Danke, Heiliger Vater.
Sponsionsfeier zum Abschluss des Akademischen Studienjahres (14.06.08). - Am Samstag, 14. Juni 2008, wurde das Akademische Studienjahr mit einer eindrucksvollen Sponsionsfeier im Kaisersaal abgeschlossen werden. Der Herr Abt verlieh 7 Absolventen und 1 Absolventin den Titel "Magister theologiae" bzw. "Magistra theologiae". Insgesamt wurden seit der Erhebung zur Hochschule 14 Absolventen spondiert. Rektor P. Karl Wallner hielt einen kurzen Rückblick auf die "Mega-Ereignisse" seit 2007, die sich auch in der Hochschulstatistik widerspiegeln. So empfangen 2008 gleich 22 unserer Absolventen die Priesterweihe. Zu der Festfeier im Kaisersaal waren viele Professoren, Studierende und Angehörige der Spondierten gekommen, sie wurde musikalisch von P. Simeon Wester (Klavier) und Fr. Martin Krutzler (Trompete) gestaltet. Mag. Bernhard Messer, der am selben Nachmittag im Stephansdom die Priesterweihe empfing, hielt eine berührende Dankansprache, in der er den "Genius loci" von Heiligenkreuz hervorhob. Foto: Der Herr Abt verliest die Gelöbnisformel.
Hervorragende Tagung zur cisterciensischen Spiritualität am 30./31. Okt. geplant (12.05.08). - Prof. P. Dr. Wolfgang Buchmüller plant mit seinem Institut für Spirituelle Theologie und Liturgiewissenschaft eine hervorragend Besetzte Tagung über die Spiritualität der Zisterzienser: "Von der Freude, sich Gott zu nähern", lautet der Übertitel. Das Programm ist bereits fix und --> hier auf der Homepage veröffentlicht. Unter den Referentenist Prof.in Marianne Schlosser, Prof. Schwienhorst-Schönberger, Prof. Klaus Berger, Prof. Bernhard Vosicky, Prof. Wolfgang Buchmüller, Prof. Karl Wallner. Sehr gespannt sind wir auf die Vorträge der beiden Zisterzienseräbte, die zugleich Kenner der zisterziensischen Spiritualität sind: Abt Maurus Lepori von Hauterive (CH) spricht über die "Lectio Divina", und Abt Andreas Range von Himmerod (D) über den Zugang der Zisterzienser zur Bibel. Herzliche Einladung und bitte um rechtzeitige Anmeldung an das Hochschulsekretariat: sekretariat(at)hochschule-heiligenkreuz.at; Tel. +43(0)2258-8703-145.
Vortratgsreihe "Fünf vor Elf" sehr erfolgreich abgeschlossen (15.06.08). - Die Hochschule hat im Sommersemester eine "Vortragsreihe mit Farbe, Tiefe und Breite" mit dem doppelsinnigen Titel "Fünf vor Elf" angeboten. Die Vorträge waren öffentlich und wurden sowohl von den Studierenden als auch von vielen Interessierten gerne angenommen. Das --> Programm für das Sommersemester 2008 war sehr bunt, unter anderem kamen Bischöfe, Politiker, Philosophen, Historiker, Ordens,- Kultur- und Naturwissenschaftler und Diplomaten... - Am 14. Juni 2008 fand der letzte Vortrag statt: Monsignore Josef Brenner, Generalvikar der Diözese Steinamanger in Ungarn, schilderte eindrucksvoll das Martyrium seines Bruders, Kaplan Janos Brenner am 15. Dezember 1957. Ein Opfer des Kommunismus! Der Vortrag hat uns alle sehr bewegt, weil er eine dunkle Zeit unseres lieben Nachbarlandes Ungarn in Erinnerung gerufen hat. Foto: Msgr. Josef Brenner referiert über die Ermordung seines Priester-Bruders, für den 1999 der Seligsprechungsprozess eröffnet wurde.
Erzbischof Joseph Flavien Melki begleitete uns auf den Hochschulausflug (29.05.08). - Nach seinem Vortrag in "5vor11" blieb der antochenische Erzbischof Melki aus Beirut noch bei uns im Stift und begleitete die 105 Professoren und Studenten auf den Hochschulausflug am 29. Mai 2008 nach Ungarn und in den Seewinkel. In der Prämonstratenserabte Csorna feierte Exzellenz Melki mit uns ein Pontifikalamt und Abt Gregor hielt die Predigt. Anschließend gab es ein opulentes ungarisches Mittagessen. Danach gab es eine erholsame Schiffahrt auf dem Neusiedlersee in Podersdorf, und nach der Feier der Vesper in Mönchhof bereitete der dortige Pfarrer, zugleich Philosophieprofessor P. DDr. Marian Gruber, uns ein herrliches Abendessen im Keller. Dabei spielten einige Mitbrüder auf und der Seminarist Neidu aus Nigeria sang. Auf der Rückfahrt beteten wir noch den Rosenkranz in vielen Sprachen. Foto: P. Marian, Erzbischof Melki, Abt Gregor nach der Vesper in Mönchhof.
