorjahr zum Priester geweihten rumänisch-orthodoxen Studenten bei uns auszubilden. Foto: Patriarch Daniel I. Opens external link in new windowWeiteres hier!

Apostolischer Nuntius besucht Stift Heiligenkreuz (11.06.09).

Abt Gregor hat heute am Fronleichnamstag den neuen Apostolischen Nuntius Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen empfangen. Es war der erste Besuch von Nuntius Zurbriggen, der ja den sympathischen Wahlspruch hat "Sancta Crux sit mihi lux" bei uns in Heiligenkreuz. Nach einer ausführlichen Führung durch das Stift und die Hochschule Benedikt XVI. nahm der Nuntius an der Pontifikalvesper in der Abteikirche teil und auch noch am Abendessen. Besonders freute er sich, unter den Priesterstudenten des Priesterseminars Leopoldinum auch "echte" Schweizer zu treffen, so etwa den Schweizer Gardisten Pius Rüegg. Nuntius Zurbriggen wurde von Monsignore Dr. Christoph Kühn begleitet, der eine Zeit lang an unserer Hochschule studierte. Foto: Abt Gregor empfängt den Apostolischen Nuntius.

Rekordbeteilung an der Fronleichnamsprozession (11.06.09)

Bei schönem Wetter konnten wir am Fronleichnamstag das hohe Fest des Leibes und Blutes Christi feiern. An der Eucharistischen Prozession nahmen soviele Menschen teil, wie wohl selten zuvor, es waren richtige Massen, die sich hinter dem Himmel drängten, um den Heiland durch die Strassen zu begleitetn. Viele Helfer aus Pfarre, Leopoldinum und Konvent hatten unter fachkundiger Anleitung von Mesner Hans Hohlagschwandtner die 4 Altäre hergerichtet. Der von den Priesterstudenten in der Hochschule war gar mit einem Blumenteppich versehen. Aufgefallen ist auch, dass alle so intensiv mitgesungen haben. Die Heiligenkreuzer Blasmusik hat prachtvoll aufgespielt, die Feuerwehr hat eine eindrucksvolle Ehrengarde abgegeben. Abt Gregor hat besonders auch den Herrn Bürgermeister Johann Ringhofer und zahlreiche Vertreter der politischen Gemeinde begrüßt. Das einzige, was gefehlt hat, waren die Heiligenkreuzer Kinder und Jugendliche. Foto: Eindrucksvolle Prozession auf dem Weg zum 3. Altar bei der Intentionskapelle des Kreuzweges.

Noch FREIE Plätze für den Jugendbus zum Jugendfestival nach Medjugorje!!! (11.06.09).

Wir haben noch 3 freie Plätze in unserem Jugendbus nach Medjugorje von 31. Juli bis 6. August. Maximal gehen 47. Eigentlich war schon Aufnahmeschluss, doch nun hat Andreas Schedlbauer, unser Organisator, noch 5 neue Schlafplätze dazubekommen. Das Informationsblatt kann man sich Initiates file downloadhier runterladen. Wir wohnen direkt in der Nähe der Kirche. Außer Pater Karl fahren noch Frater Kilian, Frater Damian und vielleicht auch Pater Philipp mit. Anmeldungen: Es handelt sich um einen Jugend-bus! Das Jugendfestival zieht 30.000 Jugendliche in den bosnisch-herzegowinischen Marienwallfahrtsort und ist eine Tankstelle für die Seele und für viele ein Impuls zur Umkehr. Wir verbinden es auch mit ausreichender Erholung durch Sonne und Schwimmen… Foto: 2007 kurz nach Sonnenaufgang auf dem Kreuzberg.

Eindrucksvolle Diplomarbeit: Vermessung der Abteikirche (10.06.09)

Wir sind der HTL-Mödling (Abteilung Bautechnik-Hochbau und Bautechnik Tiefbau unter Abteilungsvorstand Prof. Ing. Mag. Harald Hrdlicka) für das Projekt der Vermessung des gesamten historischen Stiftsbereiches sehr dankbar. Unter Prof. König haben die zwei Wiener HTL-Schüler Dominik Paar und Bernhard Löffler die Abteikirche digital genauestens vermessen, Opens external link in new windowdie eindrucksvolle Diplomarbeit der beiden HTL-Maturanten kann man sich hier anschauen. Die Vermessung, an der sich dutzende Schüler der HTL beteiligen, soll darin münden, dass ein guten Klostermodell erstellt wird. – Die beiden Maturanten präsentierten ihr digitales Modell am 10. Juni in der Hochschule, wir wünschen jetzt noch für die mündliche Matura Gottes Segen! (Foto: Dominik Paar und Bernhard Löffler präsentieren ihr eindrucksvolles Vermessungsprojekt.)

Wir feiern Fronleichnam (08.06.09).

Am Feiertag Fronleichnam, Donnerstag, 11. Juni, feiern wir um 9 Uhr die Festmesse, anschließend ist der große Eucharistische Umgang mit 4 Altären: Hochschule – Kreuzweg – Kammeramt – Dreifaltigkeitssäule. Die Prozession ist eine Bitte an Christus, der im Altarssakrament gegenwärtig ist, uns auch in unserer Lebenswelt zu segnen. Es ist nicht nur Folklore, sondern etwas zutiefst religiöses. Es ist Gebet auf den Füßen, wenn wir singend und betend hinter dem Allerheiligsten herziehen, wenn wir an den Altären die Evangelien hören, in denen Christus selbst zu uns spricht; wenn wir zum Segen niederknien (wir können uns in Wirklichkeit nie so klein machen, wie Jesus sich im Altarssakrament für uns klein gemacht hat.) – Nachher spielt die Heiligenkreuzer Blasmusik im Klostergasthof auf. Foto: Heiligenkreuzer Fronleichnamsprozession 2008.

Spannende Dokumentarfilme von Ferdinand Paur auf Youtube (07.06.09).

Der frühere Kaufmann von Heiligenkreuz, Ferdinand Paur, hat in den 70er Jahren einige Aufnahmen mit seiner Filmkamera gemacht, die man auf Youtube anschauen kann, unter anderem Opens external link in new windowvom Begräbnis von Pater Walter Schücker 1977. Das Foto zeigt Frater Otto mit Herrn Paur, denn Frater Otto ist mit der Öffentlichkeitsarbeit für den Opens external link in new windowSeligsprechungsprozess von Abt Karl Braunstorfer betraut und sucht überall nach Fotos, Filmen, Tondokumenten usw. über Abt Karl, der 1978 gestorben ist. Damals hat man nicht soviel fotografiert. — Einen Opens external link in new windowspannenden Film gibt es auch über die arme Mary Vetsera; das arme Opfer von Mayerling ist ja zuerst am Heiligenkreuzer Friedhof verscharrt worden, dann hat man ihr Grab gleich 2x geplündert. Foto: Video Übergabe an Frater Otto.

Erstmals "Kraft schöpfen für die Familie" der Katholischen Männerbewegung (07.06.09).

Hunderte Männer, Frauen, Familien mit vielen Kindern waren gekommen zu dem "heiligen Experiment" der KMB, einmal etwas für die Familien zu tun: Opens external link in new windowDas Programm war sehr bunt! Nach der Festmesse in der vollen Abteikirche mit Abt Gregor gab es ein buntes Programm, bei dem Barbara Karlich moderierte, dann gab es viele Angebote für Kinder. (Einige hätten sich freilich auch ein Hüpfburg gewünscht). Und am Nachmittag einen guten Abschluss mit dem Find-fight-follow-Team. Die Leitung der Wiener KMB hat viel Arbeit und Ideen in diesen Tag investiert (und auch einiges Finanzielle), für viele Familien war es ein gesegneter Tag. Wir wünschen den Männern den Mut zur Fortsetzung! Foto: Festmesse mit den Mönchen in der vollen Abteikirche, Abt Gregor predigt.

Das war die "Lange Nacht" der Jugendvigil in Heiligenkreuz (05.06.09).

Am Freitag, 5. Juni, waren etwa 220 Jugendliche zur Jugendvigil gekommen; unsere Türsteher hatten nur wenige Erwachsene darauf hinzuweisen, dass nur Jugendliche ab 14 zugelassen sind. Es war toll. Generalabt Maurus Esteva war auch dabei, er wollte sehen, wie wir mit den Jugendlichen beten. Die junge Opersängerin Francesca Vitucci sang ein Anbetungslied zur Eucharistischen Anbetung. Pater Kosmas predigte darüber, dass unser Herz "keine verschrumpelte Rosine" sein darf; auch Schwester Nathanaela von den Benediktinerinnen, frisch eingekleidet, nahm teil. Es war wirklich ganz berührend. Die strengeren Regeln haben sich ausgezahlt, das war wirklich eine Begegnung mit Jesus für viele. … Foto: Jugendvigil am 5. Juni 2006, beim marianischen Schlusslied "Groß sein lässt meine Seele den Herrn"… Fotos auf: Opens external link in new windowwww.pfarre-wildon.at (Danke Tom!!!)

Marathon an Personalabstimmungen beim Juni-Kapitel (04.06.09).

Monatlich versammeln sich alle Feierlichen Professen zum Kapitel, das ist die Beratung, die der Herr Abt einberuft und leitet und wo es um wichtige Entscheidungen für unser Kloster geht. Abt Gregor hielt uns am 4. Juni 2009 zuerst eine Ansprache im Kapitelsaal, danach stimmten wir über etliche Kandidaten über die Zulassung zur Einkleidung ab, ebenso über unsere 3 Novizen über deren Zulassung zu den Zeitlichen Gelübden. Die Kapitelversammlungen finden immer im Geist großer Brüderlichkeit statt, denn unsere Aufgabe ist es ja zu prüfen, ob eine Berufung echt ist und der eingeschlagene Weg für den Kandidaten und für unsere Gemeinschaft der richtige ist. Wir sind dem lieben Gott sehr dankbar, dass er uns eine so große aufrichtige Harmonie schenkt. Deo gratias für das heutige Kapitel. Foto: Abt Gregor eröffnet das Kapitel mit einem Sermo im Kapitelsaal.

Tausende Fußwallfahrer nach Mariazell starten jährlich in Heiligenkreuz (04.06.09).

Eine "typische" Fußwallfahrtsgruppe ist dem Webmaster vor die Kamera gelaufen: Die jährliche Fußwallfahrer der Barmherzigen Brüder Kritzendorf waren bei ihrem Start nach Mariazell noch "gut drauf". Ein sportlicher Krankenpfleger machte gleich 40 Liegestütz, um zu zeigen, wie sehr er motiviert ist! Ob er nach 3 Tagen Fußmarsch auch noch so übermütig sein wird? – Von Heiligenkreuz sind es 99,9 Kilometer bis zur Gnadenmutter. Wir bitten die Wallfahrer, die oft mit einem Gebet und dem Segen vor der Kreuzreliquie beginnen, uns im Gebet mitzunehmen. Die Große Gnadenmutter Österreichs strahlt ja mit ihrer lieben Sorge zu uns an der Via Sacra herüber. Und Heiligenkreuz selbst ist ja ein marianischer Ort… Jedenfalls schließen auch wir die tausenden Pilger, die jährlich von hier nach Marizalle starten, fest ins Gebet ein. Foto: Fröhliche Wallfahrtsgruppe aus Kritzendorf am Beginn ihrer 3-tägigen Fußwallfahrt nach Mariazell.

Wir danken Gott für die Berufungen, die er uns schickt (04.06.09)

Am 4. Juni haben wir beim Kapitel über mehrere Kandidaten abgestimmt und sie zum Noviziat zugelassen. Unter den Bewerbern für den Klostereintritt ist ein Priester, ein paar ganz Junge, auch Menschen, die aus einer originellen Vergangenheit aussteigen, zu unserer Freude auch ein junger Gymnasiast aus der Stiftspfarre Gaaden. Der originellste ist aber ein 36-jähriger Politiker und Anwalt aus Bochum, der in Heiligenkreuz eintreten will: Tobias Schoess hat sogar das Interesse der Bild-Zeitung geweckt (siehe Artikel nebenan), war er doch gewählter Ratsherr in Bochum und hängt jetzt seine ganze Karriere an den Nagel, um Zisterzienser zu werden. Über Herrn Schoess gibt es auch einen netten, aber natürlich Opens external link in new windowrecht oberflächlichen Fernsehbericht. Wir freuen uns auch, dass mehrere Kandidaten über Stiepel zu uns kommen. Alle Kandidaten sagen, dass sie nicht wegen unserer "Bekanntheit" kommen, sondern "trotz" dieser; denn niemand, der gesund ist im Kopf, geht ins Kloster, um berühmt zu werden, sondern weil er sich in den lieben Gott verliebt hat… – Liebe Leser, bitte beten Sie, dass die jungen Leute gute Zisterzienser werden! Foto: Ordenseintritte sorgen immer für Schlagzeilen, sogar in der Bild.

Generalabt Maurus Esteva Alsina einige Tage bei uns (04.06.09).

Unser Herr Generalabt ist für etwa 10 Tage bei uns bei Gast und nützt die Gelegenheit, um von Heiligenkreuz aus die ungarischen, tschechischen und natürlich auch die österreichischen Klöster zu besuchen. Am 2. Juni war er mit uns beim Zisterziensertag in Hohenfurth in Böhmen und war Hauptzelebrant bei der Heiligen Messe; alle österreichischen Zisterzienser waren dort versammelt, von Heiligenkreuz waren wir 50, von den anderen Klöstern Rein, Zwettl, Lilienfeld und Schlierbach auch 50. Weil wir soviele waren, hat der Herr Abt natürlich auch den Großteil der Kosten für die Verköstigung dort übernommen. Wir sind eben ein starker Konvent. Generalabt Maurus hat auch am Kongregationskapitel teilgenommen und uns vom erfreulichen Wachstum in Vietnam erzählt, wo es bereits 800 (!) Zisterzienser gibt. Foto: Generalabt Maurus und Abt Gregor auf dem Zisterziensertag in Hohenfurth.

Kongregationskapitel der Österreichischen Zisterzienserkongregation tagte im Stift Wilhering (03.06.09).

In Anwesenheit des Generalabtes tagten die Äbte und Delegierten der Stifte der Österreichischen Zisterzienserkongregation. Abtpräses Wolfgang Wiedermann hatte eine Reihe von Anliegen: die Situation in unseren Stiften Rein, Lilienfeld, Schlierbach, Heiligenkreuz, Zwettl und Hohenfurth; die Überarbeitung der Statuten der Kongregation; die Herausgabe eines aktuellen Schematismus aller Zisterzienserklöster in Österreich; die Vorbereitung der Ordenssynode im September 2009. Fast alle unsere Stifte dürfen sich über Berufungen freuen, und das ist ein schönes Zeichen, dass unsere alten Klöster auch für die Zukunft der Kirche fruchtbar sein werden. Generalabt Maurus hat uns auch viel Interessantes aus dem Orden berichtet, insgesamt war das Kongregationskapitel sehr informativ und von großem brüderlichen Geist. Foto: Das Kongregationskapitel in Wielhering am 3. 6. 2009.

Am 7. Juni ist Wahl zum Europaparlament (01.06.09)

Gehen Mönche auch wählen? Selbstverständlich. Jeder ist natürlich ganz frei, wen oder was er wählt, aber wir betrachten es als eine heilige Pflicht, das Wahlrecht auszunützen. Wir hatten zu lange totalitäre Diktaturen, und es gibt noch zuviele Unrechtssysteme in dieser Welt, in denen Wahlen nicht möglich sind. Darum gehen wir zur Wahl. Und selbst wenn man ungültig wählt, ist das immer noch besser, als gar nicht zu gehen! Gott-sei-Dank gibt es endlich im Internet eine Homepage, wo man sich über die "Christlichkeit" der einzelnen Parteien informieren kann, die Seite Opens external link in new windowwww.erhoert.at gefällt dem Webmaster sehr gut, denn hier wird wirklich ohne Polemik einfach sachlich informiert, wo die Parteien stehen. Wenn man immer nur lamentiert, wird man nichts ändern. Foto: Die prognostizierte Zusammensetzung des Europaparlamentes nach den Wahlen am 7. Juni.

4000 beim Klosterfest in Bochum-Stiepel, in Heiligenkreuz steht der Ansturm am 7. Juni bevor! (01.06.09)

Am Pfingstmontag predigte Abt Gregor vor 2.500 Gläubigen beim jährlichen Klosterfest. Massen von Gläubigen waren gekommen, es war beglückend zu sehen, welche tiefe Verbundenheit die Menschen im Ruhrgebiet mit "ihrem" Opens external link in new windowKloster Stiepel haben, das sie auch durch einen emsigen Förderverein unterstützen. Insgesamt waren – nach vorsichtigen Schätzungen – 4000 beim Klosterfest, wahrscheinlich weit mehr. Die Mitbrüder – vor allem Organisator Pater Subprior Jakobus und Pater Florian – sausten, schleppten, lachten, feierten, brieten Würstel und Waffel… Und soviele freiwillige Helferinnen und Helfer, unglaublich. Das Buch von Pater Prior Maximilian über den Papstbesuch "Tu es Pastor Ovium" war sofort ausverkauft. – Uns steht der Ansturm am Sonntag, 7. Juni bevor, wir rechnen zu dem erstmaligen Veranstaltungen der KMB Opens external link in new window"Kraft schöpfen für die Familie" schon wegen des tollen Programmes auch sehr viele Menschen! – Foto: Festmesse am Pfingstmontag beim Klostefest in unserem Priorat Bochum-Stiepel.

"Wer glaubt wird selig" zwischen den Bibelausgaben... (29.05.09).

Das ist nun doch zu hoch gewertet: Frater Vinzenz hat aus einer Berliner Buchhandlung das lustige Foto geschickt, wo das Buch von Pater Karl "Wer glaubt wird selig" gleich zwischen den verschiedenen Bibelausgaben steht. Naja, in gewisser Weise schildert Pater Karl in praktischen Anwendungen, wie man es dazu bringt, aus einem bibelgemäßen Leben "selig", also "glücklich" zu werden. Das Buch ist in Österreich und Deutschland sensationell gut angekommen. Inzwischen ist Pater Karl mit seinem nächsten Buch fertig, das er über die Faszination des Gregorianischen Chorals geschrieben hat. Auf 250 Seiten erzählt er vom "Gesang der Mönche", der mehr ist als bloße Musik, sondern gesungenes Gebet. Foto: Detailaufnahme aus einer Berliner Buchhandlung

Sprecherziehung für unsere Jungen (29.05.09).

Seit einigen Jahren schon erhalten unsere jungen Mitbrüder und Kandidaten einzeln Sprecherziehung durch Frau Brigitte Stefan-Kummerer. Auch wenn jemand gescheit ist, heißt das noch lange nicht, dass er gut "vorlesen" und "vortragen" kann. Die Art und Weise, wie man einen Text vorträgt, entscheidet ja auch darüber, ob der Inhalt durch die Zuhörer aufgenommen wird oder nicht. Gutes Sprechen mit richtiger Aussprache, richtiger Betonung und richtiger Sprachmelodie ist also eine wichtige Voraussetzung für die Seelsorge. Außerdem schreibt der heilige Benedikt, dass auch im Kloster nur die vorlesen sollen, die die anderen erbauen. Den Jungen macht das durchaus Spass. Und wir "hören" in den letzten Jahren deutlich den Unterschied. Foto: Kandidat Adrian beim Vortragstraining mit Frau Stefan-Kummerer.

Gute Rückmeldungen über das Buch "Chant - Leben für das Paradies" (25.05.09).

Viele positive Reaktionen gehen auf unsere Bücher ein, welche Freude!!! Besonders schön ist die Rezension, die das Buch von Bernhard Meuser durch unsere Bücher die Schönheit unseres Lebens in der Nähe zu Gott bezeugen. Für uns war es ein ziemliches Wagnis, so ungeschminkt Rede und Antwort zu stehen und auch mit allen Ecken und Kanten durchschaut zu werden, wie das in dem Meuser Buch der Fall ist. Aber sollen die Leute nur sehen, dass wir noch kein Engel sind, dass wir es aber ehrlich meinen. Foto: Ausschnitt aus Opens external link in new windowhttp://www.refektorium.blogspot.com/

Und noch eine extrem nette Rezension über unseren Klosterkalender "Ora et labora" (25.05.09)

Der Benno Verlag hat einen "Klosterkalender" über uns herausgegeben, der zwei interessante Einschaften hat: erstens ist er informativ und schön! Er bringt etliche Infos über unser Klosterleben und herrliche Bilder. Und zweitens: Er ist auch PRAKTISCH! Man hat dort wirklich Platz, sich zu den einzelnen Tagen oder Wochen bestimmte Gedenktage einzutragen. Bisher haben wir diesen Kalender vielleicht noch zu wenig beworben, man kann ihn ja jahrelang verwenden als eine Art Familienchronik. Eine extrem nette Rezension, auch unserer Homepage, findet sich in der Leipziger Internetzeitung, –> hier! Es ist schön, dass man sich sogar in Leipzig für unser Klosterleben interessiert. Foto: Ein Ausschnitt aus der Internet-Besprechung.

Abt Gregor auf "der Maschin" (25.05.09).

Gemäß einer schon langjährigen Traditionen haben sich ein paar Motoradpilger aus dem Allgäu aus den Ortschaften Kaufbeuren, Mauerstetten, Wilpoldsried in den Tagen um Christi Himmelfahrt zu einer Pilgerfahrt in ein Kloster begeben. Nachdem die Reise Jahre lang ins Kloster Osek ging, haben sie dieses Jahr erstmals unser Stift Heiligenkreuz mit seiner Kreuzreliquie als Pilgerziel ausgesucht und wir durften sie vom 21. bis 24. Mai als unsere Gäste begrüßen. Abt Gregor nahm persönlich die Segnung der Motorräder im Hochschulhof unter dem betenden Beistand einer bunten Schar von Mitbrüdern vor. Zur sichtlichen Erheiterung aller nahm der Herr Abt dann auch noch spontan auf einer der Maschinen Platz und drehte eine Runde als Socius um das Stift und die Hochschule, wobei er eine hervorragende Figur machte. Ein motoradfahrender Abt von Heiligenkreuz, das war für die jungen Mönche eine echte und unerwartete Premiere, unser Abt Gregor ist immer wieder für Überraschungen gut. Foto: Abt in Startposition auf dem Beifahrersitz.

Wir gratulieren den Benediktinerinnen zur Einkleidung! (24.05.09)

An unserer Hochschule studieren auch "Benediktinerinnen der Anbetung" aus dem 16. Bezirk in Wien, und mit der Gemeinschaft sind wir auch deshalb verbunden weil es junge Frauen aus unserem Bekannten-, Freundes- und Jugendvigilkreis dorthin zieht. Wir freuen uns, dass heute 2 Kandidatinnen eingekleidet werden konnten als Sr. M. Faustine und Sr. M. Nathanaela. Die Schwestern sind uns schließlich auch deshalb verbunden, weil sie sich in der Öffentlichkeitsarbeit ein bisschen von uns inspirieren lassen. Aber vor allem sind wir dadurch verbunden, dass wir als Zisterzienser unter derselben Benediktsregel stehen. Foto: Die frisch eingekleidete Novizin Sr. M. Nathanaela, früher gerne bei der Jugendvigil. Viele schöne Fotos von der Einkleidung auf: Opens external link in new windowhttp://www.benediktinerinnen-wien.at/

Festliche Firmung in der Abteikirche (22.05.09).

Zu Christi Himmelfahrt hielt Abt Gregor die große Firmmesse in der Abteikirche. 39 Firmlinge waren gekommen, davon fünf 14-jährige aus der Pfarre Heiligenkreuz/Siegenfeld und 15 Erwachsene, die Stiftspfarrer Pater Bernhard auf die Firmung vorbereitet hatte, der älteste unter ihnen war 74 Jahre alt. Die anderen Firmlinge kamen aus umliegenden Pfarren, aber auch aus Kärnten und Oberösterreich. Ein 19-jähriger, der durch die Jugendvigil zum Glauben gefunden hatte, empfing nach der Firmung auch die Erstkommunion. Nach dem festlichen Firmgottesdienst stand Abt Gregor bei strahlendem Wetter im Stiftshof zur Verfügung, sodass sich jeder Firmling samt Patem mit dem Herrn Abt fotografieren lassen konnte. Foto: Fotografenansturm bei den Erinnerungsfotos nach dem Festgottesdienst.

