Gäste aus dem Osten wurden herzlich aufgenommen! (04.01.07)

Gäste aus dem Osten waren uns als einem der östlichsten europäischen Zisterzienserklöster schon immer herzlich willkommen! Vom 17.-19. Jahrhundert waren unsere Vorfahren dauernd damit beschäftigt, die durch Türkeneinfälle zerstörten Klöster in Ungarn und östlicher wieder aufzubauen… In der Gegenwart setzt sich das im kleinen Ausmaß fort: In diesen Tagen hat eine 90-köpfige Jugendgruppe mit Russen und Ukrainern auf dem Rückweg von Taizé-Jugendtreffen in Genf bei uns übernachtet. Und dann kommen immer wieder Einzelgäste aus Rumänien, Tschechien, Slowakei und sogar Russland. An der Hochschule studiert – auf Einladung des Abtes – ein russisch-orthodoxer Student aus Iwanowo, durch den wir gute Verbindungen nach Russland haben. Unser Herr Abt Gregor ist ja auch noch Vizepräsident von „Pro Oriente„. Foto: Unser russisch orthodoxer Student Vasilij mit einem Studienkollegen namens Maxim Gorbatschow aus Iwanowo, Russland.

Jugendvigil am 4. Jänner: Jesaja 60,6 ging in Erfüllung! (04.01.08)

 Die Jugendvigil am 1. Freitag im Jahr 2008 brachte für die Jugendseelsorger des Stiftes eine totale Überraschung, denn die Kreuzkirche war voll wie immer. Trotz Ferien, trotz Schnee, trotz Sternsinger-Erschöpfung… Es war wie die wunderbare Erfüllung der Prophetie aus Jesaja 60,6 (bitte die Bibel zur Hand nehmen und nachschauen, ihr werdet schmunzeln!) Und eine gute Einstimmung auf das Hohe Fest der „Erscheinung des Herrn“ am 6. Jänner, wo die Weisen dem Kind in der Krippe mit Weihrauch, Myrrhe und Gold gehuldigt haben. Darüber hat Pater Wolfgang toll gepredigt! Frater Samuel hatte die Jugendlichen mit der Erzählung vom 4. König, der zu spät kommt und erst bei der Kreuzigung Christi in Jerusalem ankommt, eingestimmt. Pater Karl reichte wieder das lebensgroße Jesuskind, damit alle „kindlich“ werden konnten, und dem menschgewordenen Gottessohn huldigen konnten. – Foto: Florian Ehrlich und Peter Hanousek bei der Agape. Viele Fotos von der JuVi am 4.1. gibt es auf www.pfarre-wildon.at

Prosit 2008! Gottes Segen für das Neue Jahr! (01.01.08)

Zum Gebets- und Lobpreis-Abend „Silvester alternativ“ waren wieder hunderte gekommen, und über 60 Jugendliche nahmen an den Silvester-Jugendtagen teil, sodass uns im Gästespeisesaal letztendlich sogar der Platz ausging… Es waren gesegnete Tage. Auch junge Ehepaare waren hier, die in Heiligenkreuz zusammengefunden haben. Am Neujahrstag nahme die Jugendlichen mit Begeisterung – trotz einer durchgefeierten Nacht – am lateinischen Pontifikalamt teil. Abt Gregor predigte besonders mitreißend und verlieh dabei Papst Benedikt XVI. mit dessen großen Anliegen des Österreich-Besuches nochmals Stimme und Gehör: Familie! Sonntag! Gebet! Mission! – Anschließend gab es das traditionelle Gruppenfoto bei der verschneiten Dreifaltigkeitssäule, dabei segnete Abt Gregor die Rosenkränze, die die jungen Leute als Gebetsmotivation mit nach Hause nehmen dürfen. In Heiligenkreuz sind wir vielleicht oft selbst gar nicht ausreichend dankbar dafür, dass soviele gute jungen Leute zu uns kommen, um bei uns Gott nahe zu sein. Foto: Abt Gregor segnet die Rosenkränze der Jugendlichen am 1. Jänner 2008. Die Fotos sind online und —> hier zu finden! Weitere Fotos gibt es auf www.pfarre-wildon.at

Priesterstudenten gingen als "Drei Könige"! (06.01.08)

Vor 20 Jahren hätte es noch großes Staunen ausgelöst, in der zusammenwachsenden Welt haben es die Leute eher gleichmütig aufgenommen: Dass „echte“ Könige aus Asien und Afrika zum Sternsingen kommen. So geschehen in Heiligenkreuz, bzw. Siegenfeld, als die Priesterstudenten aus Vietnam und Nigeria bei eisiger Kälte selbst die Frohbotschaft in die Häuser gebracht haben. In Siegenfeld freilich war eine Familie so begeistert, dass sie dem schwarzen König gleich das kleine Baby namens „Maya“ in die Hand gedrückt haben. So entstand das Bild nebenan. – Die Sternsingeraktion in Heiligenkreuz war diesmal für Kinder, Helfer, Pfarrer und Kapläne besonders anstrengend, weil eisige Kälte und beißender Wind herrschten. Für die sternsingenden Priesterstudenten war es zugleich auch eine Lehre: die meisten Leute sind überaus freundlich, und auch großzügig; es gibt aber auch Häuser, wo zwar amerikanischer Weihnachtskitsch mit „Welcome“-Schriftzügen an der Tür hängt, wo dann die Drei Könige aber geradezu bösartig abgewiesen werden

Die Heiligen Drei Könige aus der Perspektive des Faschings! (09.01.08)

Wir sind glücklich, dass das Sternsingen vorbei ist! Viel Gutes wurde für die Ärmsten der Armen getan. Hier etwas Humorvolles, das ein Mitbruder vor kurzem dem Webmaster geschickt hat, etwas für den Fasching: – Was wäre geschehen, wenn die Drei Könige damals Drei Königinnen gewesen wären? Antwort: Sie hätten einfach nach dem Weg gefragt und wären rechtzeitig am 24. Dezember angekommen und nicht erst am 6. Jänner. Sie hätten bei der Geburt geholfen und hätten den Stall sauber gemacht. Sie hätten auch nützlichere Geschenke gebracht und vor allem etwas zu essen. – Und was hätten die Drei Königinnen nach der Abreise gesagt? Habt ihr die Sandalen gesehen, die Maria zum Kleid trägt? Wie halten die es mit all den Tieren im Haus überhaupt aus? Ich möchte wissen, ob sie den Topf zurückgeben werden, in dem wir das Lammfleisch gebracht haben. Und der Kleine schaut Josef überhaupt nicht ähnlich.Foto: Unser Stiftspfarrer P. Bernhard beim Sternsingen mit Königen und Königinnen…

Klostergasthof Heiligenkreuz hat endlich eine neue Homepage! (07.01.08)

Endlich ist auch unsere Ökonomie erwacht und hat sich internetfähig gemacht. Wir Mönche müssen ja auch von etwas leben, und unsere Wirtschaftsbetriebe machen ihre Öffentlichkeitsarbeit bzw. Werbung ganz selbständig. Gerne geben wir hier aber bekannt, dass der „Klostergasthof Heiligenkreuz“, der besonders auf Feste und Feiern spezialisiert ist, nun eine eigene Homepage führt: , wo man die wichtigsten Informationen findet. Unsere christliche Spiritualität ist ja nicht leibfeindlich. Geist und Körper, Seele und Leib, Spiritualität und Leiblichkeit gehören zusammen. Darum ist schon in jedem Dorf meist bei der Kirche ein guter Gasthof, gemäß der humorvollen Regel: „Siehst Du wo ein Haus des Herrn / ist das Gasthaus nicht mehr fern!“ Alle Information über die Gastronomie direkt vor den Mauern des Stiftes Heiligenkreuz also in Zukunft –> hier! Foto: Der große Leopoldisaal des Klostergasthofes Heiligenkreuz.

Danke für das Jahr 2007! (01.01.08)

Einen eigenen Rückblick auf das Jahr 2007 wird es hier nicht geben, man schaue sich dazu die –> „alten News“ auf der Chronik-Seite an! Es war sicher eines der außergewöhnlichsten Jahre in unserer Geschichte. – Nur einige Notizen: Hochschule zur Päpstlichen Hochschule erhoben. Der Papst kam am 9. September 2007 zu uns. Ein Oscar ging „an Heiligenkreuz“. Das „Collegium Rudolphinum“ geht als „Interdiözesanes Priesterseminar Leopoldinum“ in die Verantwortung des Siftes über. Abt Gregor wird vom Papst mit violettem Pileolus ausgezeichnet. Zugleich tritt er als Abtpräses wegen erhöhter Arbeitsbelastung in Heiligenkreuz zurück. Der Schimmelbefall der Stiftsbibliothek wird zu einer argen finanziellen Belastung. Hilfsaktion für die Karmelitinnen in Mayerling. Große Restaurierungsarbeiten im Außenbereich des Stiftes für Papstbesuch. Hingegen wird die Erneuerung des Klostergartens zurückgestellt, nur der Löschteich wird fertig. 99. Geburtstag von P. Cornelius Steffek. Internationales Theologisches Institut Gaming will nach Trumau übersiedeln. – : Kein Todesfall. 1 Priesterweihe, 7 Diakonenweihen, keine Feierliche Profess, 7 Zeitliche Professen, 6 Einkleidungen. Allerdings auch offizieller Austritt von 2 Feierlichen Professen, die nicht Priester sind und schon vor Jahren die Gemeinschaft verlassen hatten. Hochschule: Gründung von 7 Instituten und einem Forschungsinstitut EUCist, mehrere neue Professorinnen und Professoren; Anstieg auf 186 Studierende, von den Absolventen wurden 11 zu Priestern und 16 zu Diakonen geweiht, 1 empfing die Abtsweihe. Foto: Abt Gregor am 9. September 2007, wenige Minuten vor dem Eintreffen des Papstes.

Kleine Bauarbeiten - große Freude (18.01.08)!

Im Vorjahr wurde das Stift für den Papstbesuch äußerlich schön gemacht. Selbstverständlich. Was man außen nicht sieht, ist der Zustand vieler Zimmer und Sanitäranlagen im Inneren. Darum erweckt eine kleine Bauarbeit im sogenannten „Neugebäude“, wo über 20 junge Mitbrüder wohnen, große Freude: endlich werden die vier völlig verschimmelten Duschen saniert, der Verputz, der schon von der Wand abgefallen war, saniert. Alles so ca. 30 Jahre alt… Eine Kleinigkeit im Vergleich zu dem, was im Vorjahr gemacht wurde. Aber sie weckt wirklich Freude. Das Foto zeigt den bolivianischen Studenten Joselin Belmondo, der als Kandidat für das Stift Wilhering bei uns studiert, wie er auf dem Weg zum Chorgebet die kleine Baustelle besichtigt. Foto: endlich werden die rostigen Duschwannen ausgetauscht.

"Stiepel ist immer einen Besuch wert!" (17.01.08)

Wir sprechen immer noch stolz von „Neugründung“, obwohl unser Priorat in Bochum heuer bereits 20 Jahre alt wird. Das Kloster Stiepel hat sich in den letzten Jahren gemausert und steht nun auch personell wieder stark da. Der Umbau der Kirche hat dem Kloster besonders gut getan. Was uns hier im Mutterkloster aber besonders freut, ist, dass die Homepage unseres Priorates nun immer Aktuelles enthält. So sind wir hier – 1000 Kilomenter entfernt – auch durch die Möglichkeiten des Internets besser darüber informiert, was sich „da oben“ im Ruhrgebiet so alles tut. Aber nicht nur die Homepage von Stiepel ist immer einen Besuch wert. In vielem ist Stiepel ja sogar zum Vorbild für uns geworden: dass dort etwa die Mitbrüder selbst in der Pforte und im Klosterladen arbeiten. Hier in Heiligenkreuz sind wir zwar alle voll beschäftigt, aber meist im klosterinternen Bereich… Foto: Pater Ulrich, der am 15. Jänner seinen 60er feierte, bedient freundlich im Stiepeler Klosterladen…

Die Heiligkeit der Karmelitinnen als Opernstoff (14.01.08)

Da wir durch die 3km entfernten Karmelitinnen in Mayerling deren Spiritualität sehr schätzen, möchten wir auf ein Kulturereignis der besonderen Art aufmerksam machen: Ab 19. Jänner 2008 spielt das Theater an der Wien die ergreifende Oper von Francis Poulence „Dialogues des Carmélites“. Die Handlung geht auf das tatsächliche Martyrium der 16 Karmelitinnen von Compiegne am 17. Juni 1794 zurück, die in Folge der Französischen Revolution enthauptet wurden. Gertrud von LeFort hat aus dem Stoff die Novelle „Die Letzte am Schafott“ gemacht, wo die ängstliche Schwester Blanche sich zuerst vor der Verhaftung vesteckt, am Schluss jedoch bekennt und als Letzte enthauptet wird. Georges Bernanos hat diesen Stoff in „Die begnadete Angst“ nochmals verstärkt und dramatisiert. In beiden Romanen kommt das vielleicht Urtümlichste des christlichen Glaubens zum Ausdruck: Dass sich Gottes Kraft in menschlicher Schwachheit durchzusetzen vermag, und nur dort… Francis Poulence hat das Ganze zu einer Oper vertont, und so kann man in der Wiener Kulturszene einmal etwas wirklich Substantielles anschauen… – Foto: Eine Szene aus den „Dialogues des Carmélites“

"Klösterreich" im Zeichen der menschenfreundlichen Offenheit (23.01.08)

Wie die Generalversammlung der Vereinigung „Klösterreich“ am 23. Jänner 2008 in Klosterneuburg gezeigt hat, geht es mit dem Profil von „Klösterreich“ weiter aufwärts: „Klösterreich“ ist der auf Abt Joachim Angerer zurückgehende Zusammenschluss von über 20 Stiften und Klöstern von den Alpen bis in die pannonische Ebene, die ihr geistiges Potential nach außen vermitteln wollen. Papst Benedikt XVI. hat am 9. September 2007 in Heiligenkreuz selbst den Ausdruck „klösterreich“ verwendet und dazu aufgerufen, die Klöster als geistliche Orte, als „Orte der Kraft“ wiederzuentdecken. Denn es wäre fatal, wenn man in den alten Stiften nur Museen und in den herrlichen Kirchen nur Konzerträume sehen würde. Demnächst erscheint eine neue (tolle!) Broschüre über „Klösterreich“, und auch eine Broschüre über die Gärten der Klöster ist in Arbeit. Auch die an sich noch wunderbare –> Homepage von Klösterreich wird übersichtlicher gestaltet. Foto: Der Vorstand von „Klösterreich“ am 23. Jänner.

Ökumenische Begegnungen in Heiligenkreuz und Stiepel! (23.01.08)

Nicht nur in vielen unserer Pfarren finden in der Weltgebetswoche um die Einheit der Christen ökumenische Gottesdienste statt, sondern auch im Stift Heiligenkreuz und in unserer Neugründung Stiepel. In Heiligenkreuz predigt am 25. Jänner der evangelische Pastor Norbert Roth in der Vesper von uns Mönchen. Im Priorat Stiepel, wo es ja mehr Protestanten als Katholiken gibt, predigte P. Prior Maximilian Heim in der evangelischen Dorfkirche und Rektor P. Karl Wallner war eingeladen, einen Vortrag über das „Typisch-Katholische“ und „Ökumenisch-Verbindende“ der Marienverehrung zu halten. Man kann ihn –> hier herunterladen. Die Stiepeler Dorfkirche ist nämlich 1000 Jahre alt, 1610 wurde dort die Reformation eingeführt, bis 1820 stand dann noch das berührende Gnadenbild der Schmerzhaften Mutter in der schon evangelischen Kirche. Heute befindet es sich in der Klosterkirche von Stiepel und zieht tausende Pilger an… Foto: Altarraum der 1000 Jahre alten Dorfkirche von Stiepel, Schauplatz ökumenischer Begegnungen.

Ökumenische Vesper (25.01.08)

Zum Abschluss der Weltgebetswoche haben wir am 25. Jänner den evangelischen Pfarrer Norbert Roth bei uns gehabt. Er ist „Spezialvikar“ der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) mit Sitz in Frankfurt und uns seit Jahren bekannt, da er jedes Jahr viele Wochen als Gast bei uns ist. Er nimmt an allen unseren Gebeten teil und lebt so persönlich Ökumene mit uns Katholiken. Abt Gregor hat Pfarrer Roth, der in Heiligenkreuz auch schon bei mancher Jugendveranstaltungen für Christus motiviert hat, eingeladen, bei der Vesper zu predigen. Das war natürlich schon ein besonderes Erlebnis: unsere Vesper in Gregorianischem Choral und mitten darin die motivierende Predigt eines evangelischen Vikars… Wir erinnerten uns daran, wie sehr Martin Luther die Theologie unseres Ordensvaters, des hl. Bernhard von Clairvaux, geschätzt hat. Luther nannte ihn „unseren Bernhard“. – Übrigens sind wir in Heiligenkreuz auch sehr verbunden mit den orthodoxen und altorientalischen Kirchen, wo immer wieder Bischöfe, Priester und Gläubige zu uns kommen. Ein russisch-orthodoxer Student studiert an der Hochschule und betet bei uns täglich auf Russisch das Tischgebete vor unserem Essen… – Foto: Pfarrer Roth bei der Predigt, im Hintergrund Abt Gregor.

Holzversteigerung beim Stift Heiligenkreuz (24.01.08)

Bereits zum 6. Mal organisiert der NÖ Waldverband im Jänner 2008 eine Laubholzsubmission beim Stift Heiligenkreuz. Der Versteigerungstag war am 23. Jänner. Die Stämme der Edelhölzer sind in langen Reihen auf dem Hradschin, direkt hinter dem Stift aufgelegt und locken schon Interessenten an. Manche Hölzer, die ja für Furniere gebraucht werden, erzielten in den letzten Jahren Spitzenpreise. Zugelassen sind Eiche, Ahorn, Speierling, Kirsche, Elsbeere, Zwetsche, Nuss, Birne und Apfel. Nicht zugelassen zur Submission sind Nadelholz, Rotbuche, Weißbuche, Birke, Esche, Edelkastanie, Linde, Zerreiche und Schwarzerle. Der Aktionstag der Submission ist am 30. Jänner, wir wünschen den Waldbauern und Holzproduzenten guten Erfolg! – Foto: Die Novizen Fr. Otto und Fr. Cœlestin bestaunen die schon gelagerten Stämme.

"Oscar" für die geistlichen Sportwochen im Stift Heilgenkreuz! (31.12.07)

Das Foto zeigt Florian Henckel von Donnersmarck am 28. Okt. 2007, als er mit seinem –> Oscar auch den klösterlichen Fitnessraum besuchte. Durch ihn ist ja dieser Fitnessraum ab 2000 entstanden, dafür sind die jungen Mönche ihm sehr dankbar. Florian hat dann bei uns im Stift das Drehbuch für „Das Leben der anderen“ geschrieben. – Auch 2008 wird P. Karl wieder zwei sog. „Geistliche Sportwochen“ für interessierte junge Männer und Jugendliche anbieten: 13.-19. Juli 2008 und 10.-16. Aug. 2008. Täglich gibt es ein gutes geistliches Programm: Heilige Messe, Rosenkranz, geistlicher Vortrag und dazu auch ausführlich Freizeitprogramm. Was Sport mit Mönchen zu tun hat, das erzählt P. Karl in einem originellen Interview für ein Fitness-Studio (hier zum downloaden). Schon wegen seiner Verdienste um den Sport in unserem Kloster verdient Florian Henckel Donnersmarck den Oscar. Wer Sport macht, kann auch besser fromm sein! –> weitere Fotos auf der Jugendseite. Foto: Florian mit dem Oscar im Fitnessraum am 28.10.2007.

875 Jahre Heiligenkreuz! Wir ziehen betend und hoffend in ein Neues Jahr! (13.01.08)

Vor 875 Jahren, am 11. September 1133, wurde Heiligenkreuz gegründet, es besteht seither ohne Unterbrechung, und zwar kontinuierlich ohne Zerstörung oder Aufhebung. Der Herr Abt wünscht, dass wir unser Jubiläum nur punktuell feiern: am 9. September, das ist zugleich der 1. Jahrestag des Papstbesuches. Feiern ist zwar schön, aber es kostet auch Zeit und Kraft. Im Vorjahr wurden wir so mit gnadenhaften Ereignissen überschüttet, dass wir 2008 vor allem das Geschenkte verarbeiten, durchbeten und befestigen wollen. – Aber es kommen ohnehin auch viel schöne Ereignisse auf uns zu: Hoffentlich der 100. Geburtstag von P. Cornelius am 19. Mai; die Priesterweihe von 6 Mitbrüdern am 24. April; hoffentlich viele Feierliche Professen, Zeitliche Professen und Einkleidungen; wir freuen uns auf den 80. Geburtstag von Altabt Gerhard Hradil am 28. Oktober… Zwei große Tagungen und einige Vortragsreihen an der Hochschule wird es geben usw. – Im Februar wird es wieder ein einfaches gedrucktes Jahresprogramm geben. Auf der Homepag gibt es unter –> Veranstaltungen immer aktuelle Informationen. Foto: Auferstehungsprozession 2007.

Dankwallfahrt der Organisatoren des Papstbesuches nach Rom (30.01.08)

 Kardinal Schönborn hat mit einigen der wichtigsten Hauptorganisatoren des Papstbesuches eine Dankeswallfahrt nach Rom unternommen. Sie wurden am 30. Jänner von Papst Benedikt XVI. im Rahmen der Generalaudienz freundlich begrüßt. Auch Kardinalstaatssekrtär Tarcisio Bertone hat die Gruppe, unter der sich Abt Gregor und P. Karl von Heiligenkreuz befanden, empfangen. Auf dem Programm stand auch eine Messe am Grab des Heiligen Petrus, eine Messe in der Titelkirche von Kardinal Schönborn und diverse Begegnungen mit dem antiken, dem christlichen und dem heutigen Rom. So gab es ein Wiedersehen mit dem päpstlichen Pressesprecher Pater Lombardi SJ, mit dem päpstlichen Zeremoniär Erzbischof Pierro Marini und vielen anderen, die zum guten Gelingen im September beigetragen hatten. Man hatte das Gefühl, dass „die Römer“ den Papstbesuch in Österreich in sehr sehr positiver Erinnerung behalten haben. Wir in Österreich ja auch! – Foto: Abendlicher Blick von der Engelsburg über die Via della Conciliazione auf den Petersdom.

Staatssekretär des Vatikans, Kardinal Bertone, dankte für Vorbereitung des Papstbesuches (28.01.08)

Bei einem Empfang für eine kleine Gruppe der Hauptorganisatoren in den Räumen des vatikanisches Staatssekretariates, die eine Dankwallfahrt nach Rom unternommen hatten, hat Kardinal Tarcisio Bertone seinen Dank an Kardinal Schönborn und die Österreicher für die gute Aufnahme des Heiligen Vaters im Sept. 2007 in Österreich ausgesprochen. Besonders dankte er den Organisatoren des Papstbesuches. Die Reise Benedikt XVI. war die einzige in Europa im Jahr 2007. Die Katholiken hatten sich als fröhlich und wetterfest erwiesen! Der Kardinal listete aufgrund der in Rom einganganen Berichte eine Reihe von übernatürlichen „Früchten“ des Papstbesuches auf! An dem Empfang nahm auch Abt Gregor von Heiligenkreuz teil. Foto: Monsignore Kühn, Kardinal Bertone, Kardinal Schönborn und Abt Gregor. Die Räume des Staatssekretariates befinden sich im Apostolischen Palast direkt unter den Räumen des Heiligen Vaters.

Abt Gregor dankte Papst Benedikt XVI. für seinen Besuch! (31.01.08)

Im Rahmen der Generalaudienz am 30.01.2008 in Rom stellte Kardinal Christoph Schönborn eine Delegation aus Österreich vor, in der sich die Hauptverantwortlichen für den Papstbesuch von 6.-9. September 2007 in Mariazell, Wien und Heiligenkreuz befanden (siehe: www.papstbesuch.at). Unser Abt Gregor nützte die Gelegenheit, um sich beim Heiligen Vater sehr herzlich und intensiv für seinen Besuch in Heiligenkreuz zu bedanken. Papst Benedikt XVI.: „Es hätte meinem Besuch in Österreich etwas Wichtiges gefehlt, wenn ich nicht in Heiligenkreuz gewesen wäre.“ Dasselbe hatte schon zuvor Kardinal Christoph Schönborn gesagt. Abt Gregor hat dem Papst auch den Bildband „Der Papst in Heiligenkreuz“ überreicht. Rektor P. Karl Wallner versprach dem Heiligen Vater, dass die Päpstliche Hochschule alle Anstrengungen unternehmen wird, um dem Namen des Papstes, den sie ja seit ihrer Erhebung trägt, Ehre zu machen… Foto: Abt Gregor, Kardinal Schönborn, Papst Benedikt XVI. (c) Fotografia Felici.

Begräbnis von P. Adolf Niemetz (04.02.08)

Am Montag, 4. Februar, haben wir die Exequien für P. Adolf gefeiert. Fast alle Mitbrüder waren gekommen, dazu der Abtpräses des österreichischen Zisterzienserkongregation Abt Wolfgang Wiedermann, die Bischofsvikare P. Michael Zacherl SJ und P. Amadeus Hörschläger und Dechant Josef Kantusch. Abt Gregor schilderte in seiner Predigt das erfüllte Leben von P. Adolf und erinnerte an das Geheimnis der Taufe, aus dem alles Gnadenleben hervorgeht. Der ehem. Bürgermeister von Gaaden, wo P. Adolf über 40 Jahre Pfarrer war, Hofrat DI Manfred Zeller hielt am offenen Grab eine bewegende Dankesrede. Er betonte nicht nur das natürliche Wirken von P. Adolf, das etwa in der Gründung des Kindergartens in Gaaden bestand, sondern vor allem sein übernatürliches, priesterliches Wirken. An dem Begräbnis hatten auch Gläubige aus Gaaden, Angehörige und mit P. Adolf verbundene Gläubige teilgenommen. – Foto: Inzens des Sarges am Ende des Requiems in der Abteikirche.

Unser Mitbruder P. Adolf Niemetz ist am 29.01.2008 im 96. Lebensjahr verstorben (30.01.08).

In den frühen Morgenstunden des 29. Jänner ist unser Mitbruder P. Adolf Niemetz bei uns im Kloster verstorben. Nach der Frühmesse hat der Konvent sich im Sterbezimmer versammelt und die Sterbegebete – post mortem – gebetet. P. Adolf war 75 Jahre lang Professmönch von Heiligenkreuz und stand im 71. Jahr seines Priestertums. Er hatte viele verschiedene seelsorgliche Aufgaben inne, vor allem aber war er von 1952 bis 1992 Pfarrer unserer Stiftspfarre Gaaden, wo er für Frieden unter der Bevölkerung und Vertiefung des Glaubens wirkte (–> Nachruf). U. a. erbaute er für die Babenbergerkapelle in Untergaaden. Gaaden verlieh ihm die Ehrenbürgerschaft. Seit 1992 lebte er bei uns im Kloster, in den letzten Jahren war er pflegebedürftig. Jetzt ist er still zu Gott heimgekehrt. Begräbnismesse ist am Montag, 4. Februar um 15 Uhr in der Abteikirche, anschließend Beisetzung auf dem Klosterfriedhof. – Ruhe in Frieden!

Die Fastenzeit hat begonnen: Originelle Aschenkreuzfeier der Volksschüler (07.02.08)

 Unser Religionslehrer Norbert Ruttner hat auf sehr originelle Weise mit den Schülerinnen und Schülern der Volksschule die Fastenzeit eröffnet: Die große Pause verbringen die Kinder ja meist im Freien, manchmal wird auf den asphaltierten Basketballplatz ausgewichen. Am Aschermittwoch kam Diakon Pater Pio dazu und feierte die Auflegung des Aschenkreuzes: In einer Feuerschale wurden zunächst die Faschingsgirlanden und gesegnete Palmkätzchen des Vorjahres verbrannt. Pater Pio erklärte die Bedeutung dieser Handlung und sprach über den Sinn die Fastenzeit. Nach einem gemeinsamen Lied und einer Lesung wurde die Asche gesegnet und alle Schülerinnen und Schüler bekamen ein Aschenkreuz auf die Stirn: „Bedenke, dass du Staub bist und zu Staub zurückkehrst.“ Für alle Beteiligten war es ein eindrucksvoller Einstieg in die Fastenzeit. Foto: Verbrennung der Palmkätzchen und Girlanden auf dem Basketballplatz. Danke Norbert Ruttner für die originelle Idee und das Foto!

Lesenswertes Buch über "Die Mystik des Gregorianischen Chorals" (03.02.08)

Im Bernardus-Verlag ist ein neues Buch erschienen, herausgegeben von P. Simeon Wester, P. Karl Wallner und Fr. Martin Krutzler über „Die Mystik des Gregorianischen Chorals“. Das dicke Buch enthält fünf wertvolle Beiträge einer Studientagung, die wir 2005 zum Thema Gregorianischer Choral veranstaltet haben. Die Pflege der lateinischen Liturgie nach den Normen des 2. Vatikanischen Konzils, die Pflege des Gregorianischen Chorals ist uns seit Jahrzehnten ein großes Anliegen. Die zweckfrei gefeierte und verinnerlichte Liturgie ist unsere Spiritualität als Zisterziensermönche. Das Buch ist im Klosterladen erhältlich (02258-8703-143, bzw. klosterladen@stift-heiligenkreuz.at) und kostet 19,80. Infos dazu gibt es auch –> hier. Das Buch ist außerdem mit eindrucksvollen Bildern der Liturgie versehen, wie sie bei uns in Heiligenkreuz gefeiert wird. Foto: Choralschola beim Responsorium „Christus factus est“ am Karfreitag 2007.

P. Cornelius Steffek am 05.02.2008 kurz vor dem 100. Geburtstag gestorben. (05.02.08)

Am Vormittag des 5. Februar ist P. Cornelius Steffek im Kreise von uns Mitbrüdern gestorben . P. Cornelius war der älteste Zisterzienser der Welt,  der Senior des Ordens, der dienstälteste Priester der Erzdiözse Wien; er wäre am 19. Mai 100 Jahre alt geworden. Bis zuletzt nahm er an unserem Gemeinschaftsleben teil. Wir waren bei ihm in seiner Todesstunde und haben die Sterbegebete gebetet. Er ist friedlich heimgegangen. Es handelt sich bei P. Cornelius um eine außergewöhnliche aufrechte Priesterpersönlichkeit. Von den Nazis verhaftet, entging er nur knapp der Hinrichtung. Er war ein Vorbild kindlicher eucharistischer und marianischer Frömmigkeit. Am Sonntag, 10. Februar, ist um 11 Uhr die Aufbahrung in der Totenkapelle im Kreuzgang. Das Begräbnis findet am Montag, 11. Februar (dem 150. Jahrestag der Erscheinung von Lourdes) um 15 Uhr in der Abteikirche statt. Ruhe in Frieden. – P. Prior Christian hat einen wunderbaren Nachruf auf der Parte verfasst, die Parte kann man –> hier lesen und sogar downloaden.

150 Jahre Lourdes (11.02.08)

Am 11. Februar 1858 ist die Gottesmutter erstmals in Lourdes der Bernadette Soubirous erschienen. Auch bei uns in Heiligenkreuz sind viele Mitbrüder und Gläubige mit dem Gnadenstrom verbunden, der seither von Lourdes ausgegangen ist. P. Bernhard Vosicky z. B. ist im Marianischen Lourdeskomitee tätig und begleitet jährlich die Wallfahrten dorthin. Die "Unbefleckt Empfangene Gottesmutter", wie sich Maria dort vorgestellt hat, zu verehren, ist für uns selbstverständlich, schließlich brennt in jedem Zisterzienser ein "marianisches Feuer", so hat es Papst Benedikt XVI. am 9. September 2007 bei uns formuliert. Und er hat dieses Feuer eine Quelle der geistlichen Fruchtbarkeit genannt. 1999 etwa nahm der junge Mann auf dem Foto nebenan an einer Lourdeswallfahrt teil, heute ist er auf dem Weg zum Priestertum und studiert an der Hochschule. Kein Wunder, dass in dem Gästehaus St. Josef der Karmelitinnen in Mayerling, wo er wohnt, im Atrium eine Lourdesmadonna die Eintretenden begrüßt. – Foto: Student Christoph Hofstätter im Gästehaus St. Josef Mayerling zu Füßen der Gottesmutter von Lourdes.