Fusswallfahrt von Leopoldinern und Zisterziensern nach Mariazell (26.05.08). - Einige Seminaristen des Leopoldinum haben zusammen mit einigen Mitbrüdern des Stiftes Heiligenkreuz (darunter auch P. Guerricus aus Vietnam) die traditionelle Mai-Fusswallfahrt nach Mariazell gehalten. Bei herrlichem Wetter! Heiligenkreuz ist ja die vielleicht bedeutendste Station an der Via Sacra, von hier weg starten viele Pilgergruppen ihre Fusswallfahrt. Die Leopoldiner Fusswallfahrt hat eine alte Tradition, auch unter Direktor Michael Hösl wurde sie immer durchgeführt; heuer war Direktor P. Alkuin Schachenmayr mit dabei in Mariazell. Die Fürbitte der Gottesmutter wird offensichtlich kraft der Anstrengungen des Pilgerns besonders intensiv erfahren, es ist ein unbeschreibliches Erlebnis, wenn man nach dreitägigem Fussmarsch vor dem strahlenden Gnadenbild der Muttergottes niederknien kann. - Foto: Station kurz vor Mariazell.
CD "Chant - Music for Paradise" könnte Hilfe geben für die Priesterstudenten aus der Dritten Welt (12.05.08). - Durch Jahre hindurch konnte sich das Stift nicht nur die Erhaltung der Hochschule leisten, sondern auch die Aufnahme von Studenten aus der Dritten Welt. Das kommunistische Regime in Vietnam bedrückt etwa immer noch die Kirche... Daher holen wir die Mitbrüder von dort, aber auch aus Sri Lanka und Afrika, zum Studium nach Heiligenkreuz, derzeit sind es 16, die als "Stipendiaten" des Stiftes hier zum Priester ausgebildet werden. Durch Papstbesuch und den Schimmelbefall der barocken Stiftsbibliothek wurden wir im Vorjahr finanziell über die Maßen belastet. Wir brauchen Hilfe und Spenden! (siehe --> hier!) So könnte es eine unerwartete Hilfe des Himmels sein, wenn durch die Choral-CD der Heiligenkreuzer Mönche ein wenig Geld hereinkommt. Der Herr Abt hat versprochen, dass alle Einnahmen (falls die CD ein Erfolg wird und es überhaupt Einnahmen gibt) für die Priesterausbildung verwendet wird. Foto: Auszug aus dem Cover der CD www.chantmusicforparadise.com
Apostolischer Nuntius Edmond Farhat ist 75 und wird vom Bundespräsidenten für die Verdienste um Heiligenkreuz gelobt (16.05.08). - Alle Apostolischen Nuntien der letzten Jahrzehnte waren mit unserem Stift und der Hochschule freundschaftlich verbunden. Unter Nuntius Edmond Farhat wurde die Hochschule am 28. Jänner 2007 zur "Päpstlichen Hochschule" erhoben. Bei einem Festakt zu Ehren des Jubilars hat Bundespräsident Dr. Heinz Fischer unter den Verdiensten des Nuntius ausdrücklich diese Erhebung der Hochschule Heiligenkreuz herausgestrichen. Darüber berichtet stephansom.at --> hier. Auch Nuntiaturrat DDr. Rüdiger Feulner, der demnächst eine Beförderung an die Apostolische Nuntiatur nach Berlin erhält, hat bei den Verhandlungen mit der Bildungskongregation mitgeholfen. Wir Heiligenkreuzer sind dem 75-jährigen Jubilar für seine Verbundenheit und alle Unterstützung sehr dankbar. Foto: Nuntius Farhat und Abt Gregor am 11. Mai 2007 beim Festakt zur Erhebung der Hochschule.