Pfingstnovene! Wir beten um den Heiligen Geist (21.05.09).

Die 9 Tage zwischen Christi-Himmelfahrt und Pfingsten sind eine besondere Zeit des Gebetes: Wie die 12 Apostel (Matthias war nach dem Tod des Judas Iskariot als 12. dazugewählt worden) damals mit Maria und den anderen Frauen beten, so betet auch die Kirche und singt das "Veni Creator Spiritus", es ist auch auf unserer CD "Chant – Music for Paradise": Komm, Heiliger Geist. Auf Gloria.TV hat jemand (wir haben es nicht erlaubt, aber es soll uns recht sein) Opens external link in new windowunser Veni Creator verwendet und mit Bildern von Mutter Teresa unterlegt. Beten wir gut täglich um den Heiligen Geist, denn ohne ihn kann nichts Gutes in dieser Welt geschehen. Foto: Abteikirche am Abend von Christi Himmelfahrt: einsam steht die Osterkerze als Symbol des auferstandenen Christus in der abendlichen Kirche.

Regentenkonferenz im Priesterseminar Leopoldinum (18.05.09).

Zur jährlichen Konferenz des uns anvertrauten Priesterseminars Leopoldinum konnten Abt Gregor und Direktor P. Alkuin die Regenten von Berlin, Regensburg, Vaduz, Graz-Seckau und Speyer begrüßen, ebenso die Ausbildungsverantwortlichen des Stiftes Klosterneuburg und der Passionisten. Die jährliche Konferenz dient dem Austausch zwischen Seminar und Ausbildungsverantwortlichen und Päpstlicher Hochschule, insgesamt sind ja über 20 Seminaristen im Leopoldinum, dazu noch 2 Priester. Die Konferenz stand im Zeichen der Verabschiedung von Pater Alkuin Schachenmayr, denn ab 16. Juli wird Pater Pirmin Holzschuh neuer Direktor des Leopoldinum. Pater Alkuin ist so freier für seine Hauptprofessur und das EUCist und seine zahlreichen wissenschaftlichen Tätigkeiten. An der Konferenz nahmen auch Spiritual Martin Leitner und Rektor Pater Karl Wallner teil. Foto: Regentenkonferenz 2009 des Priesterseminars Leopoldinum.

Christi Himmelfahrt ist Firmung durch Abt Gregor (17.05.09).

Noch vor 20 Jahren kamen 200 Firmlinge, jetzt sind es so um die 40 bis 50, aber dafür ist es umso schöner und feierlicher. Zu Christi-Himmelfahrt um 9.30 Uhr wird Abt Gregor wieder die feierliche Firmungsmesse halten und die Firmung an junge (und so manche ältere) Christen spenden. Jeder kann kommen. Notwendig ist dazu, dass man die Firmkarte seiner Pfarre hat, in der bestätigt wird, dass man auf die Firmung vorbereitet ist. Notwendig ist es nicht, aber zur Sicherheit wäre der Zeremoniär dankbar, wenn ihm die Firmlinge, die kommen wollen, vorher ein kurzes Email schreiben (genügt: Ich XY komme zu Christi-himmelfahrt zur Firmung. Punkt), an: pkw@stift-heiligenkreuz.at, damit wir die Plätze besser vorbereiten und einteilen können. Nach der Firmung lässt sich Abt Gregor natürlich mit jeder jungen Dame und jedem jungen Herrn, der vom Heiligen Geist gesalbt wurde, fotografieren. Foto: Abt Gregor mit Firmling Andreas bei der Firmung 2008.

"Wir sind spirituelle Pandabären..." (14.05.09).

Im September erscheint das Anekdotenbuch von unserem Abt Gregor mit viel zum Schmunzeln mit dem Titel "Wandelnde Zebrastreifen", mit Karikaturen von Pater Samuel, wir freuen uns schon. Pater Karl hat Unsere Bücher finden große Resonanz, das von Bernhard Meuser über die 22 Mönche "Chant – Leben für das Paradies" ist ebenfalls schon in 2. Auflage; und Pater Karl Buch "Wer glaubt wird selig" hat sogar schon ein paar geistlicht Früchte gebracht; das ist ja viel wichtiger als das es auf der Spiegel-Bestseller-Liste ist. In diesen Tagen werden die Brits-Awards vergeben, aber es ist eher unwahrscheinlich, dass unsere CD da was gewinnt, denn in England sind dann die von Sony hervorgezauberten "The Priests" ganz toll rausgekommen. Die haben aber auch dutzende Konzerte gegeben… wir bleiben Mönche. Foto: Pater Karl Wallner

Wir suchen noch Abonnenten: Festschrift Sancta Crux erscheint Ende Mai (13.05.09).

Seit 1933 gibt es unsere Hauszeitschrift "Sancta Crux"; die nächste Nummer wird die dickste und hoffentlich schönste, die es je gegeben hat: Abt Gregor wollte dass die Sancta Crux eine Jubiläums-Ausgabe wird, eine Festschrift zum 875-Jahr-Jubiläum des Stiftes. Schriftleiter ist Altabt Gerhard, er hat 30 Autoren gewonnen, die unser Klosterleben, alle unsere 18 Pfarren, die Päpstliche Hochschule, das Leopoldinum, die Forstbetriebe, die Wirtschaft… bunt und fröhlich beschreiben! Natürlich gibt es auch die Kloster-Chronik des Jahres 2008, die Geschichte von "Chant – Music for Paradise", die Ergebnisse der Grabunsarbeiten im Stiftshof, einen dicken Artikel über die uralte Pfarre Sankt Lorenzen im Steinfeld usw. usw. Mit und über auf Hochglanzpapier wollen wir zugleich unserem Herrn Abt zum 10-jährigen Abtsjubiläume (wir feiern es am 3. September!) eine Freude machen. Man sieht in der Sancta Crux, wie bunt und vielfältig unser Klosterleben in Heiligenkreuz ist. Wir bieten die Sancta Crux zum Selbstkostenpreis von an, weil wir mit einem höheren Preis niemand abschrecken wollen. Trotzdem wäre es schön, wenn sich noch viele Abonnenten melden, wir haben nämlich viel zu wenige. Wer die Sancta Crux bestellen will, bitte ein Email an: office@stift-heiligenkreuz.at, oder den Initiates file downloadBestellschein downloaden und faxen oder abgeben. Wir danken im voraus für die Verbundenheit: Foto: Cover der Sancta Crux – Festschrift 875 Jahre Stift Heiligenkreuz.

Trumau wird zur Universitätsstadt (11.05.09).

Am 11. Mai 2009 fand in Trumau die Grundsteinlegung für das "International Theological Institute" ITI statt, eine kirchliche Hochschule mit Studien zu Ehe und Familie, die bisher in Gaming beheimatet war. Alles, was kirchlich und politisch in Niederösterreich Rang und Namen hat, war gekommen. Für uns ist die Übersiedelung der Theologischen Hochschule deshalb interessant, weil das Stift dem ITI das Grundstück verkauft hat, außerdem haben wir das alte Wasserschloss gegen Baurechtsvertrag günstig überlassen. Es war Abt Gregor ein persönliches Anliegen, diese kirchliche Einrichtung zu fördern; um dem zukünftigen intellektuellen Profil von Trumau Rechnung zu tragen, hat er auch Prof. P. DDr. Marian Gruber als Pfarrer eingesetzt. Foto: Prominenz aus Kirche und Landesregierung bei der Grundssteinlegung. Opens external link in new windowMehr Info hier.

"Lange Nacht der Kirchen" am 5. Juni auch im Heiligenkreuzerhof (10.05.09)

Vor einem Jahr enstand dieses Foto im Heiligenkreuzerhof anlässlich der "Langen Nacht der Kirchen", da waren wir gerade in den "Pop-Charts" in England ganz oben – und über Nacht berühmt. Auch heuer gibt es die Lange Nacht am 5. Juni und wir laden ein zu einem Opens external link in new windowProgramm in der hochbarocken Bernardikapelle im Heiligenkreuzerhof; natürlich gibt es wieder eine umfangreiche Bewirtung mit den berühmten Wildschweinwürstel usw. Die Kapelle wird mit unserer CD gut beschallt sein, damit man "dem Gesang der Engel" lauschen kann. Die Schola bleibt freilich in Heiligenkreuz, wo wir ja ganz normal und feierlich die Jugendvigil begehen werden. Der Herr Abt und andere Mitbrüder stehen aber bei der Bernardikapelle persönlich zur Verfügung. Foto: Mitbrüder vor Chant-Plakat.

Premiere am Pfingstsonntag: Zisterzienser singen und spielen Pater-Alberich-Mazak-Messe (10.05.09)

Das Jubiläumsjahr des 400. Geburtstags unseres Zisterzienser-Barock-Komponisten P. Alberich Mazak (1609-1661) beschert uns eine Premiere: Unsere Mitbrüder führen die 4-stimmige Messe in G-Dur auf, und zwar nicht nur in Gesang, sondern auch mit Instrumenten. Das bedeutet, dass das "Zisterzienser-Ensemble" erstmals in der Öffentlichkeit auftritt. Kantor Pater Simeon ist zuversichtlich, dass es gelingen wird: Pfingstonntag, 9.30 Uhr, Pontifikalmesse mit Abt Gregor. – Die Aufführung der Alberich-Mazak-Messe durch das "dolce risonanza" Ensemble am 10. Mai ist sehr gut angekommen und hat viele barockmusikbegeisterte Gläubige in den Gottesdienst gelockt. Foto: Das Zisterzienserensemble spielte bisher nur im Kreis der Mitbrüder auf.

Karmel Mayerling: Es sind noch Plätze frei für die Exerzitien von 27.-30. August! (07.05.09).

Im Sommer steht das Gästehaus des Karmel Mayerling leer, das ist ideal, um dort für interessierte Frauen Exerzitien anzubieten! Ein erster Kurs mit 12 Frauen fand bereit im Juli statt; nun gibt es noch einen zweiten 3-tägigen Exerzitienkurs von 27.-30. August 2009 mit Pater Pirmin und Pater Pio. Die Karmelitinnen beten schon, dass auch dieser Kurs reich gesegnet wird wie die vorangegangenen. In unmittelbarer Nähe zum Karmel fühlt man sich von der Spiritualität der kleinen Therese, der heiligen Edith Stein und all der großen Heiligen des Karmel berührt. Maximal können 14 teilnehmen, derzeit sind noch 5 Plätze frei. Bitte bald anmelden. Alles Praktische findet man auf Opens external link in new windowwww.karmel-mayerling.at unter "Wichtige Termine". Übrigens: Der Erlös geht ganz an die Schwestern, die ja jeden Euro dringend brauchen. Foto: Hinter den Klostermauern des Karmel Mayerling herrscht liebevolle Ruhe auf Gott hin; bei den Exerzitien kann man ein bisschen davon "schnuppern".

7. Juni 2009: "Kraft schöpfen für die Familie" im Stift Heiligenkreuz (07.05.09).

Das wird ein Riesenfest, hoffentlich macht das Wetter mit! Die Kath. Männerbewegung KMB veranstaltet mit bei uns das Familienfest "Kraft schöpfen für die Familie". Es gibt zuerst einmal eine Original-Lateinische-Sonntagskonventmesse mit uns Mönchen, wir singen alles Latein, klar, im Gregorianischen Choral, und werden die Gläubigen auch einschulen, die "Missa de Angelis" mitzusingen. Dann gibt es Einzel-Segen mit der Kreuzreliquie. Es gibt am Nachmittag auch Beichtgelegenheit.
Und den Rest des Tages ein buntes und lustiges Unterhaltungsprogramm auf unserem Sportplatz für Familien und Kinder und Jugendliche. Die Nähe zu Gott und die Freude aneinander gehören zusammen! Abschluss um 16.30 im Riesenzelt mit einer rhythmischen Vesper von "Find-Fight-Follow". Abt Gregor zelebriert, wir Mönche singen, Barbara Karlich moderiert, Christian Keglevits macht mit, und viele andere mehr… Es wird ein bunter katholischer Mix, der vom lateinischen Konventamt bis zu Rätselralleys und Spielen usw. reicht. Die KMB rechnt mit 2000 Teilnehmer, vielleicht kommen sogar ein bisserl mehr. Übrigens: Danke der KMB, dass die KMB etwas total Kinderfreundliches macht: alle Kinder bis 14 Jahre essen, trinken und spielen kostenlos! Info gibt es Opens external link in new windowhier, auch das ganze Programm! Beten wir, dass es gutes Wetter und noch bessere Stimmung gibt. Foto: Plakat für den 7. Juni 2009.

Hochschulausflug bei herrlichem Wetter (07.05.09).

120 Studenten und Professoren, inklusive Abt Gregor, machten einen tollen Hochschulausflug nach Linz. Die Studentenvertreter hatten mit der Hochschulsekretärin alles perfekt organisiert: Bischof Ludwig Schwarz persönlich feierte mit uns im riesigen Mariendom die Heilige Messe und freute sich sichtlich über den Besuch; dann ging es mit einer putzigen gelben Stadtplan durch die europäische Kulturhauptstadt, dann ein herrliches Mittagessen, dann ein Stadtbummel und Museumsbesichtigungen; Ausklang mit Vesper in der Schlosskirche von Artstetten, über dem Grab von Erzherzog Ferdinand und seiner Sophie, der beiden Opfer von Sarajewo. Wir haben auch für die Diözese Linz und ihren Bischof gebetet. Foto: Eröffnung mit der Messe im Mariendom von Linz, der größten Kirche Österreichs

"Wer glaubt wird selig" in 2. Auflage! (07.05.09)

Pater Karl freut sich sehr über den Erfolg seines Buches "Wer glaubt wird selig". Es war in nur 4 Wochen vergriffen und ist eben in 2. Auflage erschienen! Wer hätte das gedacht. Das 360 Seiten starke Buch wird besonders gerne von Menschen gelesen, die vom christlichen Glauben nichts halten oder nicht mehr so viel verstehen, aber auf der Suche sind. (Viele postive Meldungen! Wie soll der Autor alle beantworten?) Unlängst schrieb eine Journalistin vom NDR: "Ich machte gerade ein Interview mit dem Generalintendanten des Staatstheaters von Schwerin und frage ihn, welches Buch er gerade lese. Dreimal dürfen Sie raten…, natürlich ihres. Und er ist begeistert." Da der Webmaster und der Buchautor ziemlich identisch sind, wollen wir hier Schluss machen mit der Meldung, weil sonst schaut es sehr undemütig aus. Aber Pater Karl freut sich halt eben aufrichtig, dass das Buch vielen Freude macht. Foto: Pater Karl im Rektorat der Hochschule.

Liturgie und Religion können der Seele gut tun! (04.05.09)

Die Tagung über "Liturgie & Psyche" an der Päpstlichen Hochschule in Zusammenarbeit mit dem Institut für Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie (Opens external link in new windowhttp://rpp-congress.org/) hat grundsätzlich das Positive der Liturgie für die menschliche Seele hervorgestrichen. Die Beiträge der Tagung werden publiziert; sie sind auch von Radio Maria (Opens external link in new windowhttp://www.radiomaria.at/) als CDs zu erhalten oder von CJM-Media (cjmmedia@aon.at) als DVDs. – Mit knapp 300 Teilnehmern, davon viele aus Deutschland und der Schweiz, war dies die größte Tagung, die an der Hochschule je durchgeführt wurde. Umjubelt wurden die Philosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz und der Psychotherapeut Jörg Willi. Foto: Abt Gregor, LAbg Doppler und Referenten Gerl-Falkovitz, Bonelli, Willi und Wallner. Opens external link in new windowSiehe Bericht hier.

"Danke für die wunderschöne Jugendvigil!" (01.05.09).

Um die 200 Jugendliche kamen zur Jugendvigil am 1. Mai, – und danach haben sich viele von den jungen Menschen bei uns bedankt: Für die schöne Gestaltung, für die neue Ordnung und dafür, dass wir weitermachen. Es waren auch viele Firmlinge, die sich vorher persönlich angemeldet hatten, überhaupt eine sehr tiefe und begeisterte Atmosphäre. Das Thema war "Freundschaft", passend zum 1. Mai. In der Geschichte von Pater Samuel und in der Predigt von Pater Karl gab es Anregungen: zur Freundschaft mit Jesus, aber auch, wie man die Freundschaft untereinander gut gestaltet. Ein echter Freund ist ein Geschenk Gottes! Die Band war diesmal besonders gut drauf, wurde sie doch verstärkt von den tollen Leuten aus der steirischen Pfarre Wildon, dort übrigens auch die schönsten Fotos von einer der schönsten Jugendvigilfeiern: siehe www.pfarre-wildon.at Foto: Wir lauschen im Kreuzgang einer coolen Geschichte von Pater Samuel.

Großer Erfolg für den Klostermarkt! (01.05.09)

Der Klostermarkt am heutigen 1. Mai war wieder gesegnet: eine frohe Begegnung von sovielen Menschen und Ordensleuten, dazu schönes Wetter (nur mal für 20 Minuten Regenschauer) mit Sonnenschein. Nach Schätzungen der Ordnungskräfte kamen wieder ca. 20.000 Menschen, der Andrang war enorm, Gott-sei-Dank haben wir die riesigen Parkplatzkapazitäten seit dem Papstbesuch 2007. Unsere Mitarbeiter und Leitung von Direktor Glanz und Bauamtsleiter Link haben grosses geleistet, sie sind ja im Organsieren von Mega-Events geschult, aber es ist immer eine Freude, dass das so reibungslos und perfekt funktioniert. Es war ein gesegneter Tag für jung und alt. Bilder gibt es HIER. Foto: Ein junges Ehepaar mit ihrem cool-bebrillten Sohn auf dem Klostermarkt.

Tagung über "Liturgie & Psyche" ist "voll" (01.05.09)

Am Montag, 4. Mai 2009, begehen wir einen Dies Academicus zu einem Thema, das gut zu uns passt. Wir haben weit mehr als 250 Anmeldungen, viele Medienvertreter haben sich angesagt, unter anderem Ö1. Es sind keine Anmeldungen mehr möglich. Start ist pünktlich um 9 Uhr, wir bitten alle Teilnehmer den Zeitplan einzuhalten. Das Institut für Dogmatik und Fundamentaltheologie organisiert diese Fachtagung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie. Referenten sind: Jörg Willi, Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Raphael Bonelli, und P. Karl Wallner. Information gibt es Opens external link in new windowhier. Rektor Pater Karl Wallner hat dazu für die deutsche Initiates file downloadTagespost ein informatives Interview gegeben. Das Tagungsbüro ist am Montag, 4. 5. ab 8 Uhr geöffnet

Vier Heiligenkreuzer Mitbrüder auf Diözesanwallfahrt (01.05.09).

Gleich vier Mitbrüder begleiten die Wallfahrt der Erzdiözese Wien nach Rom "ad limina Apostolorum". Kardinal Schönborn hatte schon lange zu dieser Dankwallfahrt zu den Apostelgräbern eingeladen; durch die Turbulenzen der letzten Monate, die die Kirche in Österreich erlebt hat, ist sie zugleich ein wichtiges Zeichen der Verbundenheit mit Papst Benedikt XVI., dem Nachfolger des heiligen Petrus. Wir in Heiligenkreuz sind geistig mit dem Pilgerzug verbunden. Die Mitbrüder haben schon SMS geschickt, dass es sehr schön ist und vor allem auch viele junge Leute sich unter den 700 Pilgern befinden. Foto: Der Petersdom in Rom bei Nacht, in ihm das Grab des Mannes zu dem Christus gesagt hat, dass er der Fels ist, auf den er seine Kirche unzerstörbar erbauen wird (Matthäus 16).

Alles ist bereit: Willkommen zum 6. Klostermarkt (30.04.09)

Unsere Mitarbeiter haben alles großartig vorbereitet, jetzt muss nur noch das Wetter mitspieleN. Alles ist bereit für den 6. Klostermarkt. Anfangs haben wir überlegt, ob wir soetwas überhaupt machen sollen. Nachdem die Leute mit Begeisterung gekommen sind, ist klar: das ist nicht nur eine Ökonomische Sache, wo es um den Verkauf der hervorragenden Produkte von über 30 Stiften und Klöstern geht, sondern auch eine menschliche und christliche: Eine Begegnung untereinander, ein geselliger Tag mit tausenden Ausflüglern, eine Möglichkeit zum Kontakt mit sovielen jungen Ordensfrauen und Ordensmännern. Wir im Stift freuen uns schon sehr auf den 1. Mai und hoffen, dass es ein gesegneter Tag für alle wird. Foto: Vorbereitungen am 30. April fast abgeschlossen.

"Wer glaubt wird selig" auf dem Weg zum Bestseller (29.04.09)

Das 360 Seiten starke Schmunzel-Plauderbuch von Pater Karl Wallner ist nun auch als Hörbuch mit 4 CDs erschienen. Vom Buch selber gibt es eine kleine Sensation zu berichten, denn "Wer glaubt ist selig" ist nach nur 5 Wochen auf Platz 35 der meistverkauften Bücher gegangen und damit auf der Opens external link in new windowSpiegel-Bestseller-Liste. (Dazu muss man wissen, dass jährlich 90.000 Bücher im deutschen Sprachraum erscheinen!) Naja, der Verlag macht auch Opens external link in new windowkräftig hübsche Werbung. Und die Verlagsleiterin von Lübbe schreibt: "Würde man die Verkaufszahlen von Österreich auf der Spiegel-Liste berücksichtigen, wäre es schon ein großer Bestseller…" Pater Karl: "Ohne den Papst würde uns Heiligenkreuzer Mönche wohl niemand kennen. Und ohne die CD wäre wohl niemand auf die Schönheit der christlichen Spiritualität aufmerksam geworden. Darum wollte ich die Chance nützen und auch den Menschen draußen einfach erzählen, warum der Glaube froh und glücklich machen kann." Foto: Cover des Höruches. –> Opens external link in new windowVideo Pater Karl im Fernsehen.

Geistliche Sportwochen im Sommer 2009 (26.04.09)

Auch heuer gibt es wieder das Angebot zu Geistlichen Sportwochen; die erste findet von 19.-25. Juli 2009, die andere von 23.-29. August 2009 statt. Eingeladen sind Burschen und junge Männer im Alter von 17 bis 28 Jahren. Die Sportwochen sind wirklich "geistlich", weil es ein gutes Programm für die Seele gibt: Heilige Messe, Lobpreis, Rosenkranz. Und sie sind wirklich "Sportwochen", weil täglich intensiv trainiert wird. Geschulte Trainer werden bei Ungeübten für eine Einschulung in den Kraftsport sorgen. Zugleich sind sie wirkliche Ferien, da die Erholung nicht zu kurz kommt. Es sind alle eingeladen, auch solche, die vielleicht nicht so fromm sind. Foto: Das war eine der Sportwochen 2008…Ein Teilnehmer ist mittlerweile sogar beruflich Fitnesstrainer geworden.. Initiates file downloadInfo und Einladung hier downloaden!

1. Mai ist Jugendvigil, aber mit strengeren Regeln (26.04.09).

Für die Jugendvigil gilt ab sofort, dass Firmlinge nur mehr in Einzelfällen kommen dürfen (Email an Jugendseelsorger Pater Karl: pkw@stift-heiligenkreuz.at). Firmgruppen dürfen nicht kommen, denn die Jugendvigil ist für Jugendliche von 14-35, also in der Regel für schon Gefirmte. Regeln siehe hier! Im März und April waren wir nämlich völlig und gefährlich überfüllt, daher müssen wir diese strenge Regeln vertreten, sonst müssen wir die Jugendvigil abschaffen. Wir werden Türsteher einführen, weil wir nicht "Opfer des eigenen Erfolges" werden wollen. Die Jugendvigil war immer so gedacht, dass wir Mönche mit jungen Menschen beten – und nicht als eine Firmvorbereitungsveranstaltung. Wir appellieren an alle Seelsorger, das zu respektieren. Und: wir laden alle Jugendlichen von 14-35 umso herzlicher ein! Foto: Reife ist eine unverzichtbare Voraussetzung für begeisterungsfähige Teilnehmer an der Jugendvigil.