Die neuen Folder für "Klösterreich" sind da (14.02.08)

Ab sofort gibt es in der Klosterpforte die neuen Folder, die die Vereinigung „Klösterreich“ herausgegeben hat. Sie sind dort gratis erhältlich und geben eine gute Information über jene Stifte und Klöster, die dort dabei sind. Die Broschüre gefällt dem Webmaster sehr, sie zeigt die Lebendigkeit von über 20 Klöstern, die sich für Besucher, für Gäste und für Sinn-Suchende öffnen, wie dies alter Tradition entspricht. Nur die Titelseite wirkt etwas künstlich und zu knackig… Aber der Inhalt der Broschüre ist sehr geistlich. Papst Benedikt hatte ja das Wort „klösterreich“ als Adjektiv für Österreich am 9. Sept. 2007 in Heiligenkreuz ausdrücklich genannt und wunderbare Worte über die alten Stifte und Klöster als „Quellen geistlicher Kraft gefunden“. Weitere Information dazu gibt es –> , man kann sich dort auch den Folder herunterladen. Foto: Stiftspförtner Josef Samech zeigt die gelungenen Folder.

P. Sighard Sengstschmid in Trumau beigesetzt (23.02.08).

 Unser am 14. Februar verstorbener Mitbruder P. Sighard (–> Parte) wurde am 22. Februar unter überwältigender Anteilnahme von Priestern und Gläubigen in Trumau beigesetzt. Abt Gregor hielt das Pontifikalrequiem, es waren alle Mitbrüder aus dem Stift gekommen, dazu viele Priester, insgesamt sicher über 100. Aus den Stiftsbetrieben, die P. Sighard so lange geleitet hatte, waren alle gekommen. Die unzähligen Gläubigen fanden in der Trumauer Kirche keinen Platz, Gott sei Dank war das Wetter schön, denn die meisten mussten während des Gottesdienstes draußen stehen. Abt Gregor würdigte in seiner Predigt Pater Sighard als klugen und treuen „Verwalter“, nicht nur der irdischen Dinge, sondern auch der himmlischen… In der Kirche folgten einige beeindruckende Ansprachen, auch NR-Abg. Bürgermeister Otto Pendl würdigte in Pfarrer Pater Sighard einen langjährigen Freund und Weggefährten. – Foto: Kondukt zum Begräbnis von P. Sighard in Trumau, 22.02.08.

Wir gratulieren: 10 Jahre Kardinal (21.02.08)

Am 21. Februar 1998, also vor genau 10 Jahren, hat der Diener Gottes, Papst Johannes Paul II. unserem Erzbischof Christoph Schönborn die Kardinalswürde verliehen. Die Kardinäle sind die „Prinzen der Kirche“, sie tragen nicht nur bei der Papstwahl die hohe Verantwortung, den zum Petrusnachfolger zu wählen, den der Heiligen Geist auserwählt hat, sondern haben auch sonst wichtige Leitungsaufgaben. Die rote Farbe ihres Gewandes bedeutet, dass sie bis zum Blutvergießen für Christus eintreten. Das haben wir bei unserem Kardinal schon oft erlebt, als er etwa nach seiner klaren Kritik an den blasphemischen Haderer-Karikaturen regelrecht fertiggemacht wurde… – Wir erinnern uns in diesen Tagen auch an den verstorbenen Kardinal König, der am Aschermittwoch 1999 den ersten Kreuzweg im Freien gehalten hat, und damit eine bis heute wichtige Tradition begründet hat. – Unserem Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn gratulieren wir von Herzen und danken ihm für seine tiefe Verbundenheit mit uns, besonders auch mit unserer Hochschule, wo er ja schon lange vor seiner Bischofsernennung Gastvorlesungen gehalten hat. –> mehr Info zum Kardinalsjubiläum hier

Heiligkeit und gesunde Normalität gehören zusammen (21.02.08)

Bei einem USA-Aufenthalt hat Jugendseelsorger P. Karl viele junge Ordensgemeinschaften kennengelernt. Man kann sagen: Je frömmer, desto normaler. Einige Gemeinschaften, wie die „Friars of the Eternal Word“ in Alabama haben viele gute junge Berufungen; typisch ist, dass dort einerseits viel gebetet und gearbeitet wird, andrerseits findet man aber viel „normale“ Freude und Freundlichkeit. Und: Zur seelischen Gesundheit gehört auch der Sport! Die Friars (Friar = Bruder = Franziskaner) in Birmingham AL etwa haben im Keller ihres Konventes einen riesigen Sportraum; außerdem eine exzellente Basketball-Mannschaft. In den USA spielen auch die älteren Brüder Basketball. — In Heiligenkreuz ist die „Normalität“ des Sports zugleich eine Einladung an junge Männer und Burschen zu den „Geistlichen Sportwochen“, heuer von 13.-19. Juli 2008 und 10.-16. Aug. 2008. An dieser Stelle: Herzliche Einladung zu den Geistlichen Sportwochen, an alle, die sowohl Seele wie Leib trainieren wollen. –> Info zur den Sportwochen

Einkehrtag für die Mitbrüder (28.02.08)

Kurz vor Beginn des neuen Studienjahres haben wir in Stille den Fasteneinkehrtag gehalten. Auch Mönche brauchen einmal einen Tag bewusstere Ruhe und innere Konzentration. Den ganzen Tag herrscht dann im Haus heiliges Schweigen. Mag. Martin Leitner, Pfarrer von Wimpassing, hat uns die Vorträge mit dem Thema „Gebet“ gehalten. Er ist uns wohlbekannt, denn er ist Absolvent unserer Hochschule und wurde vor kurzem zum Spiritual für das „Überdiözesane Priesterseminar Leopoldinum Heiligenkreuz“ ernannt, wo er 26 Seminaristen geistlich begleiten darf. Zu den Vorträgen kommen auch immer viele Mitbrüder von uns, die in den 18 betreuten Pfarreien tätig sind. Das ist für uns im Haus ein schönes Zeichen der Verbundenheit. Wir freuen uns auch, dass Pater Prior Christian für den Herbst wieder einen Konventausflug mit uns plant… Foto: Die Vorträge des Einkehrtages fanden im sogenannten Primizsaal statt.

"And the Oscar goes to Austria" (25.02.08)

Der Webmaster schreibt mal in eigener Sache über ein „weltlich Ding“ und freut sich zunächst von Herzen über den neuen Oscar für Österreich, denn der Film „Die Fälscher“ von Stefan Ruzowitzkys ist großartig, bewegend und einfach gut! Der Webmaster war überzeugt, dass „Die Fälscher“ den Oscar gewinnen wird, und hat mehrmals auf der ORF-Homepage dafür gevotet… „Die Fälscher“ ist aber nun doch nicht sooo genial wie „Das Leben der anderen“ von Florian Henckel Donnersmarck, der im Vorjahr den Auslands-Oscar gewonnen hat – zwar nicht „für Österreich“ aber „durch Österreich“, denn Florian hatte ja das Drehbuch bei uns in Heiligenkreuz geschrieben. Florian hatte eine tolle Geschichte in eine tolle Atmosphäre gegossen, und alles aus Null erfunden und empfunden; Ruzowitzky hat eine tolle Geschichte mit einem atmeberaubend großartigen Karl Markovics und anderen exzellenten Schauspielern umgesetzt. Aber er brauchte sich dazu nur in der Mitte von „Schindlers Liste“ und „Das Leben ist schön“ einzupendeln. Egal: wir gratulieren dem echten Österreich-Oscar-Preisträger und wünschen uns weiterhin so geniale Werke. Tolle und heilsame Aufarbeitung einer schrecklichen Vergangenheit! – Foto: Florian Henckel von Donnersmarck mit seinem Oscar zu Gast in dem von ihm mitbegründeten Sportraum in Heiligenkreuz… mehr dazu –> hier.

Sturm beschädigt auch die barocke Dreifaltigkeitssäule im Stift Heiligenkreuz (02.03.08)

Am Sonntag, 2. März hat der Sturm nochmals zugeschlagen und eine barocke Kartusche von der Dreifaltigkeitssäule im inneren Stiftshof gerissen. Verletzt wurde niemand, die Metallkartusche über der Statue des hl. Bernhard ist aber schwer beschädigt. – Schon am 1. März hat der Sturm die Dachfläche des sog. „Neugebäudes“ ziemlich mitgenommen. Dieses Dach ist eine der wenigen unserer Dachflächen, die in den letzten Jahren nicht restauriert worden sind. Manche Ziegel steckten noch 10 m weit vom Haus entfernt spitz im Boden… Es musste rundherum alles gesperrt werden. Im Neugebäude wohnen 24 Mitbrüder und Studenten. Am Montag wird mit der Reparatur des Daches begonnen… – Merkwürdig findet der Webmaster, dass Orkane, also bösartige Naturkatastrophen, mit menschlichen Personennamen belegt werden. Wie kann man etwas Inhumanes humanisieren? Ist das klug? – Foto: Tischler Hablecker mit einem Fenster, das der Sturm samt Fensterstock (!) aus der Verankerung gerissen hat.

Üblicher Ansturm auf das Hochschulsekretariat zu Semesterbeginn (03.03.08)

Mit Semesterbeginn verwandelt sich das Sekretariat der Hochschule üblicherweise in eine umlagerte Festung! Obwohl sich die Studenten ja schon über Internet (www.hochschule-heiligenkreuz.at) die wichtigsten Informationen über das neue Semester holen konnten, wollen doch alle unbedingt etwas von der Hochschulsekretärin oder vom Rektor wissen, erfahren, erbitten… Das Semester hat, wie anderorts berichtet, ja mit voller Kraft begonnen. Es wird auch im Sommersemester einige Neuinskribenten geben, denen wünschen wir Glück und Segen. – PS: Der Ansturm auf das Sekretariat war auch deshalb so groß, weil unsere Hochschulsekretärin Frau Waltraud Hohlagschwandtner am 2. März ihren Geburtstag gefeiert hatte; so wollten sich viele auch noch gratulieren. Und mit unendlicher Geduld berät sie alle, hilft allen, ordnet alle… – Foto: Unsere Hochschulsekretärin und einige wartende Studenten vor dem Rektorat…

Das Sommersemester 2008 an der Päpstlichen Hochschule hat begonnen (03.03.08)

 – Das Sommersemester an der Päpstlichen Phil.-Theol. Hochschule Benedikt XVI. hat pünktlich am 1. März, es sind dann ohnehin nur wenige Wochen bis zum hohen Osterfest. Es ist verständlich, dass die Studenten über den Mega-Start stöhnen, denn es gibt mehrere Blockvorlesungen. Sogar am Samstag Nachmittag, 1. März, gab es Vorlesungen… Und am 6./7. März ist die EUCist-Tagung über „März 1938 und die Folgen für Kirche und Klöster…“. – Für die Studierenden UND für Freunde und Interessierte im Umfeld des Stiftes und der Hochschule ist die Vortragsreihe „5 vor 11“ gedacht, wo an einem Wochentag-Vormittag um ca. 10.55 Uhr ein Vortrag zu einem interessanten, bunten und vertiefenden Thema aus dem Umfeld der Theologie stattfinden wird, – mit sehr interessanten Referenten. – Das Vorlesungsverzeichnis für das Sommersemester 2008 ist bereits fertig und kann –> hier downgeloadet werden. Foto: Johannes Pernegger und Fr. Vinzenz in der im Vorjahr eingerichteten Studienbibliothek. Leider ist nicht in Sicht, wann die Mittel für die Einrichtung der Institutsräume aufgebracht sein werden…

Mitreißende Musik bei der Jugendvigil (08.03.08)

Über 300 Jugendliche waren bei der Jugendvigil am 7. März. Natürlich auch einige Firmlinge, doch die haben trotzdem gut mitgebetet, gut gesungen und wurden – wie sie nachher erzählt haben – auch tatsächlich durch die Nähe Gottes berührt. Denn darum geht es ja bei der Jugendvigil, Nicht Event, sondern Gott ist das Thema der Jugendvigil (siehe –> hier). Und da hat der Heilige Geist erstaunlich kräftig gewirkt, die Stimmung war einfach toll. Ein Wunder ist, dass jedesmal die Musik so großartig funktioniert. Aus der Steiermark kommen ein paar hervorragende Musiker, samt Ausrüstung, und das alles um Gottes Lohn, als Apostolat für den Herrn. Die Band wird durch unsere eigenen Mitbrüder verstärkt, wo mindestens 3 junge Patres und Fratres immer mitspielen, sodass es wirklich „unsere Musik“ ist. Was wären wir, ohne dieses musikalische Hineingeführt werden in die Nähe Gottes. Vergelts Gott der Band. Fotos gibt es wie immer von Gerhard und Thomas auf www.pfarre-wildon.at, beide sind Profis. – Foto: Die Band bei der einstimmenden Probe vor der Jugendvigil.

Kl-Ostertage im Stift Heiligenkreuz (14.02.08)

Ostern wird heuer schon sehr früh sein. Wie jedes Jahr freuen wir uns, wenn viele Gläubige zu den heiligen Liturgien kommen. Es gibt bereits einen –> Liturgieplan für die Karwoche. Wir freuen uns über Gäste, die sich bitte rechtzeitig bei Gastmeister Pater Pirmin anmelden müssen (02258-8703-101; gastmeister@stift-heiligenkreuz.at). Der Gästetrakt steht Männern und Frauen offen. Wenn wir überfüllt sind, dann verweisen wir auf die vielen Unterkunftsmöglichkeiten in und um Heiligenkreuz. – Besonders laden wir wieder junge Männer und Burschen zu sogenannten Kl-Ostertagen ein, ab Palmsonntag bis Ostersonntag. Wir bitten dabei nur um Mithilfe im Kloster in dieser heiligsten Zeit des Jahres. Dazu ist unbedingt eine persönliche Anmeldung bei P. Karl erforderlich: pkw@stift-heiligenkreuz.at. Für uns Christen ist Ostern das höchste Fest im Jahreskreis, es gibt gar keine Superlative, um das auszudrücken, was Ostern für Mönche bedeutet. Darum freuen wir uns, wenn Gläubige, Gäste, Burschen und Beter mit uns feiern. – Foto: Osterfeuer, Beginn der hochheiligen Osternacht.

Jugendliche und junge Menschen sind herzlich willkommen (21.02.08)

Das Stift Heiligenkreuz ist auch ein Ort der Jugendseelsorge. Da ein Kloster ein Ort der "geistlichen Kraft" (Benedikt XVI.) ist, bieten wir auch jungen Leuten an, zu uns zu kommen, und in verschiedener Weise von dieser geistlichen Kraft zu profitieren. Es gibt eigene Mitbrüder für die Jugendseelsorge; es gibt eigene Homepage-Seiten über unser Jugendangebot. Dieses reicht von der monatlichen Jugendvigil, über die Jugendwallfahrt zum Weltjugendtag nach Sydney 2008, über Silvester-Jugendtage und Karwochen-Kl-Ostertagen hin zu geistlichen Sportwochen usw. usw. Nähere Information –> hier. Das besonders Schöne ist, dass wir als Kloster nicht nur geistliche Berufungen haben, sondern dass Gott auch so manchen jungen Leuten geholfen hat, "die Richtige" bzw. "den Richtigen" für das Leben zu finden. Gute Ehen sind ein großer Segen der Jugendseelsorge. – Foto: Andreas Höfer und Sophie nach der Hochzeit im August 2007.

Die furchtbaren Folgen des März 1938 (08.03.08)

Der Anschluss Österreichs an Hitlerdeutschland vor 70 Jahren war Anlass für eine –> beachtenswerte Erklärung der Österreichischen Bischofskonferenz. In Heiligenkreuz hat das Europainstitut für cisterciensische Forschung eine hervorragende hochkarätige Tagung veranstaltet (–> auf der Seite der Hochschule). Die Liste der Referentinnen und Referenten liest sich wie das „Who is who“ der Zeitgeschichstforschung dieser unseligen Epoche. Die Teilnehmer waren von den Referanten begeistert. Es wurde nicht nur ein Überblick über die Gesamtsituation der Kirche gegeben (Liebmann, Fenzl), sondern paradigmatisch anhand von einzelnen Persönlichkeiten (Putz, Moll, Röhrig) und von der Situation in einzelnen Stiften (Dessl: Wilhering, Außermair: Kremsmünster, Jagschitz: Heiligenkreuz) die Situation damals von 1938 bis 1945 dargestellt. Die Vorträge werden natürlich sobald wie möglich samt Bildmaterial im Be&Be-Verlag veröffentlicht. Foto der Referenten: Dessl, Schachenmayr, Jagschitz, Fenzl, Röhrig, Liebmann, Putz, Moll und Außermair.

Immer noch schwere Behinderungen durch den Schimmelbefall der Bibliothek (10.03.08)

Das nebenstehende Foto zeigt einen geplanten „Institutsraum“ in der Päpstlichen Hochschule. Es war alles so schön geplant für 2008: Einrichtung von 7 Institutsräumen, Aufrüstung der dortigen Studienbibliothek, und dann: auf ins verstärkte theologische Arbeiten. Und dann kam nach dem Papstbesuch der Schimmelbefall der Hauptbibliothek und alles endete im Chaos. Obwohl unser Bibliothekar alles tut, und auch zusätzliche Kräfte engagiert wurden, wird es noch dauern. Denn die Einrichtung der Institutsräume braucht Geld, das wir für die Bibliothek nun nicht mehr haben, und es braucht Arbeitseinsatz ohne Ende…  Aber das soll kein Lamentieren sein, denn der liebe Gott hat uns noch immer geholfen. Und mit „Ora et labora“ kommt man sehr weit… Foto: Projektierter Institutsraum für Sozialethik und Moraltheologie – im völligen Chaos der Bücher-Umräumung.

Besinnlicher Nachmittag am Palmsonntag (16.03.08)

Eine schon über 10-jährige Tradition haben die „Besinnlichen Nachmittag“ am Palmsonntag, die P. Bernhard und P. Karl halten. Auch heuer war der Kaisersaal mit ca. 180 Teilnehmern bis auf den letzten Platz voll. P. Bernhard hielt einen motivierenden und humorvollen Eröffnungsvortrag über die Beichte und die Umkehr. Danach stand er für die Beichte zur Verfügung, ebenso P. Alkuin. Beide bis zum Abend! Währenddessen stimmte P. Karl in einer Katechese über Jesus als „Lamm Gottes“ und über die christlichen „Hoffnung“ (Spe Salvi) auf die Karwoche ein, auf der Erlösungsgeheimnis. Um 16 Uhr nahmen viele am Kreuzweg teil, den Abt Gregor auf der barocken Kreuzweganlage vorbetete. Der besinnliche Nachmittag endete mit einer festlichen Heiligen Messe um 18.45 Uhr in der Kreuzkirche. Danke den engagierten Laien, die alles so perfekt vorbereiten und mit soviel Eifer zu diesen segensreichen Nachmittagen einladen. – Foto: P. Bernhard bei seinem Einführungsvortrag am 16. März 2008.

Auf dem Weg zum höchsten Fest der Christenheit (18.03.08)

Das Kloster ist mittlerweile voll mit Gästen, die jungen Burschen, die zu den Kl-Ostertagen schon im Haus sind, helfen uns vorbildlich beim Putz des ganzen Klosters. Wir gehen sehr freudig dem höchsten Fest entgegen, auch wenn das Wetter derzeit eher zum Weinen ist. Warum schneit es zu Ostern und nicht zu Weihnachten? Die Schulbeichten sind hinter uns, jetzt sind wir sehr „eingekehrt“ in das klösterliche Leben. Da wir so viele sind, muss alles gut organisiert werden. Am Karmontag gab es schon eine große Vorbesprechung beim Mitbrüdergespräch. Jeder Mitbruder wird einen von den jungen Männern, die jetzt mit uns mitleben als „Schutzengel“ betreuen, damit diese sich im klösterlichen Leben auskennen und persönlich betreut wissen. Sollte es am Gründonnerstag zur Fußwaschung sehr kalt sein, haben wir einen „Notfallsplan“ ausgearbeitet. Hier ist Programm für –> die kommende Karwoche und das hochheilige Osterfest. Foto: Mitbrüdergespräch am Karmontag.

Karmittwoch: Musikalisches Präludium zum Heiligen Triduum am 19. März (03.03.08)

Das Wiener Razumovsky Quartett, das über Matthias Adensamer aus Baden mit dem Stift verbunden ist, hat uns zugesagt, wieder am Karmittwoch Abend das Heilige Triduum gleichsam musikalisch einzubegleiten. Das Quartett spielt Joseph Haydn, „Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz“, mit biblischen Texten, die Pater Simeon vortragen wird. Die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt über dieses Quartett: „Die Perfektion und Ausdruckskraft welche die Musiker des Quartetts einzeln und im Zusammenspiel legen, ist erstaunlich – umso mehr, als sie alle jünger als dreißig sind.“ Konzerte gaben sie bereits in Deutschland, Frankreich, Schweiz, Portugal, Slowakei, Kroatien, Polen, Kanada, Russland, Mongolei, China, Mozambique – und zweimal schon in Heiligenkreuz. Beginn ist 19.30 Uhr, Einlass ab 19.00. In der Abteikirche ist es kühl, warm anziehen. Dauer ca. 70 Minuten. Eintritt gegen freie Spende! – Foto: Vor dem verhüllten Auferstehungskreuz stimmte das Razumovsky Quartett schon 2006 und 2007 ergreifend auf das Passionsgeschehen ein.

"Incipit Hebdomada Sancta!" - Die Heilige Woche hat begonnen! (16.03.08)

Mit der feierlichen Liturgie vom Einzug Jesu in Jerusalem haben wir heute die Heilige Woche eröffnet. „Heilige Woche“ ist die liturgisch richtige Bezeichnung für das, was wir herkömmlich „Karwoche“ nennen.  Sehr viele Gläubige waren gekommen und in den letzten Jahren nehmen auch immer mehr Leute an der Heiligen Messe nach der Palmzweigsegnung teil. Die Abteikirche war voll. Ergriffen waren wir von der Passion, die von 12 jungen Mitbrüdern gesungen wurde, unser Kantor P. Simeon hat wochenlang geprobt. Es war wirklich berührend schön. – Inzwischen füllt sich das Kloster immer mehr: Exerzitien, Seminare, Klostergäste, Jugendliche. Auch die Studentenzimmer müssen als Gästezimmer her, ja sogar die Hörsäle der Hochschule… Die nächsten drei Tage sind jetzt bei uns für den Klosterputz; ab Gründonnerstag werden wir ganz tief in die Liturgie der Kirche eintauchen, in denen wir Leiden, Tod und Auferstehung Christi feiern. Programm –> hier. – Foto: Einzug in die Abteikirche am Palmsonntag, 16. März 2008.

Karmittwoch: Wienerwald-Ausflug der Mönche vor dem Heiligen Triduum! (19.03.08)

Das Kloster ist geputzt, auch dank der Mithilfe unserer zahlreichen Klostergäste. Zum Abschluss hat Abt Gregor mit 30 jungen Mitbrüdern und den jungen Männern, die sich gerade bei uns zu den Kl-Ostertagen aufhalten, eine kleine Wanderung durch den Wienerwald gemacht. Es ging über den Kreuzweg und den Vetsera-Friedhof zur Meierei Füllenberg, wo wir köstlich bewirtet wurden (wo gibt es schon Glühmost mit warmen Mohnstrudel?!). Das Wetter war aprilhaft: von heißem Sonnenschein bis zu peitschendem Schneetreiben haben wir bei der Wanderung alles erlebt. Der Spaziergang war ein gutes Durchatmen, nicht nur in der Wienerwaldluft, sondern auch in der gegenseitigen Begegnung. – Foto: Auf dem Weg Richtung Füllenberg.

Das Heilige Triduum beginnt mit der Fußwaschung (20.03.08)

Am Gründonnerstag feiert die Kirche die Einsetzung der Eucharistie und des Priestertums. Beim Letzten Abendmahl fasst unser Herr Jesus all sein Tun und Wollen in dem Gestus der Selbsthingabe zusammen („Mein Leib – für Euch hingegeben!“ „Mein Blut – für Euch vergossen“); wenige Stunden später wird er als Opferlamm zwischen Himmel und Erde ausgespannt am Kreuz sein Leben für uns hingeben. – Wir eröffnen das „Triduum Sacrum“, die heiligen Drei Tage, mit der Fußwaschung immer schon am Gründonnerstag Vormittag. Die 12 Apostel sind ältere Herrn aus den umliegenden Pfarren, die danach zum Mittagessen bei uns im Speisesaal geführt werden. Programm der Karliturgie –> hier. Inzwischen ist auch eine 20-köpfige Gruppe von Jesus-Freaks bei uns gelandet, diesen freikirchlich gesinnten jungen Burschen gefällt unsere feierliche, lateinische Liturgie, sodass sie jedes Jahr mit dem evangelischen Pastor Norbert Roth zu uns kommen… Jedenfalls sind wir übervoll… Foto: Abt Gregor führt einen „Apostel“ nach der Fußwaschung zum Spinatessen ab.

Karsamstag: Stille Anbetung beim Heiligen Grab (22.03.08)

Die Liturgie des Karfreitags endete mit der Übertragung des Allerheiligsten in die Kreuzkirche, die als Heiliges Grab hergerichtet ist. Wie Gott der Vater nach dem Schöpfungswerk am 7. Tag ruhte, so ruht Gott der Sohn nach dem Erlösungswerk am Kreuz. Die Schöpfung vollbrachte Gott der Vater in Allmacht, die Erlösung vollbrachte Gott der Sohn in Ohnmacht. – Am Karsamstag sind die Gläubigen eingeladen, in stiller Anbetung beim Heiligen Grab zu verharren und die Gräber Ihrer verstorbenen Lieben zu besuchen. Bei uns ist durchgehend auch bis 17 Uhr Beichtgelegenheit in der Kreuzkirche bei 2 Priestern. – Die Liturgie der Osternacht beginnt um 21 Uhr (warm anziehen) und dauert bis vor Mitternacht. Am Ostersonntag ist um 9 Uhr das Auferstehungshochamt. – Foto: Abt Gregor vor dem Leichnam Christi beim Heiligen Grab.

Persönliches Schreiben den Papstes an Prof. P. Dr. Maximilian Heim (19.03.08)

Vor dem Speisesaal in Heiligenkreuz gab es heute einen Stau, denn dort hing doch tatsächlich ein persönliches Handschreiben von Papst Benedikt XVI. an unseren Pater Prior Maximilian. P. Maximilians Arbeit über die Ekklesiologie (das ist die Lehre über die Kirche) von Joseph Ratzinger war nämlich ins Englische übersetzt worden und der Papst hat P. Maximilian dafür gedankt. Es ist ein ganz tolles und eindrucksvolles englisches Buch entstanden mit dem Titel „Joseph Ratzinger: Life in the Church and Living Theology: Fundamentals of Ecclesiology„. P. Maximilian ist nicht nur Professor für Fundamentaltheologie an unserer Hochschule, sondern auch Prior im 1988 gegründeten Priorat Stiepel in Bochum. Zu seiner Studie hat ihm der Papst persönlich das Vorwort geschrieben… Foto: Die Mitbrüder wollen alle das Handschreiben des Papstes lesen, das er in seiner typisch kleinen Schrift an P. Maximilian gerichtet hat.

Ratschenbuben auch in Heiligenkreuz unterwegs (21.03.08)

Bei uns gibt es nicht nur „Hochliturgie“, sondern auch das „Normale“. Unser Frater Johannes Paul hat eine nette Truppe von Ministranten zusammen, die auch ratschen gehen. Das Ratschen soll das Gebetsläuten ersetzen, denn von Gründonnerstag-Abend bis in die Osternacht schweigen die Glocken wegen des Leidens, Sterbens und Begabens-Seins Christi. Dabei schaut auch immer ein kleiner Lohn für die Ratschenbuben heraus, wenn sie von Haus zu Haus gehen und für ihren Dienst sammeln. Fr. Johannes Paul hatte heuer eine „geniale“ Idee: Er war mit den Ratschenbuben beim großen Kreuzweg, wo immerhin 250 Gläubige waren, da haben die geratscht  – und dann haben sie auch um eine kleine Gabe gebeten… Recht so! Auf unserem hohen Turm von 1672 steht übrigens eine große Ratsche, die von einigen erwachsenen Heiligenkreuzern immer am Karsamstag Mittag angeworfen wird und dann über das ganze Dorf klappert. – Foto: Frater Johannes Paul mit den Ministranten vor Start des Ratschens.

Hunderte beim Kreuzweg am Karfreitag (21.03.08)

Das milde und regenfreie Wetter hat es begünstigt: So sind wieder Hunderte zum Kreuzweg am Karfreitag Nachmittag gekommen. P. Prior Christian hat den Kreuzweg unter Assistenz der jungen Mitbrüder auf der barocken Kreuzweganlage vorgebetet. Eindrucksvoll war, dass viele Familien, viele Jugendliche teilgenommen haben. Es ist das immer eine sehr schöne Stimmung, denn irgendwie spürt man – mitten in aller Betrachtung des Leidens und Sterbens Christi – schon den Duft der Auferstehung durch die Frühlingsstimmung, die in der Natur herrscht… Auch unsere Klostergäste haben am Kreuzweg teilgenommen. Foto: Maximilian Rupp ist einer von ca. 25 Studenten und jungen Burschen, die zur Zeit die „Kl-Ostertage“ mit uns verbringen und uns im Haus und in der Liturgie helfen.

Auch evangelische Pastoren und "Jesus-Freaks"... (21.03.08)

zieht es zu Ostern ins Kloster. Wenn der Webmaster mit seinem kleinen Fotoapparat auftaucht, dann stellen sich mittlerweile alle schon "homepage-compatibel" auf, da ja viele über die Homepage mit dem Geschen im Kloster verbunden sind. So war es auch nicht schwer, zu dem Gruppenfoto mit den "Jesus-Freaks" und dem evangelischen Pfarrer Norbert Roth (3. v. l.) zu kommen, das nach dem Kreuzweg am Karfreitag entstanden ist. Wir sind erstaunt, dass es den jungen Leuten, die ja eine unkonventionelle Art des christlichen Glaubens praktizieren, so gut bei uns gefällt. Intensität ist scheinbar konfessionsübergreifend anziehend! So sitzen die jungen Männer bei unseren Stundenlangen Lateinischen Liturgien schon am frühen Morgen und beten mit… Wir freuen uns. Diese ökumenische Dimension ist uns herzlich willkommen, denn der Heiland, den wir am Karfreitag in seinem Opfertod feiern, ist unser aller Erlöser. Foto: ein Teil der zur Zeit im Kloster befindlichen "Jesus-Freaks".

Nach den Feierlichkeiten haben wir "Halleluja-Stimmung" im Kloster! (23.03.08)

Wenn man in der Liturgie mit Ernst und Hingabe Leiden, Tod und Grabesruhe Christi gefeiert hat, dann stellt sich zu Ostern automatisch eine „Halleluja-Stimmung“ unter uns Mönchen ein. Das ist nicht nur ein psychologischer Effekt, sondern ein übernatürliches Gnadengeschenk: die Freude über die Erlösung, über die Auferstehung, über einen letzten wunderschönen Lebenssinn… Wir haben sehr intensiv und feierlich gefeiert, hunderte Gläubige mit uns! Eine Truppe von ca. 25 Studenten und jungen Männern lebte mit uns mit und half mit, nicht nur beim Klosterputz, sondern auch in der liturgischen Assistenz. Und großartig haben die das gemacht!!! – Nach dem Pontifikalamt am Ostersonntag Vormittag entstand das nebenstehende Gruppenfoto; leider waren schon ein paar in ihre Pfarren zurückgekehrt… Jedenfalls herrschte auch beim Gruppenfoto „Halleluja-Stimmung“ als sich Abt Gregor bei den jungen Leuten herzlich bedankte, dass sie uns geholfen haben, die Liturgie würdig zu gestalten. Foto: in der Mitte kniend Abt Gregor, daneben die liturgische Assistenz.

