Große Psalterien ab 1. Dez. 2006 in Verwendung.

Das 2. Vatikanische Konzil dekretiert: „Der Gebrauch der lateinischen Sprache soll in den lateinischen Riten erhalten bleiben…“ (Sacrosanctum Concilium 36 § 1), um dann auch den Gebrauch der Muttersprache zu erlauben und große Strukturreformen in der Liturgie anzuordnen. Inzwischen hat es sich ja herumgesprochen, dass die Behauptung falsch ist, das Konzil habe das Latein abgeschafft hat! Durch den Einfluss des heiligmäßigen Abtes Karl Braunstorfer wurde in Heiligenkreuz gleich nach dem Konzil das Brevier tiefgehend reformiert und doch das Latein treu beibehalten. Das macht sich mittlerweile bezahlt: denn Jugendliche finden das Latein nicht abschreckend, sondern cool und exotisch und –> anziehend! Wir lieben in Heiligenkreuz den Gregorianischen Choral, was für eine tolle Spiritualität. – Ab 1. Dez. 2006 haben wir nun das nachkonziliare Brevier in Großausgabe zur Verfügung! Es ist toll! Das ist ein Meilenstein für unser Chorgebet. Die Hauptarbeit lag bei Pater Kosmas und Herrn Tomaschko. Psallite sapienter!

Schon 2000 Exemplare des Klosterbuches "Im Zeichen des Kreuzes" verkauft

Im Jahr 2005 erschien der Bildband „Im Zeichen des Kreuzes“, ein dickes Buch, das P. Karl redigiert hat, in dem das Leben von uns Mönchen in Heiligenkreuz mit vielen guten Bildern dokumentiert wird. Zugleich wird eine Einführung gegeben: Was ist das Mönchtum? Was sind die Zisterzienser? Was ist Heiligenkreuz? – Leben und Geschichte wird lebendig. Die Texte stammen von verschiedenen Mitbrüdern aus verschiedenen Zeiten, so dass sich ein buntes Bild ergibt. Der Bildband wurde von Ing. Michael Cech hervorragend graphisch gestaltet und ist um 17,50 im –> Klosterladen Heiligenkreuz erhältlich. Die 1. Auflage ist nun bald aufgebraucht

Kaiserliche Hoheit besuchte unseren Senior P. Cornelius Steffek!

Erzherzog Otto bereitete unserem Senior Pater Cornelius eine große Freude, indem er ihn persönlich am Zimmer besuchte. – P. Cornelius ist 99 Jahre alt, er war Zeit seines Lebens mit dem Erzhaus Habsburg-Lothringen sehr verbunden, stammt er doch aus einer altösterreichischen Offiziersfamilie. P. Cornelius hat heuer sein 75-jähriges Priesterjubiläum gefeiert. Dass er lebt, verdankt er nur der gütigen Vorsehung Gottes, denn die Nazis hatten ihn 1945 wegen seiner seelsorglichen Jugendarbeit schon in die Todeszelle gesteckt… Durch den Besuch von Erzherzog Otto, der 4 Jahre jünger ist als unser P. Cornelius, fühlte er sich sehr geehrt. Weil er etwas schwer hört, hat unser Herr Abt gedolmetscht

"ICH RUFE EIN JAHR DES STAUNENS 2007 AUS!"

Diese Worte rief Abt Gregor am Neujahrstag 2007 bie der Festmesse den vielen Jugendlichen zu, die Silvester und Neujahr bei uns im Kloster verbracht hatten. In seiner Predigt rief er zum Staunen über die Wunder Gott auf: Wir müssen wieder denken lernen, um die Größe der Natur, die Größe der Gnade bestaunen zu können! Nach einer intensiven und gnadenreichen Gebetsnacht, die in eine fröhliche Feier mit Donauwalzer, Feuerwerk und Tanz ausklang, segnete der Herr Abt die von den Jugendlichen gebastelten Rosenkränze. Vor der Dreifaltigkeitssäule, beim hl. Benedikt, gab es ein Gruppenfoto. In der Predigt hatte der Herr Abt auch Gerüchte wiedergegeben, wonach Papst Benedikt im September 2007 vielleicht doch nach Heiligenkreuz kommen wird… Schön wäre es! Großartig war jedenfalls, dass soviele Jugendliche die Jugentage mitfeierten. –> Fotos auf der Jugendseite. – Bitten wir den Herrn, dass er auch das weitere Jahr 2007 sosehr segnet, dass es wirklich zu einem „Jahr des Staunens“ über Seine Gnade wird

Besuch der 7 Novizen von Klosterneuburg bei den 7 Novizen von Heiligenkreuz!

 – Am 25. Jänner hatten wir einen besonderen Besuch: Nicht nur Heiligenkreuz hat zur Zeit 7 Novizen, sondern auch das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg. Diese kamen mit ihrem Novizenmeistern Herrn Anton Höslinger CanReg auf Besuch und so entstand dieses „schwarz-weiße“ Foto: links in schwarz die Klosterneuburger, rechts in weiß die Heiligenkreuzer Novizen. Die Verbundenheit mit Klosterneuburg freut uns ganz besonders, denn beide Klöster wurden ja vom hl. Leopold gegründet. Dessen Reliquien befinden sich zwar in Klosterneuburg, bei uns sind aber immerhin auch 4 regierende Babenberger begraben, … freilich kein Heiliger. Die des seligen Otto von Freising sind aber bei uns, er war Sohn von Leopold III. und bischöflicher Vorgänger des jetztigen Papstes (Kardinal Ratzinger war ja Bischof von München-Freising gewesen). Abgesehen von diesen historischen Querverbindungen: dieser Besuch hat uns sehr gefreut!

Informative Neugestaltung der Kloster-Aula

Von den 160.000 Touristen, die unser Kloster jährlich besuchen, merken viele gar nicht, dass es ein lebendiges Kloster ist. Viele besichtigen das Stift nur, als wäre es ein Museum… Deshalb wird jetzt die Kloster-Aula im Eingangsbereich neu gestaltet. 44 Bildtafeln mit kurzen Texten informieren die Besucher, wie wir Mönche heute leben. In der Aula sammeln sich die Gruppen vor der Führung und nehmen sich hoffentlich Zeit, um die Bilder zu betrachten und die Texte zu lesen. Wir freuen uns ja über alle, die zu uns kommen; wir stellen auch fest, dass es großes Interesse (manchmal sogar Neugierde) über unsere Lebensform gibt. Es ist uns ein Anliegen, bei unseren Gästen Sympathie für die Kirche, für den christlichen Glauben, für unser Kloster zu wecken

Klosterasching 2007.

Gottes Barmherzigkeit wartet in dieser Fastenzeit auf uns und auch wir Mönche wollen unser Leben tiefer nach dem Evangelium neu ausrichten. Der Aschermittwoch ist eine echte Zäsur, ein Einschnitt. Im Kloster feiern wir das sehr intensiv. Wo gut gebetet und gefastet wird, da lebt automatisch auch die echte tiefe Freude. So hatten wir heuer am Faschingsdienstag einen sehr bewegenden Klosterfasching im Konvent. Die Welt kann sich das vielleicht nicht vorstellen, wie lustig und niveauvoll es ist, wenn 50 junge und alte Mönche miteinander fröhlich sind: da gab es Sketches, Gedichte, Schwänke, kleine Theaterspiele, lustige Videopräsentationen usw. usw. Zum Schmunzeln ist auch, was einem jungen Mitbruder als Titel für das Foto nebenan einfiel: Abt Gregor (mit Brille!), jetzt wegen der Hochschule „päpstlich“, ernennt Pater Walter zu seinem ersten Kardinal… Daneben schmunzelt sich unser Ökonom Pater Josef eins… Es ist wirklich schön in einer solchen Gemeinschaft Christus nachzufolgen. – Allen Besuchern der Homepage wünschen wir eine gesegnete Fastenzeit!

Primizsegen mit Mitra!

Unser Absolvent P. Mag. Josef Maria Vollberg OCSO wurde am 26. Jänner zum Abt von Mariawald in der Eifel gewählt. Sein Kloster ist ein altes und berühmtes Trappistenkloster und er hat dort eine schwierige Aufgabe übernommen. Aber er ist ein „Durchstarter“: Er hat nicht nur 2005 das Magisterium mit Auszeichnung bestanden, sodern danach innerhalb von 13 Monaten gleich 3 Weihen empfangen: Diakon, Priester, und dann die Abtsbenediktion. Es war für uns in Heiligenkreuz schon außergewöhnlich und eindrucksvoll, dass ein Primiziant schon gleich als Abt zu uns kommt. uns als solcher den Primizsegen spendet. Wir waren gerührt. Die Primizmesse wurde als Pontifikalamt gefeiert, danach hat er uns den Primizsegen (Foto) gespendet. Da er keinen Abts-Ring hatte, hat Abt Gregor ihm seinen eigenen Ring geschenkt. Die Verbindung zum Trappistenorden, der ja Ende des 19. Jahrhunderts aus dem alten Zisterzienserorden in Selbständigkeit hervorgegangen ist, ist für uns auch überaus positiv. Wir beten für den neuen Abt Josef Maria Vollberg, dass sein Kloster mit Berufungen gesegnet sein soll! Ad multos felicissimos annos.

Medienrummel in Heiligenkreuz wegen OSCAR

Wie ein Tsunami ist ein Medienrummel über Heiligenkreuz hereingebrochen wegen des Oscars von Florian. Die weltlichen Menschen schätzen so eine Preis vielleicht ein bisserl zu hoch ein… Der Herr Abt und wir Mönche lassen uns den Rummel halt gefallen. Nicht weil der Oscar uns was bedeutet, sondern weil der Film von Florian wirklich gut ist! Und ohne uns wäre der Film nicht geworden, das hat Florian selber immer gesagt. Schließlich ist Florian der Neffe unseres Abtes (Foto: beim Interview), Pater Simeon hat seine Filmmusik mit-inspiriert, Pater Karl hat einiges an guten Gesprächen geführt und mit Florian trainiert… Der Klosteraufenthalt 2002 hat Florian geholfen, einen tollen Film zu machen: Er behandelt spannend, intelligent und berührend eine böse Zeit für Deutschland mit all der Bösheit und Intrige. Der Film gibt Hoffnung und ist ein Stück Heilung von Geschichte! – Übrigens: Alle Medienbeiträge waren bisher ganz positiv. Wir freuen uns schon auf die OSCAR-Feier im Stift Heiligenkreuz…

Klosterprimiz von Prof. P. Dr. Laurentius Eschlböck OSB

Am 2. Fastensonntag feierte bei uns P. Laurentius Eschlböck aus der Schottenabtei seine Nachprimiz. Im Anschluss spendete er uns, wie das Foto zeig, den Primizsegen. Pater Laurentius ist als Benediktiner seit Jahren mit unserem Stift verbunden; wir konnten den promovierten Kirchenrechtler gewinnen, die Professur für Kanonisches Recht an der Päpstlichen Hochschule zu übernehmen und er hat in seinen bisherigen Vorlesungen die Studenten begeistert. – Am 10. Februar wurde er von Kardinal Schönborn in der Schottenabtei zum Priester geweiht. Er ist nicht der einzige Professor, der zugleich Neupriester ist. Aufgrund der besonderen Umstände seiner Berufung wird auch Prof. P. Dr. Kosmas Thielmann, der schon seit einem Semester als Professor für Moraltheologie an der Hochschule wirkt, am 15. April die Priesterweihe empfangen. Die Weihe von P. Kosmas beginnt um 11.30 Uhr im Neukloster in Wr. Neustadt. 

Der Sarg von Mary Vetsera als Gabe für den Karmel Mayerling

! – In diesen Tagen wird unser Herr Abt den ehrwürdigen Schwestern des Karmel Mayerling eine interessante Gabe zukommen lassen: einen der 4 Särge der 1889 bei der Tragödie von Mayerling zusammen mit Kronprinz Rudolph ums Leben gekommenen Mary Vetsera. Die arme, erst 17-jährige Baronesse wurde ja nach ihrem Tod eilig und geheim am Friedhof Heiligenkreuz in einem rasch gezimmerten Holzsarg begraben. Einige Monate später wurde ihr Leichnam exhumiert und in einem prunkvollen Kupfersarg gebettet. Dieser 2. Sarg wurde 1945 von plündernden Soldaten erbrochen, seither befand er sich in einem Depot im Stift Heiligenkreuz. Das historisch wertvolle makabere Stück wird nun restauriert und im Karmel Mayerling ausgestellt werden. – Auch nach 1945 hatte die arme Baronesse in ihrem 3. Sarg keine Ruhe: 1991 hat ein Linzer Möbelhändler das Grab bei Nacht und Nebel geplündert. Seit 1993 ruhen die Gebeine von Mary Vetsera in seinem sicheren Sarg im Grab auf dem Heiligenkreuzer Friedhof, …im nunmehr 4. Sarg. Den Karmelitinnen in Mayerling geht es vor allem um eines: um die ewige Ruhe für Mary und Kronprinz Rudolph zu beten! –> download Infoblatt zu den 4 Särgen der Vetsera

Pater Karl Wallner zu Florians-Oscar:

„Florians ‚Das Leben der anderen‘ hat den Oscar hundertprozentig verdient. Und der Film ist nicht nur toll, weil das Drehbuch im Stift Heiligenkreuz fertiggestellt wurde (und nicht nur, weil Florian einen netten Nebendarsteller „Karl Wallner“ genannt hat…) Wir freuen uns als Mönche über die wunderbare inhaltliche Seite des Films. Da kommt scheinbar überhaupt nichts Religiöses vor, und doch behandelt er den springenden Punkt des Christentums: dass es Veränderung zum Bessern, Bekehrung, Angerührtsein durch Gnade gibt… Der Stasi-Offizier wird von der Schönheit angerührt, und das verändert ihn völlig. Leider gibt es keine realen Beispiele von Stasi-Spitzel, die sich so verhalten haben. Und trotzdem ist die Geschichte der Welt voll von Bekehrungen, Veränderungen zum Guten. Dass Florian trotzdem das Gute im Menschen inszeniert hat, kommt sicher auch von seiner christlichen Prägung. Wir freuen uns in Heiligenkreuz mit unserem Abt über seinen tollen Neffen, und wir freuen uns für Florian und seine Familie! Und wir freuen uns für uns selber, und auch schon auf die Oscar-Feier, die es dann im Stift Heiligenkreuz geben wird…“ – Das Foto stammt vom 1. 1. 1999 und zeigt Florian mit anderen Jugendlichen, die Silvester bei uns verbracht haben.

Oscar für Florian Henckel von Donnersmarck! -

Der Neffe unseres Herr Abtes hat hier bei uns im Kloster in wochenlanger Arbeit an dem Drehbuch zu seinem schon –> berühmten Film über einen sich bekehrenden Stasi-Spitzel in der DDR gearbeitet. Nach dem er nun den Oscar für „DAS LEBEN DER ANDEREN“ in der Sparte „bester ausländischer Film“ gewonnen hat, warten wir auf seinen Besuch und eine Oscar-Feier bei uns im Stift Heiligenkreuz. Abt Gregor Henckel Donnersmarck war überglücklich, er hat es seinem Neffen ja ermöglicht, sich ins Kloster zurückziehen, um hier konzentriert am Drehbuch zu arbeiten. Florian hat es immer betont: Ohne Heiligenkreuz, die klösterliche Stille, das Fitnesstraining mit einigen Mönchen, die musikalische Beratung durch unseren Stiftsorganisten P. Simeon Wester, die Film-Sammlung von P. Karl Wallner und viele Begegnungen wäre der Film nicht geworden! (oder zumindest kein Oscar) Und: Der Webmaster ist Florian besonders dankbar, dass er eine Nebenfigur nach ihm benannt hat: Ein netter, gutmütiger, bärtiger Dissident heißt Karl Wallner… 

Heiligenkreuzer "Künstler-Mönch" arbeitet für Tochterkloster in Deutschland

1988 hat Stift Heiligenkreuz das mittlerweile sehr lebendige –> Tochterkloster Stiepel in Bochum gegründet. Derzeit tut sich dort Einiges: Bis Pfingsten wird der Altarraum der Kirche völlig umgebaut, denn der Konvent ist gewachsen und das Chorgestühl stand schon bisher sehr ungünstig, nämlich so, dass die Leute uns Mönchen beim Beten frontal anschauten… Gott-sei-Dank ist vor 2 Jahren bei uns ein Künstler eingetreten: unser aus Berlin stammender arbeitet zur Zeit in Heiligenkreuz Tag und Nacht in seinem Atelier, um für Stiepel das neue Chorgestühl zu entwerfen, dazu Sedilien und einige Glasfenster… Wir wünschen Frater Raphael gute Inspiration zur Verschönerung unseres Tochterklosters!