Klostermarkt 2009: Abt Gregor und Mitbrüder werden signieren (25.04.09)

Derzeit erreichen uns sehr sehr viele Anfragen, dass wir CDs und Bücher signieren. Das ist ja ein eigentümliches Gefühl, wenn man plötzlich "Autogramme" in die eigenen CDs und Bücher geben muss… Darum haben wir uns entschlossen, beim Klostermarkt am 1. Mai bereit sein, um, wenn jemand das will, unsere Bücher und CDs zu unterschreiben. Abt Gregor signiert von 11-12 und von 16-17 Uhr, Pater Karl von 10-11 und von 15-16 Uhr; ansonsten werden viele andere Mitbrüder dafür bereit sein. Wir selber müssen über solche Autogrammanfragen eigentlich schmunzeln, wer hätte das je gedacht! Aber es ist der beste Weg, um mit den vielen Wünschen fertig zu werden. Uns kann ja nach den Ereignissen der letzten Jahre schon nichts mehr überraschen! Foto: Abt Gregor leistet seine Unterschrift – normalerweise nicht als Autogramm – sondern unter wichtige Rechtsdokumente.

Eindrucksvolle Fotos von der Kar- und Osterliturgie (23.04.09).

Unser Fotograf Jerko Malinar hat eindrucksvolle Fotos von der Feier der heiligen Mysterien des Leidens und der Auferstehung Christi geschossen, die man sich Opens external link in new windowhier anschauen kann. Durch das schöne Wetter, aber vor allem durch die Mitfeier von über 20 jungen Männern bei den Kl-Ostertagen und durch die Teilnahme vieler hunderter Gläubiger war die Heilige Woche und das Osterfest heuer besonder aufbauend und stärkend. Obwohl Ostern immer sher schön ist, haben wir selten ein so harmonisches Osterfest erlebt. Wir hoffen, dass von den jungen Männern viele wieder kommen und nicht nur ein ästhetischer Eindruck bleibt, sondern vor allem eine Vertiefung der Liebe zum Gekreuzigten und Auferstandenen Heiland geschieht. Foto: Kreuzverehrung am Karfreitag nach Art des Zisterzienserritus: Kreuz und Kreuzreliquie werden liegend verehrt und dann geküsst.

10. Mai 2009, 9.30 Uhr: Festmesse anlässlich des 400. Geburtstages von Pater Alberich Mazak (18.04.09).

1609 wurde der Heiligenkreuzer Zisterzienser und Barockkomponist Pater Alberich Mazak geboren (+ 1661). Er hat zahlreiche Kompositionen hinterlassen, viele davon leider unveröffentlicht. Mazak gilt als bedeutender Komponist des Frühbarock. Grund genug für Abt Gregor, ein "Mazak-Jahr" auszurufen. Am Sonntag, 10 Mai, 9.30 Uhr wird Opens external link in new window"dolce risonanza" unter Leitung von Florian Wieninger die Festmesse mit Werken von Pater Alberich Mazak gestalten. Man sieht, dass Heiilgenkreuzer Mönche schon vor 400 Jahren sehr musikalisch waren… Foto: Musizierende Engel aus den Nischengemälden im Lesegang des Kreuzganges, von Bruder Molitor aus der Zeit von Pater Alberich Mazak.

Am 1. Mai ist wieder der Große Klostermarkt (18.04.09)

Wie schnell die Zeit verfliegt! In ein paar Tagen ist schon wieder unser Großer Klostermarkt und es werden daran soviele Klöster, Stifte und Gemeinschaften teilnehmen wie nie zuvor, nämlich 33! Für einige Gemeinschaften ist der Verkauf ihrer hochwertigen Klosterprodukte die einzige Einnahmequelle. In den letzten Jahren hat sich der Klostermarkt zu einem tollen Ort der Begegnung mit den jungen Ordensleuten entwickelt. Wo sonst sieht man den ganzen Tag Ordensfrauen und Ordensmänner "so zum Anfassen nahe"! Selbstverständlich wird man am 1. Mai auch um 12 und um 18 Uhr an unserem Chorgebet teilnehmen können. Und wir Mönche – und auch der Herr Abt – werden zum Signieren von CDs und vor allem auch von den vielen schönen neuen Heiligenkreuz-Büchern bereit stehen. Foto: Willkommen am 1. Mai beim Klostermarkt. MEHR INFO HIER.

"Quasimodo geniti infantes" (18.04.09)

"Wie neugeborene Kinder…", so lautet der Introitus zum Weißen Sonntag, weil da die Täuflinge ihre weißen Taufkleider abgelegt haben. Darum heißt der Sonntag so.  Grund genug an einen unserer "berühmten Täuflinge" zu erinnern: Vor 3 Jahren wurde Opernsänger Lars Woldt während der Osternacht bei uns getauft, inzwischen hat er sich wirklich gemausert, ist glücklich verheiratet und singt eine Hauptrolle nach der anderen. Unlängst hat er einige Mitbrüder in die Volksoper eingeladen, wo er im "Freischütz" den dunklen Kaspar sang. Seine erste "böse" Rolle, aber brillant gesungen. Unser Musiker Pater Simeon hatte natürlich besondere Freude, auf diese Weise einmal in die Oper zu kommen. – Wir hoffen, dass sich die 4 Täuflinge der heurigen Osternacht auch so gut entwickeln. Foto: P. Kosmas und P. Simeon gratulieren Lars Woldt (grüner Pullover) nach der Aufführung beim Künstlerausgang.

Die Hochschulferien gehen zu Ende! (18.04.09)

Selten hatten wir so schönes Wetter in der Kar- und Osterwoche. Gut für unsere Studenten, sich zu erholen. In der Woche nach Ostern hatten wir zudem die Freude, dass eine Reihe von sehr sympathischen jungen Männer für "Kloster auf Zeit" bei uns waren. Unsere Studenten nützten das schöne Wetter, um wandern oder radfahren zu gehen. Auch die Klostergäste waren gerne dabei. Am Montag, 20. April., beginnt wieder der Hochschulbetrieb, die auswärtigen Studierenden werden zurückkommen und für sie und die Professoren stehen anstrengende Wochen bevor. Gut, dass wir eine ausreichende Erholung genießen konnten. Foto: Frater Coelestin und Klostergast Rene kommen von einer Radtour durch den Wienerwald zurück.

Jeden 1. Samstag im Monat: Matutina Mariana (16.04.09).

Seit einem halben Jahr gibt es jeden 1. Monatssamstag ab 20.15 eine Art "Jugendvigil für Erwachsene", die von der Pfarre und insbesondere von Pater Pio organisiert wird. Die Jugendvigil ist ja nur für gefirmte Jugendliche von 14 bis ca. 35, wir hatten dort ja ärgste Probleme wegen Überfüllung. Umso mehr ist es uns ein Anliegen, dass auch Erwachsene die Chance nützen, um gut und intensiv zu beten, – und wie sollte das besser gehen als unter dem Blick der Muttergottes! Es gibt Opens external link in new windownun erstmals schöne Fotos von der Matutina Mariana, die aus Prozession, Lobpreis, Predigt, Eucharistischer Anbetung besteht und in der mittlerweile schon für viele Menschen der Segen Gottes spürbar wird. Herzliche Einladung an alle Familien, an jung und alt! Foto: Marianische Prozession durch den Kreuzgang zur Eröffnung der Matutina Mariana.

Das ITI meldet den baldigen Baubeginn in Trumau (16.04.09).

Das "Internationale Theologische Institut" übersiedelt nun mit einiger Verzögerung von Gaming nach Trumau, so entnehmen wir der Meldung auf Opens external link in new windowwww.iti.ac.at, die mittlerweile auch von http://stephanscom.at/news/0/articles/2009/04/15/a16474/ übernommen wurde. Das ist deshalb von Belang, weil das Stift Heiligenkreuz der Hochschule pästlichen Rechtes in Trumau Grundstücke verkauft hat und auch das alte Wasserschloss auf Basis eines Baurechtsvertrages überlassen hat. Am 11. Mai wird die Grundsteinlegung durch Kardinal Schönborn und Landeshauptmann Pröll für ein richtiges Hochschul-Campus nach amerikanischem Vorbild erfolgen. Mit unserer Päpstlichen Hochschule Heiligenkreuz steht das ITI, wo nach spezifischen Studienplänen und in englischer Sprache unterrichtet wird, in keinerlei Verbindung. Aber es ist für uns bedeutend, dass diese kirchliche Bildungsstätte auf ehemaligem Heiligenkreuzeer Grund und Boden angesiedelt wird. Foto: Das Schloss Trumau wird zum Vorlesungs- und Ausbildungszentrum umgestaltet werden.

Gesegnete Tage liegen hinter uns. (13.04.09)

Die Karwoche war besonders gesegnet, auch durch die Hilfe von 23 jungen Männern, die zu den "Kl-Ostertagen" das Leben mit uns teilten, beim Klosterputz halfen und dann vor allem die Liturgie des Heiligen Triduum in der liturgischen Assistenz mitgestalteten. Jeder von unseren jungen Gästen erhielt einen jungen Mitbruder als "Schutzengel" zur Seite gestellt, sodass sie sich schnell im klösterlichen Leben zurecht fanden. Alle haben mit Begeisterung und Hingabe ministriert, was man auch durch die gute geistliche Atmosphäre spüren konnte. Die jungen Männer waren eine Bereicherung für uns. Foto: Gruppenfoto mit den (meisten) der Kl-Ostertage-Gäste und deren Mitbrüder-Schutzengel nach dem Osterhochamt am Ostersonntag.

Der Herr ist auferstanden, halleluja! (12.04.09)

Wir sind etwas erschöpft von den großen und intensiven Liturgien, die wir feiern durften. Es war nicht nur das sommerliche Wetter, das unsere Stimmung gehoben hat. Die Feier der Heiligen Mysterien des Leidens, Sterbens und Auferstehens ist etwas Übernatürliches und gibt eine göttliche Kraft. Wir haben das als tiefe Freude gespürt, als nach dem Osterhochamt Pater Prior Christian Abt Gregor die Ostergratulation des Konventes ausgesprochen hat. So schöne Ostern haben wir selten erlebt. Was für eine Gnade, dass seit 1981 über dem Hauptaltar das mittelalterliche Auferstehungskreuz des Meisters Wilhelm (von 1138) hängt und un so täglich der Auferstande vor Augen steht, wie er vom Kreuz weg alle Menschen mit lebendiger Liebe umarmt. Im Namen des Herrn Abtes und unserer ganzen Gemeinschaft wünschen wir allen mit uns Verbundenen ein gesegnetes frohes Osterfest. Foto: Die Kreuzesikone mit dem Auferstandenen über dem Altar der Abteikirche in Heiligenkreuz.

Anbetung beim Heiligen Grab (11.04.09).

So wie Gott der Schöpfer nach der Darstellung des Buches Genesis nach dem 6-tägigen Schöpfungswerk geruht hat – am Sabbat, Samstag -, so ruht am Karsamstag Gott der Sohn im Grab. Gottes Sohn wollte um unserer Erlösung willen unser Leiden, unser Sterben, ja sogar unseren Tod teilen. Der Karsamstag ist für uns Christen der stillste und besinnlichste Tag des Jahren. In vielen Kirchen sind Heilige Gräber aufgebaut, damit wir dort in Stille die Liebe Gottes anbeten können, der uns im Tod nicht allein lässt. Auch ein Besuch am Friedhof ist an diesem Tag sinnvoll, um für die Verstorbenen zu beten. Bei uns in Heiligenkreuz ist am Karsamstag den ganzen Tag über in der Kreuzkirche Anbetung beim Heiligen Grab; dazu Beichtgelegenheit bei 3 Priestern. Foto: Grabwache.

Karfreitag im Hochsommer! (10.04.09)

Das hatten wir noch nie erlebt: Bei 25 Grad-Temperatur zogen wir am Karfreitag betend von Station zu Station auf unserem Kalvarienberg, um des Todesleidens Christi zu gedenken. Wir erinnerten uns, dass es im Vorjahr schneite! Die sommerlichen Temperaturen passen eigentlich gar nicht zu der trüben Stimmung, die am Karfreitag herrscht, denn da ist ja Christus gestorben. Trotzdem freute sich Pater Prior Christian, dass fast 400 Gläubige gekommen waren, um mit uns zu beten. Wir waren wieder einmal durch den Andrang überfordert und hatten geraden mal 100 Texte… Was für eine großartige Idee war das doch von Abt Robert Leeb, dass er uns im 18. Jahrhundert – inspiriert durch eine Jerusalemwallfahrt – die herrliche barocke Kreuzweganlage geschenkt hat. Foto: Kreuzweg an einem hochsommerlichen Karfreitag.

Karmel Mayerling präsentiert sich "wie zu Kaisers Zeiten" (09.04.09).

Noch sind die Schwestern am Suchen nach einer Finanzierungsmöglichkeit, doch ein erster Schritt ist gemacht: Der verwachsene ehemalige Schlosspark vor dem Opens external link in new windowKarmel Mayerling wurde mit Hilfe der Forstverwaltung des Stiftes Heiligenkreuz ausgeschnitten. Jetzt sieht man den Karmel wieder: ein Blick wie zu Kaisers Zeiten, denn der Bewuchs stammte erst aus den 60er Jahren, wo man einfach vergessen hat, die Fichtenhecke zu schneiden… Die Schwestern müssen derzeit den Pavillon, der älter ist als der Karmel, restaurieren, was viel Geld kostet. Wollen aber darüberhinaus durch die Revitalisierung des Schlossparkes den Karmel touristisch aufwerten. Foto: Nach 50 Jahren "Dornröschenschlaf" zwischen Fichtenhecken sieht man dank der Forstverwaltung des Stiftes wieder etwas vom Karmel Mayerling, dem ehemaligen Jagdschloss des Kronprinzen Rudolf, dem Originalschauplatz der Tragödie von Mayerling.

Vier Erwachsene werden in der Osternacht getauft (09.04.09).

Der 19-jährige Robert (links) und der 18-jährige Dominik (Mitte) sind zwei der vier Erwachsenen, die in der Osternacht die Taufe, Firmung und Erstkommunion empfangen. Dominik war extra beim Friseur, um seine Beatles-Frisur zu kürzen, doch das war ihm nicht kurz genug, sodass sein Taufpate Daniel (rechts) noch etwas nachbessern musste… Weiters wird die 19-jährige Sonja und eine 60-jährige Frau getauft. Wir freuen uns, dass es so "urkirchlich" zugeht, denn in der Frühen Kirche wurden die Erwachsenen immer in der Osternacht getauft, um so die Auferstehung in ein neues, ewiges Leben mit Gott zu erfahren. Wir schließen die Taufbewerber, die schon Anfang der Fastenzeit von Kardinal Schönborn die Zulassung erhalten haben, fest in unser Gebet ein. Foto: Haarschneiden als Vorbereitung auf die Taufe…

32 Jahre altes Video vom Begräbnis von Pater Walter Schücker aufgetaucht (08.04.09).

Auf youtube ist ein kurzes Video aufgetaucht "Gebetsgemeinschaft der Freunde des Heiligen Kreuzes", die heute Pater Bernhard leitet. Mit dem Opens external link in new windowDiener Gottes Abt Karl Braunstorfer zusammen wirkte er für die klösterliche Reform und verstand es, in der Umbruchssituation nach dem Konzil Veraltetes zu ändern, ohne die spirituellen Schätze der Tradition über Bord zu werfen. Er war Seelenführer von so vielen Menschen, sein Begräbnis war das größte, das Heiligenkreuz je gesehen hat. Opens external link in new windowFoto: Pater Walter ist auch Patron des "Pater-Walter-Schücker-Fonds", wo wir für unsere Priesterstudenten Stipendien aufzutreiben versuchen…

Vorbereitungen auf das Heilige Triduum laufen auf Hochtouren! (08.04.09)

Seit Beginn der Heiligen Woche ist der Gästetrakt voll, mit uns Mönchen im Kloster leben 22 junge Männer, die uns beim Klosterputz und dann in der heiligen Liturgie helfen werden. Die drei heiligen Tage ab Gründonnerstag Abend sind der Höhepunkt des christlichen Kultes, wir feiern gleichsam zeitgleich das Letzte Abendmahl, das Leiden und Sterben, die Grabesruhe und dann die siegreiche Auferstehung mit. Die Liturgie nimmt uns gleichsam hinein in die Mysterien und öffnet uns innerlich in den Horizont der schon geschehenen Erlösung. Foto: Frater Damian und Frater Johannes Paul beim Vorbereiten des Heiligen Grabes, das am Karsamstag in der Kreuzkirche aufgebaut sein wird und zum STILLEN Verweilen und Anbeten einlädt.

Medienarbeit als Apostolat (08.04.09).

Frater Johannes Paul ist am Gründonnerstag zu Gast in der ominösen Barbara-Karlich-Show, Pater Karl hat ihn begleitet. Es geht um das Leben im Kloster: Warum gehen junge Männer und Frauen ins Kloster? Ist das eine Flucht vor der Welt? Barbara Karlich (die übrigens am 7. Juni in Heiligenkreuz eine große Familienwallfahrt moderieren wird…) hat das Thema gut abgehandelt und lauter ebenso überzeugende wie originelle Ordensfrauen und Ordensmänner eingeladen. Wir denken, dass man eine solche Chance nutzen muss, um Zeugnis abzulegen für die Schönheit eines Lebens mit Gott. Die Sendung wurde vorab aufgezeichnet, weil ja von uns Gottgeweihten am Gründonnerstag niemand Zeit hat, – da gehören wir ganz dem lieben Gott. Foto: Pater Karl und Frater Johannes Paul mit der Showmasterin Barbara Karlich. 

Offizielle Mitteilung des Hauptökonoms bezüglich des Freigutes Thallern (06.04.09)

"Die Grangie Thallern ist seit 1. April 2009 an die Thallern-Verwaltungs-GesmbH; diese besteht aus Gesellschafter Erich Polz aus Spielfeld, einem der Aushängeschilder des österreichischen Weinbaus und dem Stift Heiligenkreuz. So bleibt dieses Wirtschaftsgut im Besitz des Stiftes (seit 1141!) und wird unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes, des niederösterreichischen Raumordnungsplanes und des Biosphärenparkes neu bearbeitet: Weinbau in Verbindung mit den beiden Topwinzern der Thermenregion DI Karl Alphart aus Traiskirchen und Leo Aumann aus Tribuswinkel, Gasthaus unter der Geschäftsleitung von Familie Fritz (Mödling: ‚Florianis‘ und Wien: ‚Ofenloch‘). Das Stift und Erich Polz wünschen den Kunden und Gästen viel Genuss an unseren Weinen und Speisen. Der Weinverkauf läuft weiter: täglich von Montag bis Samstag von 10.00 bis 18.00 Uhr. Das Gasthaus wird schon am 1. Mai neu eröffnet. – P. Mag. Josef Riegler, Hauptökonom des Stiftes Heiligenkreuz, Tel. 0676-3263730"

Forstverwaltung des Stiftes Heiligenkreuz hilft großzügig den Schwestern im Karmel Mayerling (06.04.09).

Irgendwann in den 80er-Jahren muss man vergessen haben, die Fichtenhecke vor dem Karmel Mayerling zu beschneiden, sodass jetzt die Fichten hochaufgeschossen waren, leider auch vielfach verkrüppelt. Vom ehemalige Jagdschloss konnte man schon gar nichts mehr sehen, so eingewachsen war es. Auf Bitten von Mutter Priorin Regina hat Abt Gregor die Forstverwaltung des Stiftes mit Hilfsmaßnahmen beauftragt. Forstdirektor Ertl hilft großzügig mit seinem Fachpersonal, den Karmel Mayerling wieder in seiner historischen Ansicht freizulegen. Die Schwestern denken ja an ein Neukonzept für den ehemaligen Schlosspark, müssen aber noch viel beten, um ein Finanzierungskonzept zu erstellen. Foto: Mutter Priorin Regina und die Schwestern freuen sich über die "forstliche" Hilfe der Heiligenkreuzer Forstverwaltung.

Die Heilige Woche: Höhepunkt des christlichen Kultes! (05.04.09)

Mit dem Palmsonntag hat für uns Christen die wichtigste Zeit des Jahres begonnen, die Karwoche, eigentlich richtig "Heilige Woche". Wir freuen uns über alle, die mit uns das Heilige Triduum mitfeiern, das sind: Gründonnerstag, Karfreitag und Auferstehung. Initiates file downloadDas Programm gibt es hier zum downloaden. Bitte immer warm anziehen, in der Abteikirche hat es erst 11 Grad. Wir Mönche feiern "entschleunigt": Gründonnerstag-Abendmahlsmesse: 18 Uhr (Dauer: 1 1/2 Stunden); Karfreitag-Kreuzweg: 14.30 Uhr (Dauer: 1 Stunde); Karfreitags-Liturgie: 17 Uhr (Dauer: 2 Stunden); Osternacht 21 Uhr (Dauer: 3 Stunden); Osterhochamt: 9 Uhr (Dauer 1 1/2 Stunden). Für die Feier unserer Erlösung sollten wir uns ruhig Zeit nehmen. Foto: Mit dem Osterfeuer beginnt um 21 Uhr die Auferstehung in der Osternacht, die Liturgie dauert bis nach Mitternacht und endet mit einer fröhlichen Agape im Kellerstüberl.

Am Karfreitag um 14.30 Uhr: Kreuzweg im Freien (05.04.09).

Uralt und segensreich ist das Gebet des Kreuzweges. Wenn man vorher beichten war, kann man sogar einen vollkommenen Ablass gewinnen. Unser Barockabt Robert Leeb hat im 18. Jahrhundert die wunderschöne Kreuzweganlage gestalten lassen, die wir im Jahr 2000 durch die sonntäglichen Kreuzwege wieder geistlich reaktiviert haben. Am heiligen Karfreitag beten wir den Kreuzweg dort schon um14.30 Uhr, weil um 17 Uhr in der Abteikirche die Liturgie vom Leiden und Sterben Christi beginnt. Sollte das Wetter schlecht sein, dann in der Kreuzkirche. – Das besinnliche Mitgehen mit dem leidenden Christus ist besonders trostreich und kraftgebend. Foto: Am Palmsonntag 2009 betete Abt Gregor selbst den Kreuzweg vor, sehr viele beteten mit.

Über 200 beim "Besinnlichen Nachmittag" am Palmsonntag (05.04.09).

Schön langsam wird es unheimlich und wir müssen aufpassen, dass wir nicht "Opfer unseres eigenen Erfolges" werden. Denn es kommen oft soviele zu uns, dass wir gar keine Kapazitäten mehr haben. Über 200 drängten sich am Palmsonntag im Kaisersaal zu den Katechesen von Pater Bernhard und Pater Karl anlässlich des "Besinnlichen Nachmittages". Die Organisatoren mussten von überallher Sessel organisieren; die Beichtväter waren – Gott-sei-Dank – ausgelastet. In den Vorträgen ging es um Beichte, um das Kreuzesopfer Christi und um das Bewältigen von Gemeinschaft. In der Pause gab es Kaffee und Kuchen, sodass auch die Begegnung untereinander nicht zu kurz kam. Foto: Überfüllter Kaisersaal am Palmsonntag 2009.

Jeden 1. Samstag im Monat: "Matutina Mariana" (05.04.09).

Wo Maria ist, da ist das Wehen des Heiligen Geistes und der Frühling des Glaubens, sagte Papst Johannes Paul II. Da die Jugendvigil nur für junge Menschen ab der Firmung bis 35 Jahre ist, gestalten wir seit einigen Monaten eine ähnliche Feier am nachfolgenden Samstag. Keine Heilige Messe, sondern eine geistliche Begegnung mit Jesus an der Hand der Muttergottes, mit Lobpreis, Marianischer Prozession, Geistlichem Impuls und Anbetung. Immer am Herz-Mariae-Samstag ab 20.30 Uhr in der Kreuzkirche, Ende ist 21.50 Uhr. Foto: Vor dem blutroten Tuch, das das Auferstehungskreuz in der Abteikirche verhüllt, hebt sich das mütterliche Antlitz der Muttergottes ab. Sie möge uns und allen unseren Freunde eine gesegnete Feier der Ostermysterien erbitten.