"Der Herr ist auferstanden!" Dankbarer Rückblick auf das heilige Osterfest (28.03.08)

Mit Dankbarkeit dürfen wir im Stift Heiligenkreuz auf die gesegnete Feier der Karwoche und des Hohen Osterfestes zurückblicken. Am Ostersonntag hielt P. Prior Christian nach der Auferstehungsprozession eine berührende Gratulationsansprache an den Herrn Abt (das ist eine alte Tradition, denn wann sollten wir uns mehr beglückwünschen als am Fest der Erlösung…). Er erinnerte daran, das alle Liturgie und alle Mühe, die bei uns in die Osterfeierlichkeiten gesteckt wird, vom Sakristan über Mesner bis hin zu den liturgischen Assistenten und den Küchendienern, nichts wäre, wenn es nicht aus einem tiefen Geist des Glaubens und der brüderlichen Gemeinschaft käme. – Besonders dankbar sind wir den ca. 25 jungen Männern und Studenten, die in der Karwoche bei uns waren und in der Liturgie mit vollem Einsatz assistiert haben. Wir hoffen, dass sie auch in Zukunft uns die Freude machen, uns zu besuchen. – Foto: Mit der Segnung des Osterfeuers eröffnete der Herr Abt die Hochheilige Osternacht.

Jugendvigil mit viel Herz am 4. April (05.04.08).

In der österlichen Zeit feierten wir am 4. April eine sehr intensive Jugendvigil, die wegen des großen Andranges auch fast bis 22 Uhr dauerte. Thema war die göttliche Barmherzigkeit und P. Bernhard brachte uns alle zum Schmunzeln, als er mit einem Ikea-Herzen, das er sich von dort „ausgeborgt“ hatte, das schönste Geheimnis Gottes uns echt bernhardinisch ausdeutet: Die beiden Hände sind der Sohn und der Geist, die uns der Vater entgegenstreckt, um uns an sein Herz zu ziehen. Das stammt natürlich von Irenäus von Lyon (+202), der von Ikea keine Ahnung hat… Zu der Jugendvigil waren viele liebe Priester von überall her gekommen, vor allem aber 270 Jugendliche, denn Valentin hat diesmal eine Zählung veranstaltet und als Schottengymnasiast sich wohl nicht verzählt… Und viele Fotos gibt es schon wieder auf www.pfarre-wildon.at. Und Frater Samuels Jugendvigil-Geschichte ist auch schon auf –> dieser Seite online. – Foto: Pater Bernhard predigt über die göttliche Barmherzigkeit.

Ora et labora (28.03.08).

Unser Leben ist „Ora et Labora – Gebet und Arbeit“. Achtung: Unser Chorgebet ist offizielles Gebet der Kirche an Gott, es ist öffentlicher Lobpreis, siehe dazu die Ansprache des Papstes am 9. Sept. 2007). Daher ist es öffentlich und Gläubige dürfen natürlich an unserem jahrhundertealten –> lateinischen Chorgebet teilnehmen. Wir freuen uns sogar über Besucher. Man darf einfach ruhig sitzen und die Gesänge des –> Gregorianischen Chorals auf sich wirken lassen. – In der großen Abteikirche, wo wir sonst beten, ist es im Winter so kalt, dass wir in die beheizte gotische Bernardikapelle übersiedelt sind. Dorthin kommt man ganz unkompliziert, indem man sich beim Gastmeister (02258-8703-101) oder einfach an der Klosterpforte (02258-8703-0) anmeldet. Für die Teilnahme bieten sich vor allem das Mittagsgebet (12 Uhr), die Vesper (18 Uhr) und die Komplet (19.45 Uhr) an. –> Tagesordnung. Foto: Dieses Bild von der Choralschola ging in den letzten Tagen um die Welt…

Tiefe Gedanken zum Priestersein heute von Bischof Dr. Alois Schwarz (08.04.08)

110 Studenten, die meisten davon auf dem Weg zum Priestertum, drängten sich in den Großen Hörsaal der Päpstlichen Hochschule, als Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz über den priesterlichen Dienst in der Welt von heute sprach. Bischof Schwarz war von Abt Gregor herzlich begrüßt worden, hatte er doch selbst vor Jahren an der Hochschule Heiligenkreuz als Professor für Homiletik unterrichtet. Zum einen schaut die religionsfreundlich gewordene Welt erwartungsvoll auf den Priester, zum anderen steht dieser unter einem enormen Rechtfertigungsdruck, weil das Institutionelle an Religion heute automatisch unter Verdacht stehe… Der Priester müsse ein Mensch mit „Dornbuscherfahrung“ sein, in der Gegenwart Gottes leben. Der Dornbusch des Priesters müsse der Tabernakel sein… – Der Auftakt zu der Vortragsserie „Fünf vor Elf“ ist damit gut gelungen, –> ein buntes Programm an weiteren Vortragenden und Vorträgen wird von der Hochschule in den nächsten Wochen – auch Nicht-Studierenden – angeboten. Foto: Abt Gregor mit Bischof Schwarz auf dem Weg zum Mittagsgebet.

In Augsburg: "3. Internationalen Kongress Treffpunkt Weltkirche" vom 11.-13. April 2008 (21.02.08)

An dem katholischen Mega-Kongress des Hilfswerkes „Kirche in Not“ werden viele katholische Schriftsteller teilnehmen, auch aus Österreich. Unter den ganz Prominenten sind die Bestsellerautoren Manfred Lütz, Prinz Asfa-Wossen Asserate, Gertrud Fussenegger und Christa Meves, von deren Büchern den Angaben zufolge bereits mehr als fünf Millionen Exemplare allein in deutscher Sprache verkauft worden sind.  Als Publizisten einen Namen gemacht haben sich auch die Soziologin Gabriele  Kuby, WELT-Korrespondent Paul Badde, der Ehrenpräsident der Paneuropa-Union  Otto von Habsburg, der Journalist Martin Lohmann, die norwegische Politologin Janne Haaland Matlary, der Historiker Ekkehart Rotter usw. – Im Mittelpunkt des Kongresses stehen diesmal die wachsende Kirche in Afrika und ihre Herausforderung durch den Islam, die neuen Chancen für die Kirche in China, der Exodus der Christen aus dem Heiligen Land, die Zukunft der Kirche in Europa sowie die Zukunft der Familie im deutschen Sprachraum.
Info und Anmeldung über den Kongress –> hier. Foto: Kongress 2006.

Eine besondere Primiz beim klösterlichen Konventamt (08.04.08)

Am 8. April hatten wir die besondere Primiz eines verheirateten griechisch-katholischen Priesters bei unserem klösterlichen Konventamt. Als Seminarist der rumänischen griechisch-katholischen Diözese Alba Juila hatte der Rumäne Georghita Dobrica 3 Jahre an unserer Hochschule uns studiert, dabei lebte er bei uns im Kloster, war immer beim Chorgebet usw. Nach dem Abschluss seines Studiums mit dem Magister theologiae hat er am 9. September 2007 geheiratet, wie dies die Kirchenordnung im griechisch-katholischen Ritus vorsieht, sodass er am 9. März 2008 die Priesterweihe empfangen konnte. Wir freuten uns, unseren Mitbruder "Gigi", der jetzt gerade das Doktorat an der Universität Graz macht, als Neupriester bei uns begrüßen zu dürfen und bewunderten das prachtvolle Messgewand, das in seinem Ritus üblich ist. Nach dem Konventamt spendete er uns den Primizsegen. Sein Hochzeitstag fiel übrigens genau auf den Tag des Papstbesuches in Heiligenkreuz. – Foto: Neupriester Mag. Georghita Dobrica spendet nach dem klösterlichen Konventamt den Primizsegen.

Vier interessante neue Bücher (23.03.08)

Francesca, Sandra und Julian ließen sich vom Webmaster gerne gewinnen, um auf vier interessante neue Bücher aufmerksam zu machen: 1.) "" schildert in wissenschaftlichen Vorträgen, was den Gregorianischen Choral der Zisterzienser auszeichnet. Das Buch ist mit eindrucksvollen Bildern der Liturgie in Heiligenkreuz bebildert. 2.) Von P. Karl Wallner stammt das Buch ". Gedanken zur christlichen Spiritualität", wo es um vieles geht, was für den Glauben wichtig ist: von der Beichte über die Kommunion bis zum Leiden an der Kirche. 3.) Für Historiker ist das Büchlein von Lars Friedrich "" interessant. Es schildert die Geschichte des Ortes der Tragödie von 1889 in allen Details. 4.) Und das Buch "" erinnert an den unvergesslichen 9. September 2007. – Die Bücher gibt es in jeder Buchhandlung, natürlich auch im Klosterladen Heiligenrkeuz (einfach anrufen: 0043-2258-8703-143) und in unserem –> Online-Klostershop

Unsere Magnolie blüht... (16.04.08)

In unserem Priorenhof, also mitten in der Klausur, steht ein riesiger weiße Magnolienbusch. Unser Herr Abt liebt diese Magnolie und hat sie auch bei der Restaurierung des Priorenhofes nicht ersetzen lassen, obwohl sie schon ziemlich zerzaust ist. Vielleicht erinnern ihn die weißen Blüten auch an die Novizen. Jedenfalls ist es eine kleine Tradition, dass sich die jeweiligen Novizen vor der Magnolie fotografieren lassen, wozu man sich allerdings beeilen muss, denn sie blüht maximal 2 oder 3 Tage, bevor die weißen Blüten dann braun und unansehnlich werden. Und oft kommt der Frost dazu, dann ist es noch kürzer. Das Magnolien-Novizenfoto 2008 zeigt in der Mitte P. Prior Christian, zu seiner Seite die Fratres Ignatius, Nikodemus, Coelestin, Otto, Kilian und Severin (von links nach rechts). Die Halbzeit des Noviziates haben sie schon hinter sich, wir wünschen allen 6, dass sich ihr Ordenskleid mit der Zeitlichen Profess im August dann dunkler färbt. Aber dass Ihre Kreativität nie verwelkt!

Päpstliche Hochschule Benedikt XVI. auf Kongress "Weltkirche" vertreten (13.04.08)

Nicht nur durch einen –> Impuls von Rektor P. Karl Wallner war die Hochschule Heiligenkreuz beim großen Kongress „Weltkirche“ von „Kirche in Not“ in Augsburg von 10.-13. April 2008 vertreten: Drei Mitbrüder, einer aus Deutschland, einer aus Vietnam und einer aus Sri Lanka betreuten bei dem kirchlichen Großereignis einen eigenen Informationsstand. Die Mitbrüder wurder 3 Tage lang von vielen Menschen regelrecht umlagert, da Heiligenkreuz spätestens seit dem Papstbesuch 2007 auch in Deutschland ein Begriff ist. Der Kongress in der Kongresshalle Augsburg war für die teilnehmenden Mitbrüder ein großes Erlebnis, da sie viele engagierte Katholiken kennengelernt haben, und auch viele Bischöfe aus der ganzen Welt… Foto: Informationsstand der Päpstlichen Hochschule Heiligenkreuz in Augsburg.

Nachbereitung des Papstbesuches in Österreich (02.04.08)

Am 2. April 2005 ist der Diener Gottes Johannes Paul II. gestorben. Es berührend zu sehen, wie wunderbar Gott seine Kirche durch den jeweiligen Petrusnachfolger leitet. Papst Benedikt XVI. leitet die Kirche vor allem als „Lehrer der Wahrheit“, und er tut das in einer freundlichen, liebevollen und werbenden Art und Weise. Für uns Heiligenkreuzer ist es ein besonderes Anliegen, dass der Österreich Besuch vom vergangenen September gut aufbereitet wird. Dazu gibt es in Heiligenkreuz eine Reihe von Veranstaltungen, aber auch außerhalb, etwa am 15. April in Wiener Neustadt im Bildungshaus Sankt Bernhard (Näheres siehe –> hier). Gerade die Ansprachen, die uns Benedikt XVI. bei seinem 3-tätigen Besuch geschenkt hat sind übersichtlich! Also man kann sie lesen, und in Ihnen sind die wichtigsten theologischen und pastoralen Anliegen des Papstes gleichsam „kondensiert“ und komprimiert. Foto: einer der unvergesslichen Augenblicke des 9. September 2009 in Heiligenkreuz

"In der Soziologie ist nur eines sicher: der Wandel!" (16.04.08)

Einen beachtenswerten Vortrag hielt der langjährige Abgeordnete zum Nationalrat und ehemalige ÖAAB Obmann Dr. Josef Höchtl, indem er die statistische Entwicklung des Christentums und der Religionen in Österreich in den letzten Jahren thematisierte. Höchtl legte den Studenten Zahlen vor, die auf den ersten Blick bedrückend sein können: Von 1975 bis 2008 sank die Zahl der Katholiken in Österreich um 1,3 Millionen. Der Gottesdienstbesuch sank von 1956 bis 2008 von 2 Millionen auf derzeit ca. 800.000… Höchtl machte aber Mut: Wir müssen die Zahlen wissen, um darauf reagieren zu können. Einer Mentalität des „Man müsste“ erteilte er eine Absage. Es kann nur heißen: „Ich muss“. Den Daten müssen Taten folgen. Der überzeugte christliche Politiker ermutigte auch zu einer guten Öffentlichkeitsarbeit. Gerade der Realismus angesichts etwa des Islam, der im Jahr 1972 noch 22.000 zählte, 2008 aber bereits bei 400.000 ist, ist notwendig, damit wir Christen das nötige Engagement entwickeln. Er zitierte Papst Benedikt XVI., an dessen Geburtstag der Vortrag im Rahmen der öffentlichen –> Vortragsreihe „Fünf vor Elf“ stattfand, der sagte: „Mission ist das Recht und die Pflicht eines jeden, der an Christus glaubt“

Messgewänder von Fr. Raphael für die Neupriester (03.04.08)

Unser Frater Raphael arbeitet zur Zeit an drei künstlerisch gestalteten Messgewändern für 3 der Neupriester, die am 24. April die Weihe empfangen werden. Nachdem sich unser Frater Raphael (siehe unter –> „Künstlermönch„) ja durch seine Skulpturen einen Namen gemacht hat und sich auch mit seinen wirklich eindrucksvollen Glasfenstern für den Chorraum in Stiepel und schließlich auch für Papst Benedikt XVI. bewährt hat, sind diese Messgewänder durchaus eine Herausforderung für ihn gewesen. Jedes der 3 Messgewänder ist theologisch durchdacht und individuell gestaltet, jedes der 3 Messgewänder soll zugleich die Persönlichkeit des Neupriester ausdrücken… Nachdem er die künstlerischen Entwürfe fertig hat, arbeiten unsere Zisterzienserinnen in der Abtei Marienfeld in ihrer Paramentenstickerei auf Hochtouren, um die Messgewänder bis zu den Primizen fertig zu sticken. – Foto: Frater Raphael beim Entwurf des Messgewandes für Pater Simeon.

Bitte um das Gebet für die 6 Neupriester (24.04.08)

Kardinal Schönborn weiht bei uns im Stift Heiligenkreuz die 6 Mitbrüder P. Lukas, P. Elias, P. Irenäus, P. Simeon, P. Pio und P. Pirmin zu Priestern. In den letzten Jahren sind ja sehr viele eingetreten, die Ausbildung dauert lange, alle 6 haben das Studium schon länger mit dem Magister theologiae abgeschlossen. Zwei der Ordinandi sind Österreicher, die anderen vier kommen aus den verschiedensten Teilen Deutschlands. Alle 6 tragen schon seit Jahren das Kloster mit seinen vielen Aufgabenbereichen mit und haben sich in ihrem Diakonalen Pastoraldienst sehr wohlgefühlt. Eine 7. Priesterweihe gibt es am 11. Oktober. Das Foto entstand 3 Tage vor der Weihe und zeigt die 6 zukünftigen Neupriester mit Kardinal Schönborn und Abt Gregor. Dieses Gruppenfoto kann man –> hier herunterladen. Dort gibt es auch noch mehr Information über die 6 zukünftigen Neupriester. Foto: P. Irenäus, P. Simeon, P. Lukas, Kardinal Schönborn, Abt Gregor, P. Pio, P. Elias und P. Pirmin.

Ein Jahrhundertereignis: Gleich 6 Mitbrüder empfangen am 24. April die Priesterweihe (16.04.08)

 Am 3. Jahrestag der Amtseinführung von Papst Benedikt XVI. wird Kardinal Christoph Schönborn gleich 6 Mitbrüdern die Priesterweihe spenden. Wegen der hohen Zahl ist das für uns wirklich ein „Jahrhundertereignis“. Im Herbst kommt dann sogar noch eine siebente Priesterweihe im Priorat Stiepel. Die 6 zukünftigen Priester sind in der Reihenfolge ihres Ordenseintrittes: P. Mag. Rüdiger (Nordrhein-Westfalen), P. Mag. Blaschek (aus Wien), P. Mag. Krause (aus Thüringen), P. Subprior Mag. Wester (aus dem Rheinland), P. Mag. Suchentrunk (aus Niederösterreich) und P. Mag. Holzschuh (aus Bayern). Im Augenblick laufen bei uns die Vorbereitungen auf die Weihe, die am Donnerstag, 24. April um 11 Uhr beginnen wird. Alle sind eingeladen, die Kirche wird voll bestuhlt sein. Hinweis: Einlass ab 10.15 Uhr. Rosenkranz ab 10.30 Uhr. Die Liturgie wird 2 1/2 Stunden dauern. Anschließend sind alle zu einem Mittagsimbiss geladen.  werden die zukünftigen Priester kurz vorgestellt und stellen sich selbst vor.

Durchschnittsalter von 46,92 Jahren (10.04.08)

Unsere Novizen haben sich die Mühe gemacht , und das derzeitige Durchschnittsalter unseres Konventes errechnet. Das liegt derzeit im April 2008 genau bei 46,92 Jahren. Interessant: Das Durchschnittsalter der 53 Feierlichen Professen liegt bei 51, das der Zeitlichen Professen bei 37, das der Novizen bei 31 Jahren. Das ist deshalb interessant, weil es auch zeigt, dass heute der Eintritt ins Kloster – durchschnittlich – erst relativ spät erfolgt. Von den derzeitigen 6 Novizen sind zwar zwei unter 20, die anderen sind aber über 30 und der älteste Novize ist 38 Jahre alt. Oft ereilt einen die Berufung erst „im Beruf“ bzw. nach einem „weltlichen Studium“. Unser jüngster Mitbruder ist 19 Jahre alt, unser ältester 83 Jahre. Im Kloster und in unseren Aufgabenbereichen leben jung und alt zusammen. Die alten bzw. älteren Mitbruder sind ein ganz wertvoller Schatz für die Gemeinschaft, weil sie Ruhe und Stabilität ausstrahlen und Vorbild sind. – Foto: P. Raynald mit seinem eindrucksvollen Bart ist gleichsam „Symbol“ der guten Harmonie von jung und alt.

Fröhlicher Besuch! (17.04.08)

Wir freuen uns immer über den Besuch von Priestern, Seminaristen, Ordensleuten – und ganz besonders über den Besuch von Geistlichen Schwestern. Unser Novizenmeister P. Prior Christian freute sich, dass seine „Kollegin“ Novizenmeisterin Sr. Magdalena von den –> Benediktinerinnen der Anbetung aus Wien 16 mit Sr. Rafaela und drei Novizinnen auf Besuch gekommen sind. Wenn Schwestern kommen, ist es auch immer besonders fröhlich. Wir freuen uns inbesondere mit den Schwestern, dass sie gute neue Berufungen haben, denn jede Berufung heute ist ein kleines, nein ein großes Wunder. (Übrigens: Abt Gregor hat gleich nach seiner Abtswahl 1999 angeordnet, dass alle Priester, Ordensleute und Priesterstudenten keinen Eintritt zahlen müssen, wenn sie an den professionellen Führungen durch das Kloster teilnehmen.) Foto: P. Prior mit den Benediktinerinnen im Kreuzgang.

6 neue Priester! Ein Gnadentag für die Kirche im Stift Heiligenkreuz (24.04.08)

Der Tag der Priesterweihe der Patres Lukas, Elias, Irenäus, Simeon, Pio und Pirmin durch Kardinal Schönborn war für uns ein Gnadentag. Die feierliche Weiheliturgie berührte die Herzen der 1000 Gläubigen, die die Kirche bis auf den letzten Platz füllten. In Heiligenkreuz sind wir Festlichkeit zwar gewohnt, aber das war etwas besonderes. Ca. 100 Priester waren gekommen. Kardinal Schönborn hielt eine tiefgehende Predigt, in der er die Identität zwischen der Sendung Christi und der Sendung des Priesters betonte. Man kann sie –> hier auf Kathtube anhören! Der Papst hat uns gesagt: Liturgie wäre „verfallen“, wenn es ihr nicht ganz um Gott geht. Nach der feierlichen Liturgie gab es dank unserer Stiftsküche und des Klostergasthofes ein regelrechtes Volksfest: im inneren Stifthof wurden 1000 Portionen Schweinsbraten und Putenschnitzel ausgegeben, während sich Menschenschlangen vor den 6 Neupriestern bildeten, um zu gratulieren. Foto: Kardinal Schönborn übergibt P. Pio das Weihezeugnis. Weitere Fotos gibt es –> hier.

Kardinal Ortega von Kuba auf Besuch (26.04.08).

Am Samstag, 26. April 2008, besuchte uns Kardinal Jaime Ortega Alamino, Erzbischof von Havanna auf Kuba. Auf dem Bild links. In Vertretung des Herrn Abtes, der in Mönchhof die Firmung hielt, begrüßte ihn P. Prior Christian aufs herzlichste. Der Kardinal war unter Fidel Castro 1966 ein Jahr lang in einem Straflager inhaftiert gewesen. Seine wohl größte Freude war es, 1998 Papst Johannes Paul II. auf Kuba empfangen zu dürfen. Unser Fr. Justinus und P. Justinus von Wilhering, die perfekt Spanisch sprechen zeigten dem Kardinal das Kloster. Dann nam Kardinal Ortega an unserem Chorgebet und am Mittagessen teil, er wurde von seinem Weihbischof begleitet. Diakon Franz Ferstl hatte die Betreuung des hohen Gastes organisiert. Foto: Kardinal Ortega und sein Weihbischof.

Natur und Paradies (20.04.08)

Die Zisterzienserväter nannten den Kreuzgang im Kloster „paradisus“. Zum einen deshalb, weil in der Mitte ein Stück prachtvolle Natur geplfanzt wurde, und sich diese Natur auch in der Architektur widerspiegelte. In Heiligenkreuz symbolisieren die hunderten Marmorsäulchen des Kreuzganges die Bäume des Paradieses… Zum anderen nannten sie diesen zentralen Ganz des Klosters, der alle wichtigen Räume miteinander verbindet, „Paradies“, weil man sich dort zur Geistlichen Lesung niederließ. Im Lesen der Heiligen Schrift ist man ganz nahe bei Gott, also im Paradies. – Aus diesem Grund: Herzliche Einladung zu einem hochinteressanten Vortrag von P. Dr. Hermann Josef Roth OCist am Mittwoch, in der Reihe „Fünf vor Elf“ in der Hochschule über „Die Natura – Anspruch und Antwort. Vom Umgang mit einem rätselhaften Wesen“. Er ist einer der größten Zisterzienserexperten, die derzeit leben! – Foto: Frater Damian beim Blumengießen im Kreuzgang.

Vortrag von Prof. Dr. Günther Pöltner am 30. April (24.04.08)

In der vormittäglichen Vortragsreihe „5vor11“ wird am Mittwoch, 30. April, der bekannte Wiener Philosoph Univ.-Prof. Dr. Günther Pöltner sprechen. Pöltner versteht es, durch sein klares philosophisches Denken die Sachen auf den Punkt zu bringen. Unvergesslich ist sein Vortrag auf dem Dies academicus 2007 zum Thema Schöpfung und Evolution. Am 30. April geht es um die Bewertung dessen, was wir „Vernunft“ nennen. Das Thema lautet „Pluralisierung und Einheit der Vernunft“. Heute wo jeder „seine“ Wahrheit, ja „seine“ Wirklichkeit, ist es wichtig darüber nachzudenken, wieweit wir Menschen durch das gemeinsame Gut „Vernunft“ miteinander verbunden sind und auf dieser Ebene miteinander kommunizieren können. (Dies ist ja auch das Anliegen von Benedikt XVI. in seiner Regensburger Rede 2006 gewesen). Beginn ist um 11.55 Uhr, der Eintritt ist frei, Gäste sind herzlich willkommen. Foto: Prof. Pöltner auf dem Dies academicus Jänner 2007.

Erzdiözese Wien: Weihbischof Krätzl weiht 6 Diakone (27.04.08)

Mehrere Mitbrüder haben an der Diakonenweihe am 27. April in der Votivkirche teilgenommen. Weihbischof Krätzl weihte 6 junge Männer zu Diakonen, vier davon aus dem Wiener Priesterseminar, zwei aus dem Diözesanen Missionskolleg Redemptoris Mater. Es ist interessant, dass drei der 6 Neugeweihten Diakonen, die sich auf das Priestertum vorbereiten, zumindest einen Teil des Studiums in Heiligenkreuz absolviert haben; aber auch zwei weitere sind mit unserer Gemeinschaft durch Besuche, Exerzitien oder „Konzerte“ (einer der Neugeweihten ist ein exzellenter Musiker) verbunden. Die Weihe fand in der überfüllten Votivkirche statt. Weihbischof Krätzl sagte, dass er die Kirche noch nie so voll gesehen hat. Das gläubige Volk liebt eben seine Hirten; wie begeistert die Menschen eine Weihe mitfeiern, haben wir ja drei Tage zuvor auch bei uns bei der Priesterweihe erlebt. Foto: Altarraum der Votivkirche während der Vorstellung der Weihekandidaten. PS: Gute Artikel gibt es –> hier

Eine Kette von Primizen steht den 6 Neupriestern bevor! (26.04.08)

Die ungewöhnlich hohe Zahl von 6 Neupriestern führt zu einer regelrechten "Orgie" von Primizen. Primiz kommt von "primitia", "Erstlingsgabe" bzw. "Erstlingsopfer". Eine Primiz ist die erste feierliche Heilige Messe, die ein Neupriester an einem bestimmten Ort feiert, meistens in der Heimatgemeinde. Da normaler Studienbetrieb ist, können wir die Neupriester nicht immer zu ihren Primizen begleiten. Gott-sei-Dank war die Weihe schon im April, so ist bis zum Beginn des neuen Arbeitsjahres noch viel Zeit für die Primizen, zu denen die jungen Priestern gerne von überallher eingeladen werden. – Im Kloster feiern alle 6 Neupriester die Primizmesse in Form eines normalen, etwas feierlicheren Morgenmesse. Den Anfang machte P. Subprior Simeon. Foto: P. Simeon beim Primizsegen an die Mitbrüder.

Lustige Details vom Klostermarkt (01.05.08)

Für den Fotografen gabe es auf dem Klostermarkt viele humorvolle Motive: Fröhliche geistlichen Schwestern beim Würstelessen und Biertrinken, nachdem sie stundenlang geduldig die anstürmenden Besucher bedient hatten. Die Kinder auf dem Trampolin oder auf dem Pony im Hochschulhof. Die Zisterzienser, die sich kaum fortbewegen konnten, weil dauernd Leute herangeströmt sind, um was zu fragen. Ein paar Firmlinge aus Wiener Neustadt haben unserem Novizen Fr. Cölestin eine Puppe im Novizenhabit geschenkt… Diesmal waren lange Menschenschlangen vor allem vor den köstlichen Wildschweinwürsteln; auch das Schlegler Bier war wieder ein Hit, auch wenn das Wetter heuer kühl war. Viele Familien waren gekommen. Die Shellak Striker spielten auf, toll, wie schön die geswingt haben… Auf youtube gibt es ein kurzes Video –> hier, das die Stimmung vom Vorjahr zeigt. Foto: Novize Frater Cölestin mit einem „virtuellen“ Novizen…

Firmunterricht in Heiligenkreuz abgeschlossen (03.05.08)

Auch in der Stiftspfarre Heiligenkreuz ist der Firmunterricht abgeschlossen. Heuer wurden die Firmkandidaten von zwei Theologiestudenten vorbereitet: Georg Sallaberger und Martin Glössl haben sich dieser Aufgabe gestellt und die 13 jungen Menschen aus Heiligenkreuz und Siegenfeld vorbereitet. Das Alter, in der die Kirche die jungen Leute zur Firmung zuschickt, ist ja nicht ganz einfach, die Pubertät ist sicher eine der größten Umbruchsphasen im menschlichen Leben. Die Kirche ist aber der Meinung, dass die Jugendlichen gerade dann besonders die Gnade des Heiligen Geistes brauchen. Auf jeden Fall trägt der Firmunterricht immer zur Heiligung der Firmbegleiter bei, denn die brauchen Geduld, Kreativität und Demut… Wir beten für die Heiligenkreuzer Firmlinge, dass sie fröhliche Christen werden. Foto: Gruppenfoto nach der Probe für die Firmung, 3. Mai 2008.

Ein Abt und drei Prioren (02.05.08)

Wir Zisterzienser von Stift Heiligenkreuz haben ein breites Feld von Aufgaben: das klösterliche Leben an erster Stelle, dann aber auch seit Jahrhunderten die Pfarrseelsorge, derzeit in 19 Pfarreien. Dazu kommt als wichtige Aufgabe die Lehrtätigkeit an der Päpstlichen Hochschule Benedikt XVI., und anderen Tätigkeiten in der Ausbildung von Priestern. Eine Perle ist natürlich unser Priorat Stiepel in Bochum, das 1988 gegründet wurde, mit 14 Mitbrüdern. Nicht vergessen dürfen wir aber auch das Priorat Neukloster in Wiener Neustadt; auch wenn es dort kein Chorgebet gibt, wirken hier mehrere Mitbrüder segensreich in einer riesigen Pfarre und darüber hinaus, auch in der Schulseelsorge! Das Kloster hat also zwei abhängige Priorate: Stiepel und Neukloster. Dazu kommt als „der“ Prior von Heiligenkreuz, der Stellvertreter des Abtes und Oberer für die große Gemeinschaft im Haus ist, P. Prior Christian Feurstein. Foto: Das seltene Foto, das bei der Priesterweihe am 24. 4. entstanden ist, zeigt, neben Kardinal Schönborn und Abt Gregor die drei 3 Prioren: P. Prior Maximilian von Stiepel, P. Prior Christian, P. Prior Johannes vom Neukloster.

Gute Stimmung auf dem Klostermarkt mit vielen Besuchern (01.05.08).

 Der heurige 1. Mai fiel mit Christi Himmelfahrt zusammen. Viele Besucher strömten wieder zum Klostermarkt, obwohl das Wetter nicht so sonnig und fröhlich war wie im Vorjahr. Das Wetter 2008 war „durchwachsen“, aber es hat Gott-sei-Dank nie richtig geregnet. Die Ordner haben ca. 9000 Besuchern gezählt, also das ist schon ein schöner Erfolg. Man konnte natürlich nicht so lange im Freien sitzen wie im Vorjahr. An den 38 Ständen der Klöster herrschte Freude und Zufriedenheit über die guten Verkaufserfolge. Viele Klöster leben ja davon, vor allem Frauenklöster und Klöster aus Ungarn, Slowenien und anderen Nachbarländern. Hauptökonom P. Josef Riegler: „Die gute Stimmung ist der beste Lohn für uns und für unsere Mitarbeiter. Unsere Mitarbeiter waren tagelang im Einsatz und haben heute wieder ihren ganzen Einsatz gegeben, um den Menschen einen frohen Tag zu machen.“ Foto: Unsere Mitarbeiter tragen jetzt schicke Uniformen, die Arbeit wird trotzdem nicht leichter, aber bei schönem Wetter macht ja alles Freude.