Ein Jahr der Gnade: 19 Absolventen empfangen 2008 die Priesterweihe (12.05.08). - Das Jahr 2008 ist ein Jahr der Gnade und der Ernte. Nach derzeitigem Stand werden insgesamt 19 unserer Absolventen und ehemaligen Studenten die Priesterweihe empfangen: 7 vom Stift Heiligenkreuz, 4 von der Diözese Regensburg, 3 von der Erzdiözese Wien, 2 von der Diözese Graz-Seckau, 1 vom Stift Admont, 1 von der Diözese Eisenstadt und 1 von der griechisch-katholischen Diözese Alba in Rumänien. Über diese hohe Zahl freuen wir uns, wohl wissend, das das wohl ein Rekord ist, der wohl nie mehr überboten wird werden können. Da das primäre Ziel der Priesterausbildung an unserer Hochschule also gesichert ist, ist es uns auch eine Freude - in begründeten Einzelfällen - auch Laien zum Studium zuzulassen. Das hat sich seit Jahren bewährt. Das Foto zeigt unsere erste "Magistra": Frau Mag. Tünde Zsuffa ist im Anschluss an das Weltjugendtreffen 1997 zu uns gekommen, sie hat bei den Karmelitinnen in Mayerling gewohnt und dort auch geheiratet. Die Doktorandin aus Wien kam nun mit ihrem kleinen Sohn "Mose" auf Besuch. Foto: Besuch der ersten Absolventin unserer Hochschule Mag. Tünde Zsuffa am 11. Mai 2008.
Die Weihe von 6 Priestern war zugleich ein Fest der Hochschule! (24.04.08) - Es war der Wunsch des Herrn Abtes, dass die Weihe von 6 Zisterziensern am 3. Jahrestag der Amtseinführung von Papst Benedikt XVI. stattfand. In einer erhebenden Feier führte Kardinal Schönborn den 150 Priestern und 1000 Gläubigen die Einheit zwischen der Sendung Christi und der Sendung des Priesters vor Augen. Er weihte P. Lukas, P. Elias, P. Irenäus, P. Simeon, P. Pio und P. Pirmin zu Priestern, alle 6 hatten an der Hochschule studiert und dort mit dem Magisterium abgeschlossen. Ein siebenter Zisterzienser, P. Bruno, wird im Herbst die Weihe empfangen, er wollte vorher das Doktorat fertigmachen. Ingesamt werden heuer wohl an die 12 Absolventen der Hochschule zu Priestern geweiht. Foto: Die 6 Neupriester bei der Weihe.
Vorträge über den seligen Franz Jägerstätter (12.05.08). - Am 21. Mai begeht die Kirche in Österreich erstmals den Gedenktag des am 26. Okt. 2007 in Linz seliggesprochenen oberösterreichischen Mesners und Familienvaters Franz Jägerstätter, der unter den Nazis als Märtyrer der Gewissensfreiheit das Martyrium erlitt. Aus diesem Grund wird die Historikerin Dr. Erna Putz, die durch ihre Forschungen maßgeblich zur Seligsprechung beigetragen hat, an der Hochschule Heiligenkreuz Vorträge halten: Frau Dr. Erna Putz spricht am Montag, 19. Mai, 19.30 Uhr: „Franz und Franziska Jägerstätter“. Und am Dienstag, 20 Mai, spricht sie im Rahmen der Vortragsreihe --> "Fünf vor Elf" um 10.55 Uhr über „Besser die Hände gefesselt als der Wille“ (Franz Jägerstätter). Die Vorträge sind frei, wir freuen uns über alle, die dazustoßen. Die Vorträge finden im Auditorium Maximum der Hochschule statt. Foto: Sel. Franz Jägerstätter, 1907 - 9. Aug. 1943.
Papst fordert Engagement der Ordensleute im Universitären Bereich (19.04.08) - Sehr ermutigt dürfen wir uns durch eine Ansparche von Papst Benedikt bei seinem USA-Besuch fühlen. Bei einer Begegnung mit 600 Vertretern der katholischen Bildungseinrichtungen der USA in Washington die große Bedeutung ihres Bildungsauftrags unterstrichen (radiovatikan.de/180408). Es gebe heute keinen Grund sich daraus zu verabschieden, was manche wünschten. Katholische Universitäten und Schulen nehmen nach Überzeugung des Papstes teil am Evangelisierungsauftrag der Kirche. Wenn Lehrende ihre Schüler zu einer tiefen Suche nach Wahrheit helfen, dann arbeiten sie an einer „intellektuellen Liebe“. Lehrer befreiten durch die Suche nach wirklicher Wahrheit ihre Studenten vom reinen Utilitarismus und Pragmatismus. Heute besteht nach Papst Benedikt die Gefahr, dass Wissen mit Wahrheit verwechselt werde. Wahrheit sei mehr als Wissen. Metaphysik sei gefragt, sonst werde der Mensch zu einem Stein auf dem Schachbrett der Welt gedemütigt. Der Papst ermutigte vor allem die Ordensleute in ihrem erzieherischen Dienst. Ihr Leben nach den Ordensgelübden sei für die jungen Menschen ein wichtiges Zeichen. Unterricht sei ein Dienst am Menschen an am Reich Gottes.