Der Gregorianische Choral ist eine erhabene Form der Meditation

Wir singen ja in der 900-jährigen Tradition unseres Ordens mit Begeisterung den Gregorianischen Choral. Gerade in der Heiligen Woche sind die uralten Gesänge besonders eindrucksvoll. Wir haben ja das Glück, in Pater Simeon einen ausgezeichneten Kantor zu haben, der sehr erfahren ist, da er ja vor seinem Klostereintritt große Chöre dirigiert hat. Der Choral ist eine uralte Meditationsform, die hilft, die Heilsgeheimnisse Gottes mit Herz und Verstand zu betrachten. Das Bild zeigt die Choralschola am Karfreitag, wie sie den berühmten Hymnus aus Philipperbrief 2 singt: „Christus factus est pro nobis: Christus wurde für uns gehorsam bis zum Tod“. – Für Herbst 2007 plant Pater Simeon eine neue CD, nachdem die erste CD aus dem Jahre 2005 ein großer Erfolg war. Wir werden die neue CD wieder mit dem ORF-Niederösterreich produzieren. Geplant ist etwas Einzigartiges: Choral kombiniert mit Klavier: unser Freund, Komponist und Starpianist David Ianni aus Luxemburg wird sich hier voll einbringen

BENEDICTUS - MUSICAL! 

Am Kardienstag, 3. 4. 2007, haben 30 junge Christen aus unserem Tochterkloster in Bochum namens Stiepel ihr selbst komponiertes (toll! es gibt eine CD!) Musical aufgeführt. Es ging um den heiligen Benedikt. Die Idee stammt von unserem Pater Bonifatius, die Band namens „Journey To Jah“ hat es musikalisch umgesetzt. Auf der Homepage –> www.benedictus-musical.eu bekommt man einen guten Eindruck! Das Musical thematisiert vor allem die Gottsuche Benedikts, die ihn vor mehr als 1500 Jahren zum „Vater des christlichen Abendlandes“ machen sollte. Besonders eindrucksvoll und ausführlich haben die Jugendlichen natürlich das Ringen Benedikts um die Entscheidung FÜR GOTT dargestellt… Der Hauptdarsteller heißt auch Benedikt. Bei der Aufführung war auch Weihbischof Franz Scharl neben dem Herrn Abt anwesend, dazu noch 170 begeisterte Zuschauer, auch viele Jugendliche. Wir sind begeistert und gratulieren unserem Tochterkloster Stiepel zu der tollen „Mannschaft“ an kreativer Gläubigkeit, die sie dort haben. Einfach toll!

Die neue SANCTA CRUX ist da!

Die neue Ausgabe unserer wissenschaftlich-aktualistischen Zeitschrift "Sancta Crux 2006" ist da! Altabt Gerhard Hradil hat als Redakteur mit einem ganzen Stab von Mitarbeitern eine umfangreiche, 204 Seiten starke, interessante Zeitschrift zusammengestellt. Dort gibt es nicht nur Berichte aus dem Leben der Gemeinschaft und den Betrieben (vor allem über die großen Umbauten), sondern auch historische, archäologische und theologische Artikel, ja sogar philosophische… Die Zeitschrift ist wie immer ein gelungener Mix aus allem, was uns im Stift Heiligenkreuz bewegt, sie deckt den Forschungs- und Erlebnisraum des Jahres 2006 ab. Die nächste Nummer, so hat Altabt Gerhard angekündigt, wird ganz im Zeichen der Erhebung der Hochschule zur Päpstlichen Hochschule stehen. Der Webmaster möchte vor allem den theologisch-spirituellen Beitrag von Prof. DDr. Rüdiger Feulner über die "Herz-Jesu-Verehrung als christozentrische Frömmigkeitsform…" empfehlen. Die Sancta Crux 2006 ist im Klosterladen –> klosterladen@stift-heiligenkreuz.at um 12 Euro erhältlich. Foto: P. Philipp war tagelang mit dem Layout beschäftigt und darf durchaus glücklich sein über das, was ihm da gelungen ist.

Originelles Gebet um geistliche Berufe durch eine "Von-Kloster-zu-Kloster-Jugendwallfahrt" am 27. April

Im benachbarten Mayerling gibt es einen „Umbruch“: Dort gab es bislang 2 Ordensgemeinschaften, die nach der Tragödie von 1889 (Tod von Kronprinz Rudolph und seiner Geliebten Mary Vetsera) durch Kaiser Franz Joseph I. angesiedelt wurden: die Franziskanerinnen und die Karmelitinnen. Das Karmelitinnenkloster wurde an der Stelle errichtet, wo sich die Blut-Tat ereignete. Nun werden schon in absehbarer Zeit die Franziskanerinnen wegziehen, dort wird ein Schwester-Restituta-Pflegeheim errichtet. Danach freilich werden einige Schwestern wieder dort wohnen können. – Jedenfalls hielten wir als Auftakt zum Weltgebetstag eine einfache aber wirklich gelungene Jugendfußwallfahrt von Heiligenkreuz nach Mayerling. Wir waren über 50, auch die Oberin der Franziskanerinnen Sr. Waltraud ging mit. In Mayerling beteten wir sehr intensiv, dann gab es eine Agape. Die Karmelitinnen. Wir haben Gott um gute Berufungen gebeten, er wird sie sicher schenken! – Foto: auf dem Weg nach Mayerling: Ordensleute und junge Leute. MEHR FOTOS gibt es –> hier.

Zum Klostermarkt 2007 kamen mindestens 17.000 Besucher

Die Exekutive schätzte sogar auf 20.0000. Es war eine tolle Stimmung, zuerst durch die musikalische Gestaltung der Heiligenkreuzer Blasmusik, dann durch die Shellak-Striker. Die Menschen staunten über die vielen verschiedenen Ordensleute, in den meisten Ständen verkauften die Ordensfrauen und Ordensmänner selbst die Klosterprodukte. Die Produktpalette war heuer sehr breit, auch sehr hochwertig… Hier einige Fotos vom Rekord-Klostermarkt 2007, die kann man auch alle downloaden.

Frühjahr ist "Via-Sacra-Zeit".

Heiligenkreuz liegt an der Via Sacra, der „Heiligen Straße“, dem uralten Pilgerweg nach –> Mariazell, das heuer seinen 850. Weihetag feiert. Die Wallfahrt von Wien nach Mariazell führt automatisch über unser Wienerwaldkloster, und viele starten überhaupt erst hier bei uns ihre Fußwallfahrt zur Magna Mater Austriae. Das Fußwallfahrten hat in den letzten Jahren ja wieder an Popularität gewonnen und ist zu einer Art Seelensport für Zivilisationkatholiken geworden. Das Wallfahrten ist von der Sache her ur-christlich. Der christliche Glaube, so bezeugt die Apostelgeschichte, wurde zuerst einfach „der Weg“ genannt; und Jesus nennt sich selbst den „Weg zum Vater“. Wenn man nach tagelangem Marschieren in Mariazell ankommt, wo einem die Gottesmutter das Jesuskind hinhält, dann weiß man, dass man „ankommen“ kann in diesem Leben. Und nach diesem Leben. Foto: Salvatorianerinnen auf der Via Sacra bei Heiligenkreuz. PS: auch ein touristischer Zusammenschluss von Gemeinden nennt sich „Via Sacra„.

Hochschulausflug unter der Patronanz des hl. Benedikt

Am 3. Mai unternahmen die Lehrenden und Studierenden der Hochschule den jährlichen Hochschulausflug. Das erstemal im neuen Status als „Päpstliche Phil.-Theol. Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz“. Wir waren über 100 und fuhren zu 2 großartigen Benediktinerklöstern: In Melk feierten wir am Vormittag die Hl. Messe. Welche Freude, dass uns Abt Georg Wilfinger persönlich begrüßte! Rektor P. Karl predigte über das, was auch Nicht-Mönche vom hl. Benedikt lernen könnten; danach gab es eine Führung durch eine hervorragende Ausstellung mit originellen Effekten. Am Abend schlossen wir mit einer Vesper im prachtvollen Stift Göttweig, wo wir von P. Justus mit allen 10 Glocken empfangen wurden! Die Vesper gestaltete das Rudolphinum, präsidiert von Vizerektor P. Alkuin. Dazwischen lag ein gutes Mittagessen in Melk, eine gemütliche Schiffahrt nach Krems, ein kulinarischer Bummel durch die Altstadt – und viele Gespräche. Auf der Rückfahrt beteten wir den Rosenkranz in den beiden Autobussen, wobei die 5 Gesätzchen in verschiedenen Sprachen unserer Studenten vorgebetet wurden: Französisch, Vietnamesisch, Ebu (Nigeria), Slowakisch, Sinhala (SriLanka)… Ein schöner Tag in guter Gemeinschaft! Foto: Pater Paulus Bui aus Vietnam freut sich über die Schiff-Fahrt. Viele –> Fotos gibt es hier.

Neugestaltung des Auditorium Maximum.

Rechtzeitig vor dem Festakt zur Erhebung der „Päpstlichen Hochschule“ wurde das Auditorium Maximum, der Große Hörsaal unserer Hochschule fertig: John Sailer, Besitzer der berühmten Galerie Ulysses, hat uns vier zeitgenössische Bilder von österreichischen Künstlern als Leihgaben gratis zur Verfügung gestellt. Mit John Sailer sind wir insofern verbunden, als er ein wirklicher Bewunderer von Franz Jägerstätter ist, und schon bei uns auf Jugenseminaren referiert hat. – Während der Rektor begeistert ist, waren einige Studierende durch die abstrakte Kunst, die plötzlich Einzug in unsere Hochschule gehalten hat, zunächst durchaus verwirrt. Weil alle vier ausgestellten Gemälde wirklich interessant und aussagekräftig sind, wird es hier noch viel Nachdenklichkeit und Diskussionsstoff geben. Drei der vier Künstler leben noch und werden demnächst das Kloster besuchen und zum Gespräch zur Verfügung stehen. Die Werke stammen von Franco Kappl (geb. 1962 in Klagenfurt), Thomas Reinhold (geb. 1953 in Wien), Rudi Stanzel (geb. 1958 in Linz) und Gottfried Mairwöger (1951-2003). Dank an Vizerektor P. Alkuin (auf dem Foto mit unseren Tischlermeistern), der dieses künstlerische „Aggiornamento“ so effizient betrieben hat!

Wir geben hier eine Klarstellung der Pressestelle der Erzdiözese Wien wieder, der wir uns voll anschließen: 

Wien, 12.5.07 (KAP) „Eine Geschichte, die keine ist“: Die Pressestelle der Erzdiözese Wien hat am Samstag eine „profil“-Darstellung über die angebliche sexuelle Belästigung eines Heiligenkreuzer Mönchs durch einen Bischofsvikar und „Versäumnisse“ der Kirchenleitung in diesem Zusammenhang zurückgewiesen. Nachdem der Mönch Beschuldigungen erhoben hatte, sei die in der Erzdiözese Wien übliche Vorgangsweise eingehalten worden: Die von Prof. Max Friedrich geleitete „Ombudsstelle für Missbrauchsfälle“ wurde befasst, der Beschuldigte konnte glaubhaft darlegen, dass die Vorwürfe unbegründet sind, es fand ein Gespräch eines Therapeuten mit dem angeblichen „Opfer“ und dem Beschuldigten statt, das mit dem Einvernehmen endete, dass es keine Gründe für die Beschuldigung gibt. „Daher bestand für die Kirchenleitung, insbesondere für den Wiener Erzbischof, Kardinal Christoph Schönborn, kein Grund zum Einschreiten“, so die Pressestelle. Um den angeblich Belästigten, der sich seit einigen Jahren in einem Zustand befindet, der psychotherapeutische Sorge notwendig macht, kümmere man sich von kirchlicher Seite intensiv, auch der Abt von Heiligenkreuz nehme sich um ihn an. (ende) – 12.05.2007 11:37 – K200703837

Pater Cornelius feiert den 99. Geburtstag!

Schon vorweg haben sich Scharen von Gratulanten eingestellt, denn unser Senior P. Cornelius Steffek begeht am 19. Mai seinen 99. Geburtstag. Wir freuen uns umso mehr, als es ihm nach Ostern gesundheitlich nicht gut gegangen ist, jetzt hat er sich aber gut erholt und lässt die Gratulationen rüstig über sich ergehen. Besonders gefreut hat ihn der Besuch seiner ehem. Pfadfinder, denn er war viele Jahre Bundeskurat der Österreichischen Pfadfinder. Als originelles Geburtstagsgeschenk haben sie eine Sonder-Briefmarke mit dem Konterfei des Jubilars anfertigen lassen. Für uns im Konvent ist P. Cornelius nicht nur durch seine innige Frömmigkeit ein Vorbild, sondern auch als wahrhafter Zeuge Christi. Wegen seiner Jugendarbeit (Pfadfinder) wurde er von den Nazis mehrfach verhört, schließlich 1945 verhaftet und saß am Morzinplatz in Wien in der Todeszelle. Nur das plötzliche Ende des Krieges rettete ihm das Leben… Lieber P. Cornelius, Gut Pfad! Wir gratulieren!

Großer Ansturm zu Firmung an Christi-Himmelfahrt

Am 17. Mai 2007 spendete Abt Gregor 62 jungen Christen in einer feierlichen Pontifikalmesse die heilige Firmung, das ist weit mehr als in den Vorjahren. Vom Ansturm waren wir organisatorisch etwas überrascht…, noch dazu, wo die Firmlinge mit großen Familien kamen. Es fanden aber alle Platz in der Abteikirche, die wir voll bestuhlt hatten; nur wenige mussten stehen, wir waren über 1000. – Abt Gregor predigte sehr praktisch zu 9 konkreten Fragen von Heiligenkreuzer Firmlingen: „Sind Sie als Priester glücklich?“, „Warum sind Sie sicher, dass es Gott gibt?“, „Was kommt nach dem Tod?“, „Warum lässt Gott Menschen leiden?“. – Auch mehrere Erwachsene empfingen die Firmung, dazu kam eine Gruppe von jungen Damen, die von P. Richard Pühringer vorbereitet worden war, ebenso 8 Burschen aus dem Schottengymnasium. Nachher gab es eine Begegnung von jedem Firmling mit dem Herrn Abt, bei dem fotografiert werden konnte. – Gott schenke den jungen Leuten mit ihrem Idealismus, dass sie wirklich „stark“ (firmus = lat. stark) im Glauben werden in der Kraft des Heiligen Geistes

Festakt zur Erhebung der Hochschule zur "Päpstlichen Hochschule".  