Firmung am Sonntag, 4. Mai 2008, 9.30 Uhr (04.05.08)

Es waren heuer 37 junge Christen, die von Abt Gregor in einer feierlichen Heiligen Messe am Sonntag, 4. Mai, in der Abteikirche von Heiligenkreuz gefirmt wurden. „Sende aus Deinen Geist, und das Antlitz der Erde wird neu!“, sang Frater Raphael kräftig den Zwischengesang, um den Heiligen Geist herabzubitten. Im Vorjahr waren es 60 Firmlinge gewesen, heuer mit 37 etwas weniger. Das führte dazu, dass wir in der Abteikirche gut Platz hatten und alle gut sehen und mitfeiern konnten. Aus der Pfarre Heiligenkreuz waren 13 junge Menschen bei der Firmung, auf deren Fragen Abt Gregor in seiner Predigt auch ausdrücklich einging, was allen gut gefiel. Pater Bernhard hatte 18 Erwachsene auf die Firmung vorbereitet, das waren alles „Spätjugendliche“, also 18 Jahre und ein bisschen aufwärts. Auch durch die Jugendvigil waren einige junge Erwachsene zur Firmung gekommen. Nachher ließ sich Abt Gregor mit jedem Firmling fotografieren. Die DVD mit allen Firmfotos kann man –> hier bestellen. Foto: Andreas (19) mit Pate und Abt Gregor ist ein eifriger gläubiger Jugendlicher, der seit Monaten regelmäßig zur Jugendvigil kommt.

Die HTL Mödling vermisst das ganze Stift (30.04.08)

Immer wieder tauchen Sie auf mit merkwürdigen Geräten, mit Sextanten, Maßbändern und Laptops: die Studenten der HTL Mödling, die in einem einzigartigen Projekt, das über mehrere Jahre dauern wird, die gesamte Klosteranlage vermessen wird. Auch wenn unser Stift im Vergleich etwa zu Melk, Göttweig oder Altenburg "winzig" ist, ist die Klosteranlage dennoch noch sehr beachtlich. Für die HTL ist das ein Trainingsprojekt. Für uns ist es eine sehr sehr große Hilfe, denn wir bekommen nicht nur ordentliche Pläne, sondern es soll auch ein schönes Modell 1:50 von der mittelalterlich-barocken Klosteranlage erstellt werden. Im Vorjahr wurde schon der gesamte Außenbereich (Hochschule, Klostergasthof, Kammeramt…) vermessen, heuer geht es an den Innenhof, dann folgen die Wohnräume der Mönche. Foto: Bei den hochtechnischen Vermessungsarbeiten.

Unsere Gemeinschaft rüstet sich für die Zukunft (09.05.08)

Einmal im Monat hält uns der Herr Abt im Kapitelsaal eine Ansprache, wo er wichtige geistliche Themen aufgreift, die für unser Gemeinschaftsleben wichtig sind. Im Augenblick durchleben wir eine Zeit der Zurüstung auf Zukunft hin. Viele gnadenhafte Ereignisse liegen hinter uns, doch die Herausforderungen werden nicht weniger. Es wird zahlreiche Umbesetzungen geben, mehrere Pfarren erhalten einen neuen Pfarrer. Für etliche Mitbrüder bedeutet es Abschied und Neuanfang. Wechsel kostet Kraft – und gibt Kraft. – Im Augenblick rüsten wir uns aber auch auf den Medienansturm im Zusammenhang mit unserer CD "Chant-Music for Paradise" von Universal Music. Dutzende Fernsehteams sind für die Pressekonferenz am 15. Mai gemeldet (man kann dort nur mit Voranmeldung rein!) Wir sind schon sehr froh, dass die CD so wunderschön geworden ist, sodass wir uns wirklich nicht genieren müssen. Den Erfolg legen wir ganz in Gottes Hand. Eigentlich kann nichts schief gehen, denn uns hat es große Freude gemacht und wir wurden auch religiös in dem Bewusstsein gefestigt, dass wir alles zur Ehre Gottes tun wollen. Foto: Der Herr Abt bei seiner Kapitelansprache am 8. Mai.

Hervorragende Broschüre für Mariazell-Pilger gratis in der Pforte erhältlich! (05.05.08)

Unter den vielen Drucksachen, die von Tourismuswerbung gemacht werden, ist vieles für den Papierkorb… Umso begeisterter ist der Webmaster von der kleinen Broschüre „Via Sacra und Wiener Wallfahrerweg“, die nun neu erschienen ist, und in der übersichtlich, prägnant und ermutigend die verschiedenen Routen der Via Sacra, des Pilgerweges von Wien nach Mariazell, dargestellt werden. Der Webmaster hat die Abtssekretärin Frau Richter und den Stiftspförtner Herrn Scheichenberger gebeten, für ein „Werbefotos“ zu posieren. Denn ab sofort gibt es diese Broschüren GRATIS an der Klosterpforte abzuholen. (Man kann sie auch –> hier gratis bestellen.) Alle, die Lust haben, einmal nach Mariazell zu pilgern, finden hier alle wichtigen Informationen. Die dicke Broschüre hat präzise Landkarten, sodass man sicher den besten Weg zur Gottesmutter nach Mariazell findet. Im Internet gibt es die Routeninformation auch –> hierFoto: Fr. Richter und Hr. Scheichenberger helfen dem Webmaster, für eine tolle Broschüre Werbung zu machen.

Freude über die neuen Kandidaten! (08.05.08)

Wir freuen uns sehr, dass Gott uns weiterhin Berufungen schenken will, denn es gibt eine ganze Reihe von Kandidaten. Einige von den vom Herrn Abt akzeptierten Kandidaten leben schon eine Zeit bei uns oder in unserem Priorat Stiepel mit und sind schon voll in das klösterliche Leben integriert. Andere müssen erst die Schule abschließen oder ihre berufliche Situation klären. Unter unseren Kandidaten ist auch ein junger Priester. – Der –> Werdegang eines Mönches erfolgt in Stufen: Kandidatur, Noviziat, Zeitliche Profess, Ewige Profess… Es geht langsam! Das ist sehr klug und ermöglicht ein gutes Hinwachsen in das Ordensleben, aber auch ein tragfähiges Zusammenwachsen mit der Gemeinschaft. Uns erfüllt jedenfalls große Freude, wenn wir auf die jungen Leute schauen, die Gott uns da schickt. – In diesen Tagen hält der Herr Abt auch viele Beratungen und Gespräche mit dem Abtsrat, den Bischöfen, den Bischofsvikaren und den betroffenen Mitbrüdern, denn nach 3 Todesfällen und 6 Priesterweihen stehen natürliche etliche Neubesetzungen und Umbesetzungen an. Es ist die Pfingstnovene, wir vertrauen auf das Wirken des Heiligen Geistes. Foto: Kandidat Vinzent auf dem Weg durch den Kreuzgang.

Endlich: Die Stiftspfarre Heiligenkreuz hat eine eigene Homepage! (

12.05.08) – Mit besonderer Freude gibt der Webmaster des Stiftes Heiligenkreuz die Nachricht weiter, dass die Stiftspfarre Heiligenkreuz mit den Filialkirchen Grub und Siegenfeld endlich eine eigene Homepage hat. Auf der riesigen Stiftshomepage war die Pfarre Heiligenkreuz fast untergegangen. Die Pfarre ist jetzt –> hier zu erreichen. Die Pfarre ist aber eine eigene Wirklichkeit, mit einem eigenen Pfarrer, zwei Kaplänen, einem lebendigen Pfarrgemeinderat, 3 Kirchen, einer Fülle von Gruppen, einer Menge von eigenen Veranstaltungen und von mitarbeitenden Personen! Die neue Homepage der Pfarre wird natürlich von www.stift-heiligenkreuz.at aus verlinkt sein. Es hat sich aber bewährt, dass eigenständige Institutionen (wie z. B. auch die Hochschule oder der Be&Be-Verlag) eigenständige Homepages führen. Dem Webmaster der Pfarrhomepage wünscht der Webmaster der Stiftshomepage viel Freude und Erfolg! Foto: Pater Pio feiert in Preinsfeld seine Heiligenkreuzer Nachprimiz.

Herzliche Einladung: Donnerstag, 15. Mai, 20 Uhr: Konzert der Mädchenkantorei an der Domkirche Sankt Eberhard, Stuttgart (16.05.08)

Auf einer Konzerttournee durch Österreich machte die bekannte Mädchenkantorei Stuttgart bei uns Station. Unter Leitung von Domkapellmeister Martin Dücker (Orgel) und Domkantor Christian Schmid sang dieser –> außergewöhnliche Mädchenchor um 20 Uhr in der Abteikirche . In der Mädchenkantorei singen in vier Altersgruppen von fünf bis achtzehn Jahren rund 100 Mädchen. Hauptaufgabe des Chores ist das liturgische Singen in der Domkirche St. Eberhard. Hinzu kommen zahlreiche Konzerte und Chorfahrten. 2008 führen die Konzertreisen nach Metz (Dom), Heiligenkreuz (Abteikirche), Wien (Dom), Graz (Dom) und Paris (Notre Dame). Das Repertoire reicht von Taizé – Gesängen, dem gregorianischen Choral bis zu anspruchvollen Motetten und Messen des 17. bis 20. Jahrhunderts. Die 42 Mädchen sangen ein sehr klassisches und erhebendes Programm! Foto: Die Mädchen vor Konzertbeginn vor der Abteikirche.

Hoffnung für die Kirche in Österreich (10.05.08).

24 Novizen aus den verschiedensten Stiften und Orden in Österreich nahmen vom 4.-10. Mai 2008 an der gesamtösterreichischen Novizenwoche in Laab am Walde teil, die von der Österreichischen Superiorenkonferenz organisiert wurde. Unsere 6 Novizen luden ihre Mitnovizen zum Abschluss noch zu einem Besuch nach Heiligenkreuz ein, und so freuten wir uns, dass die meisten dieser Novizen am Samstag, 10. Mai, noch Zeit fanden, zu uns nach Heiligenkreuz zum Mittagsgebet und zum Mittagessen zu kommen. Die Küche spendierte für die jungen Gäste sogar ein Eis! Es ist erfreulich, dass es doch überall gute Berufungen gibt; natürlich könnten es mehr sein, aber wenn man sich die Novizen anschaut, kann man durchaus Hoffnung schöpfen. Wir wünschen den jungen Ordensleuten viel Segen auf dem Weg ihrer Berufung, der im Evangelium als "eng" und "steinig" definiert wird und freuen uns, wenn sie uns wieder einmal besuchen. Foto: Fröhliches Gruppenfoto im Kreuzganggarten…

Hervorragende Fotos von der Priesterweihe! (26.04.08)

Bei der Priesterweihe hat der Spitzenfotograf Jerko Malinar fotografiert, er hat jetzt einige seiner Fotos online gestellt. Sie geben wunderbar die geistliche und frohe Atmosphäre wieder, in der die Priesterweihe der 6 Mitbrüder durch Kardinal Schönborn stattfand. Man muss nur auf –> diese Seite gehen, dort sind die Fotos auch nach Situationen geordnet. Herr Malinar betreibt eine interessante kleine Homepage: cross-press.net. Weitere Info über die Neupriester, über deren Primizen und weitere Fotos von der Weihe gibt es mittlerweile auch –> hier. PS: Fotos: Der Webmaster bittet auch, dass alle, die Fotos bei der Weihe gemacht haben, sie ihm zukommen lassen, am besten mittels CD (An: P. Karl Wallner, Stift, A-2532 Heiligenkreuz). Eine zusammengestellte DVD mit allen Fotos von der Weihe soll das Geschenk für die 6 Weihekandidaten werden. Foto: Nach der Handauflegung durch den Bischof legten alle anwesenden Priester die Hände auf.

Besuch in australischer Botschaft als Auftakt zur Wallfahrt nach Sydney(16.05.08)

Alle 3 Jahre lädt der Papst zum Weltjugendtreffen, diesmal nach Sydney! Gerne hat der Herr Abt der Bitte des Jugendseelsorgers P. Karl stattgegeben, ihn wegen „seines fortgeschrittenen Alters“ von der Pflicht zu befreien, zum Weltjugendtreffen nach Australien mit Papst Benedikt XVI. zu fahren. An seiner Stelle wurden Frater Johannes Paul und Frater Edmund auserwählt, unsere Jugendlichen dorthin zu begleiten, beide tun dies mit Begeisterung und knüpfen jetzt schon Kontakte: So ließen sie sich in die australische Botschaft einladen, um über unsere Wallfahrt zum Weltjugendtreffen im Juli zu berichten. Natürlich „löcherten“ sie den stv. Botschafter Jeremy Kruse auch mit Fragen über Australien. Den Botschaft wieder interessierte unser CD-Projekt, das auch in Down Under bekannt ist… Der Weltjugendtag ist im Juli. Foto: Fr. Johannes Paul, Fr. Edmund, Botschaftsrat Roth , stv. Botschafter Kruse.

Erinnerungen an eine Patrone als Lebensretterin (14.05.08)

Einen besonderen Besuch durfte Altabt Gerhard am 14. Mai empfangen: Herr Ralph Böhm aus Mödling ist der Enkel von Prof. Josef Böhm, der von 1910 bis zu seinem Tod 1964 Stiftsorganist von Heiligenkreuz war. Es gibt eine berühmte Schallplattenaufnahme von 1960. Herr Böhm brachte einen berührenden Gegenstand mit: Sein Großvater war nämlich im 1. Weltkrieg wie durch ein Wunder dem Tod entgangen. Als er gerade einen Tornister mit Patronen trug, traf eine feindliche Kugel genau so, dass sie in einer Patrone steckenblieb. So wurde die Patrone zur Lebensretterin, wie auf dem Zeitungsartikel von damals zu lesen ist. Die durchschossene Patrone schaut sehr eindrucksvoll aus. Prof. Böhm hat die Musikpflege im Stift damals auch geistlich sehr geprägt. So etwas erweckt Dankbarkeit für die Vorsehung Gottes. Foto: Herr Ralph Böhm zeigt die Patrone, die seinem Großvater im 1. Weltkrieg das Leben gerettet hat, weil eine andere Patrone in ihr steckenblieb; daneben Abt Gerhard.

Der mittelalterliche Kreuzgang ist das Herz des Klosters (19.05.08)!

Mit der warmen Jahreszeit beginnt wieder die Zeit, wo das Kloster von Touristengruppen verstärkt besucht wird. Im Jahr sind es durchschnittlich 150.000 bis 170.000. Für uns ist das durchaus wichtig, denn wir leben von den Einnahmen aus den Führungen und wir brauchen die Einnahmen, um das riesige alte Kloster zu erhalten, zu restaurieren und für die Zukunft zu erhalten. Stift Heiligenkreuz ist eine der schönsten mittelalterlichen Klosteranlagen der Welt, in einer Führung sieht man den mittelalterlichen Kreuzgang, die Grablege der Babenberger, das Brunnenhaus usw. usw. Unsere Führer sind gut geschult, in besonderen Fällen halten die jungen Mönche die Führung selbst, vor allem bei Jugendgruppen. Informationen gibt es –> hier in Hülle und Füllle… Foto: Frater Justinus und Frater Johannes Paul vor der Magnolie im Kreuzganggarten.

Vorträge über den seligen Franz Jägerstätter (12.05.08)

Am 21. Mai begeht die Kirche in Österreich erstmals den Gedenktag des am 26. Okt. 2007 in Linz seliggesprochenen oberösterreichischen Mesners und Familienvaters Franz Jägerstätter, der unter den Nazis als Märtyrer der Gewissensfreiheit das Martyrium erlitt. Aus diesem Grund wird die Historikerin Dr. Erna Putz, die durch ihre Forschungen maßgeblich zur Seligsprechung beigetragen hat, an der Hochschule Heiligenkreuz Vorträge halten: Frau Dr. Erna Putz spricht am Montag, 19. Mai, 19.30 Uhr: „Franz und Franziska Jägerstätter“. Und am Dienstag, 20 Mai, spricht sie im Rahmen der Vortragsreihe –> „Fünf vor Elf“ um 10.55 Uhr über „Besser die Hände gefesselt als der Wille“ (Franz Jägerstätter). Die Vorträge sind frei, wir freuen uns über alle, die dazustoßen. Die Vorträge finden im Auditorium Maximum der Hochschule statt. Foto: Sel. Franz Jägerstätter, 1907 – 9. Aug. 1943.

22. Mai: Wir feiern Fronleichnam (10.05.08)

Das frühe Osterfest beschert uns ein frühes Fronleichnam. Dass das Fest an einem Donnerstag begangen wird, kommt daher, dass Christus das Letzte Abendmahl am Grün-Donnerstag, also am Tag vor seiner Kreuzigung, begangen hat. Fronleichnam ist gleichsam die jubelnd-feierliche Nachfeier des Gründonnerstages, wo Christus uns sich selbst in der Eucharistie geschenkt hat. Christus ist in der Hostie gegenwärtig, um sein Wort zu erfüllen: „Mir ist alle Macht geben im Himmel und auf Erden… Seid gewiss, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt.“ (Mt 28,18.20) Die „Macht Christi“ erbitten wir für uns bei der Eucharistischen Prozession. Start is tum 9 Uhr, dann ziehen wir über 4 Altäre (Hochschulhof – Schutzengelkreuz – Intentionskapelle – Dreifaltigkeitssäule) durch unser Dorf, um von Christus gesegnet zu werden. Foto: Fronleichnam 2007.

Dank an die Feuerwehr! (25.05.08)

Im Jahr 2002 fand eine große Feuerwehrübung im Stift statt, an der die größten Feuerwehren Niederösterreichs teilnahmen. Das Ergebnis war vernichtend und die entsprechenden Vorschriften streng: Sofort wurden überall in den riesigen Dachstühlen Feuermauern aufgestellt; vor allem aber musste das Wasserproblem gelöst werden, denn nach dem „Wasser Marsch“ gab es damals nur für 3 Minuten Wasser… Anstelle den Sattelbach aufzustauen, entschied sich der Herr Abt Gott sei Dank dafür, im Klausurgarten einen Löschteich anlegen zu lassen, das war erst 2007. Am 6. Juni 2008 wird nun wieder eine Feuerwehrübung der Feuerwehr Heiligenkreuz stattfinden, diesmal beim neuen Löschteich. Der hat sich inzwischen zu einem Frosch- und Schlangenparadies entwickelt. Der nächtliche Froschlärm erreicht oft einen nicht-klösterlichen Lärmpegel, aber Natur ist eben Natur. Eine andere Form von „Music for Paradise“… Foto: Die Frösche sind, wie man sieht, wertvolle Laubfrösche…

Große Teilnahme bei der feierlichen Fronleichnamsprozession (24.05.08).

Das heurige Fronleichnamsfest war (wieder einmal!) durch sehr günstiges Wetter gekennzeichnet, und vor allem durch eine Rekordteilnahme von Gläubigen. Alle waren Sie gekommen: der Herr Bürgermeister und die Vertreter der Gemeinde, die Freiwillige Feuerwehr, die Studenten des Leopoldinum, Mitbrüder und Mitschwestern aus anderen Ordensgemeinschaften, Kinder und Jugendliche, Pfarrangehörige und Freunde unserer Gottesdienste. Es war prachtvoll und es war auch andächtig! Auch Generalprokurator P. Meinrad Toman aus Rom feierte mit uns. Die Heiligenkreuzer Blasmusik spielte unter Leitung von Gerhard Klein die herrlichen Fronleichnamslieder zu der eindrucksvollen Prozession. Und danach gab es noch ein Aufspielen im Klostergasthof, das viele genossen haben. Vor allem aber: Jesus, der sich in der Hostie so klein und demütig macht, hat unser Dorf und unser Stift, unsere Familien und Angehörigen gesegnet. Möge die Wirkung sich in vielen Herzen zeigen! Foto: Dritter Altar bei der Intentionskapelle zu Füßen des Kreuzweges.

Die Stiftspfarre Heiligenkreuz hat eine neue Homepage! (25.05.08)

Jetzt ist die Adresse ganz fix: Unter www.stiftspfarre-heiligenkreuz.at führt die Pfarre Heiligenkreuz, also die Pfarre direkt beim Stift, die „Stiftspfarre“, eine eigene Homepage. Wir danken Herrn Michael Riccabona, Kandidat für das Diakonat in der Pfarre und Medienverantwortlicher, dass er das eingeleitet und so schnell durchgezogen hat. Die Pfarre ist viel zu lebendig, als dass sie nur ein Segment der großen Stiftshomepage sein soll. Natürlich ist es so, dass das Kloster mit seinen vielen Mönchen, dem Tourismus- und Gästebetrieb, der Ökonomie und Gastronomie bergend neben der Pfarre ist. Zugleich aber verdeckt die Lebendigkeit des Stiftes vieles von der Lebendigkeit der Pfarre, die von P. Bernhard als Pfarrer mit viel Eifer geleitet wird. Noch dazu hören ja Grub und Siegenfeld als Rektorate dazu! In Zukunft wird es von der Stiftshomepage einen direkten Link geben zur Pfarrhomepage. – Foto: Das neue Logo der Stiftspfarre wird in Zukunft direkt die Stiftshompage mit der Homepage der Stiftspfarre verbinden.

Erzbischof Joseph Flavien Melki aus Beirut an der Hochschule (28.05.08)

 – Titularerzbischof Joseph Flavien Melki aus Beirut hielt im Rahmen der Vortragsreieh „Fünf vor Elf“ einen hochinteressanten Vortrag über die Geschichte der antiochenischen syrischen Kirche und die Situation im Libanon. Im bis auf den letzten Platz gefüllten Hörsaal der Hochschule schilderte er die Ursprünge und Geschichte der antiochenischen Kirche, die sich auf den heiligen Petrus, auf Ignatius und Ephrem den Syrer beruft. Sie ist Teil der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche unter dem Papst. Der Erzbischof schilderte vor allem die Folgen der Islamisierung ab dem 7. Jahrhundert und schließlich kam er auch auf die gegenwärtige politische Situation im Libanon zu sprechen, der ja 15 Jahre lang durch Bürgerkrieg erschüttert worden war. Hier das –> Programm für das Sommersemester 2008 ist sehr bunt. Der letzte Vortrag in der öffentlichen Vortragsreihe „Fünf vor Elf“ ist am Samstag, 14. Juni, 10 Uhr, über den ungarischen Märtyrerpriester Janos Brenner

Hochschulausflug nach Ungarn und in den Seewinkel (29.05.08)

Am Donnerstag, 29. Mai, fand der jährliche Hochschulausflug statt: gesegnet durch schöne Gottesdienste, gesegnet durch frohe Gemeinschaft, gesegnet durch schönes Wetter. Besonder schön war, dass uns –> Erzbischof Flavien Joseph Melki aus dem Libanon begleitete und die Heilige Messe in der Prämonstratenserabei Csorna zelebrierte. Abt Gregor hielt die Predigt. Nach der Festmesse gab es ein exzellentes Mittagessen in Ungarn, danach eine Schiffsfahrt auf dem Neusiedlersee in das Naturschutzgebiet. Die Vesper feierten wir in der Mönchhofer Barockkirche und wurden vom dortigen Pfarrer P. Marian im kühlen Keller opulent bewirtet. Auf der Rückfahrt beteten wir den Rosenkranz in verschiedenen Sprachen. Foto: Im Pfarrkeller in Mönchhof gab es noch eine muskalische Darbietung einiger Mitbrüder, wobei sich der nigarianische Seminarist Neidu wieder als begnadeter Sänger erwies…

Lobpreis der Mönche in der City von Wien: Ansturm bei "Langer Nacht der Kirchen" (31.05.08).

Wie schon in den letzten fünf Jahren haben sich auch wir Zisterzienser von Heiligenkreuz an der „Langen Nacht der Kirchen“ beteiligt, indem wir unsere Abendgebet in unserer Bernardikapelle im Heiligenkreuzerhof gesungen haben. Eine kleine Gruppe war mit unserem Kantor P. Simeon nach Wien gekommen; freilich fühlten wir uns in der winzigen hochbarocken Kapelle wie Fische ausserhalb des Wassers. Denn wir sind die hohen mittelalterlichen Räume unserer Abteikirche gewohnt. Aber der Ansturm war enorm, war doch zuvor in den Medien verkündet worden, dass die CD „Chant – Music for Paradise“ bereits Goldstatus in Österreich erreicht hat, nur 2 Wochen nach dem Start… Pater Karl, Frater Samuel und ab Mitternacht dann Abt Gregor hielten kurze und oft humorvolle Führungen und luden auch kräftig zum Besuch von Heiligenkreuz ein, weil man dort doch authentischer Zisterzienser in ihrem Beten erleben kann als in der kleinen Kapelle, die wegen des Andranges zudem permanent überfüllt war. Foto: Schola singt das Abendgebet, die Vesper, in ungewohnter Umgebung. PS: Auf Gloria.TV gibt es einen schönen Film des ORF.

Stift Heiligenkreuz als anziehender Ort der Seelsorge (01.06.08)

Während die Gemeinde Heiligenkreuz und die Stiftspfarre Heiligenkreuz (–> seit kurzem auf eigener Homepage www.stiftspfarre-heiligenkreuz.at) quantitativ eher klein sind, zieht das Stift viele Menschen seelsorglich an. Während es natürlich für die Hochzeiten in der Stiftskirche klare Regelungen gibt, sind z. B. Taufen jederzeit möglich. Am besten wäre es ja, wenn alle in der Heimatpfarre die Sakramente empfangen, aber heute neigen die Menschen dazu, sich ihre geistige Heimat selbst zu suchen. Jedenfalls kann Stiftspfarrer P. Bernhard jedes Jahr mit neuen Rekorden an Taufen aufwarten, darunter ganz normale, aber auch sehr besondere wie etwa die Taufe von 4 jungen Muslimen oder von Opernsängern usw. Foto: Kilian Lammel löscht, unterstützt von seinen Cousins, die Osterkerze nach der Taufe seiner Schwester Hannah am 1. Juni.

"Und was werden Sie mit dem Geld von der CD machen?" (30.05.08)

Diese Frage hören wir derzeit oft (manchmal auch mit einem etwas neidischen Unterton). Also wir brauchen das Geld durchaus für die Priesterausbildung an unserer Hochschule, besonders um Priesterstudenten aus der Dritten Welt das Studium bei uns zu ermöglichen. Derzeit sind schon 16 Studenten aus Afrika, Asien, Vietnam und osteuropäischen Ländern auf Kosten des Stiftes hier. Das Foto zeigt einige Mitbrüder aus Vietnam, einen Seminaristen aus Nigeria und in der Mitte einen ungarischen Studenten, die alle als Stipendiaten des Stiftes an der Hochschule studieren. Besonders für Vietnam ist unsere Hochschule wichtig, weil das kommunistische Regime die Weihen blockiert, obwohl die Klöster in Vietnam aus allen Nähten platzen. Also die Antwort ist klar: Wir werden etwas Gutes für Gott tun, wenn die Chant-Music for Paradise auch ein ökonomischer Erfolg werden sollte. Foto: Einige Studenten unserer Hochschule, die meisten aus Vietnam, beim Hochschulausflug in Mönchhof.

Die 6 Novizen besuchten unser Priorat Stiepel (01.06.08)

Eine Woche lang, von 25.-30. Mai 2008, waren die 6 Novizen mit Novizenmeister P. Prior Christian in unserem 1988 gegründeten –> Priorat Stiepel in Bochum. Dort nahmen sie nicht nur am Chorgebet teil und stärkten die durch viele Aufgaben herausgeforderte Gemeinschaft, sondern unternahmen auch zahlreiche „Exkursionen“: nach Langwaden, nach Kevelaer, in das Walzwerk in Stahlausen und schließlich auch in das erst 2004 gegründete Zisterzienserinnenkloster in Düsseldorf. Die jungen Schwester – eine bunt gemischte Gemeinschaft – stammen aus dem Herz-Marien-Kloster Sostrup in Dänemark und haben mit viel Gottvertrauen im Zentrum von Düsseldorf ihr klösterliches Leben aufgenommen. Diese Begegnung, so erzählten die Novizen, war besonders herzlich. Der Jüngste, Frater Coelestin, merkte übrigens an, dass er mit seinen 20 Jahren genauso alt ist wie die Neugründung Stiepel. Foto: P. Prior (ganz hinten) mit Novizen (im Hintergrund…) zu Gast bei den jungen Zisterzienserinnen in Düsseldorf.

Feuerwehrübung beim Löschteich (06.06.08).

Unspektakulär, aber doch wichtig war die erste Feuerwehrübung beim Löschteich im Klausurgarten am Abend des 6. Juni. Der Löschteich musste ja angelegt werden, als 2002 bei einer Mega-Feuerwehrübung festgestellt wurde, dass das Stift bei einem Brand rettungslos in Schutt und Asche versinken würde, weil es keine Wasserressourcen für Löscharbeiten gibt. Erst 2007 konnte der Teich dann angelegt werden. Die Heiligenkreuzer Feuerwehrleute waren sehr zufrieden: Wasser genug! Die Mitbrüder fanden sich schaulustig ein… und durften promt auch einmal mit dem Wasserschlauch spritzen und Feuerwehrmann spielen. Einige sind ja auch wirklich bei der Feuerwehr. Die inzwischen zahllos angesiedelten Frösche hielten still und starteten nach Abzug der Feuerwehrkameraden umso lauter mit ihrer Öko-Quakophonie… Foto: Frater Edmund beim Feuerwehrmannspielen…

Eine schöne Jugendvigil (07.06.08)

Am ersten Juni-Freitag durften wir eine schöne Jugendvigil feiern. Die Band war hochgradig besetzt mit Johannes Höfer und Pfarrer Johannes Cornaro und vielen anderen, Frater Damian hatte tolle neue Lieder ausgesucht. Im Kreuzgang hörten wir eine tolle Geschichte von Frater Samuel. Pater Pirmin, einer unserer 6 Neupriester, hielt die Primizpredigt und begann mit einem eindrucksvollen Zeugnis. Für viele war es überraschen, dass er schon 40 ist, so hat er gesagt; er schaut aber jünger aus. Viele sind zur Beichte gegangen, vor den Beichtstühlen von P. Bernhard und P. Pio waren lange Schlangen. Diesmal haben die 180 Brezel gereicht, die uns die Küche gemacht hat. Das Besonderste war vielleicht, dass P. Pirmin anschließend den Primizsegen bei der Dreifaltigkeitssäule, vor der Statue des hl. Bernhard gegeben hat; nach dem Zusammensein im Jugendraum haben viele in den Jugendherbergen übernachtet… Fotos gibt es schon wieder –> hier: www.pfarre-wildon.at.  Foto: Pater Pirmin mit den treuen Jugendlichen aus dem Neukloster bei der Agape.

Über 70 Studenten der Top League besichtigen das Stift (06.06.2008)

Über 70 Studenten der Top League, also quasi die Elite, der Wirtschaftsuniversität Wien besuchten das Stift unter dem Thema: „Warum sind Mönche die besseren Manager!“ Wir halten immer wieder als Mönche selbst solche Führungen für Spezialgruppen. Der Herr Abt begrüßte die Gruppe, zu der auch Prof. Gerhard Speckbacher (Unternehmensführung), Prof. Otto Grün (Organisation und Materialwirtschaft), ev. Prof. Gerhard Angermayer (Romanische Sprachen) sowie die Betreuerin der Top League, Frau Mag. Anna Kröger, gehörten, auf das herzlichste. Natürlich war der Erfolg der CD ein großes Thema, als P. Karl die Führung durch das Kloster hielt. Nach dem Mittagsgebet gab es noch im Kaisersaal eine Einführung in die wichtigsten Punkte  der Benediktsregel. Immerhin hat Benedikt mit seiner Regel etwas grundgelegt, was über Jahrtausende bestand hat… Foto: Nach Führung, Chorgebet und Vortrag entstand dieses Gruppenfoto, das man per Mausklick auch downloaden kann.

14. Juni, 20 Uhr:

Ein Konzert ist bei uns im Stift Heiligenkreuz eigentlich ein seltenes Ereignis, weil soviel anderes los ist. Am Samsag, 14. Juni, 20 Uhr, gibt es aber etwas Erstklassiges im Kaisersaal. Maria Soulis (Mezzosopran, Toronto) und Thomas Schubert (Klavier) bieten unter dem Titel "Die Allmacht" Hymnen, Lieder, Gebete und Spirituals von Purcell über Mozart, Beethoven, Schubert und Mahler. Auch ein "Thomas Schubert" wird zu hören sein unter dem Titel "Gitanjali – Hymns based on Words by Rabindranath Tagore"; dazu auch Spirituals. Kartenreservierung unter 0664-5664887 bzw. m.nimmerfall@hotmail.com. Foto: Portrait von Franz Schubert; er besuchte ja regelmäßig das Stift und hat für die Koberorgel eine eigene Fuge komponiert.