Kongress "Weltkirche" in Augsburg (15.04.08). - Alle zwei Jahre veranstaltet die von P. Werenfried van Straten gegründete Hilfsorganisation "Kirche in Not" einen großen Kongress Weltkirche. An dem Großereignis von 10.-13.04.2008 in Augsburg nahmen 2500 Teilnehmer aus aller Welt teil, und diesmal war auch die Päpstliche Hochschule Benedikt XVI. Heiligenkreuz mit einem Informationsstand vertreten. Fr. Laurentius von Sri Lanka, P. Paulus aus Vietnam und Kandidat Vinzent Holz gaben 3 Tage lang Auskunft über die Hochschule, über Studienmöglichkeiten und anderes. Viele Bischöfe aus aller Welt, darunter auch der Kardinal von Bombay, und Gäste aus den orthodoxen und altorientalischen Kirchen informierten sich. Rektor P. Karl Wallner hielt einen kurzen Impuls, um die apostolische Gesinnung zu fördern. - Insgesamt war die erstmalige Präsenz der Hochschule sehr positiv aufgenommen worden. Durch den Papstbesuch 2007 war man ja ohnehin in der kirchlichen Öffentlichkeit auf Heiligenkreuz und die Hochschule aufmerksam geworden. Foto: Besuch aus aller Welt am Stand der Päpstlichen Hochschule auf dem Weltkirchenkongress in Augsburg.
Guter Beginn für die Vortragsreihe "Fünf vor Elf" (09.04.08). - Diözesanbischof Dr. Alois Schwarz eröffnete am 8. April die neue Vortragsreihe für Studierende und für Freunde der Hochschule und Interessierte um 10.55 Uhr. Vor 110 Hörern, die meisten davon Priesterstudenten, sprach er über das Profil des Priesterseins von heute. Es war klar, dass wir von Bischof Schwarz, der ja einst an der Hochschule als Professor für Homiletik gewirkt hat, einen brillanten Vortrag hören würden. Er führte uns aber zugleich in eine große spirituelle Tiefe, indem er den Priester als einerseits von der Welt angefragt und unter Rechtfertigungsdruck stehend charakterisierte; andrerseits aber gerade das spirituelle Profil, die Verankerung des Priesters in einer tiefen und einzigartigen Freundschaft mit Jesus Christus als die Chance für eine Zeugenschaft skizzierte, auf die die Menschen von heute warten. - Foto: Der Cancellarius Magnus Abt Gregor freute sich besonders, in Bischof Alois Schwarz den Bischof seiner "Heimat" begrüßen zu können, da Abt Gregor ja in Kärnten aufgewachsen ist.
Persönliches Schreiben den Papstes an Prof. P. Dr. Maximilian Heim (28.03.08). - Vor dem Speisesaal in Heiligenkreuz gab es heute einen Stau, denn dort hing doch tatsächlich ein persönliches Handschreiben von Papst Benedikt XVI. an unseren Pater Prior Maximilian. P. Maximilians Arbeit über die Ekklesiologie (das ist die Lehre über die Kirche) von Joseph Ratzinger war nämlich ins Englische übersetzt worden und der Papst hat P. Maximilian dafür gedankt. Es ist ein ganz tolles und eindrucksvolles englisches Buch entstanden mit dem Titel "Joseph Ratzinger: Life in the Church and Living Theology: Fundamentals of Ecclesiology". P. Maximilian ist nicht nur Professor für Fundamentaltheologie an unserer Hochschule, sondern auch Prior im 1988 gegründeten Priorat Stiepel in Bochum. Zu seiner Studie hat ihm der Papst persönlich das Vorwort geschrieben... Foto: Die Mitbrüder wollen alle das Handschreiben des Papstes lesen, das er in seiner typisch kleinen Schrift an P. Maximilian gerichtet hat.
Neugestaltung des "Kleinen Sitzungssaales" (20.03.08). - Im bisher so genannten Konferenzzimmer konnten schon seit 3 Jahren keine Professorenkonferenzen mehr stattfinden, weil es zu klein ist. Der Lehrköper ist für eine Plenaria viel zu groß. Wir werden es in Zukunft "Kleinen Sitzungssaal" nennen; es wird auch für kleine Seminare zur Verfügung stehen. Während die Einrichtung der Institutsräume durch den Geldmangel nicht vorwärts geht, haben junge Klostergäste den nunmehrigen "Kleinen Sitzungssaal" hergerichtet, indem sie eine Wand mit Ikonen behängt haben. Die Ikonen wurden der Hochschule im Vorjahr von dem Badener Hobby-Maler Dr. Walter Maier geschenkt und erhalten nun endlich einen würdevollen Platz. Nicht als blosse Dekoration, sondern als Versichtbarung der Anwesenheit der Heiligen. Foto: Der neu dekorierte "Kleine Sitzungssaal".