In einem stilvollen Festakt im Kaisersaal, an dem 350 teilnahmen, feierten wir die Erhebung der Hochschule. Kardinal Schönborn, der Apostolische Nuntius, Diözesanbischof Kapellari, die Weihbischöfe Laun und Lackner, viele Äbte und Ordensobere, drei Botschafter, einige Bundesrats-, Nationalrats- und Landtagsabgeordnete und zahlreiche politische und akademische Prominenz waren zu dem Festakt gekommen. Der Generalabt des Zisterzienserordens, Dom Maurus Esteva Alsina, gab seiner Freude überschwänglich Ausdruck, handelt es sich doch um die einzige Hochschule im Orden. –> Bericht auf stephanscom.at. Am Schluss rief uns Kardinal Schönborn auf, Theologie zu betreiben 1. biblisch; 2. von den Originalquellen her, 3. im „Auf-Christus-Schauen“. Die Studenten waren begeistert. – Viele Bilder und auch einen kleinen Text gibt es –> hier

Ausstellung "Mönch -- Statt -- Künstler" eröffnet!

Am 2. Juni eröffnete Frater Raphael Statt seine erste Ausstellung als Mönch. Vor 2 Jahren ist er bei uns eingetreten. Er arbeitet modern, abstrakt, aussagekräftig und berührend. Die Laudatio von Dr. Christine Götz, Kunstbeauftragte der Erzdiözese Berlin, gab ein treffendes Bild von unserem künstlerischen Mitbruder, sie findet sich –> hier. Frater Raphael war ein wenig nervös und bewegt, weil soviele Prominente zu der Ausstellungseröffnung: die designierte Badener Bürgermeisterin LAbg Erika Adensamer (im Bild vorne), Bürgermeister Johann Ringhofer, Monsignore Dr. Alfred Sammer, etliche Kunstschaffende und Galleristen. Das Zisterzienser-Ensemble umrahmte die kleine Feier musikalisch. Der Herr Abt zog in seiner Ansprache den Bogen bis zurück zu Giovanni Giuliani im 18. Jahrhundert: es sei erfreulich, dass wieder ein angesehener und fähiger Kunstschaffender von Gott als Mönch in das Kloster Heiligenkreuz gerufen worden ist. Er habe Fr. Raphael bereits beauftragt, ein Fenster zu schaffen, das den seligen Otto von Freising darstellt. Dies soll am 9. September dem Heiligen Vater zum Geschenk gemacht werden. – Mit den eben fertiggestellten Glasfenster für den erweiterten Chorraum in unserer Neugründung Stiepel hat Fr. Raphael alle begeistert!

Abt Wolfgang Wiedermann von Zwettl ist neuer Abtpräses der österreichischen Zisterzienserkongregation (12.06.07)

Auf dem Kongregationskapitel am 12. Juni 2007 im Stift Rein wurde Abt Wolfgang von Zwettl zum Abtpräses gewählt. – Seit 2003 hatte unser Abt Gregor von Heiligenkreuz das Amt des Abtpräses inne, damit auch die Verantwortung für die 6 Zisterzienserstifte Rein in der Steiermark, Wilhering und Schlierbach in Oberösterreich; Heiligenkreuz, Zwettl und Lilienfeld in Niederösterreich. Unter Abt Gregor wurde 2006 auch das böhmische Stift Hohenfurth (tschechisch: Vissy Brod) in die Kongregation aufgenommen, sodass sich die Zahl auf 7 Klöster erhöhte. – Abt Gregor hatte um Entlastung von diesem Amt gebeten, um sich besser auf seine vielen Aufgaben in Heiligenkreuz selbst konzentrieren zu können. Wir in Heiligenkreuz haben diese Entscheidung des Herrn Abtes sehr positiv registriert, denn so haben wir ihn mehr „für uns“; zugleich wünschen wir Abt Wolfgang Gottes Segen als unserem neuen Abtpräses. Foto: Abt Wolfgang (links) und Abt Petrus Steigenberger von Rein (rechts) beim Festakt zur Erhebung der Hochschule am 11. 5. 2007 in Heiligenkreuz.

Viele Gläubige bei Fronleichnamsprozession!

Zur Fronleichnamsprozession strömten mehr Gläubige als sonst herbei. Da hat sicher das prachtvolle Sommerwetter beigetragen, eine gesammelte Urlaubsstimmung lag in der Luft. Es waren auch viele Familien mit Kindern gekommen, das Collegium Rudolphinum war vollständig da, die Feuerwehr, die Heiligenkreuzer Blasmusik, Bürgermeister Johann Ringhofer und etliche Gemeinderäte… Es war schön. Dank Herrn Tomaschko und Herrn Rattenschlager und weiterer Organisatoren konnte auch der Verkehr geregelt werden, denn ein Altar war heuer gleichsam „auf der Bundesstraße“: Wegen der Restaurierungen war ein Altar beim Schutzengel-Marterl viavis vom Rudolphinum.  – Viele „Neue“ zeigten sich um Heiligenkreuzer Umgang mit 4 Altären begeistert, auch wenn heuer Messe und Umgang insgesamt mehr als 2 Stunden gedauert haben. – Der Heiland möge alle segnen!

Vermessung der Stiftshöfe hat begonnen (09.06.07)

Der bevorstehende Papstbesuch macht es möglich und notwendig: Klassen der HTL-Mödling haben unter Leitung von Prof. DI Ernst König begonnen, die äußeren Höfe des Stiftes professionell zu vermessen. Die Schüler sind hochmotiviert. Es handelt sich freilich einmal um einen Probelauf, das Ziel ist groß und erfordert wahrscheinlich einen langjährigen Einsatz: gute digitale Pläne zu erstellen und vielleicht sogar ein dreidimensionales Modell der gesamten Klosteranlage von Heiligenkreuz. Solche Pläne gibt es zur Zeit nicht, auch ein Modell ist nicht vorhanden. Nachdem sich aber gerade in den letzten Jahren architektonisch soviel Verändert hat, wäre ein solches Klostermodell überaus reizvoll. – Wir hoffen, dass die HTL-Mödling sich über dieses Großprojekt traut. Wenn man den jungen Leuten beim Vermessen zugeschaut hat, hat man den Eindruck großer Kompetenz!

Goldenes Priesterjubiläum von Pater Nivard (30.06.07)

Wir feierten am Samstag, 30. Juni, in der Abteikirche das 50-jährige Priesterjubiläum von P. Nivard Hradil, der ja lange Jahre Pfarrer der schwierigen Stiftspfarre Heiligenkreuz und Dechant des Dekanates Heiligenkreuz war. Unter ihm wurde die Kreuzkirche erbaut, unter ihm hat sich die Pfarre einen Teil des Hochschultraktes angeeignet. P. Nivard ist ein treuer Priester, jeden Tag feiert er um 8 Uhr in der Krankenkapelle die Krankenmesse mit und für unsere alten und kranken Mitbrüder. Er hat einen tollen Überblick über Geburtstage und Jubiläen, und ruft auch heute noch bei Festtagen gerne die Menschen an, für die er betet. Als ehemaliger Präfekt im Knabenseminar betreut er die Altheiligenkreuzer. Im Kloster ist er eine Säule des Gemeinschaftslebens, weil er immer beim Chorgebet ist. Wir danken Gott, dass er in guter Gesundheit des Leibes und der Seele das Goldene Priesterjubiläum feiern darf, er ist ein Eckstein unseres Klosters!

Letzter Tag als Direktor des Rudolphinums: mit dem Ruhestand von P. Michael Hösl CP endet eine segensreiche Ära! (30.06.07)

Mit 1. Juli tritt P. Michael Hösl CP, seit 12 Jahren Direktor des Regensburger Priesterseminars „Collegium Rudolphinum“, in Ruhestand. Mit ihm enden die 32-jährie Anwesenheit eines Regensburger Priesterseminars, nämlich des „Rudolphinum“ in Heiligenkreuz, denn ab 1. Juli steht das Seminar unter neuer Trägerschaft. Das Stift Heiligenkreuz hat von der Österreichischen Bischofskonferenz die Verantwortung für das Seminar übertragen bekommen, es trägt ab 1. Juli den Namen: „Überdiözesanes Priesterseminar Leopoldinum Heiligenkreuz“. Das Foto zeigt P. Michael am 30. Juni, also am letzten Tag im Dienst, in seinem schon leergeräumten bescheidenen Zimmer, wie sich gerade entspannt zurücklehnt, nachdem er den Vorsitz über 3 Schlussprüfungen des pastoralen Bildungsweges geführt hat. Wir gönnen P. Michael den Ruhestand, aber wir werden ihn sehr vermissen! Gott möge ihm die Gesundheit schenken, dass er noch viel Gutes tun kann. Die ca. hundert Seminaristen, die durch ihn zum Priestertum gekommen sind, werden ihn in ihren Gebeten nicht vergessen! Wir Zisterzienser sicher auch nicht

Ab 1. Juli wird es es das "Überdiözesane Priesterseminar Leopoldinum Heiligenkreuz" geben (19.06.07)

Eindrucksvoll war die Übergabe des bisherigen, 1975 gegründeten Regensburger Priesterseminars „Collegium Rudolphinum“ an das Stift Heiligenkreuz am 19. Juni: Bischof Gerhard Müller unterzeichnete eine Übergabeurkunde. Die Österreichische Bischofskonferenz hatte zuvor bereits neue Statuten für das künftige „Leopoldinum“ approbiert. Ab 1. Juli ist unser Herr Abt also auch Verantwortungsträger für ein eigenes Priesterseminar, das zwar schon 32 Jahre alt ist, aber bisher unter Regensburger Leitung stand. Wir hoffen, dass es weiterhin von den deutschen Diözesen beschickt wird; die neuen Statuten sehen aber auch vor, dass Seminaristen aus anderen Ländern, etwa der 3. Welt, aus den östlichen Nachbarländern aufgenommen werden. Auch Priester können hier in Zukunft Ergänzungsstudien absolvieren. Weiteres dazu –> hier, oder auf der Homepage: www.leopoldinum.at. Foto: Bischof Gerhard Ludwig Müller und Abt Gregor.

Der Originalsarg der Mary Vetsersa ist in Mayerling angekommen! (28.06.07)

Der Prunksarg, in dem Mary Vetsera, das ärmste Opfer der Tragödie von Mayerling 1889 von 1889 bis 1945 bestattet war, ist seit gestern in den Schauräumen des Karmelitinnenklosters Mayerling ausgestellt. Der Prunksarg wurde 1945 von Grabräubern erbrochen und stand bis März 2007 vergessen in einem Kellergewölbe im Stift Heiligenkreuz. Der Herr Abt hat den Schwestern den Sarg überlassen, er wurde bis jetzt aufwändig restauriert, damit die Schwestern ihr kleines Museum attraktiver gestalten können. Schließlich leben die Karmelitinnen ja von den Touristen. – Das Foto unsere Novizen Fr. Athanasius, Fr. Vinzenz und Fr. Edmund mit Pater Kosmas und Mutter Priorin Regina, wie sie den schweren leeren Sarg im Museum aufstellen. Mary war 17 Jahre alt, als sie an der Seite von Kronprinz Rudolf tot aufgefunden wurde. Genau dort, wo sie mit dem Kronprinzen gestorben ist, befindet sich jetzt die Kapelle des Karmelitinnenklosters. Mary Vetsersa ist auf dem Klosterfriedhof in Heiligenkreuz begraben. Sie ruhe in Frieden! –> Zu den 4 Särgen der armen Mary Vetsera gibt es ein Infoblatt zum herunterladen. –> Mehr Fotos gibts hier.

Heuer 12 Absolventen der Hochschule zu Priestern geweiht (09.07.07).

Heuer wurden (und werden) insgesamt 12 unserer ehemaligen Studenten zu Priestern geweiht. Die Zahlen schwanken jedes Jahr, im Vorjahr waren es ja gar 16. Die Neupriester stammen aus den verschiedenen Diözesen, die uns Studenten anvertrauen, und aus den Gemeinschaften, die bei uns studieren. Das Foto zeigt den Churer Diözesanpriester Patrick Lier bei der Nachprimiz in Heiligenkreuz am 07.07.07. Von unserem Konvent empfing heuer nur P. Kosmas Thielmann die Priesterweihe, dafür wurden 5 Diakone geweiht, weitere Diakonenweihen werden wohl bald folgen. Wir beten, dass das Jahr 2008 mit vielen eigenen Neupriestern gesegnet sein wird. Die guten Berufungen kommen sicher auch daher, dass viele Menschen zu uns kommen und für uns beten. So gibt es jeden 1. Freitag im Monat – nach der Jugendvigil – von 22 Uhr bis 7 Uhr früh Nachtanbetung. Die sog. „Liturgische Nacht“ ist ein Opfer, das viele gerne bringen. Und der Segen bleibt nicht aus

Hochzeit als Folge der Sportwoche (07.07.07). - 

Im Jahr 2001 hat P. Karl in Medjugorje einen Jugendlichen aus Deutschland zur Sportwoche eingeladen: Kilian kam auch wirklich gleich, trainierte eifrig und verbrachte dann sogar Weihnachten bei uns im Kloster… In Österreich gefiel es ihm so gut, dass er in Wien in eine Katholische Wohngemeinschaft zog und Wirtschaft studierte. Nach dem Abschluss ging es weiter nach Zürich und dann nach Kalifornien. Dort lernte Kilian, inzwischen ein Profi-Banker, seine Amber kennen. Das Schönste: Amber war schon gläubig, freilich aber nicht katholisch, sie hat sich dann mit richtiger Begeisterung dem katholischen Glauben zugewandt. Im März 2007 kamen die beiden auf Besuch zu uns nach Österreich, Amber wurde schließlich Anfang Mai 2007 in die Katholische Kirche aufgenommen. Am 7. 7. ist die Hochzeit in San Diego, – leider ist das für einen Mönch ein bisschen weit weg…! Lieber Kilian, liebe Amber, die jungen Mitbrüder in Heiligenkreuz, Pater Karl und alle, die Euch hier verbunden sind, gratulieren von Herzen. Heiligenkreuz steht euch immer offen. Wir freuen uns, dass Ihr als Ordner zum Papstbesuch kommt! Gott hat Eure Wege bisher geleitet, er wird es auch weiter tun! –> Die beiden haben es bis ins Fernsehen geschafft, dort sieht man auch dass die Hochzeit richtig katholisch war.