14./15. Juni 2008: Musikfest in der Gemeinde Heiligenkreuz (09.06.08).

Auf unserer Homepage machen wir gerne Werbung für das Musikfest, das die Musikkapelle Heiligenkreuz heuer veranstaltet, das ist eine sehr gesellige Sache. Unsere Musikkapelle unter Obmann Ing. Martin Winter ist immer bereit, zu den großen Liturgien und Festen aufzuspielen, und das auf höchstem musikalischem Niveau. Am Sonntag, 15. Juni, gibt es um 10 Uhr eine Festmesse auf dem Sportplatz, dann gibt es das traditionelle „Heiligenkreuzertreffen“ mit den Musikkapellen aus den beiden anderen Heiligenkreuz: Heiligenkreuz in der Steiermark, Heiligenkreuz im Burgenland und Heiligenkreuz in Kroatien! Eintritt freie Spende. Foto: Was wäre unsere Fronleichnamsprozession ohne die würdige Gestaltung durch die Heiligenkreuzer Musikkapelle!

Samstag, 14. Juni: Vortrag über den Märtyrerpriester Janos Brenner (10.06.08)

Das akademische Jahr schließt an der Päpstlichen Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz mit der Sponsionsfeier für 8 Absolventen der Hochschule am Samstag, 14. Juni, 10 Uhr im Kaisersaal. Danach hält Msgr. Josef Brenner, Generalvikar von Szombatheley, einen Vortrag über den ungarischen Märtyrerpriester Janos Brenner. Janos Brenner war vor dem 2. Weltkrieg in das Zisterzienserkloster Zirc als Frater Atanasius eingetreten. Als der Orden aufgehoben wurde, wurde er Weltpriester, 1957 wurde er von den Kommunisten ermordet. Der Referent ist zugleich der Bruder des Ermordeten. – Zu der Feier ab 10 Uhr im Kiisersaal sind alle herzlichst eingeladen. Foto: Märtyrerpriester Janos Brenner aus Ungarn.

"Manager brauchen Tugenden" (03.06.08)

Einen interessanten Artikel hat Frater Dr. Justinus Pech in der Deutschen Tagespost veröffentlicht. Frater Justinus macht gerade das Doktorat an der Gregoriana in Rom und knüpft viele Kontakte, er hat zuvor Ökonomie in Leipzgi studiert und dort im Vorjahr promoviert. Anlass des Artikels ist die traurige Tatsache, dass deutsche Großunternehmer in den letzten Wochen negative Schlagzeilen in Hülle und Fülle geliefert haben. Der freie Wettbewerb kann ja nicht bedeuten, dass jedes Mittel „frei“ ist, um den Mitbewerber auf dem Markt auszutricksen, zu übervorteilen oder zu manipulieren. Der Markt setzt Wertordnungen voraus, die er selbst nicht garantieren kann. Die Freiheit des Wettbewerb besagt nicht Beliebigkeit der Mittel, denn sonst würden in kürzester Zeit Habgier und Ungerechtigkeit die Welt unlebbar machen. Frater Justinus schließt mit einem Ausblick auf die angekündigte Sozialenzyklika des Papstes, – aber lesen Sie am besten –> hier nach. Foto: Fr. Justinus und Fr. Johannes Paul im Kreuzgang.

Umfangreiche Neuverteilung von Aufgaben und Ämtern ab 1. September 2008 (12.06.08)

Der Herr Abt hat nach langen Beratungen und Besprechungen mit Bischöfen, Bischofsvikaren, dem Abtsrat und den betroffenen Mitbrüdern erlaubt, dass mit 12. Juni offiziell die neue Aufgabenverteilungen bekannt gegeben wird, die ab 1. September in Kraft tritt. Nach dem Tod von 3 Mitbrüdern, nach dem altersbedingten Rückzug von 2 Pfarrern und nach der Priesterweihe von 6 Mitbrüdern gibt es umfangreiche Neuerungen, von denen über ein Dutzend Mitbrüder betroffen sind. –> hier sind die allerwichtigsten Änderungen zu finden. Eine Neuverteilung von Aufgaben im innerklösterlichen Bereich muss wohl auch noch vorgenommen werden, da am 14. August die 6 Novizen ihre Zeitliche Gelübde ablegen werden und dann auch bereit sind, kleine Dienste im Kloster zu übernehmen. Foto: Außenansicht des Stiftes Heiligenkreuz.

Gäste sind uns herzlich willkommen (19.06.08)

 – Im Augenblick wird der Gastmeister Pater Pirmin oft fotografiert wegen des Medienansturmes der Touristen; er steht ja für die Freundlichkeit, mit der der hl. Benedikt die Gäste begrüßt haen will. Benedikt bestimmt auch, dass ein kluger, weiser und liebenswürdiger Mönch die Gäste betreuen soll. – Auch bei uns gibt es die Möglichkeit, als Gast im Kloster zu wohnen, die Zimmer sind einfach, eben „klösterlich“, aber es ist eben die besondere Atmosphäre, die die Leute anzieht. Unser Gastmeister Pater Pirmin kümmert sich mit Frater Laurentius und Frater Vinzenz eifrig um die Gäste. Rechtzeitige Anmeldung ist notwendig, wenn jemand ein paar Tage eines unserer ca. 26 Gästebetten haben will. – Für Männer, die sich auch für das geistliche Leben als Ordensmann näher interessieren, gibt es die Möglichkeit für „Kloster auf Zeit“. Information über „Klostergast“ und „Kloster auf Zeit“ gibt es übrigens –> hier. Foto: Der Gastmeister als Objekt für „CD-Journalisten“.

Sport für Mönche??? (22.06.08)

Die Fußball-Europameisterschaft ist vor allem ein Medienereignis, das die einen in Bann zieht, den anderen auf die Nerven geht. Im Kloster vergönnen wir den Fußballfans ihren Spass… und freuen uns über so manchen unerwarteten Sieg. Das Wichtige am Sport ist eigentlich, dass man ihn selbst betreibt. Das ist auch christlich, weil Gott uns nicht nur eine Seele, sondern auch einen Leib geschaffen hat. Der Sport schafft heute, wo kaum noch jemand körperlich arbeitet, den notwendigen Ausgleich. Daher werden im Stift Heiligenkreuz von den jungen Mitbrüdern viele Sportarten betrieben: Baskettball, Fussball, Fitness, viele gehen Joggen, Schwimmen oder sonstwie Trainieren. Es gibt sogar – als Apostolat – Geistliche Sportwochen… „Ein gesunder Geist gehört eben in einen gesunden Leib!“ Foto: Pater Wolfgang (links) und Frater Urs Maria (rechts) beim Siegenfelder Wappenlauf 2008; Pater Karl (Mitte) teilt nur das Wasser aus. (c) Gemeinde Heiligenkreuz.

Zeit der geistlichen Ernte an der Hochschule (16.06.08).

Zur Zeit erleben wir eine reichliche geistliche Ernte an unserer –> Hochschule. Im Jahr 2008 werden gleich 21 unserer Absolventen bzw. Studenten zu Priestern geweiht, das ist eine Rekordzahl, die uns an unsere Verantwortung für die Priesterausbildung im deutschen Sprachraum erinnert. Am Samstag, 14. Juni, schloss das akademische Studienjahr mit einer stilvollen Sponsionsfeier im Kaisersaal, bei welcher der Herr Abt eine Frau und sieben Männer den Magistergrad verleihen konnte. Seit der Erhebung zur Päpstlichen Hochschule verleiht die Hochschule die akademischen Grade, die kirchlich und staatlich voll anerkannt sind, aus eigenem. Insgesamt wurden seit 2007 vierzehn Absolventen spondiert. Am Samstag hielt Diakon Bernhard Messer eine eindrucksvolle Dankansprache, in der er den „Spiritus Loci“ von Heiligenkreuz als Studienort hervorhob; am selben Nachmittag empfing er im Stephansdom die Priesterweihe. Foto: Abt Gregor verliest die Gelöbnisformel für die neuen „Magistri theologiae“.

"Sinn und Glück im Glauben" - ein Buch als Antidepressivum (26.05.08)

Die hervorragende Homepage für –> Religionspädagogik der Kirche Deutschlands macht erfreuliche Werbung für ein Buch, das Prof. P. Karl Wallner vor einiger Zeit veröffentlicht hat, um einige Grundpfeiler der katholischen Spiritualität aufzuzeigen: Beichte, Kommunion, Ganzhingabe, Rosenkranz, der Unterschied zur östlichen Religiosität, Familie als Sakrament usw. Das Buch ist lesbar geschrieben und in dem –> guten Verlag „Media Maria“ erschienen, den eine Studentin von P. Karl gegründet hat. Es ist auch über den Heiligenkreuzer –> Online Klostershop zu erhalten. Den Autor freut besonders, dass es auf einer so prominenten und hervorragenden Homepage der Kirche in Deutschland beworben wird. Foto: Jugendliche mit P. Karl Buch „Sinn und Glück im Glauben“ im Frühjahr 2008. Das Buch ist aber auch Erwachsenen zu empfehlen.

Im Dauereinsatz mit Kinder- und Jugendführungen (20.06.08)

Dass das Schulende naht, merken wir daran, dass viele Schulklassen, Kinder- und Jugendgruppen unser Kloster besuchen und besichtigen. Von vielen wird gewünscht, dass „ein echter Mönch“ die Führung durch das Kloster hält, und diesem Wunsch kommen wir – nach Möglichkeit – gerne nach (–> hier gibt es Information dazu). Das bedeutet für Pater Samuel und sein Team nichts anderes als: Dauereinsatz! Für die jungen Leute ist es eindrucksvoll, einen lebenden, jungen Mönch zu erleben, der nicht nur über die Architektur und Geschichte erzählt, sondern auch aus dem täglichen Leben im Kloster. Unlängst haben Lehrerinnen und Lehrer unseren jungen Mitbrüdern aus das Zeugnis ausgestellt, dass sie hervorragende Pädagogen sind… Foto: Frater Samuel am Beginn einer Führung für Jugendliche.

CD: Toni Polster liest aus der Bibel (22.06.08)

Schon im Jahr 2006 erschien eine sehr originelle CD, zu der Jugendseelsorger P. Karl Wallner das Vorwort im Booklet schrieb. Der österreichische Spitzenfußballer Toni Polster, der zu seinem christlichen Glauben steht, liest Texte der Bibel vor und gibt manches aus seinem Leben preis. Anlässlich der Fußball-Europameisterschaft erlebt diese CD nun neue Aktualität. Im Philipperbrief vergleicht Paulus schon das Leben des Christen mit einem Wettlauf: „Das Ziel vor Augen, jage ich nach dem Siegespreis: der himmlischen Berufung, die Gott uns in Christus Jesus schenkt.“ (Phil 3,14) Auf –> seiner Homepage schreibt Toni Polster, dass er mit dem Lesen der Bibeltexte gerne den Wunsch von Pater Karl erfüllen wollte: „Vielleicht hilft diese CD dass die Sportler etwas frömmer und die Frommen etwas sportlicher werden?” Die Auswahl der Stellen aus der Heiligen Schrift stammt auch von P. Karl. Die CD ist originell, aber durchaus seriös: Toni Polster liest mit seiner typischen Stimme und lässt –> auf manche Texte der Bibel neu hinhören. Foto: Das Cover der CD „Toni Polster und die Bibel“.

Archäologische Entdeckungen im Stiftshof (17.06.08)

Der äußere Stiftshof hat sich zu einer kleinen Baustelle verwandelt: Endlich muss die schon lange von den Behörden beanstandete Trennung von Regenswasser und Abflusswasser durchgeführt werden. Außerdem muss die Leitung der Fernwärme, die nicht ausreichend isoliert war, neu verlegt werden. Die ästhetische Beeinträchtigung müssen wir ertragen. Die Ausgrabungen haben jetzt schon sensationelle Ergebnisse erbracht. Sie bestätigen den für Zisterzienser so typischen Architekturplan, wonach immer rechtwinkelig vor der Fassade der Klosterkirche der Trakt für die Konversen (Laienbrüder) angesetzt war. So auch bei uns. Die freigelegten Mauern dürften aus dem 12. Jahrhundert stammen. Wir freuen uns schon auf die Veröffentlichung der Grabungsergebnisse. Foto: Ärchäologin Dr. Marina Kaltenegger kartografiert die romanischen Fundamente.

Feierliches Pontifikalamt zur Danksagung am Mittwoch 2. Juli, 9.30 Uhr (30.06.08)

Am Mittwoch 2. Juli wollen wir in einem eigenen Pontifikalamt Gott danken für ein großzügiges Geschenk von Herrn Prof. Karl Zweymüller und seiner Gattin: Prof. Zweymüller hat eines der wertvollen Lindenholzreliefs von Giovanni Giuliani (+ 1744), das unserem barocken Chorgestühl abhanden gekommen war, aufgekauft und dem Stift großzügig geschenkt. Es zeigt das Festgeheimnis des 2. Juli, also Maria Heimsuchung: den Besuch der allerseligsten Jungfrau Maria bei der hl. Elisabeth. Zu dem Festgottesdienst laden wir herzlich ein, denn unsere Freude ist wirklich sehr groß. Foto: Blick auf das barocke Chorgestühl von Giovanni Giuliani, man sieht sehr schön die wertvollen Lindenholreliefs mit Szenen aus dem Leben Jesu.

Gute Stimmung bei der Jugendvigil am 4. Juli! (04.07.08)

Trotz Ferien war die Kreuzkirche bei der Jugendvigil am Juli „brechend voll“. Vielleicht gerade wegen der Ferien waren junge Leute sogar aus der Steiermark, aus dem Weinviertel und aus Wilhelmsburg gekommen. Unser Pater Pio predigte und spendete den Primizsegen. Im Kreuzgang hörten wir wieder eine nachdenklich stimmende Geschichte von Frater Samuel, in der es um die Liebe ging. Im Sommer werden viele zu –> Jugendveranstaltungen und Jugendfestivals aufbrechen. Schön war auch, dass etliche Jugendliche sich die Zeit nahmen, in den Jugendherbergen zu übernachten. Einige schafften es dann sogar, am Samstag um 5.15 Uhr am Chorgebet teilzunehmen…  Foto: Zusammensein nach der Jugendvigil; dafür hatte die Klosterküche 200 Brezel vorbereitet. Mehr Fotos: www.pfarre-wildon.at

Die kleinen Heiligenkreuzer wollen auch in die Charts (04.07.08)

Ihr Vorbild sind die Mönche mit ihrem weltweiten Erfolg: „Chant. Music for paradise“ CD des Klosters entsteht in Heiligenkreuz eine weitere CD mit spirituellem Inhalt. Die „Heiligenkreuzer Kindermesse“ von Religionslehrer Norbert Ruttner, die heuer zur Erstkommunion der Pfarre in der Stiftskirche uraufgeführt wurde, wurde auf CD aufgenommen. Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts der Volksschule Heiligenkreuz und des BG und BRG Baden-Biondekgasse waren die Kinder im Kaisersaal eifrig dabei, die CD ihres Religionslehrers aufzunehmen. Jetzt wird im Studio gemischt und ab September soll die CD dann erhältlich sein. Ob Universal Music die auch verbreiten wird? Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage des Autors: www.norbertruttner.at und zu gegebenem Anlass auch auf dieser Homepage. Foto: Die Heiligenkreuzer Volksschüler beim „Recording“ der „Heiligenkreuzer Kindermesse“ von Norbert Ruttner.

Hochschule vermeldet heuer 22 Priesterweihen (13.07.08)

Die Päpstliche Hochschule Benedikt XVI. verzeichnet heuer einen Rekord an Priesterweihen von Studenten und Absolvente: 22 empfangen heuer die Priesterweihe. (Davon sind freilich schon 7 eigene Mitbrüder ein Rekord, den das Stift noch nie gehabt hat…) Die Feierlichen Primizen und Neupriesterweihen bezeugen überall die große Dankbarkeit des Volkes Gottes für die Berufung, die Gott jungen Männern schenkt, die ihr Leben ganz in den Dienst Gottes stellen. Bei Primizen wird von den Gläubigen alles aufgeboten, nicht nur von den Pfarrgemeinden, sondern auch von der weltlichen Öffentlichkeit. Besonders im alpenländischen Raum werden Primizen prachtvoll gestaltet. Foto: Primiz des Regensburger Neupriesters Marius Frantescu in Dingolfing in Bayern; er studierte 5 Jahre in Heiligenkreuz.

Inschrift auf dem "Papsterker" (11.07.08)

Am 9. September 2007 verwandelte sich für einige Minuten der Äußere Stiftshof in den römischen Petersplatz, als Papst Benedikt XVI. auf den Erker trat, die Pilger grüßte und segnete. 15.000 Menschen jubelten dem Heiligen Vater zu, ein unvergesslicher Augenblick. Für Heiligenkreuz war es ja der erste Besuch eines Papstes seit der Gründung 1133. Abt Gregor hat nun eine schöne Inschrift auf dem „Papsterker“ anbringen lassen, der an dieses Ereignis erinnert. Die Inschrift ist in deutscher Sprache, denn sie soll gleich alle Pilger, Gäste und Touristen, die vom Äußeren Stiftshof her ankommen, an den Heiligen Vater erinnern. Sie soll auch unsere feste Verbundenheit mit dem Petrusamt ausdrücken. So werden wir auch immerdar an den Segen Gottes erinnert, den uns Papst Benedikt XVI. hier gespendet hat. Foto: Der nunmehr beschriftete Papsterker.

Abwassertrennung im Inneren Stiftshof (21.07.08)

Die behördliche vorgeschriebene Abwassertrennung macht die seit Ende Juni laufenden Grabungen im Inneren Stiftshof – direkt vor der Abteikirche – notwendig. Der Führungsbetrieb ist durch die Baustelle wenig beeinträchtigt und die Touristen staunen über die alten Steinmauern, die jetzt sichtbar sind. Die Arbeiten gehen nur langsam voran, da natürlich andauernd archäologische Untersuchungen durch das Budnesdenkmalamt durchgeführt werden. Die Touristen und die Brautpaare, die sich einen schönen Stiftshof wünschen würden, müssen das in Geduld ertragen. Denn solche Grabungen sind eine einmalige Chance, um der jahrhundertealten Geschichte auf die Spur zu kommen. Die Expertin des BDA, Fr. Dr. Marina Kaltenegger, leistet hier ganze arbeit. Die Abwasserrohre liegen schon bereit, sobald die Untersuchungen abgeschlossen sind, beginnt die Verlegung. Foto: Die Abwasserrohre warten auf die Verlegung nach Abschluss der archäologischen Untersuchungen.

Sommerliche Ruhe im Kloster (15.07.08)

Zur Zeit ist in unserer klösterlichen Gemeinschaft sommerliche Ruhe eingekehrt. Der heilige Benedikt geißelt zwar in seiner Regel die Faulheit und den Müssiggang. Und tatsächlich: Ein Kloster ist nicht ein Ort des Nichts-Tuns, sondern ein Ort, wo wir Mönche versuchen eine Harmonie zwischen beidem, zwischen Gebet und Arbeit herzustellen. Die Arbeit ist uns Mönchen etwas Heiliges, denn sie verbindet uns mit unserem Herrn Jesus Christus und den Aposteln, die körperlich gearbeitet haben. Aber Erholung brauchen auch wir. Und so sind wir für Ferien dankbar. Viele Mitbrüder sind in Ferien, wir erleben im Haus eine Zeit des Durchatmens und Erholens. Allerdings ist das Kloster voll mit Gästen, weil viele zu uns kommen, gerade um an dieser Ruhe Anteil zu haben. Foto: P. Pirmin und P. Raynald im Garten.

Wir gratulieren unserem P. Prior Christian zum Namenstag (27.07.08).

Am 27. Juli feiert unser Prior P. Christian Feurstein seinen Namenstag; aus diesem Anlass gibt es immer eine feierliche Gratulation im Priorat, zu der die Mitbrüder von den Pfarren herbeiströmen. Denn der Prior hat die wichtige Funktion, die Gemeinschaft aufzubauen. Im Auftrag des Herrn Abtes sorgt er für die Leitung des Hauses, nicht nur in organisatorischem Bereich, sondern vor allem durch mitbrüderliche Auferbauung. Pater Christian ist zugleich Novizenmeister, der jedes Jahr viele Novizen einzuschulen hat; darüber hinaus kümmert er sich um die Kloster-auf-Zeit-Gäste, die zahlreich herbeiströmen. So ist er gleichsam das pulsierende und zugleich stets ruhig schlagende Herz unserer Gemeinschaft. Wir gratulieren ihm von Herzen. Foto: P. Prior Christian beim Papstbesuch 2007.

Mens sana in corpore sano (26.07.08)

In diesen ruhigen Tagen des Sommers 2008 sind immer noch viele Mitbrüder in den wohlverdienten Ferien. Zugleich haben wir die Freude, dass zahlreiche Kloster-auf-Zeit-Gäste bei uns sind, junge Männer, die sich durchaus für das geistliche Leben interessieren. Was die alten heidnischen Philosophen schon wussten, dass "ein gesunder Geist in einem gesunden Körper" wohnen soll, ist durchaus christlich kompatibel, da Gott uns in Leib und Seele geschaffen hat. Daher kommt der Sport in diesen Tagen nicht zu kurz. Zwischen den Regengüssen, ist der Fußballplatz immer mal wieder trocken, was unsere jungen Mitbrüder und unsere Klostergäste dann gerne zu einem Fußballmatch nützen. – Foto: Samstägliches Fußballtraining unserer – ferienbedingt – etwas reduzierten Klostermannschaft mit einigen Klostergästen.

Ziehung von 20 Gewinnern aus 675 Rückmeldungen. Danke für die Unterstützung bei der Adress-Aktualisierung (18.07.08)

Mitte Juni hat P. Karl als Zuständiger für die Öffentlichkeitsarbeit eine Aussendung an alle gemacht, die in unserer Adressverwaltung erfasst sind. Viele Adressen waren leider nicht aktuell. Von vielen fehlt uns die Email-Adresse, sodass eine schnelle Benachrichtigung über Veranstaltungen noch nicht möglich ist. Es ist toll, dass auf die Aussendung 675 Personen geantwortet haben! – Am 18. Juli fand im Rektorat die Ziehung statt, bei der 20 Gewinner ermittelt wurden. Die Ziehung wurde durch die Sekretärin des Herrn Abtes, Fr. Michaela Richter, durch die Sekretärin der Hochschule, Fr. Waltraud Hohlagschwandtner, und durch die Sekretärin in der Öffentlichkeitsarbeit, Fr. Sabrina Galatsai, vorgenommen. Die 20 Gewinnerinnen und Gewinner erhalten eine CD und ein Papstbuch . Wir danken alle, die mit uns in –> Kontakt stehen wollen! Foto: Bei der Ziehung.

"Kloster auf Zeit" für geistliche interessierte junge Männer (22.07.08)

In der letzten Zeit registrieren wir besonders viele Anfragen nach Kloster auf Zeit. Dazu eine Erklärung: Zunächst: Als können alle gerne kommen, Männer und Frauen, Einzelne und Gruppen sofern im Gästetrakt Platz ist.  Klostergäste können natürlich an allen unseren Gebeten und Gottesdiensten teilnehmen. Infos dazu gibt es –> hier. Als können nur junge Männer kommen, die sich für das geistliche Leben interessieren, und die sich persönlich bei P. Prior Christian anmelden. Die Kloster-auf-Zeit-Gäste dürfen nämlich bei uns im innersten Bereich des Klosters, in der Klausur mitleben. Aber eben nur, wenn P. Prior Christian die Zulassung dazu gibt, denn die Klausur ist ein heiliger Bereich der Stille und der Gemeinschaft von uns, die wir unser Leben Gott geweiht haben. Info zu Kloster auf Zeit –> hier. Foto: Kandidat Adrian (links) und Kandidat Saman (rechts) mit drei Kloster-auf-Zeit-Gästen.

Erstes Wochenende im August: 6. Glockenspielfest Heiligenkreuz! (23.07.08)

Schon zum 6. Mal findet heuer das klassische Glockenspielfest bei uns im Stift Heiligenkreuz statt. Seit wir das größte konzertant bespielbare Glockenspiel in Ostösterreich in unserem Hornturm wieder aktiviert und entdeckt haben, waren alle Glockenspielfeste ein Erfolg. Nicht nur das Gratis-Promenadenkonzert am Nachmittag des Sonntages, 3. Aug., wird auch heuer wieder hunderte anziehen, sondern sicher auch das Sommerabendkonzert am Samstag, 2. August, 20 Uhr. Vorher laden wir alle herzlich ein, an unserer (die sich auch auf der CD befindet) in der Abteikirche um 19.30 Uhr teilzunehmen. Und noch eine Attraktion gibt es: Heuer spielt auch das "Trombone Attraction" in Kombination mit dem Glockenspiel auf. Dieses wird virtuos bespielt von dem holländischen Staatsbejardier Arie Abbenes. Nähere Information –> Eintrittskarten zum Vorverkaufspreis ab sofort an der Klosterpforte. Foto: Frater Justinus, der heuer das Glockenspielfest organisiert, zeigt die 43 konzertant bespielbaren Glocken.

Gäste von weither sind uns willkommen! (30.07.08)

Der hl. Benedikt hat in seiner Regel "prophezeit", dass einem Kloster die Gäste nie fehlen werden. Dementsprechend bunt ist die Schar derer, die uns jeden Sommer besuchen. Besonders freuen uns Priester, Seminaristen und Ordensleute, die zu uns kommen. Aber auch die Gäste aus der Orthodoxie, da immer wieder Priester und Mönche vorbeikommen. In diesen Tagen hatten wir Besuch aus der russisch-orthodoxen Kirche, durch Vermittlung von unserem russisch-orthodoxen Studenten Vasilij; unsere Gäste waren von Russland sogar mit dem Auto gekommen. Ökumenisch sind bei uns im Kloster ja täglich die Tischgebete, da Vasilij auch immer den Tischsegen in den Gebeten seiner Kirche, der russisch-orthodoxen Kirche, erbittet. – Foto: Gäste aus der russisch-orthodoxen Kirche.

Trotz Ferien viele Jugendliche bei der Jugendvigil (02.08.08)

Gute Stimmung herrschte bei der Jugendvigil am 1. August. Die Kreuzkirche war bis auf den letzten Platz voll, und es herrschte eine berührende Stimmung des Gebetes und des Lobpreises. Wir haben ab sofort eingeführt, dass vier Priester bei der Jugendvigil Beichte hören. Pater Bernhard ist ja immer umlagert, sodass die jungen Leute oft bis Mitternacht warten mussten, um dran zu kommen. Und Pater Raynald war auch immer "voll besetzt". Also ab sofort vier Priester. Erfreulich war, dass nun auch die vier Priester bis weit über die Jugendvigil hinaus im Einsatz standen. Also: Das Bedürfnis ist da. – Noch eine gute Nachricht: Ab Oktober planen wir eine Art Jugendvigil für Erwachsene, und zwar immer am Samstag nach der Jugendvigil. Name: "Matutina Mariana". Weiteres folgt. – Foto: Jugendvigil vom 1. Aug. 2008.

Wieder großer Erfolg für das Glockenspielfest! (03.08.08)

Am Samstag um 17 Uhr hat es noch geschüttet. Und als um 20 Uhr nach der Komplet das Glockenspielfest begann, war es nicht nur trocken, sondern bei einem stimmungsvollen warmen Sommerabend konnten fast 300 Besucher dem "Sommerabendkonzert" von Arie Abbenes auf dem größten konzertant bespielten Glockenspiel Österreichs lauschen. Besonders begeistert waren die Konzertbesucher von der Kombination mit dem Posaunenquartett "Trombone Attraction". Und am Sonntag Nachmittag, zum "Promenadenkonzert" reichten die 300 Stühle bei weitem nicht aus, um allen Platz zu bieten, die nicht "promenieren", sondern "sitzen" wollten, als Arie Abbenes aus Holland aufspielte. Viele setzten sich ins Gras, sodass eine stilvolle "Camping-Atmosphäre" herrschte… Resumee: Ein gelungenes 6. Heiligenkreuzer Glockenspielfest! Foto: Tolle Atmosphäre im Stiftshof beim Promenadenkonzert, alle lauschen gebannt dem Glockenspiel im Hornturm.

Jugendliche aus Berlin zu "Klostertagen" (03.08.08)

Unter den vielen vielen vielen Klostergästen ragt eine Gruppe von 6 Burschen heraus die aus Berlin stammen und mit Domvikar Matthias Patzelt ein paar "Klostertage" bei uns verbracht haben. Pater Pirmin hat die Buben im Alter von 14 aufwärts mitbetreut. Soviel der Webmaster weiß, hat die Berliner Kirchenzeitschrift die Klostertage ausgeschrieben und daraufhin haben sich gleich 6 gemeldet. Freilich sehr unterschiedliche Typen, wie wir natürlich auch gemerkt haben. Ein Kloster ist halt doch faszinierend, überhaupt dann, wenn es  – wie in Berlin – weit und breit nichts ähnliches gibt wie ein österreichisches Stift. Wir würden uns freuen, wenn auch andere Kirchenzeitungen solche Aktionen machen… Foto: Abt Gregor beim Gruppenfoto mit den Berlinern, rechts Domvikar Patzelt.

Viele Hochzeiten am 08.08.2008 (08.08.08)

Das besondere Datum brachte am Freitag, 8. August 2008, auch einen Boom an kirchlichen Hochzeiten. Manche Priester hatten bis zu 3 Trauungen. Vielleicht deshalb, weil man sich dieses Datum als Hochzeitstag besser merken kann. Unter den in Heiligenkreuz Getrauten auch Philipp und Elisabeth Kroupa, die mit der Jugendarbeit im Stift schon lange verbunden sind. Sie wurden auch in einem von Pfarrer P. Bernhard organisierten Eheseminar gut vorbereitet. Da helfen Ehepaare, Ärtze und gläubige Laien mit, dass die jungen Leute das Wichtigste vom Glauben her über die Ehe erfahren. – Wir wünschen allen Paaren viel Segen. Foto: Das Brautpaar mit ihren Eltern.

Geistliche Sportwochen 2008 (15.07.08)

Von 13.-19. Juli 2008 fand zum 15. Mail eine "Geistliche Sportwoche" statt, zu der sich wieder eine frohe "Truppe" von jungen Männern eingefunden hatte, unter ihnen ein junger Priester und ein angehender Seminarist. Die Sportwoche ist eine Art Jugendexerzitien, aber eben mit sportlichem Training. Das Christentum ist ja nicht nur eine Kultur der Seele, sondern auch eine Kultur des Leibes. Die 12 Teilnehmer waren in 4 Gruppen eingeteilt, jede Gruppe hatte einen erfahren Trainer. Im Jahr 2008 gibt es nochmals eine Sportwoche, und zwar von 10. bis 16. August. Dafür sind noch Plätze frei. Die Sportwoche ist für junge Männer und Bruschen ab 16, die sportlich sind oder es werden wollen; und für solche, die sich für Gott interessieren und dies noch mehr tun wollen. Persönliche Anmeldung beim Jugendseelsorger P. Karl (–> hier) ist erforderlich. Mehr Info gibt es auf –> dieser Seite. – Foto: Gruppenfoto nach der Hl. Messe auf der Juli-Sportwoche 2008.

Hilfe für Bibliothekssanierung durch das Land Niederösterreich (16.07.08)

Das Jahr 2007 war auch das Jahr des katastrophalen Schimmelpilzbefalls der barocken Stiftsbibliothek. Wir sind dankbar, dass nun das Land Niederösterreich zugesagt hat, 33 Prozent der Schadenssumme zu decken. Die Restaurierung der Bestände der barocken Bibliothek hat uns finanziell sehr belastet, daher sind wir dankbar, dass das Stift nur Zwei Drittel selbst tragen muss. – Oft fragen die Touristen: „Wie lange hat man an dem Kloster gebaut?“ Dann antworten manche Mitbrüder: „Wieso ‚hat‘?! Wir bauen noch immer!“ Die permanente Renovierung des riesigen Stiftes, der Kirchen und Pfarrhöfe verzehrt enorme Summen. Trotz allen guten Wirtschaftens ist daher auch ein altes Stift hilfsbedürftig… Foto: Frater Johannes Paul mit einem der sanierten barocken Bücher in der Stiftsbibliothek.