Bitte noch warten! (03.04.09)

Vor genau einem Jahr, am 2. April 2008, waren die Aufnahmen zur CD "Chant – Music for Paradise" abgeschlossen. Hätte das jemand geglaubt, dass die CD so erfolgreich wird. Am Karfreitag erscheint nun – erstmals auf DEUTSCH – gleichsam die Summe und der Abschluss des CD-Projektes. Eine Doppel-CD als "Super-Deluxe-Oster-Ausgabe". Dort ist alles, was wir je aufgenommen haben oben! Das Tolle aber ist, dass Cover und Booklet im DVD-Format herausgegeben sind, dass das dicke Booklet auf Deutsch nicht nur die lateinischen Texte, sondern auch eine Hinführung zur Spiritualität von uns Mönchen bringt. Unter dem Titel: "Was können wir von Mönchen lernen?" Dazu sehr schöne Bilder. Unglaublich, was in einem Jahr geschehen ist, nachdem die Gregorianik-CD Opens external link in new windowstartete. Foto: Pater Raynald mit der allerersten CD der letzten "Super-Deluxe-Oster-Ausgabe". Veröffentlichung ist erst am Karfreitag.

Uns wird nicht langweilig! (03.04.09)

Derzeit sind alle Priester von uns nicht nur rund um die Uhr sondern auch rund um das Kloster im Einsatz. Pater Prior Christian hat alle Hände voll zu tun, die Beichtaushilfen in den umliegenden Gymnasien, die Messaushilfen in den Pfarren usw. zu koordinieren. Viele Zisterzienser waren am 3. April, am "Schmerzensfreitag", in Maria Lanzendorf im Einsatz, wo ein ruraler Kirtag zugleich mit einem intensiven religiösen Programm (dutzende Beichtväter im Dauereinsatz, Dauerkatechesen, Festmessen…) verbunden ist. In der Kirche beichtet man, um dann draußen bei den Markstandeln gleich ein paar Ostereinkäufe zu erledigen… Uralte urösterreichische Tradition! Foto: Kirtag in Maria Lanzendorf. Wenn man das Foto anklickt und vergrößert sieht man links etwas sehr Menschliches, das auch sehr lustig ist…

Radweg von Baden weg durchs Helenental (02.04.09).

Der Wienerwald ist eine der schönsten Gegenden Österreichs, das Helenental weltberühmt. Zwischen Baden und Heiligenkreuz entsteht gerade ein Radweg. Endlich! Jahrelang musste man zu soetwas verhandeln. Und jetzt wurde der erste Bauabschnitt von Baden bis Cholerakapelle Opens external link in new windoweinigermaßen vollendet, leider immer noch nicht ganz. Alle hier Wohnenden und die Erholungssuchenden würden sich sehr freuen, wenn man zügig den 2. Bauabschnitt bis Sattelbach weitermachen würde. Und dann auch bis Heiligenkreuz. Das würde den südlichen Wienerwald sehr aufwerten und zu einem richtigen Erholungsraum machen. Foto: Eine der beiden gelungenen Brücken über die Schwechat, die im Raum des Urtelstein (Kaiser-Franz-Joseph-Tunnel) angebracht wurden und so eine stimmungsvolle "Rad-Einfahrt" in das Helenental erlauben.

Willkommen für die 2 neuen Zisterzienser aus Vietnam (02.04.09)

Die CD hat es möglich gemacht, dass der Herr Abt noch zwei weitere Mitbrüder aus den Zisterzienserklöstern in Vietnam zum Studium zu uns einladen konnte. Es ist ja sehr aufwändig, ein 7- bis 8-jähries Studium zu finanzieren. Derzeit haben wir schon 6 Zisterzienser aus Vietnam zum Studium hier. Die beiden neuen heißen Pater Lukas und Pater Leonhard, sind 30 bzw. 31 Jahre alt und stammen aus der Abtei Phuoc-Ly. Sie können noch kein Wort Deutsch und haben noch nie Schnee gesehen (und werden hoffentlich erst im nächsten Winter welchen sehen…) Wir wollen ihnen eine gute Ausbildung ermöglichen und bitten um Unterstützung – durch Gebet und Hilfe. Foto: Pater Leonhard und Pater Lukas kommen zu den 6 schon studierenden Zisterziensermitbrüdern aus Vietnam frisch und neu dazu…

Buch über die Heiligenkreuzer Zisterzienser & deutsches Platin (02.04.09)

Es ist von uns als eine Art "Schlussakt" geplant: Am 2. April erhalten wir für den Erfolg der CD in Deutschland die Platin-Awards überreicht; vor allem aber wird ein sehr ansprechendes Buch von Bernhard Meuser präsentiert "Chant – Leben für das Paradies. Die singenden Mönche von Stift Heiligenkreuz". Eines Opens external link in new windowvon mehreren Büchern, die derzeit erscheinen. Bernhard Meuser hat darin 22 Mönche porträtiert. In einer Presseaussendung vom Pattloch-Verlag heißt es: "Meusers auf Interviews beruhende Porträts machen aus den anonymen Mönchen Menschen aus Fleisch und Blut, die erzählen, wie sie vom Absoluten berührt wurden. Und sie erzählen, was es für eine Erfahrung ist, selbst zu einem ‚Lied‘ zu werden…"
Zugleich wird die 3. und letzte CD "Chant – Music for Paradise" präsentiert. Es handelt sich um eine Doppel-CD "Super-Deluxe-Oster-Ausgabe" mit einem großen Booklet in DVD-Größe, wo man erfahren kann, was "normale Menschen von Mönchen lernen könnten". Die Aufnahme für die CD erfolgte schon im Herbst. Das überraschende Erfolgsprojekt mit unserer Gregorianik-CD Opens external link in new windowstartete vor einem Jahr. Wir sind über die positiven Auswirkungen sehr erfreut, sehnen uns aber jetzt durchaus nach Ruhe. Eine weitere CD ist nicht geplant!
Foto: Cover des Meuser Buches "Chant – Leben für das Paradies".

Noch FREIE Plätze für den Jugendbus zum Jugendfestival nach Medjugorje!!! (26.03.09).

Von 31. Juli bis 6. August fährt Pater Karl mit Jugendlichen nach Medjugorje, im Vorjahr waren wir ja beim Papst in Sydney. Das Informationsblatt kann man sich Initiates file downloadhier runterladen. Die Fahrt wird von Mag. Andreas Schedlbauer organisiert, wir wohnen direkt in der Nähe der Kirche. Wir bitten wieder um baldige Anmeldung, da wir nur 50 Plätze haben; es handelt sich um einen Jugend-bus! Das Jugendfestival zieht 30.000 Jugendliche in den bosnisch-herzegowinischen Marienwallfahrtsort und ist eine Tankstelle für die Seele und für viele ein Impuls zur Umkehr. Wir verbinden es auch mit ausreichender Erholung durch Sonne und Schwimmen… Foto: 2007 vor der Kirche Medjugorje, wo für viele Menschen der Himmel die Erde berührt.

Unter Priestern darf es ruhig auch Originale geben... (26.03.09)

In der Steiermark gibt es einen Pfarrer, der durch seine schöne Stimme und seine Interpretation von Volksmusik dort für positives Aufsehen sorgt: Pfarrer Franz Brei war Student an unserer Hochschule, ist damals schon durch lustige Stimmenimitationen aufgefallen, hat sich durch das Studium gekämpft und fällt jetzt in der Steiermark als Original auf. Der ORF meldet, dass er sogar Opens external link in new windowbeim Grand-Prix der Volksmusik antreten will… Das ist sicher eine Kategorie von Musik, die sich von unserem Gregorianischen Choral unterscheidet… Aber warum nicht, denn er erreicht dadurch ja doch die Herzen vieler Menschen. Und da Franz tiefgläubig ist, wird er es sicher als Apostolat verstehen. Der hl. Paulus sagt ja: "Allen bin ich alles geworden, um wenigstens einige für Christus zu gewinnen." Das ist der eigentliche Gewinn, den wir ihm bei seinem Antritt beim Grand-Prix der Volksmusik wünschen. Foto: Aus dem ORF-online Bericht über unseren Absolventen Pfarrer Franz Brei.

Besichtigen Sie die mittelalterliche Klosteranlage! (26.03.09)

Wir laden unsere Besucher herzlich ein, doch eine der Führungen mitzumachen, die täglich um 10, 11, 14, 15 und 16 Uhr stattfinden. Nur mit einer Führung sieht man die prachtvolle mittelalterliche Klosteranlage, und nur mit Hilfe der Einnahmena us den Führungen ist es uns möglich, das alles zu erhalten. Was man da sieht? einen virtuellen Rundgang auf unserer Homepage. Wir müssen das jetzt ein bisschen bewerben, weil ja viele Touristen vielleicht meinen, dass sie schon "alles gesehen haben", wenn sie im Innenhof waren. Das stimmt aber nicht. Die eigentlichen historischen und ästhetischen Sensationen sind in Kreuzgang und Kirche… Foto: Der mittelalterliche Kapitelsaal, Grablege des letzten Babenbergerherzogs und des Kidnappers von König Richard Löwenherz.

Die Mitbrüder aus Vietnam bekommen Zuwachs! (26.03.09)

Die CD macht es möglich, dass wir noch zwei weitere Mitbrüder aus den Zisterzienserklöstern in Vietnam zum Studium zu uns holen können. Es ist ja sehr aufwändig, ein 7- bis 8-jähries Studium zu finanzieren. Derzeit haben wir schon 6 Zisterzienser aus Vietnam zum Studium hier, jetzt kommen am 29.03. noch zwei weitere dazu; sie heißen Pater Luc und Pater Leonhard und stammen aus der Abtei Phuoc-Ly. Wir sind schon neugierig, weil wir noch nicht einmal wissen, wie sie aussehen; auch können sie noch kein Wort Deutsch. Wir wollen ihnen eine gute Ausbildung ermöglichen und bitten um Unterstützung – durch Gebet und Hilfe. Foto: Das Foto zeigt die vietnamesischen Mitbrüder, wie sie im November ihrer vielen Heiligen Gedenken, da gehört ein fröhliches Abendessen – hier mit Magister Pater Simeon – dazu. Natürlich ein vietnamesisches. 

Einkehrtag mit Monsignore Clemens Abrahamowicz (26.03.09).

Heute hielten wir unseren Fasteneinkehrtag, was eine gute Gelegenheit war, in sich zu gehen. In seiner bekannten dynamischen Art verkündigte uns Pfarrer Clemens Abrahamowicz das Wort Gottes und erschloss uns so manchen originellen Zugang zur Heiligen Schrift. Auch wir Mönche brauchen noch ein bisschen geistige "Aufrüstung" auf Ostern hin, weil wir ja doch von unseren Arbeiten ziemlich aufgerieben werden. Gerade auch für die Studenten ist es sehr anstrengend, zugleich Mönch und Student zu sein, und dann noch ein volles Dienstamt im Kloster auszuüben. Jedenfalls hat uns die aufbauende Art der Schriftauslegung durch Pfarrer Abrahamowicz gut getan. Foto: Beim Fasteneinkehrtag im Primizsaal.

Unsere Hirsche sind schon ganz zahm! (26.03.09)

Das Hochhaus, das über 100 Jahre zwischen Kreuzweg und Wiener-Tor stand haben wir schon fast völlig aus unserer Erinnerung gelöscht: Das Erscheinungsbild des Stiftes und des Ortes hat durch den Abriss des baufälligen Gebäudes vor 3 Jahren hundertfach gewonnen. Und wie dankbar dürfen wir Forstdirektor Ertl sein, dass er den Herrn Abt davon überzeugen konnte, dass ein Gehege mit Dammwild und Mufflons wunderbar auf den freigewordenen Hang neben den Kreuzweg passt. Inzwischen sind die Tiere schon ganz zahm, man braucht nur gegen das Gitter zu klopfen und schon kommen sie gelaufen, zur Freude der Kinder. Und neugierig beobachtet der kleine Dammhirsch oft die Pilgergruppen, die den Kreuzweg bedächtig hinaufziehen. Foto: Der zahme Dammhirsch auf dem Hang zwischen Kreuzweg und Wienertor.

Freude über neue Studenten (23.03.09)

Der Erlös der CD wird ganz für unsere Priesterstudenten verwendet, so konnte unser Herr Abt neue einladen. Wir wollen ja der Kirche nach Kräften helfen. Am 29. März werden 2 weitere Mitbrüder aus der Abtei Phuoc Ly eintreffen und ihr Studium aufnehmen. Große Freude macht uns, dass im Paulus-Jahr ein Student des syrisch-orthodoxen Patriarchates von Damaskus (dort bekehrte sich Paulus) uns anvertraut wird: Chorbischof Dr. Emmanuel Aydin hat ihn heute dem Juniorenmagister Pater Simeon anvertraut. Es ist schön, dass auch unsere eigene Gemeinschaft weiter wächst. Aus Stiepel werden uns 4 Kandidaten gemeldet! Und auch für Heiligenkreuz gibt es mehrere, die eintreten wollen… Der Gastmeister arbeitet schon fieberhaft an einer Logistik, wo wir die alle unterbringen werden. Foto: Bischof Aydin übergibt Pater Simeon den neuen syrisch-orthodoxen Studenten, der ca. 3 Jahre mit uns leben und bei uns studieren wird.

Palmsonntag: Besinnlicher Nachmittag (22.03.09).

Wie jedes Jahr laden wir ein zu einer besinnlichen Einstimmung auf die Heilige Karwoche. Am Palmsonntag ab 13.30 Uhr gestalten Pater Bernhard und Pater Karl im Kaisersaal eine Hinführung in die Mysterien der Karwoche mit Vorträgen und Beichtgelegenheit bei mehreren Priestern. Um 16 Uhr Teilnahme am Kreuzweg im Freien, um 18.00 Möglichkeit zu Rosenkranz, um 18.45 Sonntags-Abendmesse in der Kreuzkirche mit künstlerischer Gestaltung durch Organist Fraberger. Das Thema des Besinnlichen Nachmittages ist: "Beim Herrn ist Barmherzigkeit und reiche Erlösung". Wir hoffen, dass wieder soviele Menschen – sowohl Gläubige als auch Nicht-So-Gläubige das informative Angebot nutzen… Foto: Der Kaisersaal fasst 200 Menschen, alle sind herzlich willkommen!

28. März: Diözesaner Weltjugendtag - Start im Stift Heiligenkreuz (22.03.09). -

Am Samstag, 28.03., ist der Weltjugendtag (diesmal nicht in Sydney, sondern daheim) im Stephansdom. Wir laden die jungen Leute ein zu einem Vortreffen ab 9 Uhr im Jugendraum, dann Katechesen und Lobpreis, Teilnahme am Mittagsgebet der Mönche und Mittagessen; eine Mutprobe gibt es auch! Opens external link in new windowUm 16.45 Uhr brechen wir zum Stephansdom auf und feiern mit unserem Kardinal und vielen hunderten Jugendlichen dort die Heilige Messe. Danach gibt es noch ein "Open Air" im Erzbischöflichen Palais. Bitte anmelden bei Elisabeth Simböck, die von der Legion Mariens aus das Vortreffen organisiert: mobil 0676/5564027; e-MAil: simboeck.elisabeth@aon.at. Foto: Unser Bischof ruft zum Diözesanen Weltjugentag im Stephansdom!

Heiligenkreuzer Mönche unter den Autoren (20.03.09)

Erfolgreich gestartet ist das Buch "Wer glaubt wird selig" von Pater Karl auf der Leipziger Buchmesse, bei einer Lesung gingen gleich die Bücher aus. Der Verlag hatte nicht mit diesem Interesse gerechnet… Auch in Berlin durfte Pater Karl sein Buch in verschiedenen Medien präsentieren, das Foto zeigt ihn Alle neuen Bücher: siehe hier! Foto: Pater Karl auf dem Dach von Berlin Kurier, hoch über dem Alexanderplatz in Berlin, (c) Thomas Uhlebach.

Amerikanisches Filmteam von HBO-Dokumentationskanal macht auch viele Interviews (19.03.09).

 Nur eine Woche Zeit hat das Team des amerikanischen Fernsehkanals Opens external link in new windowHBO (HBO ist für Dokus das, was CNN für Nachrichten ist), um einen "runden" Film über unser klösterliches Leben zu machen. Dabei machen Sie auch viele Interviews; Abt Gregor, Pater Karl, Pater Alkuin, Frater Edmund, Frater Johannes Paul usw. standen schon vor der Kamera, wobei die Interviews auf Englisch sind. Sonst ist unsere Regisseurin Dana Perry am meisten an den spirituellen Dimensionen unseres Lebens interessiert: persönliches Gebet, Handarbeit, Geistliche Lesung, Computerarbeit… Da das Team so sensibel ist, sind wir zuversichtlich, dass dadurch etwas von der Schönheit unserer Lebensform in Bild und Ton in die Welt hinausgehen wird… Foto: Langes Interview mit Abt Gregor im Kaisersaal durch das HBO-Team.

"Extra-Jugendvigil" am Mittwoch, 18. März 2009 (19.03.09).

 Zu einer Extra-Jugendvigil der besonderen Art waren 70 Jugendliche am Mittwoch 18. März gekommen: Grund: Der amerikanische Doku-Sender HBO, der diese Woche gerade das Leben im Kloster "verfilmt" wollte unbedingt auch einen Eindruck von der Jugendarbeit. Es war sehr schön, denn wir haben keine Show gemacht, sondern wirklich gebetet, im Bewusstsein, dass das vielleicht viele Menschen, die das sehen werden, näher zu Gott führen könnte. Wir hielten Lobpreis, Gebet, Rosenkranzprozession im Kreuzgang… Die Amerikaner waren begeistert! Es gibt ganz nette und lustige Fotos auf www.pfarre-wildon.at. Foto: Frater Raphael freut sich bei der anschließenden Agape über einen Frosch, den die Wiener Neustädter Jugendlichen in ihrer Kindlichkeit mitgebracht haben…

Dokumentationsfilm über das Stift Heiligenkreuz (16.03.09)

Der letzte Dokumentationsfilm, der über uns gedreht wurde, ist 17 Jahre alt (1992). Nun hat der amerikanische Dokumentations-Kanal HBO uns ersucht, eine ca. 40-minütige Dokumentation zu drehen, und der Herr Abt hat zugestimmt. Auf diese Weise kommen wir auch für den Klosterladen zu einer DVD, denn viele Touristen wollen ja etwas Filmisches mitnehmen, wenn sie nach Heiligenkreuz kommen. Die Regisseurin Dana Perry hat sich schon monatelang mit dem Klosterleben beschäftigt; sie wird in der Woche von 16.-21.03. äußerst sensibel filmen, damit ein rundes Bild von unserer schönen gottgeweihten Lebensform entsteht. Auf uns gestoßen ist HBO wohl wegen des Sensationserfolges der Gregorianik CD "Chant – Music for Paradise"… Foto: Filmen während einer Choralprobe im romanischen Dormitorium.

Amerikanisches Filmteam von HBO-Dokumentationskanal startet mit Aufnahmen (16.03.09).

Nanu? Ein lachender Archivar Pater Alberich mit seinem Assistenten Dr. Zeller…?! Das ganz Kloster macht diese Woche mit, damit eine gute DVD über unser Klosterleben entsteht. Und zwar durch den größten Dokumentationssender der Welt, nämlich Opens external link in new windowHBO (HBO ist für Dokus das, was CNN für Nachrichten ist). Liturgie wird nicht gefilmt, wir wollen beim Gebet unsere Ruhe! Aber vieles, was zum Gemeinschaftsleben, zu unseren Aufgaben und unserer Spiritualität gehört. Die alten Mitbrüder machen mit Begeisterung mit; Senior Pater Alberich (83) zeigte die Gründungsurkunde von 1136. Er erinnert sich noch an die ORF Aufnahmen von 1950, die in Frater Martins berühmten Opens external link in new windowYoutube-Video verarbeitet sind… Foto: Pater Alberich kommt gerade fröhlich nach den Filmaufnahmen aus dem Archiv, in der Hand die Gründungsurkunde des heiligen Leopold.

Abschied vom Apostolischen Nuntius (15.03.09).

Anlässlich des 10. Benediktionstages unseres Herrn Abtes besuchte am 13. März der Apostolische Nuntius Edmond Farhat das Stift Heiligenkreuz, vor allem auch, um sich zu verabschieden. Abt Gregor bedankte sich sehr herzlich während des Mittagessens bei Erzbischof Farhat, der sich immer mit Hochachtung und Wertschätzung über das Stift Heiligenkreuz geäußert hat. In seine Amtszeit fiel die Erhebung der Hochschule zur Päpstlichen Hochschule, die Auszeichnung des Herrn Abtes mit einem violetten Pileolus und vor allem der Papstbesuch. Mit Respekt erwarten wir jetzt den Nachfolger im Amt des Nuntius, denn es hat uns schon ein Schmunzeln abverlangt, dass Erzbischof Zurbriggen den Wahlspruch führt: "Sancta Crux – mihi lux". Foto: Abt Gregor und Erzbischof Farhat anlässlich des Festaktes zur Erhebung der Hochschule im Mai 2007.

Man kann das Programm für die Karwoche hier downloaden (13.03.09)

Nicht Weihnachten, sondern Ostern ist das höchste Fest der Christenheit. Wir sollten uns die urkirchliche Begeisterung für die heiligen Mysterien zurückerobern, die wir in der Heiligen Woche, von Palmsonntag bis Ostersonntag feiern. Wir Mönche fiebern der "Hebdomada Sancta" entgegen. Wir laden wieder zur Mitfeier herzlich ein, das Heilige Triduum, sollte ein Höhepunkt unseres Glaubenslebens sein, wenn wir Jesus in Leiden, Tod, Grab und Auferstehung begleiten. Die Osternacht ist das Fest aller Feste, heuer werden bei uns 4 Erwachsene getauft, darunter zwei 18-jährige Burschen. Das Programm für die Karwoche kann man Initiates file downloadhier downloaden. Dass die Abteikirche Mitte April noch kühl sein wird, soll niemanden abschrecken, denn abgesehen von warmer Kleidung gibt es ja für jeden Mitfeiernden das wärmende Feuer des Heiligen Geistes. Foto: Schon naht die "Heilige Woche", die mit dem Palmsonntag eröffnet wird!

Zahlreiche Menschen beim grossen Kreuzweg am Sonntag um 16 Uhr (13.03.09)

Viele Beter kamen zu den sonntäglichen Kreuzwegen im Freien. Am 2. Fastensonntag erlaubte auch das Wetter, dass wir hinaus ins Freie konnten und viele haben diese Gelegenheit wahrgenommen. Es war ein eindrucksvolles Bild, wie die vielen Menschen besinnlich die barocke Kreuzweganlage betend und singend hinaufzogen. – Die Kreuzwege im Freien haben in den letzten Jahren sehr viele Menschen angezogen, denn das Beten in der Natur, gerade in dem wunderbar besinnlichen Ensemble unserer 14 Kreuzwegstationen, prägt sich trostvoll der Seele ein und hilft, die eigenen Lebenskreuze leichter zu tragen. Wir laden jedenfalls herzlich ein. Foto: Kreuzweg im Freien mit zahlreicher Beteiligung.

In diesen Tagen sind einige Bücher über Heiligenkreuz erschienen (13.03.09).