Silbernes Priesterjubiläum von Abt Gregor am 1. August (05.07.07)

Am 1. August 1982, also vor 25 Jahren empfing unser jetziger Abt Gregor die Priesterweihe durch den damaligen Linzer Bischof Maximilian Aichern. Er war damals schon im 40. Lebensjahr, weil er als Spätberufener, nach langjähriger Tätigkeit als Manager, erst 1977 in Heiligenkreuz eingetreten war. Seine Biographie findet sich –> hier. Abt Gregor möchte sein Silbernes Priesterjubiläum am Tag genau, also am 1. August 2007 feiern, um 9.30 Uhr findet eine Festmesse in der Hohen Abteikirche von Heiligenkreuz statt, anschließend besteht die Gelegenheit zur Gratulation. Die nähere Gestaltung steht noch nicht fest. Abt Gregor will sicher nicht, dass es sein Priesterjubiläum zu einem Mega-Ereignis hochstilisiert wird, weil es ja heuer ohnehin ein Großereignis nach dem anderen gegeben hat und gibt. Wir Mönche danken Gott, dass er in Abt Gregor einen Abt mit so ausgeprägten Führungsqualitäten geschenkt hat, und dass Abt Gregor die Blüte von Heiligenkreuz, die schon seine drei großen Vorgänger eingeleitet haben, fortsetzt. Foto: August 2006

Fünftes Glockenspielfest Heiligenkreuz am 4./5. August:

Das gibt es (in Österreich) nur im Stift Heiligenkreuz! 43 Glocken hängen im barocken Hornturm über dem Eingang in den Inneren Stiftshof, die mittels Klaviatur, also wie ein Konzertflügel, bespielt werden können. Siehe –> hier. Da das in Österreich niemand so richtig kann, müssen wir wieder einen niederländischen Glockenspielvirtuosen importieren: Arie Abbenes, städtischer Glockenspieler (Stadsbeiaardier) von Utrecht gibt sein 5. Konzert: Das am Samstag 4. 8. beginnt um 20 Uhr; Karte a 12 Euro (Vorverkauf Klosterpforte 10 Euro). Am Sonntag 5. 8. gibt es ein nachmittägliches . Beim Sommerabendkonzert wird Abbenes einige Kompositionen zu Ehren von Benedikt XVI. spielen, also auch dieses Ereignis steht unter dem Vorzeichen des Papstbesuches… Foto: Pater Elias und Frater Martin helfen dem Webmaster, ein ordentliches Foto vom Glockenspiel zu machen…

Außenrenovierung und Neustrukturierung der Stiftsbibliothek (25.07.07)

Das Foto zeigt die Außenfassade der Stiftsbibliothek, die nur vom Klausurgarten aus zu sehen ist. Hier hat die lang erwartete Restaurierung. Für den Tag der offenen Klostergärten Ende Oktober muss alles fertig sein. – Zugleich hat unser Bibliothekar P. Dominicus Trojahn ein Großprojekt der Restaurierung im Inneren der Bibliothek gestartet. Besser: es war unumgänglich, denn 3 Räume sind von Schimmel und Bücherwurm befallen, ohne Behandlung wären jahrhundertealte Bücher rettungslos verloren. Unsere Bibliothek hat immerhin über 60.000 Bände, die ältesten aus dem 17. Jahrhundert. Und mit dieser Buchrestaurierung verbindet P. Dominicus die Neuorganisation der riesigen Bibliothek: Die akutelle Fachliteratur soll auf die 7 Institutsräume in der und im aufgeteilt werden, damit sie leichter erreichbar ist… In diesem Jahr kommen wir kaum zum Atemholen, so umfangreich sind die Restaurierungen und Neustrukturierungen an allen Ecken und Enden. Und das ist gut so!

Liturgie ist Begegnung mit der Schönheit Gottes (07.07.07)

Im Jahre 1969 hat der Diener Gottes Papst Paul VI. im Auftrag des 2. Vatikanischen Konzils einen neuen Messritus für den lateinischen Teil der katholischen Kirche verbindlich eingeführt. Bei uns im Stift Heiligenkreuz wurde damals sofort und mit Freude auf diesen neuen Messritus umgestellt und wir erleben diesen nachkonziliaren Ritus als etwas, das wirklich dem eucharistischen Mysterium, dem Opfer Christi gerecht wird. Die am 7. 7. 2007 von Papst Benedikt XVI. gegebene Erlaubnis, den vorkonziliaren sog. tridentinischen Ritus als „außerordentliche Form“ (–> Summorum Pontificum) zu verwenden, berührt uns in Heiligenkreuz daher nicht, denn wir pflegen und lieben die „ordentliche Form“ der römischen Liturgie… – Das 2. Vatikanische Konzil hat übrigens das Latein nicht abgeschafft, es hat bloß die Landessprache erlaubt. Wir in Heiligenkreuz haben daher den neuen Ritus übernommen, zugleich aber das Latein als Liturgiesprache beibehalten: also feiern wir sowohl das Chorgebet, als auch die Heilige Messe auf Lateinisch (2x in der Woche haben wir die Heilige Messe auf Deutsch; in unseren Pfarren ist die Heilige Messe freilich immer Deutsch, wie das ja allgemein üblich ist). Es ist uns ein Anliegen, dass die Schönheit der Liturgie etwas von der Schönheit Gottes erfahrbar macht. PS: Um die Heilige Messe gut auf lateinisch – wie gesagt: im nachkonziliaren Ritus – mitfeiern zu können, haben wir einen eigenen MESSBEHELF LATEINISCH-DEUTSCH herausgegeben (64 Seiten), den kann man im Klosterladen um 2,-Euro bestellen: –> klosterladen@stift-heiligenkreuz.at

"Liebe Mitbrüder, Ihr alle seid für diese sechs Novizen verantwortlich!" (14.08.07)

Mit sehr eindringlichen Worten hat Abt Gregor uns bei der Einkleidung am 14. August ermahnt, die Sorge für die 6 wunderbaren Menschen zu übernehmen, die Gott uns als Novizen anvertraut hat. „Gemeinsam kommt man in den Himmel, allein kommt man in die Hölle“, sagte unser Abt am Beginn der Einkleidung, die aus Platzgründen in der großen Abteikirche stattfand. Jeder Novize erhielt einen neuen Namen. Wir haben seit heute folgende Mitbrüder: von rechts nach links Frater Wilhelm Wurdack (38, aus Wien-Floridsdorf, bisher Eisenhändler), Frater Frater Christoph Betsch (40, aus Rheinland-Pfalz, bisher Zahntechniker), Frater Klemens Nebel (19, aus Wien-Stammersdorf, Maturant), Frater Christian Rothammer (30, aus Bayern, Dipl.-Kfm., bisher Produktmanager bei BMW), Frater Christian Müller (30, aus Hessen, Dipl.-Kfm., bisher in der Wirtschaft) und Frater Lukas Lienhart (19, aus der Steiermark, Maturant, bisher Zivildiener). Hinter den 6 neuen Novizen stehen Novizenmeister und Prior P. Christian, Abt Gregor und P. Subprior Jakobus von Stiepel. Das ist ein Freudentag, wir sind alle von Herzen berührt über dieses Geschenk von Berufungen! – (Wenn man auf das Foto klickt, vergrößert es sich). –> Viele Fotos gibt es hier.

Zeitliche Gelübde am 15. August von 7 Mitbrüdern (15.08.07)

Auch die alten Mitbrüder erinnern sich nicht, dass Heiligenkreuz je einmal 7 Novizen auf einmal gehabt hätte: jene 7 jungen Mitbrüder, die im Vorjahr eingetreten waren, haben das einjährige Noviziat (das ist eine Zeit der Erprobung, der Selbstprüfung, des Sich-Einlebens, der Verinnerlichung, des Wachsens in der Berufung durch Demut und Opferbereitschaft…) nun hinter sich. Am 15. August haben „die glorreichen Sieben“ ihre zeitlichen Gelübde abgelegt. Es war eine große Feier vor der Vesper, viele Verwandte, Freunde und Bekannte feierten mit uns. Nun liegt eine 3-jährige Erprobungszeit vor unseren Fratres Edmund Waldstein, Damian Lienhart, Vinzenz Kleinlanghorst, Justinus Pech, Athanasius Thurn, Tobias Westerthaler und Johannes Paul Chavanne. Wie verschieden die 7 sind, sah man schon am Stil, in dem sie ihre Professurkunden geschrieben hatten: in völlig verschiedenen Handschriften gelobten diese junge Männer mit ihren unterschiedlichen und doch so wertvollen Temperamenten und Charaktären „Stabilität“, „Gehorsam“ und „klösterlichen Lebenswandel“. Jetzt tragen die Sieben das schwarz-weiße Gewand der Zisterzienser und schauen sehr eindrucksvoll aus… Foto: Die 7 nach der Profess mit dem glücklichen Abt Gregor. Fotos von den 7 alten Novizen und den 6 neuen Novizen gibt es –> hier.

Der Herr Abt hat folgende Umbesetzungen und neuen Dienstzuweisungen entschieden, die ab 1. Sept. 2007 in Kraft treten

(bzw. einige sind schon in Kraft getreten):

  • Altabt Gerhard Hradil wird Spiritual der Juniores statt Magister;
  • P. Raynald Heffenmeyr wird "Abtsvikar für die externen Mitbrüder" statt Subprior;
  • P. Elias Blaschek macht ein Diakonatsjahr in Stiepel;
  • P. Irenäus Krause macht ein Diakonatsjahr im Neukloster und wird Assistent für Dogmatik mit Vorlesungen im Theologischen Grundkurs;
  • P. Simeon Wester wird Subprior (statt P. Raynald) und Magister aller Juniores (statt Altabt Gerhard und P. Karl), er bleibt Kantor und Stiftsorganist; 
  • P. Sebastian Bedzuidenhout ist bereits Pfarrer in Alland (statt P. Amadeus);
  • P. Philipp Neri Gschanes wird Succentor (statt P. Ferdinand) und bleibt in allen anderen Officien, die er schon innehat;
  • P. Kosmas Thielmann ist bereits Kaplan im Neukloster und bleibt alles andere, was er schon ist;
  • P. Pio Suchentrunk macht das Doktorat in Salzburg, macht ein Diakonatsjahr in der Pfarre Heiligenkreuz; er ist nicht mehr Infirmar;
  • P. Pirmin Holzschuh wird Kämmerer und Küchenmeister (statt P. Josef), außerdem berät er den Klosterladen; er bleibt Gastmeister;
  • Fr. Laurentius Edirisinghe setzt das Studium fort, er wird Studienassistent für Neues Testament; er bleibt Solatium des Gastmeisters
  • Fr. Marcel Jütte geht nach Stiepel und übernimmt dort Verwaltungsaufgaben;
  • Fr. Florian Winkelhofer bleibt in seinem Officium in Stiepel und absolviert einen 2-jährigen Theologischen Fernkurs;
  • Fr. Raphael Statt bleibt in seinem Officium als Künstler und absolviert einen 2-jährigen Theologischen Fernkurs;
  • Fr. Martin Krutzler setzt das Studium fort, er wird Studienassistent für Dogmatik; er bleibt 2. Zeremoniär und Firmhelfer in Sulz;
  • Fr. Emmanuel Heissenberger setzt das Studium fort und wird Sakristan (statt P. Elias);
  • Fr. Edmund Waldstein setzt das Studium fort; er wird Studienassistent für Philosophie;
  • Fr. Damian Lienhart setzt das Studium fort; er wird 3. Zeremoniär und Studienassistent für Kirchengeschichte;
  • Fr. Vinzenz Kleinelanghorst schließt das Studium ab; er wird Solatium des Gastmeisters und Studienassistent für Altes Testament;
  • Fr. Justinus Pech macht das Doktorat an der Gregoriana;
  • Fr. Athanasius Thurn beginnt das Studium, wird Studienassistent für Spirituelle Theologie und Instruktor für Latein für die Novizen;
  • Fr. Tobias Westerthaler wird Infirmar (statt P. Pio), er absolviert einen 2-jährigen theologischen Fernkurs und eine Ausbildung in Hauskrankenpflege;
  • Fr. Johannes Paul Chavanne beginnt das Studium und wird Studienassistent für Pastoraltheologie und Religionspädagogik.

Auch das Unerfreuliche muss genannt werden: Ein Mitbruder, der schon seit Jahren nicht mehr bei uns lebt, hat das kanonische Austrittsansuchen gestellt. Ein zweiter Mitbruder befindet sich unter ähnlichen Umständen im Stadium des Austritts. Beide sind nicht Priester. Ihnen gilt unser Gebet!

Pater Simeon (42) ist unser neuer Subprior. Starke Verjüngung durch zahlreiche Umbesetzungen (01.09.07)

Der Herr Abt hat beim Bernardikapitel zukunftweisende Umbesetzungen und Dienstzuweisungen angeordnet, die mit 1. 9. in Kraft getreten sind. Sie betreffen fast 30 Mitbrüder. Das Wichtigste: Unser erst 42-jähriger Kantor folgt P. Raynald als Subprior nach, zugleich ist er als Magister für alle Studierenden im Haus zuständig. P. Simeon ist erst Diakon und hat heuer sein Studium abgeschlossen, nun ist er nach Abt und Prior der dritthöchste Obere im Kloster. Eine mutige Entscheidung des Herrn Abtes, die der Konvent freudig begrüßt hat! P. Simeon wird übrigens auch beim Papstempfang am 7. 9. am Platz am Hof in Wien singen. Kurz vor dem Papstbesuch erscheint ein von ihm herausgegebenes Buch über die Mystik des Gregorianischen Chorals. – Unser bisheriger Subprior (76) wird „Abtsvikar für die externen Mitbrüder in den Pfarren“, das ist ein ganz neugeschaffenes Amt: P. Raynald, der die Liebenswürdigkeit in Person ist, soll sich um eine gute Verbindung mit unseren Mitbrüdern in den Pfarren „draußen“ kümmern, sie besuchen und so die Einheit unseres Konventes fördern. –> die weiteren Umbesetzungen gibt es hier

Theologisches Triduum am 4.,5. und 6. September zur Vorbereitung auf den Papstbesuch (09.08.07)

Abt Gregor wollte ausdrücklich, dass wir den Papstbesuch auch theologisch vorbereiten. So veranstaltet die Päpstliche Hochschule an den 3 Tagen vor dem Papstbesuch ein abendliches theologisches Triduum zu den 3 Symbolgestalten, von denen her unserer jetziger Papst zu fassen ist. Denn unser Papst ist , er ist “ und er hat den Namen “ gewählt. – Der Verlauf ist täglich so geplant: 19.30 Lateinische Komplet der Mönche in der Abteikirche, 20.00 Vortrag im Kaisersaal, Diskussionsmöglichkeit; Ende ca. 21.30 Uhr. – Univ.-Prof. Lothar Wehr (Eichstätt-Heiligenkreuz) über den Papst als Petrusnachfolger. – Prof. Maximilian Heim (Heiligenkreuz-Bochum) über den Papst als Theologe Ratzinger/Benedikt XVI.; – Abt Benedikt Müntnich OSB (Maria Laach) über die Beziehung zum hl. Benedikt von Nursia. – Foto: P. Maximilian mit zwei Klostergästen, er hält seine –> vielbeachtete Dissertation über Ratzinger in der Hand, wozu der Papst selbst das Vorwort geschrieben hat. – Alle sind herzlich eingeladen! –>

Norbert Ruttner ist neuer Religionslehrer in der Volksschule Heiligenkreuz. (03.09.07)

Nach der Pensionierung von Frau Eva Maria Reh hat die Volksschule Heiligenkreuz mit Norbert Ruttner aus Baden zum ersten Mal einen Mann als Religionslehrer erhalten. Und der hat gleich einen großen Einstand: denn die Volksschulkinder sind ja eingeladen, ganz dicht beim Papst zu sein. Mit Direktor Christoph Hödlmoser, P. Irenäus und Frau Schwarzer muss alles sehr gut geprobt werden, wenn die Kinder so dicht hindürfen zum Papst. Schließlich haben je einige ganze „coole“ Briefe an den Papst geschrieben. – Norbert Ruttner stammt aus Baden, ist verheiratet und hat 6 Kinder, das 7. ist unterwegs. Er ist begeisterter Radfahrer. Immer wieder war er bei der Jugendvigil und bei der Karliturgie in Heiligenkreuz. Herzlich willkommen! –> Hier stellt sich Norbert Ruttner selbst vor!

Interessantes "Theologisches Triduum" vor dem Papstbesuch (06.09.07).

Auf Wunsche von Abt Gregor haben wir uns durch drei Tage hindurch auf den Papstbesuch vorbereitet. Die Päpstliche Hochschule veranstaltete drei Abende zu den Themen „Petrus“, „Ratzinger“ und „Benedikt“. Das sind drei Gestalten, von denen her unser jetztiger Papst Benedikt XVI. zu fassen ist.  Univ.-Prof. Lothar Wehr (Eichstätt-Heiligenkreuz) referierte über das Petrusbild des Matthäusevangeliums; Prof. Maximilian Heim (Heiligenkreuz-Bochum) sprach über den Papst als Theologen Ratzinger/Benedikt XVI.; und Abt Benedikt Müntnich OSB (Maria Laach) referierte über die Beziehung zum hl. Benedikt von Nursia und stellte erstaunliche Parallelen fest. – Foto: P. Maximilian (er schrieb eine –> vielbeachtete Dissertation über Ratzinger), Abt Benedikt Müntnich von Maria Laach; Univ.-Prof. Lothar Wehr .