Die großen Umbesetzungen treten bald in Kraft (03.08.08)

Wie der Herr Abt im Juni bekanntgegeben hat, wird es ab 1. September große Umbesetzungen in unseren Pfarren geben (siehe –> hier). Am stärksten betroffen sind unsere Pfarren Heiligenkreuz mit Siegenfeld und Grub, Mönchhof, Neukloster, Sittendorf, Stiepel, Würflach und Trumau… Für einen Priester ist ein Wechsel oder gar ein Abschied von einer Gemeinde etwas sehr Schweres. Man muss ja liebgewonnene Aufgaben, eifrige Helfer und liebevolle Wegbegleiter zurücklassen. Jesus sagt: "Die Füchse haben Gruben, die Vögel Nester, doch der Menschensohn hat nichts, wo er sein Haupt hinlegen kann." – Jedenfalls hat der Reigen des Verabschiedens jetzt im August in unseren betroffenen Pfarren begonnen. Viele Tränen fließen. Wir wünschen den Mitbrüdern viel Kraft für diese kommenden Wochen und viel Segen für die neuen Aufgaben ab September. Foto: Verabschiedung von P. Marian nach 14 Jahren als Pfarrer von Mönchhof, umringt von großen Ministranten. 

Auf dem Weg zu "Maria Himmelfahrt" (07.08.08)

Unsere Väter haben alle Zisterzienserklöster dem Geheimnis der Aufnahme Mariens in den Himmel geweiht, wie dies auf der Dreifaltigkeitsäule von 1739 von Giovanni Giuliani eindrucksvoll dargestellt ist. Der 15. August ist daher auch das hohe Patroziniumsfest des Stiftes Heiligenkreuz, an dem traditionsgemäß die Einkleidungen und Professfeiern stattfinden. (–> Veranstaltungen) Heuer werden 2 Mitbrüder die Feierliche Profess (Gelübde bis zum Tod) ablegen, 5 Mitbrüder werden die Zeitliche Profess (Gelübde auf 3 Jahre) ablegen und 3 Kandidaten werden als Novizen eingekleidet. Zu den Pontifikalvespern am 14. und 15. August um 18 Uhr, sowie zum Pontifikalamt mit Feierlicher Profess am 15. August um 15.30 Uhr laden wir herzliche in. Foto: Detail der Dreifaltigkeittsäule, die die "Auffahrt" der von Engeln emporgetragenen Gottesmutter zum Himmel zeigt.

Feierliche Profess von Pater Samuel und Pater Florian (15.08.08)

Am Patronatsfest Maria Himmelfahrt haben P. Samuel Rindt und P. Florian Winkelhofer in einem festlichen Pontifikalamt die Feierliche Profess abgelegt. Zu der Feier waren fast alle Mitbrüder gekommen. Da P. Florian im Priorat Stiepel wirkt, war von dort eine große Wallfahrtsgruppe den weiten weg mitgekommen, was uns besonders gefreut hat. Überhaupt haben sehr viele Gläubige an der Gelübdefeier teilgenommen und so durch ihr Gebet die beiden Professen gestärkt. Nach dem Gehorsamsversprechen "usque ad mortem – bis zum Tod" und der Verlesung der Professurkunde knieten die beiden vor jedem Mitbruder nieder und baten um sein Gebet. Zum Zeichen dafür, dass sie jetzt wirklich voll und ganz Zisterzienser sind, tragen die beiden nun zum Chorgebet die weiße Kukulle, das weiße Gewand, das mit seinen weiten Ärmeln die Weite der Liebe zu Gott und zu den Menschen symbolisiert. Foto: Die Neuprofessen bitten kniend den Herrn Abt und die Mitbrüder um das Gebet. Dazu gibt es einen privaten Blog, der manches richtig wiedergibt –> hier.

Willkommen für die beiden neuen Feierlichen Professen (16.08.08)

Die "Feierliche Profess" ist die Ablegung der Gelübde "bis zum Tod", womit sich der Mönch endgültig für die Hingabe an Gott entscheidet. Ab diesem Augenblick trägt bei uns der Mitbruder den Titel "Pater". Wir heißen die beiden Neuprofessen Pater Samuel Rindt und Pater Florian Winkelhofer herzlich willkommen. Sie sind auf unterschiedliche Weise zu uns gekommen; in der Ansprache bei der Professmesse am 15. August hat Abt Gregor ermutigt, die individuelle Persönlichkeit in aller Originalität zu entfalten in das gemeinsame Mönchsleben hinein. Pater Samuel aus Braunau (OÖ) ist 34, er ist Germanist und Mag. phil. und hat an einem Gymnasium unterrichtet, hat aber auch "Buntes" hinter sich, u. a. war er Journalist für eine Motorradzeitschrift. Pater Florian aus Trumau (OÖ) ist 43, er hat auch schon verschiedene Berufe ausgeübt, u. a. Postbeamter. Er ist Chormönch und wirkt sehr eifrig in verschiedenen Bereichen in Stiepel, vom Gastmeister bis zum Kloster-Schafe-Hirten… Foto: Pater Florian und Pater Samuel in der Abteikirche.

Drei neue Mitbrüder eingekleidet (14.08.08)

Am Vorabend von Maria Himmelfahrt hat der Herr Abt 3 junge Männer als Novizen eingekleidet. Es handelt sich um Vinzent Holz aus Dresden, Philipp Maderthaner aus Wien und Mag. Stephan Storczer aus Baden. Sie erhielten das rein-weiße Gewand des Novizen. Der Herr Abt hat jedem von ihnen, wie dies bei uns üblich ist, einen Ordensnamen gegeben: Sie heißen nun Frater (Holz), Frater (Maderthaner) und Frater (Storczer). Unser Novizenmeister P. Prior Christian hat die drei neuen Novizen danach gleich in die Arme geschlossen; er durfte die fünf bisherigen Novizen in die Zeitliche Profess "abgeben" und wird sich nun ein Jahr lang bemühen, die drei "Neulinge" (Novize heißt wörtlich Neuling) geistlich und praktisch einzuschulen. Foto: Einkleidungsfeier 2008.

Eine wirklich besondere Hochzeit (17.08.08)

Die Jugendseelsorge vermeldet eine Zahl von gesegneten Hochzeiten von jungen Leuten, die mit unserem Stift tief verbunden sind. Eine ganz besondere war die von Mag. Dominik Lapka und Mag. Stefanie Hofer. Die beiden waren nicht nur für den Ordnerdienst in der Abteikirche während des Papstbesuches 2007 verantwortlich, sondern Dominik Lapka kommt schon seit 10 Jahren zu fast allen Jugendveranstaltungen und war ein verlässlicher Assistent in den feierlichen Pontifikalliturgien. Er ist sowohl ein guter Sportler als auch ein guter Redakteur beim katholischen Jugendmagazin und steht kurz vor der Promotion in Psychologie. Gott hat ihm mit Mag. Stefanie Hofer, einer Juristin, eine gläubige Frau aus dem Loretto-Bewegung in Salzburg geschenkt. Viele Mitbrüder und ein halbes Dutzend Priester feierten die Hochzeit in der Abteikirche mit. Wir wünschen dem jungen Ehepaar, das Sie jetzt aus der Kraft des Ehesakramentes die Kirche weiter aufbauen. – Foto: Die Frischverheirateten mit dem YOU!-Team.

Papst Benedikt XVI.: Bernhard von Clairvaux ist gleichsam "Patron der geistlichen Berufe" (18.08.08).

Am 20. August feiern wir –> unseren größten Heiligen, den Abt Bernhard von Clairvaux (1090-1153), nach dem unser Orden zwar nicht benannt ist (sonst wären wir "Bernhardiner"), ohne den aber der Zisterzienserorden nie so groß und bedeutend geworden wäre. Bernhard hat das Ideal einer emotionsgeladenen, affektiven, ja verliebten Frömmigkeit verbreitet und damit viele Menschen angesprochen. Er war die bedeutendste Persönlichkeit des 12. Jahrhundert; als 22-jähriger trat er in Cistercium, dem Mutterkloster ein, und nahm gleich 30 Freunde und Verwandte mit, die er für das Ordensleben begeistert hatte. Daher nannte ihn Papst Benedikt XVI. im Vorjahr bei seinem Besuch in Heiligenkreuz den –> "Patron der geistlichen Berufe". Wir beten daher immer vor dem 20. August eine Bernhardsnovene um geistliche Berufe. – Foto: Ein barockes Deckenfresko aus dem Refektorium des Stiftes Heiligenkreuz zeigt Bernhard, wie er aus der Seitenwunde Christi und aus der Brust der Gottesmutter genährt wird.

Auch Mönche brauchen Exerzitien (23.08.08)

In diesen Tagen haben wir im Kloster die jährlichen Exerzitien gehalten. Exerzitien sind eine Art "geistliches Training", eine Zeit der Regeneration für die Seele. In dieser Zeit brauchen auch wir mehr Ruhe, denn die Mitbrüder, die in der Seelsorge sind, stehen oft bis zu Überbelastung im Einsatz. Briefe, Emails, Telefonate wollen beantwortet werden. Die Leute, die uns kontaktieren, meinen es gut, und wir wollen ja auch für sie da sein. Aber ohne Zeiten des Aufatmens geht das auch für uns nicht. Die Exerzitien hat der Limburger Domkapitular Dr. Johannes Graf zu Eltz gepredigt. Foto: Der Kreuzgang am frühen Morgen, ein Foto aus dem nur 9,80 Euro kostenden Bildband von Prof. Gerhard Wasshuber, "Stift Heiligenkreuz".

Dankbar für das Geschenk der Berufung (14.08.08)

Am Vorabend von Maria Himmelfahrt haben die 5 bisherigen Novizen Frater Nikodemus Betsch, Frater Serverin Wurdack, Frater Kilian Müller, Frater Coelestin Nebel und Frater Otto Rothammer die Zeitlichen Gelübde abgelegt; zugleich wurden 3 Männer als Novizen eingekleidet. Obwohl die Feier nur im Rahmen der Mitbrüder und der näheren Verwandten stattfand, mussten wir sie statt im Kapitelsaal in der Abteikirche abhalten. Es ist schön, dass unsere Gemeinschaft weiterhin wächst und sind dankbar für das Geschenk der Berufung, das Gott auf oft wunderbare und unerwartete Weise schenkt. In den letzten 4 Jahren sind 20 junge Männer bei uns eingetreten, davon sind 19 geblieben. Foto: Abt Gregor und P. Prior Christian sind ein bisschen versteckt hinter der Schar der 5 Neuprofessen und der 3 Novizen.

Verabschiedung für Jugendgruppe aus der Slowakei (11.08.08)

23 Schüler des Gymnasiums Cyril & Metod aus Nitra in der Slowakei haben auf Einladung des Herrn Abtes eine schöne "Geistliche Ferienwoche" im Stift verbracht. Das hat schon seit 15 Jahren Tradition, es ist unsere Form, wie wir der jungen und lebendigen Kirche im Osten helfen wollen. Die jungen Leute wurden von einem Neupriester und 3 Geistlichen Schwestern begleitet und haben uns viel Freude gebracht. Sie haben täglich die Heilige Messe gefeiert und bei uns gebetet. Am letzten Tag waren sie sogar beim Morgengebet. Mit einem uralten slowakischen Bus haben sie eine Wallfahrt nach Mariazell gewagt, was für alle ein großes Erlebnis war… Foto: Gruppenfoto mit den Jugendlichen aus Mariazell und einigen Mitbrüdern, die sie betreut haben.

Jährlicher Bericht des Abtes zur Situation unserer Gemeinschaft im Bernardikapitel (20.08.08)

Beim Bernardikapitel am 20. August hat der Herr Abt einen Momentaufnahme des Gemeinschaftslebens in seinem jährlichen Bericht vor dem Kapitel abgelegt. Er hob 3 Ereignisse des Vorjahres heraus, durch die wir herausgefordert und gesegnet wurden: den Papstbesuch, die 6 Priesterweihen und das positive Echo auf die CD "Chant". Statistisch gesehen sind wir derzeit 74 Mitbrüder, davon 55 mit Feierlicher Profess, 16 mit Zeitlicher Profess und 3 Novizen. Nicht gerechnet sind die Kandidaten. Von den 74 sind 49 Priester, 1 Diakon, 5 Chormönche und 19 bereiten sich auf das Priestertum vor. Der Senior ist 83, der Junior 20. Das Durchschnittsalter liegt bei 46,8 Jahren. – Das Foto zeigt P. Samuel, wie er am 14. 8. gerade die neueingekleideten Novizen und die frischen Zeitlichen Professen fotografiert.

Wir freuen uns sehr über den Zuwachs auch in vielen anderen Klöstern (23.08.08).

Durch unsere mediale Präsenz entsteht vielleicht der Eindruck, als habe nur Heiligenkreuz Berufungen. Gott-sei-Dank ist das Gegenteil der Fall: Viele Klöster vermelden zahlreiche Eintritte. So freut es uns, dass heuer im August bereits der 2. Student unserer Hochschule im eingetreten ist: Frater Aloisius Pernegger, siehe –> hier. Und wir freuen uns über die 3 Novizen des Stiftes Rein. Wie schön war es, dass zwei Kandidaten von bei der Einkleidungsfeier am 14. August dabei waren: Lukas Steinwender ist ja regelmäßig zur Jugendvigil gekommen, Thomas Mayrhofer ist uns auch kein Unbekannter. Am 19. August wurden sie dann selbst im Stift Rein, dem weltältesten Zisterzienserkloster, als Frater Florian und Frater Gregor eingekleidet: –> hier. Wir gratulieren. – Foto: Unsere eben eingekleideten Novizen mit den 2 Kandidaten Lukas Steinwender und Thomas Mayrhofer des Stiftes Rein, 14. August 2008.

Abschied und Neuanfang! (23.08.08)

Unsere große, über 74-köpfige Gemeinschaft, steht mit den vielen Umbesetzungen ab Herbst 2008 (siehe –> hier) vor großen Herausforderungen. Wenn eine Gemeinde nicht um ihren Pfarrer weint, und der scheidende Pfarrer nicht um seine Gemeinde weint, dann stimmt etwas nicht. Dass Abschied weh tut, das ist normal. Abschiednehmen kostet Kraft. Das sind alte kirchliche Weisheiten. Doch zugleich gibt das Neuanfangen neue Kraft. Bei 3 Todesfällen und 6 Priesterweihen (1 kommt noch im Oktober) müssen einfach auch neue Besetzungen durchgeführt werden. Die jungen Mitbrüder freuen sich jedenfalls schon auf ihre neuen Aufgaben. Foto: Pater Pirmin besucht die Heiligenkreuzer Filialkirche Siegenfeld, wo er ab 1. Sept. als Kirchenrektor wirken wird. Siehe auch: www.stiftspfarre-heiligenkreuz.at

Die Wallfahrt nach Mariazell boomt! (24.08.08)

Bilden wir uns das nur ein? Wir in Heiligenkreuz haben das Gefühl, dass die Fusswallfahrt nach Mariazell stark zugenommen hat. Oft sind es täglich sehr große Gruppen, die von hier weg nach Mariazell starten. Das Foto zeigt die Vorhut der großen Pilgerschar der Pfarre Aspern (–> http://aspern.at), ganz rechts Pfarrer Mag. Georg Stockert. Das Fusswallfahren liegt im Trend der Zeit: Raus aus dem Alltag, hinein in das Abenteuer, endlich hautnahe Selbsterfahrung, Hintragen der Lebenssorgen zu Gott, vor allem aber: man erfährt, dass das Leben ein Ziel hat. Zwischen dem Start in Heiligenkreuz und dem Niederknien vor der "Magna Mater Austriae" in Mariazell liegt meist viel Schweiß und Selbstüberwindung. Aber die Madonna in Mariazell zeigt schmunzelnd auf das Jesuskind in ihren Armen als wollte sie sagen: "Es zahlt sich aus! Er ist Dein Ziel." Und so erfahren die Wallfahrer, dass ihr Leben einen Sinn hat. – Foto: Die Vorhut der Asperner Fusswallfahrer mit ihrem Pfarrer am 23. August.

Ikonostase im Rektorat der Hochschule gesegnet (17.08.08)

Die –> Hochschule meldet mit Freude die Einrichtung einer "Ikonostase". Der 90-jährige Badener Ikonenmaler Dr. Walter Meier hatte vor einem Jahr der Hochschule 77 hochwertige Ikonen geschenkt, damit sie in einem öffentlichen "religiösen Raum" sichtbar gemacht werden. Dr. Meier ist ein hervorragender Ikonenmaler, er hat mehrere Ausstellungen unter der Patronanz des griech.-orthodoxen Bischofs Michail Staikos veranstaltet. Rektor P. Karl Wallner segnete am 17. Aug. die Ikonostase in Anwesenheit des Ikonenmalers und seiner Gattin und zahlreicher Schülerinnen und Schüler. Er bedankte sich namens der Studierenden, da diese u. a. die Diplomprüfungen vor dieser Ikonenwand ablegen werden und so sicher Trost und Stärke erfahren dürfen. Dr. Meier seinerseits war sichtbar bewegt von der eindrucksvollen Gestaltung der Ikonenwand und bedankte sich für diese "Krönung" seines Lebenswerkes. – Foto: Das Ehepaar Meier vor der neugesegneten Ikonenwand in der Hochschule.

Ab 1. September 2008 sind die Umbesetzungen in Kraft (30.08.08):

Wir bitten um das Gebet für die vielen Mitbrüder, die ab 1. September neue Aufgaben übernehmen! Pfarrer von Trumau wird P. Marian Gruber; Pfarrer von Mönchhof wird P. Michael Weiß; Pfarrer von Würflach wird P. Gereon Gschwandtner, während der bisherige Pfarrer P. Gottfried Eder in den Ruhestand tritt; Pfarrer von Sittendorf wird – zusätzlich zu Grub – P. Ferdinand Zwettler, während der bisherige Pfarrer P. Augustinus K. Fenz in den Ruhestand als Pfarrer tritt; Kirchenrektor von Siegenfeld wird P. Pirmin Holzschuh und Kaplan von Heiligenkreuz wird P. Pio Suchentrunk, der zugleich das Doktorat in Salzburg macht; beide lösen damit den bisherigen Kaplan von Heiligenkreuz und Kirchenrektor von Siegenfeld P. Karl Wallner ab.  P. Kosmas Thielmann wird Moderator der Pfarre St. Anton in Wr. Neustadt; sein Nachfolger als Kaplan im Neukloster wird P. Lukas Rüdiger, der auch das Doktorat in Salzburg macht; P. Elias Blaschek bleibt in Stiepel und wird dort Kaplan; P. Irenäus Krause wird Kaplan im Neukloster, P. Philip Neri Gschanes geht nach Stiepel und übernimmt dort viele Aufgaben. – Foto: Unser Priorat Neukloster in Wiener Neustadt, das stark von den Umbesetzunge betroffen ist. –> siehe hier.

Vor 20 Jahren war die selige Mutter Teresa auf Besuch (03.09.08)

Am 5. September ist der liturgische Gedenktag der seligen Mutter Teresa von Calcutta; wir lesen dann immer jene Ansprache vor, die uns diese strahlende Heilige bei ihrem Besuch in der Abteikirche gehalten hat. Sie war am 15. März 1988 bei uns, damals nahmen zweitausend Jugendliche an einer Messe in der eiskalten und doch überfüllten Abteikirche teil. Allen, die dabeiwaren, wird dies unvergesslich bleiben! Die Heiligen sind gleichsam gnadenhaft präsent. (Ähnliches gilt auch von –> Abt Karl Braunstorfer (1895-1978), dessen Seligsprechungsprozess am 15. November eröffnet werden soll. Wir verdanken ihm die klugen Reformen nach dem Konzil, die er aus einer tiefen Heiligkeit heraus eingeleitet hat. Alle die ihn gekannt haben, sind von seiner Frömmigkeit und ausstrahlenden Spiritualität beeindruckt.) Foto: Mutter Teresa spricht in der Abteikirche, Pater Walter Ludwig übersetzt, Archivbild vom 15. 03. 1988.

Neuer Rekord an Wallfahrergruppen nach Mariazell (02.09.08).

Heiligenkreuz war schon immer traditioneller Startpunkt für viele Fußwallfahrer entlang der Via Sacra und des Wiener Mariazellerweges. Doch dem Besuch des Heiligen Vaters in Mariazell sind eindeutig mehr Fußwallfahrer von Heiligenkreuz aus unterwegs zur Magna Mater Austria. Die Stiftspfarre Heiligenkreuz hat einen großen Pilgeransturm zu bewältigen und meldet allein für das letzte Jahr 121 Pilgergruppen. Das sind nur jene "offiziellen" Gruppen, die mit einer Heiligen Messe, einer Andacht oder einem Pilgersegen von Heiligenkreuz gestartet sind. Die Pilgergruppen, die "nur so" hier starten, sind sicher um ein dutzendfaches mehr. Und dann gibt es natürlich die Einzelpilger, die von Heiligenkreuz weg das Abenteuer mit einem Segen beginnen wollen. – Foto: Motivierte Einzel-Fußwallfahrer nach dem Empfang des Pilgersegens.

Interesse für die Karmelitinnen in Mayerling anlässlich des Kronprinz-Rudolf-Jubiläums (24.08.08)

Ein interessanter Bericht über die Schwestern in Mayerling ist in der an sich liberalen Zeitschrift –> Der Standard erschienen. Kronprinz Rudolf wurde vor 150 Jahren geboren. Dem unglücklichen Thronfolger, der 1889 in Mayerling, gleich 3 Kilometer von Heiligenkreuz, auf mysteriöse Weise den Tod gefunden hat, widmen sich 2008 einige Ausstellungen, die auf der hervorragenden Seite –>  einsehbar sind. – Das Interesse schwappt natürlich auch auf den Karmel Mayerling (—> www.karmel-mayerling.at) über. Die Karmelitinnen, die Kaiser Franz Josef I. dann hierhergeholt hat, damit aus dem Ort der Tragödie ein Ort des Gebetes für alle Notleidenden werde, wollen keine Öffentlichkeitsarbeit machen und keine Interviews geben. Das eine oder andere Foto (hier für den Standard) sind aber schon drin. Foto: Mutter Priorin vor der Kamera eines Journalisten.

Grabungsarbeiten gehen Gott-sei-Dank zu Ende (30.08.08)

Erst in der letzten Zeit gab es Beschwerden, ansonsten hatten unsere Besucher großes Verständnis für die Grabungsarbeiten im Inneren Stiftshof. Der Grund war die schon lange vorgeschriebene Abwassertrennung. "Nebenbei" kam es zu sensationellen archäologischen Erkenntnissen. Die Archäologin des Bundesdenkmalamtes, Dr. Marina Kaltenegger, ist vollauf zufrieden. Nach den anstrengenden Wochen der Grabungen hat sie nun viele neue Erkenntnisse über den Konversentrakt, der sich rechts von der Kirchenfassade anschloss. Begeistert konnte Sie Abt Gregor originale romanische Bemalungsreste an den ausgegrabenen Mauern zeigen. Trotzdem sind wir Mönche froh, dass in den nächsten Wochen die Arbeiten zu Ende gehen und wir endlich wieder einen schönen Stiftshof zurückerhalten. Foto: P. Raynald besichtigt die archäologische Grabungsstätte.

Das Buch "Der Papst in Heiligenkreuz" ist eine wunderbare Erinnerung (30.08.08).

Es war der Wunsch des Herrn Abtes, dass in einem eigenen Bildband an de historischen Besuch von Papst Benedikt XVI. am 9. 9. 2007 in Stift Heiligenkreuz erinnert wird. Dieses Papstbuch macht uns gerade jetzt nach einem Jahr wirklich Freude. Es war damals sehr mühevoll, alle Fotos zu sammeln, aus den 5000 Fotos solche auszuwählen, die gut und aussagekräftig sind, und das Ganze mit einem kleinen Erlebnisbericht zu versehen. Am wichtigsten war aber, dass die berührende Ansprache des Heiligen Vaters, die er uns gehalten hat, in einer würdigen Weise publiziert wird. Mit einer gewissen Sentimentalität greifen wir nun nach einem Jahr zu diesem Buch und danken Gott für das wunderbare Ereignis. Mittlerweile sind schon Kandidaten und Novizen da, die es nur mehr von den Bildern her kennen, weil sie noch gar nicht live dabeiwaren. – Das Buch "Der Papst in Heiligenkreuz" gibt es im Klosterladen und in jeder Buchhandlung oder im Internet-Klostershop. (ISBN 978-3-9519898-0-8, 120 Seiten, Preis: 12,80 Euro)

Danksagung für den 9. September 2007 (08.09.08)

Am 9. Sept. 2007 jubelte die Schola auf: "Tu es Pastor ovium, Princeps Apostolorum…" – "Du bist der Hirt der Schafe, der Fürst der Apostel, Dir hat der Herr die Schlüssel des Himmelreiches übergeben!" als Papst Benedikt XVI. in die Abteikirche einzog. Die Bilder sind uns –> unvergesslich! Am Jahrestag feiern wir daher um 17 Uhr eine Dankmesse und laden zur Mittfeier ein. Hauptzelebrant ist der emeritierte Bischof von Essen, Dr. Hubert Luthe. Dieser wird – trotz Krankheit – die Heilige Messe gerne feiern; er war auf dem Konzil Sekretär von Kardinal Frings und mit dessen Konzilsberater Joseph Ratzinger befreundet. Die feierliche Dankmesse beginnt um 17 Uhr, also genau 1 Jahr danach; um 16.45 wird die Papstansprache in der Kirche eingespielt. Zugleich danken wir Gott für die Stiftung von Heiligenkreuz vor genau 875 Jahren und für den 850. Todestag des sel. Otto von Freising. Persönliche Einladungen gibt es nicht, aber alle sind herzlich willkommen. Nach der Festmesse gibt es einen Imbiss, um 20.30 feiern wir Mönche, wie im Vorjahr, die Vesper und das Te Deum. Übrigens: Die Nachrichtenagenturen haben richtig gemeldet: –> Was uns mit der CD "passiert" ist, das empfinden wir als die genaue Weiterführung des Papstbesuches.Foto: Papst Benedikt XVI. in unserer Mitte am 9. 9. 2007.

Schuleröffnungsgottesdienst für 2.500 Schüler in Vorbereitung (05.09.08)

Wir bereiten uns auf ein Mega-Ereignis vor: Donnerstag, 11. Sept. 2008, 11 Uhr findet im Hochschulhof ein Schul-Eröffnungsgottesdienst für 2.500 Schülerinnen und Schüler (15-20 Jahre) der Landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen in Niederösterreich statt. Und dazu kommen die anderen großen Feiern: am 9. September um 17 Uhr die große Dankmesse zum Jahrestag des Papstbesuches; am 14. September um 15 Uhr die Festmesse von Kreuzerhöhung… Also eine "Mega-Woche" steht uns bevor. Als hätte Gott es so fügen wollen, dass wir ordentliche feiern: Denn am 11. Sept. 1133 begannen unsere Väter hier das klösterliche Leben, das ist uns 875. Geburtstag, wofür wir unendlich Gott zu danken haben! – Foto: Bühnenaufbau für den Schulgottesdienst vor der Hochschule.

Diakonenweihe eines unserer Studenten in Budweis (07.09.09)

Wie ein Mönch hat der tschechische Seminarist Stanislav Brozka aus Budweis drei Jahre lang unseren anstrengenden Lebensrhythmus geteilt. Jeden Tag hat er schon um 5.15 Uhr am Gebet teilgenommen, seine Diplomarbeit hat er sogar über das göttliche Officium, also das Chorgebet verfasst. In unserem Haus war er so beliebt, dass gleich eine ganze Delegation von Mitbrüdern zu seiner Diakonenweihe nach Budweis gefahren ist. Dort haben sie natürlich eine sehr kleine aber zugleich sehr gläubige Kirche erleben. Wir freuen uns auch immer, dass die tschechischen Bischöfe uns so gute Seminaristen zur Ausbildung an der Päpstlichen Hochschule anvertrauen. Heuer werden auch ungarische Diözesen uns wieder mit Studenten beschicken, worauf wir uns wirklich freuen. Foto: Diakonenweihe von Stanislav Brozka in Budweis. Weitere Fotos gibt es –>

Dankmesse für den Papstbesuch (10.09.08)

Am 9. Sept. feierte Bischof Hubert Luthe, emeritierter Bischof von Essen, die Dankmesse zum Jahrestag des Papstbesuches. Zuvor ließ Abt Gregor die Papstrede akustisch einspielen, sodass wir uns plötzlich zurückversetzt fühlten an den großen Tag vor einem Jahr, als die Stimme des Papstes erklang. Bischof Luthe sagte, dass man die Papstansprache von Heiligenkreuz "in goldene Lettern setzen müsse", denn sie sei eine kleine Summe des klösterlichen Lebens und des Theologiestudiums. Er predigte sehr eindrucksvoll über die Bedeutung der klöster als geistliche Zentren, wo der Altar der Mittelpunkt ist, damit sich der Mensch von der Erde zu Gott hin erhebe. Am Schluss der Messe wurde auch noch die Gründungsurkunde des hl. Leopold verlesen, weil wir zugleich dafür dankten, dass am 11. Sept. 1133 hier in Heiligenkreuz das klösterliche Leben begann, – und seither nie unterbrochen wurde. Foto: Abt Gregor begrüßt Bischof Luthe am Beginn der Dankmesse.

14. September 2008: Kreuzerhöhungssonntag (23.08.08)

Wir laden herzlich ein zu unserem jährlichen Haupt-Pilgerfest am Kreuzerhöhungssonntag, diesmal Sonntag, 14. September. Einlass in die Abteikirche ist ab 14.15 Uhr, um 14.30 Uhr wird der Rosenkranz gebetet. Um 15 Uhr feiert Generalabt Bernhard Backovsky vom Stift Klosterneuburg die Feierliche Pontifikalmesse. Diesmal wird K-TV die Heilige Messe aufzeichnen.
Im Mittelpunkt steht die Reliquie des Kreuzes Christi, die an diesem einzigen Tag im Jahr in dem prachtvollen Barock-Reliquiar ausgestellt wird. Dabei geht es zu Kreuzerhöhung um das "verklärte" Kreuz, also das Kreuz als Siegeszeichen, als Zeichen der Erlösung. Die Festmesse wird vom Stiftschor des Neuklosters in Wiener Neustadt unter Leitung von Prof. Walter Sengstschmid gestaltet; aufgeführt wird die Missa Octovocum von Leo Hassler.
Nach der Festmesse folgt die Prozession mit der Kreuzreliquie durch den Inneren Stiftshof, danach können Pilger die Kreuzreliquie persönlich durch Kuss oder Berührung verehren.
Foto: Das Plakat zeigt den Heiligen Vater, wie er am 9. Sept. 2007 vor der Kreuzreliquie gebetet hat.

Taufe als Thema der Jugendvigil (06.09.08)

Bei der Jugendvigil am 5. Sept. gab es eine Besonderheit: Ein 18-jähriger Jugendlicher aus Breitenfurt wurde als Kandidat für die Taufe aufgenommen. Der junge Sportler hatte im Juli an einer Sportwoche teilgenommen und sich dabei entschieden, die Taufe empfangen zu wollen. Ein weiterer 16-jähriger Sportler wird demnächst folgen. Die Aufnahme als "Katechumene" (=Taufbewerber) ist sehr feierlich, denn nachdem er den Glauben und das ewige Leben erbeten hatte, wurde er mit dem Kreuz an Stirn, Ohren, Augen, Mund und Schultern bezeichnet… Die Taufe wird dann voraussichtlich in der Osternacht 2009 stattfinden. Zur Jugendvigil waren wie immer sehr sehr viele gekommen, es herrschte eine gute und tiefe Atmosphäre. Foto: Pater Samuel verliest eine Geschichte über die Taufe bei der Lichterprozession durch den Kreuzgang.