Wir hoffen auf wohlwollende Aufnahme, denn in den nächsten Wochen erscheinen gleich mehrere Bücher über Heiligenkreuz: Den Anfang macht Opens external link in new window"Ora et Labora – Der immerwährende Klosterkalender" im Sankt Benno Verlag. Tolle Bilder aus unserem Klosterleben, plus alle Texte der CD "Chant – Music for Paradise" in Übersetzung. – Auf der Leipziger Buchmesse hat Pater Karl Wallner sein 360 Seiten starkes Buch vorgestellt, in dem er über Gott und die Welt "plaudert": Opens external link in new windowPater Karl Wallner, " im Lübbe-Verlag. – Und am 2. April werden wir im Stift ein Buch von Bernhard Meuser präsentieren, wo der tolle Autor 22 junge Mitbrüder (inclusive Abt, Altabt und P. Raynald) interviewt und offen porträtiert. Das Buch heißt: Opens external link in new window " Wir wollen auf diese Weise Anteil geben an unserem Leben und vor allem an der Freude die uns erfüllt, weil wir so in der Nähe und Geborgenheit Gottes sein dürfen. Alle Bücher gibt es dann natürlich überall im Buchhandel, so auch Opens external link in new windowin unserem Klostershop. Foto: Titel von "Ora et Labora", dem immerwährenden Klosterkalender.

Großer Erfolg der interdisziplinären Tagung über "Terrorismus" (13.03.09).

Ein wahrhaft ernstes und heißes Thema hatte sich das Institut für Ethik und Moraltheologie an der Hochschule Heiligenkreuz ausgesucht: "Terroismus – eine apokalyptische Bedrohung?!" Institutsvorstand Prof. DDr. Herbert Pribyl gilt großer Dank, denn es hat sich gelohnt, dieses mutige Thema zu wählen, das auf den ersten Blick nicht in den "frommen" Kontext einer Ordenshochschule gehört. Die über 80 Teilnehmer waren begeistert. Die interdisziplinäre Tagung am 12./13. März war öffentlich, Informationen dazu gibt es Opens external link in new windowhier. Natürlich ist der Wunsch entstanden, die verschiedenen Beiträge, die asymptotisch das Problem des internationalen Terrorismus behandelten zu publizieren. Dank gilt auch den vielen Assistenten von Prof. Pribyl für die reibungslose Organisation. Foto: Die vier apokalyptischen Reiter nach dem berühmten Stich von Dürer.

Kl-Ostertage für junge Männer ab 16 Jahren (08.03.09)

Von Palmsonntag bis Ostersonntag bieten wir wieder jungen Männern von 16 bis 28 o.ä. die Möglichkeit, die Heilige Woche mit uns zu feiern. Wir bitten dabei um Mithilfe beim Klosterputz, bei der Liturgie und der Gestaltung der heiligen Zeremonien, die wir als Mönche intensiv und feierlich begehen. Es sind schon 18 angemeldet, sodass der Platz knapp wird. Information und persönliche Anmeldung bei Pater Karl: pkw@stift-heiligenkreuz.at. – Für alle übrigen Gäste gilt, dass der Gästetrakt schon schon lange ausgebucht ist; bitte auf die vielen Herbergen in der Umgebung ausweichen. Eine Liste von diesen Herbergen gibt es hier! Foto: Wir Mönche feiern die Liturgie der Karwoche besonders intensiv. Vor allem die Osternacht ist das höchste Fest der Christenheit.

Jugendbegegnung am Mittwoch, 18. März 2009 (08.03.09).

Die mit 380 Jugendlichen vollgestopfte Jugendvigil vom 6. März hat gezeigt, dass es "Bedarf nach mehr" gibt. Wir laden für den Vorabend des Josefsfestes, Mittwoch, 18. März, ab 18.30 Uhr zu einer "Jugendbegnung" ein. Ab 15 Jahren. Eine Aussendung folgt per Email, wo das Besondere daran erklärt wird, denn es ist wirklich was Besonderes dabei… Wer kommen will, soll sich bitte bei Frater Damian (damianus@gmx.at) informieren! und unbedingt auch anmelden. Wir starten mit einem kräftigen Lobpreis und einer Katechese im Jugendraum, dann kleine Lichterprozession und Rosenkranz, dann Agape im Jugendraum. Thema: "Kündet den Völkern die Herrlichkeit des Herrn!" Willkommen! Foto: Besonders nette Jugendliche von der letzten Jugendvigil.

Jugendvigil: Gott nahe zu sein macht glücklich! (07.03.09)

Genau dazu ist unsere Jugendvigil da: um uns mit Gott zu verbinden. Am 6. März durften das viele junge Leute mit uns Mönchen erleben, dass man wirklich Gottes Nähe erfahren kann: wenn man IHN nur lässt. Wir hatten eine "fröhliche Überfüllung" bis an das Limit unserer Kapazität, denn es waren gezählte 380 Jugendliche gekommen, das ist doppelt soviel wie die Kreuzkirche eigentlich fasst… Einige Jugendseelsorger hatten "the best of" von ihren Jugendlichen mitgebracht. Auf Opens external link in new windowhttp://www.pfarre-wildon.at/ (dort dann rechts oben) gibt es Bilder, die Predigt von Pater Karl soll bald auf youtube online gestellt sein, sie war eh kurz. Danach gab es ein fröhliches Zusammensein im Jugendraum. Nächste JuVi: am Freitag vor Palmsonntag. Foto: Gottes Nähe lässt uns glücklich sein, das konnte man an den Gesichtern der vielen Jugendlichen sehen!

Viele Anmeldungen zur Tagung über die ethischen Aspekte des "Terrorismus" (05.03.09).

Ein wahrhaft ernstes und heißes Thema hat sich das Institut für Ethik und Moraltheologie an der Hochschule Heiligenkreuz ausgesucht: "Terroismus – eine apokalyptische Bedrohung?!" Die interdisziplinäre Tagung am 12./13. März ist öffentlich, Informationen dazu gibt es Opens external link in new windowhier. Prof. DDr. Herbert Pribyl ist es gelungen, eine Reihe renommierter Vortragenden einzuladen, das Thema wird aus verschiedenen Perspektiven behandelt; es verspricht sehr spannend zu werden. Es sind noch wenige Plätze frei, dann sind die Kapazitäten des Kaisersaals, wo die Tagung stattfindet, erschöpft. Der Tagungsbeitrag beträgt 10 Euro, Studierende sind davon befreit. Foto: Die Terrorattacke auf das New Yorker World Trade Center vom 11. Sept. 2001 hat die Welt völlig verändert.

Bedrückende Entwicklung unseres Klostertourismus (03.03.09).

Wir müssen auch mal Trauriges melden: Noch nie zuvor sind soviele Touristen und Ausflügler nach Heiligenkreuz gekommen wie jetzt. Trotzdem ist 2008 die Zahl der bezahlten der eigentlichen sensationellen mittelalterlichen Klosteranlage "verzichten". Wir haben leider auch schon beobachten müssen, dass manche Reiseunternehmen ihre Gruppen abkassieren, den Leuten nur Äußere zeigen, und sich das Eintrittsgeld selbst behalten. Für uns ist das jedenfalls bedrückend und ein sehr schwerer wirtschaftlicher Schaden, weil wir ja von den Einnahmen aus den Führungen die Restaurierungen finanzieren müssen. Wir sind ratlos. Foto: Das gotische Brunnenhaus und viele solche allerschönsten Sachen sehen viele Touristen nicht, weil sie die eigentliche Klosteranlage nicht im Rahmen einer Führung besichtigen…

Jugendvigil am 6. März (03.03.09)

Siehe auch: www.jugendvigil.at – Wir laden wieder reife (!) Jugendliche ab 14 zur Jugendvigil ein, ab 20.15 wird gebetet, gesungen, gelauscht, gelobt, gepriesen, gebeichtet und Gemeinschaft geteilt: Gemeinschaft mit Gott und untereinander. Thema ist diesmal "das Fasten" (nona…). Natürlich werden wieder 4 Priester für die Beichte zur Verfügung stehen, das ist ja der schönste Weg zur Freude. Wir bitten wieder, dass nur solche Firmlinge kommen, die wirklich 1 1/2 Stunden Gebet aushalten, es geht in der Jugendvigil steil nach oben… Die jungen Mitbrüder freuen sich schon wieder auf die Begegnung mit den vielen jungen Leuten… Foto: Die Jugendvigil startet immer mit einer besinnlichen Gebetsprozession durch den mittelalterlichen Kreuzweg.

Zu dir erhebe ich meine Seele (27.02.2009)

Herzensgebete aus dem Kloster

Herausgeber und Autor: Pater Karl Wallner
Hardcover
196 Seiten
19,5 x 12,2 cm
Matthias Grünewald Verlag
Ostfildern 2011
ISBN 978-3-7867-2894-8

Inhalt: Wie beten Ordensleute? Es ist erstaunlich, wie sehr unsere Klöster derzeit die Menschen faszinieren und anziehen. Über fünfzig Ordensleute aus dem gesamten deutschen Sprachraum – darunter auch viele Österreicher – geben Einblick in ihr Gebet. Sie stellen ihre Lieblingsgebete vor und erzählen, warum gerade dieser Text für sie zum Herzensgebet geworden ist. Sie geben damit berührende Einblicke in ihr Gebets- und Glaubensleben. Ein spirituelles Lesebuch!
Direkte und unkomplizierte Bestellung durch E-Mail an: bestellung@bebeverlag.at
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Preis: 14,90[A] (27.02.2009)

DVD-Dokumentation
THE TOP TEN MONKS of Stift Heiligenkreuz

Produktion: HBO, USA
Regisseurin: Dana Perry
Deutsche Produktion: Tellux
Dauer: 30 Minuten

Inhalt: Der große amerikanischen Dokumentationskanal „HBO“ hat eine wunderschöne Dokumentation über unser Klosterleben anlässlich des Erfolges von „Chant-Music for Paradise“ gemacht. Millionen Menschen haben diese Dokumentation in USA und weltweit gesehen, nun gibt es sie als DVD: „The Top-Ten-Monks of Stift Heiligenkreuz“. Einfach unter bestellung(at)bebeverlag.at bestellen.
 
Die DVD ist ganz in Englisch, aber sehr verständlich: In 2008 the ancient Cistercian Abbey of Stift Heiligenkreuz outside Vienna was all but overwhelmed by the events that befell it: the megamusic company Universal Music „discovered“ the Gregorian Chant of the monks and thereby set in motion what was to become an international success with the CD „Chant – Music for Paradise.“ All the same, the „Top Ten Monks“ saw to it that their life of modesty and silence for God was not upset by all the attention. This documentary follows this success story and offers a unique behind-the-scenes look at a life characterized by harmony and spirituality in one of the most beautiful monasteries in Europe.

Direkte und unkomplizierte Bestellung durch E-Mail an: bestellung@bebeverlag.at
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Preis: 18,50[A] (27.02.2009)

Pater Karl Josef Wallner
Faszination Kloster

Autor: Pater Karl Josef Wallner
Hardcover mit Schutzumschlag
191 Seiten
21,5 x 13,5 cm
Gütersloher Verlagshaus
München 2011
ISBN 978-3-579-06568-7

Inhalt: Das besondere Buch für Klosterliebhaber, ein spiritueller Einstieg in das Klosterleben. Eigentlich wollte Pater Karl den Untertitel „Faszination Kloster. Ein Seelenführer für Suchende“. Der Verlag meinte aber, dass es viele gibt, die noch gar nicht wissen, dass sie suchen und dass man ohne den Untertitel noch mehr Menschen erreichen kann… Seis drum! Pater Karl schildert, warum Klöster so faszinierend sind und so viele Menschen anziehen. In einer Welt, in der das Christentum von Krisen geschüttelt wird, sind die alten Klöster wie Oasen und Orte der Kraft. Der Leser erfährt, wie man im Kloster lebt; was einem als Gast erwartet, wenn man ein Kloster besucht. Ein tiefer Einblick in eine geheimnisvolle Welt, die für viele Menschen ein Sehnsuchtsort ist.
Achtung: Hier gibt es eine wunderbare Leseprobe!
Direkte und unkomplizierte Bestellung durch E-Mail an: bestellung@bebeverlag.at
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Preis: 38,00 Eur[D] / 39,10 Eur[A] (27.02.2009)

Abt Maximilian Heim

Joseph Ratzinger – Kirchliche Existenz und existentielle Theologie

Ekklesiologische Grundlinien unter dem Anspruch von Lumen gentium

Autor: Maximilian H. Heim
Paperback
521 Seiten
21,0 x 14,8 cm
Verlag Peter Lang
2., korr. u. ergänzt
Frankfurt 2005
ISBN 978-3-631-54273-6

Diese Arbeit wurde 2004 mit dem Kardinal-Innitzer-Förderungspreis in Wien und dem Johann-Kaspar-Zeuß-Preis in Kronach ausgezeichnet.
Durch die Wahl Joseph Kardinal Ratzingers zum Nachfolger Petri als Papst Benedikt XVI. steht seine Ekklesiologie neuerlich im Blickpunkt der theologischen bzw. ökumenischen Diskussion. Hat sich seine Ekklesiologie seit dem II. Vatikanum verändert oder kontinuierlich weiterentwickelt? Ist die katholische Kirche eine Kirche unter Kirchen? Ist sie Gegenstand der Hoffnung oder geschichtliche Wirklichkeit? Der Theologe Ratzinger soll nicht primär als bisheriger Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre im Mittelpunkt dieser Untersuchung stehen, sondern vielmehr als Denker und Schriftsteller.
In seinem Geleitwort zu dieser Neuauflage schreibt Kardinal Ratzinger im Februar 2005: „Ich brauche nicht eigens zu sagen, dass es für mich eine spannende Lektüre war, mein eigenes Denken in seinen Wegen und Umwegen, in seiner Kontinuität und in seinen Verwandlungen hier aufmerksam durchleuchtet und mit dem Maßstab des Konzils konfrontiert zu sehen.“ 
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Otto von Habsburg (27.02.2009)

Otto von Habsburg

Mit Gott für die Geschichte.
Die heilige Hedwig von Schlesien und unsere Zeit

Autor:
68 Seiten
12,00 x 19,5 cm
Be&Be-Verlag:
Heiligenkreuz 2009,
ISBN 978-3-902694-05-8

Otto von Habsburg, 1912 geboren, ist der Sohn des seligen Kaiser Karl I., des letzten Kaisers von Österreich und ungarischen Königs. Er hat sich, ohne Krone, sein Leben lang für die Länder der Österreichisch-Ungarischen Monarchie eingesetzt und seit vielen Jahren für ganz Europa! Man hat ihn auch "Otto von Europa" genannt, ein Mann des Dialoges und ein Prophet der Gerechtigkeit für alle.
"Unsere Aufgabe ist es nicht, die Geschichte zu erdulden, sondern sie mit Gott zu formen. Für uns gläubige Menschen darf es keine Resignation geben. Wer resigniert, ist pflicht-vergessen. Und wer mit Gott die Geschichte baut, der kann und wird nicht umsonst arbeiten." (Otto von Habsburg)______________________________________________________

Autor: (27.02.2009)

Psalmentheologie in den synoptischen Evangelienschriften

Eine innerbiblische Exegese und geschichtliche Analyse

Josef Zemanek
Englisch-Broschur
364 Seiten
24,0 x 16,5 cm
Be&Be-Verlag
Heiligenkreuz 2011
ISBN 978-3-902694-27-0 

Eine immer wieder erhobene Forderung der Bibelwissenschaft ist die kontextuelle Lesung beider Teile der Bibel, des Alten wie des Neuen Testamentes. Die vorliegende Untersuchung widmet sich den formellen Zitaten aus den Psalmen in den synoptischen Evangelien. Besonders jene drei Psalmen, die in der ältesten greifbaren Schicht der Evangelien nachweisbar sind, waren in ihrer kontextuellen Aussage von Anfang entscheidend für die Erläuterung des Jesus-Christus-Ereignisses. Die weitere Entwicklung brachte ein stetiges Anwachsen der verwendeten Zitate, teilweise in Übernahme vorhandener Traditionen, die dann durch die originäre theologische Absicht des Evangelisten ergänzt wurden. Anhand dieses Prozess lässt sich nachweisen, dass die laufende Vertiefung der Theologie der Evangelien gerade unter Beiziehung des Alten Testamentes erfolgte.
Josef Augustinus Zemanek, geb. 1943 in Wien, studierte Philosophie und Psychologie in München, und anschließend Rechtswissenschaften in Wien, wo er 1971 promoviert wurde. Danach war er als Wirtschaftsjurist im Bankbereich tätig, als Leiter der Rechts- und Personalabteilung. Seit 1976 war er zudem gerichtlich beeideter Dolmetsch für Latein, und Sachverständiger für Bausparen. Vor allem das Interesse an den Psalmen motivierte ihn, 1991 das Theologiestudium aufzunehmen, das er mit dem Doktorat abschloss. Er ist verheiratet, Vater zweier Kinder, und in namhafter Position in der kirchlichen Laienvertretung tätig. Er ist Dozent an der Hochschule Heiligenkreuz für alttestamentliche Bibelwissenschaft.
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Preis: 12,90[A] (27.02.2009)

Liebe findet kein Ende

Eine Einführung in die Theologie des Alten Testaments

Autor: Augustinus Kurt Fenz
Englisch-Broschur
304 Seiten
22,0 x 14,3 cm
Be&Be-Verlag:
Heiligenkreuz 2011,
ISBN 978-3-902694-28-7

Pater Augustinus Kurz Fenz, Bibelwissenschaftler an der Hochschule Heiligenkreuz, zeichnet in seiner Einführung in die Theologie des Alten Testamentes in mutigen Strichen die wichtigsten Grundlinien der alttestamentlichen Gottesoffenbarung. Er behandelt Themen wie das Eingreifen Gottes in die Geschichte Israels, seine Selbstoffenbarung, seine Erwählung, seinen Heilsplan, sein Bundesangebot usw.  Er macht aus theologischer Perspektive verständlich, worum es im Alten Testament eigentlich geht.

„Liebe findet kein Ende“ (vgl. Ps 118) ist ein lesenswertes Buch, weil es dem Autor – bei aller Wissenschaftlichkeit – nicht um eine sterile Textinterpretation geht, sondern um die großen Fragen des Lebens, auf die Gott im Alten Testamentes bereits eine erste Antwort gibt. Dabei öffnet Pater Augustinus Fenz immer wieder den Ausblick auf den großen Horizont der neutestamentlichen Gottesoffenbarung, in der uns die letzte Antwort auf unsere menschlichen Heilssehnsüchte geschenkt wird.  
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Preis: 17,95 [D] (27.02.2009)

Wie ist Gott?

Die Antwort des christlichen Glaubens

Autor: Karl Josef Wallner
gebunden
255 Seiten
21,0 x 13,8 cm
Media-Maria-Verlag:
Illertissen 2010,
ISBN 978-3-9813003-4-5

Es ist höchste Zeit, sich wieder der zentralste Frage des Glaubens zuzuwenden, der Frage nach Gott. Dazu fordert schon die Begegnung mit den anderen Religionen heraus: Wie, was und wer ist denn dieser Gott, an den die Christen glauben? Was unterscheidet die christliche Gottesoffenbarung von den nichtchristlichen Religionen? Was bedeutet es, dass die Christen Gott als „Vater“, „Sohn“ und „Heiligen Geist“ bekennen?
Pater Karl Wallner stellt lebendig und für jedermann verständlich den christlichen Gott vor. „Wie ist Gott?“ ist eine Einladung, den dreifaltigen Gott besser kennen und tiefer lieben zu lernen.  
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Preis: 30,90 Eur[A] (27.02.2009)

Licht einer stillen Welt

Das Geheimnis klösterlichen Lebens

Text: Pater Karl Wallner
Bilder: Monika Schulz Fieguth
Hardcover, 144 Seiten
21,0 x 29,7 cm
Gütersloher Verlagshaus: Gütersloh 2010
ISBN 978-3-579-07023-0

Ein Kloster ist ein Ort der Nähe Gottes. Es ist ein Ort der Stille, in die hinein das Wort Gottes tönt. In einem Kloster verdichtet sich das Wort Gottes, wird anschaulich und sinnenhaft erlebbar. Ein Kloster ist auch ein Ort des Lichts, das aus einer anderen Welt herüberreicht. Die Berliner Fotokünstlerin hat auf geniale Weise die belebte und durchbetete Architektur des Stiftes Heiligenkreuz festgehalten. Ihre wahrhaft atemberaubenden Bilder der liturgischen Feiern, der mittelalterlichen Klosteranlage und ihre faszinierenden Portraits einzelner Mönche strahlen von mystischer Schönheit! Einzigartig

schildert in diesem außergewöhnlichen Geschenkbuch, welch vielfältigen Bedeutungsreichtum "Licht" für die Mönche hat. Seine Texte führen kurz und prägnant zum Wesentlichen. Hier liegt ein außergewöhlicher Bildband vor, der erahnen lässt, dass "jeder Stein durchbetet, jede Mauer von Gnade getragen ist. Möge dieser Gott allen Betrachtern aus den herrlichen Bildern entgegenleuchten und das Trübe und Traurige in ihrem Leben heller machen." (Pater Karl Wallner) Ein prachtvolles Geschenkbuch, das viel Freude bereitet!
Direkte und unkomplizierte Bestellung durch E-Mail an: office@stift-heiligenkreuz.at
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Preis: 12,80[A] (27.02.2009)

Sancta Crux
Zeitschrift des Stiftes Heiligenkreuz

Das Jahr der Jubiläen 2009

70. Jahrgang, Nr. 126

Herausgeber: Altabt Gerhard Hradil
Englisch-Broschur
280 Seiten
16,5 x 10,5 cm
Be&Be-Verlag
Heiligenkreuz 2010
ISSN 1998-2437
ISBN 978-3-902694-23-2

Inhalt: Es handelt sich um die umfangreichste Sancta Crux, die je erschienen ist. Auf 280 Seiten erfahren Sie Interessantes über: 400 Jahre Pater Alberich Mazak – 150 Jahre Österreichische Zisterzienserkongregation – 10 Jahre Abt Gregor – Der orientierungsgebende Achsknick der Abteikirche – Der Leopoldsteppich von Johannes Fuchsmagen – Abt Karl Braunstorfer und der Künstler Karl Steiner – Die spannende Jahreschronik 2009 – Der Echo-Classic an die Mönche von Heiligenkreuz… 
Direkte und unkomplizierte Bestellung durch E-Mail an: office@stift-heiligenkreuz.at
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Johannes Hamm (27.02.2009)

Barocke Altartabernakel in Süddeutschland

Autor: (Frater Moses OCist)
gebunden,
455 Seiten
30,0 x 22,0 cm
Michael Imhof Verlag:
Petersberg 2010,
ISBN 978-3-86568-580-3

Der vorliegende Band ist das erste Buch über barocke Sakramentstabernakel.
Das barocke Konzept der Kirche als himmlischer Thronsaal auf Erden konkretisiert sich am greifbarsten im Altartabernakel, denn dieser nimmt darin die Rolle des göttlichen Thrones ein. Künstlerische Höchstleistungen werden mit Blick auf Entstehungsgeschichte, Bedeutung und Qualität herausgestellt. In einer ausführlichen Erläuterung der Bildmotive erhält der Leser Einblick in einen Mikrokosmos ausgefeilter, meist typologischer Programme, die denen der großformatigen barocken Deckenmalerei an Komplexität kaum nachstehen.  
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Preis: 5,10 [A] (27.02.2009)

Beten ist einfach

Meditationen zum Rosenkranz

Autor: Karl Josef Wallner
Englisch-Broschur
96 Seiten
16,5 x 10,5 cm
St. Benno-Verlag:
Leipzig 2010,
ISBN 978-3-7462-2915-7

Pater Karl J. Wallner OCist führt Jugendliche und Junggebliebene in den Rosenkranz ein. Ganz lebensnah erklärt er alles Wissenswerte über die Entstehung des Gebets aus einer mönchischen Tradition, meditiert den Inhalt und erläutert die biblischen Bezüge. Dabei wird deutlich, warum Pater Karl Wallner den Rosenkranz als »das biblischste Gebet« beschreibt. Aufgelockert durch persönliche Anekdoten, wie die Begegnung mit Mutter Teresa im Jahr 1988, bei der sie während einer Autofahrt den Rosenkranz für Michail Gorbatschow betete.  
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Preis: 19,80 (27.02.2009)

Fünf-vor-Elf
Beiträge zur Theologie

Fünf-vor-Elf
Beiträge zur Theologie

Band 2 der Schriftenreihe des Instituts für Dogmatik und Fundamentaltheologie an der Phil.-Theol. Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz
Herausgeber: Karl Josef Wallner
Kartoniert
384 Seiten
16,5 x 24,0 cm
Be&Be-Verlag:
Heiligenkreuz 2010,
ISBN 978-3-902694-20-1

Der Titel „Fünf-vor-Elf“ bezeichnet ursprünglich eine Reihe von Vorträgen an unserer Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz, die terminlich 10.55 Uhr, also „Fünf-vor-Elf“, angesetzt war. „Fünf-vor-Elf“ bezieht sich aber doppelsinnig vor allem auf das inhaltliche Programm: Inmitten der zeitgeistigen Strömungen und kurzfristigen Aufgeregtheiten gibt es theologische Themen, für die es noch nicht „Fünf-vor-Zwölf“ ist, sondern eben erst „Fünf-vor-Elf“.