Unsere Jüngsten sind 19, unser Ältester ist 99 Jahre alt (31.08.07)

Das Foto zeigt links unseren „Teenager“: Frater Coelestin Nebel aus Stammersdorf, 19Jahre jung, neben ihm Fr. Ignatius Lienhart aus der Steiermark, der knappe 20 ist. – Beim Bernardikapitel referierte Abt Gregor den Stand des Klosters. Wir sind 77, davon haben 57 die Feierliche Profess, 14 die Zeitliche Profess, 6 sind Novizen. Von den 77 sind 46 Priester, 5 Diakone, 26 ohne Weihe (von diesen bereiten sich 18 auf die Weihe vor). 17 Pfarrer und 8 Kapläne wirken in der Seelsorge.  Von den 77 sind 42 Österreicher, 32 Deutsche, je 1 aus Südtirol, Sri Lanka und Südafrika. Stiepel hat enormen personellen Nachschub vom Mutterkloster Heiligenkreuz erhalten (3 Mitbrüder in einem Jahr), aber auch selbst 1 Novizen im Noviziat, so zählen jetzt 14 Mitbrüder zur Besetzung unserer Neugründung. Von den 77 sind zwei 19-jährige Novizen, unser Ältester ist 99 (P. Cornelius), unser Zweitältester ist 96 (P. Adolf), unser Altersschnitt liegt bei 48 Jahren. 2007 gab es 1 Priesterweihe und 5 Diakonenweihen. – Foto: Fr. Coelestin und Fr. Ignatius, die beiden jüngsten. –> neue Ämterverteilungen ab 1. Sept. 2007

Konzilsdenkmal provisorisch fertiggestellt (06.09.07).

Beim Badnertor auf der Bushaltestelle ist ein Denkmal zur Erinnerung an das 2. Vatikanische Konzil errichtet worden. Genauer: Das Monument, das in einem halbkreisförmigen Mosaik die Anbetung des Jesuskindes durch die Könige darstellt, soll an die Erklärung über die Religionsfreiheit „Dignitatis Humanae“ erinnern. Das Denkmal wird von einem privaten Verein errichtet, mit Freude hat Abt Gregor die Erlaubnis gegeben, das das Kunstwerk auf Stiftsgrund steht. Leider ist das farbenfrohe Mosaik nicht rechtzeitig bis zum Papstbesuch fertig geworden, daher wurde das Bild provisorisch als Plane angebracht. Es fehlt noch der 8 Meter hohe Zeiger, denn das Ganze wird eine riesige Sonnenuhr werden. Foto: Man sieht auch anhand des Provisoriums, dass die Bushaltestelle vor dem Badenertor nun ein sehr  farbenfrohes Aussehen haben wird. –> zum Papstbesuch

Kreuzerhöhungssonntag mit dem Erzbischof von Tours (16.09.07)!

Der Heilige Vater hat uns am 9. September 2007 nicht nur durch sein Wort gestärkt, sondern auch durch sein Gebet, durch sein eigenes „Hinschauen auf Christus“: Nach seinem Einzug in die Abteikirche hat er in Stille vor der Kreuzreliquie gebetet, das war wunderschön! – Unser Leben ging danach weiter. Wir feierten am Sonntag, 16. September, den Kreuzerhöhungssonntag mit dem Nachfolger des hl. Martin, der ja Bischof von Tours war: Erzbischof Bernard Nicolas Aubertin, der perfekt Deutsch spricht, hat um 15 Uhr die Festmesse in der Abteikirche gehalten. Anschließend fand die Prozession mit der Kreuzkirche statt. Es sind 1000 Pilger gekommen, die hohe Zahl hat uns überrascht. Der Stiftschor des Neuklosters hat den Gottesdienst mit einer schönen Schubert-Messe orchestral gestaltet, es war ungemein feierlich und dauerte deshalb auch etwas länger… Messe. Foto: Erzbischof Aubertin mit Abt Gregor und Altabt Gerhard.

Die Aula als Ausstellungsraum für Gold- und Silberschmiedekunst (21.09.07).

Bis 30. September findet in unserer Aula eine Ausstellung der besonderen Art statt, die schon viele Besucher angezogen hat: Aus Anlass des 125-Jahr-Jubiläums zeigt der "Meisterverein der Gold- und Silberschmiede" besonders erlesene Kunstwerke. Die Ausstellung trägt den Titel "ARGENTUM et AURUM", also "Silber und Gold". Eine Besonderheit ist, dass man einem Goldschmied bei der Arbeit zuschauen kann, es wurde nämlich eine lebendige Werkstätte eingerichtet, so sieht man die Entstehung etwa eines Goldringes oder die Bearbeitung eines Kelches. Eintritt ist täglich von 10-18 Uhr, der Eintritt ist frei. Nähere Information unter: www.meisterverein.at. Organisator ist Goldschmiedemeister Erik Eckel, E-Mail: goldschmied(a)aon.at; Tel. +43-1-4853327. Foto: Sakralkunst und Kleinkunst in der Aula.

Ganz Stiepel in Heiligenkreuz! (16.09.07)

Erst jetzt kommt der Webmaster zum Berichten über einige Details des Papstbesuches. So hatten wir am 9. 9. die Freude, dass ALLE unsere Mitbrüder aus dem 1988 gegründeten Priorat Stiepel in Bochum bei uns in Heiligenkreuz waren. Das Foto zeigt den ganzen jungen Konvent von Stiepel, der sich ja heuer gleich um P. Elias Blaschek und Fr. Marcel Callo von Heiligenkreuz vermehrt hat. Es enstand direkt nach der Abreise des Papstes, links vom Papstbild steht Altbischof Luthe, rechts davon Abt Gregor. Auf der Seite ist auch unser Familiar Prof. Klaus Berger, der ja vom Papst zielstrebig angesteuert worden war und auf das freundlichste begrüßt worden ist… Ein Zeichen der höchsten Wertschätzung. Die Stiepeler Mitbrüder haben uns außerdem die Freude gemacht, dass sie mit einem ganzen Autobus unter Leitung von Fr. Florian (leider nicht auf dem Bild) gekommen waren. Eine gute Fotogalerie gibt es auf der Homepage www.kloster-stiepel.org

Der 5. Katechistenkurs geht in den Endspurt (18.09.07)!

Über 50 Teilnehmer zählt der 5. Katechistenkurs –> www.katechisten.org, wo in einem 4-semestrigen Fernkurs Katechisten für das Apostolat an Fremdsprachigen, vor allem an Moslems ausgebildet werden. Die Sendungsfeier dieser Katechisten, die aus vielen österreichischen und deutschen Diözesen stammen, wird am 20. Oktober Diözesanbischof Klaus Küng in Heiligenkreuz vornehmen. Die ersten vier Kurse erhielten die von Kardinal Schönborn, Bischof Kapellari und Bischof Ludwig Schwarz. Mit Approbation der Bischofskonferenz gestalten P. Herget und P. Lainer in Zusammenarbeit mit Lehrenden der Hochschule Heiligenkreuz diese Ausbildung von Laien zur ehrenamtlichen Mitarbeit in den Pfarren. Es geht um das Apostolat an den Taufbewerbern, die vor allem aus dem Islam kommen. Eine Aufgabe, die großes Wissen, Glaubenseifer, aber auch Diskretion erfordert. Foto: Gruppenfoto während des Abschlusskurses in Heiligenkreuz am 18.9.2007.

Beauftragungsfeier zu Kreuzerhöhung (14.09.07)

Nach dem Papstbesuch kehrt die „Normalität“ wieder ein. Im Pontifikalamt zu Kreuzerhöhung beauftragte der Herr Abt vier junge Mitbrüder mit dem Lektorat: Fr. Raphael, Fr. Martin, Fr. Emmanuel und Fr. Placidus sollen das Wort Gottes als Wort GOTTES verkünden dürfen. Und Fr. Samuel wurde mit dem Akolythat beauftragt, d. h. er darf und soll offiziell am Altar dienen. Das Fest der Kreuzerhöhung begehen wir zumeist konventintern, so waren auch gerade einmal 50 Gläubige bei dem Festgottesdienst. Denn das eigentliche große Fest feiern wir mit dem Volk Gottes am Sonntag nach dem 14. 9. – Diesmal kommt der Erzbischof von Tours, Erzbischof Nicolas Bernard Aubertin, ein Zisterzienser, der sehr gut Deutsch kann, und hält am 16. 9. um 15 Uhr die Festmesse zu Kreuzerhöhung

XV. Ordenssynode des Zisterzienserordens beendet (30.09.07)

Der Zisterzienserorden wird vom alle 5 Jahre stattfindenden Generalkapitel geleitet, in der Zwischenzeit vom Generalabt und der Ordenssynode (siehe www.ocist.org). Die XV. Ordenssynode war von 24.-28. September in Rom mit sehr erfreulichen Berichte aus Vietnam: Dort ist der Orden auf 429 Mönche und Nonnen gewachsen (das ist ein Drittel des Gesamtordens!), der Zustrom an jungen Berufungen ist im Herzen Asiens überwältigend. –  Auch in Europa gibt es einige Frauen- und Männerklöster, die gleichsam übergehen an Berufungen: Sostrup in Dänemark, Boulaur in Frankreich, Heiligenkreuz in Österreich… Die meisten anderen Klöster haben immerhin ausreichend Berufungen; einigen aber geht es sehr schlecht: Von den 12 Kongregationen des Zisterzienserordens (dies ist ein regionaler bzw. historisch-gewachsener Zusammenschluss einzelner Klöster) werden daher erstmals zwei Kongregationen nicht von Äbten, sondern von Äbtissinnen geleitet – weil die Männerklöster regelrecht wegestorben sind…  Foto: Kardinal Franc Rode interpretiert vor den Äbten und Äbtissinnen der Ordenssynode die Heiligenkreuzer Ansprache von Papst Benedikt XVI. als Grundlage der Theologie des monastischen Lebens aus.

Frater Samuel übernimmt die Führung und Betreuung von Schulklassen (22.09.07)

Da P. Elias nach Stiepel versetzt worden ist, hat Fr. Samuel Rindt die Betreuung von Schulklassen übernommen. Er hilft P. Karl ja schon seit einiger Zeit erfolgreich in der Jugendseelsorge. Es ist uns ein Anliegen, dass Schulklassen, Kinder- und Jugendgruppen eine ansprechende Führung durch das Kloster erhalten und so gut wie möglich betreut werden. Freilich muss man sich rechtzeitig anmelden. Info siehe –> hier. Vor seinem Ordenseintritt war Fr. Samuel ja selbst Professor an einem Gymnasium, er hat ein ausgeprägtes pädagogisches Talent und verbindet Charme mit Originalität, Tiefe und Humor. Für den Papstbesuch wurde eine Audio-Führung durch das Kloster aufgenommen, die man –> hier nachhören kann. Foto: Unser Volksschuldirektor Christoph Hödlmoser besucht mit einer Klasse das Stift.

Rekordbeteiligung beim heurigen Erntedankfest! (30.09.07)

Heuer gibt es für uns in Heiligenkreuz für VIELES zu danken. Und das haben offensichtlich viele begriffen, denn es gab eine Rekordbeteiligung beim Erntedankfest. Ganz viele aus der Pfarre waren gekommen, um gemeinsam mit Abt Gregor, Pfarrer P. Bernhard, dem neuen Diakon P. Pio und dem ganzen Konvent Erntedank zu feiern. Es waren auch ganz viele Kinder da. Beginn war vor dem Wienertor, wo Abt Gregor die Erntegaben segnete. Herr Tomaschko hatte wieder eine prachtvolle Erntekrone angefertigt, viele haben mit dazu beigetragen. Nach der Prozession folgte die Festmesse. Die Früchte sind Symbole für die übernatürlichen Gaben, die uns geschenkt wurden: Gesundheit, Lebensfreude, Glück, Frieden, Sicherheit, auch der Segen des Papstbesuches ist ein Grund zur Dankbarkeit! Kinder sind herzlich eingeladen. – Und danach gab es das Aufspielen der Heiligenkreuzer Musikkapelle und einen frohen Imbiss. Ein gelungenes Fest. Foto: Fr. Samuel und Fr. Damian „strahlen“ neben der Erntekrone nach dem schönen Fest.

Inauguration und Erste Sponsion an der Hochschule (02.10.07) 

Der Heilige Vater hat uns durch seine Ansprache am 9. September gestärkt, er sagte sinngemäß, dass die Hochschule keine Konkurrenz zu den anderen Fakultäten darstellt, die in die Universitäten integriert sind, dass unsere Ordensschule aber als „profilierter Studienort“ seine Existenzberechtigung und Bedeutung für die theologische Ausildung hat. Abt Gregor zitierte weite Passagen der ermutigenden Papstansprache bei der Inauguration des neuen Studienjahres am 1. Oktober 2007. Wir wollten eigentlich sehr einfach feiern, aber es wurde dann doch wieder sehr festlich, da über 250 Studierende, Professorinnen und Professoren und Freunde der Hochschule gekommen waren. Niveauvoll war der Inaugurationsvortrag von Prof. Klausnitzer über das Priestertum. Es folgte die Sponsion der ersten 6 Absolventen der Päpstlichen Hochschule zum „Magister theologiae“, darunter auch gleich die 1 Absolventin (Fr. Angelika Bazant-Hegemark), 2 „Rudolphiner“ (Marius Frantescu und Jürgen Schmidt) sowie 3 Mitbrüder (PP. Simeon, Pirmin und Irenäus). Wir feierten dann noch die Vesper und stärkten uns bei Gulaschsuppe im Kellerstüberl. – Foto: Zwischen P. Alkuin und P. Prior Christian: die erste Absolventin Fr. Mag. Angelika Bazant-Hegemark. ––> www.hochschule-heiligenkreuz.at – Einen guten Artikel zur Inauguration gibt es auf der Homepage der Erzdiözese –> stephanscom

Doktoratsstudium an der Gregoriana in Rom (30.09.07)

Der Seminarist Christoph Pech besuchte unser Stift schon vor Jahren auf der Suche nach einer Ordensberufung. Er entschied sich schließlich 2006, bestärkt durch Kardinal Christoph Schönborn. Nach Abschluss seines Theologiestudiums als Diplomtheologe und seines Ökonomiestudiums in Leipzig als „Dr. rer. oec“ und trat bei uns ein, er erhielt den Ordensnamen des ersten christlichen Philosophen und Märtyrers „Justinus“. – Jetzt, nach der zeitlichen Profess, schickt unser Herr Abt Fr. Justinus an die Gregoriana, wo er ein weiteres Doktorat in Dogmatik machen soll. Das ist dringend notwendig, weil ja die Hochschule ausgebaut werden muss. Fr. Justinus wird im Generalatshaus auf dem Aventin wohnen, wo wir ja seit Jahren einen weiteren Mitbruder „stationiert“ haben: P. Meinrad Tomann wirkt ja als Generalprokurator in Rom. Die Umstellung wird nicht leicht, wir beten für ihn, dass er auch in Rom ein guter Mönch bleibt und die bestmögliche Ausbildung erhält. Pax tecum in Urbe! Foto: Fr. Justinus im Generalatshaus kurz nach der Ankunft.