Zwei Wochen Osterferien! (15.03.08) - Das Sommersemester 2008 hat nur zwei Wochen gedauert, die aber besonders intensiv waren. Die Inskriptionen mussten abgewickelt werden, noch dazu, wo unsere Hochschulsekretärin erkrankt war... Dann folgte ein Blockseminar samt anschließenden Prüfungen usw. usw. Einige mussten auch noch offene Prüfungen aus vergangenen Semestern nachholen. - Das Osterfest ist das höchste Fest der Christenheit, die meisten Studenten sind in Ihre Diözesen oder Ordenshäuser zurückgekehrt. Ab Palmsonntag bis zum Weißen Sonntag ist natürlich vorlesungsfrei. Vorlesungen sind wieder ab 31. März. Den Studenten sei eine gute Erholung und eine gnadenreiche Mitfeier der Mysterien unserer Erlösung gegönnt. - Foto: Studenten am letzten Vorlesungstag vor den Osterferien.
Herausgabe der Vorträge der Tagung über "März 1938" geplant (09.03.08) - Spannend war der erste Tag der EUCist-Tagung zu dem Thema "März 1938". Programm siehe auf --> dieser Seite. Prof. P. DDr. Alkuin Schachenmayr ist es gelungen hochkarätige Referenten zu der zweitätigen öffentlichen Tagung einzuladen. Der erste Tag war spannend durch die Referate von Maximilian Liebmann, der die _Situation der Kirche nach dem Anschluss schilderte und sich vor allem auf die steirischen Klöster bezog. Annemarie Fenzl gab einen brillanten Überblick über die Situation in Wien, das Verhalten des österreichischen Episkopates, die getäuschten Hoffnungen Kardinal Innitzers und die Judenrettungsaktionen des Kardinals in Wien. Für viele neu war die bedrückende Schilderung der Situation vor und nach 1938 in der Gegend von Braunau durch Erna Putz. Dort war die Sympathie für Nazi-Deutschland besonders groß, dutzende Priester landeten im Gefängnis, einige wurden bestialisch ermordet... So steht die Seligsprechung von Franz Jägerstätter gleichsam paradigmatisch für andere auch, die in dieser Zeit das Martyrium erlitten haben. Foto: Fenzl, Liebmann, Putz.
Förderung von Priesterstudenten bedarf der "Bewerbung" (06.03.08). - Es gibt konkrete und mutige Pläne, das Förderwesen für die Hochschule und die Priesterstudenten zu intensivieren. Denn wir brauchen dringend Hilfe von Dritten --> siehe dazu die Seite! Die finanzielle Belastung durch den Schimmelbefall der Barockbibliothek hängt uns sehr nach und es ist eine schwere Belastung, dass wir derzeit mit der Einrichtung der Institutsräume nicht voran kommen, obwohl das Studienleben boomt! Einzelne Spender haben hier freilich großzügige Hilfe zugesagt... - Förderung brauchen wir aber auch für die Priesterstudenten aus der 3. Welt. Derzeit sind es 6 Mitbrüder aus Vietnam, 5 aus Sri Lanka, 3 aus Nigeria und noch je ein Stipendiat aus Ungarn und Tschechien... Ziemlich sicher ist, dass es in absehbarer Zeit einen Bettelbrief an die Freunde der Hochschule und die Absolventen geben wird... Obwohl wir das Betteln eigentlich nicht gewohnt sind, müssen wir hier wohl an das Herz und die Brieftasche unserer Freunde klopfen, damit wir die Priesterausbildung weiter gut leisten können. Foto: Unsere 6 Mitbrüder aus Vietnam, die bei uns studieren, weil die Regierung in Vietnam keine Priesterweihen zulässt.