In diesem Sammelband „Fünf-vor-Elf – Beiträge zur Theologie“ veröffentlichen wir 19 Beiträge von renommierten Theologen und Philosophen, die Interesse wecken ohne aufzuregen, die zum Nachdenken einladen, ohne Stress zu verbreiten. Der Leser wird sehr schnell merken, dass es so viele spannende Themen gibt, über die wir Theologen nicht wie die Hühner gackern müssen, weil der Fuchs bereits in den Hühnerstall eingebrochen ist. Hat es eine Kirche, die seit 2000 Jahren die Frohbotschaft Jesu von umfassendem Heil und göttlicher Erlösung durch die Geschichte trägt, heute notwendig, immer nur mehr auf den Zuruf des Augenblicks zu reagieren?! Es gibt Fragestellungen der Theologie, die von überzeitlicher Relevanz sind und die auch die abseits der Angespanntheit von Zeitgeistdebatten interessant sind.
Inhalt Opens external link in new windowhier.
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Preis: 23,80 (27.02.2009)

Auf der Suche nach dem, was gilt und trägt

Herausgeber: Maximilian Heim
Kartoniert
318 Seiten
16,5 x 24,0 cm
Be&Be-Verlag:
Heiligenkreuz 2010,
ISBN 978-3-902694-25-6

"Auf der Suche nach dem, was gilt und trägt." Unter dieses Motto stellen wir den ersten Band einer neuen Veröffentlichung der akademischen Vortragsreihe  „Auditorium Kloster Stiepel“. Denn mit diesem Buch suchen wir den Gedankenaustausch mit Menschen, die in den vielfältigen, teils verwirrenden Angeboten von Lebens-, Denk- und Glaubensrichtungen Orientierung für ihr Leben suchen. Den Dialog führen wir in unserem Auditorium seit Jahren schon in einer großen Breite, daher können Sie auch in diesem Band ein breites Spektrum von Themen entdecken, das von Theologie und Spiritualität über Soziologie und Politikwissenschaft bis hin zur Psychologie reicht. Wir wünschen allen Lesern, dass sie aus den Beiträgen reichen Ertrag schöpfen auf der Suche nach dem, was gilt und trägt.
Prof. P. Dr. Maximilian Heim OCist
Inhalt Opens external link in new windowhier.
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Bernhard Zeller (27.02.2009)

Die Babenberger
und das Stift Heiligenkreuz im Wienerwald

Autor:
Klappenbroschur
Format 15,00 x 20,0 cm
144 Seiten, 77 Farbbilder
Be&Be-Verlag:
Heiligenkreuz 2010
ISBN: 978-3-902694-01-0
Preis: 12,90 Euro

Es war im Jahr 1133, als Markgraf Leopold III. aus der Familie der Babenberger auf Anraten seines Sohnes Otto Zisterziensermönche aus der Abtei Morimond in Burgund in sein Herrschaftsgebiet berief. Leopold und seine Nachfahren haben die rasch erblühende Abtei im Wienerwald großzügig gefördert und ausgebaut.
Dieser kleine Bildband zeichnet die enge Verbindung nach, die im 12. und 13. Jahrhundert zwischen den Babenbergern und dem Stift Heiligenkreuz bestand. Die Bedeutung von Heiligenkreuz für das Werden des kleinen Österreich zeigt sich schon darin, dass nicht weniger als vier regierende Herrscher aus diesem ältesten Fürstengeschlecht Österreichs im Kapitelsaal bestattet sind.

  • dass sich im Kapitelsaal nicht weniger als 10 Gräber von Babenbergern und deren Frauen befinden?
  • dass sich unter den vier Herrschern, die im Kapitelsaal begraben sind, auch der „Kidnapper“ von König Richard Löwenherz befindet?
  • dass das Stift Heiligenkreuz von den Babenbergern nicht nur ein Stück des Kreuzesholzes Christi (Kreuzreliquie), sondern auch einen Dorn aus der Dornenkrone (Dornreliquie) geschenkt erhielt?
  • dass die mittelalterlichen bunten Glasfenster im Brunnenhaus von ca. 1295 nicht nur eine historische Sensation sind, sondern auch zu den ältesten erhaltenen Darstellungen der Babenberger gehören?
  • dass im Stift Heiligenkreuz jener Fürst bestattet ist, auf den die österreichischen Landesfarben Rot-Weiß-Rot zurückgehen?

Dr. Mag. Bernhard Zeller wurde 1976 geboren und wuchs in Gaaden bei Heiligenkreuz auf. Als Student der Germanistik und Geschichte in Wien arbeitete er u.a. als Fremdenführer im Stift Heiligenkreuz. Zusätzlich zu seinem Studium absolvierte den 62. Ausbildungslehrgang am Institut für Österreichische Geschichtsforschung und wurde dessen Mitglied. Nach seiner Promotion 2003 leitete er mehrere wissenschaftliche Projekte; seit 2008 ist er am Institut für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften tätig. Von 2002 bis 2009 war er auch Assistent des Stiftsarchivars von Heiligenkreuz.
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Preis: 15,90 Euro(27.02.2009)

Terrorismus –
eine apokalyptische Bedrohung?

Das Phänomen "Terrorismus" in interdisziplinärer Sicht

Herausgeber: Herbert Pribyl
Paperback,
304 Seiten
Be&Be-Verlag: Heiligenkreuz 2010
ISBN: 978-3-902694-21-8

Der Optimismus, mit dem die westliche Welt nach dem Ende des Kalten Krieges 1989 in das 21. Jahrhundert aufgebrochen war, wurde durch großangelegte Terroranschläge zutiefst erschüttert. Da die reale und vermutete Bedrohung durch den internationalen Terrorismus auch in Zukunft bedeutenden Einfluss auf Gesellschaft, Staat und internationale Beziehungen ausüben wird, versammelte das Institut für Ethik und Moraltheologie an der Phil.-Theol. Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz im Frühjahr 2009 namhafte Wissenschaftler aus Soziologie, Philosophie, Politikwissenschaft, Theologie, Sozialethik und Religionswissenschaft zu einem gemeinsamen Austausch mit erfahrenen Praktikern aus der Terrorismusbekämpfung unter dem Thema „Terrorismus – eine apokalyptische Bedrohung“.
International bekannte Autoren wie Anton Pelinka, Manfred Spieker, Erwin Bader, Denis Borel, Jörn Thielmann, Peter Mayer sowie Leopold Neuhold und Peter Gridling behandeln in diesem Sammelband das Phänomen „Terrorismus“ in interdisziplinärer Sicht. Sie thematisieren die Gründe und die Genese terroristischer Aktivitäten und analysieren deren Auswirkungen auf die Zukunft unserer globalisierten Welt. Zugleich stellen sie unter Anwendung ethischer Maßstäbe die Frage, ob und in welcher Weise Terrorismus verhindert bzw. bekämpft werden kann. Denn der Terrorismus kann zu einer apokalyptischen Gefahr werden, wenn Terroristen in den Besitz von Atomwaffen gelangen.
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Stefan Hartmann(27.02.2009)

Standorte

Theologische Skizzen und Gestalten

Autor:
189 Seiten
12,1 x 19,8cm
Be&Be-Verlag:
Heiligenkreuz 2010,
ISBN  978-3-902694-15-7
Preis: 12,90
Inhalt: In einer Zeit, in der in der katholischen Theologie vieles in Fluss geraten ist, ist es für gläubige Christen oft schwierig, nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren. Mit seinen scharfen Beobachtungen und punktgenauen Analysen liefert Stefan Hartmann eine fundamentale Hilfestellung, um aktuelle Entwicklungen in Gesellschaft und Kirche richtig deuten zu können. Da der Autor als Priester und Theologe selbst seinen unverrückbaren Standort in einer menschenfreundlichen und zeitnahen Kirchlichkeit hat, laden seine Theologischen Skizzen und Gestalten ein, die Fundamente des Glaubens neu zu schätzen. Hartmann gelingt in Standorte ein souveräner Überblick über einige der bewegendsten Themen und prägendsten Persönlichkeiten der Theologie der letzten Jahre.
Autor: Stefan Hartmann, geb. 1954 in Oberhausen / Rheinland, Studium in Fribourg, Trier und Freiburg i. Br., Priesterweihe 1982 in Trier, war von 1993 bis 1996 Universitätsseelsorger in Wien (KHG, Ebendorferstr.) und ist seither Gemeinde-pfarrer im Erzbistum Bamberg. 2008 Promotion zum Dr. theol. an der Katholi-schen Universität Eichstätt-Ingolstadt mit einer mariologischen Arbeit.  Homepage: Opens external link in new windowhttp://www.stefanhartmann.npage.de/ .
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Preis: 15,90(27.02.2009)

Wirtschaft und Ethik

Die Österreichische Schule der Nationalökonomie und die Wiener Schule der Naturrechtsethik

Herausgeber: Herbert Pribyl
kartoniert,
16,5 x 24,0 cm
236 Seiten
2. Auflage:
Be&Be-Verlag,
Heiligenkreuz 2010
ISBN 978-3-902694-00-3

Wirtschaft und Ethik ist ein oft höchst kontrovers diskutiertes Thema. Die vorliegende Publikation versucht, sich diesem Thema über die Österreichische Schule der Nationalökonomie und die Wiener Schule der Naturrechtsethik zu nähern.
Namhafte Autoren wie Jörg Guido Hülsmann, J. Hanns Pichler, Erich W. Streissler und Rudolf Weiler behandeln in ihren Beiträgen die Verwiesenheit der Sozialwirtschaft auf die Ethik. Besonders die Ansätze von Ludwig von Mises und Friedrich A. von Hayek als bedeutende Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie werden ausführlich dargestellt. Der Sozialethiker und Naturrechtslehrer Johannes Messner, Begründer der Wiener Schule der Naturrechtsethik, zeigte den Zusammenhang zwischen gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Fragen auf. Darum benützte er in Sachfragen besonders die Lehre von Vertretern der Österreichischen Schule der Nationalökonomie.
Die Autoren gehen der gegenseitigen Verwiesenheit von Ökonomie und Ethik bei ökonomischen Ordnungsfragen sowohl grundlegend (z.B. Konjunkturtheorie, Geldproduktion, Praxeologie) als auch bei relevanten Einzelthemen (z.B. gerechter Lohn, Unternehmer, Globalisierung, Wettbewerb) nach. Dogmengeschichtlich wird der Einfluss der naturrechtlich geprägten spanischen Spätscholastik auf die Österreichische Schule der Nationalökonomie, besonders Carl Menger, aber auch die Bedeutung der katholischen Soziallehre thematisiert.
Opens external link in new windowErich W. Streissler – J. Hanns Pichler – Eugen Maria Schulak – Gregor Hochreiter – Rahim Taghizadegan – Christian Machek – Jörg Guido Hülsmann – Christian Zeitz – Stefan Lang – Bernhard Adamec – Rudolf Weiler – Herbert Pribyl
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Ferdinand R. Gahbauer(27.02.2009)

Byzantinische Dogmengeschichte

Vom Ausgang des Ikonoklasmus bis zum Untergang Konstantinopels (1453)

Autor:
232 Seiten
14,0 x 21,0
Be&Be-Verlag:
Heiligenkreuz 2010,
ISBN  978-3-902694-09-6
Preis: 17,90
Unterschiedliche politische Interessen, theologische Denkmodelle und Mentalitäten haben zur Trennung der Einen Kirche in Ost- und Westkirchen geführt. Die Römisch-Katholische und die Orthodoxe Kirche des byzantinischen Ritus suchen im ökumenischen Dialog Einheit und Kommuniongemeinschaft. Die Theologie unserer orthodoxen Schwesterkirche hat ihre Wurzeln in den Kirchenvätern sowie in der Überlieferung der byzantinischen Theologen und Mystiker. Vorliegendes Buch möchte deren Weg nachzeichnen und das Verständnis für den Geist der Ostkirche des byzantinischen Ritus wecken. – Prof. P. DDr. habil. Ferdinand R. Gahbauer OSB ist seit 2007 ordentlicher Professor an der Phil.-Theol. Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz. Zahlreiche Fachartikel zu Byzantinistik, Patrologie, alter Kirchengeschichte und Ostkirchenkunde sind ein Zeugnis seiner großen Fachkenntnis in diesen Gebieten.
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Preis: 28,90(27.02.2009)

Kyriale Cisterciense
Editio Sancrucensis

Et Ordo Missae

Autor: Zisterzienserabtei Stift Heiligenkreuz
226 Seiten
16,6 x 24,8
Be&Be-Verlag:
Heiligenkreuz 2010,
ISBN 978-3-902694-08-9

Die Mönche der Zisterzienserabtei Stift Heiligenkreuz haben in 3-jähriger Arbeit ein neues, nachkonziliares "Kyriale Cisterciense" erstellt. Der Generalabt des Zisterzienserordens hat es approbiert, der Generalabt der Zisterzienser von der Strengen Observanz (Trappisten) ein Vorwort geschrieben. Es ist den Mönchen vom Stift Heiligenkreuz ein Anliegen, dass der Zisterzienserchoral erhalten bleibt, ja gefördert wird. Die Auflage ist sehr klein, da nur mehr in wenigen Klöstern der Zisterzienser und Trappisten Gregorianischer Choral gesungen wird. Die Mönche geben das Kyriale Cisterciense nur deshalb in den allgemeinen Buchhandel, um sich die Herausgabe leisten zu können… Der Druck ist durchgehend elegant schwarz-rot; das Kyriale Cisterciense (Abkürzung KC 2010) ist in Kunstleder gebunden.
Opens external link in new windowMehr dazu hier!
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Wolfgang Buchmüller(27.02.2009)

Von der Freude, sich Gott zu nähern

Beiträge zur cisterciensischen Spiritualität

Herausgeber: Pater
248 Seiten
12,1 x 19,8cm
Be&Be-Verlag:
Heiligenkreuz 2010,
ISBN  978-3-902694-11-9
Preis: 14,90
Das Interesse für „Spiritualität“ und „Mystik“ ist zu einem Megatrend geworden. Zwar boomt noch immer die Esoterik, doch beginnen viele Menschen, deren Seele durch die Sinnleere der Konsumfrustration ausgehungert ist, abseits aller nährwertsarmen Fast-Food-Angebote wieder im christlichen Glaubensschatz nach geistiger Nahrung zu suchen.
Das erklärt das intensive Interesse an der Spiritualität der Cistercienser, von denen etwa das Stift Heiligenkreuz versucht, mit Hilfe des Sensationserfolges cisterciensischer Gregorianik auf die Aktualität des geistlichen Erbes aufmerksam zu machen.

Maximilian Heim,Wolfgang Buchmüller, Karl Wallner,Klaus Berger, Bernhard Vošicky,LudgerSchwienhorst-Schönberger,Abt Mauro Giuseppe Lepori,Abt Andreas Range, Wolfgang Buchmüller,Rupert Fetsch, Agnes-Regina Willi und Marianne Schlosser.
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Inhalt:(27.02.2009)

Pater Karl Wallner

Wer glaubt wird selig

Gedanken eines Mönchs über das Glück,
sinnvoll zu leben

Verlag :  Lübbe; ISBN :  978-3-7857-2373-9; Einband :  Gebunden
Preisinfo :  18,00 Eur[D] / 18,50 Eur[A] / 32,90 CHF UVP
Seiten/Umfang :  352 S. – 21,5 x 13,5 cm
Erschienen :  1. Aufl. 2009

In Opens external link in new windowWER GLAUBT WIRD SELIG schöpft Pater Karl Wallner aus seiner 27-jährigen Erfahrung als Mönch und gibt frische Antworten auf die großen Fragen des Lebens und Menschseins: Wie werde ich glücklich? Was habe ich von Gott? Wie gehe ich damit um, dass ich einmal sterben muss?
Ein Buch über die Frage, ob und wie man glücklich werden kann und worauf man achten muss, um tief und sinnvoll zu leben – auch wenn man kein Mönch ist. Ein Buch mit vielen persönlichen Erlebnissen und augenzwinkernden Bekenntnissen des Autors, das nicht belehren, sondern begeistern will.
Ein Buch über die uralten Lebensweisheiten des christlichen Glaubens, die es verdienen, wiederentdeckt zu werden, weil sie die Kraft haben, dem Leben Freude, Richtung und Ziel zu geben.
Ein Buch über das, was wirklich wichtig ist im Leben.
Ein Buch von Herz zu Herz, von Mönch zu Mensch.

1. Darf ein Mönch plaudern?
2. Warum habe ich nie Zeit?
3. Ist Wallfahren heilsam?
4. Ist der Weg schon das Ziel?
5. Diesseits und Jenseits
6. Können Seelen wandern?
7. Prinzip Hoffnung
8. Leben und Sterben
9. Wonach sehne ich mich?
10. Hört mich Gott?
11. Acht ja, und: Amen!
12. Das Herz öffnen
13. Kleine Bet-Werbung
14. Wenn Gott sich meldet
15. Himmel auf Erden
16. Oscar, Papst und Popstars
17. Gibt es Engel?
18. Fit for God
19. Leb und Seele – und Wellness
20. Licht an!
21. Heilmittel gegen die Traurigkeit
22. Martyrium Gemeinschaft
23. Wir sind Helden
24. Schaut, dass ihr weiterkommt!
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Aus dem Inhalt:(27.02.2009)

Die Wahrheit im Zeitalter interdisziplinärer Aufbrüche

Autoren: Marian Gruber / Imre Koncsik / Wolfgang Wehrmann
gebunden
192 Seiten
Peter Lang-Verlag: Frankfurt a. M.-Berlin-Bern-Bruxelles-New York, Oxford, Wien 2010
ISBN: 978-3-631-59051-5
Preis: 44,00 Euro (A), 42,80 (D), sFr 62,00
Der Titel stellt die alte Pilatusfrage „Was ist Wahrheit?" im Zeitalter interdisziplinärer Umbrüche aus heutiger Sicht neu. Dazu wird die Wahrheit in der Ästhetik, Ethik, im Gewissen, in Technik und Hermeneutik neu reflektiert. Der Bogen spannt sich über klassische Begriffe bis zu den sozio¬logischen Deformationen der Wahrheit durch den Pluralismus. Die Globalisierung der heutigen Informationsgesellschaft über PC und Internet brachte die Wahrheit aus der „Mode". Dazu wird ein Paradigmenwechsel vorgeschlagen, der auf Zusammenhängen zwischen apriorischen Erkenntnissen, unentscheidbaren Aussagen und dem Mysterium beruht. Letztlich wird die Frage nach der „Wahrheit des Seins" als ihr transzendentales Spezifikum gestellt. Das objektive Maß der Wahrheit berührt neu die Klarheit der Wahrheit des Seins gegenüber der Widersprüch¬lichkeit des Irrtums. Titel und Thematik sind ein wissenschaftlich kompatibler Beitrag im Dialog zwischen Vernunft und Glaube als interdisziplinäre neue Antwort auf die alte Pilatusfrage.
Das Gewissensurteil als praktisches Urteil der ewigen Wahrheit und Prinzip der praktischen Vernunft • Die Anarchie der emphatischen Autonomie des aufklärerischen Natur¬rechtes • Mehrheitsentscheidung über oberste Ziele als Diktatur der 51 % • Die Mannigfaltigkeit der Geister in den Wissenschaften • Plädoyer für die Beteiligung aller Wissenschaften an der Wahrheitssuche • Die Gödelsche Lücke, das Shannonsche Dilemma und die Pilatusfrage • Die Wahrheit der Analogie des Seins: ontologische Ausprägungen des Mysterium der Wahrheit, Einheit und Sein • Grundmuster der Wirklichkeit – Erkenntnislehre und Ontologie.
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9,80 Euro (27.02.2009)

Im Zeichen des Kreuzes

Die Zisterzienser von Heiligenkreuz
auf dem Weg in das 21. Jahrhundert

Autor: Pater Karl Wallner
Paperback, 
23,0 x 19,0 cm
240 Seiten
mit zahlreichen Abbildungen
Be&Be-Verlag: Heiligenkreuz 2008
ISBN: 978-3-9519898-3-9
Preis:
Die Erstauflage von „Im Zeichen des Kreuzes“ (2005) war schon längere Zeit restlos vergriffen. 2008, unmittelbar nach dem Papstbesuch, legt P. Karl Wallner, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit im Stift Heiligenkreuz, eine 2. Auflage vor, in der zwar einige Texte aus der Erstauflage übernommen wurden, sonst aber fast alles neu ist: In eindrucksvollen Fotos wird ein hervorragender Überblick über Kultur und Geschichte des 1133 gegründeten Stiftes Heiligenkreuz gegeben. Der opulente Bildband gewährt einen Einblick in das Leben einer vitalen und boomenden Mönchsgemeinschaft, die gerade deshalb so großen Zulauf hat, weil sie konzentriert auf Gott zu lebt.
Selbstverständlich wurde in der Neuauflage der Papstbesuch vom 9. September 2007 dokumentiert; die beachtenswerte Rede des Papstes dient als Grundmelodie der einzelnen Kapitel des Bandes, an dem auch viele Mitbrüder als Autoren mitgewirkt haben. Ein Kapitel über den „Oscar 2007“ sowie über die sensationelle Gregorianische-Choral-CD „Chant – Music for paradise“ fehlt ebensowenig wie die Schilderung des Werdegangs eines Mönchs oder spirituelle Anleitungen zum geistlichen Leben.
Abt Gregor schreibt in seinem Vorwort, dass dieses Buch gleichsam das Wort des Apostels Paulus illustrieren möchte: „Wir wollen euch an unserem eigenen Leben Anteil geben, denn wir sind euch sehr zugetan!“ (1 Thess 2,8)
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Inhalt: (27.02.2009)

Über alle erhöht

Die Kreuzesikone des Meisters Gulielmus im Stift Heiligenkreuz. Mit einer Hinführung von Pater Karl Wallner

Autorin: Agnes Regina Willi

96 Seiten, 48 Farbbilder
15,00 x 19,8 cm
Be&Be-Verlag:
Heiligenkreuz 2009,
ISBN 978-3-902694-02-7
Preis: 8,90
Wenn ein Besucher die hohe mittelalterliche Abteikirche des Stiftes Heiligenkreuz im Wienerwald betritt, so strahlt ihm seit 1981 ein eindrucksvolles Kreuzesbild entgegen: der aus dem Grab auferstehende Herr Jesus schwebt mit den ausgebreiteten Armen eines Königs und dem einladenden Blick eines Siegers über dem Altar. Kreuz und Auferstehung, Tod und Leben, Erniedrigung und Erhöhung verschmelzen in der herrlichen Darstellung des Meisters Wilhelm, dessen Urbild von 1138 sich heute in der Kathedrale von Sarzana befindet zu der Aussage: Jesus Christus ist der Herr, der Sieger, der König! Er wurde am Kreuz „über alle erhöht“ (Philipperbrief 2,9), um so „alle Menschen an sich zu ziehen“ (Johannesevangelium 12,32).
Schwester Agnes Regina Willi wurde 1968 in Mels im Kanton Sankt Gallen/CH geboren, nach der technischen Matura 1987 in Sargans studierte sie Theologie in Fribourg und Innsbruck und trat 1993 in die Gemeinschaft der Seligpreisungen ein, wo sie 2001 die Ewigen Gelübde ablegte. Nach einem Aufenthalt am Päpstlichen Bibelinstitut in Rom promovierte sie 2004 an der Theologischen Fakultät von Lugano, wo sie bis 2006 unterrichtete. Seit 2007 ist sie außerordentliche Professorin für Altes Testament an der Päpstlichen Phil.-Theol. Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz. Ihr Forschungsschwerpunkt sind die prophetischen Bücher des Alten Testaments, insbesondere das Buch Jeremia.
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Preis: 15,00 (27.02.2009)

Die Zisterzienserinnen

Frauen in der Nachfolge Christi

Autor: Bruno Norbert Hannöver
208 Seiten,
Paperback,
Format 21 x 13 cm
Bernardus-Verlag:
Langwaden 2004
ISBN 978-3-934551-97-8

Meistens denkt man bei der Behandlung der Zisterzienser immer nur an die großen Mönchsabteien und sieht damit lediglich eine männlich dominierte Seite dieser monastischen Bewegung. Dabei wird oft vergessen, dass der Zisterzienserorden damals wie heute nicht nur von Mönchen, sondern auch von Nonnen vertreten wird. Beide, Mönche und Nonnen, bilden heute und bildeten damals den einen Orden der Zisterzienser. Ebenfalls wie die Klöster der Mönche waren auch die Nonnenklöster über das ganze damalige Europa verstreut. Dieses Buch berichtet über die Nonnen des Zisterzienserordens: über ihre Entstehung, ihre Einbindung und ihr Verhältnis zu den Mönchen des Ordens.
Pater Dr. Bruno Norbert Hannöver, geb. 1972 in Emstek in Niedersachen, ist seit 1995 Zisterzienser der Abtei Stift Heiligenkreuz bei Wien, er arbeitet zur Zeit wissenschaftlich an der Theologischen Fakultät der Universität Paderborn.
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Preis: EUR 9,95 (27.02.2009)

Quellen der Kraft

Lebensweisheiten aus dem Kloster

Autor: Pater Philipp-Neri Gschanes
Pattloch Verlag 2009
Hochwertige Ausstattung: Halbleinen mit Lesebändchen
Format 11,5 x 16 cm.
ISBN 978-3-629-10300-0

Pater Philipp-Neri Gschanes legt hier ein kleines 60-seitiges Geschenkbüchlein mit persönlichen Gedanken vor, die helfen können, die eigene Mitte zu finden.