Großer Ansturm bei der Jugendvigil am 5. Oktober (07.10.07)

Der Webmaster war selbst nicht anwesend, aber viele Jugendliche haben ihm „euphorisch“ berichtet, wie schön die Jugendvigil am 5. Oktober war. Und es gab offensichtlich einen Massenansturm von 250 bis 300 jungen Leute. Sehr erfreulich. Alle waren begeistert, wie geschickt die jungen Mitbrüder den Abend gestaltet haben. Und ganz besonders betroffen und mitgerissen hat sie das Zeugnis des jungen Priesters Johannes Cornaro, der ein ganz bewegtes Leben hinter sich hat und über Umwegen zu Gott gefunden hat. Dafür dann umso tiefer. Er kommt ja immer mit einer Partie netter junger Leute aus dem Weinviertl, Gott wird ihm seine Mühen vergelten. – Ein bayrisches Fernsehteam war auch dabei, da ging es um einen Film über die Kreuzreliquie, die ja bei der Prozession am Beginn der Jugendvigil immer vorangetragen wird, und uns so an das Erlösungsleiden Christi und seinen Sieg erinnert. Die nächste Jugendvigil fällt auf Allerseelen, da machen wir auch das Medjugorje-Nachtreffen, und die Amici-di-Dio sind da… Foto: von Peter Hanousek, danke!

Panormabild des mittelalterlichen Kapitelsaales (29.09.07)

Auf der Seite der NÖN-Card findet sich ein eindrucksvolles –> Panoramabild unseres Kapitelsaales, inclusive unseres P. Philipp, der auch zu sehen ist. Unser Kapitelsaal mit den 4 Babenbergerherrschern, die hier begraben sind, ist für die Babenbergerdynastie das, was die Kapuzinergruft für die Habsburger ist. – Auf unserer Homepage gibt es einige Panoramaaufnahmen auf –> dieser Seite. Jährlich besuchen uns ca. 170.00 Touristen aus aller Welt unser Kloster, die mittelalterliche Klosteranlage in ihrer harmonischen und mystischen Ausstrahlung beeindruckt ja auch wirklich. Über das, was man bei einer Führung alles sieht, gibt es –> hier nähere Informationen. Wir müssen auch ehrlich sagen, dass wir ohne die Einnahmen aus den Führungen die uralte Bausubstanz des Klosters, die immer wieder aufwändige Restaurierungen und Erhaltungsmaßnahmen erfordert, nicht erhalten könnten. –> Führungszeiten

Vermessung des Stiftes dauert mindestens 2 Jahre (11.10.07).

Wir freuen uns sehr, dass die HTL-Mödling sich auf dieses Großprojekt eingelassen hat: Nach Abschluss der Umfangreichen Neubau- und Restaurierungsarbeiten, die in den letzten Jahren durchgeführt wurden, soll vom Stift und der ganzen Stiftsanlage ein Ausstellungsmodell angefertigt werden. Wir haben festgestellt, dass unsere Pläne völlig unzureichend sind (teilweise aus dem 19. Jh.). Gott-sei-Dank hilft uns die nahegelegene HTL Mödling, wo sich Abteilungsvorstand Hrdlicka und die Professoren König, Müllner und Palka mit ihren Schülern dafür engagieren. So werden in den nächsten 2 Jahren immer wieder Klassen der HTL kommen, um das Stift exaktestens zu Vermessen. Foto: Prof. Palka (ganz rechts) mit seinen Schülern bei der Vermessung des Platzes vor dem Badnertor mit dem neuen Konzilsdenkmal.

Pater Bernhard ist von 1.-21. 10. auf Kur! (30.09.07)

Der unermüdliche Seeleneifer unseres Prof. P. Dr. Bernhard Vosicky, der nicht nur für die lebendige –> Stiftspfarre Heiligenkreuz, sondern auch für die 1.700 Mitglieder der –> Gebetsgemeinschaft des Heiligen Kreuzes zuständig ist, ist bekannt. Es ist nicht ungebührlich, wenn der Webmaster behauptet, dass er keinen Priester kennt, der so hundertprozentig in seinem priesterlichen Dienst aufgeht wie unser P. Bernhard. Zugleich hat aber auch jeder Priester die Pflicht, seine Gesundheit zu erhalten. Viele haben sich schon Sorgen gemacht, weil man ihm die Erschöpfung angesehen hat. Die Oberen haben sogar etliche Anrufe und Emails erhalten mit dem Vorwurf, dass wir uns nicht genügend um die Gesundheit von P. Bernhard kümmern. Bitte freuen Sie sich daher: Es ist gelungen, ihn endlich auf Kur zu schicken! Bis 21. Oktober bitten wir die Gläubigen, ihn nicht mit Anrufen und sonstigen gutgemeinten „Belästigungen“ von der notwendigen Erholung abzuhalten. P. Bernhard hat sich das wirklch verdient, wir brauchen ihn noch länger! Foto: Bei der Kreuzverehrung am Kreuzerhöhungssonntag 2007.

AUSTROFOMA mit Besucherrekord zu Ende gegangen (12.10.07) - Die österreichische "Forst-Maschinen-Messe" von 9.-11. Okt. (siehe

> www.austrofoma.at) brachte den erwarteten Besucheransturm. Es kamen genau 16.200 Besucher aus der ganzen Welt!, die diese größte Messe von Forstmaschinen besuchte. Firmen präsentierten ihre Holzerntemaschinen und -geräte auf einem 5,5 Kilometer langen Wald-Parcours live, also im Einsatz. Diese Messe fand schon vor 11 Jahren bei uns statt, sie wird alle 4 Jahre in einem anderen Bundesland abgehalten. Die Organisation lief perfekt. – Da unser Stift schon vor Jahrzehnten Vorreiter bei der Bioheizung war, gab es auch einen eigenen Bereich zur Information über Bioenergie. Beim Sägewerk wurde gezeigt, wie man Biomasse aufbereitet. Die Forstwirtschaft hat im „Wienerwaldkloster“ ja eine schon fast 900-jährige Tradition. Auch die Mitbrüder besuchten am letzten Tag die Austrofoma und waren stundelang mit Forstdirektor Ertl unterwegs, um sich alles zeigen zu lassen. Sie waren von den technischen Geräten begeistert. Foto von DI Konrad Rabl: Frater Kilian und Frater Ignatius, zwei Novizen, als interessierte Messebesucher.

Sendungsfeier für Katechisten am 20. Oktober 2007 (20.10.07)

Am Samstag, 20. Oktober erteilte Bischof DDr. Klaus Küng in einem Feierlichen Pontifikalamt 37 Frauen und Männer die kirchliche Sendung als „Katechisten“. Die neuen Katechisten haben in einem 2-jährigen Fernkurs mit ingesamt 4 Kurswochen und einer Unzahl von Prüfungen die Befähigung erworben, Taufbewerber (vor allem aus dem Ausland, und bes. aus dem Islam) auf die Taufe vorzubereiten. Siehe www.katechisten.org. Die Katechisten wirken rein ehrenamtlich. Sie helfen ihren jeweiligen Pfarrern bei der Pastoral der Taufvorbereitung. Der Fernkurs ist von der Bischofskonferenz approbiert, die Katechisten stammen aus allen Diözesen Österreichs und einigen Diözesen Deutschlands. Am Ende eines jeden Semesters gibt es eine Kurswoche im Stift Heiligenkreuz, wo dann auch die Prüfungen abzulegen sind… P. Josef Herget, der die LAK-Kurse leitet, berichtete, dass derzeit über 100 Taufbewerber aus dem Islam in Österreich betreut werden. Foto: Gruppenfoto mit Bischof Küng und den neuen Katechisten.

Kartoffelverkostung im Kloster (22.10.07)

Die Naturverbundenheit eines unserer Novizen, Frater Otto, hat er heute durch eine sehr originelle klosterinterne Aktion unter Beweis gestellt: Er hat über www.naturwuchs.de 30 verschiedene Kartoffelsorten besorgt und uns Mönchen diese zum Verkosten gegeben. Einige Kartoffel – in Österreich sagen wir eigentlich „Erdäpfel“ – waren wirklich köstlich, bei einigen anderen versteht man, warum sie vom Aussterben bedroht sind… Die Erdäpfel waren von der Form und vom Geschmack her sehr verschieden und hatten auch sehr originelle Namen. Leider ist ja heuer der Klostergarten wegen des Papstbesuches nicht fertig geworden, wir hoffen, dass die Novizen dann ab nächstem Jahr ihre Naturliebe auch in konkreten Arbeiten im Klostergarten entfalten… Foto: Frater Otto vor seinen verschiedenen Kartoffelsorten unmittelbar vor der Verkostung.

Sonntag der Weltkirche (21.10.07).

Der frühere "Weltmissionssonntag", wo in jeder Pfarre für die Kirche in der 3. Welt gesammelt wird, heißt jetzt "Sonntag der Weltkirche". Die Welt ist ja "klein" geworden; auch unser Kloster ist mittlerweile "globalisiert": zum Konvent gehören zwar nur Österreicher und Deutsche (und je 1 Sütiroler, Südafrikaner und Srilankaner), doch bei uns wohnen schon seit Jahren Studenten aus Vietnam und Srilanka und Nigeria. Das Foto zeigt 2 Priester und 2 Priesterkandidaten aus Nigeria, die bei uns studieren. Zwei von Ihnen sind von uns eingeladen, ihnen zahlen wir das Studium – wie bei vielen anderen. Die beiden anderen werden von der Erzdiözese Wien bzw. von der großzügigen Diözese Eisenstadt unterstützt. Am Sonntag der Weltkirche haben wir auch bei uns die weltweite Dimension der Kirche, vor allem aber die Lebendigkeit der Christen in der 3. Welt bedacht und auch Gott gedankt für die Mitbrüder aus diesen fernen Ländern, denen wir hier eine gute Ausbildung zu geben versuchen

Nordrhein-Westfälischer Verdienstorden für Florian Henckel von Donnersmarck (27.10.07)

Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Jürgen Rüttgers, hat dem in Köln geborenen Neffen unseres Abtes und Oscar Preisträger Florian Henckel von Donnersmarck den NRW-Verdienstorden verliehen. Unter den Ausgezeichneten waren andere Prominente wie etwa der Ex-Außenminister Genscher, Libeth Werhahn-Adenauer u. a. Immer noch stößt Florian auf sehr großes Medieninteresse in Deutschland, er ist jetzt wirklich prominent… Zu dem Festakt in Köln hat Florian auch –> unsere Mitbrüder aus dem nahegelegenen Priorat Stiepel eingeladen, mit denen er verbunden ist und die er schon mehrmals besucht hat. Diese haben – mit P. Prior Maximilian an der Spitze – die Einladung gerne angenommen, so entstand das Gruppenfoto mit Florian und dem Ministerpräsidenten…. In einem Interview hat Florian schon verraten, dass er sich auf die Feierstunde in Heiligenkreuz am 28.10. freut, wo ja sein Onkel Abt Gregor mit einer musikalischen Überraschung aufwarten wird… Foto: den Artikel in der Westfalenpost kann man –> hier downloaden

Der Betrieb an der Päpstlichen Hochschule ist voll angelaufen (25.10.07)!

Auch wenn die Homepage der Päpstlichen Hochschule noch recht –> dünn ist (das wird sich demnächst ändern), so ist doch der Betrieb voll angelaufen. Seit der Erhebung am 28. Jänner haben wir 8 Institute gegründet, neue Statuten werden erarbeitet, der Papst hat uns besucht und –> eine tiefe Ansprache über die rechte Art des Theologiestudiums gehalten, neue Professorinnen und Professoren wurden gewonnen und die Zahl der Studierenden ist wieder gestiegen. Drei wissenschaftliche Tagungen sind in Planung. Das einzige, was uns sehr fehlt, ist finanzielle Unterstützung von außen, hier werden wir uns etwas überlegen müssen, denn wir müssen ja mehr publizieren und effizientere Projekte realisieren. Außerdem brauchen viele unserer Priesterkandidaten Unterstützung. Da brauchen wir unbedingt Hilfe und Ideen. – Jedenfalls läuft der Vorlesungs- und Seminarbetrieb voll. Foto: Prof. P. DDr. Alkuin Schachenmayr bei der Vorlesung, er meistert es, zugleich Direktor des neuen –> überdiözesanen Priesterseminars Leopoldinum zu sein, das mit seinen 25 Seminaristen einen guten Start hatte.

Verabschiedung von Frau Stanislava Foszczynski (31.10.07).

Wir verabschieden verdiente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter immer liebevoll in die Pension. Der letzte Arbeitstag von Fr. Foszczynski am 31. Okt. war aber etwas Besonderes, auch so etwas soll einmal in den Kloster-News publiziert werden: 22 Jahre war sie als Raumpflegerin in der Hochschule und im Bereich der Junioren tätig und hat sich durch ihre eifrige und diskrete Art viele Sympathien erworben. So nützten wir dies zu einer kleinen Abschiedsfeier an der Hochschule: Rektor P. Karl, Vizerektor P. Alkuin, Kämmerer P. Pirmin, Hochschulsekretärin Fr. Hohlagschwandtner und viele viele Studenten bedankten sich. Fr. Foszczynski erzählte, dass es für sie, die in Polen als Laborpraktikantin einen hochangesehen Beruf hatte, nicht leicht war, als sie vor 22 Jahren nach Österreich kam, dann plötzlich die Raumpflege zu übernehmen… Unseren Respekt hat sie auf diese Weise doch sehr hochangesehen erworben. Ihr Mann arbeitet weiter im Bauamt, Ihre Tochter ist als studierte Ökonomin in Brüssel tätig, Ihr Sohn steht vor dem Studienabschluss… Foto: P. Pirmin, Fr. Fosczcynski, P. Karl und Fr. Hohlagschwandtner.

Bischof Küng hält Beauftragungsfeier im Priesterseminar Leopoldinum (28.10.07)

Erster Bischofsbesuch im nunmehrigen „Überdiözesanen Priesterseminar Leopoldinum Heiligenkreuz„. Bischof DDr. Klaus Küng, der zusammen mit Kardinal Schönborn und Bischof Kapellari die Verantwortung für das Leopoldinum trägt, besuchte das Seminar, das nunmehr vom Stift Heiligenkreuz selbst getragen wird. Direktor P. DDr. Alkuin Schachenmayr freute sich, dass schon im ersten Monat des Bestehens ein Bischof auf Besuch kam. Dafür gab es auch einen guten Grund: 4 Priesterkandidaten wurden mit dem Lektorat und Akolythat beauftragt, darunter der Ex-Schweizer Gardist Pius Rüegg, der beim Papstbesuch so eindrucksvoll aufgefallen war… Danach gab es, so haben wir im Kloster mitbekommen, ein opulentes Abendessen im Leopoldinum, denn die Klosterküche stand den ganzen Vormittag dafür im Einsatz. Es sei den Seminaristen, ihren Angehörigen und dem hohen Besuch von Herzen vergönnt. –> Bericht. Foto: Pius Rüegg am 9. Sept. vor der Hochschule, wo er sich nunmehr auf das Priestertum vorgbereitet.

Bei den Karmelitinnen in Mayerling ist schon viel gelungen! (21.10.07). 