Die dritte "Magistra" unserer Hochschule (06.03.08). - Unsere Hochschule steht getreu ihrem Gründungszweck vor 206 Jahren vor allem Ordensleuten und Priesterkandidaten zur Verfügung. In besonders gelagerten Fällen erhalten aber auch Laien, und damit natürlich auch Frauen, die Erlaubnis zum Studium an der Ordenshochschule. Anfang März hat nun die 3. Studentin, Frau Christa Schossleitner, ihr Studium mit der Diplomprüfung abgeschlossen und wurde zur "Magistra theologiae" graduiert. Nach der Prüfung wurde sie von ihren Mitstudentinnen und Studentinnen erwartet und erhielt sogar, aus weiblicher Hand, einen Blumenstrauße. Auch wir gratulieren zu diesem Erfolg und freuen uns für sie. Eine feierliche Sponsionfeier ist für den 14. Juni geplant, wo wir die Graduierung von ca. 8-10 Absolventen des letzten Semesters zu "Magistri theologiae" feiern dürfen. - Foto: Univ.-Prof. Marianne Schlosser, Christa Schossleitner, Rektor P. Karl Wallner nach er Diplomprüfung. Die
Semesterbeginn und Geburtstag der Hochschulsekretärin (03.03.08). - Mit großer Geduld steht unsere Hochschulsekretärin Fr. Waltraud Hohlagschwandtner am Semesterbeginn den Studenten bei, damit diese ihre Inskription korrekt hinter sich bringen. Das Sekretariat und Rektorat der Hochschule verwandeln sich dann in eine umlagerte Festung. Alle Studenten haben Fragen und Anliegen... Die persönliche Beratung durch Sekretärin, Studentenvertreter und Rektor ist wohl auch eines der Markenzeichen unserer kleinen Hochschule. Das Semester hat, wie anderorts berichtet, ja mit voller Kraft begonnen. Es wird auch im Sommersemester einige Neuinskribenten geben, denen wünschen wir Glück und Segen. - PS: Der Ansturm auf das Sekretariat war auch deshalb so groß, weil unsere Hochschulsekretärin Frau Waltraud Hohlagschwandtner am 2. März ihren Geburtstag gefeiert hatte; so wollten sich viele auch noch gratulieren. Und mit unendlicher Geduld berät sie alle, hilft allen, ordnet alle... - Foto: Frater Justinus von Stift Wilhering mit unserer Hochschulsekretärin...
Vollstart in das Sommersemester (02.03.08). - Die Studenten stöhnen über den Vollstart in das neue Semester: von 0 auf 130! Denn schon am Samstag 1. März war den ganzen Tag Vorlesung. Ein Trost: Schon in 14 Tagen beginnen die Osterferien... - Aber auch die Hochschulleitung hatte in den Ferien sehr viel zu tun. Die Entwürfe zu den neuen Statuten sind in Begutachtung an die Lehrenden und Hörervertreter ausgeschickt worden. Der Konferenzraum wurde umgestellt; die Formularvordrucke wurden aktualisiert; es gibt erste Schritte für die Studienplanreform (wirksam ab 1. Okt. 2009), die aufgrund der von Rom approbierten Rahmenordnungen der Österreichischen Bischofskonferenz, auch bei uns durchgeführt werden wird. - Inzwischen gibt es gute Nachrichten von der Studienbibliothek: Endlich hat die Registrierung und Etikettierung der Bücher begonnen; dort soll nur hochwertige Fachliteratur, vor allem Lexika und Standardwerke gelagert sein. Den Studenten jederzeit zur Verfügung! Foto: Johannes Pernegger und Fr. Vinzenz in der Studienbibliothek, die im Vorjahr u. a. vom Land NÖ großzügig mitfinanziert wurde.
2007: Zwei Äbte in einem Jahr! (12.02.08) - Es ist schön, dass Studenten unserer Hochschule zu höchsten Diensten in der Kirche aufsteigen. Im Vorjahr wurden gleich zwei - relativ junge! - Studenten zu Äbten gewählt: Abt Josef Maria Vollberg OCSO von Mariawald ist unser Absolvent, er hat eine exzellente Magisterarbeit verfasst. Mariawald ist das einzige Trappistenkloster in Deutschland: --> www.kloster-mariawald.de. Und im Sommer 2007 wurde P. Rhabanus Petri OSB (er war Novizenmeister in Sankt Ottilien) zum Abt der Benediktinerabtei Schweiklberg gewählt. Dabei ist er erst 44 Jahre alt! Auf den Bildern von seiner Abtsweihe --> www.schweiklberg.de sieht man, dass er sich alle Eigenschaften, die er auch beim Studium so leuchtend zeigte, gut bewahrt hat: Fröhlichkeit und Offenheit. Für uns ist es ein ermutigendes Signal, wenn aus unserer Hochschule "runde", also integrations- und leitungsfähige Priester hervorgehen. Wir wünschen Abt Josef Maria und Abt Rhabanus Gottes Segen und bleiben mit ihnen verbunden. Foto: Abt Rhabanus Petri von Schweiklberg bei der Abtsweihe am 8. Juli 2007.