Gott, die wirkliche Quelle allen Lebens, hat die Welt erschaffen:
“Er sprach und sie ward durch sein Wort.“
Dieses Wort ist voll Kraft, die verändert, die formt, die antreibt und verwandelt!    
Die Stille öffnet das Tor zum Dialog mit Gott.
In der Stille senkt er sein Wort in unser Herz,
damit es keimt, Wurzeln schlägt und Früchte trägt.
Das Leben beginnt in der Stille!
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Wir freuen uns auf 4 Erwachsenentaufen in der Osternacht (26.02.09).

Am Beginn der Fastenzeit hat Kardinal Schönborn im Stephansdom über 50 Erwachsene zur Taufe zugelassen. Es freut uns, dass allein 4 über die Pfarre oder das Stift Heiligenkreuz gekommen sind: eine 70-jährige und eine 37-jährige sind bei Einkehrtagen "an Gott hängen geblieben" und haben um die Taufe gebeten; und zwei 18-jährige Burschen sind bei den Geistlichen Sportwochen Gott so nahe gekommen, dass sie jetzt die Taufe empfangen wollen. Alle wurden schon längere Zeit im Glauben unterrichtet und wir freuen uns, dass die vier dann in der Osternacht bei uns in Heiligenkreuz getauft werde. Foto: Zulassungsfeier im Stephansdom am 26.02.2009.

Fastenzeit: Kampf um die innere Reinigung (25.02.09).

Unser Barockkünstler Giovanni Giuliani (+ 1745) hat es im Chorgestühl genial dargestellt: Die Versuchung durch Satan, der sich Jesus in den 40 Tagen seiner Zurückgezogenheit in die Wüste aussetzt. Von diesem vierzigtägigen Fasten Jesu, das am Beginn seines öffentlichen Wirkens steht, kommt unsere Fastenzeit, die mit dem heutigen Aschermittwoch beginnt. Dem Teufel geht es um  Ansehen, um Macht, um Materielles, um rein irdischen Erfolg. Jesus verweist auf Gott, auf das Übernatürliche. In der Fastenzeit geht es um einen inneren Kampf, den wir alle kämpfen sollten: unser Denken auf das Wesentliche hinzuordnen, auf Gott. Foto: Barockes Relief der Versuchung Christi in unserem Chorgestühl.

Freude über brüderlichen Besuch (25.02.09)

Am Faschingsdienstag haben uns die Novizen der deutschsprachigen Dominikanerprovinzen besucht. Wir freuen uns über solche brüderlichen Besuche von Ordensmännern und Ordensfrauen immer ganz besonders, weil darin die große Freude über die gemeinsame Berufung zum Ausdruck kommt, in der Kirche dem Herrn Jesus Christus nachfolgen zu dürfen. Es ist ja eine merkwürdige Diskrepanz zwischen dem allgemeinen Gejammere über die (angeblich) fehlenden Berufungen einerseits und andrerseits der Lebendigkeit, die es in vielen Gemeinschaften und Klöstern gibt: prachtvolle junge Menschen, die der Herr in seine Nachfolge ruft. Leider kommt das viel zu wenig in die Öffentlichkeit. Auch wir in Heiligenkreuz dürfen uns ja wieder über mehr als ein halbes Dutzend Kandidaten freuen… Foto: Dominikanernovizen beim Kaffee.

Das war ein lustiger Kloster-Fasching (25.02.09).

Auch wir Zisterzienser feieren Fasching, und zwar sehr lustig. Am Faschingsdienstag gab es traditionell einen "bunten Abend", bei dem Sketche, Lieder, lustige Gedichte und sogar ganze Theaterstücke zum besten geboten wurden. Es ging heuer besonders lustig zu, obwohl viele Mitbrüder – auch die Novizen – nicht da waren. Manche entpuppten sich als Unterhaltungskanonen… Pater Walter von Gaaden (verkleidet als Pater Obama) und Pater Josef von Pfaffstätten waren auch dabei, Frater Coelestin führte durch das abendfüllende Programm und auch unsere älteren Mitbrüder amüsierten sich köstlich. Ein bunter Abschied, denn ab Aschermittwoch halten wir streng die Fastenzeit. Foto: Sr. Coelestina und Frater Gerhard – Altabt Gerhard hatte sich als Novize verkleidet!

Anmeldung für die Teilnahme am Chorgebet läuft hervorragend (24.02.09).

So geht es einem, wenn man "zu erfolgreich" ist: man wird überlaufen… Gott-sei-Dank funktioniert das Anmeldesystem hervorragend, denn seit November müssen sich alle, die am Chorgebet um 12 oder 18 oder 19.45 Uhr teilnehmen wollen, beim Gastmeister anmelden. Dieser muss dann entscheiden, ob noch Platz ist oder nicht: 02258-8703-101, bzw. gastmeister@stift-heiligenkreuz.at. Es ist ja so, dass unser Chorgebet keine "Aufführung" ist, sondern unser einfache auf Gott konzentriertes Gebet. Wir freuen uns, wenn jemand dabei ist und er dabei innerlich still und auf Gott offen werden kann. Durch die Anmeldepflicht läuft nun alles in Ruhe und wir können wirklich als Mönche unseren Dienst des Gebetes für die Menschen tun. Foto: Unser Chorgebet in der Bernardikapelle.

Kein Ende mit der weißen Pracht! (22.02.09)

Es schneit ohne Ende und der Schnee versetzt uns in Weihnachtsstimmung. Dabei beginnt die Fastenzeit und die Vorbereitung auf Ostern. So romantische Bilder wie jetzt vom eingeschneiten Stiftshof hat es schon lange nicht gegeben und man sieht Fotografen in allen möglichen Verrenkungen, die Schneehauben auf den barocken Putten der Dreifaltigkeitssäule fotografieren. Die einzigen, die wirklich noch Freude mit dem Schnee haben, sind die Mitbrüder, die Zeit haben, Schifahren zu gehen. Und natürlich unsere Mitbrüder aus Vietnam, die dauernd immer noch größere Schneemänner bauen…. Foto: Der romantisch verschneite Stiftshof von Heiligenkreuz.

Jugendgruppen und Schulklassen kommen auch im Winter (19.02.09).

Heute besuchten uns Schüler des Schottengymnasiums mit ihrem Professor Pater Laurentius Eschlböck, der auch an der Hochschule die Professur für Kirchenrecht innehat. Auch im Winter besuchen uns viele Schulklassen, diese war freilich etwas besonderes und wurde deshalb auch vom Herrn Abt höchstpersönlich betreut. Wir staunen immer wieder, welche Faszination das Chorgebet auf die jungen Leute auswirkt, auch wenn wir in diesen Tagen "fast ausgestorben" sind, weil mehr als die Hälfte der Mitbrüder außer Haus ist. Die Novizen sind in Marienstatt zur Novizenwoche und die Studenten in Ferien. Die Schotten zeigten nach dem "Klostertag" ihr doch noch kindliches Gemüt, indem sie vor dem Stift Schneeballschlachten veranstalteten… Foto: P. Laurentius (links) mit ein paar seiner Schottengymnasiasten.

Die Mehrerau hat einen neuen Abt: Wir gratulieren! (18.02.09)

Der neue Abt der Zisterzienserabtei Mehrerau (in Bregenz) ist Anselm van der Linde, er ist erst 39 Jahre alt, stammt aus Südafrika; seine am 30. Jänner erfolgte Wahl wurde jetzt vom Papst bestätigt, denn der Abt der Mehrerau ist nämlich automatisch Mitglied der Österreichischen Bischofskonferenz. Abt Anselm ist uns in Heiligenkreuz gut bekannt, hat er doch vor 3 Jahren bei uns den Konvent-Einkehrtag gehalten. Seine Biographie kann man hier nachlesen. Als Abt der Mehrerau ist er zugleich Abtpräses der "Mehrerauer Kongregation", das ist wohl die wichtigste Kongregation im Zisterzienserorden. (Heiligenkreuz gehört zur "Österreichischen Kongregation"). Mit Abt Anselm van der Linde erhält der Orden einen sehr jungen Abt und die österreichische Bischofskonferenz ein junges Mitglied. Foto: Abtpräses Anselm an der Linde (Foto Juratti, aus Internet). Siehe auch www.katholisch.at

Dank an unsere Mitbrüder aus Vietnam für die Mithilfe! (17.02.09)

Unsere vier Mitbrüder aus Vietnam, die wir zum Studium hierhergeholt haben, wurden vom Herrn Abt mit klösterlichen Diensten beauftragt. In Vietnam blüht der Zisterzienserorden. Das Studium dauert aber einige Jahre, in dieser Zeit teilen die Mitbrüder unser Leben, unseren Tagesablauf, unser Essen (es gibt jetzt etwas mehr Reis als Entgegenkommen der Küche…). Vor allem üben sie Dienste in der Sakristei aus, wo wegen der hohen Zahl Wallfahrtsgruppen und vieler vorbeikommender Priester immer mehr los ist. Eigentlich sind sie aus dem innerklösterlichen Arbeitsbetrieb gar nicht mehr wegzudenken… Foto: Pater Paulus und Pater Justinus von der Abtei Phuoc-Ly helfen in der Sakristei mit.

Vorlesungen außerhalb der Vorlesungen... (17.02.09)

Seit einigen Jahren bieten Pater Herget und Pater Lainer vom Institut Sankt Justinus einen 2-jährigen Fernkurs für Laienapostel an. Der Kurs soll spezifisch dazu befähigen, dass Laien fremdsprachige Taufbewerber (z. B. aus dem Nahen Osten) auf die Taufe vorbereiten können, darum heißt der Kurs "Lehrgang zur Ausbildung von Katechisten", kurz "LAK". Siehe: www.katechisten.org. Die Studierenden lernen aus Skripten, treffen sich aber immer Ende des Semesters für 1 intensive Studienwoche in Heiligenkreuz, wo die Vorlesungen an der Hochschule stattfinden. So herrschen auch in den Hochschulferien intensiver Vorlesungsbetrieb. Aufgrund dieser Ausbildung konnten die Bischöfe bereits 230 Absolventinnen und Absolventen die Sendung zum ehrenamtlichen Katechisten erteilen. Foto: Pater Lainer und Pater Herget haben mit dem Kurs alle Hände voll zu tun.

Starker Wintereinbruch macht auch uns im Kloster zu schaffen! (17.02.09)

Im Wienerwald sind wir zwar nicht lawinengefährdet, aber die 50cm Neuschnee machen uns schon auch zu schaffen, in der Früh um 5 Uhr müssen sich die Studenten den Weg zur Kapelle freischaufeln, um rechtzeitig beim Chorgebet zu sein. Freude haben vor allem unsere Studenten aus dem Süden: die Mitbrüder aus Vietnam und Sri Lanka, beim Frühstück sind schon große Pläne geschmiedet worden für den Bau von Schneemännern. Eine ganze "heilige Familie" wollen die Novizen und Kandidaten bauen; aber da es weiterschneit wird das nicht so schnell möglich sein. Foto: Novize Frater Benedikt von Sri Lanka und Kandidat Adrian beim morgendlichen Schneeschaufeln.

Akolythenbeauftragung für Seminaristen aus Nigeria (14.02.09)

Am 15. Februar erteilt Abt Gregor in Stellvertretung von Bischof Ezeonia von Aba in Nigeria dem bei uns studierenden Chinedu Kizito Nweke die Beauftragung zum Akolythen. Damit kommt Chinedu der Priesterweihe näher. Wir haben derzeit 3 nigerianische Studierende, 2 sind schon Priester. Alle sind vorbildlich, wir machen nur gute Erfahrungen. Die Ausbildung kostet uns aber einiges, Gott-sei-Dank haben sich inzwischen auch Spender gefunden, die z. B. Opens external link in new windowdie Kosten für Führerschein, Sprachkurse, Bücher usw. übernehmen. Insgesamt sorgt das Stift für 16 Priesterstudenten als Stipendiaten, weitere 6 hat der Herr Abt eingeladen (2 Priester aus Nigeria, 2 Zisterzienser aus Vietnam, 1 syrisch-orthodoxen Priesterstudenten, 1 russisch-orthodoxen Studenten). Foto: Unser Priesterstudent Chinedu aus Nigeria im Sommer beim Hochschulausflug.

Wir feiern (noch) nicht und freuen uns doch: 10 Jahre Abt Gregor (11.02.09).

Abt Gregor wollte nicht, dass jetzt gefeiert wird, trotzdem hat es ihn gefreut, als heute Pater Prior Christian vor dem Mittagessen einen Blumenstrauss hervorgezaubert hat und dem Herrn Abt zum 10. Jahrestag der Wahl zum 67. Abt des Stiftes Heiligenkreuz gratuliert hat. Unter tosendem Applaus. Und auch die Küche hat uns mit einem Nicht-Fastenessen (Mittwoch ist immer Fasttag) überrascht. Abt Gregor kam zudem erholt und um einiges erleichtert aus einer Kur in Marienkron zurück. Sein Wahltag ist außerdem zugleich sein Tauftag. – Richtig feiern werden wir das 10-jährige Abtsjubiläum gebührlich an seinem Namenstag, am 3. September, mit einer Festmesse um 9.30 Uhr und einem Festakt. Foto: Spontane Gratulation durch P. Prior Christian.

Zu Fuß nach Jerusalem (11.02.09)

Jedes Jahr machen viele Wallfahrer und Pilger auf ihrem Weg mit und zu Gott Station in unserem Kloster Heiligenkreuz, das ja an der Via Sacra nach Mariazell liegt. Manche sind zu Fuß unterwegs, andere mit dem Fahrrad, manche pilgern allein und gelegentlich kommen gleich ganze Gruppen (Anmeldung erforderlich!). Nun haben wir einen sehr netten Pilger für 2 Tage beherbergt: Am 1. Nov. 2008 ist der 41-jährige Niederländer Jan van O. von Amsterdam mit Rucksack und Zelt und ganz ohne Geld aufgebrochen. Das Außergewöhnliche: Sein Ziel ist Jerusalem, wo er an Pfingsten ankommen möchte. Er will seine Pilgerfahrt als Zeichen verstanden wissen, dass es auch heute unter Christen noch Pioniergeist gibt. Foto: Gastmeister-Assistent Frater Kilian mit dem niederländischen Jerusalem-Fußpilger Jan.

Schwierige Zeit für unsere Studenten (08.02.09).

Die beiden ersten Februarwochen sind Prüfungszeit an der Hochschule. Das ist immer eine schwierige Zeit, unter der die jungen Leute sehr stöhnen, auch die Seminaristen in unserem Priesterseminar Leopoldinum (Opens external link in new windowOpens external link in new windowwww.leopoldinum.at) Fast jeden zweiten Tag steht eine "Lehrveranstaltungsprüfung" über den Semesterstoff an. Dieses schulische System hat sich aber bewährt, denn durch die Anwesenheitspflicht nehmen die Studenten den Stoff ja besser auf (laut Paulus kommt der Glaube ja "fides ex auditu – vom Hören" (Röm 10,17), das darf man ruhig auch in praktischer Hinsicht so verstehen.) Jedenfalls zieht in diesen Tagen jeder einsam dahin, um mit Gebet, Arbeit und Prüfungen in einem fertig zu werden. Doch nach der Belastung kommen auch wieder schönere Tage. Foto: Frater Edmund lässt sich auch in der Prüfungszeit nicht entmutigen.

Das Wunder des katholischen Priestertums (07.02.09).

Im Jahr 2008 haben wir durch die 7 Priesterweihen besonders viel Grund gehabt, Gott für das Wunder des katholischen Priestertums zu danken. Durch einen besonderen Ruf ("Berufung"), der ein unerfindliche Gnadentat Gottes ist, wird einer in die Nachfolge Christi berufen. Der geweihte Priester stellt Christus dar, der selbst arm, ganz keusch und ehelos, ganz dem Vater gehorsam war. Jesus brannte und verzehrte sich in der Liebe zu den Menschen. So möchte ER es nun durch den Priester tun. Der geweihte Priester ist nicht mehr eine Privatperson, sondern personale Darstellung Christi. Sein Dienst ist nicht ein "Job", sondern Anwesendmachen göttlicher Gnade. Darum liegt etwas Übernatürliches und Übermenschliches im Priestertum, das unseren Blick auf Gott lenkt. Wir ehren im Priester nicht jemanden deshalb, weil er toll, cool, intelligent, eloquent, empathisch oder leitungsfähig ist, sondern wir begegnen durch ihn Christus. Thats it. Foto: Pater Pio gibt nach dem Klosterprimiz den Primizsegen.

Jugendvigil am 6. Februar (05.02.2009)

Wir bekommen viele positive Rückmeldungen, dass es nun auch eine Art Jugendvigil für Erwachsene gibt, nämlich die eigentlichen Jugendvigil sollen nämlich wirklich nur junge Leute kommen, am besten, wenn sie schon gefirmt sind. Denn es geht darum, Gott die Chance zu geben, die jungen Herzen zu berühren. Die nächste Jugendvigil ist am 6. Februar, das Thema wird das Licht sein, das Christus in unserem Leben verbreitet. Start ist wie immer um 20.15 Uhr mit dem Einsingen, Ende ca. 21.40 Uhr. Foto: Junge Leute brauchen besondere Orte, wo sie miteinander beten und Gott begegnen.

Mitteilung über unser Weingut Thallern bei Gumpoldskirchen (04.02.09).

Unser Hauptökonom P. Mag. Josef Riegler OCist teilt mit: "Seit 1141 besitzt das Stift Heiligenkreuz die Grangie (Wirtschaftshof) Thallern mit dem Weinbaubetrieb. Seit Jahrzehnten schon suchen wir eine andere Bewirtschaftung,  vor allem in der Vermarktung, unseres guten Weines. Nun sind wir mit einem renommierten Winzer im Gespräch und es sieht nach einer guten neuen Lösung aus. Diese betrifft dann freilich auch das Klostergasthaus Thallern, wo man sich folglich von einigen Mitarbeitern trennen muss. Einige können dort weiterarbeiten, einige erhalten in Heiligenkreuz selbst eine Anstellung, die Restlichen erhalten bei Partnerfirmen einen Posten. Das Gasthaus selbst schließt am 27. Februar die Tore, wird neu adaptiert und ab Beginn Mai von dem neuen Pächter wieder eröffnet. Namens des Stiftes bedanke ich mich ganz herzlich bei allen, die bisher mit uns so gut zusammengearbeitet haben!" – Foto: Freigut Thallern

Wir gedenken unserer 3 vor einem Jahr verstorbenen Mitbrüder! (04.02.09)

Es ist jetzt ein Jahr her, dass hintereinander "Chant – Music for Paradise" aufgenommen habe, hunderttausendemale von den Menschen draußen gehört worden. An Pater Cornelius denken wir auch deshalb mit Respekt, weil er ja personifizierter geistiger Widerstand gegen das Nazi-Regime war und deshalb bis zum Kriegsende 1945 in der Todeszelle gesessen war… Herr, gib ihnen die ewige Ruhe. Foto: Totenwache am Sarg von Pater Cornelius am 11. Februar vor einem Jahr.

"Sancta Crux sit mihi lux!" (03.02.09)

Papst Benedikt hat als neuen Vertreter des Heiligen Stuhles in Österreich Erzbischof Peter Zurbriggen ernannt. Dieser tritt Ende März die Nachfolge des verdienten und beliebten Opens external link in new windowApostolischen Nuntius Edmond Farhat an. Wir haben uns sehr gefreut, als wir vom bischöflichen Wahlspruch des neuen Nuntius Zurbriggen gehört haben: "Sancta Crux sit mihi lux! – Das Heilige Kreuz sei mir Licht." Wie schön, dass "Sancta Crux", "das heilige Kreuz" hier vorkommt. Wir Heiligenkreuzer Zisterzienser beten in diesen Tagen natürlich besonders Opens external link in new windowfür unseren geliebten Heiligen Vater, für seinen scheidenden und künftigen Stellvertreter hier in Österreich, für die Einheit der Kirche und am allermeisten, dass die vielen Menschen, die den Sinn im Leben verloren haben, weil sie keinen Glauben haben, in Christus das Licht des Lebens erkennen dürfen. Denn das zu vermitteln ist die Kirche ja in erster Linie da. Foto: Papst Benedikt XVI.

"Licht zur Erleuchtung der Heidenvölker" (02.02.09).

"Maria Lichtmess" wird in unserem Orden als Hochfest gefeiert, d. h. dass es besonders feierlich begangen wird. Die Prozession in aller Früh mit Kerzen durch den eiskalten Kreuzgang ist sehr eindrucksvoll, sie erinnert daran, dass das Licht Christi auch in die kältesten Herzen fallen will. Heuer waren wir sehr beeinträchtigt, weil eine Krankheitswelle über unsere Gemeinschaft flutet; einige junge Mitbrüder sind schon am Vortag regelrecht zusammengebrochen. Trotzdem haben wir uns die Freude an diesem schönen Fest nicht verderben lassen. Heuer war es zur Prozession auch nicht so kalt wie in den letzten Jahren, wo das Wasser im mittelalterlichen Bleibrunnen eingefroren war. Foto: In der Liturgie ist die Kerze immer Christus-Symbol, denn ER ist das "Lumen Gentium", das Licht zur Erleuchtung der Heidenvölker.