Im Mai kam die Schreckensnachricht ins Stift: Die Franziskanerinnen in Mayerling ziehen im Sommer ab, und den Karmelitinnen in Mayerling geht es finanziell sehr schlecht, ihr Gästehaus verfällt. – Da haben wir schnell gehandelt: Bürgermeister Johann Grundner, Prof. Maria Wallner von Baden, Dechant Josef Kantusch, Rektor P. Karl Wallner, Direktor Josef Glanz usw. haben ein Hiflskomittee gegründet: Das marode Gästehaus der Karmelitinnen, das seit 20 Jahren leer stand, wurde im Sommer hergerichtet. Es ist gelungen, viel Geld für das „Gästehaus St. Josef“ zu sammeln, was nicht leicht war. Noch fehlen 28.000 Euro zur Schuldenabzahlung. Die Gesamtkosten liegen bei exakt 123.000 Euro. Siehe www.karmel-mayerling.at. Mit dem Gästehaus sollen die Schwestern bei rückläufigen Einnahmen aus den Führungen zugleich eine neue finanzielle Grundlage haben. Am 14. Dez. 2007 wird Kardinal Christoph Schönborn das „Gästehaus St. Josef“ segnen. – Inzwischen wohnen 10 Studenten schon dort, 5 Zimmer sind noch frei. Die Kapelle muss auch noch hergerichtet werden… Aber es wird auch das noch gehen. Foto: 5 der 10 Studenten des Gästehausese Mayerling an der Hochschule. Spenden bitte an: Konto-Nr. 00700-170780 (bei Sparkasse Baden, BLZ 20205)

Bittgebet für die armen Seelen (02.11.07)

Es wäre eine große menschliche und kulturelle Tragödie, wenn man auf das Gebet für die Verstorbenen vergisst. Mit dem Tod trennt sich die Seele vom Leib, das heißt, dass der Mensch nicht mehr „geschichtsmächtig“ ist, wie Joseph Ratzinger (jetzt Papst Benedikt XVI.) dies ausgedrückt hat. Das geistig fortbestehende Ich – wir nennen es „arme Seele“ – bedarf der Fürbitte und des Opfers durch die Lebenden, um geläutert zu Gott zu gelangen. Die Seelen der Verstorbenen sind wirklich „arm“, weil sie ganz auf unsere Hilfe angewiesen sind, um in die vollendete Liebe Gottes, also in den „Himmel“ hineinzuwachsen. Viele Gnaden gehen verloren, weil zu wenig für die armen Seelen gebetet wird. Und das macht auch unsere irdischen Beziehungen kalt und unsere Kultur frostig. – Bei uns im Kloster beten wir viel für die Verstorbenen: Täglich nach dem Mittagessen gibt es ein Totengedächtnis, täglich feiert ein Mitbruder die Hl. Messe „pro defunctis“, für die Verstorbenen und am Allerseelentag sind wir feierlich auf den Friedhof gezogen, um für unsere Mitbrüder zu beten. Foto: Gräbersegnung am Mönchsfriedhof am 2.11.2007.

Großer Ansturm bei Lesung aus dem Tagebuch des Türkenkrieges 1683 (08.11.07)

Wer hätte das gedacht! Der Kaisersaal platzte aus allen Nähten. Dabei ging es doch „nur“ um ein 324 Jahre altes Tagebuch… Im Rahmen des „Tagebuchtages“ (–> www.tagebuchtag.at) hielt unser Mitbruder, der Pfarrer und Schauspieler P. Walter Ludwig, eine eindrucksvolle Lesung aus einem historischen Tagebuch, das sich bei uns im Klosterarchiv befindet. 1683 hielt sich der Jesuit Balthasar Kleinschroth im Stift auf, bis er vor den Türken fliehen musste. Er hat ein spannendes Tagebuch hinterlassen (im Böhlau-Verlag herausgegeben: Balthasar Kleinschroth, Flucht und Zuflucht. Tagebuch aus dem Türkenjahr 1683 – leider vergriffen). Darin schildert er nicht nur die Flucht, sondern auch seine Rückkehr im Herbst 1683 (die Türken waren ja am 12. Sept. 1683 besiegt worden) in das verwüstete Stift… Mit sovielen Interessierten haben wir nicht gerechnet. Es liegt wohl auch an der Berühmtheit von P. Walter, der durch seine Nestroy-Inszenierungen in Gaaden überregionalen Ruf genießt. Foto: P. Walter unmittelbar vor der Lesung vor dem Kaisersaal.

Jugendvigil am 2. November (03.11.07)

Die Jugendvigil zu Allersselen war sicher etwas besonderes. Erstens sind sehr viele Jugendliche gekommen, sodass die jungen Leute im Mittelgang der Kreuzkirche auf dem Boden sitzen mussten, um Platz zu finden. Zweitens haben wir – ganz mit der Kirche – für die Verstorbenen gebetet. Wenn Allerseelen, dann Allerseelen! Wir sind am Beginn mit brennenden Kerzen auf den Mönchsfriedhof gezogen, wir haben das Licht der Hoffnung durch die Gräber der Verstorbenen getragen und für ihre armen Seelen gebetet. P. Karl hat auch über die beiden Möglichkeiten gepredigt, mit denen unser Leben nach dem Tod ausgehen kann: mit Gott = Himmel; ohne Gott = Hölle. Himmlisch hat unsere Band gespielt. Jedenfalls war eine ganz besonderes Atmosphäre, wir haben gut gebetet, angebetet und Gott gepriesen. Die nächste Jugendvigil ist am 7. Dezember. Foto: P. Kosmas trägt die Kreuzreliquie auf den Friedhof, die über 200 Jugendlichen sind mit Kerzen gefolgt. Die besseren Fotos gibt es auf www.pfarre-wildon.at

Schnee: Des einen Freud, des anderen Leid... (17.07.07)

Bei uns im Wienerwald ist mit dem Leopoldi-Fest der Winter eingebrochen, und zwar ziemlich intensiv. Die Autobahn A 21 rund um Heiligenkreuz war gesperrt und obwohl eigentlich nur 20cm Schnee gefallen sind, gab es ein riesiges Chaos. Im Stift haben wir nicht soviel davon gemerkt, weil unsere Mitarbeiter den Schnee immer sehr gut im Griff haben. – Des einen Leid ist des anderen Freud: unsere 6 vietnamesischen Mitbrüder, unseren beiden Bolivianer und unsere 3 Nigerianer waren ganz glücklich… und haben einen „Schneemönch“ gebaut. (auf dem Foto: Pater Paulus und Pater Justinus). Für einen nigerianischen Priester, Father Godwin, der erst seit einigen Wochen bei uns ist, ist dieser Schnee überhaupt eine Lebenspremiere. Das Foto zeigt P. Justinus von Wilhering, der ein gebürtiger Bolivianer ist; den ungarischen Studenten Josef Zavarsko und unseren Fr. Laurentius aus Sri Lanka. (Wenn die ausländischen Studenten ihren Spass gehabt haben, dann könnte es von uns Österreichern aus schon wieder aufhören mit Kälte und Schnee.)

Iternationales Theologisches Institut Gaming übersiedelt (17.11.07)

Wie das „ITI Gaming“ bekanntgegeben hat (Originalnachricht siehe –> hier), übersiedelt dieses theologische Institut von Gaming in den Alpen nach Trumau in der Wiener Ebene. Nur dort gibt es die angestrebten Expansionsmöglichkeiten, denn ein Campus für 120 Studierende soll entstehen. Für –> unsere Pfarre Trumau wird ein neuer Pfarrhof neben der Kirche gebaut werden, denn Pfarr-Räume waren bisher im  –> alten Wasserschloss, weit weg von der Kirche, untergebracht. Und das Institut, dessen Großkanzler der Erzbischof von Wien, Christoph Kardinal Schönborn ist, ist glücklich über die verkehrsgünstigere Lage und über das repräsentative Gebäude. In dem Campus nach amerikanischem Vorbild werden viele Arbeitsplätze entstehen. – Von der theologischen Ausbildung her ist das ITI freilich etwas Spezifisches: so wird derzeit noch ganz in Englisch unterrichtet. Außerdem verbinden sich östliche und westliche Traditionen, so gibt es Messfeiern nach römisch-katholischem und griechisch-katholischem Ritus. Die Studierenden kommen vor allem aus dem Osten. Foto: Kartause Gaming in Niederösterreich.

An der Hochschule sind 186 inskribiert (13.11.07)

Die –> Päpstliche Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz verzeichnet einen leichten Anstieg der Hörerzahlen von 170 auf 186. Laut Rektor P. Karl Wallner ist der Anstieg nicht verwunderlich, sei die Hochschule doch durch den Papstbesuch in das öffentliche Bewusstsein gerückt worden. Man verfolge aber weiterhin treu die Gründungsziele und nehme nur Priesterkandidaten und Ordensleute; weiterhin würden freilich Gasthörer und Laien, die einen besonderen Grund haben, mit Sondererlaubnis zum Studium zugelassen. Als private Ordenshochschule wolle man auch weiterhin vorrangig der Priesterausbildung dienen: Von den 186 sind 41 Zisterzienser, 23 aus anderen Orden und 60 diözesane Priesterkandidaten. – Nach Herkunft: Von den 182 stammen 92 aus Österreich, 53 aus Deutschland, je 5 aus Sri Lanka und Vietnam, 4 aus der Schweiz, je 3 aus Italien, Nigeria und Kroatien – und die anderen aus dem Rest der Welt… Foto: Pater Philipp Neri und Altabt Gerhard als interessierte Zuhörer bei einem Gastvortrag an der Hochschule.

"Sancta Crux post Papam" - ein visueller Genuss (16.11.07)

„Heiligenkreuz nach dem Papst“ nennt sich eine Fotostrecke, die ein junger Familienvater anfangs November bei uns geschossen hat. Er war bei einem Jugendseminar, bei der Jugendvigil und bei einigen Liturgien dabei und hat für „Cross-press.net“ sehr attraktive Fotos geschossen. Der Webmaster freut sich ja immer, wenn er zu guten Fotos kommt. Und da er einer optischen Ästhetik verhaftet ist, macht er oft nur einen Artikel, weil er ein gutes Foto dazu hat… Aber das entspricht ja der Gesetzmäßigkeit des Internet. Jedenfalls sollte man sich die eindrucksvollen Fotos von der Jugendvigil usw. –> hier unbedingt anschauen. PS: Man kann bei uns jederzeit fotografieren, wenn es nicht stört und solange man es nicht für kommerzielle Zwecke verwendet. Das Stift und unser klösterliches Lebens strahlen eine so gnadenhafte Ästhetik aus, dass wir uns freuen, wenn Bilder davon gemacht und verbreitet werden

Entgiftung

Kurz vor dem Papstbesuch hat uns die Hiobsbotschaft erreicht, dass 60.000 der insgesamt 150.000 Bände unserer barocken Stiftsbibliothek von giftigem Schimmelpilz befallen sind. Sogar ein Mix von 17 verschiedenen Schimmelpilzarten! Da Gefahr im Verzug war und sich die Schimmelsporen von Raum zu Raum weiterfressen, musste sofort die Rettungsaktion gestartet werden. Seither arbeiten 17 in Sicherheitsanzüge vermummte Gestalten täglich an der Reinigung jedes einzelnen Buches mit 80% Alkohol. Es geht in unserer Barockbibliothek und im mittelalterlichen Dormitorium (Schlafsaal) zu wie in einem schlechten Science-Fiction Film! Tausende Bände sind so verseucht, dass sie nur durch Bestrahlung mit Gamma-Strahlen in Seibersdorf gerettet werden können. Auch die Stellagen sind verseucht. Die Arbeiten dauern mindestens 3 Monate, die Kosten werden sich auf 450.000 bis 500.000 Euro belaufen. Nach den vorgezogenen Restaurierungen aufgrund des Papstbesuches ist das eine Belastung zum Äußersten! Foto: Die ganze Stiftsbibliothek wird ausgeräumt, es ist ein bedrückender Anblick, die Bücher im Chaos zu sehen…

Besinnlicher Nachmittag am Sonntag vor Advent (25.11.07)

Am Christkönigssonntag kamen über 150 Teilnehmer zum „Besinnlichen Nachmittag“ mit P. Bernhard und P. Karl in den Kaisersaal. Seit über 10 Jahren sind die Besinnlichen Nachmittag am Christkönigssonntag und am Palmsonntag-Nachmittag Anziehungspunkte für hunderte Teilnehmer. Es ist ja auch gut, sich einmal richtig Zeit zu nehmen: Pater Karl hielt Vorträge über das Königtum Christi und stellte König David als das Vorausbild des Erlösers dar; in einem weiteren Vortrag ging es um die Frage, wie das Licht Christi im Advent unsere innere Finternis hellmachen kann. Abschluss war die Abendmesse um 18.45 Uhr, wo Pater Bernhard die 24-jährige Milufa aus dem Irak taufte, firmte und mit ihrem Mann Charlie traute… Zugleich empfing Milufa die Erstkommunion. Sie war hervorragend vorbereitet worden. Eine sehr berührende Feier.  Foto: vom Besinnlichen Nachmittag 2007.

Feier der vietnamesischen Märtyrer (29.11.07)

Der Zisterzienserorden wächst am stärksten in Vietnam, dort gibt es Klöster mit hunderten Novizen, es ist einfach unvorstellbar, welche Fruchtbarkeit der Kirche dort geschenkt ist. In Heiligenkreuz studieren – auf Einladung unseres Abtes und des Abtes von Schlierbach – derzeit 6 Mitbrüder aus Vietnam. Aus Anlass der Feier der vietnamesischen Märtyrer (24. November) hat Pater Subprior Simeon die Mitbrüder zum einzigen vietnamesischen Restaurant eingeladen, das es in Wien gibt. Damit sie sich kulinarisch einmal „zu Hause“ fühlen. Für die Mitbrüder, die teilweise durch Kriegsdient und kommunistisches Regime Schweres durchgemacht haben, war es ein schöner Abend. Die Fruchtbarkeit der Kirche in Vietnam gründet in den ca. 150.000 Märtyrern, die die Katholiken in Vietnam in den letzten 300 Jahren haben. Auch der jetztigen Abtpräses der Zisterzienser von Vietnam ist noch 7 Jahre im Gefängnis gesessen, wo er auch schwer gefoltert wurde. Tertullian sagt: „Das Blut der Märtyrer ist der Same für die zukünftigen Christen!“ Foto: Vietnamesisch Essen mit P. Subprior Simeon.

Vorträge des theologischen "Papst-Triduums" sind online abrufbar (24.11.07)

An den drei Tagen vor dem Papstbesuch in Österreich veranstaltete die Hochschule ein "Theologisches Triduum" über die drei "Gestalten", die theologisch gesehen "hinter" dem derzeitigen Papst Benedikt stehen: . Diese Vorträge sind nun auf der Homepage des Stiftes online abrufbar, und zwar –> hier. Der Papst ist dem Amt nach "Petrus", so hat Prof. Lothar Wehr die matthäische Petrusfigur dargestellt; der Papst ist von seiner Biographie der Theologie Joseph Ratzinger, der sich auch als Benedikt XVI. weiter theologisch betätigt. Hierzu hat Prof. P. Maximilian Heim einen interessanten Vortrag gehalten. Schließlich brachte Abt Benedikt Müntnich von Maria Laach die Christozentrik des hl. Benedikt als Folie hinter dem Pontifikat des jetztigen Papstes zum Leuchten

Resumée der 1. Forschungstagung des EUCist veröffentlicht. (03.12.07)

Die Forschungstagung des EUCist, des „Europainstitutes für cisterciensische Spiritualität, Geschichte und Liturgie von 28. bis 29. Nov. war ein großartiger Erfolg. Von den vielen Zisterzienserwissenschaftlern haben 30 daran teilgenommen. Dem Leiter des EUCist, Prof. P. Alkuin Schachenmayr geht es um die Forschung und die Wissenschaftlichkeit. Siehe   –> Europainstitut für Cisterciensische Geschichte, Liturgie und Spiritualität. Inzwischen liegt ein Resumée dieser ersten Forschungstagung vor, die einen kleinen Überblick gibt. Wir hoffen, dass das EUCist voll durchstartet. Wir bitten alle im Orden und außerhalb des Ordens, die sich an der wissenschaftlichen Arbeit des EUCist beteiligen wollen oder die darüber informiert werden wollen, sich bei P. Alkuin zu melden: –> nota@gmx.at, denn der nächste Schritt ist, dass wir eine Europaweite Adressliste von Theologen, Historikern, Liturgiewissenschaftlern, Archivaren usw. erstellen wollen, um sie via EUCist miteinander zu verbinden. Foto: Referenten der EUCist-Forschungstagung.