Auf in das Sommersemester 2008! (11.02.08) - Das Vorlesungsverzeichnis für das Sommersemester 2008 ist fertig, man kann es --> hier downloaden. Neben den normalen Lehrveranstaltungen in den beiden Studienabschnitten gibt es den Vortragszyklus "5 vor 11" als zusätzliches buntes und breits Angebot für die Studierenden. Gleich in der ersten Märzwoche wird das EUCist die öffentliche Tagung zum Anschluss von 1938 und seinen Folgen für Kirche und Klöster in Österreich halten, das bereits jetzt auf großes Interesse stößt. Schließlich hat auch das Institut für Ethik und Moraltheologie ein interessantes Forschungsseminar geplant. - Inzwischen wird im Rektorat vor allem mit viel Energie an der Neufassung der Statuten gearbeitet, da uns ja die Bildungskongregation den Auftrag gegeben hat, diese den neuen Rechtsverhältnissen anzupassen. Und auch die Studienpläne werden in absehbarer Zeit entsprechend der neuen Rahmenordnung der Österreichischen Bischofskonferenz überarbeitet werden. - Foto: Beim Eisessen während des Hochschulausfluges 2007... auch das darf sein...

Forschungsseminar aus Wirtschaftsethik im Sommersemester 2008 (02.02.08).
Das --> Institut für Ethik und Moraltheologie wird unter Leitung von Prof. DDr. Herbert Pribyl, gemeinsam mit Prälat em. Univ.-Prof. DDr. Rudolf Weiler, ein Forschungsseminar zum Thema "Die Österreichische Schule der Nationalökonomie und die Wiener Schule der Naturrechtsethik" veranstalten. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.
Nähere Information dazu gibt es --> hier.

Versprechen an den Papst (31.01.08)! - Seit 28. Jänner 2008 trägt unsere Hochschule den Namen des gegenwärtigen Petrusnachfolgers "Benedikt XVI.". Im Rahmen der Generalaudienz am 30. Jänner hatten sowohl Abt Gregor als auch Rektor P. Karl Wallner die Gelegenheit, dem Heiligen Vater zu danken. Kardinal Christoph Schönborn hatte beide in einer Delegation nach Rom mitgenommen, um in einer Dankwallfahrt zu den Gräbern der Apostel für das Gelingen des Papstbesuches im September 2007 zu danken. Der Rektor versprach dem Papst, dass die Hochschule alle Anstrengungen unternehmen will, um dem Namen ihres "Patrons" gerecht zu werden. Man spürte auch, wie sichtlich sich der Papst freut, dass eine Hochschule seinen Namen trägt. Er versicherte den Studierenden und den Lehrenden auch seine besondere Verbundenheit, sein Gebet und seinen Segen. Da der Papst einer der besten Denker und gebildetsten Theologen ist, ist es ein großer Auftrag "Hochschule Benedikt XVI." zu heißen! Foto: (c) Fotografiafelici.
Ein Jahr ist seit der Erhebung zur Päpstlichen Hochschule vergangen! (08.01.08) - Am 28. Jänner 2007 wurde die Hochschule zur Päpstlichen Hochschule erhoben, fast ein Jahr ist also vergangen. Ein sehr ereignisreiches Jahr. Wegen des Papstbesuches und der baulichen und organisatorischen Inanspruchnahme sind aber viele Hausaufgaben nicht geschehen. Auch sind wir durch den Schimmelpilzbefall der Bibliothek finanziell überbelastet worden. An der Hochschule gibt es viel zu tun: So sind zwar 7 Räume für die neugegründeten Institute bestimmt, aber es schaut dort so aus wie auf dem Foto, das das "Institut für Biblische Wissenschaften" zeigt. Ausser Regalen und deponierten Büchern gibt es dort nur das Nichts... Es wird vieler gemeinsamer Anstrengungen bedürfen, bis die volle Funktionalität der Institute hergestellt ist. Gott-sei-Dank läuft der Vorlesungsbetrieb reibungslos; die "Lehre" war immer schon unsere Stärke... Foto: Der im Aufbau begriffene Institutsraum für Biblische Wissenschaft am 8. Jänner 2008.

Ein Gnadenjahr des Herrn liegt hinter uns! (24.12.07) - Mit großer Dankbarkeit dürfen wir an der Hochschule das bürgerliche Jahr mit dem hohen Weihnachtsfest beenden, und Gott danken. Durch die Erhebung zur Päpstlichen Hochschule am 28. Jänner und den persönlichen Besuch des Heiligen Vaters am 9. September, der dem Stift und der Hochschule galt, wurden wir berührt, gestärkt und ermutigt. An Demütigungen hat es nicht gefehlt, das gehört aber zu den Gesetzmäßigkeiten der Nachfolge Christi und ist eine besondere Art der Gnade. Auf der Homepge soll das "Alte Jahr" ausklingen mit dem Wort, das der Heilige Vater bei uns über die Priesterausbildung gesprochen hat. (Die gesamte Papstansprache findet man --> hier.)