Viele Gläubige beim Hochamt zu Kreuzerhöhung (15.09.08)

Viele Gläubige kamen zur Festmesse am Kreuzerhöhungssonntag, 14. September, um 15 Uhr. Hauptzelebrant war der Propst des Chorherrenstiftes Klosterneuburg, Generalabt Bernhard Backovsky. Musikalisch gestaltet wurde die Messe vom Stiftschor Neukloster unter Leitung von Walter Sengstschmidt. An der Orgel war erstmals unsere neue Stiftsorganistin Helene von Rechenberg. An die Festmesse schloss sich traditionell die Prozession durch den Inneren Stiftshof, auf die ein von P. Walter Schücker (+1977) verfasstes Weihegebet vor der Kreuzreliquie folgte. Nach dem feierlichen Schlusssegen hatten die Pilger die Gelegenheit, das Kreuzesholz durch Kuss zu verehren. Foto: P. Bernhard Vosicky reicht die Kreuzreliquie den Pilgern zur Verehrung.

Konventausflug nach Niedersulz und Niederleis (19.09.08)

Seit etwa zehn Jahren gibt es den Brauch, dass wir Mönche auch jährlich einen Ausflug machen. Dieses Jahr konnten sich besonders viele Mitbrüder von ihren Verpflichtungen frei machen und auch viele Mitbrüder aus den Pfarren daran teilnehmen. Wir durften bei gutem Herbstwetter Interessantes kennenlernen, vor allem aber wurde unsere Gemeinschaft gestärkt. Der Ausflug führte uns in die Weinviertler Pfarre Niedersulz, die früher dem Stift inkorporiert war. Dort besichtigten wir natürlich auch das Museumsdorf. Anschließend waren wir im Schloss Niederleis, einst Heiligenkreuzer Besitz, das nun der Familie Schaffgotsch gehört. Mit letzterer sind wir durch den jungen Oratorianer-Priester Rudolf Schaffgotsch verbunden. Zum Andenken an unseren Besuch wurde sogar ein Gedenkkreuz gesegnet… Foto

Hoher Besuch aus dem Vatikan (28.09.08).

Stift Heiligenkreuz und Stift Melk standen auf dem Besuchsprogramm von Erzbischof Dominique Mamberti, der uns am Sonntag, 28. Sept. 2008, zum Chorgebet und zum Mittagessen besuchte. Erzbischof Mamberti ist im Staatssekretariat Sekretär der Abteilung "Beziehung zu den Staaten", er wird daher auch der "Außenminister des Vatikans" genannt. In Vertretung des Herrn Abtes, der in Stiepel ist, begrüßte Pater Prior Christian Feurstein auch den Apostolischen Nuntius in Österreich, Dr. Edmond Farhat und den neuen Sekretär in der Wiener Nuntiatur, Msgr. Christoph Kühn. Nach dem Mittagessen und dem Kaffee im Kreis der zahlreichen Mitbrüder, die auch aus den Pfarren gekommen waren, wurde auch noch die Hochschule besichtigt, dann ging es weiter in das barocke Stift Melk. Foto: P. Prior begrüßt Erzbischof Mamberti, Nuntiaturrat Kühn und Nuntius Farhat.

Schuleröffnungsgottesdienst mit 2.600 Schülern in Heiligenkreuz (11.09.2008)

Dass Heiligenkreuz noch jung ist, zeigte ein Gottesdienst mit 2.600 Schülern der Landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen am 11. September, unserem 875. Geburtstag! Weihbischof Turnovszky hielt im Hof der Päpstlichen Hochschule einen Wortgottesdienst, danach galt es, einen Rekord im Bilden eines Sitzkreises aufzustellen. Anschliend Essen und Führungen durch das Kloster. Es war leider unvorhersehbar heiß, sodass das Rote Kreuz einige versorgen musste. Mit dieser Hitze Mitte September hatten die Veranstalter nicht gerechnet. Ansonst war alles perfekt organisiert. 16 junge Mitbrüder sowie der Herr Abt und P. Raynald gaben anschließend Hunderten Jugendlichen "Parcours-Führungen" durch das Kloster. Foto: Weihbischof Turnovszky bei der Predigt. –> hier gibt es Fotos und Presseinformation.

Erntedankfest der Pfarre und des Stiftes (28.09.08)

Am Sonntag, 28. September feierte die Stiftspfarre gemeinsam mit dem Konvent das Erntedankfest. P. Prior Christian Feurstein, der Abt Gregor vertrat (dieser predigt in Bochum zum 1000-Jahr Jubiläum der evangelischen (!) Dorfkirche), und Stiftspfarrer P. Bernhard betonten, dass wir allen Grund hätten zu danken. Nicht nur für die natürlichen Gaben, für den Segen der uns in Heiligenkreuz nach dem Papstbesuch geschenkt worden ist, sondern auch für die übernatürlichen Gaben: Frieden, Harmonie, gegenseitiges Verständnis in der Gemeinde, das sind Gaben, die von Gott kommen. Die Blasmusik Heiligenkreuz verwandelte durch ihr Spiel den Gottesdienst in ein jubelndes Fest, auch danach zum Imbiss spielten sie auf! Großartig war wieder die Erntekrone, die Herr Robert mit vielen Helferinnen und Helfern angefertigt hatte! Wie schön, dass hunderte gekommen waren, um Gott zu danken. Foto: Herr Tomaschko und Helfer beim Aufstellen der Erntekrone vor der Intentionskapelle.

Ab 4. Oktober gibt es eine Gebetsvigil für Familien und Erwachsene (28.09.08)

Ab Samstag 4. Oktober soll es eine Art "Jugendvigil für Erwachsene" geben. Wir haben dafür den Namen "MATUTINA MARIANA" gewählt, wörtlich übersetzt: "Marianische Gebetswache". Start ist um 20.15 Uhr in der Kreuzkirche, es folgt eine Lichterprozession mit Rosenkranz, dann Predigt, dann Anbetung, mit rhythmischen Liedern, bis 22 Uhr. (Vorher kann man um 18.45 Uhr an der Abendmesse, und um 19.45 Uhr an der Komplet der Mönche teilnehmen.) Nach der Matutina Mariana ist eine kleine Agape im Pfarrheim. Organisiert wird das von der –> Stiftspfarre Heiligenkreuz unter Pater Pio. Mehrere Priester werden Beichte hören. Das erste Mal im Oktober ist eine Art Probedurchlauf. Dabei wird auch für die beiden Mitbrüder gebetet, die zur selben Zeit in der Fernsehshow "Wetten dass…" eingeladen sind, dass ihnen ein bisschen Werbung für den lieben Gott gelingt… Foto: Die Herz-Mariae-Statue der Stiftspfarre Heiligenkreuz.

Das akademische Jahr an der Päpstlichen Hochschule ist eröffnet! (01.10.08)

Am 1. Okt. feierte Abt Gregor zunächst das Pontifikalamt in der Abteikirche, danach begrüßte Rektor P. Karl die 200 Professoren, Studierenden und Gäste im Kaisersaal zum Inaugurationsfestakt. Univ.-Doz. Dr. Andreas Schnider, Professor für Religionspädagogik an der Hochschule, hielt einen engangierten Vortrag, in der er unter anderem für die Anwesenheit von Katechese in der Religionspädagogik plädierte. Anschließend wurde Frau Monika Schwarzer und die drei Seminaristen Rainer Geuder, Karl Schlögl und Walter Obenaus zur Magistra theologiae, bzw. zu Magistri theologiae spondiert. Der fünfte neue Magister Br. Boulinkomba Guguemde von der Gemeinschaft der Seligpreisungen ist schon auf Einsatz in Afrika und konnte nicht teilnehmen. Nach der Vesper zu Ehren des hl. Therese von Lisieux lud der Herr Abt alle zu einem Imbiss ins Klostergasthof ein. Foto: Die vier Kandidaten und Prof. Schnider.

Gute Nachrichten aus Sri Lanka (26.09.08)

Per SMS hat Abt Gregor uns gute Nachrichten aus Sri Lanka geschickt: Abt Gregor ist gerade mit drei Mitbrüdern in Colombo zu Gast bei Erzbischof Gomes. Endlich hat der Erzbischof nun dem Ordensinstitut unserer srilankanischen Mitbrüder kirchenrechtliche Satzungen gegeben. Zugleich hat Erzbischof Gomes – als ersten Akt seiner übernommenen Verantwortung – den jungen Saman Yayamanna eingekleidet und ihm den Namen des hl. Benedikt gegeben… In den letzten Jahren hatte uns das Gründungsprojekt, das noch auf Bischof Florian Kuntner zurückgeht, große Sorgen gemacht. Es wird freilich noch viel Gebet brauchen, bis die Kandidaten ihr Studium abgeschlossen haben und als Gemeinschaft in Sri Lanka ein Kloster gründen. Siehe –> hier. Foto: Nach der Einkleidung von Fr. Benedikt in Colombo.

Sendungsfeier für 42 Katechistinnen und Katechisten (04.10.08).

Am 4. Oktober erteilte Diözesanbischof Elmar Fischer von Feldkirch 42 Frauen und Männern die kirchliche Sendung zu ehrenamtlichen Katechisten. Die neuen Katechisten haben 2 Jahre hindurch den "Lehrgang zur Ausbildung von Katechisten", einen Fernkurs des Opens external link in new windowInstitutes St. Justinus und der Opens external link in new windowHochschule Heiligenkreuz, besucht. Näheres siehe www.katechisten.org. Es handelt sich um eine spezifische Ausbildung, um Taufbewerber, die aus anderen Religionen kommen, vor allem aus dem Islam, auf die Taufe vorzubereiten. Unter den Katechisten war auch David Özdek (Foto), ein Katholik aus der Türkei. Viele Migranten interessieren sich ja für den christlichen Glauben, es gibt aber zu wenige Kräfte, um ihnen Religionsunterricht (Katechesen) zu erteilen. Foto: Drei der 42 neuen Katechistinnen und Katechisten.

"Das Leben der Anderen" im ORF (30.09.2008).

Der Neffe unsere Abtes, Florian Henckel von Donnersmarck, hat 2007 den Auslands-Oscar zu Recht bekommen. Er hat ein berührendes Drama um die innere Bekehrung eines Stasi-Spitzels (+ Ulrich Mühe) geschaffen. Dass er das Drehbuch in einem unserer Mönchs-Zellen  in Zurückgezogenheit und Stille gechrieben hat, bezeugt, dass unsere Klöster für Kulturschaffende inspirierend sind, dass sie "Orte der Kraft" sind, wie Papst Benedikt XVI. im September 2007 gesagt hat. Diese Ehre gilt allen Klöster, in anderen sind ja noch viel größere Kunstwerke geschaffen worden. Florians Film wird nun am 3. Okt. 2008 erstmals  Opens external link in new windowim ORF gezeigt. Achtung, der Film hat keinen christlichen Inhalt, wohl aber eine christliche Botschaft. Beste Information dazu in Opens external link in new windowWikipedia. Foto: Ulrich Mühe als Stasi-Spitzel

5. Oktober: Krönungsmesse von Mozart beim Konventamt (27.09.08)

Am Sonntag, 5. Oktober, 9.30 Uhr wird die Konventmesse in der Abteikirche besonders feierlich gestaltet. Die Sängervereinigung Gaaden unter Leitung von Marlene Distl, der Leesdorfer Singkreis unter Leitung von Alfred Gunacker und das Orchester der Musikschule Hinterbrühl unter Leitung von Christian Riegelsperger werden die Missa in C von W. A. Mozart, KV 317, kurz "Krönungsmesse" aufführen. Dies ist etwas Besonderes und Einmaliges, da wir ansonst bemüht sind, die Konventmesse in schlichter Form im Gregorianischen Choral zu gestalten. Weil uns die Aufführenden aber nahe stehen, hat Kantor P. Simeon dieser Gestaltung zugestimmt. Wir freuen uns auf einen musikalisch außergewöhnlichen Gottesdienst. Der Zutritt ist natürlich frei. Foto: Abteikirche – Hallenchor.

Kreuzkirche bei Jugendvigil überfüllt (04.10.08).

Sehr viele Jugendliche kamen wieder zur Jugendvigil am 1. Freitag im Monat. An diesem 3. Oktober war die Kreuzkirche fast überfüllt, es ist sich – durch Dazustellen von Sesseln – aber ausgegangen. Das Thema war der Rosenkranz, sowohl Pater Samuel als auch Pater Alkuin haben dafür Werbung gemacht: Pater Samuel durch eine schöne "Geschichte", die wir im Kreuzgang vor der mittelalterlichen Muttergottesstatue hörten; Pater Alkuin bei der Predigt. Die Jugendvigil ist ja eine Gebetsschule, und es ist schon berührend, wenn man sieht, wie die "Teenies" da plötzlich gut beten, man spürt das innere Gespräch mit Gott. Ganz besonders bei der Anbetung. Bei der nächsten Jugendvigil im November wird Pater Lukas, einer unserer 7 Neupriester, predigen und den Primizsegen spenden. Foto: Bei der Lichterprozession im Kreuzgang. Fotos gibt es auf Opens external link in new windowwww.pfarre-wildon.at

Der neue Bildband "Im Zeichen des Kreuzes" stößt auf grosses Interesse (16.08.08)

 Der Erfolg der CD hat natürlich das Interesse an unserem Kloster sehr gesteigert. Mit dem Bildband "Im Zeichen des Kreuzes" wollen wir Einblick in unser klösterliches Leben geben, denn wir wollen dadurch Zeugnis geben von der Schönheit klösterlichen Lebens. Das Buch ist im normalen Buchhandel überall erhältlich (nicht nur im Klosterladen erhältlich: einfach unter ISBN ISBN 978-3-9519898-3-9 ). Schon 2005 haben wir einen ähnlichen Bildband herausgegeben, der war nun völlig vergriffen! In der Neuauflage wurde fast alles verändert, denn in den letzten 3 Jahren hat sich hier soviel (Gutes, Gott sei Dank!) getan. Die Auflage ist stark erweitert und zeigt eindrucksvolle Bilder unseres Klosters, unserer Liturgie, unseres Alltagslebens als Mönche. Rezension siehe: –> . Natürlich ist auch der Papstbesuch vom 9. Sept. 2007 dokumentiert, ebenso der Oskar von Florian Henckel von Donnersmarck und sogar schon die neue CD "Chant-Music-for-Paradise". Der Bildband hat 240 Seiten, enthält 206 Fotos und kostet 19,80. Nähere Angaben zum Buch –> . Foto: Das Cover ist dem der Erstauflage sehr ähnlich. Unser freundlicher P. Elias steht für den zisterziensischen Spruch: Patent portae magis cor. Die Türen stehen offen, noch mehr die Herzen.

Zisterzienserensemble spielte zur Geburtstagsfeier von P. Prior Christian auf (11.10.08).

Am 14. Oktober feiert unser P. Prior Christian Feurstein seinen 50. Geburtstag. Schon zuvor gab es eine feierliche Gratulation des Herrn Abtes und der Mitbrüder in den Räumen des Abtes. Abt Gregor dankte P. Christian, der Gründungsmitglied von Stiepel war, dann dort Nachfolger von P. Beda als Prior und nunmehr schon in der Nachfolge von P. Maximilian über 4 Jahre Prior von Heiligenkreuz. Das Zisterzienserensemble unter Leitung von P. Simeon spielte stilvoll auf. Als Novizenmeister hat unser Prior sehr viel Verantwortung, in den letzten 5 Jahren gingen 24 Novizen "durch seine Hände", 22 davon sind geblieben. Foto: Das Zisterzienserensemble dankt P. Prior Christian mit dem Schneewalzer für seinen konventaufbauenden Dienst.

Priesterweihe von P. Bruno am 11. Oktober in Stiepel (12.10.08).

Am 11. Oktober wurde unser P. Dr. Bruno Hannöver in Opens external link in new windowunserem Priorat Stiepel zum Priester geweiht. Die Weihe wurde am Hochfest der Diözesanpatronin "Maria, Mutter vom guten Rat" durch Diözesanbischof Dr. Felix Genn von Essen gespendet. Der Weihetermin fiel zugleich mit der Monatswallfahrt zusammen, die in Stiepel immer viele hunderte Gläubige zum Gebet versammelte. Pater Bruno hat heuer im Sommer noch das Doktorat in Kirchengeschichte abgeschlossen; er ist unser 7. Neupriester in diesem Jahr. Die Primizpredigt am 12. Oktober in Stiepel wird Abt Gregor halten. Die Heimatprimiz wird P. Bruno am 19. Oktober in seiner Heimatgemeinde Cappeln (Niedersachsen) feiern. Foto: Abt Gregor, Bischof Genn, Neomyste P. Bruno Hannöver und P. Prior Maximilian nach der Weihe.

Weltmissionssonntag "hautnah" (19.10.08).

Zum Weltmissionssonntag am 19. Okt. wurden viele von unseren Mitbrüdern aus Vietnam in den Pfarren angefordert, um dort Zeugnis zu geben für die Lebendigkeit der Kirche in der Dritten Welt. Was die Mitbrüder da über Vietnam erzählt haben, ist sehr interessant, man kann es Initiates file downloadInitiates file download! Da an unserer Hochschule Priesterstudenten auch aus Nigeria und Sri Lanka sind, bedeutete dieser Sonntag einen großen Einsatz für diese jungen Leute. Dass von Missio (siehe Opens external link in new windowwww.missio.at) gesammelte Geld kommt ihren Heimatkirchen zugute. Wir selbst in Heiligenkreuz suchen freilich Menschen, die unsere Priesterstudenten hier unterstützen, siehe hier. Foto: Drei Mitbrüder aus Vietnam am Weltmissionsonntag nach einer "Apostolatstour" für die Kirche in ihrer Heimat.

Grabungsarbeiten im Inneren Stiftshof nun wirklich bald beendet! (15.10.2008)

Seit Juni belastet die Grabungsstelle im Innerenstiftshof unsere Augen und Gemüter. Nicht nur von uns Mönchen, sondern auch von den zehntausenden Besuchern. Abwassertrennung und und Heizungsrohre müssen sein. Archäologische Grabungen auch. Aber das Ganze hat jetzt schon sehr lange gedauert… Unser Bauamt ist gerade dabei, alles wieder zuzuschütten. Dr. Marina Kaltenegger, die Archäologin des Bundesdenkmalamtes hat ganz neue Erkenntnisse gewinnen können. Wir freuen uns über wissenschaftliche Einsichten in die Architektur des 12. Jahrhundert, aber jetzt wollen wir im 21. Jahrhundert endlich wieder einen schönen Stiftshof… Foto: Unsere Mitarbeiter haben alles selbst gemacht: Abwassertrennung, Fernheizungsrohre und Elektroleitungen… Danke.

Vortrag über "Pius Parsch und das innere Anliegen der Liturgischen Bewegung" (21.10.08)

 – Die Liturgische Bewegung entstand in der Zwischenkriegszeit aus einem tiefen spirituellen und pastoralen Anliegen. Ihre Träger waren brennende und begeisterte Ordensleute (Beuron), Priester und Theologen (Romano Guardini). Maßgeblich war der Klosterneuburger Augustiner-Chorherr Pius Parsch. – Im Rahmen der Opens external link in new windowVortragsreihe "Fünf vor Elf" hat uns Prof. Dr. Andreas Redtenbacher von Klosterneuburg einen sehr prägnanten und informativen Vortrag über Pius Parsch und das innere Anliegen der Liturgischen Bewegung gehalten. Diese Bewegung begann mit Benediktinerklöstern Solesmes (Gueranger) und Maria Laach (Herwegen) und wurde von Pius Parsch von Klosterneuburg zur "volksliturgischen Bewegung" weiterentwickelt. Viele Anliegen sind in die Texten der Liturgiekonstitution des 2. Vatikanischen Konzils eingegangen. Der Vortrag ist öffentlich, herzliche Einladung. Foto: Christus Pantokrator im "Beuroner Stil" der Zwischenkriegszeit.

Domkapitel aus Limburg auf Besuch (22.10.08).

Am 15. Oktober hatten wir hohen Besuch: das Opens external link in new windowDomkapitel der alten deutschen Diözese Limburg an der Lahn stattete uns einen Besuch ab und wurde von Abt Gregor empfangen. Wir freuten uns aus zwei Gründen besonders über den Besuch, der unter Leitung von Domdekan Weihbischof Gerhard Pieschl stand: zum einen hatte uns Domkapitular Dr. Johannes zu Eltz heuer im August die Konventexerzitien gehalten; zum anderen stammt unser Frater Dr. Dipl.-Kfm. Justinus Pech aus der Diözese Limburg, er macht gerade das Doktorat in Dogmatik an der Gregoriana. Die hohen Gäste nahmen an der Vesper teil, am nächsten Tag stand ein Besuch bei Kardinal Schönborn auf dem Programm. Foto: Abt Gregor und die Domkapitulare aus Limburg.

Berufungen für Stiepel (27.10.08).

Erfreuliche Nachrichten kommen aus unserem Opens external link in new windowPriorat Stiepel, dort gibt es eine Reihe von Kandidaten. Nicht nur der junge philippinische Priester Bernaldo Chumacera, der gleichsam beim Weltjugendtag 2005 in Köln mit seinem Herzen am Zisterzienserorden "hängengeblieben" ist, sondern auch der frischpromovierte Philosophiestudent Thorsten Gubatz befinden sich derzeit in der Kandidatur. Für STiepel bedeutet das Hoffnung und neue Dynamik. Thorsten hilft P. Prior Maximilian, wie das Foto zeigt, beim Apostolat der Öffentlichkeitsarbeit. Die "Stiepeler Kloster-Nachrichten" sind ein umfangreiches und niveauvolles Informationsblatt, dass regelmäßig an über 3000 Adressaten verschickt wird. Foto: P. Prior Maximilian und Kandidat Thorsten Gubatz bei der Redaktion der neuesten Ausgabe der Stiepeler Nachrichten.

80er von Altabt Gerhard Hradil (29.10.08)

Am 28. Okt. feierten wir im "kleinen Rahmen" der Mitbrüder, Verwandten und geladener Gäste den 80er unseres Altabtes Gerhard Hradil im Kaisersaal. Im Namen von uns allen dankte ihm Abt Gregor in seiner Laudatio für sein Wirken als Novizenmeister und Prior und dann als unser Abt von 1983 bis 1999. Abt Gerhard selber wollte die Feier im "kleinen Rahmen", doch waren trotzdem von vielen Klöstern Äbte und Prioren gekommen, um zu gratulieren, allen voran Propst Maximilian Fürnsinn als Voristzender der Superiorenkonferenz und Abt Matthäus Nimmervoll von Lilienfeld. Die Liste der hohen Kirchenvertreter ist zu lang… Unser Zisterzienserensemble spielte mit dem Schneewalzer auf, ebenso 3 junge Musikerinnen aus Eisenstadt – als Geburtstagsgeschenk der drei Hradil-Brüder an ihren ältesten. Da Abt Gerhard gut mit Internet und Emails umgehen kann, kann man ihm auch per Mail gratulieren: abt.gerhard@stift-heiligenkreuz.at. Foto: Abt Gregor gratuliert Abt Gerhard.

Ehemaliger Präsident des Iran, Mohammad Khatami,

auf Besuch (27.10.08). – Am 26. Okt. freuten wir uns über den Besuch des früheren iranischen Präsidenten Opens external link in new windowMohammad Khatami. Mit einer größeren Delegation besuchte er das Stift und wurde von Abt Gregor geführt. Anschließend nahm er an unserer Vesper teil. Den Mitbrüdern fiel auf, dass er sich sehr ehrfürchtig vor dem Tabernakel verneigte… Dies bestätigt das Bild von Präsident Khatami: dass er ein Mann der Toleranz, des Dialoges und der philosophischen Reflexion ist. Von 1997 bis 2005 war er gewählter Präsident des Iran; da er von 1978 bis 1980 Leiter des islamischen Zentrums in Hamburg war, spricht er sehr gut Deutsch. Der Besuch erinnerte uns an den des irakischen Präsidenten Dschalal Talabani 2006, der sich bei seinem Staatsbesuch ausdrücklich den Besuch in einem christlichen Kloster gewünscht hatte. Foto: Mohammad Khatami, ehem. Präsident des Iran.

Interessante Tagung über die cisterciensischen Spiritualität am 30./31. Okt. (30.10.08)

Prof. P. Dr. Wolfgang Buchmüller veranstaltet mit seinem Institut für Spirituelle Theologie und Liturgiewissenschaft eine hervorragend besetzte Tagung über die Spiritualität der Zisterzienser: "Von der Freude, sich Gott zu nähern", lautet der Übertitel. Das Programm ist –> Opens external link in new windowhier auf der Homepage der Hochschule veröffentlicht. Die Tagung begann am 30. Okt. im vollen Kaisersaal, worüber wir uns sehr freuten. Von den Referenten sind vor allem die Äbte zu nennen: Abt Maurus Lepori von Hauterive in der Schweiz und Abt Andreas Range von Marienstatt in Deutschland. Rückmeldungen und weitere Informationen gibt es beim Tagungssekretär Pater Samuel: p.samuel@stift-heiligenkreuz.at; Tel. +43(0)2258-8703-224. P. Wolfgang plant natürlich die Veröffentlichung der interessanten Tagungsbeiträge. Foto: Institutsvorstand Prof. P. Dr. Wolfgang Buchmüller eröffnet die Tagung im Kaisersaal.

Totengedächtnis am 1./2. November (02.11.08)

In einem Kloster wie Heiligenkreuz ist die "Memoria", das "Gedächtnis" an jene Mitbrüder, die dieses Haus seit 1133 aufgebaut haben und auf deren Schultern wir heute stehen, selbstverständlich. Jeden Tag lesen wir zu Mittag die Namen der Mitbrüder vor, die durch die Jahrhunderte am jeweiligen Tag gestorben sind. So entsteht eine geistige Verbindung. Zu Allerheiligen ist bei uns der Ortsfriedhof immer gesteckt voll, weil auch die Gläubigen der Opens external link in new windowStiftspfarre wissen, wie wichtig es ist, für die Verstorbenen zu beten. Und im Kloster stehen überall dort, wo Stifter, Gönner, Mitbrüder begraben sind – etwa im Kapitelsaal und im Kreuzgang – Totenlichter, um der Verstorbenen zu gedenken. Wir beten in diesen Tagen für die armen Seelen, dass "in paradisum deducant vos angeli – Engel mögen sie ins Pardies geleiten". So beginnt ja unsere CD, Music for Paradise. Foto: Ein Menschenmeer zwischen den Gräbern bei der Gräbersegnung am Allerheiligentag auf dem Heiligenkreuzer Friedhof.

Wir haben eine Stiftsorganistin (02.11.08).

Seit Anfang Oktober haben wir eine neue Stiftsorganistin: Nachfolgerin von P. Simeon Wester ist Fr. Helene von Rechenberg, die uns schon große Freude macht mit ihrem Orgelspiel. Da P. Simeon seit April ja Priester ist und da er zudem Subprior ist, war es sinnvoll, wieder nach einem Stiftsorganisten zu suchen. Nun ist es eine Frau geworden. P. Simeon hat zugleich noch liturgische Verschönerungen eingeführt: so wird ab sofort jede Sonntagsvesper mit Orgel begleitet. Frau von Rechbergen hat sich schon gut in den Gregorianischen Choral eingehört, sie begleitet immer sensibler und, da sie aus einem tiefen Glauben lebt, immer erhebender. Foto: Stiftsorganistin Helene von Rechbergen unter den strengen Augen der Wiener Organistin Maria Pawlik, die ein treuer Klostergast ist. 

Am 6. November: Lesung aus dem spannenden Tagebuch eines fliehenden Priesters aus dem Türkenjahr 1683 (19.10.08).

Aus Anlass des "Tagebuchtages" (www.tagebuchtag.at) wird am unser Pater Walter Ludwig im Kaisersaal vor dem großen Gemälde der Türkenschlacht wieder aus dem Tagebuch von Balthasar Kleinschroth von 1683 lesen. Näheres unter Veranstaltungen. Das Buch ist ein einmaliges historisches Dokument: Der Priester Balthasar Kleinschroth (geb. 1651) schildert seine Erlebnisse als er im Juli 1683 vor den herannahenden Türken aus Heiligenkreuz Richtung Westen fliehen muss; er schildert auch seine Rückkehr in das verwüstete Stift. Das 1983 edierte Tagebuch unter dem Titel "Flucht und Zuflucht" ist im Handel vergriffen. Restbestände sind im Klosterladen erhältlich, oder Opens external link in new windowim Online-Klostershop. Foto: Der polnische König Jan Sobieski, der 1683 wesentlich zur Befreiung Wiens beitrug.

Rekordbeteiligung bei der Jugendvigil am 7. November (08.11.08)

Der Webmaster war selbst nicht anwesend, aber viele Jugendliche haben ihm "euphorisch" berichtet, wie schön die Jugendvigil am 7. November war. Und es gab offensichtlich einen Massenansturm 300 jungen Leute. Es waren, so berichten die Mitbrüder, soviele Jugendliche wie noch nie. Pater Lukas predigte und spendete den Primizsegen. Es waren auch Benediktinerinnen bei uns, ebenso 3 Mitbrüder aus Seitenstätten, die sich das einmal "anschauen" wollten. Wir würden uns freuen, wenn Ideen aus der Jugendvigil woandershin übernommen werden. Wichtig ist uns, dass alle jungen Leute nachher das Gefühl haben, von Gott berührt worden zu sein… Die nächste Jugendvigil ist am ersten Freitag im Dezember. Fotos gibt es natürlich wieder hier auf Opens external link in new windowwww.pfarre-wildon.atFoto: wie schön ist es, miteinander zu singen und zu beten!

Auch die Volksschüler haben eine CD mit der "Heiligenkreuzer Kindermesse" aufgenommen! (31.10.08) 

Offensichtlich hat das Beispiel der Mönche auch die Kinder von Heiligenkreuz angesteckt, sodass unser kleines Wienerwald-Dorf heuer zum "CD-produktivsten-Ort-Österreichs" avanciert: Religionslehrer Norbert Ruttner hat mit dem Schulchor der Volksschule seine wunderschöne "Heiligenkreuzer Kindermesse" aufgenommen. Neben der Chorversion gibt es dort auch eine Instrumentalversion, um gleich mitsingen zu können. Es gibt natürlich auch ein Liederheft. Beides, CD und Liederheft, bitte direkt beim Autor unter Opens external link in new windowwww.norbertruttner.at beziehen! Foto: Stolz präsentieren die Kinder des Schulchors der Volksschule Heiligenkreuz CD mit der "Heiligenkreuzer Kindermesse" von Norbert Ruttner

Fotos von Heiligenkreuz für neuen Führer (02.11.08).

Es ist uns gelungen, mit Herrn Jerko Malinar einen hervorragenden Fotografen für das Projekt einer Neuauflage unseres Klosterführers zu gewinnen. Heiligenkreuz ist ja von einer atemberaubenden Ästhetik, und zwar gerade wegen der Verbindung einer jahrhundertealten Architektur und einer lebendigen Gemeinschaft, die in der Schönheit der Liturgie auch die Schönheit Gottes feiert. Herr Malinar hat schon bei der Priesterweihe am 24. April 2008 atemberaubende Fotos geschossen, jetzt wird er in einem lang angelegten Projekt unsere Gebäude und auch unser Leben fotografisch Dokumentieren. Aufnahmen von seinem ersten Aufenthalt im Herbst 2008 kann man Opens external link in new windowhier anschauen, sie sind allerdings nicht für die Veröffentlichung freigegeben. Übrigens freut sich Herr Malinar über Arbeitsaufträge als Fotograf, er ist über redaktion@cross-press.net zu erreichen. Foto: Abendliche Lesung aus der Benediktsregel vor der Komplet. 

Empfang für unsere Fremdenführer im Kaisersaal (12.11.08)

Alle zwei Jahre laden wir die Fremdenführer zu einem Empfang und einer kleinen Schulung in den Kaisersaal. Das ist ein Herzensanliegen des Herrn Abtes, der den 70 gekommenen Führerinnen und Führern das geistliche Profil unseres Klosters vor Augen stellte und auf viele Fragen antwortete. Da "Klöster" ja in ist, werden unsere Gäste dann das größte beglückende "Aha-Erlebnis" haben, wenn ihnen hier wirklich ein geistlicher Ort, ein Ort der Stille, ein lebendiger Ort der Spiritualität präsentiert wird. – Leider hat die "Popularität" von Heiligenkreuz auch dazu geführt, dass Führer die Gruppen zwar abkassieren, ihnen aber gar nicht die mittelalterliche Klosteranlage zeigen, sondern nur den Äußeren Bereich des Klosters. Es handelt sich bereits um einige Zehntausende Touristen (!), die so um den Eintritt in die eigentliche mittelalterliche Klosteranlage betrogen werden und das Schönste gar nicht sehen, obwohl sie (den Führern) dafür bezahlen. In Zukunft wird daher wahrscheinlich ein geringes Entgelt für den Eintritt von Gruppen in den Inneren Stiftshof eingehoben werden müssen, ebenso werden wir Kontrollen durchführen müssen… Foto: Empfang für die Fremdenführerinnen und -führer im Kaisersaal durch Abt Gregor.