Fröhliche Novizen (29.01.09)

Einige Novizen und Kandidaten haben heute einen Schneemann im tiefwinterlichen Klausurgarten gebaut. Mit kindlichem Gemüt schreiben sie: "Lieber Pater Webmaster! Wir haben heute einen neuen Novizen dazubekommen: Frater Snowmann. Die Einkleidung fand im Konventgarten statt." Ja, Novizen dürfen noch ganz kindlich sein, ja sie sollen es sogar sein. Das erste Jahr im Kloster ist ein Loslösen von Vergangenem, ein Innerlich-Werden in der Gesinnung, ein Tiefer-Werden im Gebet und auch ein Eingewöhnen in einen herausfordernden Lebensrhythmus. Fröhliche und zu Streichen aufgelegte Novizen erfreuen auch die alten Mitbrüder, sie sind wie Kinder, die Leben in eine Familie bringen. Foto: Frater Snowmann wird es vermutlich kaum lange im Kloster durchhalten, seine kindlichen Erbauer hoffentlich schon.

"Was essen Sie im Kloster eigentlich?" (28.01.09)

Das Essen ist ein wichtiger Aspekt des klösterlichen Lebens, weil der Mensch ja nicht nur aus Seele, sondern auch aus Leib besteht. So ist der Wechsel von Fasten und gutem Essen sehr wichtig für den Lebensrhythmus. Da bei uns für täglich für 100 bis 150 Personen zu kochen ist (Mitbrüder, Studenten, Essen-auf-Räder, Klostergäste…) würden wir selber das nicht schaffen (und auch nicht können) und haben professionelle Köchinnen, die für alles sorgen. Sie sollen auch einmal auf der Homepage mit einer kleinen Vorstellung bedacht sein, weil sie durch ihre Kunst im Hintergrund wesentlich dazu beitragen, ob wir uns wohlfühlen… Klostergäste sind ja immer wieder erstaunt, wie gesund gekocht wird. Wenn aber gefastet wird, dann wird auch richtig gefastet. Foto: Der Webmaster konnte unsere Köchinnen zu einem Foto überreden.

Abt Gregor zelebriert Requiem zum 120. Todestag von Kronprinz Rudolph (28.01.09)

Vor 120 Jahren, am 30. Jänner 1889, ereignete sich die Tragödie von Mayerling. Der gewaltsame und mysteriöse Tod des Thronfolgers und seiner 17-jährigen Geliebten Mary Vetsera hat die Geschichte Europas verändert. Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth stifteten ein Karmelitinnenkloster, den Karmel Mayerling (Opens external link in new windowhttp://www.karmel-mayerling.at/), im selben Jahr wurde das Jagdschloss in ein Sühnekloster umgebaut. Die Kirche steht genau am Ort der Tragödie. Abt Gregor feiert ein Pontifikalrequiem für den unglücklichen Kronprinzen am Freitag, 30. Jänner 2009 um 19 Uhr im Karmel Mayerling. Unsere Choralschola wird singen. R. i. p. Foto: Kronprinz Rudolph auf einem Gemälde in den Ausstellungsräumen des Karmel Mayerling.

Einladung zur Cistercienser-Tagung von 6.-8. März 2009 in Altenberg bei Köln (27.01.09)

Ein tolles Tagungsprogramm hat Prof. P. DDr. Alkuin Schachenmayr mit seinem Europainstitut für cisterciensische Geschichte zusammengestellt. Tagungsort ist anlässlich des 750-Jahr-Jubiläums der "Altenberger Dom" bei Köln. Altenberg ist eine Schwester von Heiligenkreuz, auch diese Zisterze wurde von Morimond aus gegründet, leider ist Altenberg nicht mehr als Kloster aktiv. Das Tagungsthema lautet "Krisen und Neuanfänge in Cistercienserklöstern". Wenn ein Orden so alt ist wie der unsere, so hat ein Kloster so manche trübe Stunde in der Geschichte zu überstehen gehabt. Und viele sind auch zerstört und aufgehoben worden, oder einfach ausgestorben. Alle relevante Information gibt es hierFoto: Altenberger Dom bei Köln.

Was ist der Gregorianische Choral? (26.01.09)

Unser Frater Dr. Justinus Pech, der gerade das Doktorat an der Gregoriana in Dogmatik macht, wäre wahrscheinlich ein stinkreicher Manager geworden, wenn er mit seinem Doktorat aus Wirtschaftwissenschaft "in der Welt" geblieben wäre. Wir sind froh, dass er sein Talent zum Kontakteknüpfen jetzt überall einsetzt, um für das klösterliche Lebensideal und die Schönheit unserer Spiritualität zu werben. Auf Opens external link in new windowhttp://blog.buecher.de/chant-im-interview-bei-buecherde/ gibt es einen interessanten Blog mit einem Interview von ihm über den Gregorianischen Choral. Dort wird kurz und bündig alles gesagt, was es über diese uralte Musikform im Kontext von Heiligenkreuz zu sagen gibt. Foto: beim Chorgebet singen wir in Heiligenkreuz alles in Gregorianischem Choral.

Papst auf YouTube angekommen! (23.01.09)

Man muss schmunzeln, aber es ist doch sehr wichtig, weil es um die Verkündigung des Evangeliums geht: Seit Freitag ist der Opens external link in new windowVatikan auf YouTube, also dem Online-Video-Kanal vertreten. Täglich will der Vatikan drei neue Clips präsentieren. Es handelt sich um einen offiziellen Kanal der katholischen Kirche. Schön ist, dass die Clips auch in Deutsch angeboten werden. Ja, man kann sogar einen Kommentar zu den Clips abgeben. Inzwischen gibt es ja schon eine Fülle von Katholischen -tube-Kanälen, es ist schön, dass es nun auch einen offiziellen gibt. Allerdings hat der Papst auch unlängst gewarnt, und das ist eine reale Gefahr, dass viele Menschen zuviel im Internet verbringen. Das Leben muss aber "real" gelebt werden und nicht bloss "virtuell". Foto: Die YouTube Seite des Vatikans.

Jesus braucht Priester! Emmaustage für junge Männer von 6.-8. März 2009 (21.01.09).

Das Referat für Berufungspastoral lädt junge Männer zu 3 Tagen des Betens und Hörens auf Gottes Wort und Willen in das Stift Heiligenkreuz ein. Wir sind nur Gastgeber, aber es ist eine schöne Sache: Beginn ist am Freitag, 6.3. nachmittags, Ende ist Sonntag, 8.3., nach dem Mittagessen. Referenten sind: Regens Dr. Nikolaus Krasa, Mag. Andreas Schätzle, Msgr. Dr. Leo Maasburg und P. Karl Wallner. "Geistlicher Leiter" ist der verstorbene vietnamesische Kardinal Nguyen Van Tuan. Die Kosten für das Wochenende betragen €40 -, aber daran soll es bei niemandem scheitern. Anmeldung an: Mag. Niki Haselsteiner: 0664-51552-67 oder berufungen@edw.or.atFoto: Die betenden Hände eines Kardinals. Jesus sagt ja: "Bittet den Herrn der Ernte, Arbeiter zu senden!"

Medienexperte Matthias Kapeller ermutigt Priesterstudenten zum positiven Umgang mit den Medien (21.01.09)

In der Vortragsreihe "5vor11" hielt uns am 20. Jänner Mag. Matthias Kapeller einen vielbeachteten Vortrag, mehr dazu hier. Der versierte Medienexperte leitet erfolgreichst die Pressestelle der Diözese Gurk-Klagenfurt und ist unermüdlich im Bereich der Förderung der kirchlichen Öffentlichkeitsarbeit unterwegs. Kapeller ermutigte zu einem substantiellen Umgang mit der Öffentlichkeit und führte insbesondere den heiligen Paulus als "Mediengenie" ins Feld. "Keine Öffentlichkeitsarbeit ist auch Öffentlichkeitsarbeit". "Wer sich einsetzt, setzt sich aus". Kontakt mit den Medien gehört zum Verkündigungsauftrag Christi. Foto: Studenten im Heiligenkreuzer Audimax.

1 Million Besucher auf unserer Homepage (19.01.09)

Wir freuen uns, dass heute der Ein-Millionste Besucher (seit Juni 2006) unsere Homepage besucht hat. Natürlich hat es die Öffentlichkeitsarbeit in einem Kloster leicht, das so lebendig ist und das vom Papst besucht wird und das dann auch noch mit dem gregorianischen Choral so erfolgreich ist. Es freut uns aber schon, dass so viele Menschen nicht nur "virtuell" an unserem Leben anteil nehmen, sondern auch durch ihre Gebete, ihre Besuche, ihre Sympathie und viele auch durch Spenden für die Studierenden der Hochschule. Von unserem Webmaster in Bochum wurden wir informiert, dass monatlich 30.000 unsere Homepage besuchen, dass sie derzeit 160 Seiten mit 1.300 Datensätzen umfasst und dass ein Besucher durchschnittlich 8 Seiten anschaut. Foto: Wir danken für Ihr Interesse!

Was macht unser Künstlermönch? (17.01.09)

Das künstlerische Talent unseres "Künstlermönchs" Frater Raphael ist ein großer Gewinn für die Gemeinschaft. Er wird bereits von Liebhabern moderner Kunst viel besucht in seinem Atlier. Nachdem er viel für Stiepel gearbeitet hat, dann Messgewänder für einige der 7 Neupriester entworfen hat, hat er jetzt einen ganz großen Auftrag in Arbeit, den ihm Abt Gregor gegeben hat: Die Intentionskapelle am Fuß des Kreuzwegs soll mit der Ölbergszene gestaltet werden. Er arbeitet gerade an drei riesigen Reliefs, die den blutschwitzenden Herrn, die schlafenden Jünger und den tröstenden Engel darstellen. Er hofft, dass die Reliefs zu Kreuzerhöhung fertig sind. Foto: Frater Raphael, im Hintergrund (verhüllt) die 3 Reliefs der Intentionskapelle.

Privatuniversität Linz und Pädagogische Hochschule NÖ zu Besuch (17.01.09)

Eine besondere Betreuung erhalten akademische Institutionen, wenn sie auf "Lehrgänge" zu uns kommen. In diesen Tagen betreute Pater Samuel einen Lehrgang von Kunsstudierenden der Privatuni Linz; und Abt Gregor begrüßte am 17.01. den Lehrgang "Kommunale Bildung" der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich mit Direktor Rauscher und Professorin Braunsteiner. Letztere nahmen schon um 6 Uhr am Chorgebet teil, erhielten eine Sonderführung, studierten Texte der Benediktsregel und wurden sogar von Kantor P. Simeon in die Geheimnisse des Chorals eingesungen. Foto: Abt Gregor begrüßt die Lehrgangsteilnehmer der Pädagog. Hochschule für Niederösterreich zum Chorgebet in der Bernardikapelle.

Abtsjubiläum, Abtsgeburtstag und Abtsnamenstag (16.01.09).

In diesen Tagen feiert Abt Gregor seinen 66 Geburtstag, er hat aber gewünscht, dass man von Gratulationen absehen soll. Wir werden aber sein 10-jähriges Abtsjubiläum zusammen mit seinem Namenstag am Donnerstag, 3. September 2009 feiern: 9.30 Uhr Festmesse, anschließend Festakt im Kaisersaal. Das ist dann zugleich in der Nähe des 2. Jahrestages des Papstbesuches. Prof. P. Prior Maximilian Heim wird eine Festschrift herausgeben und einiges andere ist geplant, um unserem verehrten Herrn Abt gebührend unseren Dank und unsere Verbundenheit auszudrücken. Bis in den Sept. ist es noch einige Zeit, aber den Termin kann man sich ja schon vormerken. Einladungen erfolgen dann natürlich. Foto: Abt Gregor am 1. Jänner 2009 beim Segnen der Jugendlichen der Silvester-Jugendtage.

Wir beten und legen alle Gebetsanliegen vor Gott hin(14.01.09)

Wir erhalten sehr sehr viele Emails mit Gebetsbitten. Wir danken für das Vertrauen. Wir legen alles vor den allmächtigen Gott hin. Der glühende Kern jedes Klosters ist die Anbetung Gottes, und wir schließen alle Menschen ein, die sich bittend mit ihren Sorgen und Nöten an uns wenden. Ab 5.15 Uhr erschallt hier das zweckfreie Gotteslob von uns Mönchem, und wir glauben, dass Gott gut und heilig ist und dass er es tausendmal wert ist, gelobt zu werden. Zugleich bittet der Webmaster um Verständnis, dass wir nicht alle Schreiben und Emails ausführlich beantworten können, – es sind einfach sehr viele geworden. Alle sind eingeschlossen, Gott ist gut. Wie gesagt, wir freuen uns über jedes persönliche Zeichen der Verbundenheit. Foto: Beim täglichen Chorgebet.

Tief winterlich ins Neue Jahr (14.01.09).

Die letzten Tage quälen uns schon die eisigen Temperaturen, zumal dauernd irgendwo Probleme mit der Heizung aufgetaucht sind. In der Bernardikapelle hatte es Tageweise nur 12-13 Grad, was man bei 3 Stunden Gebet schon spürt. Die winterlichen Tage sorgen aber auch für eine besinnliche Stimmung. Erstaunlich, dass sich doch immer wieder Touristengruppen finden, die das Kloster besichtigen. Der Wienerwald ist erfreulich eingeschneit, was für den Wald gut ist. Die Vorlesungen an der Hochschule gehen noch bis Ende Jänner, dann ist wieder Prüfungszeit, was für die Studierenden ebenso herausfordernd ist wie für die Lehrenden, die ja dann stundenlang Prüfungen abnehmen müssen. Foto: Der verschneite Innenhof.

Hochschule lädt ein: 20. Jänner, Mag. Matthias Kapeller referiert über Öffentlichkeitsarbeit (14.01.09)

Im Rahmen von "5vor11" wird am Dienstag, 20. Jänner, einer der besten Medienexperten und Medienpraktiker der Kirche, Mag. Matthias Kapeller um 10.55 an der Hochschule über kirchliche Medienarbeit referieren. Er ist für die Öffentlichkeitsarbeit in der Diözese Gurk-Klagenfurt zuständig, schon das dortige diözesane Jahrbuch ist ein jährlicher Klassiker der Professionalität. Es handelt sich um den vorletzten Vortrag Opens external link in new windowin der bunten Vormittagsreihe "5vor11", der Vortrag ist öffentlich und soll nicht nur die Perspektive der STudierenden erweitern. Radio Maria wird übertragen. Foto: Pater Philipp bei einem langen Interview im NDR.

Wer will Informationen über Veranstaltungen im Stift? (12.01.09)

Wir wollen uns nicht verschließen und verstecken. Wir sind Mönche und bieten eine Fülle von Möglichkeiten an, wie man an unserem geistlichen und kulturellen Leben hier in diesem uralten Stift teilnehmen kann. Wenn Sie im Abstand von ca. 2 Monaten einen kurzen erhalten wollen, dann "Veranstaltungen" das Wichtigste. Auch die Hochschule bietet natürlich eine Fülle von Tagungen, Vorträgen und Seminaren, auch für eine breitere Öffentlichkeit. Wir freuen uns über jeden, der zu uns kommt. Foto: Pater Pirmin begrüßt Gäste.

Papst ermutigt kirchliche Medien zur Arbeit mit dem Internet (12.01.09)

Eine Audienz für die Mitarbeiter des vatikanischen Fernsehzentrums nützte Papst Benedikt XVI., um die Christen zu ermutigen, die neuen Medien noch besser zu nützen. Insbesondere bezog er sich auf das Internet, wörtlich: „Damit die Kirche weiterhin mit ihrer Botschaft präsent ist und sich nicht von Orten ausgeschlossen sieht, in denen unzählige Jugendliche auf der Suche nach Antworten und Sinn in ihrem Leben herumsurfen, müsst ihr Wege suchen, in immer neuen Formen die Stimmen und Bilder der Hoffnung zu verbreiten in dem großen elektronischen Netz, das jetzt unseren Planeten mit immer engeren Maschen überzieht.“ Diese Ermutigung freut uns, denn unsere Homepage wird ja täglich von hunderten, ja tausenden besucht und wir haben so viele Freunde, nicht nur "virtuell", sondern "real". Foto: Pater Norbert von den Franziskanern auf der Suche nach einem guten Foto für sein Pfarrblatt.

Junger Administrator für das weltälteste Zisterzienserkloster der Welt gewählt (10.01.09).

Wir haben heute Nachricht erhalten, dass nun auch die Mitbrüder von Stift Rein nach dem altersbedingten Rücktritt von Abt Petrus Steigenberger am 9. Jänner einen Administrator gewählt haben: Der erst 38-jährige P. Mag. Philipp Helm wird für eineinhalb Jahre das uralte steirische Zisterzienserkloster leiten. Siehe: Opens external link in new windowwww.stift-rein.at Ebenso wurde auch schon am 18. November 2008 im oberösterreichischen Zisterzienserstift Schlierbach nach dem altersbedingten Rücktritt von Abt Altmann Hofinger der Direktor des dortigen Stiftsgymnasiums P. Martin Spernbauer zum Administrator gewählt: Opens external link in new windowwww.stift-schlierbach.at. Foto: Der Konvent von Stift Rein, mit Abtpräses Wolfgang Wiedermann. Besonders erfreulich: Stift Rein hat gleich 3 Novizen (in weiß).

Jugendvigil im Zeichen von "Kehre um" und "Bekehre dich" (10.01.09)

Wenn Pater Bernhard bei der Jugendvigil predigt, gibt es immer etwas zum Schmunzeln. Obwohl das Thema am 9. 1. sehr ernst war: Pater Samuel las den weit über 200 Jugendlichen die Geschichte vor, wo Bischof Athanasius im 4. Jahrhundert seinen Feinden entkommt, indem er das Schiff, auf dem er flieht, radikal wenden lässt. Und Pater Bernhard predigte über die Bekehrung des Paulus und hielt eine Doppelkonference mit "Olga der Kirchenmaus". Diese schilderte, wie sie staunt, dass hier so viele junge Leute beichten gehen. Und wie sie staunt, dass alle so erleichtert und fröhlich aus der Beichte kommen. Es war eine schöne Jugendvigil. Fotos gibt es wieder hier zum Anschauen (Dank an Tom und Gerhard!) Foto: Olga die Kirchenmaus und Pater Bernhard macht Werbung für die Beichte.

Im Paulusjahr nach Damaskus und Syrien. (09.01.09)

Dozent Dr. Lisewski von der Päpstlichen Hochschule Heiligenkreuz hat ein interessantes Programm für eine Studienreise nach Syrien zusammengestellt. Von 19.-27. April 2009, also nach Ostern. Auch der Rektor der Hochschule, P. Karl Wallner, wird an der Studienreise teilnehmen. Am Donnerstag, 22. Jänner, findet von 14.00-17.45 Uhr ein erstes Informationstreffen in der Hochschule statt. Auch Nicht-Angemeldete sind eingeladen. Die Kosten belaufen sich auf 1.480,- Euro, das Programm ist aber wirklich sehr gut und im Vergleich zu anderen Angeboten auch günstig. Es können 25 mitfahren, die volle Informationen und das Programm gibt es –> hier. Man kann sich auch direkt an Dr. Lisewski wenden, um sich über die Reise zu informieren. Foto: Die berühmte Omajaden-Moschee in Damaskus.

Abt Gregor ruft ein "Alberich-Mazak-Jahr" aus (09.01.09).

Es ist schon wieder die Musik, die uns einen Grund zum feiern gibt: Vor genau 400 Jahren wurde unser Mitbruder Pater Alberich Mazak geboren. Er lebte von 1609-1661 und war ein bedeutender Barockkomponist, viele seiner Kompositionen sind in unserem Musikarchiv erhalten, auch wenn er nicht einer der ganz ganz großen Berühmten geworden ist. Es wird mehrere Gottesdienste geben, darunter auch den Kreuzerhöhungssonntag, den heuer Kardinal Schönborn feiern wird, wo die Musik von Pater Alberich Mazak zur Aufführung kommen wird. Barockmusik ist ja deshalb so berauschend, weil sie einen maximalen Tonumfang ausschöpft und auch aus einer tiefen religiösen Begeisterung komponiert wurde. Foto: Abt Gregor bei der Segnung der Rosenkränze der 68 Jugendlichen der Silvester-Jugendtage.

Im Paulusjahr: Paulusseminar von 6.-8. Feb. in Benediktinerabtei Michaelbeuern (03.01.09)

Unser Neustestlamenter Univ. Prof. Michael Ernst von der Universität Salzburg ist ein großartiger Paulus-Experte. Daher können wir das Seminar "Paulus als Missionar", das er in Michaelbeuern in Salzburg abhält, intensiv empfehlen. Es wird von Opens external link in new windowMissio-Österreich veranstaltet. Das Seminar ist für Jung und Alt zugänglich, rechtzeitige Anmeldung ist zu empfehlen! Paulus war deshalb so ein unermüdlicher und opferbereiter Missionar, weil in seinem Herzen ein theologisches Feuer brannte: Er hatte die Liebe Gottes erkannt, die sich im gekreuzigten Jesus geoffenbart hat. Und diese Liebe drängte ihn. Wie sehr würden wir heute seinen missionarischen Eifer brauchen: "Wehe mir, wenn ich nicht verkündige!" (1 Kor 9,16) Foto: Detail des Plakates zum Seminar von Prof. Michael Ernst.

Großeinsatz der Mitbrüder beim Sternsingen! (03.01.09)

Es ist von den Kindern heroisch, bei dieser Kälte in den ersten Jännertagen als "Königinnen und Könige" Sternsingen zu gehen. Aber ebenso von den Mitbrüdern, die tagelang mit ihren Trupps unterwegs sind. Es geht um etwas sehr wichtiges: zum einen um die Sammlung für die Dritte Welt. Das ist gelebte Solidarität. Zum anderen auch darum, jedes Haus zu Segnen und den Segen Gottes über alle zu erbitten. Das Foto ist vom Jänner 2008 und zeigt 2 vietnamesische Mitbrüder und den afrikanischen Priesterstudenten Neidu als "Drei Könige". Ohne unsere Gaben könnten die Kirche in der Dritten Welt nicht so lebendig sein. Foto: Drei besondere Könige beim Sternsingen in Siegenfeld 2008.

Mit Gottes Segen in das Neue Jahr 2009 (01.01.09).

Sehr fröhlich ging es bei der Segnung der Rosenkränze zu, die der Herr Abt nach dem Lateinischen Neujahrs-Hochamt bei der Dreifaltigkeitssäule hielt. Die 70 Jugendlichen, die die ganze Nacht gebetet und dann gefeiert hatten und schließlich noch kräftig beim Pontifikalamt die "Missa de Angelis" mitgesungen hatten, waren gut drauf! Die Jugendtage waren heuer wieder besonders gesegnet, der liebe Gott hat wunderbare junge Menschen zu uns geführt! – Zu "Silvester alternativ" stopften sich dann mehr als 300 in die Kreuzkirche, um mit einer Heiligen Messe Mitternacht zu erwarten. Um Mitternacht gab es den eucharistischen Segen hinein in das Neue Jahr 2009. Danach wurde gefeiert mit Donauwalzer, Mini-Feuerwerk, Gulaschsuppe und Sekt. Foto: Rosenkranzsegnung durch Abt Gregor an Neujahr 2009 mit den 70 Jugendlichen der Silvester-Jugendtage. Gute Fotos gibt es Opens external link in new windowhier.

Jahresabschluss in froher Gemeinschaft! (01.01.09)

Insgesamt waren es fast 50 Jugendliche, die schon ab 29. Dezember "Silvester-Jugendtage" im Stift verbrachten, die Zahl wuchs dann auf über 70 an. Aus allen Weltgegenden, sogar aus Bochum-Stiepel. Stark war die Gruppe aus der Pfarre Wildon in der Steiermark, daher gibt es auf der dortigen Homepage (www.pfarre-wildon.at) auch einige gute Fotos. – Höhepunkt war dann die Feier von "Silvester alternativ", wo wir 3 Stunden bis Mitternacht beteten. Diesmal war die Kreuzkirche allerdings doch überfüllt, es waren an die 300 Menschen hineingestopft. Um Mitternacht gab es den eucharistischen Segen, dann draußen den Donauwalzer und einen gemütlichen Ausklang im Kellerstüberl. So haben wir uns in das Neue Jahr 2009 hineingebetet und hoffen auf Gottes Segen. Foto: Gesprächsrunde über "Mission is possible" mit den Jugendlichen.