Papst Benedikt sagte bei uns über die Priesterausbildung:
"Damit eine Berufung zum Priestertum oder zum Ordensstand heute das ganze Leben lang treu durchgehalten werden kann, bedarf es einer Ausbildung, die Glauben und Vernunft, Herz und Verstand, Leben und Denken integriert. Ein Leben in der Nachfolge Christi bedarf der Integration der gesamten Persönlichkeit. Wo die intellektuelle Dimension vernachlässigt wird, entsteht allzu leicht ein frömmlerisches Schwärmertum, das fast ausschließlich von Emotionen und Stimmungen lebt, die nicht das ganze Leben durchgetragen werden können. Und wo die spirituelle Dimension vernachlässigt wird, entsteht ein dünner Rationalismus, der aus seiner Kühle und Distanziertheit nie zu einer begeisterten Hingabe an Gott durchbrechen kann. Man kann ein Leben in der Nachfolge Christi nicht auf solche Einseitigkeiten gründen; man würde mit diesen Halbheiten selbst unglücklich werden und wohl folglich auch geistlich unfruchtbar bleiben. Jede Berufung zum Ordensstand und zum Priestertum ist ein so wertvoller Schatz, daß die Verantwortlichen alles tun müssen, um die adäquaten Wege der Ausbildung zu finden, so daß zugleich fides et ratio – Glaube und Vernunft, Herz und Hirn gefördert werden."
Foto: von Jessica Krämer.
Freude über 11 Priesterweihen und 16 Diakonenweihen (02.12.07). - Das Foto zeigt Hw. Thomas Bergner am 2. Dezember bei der Primiz in Bad Gastein. Er ist der elfte Neupriester, der an unserer Hochschule studiert hat. Allein in den letzten drei Jahren haben 39 unserer Absolventen / Studenten die Priesterweihe empfangen. Thomas Bergner war ständiger Diakon in Salzburg und wurde zu einem zweijährigen Ergänzungsstudium an die Hochschule geschickt. An der Primiz nahm auch der ehm. Direktor des Rudolfinums P. Michael Hösl, der Regens des Salzburger Priesterseminars Dr. Gottfried Laireiter, sowie der Direktor des nunmehrigen Leopoldinums P. DDr. Alkuin Schachenmayr teil. - Noch beeindruckender als die Zahl der Priesterweihen ist für 2007 die Zahl der Diakonenweihen: gleich 16 empfingen (bzw. empfangen) heuer die Diakonenweihe, auf dem Weg zum Priestertum. - Foto: Der Primiziant in Bad Gastein beim Schlusslied in der überfüllten Kirche, in den nächsten Tagen erfolgen Nachprimizen im ganzen Salzburger Land...
Vorträge des theologischen "Papst-Triduums" sind online abrufbar (24.11.07). - An den drei Tagen vor dem Papstbesuch in Österreich veranstaltete die Hochschule ein "Theologisches Triduum" über die drei "Gestalten", die theologisch gesehen "hinter" dem derzeitigen Papst Benedikt stehen: PETRUS - RATZINGER - BENEDIKT. Diese Vorträge sind nun auf der Homepage des Stiftes online abrufbar, und zwar --> hier. Der Papst ist dem Amt nach "Petrus", so hat Prof. Lothar Wehr die matthäische Petrusfigur dargestellt; der Papst ist von seiner Biographie der Theologie Joseph Ratzinger, der sich auch als Benedikt XVI. weiter theologisch betätigt. Hierzu hat Prof. P. Maximilian Heim einen interessanten Vortrag gehalten. Schließlich brachte Abt Benedikt Müntnich von Maria Laach die Christozentrik des hl. Benedikt als Folie hinter dem Pontifikat des jetztigen Papstes zum Leuchten.
Papst Benedikt XVI. besuchte am 9. September 2007 das Stift Heiligenkreuz und die Hochschule (10.09.07). - Der Besuch des Papstes in Heiligenkreuz galt auch, wie er in seiner Ansprache ausdrücklich erklärte, der nunmehrigen Päpstlichen Hochschule. Über den Papstbesuch wird auf www.stift-heiligenkreuz.at berichtet, ein eigener Bildband mit der tiefgehenden --> Ansprache des Papstes ist geplant. - Für die Hochschule bedeutet die Präsenz und das Wort des Heiligen Vaters nicht nur eine Bestärkung (der Heilige Vater unterstrich die Existenzberechtigung unserer Hochschule neben den anderen staatlichen Fakultäten und kirchlichen Universitäten in Österreich und nannte Heiligenkreuz einen "profilierten Studienort"). Noch mehr bedeutet diese Auszeichnung einen Auftrag, der die Verantwortlichen der Hochschule anspornen muss, alles zu tun, um im intellektuellen und spirituellen Bereich alles zu tun, um das Niveau zu erreichen, das der Papst in seiner Ansprache vorgegeben hat...