Herzliche Gratulation an die Hoffnungs-Band "Cardiac Move" (12.11.08).

Am 4. November wurde die Band Opens external link in new window"Cardiac Move" zum Gewinner des Opens external link in new windowÖ3-Sound-Checks gekührt, von 900 Mitbewerbern! Die Musiker von Cardiac Move sind uns gut bekannt, am selben Tag noch gratulierte Jugendseelsorger P. Karl dem Manuel Fleckenstein zu dem tollen Erfolg. Die 4 Bandmitglieder sind mit dem gesunden Teil der Wiener Jugendkultur, wo sich eine echt katholische "Szene" mit viel Herz und Hirn aufgebaut hat (Danke an Opens external link in new windowwww.youmagazin.com!!!) eng verbunden und leben aus dem Glauben. Prachtvolle Menschen!!! Alle waren schon mal zu Jugendveranstaltungen bei uns. Wir wünschen Ihnen, dass Sie mit Ihrer demnächst erscheinenden Single noch viel mehr Erfolg haben und vielen jungen Menschen die Nähe zu Gott ins Herz singen. Foto: P. Karl gratuliert Manu Fleckenstein.

Kardinal Schönborn eröffnet den Seligsprechungsprozess für Abt Karl Braunstorfer am 15. November um 18 Uhr (11.11.08)

 Am kommenden Samstag, 15. Nov., 18 Uhr, werden wir etwas Gnadenhaftes und zugleich Historisches erleben: In einer Feierlichen Vesper wird unser Kardinal Christoph Schönborn in der Abteikirche den Seligsprechungsprozess für Abt hierFoto: Frater Samuel und Frater  Tobias mit dem Bild von Abt Karl, das für die Eröffnungsfeier des Seligsprechungsprozesses gebraucht wird.

Gebet am Grab von Abt Karl Braunstorfer (15.11.08).

Die Feier der Eröffnung des Seligsprechungssprozesses endete damit, dass Kardinal Schönborn mit den vielen vielen Mitbrüdern und Priestern und mit den hunderten Gläubigen, die zusammengeströmt waren, in einer Lichterprozession auf den Klosterfriedhof zog, um am Grab von Abt Karl zu beten. Dazu sangen wir die Litanei von den Heiligen Österreichs. Am Grab kniete der Kardinal nieder und verharrte in stillem Gebet. Dann steckte er seine Kerze an das Grab. Einige Gläubige folgten nach der Feier seinem Beispiel, sodass das Grab ein kleines Lichtermeer war. Jetzt dürfen wir am Grab des Dieners Gottes beten und uns viele Gnaden erbitten für die rechte Erneuerung des christlichen Glaubens in unserm Land. Foto: Das Grab von Abt Karl am Abend nach der Eröffnung des Seligsprechungsprozesses. Siehe: www.abt-karl.at

Seligsprechungsprozess für Abt Karl Braunstorfer ist eröffnet! (16.11.08)

Es gibt inzwischen schon hervorragende Fotos von der Eröffnung der Seligsprechungsfeier am 15. November bei KATHBILD, Opens external link in new windowsiehe hier. In einer eindrucksvollen Feier in der Abteikirche hat Kardinal Schönborn den diözesanen Seligsprechungsprozess für den 1978 verstorbenen Abt Karl eröffnet. In dem kirchenrechtlichen Verfahren muss nun geprüft werden, ob Abt Karl den "heroischen Tugendgrad" gehabt hat; und schließlich muss er gleichsam selbst "beweisen", dass er im Himmel ist, indem er ein Wunder wirkt. Wichtig ist: ab sofort gibt es eine Homepage für den Seligsprechungsprozess: www.abt-karl.at, dort alle Informationen! Als Postulator wurde P. Ludwig Maria Trenker bestellt; der dreiköpfige Senat besteht aus Mag. Andreas Lotz, Msgr. Dr. Johannes Salzl und KR P. Anton Bruck OFM. Foto: Der Postulator und der Senat neben dem Bild von Abt Karl vor der Feier der Seligsprechungsprozesseröffnung.

Eine Homepage für das Seligsprechungsverfahren von Abt Karl Braunstorfer (16.11.08).

Das Verfahren zur Seligsprechung des Dieners Gottes Karl Braunstorfer erfordert viel Arbeit, auch ein hohes Maß an Öffentlichkeitsarbeit. Darum hat Abt Gregor dem Postulator P. Ludwig-Maria Trenker einen jungen Mitbruder für die Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung gestellt. Unser Frater Otto Rothammer betreut diese wichtige Aufgabe. Er hat bereits eine wunderbare Homepage eingerichtet, wo man sich über Abt Karl informieren kann. – Zugleich wird das Seligsprechungsverfahren auch "im Himmel geführt", denn durch seine Fürbitte und durch ein Wunder muss erwiesen werden, dass Abt Karl wirklich heilig ist. Gebetserhöhrungen oder Anfragen sollen bitte dem Postulator gemeldet werden. Alle Infos also fortan unter www.abt-karl.at.

Besinnlicher Nachmittag am 23. Nov. 2008 (18.11.08)

Pater Bernhard lädt wie jedes Jahr zu einer Einstimmung auf den Advent am Christ-Königs-Sonntag, 23. November. In den letzten Jahren waren immer an die 170 im Kaisersaal zusammengeströmt, um die Vorträge zu hören. Diesmal wird der Besinnliche Nachmittag von P. Bernhard, P. Pio und anderen Mitbrüdern bestritten. Viele nützen immer gern auch die Möglichkeit zur Beichte. Alle sind eingeladen: Männer und Frauen, Junge und Alte, Fromme und solche, die sich wieder für den Glauben interessieren. Ein Nachmittag des Besinnens, des Ausatmens, des Auftankens. Der Advent ist ohnehin sehr schnell vorüber, es zahlt sich aus, sich gut darauf vorzubereiten. Foto: P. Bernhard beim Besinnlichen Nachmittag im Kaisersaal.

Beauftragung von 10 Mitbrüdern zum Lektorat und Akolythat (15.11.08)

Am Hochfest unseres Stifters, des heiligen Markgrafen Leopold, erteilte der Herr Abt 6 jungen Mitbrüdern die Beauftragung als Lektor und 4 die Beauftragung als Akolyth. Das Dienstamt des Lektors besteht in dem Auftrag, das Wort Gottes bei Schriftlesung und Gesang würdig und verständlich zu verkündigen; der Akolyth wird beauftragt am Altar zu dienen, er ist auch schon außerordentlicher Kommunionspender. Unter den 10 Beauftragten war auch der nigerianische Seminarist Kizito Nweke, der im Priesterseminar Leopoldinum eine sehr positive Erscheinung ist und u. a. aufgrund der Mittel, die wir durch den Erfolg der CD "Chant – Music for Paradise" hereinbekommen, bei uns studieren kann. Foto: Ansprache des Abtes an die 10 zu Beauftragenden.

Einkleidung im Priesterseminar in Budapest (24.11.08)

Am Christkönigssonntag wurde unser ehemaliger Student Ipacs Bence aus Ungarn im Priesterseminar in Budapest von Weihbischof Laszlo Bíro "eingekleidet". Ja, solche Riten gibt es in Ungar nicht nur für Ordensleute, sondern auch für Weltpriesterkandidaten, die ab dann die elegante Soutane als Zeichen der Nachfolge Christi tragen dürfen. Bence ist uns im Stift sehr teuer, denn er hat ein Jahr lang an unserer Hochschule uns studiert und hier im Konvent mit uns gelebt, vorbildlich alle Gebetszeiten mitgemacht. So ist seine Berufung zum Priestertum gewachsen. Mit den ungarischen Studenten haben wir immer die allerbesten Erfahrungen gemacht. Wir wünschen Bence als Priesteramtskandidat viel Segen und: Egészségére. Foto: Segen über die  neueingekleideten Seminaristen.

Wie geht es weiter im Seligsprechungsverfahren für Abt Karl? (24.11.08)

Von der sehr feierlichen Eröffnung des Seligsprechungsverfahrens von Abt Karl durch Kardinal Schönborn gibt es auf http://www.gloria.tv/?video=jsdceomg3obsezszc7oq ein eindrucksvolles Video und eindrucksvolle Fotos von unserem Starfotografen Jerko Malinar Opens external link in new windowhier. Es handelt sich um einen kirchenrechtlichen Prozess, durch den sehr streng geprüft wird, ob Abt Karl wirklich heiligmäßig gelebt hat. Die Vorgangsweise ist auf Opens external link in new windowwww.abt-karl.at beschrieben. Abt Karl darf schon "Diener Gottes" genannt werden, aber auf keinen Fall darf man ihn schon in der offiziellen Liturgie verehren. Im privaten persönlichen Gebet dürfen wir uns aber schon an Abt Karl wenden. Es ist jedem erlaubt, privat die Fürbitte von Abt Karl anzurufen. Schließlich muss er ja gleichsam selbst vom Himmel durch Wunder "beweisen", dass er wirklich bei Gott ist und uns durch seine Fürbitte beistehen kann. Foto: Kardinal Schönborn bei der Vesper zur Eröffnung des Seligsprechungsprozesses am 15. Nov. 2008. Foto Malinar.

Hohe Auszeichnung des Stiftes durch "Niederösterreichischen Tourismuspreis" (26.11.08)

Große Freude! Am 25. Nov. überreichte Landeshauptmann-Stellvertreter Ernest Gabmann den Mönchen vom Stift Heiligenkreuz den Dankesrede machte P. Karl gleich darauf aufmerksam, dass das Karmelitinnenkloster Mayerling in Zukunft Hilfe wird brauche. Er stellte aber auch die religiöse Dimension der Öffentlichkeitsarbeit heraus: wo das Übernatürliche im Mittelpunkt steht, dort wird der natürliche Erfolg auch stimmen. Foto: Prof. August Breininger (Laudator), Kantor P. Simeon (mit CD), dahinter Frater Johannes Paul, Landeshauptmann Stv. Ernest Gabmann, P. Karl (hält Skulptur fest), Generaldirektor Hubert Schultes (NÖ-Versicherung). Weitere Fotos Opens external link in new windowhier.

Vermessungsprojekt des Stiftes schreitet voran! (03.12.08)

Im Frühjahr 2007 startete die Höhere Technische Bundeslehranstalt und Versuchsanstalt Mödling ein herausforderndes Projekt: Das ganze Stift soll von Norden nach Süden, von Osten nach Westen, von oben nach unten bis in die Details vermessen werden. Die HTL Mödling ist die größte Schule Europas. Die allerersten Ergebnisse wurden schon im Internet veröffentlicht Opens external link in new windowhier. Jetzt ist ein großer Sprung gelungen, denn die Abteikirche und der Innere Stifthof wurden vermessen. Die Professoren König und Palka stellten nun die ersten Resultate dem Herrn Abt und anderen wichtigen Mitbrüdern vor, ebenso dem hocherfreuten Bauamtsleiter unseres Stiftes. Ziel ist ein Modell zu erstellen, vielleicht sogar ein digitales. Foto: Zwei Studenten präsentieren dem Herrn Abt ihre Diplomarbeit: die Vermessung der Stiftskirche

Das Buch von Pater Bernhard "Bernhard über Bernhard" ist ENDLICH da (06.11.08)

Das schöne neue Buch von Pater Bernhard Vosicky ist seit 5. November endlich Klosterladen erhältlich: Opens external link in new window"Bernhard über Bernhard. Geistliche Lehren des heiligen Bernhard von Clairvaux". Es ist erfreulich, dass die Anfragen so gigantisch sind! Auf 336 Seiten legt P. Bernhard in einer gut verständlichen Sprache die wichtigsten Lehren des großen Ordensvaters Bernhard von Clairvaux (+1153) dar: über Eucharistie, Gebet, Verehrung Mariens, der Heiligen und der Engel, über die Christusnachfolge in den Sakramenten, über die mystische Vereinigung mit Jesus… Das Buch ist im Be&Be-Verlag erschienen, kostet 24,90 Euro, und ist nicht nur im Klosterladen, sondern in jeder Buchhandlung erhältlich sein. Foto: Kandidat Adrian und Student Bruder Joseph Maria freuen sich mit Pater Bernhard über dessen Buch "Bernhard über Bernhard".

Besinnung und Umkehr als Vorbereitung auf Weihnachten (27.11.08).

Mit dem Advent beginnt eine Art "Zeitvakuum", denn die vier Wochen hin auf Weihnachten sind die am schnellsten vergehende Zeit im Jahr. Darum muss man die Zeit gut nützen. Bei uns im Stift Heiligenkreuz gibt es eine Fülle von Opens external link in new windowAngeboten und Veranstaltungen zur Besinnung: Matutina Mariana, Heiligenkreuzer Advent, Adventmarkt, Jugendvigil, – und ein wunderbares Programm für den Heiligen Abend, wo die Christmette wieder um Mitternacht sein wird. Natürlich kann man – wegen der begrenzten Plätze in der Bernardikapelle bitte mit Voranmeldung – auch immer zum Opens external link in new windowChorgebet kommen. Wichtig für eine gute Weihnachtsvorbereitung ist auch die Beichte, die in der Opens external link in new windowStiftspfarre durch P. Bernhard und andere angeboten wird sowie vor jeder Pfarrmesse

Pastoraler Einsatz der Mitbrüder im Kloster (06.12.08)

Wie es der Tradition unserer österreichischen Stifte entspricht, stehen auch die Mitbrüder im Kloster im seelsorglichen Einsatz. Nicht nur, dass wir 20 Pfarren betreuen und eine florierende Neugründung in Bochum haben, auch die jungen Mitbrüder im Kloster sind in den umliegenden Pfarren vielfach im Einsatz: Firmunterricht, Ministrantenstunden, geistliche Leitung von verschiedenen Gruppen… Pater Samuel kümmert sich durchschnittlich pro Woche um 10 Schulgruppen, die zur Führung kommen, ein kleines Team hilft ihm dabei. Auch P. Prior wird dauernd angefragt, Mitbrüder zur priesterlichen Aushilfe zu schicken, es sind sehr viele Anfragen geworden. Die Belastung tragen wir gerne, soviel wir eben neben Klosterleben und Klosterarbeit schaffen, für Gott und die Menschen. Foto: P. Simeon als geistlicher Leiter einer Gruppe der Opens external link in new windowLegion Mariens.

Eine Reihe von "Jugendlichen-Firmungen" (14.12.08)

Am Ende des Jahres gibt es noch eine kleine Ernte in der Jugendseelsorge. Mehrere junge Leute haben um die Firmung gebeten. Am 13.12. firmte Jugendseelsorger P. Karl den 16-jährigen Niklas Schraml, er war von Frater Johannes Paul auf die Firmung vorbereitet worden. Im Sommer war er in Sydney beim Weltjugendtreffen; dort rief der Papst die Jugendlichen auf, die es noch nicht sind, sich firmen zu lassen, weil sie den Heiligen Geist brauchen… Kardinal Schönborn hat auch anderen Mitbrüdern die Erlaubnis zu solchen Sonderfirmungen gegeben. Schön ist, dass zwei 18-jährige Sportler auf die Taufe vorbereitet werden, die in der Osternacht die heilige Taufe empfangen werden. Pater Bernhard meldet von der Stiftspfarre wieder Rekorde: Er konnte heuer über 50 wieder in die Kirche aufnehmen. Foto: Niklas Schraml (Mitte) nach seiner Firmung.

Willkommen zum Advent-Klostermarkt am 13. Dezember (01.12.08)

Samstag, 13. Dezember ist wieder Advent-Klostermarkt: An die 30 Klöster werden ihre Produkte bieten, ansonsten sind einige Besonderheiten geplant, die noch bekanntgegeben werden. Natürlich wird auch die Teilnahme am Chorgebet um 12 und 18 Uhr in der Abteikirche möglich sein. Wichtig ist dem Herrn Abt, dass es ruhig und besinnlich abläuft und ein bisschen alternativ zu den anderen Klostermärkten ist. Viele unserer Klöster aus den Nachbarländern leben übrigens vom Verkauf ihrer Produkte, die sehr hohe Qualität haben. Unser Zisterzienserbläserensemble wird aufspielen. Eine Besonderheit ist auch, dass die Mönche ihre CD "Chant-Music for Paradise" signieren werden. Eindrücke vom letzten Klostermarkt 2007 gibt es hier. Foto: Abt Gregor und P. Prior Thomas von Stift Rein beim Klostermarkt 2006.

"Chant - Music for paradise" erreicht bald 6x Platin in Österreich (20.12.08.)

 Während die CD in Österreich bereits kurz vor 6-fach Platin ist (120.000), kommt aus Deutschland die Nachricht, dass dort Platin erreicht ist (200.000). Siehe übrigens die Presseaussendung von Universal Music, wo viel Interessantes steht. – Die Doppel-Weihnachts-CD enthält die berühmte Adventmesse "Rorate" und die Weihnachtsmesse "Puer natus". Es ist wirklich erstaunlich, dass die CD gerade in Ländern, die als "postchristlich" gelten (z. B. Holland, England…) so einschlägt. Für uns gilt weiter, dass wir die Chance nützen wollen, christliche Spiritualität positiv in der Öffentlichkeit anwesend zu machen. Unser Herr Abt betont immer wieder: Der eigentliche Erfolg ist doch, dass sich mitten in dieser Zeit, wo der Materialismus wie ein "Bubble" platzt, so viele Menschen wieder für christliche Spiritualität interessieren: Wir wollen das Zeugnis geben, dass der Glaube an Gott glücklich macht, weil er Sinn im Leben gibt. – Foto: Cover von "Chant – Music for paradise".

Aktuelle Buchliste für Weihnachten 2008 (17.11.08)

Prof. P. Karl Wallner hat zusammen mit Schwester Dr. Agnes Willi und Frater Placidus Beilicke eine Buchliste für Weihnachten herausgegeben. Theologische und religiöse Bücher gibt es ja sehr viele, aber nur wenige von ihnen sind brauchbar. Fachbücher sind sehr teuer und es ist schade, Geld für etwas auszugeben, das nicht wirklich gut ist. Auf der Buchliste gibt es auch christliche Romane und Heiligenbiographien. Die Buchliste ist gedacht als Hilfe für Verwandte, Freunde und Wohltäter von Studenten, denn zu Weihnachten schenkt man ja gerne Bücher. Und dann ist es schon wichtig, dass es auch wirklich gute und brauchbare theologische Literatur ist!!! Foto: Kandidat Adrian in der Bibliothek. Initiates file downloadHier gibt es die Buchliste zum downloaden.

Novizen backen Vanillekipferl für die Karmelitinnen in Mayerling (10.12.08).

Die Karmelitinnen in Mayerling brauchen hilfe (Opens external link in new windowwww.karmel-mayerling.at). Vor kurzem erst wurde in Mayerling wieder eine junge Schwester eingekleidet. Aber finanziell brauchen die Schwestern Unterstützung. Daher hat es schon Tradition, dass unsere jungen Mitbrüder für die Schwestern Vanillekipferl backen, die werden dann am Opens external link in new windowKlostermarkt am 13. Dez. verkauft. Zumindest eine kleine Hilfe. Die 4 Novizen haben gebacken, (die Kipferl haben sehr interessante Formen…), auch für uns Mönche werden unsere Novizen wieder in der Küche ans Werk gehen. Foto: Frater Edmund kostet schon mal die Vanillekipferl, die Novize Frater Leopold im anbietet. 

Wunderbare Fotos über den Rekord-Advent-Klostermarkt (16.12.08)

Mit diesem Ansturm von über 10.000 Menschen zum 3. Advent-Klostermarkt am 13. 12.2008 hatten wir nicht gerechnet! Es kamen mehr als doppelt soviele wie im Vorjahr. Inzwischen gibt es wunderbare Fotos vom Opens external link in new windowAdvent-Klostermarkt. Ein besonderer Hit war die Weihnachts-Doppel-CD, die wir Mönche signierten: Über 2.200 CDs wurden verkauft. Unser Mittags-Chorgebet und unsere Vesper hatten wir extra von der warmen Winterkapelle in die große ungeheizte Kirche verlegt: 800 Gläubige hörten uns beim Beten zu, die riesige Abteikirche war randvoll gefüllt.  Pater Walter bastelte Krippenfiguren mit Kinder, die Menschen freuten sich, soviele junge Ordensleute "herumlaufen" zu sehen. Es war ein außergewöhnlicher Tag; schön war für uns Mönche auch, dass uns soviele Menschen mit Sympathie begegnen. Foto: Auch die barmherzigen Schwestern waren mit einem Stand vertreten.

Papst Benedikt XVI. sendet Grüße nach Heiligenkreuz (13.12.08).

Unser Herr Abt war mit Landeshauptmann Pröll, Bischof Klaus Küng, mehreren anderen Äbten und 850 Pilgern beim Papst in Rom. Anlass war die Übergabe eines riesigen Christbaumes an den Papst durch Landeshauptmann Pröll; der riesige Baum, der auf dem Petersplatz stehen wird, stammt aus Gutenstein. In seiner Ansprache bei der Audienz für die 850 Niederösterreich-Pilger der Papst an seinen Österreich Besuch 2007: Dabei habe er auch Heiligenkreuz besucht, das – so wie die vielen anderen Stifte – Österreich prägt und von seiner zutiefst christlichen Geschichte Zeugnis gibt. Das Bemühen aller Gläubigen müsse es ein, "dass auch in Zukunft dieses Zeugnis für Christus lebendig bleibt und den Menschen Halt und Richtung auf ihrem Weg gibt". Abt Gregor schickte uns gleich nach dem Empfang ein SMS: "Papst lässt ausdrücklich alle Mitbrüder und alle  Gläubigen grüßen." Foto: Abt Gregor begrüßt Papst Benedikt XVI. am 9. 9. 2007 im Stift Heiligenkreuz. Opens external link in new windowAlles dazu gibt es hier. Und noch aktueller Opens external link in new windowhier

Weihnachtsbittbrief an die Freunde und Förderer der Hochschule (11.12.08)

Eigentlich sind die vielen Bettelbriefe vor Weihnachten unerträglich. Trotzdem müssen wir auch für die Priesterstudenten an unserer Päpstlichen Hochschule betteln gehen. Vor Weihnachten erfolgt noch eine große Aussendung an die Förderer, Gönner und Unterstützer. Warum die Hochschule Hilfe braucht, Opens external link in new window. Zugleich ein herzlicher Dank an alle, die gegeben haben oder uns durch originelle Ideen (siehe etwas: www.zehntel.at) unterstützen. Die Studenten spüren das dadurch, dass wir ihnen Stipendien auszahlen können, dass Tagungen und Publikationen durchgeführt werden können. Da sich die Hochschule um die Ausbildung guter Priester bemüht, ist jeder Euro, der gespendet wird, ist das eine Investition in die Zukunft der Kirche. Foto: Klostergäste, Kandidaten und Novizen helfen alle zusammen beim Kuvertieren der Weihnachtsbittbriefe. 

Die "Heiligenkreuz-Bibel" von Prof. P. Augustinus Fenz ist erschienen (20.12.08)

Rechtzeitig vor Weihnachten ist die Auswahlbibel unseres Pater Augustinus erschienen. Auf elegante und ergreifende Weise kommentiert unser Bibelwissenschaftler die Lesungen des Alten Testamentes, das ist schönste und gut verständliche Bibeltheologie. Mit Recht hat der Benno-Verlag dem Lebenswerk den Titel Opens external link in new window"Heiligenkreuz-Bibel" gegeben. Im Benno-Verlag sind auch die Ansprachen von Papst Benedikt XVI. über die Kirchenväter erschienen, wo unser P. Dr. Justinus Pech eine wunderbare Einleitung verfasst hat: Opens external link in new window"Die Kirchenväter". Zur Zeit sind viele Bücher über Heiligenkreuz und von Heiligenkreuzern in Vorbereitung (siehe auch den Online-Opens external link in new windowKlostershop) Auf dem Markt ist schon ein Briefmarkenbuch der Post: Opens external link in new window"Stifte und Klöster in Österreich". Foto: P. Augustinus mit seiner "Heiligenkreuz-Bibel".

Wieder Firmung von erwachsenen Jugendlichen (21.12.08)

In der letzten Zeit häufen sich die Fälle, dass junge Erwachsene bei der Jugendvigil oder sonstwie "bemerken", dass sie noch gar nicht gefirmt sind. Mitbrüder sind gerne bereit, diesen jungen Erwachsenen eine ordentliche Firmvorbereitung zu geben, eine Art kleines "Katechumenat". Am 4. Adventsonntag firmte Prof. P. Dr. Wolfgang Buchmüller den 20-jährigen Ulrich Adensamer aus Baden, der sich Wochen darauf vorbereitet hatte. Zur Firmung in der Kreuzkirche war seine große Verwandtschaft gekommen und viele Freunde. Auch der Papst hat in Sydney beim Weltjugendtreffen dazu aufgerufen, dass alle, die die Firmung noch nicht empfangen haben, dieses Sakrament unbedingt nachholen sollen. Foto: Ulrich Adensamer neben P. Wolfgang nach der Firmung.

Der Heilige Abend im Stift Heiligenkreuz (22.12.08).

"Puer natus est nobis! Ein Kind ist uns geboren!" so jubelt die Mönchsschola auf der "Special Edition" der CD "Chant – Music for Paradise". So wird sie auch in der Christmette aufjubeln! Auch 2008 gibt es für den ein reiches Programm. Erstmals wird am Heiligen Abend das Kloster für offen sein, bis 16 Uhr. Das Programm mit Pferdesegnung, Kinder-Krippenlegung, Christmesse gibt es hier. – Die feiern wir wieder um Mitternacht, danach schenkt die Feuerwehr Punsch aus. Warm anziehen!!! Die Choralschola wird die Christmette um Mitternacht gestalten, wir singen natürlich auch die wunderschönen deutschen Weihnachtslieder. Ein Fest, auf das wir uns über Wochen hindurch im Advent vorbereiten, soll dann auch ordentlich gefeiert werden. Wir freuen uns über die Geburt des Erlösers. Foto: Frater Martin spielt mit einem Feierlichen Trompetensolo die Christmette ein.

SK RAPID pilgert zum Chorgebet der Mönche (19.12.08)

Heute besuchten uns die Mitarbeiter des Opens external link in new windowRekordmeisters SK Rapid Wien im Stift. Das freute einige Rapid-Fans unter den Mönchen und Mitarbeitern des Stiftes besonders. Mit dabei waren Generalmanager Werner Kuhn, Sportdirektor Alfred Hörtnagl, der auch 27x für die Nationalmannschaft gespielt hat und der ‚Platzsprecher‘ Andy Marek. Alle nahmen ehrfürchtig und sichtlich bewegt am Chorgebet teil, die jungen Mitbrüder Frater Johannes Paul und Frater Damian kümmerten sich um die originellen Gäste. Das nächste Mal wird die ganze Mannschaft kommen. Ja, es wäre schön, wenn die Sportlichen frömmer und die Frommen sportlicher wären… Foto: Gruppenfoto der Mitarbeiter von SK Rapid nach dem Chorgebet.

Viele Gläubige trotz verregneten Heiligen Abends (25.12.08).

Am Heiligen Abend segnete Pater Bernhard zu Mittag 30 Pferde; die Reiter waren gekommen, um das "Licht von Bethlehem" in die umliegenden Dörfer zu bringen. Bei der Kindermette um 17 Uhr war die Kreuzkirche gesteckt voll mit Kindern und Eltern, die der Geburt des Christkindes dann auch durch eine kleine Krippenlegungsfeier gedachten. Obwohl es am Abend regnete war die große (und leider eiskalte) Abteikirche um Mitternacht gesteckt voll mit Gläubigen, die mit uns das hohe Weihnachtsfest feierten. Abt Gregor, P. Prior Christian, Pfarrer P. Bernhard und Prediger P. Pio standen danach noch lange im Regen vor dem Portal, um allen Herausströmenden ein gesegnetes Weihnachtsfest zu wünschen. Sehr dankbar sind wir der Freiwilligen Feuerwehr Heiligenkreuz, dass sie uns nach der Mette wieder mit heißem Glühwein gestärkt haben. Foto: Pater Bernhard bei der Pferdesegnung.

Wir wünschen gesegnete Weihnachten! (25.12.08)

Einer von unseren 4 Novizen ist aus Sri Lanka: Frater Benedikt war Buddhist und lies sich als junger Erwachsener taufen, dann führte er auch seine Eltern zur Taufe. Jetzt ist er Novize für das Sri Lanka Projekt und eine große Hoffnung. Heuer erlebt er sein zweites Weihnachten in Europa, fern der Heimat. Zwar ohne Schnee, aber doch ganz anders als in Sri Lanka. Der Webmaster hat ihn gebeten, für das Weihnachtgrußfoto das lebensgroße Jesuskind hochzuheben, das er mit seinen 3 Mitnovizen in der mitternächtlichen Christmette in die Krippe vor den Altar gelegt hat. Im Namen des Herrn Abtes und aller Mitbrüder wünschen wir allen, die mit uns verbunden sind, Gottes reichsten Segen. Gesegnete Weihnachten! Foto: Frater Benedikt freut sich auf sein erstes Weihnachten in Österreich. Wer uns einen Weihnachtsgruß will, bitte einfach Opens window for sending emailhier

Jugendtage über Silvester: das sind frohe Tage in Gemeinschaft mit Gott und untereinander (23.12.08)

Mit 60 angemeldeten Jugendlichen für die Jugendtage sind unsere Kapazitäten ausgeschöpft. Start ist am 29. Dezember nachmittags, Ende ist am 1. Jänner mit dem Mittagessen. Schlafsack ist notwendig. Im Vorjahr waren wir ca. 70. – Kosten: 16,- Euro pro vollen Tag, all inclusive. Wer ein Musikinstrument spielt, bitte mitnehmen! Was machen wir? Die Jugendtage sind eine Mischung von Ferien, Sport, Gebet, Lobpreis, Wanderungen, Filmeschauen – und einen täglichen geistlichen Impuls gibt es auch. – Höhepunkt der Jugendtage ist die Feier und Gestaltung von wo wir am 31.12. ab 21 Uhr bis Mitternacht beten, und von Mitternacht bis in die Früh feiern. Am Silvesterabend können alle kommen, jung und alt; man kann mit Isomatte und Schlafsack in der Hochschule übernachten. Weiteres: –> hier. Nachfragen bitte bei P. Karl pkw@stift-heiligenkreuz.at. – Foto: Geistliches fröhliches Zusammensein bei den Silvester-Jugendtagen.

"Silvester alternativ!" (29.12.08)

Seit 10 Jahren gibt es bei uns das Angebot, Silvester alternativ zu feiern, nämlich mit Gebet und Lobpreis. Jung und alt können kommen. Ab 21 Uhr gestalten die Jugendlichen, die zu den Silvester-Jugentagen im Stift sind, in der Kreuzkirche Lobpreis und Gebet. Um 22.30 Uhr feiern wir die Messe, um 23.59 gibt es den Eucharistischen Segen. Dann folgt der "weltliche" Teil: Donauwalzer auf dem Platz vor dem Stift, ein Mini-Feuerwerk und anschließend Ausklang im Kellerstüberl; die Jugendlichen machen dort noch ein bisschen Party. Am 1.1. ist um 9.30 Uhr das Pontifikalamt in der Bernardikapelle… Wer übernachten will, muss Schlafsack mitnehmen, es gibt Matratzen-Möglichkeiten in der Hochschule, aber alles sehr begrenzt, da sich heuer noch mehr Jugendliche zu den Jugendtagen angemeldet haben als sonst… Foto: Eucharistische Anbetung in den letzten Stunden des Alten Jahres.