Neue Enzyklika "Spe Salvi": Lobende Papstworte für das Arbeitsideal der Zisterzienser! (1.12.07)

Die –> neue Enzyklika von Benedikt XVI. enthält u. a. lobende Worte auf den heiligen Bernhard, und zwar weil unsere Väter das Ideal der Handarbeit, also der Veränderung der irdischen Wirklichkeit, so ernst genommen haben. Der Papst streicht unser Arbeits- und Seelenideal hervor. „Für ihn [Bernhard] haben die Mönche eine Aufgabe für die ganze Kirche und so auch für die Welt. Er hat in vielen Bildern die Verantwortung der Mönche für den ganzen Organismus der Kirche, ja, für die Menschheit herausgestellt… Die jungen Adeligen, die zu seinen Klöstern strömten, mussten sich zur Handarbeit bequemen. Bernhard sagt zwar ausdrücklich, dass auch das Kloster das Paradies nicht wiederherstellen könne, aber es müsse doch als eine Rodungsstätte praktischer und geistlicher Art das neue Paradies vorbereiten. Wildes Waldland wird fruchtbar – gerade da, wo zugleich die Bäume des Hochmuts gefällt, der Wildwuchs der Seelen gerodet und so das Erdreich bereitet wird, auf dem Brot für Leib und Seele gedeihen kann. Sehen wir nicht gerade angesichts der gegenwärtigen Geschichte wieder, dass da keine positive Weltgestaltung gedeihen kann, wo die Seelen verwildern?“ (Spe Salvi Nr. 15). PS: Auch bei seiner –> Heiligenkreuzer Ansprache hat der Papst schon ähnliches betont. Foto: Abt Gregor und Papst Benedikt XVI. am 9. Sept. 2007 in Heiligenkreuz.

Neuer Rekord an Diakonen- und Priesterweihen unserer Hochschulabsolventen (01.12.07).

Am 26. Dez. 2007 werden unser P. Bruno Hannöver und P. Lukas Rüdiger in unserem –> die Diakonenweihe empfangen. Damit haben wir heuer 7 neue Diakone, nachdem am 2. Juli schon die Patres Pio, Simeon, Elias, Irenäus und Pirmin geweiht wurden. Wir wünschen den Diakonen, die ja hoffentlich auch bald die Priesterweihe empfangen dürfen, Gottes Segen und ein gutes Eingewöhnen in den pastoralen Dienst… Noch „imposanter“ schaut die Statistik für unsere Hochschulabsolventen aus: Im Jahre 2007 empfingen 11 ehem. Studenten die Priesterweihe und 16 die Diakonenweihe. In den letzten 3 Jahren wurden 39 unserer Studenten zu Priestern geweiht. Foto: Primiz am 2. Dez. 2007 in Bad Gastein. Der Primiziant Thomas Bergner ist einer von 11 Neupriestern, die heuer aus der Hochschule Heiligenkreuz hervorgegangen sind.

Novizen backen Vanillekipferl für die Karmelitinnen in Mayerling (11.12.07)

Unsere Hilfe für die Karmelitinnen in Mayerling läuft weiter! Auch am 15. Dez. beim Advent-Klostermarkt in Heiligenkreuz wollen wir etwas für die Schwestern tun, da ja noch ca. 30.000 Euro für die Restaurierung des Gästehauses St. Josef offen sind. (Info –> hier). Auch für die Karmelitinnen in Mayerling wird es einen Stand geben. Natürlich verlassen die Schwestern auch für solche Anlässe nicht ihre strenge Klausur. Deren Aufgabe ist ja das zurückgezogene Leben in Gebet und Opfer. –  Aber unsere jungen Mönche von Heiligenkreuz werden für die Schwestern Vanillekipferl backen und diese dann verkaufen. Dazu werden die Mitbrüder einige Tage in der Küche verbringen… Schadet nichts! Außerdem werden natürlich auch andere Produkte der Karmelitinnen angeboten werden. Der Erlös wird verwendet werden, um den Rest für die Restaurierung des Gästehauses Sankt Josef zu bezahlen. Foto: Fünf unserer sechs Novizen beim Backen am 11.12.07.

Ein Freudentag:

Dank dem Heiligen Nikolaus. Seit 6. Dez. ist die Entgiftungsarbeit an unserer Bibliothek faktisch abgeschlossen. Alle 60.000 Schimmel-befallenen Bände unserer Stiftsbibliothek sind (fast vollständig) wieder an ihren Platz zurückgestellt worden. Die letzten Wochen waren Chaos: 17 Angestellte einer Spezialfirma mussten zehntausende Bände mit reinem Alkohol reinigen, da diese mit Schimmelpilz (17 verschiedene Arten!) befallen waren. Die Kosten sind enorm. Das Chaos war bedrückend: all die wertvollen Bücher im mittelalterlichen Schlafsaal ausgebreitet, aufgestapelt, von Verderben bedroht… Tausende Bände waren so verseucht, dass sie nur durch Bestrahlung mit Gamma-Strahlen in Seibersdorf gerettet werden können. Auch die Bücherregale mussten desinfiziert werden. Wir hoffen, dass unser Herr Abt Sponsoren für diesen Katastropheneinsatz finden kann. Im diesem außerordentlichen Jahr trifft uns die zusätzliche Belastung von fast einer halben Million Euro sehr schmerzlich. Foto: Am 9. Dez. 2007 steht Gott-sei-Dank nur mehr eine hässliche Reihe von Bücherkisten im mittelalterlichen Dormitorium.

Künstlergespräch am Montag, 17. Dez. 2007, 14 Uhr an der Hochschule (05.12.07)

Eine große Sache ist unserem Vizerektor P. Alkuin Schachenmayr gelungen: Durch die Güte des berühmten Galeristen John Sailer (Galerie Ulysses, Wien) sind seit Mai 2007 vier ausdrucksstarke moderne Gemälde im Auditorium Maximum der –> Päpstlichen Hochschule ausgestellt. Es handelt sich um Werke von österreichischen Künstlern. Drei der vier Künstler (einer ist schon verstorben) werden uns am 17. Dez. die Ehre ihres Besuches geben. Wir laden herzlich ein zur Teilnahme am Künstlergespräch mit Thomas Reinhold, Franco Kappl und Rudi Stanzl. Wir werden eine Podiumsdiskussion halten an der neben Abt Gregor und John Sailer auch der bekannte „Künstler-Seelsorger“ P. Gustav Schörghofer SJ teilnimmt. Die Auseinandersetzung mit der Gegenwart, – und wo sollte sie sich stärker ausdrücken als in der Kunst, – ist uns ein Anliegen. Foto: P. Alkuin mit den Stiftstischlern Josef Hablecker und Jürgen Prukl beim Aufhängen der Bilder im Mai 2007.

Samstag, 15. Dezember war Advent-Klostermarkt bei romantischer Weihnachtsstimmung (16.12.07)

Der 2. Advent-Klostermarkt war ein guter Erfolg. Es schneite leicht, trotzdem sind sehr viele gekommen. Die 25 Klöster, die mit ihren Produkten anwesend waren, waren mit dem Verkauf sehr zufrieden. Es war auch sehr besinnlich und still. Viele nahmen am Chorgebet um 12 und 18 Uhr teil, oder besuchten die Krippenausstellung, die unser P. Walter großartig hergerichtet hatte. Auch die Ikonenausstellung fand guten Zuspruch, vor allem die Erklärungen der Ikonen und ihrer Theologie war sehr wertvoll. P. Simeon und Fr. Martin spielten auf dem Klostermarkt mit Posaune und Trompete auf. Die Leute waren begeistert. – Unser klösterliches Leben war von alledem erstaunlich wenig belastet, da uns die großartigen Mitarbeiter in unseren Betrieben die Organisations-Sorgen abnehmen. Foto: Der Klostermarkt 2007. –> MEHR FOTOS GIBT ES HIER!!!

Kardinal Schönborn weiht Gästehaus in Mayerling (14.12.07)

 Am Freitag, 14. Dez., feierte unser Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn eine Festmesse im Karmel in Mayerling. Siehe –>  www.karmel-mayerling.at. In dem Pontifikalamt, in dem Abt Gregor und Spiritual P. Werner Schmid konzelebrierten, predigte der Kardinal über die Berufung: Jede Berufung ist zugleich eine Art Neuschöpfung. Es war der erste Besuch des Kardinals in Mayerling. Es gab auch einen besonderen Grund: das Ende der Restaurierungen des Gästehauses St. Josef, wo schon 10 Studenten wohnen. Das Allerheiligste wurde in die neue Kapelle des Gästehauses übertragen. Dank Bürgermeister Johann Grundner und der Feuerwehr von Maria Raisenmarkt gab es nachher Wärmendes… – Wichtig: noch sind ca. 29.000 Euro offen, um die Schulden für das Gästehaus zu tilgen. Die Schwestern haben so gut wie nichts. Auf dem –> Klostermarkt am 15.12. werden die Heiligenkreuzer jungen Mönche Vanillekipferl für die Schwestern verkaufen… Einen aktuellen Spendenaufruf kann man –> hier downloaden. Foto: Der Kardinal eröffnet den feierlichen Gottesdienst mit einem stillen Gebet vor dem Altar. Genau an dieser Stelle starben 1889 Kronprinz Rudolf und Mary Vetsera.

Jugendtage über Silvester: das sind frohe Tage in Gemeinschaft mit Gott und untereinander (08.12.07)

Seit 1999 ist es ein fester Brauch, dass wir über Silvester „Jugend-Tage“ im Stift Heiligenkreuz anbieten. Start ist am 29. Dezember nachmittags, Ende ist am 1. Jänner mit dem Mittagessen. Schlafsack ist notwendig. Im Vorjahr waren wir ca. 60. Kosten: 15,- Euro pro vollen Tag, all inclusive. Wer ein Musikinstrument spielt, bitte mitnehmen! Was machen wir? Die Jugendtage sind eine Mischung von Ferien, Sport, Gebet, Lobpreis, Wanderungen, Filmeschauen – und einen täglichen geistlichen Impuls gibt es auch. Also das ist ein bewährter Mix von allem. Schließlich auch, dass man so direkt in einem uralten Kloster lebt und ein bisschen auch das Leben von uns Mönchen mitbekommt. Höhepunkt der Jugendtage ist die Feier und Gestaltung von „Silvester-alternativ“, wo wir am 31.12. ab 21 Uhr bis Mitternacht beten, und von Mitternacht bis in die Früh feiern. Weiteres: –> hier. Anmeldung bei P. Karl pkw@stift-heiligenkreuz.at. – Foto: von der Jugendvigil im Dez. 2007.

Gesegnetes Weihnachten 2007! (25.12.07)

Wir durften im Stift einen sehr gesegneten Heiligen Abend und eine berührende Heilige Nacht feiern: P. Bernhard verteilte zu Mittag schon das „Licht von Betlehem“ an eine Reiterschar, die es in die umliegenden Gemeinden verteilte. Zur Krippenlegung um 17 Uhr war die Kreuzkirche überfüllt! Um 18 Uhr erlebten wir dasselbe bei der Pontifikalvesper in der Bernardikapelle: dass uns alles zu „eng“ wird, weil so viele kommen. An unserer klösterlichen Weihnachtsfeier nahm auch unser 99-jähriger P. Cornelius teil, der Herr Abt hielt eine berührende Ansprache, in der er Gott auch für die Gnaden des vergangenen Jahres dankte. Wir sangen gemeinsam Weihnachtslieder, und heuer gab es Weihnachtslieder aus vielen Ländern: durch unsere vitnamesischen und srilankanischen Mitbrüder, durch unseren russisch-orthodoxen Studenten Vasilij, durch unsere Mitbrüder aus Nigeria, durch einen Gast mit koreanischen Wurzeln, durch einen Priesterstudenten aus Australien usw. – Zur Mitternachts-Mette war die Abteikirche (zu unserer Überraschung) ganz voll. Zum ersten Mal seit Jahren war die METTE wieder in der MITTE der Nacht, was für viele eine Umstellung bedeutet. Dafür war die Feier besonders innig und ergreifend. Wir danken und wünschen noch gesegnete Feiertage. – Foto: Frater Otto auf dem zugefrorenen Löschteich im Klausurgarten.

Endlich: Der "Online-Klostershop" ist wirklich online! (26.12.07)

Unser Kloster liegt fest und stabil mitten im Wienerwald. Es kann nur darauf warten, dass Menschen zu uns kommen. Aber nicht alle sind so mobil, dass sie nach Heiligenkreuz kommen können. – Wir haben jetzt endlich für unsere Bücher, Klosterführer, Geschenkartikel, CDs – und später dann auch für unsere Weine, Liköre – einen „Online-Klostershop“ eingerichtet. Bitte einfach auf das Bild nebenan klicken, dann kommt man hin. Die Homepage ist noch nicht perfekt und das Sortiment noch nicht vollständig, aber es ist ein Start ins neue Jahr. Wir glauben nicht, dass wir damit „reich“ werden, aber wir hoffen, dass wir damit ein besseres Service für jene anbieten können, die mit uns verbunden sein wollen. Und es gibt wirklich recht interessante Sachen zu kaufen dort. So kann man etwa das neue Papstbuch um 12,80 unkompliziert direkt sich zuschicken lassen… –> www.shop.stift-heiligenkreuz.org

Novizen übernehmen für einen Tag den Vorsitz (28.12.07)

Eine alte Tradition hat Abt Gregor heuer am Fest der Unschuldigen Kinder, 28. Dezember, wieder aufleben lassen: Für einen Tag haben die 6 Novizen den Vorsitz übernommen. Im Refektorium tauschten sich die Rollen: Währen die 6 Novizen auf dem Abtstisch den Voristz führten, trug Abt Gregor die Tischlesung vor… Dieser Brauch ist mit dem Fest der Unschuldigen Kinder verbunden und bringt ein bisschen Faschings-Stimmung in die ohnehin fröhliche Weihnachtszeit. Die Novizen – derzeit haben wir sechs – sind ja auch der Schatz des Klosters, sie sind unsere Zukunft und vielleicht wird ja wirklich einmal der eine oder andere in ein paar Jahren am Abtstisch sitzen und Leitungsaufgaben übernehmen müssen. – Jedenfalls hat Frater Otto, der als Jüngster die Rolle des Abtes spielen durfte, das ganz souverän gemeistert… Foto: Mittagessen im Speisesaal in der Klausur unter dem Vorsitz der Novizen; rechts auf der Kanzel als Leser: Abt Gregor.

Willkommen zu "Silvester alternativ"! (30.12.07)

Derzeit sind schon 60 Jugendliche im Kloster, die „Jugendtage“ über Silvester machen, eine Mischung aus Ferien, Klosterleben, und Lobpreis. – Am Silvesterabend feiern wir zum 9. mal „SILVESTER ALTERNATIV“, dazu sind jung und alt willkommen: Ab 21 Uhr Lobpreis in der geheizten Kreuzkirche, um 22.30 Uhr Feierliche Jugendmesse, um 0.00 Uhr Eucharistischer Segen. Dann wird gefeiert mit einem kleinen Feuerwerk und dem Donauwalzer auf dem Platz vor dem Stift. Gegen freie Spende kann man mit Gulaschsuppe und Sekt im Klosterstüberl feiern. Auf den Teppichböden in den Seminarräumen der Hochschule kann man mit Isomatte und Schlafsack übernachten. Die Jugendlichen feiern eine Party. – Am 1. Jänner ist dann um 9.30 Uhr das Pontifikalamt, danach der Segen für die Jugendlichen durch unseren Herrn Abt. – Also: Zu Silvester-alternativ in der Silvester-Nacht sind alle, jung und alt, willkommen. Foto: Francesca, Sandra und P. Philipp begutachten die Raketen (wir haben nur ganz wenige, nur um ein bisschen Stimmung zu machen…)